In Deutschland herrscht Vollbeschäftigung. 1935 verabschiedet die NS-Regierung die Nürnberger Gesetze, die jüdische Bürger diskriminieren. Frankreich wählt eine sozialistische Regierung, worauf eine Kapitalflucht einsetzt, die die wirtschaftlichen Probleme verschärft. In Spanien putschen rechte Generäle unter Francisco Franco gegen die linke Regierung. 1936 bricht der Bürgerkrieg aus. Hitler und Mussolini unterstützen Franco, während junge Freiwillige aus ganz Europa für die Republik kämpfen. In der Sowjetunion lässt Josef Stalin Konkurrenten als "Volksfeinde" brutal verfolgen und ermorden.
Im März 1938 marschieren deutsche Truppen in Österreich ein. Am 9. November zerstören Nazis in der Pogromnacht jüdische Geschäfte, stecken Synagogen in Brand und ermorden hunderte Menschen. Im März 1939 besetzen deutsche Truppen die Tschechoslowakei. Der britische Premierminister Neville Chamberlain verkündet das Ende der Appeasement-Politik. Während sich Polen die Unterstützung Englands und Frankreichs sichert, schließt Deutschland einen Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion. Der deutsche Überfall auf Polen erfolgt am 1. September 1939. Der Zweite Weltkrieg beginnt.
- Rühren, mixen, garen - Welche Küchengeräte braucht man wirklich? Wer hätte das gedacht? 37 Küchengeräte besitzen die Deutschen im Schnitt. Und das, obwohl gut die Hälfte dieser Geräte oft ungenutzt im Schrank oder in der Schublade schlummert. Haushaltsexpertin Yvonne Willicks macht den Check: Welche Küchengeräte sind sinnvoll und unverzichtbar? Und muss es immer ein elektrischer Helfer sein? Jedes unserer heutigen Küchengeräte hat seine Geschichte. Wie anstrengend die Arbeit in der Küche früher gewesen ist, erfährt die Verbraucherjournalistin bei ihrem Besuch im Museum für Alltagsgeschichte in Brühl am eigenen Leib. An die Kurbel, fertig, los! Braten, Kochen, Dampfgaren: Der Römertopf war vor allem in den 1970er und viele Jahre danach aus vielen Küchen nicht wegzudenken. Seinen Ursprung hat er im Kannenbäckerland in Rheinland-Pfalz. Yvonne blickt hinter die Kulissen des Traditionsunternehmens und muss auch hier ordentlich mit anpacken. Ob der traditionelle Tontopf mit einem elektrischen Dampfgarer mithalten kann, testet Yvonne Willicks im großen Kochduell. Im Zweikampf "manuell gegen elektrisch" zeigt sich, mit welchen Küchengeräten man Zeit spart sowie Kraft und Nerven schont. Küchenliebling Wasserkocher: Im Labor werden sechs Exemplare auf Herz und Nieren prüfen. Dabei stellt Yvonne Willicks fest, worauf beim Wasserkocherkauf geachtet werden soll. Trendige Küchengeräte: Verkaufen Industrie und Handel ihren Kunden wirkliche Innovationen oder verbirgt sich hinter einer vermeintlichen Neuentwicklung doch nur eine Schönheitskorrektur? Yvonne Willicks fühlt der Branche auf den Zahn und erfährt, wie man Küchengeräte immer wieder neu erfinden kann.
Sommer am Meer, Wandern in den Bergen, Sightseeing in Barcelona, Rom oder Paris. Urlaub ist für viele die beste Zeit des Jahres - doch Fliegen wird in Zeiten des Klimawandels und Corona immer unbeliebter. Das ist gut für Ziele in der Nähe wie die deutschen Berge und Küsten. Doch auch hier leiden unter dem Massenansturm der Erholungssuchenden Mensch und Natur. Wie lassen sich Urlaubswunsch und Nachhaltigkeit unter einen Hut bringen? Lässt sich Massentourismus sozial und ökologischer gestalten? Und welche Ideen für fairen und grünen Tourismus gibt es? Lösungsideen haben Prof. Julia Peters von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten und Kai Pardon vom forum anders reisen und Geschäftsführer eines nachhaltigen Reiseunternehmens.
Am Seerosenteich der Wilhelma tut sich einiges: Hier werden alle Vorbereitungen getroffen, um die edlen und farbenprächtigen Koikarpfen aus dem Winterquartier hierher umzusetzen. Im Seerosenteich jedoch sollen sie nicht nur das Auge des Betrachters erfreuen - der Seerosenteich ist auch der Ort, in dem sie ablaichen und ihre Jungen aufziehen werden. Dafür wird extra eine Art Gehäuse installiert.
Leopardenkater Sadegh soll nicht unter Langeweile leiden. Wie oft in solchen Fällen, lässt der Revierleiter ihn in die Röhre gucken - das heißt, er versteckt Futter raffiniert in einer Kunststoffröhre, die dem Leoparden große Geschicklichkeit abverlangt. Natürlich ist klar, dass der am Ende den Braten nicht nur riecht, sondern auch aus der Röhre ziehen kann. Etwas anders läuft die Fütterung bei den Basstölpeln. Sie sind groß wie Gänse, aber trotzdem Meeresvögel. Und ihr Lieblingsfutter sind Heringe, die auch noch mit Vitaminen gespickt werden, damit die Vögel widerstandsfähig bleiben. Bei dem Gewimmel um das Futter muss der Tierpfleger achtgeben, dass möglichst jeder Vogel seine Vitamindosis abbekommt.
Reges Leben - über und unter Wasser - auch in dieser Folge von "Eisbär, Affe & Co."!
Die Tier-Doku-Soap aus dem artenreichsten Zoo der Welt, dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin-Friedrichsfelde erzählt unterhaltsame, emotionale Tier-Menschgeschichten aus dem Alltag im Großunternehmen ZOO BERLIN. An seinen zwei Hauptschauplätzen, dem Zoo direkt im Herzen der Hauptstadt und dem Tierpark Friedrichsfelde blicken wir hinter die Kulissen, hinter Gattertore und -zäune und lüften Geheimnisse der Tierpfleger und ihrer Schützlinge.
Im Tierpark Berlin steht heute ein gewichtiger Umzug von Panzernashorndame Jhansi in den Zoo an. Während Tierpfleger Carsten Schwend im Nashornhaus des Zoos alles für die Ankunft von Jhansi vorbereitet, arbeiten seine Kollegen im Tierpark parallel auf Hochtouren, damit beim Transport auch alles gut geht. Bevor der Schwerlasttransporter seine Reise durch Berlin antreten kann, muss die Nashorndame noch in die Transportbox. Nicht ganz einfach hat es Tierarzt Dr. André Schüle mit seinen Patienten: Bei den Litschi-Antilopen will er ein Jungtier chippen, das erst am Abend zuvor geboren wurde. Da Antilopenkinder schon am zweiten Tag nach ihrer Geburt so flink sind, dass man sie kaum noch einfangen kann, ist Eile angesagt. Doch die Mutter des kleinen Antilopenbocks hat ihren Nachwuchs gut versteckt. Die Visite beim Westkaukasischen Steinbock-Nachwuchs findet auf einem der beiden Felsenanlagen des Zoos statt. Tierarzt und Pfleger kommen bei der nicht ganz ungefährlichen Kletterpartie mächtig ins Schwitzen. Für ein bisschen Action im Raubtierhaus sorgt Reviertierpfleger Detlef Liebschwager: Das sechsjährige Löwenpärchen Aru und Aketi bekommt von ihm zwei Kissen zum Spielen. Der Bewegungsdrang der beiden hält sich zunächst in Grenzen, denn auch in freier Wildbahn schläft ein Löwe an die 20 Stunden am Tag. Nahezu beschaulich mutet dagegen der Ausflug von Familie Rotbauchmaki auf die Vari-Insel im Tierpark an. Die Eltern Mogli und Rita sind inzwischen zu viert: Zu Jungtier Shari hat sich in diesem Jahr ein weiteres dazu gesellt. Außerdem in dieser Folge: Eine süße Überraschung für die Schimpansen Pedro, Kalle, Soko, Gusta und Lilly, ein selbstgebastelter Pilz-Zylinder für die Blattschneideameisen, Nachwuchs bei den selten anzutreffenden Steppenfüchsen und ein Besuch auf der Sommerresidenz der Murmeltiere.
Vier Wochen ist Giraffenkind Eric alt. Mutter Lotti und ihr Sohn leben noch getrennt vom Rest der Herde. Tagsüber darf Eric schon mit seiner Mutter ins Vorgehege. Nur mit dem Folgen hat der kleine Giraffenbulle noch so seine Schwierigkeiten...
Weißborsten-Gürteltierjunge Oskar ist eine Handaufzucht. Mittlerweile ist der quirlige Südamerikaner drei Monate alt und groß genug, um mit einem anderen Gürteltier-Mädchen zusammen in eine WG zu ziehen. Einzelgängerisch wie Gürteltiere normalerweise sind, geht jeder erst einmal seine eigenen Wege.
Das sechs Wochen alte Elefantenmädchen Anchali entdeckt jeden Tag etwas Neues. Ob beim Wassertrinken oder Pellets aufsammeln: die verlängerte Nase ist überall sehr nützlich.
Entgegen aller Erwartungen gab es bei Familie Warzenschwein erneut Nachwuchs. Die Schweine-Eltern kommen so langsam in die Jahre, doch ihrer Zeugungslust scheint das keinen Abbruch zu tun. Diesmal kamen gleich vier Ferkel auf die Welt. Entsprechend ihrem Ruf als Allesfresser versuchen sich die afrikanischen Schweinekinder bereits an allem, was Reviertierpfleger Uwe Fritzmann ihnen auf die Anlage wirft. Ganz ohne Rangeleien geht das bei den wehrhaften Vierlingen allerdings nicht von statten...
In Berlin gibt es zwei Oasen für Tiere. Den artenreichen Zoo Berlin. Und den Tierpark Berlin - der größte Landschaftstiergarten Europas. In diesem Paradies kommen unzählige Zoobabies auf die Welt.
Bei einer Operation an der Schulter treten bei der Mittdreißigerin Nina Unterdörfer Herzrhythmusstörungen auf. Oberärztin Leyla Sherbaz und Assistenzarzt Ben Ahlbeck können für einen glimpflichen OP-Ausgang sorgen. Doch weitere Untersuchungen an Ninas Herz verheißen nichts Gutes.
Ninas Verlobte Sophie möchte für sie da zu sein, aber Nina fühlt sich von ihrer aufopfernden Art eingeengt. Dass Sophie auch noch ein Einzelticket für eine Reise in der Tasche ihrer Partnerin findet, macht die Situation nicht besser. Ist das das Aus ihrer Beziehung?
Der Paartherapeut Bernhard Monse wird mit einer Trommelfellruptur vorstellig: wohl ein "Arbeitsunfall". Während Dr. Theresa Koshka ihn behandelt, kommt sie in den Genuss einer unfreiwilligen Paarberatung - für die Beziehung zu Marc, die es ihrer Meinung nach gar nicht gibt.
Wolfgang Berger möchte die 27 verpassten Geburtstage von Rebecca wiedergutmachen. Doch bei der Ideenfindung braucht er Unterstützung.
Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Dr. Elias Bähr (Stefan Ruppe) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Julia Berger (Mirka Pigulla) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Tom Zondek (Tilman Pörzgen) Dr. Emma Jahn (Elisa Agbaglah) Rebecca Krieger (Milena Straube) Mikko Rantala (Luan Gummich) Prof. Dr. Karin Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Nina Unterdörfer (Franziska Benz) Sophie Kretschmar (Tanja Hirner) Bernhard Monse (Saro Emirze)
Der Fischzüchter Peter Decker hat sich bei der Arbeit verletzt und muss von Oberarzt Dr. Matteo Moreau und Dr. Elias Bähr operiert werden. Dadurch ist Peter erstmal verhindert, zur Arbeit zurückzukehren.
Seine Tochter Laura ist ganz erpicht darauf, für ihn einzuspringen und sich zu beweisen. Schließlich verfolgt sie seine Arbeit schon seit Kindheitstagen. Doch Peter traut seiner Tochter nicht zu, die schwere Arbeit zu übernehmen, da sie körperlich eingeschränkt ist. Es kommt zum Streit zwischen den beiden. Herr Decker verschweigt dabei, worum es ihm wirklich geht. Da hilft nur, dass er in seinem Zustand selbst Hand anlegt ...
Wolfgang Berger ist völlig überrumpelt, als plötzlich Manuela Krieger, seine Ex-Geliebte und Rebeccas Mutter, im Johannes-Thal-Klinikum steht. Nun kann er Manuela endlich alle unbeantworteten Fragen stellen.
Als Dr. Marc Lindner und Dr. Theresa Koshka im Medikamentenlager eingesperrt werden, will Julia Berger den beiden auf die Sprünge helfen ...
Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Dr. Elias Bähr (Stefan Ruppe) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Julia Berger (Mirka Pigulla) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Tom Zondek (Tilman Pörzgen) Dr. Emma Jahn (Elisa Agbaglah) Rebecca Krieger (Milena Straube) Mikko Rantala (Luan Gummich) Prof. Dr. Karin Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Manuela Krieger (Justine Hirschfeld) Peter Decker (Jörg Pose) Laura Decker (Lea Freund)
- Den passenden Hund finden: Hilfreiche Tipps von Simone Sombecki - Blumige Oster-Deko: Tulpen im Glas und Veilchen in alten Tassen - Raumluftreiniger: Können die Geräte eine Corona-Infizierung verhindern? - Haus der Geschichte: Live von der Sonderausstellung "Hits & Hymnen" in Bonn - Tasche oder Tasse: Überraschungs-Gewinne bei unserem NRW-Quiz
Das WDR Fernsehen widmet sich am 18. März 2021 zur Primetime um 20.15 Uhr einen Abend lang dem Thema Rassismus in Deutschland. Nach der berechtigten Kritik an der Sendung "Die letzte Instanz" wird es unter dem Titel "Freiheit, Gleichheit, Hautfarbe! - Warum hat Rassismus mit uns allen zu tun?" in einer Diskussionsrunde und einer Reportage um Fragen gehen wie: Bilden Medien die Gesellschaft in ihrer ganzen Vielfalt ab oder verharren sie zu oft in der Abbildung von Klischees? Wo verursacht rassistische Diskriminierung Chancenungleichheit, und wie kann das verhindert werden? Wie lassen sich die Ursachen von strukturellem und verdecktem Rassismus erkennen und bekämpfen?
Zu Gast sind Tayo Awosusi-Onutor (Aktivistin und Sängerin), Aladin El-Mafaalani (Soziologe), Svenja Flaßpöhler (Philosophin), Hadija Haruna-Oelker (Journalistin und Politologin), Perla Londole (Organisatorin der Black Lives Matter-Demonstrationen in Deutschland) sowie Jörg Schönenborn (Programmdirektor des WDR für Information, Fiktion und Unterhaltung). Moderator des Themenschwerpunktes ist Till Nassif.
In der Reportage kommen Betroffene zu Wort und schildern, wie sehr sie jeden Tag mit Rassismus konfrontiert werden und welche persönlichen und gesellschaftlichen Schlüsse sie daraus ziehen.
Das WDR Fernsehen widmet sich am 18. März 2021 zur Primetime um 20.15 Uhr einen Abend lang dem Thema Rassismus in Deutschland. Nach der berechtigten Kritik an der Sendung "Die letzte Instanz" wird es unter dem Titel "Freiheit, Gleichheit, Hautfarbe! - Warum hat Rassismus mit uns allen zu tun?" in einer Diskussionsrunde und einer Reportage um Fragen gehen wie: Bilden Medien die Gesellschaft in ihrer ganzen Vielfalt ab oder verharren sie zu oft in der Abbildung von Klischees? Wo verursacht rassistische Diskriminierung Chancenungleichheit, und wie kann das verhindert werden? Wie lassen sich die Ursachen von strukturellem und verdecktem Rassismus erkennen und bekämpfen?
Zu Gast sind Tayo Awosusi-Onutor (Aktivistin und Sängerin), Aladin El-Mafaalani (Soziologe), Svenja Flaßpöhler (Philosophin), Hadija Haruna-Oelker (Journalistin und Politologin), Perla Londole (Organisatorin der Black Lives Matter-Demonstrationen in Deutschland) sowie Jörg Schönenborn (Programmdirektor des WDR für Information, Fiktion und Unterhaltung). Moderator des Themenschwerpunktes ist Till Nassif.
In der Reportage kommen Betroffene zu Wort und schildern, wie sehr sie jeden Tag mit Rassismus konfrontiert werden und welche persönlichen und gesellschaftlichen Schlüsse sie daraus ziehen.
Am 18. März schauen die Katholiken in Deutschland nach Köln. Dann sollen hier die Namen von mächtigen Männern genannt werden, die im Erzbistum dafür gesorgt haben, dass sexuelle Gewalt an Kindern vertuscht wurde. In mindestens 300 Fällen seit 1975. Das Ganze wäre ein Akt von Transparenz, wenn nicht auf dem Weg dorthin ein Kardinal Vertrauen bei vielen Gläubigen und Missbrauchs-Betroffenen verspielt hätte.
Im Jahr 2018 versprach Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki, Namen von Vertuschern nennen zu wollen: "Nur wenn wir ehrlich und aufrichtig sind, wird uns wieder Vertrauen geschenkt werden." Patrick Bauer und Karl Haucke glaubten ihm. Sie wollten in einem Betroffenen-Beirat bei der Aufklärung von sexuellem Missbrauch helfen. Beide wurden als Kinder jahrelang von katholischen Geistlichen missbraucht. Was sie als Erwachsene dann aber im Erzbistum Köln erlebten, bezeichnen sie als erneuten Missbrauch, als Instrumentalisierung. Karl Haucke sagt, das habe ihn krank gemacht: "Ich schlafe kaum noch, ich hab wieder Alpträume, ich musste meine Medikation ändern. Das sind die äußerlich sichtbaren Folgen dessen, was die Bistumsleitung mit uns gemacht hat." Und Patrick Bauer ergänzt: "Man fühlt sich ein stückweit so hilflos wie damals." Damals, als er als Kind immer wieder in das Büro des Priesters musste, ohne dass ihm jemand half.
Die Namen der Vertuscher wollte Kardinal Woelki bereits im März 2020 nennen. Patrick Bauer und Karl Haucke fieberten diesem Termin entgegen. Er wurde abgesagt. Die Untersuchung müsse juristisch nachgebessert werden, so das Bistum. Doch im Oktober 2020 wurde sie ganz einkassiert - dabei lag sie fertig formuliert in der Münchner Kanzlei, die vom Erzbistum beauftragt worden war. Haucke und Bauer kündigten dem Kardinal die Mitarbeit auf. Journalisten machten immer neue Missbrauchsfälle öffentlich. Priester schrieben Protestbriefe an den Kardinal. Und die Katholiken aus dem Erzbistum wollen seitdem in so großer Zahl aus der Kirche austreten, dass die Termine beim Amtsgericht vorne und hinten nicht reichen.
Der Film begleitet die Betroffenen Patrick Bauer und Karl Haucke über ein Jahr lang durch diese Zeit. Sie erzählen nicht nur von den schrecklichen Erlebnissen aus ihrer Kindheit. Der Film zeigt die Entwicklung von der anfänglichen Aufbruchsstimmung und dem Willen, der Kirche eine zweite Chance geben zu wollen, bis zu Enttäuschung und Wut. Was erwarten die Betroffenen nun vom neuen Gutachten, das am 18. März vorgestellt wird? Werden sie nun erfahren, wer die Täter von damals geschützt hat, wer weggeschaut hat statt zu handeln? Und wie fühlen sie sich, wenn die Namen tatsächlich genannt werden?
Lorenzo steht mit seinen Mitschülern nicht auf bestem Fuß. Auf dem Weg zum Skikurs macht er kehrt und versteckt sich im weitläufigen Keller. Er freut sich auf eine ungestörte Woche nur mit seiner Lieblingsmusik, Büchern und einer Ameisenkolonie. Doch mitten in der Nacht wecken ihn Schritte: Eine junge Frau, seine Halbschwester Olivia, die schon vor Jahren ausgezogen ist, sucht nach ihren Sachen. Nun braucht sie seine Hilfe ...
Nach vielen Jahren Schweigen drehte Bernardo Bertolucci 2012 einen neuen Film - eine kleine, intime Geschichte, der Wiederannäherung zweier Geschwister und den ersten Schritten junger Menschen ins eigene Leben.
Das erste Foto eines schwarzen Lochs, die Entdeckung der Gravitationswellen, die erste Landung auf einem Asteroiden - in den letzten Jahren konnten wir dem Kosmos immer mehr seiner Geheimnisse entlocken. Doch noch immer kennen wir nur fünf Prozent des Universums. Wird es uns je gelingen, ferne Planeten zu betreten und das Rätsel der dunklen Materie zu lösen?
In Frankreich tobt 1685 zwischen Katholiken und Protestanten ein Krieg im Namen Gottes. König Ludwig XIV. sieht in den Hugenotten - der protestantischen Minderheit im Land - eine Bedrohung und löst mit einem Federstrich ihre Verfolgung aus. Wer seinem Glauben nicht abschwört und zum Katholizismus konvertiert, erfährt Gewalt und Willkür. Auch die Familie Loyal sowie die Kaufleute Boué und Godeffroy stehen vor der Entscheidung zu fliehen. Die Geschichte der Hugenotten handelt von Flucht und Vertreibung und der Hoffnung auf einen Neuanfang in der Fremde, wie das Doku-Drama eindrucksvoll zeigt.
Die Hugenotten sehen sich in Frankreich Gewalt und Willkür ausgesetzt. 1685 hat sie König Ludwig XIV. mit einem Federstrich zu Verfolgten gemacht. Wer seinem Glauben nicht abschwört, muss fliehen. Suzanne Loyal und ihre Familie, die Kaufleute Godeffroy sowie der Händlersohn Pierre Boué haben die lebensbedrohliche Flucht gewagt und sind in den deutschen Landen angekommen. Werden sie dort ein neues Zuhause finden? Was für Frankreich einen Verlust bedeutet, bereichert das Leben in Deutschland. Theodor Fontane, Carl Benz und der Reichstag-Architekt Paul Wallot sind Nachfahren der Hugenotten.
Kurz nach der verheerenden Reaktorkatastrophe in Fukushima im März 2011 verkündete Angela Merkel den Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland. Sie sah die Sicherheit für die Bundesrepublik nicht mehr gewährleistet. Zehn Jahre danach zieht die Story eine kritische Bilanz: Ist die Situation wirklich sicherer geworden? Auch mit Blick auf unsere Nachbarländer, die weiter Atomkraftwerke betreiben? Wie wird der deutsche Ausstiegsbeschluss heute vor dem Hintergrund der Klimakrise bewertet? Wo steht Deutschland in Sachen Atom?
Das Ziel des Ausstiegs, der im Frühjahr 2011 beschlossen wurde, war die Abschaltung aller deutschen Atomkraftwerke bis 2022. Deutschland entschied sich als erste große Industrienation zu diesem Schritt und wollte damit auch Vorreiter für andere Länder werden. Doch die Realität in Europa sieht bis heute anders aus. Was sind die Gründe dafür? Und wie beeinflusst das die Situation in Deutschland? Auf einer Reise durch die Nachbarländer Belgien und Frankreich suchen die Story-Autoren nach Antworten und treffen dafür Anti-Atom-Aktivisten, Befürworter der Atomenergie, Wissenschaftler und Kraftwerksbetreiber.
Der französische Präsident Macron hat erst im Dezember 2020 sein klares Bekenntnis zur Atompolitik noch einmal bekräftigt. Ein neuer Reaktor bei Flamanville befindet sich vor der Inbetriebnahme, andere werden vermutlich folgen. Insgesamt sind dort 56 Druckwasserreaktoren am Netz, die fast 72 Prozent der gesamten Stromproduktion des Landes generieren. In Belgien wurde ein Atomausstieg bis zum Jahr 2025 beschlossen, doch der wird gerade heiß diskutiert. Eine Laufzeitverlängerung einiger Reaktoren über 2025 hinaus ist wahrscheinlich. Der belgische Stromnetz-Experte Prof. Damien Ernst von der Universität Liège, ein klarer Fürsprecher der Atomenergie, hält den Ausstieg für falsch: "Ich will mir nicht vorstellen, dass die Belgier so idiotisch sind, aus der Kernenergie auszusteigen. Denn das bedeutet höhere Strompreise, mehr CO2-Emmissionen und den Verlust von vielen Arbeitsplätzen. Und das ist das, was auch den Deutschen droht." Nahe der Grenze zu Deutschland werden also auch in Zukunft Atomkraftwerke stehen, darunter marode Reaktoren, die schon häufiger mit Störfällen auf sich aufmerksam gemacht haben und ein Sicherheitsrisiko darstellen.
Die deutsche Bundesumweltministerin Svenja Schulze sieht die Haltung der Nachbarländer kritisch: "Auch Frankreich und Belgien müssen die Frage lösen, wo der ganze Atommüll hinkommt. Jedes Jahr kostet uns das in Deutschland 1 Milliarde Euro und ist damit extrem teuer." Gleichzeitig ist auch der deutsche Atomausstieg halbherzig. Hier wird weiterhin Uran angereichert, Brennstäbe werden in die ganze Welt exportiert. Und: Mit der Klimadebatte und dem Problem, Wind- und Solarenergie nicht ausreichend ausbauen zu können, hat die Diskussion um die Kernkraft auch hierzulande neuen Schwung bekommen. Länder wie Frankreich stehen in ihrer CO2-Bilanz deutlich besser da. Deutschland dagegen ist immer wieder gezwungen, Strom zu importieren - und das ist dann oft Atomstrom aus Frankreich.
10 Jahre nach Fukushima. Die Story fragt: Was bringt der Atomausstieg wegen Sicherheitsbedenken, wenn direkt vor unserer Haustür die Meiler weiterlaufen? Und das auch noch mit Technik und Rohstoffen aus deutscher Herstellung. Wurden die richtigen Entscheidungen getroffen? Ist die Strom-Versorgung ausreichend gesichert? Wie groß ist die Bedrohung durch die Reaktoren an der Landesgrenze?
Sie wurde nur 21 Jahre alt und ist trotzdem eine der bekanntesten historischen Persönlichkeiten Deutschlands - Sophie Scholl. Gemeinsam mit ihrem Bruder Hans und anderen Mitgliedern der "Weißen Rose" hat sie gegen den Nationalsozialismus gekämpft. Mit der Historikerin und Autorin Dr. Maren Gottschalk taucht Planet Wissen ein ins Leben der Widerstandskämpferin und schaut dabei nicht nur in die Vergangenheit, denn die Geschichte von Sophie Scholl ist auch 100 Jahre nach ihrer Geburt von großer Bedeutung.
Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Tiergärten geballt in einer Region wie in Nordrhein-Westfalen. Zwischen Aachen und Münster arbeiten zwölf Zoos eng zusammen. Sie orientieren sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen, wollen ihren Schützlingen ein tiergerechtes Leben ermöglichen und setzen sich für den Erhalt bedrohter Arten ein. In einer aufwändigen dreiteiligen Dokumentationsreihe rückt der WDR die Bemühungen der Zoos im Westen ins Rampenlicht. Anders als in Doku-Soaps konzentriert sich der Film ausschließlich auf das Verhalten der Zootiere.
In Teil 1 stehen die tollpatschigen, wilden und kuschelnden Tierkinder in Dortmund, Münster, Hamm und Rheine im Fokus. Die Kamera ist dabei, wenn die flauschigen Kätzchen der Geparden klettern üben. Der Zuschauer erlebt auch die Geburt eines seltenen Nashorns und kann verfolgen, wie das kompakte Einzelkind seine Artgenossen kurze Zeit später rüde zum Spiel auffordert. Dagegen veranstalten die Babys der Blutbrustpaviane in ihrem Kindergarten ein köstliches Affentheater. Und ein kleiner Ameisenbär klammert sich monatelang eisern am Rücken seiner Mutter fest, um bloß nicht baden zu gehen.
Nesthocker und Nestflüchter, schwierige Geburten und gelungene Nachzuchten prägen den Alltag der Zoos im Westen. Nachwuchs ist für Zoos besonders wichtig, denn er sichert die die Zukunft des Tierbestands. Langjährige Erfahrung und moderne Haltungsbedingungen ermöglichen den Tiergärtnern zunehmend häufiger, viele Arten vor dem Aussterben zu bewahren.
Heutzutage bieten Zoos ihren Tieren mehr Platz, mehr Ruhezonen und eine artgerechtere Ausstattung der Gehege als noch vor Jahrzehnten. Die Tiergärten sind stille Genreserven für bedrohte Arten in der Wildnis. Sie sind zunehmend in der Lage, Tiere für Auswilderungen zur Verfügung zu stellen. Forschungsergebnisse aus der Natur fließen in die Gestaltung der Gehege ein.
Durch ungewohnte Perspektiven und hautnahe Bilder wie in einem hochwertigen Naturfilm erhält der Zuschauer faszinierende und unbekannte Einblicke in Kinderstuben und das Familienleben der Tiere. Die Geschichten sind witzig, unterhaltsam, überraschend und in dieser Form neuartig. Alle zwölf NRW-Zoos werden in der Serie berücksichtigt und mit ihren zoologischen Eigenarten und landschaftlichen Besonderheiten porträtiert.
Die Tier-Doku-Soap aus dem artenreichsten Zoo der Welt, dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin-Friedrichsfelde erzählt unterhaltsame, emotionale Tier-Menschgeschichten aus dem Alltag im Großunternehmen ZOO BERLIN. An seinen zwei Hauptschauplätzen, dem Zoo direkt im Herzen der Hauptstadt und dem Tierpark Friedrichsfelde blicken wir hinter die Kulissen, hinter Gattertore und -zäune und lüften Geheimnisse der Tierpfleger und ihrer Schützlinge.
Alle drei Monate fahren die beiden Aquarianer Marco Hasselmann und Christian Heller zum Einkaufen in einen Fischgroßhandel bei Bernau. Für die Schaubecken im Zoo sind sie auf der Suche nach neuen Wildfängen und Dekorationsmaterialien. Bei schönem Wetter trainieren die Tierpfleger mit dem Elefantenbullen Viktor die alltäglichen Kommandos auf der Außenanlage. Trotz immenser Geräuschkulisse führt Viktor alle Befehle von Rolf Becker korrekt aus. Doch wird er auch dem neuen Lehrmeister Philipp Herrmann gehorchen, der erst seit kurzem bei den Dickhäutern ist? Disziplin und Durchhaltevermögen werden Mensch und Tier im Raubtierhaus des Tierparks abverlangt, denn Tierarzt Dr. Andreas Pauly kennt kein Erbarmen, wenn es gilt, Katzenseuche und Katzenschnupfen vorzubeugen. Der Nachwuchs ist an der Reihe: Die Binturong-Drillinge, der Oman-Falbkatzenkater Tommy und die zwei Palawanbengal-Katzenkinder. Sie alle müssen sich dieser Impfprozedur unterziehen. Die Schweine im Revier von Klaus-Dieter Grahl haben es besser. Für das polnische Mähnenschwein-Paar Samar und Panay gibt es Mais aus der Trommel und für die Pinselohrschweine-Familie um Kivu und Dagamba zur Abkühlung Futterbomben aus Eis. Außerdem in dieser Folge: Ein kühles Bad für die Alpakas Ophelia, Jessy, Jenny und Kito auf der Elefantenanlage, eine erfrischende Dusche am Abend für die Sumatratigerin Mayang und eine Federprobe beim Karakara-Nachwuchs.
Im Nachttierhaus wächst ein kleines Erdferkel-Baby heran. Da es von seiner Mutter nicht angenommen wurde, kümmern sich die Tierpfleger liebevoll um das drollige Wesen. Fünf bis sechsmal am Tag bekommt das kleine Erdferkel seine Flasche.
Bei den australischen Bennett-Kängurus waren die vier erwachsenen Weibchen und der Bock bislang unter sich. Doch nun ist die Gruppe größer geworden: Zwei Jungtiere sind bereits auf der Welt, zwei weitere werden noch erwartet.
Nestkontrolle bei Familie Rotfußkauz. Eine der zwei Hennen hat Zwillinge ausgebrütet. Die Pflegerinnen wollen wissen, ob es den südamerikanischen Eulenkindern gut geht und ob der Ring um den Fuß noch sitzt. Da gibt es nur ein Problem: Die vorbildliche Kauz-Mutter will ihre Kleinen partout nicht allein im Nest zurück lassen...
Nicht unbedingt schön, aber selten: ein frisch geschlüpftes Nashorn-Pelikan-Baby in der Aufzuchtstation des Tierparks. Das Küken hat noch Probleme beim Fressen und benötigt außerdem beim Aufwachsen im Inkubator die optimale Temperatur.
Der jüngste Spross bei den Mohrenmakis heißt Max und ist gerade mal vier Wochen alt. Noch sitzt er gut versteckt in der Leiste von Mutter Uta. Drei Monate lang tragen die Affen-Weibchen ihre Jungtiere auf diese Weise mit sich herum.
In Berlin gibt es zwei Oasen für Tiere. Den artenreichen Zoo Berlin. Und den Tierpark Berlin - der größte Landschaftstiergarten Europas. In diesem Paradies kommen unzählige Zoobabies auf die Welt.
Der ehemalige Leukämie-Patient Malte Wenzel wird mit einem gebrochenen Sprunggelenk eingeliefert. Über das Wiedersehen mit seinem damaligen behandelnden Arzt Dr. Marc Lindner ist er dabei aber nicht erfreut. Die Chemo hat ihm zwar das Leben gerettet, aber Spuren hinterlassen, die damals nicht vorhersehbar waren. Und nun steht ihm ein weiterer Diagnostik-Marathon bevor. Assistenzarzt Tom Zondek ist der junge Mann sympathisch, aber er bekommt auch die besonderen Herausforderungen der Onkologie zu spüren ...
Dr. Matteo Moreau findet seinen OP, trotz eines angesetzten Eingriffs, leer vor. Ausgerechnet eine Patientin möchte sich lieber von einer anderen Koryphäe operieren lassen: Dr. Isabella Hertz. Zur Überraschung aller reagiert Matteo völlig zahm. Wer ist Isabella und welche Vergangenheit hat sie mit Matteo?
Wolfgang Berger hat eine Ölspur auf dem Parkplatz des Klinikums gefunden. Er erteilt dem Besitzer des ältesten Autos Parkverbot: Dr. Matteo Moreau!
Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Dr. Elias Bähr (Stefan Ruppe) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Julia Berger (Mirka Pigulla) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Tom Zondek (Tilman Pörzgen) Dr. Emma Jahn (Elisa Agbaglah) Rebecca Krieger (Milena Straube) Mikko Rantala (Luan Gummich) Prof. Dr. Karin Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Malte Wenzel (Doga Gürer) Dr. Isabella Hertz (Catherine Bode)
Bei Oberärztin Dr. Leyla Sherbaz und Assistenzarzt Ben Ahlbeck ruckelt und wackelt es gewaltig. Nicht nur privat. Sie müssen an einem gemeinsamen Fall arbeiten, der alles fordert. Seit einem Skiunfall ist Neda Mirza gelähmt. Im JTK stellen Ben und Leyla fest, dass Neda schwanger ist. Die Sorge, ob sie sich um das Kind kümmern kann, ist groß. Und hat sie ihr Trauma wirklich überwunden?
Nach einem Geschäftsessen mit Wolfgang Berger ist Sarah Marquardt am nächsten Morgen nicht nur als seine Konkurrentin, sondern auch als Patientin im JTK. Doch das bisschen Husten bringt die Leiterin der Sachsenklinik nicht davon ab nach Strich und Faden mit Wolfgang zu wetteifern. Das Objekt der Begierde: der renommierte Johannes-Hartlieb-Preis.
Marc hat ein Geheimnis. Theresa hat auch eines. Beide drohen "öffentlich" gemacht zu werden.
Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Dr. Elias Bähr (Stefan Ruppe) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Julia Berger (Mirka Pigulla) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Tom Zondek (Tilman Pörzgen) Dr. Emma Jahn (Elisa Agbaglah) Rebecca Krieger (Milena Straube) Mikko Rantala (Luan Gummich) Prof. Dr. Karin Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Sarah Marquardt (Alexa Maria Surholt) Neda Mirza (Adriana Möbius) Theo Wanders (Jonathan Hutter)
- Mythos Landleben: Warum eine Filmemacherin vom Land zurück in die Großstadt zog - Digitaler Impfpass und Luca-App: Über den Nutzen zur Infektionsbekämpfung - Fluffige Windbeutel: Marcel Seeger backt sie mit zweierlei Cremes und Kirschen - Bunt blühendes Blumenmeer: Live von einem Erlebnisbauernhof aus Hürth - Tasche oder Tasse: Überraschungs-Gewinne bei unserem NRW-Quiz
Dresden ist die Landeshauptstadt des Freistaats Sachsen. Man bezeichnet sie auch als "Florenz des Nordens". Jana Forkel lässt sich bei #lookslike ?von den schönsten Instagram-Fotos inspirieren und findet heraus, ob diese Orte auch in der analogen Welt eine Reise wert sind. Sie besucht die historische Altstadt an der Elbe mit der Frauenkirche, dem Zwinger und der Semperoper und entdeckt das Szeneviertel der Neustadt mit seinen Kneipen und kunstvoll gestalteten alten Hinterhöfen. Aber auch die nah angrenzende Sächsische Schweiz bereist sie. Die atemberaubende Landschaft des Elbsandsteingebirges mit ihren bizarren Felsen und kühlen Schluchten ist eines der schönsten Wanderreviere. Ihre Highlights dort sind die Bastei, der Kuhstall und die größte Festung Europas.
Das Fahrrad hat Konjunktur. Immer mehr Menschen steigen um. Die Wartezeiten bei den Händlern werden immer länger. Schon vor hundert Jahren schlug das Herz der deutschen Fahrradindustrie in Nordrhein-Westfalen. Zahlreiche Firmen produzierten vor allem in Bielefeld und Umgebung Räder und das entsprechende Zubehör.
Die Hersteller kommen kaum noch nach mit den Bestellungen. Bei Patria in Leopoldshöhe montieren sie 2.000 Fahrräder im Jahr per Hand. Jochen Kleinebenne will mit seiner Firma den alten Bielefelder Qualitätsanspruch in Zeiten der Globalisierung aufrecht erhalten.
Die Bielefelder Radrennbahn von 1953 ist das sichtbarste Zeichen der Radbegeisterung. Ein riesiges Oval aus 333 Meter fugenlosem Spannbeton. Lange Schauplatz von Verfolgungs- und Steherrennen und anderen Großveranstaltungen. Stars wie Max Schmeling, die Harlem Globetrotters oder Joe Cocker sind hier aufgetreten. Heute kümmert sich der Radrennclub Zugvogel Bielefeld um die Bahn und kämpft für den Erhalt des denkmalgeschützten Stadions.
Einige Kilometer weiter sammelt Resul Benli in einer alten Scheune hunderte Fahrräder. Alles Exemplare der großen Bielefelder Marken wie Dürkopp, Anker oder Rabeneick. Sie sind auch Andenken an seinen Vater und an die große Tradition. 1985 kam die Familie aus dem türkischen Teil Kurdistans hierher. Resul Benli repariert auch Fahrräder für Geflüchtete oder organisiert Fahrraddemos. Sein großer Traum: Ein eigenes Fahrradmuseum.
Die Bielefelderin Mieke Kröger hat schon Radsportgeschichte geschrieben. Bei der Europameisterschaft im letzten Jahr sprang ihr mitten im Rennen der Mixed-Staffel die Kette ab. Hilfe vom Teamwagen lehnte sie ab und griff einfach beherzt nach unten - im Fahren! Und Deutschland holte den Titel. Ein riesiger Erfolg auch für ihren Verein Teutoburg Brackwede.
Für viele junge Menschen kommt nur ein Mountainbike in Frage. Der Bike-Park im Sauerland ist der große Anziehungspunkt im Land. 30.000 Besucher kamen im letzten Jahr aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland. Viele trainieren im Winterberger Downhill-Camp das Kurven fahren im Wald.
Die Dokumentation von Jörg Laaks erzählt die Geschichte vom Pioniergefühl der Bielefelder Fahrrad-Gründerzeit bis zur Gegenwart und zeigt die historisch wichtigen Orte, Menschen, die heute noch Hochrad fahren, eine Fahrradmanufaktur, die Faszination der Mountainbikes und das leichteste E-Bike der Welt.
"Wir werden Camper" begleitet Familien, die den Start ins Camper-Leben wagen und sich einen Traum erfüllen.
- Julia und Stefan mit Sohn Klaas aus Höxter Julia und Stefan Handtke aus Höxter sind absolute Camping-Neulinge! Bevor ihr dreijähriger Sohn Klaas auf die Welt kam, waren sie Club-Urlauber oder sind als Paar wochenlang durch Thailand gereist. Jetzt, mit Kind und Hund, müssen sie ihre Reisegewohnheiten ändern. Der Versuch, Urlaub in einer Ferienwohnung zu machen, schlug fehl. Ihr neues Projekt - "Wir kaufen einen Wohnwagen - und zwar einen gebrauchten, den wir nach Lust und Laune umgestalten können!" Kaum haben sie ihr altes "Möhrchen" gefunden, buchen sie schon einen Stellplatz am Stemmer See in Kalletal. Nur eine Woche liegt nun zwischen der Abholung des Wohnwagens und der Anreise zum ersten Campingplatzurlaub. Erst nach der Reise wollen sie entscheiden, was sie in ihrem Schnäppchen-Wohnwagen überhaupt alles umbauen wollen. Doch wird die kleine Familie auf dem Campingplatz die Lagerfeuer-Romantik erleben, die sie sich erhofft?
Janina Hartwig Seit 15 Jahren verkörpert sie die Nonne "Schwester Hanna" in der ARD-Erfolgsserie "Um Himmels Willen". Doch nun wird die Serie eingestellt. Nach 19 Jahren schließt sich die Klosterpforte endgültig. Ihr 17jähriger Sohn David ist quasi am Set mit aufgewachsen und darf zum Abschied in einer Episode mitwirken. Ansonsten stemmt er bald das Abitur, was seiner Mutter damals in der ehemaligen DDR verwehrt wurde. Aber Janina Hartwig ging damals dennoch ihren Weg, der sie früh Richtung Bühne führte. Jetzt, kurz vor ihrem 60. Geburtstag, spricht sie Klartext: "Ich gehe die Dinge mit zunehmenden Alter mit mehr Souveränität an, aber ich finde Altwerden Scheiße."
Claudia Roth Sie ist Vizepräsidentin des deutschen Bundestages und eine der bekanntesten Grünen-Politikerinnen des Landes. Die Tochter eines Zahnarztes und einer Lehrerin studierte Theaterwissenschaften, war Intendantin am Theater in Dortmund und managte Rio Reisers Band "Ton Steine Scherben". Als Politikerin gilt sie als polarisierend, aber immer auch als authentisch und kämpferisch. Kurz vor ihrem 66. Geburtstag sagt sie, sie fühle sich hervorragend und bunt, auch wenn es mit einer eigenen Familiengründung bei ihr nicht geklappt hat. Ihr Ziel im Leben war stattdessen immer, die Welt zu verändern. Was Claudia Roth heute antreibt und wie sie sich als alleinstehende Frau fühlt, das erzählt sie im Kölner Treff.
Trystan Pütter Er gehört zu den ganz Großen im Land - wirkte mit in Film-Highlights wie "Unsere Väter, unsere Mütter", "Babylon Berlin" oder "Toni Erdmann". In "Ku'damm 56 und 59" dann tanzte und sang er sich als "Freddy Donath" in die Herzen von Millionen Zuschauer*innen. "Freddys Leichtigkeit gefällt mir. Aber er hat auch eine dunkle Seite", so der Schauspieler über seine Rolle. Ob diese dunkle Seite in den neuen Folgen von "Ku'damm 63" ans Licht kommt und ob er selbst auch eine dunkle Seite hat, verrät uns Trystan Pütter im Kölner Treff.
Marcella Rockefeller Über Umwege landete der Unterfranke Marcel Kaupp vor Jahren in Köln. In einer Karnevals-Verkleidung trat er dann bei einem Wettbewerb für die beste Drag-Darbietung an. Sein Auftritt wurde zur Geburtsstunde von "Marcella Rockefeller". Seitdem steht Marcel als singende Drag-Queen auf der Bühne, 2014 gewann er sogar "Deutschland sucht das Supertalent". Doch es dauerte noch sieben Jahre, bis er endlich sein erstes Album veröffentliche konnte. Daneben macht er sich für die Rechte der LGBTQIA-Community stark, denn er findet: "Jeder soll das Recht haben, zu lieben und zu leben wie er will, so lange er niemandem damit schadet".
Amina Nahid Eisner Die Schauspielerin und Autorin hat sich einen der berühmtesten Romane aller Zeiten vorgenommen: "Vom Winde verweht. Für den WDR hat sie den Klassiker modernisiert und zeitgerecht als Hörspiel bearbeitet. Im Kölner Treff spricht sie darüber, wie man mit den rassistischen Abgründen des Stoffes umgeht! Und ob es heute überhaupt noch korrekt scheint, wenn wir uns einer der "schönsten" Liebesgeschichten der Literatur- und Filmgeschichte hingeben.
Nils Frahm Er ist ein Ausnahmepianist, denn er schafft es mit unkonventionellen Methoden, die klassische Musik mit der elektronischen zu verbinden und dem Klavier einen neuen Schliff zu geben. Bei seiner Welttour, die kurz vor Beginn der Pandemie endete, füllte der 38-jährige die großen Konzerthäuser u.a. in Los Angeles und Sydey. Dass er sein Hobby zum Beruf machte, verdankt der Wahlberliner vor allen Dingen seinen Eltern, denn sein Weg war alles andere als gradlinig. Er biss sich durchs Abi und studierte dies und das, bevor er mittlerweile die ganze Welt mit seinen musikalischen Werken und beeindruckenden Live-Auftritten inspiriert. Warum ihm Ordnung so wichtig ist, er mit Klobürsten Klavier spielte und wie Brad Pitt einer seiner größten Fans wurde, erzählt er uns am Freitagabend.
Ist es ok, seine Kinder für Arbeiten im Haushalt zu bezahlen? Kann ich mit meinen Kollegen darüber sprechen, was sie verdienen? Über Geld sprechen? Das macht man doch nicht! Aber warum eigentlich nicht? Wir brechen das Tabu.
Schauspieler und Moderator Michael Kessler kommt zwar ohne Geldbörse, aber mit vollem Erfahrungskonto zum Thema Geld in die Sendung. Schon als Kind hat er sich dafür interessiert und heute kennt er seine Kontostände genau. Ob er das teuerste Essen wählt, wenn er eingeladen ist oder dem Kellner kein Trinkgeld zahlen würde, wenn das Essen schlecht war? Michael Kessler stellt sich den kniffligen Geldfragen des Alltags.
Außerdem haben wir ein Experiment mit versteckter Kamera gemacht: Plaudern Menschen am Marktstand ihr Gehalt aus, wenn es sich lohnen könnte? Unser Angebot: Dein Gehalt macht den Preis. Wer weniger verdient, bezahlt auch weniger und umgekehrt.