Sicherheitsmann Gregor Kroll überfällt seinen eigenen Geldtransporter. Sein Kollege Petzold und sein Chef Krüger verstehen die Welt nicht mehr. Doch kurz darauf stellt sich Kroll. Er habe den Transporter überfallen müssen, behauptet er, weil seine Mutter Maria gekidnappt worden sei. Er habe sonst nicht gewusst, wie er an das Lösegeld kommen sollte. Alles höchst merkwürdig, finden Edwin und Günter und sehen sich in Krolls Umfeld um. Dabei stoßen die Rentnercops zufällig auf Heilpraktikerin Bärbel, eine Freundin von Günters Frau Heidrun, die angeblich von einem Stalker bedroht wird. Aber ist eine Heilpraktikerin nicht auch ein Fall für Edwins Bein?
Edwin Bremer (Tilo Prückner) Günter Hoffmann (Wolfgang Winkler) Vicky Adam (Katja Danowski) Hui Ko (Aaron Le) Dr. Oliver Körfer (Peter Trabner) Polizeipräsident Plocher (Michael Prelle) Heidrun Hoffmann (Verena Plangger) Tina (Isabelle Barth) Hanno (Christian Hockenbrink) Joschua (Paul Eilert) Lotta (Katharina Witza) Sicherheitsmann Gregor Kroll (Christian Beermann) Sicherheitsmann Petzold (Dominik Weber) Security-Chef Krüger (Jürgen Hartmann) Maria Kroll (Petra Welteroth) Heilpraktikerin Bärbel (Hildegard Schroedter) und andere
Localized series title: Rentnercops - 8. Neue Männer braucht das Land Localized description:
Sicherheitsmann Gregor Kroll überfällt seinen eigenen Geldtransporter. Sein Kollege Petzold und sein Chef Krüger verstehen die Welt nicht mehr. Doch kurz darauf stellt sich Kroll. Er habe den Transporter überfallen müssen, behauptet er, weil seine Mutter Maria gekidnappt worden sei. Er habe sonst nicht gewusst, wie er an das Lösegeld kommen sollte. Alles höchst merkwürdig, finden Edwin und Günter und sehen sich in Krolls Umfeld um. Dabei stoßen die Rentnercops zufällig auf Heilpraktikerin Bärbel, eine Freundin von Günters Frau Heidrun, die angeblich von einem Stalker bedroht wird. Aber ist eine Heilpraktikerin nicht auch ein Fall für Edwins Bein?
Edwin Bremer (Tilo Prückner) Günter Hoffmann (Wolfgang Winkler) Vicky Adam (Katja Danowski) Hui Ko (Aaron Le) Dr. Oliver Körfer (Peter Trabner) Polizeipräsident Plocher (Michael Prelle) Heidrun Hoffmann (Verena Plangger) Tina (Isabelle Barth) Hanno (Christian Hockenbrink) Joschua (Paul Eilert) Lotta (Katharina Witza) Sicherheitsmann Gregor Kroll (Christian Beermann) Sicherheitsmann Petzold (Dominik Weber) Security-Chef Krüger (Jürgen Hartmann) Maria Kroll (Petra Welteroth) Heilpraktikerin Bärbel (Hildegard Schroedter) und andere
Früher blieben Menschen ein Leben lang beim selben Arbeitgeber. Noch verrückter: Viele blieben sogar ein Leben lang beim selben Lebenspartner! Man wohnte auch zeitlebens in der Gegend, in der man geboren war, denn man hatte es nicht so mit Veränderung. Die sogenannten Millennials dagegen wechseln statistisch gesehen elf Mal den Job. Sie haben den Ruf, die 'Generation beziehungsunfähig' zu sein und richten sich nirgends mehr häuslich ein. Ist das gut, weil Abwechslung nie schaden kann oder schwierig, weil wir nirgends mehr Wurzeln schlagen?
Zusammen mit Freunden hat Bukhari Mohd Noor im malayischen Penang die Initiative "Reis und Rosen" ins Leben gerufen. Sie unterstützt Obdachlose und Arme - Menschen, die auf der Straße leben wie die Rikscha-Fahrer, und sich von ihrem Einkommen oft keine Unterkunft und kein Essen leisten können.
Der Umweltaktivist Steve Sau setzt sich dafür ein, dass das grüne Chi Fu-Tal zum Kulturerbe und zum ersten Nationalpark von Hongkong gemacht wird. Er hat eine Bürgerinitiative gegründet, denn die Regierung will das Tal bebauen - Wohnraum ist knapp in Hongkong.
Täglich drei oder vier Stunden im Stau zu stehen, ist in Bangkok nichts Ungewöhnliches. Um dem Verkehrschaos beizukommen, haben der Kolumnist Yanyong Boon-Long und andere Einwohner der Stadt Pläne für ein besseres öffentliches Nahverkehrssystem entwickelt. Sie wollen die Kanäle der Stadt an das Nahverkehrsnetz anbinden und Boote als öffentliche Transportmittel nutzen. Auch die Hochbahn soll weiter ausgebaut werden. Auf dem Lad Prao Kanal sind bereits öffentliche Boote im Einsatz. Aktivist Yanyong Boon-Long startet ein Experiment: Wer ist schneller am Flughafen-Zubringer - Boot oder Taxi?
Antonia Soares ist Leiterin des "Museu de Favela", einer NGO, die sich für die Mädchen und Frauen in den Favelas von Rio de Janeiro einsetzt. Die Organisation veranstaltet Workshops, Fortbildungen und Freizeitaktivitäten, mit denen sie die Kultur der Favelas fördern und das Selbstbewusstsein der Favela-Bewohnerinnen stärken will. Eine Ausstellung ist starken "Favela-Frauen" gewidmet, die ihr Leben - ihrer Herkunft zum Trotz - in die Hand genommen haben. Die Journalistin und Schauspiellehrerin Tatiana Bastos hat ein Theaterprojekt ins Leben gerufen, mit dem sie junge Mädchen unterstützt, ihre Zukunftswünsche zu formulieren und in die Tat umzusetzen.
- Viel mehr als nur Döner - So vielfältig schmeckt die türkische Küche! Türkei-Fans lieben die Natur und geschichtliche Vielfalt des Landes, aber vor allem die kulinarischen Genüsse. So vielfältig die Türkei als Land ist, so berühmt ist auch die heimische Küche. Und genau die will der Vorkoster kennen lernen. Menemen mit Sucuk, Almsuppe oder Türlü Güveç - Kochprofi Björn Freitag geht auf kulinarische Entdeckungsreise. Vom Döner-Imbiss bis Spitzengastronomie mit vielen Anregungen zum Nachkochen! Frühstück, Mittag- und Abendessen mit türkischen Spezialitäten - heute wird's exotisch und richtig lecker. Zum türkischen Frühstück geht's zunächst nach Hürth zu Familie Yegin. Mutter Nihal lebt seit 43 Jahren in Deutschland - gekocht wird aber immer noch am liebsten türkisch. Sie zeigt dem Vorkoster die Zubereitung von Po?aça, einem gefüllten Hefegebäck und erklärt ihm, was es mit dem Çay, dem besonderen Schwarztee auf sich hat. Außerdem: Welche Geheimnisse verrät der Kaffeesatz des türkischen Mokkas über den Vorkoster? Zu Mittag gibt's leichte vegetarische Eintöpfe und Suppen mit selbstgemachtem Fladenbrot. Kochbuchautorin Yelda Yilmaz kocht mit Björn Freitag einfache und dennoch raffinierte Gerichte mit langer Tradition. Starbesetzung dann zum Abendessen: Björn Freitag lädt Spitzenkoch Ali Güngörmü? in seine Küche ein. Er erklärt ihm, warum die türkisch-orientalische Küche längst Einzug in die Sterneküche gehalten hat. Lammbraten und verschiedene Beilagen der Extraklasse, zubereitet von zwei Starköchen: So exklusiv kann die türkische Küche sein!
Manche Menschen haben Angst vor Spinnen, andere vor dem Fliegen oder vor terroristischen Anschlägen. Oft fürchten wir uns vor dem Falschen, weil wir Risiken falsch einschätzen. Das liegt nicht nur an Statistiken, die kompliziert zu lesen sind, sondern auch an sozialen Netzwerken, die vor allem negative Schlagzeilen verstärken. Planet Wissen zeigt, was wir tun können, um Risiken richtig zu bewerten und keine falschen Ängste zu entwickeln. Außerdem geht es um Versicherungen - in welcher Lebensphase wir uns vor welchen Gefahren schützen sollten und wie wir die Tricks von Versicherungsvertretern durchschauen können.
Zu Gast im Studio: Dr. Thorsten Pachur, Entscheidungsforscher, Max-Plank-Institut für Bildungsforschung, Berlin Karin Roller, Beraterin bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg
Auch für ihre Limburger Milchkühe, eine alte, traditionsreiche Rasse, ist die Wilhelma weit über den Raum Stuttgart hinaus bekannt. Und heute kann man auf dem Schaubauernhof sogar beim Melken zusehen. Das geschieht zwar mit modernster Technik, Pfleger Stephan Paspalaris kann aber auch mit der Hand melken, wie vor 100 Jahren!
Ein besonders schwieriges Pensum haben sich Gerhard Popp und seine Kollegen heute vorgenommen: Sie müssen die Pelikane einfangen und ihnen die Flügel stutzen. Einige der Tiere lassen nämlich bedenkliche Fluchttendenzen erkennen; außerhalb des Zoos aber gibt es für sie kein Überleben. Folglich ist der Flugbetrieb zu unterbinden. Danach geht es zu fast heiligen Tieren, obwohl die eher aussehen wie niedliche kleine Küken: Die japanischen Mandschuren-Kraniche haben Junge. In Asien gelten die Vögel als Sinnbild eines langen Lebens.
Philosophisches und Bodenständiges nebeneinander - in dieser Folge von "Eisbär, Affe & Co."!
Die Tier-Doku-Soap aus dem artenreichsten Zoo der Welt, dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin-Friedrichsfelde erzählt unterhaltsame, emotionale Tier-Menschgeschichten aus dem Alltag im Großunternehmen ZOO BERLIN. An seinen zwei Hauptschauplätzen, dem Zoo direkt im Herzen der Hauptstadt und dem Tierpark Friedrichsfelde blicken wir hinter die Kulissen, hinter Gattertore und -zäune und lüften Geheimnisse der Tierpfleger und ihrer Schützlinge.
Jeden Morgen um 8.00 Uhr startet Reviertierpfleger Jörg Ulbricht seine Runde durch das 5.200 Quadratmeter große Vogelhaus des Zoos. Rund 500 Vögel aus 230 Gattungen hat Jörg Ulbricht unter seinen Fittichen. Auf seiner Morgenrunde versucht er, jeden seiner Schützlinge wenigstens einmal in Augenschein zu nehmen. Im Freiflugraum Südostasien ist die Gruppe der Malaienstare inzwischen zu groß geworden. Aus diesem Grund muss der Reviertierpfleger heute ein paar Jungtiere aus den Nestern holen. Die Küken sollen dann mit der Hand aufgezogen und später in die Fasanerie des Zoos umgesetzt werden. Sabine Buchholz aus dem Streichelzoo im Tierpark muss sich ebenfalls jeden Tag um eine Menge verschiedener Tiere kümmern. Morgens warten bereits die Stachelschweine darauf, dass sie endlich nach draußen dürfen. Und auch das zwei Monate alte Zackelschaf Clea hat schon mächtig Hunger auf seine Milchflasche. Anschließend müssen noch alle Ziegen und Schafe aus ihren Stallungen in den Besucherbereich gelassen werden. Für die Futterrunde am Nachmittag hat sich Tierpflegerin Sabine Buchholz mit ihren Kollegen heute etwas ganz Besonderes ausgedacht: Waschbären, Masken- und Vietnamesische Hängebauchschweine dürfen sich auf eisige Bomben mit individuellem Geschmack freuen. Außerdem in dieser Folge: Ein Klangspiel für die Dickhäuter im Tierpark, eine nicht ungefährliche Reinigung der Anlage bei den Stumpfkrokodilen und ein Unterschlupf für die Bismarck-Pythons, die bald Nachwuchs bekommen sollen.
Im Kinderzoo wartet auf Tierpfleger Mario Barabasz am frühen Morgen eine freudige Überraschung: Shetlandpony-Stute Vroni bringt ein Fohlen zur Welt. Und das im Freien. Kaum auf der Welt, gilt es für das Pony-Kind schnell auf die Beine und an die Milchbar zu kommen.
Puma-Mädchen Missoula konnte zu ihrer Mutter Cheyenne keine enge Beziehung aufbauen. Da sich die Raubkatzen-Mutter um ihre Tochter nicht ausreichend gekümmert hatte, wurde Missoula von den Tierpflegern aufgezogen. Mit über fünf Monaten kommt sie so langsam ins anstrengende Teenager-Alter.
Ein Highlight in Sachen Handaufzucht ist der kleine Chaco-Pekari-Junge Zamuco. Er ist das erste Nabelschwein-Kind, das Reviertierpfleger René Walther und seine Kollegin Jana Simon mit der Flasche groß ziehen.
Gerade mal einen Tag alt: Das Fohlen von Grevy-Zebra-Mutter Marie-Lena. Zur Stippvisite schaut heute sogar Kurator Dr. Sicks bei dem niedlichen, gestreiften Nachwuchs vorbei. Aus Sicherheitsgründen halten sich Mutter und Tochter noch abseits von den restlichen Stuten auf. Enge soziale Bindungen gibt es bei den Grevy-Zebras nur zwischen Stuten und ihren Kindern.
In Berlin gibt es zwei Oasen für Tiere. Den artenreichen Zoo Berlin. Und den Tierpark Berlin - der größte Landschaftstiergarten Europas. In diesem Paradies kommen unzählige Zoobabies auf die Welt.
Dr. Matteo Moreau und Assistenzärztin Dr. Emma Jahn nehmen den jungen Nick Kranz in der Notaufnahme in Empfang. Es muss schnell gehandelt werden, doch sein Bruder Uwe untersagt das. Matteo und Emma sollen ihre Finger von Nick lassen.
Dr. Elias Bähr muss einspringen und wird später vor eine große Herausforderung gestellt, als Emma ihn mit dem Vorfall konfrontiert. Uwe hat ein Problem mit Emmas und Matteos Hautfarbe - und Elias hat sich falsch verhalten.
Ole Breuer, Prof. Karin Patzelts Patensohn, darf endlich in den OP-Saal. Doch die Freude lässt abrupt nach, als Ole plötzlich das Bewusstsein verliert. Während Julia Berger noch versucht, eine Diagnose zu stellen, hat Karin ihre Missbilligung bereits verlauten lassen: Schlafmangel, weil Ole die Nächte durchmacht.
Ben und Leyla möchten Rayas ersten Geburtstag zusammen feiern und Mikko verliert eine Klemme, die eigentlich Matteo gehört.
Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Dr. Elias Bähr (Stefan Ruppe) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Julia Berger (Mirka Pigulla) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Tom Zondek (Tilman Pörzgen) Dr. Emma Jahn (Elisa Agbaglah) Rebecca Krieger (Milena Straube) Mikko Rantala (Luan Gummich) Prof. Dr. Karin Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Nick Kranz (Niklas Post) Uwe Kranz (Konstantin Gerlach) Ole Breuer (Benjamin Weygand)
Dr. Leyla Sherbaz und Assistenzarzt Mikko Rantala wollen der blinden Patientin Valentina Grebe ihr Augenlicht dank eines Mikrochips zurückgeben. Noch nie konnte Valentina ihre Tochter sehen und dementsprechend aufgeregt ist sie auf ihr neues Leben. Doch plötzlich steht der spektakulären Augen-OP die Bürokratie im Weg und Leyla und Mikko bekommen unerwartete Hilfe. Von niemand anderem als Dr. Matteo Moreau und Elly Winter!
Als Patrick Schmudke vor dem JTK von seinem Rad stürzt, halten Dr. Emma Jahn und Dr. Marc Lindner das für einen gewöhnlichen Fahrradunfall. Doch als klar wird, dass Patrick das Fahrradfahren verlernt hat, haben sie sofort Vermutungsdiagnosen parat. Da braucht es schon Prof. Dr. Karin Patzelt, damit die beiden es nicht zu kompliziert machen ...
Rebecca übt das Einparken, aber nicht ohne Spuren zu hinterlassen.
Währenddessen konkurrieren Leyla und Matteo um einen begehrten Preis. Die Entscheidung fällt keine Unbekannte.
Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Dr. Elias Bähr (Stefan Ruppe) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Julia Berger (Mirka Pigulla) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Tom Zondek (Tilman Pörzgen) Dr. Emma Jahn (Elisa Agbaglah) Rebecca Krieger (Milena Straube) Mikko Rantala (Luan Gummich) Prof. Dr. Karin Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Dr. Elly Winter (Juliane Fisch) Dr. Lilly Phan (Mai Duong Kieu) Valentina Grebe (Marie Schöneburg) Patrick Schmudke (Robin Meisner)
- Kräutertipp: Was Bärlauch alles kann, zeigt Ernährungswissenschaftlerin Anja Tanas - Hack-Check mit Stefan Göke: Gummibänder als Lösung für Alltagsprobleme - Nach 20 Jahren: Erika Schneider hofft auf Klärung im Fall ihrer vermissten Tochter - So entstehen Schokohasen: Tina Kraus besucht das Schokoladenwerk Bochum - Tasche oder Tasse: Überraschungs-Gewinne bei unserem NRW-Quiz
- Frohe Ostern - Eierproduktion 2021 Keine Eier mehr im Kühlschrank? Kein Problem, im Supermarkt ist die Auswahl riesengroß: von Bodenhaltungseiern über Bioeier oder auch anderen Haltungsformen. Wer macht sich also schon darüber Gedanken, wie diese Vielfalt produziert wird? Tierschützer protestieren schon lange gegen diese Ökonomisierung von Tierschicksalen. Es scheint sich etwas zu bewegen, denn ab 2022 soll das sogenannte "Kükenschreddern" verboten werden. Der Handel reagiert, aber was sind die Lösungen wirklich wert?
- Stellenabbau mit Corona-Vorwand Unternehmen bauen derzeit massiv Personal ab. Nicht selten heißt es dabei "wegen Corona". Doch ist es wirklich wegen Corona? Inwiefern wird Corona vielleicht auch gerne nur als Argument genutzt, um beim Personal auszusortieren oder aber verpasste Umstrukturierungen durchzuboxen? Markt schaut sich den Stellenabbau in der Textil- und Automobilbranche an.
- Motorradboom unter Frauen Nicht zuletzt wegen Corona verkaufen die Motorradhersteller immer mehr schwere Maschinen über 125 ccm. Das ist ein Plus von insgesamt gut 17%. Ganz vorne im Boom dabei die Frauen, sie haben bei den Neuanmeldungen von schweren Krädern um knapp 19% zugelegt. Bei kleinen Maschinen haben sie sogar ein Plus von fast 80% gemacht, bei Rollern über 100%. Was ist da los bei den Ladies?
- Alles neu im Bad? Optimieren statt rausreißen Täglich bis zu einer Stunde verbringen wir laut Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel im Badezimmer. In Zeiten von Home Office und Distanzlernen vielleicht sogar noch mehr? Viele werkeln in diesen Wochen und Monaten in ihren Wohnungen und hübschen auf, wo es geht. Im Badezimmer wird die Sache schwieriger, denn eine Sanierung ist aufwendig und teuer. Haushaltsexpertin Yvonne Willicks will wissen, wie mit kleinem Budget und wenigen Kniffen ein Badezimmer renoviert werden kann. Laut Bauordnung muss jede Wohnung über ein Bad mit Dusche oder Badewanne verfügen. Manche haben zwei, Hausbesitzerin Stephanie Küthe aus Düsseldorf hat sogar drei Badezimmer. Eins davon soll optimiert werden - bei einem Budget von 1.500 Euro. Was kann sie selber machen und wo muss auf jeden Fall eine Fachkraft ran? Nach einer Woche wird abgerechnet! Do it yourself - so schwer kann es doch gar nicht sein? Immerhin ist das Internet voll von sogenannten Tutorials. Also Anleitungen, wie man sein Badezimmer ganz ohne Hilfe optimieren kann. Wie gut sind diese Anleitungen und worauf muss man als Heimwerker achten? Unter den kundigen Augen des Sachverständigen Guido Bruzek vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima testet Yvonne Willicks drei Tutorials. Badewanne aus NRW: Mitten im westfälischen Münsterland fertigt ein altes Familienunternehmen bis zu 2 Millionen davon jährlich. Beschichtet werden die Wannen mit Stahl-Email, einem seit Jahrhunderten bekannten Verbundstoff. Die Herstellung nach eigener Rezeptur findet im eigenen Werk statt. Ihre oft beschriebene Robustheit darf Yvonne Willicks auf eine ganz besondere Art und Weise testen. Denn vor ihren Checks ist keine Wanne sicher.
Fast ein Jahr schon im Corona-Krisenmodus: Die Luftfahrtbranche liegt am Boden, allein die deutsche Lufthansa schreibt täglich Millionenverluste. Als im vergangenen Sommer die Pleite drohte, startete der Staat eine beispiellose Rettungsaktion: Er stellte neun Milliarden Euro zur Verfügung, schnürte ein riesiges Hilfspaket und stieg bei der Lufthansa als Anteilseigner ein. Doch was hat das gebracht? Kann das Unternehmen damit überleben? Und: Was bekommt die Allgemeinheit für das viele Steuergeld? Die einen erhoffen sich den Erhalt zehntausender Arbeitsplätze, die anderen wünschen sich einen klimafreundlicheren Flugverkehr in der Zukunft. Einig sind sich die meisten, dass die Bundesregierung versäumt hat, der Lufthansa klare Auflagen dafür zu machen. Die Lufthansa-Aufsichtsrätin und stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle nennt das Rettungspaket alternativlos; nur dadurch könnten Entlassungen vermieden und Einkommen gesichert werden. Gleichzeitig kritisiert sie, die Bundesregierung hätte dies zur Bedingung machen müssen. Benjamin Stephan, Verkehrsexperte bei "Greenpeace", vermisst im Zusammenhang der staatlichen Unterstützung vor allem Auflagen für eine deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen. Schließlich sei der hemmungslose Flugverkehr einer der wichtigsten Treiber des Klimawandels. Er fordert, wie auch die Bundestagsfraktion der Grünen, eine nachhaltige Verkehrswende am Himmel. Dass eine staatliche Rettungsaktion in der Luftfahrt auch anders aussehen kann, zeigt der Blick nach Frankreich. Auch bei Air France herrscht Dauerflaute. Hier ist der Staat mit rund 7 Milliarden Euro Hilfsgeldern eingesprungen, doch dafür stellt er harte Bedingungen. Die CO2-Emissionen im Binnenluftverkehr sollen in nur vier Jahren um 50 Prozent gesenkt werden, deshalb soll ein großer Teil der Inlandsflüge eingestellt und auf die Schiene verlagert werden. Aber auch das geht einigen nicht weit genug. Die ehemalige Umweltministerin Delphine Batho fordert eine Reduktion des weltweiten Flugverkehrs generell und schlägt drastische Einschränkungen für Air France vor. Viele Vertreter der Luftfahrtbranche halten das für völlig übertrieben, nicht nur in Frankreich. In Deutschland träumt Lufthansa-Chef Carsten Spohr bereits wieder von moderatem Wachstum. Doch es geht längst um mehr als um das wirtschaftliche Überleben von Fluggesellschaften. Wie soll der Flugverkehr nach Corona aussehen? Es geht um einen neuen Alltag für die Luftfahrt, aber auch um die Chance, sich jetzt mit noch mehr Nachdruck für Nachhaltigkeit und Innovation einzusetzen. "Die Story" schaut zurück auf ein Luftfahrt-Jahr voller Turbulenzen, begleitet Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Branche bei ihrer (Kurz-)Arbeit, spricht mit Experten, Analysten, Klimaschützern und Politikern und blickt voraus in die nahe Zukunft des Fliegens.
In Russland lautet ein Sprichwort: Du kannst nicht auf zwei Stühlen gleichzeitig sitzen. Doch gerade das versuchen die modernen russischen Frauen: Russische Frauen wollen, dass Männer ihr Geld für sie ausgeben, aber gleichzeitig wollen sie nicht ihre Unabhängigkeit verlieren. Die drei Heldinnen nehmen ihr Schicksal in die Hand und besuchen die Schule der Verführung, in der sie lernen, wie man lebt, denkt und sich verhält, um geliebt zu werden. Aber macht sie ein solches Leben wirklich glücklich?
Nach dem Zerfall der UdSSR boten die wirtschaftlichen Veränderungen den russischen Frauen neue Möglichkeiten. Im modernen Russland können Frauen Unternehmen führen, in die Politik gehen oder in der Armee dienen. Aber versteckte Diskriminierung und soziale Unsicherheit gibt es immer noch. Frauen haben nämlich nicht die Möglichkeit, genug Geld zu verdienen, um eine eigene Wohnung zu mieten, denn alle Jobs für Frauen werden sehr schlecht bezahlt. Um diese Freiheit und Unabhängigkeit zu erreichen, müssen die Frauen Männer manipulieren. Sie haben keinen anderen Weg, um in der Gesellschaft zu materiellem Wohlstand zu kommen. Ein Vorwärtskommen ist nicht leicht für sie. Der einfachste Weg nach oben ist an der Seite eines wohlhabenden Mannes. In der russischen Gesellschaft herrscht allgemein die Auffassung vor, dass ein gutes Leben bedeutet, mit einem reichen, attraktiven und erfolgreichen Mann zu leben. Diese Sichtweise schafft ein System und eine Kultur, die sehr schwierig zu verändern sind, und die Frauen müssen den Preis zahlen - besonders diejenigen, die keinen Ehemann finden. Das ist eindeutig ein Dilemma: Einerseits wollen die russischen Frauen unabhängig sein, aber andererseits ist dies nicht möglich ohne die finanzielle Sicherheit, die ihnen in dieser patriarchalischen Gesellschaft nur ein Mann geben kann. Da die Alternative häufig keine Option ist, entscheiden sich die meisten Frauen für die Lösung, einen Ehemann zu finden. In Schule der Verführung folgen wir dem Leben von drei jungen Frauen: Diana, Lida und Vika, die in der Metropole St. Petersburg leben und sich zum Ziel gesetzt haben, einen Ehemann zu finden und sozial aufzusteigen. Wie aber findet man einen Mann in einem Land, wo die Frauen zahlenmäßig bei Weitem überlegen sind? Der Psychologe Vladimir Rakovsky hat eine einfache Lösung dafür. Er ist Tutor in seiner eigenen "Schule der Verführung" und gibt teure Kurse mit dem einfachen Titel: "Wie man reiche Männer verführt". Wir treffen Diana, Lida und Vika bei Rakovskys Verführungskurs. Rakovskys Theorie basiert auf amerikanischen Selbsthilfebüchern wie "Wie man ein guter Liebhaber wird", "Wie man sexy wird" oder "Wie man einen reichen Ehemann findet", und besagt, dass die meisten russischen Frauen ein raubtierhaftes Verhalten haben. Wir werden Zeuge, wie Rakovsky Diana, Lida und Vika gemeinsam mit ein paar anderen, jungen Frauen unterrichtet, wie man einen Mann verführt, und genauso wichtig: wie man ihn hält. Das ist nicht einfach. Die Frauen müssen einen umfangreichen Lehrplan absolvieren, wo sie lernen sich als sexy Frau zu verhalten - angefangen bei der Kleidung, über die Art zu tanzen oder eine Banane zu essen, bis zum "Klein-Mädchen-Schema", sich auf den Boden zu werfen und zu weinen, wenn sie nicht das bekommen, was sie wollen, oder wenn der Mann ihnen droht, sie zu verlassen. Diana, Lida und Vika sind unterschiedliche Charaktertypen, aber alle haben das gleiche Ziel, einen Ehemann zu finden, der ihr Leben hoffentlich - wenn auch nicht vergoldet - so doch zumindest erträglich macht. Alle drei fühlen sich allein und sind unzufrieden, und genau das ist die treibende Kraft hinter ihren Bestrebungen ihr Leben zu verändern. Werden diese drei Frauen erfolgreich sein und ihre lang ersehnte Freiheit erreichen? Wie werden sie sich beim Verfolgen ihrer Ziele persönlich weiterentwickeln?
"Schule der Verführung" ist eine Produktion von Danish Documentary Production in Koproduktion mit dem WDR, DRK, Golden Girls Film, UpNorth Film und der Ma.ja.de. Filmproduktion.
Festivals und Auszeichnungen - Nordamerika Premiere beim DOC NYC am 9.11 in New York City - lief im Wettbewerb des 16. Zürich Film Festivals 2019 - Sydney Film Festival 2019 - München Documentary Festival 2019
Viele prall aufgeblasene Ballons und ein Fahrzeug ohne Räder - zusammen ergibt das ein Luftkissenfahrzeug. Wir wollen es samt einem Fahrer in Bewegung versetzen. Gefährt und Fahrer zusammen wiegen über 100 Kilogramm. Können wir dieses massive Fahrzeug in Gang bringen, mit einem Antrieb aus Ballonluft?
Wer etwas Schweres heben möchte, braucht starke Muskeln - oder einen Flaschenzug. Die Rollen eines Flaschenzugs verteilen das Gewicht einer Last gleichmäßig und erleichtern das Hochziehen. Ein Flaschenzug ersetzt also viele Helfer. Was aber, wenn die Last aus einem Klavier besteht und nur ein einzelner Mann am Zugseil steht? Wird er es schaffen, das Klavier hochzuziehen, nur mithilfe einiger Flaschenzüge?
Magnete haben zwei Pole, einen Nord- und einen Südpol. Treffen ein Nord- und ein Südpol aufeinander, ziehen sie sich an. Nähert sich ein Nordpol aber einem Nordpol oder ein Südpol einem Südpol, so stoßen die beiden sich ab. Wir machen ein Experiment mit zwei Platten. Beide Platten bestücken wir mit Magneten, die mit dem gleichen Pol nach oben zeigen: Treffen die beiden Platten mit ihrer jeweiligen Magnetseite aufeinander, weichen sie einander regelrecht aus. Könnten wir diesen Effekt nutzen, um die eine Platte über der anderen schweben zu lassen - wie einen fliegenden Teppich? Eigentlich gibt es fliegende Teppiche ja nur im Märchen.
Wir untersuchen eine Flüssigkeit mit erstaunlichen Eigenschaften. Wird sie unter Druck gesetzt, fließt sie nicht davon, sondern verfestigt sich. Lässt aber der Druck nach, so wird sie augenblicklich wieder flüssig. Für eine Gruppe Sportler wird das zur Herausforderung. Sie sollen ein Becken überqueren, das mit dieser Flüssigkeit gefüllt ist. Auf unterschiedliche Weisen, in unterschiedlichem Tempo aber mit demselben Ziel: Sie müssen das Flüssige fest machen.
Wasser kann von alleine von einem Glas in ein anderes fließen: allerdings nur, wenn die beiden Gläser durch einen biegsamen Strohhalm miteinander verbunden sind und der Flüssigkeitsspiegel im einen Glas höher ist als im anderen. Ob das auch im großen Maßstab funktioniert, mit zwei Wassertanks statt der Gläser? Über einen langen Schlauch sollen zweitausend Liter Wasser von einem Tank in den anderen gelangen und dabei eine Höhe von zehn Metern überwinden.
Ein Wassertropfen fällt zu Boden. Er verändert dabei seine Gestalt, zieht sich in die Länge und kommt schließlich aufspritzend unten auf. Ein alltäglicher Vorgang. Aber betrachtet man den Tropfen dabei durch die Linse einer Zeitlupenkamera, bietet er ein Schauspiel von majestätischer Schönheit. Beim Aufprall bildet sich eine Krone aus Wasser. Auch ein König hat den Tropfen beobachtet. Die Wasserkrone hat sein Interesse geweckt. Er befiehlt seinen Untergebenen, ihm ein ganz besonderes Exemplar zu beschaffen.
- Alles neu im Bad? Optimieren statt rausreißen Täglich bis zu einer Stunde verbringen wir laut Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel im Badezimmer. In Zeiten von Home Office und Distanzlernen vielleicht sogar noch mehr? Viele werkeln in diesen Wochen und Monaten in ihren Wohnungen und hübschen auf, wo es geht. Im Badezimmer wird die Sache schwieriger, denn eine Sanierung ist aufwendig und teuer. Haushaltsexpertin Yvonne Willicks will wissen, wie mit kleinem Budget und wenigen Kniffen ein Badezimmer renoviert werden kann. Laut Bauordnung muss jede Wohnung über ein Bad mit Dusche oder Badewanne verfügen. Manche haben zwei, Hausbesitzerin Stephanie Küthe aus Düsseldorf hat sogar drei Badezimmer. Eins davon soll optimiert werden - bei einem Budget von 1.500 Euro. Was kann sie selber machen und wo muss auf jeden Fall eine Fachkraft ran? Nach einer Woche wird abgerechnet! Do it yourself - so schwer kann es doch gar nicht sein? Immerhin ist das Internet voll von sogenannten Tutorials. Also Anleitungen, wie man sein Badezimmer ganz ohne Hilfe optimieren kann. Wie gut sind diese Anleitungen und worauf muss man als Heimwerker achten? Unter den kundigen Augen des Sachverständigen Guido Bruzek vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima testet Yvonne Willicks drei Tutorials. Badewanne aus NRW: Mitten im westfälischen Münsterland fertigt ein altes Familienunternehmen bis zu 2 Millionen davon jährlich. Beschichtet werden die Wannen mit Stahl-Email, einem seit Jahrhunderten bekannten Verbundstoff. Die Herstellung nach eigener Rezeptur findet im eigenen Werk statt. Ihre oft beschriebene Robustheit darf Yvonne Willicks auf eine ganz besondere Art und Weise testen. Denn vor ihren Checks ist keine Wanne sicher.
So still und stumm Pflanzen auch wirken, sie sind viel aktiver als die meisten von uns ahnen. Pflanzen warnen sich gegenseitig vor Feinden, verbünden sich mit hilfreichen Bakterien und Pilzen, nutzen Insekten und andere Tiere für ihre Fortpflanzung und setzen chemische Waffen zur Verteidigung ein. Ständig erfassen sie Temperatur, Feuchtigkeit, Licht und viele weitere Parameter. Pflanzen können lernen und es scheint, als könnten sie sogar Entscheidungen treffen. Bei Planet Wissen erzählen die Vegetationsökologin Katja Tielbörger und der Pflanzenphysiologe Robert Koller von ihrer faszinierenden Forschung, die immer deutlicher macht: Pflanzen sind nicht umsonst die erfolgreichsten Geschöpfe auf unserer Erde!
Zu Gast im Studio: Prof. Dr. Katja Tielbörger, Vegetationsökologin an der Universität Tübingen Dr. Robert Koller, Pflanzenphysiologe am Forschungszentrum Jülich
Wieder einmal heißt es Abschied nehmen in der Wilhelma: Ein Rinderjungbulle und zwei Bezoar-Ziegen treten die Reise in den Braunschweiger Zoo an. Ziege Bine - eine Handaufzucht - war auf dem Schaubauernhof allen besonders ans Herz gewachsen. Es fällt Pfleger Stephan Paspalaris nicht leicht, dieses Sorgenkind ziehen zu lassen. Aber auch das gehört zum Leben eines Zoos.
Bei den Pinguinküken vermittelt Gerhard Popp, assistiert von einem Azubi, Grundkenntnisse im Vertilgen größerer Mengen Fisch. Das können die kleinen Pinguine natürlich sehr bald allein, aber Gerhard Popp versäumt nicht, ihnen im Fischmantel auch gleich ein paar Vitaminpillen zu verabreichen. Auch das Rote Riesenkänguru war irgendwann einmal ganz klein. Das sieht man umso deutlicher, weil die sprungstarken Tiere gerade Nachwuchs im Beutel haben. Dort soll er nach Ansicht der Pfleger auch noch drei oder vier Wochen bleiben. Die Erwartung ist gerade ausgesprochen, da geschieht etwas durchaus Unerwartetes.
Es wird wieder spannend - in dieser Folge von "Eisbär, Affe & Co."!
Die Tier-Doku-Soap aus dem artenreichsten Zoo der Welt, dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin-Friedrichsfelde erzählt unterhaltsame, emotionale Tier-Menschgeschichten aus dem Alltag im Großunternehmen ZOO BERLIN. An seinen zwei Hauptschauplätzen, dem Zoo direkt im Herzen der Hauptstadt und dem Tierpark Friedrichsfelde blicken wir hinter die Kulissen, hinter Gattertore und -zäune und lüften Geheimnisse der Tierpfleger und ihrer Schützlinge.
Bei den Menschenaffen im Zoo ist eine große Aktion geplant: Schabenbekämpfung steht auf dem Programm und dafür müssen Mensch und Tier ausziehen. Diese aufwendige Maßnahme wird regelmäßig durchgeführt, damit sich die Schädlinge nicht in den Innengehegen festsetzen. Für die Gorillas, Orang-Utans, Schimpansen und Bonobos bedeutet das zwei Nächte im Freien und Frühstück unter freiem Himmel. Die Tierpfleger nutzen die Zeit und betätigen sich stattdessen als Gebäudereiniger, um die Bartaffen-Anlage und den Pavian-Felsen zu reinigen. Ganz vorne mit dabei: Revierchef Christian Aust. Vor dem Schlafengehen werden die Bonobos noch mit Jutesäcken und Holzwolle versorgt, denn trotz sommerlichen Temperaturen brauchen diese es im Außengehege besonders warm. Alle Hände voll zu tun hat auch Reviertierpfleger René Walther aus dem Tierpark. Erste Aktion an diesem Tag: Hufpflege bei Goldtakin-Weibchen Cadence. Dafür muss das kräftige Tier mit seinen massiven Hörnern erst einmal von Dr. Strauß in Narkose gelegt werden. Goldtakine zählen zu den sogenannten Paarhufern, die sich die nachwachsende Hornhaut an den Füßen normalerweise auf hartem Boden einfach ablaufen. Warum das bei Cadence nicht funktioniert, weiß allerdings niemand so richtig. Warum dagegen Kiang-Hengst Herkules vor seinen Stuten so eine riesen Show abzieht, das kann René Walther schon eher beantworten. Und auch in Sachen Schneeziegen-Nachwuchs kann man ihm wieder beim fachmännischen Wiegen, Sexen und Kerben über die Schulter schauen.
Baby-Boom im Revier von Tierpfleger René Walther: Bei den Moschusochsen ist nach vier Jahren das erste Mal ein kleines Kalb zur Welt gekommen. Mutter Momsel kümmert sich vorbildlich um ihr Neugeborenes. Die Freude über den Nachwuchs ist groß, denn die Aufzucht der imposanten Nordamerikaner ist schwierig.
Geburtenboom auch bei den Köhlerschildkröten: Nach der ersten Schlupfwelle vor 23 Tagen ist nun auch das zweite Gelege von weiteren fünf Eiern fast komplett geschlüpft. Ein Baby ist gerade noch dabei, sich aus der Schale zu pellen.
Ein wenig Sorgen macht sich Marzanna Glogowska um ihren aktuellen Schützling: ein vier Monate altes Erdferkel-Kind. Normalerweise ist es ziemlich hungrig, neugierig und lebhaft. Doch heute kann die Pflegerin ihn weder zum Fressen noch zum Spielen animieren...
In der Vogelaufzuchtstation des Tierparks gibt es einen heimlichen Star: Eine kleine Kenni-Cotti-Eule - der Liebling aller Tierpfleger. Weil die Eulen-Mutter ihre Eier nicht in den geschützten Brutkasten, sondern ins Freie gelegt hat, ist das kleine Küken künstlich ausgebrütet worden. Reviertierpfleger Ronald Richter schaut heute auf eine Federprobe bei dem putzigen Kreischeulen-Kind vorbei.
In Berlin gibt es zwei Oasen für Tiere. Den artenreichen Zoo Berlin. Und den Tierpark Berlin - der größte Landschaftstiergarten Europas. In diesem Paradies kommen unzählige Zoobabies auf die Welt.
Mikko Rantala und Dr. Marc Lindner bekommen einen Fall, der Mikko vor Augen führt, dass der erste Eindruck manchmal trügt. Die erschöpften Eltern Nora und Julius Claas kommen mit ihrem Baby Michel zu einer Nachuntersuchung ins Johannes-Thal-Klinikum. Dabei verliert die junge Mutter Nora das Bewusstsein und verletzt sich. Mikko sorgt sich um die mentale Gesundheit und vermutet eine postnatale Despression bei Nora. Doch Marc fordert ihn auf, über den Tellerrand zu blicken. Nicht nur Mütter sind davon betroffen!
Wolfgang Berger möchte seine Familie weiter zusammenführen und veranstaltet ein Essen, das ungeahnte Folgen hat.
Dr. Leyla Sherbaz soll unerwartet eine Rede halten. Die Situation ist schon nervenaufreibend genug und dann ist Leylas Kleiderauswahl auch noch mehr als fraglich ...
Elias liegt ein Stein im Magen. Nach einer Übung mit den Assistenzärzten möchte er sie anders beurteilen als Leyla. Wird er zu seiner Entscheidung stehen?
Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Dr. Elias Bähr (Stefan Ruppe) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Julia Berger (Mirka Pigulla) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Tom Zondek (Tilman Pörzgen) Dr. Emma Jahn (Elisa Agbaglah) Rebecca Krieger (Milena Straube) Mikko Rantala (Luan Gummich) Prof. Dr. Karin Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Hannah Berger (Maike Bollow) Nora Claas (Karolina Horster) Julius Claas (David Korbmann)
Die Fach- und Assistenzärzte am Johannes-Thal-Klinikum haben aufgrund einer vorübergehenden Unterbesetzung viel zu tun. Da wird die Angestellte Pia Mog von ihrer Chefin Fadia Darzi mit einem Nabelbruch eingeliefert.
Dr. Emma Jahn und Dr. Julia Berger notoperieren Pia und Emma bringt eine zuverlässige Leistung. Die Ärztinnen forschen auf unterschiedliche Art an den wiederkehrenden Beschwerden Pias. Aber das interessiert Pia erstmal weniger, denn sie bekommt ein unerwartetes Geständnis von ihrer Chefin Fadia ...
Fahrradkurier Matthias Doppler ist angehender Arzt - zumindest hat er sein Medizinstudium begonnen. Auf den ersten Blick scheint er einfach tollpatschig zu sein, aber Dr. Elias Bähr merkt schnell, dass da mehr hinter steckt. Matthias wird stationär aufgenommen und freut sich auf seinen "Schnuppertag" im JTK.
Mikko Rantala tüftelt fleißig an einem Knochenheber und bekommt unerwartete Hilfestellungen. Unterdessen bekommt Wolfgang Berger ein überraschendes Briefing von Rebecca Krieger für sein Treffen mit dem Gesundheitsministerium.
Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Dr. Elias Bähr (Stefan Ruppe) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Julia Berger (Mirka Pigulla) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Tom Zondek (Tilman Pörzgen) Dr. Emma Jahn (Elisa Agbaglah) Rebecca Krieger (Milena Straube) Mikko Rantala (Luan Gummich) Prof. Dr. Karin Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Pia Mog (Lilith Häßle) Fadia Darzi (Nagmeh Alaei) Matthias Doppler (David Nolden)
- 50 gelöste Tatort-Fälle: Schauspieler Harald Krassnitzer ist bei uns zu Gast - Frühjahr im Garten: Dominic Lindenberg stellt trendige Frühjahrssträucher vor - Rosenrückschnitt: So pflegen Sie Ihre Lieblinge jetzt richtig - Eierlikör mit und ohne Alkohol: So können Sie ihn selbst machen - Tasche oder Tasse: Überraschungs-Gewinne bei unserem NRW-Quiz
Kurz vor Ostern - mitten in der Pandemie: Die Kirche könnte Halt geben, geistigen Beistand leisten für Millionen erschöpfte Christen im Lockdown. Doch stattdessen: Austrittswelle und harsche Kritik an verkrusteten Strukturen. Viele fragen sich: Ist die Kirche noch zu retten?
Rund 22,6 Millionen Mitglieder hat die katholische Kirche in Deutschland (das sind etwa 27,2 Prozent der deutschen Bevölkerung) und 20,7 Millionen Menschen gehören der Evangelischen Kirche an. Tendenz: Abnehmend. Immer mehr Christen treten aus der Kirche aus. 2019 waren es so viele wie noch nie: Knapp 550.000 Mitglieder kehrten der Kirche den Rücken. Vor allem die katholische Kirche erlebt zur Zeit eine beispielslose Austrittswelle. Daran gebe es nichts schönzureden, sagt Bischof Georg Bätzing, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, und fordert "mutige Veränderungen in den eigenen Reihen".
Was muss passieren? Welche Reformen sind nötig? Darüber wird seit Jahren gestritten. Viele Katholiken fordern endlich umfassende Aufklärung der zahlreichen Fälle sexuellen Missbrauchs, die Abschaffung des Zölibats und mehr Rechte für Frauen, wie die Organisation Maria 2.0. Auch in der evangelischen Kirche gibt es massive Kritik und die Kirchenbänke bleiben sonntags oftmals leer.
Am 18.3. blicken alle Christen nach Köln. Kardinal Rainer Maria Woelki will ein neues Missbrauchs-Gutachten vorstellen und hat bereits angekündigt, dass Verantwortlichkeiten (auch lebender Amtsträger) diesmal "klar benannt" würden. Ein erstes Aufarbeitungsgutachten hatte Woelki nicht veröffentlicht, weil er es für fehlerhaft und nicht rechtssicher hielt. Das Vorgehen Woelkis löste eine beispiellose Vertrauenskrise im größten deutschen Bistum aus. Als Anfang März 1.500 neue Onlinetermine für Kirchenaustritte in Köln freigeschaltet werden, sind sie in kurzer Zeit komplett vergeben. Damit sind bis Mai keine Termine für Kirchenaustritte in Köln zu bekommen.
Wie kann die Austrittswelle gestoppt werden? Wie kann die wachsende Kluft zwischen Basis und Amtsträgern verringert werden? Was muss sich verändern?
Mitten in der Pandemie suchen viele Menschen nach spirituellem Halt, nach Hoffnung, nach etwas, an das sie glauben können. Eine aktuelle Studie legt nahe, dass Menschen mit einem ausgeprägten Glauben weniger unter der Krise leiden. Experten bestätigen, dass Religiosität die Psyche stärken kann.
Kann der Glaube Halt geben in Corona-Zeiten? Was suchen die Menschen in ihrem Glauben und in der Kirche? Wie muss sich die Kirche erneuern, um Gläubige zu überzeugen? Wie kann eine moderne Kirche aussehen? Vor Ostern, dem wichtigsten Fest der Christen, sind diese Fragen drängender denn je.
- Eine Welt für Männer gemacht? - Der Gender Data Gap Irgendwann fiel Rebecca Endler auf, in wie vielen Bereichen des Lebens sich alles am Mann orientiert, in der Medizin, der Architektur, den öffentlichen Toiletten... Und sie fand Bereiche, in denen es für Frauen sogar lebensgefährlich ist, dass ihre Körper in den Testphasen nicht vorkamen. (Autorin: Victoria Just)
- Immer nur Konkurrentinnen? - Nicht diese fünf Schwestern Irgendwann waren sie zu fünft, die Eltern haben viel gearbeitet, damit es ihre Töchter mal besser haben. Und wie so oft, hatte die Älteste die meiste Verantwortung, die Jüngste mehr Freiheiten. Aber als sie älter wurden, haben sie nochmal neu auf ihre Geschwisterbeziehungen geguckt und gelernt, Verständnis füreinander zu haben. (Autorin: Lena Gilhaus)
- Zu wenig Unterstützung für Endometriose-Patientinnen? - Nadine sagt, das muss nicht sein Nadine hatte selber eine lange und leidvolle Geschichte mit Endometriose und es dauerte, bis ihr geholfen wurde. Damit das anderen Frauen nicht mehr so ergeht, wird sie aktiv, vernetzt sich mit anderen Patientinnen, Ärzt*innen, Politiker*innen... und entwickelt ihre Projekte. (Autorin: Uschi Müller)
Diese Drei haben ein gemeinsames Ziel: Viktoria (16), Dominik (17) und Rabalin (19) wollen unbedingt den Schulabschluss schaffen. Sie gehen im sozial benachteiligten Stadtteil Dortmund-Scharnhorst zur Hauptschule und träumen von einer besseren Zukunft. Im Frühjahr 2020 stehen sie kurz vor dem Abschluss der 10. Klasse. Dann kommt Corona. Werden sie ihre Prüfungen trotzdem schaffen?
Dominik will LKW-Fahrer werden wie sein Vater. Er lebt mit seinen Eltern und zwei Schwestern am Stadtrand von Dortmund. Dominik hatte eine schwierige Schulzeit, wollte nicht nur einmal alles hinschmeißen. Vor drei Jahren kam er dann auf die Hauptschule Scharnhorst - sozusagen die letzte Möglichkeit für ihn, doch noch einen Abschluss zu schaffen. "Jetzt hier mit den Lehrern, die hier manchmal wie Kumpel sind, macht mir die Schule wieder Spaß und ich hab wieder Ziele", so Dominik.
Viktoria lebt mit ihrer Mutter, ihrem Stiefvater und sieben kleineren Geschwistern zusammen. Als Älteste hilft sie ihrer Mutter viel und hat wenig Zeit für sich. Die Zeit des Homeschoolings ist für sie besonders schwierig. "Die Kleinen wollen immer Aufmerksamkeit und bei dem Lärm hier im Haus kann man sich schlecht konzentrieren. Außerdem fehlt mir der geregelte Tagesablauf." Viktoria möchte eine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskauffrau machen.
Rabalin ist mit ihrer Familie aus Syrien geflohen, als die älteren Brüder in den Militärdienst eintreten sollten. Sie hat den Krieg in Damaskus erlebt, ihre Familie hat dort alles aufgegeben. Nach nur zwei Jahren in der Übergangsklasse konnte Rabalin bereits so gut Deutsch sprechen, dass sie in die Regelklasse wechselte. Sie ist ehrgeizig und will auf jeden Fall weiter zur Schule gehen und ihr Abitur machen. "Man kann hier in Deutschland alles schaffen, es gibt so viele Möglichkeiten hier und die will ich nutzen", sagt die 19-Jährige.
Welche Chancen haben die drei Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt? Werden sie ihren Wunsch-Ausbildungsplatz bekommen?
In unserer WDR-Doku Serie haben wir die drei Schüler*innen fast ein Jahr lang auf ihrem Weg begleitet, Höhen und Tiefen, Enttäuschungen und Erfolge miterlebt.
Diese Drei haben ein gemeinsames Ziel: Viktoria (16), Dominik (17) und Rabalin (19) wollen unbedingt den Schulabschluss schaffen. Sie gehen im sozial benachteiligten Stadtteil Dortmund-Scharnhorst zur Hauptschule und träumen von einer besseren Zukunft. Im Frühjahr 2020 stehen sie kurz vor dem Abschluss der 10. Klasse. Dann kommt Corona. Werden sie ihre Prüfungen trotzdem schaffen?
Dominik will LKW-Fahrer werden wie sein Vater. Er lebt mit seinen Eltern und zwei Schwestern am Stadtrand von Dortmund. Dominik hatte eine schwierige Schulzeit, wollte nicht nur einmal alles hinschmeißen. Vor drei Jahren kam er dann auf die Hauptschule Scharnhorst - sozusagen die letzte Möglichkeit für ihn, doch noch einen Abschluss zu schaffen. "Jetzt hier mit den Lehrern, die hier manchmal wie Kumpel sind, macht mir die Schule wieder Spaß und ich hab wieder Ziele", so Dominik.
Viktoria lebt mit ihrer Mutter, ihrem Stiefvater und sieben kleineren Geschwistern zusammen. Als Älteste hilft sie ihrer Mutter viel und hat wenig Zeit für sich. Die Zeit des Homeschoolings ist für sie besonders schwierig. "Die Kleinen wollen immer Aufmerksamkeit und bei dem Lärm hier im Haus kann man sich schlecht konzentrieren. Außerdem fehlt mir der geregelte Tagesablauf." Viktoria möchte eine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskauffrau machen.
Rabalin ist mit ihrer Familie aus Syrien geflohen, als die älteren Brüder in den Militärdienst eintreten sollten. Sie hat den Krieg in Damaskus erlebt, ihre Familie hat dort alles aufgegeben. Nach nur zwei Jahren in der Übergangsklasse konnte Rabalin bereits so gut Deutsch sprechen, dass sie in die Regelklasse wechselte. Sie ist ehrgeizig und will auf jeden Fall weiter zur Schule gehen und ihr Abitur machen. "Man kann hier in Deutschland alles schaffen, es gibt so viele Möglichkeiten hier und die will ich nutzen", sagt die 19-Jährige.
Welche Chancen haben die drei Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt? Werden sie ihren Wunsch-Ausbildungsplatz bekommen?
In unserer WDR-Doku Serie haben wir die drei Schüler*innen fast ein Jahr lang auf ihrem Weg begleitet, Höhen und Tiefen, Enttäuschungen und Erfolge miterlebt.
Diese Drei haben ein gemeinsames Ziel: Viktoria (16), Dominik (17) und Rabalin (19) wollen unbedingt den Schulabschluss schaffen. Sie gehen im sozial benachteiligten Stadtteil Dortmund-Scharnhorst zur Hauptschule und träumen von einer besseren Zukunft. Im Frühjahr 2020 stehen sie kurz vor dem Abschluss der 10. Klasse. Dann kommt Corona. Werden sie ihre Prüfungen trotzdem schaffen?
Dominik will LKW-Fahrer werden wie sein Vater. Er lebt mit seinen Eltern und zwei Schwestern am Stadtrand von Dortmund. Dominik hatte eine schwierige Schulzeit, wollte nicht nur einmal alles hinschmeißen. Vor drei Jahren kam er dann auf die Hauptschule Scharnhorst - sozusagen die letzte Möglichkeit für ihn, doch noch einen Abschluss zu schaffen. "Jetzt hier mit den Lehrern, die hier manchmal wie Kumpel sind, macht mir die Schule wieder Spaß und ich hab wieder Ziele", so Dominik.
Viktoria lebt mit ihrer Mutter, ihrem Stiefvater und sieben kleineren Geschwistern zusammen. Als Älteste hilft sie ihrer Mutter viel und hat wenig Zeit für sich. Die Zeit des Homeschoolings ist für sie besonders schwierig. "Die Kleinen wollen immer Aufmerksamkeit und bei dem Lärm hier im Haus kann man sich schlecht konzentrieren. Außerdem fehlt mir der geregelte Tagesablauf." Viktoria möchte eine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskauffrau machen.
Rabalin ist mit ihrer Familie aus Syrien geflohen, als die älteren Brüder in den Militärdienst eintreten sollten. Sie hat den Krieg in Damaskus erlebt, ihre Familie hat dort alles aufgegeben. Nach nur zwei Jahren in der Übergangsklasse konnte Rabalin bereits so gut Deutsch sprechen, dass sie in die Regelklasse wechselte. Sie ist ehrgeizig und will auf jeden Fall weiter zur Schule gehen und ihr Abitur machen. "Man kann hier in Deutschland alles schaffen, es gibt so viele Möglichkeiten hier und die will ich nutzen", sagt die 19-Jährige.
Welche Chancen haben die drei Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt? Werden sie ihren Wunsch-Ausbildungsplatz bekommen?
In unserer WDR-Doku Serie haben wir die drei Schüler*innen fast ein Jahr lang auf ihrem Weg begleitet, Höhen und Tiefen, Enttäuschungen und Erfolge miterlebt.
Diese Drei haben ein gemeinsames Ziel: Viktoria (16), Dominik (17) und Rabalin (19) wollen unbedingt den Schulabschluss schaffen. Sie gehen im sozial benachteiligten Stadtteil Dortmund-Scharnhorst zur Hauptschule und träumen von einer besseren Zukunft. Im Frühjahr 2020 stehen sie kurz vor dem Abschluss der 10. Klasse. Dann kommt Corona. Werden sie ihre Prüfungen trotzdem schaffen?
Dominik will LKW-Fahrer werden wie sein Vater. Er lebt mit seinen Eltern und zwei Schwestern am Stadtrand von Dortmund. Dominik hatte eine schwierige Schulzeit, wollte nicht nur einmal alles hinschmeißen. Vor drei Jahren kam er dann auf die Hauptschule Scharnhorst - sozusagen die letzte Möglichkeit für ihn, doch noch einen Abschluss zu schaffen. "Jetzt hier mit den Lehrern, die hier manchmal wie Kumpel sind, macht mir die Schule wieder Spaß und ich hab wieder Ziele", so Dominik.
Viktoria lebt mit ihrer Mutter, ihrem Stiefvater und sieben kleineren Geschwistern zusammen. Als Älteste hilft sie ihrer Mutter viel und hat wenig Zeit für sich. Die Zeit des Homeschoolings ist für sie besonders schwierig. "Die Kleinen wollen immer Aufmerksamkeit und bei dem Lärm hier im Haus kann man sich schlecht konzentrieren. Außerdem fehlt mir der geregelte Tagesablauf." Viktoria möchte eine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskauffrau machen.
Rabalin ist mit ihrer Familie aus Syrien geflohen, als die älteren Brüder in den Militärdienst eintreten sollten. Sie hat den Krieg in Damaskus erlebt, ihre Familie hat dort alles aufgegeben. Nach nur zwei Jahren in der Übergangsklasse konnte Rabalin bereits so gut Deutsch sprechen, dass sie in die Regelklasse wechselte. Sie ist ehrgeizig und will auf jeden Fall weiter zur Schule gehen und ihr Abitur machen. "Man kann hier in Deutschland alles schaffen, es gibt so viele Möglichkeiten hier und die will ich nutzen", sagt die 19-Jährige.
Welche Chancen haben die drei Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt? Werden sie ihren Wunsch-Ausbildungsplatz bekommen?
In unserer WDR-Doku Serie haben wir die drei Schüler*innen fast ein Jahr lang auf ihrem Weg begleitet, Höhen und Tiefen, Enttäuschungen und Erfolge miterlebt.
Bernd kommt aus New Hampshire, Jessika aus Wien und Philipp von der Ostsee angereist. Seit Jahren haben sie sich nicht gesehen. Jetzt treffen sie sich in Castrop-Rauxel - zum Klassentreffen. Vor 25 Jahren haben sie dort Abitur gemacht. Jörn und David haben monatelang recherchiert und organisiert, um das Jubiläumstreffen auf die Beine zu stellen. Gemeinsam wollen sie mit den alten Mitschülern in Erinnerungen schwelgen, die Geschichten von damals wieder aufwärmen. Vielleicht die erste Liebe wiedertreffen?
Im Juni 1994 haben sie alle am Adalbert-Stifter-Gymnasium in Castrop-Rauxel 85 Schülerinnen und Schüler ihr Abitur gemacht. Einige sind in der Stadt geblieben, bei anderen verliert sich die Spur. Mindestens 50 Ehemalige sollen kommen.
Philipp, inzwischen Marineoffizier, lebt mit seiner Familie an der Ostsee und hat bereits zugesagt, denn für ihn ist heute klar: "Das war eine der schönsten Zeiten meines Lebens, ich hab zu der Zeit richtige gute Freunde gehabt, die ich heute noch habe und ich hab damals meine Frau kennengelernt."
Er und die anderen wollen erfahren, was aus den Mitschülern von einst geworden ist. Aber auch noch einmal in die Vergangenheit einzutauchen. Studium, Beruf, Familie, aber auch geplatzte Träume oder gescheiterte Ehen - wie haben sich die ehemaligen Mitschüler verändert?
Die Organisatoren Jörn und David erhoffen sich von dem Revival, dass die alte Vertrautheit schnell wieder da ist. Sie wollen das Gemeinschaftsgefühl und die Unbeschwertheit von damals wieder wecken. Es soll eine tolle Wiedersehensparty werden, bei der es nicht um "mein Haus, mein Auto, mein Boot und mein Pferd" geht. Ob das funktionieren wird?