Erst im blauen Meer baden und dann in einen smaragdgrünen Gebirgsfluss springen: In Slowenien braucht Anne Willmes von der Adria bis in die Alpen nur zwei Stunden mit dem Auto. Doch zunächst fährt sie mit dem Rad an der 46 Kilometer langen Küste entlang. Im mediterranen Klima gedeihen Wein und Oliven; Kieselstrände wechseln ab mit Felsbuchten; in Portorož gibt es den einzigen Sandstrand und jahrhundertealte Salinen samt neuem Spa. Die Region stand einst unter venezianischer Herrschaft. Das spiegelt sich im Lebensgefühl der Menschen wider und in der Architektur der malerischen Küstenorte Piran und Izola. Der Nordwesten Sloweniens ist von den Julischen Alpen geprägt - ein Paradies für Wanderer und Kletterer. Für eine Raftingtour auf dem wilden Soča im Triglav Nationalpark braucht Anne Willmes wasserfest Kleidung, für einen "Flug" an der Zipline über eine 200 Meter tiefe Schlucht nahe Bovec eine Portion Mut. Im Gestüt Lipica bestaunt sie die berühmten Schimmel und wird zur Pferdeflüsterin.
Italienisches Lebensgefühl in den Küstenorten Izola und Piran Die Orte an der Küste gehörten mal zur Republik Venedig. Und bis heute ist Italienisch die zweite Amtssprache. In Izola besucht Anne Willmes ein kleines Museum, das an die Fischfang-Tradition der Gegend erinnert. Und sie versucht sich als weiblicher Gondoliere. Im malerischen Piran ziert der venezianische Löwe die Rathausfassade. Und der Tartiniplatz in der Altstadt ist nach einem Sohn der Stadt benannt: dem italienischen Komponisten Giuseppe Tartini.
Rafting auf dem Soča im Triglav Nationalpark Seinen Namen hat der einzige Nationalpark Sloweniens vom höchsten Berg des Landes, dem 2.864 Meter hohen Triglav. Hier findet Anne Willmes nahezu unberührte Natur, die ebenso wie die kleinen Orte an Österreich erinnert. Mit einem Schlauchboot traut sie sich auf den eiskalten Soča, einen der letzten Wildflüsse Europas. In Trenta besucht sie einen Käsemacher und hilft auf einem Bauernhof bei der Zubereitung von Polenta.
Grottenolme in der Tropfsteinhöhle von Postojna Die Höhle von Postojna liegt in der hügeligen Karstlandschaft Sloweniens. Anne Willmes ist beeindruckt von der riesigen Tropfsteinhöhe, dem Kronleuchter aus Muranoglas, dem unterirdischen Postamt und den selten Grottenolm-Babys. Sie fährt weiter nach Stanjel. Die Siedlung auf einer Bergkuppe ist berühmt für seinen Landschaftspark und die rote Erde der Weinberge.
Localized series title: Wunderschön! Slowenien - Alpen mit Meerblick Localized description:
Erst im blauen Meer baden und dann in einen smaragdgrünen Gebirgsfluss springen: In Slowenien braucht Anne Willmes von der Adria bis in die Alpen nur zwei Stunden mit dem Auto. Doch zunächst fährt sie mit dem Rad an der 46 Kilometer langen Küste entlang. Im mediterranen Klima gedeihen Wein und Oliven; Kieselstrände wechseln ab mit Felsbuchten; in Portorož gibt es den einzigen Sandstrand und jahrhundertealte Salinen samt neuem Spa. Die Region stand einst unter venezianischer Herrschaft. Das spiegelt sich im Lebensgefühl der Menschen wider und in der Architektur der malerischen Küstenorte Piran und Izola. Der Nordwesten Sloweniens ist von den Julischen Alpen geprägt - ein Paradies für Wanderer und Kletterer. Für eine Raftingtour auf dem wilden Soča im Triglav Nationalpark braucht Anne Willmes wasserfest Kleidung, für einen "Flug" an der Zipline über eine 200 Meter tiefe Schlucht nahe Bovec eine Portion Mut. Im Gestüt Lipica bestaunt sie die berühmten Schimmel und wird zur Pferdeflüsterin.
Italienisches Lebensgefühl in den Küstenorten Izola und Piran Die Orte an der Küste gehörten mal zur Republik Venedig. Und bis heute ist Italienisch die zweite Amtssprache. In Izola besucht Anne Willmes ein kleines Museum, das an die Fischfang-Tradition der Gegend erinnert. Und sie versucht sich als weiblicher Gondoliere. Im malerischen Piran ziert der venezianische Löwe die Rathausfassade. Und der Tartiniplatz in der Altstadt ist nach einem Sohn der Stadt benannt: dem italienischen Komponisten Giuseppe Tartini.
Rafting auf dem Soča im Triglav Nationalpark Seinen Namen hat der einzige Nationalpark Sloweniens vom höchsten Berg des Landes, dem 2.864 Meter hohen Triglav. Hier findet Anne Willmes nahezu unberührte Natur, die ebenso wie die kleinen Orte an Österreich erinnert. Mit einem Schlauchboot traut sie sich auf den eiskalten Soča, einen der letzten Wildflüsse Europas. In Trenta besucht sie einen Käsemacher und hilft auf einem Bauernhof bei der Zubereitung von Polenta.
Grottenolme in der Tropfsteinhöhle von Postojna Die Höhle von Postojna liegt in der hügeligen Karstlandschaft Sloweniens. Anne Willmes ist beeindruckt von der riesigen Tropfsteinhöhe, dem Kronleuchter aus Muranoglas, dem unterirdischen Postamt und den selten Grottenolm-Babys. Sie fährt weiter nach Stanjel. Die Siedlung auf einer Bergkuppe ist berühmt für seinen Landschaftspark und die rote Erde der Weinberge.
Nach einem Jahr Corona-Pandemie sind Fernweh und Reiselust groß. Moderator Christian Loß zeigt die schönsten Ausflugsziele und Aktivitäten in den Osterferien.
- Unser Ostermenü - für zu zweit oder die ganze Familie Da wir noch nicht wissen, wie es mit Familienfeiern an Ostern in diesem Jahr sein wird, haben die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz sich ein Menü ausgedacht, das man im kleinen Kreis genießen kann - oder aber ohne viel mehr Aufwand mit der ganzen Familie. Das Haupt-Prunkstück ist der Osterschinken, der gepökelt und geräuchert ist und sich deshalb eine Weile hält und hinterher auch als Aufschnitt Freude macht. Ideen, was man noch daraus machen kann, zeigen die beiden Kochprofis natürlich auch. In jedem Fall muss man rechtzeitig seinen Metzger anspitzen, dass er ein schönes Stück aus der Schweineschulter, vielleicht sogar die Keule von einem Spanferkel, entsprechend vorbereitet. Wie alles perfekt gelingt, was man dazu serviert, eine frühlingsfrische Vorspeise, ein verführerisches Dessert und was an Getränken dazu am besten passt - das alles bei Kochen mit Martina und Moritz. So wird's ein schönes Osterfest!
Nach sieben Jahren als Teil des weltweit gefeierten Duos 2CELLOS kehrt Luka Šuli? zu seinen klassischen Wurzeln zurück. "Ich liebe Vivaldis Vier Jahreszeiten seit meiner Kindheit", sagt Šuli? und fügt hinzu: "Ich wollte das Stück schon immer auf dem Cello." Die Vier Jahreszeiten sind als sehr anspruchsvolles Werk für Violine bekannt - für Šuli? war es war eine Herausforderung, das Konzert für das Cello neu zu arrangieren. "Es war ein langer und schwieriger Prozess für mich", sagt Luka Šuli?. "Ich habe zwei Jahre damit verbracht, das Arrangement vorzubereiten." Seine Interpretation von Vivaldis "Die vier Jahreszeiten" ist die erste Gesamtaufnahme, die statt für Solo-Violine für einen Cello-Solisten arrangiert wurde und das Publikum in Triest begeisterte. Eine Aufzeichnung aus dem Teatro Lirico in Triest mit dem Orchestra della Fondazione Teatro Lirico Giuseppe Verdi di Trieste.
Mit "Bésame Mucho" präsentiert Star-Tenor Juan Diego Flórez einige der größten und bekanntesten Lieder seines Heimatkontinents Lateinamerika. Was als Zugabe nach Klassik-Konzerten begann, gipfelte in einem ganzen Abend voller lateinamerikanischer Rhythmen und Magie - mit Musik, die "direkt ins Herz" geht, wie Flórez selbst bekennt.
Seine Leidenschaft für lateinamerikanische Musik, die Musik seines Heimatkontinents, wurde ihm sprichwörtlich in die Wiege gelegt. "Ich bin mit Vals Criollos, Marineras, Boleros, Rancheras und Tangos aufgewachsen, wunderschönen Liedern aus Lateinamerika", sagt Star-Tenor Juan Diego Flórez.
Seine Großmutter spielte Tangos auf dem Klavier, sein Vater Rubén ist ein in Peru bekannter Folksänger - mit einer großen Leidenschaft für die Lieder von Chabuca Granda, einer der großen Sängerinnen und Komponistinnen Perus, die mit Klassikern wie "José Antonio" ihren Erfolg hatte. Aber auch Lieder aus Kuba und Mexiko, vor allem die von José Alfredo Jiménez, und aus anderen lateinamerikanischen Ländern faszinierten Flórez von klein auf. "Diese Musik geht direkt ins Herz", bekennt Flórez, "denn sie handelt von Dingen, die uns alle betreffen, wie Heimat, Familie, Liebesglück und Liebesschmerz."
Diese Leidenschaft teilt Flórez regelmäßig in Zugaben nach seinen Konzerten. Und aus diesen Zugaben wurde eine CD - sowie ein wunderbares Konzert voller lateinamerikanischer Rhythmen und Magie.
- Zu Besuch in der Villa Hügel in Essen Die Villa Hügel ist ein Stück Ruhrgebiet mit bewegter Geschichte. 269 Räume und ein riesiger Park, alles in bester Lage über dem Baldeneysee: Das Haus war nie nur Wohnsitz der Unternehmerfamilie Krupp, sondern Symbol für die Kohle- und Stahlindustrie in Deutschland. Heute ist das Anwesen offen für jeden und jede. Eine historische Ausstellung zeigt, wie eng die Krupp-Dynastie mit der Politik verbunden war, auch mit dem NS-Regime, von dem sie stark profitierte. Die Villa Hügel ist aber auch ein Zentrum für Kunst und Kultur. Aktuell sind Martin Kippenbergers Künstlerbücher, Plakate und Installationen zu sehen. Die Ausstellung ist Teil einer Doppelschau, die die Villa Hügel und das Museum Folkwang dem rebellischen Künstler widmen. Bei einer exklusiven Führung erkundet Westart-Moderatorin Siham El-Maimouni das Haus und seine Geschichte.
- "Yes she can": Doku über vier junge Politikerinnen Noch sind sie die Ausnahme, aber ihr Einfluss wird ständig größer: junge Frauen in der Politik. "Yes she can" - so heißt der Dokumentarfilm, für den Carolin Genreith vier junge Politikerinnen ein Jahr lang begleitet hat. Laura Isabelle Marisken, Aminata Touré, Gyde Jensen und Terry Reintke erzählen von ihrer Arbeit, geben Einblick in ihr Privatleben und beschreiben, was sie bewegt. "Yes she can" ist ein sehr persönlicher, berührender Film, der Lust macht auf Politik und zum eigenen Engagement ermutigt. Das Erste zeigt die WDR-Auftragsproduktion am 31. März ab 23.05 Uhr. Schon jetzt ist sie in der ARD-Mediathek zu sehen.
- Westart Lieferservice: Wir bringen Kunst und Kultur zu Ihnen nach Hause Es tut sich was: Museen und Galerien dürfen langsam öffnen. Theater, Bühnen und Konzerte aber bleiben vorerst geschlossen. Bis es endlich wieder losgeht, bringt der Westart Lieferservice Kunst und Kultur zu den Menschen nach Hause: nah, intensiv und ganz direkt - damit die Begeisterung, die Wärme, das Nachdenken, all das, was Kultur in uns auslöst, auch im Lockdown lebendig bleiben. Diesmal bringt Thilo Jahn sein Überraschungspaket frei Haus nach Düsseldorf.
- Zukünftiges Erinnern: Das Holocaust-Archiv in Bad Arolsen 76 Jahre nach dem Ende des Holocaust gibt es immer weniger Zeitzeugen, die von den Schrecken der Nazi-Herrschaft berichten können. Wie kann die Erinnerung an die Opfer lebendig bleiben? Das Holocaust-Archiv in Bad Arolsen geht neue Wege. Hier lagern rund 30 Millionen Dokumente über NS-Verfolgte: Deportationslisten, Karteikarten aus den KZs und andere Originale. Sie sollen online als digitales Denkmal für Recherchen aus der ganzen Welt zugänglich werden. Noch aber sind nicht alle Akten erschlossen. Viele sind handschriftlich oder enthalten Kürzel. Eine ebenso einfache wie engagierte Idee soll Abhilfe schaffen. Die Initiative "Jeder Name zählt" (#everynamecounts) lädt engagierte Freiwillige ein, die Dokumente zu entziffern und bei der Zuordnung von Namen und Orten zu helfen.
- "Jeder Mensch ist ein Künstler." Joseph Beuys zum 100. Fettecke, Filz und Friedenshase: Seine Werke sind Ikonen der Kunstgeschichte. Joseph Beuys war Künstler und Ketzer, Professor, Provokateur und politischer Aktivist. In diesem Jahr wäre er 100 Jahre alt geworden. Zum Jubiläum gibt es zahlreiche Ausstellungen. Westart besucht zum Auftakt die Schau im K20 der Kunstsammlung NRW. Unter Beuys' Motto "Jeder Mensch ist ein Künstler" lädt sie ein, seine vielfältigen Verflechtungen mit Philosophie, Wissenschaft und Politik, sein Interesse am Schamanismus, aber auch seine revolutionären Ideen zur Erneuerung von Kunst und Gesellschaft kennenzulernen. Im Dialog mit zeitgenössischen Künstlern und Akteurinnen entfaltet sich sein kosmopolitisches Denken. Zu sehen ist die Ausstellung vom 27. März bis zum 15. August 2021.
"Verdamp lang her", dass der kleine Wolfgang das Licht der Welt erblickt hat. Vor rund 70 Jahren, um genau zu sein, am 30. März 1951, wurde der kölsche Rockbarde in Köln geboren. Als Gründer und Sänger der Rockband BAP prägte er die deutsche Rock- und Popgeschichte maßgeblich und machte den Kölner Dialekt weit über die Rheinmetropole hinaus bekannt. Kaum ein deutscher Songwriter hat seine persönlichen Geschichten in seinen Texten so authentisch und erfolgreich wie er erzählt. Als Künstler, politischer Aktivist und engagierter Bürger ist Niedecken nicht nur in Köln eine Institution. Sein runder Geburtstag ist Anlass für ein kleines (Corona-konformes) Kölner Treff-Special mit besonderen Gästen und ein bisschen Musik.
Ein Abend unter Freunden Am 30. März feiert der legendäre Kölsch-Rocker seinen 70. Geburtstag. Zeit, einige Stationen seines Lebens im Kölner Treff Revue passieren zu lassen. Gastgeberin Bettina Böttinger lädt dazu einige Freunde des Sängers ins Studio ein. Außer Ehefrau Tina Niedecken, werden Schauspieler-Ehepaar Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer, Sänger Clueso und Moderator Gert Scobel zu Gast an diesem besonderen Abend sein. Die Zuschauer können sich außerdem auf die eine oder andere - corona-gerecht dargebotene - musikalische Kostprobe freuen.
Tina Niedecken Sie ist Fotografin, Yogalehrerin, Managerin und Ehefrau des Rockmusikers Wolfgang Niedecken. Den Mann ihres Herzens traf sie in der Warteschlange am Flughafen. Sie fand ihn interessant, er war mehr als angetan. Seit über 30 Jahren gehen beide nun gemeinsam durchs Leben, arbeiteten an zahlreichen Projekten und zogen nebenbei zwei Töchter groß - immer im Spagat zwischen Familie und Rock´n´ Roll.
Clueso Mit Hip Hop fing alles an, heute ist Clueso ein Star der deutschsprachigen Popszene, allein siebenmal gewann er die 1Live Krone. Und er geht immer wieder neue Wege, musizierte mit Künstlern wie Udo Lindenberg, den Fantastischen Vier, dem Rapper Capital Bra und eben auch mit Wolfgang Niedecken, mit dem ihn seitdem eine echte Freundschaft verbindet.
Ann-Kathrin Kramer & Harald Krassnitzer Das Schauspielerpaar Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer ist seit einigen Jahren mit den Niedeckens befreundet. Man verabredet sich zum Essen, redet über Kultur, Kinder - und guten Wein. Der darf bei diesen besonderen Treffen nie fehlen! "Wir haben viele Gemeinsamkeiten und schätzen uns sehr."
Gert Scobel Seit über drei Jahrzehnten arbeitet der Kultur- und Wissenschaftsjournalist für Rundfunk und Fernsehen und hat heute seine eigene Sendung "scobel". Sein Credo als Journalist war immer, sein Publikum zu fordern und die Messlatte nach und nach höher zu legen. Als junger Mann hat Gert Scobel katholische Theologie studiert - heute interessiert er sich vor allem für Themen wie Achtsamkeit. Seit weit über zehn Jahren ist der Philosoph und Autor mit Wolfgang Niedecken befreundet und schätzt vor allem die Authentizität und klare Haltung des Musikers.
Er liegt 1.000 Meter in der Tiefe. Ein Schatz, der in Nordrhein-Westfalen für Reichtum gesorgt hat. Riesige Salzwelten. Tag für Tag werden Tonnen abgebaut und verarbeitet. Salz ist Rohstoff, Lebens- und Heilmittel. Und prägt weite Teile des Landes.
250 Millionen Jahre schon liegt der Rohstoff in den Erdschichten am Niederrhein. In der rheinischen Salzpfanne arbeiten Bergleute und Sprengmeister in der Tiefe bei 40 Grad Hitze. Alle paar Minuten fördern sie eine ganze LKW-Ladung Steinsalz an die Oberfläche. Daraus werden sofort Speisesalz, Pharmaprodukte oder Auftausalz produziert.
Weiter östlich in Westfalen kommt ein ganz anderer Salzschatz aus der Erde: Sole, salziges Wasser. Städte wie Bad Salzuflen sind so erst entstanden, Salzsieder-Städte. Denn die Salzufler lebten schon immer von der Salzproduktion. Seit 1818 ist der Ort ein offizielles Bad. Die Thermal-Sole wurde auch für die Heilung angewendet.
Das Gradierwerk ist schon 1770 gebaut worden und seither das Wahrzeichen der Stadt. Hier fließt die Sole hinunter, zerstäubt zu feinstem Nebel. Ein perfektes Meeresklima mitten in Westfalen. In den frühen Salzsieder-Zeiten diente das Gradierwerk der Salzproduktion, heute ausschließlich Klima und Gesundheit.
In Borth bei Rheinberg wird seit 100 Jahren Steinsalz abgebaut, in einem der größten Salzbergwerke Europas. Das Gebiet zwischen Wesel, Rheinberg und Xanten hat sich dadurch verändert. Manche Bewohner merken das an ihren Häusern und Straßen.
Kurorte wie Bad Salzuflen stehen heute vor großen Herausforderungen: Neue Konzepte sind nötig, um als Solebad und Gesundheitsort zukunftsfähig zu bleiben. In Bad Salzuflen haben sie den Kurpark modernisiert und das klassische Kurangebot um sportliche und naturnahe Angebote ergänzt. Und es gibt nach 80 Jahren auch wieder Salz in eigener Herstellung: Feinstes Salzufler Sole-Speisesalz - mittlerweile sogar in vier Geschmacksrichtungen.
Mit über 155.000 Einwohnern zählt die Mozart-Stadt zur viertgrößten Stadt Österreichs. Verspielte Gassen, frühbarocke Plätze, Festspielzauber und Mozartkult ziehen nach Experteneinschätzung bis zu 9 Millionen Tagestouristen jährlich nach Salzburg - und machen die Stadt zu einer der beliebtesten Städtereiseziele Europas. Aber, kann Salzburg auch das junge Reiseteam Lisa Kestel und Davide Castellana überzeugen? Wie immer müssen auch Lisa und Davide in ihrer ersten "2 für 300"-Stadt mit nur 300 Euro für 2 Tage auskommen. Im Kulturhotspot Salzburg dürfen die Top-Sehenswürdigkeiten wie die bekannte Getreidegasse oder das Dom Quartier mit seinen 1.300 Jahre Kultur- und Stadtgeschichte nicht fehlen. Doch das Reise-Duo ist nicht nur auf klassischen Pfaden unterwegs, sondern zeigt, dass Salzburg neben Mozartkugel und Trachtenmode auch Innovatives und Nachhaltiges bietet: in dem zukunftsorientierten Shop "Damn Plastic" lernen die zwei, dass es sich lohnt, für eine plastikfreie Gesellschaft einzustehen. "Es gibt hier richtig coole plastikfreie Produkte, von denen ich noch nie gehört habe", staunt die weitgereiste Moderatorin, "und dass Kaugummi sonst Plastik enthält, war mir auch völlig unbekannt". Natürlich kommt auch die authentische Food-Szene nicht zu kurz: Sei es bei einem Backhendl-Frühstück auf einem der größten Märkte Österreichs oder beim Kaiserschmarrn über den Dächern der Stadt. In der Stadtalm, direkt neben dem Museum der Moderne, erleben Lisa und Davide, dass Originales gar nicht teuer sein muss: "Das ist Hüttenfeeling zum Schnäppchenpreis - mit kostenlosem 5-Sterne-Blick über Salzburg", schwärmt Lisa, "wo sonst kann man Stadt und Natur besser fühlen als in einem Naturfreundehaus hoch über der Stadt". Die Erlebnisfahrt auf die Festung rundet das Salzburgabenteuer der zwei Entdecker ab. Ihr Fazit: "Lebensgefühl, Tradition und Cooles muss gar kein Widerspruch sein - Salzburg kann beides und ist für Kulturfans und Naturliebhaber ein echtes Highlight."
Tamina Kallert macht sich auf eine "internationale" Radtour von Aachen nach Trier: Durch drei Länder im Herzen Europas führt die Strecke von Aachen über Monschau, St. Vith in Belgien nach Echternach in Luxemburg und durch die luxemburgische Schweiz bis Trier. Martin Zingsheim begleitet sie. Der Kabarettist und Musiker hilft mit seinem feinen Humor über so manches Wetterpech hinweg. Sie entdecken die alte Tuchmacherstadt Monschau, Europas größtes Hochmoor, Echternach mit der berühmten Springprozession und ein altes Römergrab. Sie suchen nach Bachmuscheln, kosten die Eifeler Senfsuppe und probieren Viez, den Apfelwein in Moselfranken. In der Römerstadt Trier endet die Radtour nach rund 200 km Strecke.
Eine Tour entlang der Lahn ohne Auto - kein Problem für Stefan Pinnow: Er wandert, radelt und paddelt, er nimmt den Zug, den Dampfer und das Segelflugzeug, er fährt mit dem Pferdeomnibus, einer Grubenbahn und sogar mit einem "schwimmenden Donut". Stationen seiner Reise sind die Studentenstadt Marburg samt Schloss, Limburg mit ihrem berühmten Dom und Bad Ems, wo schon Könige und Dichter kurten. Stefan Pinnow stellt außerdem die schönsten Burgen und Schlösser entlang der 245 Kilometer langen Lahn vor, besichtigt das Erzbergwerk Fortuna und die Kubacher Kristallhöhle, bedient die Schleuse im einzigen Schifffahrtstunnel Deutschlands und erkundet die steile Ruppertsklamm bei Lahnstein.
Ein Wiedersehen alter Schulfreunde - das sollte es zumindest werden, als die Geschwister, Nadine und Moritz Oldhoff, ihre inzwischen sehr erfolgreichen Freunde, Anja und Oliver Isenberg, in ihrem luxuriösen Hausboot auf der Trave besuchen. Nachdem die Männer zu ihrem Abitreffen aufgebrochen sind, sind die Freundinnen seit Jahren erstmals wieder allein.
Bei dem einstigen Liebespaar leben alte, verdrängte Gefühle wieder auf. Als Nadine am nächsten Morgen tot am Ufer der Trave liegt, niedergeschlagen und ertrunken, und ihr Bruder Moritz an einem schweren Filmriss leidet, müssen die Kommissare Finn Kiesewetter und Lars Englen tief in der Vergangenheit der vier Freunde recherchieren.
Vincent Fedder, ein ehemaliger Mitschüler, hält Moritz für schuldig an seinem verpfuschten Leben. Fedder flieht vor Finn und Lars und kann nur nach einer halsbrecherischen Verfolgungsjagd mit dem Motorrad gefasst werden. Aber auch wenn Fedder viel zu verbergen hat, ist er der Mörder? Finn und sein Team vermuten, dass die ungewöhnliche Freundschaft zwischen den zwei Frauen für mehr Zündstoff gesorgt hat, als die Beteiligten zugeben wollen.
Finn Kiesewetter (Sven Martinek) Lars Englen (Ingo Naujoks) Dr. Hilke Zobel (Proschat Madani) Heinz Schroeter (Veit Stübner) Nina Weiss (Julia Schäfle) Dr. Henning Strahl (Christoph Tomanek) E. Ernst (Jürgen Uter) Anja Isenberg (Cosima Lehninger) Moritz Oldhoff (Oliver Konietzny) Oliver Isenberg (David Mullikas) Nadine Oldhoff (Mersiha Husagic) Vincent Fedder (Marlon Kittel) Jesko (Holger Dexne)
In einer Kleingartensiedlung ist Maria Gonzalez mit einer Kohlenmonoxid-Vergiftung sanft entschlafen. Finn Kiesewetter und sein Lübecker Kripo-Team können sowohl Unfall als auch Selbstmord ausschließen. Jemand hat der attraktiven Latina Schlaftabletten verabreicht und anschließend die Gasheizung manipuliert.
Alle Indizien sprechen für eine Beziehungstat, die Finn Kiesewetter und Lars Englen tief in die Verstrickungen einer modernen und scheinbar glücklichen Patchwork-Familie führen. Torsten Fahrig, der Verlobte der Toten, bringt die Ermittler unwissentlich auf die erste Spur. Seine Exfrau Johanna scheint doch größere Probleme mit der neuen Freundin ihres Exmannes gehabt zu haben, als sie zugeben möchte.
Doch auch Torsten Fahrig hat in Bezug auf sein Alibi gelogen. Als sich die Schlinge um den Hals der engsten Angehörigen immer weiter zuzieht, wird Torsten und Johanna Fahrigs Tochter Emma entführt. Plötzlich erscheint nicht nur der Fall in einem neuen Licht. Auch die Rettung des Mädchens fordert den vollen Einsatz der Kommissare.
Finn Kiesewetter (Sven Martinek) Lars Englen (Ingo Naujoks) Dr. Hilke Zobel (Proschat Madani) Heinz Schroeter (Veit Stübner) Nina Weiss (Julia Schäfle) Dr. Henning Strahl (Christoph Tomanek) E. Ernst (Jürgen Uter) Emma Fahrig (Lilly Wagner) Johanna Fahrig (Nadja Becker) Torsten Fahrig (Ben Braun) Maria Gonzalez (Franziska Herrmann) Hajo Schmidt (Johann Fohl)
In einer guten Wohngegend wird am frühen Morgen eine Leiche gefunden. Während Edwin und Günter noch neben der Leiche einer attraktiven Mittdreißigerin auf den Rechtsmediziner Körfer warten, ruft eine entsetzte Vicky Adam die beiden ins Erdgeschoss der Villa, wo soeben eine zweite Leiche gefunden wurde. Bei dem Toten handelt es sich um Körfer.
Das gesamte Team ist tief betroffen, sogar Edwin und Günter, die sich mit Körfer selten grün waren. Und sie stellen im Zuge der Ermittlung fest, wie viele Vorurteile sie gegen ihn hatten und wie wenig sie tatsächlich von ihm wussten. Doch immerhin beschert ihnen Körfers Tod eine neue Gerichtsmedizinerin: die attraktive Rosalind Schmidt. Doch was hat Körfers Tod mit der zerrütteten Beziehung des Ehepaars Weiss zu tun und welche Rolle spielt dabei die Freundin der Ermordeten?
Edwin Bremer (Tilo Prückner) Günter Hoffmann (Wolfgang Winkler) Vicky Adam (Katja Danowski) Hui Ko (Aaron Le) Dr. Rosalind Schmidt (Helene Grass) Heidrun Hoffmann (Verena Plangger) Tina (Isabelle Barth) Hanno (Christian Hockenbrink) Joschua (Paul Eilert) Lotta (Katharina Witza) Polizeipräsident Plocher (Michael Prelle) Mark Weiss (Mike Hoffmann) Ellen (Antje Lewald)
Über 300 Kilometer bergab radeln mitten in den Alpen: Der Tauernradweg im Salzburger Land macht's möglich. Tamina Kallert startet an den Krimmler Wasserfällen, den größten Europas, und fährt flussabwärts entlang der Saalach und Salzach in Richtung Norden bis nach Passau. Immer im Blick: die schneebedeckten Dreitausender. Die prachtvollen Städte entlang des Wegs verdanken ihren Reichtum dem Salz, das seit Jahrhunderten hier gefördert wird. Am Solebrunnen im Kurpark von Bad Reichenhall kann man das Salz riechen und schmecken. Saalfelden im Saalachtal hat etwas Einzigartiges: die letzte Einsiedelei in Österreich. Die Burg zu Burghausen steht im Guinnessbuch der Rekorde: Mit über 1.000 Metern die sie die längste der Welt. In Anger nahe Salzburg hat Hans-Peter Porsche sein "Traumwerk" errichtet: ein Museum mit alten Autos, nostalgischem Spielzeug und einer 2,7 km langen Modell-Eisenbahnanlage.
Zell am See - Auf den Spuren von Kaiserin Sisi Zwei Kilometer lang ist der "Sisi Rundwanderweg" auf der Schmittenhöhe in Zell am See - gewidmet Elisabeth von Österreich. 1885 besuchte die Kaiserin den Ort. Noch vor dem Morgengrauen wanderte sie auf den knapp 2.000 Meter hohen Hausberg, um den Sonnenaufgang inmitten der traumhaften Bergwelt zu erleben. Ihr zu Ehren errichteten die Zeller hier oben die Elisabeth-Kapelle. Auf halber Höhe lebt in einer Blockhütte ein Pinzgauer Urgestein: Fritz Sendlhofer - Besitzer eines Sägenmuseums, Bierbrauer und mehrfacher Bartweltmeister.
Bad Reichenhall - Ein Kurpark mit Sole-Brunnen Schon die Römer nutzten vor 2.000 Jahren die riesigen Salzvorkommen unter Bad Reichenhall und bauten den Ort zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum aus. Seit dem 19. Jahrhundert kommen die Touristen. Und bis heute sprudelt die Solequelle im Kurpark - gespeist aus der Alten Saline von 1838. Zu einem Abenteuer wird eine Wanderung auf hölzernen Stegen durch die Seisenberg Klamm, durch die seit 12.000 Jahren der Weißbach rauscht.
Mit der Seilbahn auf schneebedeckte Gipfel 45 Minuten dauert die Fahrt mit der Seilbahn auf das 3.029 m hohe, schneebedeckte Kitzsteinhorn - inklusive zwei Mal umsteigen. Dass sich der Berg "bewegt", kann Tamina Kallert in der "Gipfelwelt 3000", einem Museum des Nationalparks Hohe Tauern, tatsächlich hören. Die Predigtstuhlbahn bei Bad Reichenhall ist die älteste Seilbahn der Welt. Die Holzgondel von 1928 hängt immer noch am Original-Stahlseil und braucht für 1.100 Höhenmeter nur acht Minuten.
Deutschlands zweitgrößte Stadt ist das ideale Ziel für einen klassischen Weekend-Trip: das Tor zur Welt an der Elbe punktet mit zahllosen Sehenswürdigkeiten rund ums Wasser. Vom Fischmarkt, Speicherstadt, HafenCity, Elbphilharmonie bis zur Reeperbahn und der Großen Freiheit. Tamina Kallert und Uwe Irnsinger wollen die Freie und Hansestadt auf ihre Art erkunden - mit einem schmalen Budget von 300 € für ein komplettes Wochenende. Dass sie auf teure Events verzichten müssen, hat auch einen Vorteil: nur so entdecken sie in den Vierteln die kleinen und oft kostenlosen Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps.
In einer guten Wohngegend wird am frühen Morgen eine Leiche gefunden. Während Edwin und Günter noch neben der Leiche einer attraktiven Mittdreißigerin auf den Rechtsmediziner Körfer warten, ruft eine entsetzte Vicky Adam die beiden ins Erdgeschoss der Villa, wo soeben eine zweite Leiche gefunden wurde. Bei dem Toten handelt es sich um Körfer.
Das gesamte Team ist tief betroffen, sogar Edwin und Günter, die sich mit Körfer selten grün waren. Und sie stellen im Zuge der Ermittlung fest, wie viele Vorurteile sie gegen ihn hatten und wie wenig sie tatsächlich von ihm wussten. Doch immerhin beschert ihnen Körfers Tod eine neue Gerichtsmedizinerin: die attraktive Rosalind Schmidt. Doch was hat Körfers Tod mit der zerrütteten Beziehung des Ehepaars Weiss zu tun und welche Rolle spielt dabei die Freundin der Ermordeten?
Edwin Bremer (Tilo Prückner) Günter Hoffmann (Wolfgang Winkler) Vicky Adam (Katja Danowski) Hui Ko (Aaron Le) Dr. Rosalind Schmidt (Helene Grass) Heidrun Hoffmann (Verena Plangger) Tina (Isabelle Barth) Hanno (Christian Hockenbrink) Joschua (Paul Eilert) Lotta (Katharina Witza) Polizeipräsident Plocher (Michael Prelle) Mark Weiss (Mike Hoffmann) Ellen (Antje Lewald)
Er war das Vorbild unzähliger Kabarettisten in Deutschland - Hanns Dieter Hüsch. Der gebürtige Rheinländer war der Meister der poetischen Sprache und der pointierten Beobachtungsgabe. Vor allem ab den 60er Jahren waren seine Texte jahrzehntelang ein kluges Abbild der deutschen Gesellschaft. Aber auch seine einprägsame Stimme sorgte unter anderem bei der Vertonung von "Dick und Doof" für unschätzbare Kindheitserinnerungen bei Millionen von Menschen.
Für Dieter Nuhr ist Hanns Dieter Hüsch vor allem in den Anfangsjahren seiner Karriere Inspiration und Anreiz für sein eigenes Schaffen, bis hin zu späteren gemeinsamen Auftritten. Seit Jahren gehört Dieter Nuhr nun zu den erfolgreichsten Kabarettisten Deutschlands. Grund genug für Dieter Nuhr, den Mann zu feiern, der für ihn der entscheidende Stein des Anstoßes war und ihn über Jahre bewusst und unbewusst begleitet hat - Hanns Dieter Hüsch.
Es gilt eine bayerische Naturgewalt zu feiern: Ottfried Fischer. Das kabarettistische Schwergewicht war Inspiration, Vorbild, Mentor und Freund für viele seiner Bühnenkollegen. So auch für den Kabarettisten Helmut Schleich, der ihn in "Schleich feiert Ottfried Fischer" hochleben lässt, von persönlichen Begegnungen erzählt, aber vor allem dessen Karriere noch einmal ins Bild setzt:
Alles begann mit einem legendären Finish beim Ochsenrennen der Kultserie "Irgendwie und Sowieso". Als Sir Quickly ritt er mit seinem Ochsen Ringo als erster über die Ziellinie. Im Lauf dreier Jahrzehnte brachte Fischer viele Kabarettprogramme auf die Bühne und gewann dafür eine Vielzahl an Preisen. Deutschlandweit bekannt wurde Fischer vor allem durch die Fernsehserie "Der Bulle von Tölz". Auch als Pfarrer Braun war der beleibte Ermittler ein Quotengarant. Aber vor allem prägte und förderte er mit seiner Kabarett-Sendung "Ottis Schlachthof" die bayerische Kabarettszene. Und das muss gefeiert werden.
Eine in ihrer Einzigartigkeit legendäre US-amerikanische Band macht dem Rockpalast die Aufwartung. Das texanische Ensemble sucht stets nach Bindegliedern zwischen verschiedenen Kulturen, selbst nach mathematischen und physikalischen Beziehungen. Ihr frühes "Markenzeichen", während ihrer Konzerte Instrumente zu zertrümmern, ist Ausdruck für das Zusammenspiel von Konstruktion und Dekonstruktion. Seit 1998 vollbringen And You Will Know Us... die Kunst, immer neue und dem Laien nicht unbedingt nachvollziehbare Wendungen zu vollführen - mehr Stile zusammenzubringen und doch nicht wie ein außer Rand und Band geratenes, explodierendes Musikarchiv zu klingen, ist wohl kaum möglich. Live präsentieren sie sich stets auf höchstem Energielevel, sind voller Überraschungen. Eine legendäre, mit selbstsicherem Gestus auftretende Band, die viel fordert und zur Auseinandersetzung zwingt. Nicht weniger als ein Spektakel.
Über 300 Kilometer bergab radeln mitten in den Alpen: Der Tauernradweg im Salzburger Land macht's möglich. Tamina Kallert startet an den Krimmler Wasserfällen, den größten Europas, und fährt flussabwärts entlang der Saalach und Salzach in Richtung Norden bis nach Passau. Immer im Blick: die schneebedeckten Dreitausender. Die prachtvollen Städte entlang des Wegs verdanken ihren Reichtum dem Salz, das seit Jahrhunderten hier gefördert wird. Am Solebrunnen im Kurpark von Bad Reichenhall kann man das Salz riechen und schmecken. Saalfelden im Saalachtal hat etwas Einzigartiges: die letzte Einsiedelei in Österreich. Die Burg zu Burghausen steht im Guinnessbuch der Rekorde: Mit über 1.000 Metern die sie die längste der Welt. In Anger nahe Salzburg hat Hans-Peter Porsche sein "Traumwerk" errichtet: ein Museum mit alten Autos, nostalgischem Spielzeug und einer 2,7 km langen Modell-Eisenbahnanlage.
Zell am See - Auf den Spuren von Kaiserin Sisi Zwei Kilometer lang ist der "Sisi Rundwanderweg" auf der Schmittenhöhe in Zell am See - gewidmet Elisabeth von Österreich. 1885 besuchte die Kaiserin den Ort. Noch vor dem Morgengrauen wanderte sie auf den knapp 2.000 Meter hohen Hausberg, um den Sonnenaufgang inmitten der traumhaften Bergwelt zu erleben. Ihr zu Ehren errichteten die Zeller hier oben die Elisabeth-Kapelle. Auf halber Höhe lebt in einer Blockhütte ein Pinzgauer Urgestein: Fritz Sendlhofer - Besitzer eines Sägenmuseums, Bierbrauer und mehrfacher Bartweltmeister.
Bad Reichenhall - Ein Kurpark mit Sole-Brunnen Schon die Römer nutzten vor 2.000 Jahren die riesigen Salzvorkommen unter Bad Reichenhall und bauten den Ort zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum aus. Seit dem 19. Jahrhundert kommen die Touristen. Und bis heute sprudelt die Solequelle im Kurpark - gespeist aus der Alten Saline von 1838. Zu einem Abenteuer wird eine Wanderung auf hölzernen Stegen durch die Seisenberg Klamm, durch die seit 12.000 Jahren der Weißbach rauscht.
Mit der Seilbahn auf schneebedeckte Gipfel 45 Minuten dauert die Fahrt mit der Seilbahn auf das 3.029 m hohe, schneebedeckte Kitzsteinhorn - inklusive zwei Mal umsteigen. Dass sich der Berg "bewegt", kann Tamina Kallert in der "Gipfelwelt 3000", einem Museum des Nationalparks Hohe Tauern, tatsächlich hören. Die Predigtstuhlbahn bei Bad Reichenhall ist die älteste Seilbahn der Welt. Die Holzgondel von 1928 hängt immer noch am Original-Stahlseil und braucht für 1.100 Höhenmeter nur acht Minuten.
Berlin, im Frühjahr 1929: Eine Metropole in Aufruhr. Ökonomie und Kultur, Politik und Unterwelt - alles befindet sich in radikalem Wandel. In dieser Kulisse findet sich der junge Kommissar Gereon Rath aus Köln wieder. Ein scheinbar simpler Fall wird sein Leben bald für immer verändern.
Gereon Rath unternimmt mit dem Polizeifotografen Gräf einen waghalsigen Flug über Russland, um Beweismaterial gegen die Schwarze Reichswehr zu sammeln. Trotz widriger Bedingungen und unter Beschuss stehend gelingt es ihnen, belastende Bilder zu schießen. Charlotte muss bei ihrer Bewerbung für die Polizei einen Rückschlag hinnehmen.
Gereon Rath (Volker Bruch) Charlotte Ritter (Liv Lisa Fries) Wolter (Peter Kurth) August Benda (Matthias Brandt) Greta (Leonie Benesch) Helga Rath (Hannah Herzsprung) Alfred Nyssen (Lars Eidinger) S. Sorokina / Nikoros (Severija Janusauskaite) Moritz Rath (Ivo Pietzcker) Armenier (Misel Maticevic) Elisabeth Behnke (Fritzi Haberlandt) Katelbach (Karl Markovics) Wendt (Benno Fürmann) General Major Seegers (Ernst Stötzner) Dr. Schmidt "Anno" (Jens Harzer) Dr. Völcker (Jördis Triebel) Gräf (Christian Friedel) Zörgiebel (Thomas Thieme) Trochin (Denis Burgazliev)
- Zu Besuch in der Villa Hügel in Essen Die Villa Hügel ist ein Stück Ruhrgebiet mit bewegter Geschichte. 269 Räume und ein riesiger Park, alles in bester Lage über dem Baldeneysee: Das Haus war nie nur Wohnsitz der Unternehmerfamilie Krupp, sondern Symbol für die Kohle- und Stahlindustrie in Deutschland. Heute ist das Anwesen offen für jeden und jede. Eine historische Ausstellung zeigt, wie eng die Krupp-Dynastie mit der Politik verbunden war, auch mit dem NS-Regime, von dem sie stark profitierte. Die Villa Hügel ist aber auch ein Zentrum für Kunst und Kultur. Aktuell sind Martin Kippenbergers Künstlerbücher, Plakate und Installationen zu sehen. Die Ausstellung ist Teil einer Doppelschau, die die Villa Hügel und das Museum Folkwang dem rebellischen Künstler widmen. Bei einer exklusiven Führung erkundet Westart-Moderatorin Siham El-Maimouni das Haus und seine Geschichte.
- "Yes she can": Doku über vier junge Politikerinnen Noch sind sie die Ausnahme, aber ihr Einfluss wird ständig größer: junge Frauen in der Politik. "Yes she can" - so heißt der Dokumentarfilm, für den Carolin Genreith vier junge Politikerinnen ein Jahr lang begleitet hat. Laura Isabelle Marisken, Aminata Touré, Gyde Jensen und Terry Reintke erzählen von ihrer Arbeit, geben Einblick in ihr Privatleben und beschreiben, was sie bewegt. "Yes she can" ist ein sehr persönlicher, berührender Film, der Lust macht auf Politik und zum eigenen Engagement ermutigt. Das Erste zeigt die WDR-Auftragsproduktion am 31. März ab 23.05 Uhr. Schon jetzt ist sie in der ARD-Mediathek zu sehen.
- Westart Lieferservice: Wir bringen Kunst und Kultur zu Ihnen nach Hause Es tut sich was: Museen und Galerien dürfen langsam öffnen. Theater, Bühnen und Konzerte aber bleiben vorerst geschlossen. Bis es endlich wieder losgeht, bringt der Westart Lieferservice Kunst und Kultur zu den Menschen nach Hause: nah, intensiv und ganz direkt - damit die Begeisterung, die Wärme, das Nachdenken, all das, was Kultur in uns auslöst, auch im Lockdown lebendig bleiben. Diesmal bringt Thilo Jahn sein Überraschungspaket frei Haus nach Düsseldorf.
- Zukünftiges Erinnern: Das Holocaust-Archiv in Bad Arolsen 76 Jahre nach dem Ende des Holocaust gibt es immer weniger Zeitzeugen, die von den Schrecken der Nazi-Herrschaft berichten können. Wie kann die Erinnerung an die Opfer lebendig bleiben? Das Holocaust-Archiv in Bad Arolsen geht neue Wege. Hier lagern rund 30 Millionen Dokumente über NS-Verfolgte: Deportationslisten, Karteikarten aus den KZs und andere Originale. Sie sollen online als digitales Denkmal für Recherchen aus der ganzen Welt zugänglich werden. Noch aber sind nicht alle Akten erschlossen. Viele sind handschriftlich oder enthalten Kürzel. Eine ebenso einfache wie engagierte Idee soll Abhilfe schaffen. Die Initiative "Jeder Name zählt" (#everynamecounts) lädt engagierte Freiwillige ein, die Dokumente zu entziffern und bei der Zuordnung von Namen und Orten zu helfen.
- "Jeder Mensch ist ein Künstler." Joseph Beuys zum 100. Fettecke, Filz und Friedenshase: Seine Werke sind Ikonen der Kunstgeschichte. Joseph Beuys war Künstler und Ketzer, Professor, Provokateur und politischer Aktivist. In diesem Jahr wäre er 100 Jahre alt geworden. Zum Jubiläum gibt es zahlreiche Ausstellungen. Westart besucht zum Auftakt die Schau im K20 der Kunstsammlung NRW. Unter Beuys' Motto "Jeder Mensch ist ein Künstler" lädt sie ein, seine vielfältigen Verflechtungen mit Philosophie, Wissenschaft und Politik, sein Interesse am Schamanismus, aber auch seine revolutionären Ideen zur Erneuerung von Kunst und Gesellschaft kennenzulernen. Im Dialog mit zeitgenössischen Künstlern und Akteurinnen entfaltet sich sein kosmopolitisches Denken. Zu sehen ist die Ausstellung vom 27. März bis zum 15. August 2021.
- Regierung verzweifelt gesucht - Warum läuft das Corona-Management so schlecht? Das hat es in der 16 Jahre langen Kanzlerschaft von Angela Merkel noch nicht gegeben: Die Regierungschefin nimmt die schlecht durchdachte Regelung zur "Osterruhe" zurück und entschuldigt sich öffentlich bei allen Bürgern. Damit ist die Idee vom Tisch, die in einer Nacht-und-Nebel-Aktion geboren wurde, um die steil ansteigenden Corona-Infektionen durch einen verschärften Lockdown in den Griff zu bekommen. Kassiert wurde inzwischen auch die Aufforderung an die Kirchen, auf Präsenzgottesdienste zu verzichten. Und jetzt, was kommt nach dem öffentlichen Büßergang? Jeder weiß: Angela Merkel ist nicht alleine schuld am Corona-Schlamassel, sondern Länder und Kommunen tragen ebenso Verantwortung. Was sollte also Merkels "Mea Culpa"? Wollte sie die Menschen besänftigen, die immer weniger darauf vertrauen, dass diese Regierung es doch noch irgendwie geregelt bekommt? Bei vielen ist der Geduldsfaden gerissen, denn die Pannenliste ist lang. Wirtschaftshilfen lassen ewig auf sich warten, Schnelltests kommen nicht rechtzeitig, weshalb Schulen und Kitas ohne Teststrategie öffneten. Und beim Impfen liegt Deutschland deutlich zurück - selbst in der Europäischen Union. Warum ist die sonst so organisierte und gut strukturierte Bundesrepublik nicht in der Lage, die Coronakrise in den Griff zu bekommen? Liegt es an den politischen Akteuren, am Föderalismus oder an der bevorstehenden Bundestagswahl, die die Koalitionäre zu Konkurrenten macht? Oder ist diese Sicht auf die Dinge viel zu negativ, weil andere Staaten noch schlechter dastehen als wir? Fakt ist: Vor allem die Union stürzt in den Umfragen ab, befeuert von täglich neuen Skandalen um Politiker, die sich mit Maskendeals schamlos bereichert haben. Wie und mit wem kommt die Union aus der Defensive?
Darüber diskutiert WDR-Programmdirektor Jörg Schönenborn mit den Gästen: Tina Hildebrandt, DIE ZEIT Andreas Rinke, Reuters Hannah Suppa, Leipziger Volkszeitung Albrecht von Lucke, Blätter für deutsche und internationale Politik
Nach dem Tod ihres Vaters erfährt Paula, dass ihre Mutter Eva sie mit Beginn der Sommerferien zu sich in ihre neue Familie holen will, zu ihrem Mann, dem Pferdezüchter Max Minkhoff und seinen Kindern Fee und Finn. Paula hat keine Erinnerungen mehr an sie, denn als Eva die Familie verließ, war sie erst drei Jahre alt. Renate Niemann steht ihr beim Abschied vom alten Leben bei, ihre Nachbarin, Ballettlehrerin und auch so was wie "Ersatzmutter" in den Zeiten, als der Vater, ein Violinist, auf Konzerttourneen war. Paula verbirgt ihre grenzenlose Enttäuschung, dass statt der Mutter ein Bereiter des Gestüts sie abholt, der Argentinier Miguel. Das erste Treffen verzögert sich weiter, weil Miguel noch an einem Gnadenhof hält, um das Pony Schubidu, zu verladen. Das Pony soll beruhigend auf den Star des Gestüts einwirken, den unberechenbaren Zuchthengst Morning Star. Es kommt zu einer verzweifelten Auseinandersetzung mit Zora, die auf dem Hof Sozialstunden abbrummen muss und die den Abtransport "ihres" Schubidu unter allen Umständen verhindern will. Endlich auf dem Gestüt angekommen, steht Paula ihrer Mutter gegenüber.
Paula rutscht vor Schreck der Gipsfuß in die Wanne, als Fee im Bad erscheint und ihr aus heiterem Himmel ihren aufgestauten Frust an den Kopf knallt: Sie fühlt sich neben ihr wie ein Trampel und will wissen, wie es Paula schafft, so dünn zu sein. Zora taucht auf dem Gestüt auf, um das Tutu zurück zu geben, dass sie Paula beim Transport von Schubidu aus dem Hänger geklaut hatte. Bei Miguel, Finn und Juri läuten die Alarmglocken. Während Zora in ihrer zupackenden Art sofort beginnt, Paulas Gips trocken zu fönen, erzählt sie von ihrem harten Leben und, dass ihre Arbeit auf dem Gnadenhof eine Bewährungsauflage ist, weil sie geklaut hat. Spontan beschließt Paula, Zora zum Abendessen einzuladen und für die ganze Familie Pfannkuchen zu machen. Wenig später vermisst Juri seinen MP3- Player und alle Suche ist vergebens. Für Finn, Fee und Juri kommt nur eine für den Diebstahl infrage. Und dann sitzt Zora mit am Abendbrottisch und das große Pfannkuchen- Essen droht im totalen Desaster zu enden...
Paula (Maria Vogt) Eva (Saskia Fischer) Max (Johannes Steck) Fee (Marie Seiser) Finn (Oliver Moser) Zora (Delia-Deborah Wagner) Juri (Eric Bouwer) Miguel (Enrique Garcia Segado) u.a.
Alina lebt mit ihrer Mutter, einer Tierärztin, auf dem Reiterhof Terjung im idyllischen Münsterland. Jede freie Minute verbringt die 15-Jährige mit Pferden. Ihr größter Wunsch ist, wieder ein eigenes Pferd zu besitzen und irgendwann eine berühmte Reiterin zu werden. Als ihre Schulkameradin Jennifer (16) den edlen Hengst Silverado geschenkt bekommt, ist Alina sofort vernarrt in ihn. Durch einen Brand auf dem Reiterhof erleidet Silverado ein Trauma, wird unberechenbar und lässt niemanden an sich heran. Zu allem Überfluss flirtet Jennifer mit Patrick (16), in den sich Alina heimlich verliebt hat. In ihrer Verzweiflung nimmt Alina Kontakt mit der Pferdeflüsterin Andrea Kutsch auf. Dieser gelingt es, Silverados Vertrauen zu gewinnen. Alina ist von ihrer Arbeit fasziniert, Jennifer hingegen weigert sich, die Therapie zu unterstützen. Da springt Alina ein, die besonderes Talent im "Pferdeflüstern" zeigt. Eines Tages scheint Silverado sein Trauma überwunden zu haben. Alina ist überglücklich. Und auch Patrick scheint sich für sie entschieden zu haben. Doch dann erreicht Alina eine neue Hiobsbotschaft: Silverado soll verkauft werden. Alina darf ihn jedoch bis zum bevorstehenden Springturnier trainieren. Noch während des Turniers, kurz vor dem alles entscheidenden Stechen, gibt Jennifer nicht auf, Alina zu schikanieren. Sie behauptet, für Silverado sei ein Käufer gefunden. Aber dann kommt es zu einer Überraschung, die Alina zum glücklichsten Menschen dieses Tages macht.
Alina (Marett Katalin Klahn) Jennifer (Jana Flötotto) Patrick (Tim-Kristopher Hausmann) Stefanie Delius (Jeannine Burch) Ludger von Heeren (Matthias Bullach) Johannes Terjung (Wilfried Dziallas) Claire Terjung (Isabella Grote) Klaus Lüttkenhues (Neithardt Riedel) Annabel Lüttkenhues (Babette Winter) Joris (Jan Hendrik Heinzmann) Nicole (Katrin Oesteroth) Mücke (Jan Ellerbracke) Floh (Nico Hollenbeck) Lukas (Patrick Möller) und andere
Gestern Verbrenner - morgen Elektro-Auto: So soll eine ökologisch sinnvolle Verkehrswende funktionieren. Aber: Sind Elektroautos tatsächlich die Antwort auf unsere Umweltprobleme? Soviel steht fest: Es gibt noch einige Hürden, die genommen werden müssen. Spannend bleibt auch die Frage, wie wir uns in Zukunft durch unsere Städte bewegen. Was die E-Mobilität leisten kann - und was nicht - wie umweltfreundlich Elektroautos tatsächlich ist - und welche Rolle Wasserstoff bei der Mobilität von morgen spielt: Diesen Fragen geht Planet Wissen nach, zusammen mit Anne Klein-Hitpaß von der Agora Verkehrswende sowie dem Verkehrsforscher Thorsten Koska vom Wuppertal Institut.
Wo die Koikarpfen schwimmen, liegt bares Geld! Keine Reichtümer, aber jede Menge kleinerer Münzen. Pfleger Lorenz Ormos, der sie seit Jahren für die Wilhelma abfischt, trocknet und zählt, kann von der jeweiligen Höhe der auf diese Weise gespendeten Summen Rückschlüsse auf die wirtschaftliche Gesamtsituation ziehen. Gab es früher Jahre, in denen Pfleger und Gärtner dafür Gänsebraten essen konnten, fällt die Beköstigung in den letzten Jahren eher bescheiden aus. Aber die wahren Vermögenswerte schwimmen ohnehin weiter im Teich: die Koikarpfen.
Familie Waldhund erhält heute eine Aufgabe, die besondere Anforderungen an Teamgeist und Pfiffigkeit stellt: Ihr Futter, leckeres Fleisch, wird in einer Kiste verstaut, die sich nur im Zusammenwirken der Tiere öffnen lässt. Gut, dass Revierleiter Lothar Haag so großzügig ist. Nach den Versuchen der Waldhunde hätte er die Mahlzeit eigentlich unter "ausgefallene Leistungen" abbuchen müssen.
Die Japanmakaken zieht es heute zum Wasser. Nicht nur der Hitze wegen: Dort schwimmen mehrere riesige Melonen - eine Köstlichkeit mitten im heißen Sommer. Bei Bergung und Verzehr der runden Früchte ergeben sich interessante Aufschlüsse über die Hierarchien innerhalb der großen Affenfamilie.
Knifflige Aufgaben für alle Beteiligten - in dieser Folge von "Eisbär, Affe & Co."!
Die Tier-Doku-Soap aus dem artenreichsten Zoo der Welt, dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin-Friedrichsfelde erzählt unterhaltsame, emotionale Tier-Menschgeschichten aus dem Alltag im Großunternehmen ZOO BERLIN. An seinen zwei Hauptschauplätzen, dem Zoo direkt im Herzen der Hauptstadt und dem Tierpark Friedrichsfelde blicken wir hinter die Kulissen, hinter Gattertore und -zäune und lüften Geheimnisse der Tierpfleger und ihrer Schützlinge.
Glück und Leid liegen manchmal sehr nah beieinander. Diese Erfahrung muss auch Reviertierpfleger Christian Möller immer wieder machen. Während er vor einigen Tagen noch einem kleinen Straußen-Nachzügler ins Leben helfen konnte, musste er gleichzeitig Abschied von Serau-Weibchen Itzumi nehmen, die an den Folgen einer Totgeburt verstorben war. Allein zurück auf der großen Anlage bleibt Akita, das andere Serau-Weibchen, das von Christian Möller nun umso mehr verwöhnt wird. Detlef Liebschwager und seine Kollegen müssen alle zwei Wochen die Hinterlassenschaften der beiden Raubtierpaare Amira und Paule sowie Aru und Aketi auf der Anlage wegräumen. Das geht nur mit viel Humor. Sein Kollege Ricardo Rzeppa bei den Erdmännchen hat da heute den etwas angenehmeren Job: Er darf sich für die kleinen, quirligen Mangusten eine neue Beschäftigungsidee ausdenken, denn die intelligente und geschickte Erdmännchen-Kolonie braucht wieder mal eine größere Herausforderung. Im Raubtierhaus bei den Steppenfüchsen sollen die drei Jungtiere u. a. gegen Tollwut geimpft werden. Von erfolglosen Fluchtversuchen zeugt die grüne Farbe auf dem Panzer der Spornschildkröten Kutusow und Co. Über den Sommer sollen sie eine Wohngemeinschaft mit den Blauhals-Straußen Günther und Rike bilden.
In Berlin gibt es zwei Oasen für Tiere. Den artenreichen Zoo Berlin. Und den Tierpark Berlin - der größte Landschaftstiergarten Europas. In diesem Paradies kommen unzählige Zoobabies auf die Welt.
Die Binturong-Kinder im Alfred-Brehmhaus sind inzwischen drei Wochen alt. Die Drillinge von Schleichkatzen-Paar Fiona und Vinzent sind der neunte Wurf in Folge. Diesmal sind es ein Junge und zwei Mädchen. Zur besseren Unterscheidung der Raubkatzen-Kinder hatten die Tierpfleger ihnen kurz nach der Geburt verschiedene Haarschnitte verpasst.
Das aktuelle Sorgenkind in der Vogelaufzuchtstation des Tierparks ist ein kleines vorlautes Klaffschnabel-Mädchen. Aufgrund von Verdauungsproblemen wäre es kurz nach dem Schlupf beinahe gestorben. Dank Enzymen und Revierchef Ronald Richter hat es überlebt.
Auch Tierpflegerin Viola Gandert muss sich etwas einfallen lassen, denn das Ringelschwanz-Känguru-Mädchen Jule hält sie ziemlich auf Trab. Statt den Tag auf der großzügigen Anlage zu verbringen, will Jule lieber im Vorgehege bleiben und findet immer wieder einen Weg zurück. Nun will Viola Gandert der kleinen Ausreißerin das Handwerk legen...
Außerdem in dieser Folge: Eine Namenstaufe bei den Shetlandponys im Kinderzoo, die nicht bei allen Pflegern auf Gegenliebe stößt. Und ein Kindergeburtstag bei den Elefanten im Tierpark, bei dem Große und Kleine auf ihre Kosten kommen.
Oberarzt Niklas Ahrend ist nun seit einem Jahr am Erfurter Johannes-Thal-Klinikum und in dieser Zeit ist viel passiert. Als Arzu Ritter den gemeinsamen Sohn Max nach Thüringen bringt, lernt sie dort Carolin Körner kennen. Die Physiotherapeutin ist Niklas' neue Freundin und schon sehr gespannt auf dessen kleinen Sohn und seine Mutter. Auch der eigenwillige Hermann Böhler ist Patient im Klinikum. Neben seinen Verletzungen, hält vor allem Hermanns technisches Interesse den jungen Arzt Elias Bähr auf Trab. Währenddessen sieht sich der Plastische Chirurg Matteo Moreau mit einem Problem ganz anderer Natur konfrontiert, als an diesem Tag ein Patient mit Hubschrauber eingeliefert wird. Gemeinsam mit den Assistenzärzten Elly Winter und Ben Ahlbeck kümmert sich das Team um den Polizisten Markus Scheffler, um den es jedoch alles andere als gut steht. Auch Leyla Sherbaz geht das Schicksal des Patienten nahe. Doch die Anästhesistin kommt auch Privat gerade nicht zur Ruhe. Wie wird sie mit der neuen Situation umgehen?
Dr. Niklas Ahrend (Roy Peter Link) Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Elias Bähr (Stefan Ruppe) Julia Berger (Mirka Pigulla) Annika Rösler (Paula Schramm) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Prof. Dr. Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Dr. Harald Loosen (Robert Giggenbach) Arzu Ritter (Arzu Bazman) Markus Scheffler (Christoph Zrenner) Hermann Böhler (Jan Dose) Carolin Körner (Janina Flieger) und andere
Es tun sich einige Veränderungen auf im Johannes-Thal-Klinikum: Assistenzärztin Elly Winter hat eine schwierige Entscheidung getroffen und stellt sich nun den Konsequenzen. Auch Wolfgang Berger hat eine Entscheidung getroffen, die die Geschicke des Klinikums maßgeblich bestimmt - sehr zum Ärger von Prof. Patzelt. Denn die neue Kollegin und brillante Neurochirurgin Franziska Ruhland ist nicht bloß als Oberärztin nach Erfurt gekommen ... Daneben bereiten die Herzprobleme des jungen Kevin Fuchs der Chefärztin Karin Patzelt und ihrem Assistenten Elias Bähr Kopfzerbrechen. Erst mit Hilfe Dr. Ruhlands kommen die Mediziner einen Schritt weiter, doch das Rätsel löst sich nur langsam. Das Ehepaar Ralf und Iris Kerstens wird von Niklas Ahrend und Ben Ahlbeck behandelt. Iris hat starke Bauchschmerzen und muss sich bald einer Not-Operation unterziehen. Die Ärzte tun alles, um die Frau zu retten, die vor ihrem Mann scheinbar etwas verbirgt.
Dr. Niklas Ahrend (Roy Peter Link) Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Elias Bähr (Stefan Ruppe) Julia Berger (Mirka Pigulla) Annika Rösler (Paula Schramm) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Prof. Dr. Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Dr. Harald Loosen (Robert Giggenbach) Dr. Franziska Ruhland (Gunda Ebert) Ralf Kerstens (Matthias Brüggenolte) Kevin Fuchs (Sebastian Fritz) Iris Kerstens (Angelina Häntsch) Carolin Körner (Janina Flieger) und andere
- Aus Liebe zum Beruf: Pfleger aus Lemgo machen einen Krankenhaus-Rap - Fisch zu Ostern: Anja Tanas gibt Einkaufstipps für den Lachs - Blumige Oster-Deko: Kreative Ideen für Straußenei und Osterkranz - Mit Charme und Lämmern: Live von einem Erlebnisbauernhof in Kevelaer - Tasche oder Tasse: Überraschungs-Gewinne bei unserem NRW-Quiz
- Die neue Schokolade! Süße Schokotrends im Qualitätscheck Klarer Fall: Neben Krokant-Eiern und Pralinen darf der Schoko-Hase seit Generationen in keinem Osternest fehlen. Doch während er meist klassisch in Vollmilch daherkommt, locken in den Supermarktregalen immer häufiger ausgefallene Schokoladen-Tafeln zum Kauf. Ob Zartbitter-Ingwer, Salz-Lakritz oder Schwarzwälder-Kirsch: Kaum eine Geschmackskombination, die zu ungewöhnlich klingt. Auffällig dabei: Wenn es um den Kakaoanteil geht, darf es richtig hochprozentig sein. Da werden auch mal 100 Prozent Kakaoanteil erreicht! Der Vorkoster will wissen: Wer entwickelt diese neuen Sorten? Ist Bitterschokolade wirklich bitter? Und wie viel muss gute Schokolade kosten? Profikoch Björn Freitag taucht ein in die nicht immer süße Welt der Schokolade. Wie gute Schokolade schmecken sollte, dass hochprozentig nicht immer herbe ist, und was es mit einer besonderen vierten Schokoladensorte auf sich hat, erfährt er von Schokoladen-Sommelière Karin Steinhoff. Bei "Schokoladen-Papst" Georg Bernardini lernt Björn Freitag hingegen Schritt für Schritt, wie Schokolade entsteht - also von der Kakao-Bohne bis zur Tafel. Ob sich der Vorkoster auch beim Schokoladen-Gießen bewährt? Süß mit bitterem Beigeschmack? Wie fair ist Fair-Trade wirklich und auf welche Siegel kann der Verbraucher vertrauen? Björn Freitag erfährt es in tropischer Umgebung - in der Biosphäre Potsdam. Und natürlich wird auch gekocht. Mit Schokolade und passend zu Ostern: Saftiger Lammbraten mit dunkler Schokolade - wie gut das passt, zeigt der Spitzenkoch.
- Hüftschwung statt Hüft-OP - schmerzfrei ein Leben lang! Rund 240.000 Patienten erhalten jährlich hierzulande eine künstliche Hüfte - Deutschland ist damit weltweit Spitzenreiter. Doch es gibt Alternativen zur OP - nicht jeder muss bei Hüftarthrose unters Messer. Dr. Heinz-Wilhelm Esser ist "Doc Esser" und Oberarzt an einer Remscheider Klinik. Er weiß: die Ursachen für Hüftprobleme sind häufig Fehlbelastungen, Bewegungsmangel und Übergewicht - und daran kann man etwas tun! Dr. Wolfgang Zinser, Chefarzt am St. Vinzenz-Hospital in Dinslaken sagt: "Ich persönlich glaube an den Gelenkerhalt." Er zeigt, wie er mit gezielter Bewegung und innovativen Verfahren wie zum Beispiel Knorpeltransplantation und Hyaluron-Therapie das Hüftgelenk retten kann. Ein schmerzfreies Leben ist möglich. Außerdem klärt Doc Esser: wie läuft es sich möglichst hüftschonend? Der Doc macht den Selbstversuch und lässt seinen Laufstil vom Orthopäden und Bewegungsexperten Prof. Marcus Jäger im Elisabeth Krankenhaus in Essen unter die Lupe nehmen.
Petra und Rüdiger Erbslöh sind abenteuerlustig. Seit einem Jahr besitzt das Ehepaar ein eigenes Wohnmobil. Fast 60.000 Euro haben sie investiert. Im Sommer haben sie damit schon eine erste große Tour unternommen. Jetzt wollen sie zum ersten Mal Wintercamping machen. Für die Reise in die Berge muss ihr Wohnmobil "Olaf" aber erst noch winterfest gemacht werden. Der pensionierte Schreiner und seine Frau versuchen so viel wie möglich selbstzumachen. Trotzdem muss das sparsame Ehepaar am Ende noch einmal 2.500 Euro für Winterreifen und Kälteschutz ausgeben. Hat sich die Investition gelohnt? Oder wird der kälteempfindliche Rüdiger trotz der Matratzenauflage aus Schaffell noch frieren?
Barbara und Jürgen sind begeisterte Dauercamper. Seit 13 Jahren hat das Ehepaar eine Parzelle in Xanten am Niederrhein gepachtet. Doch jetzt lockt Jürgen die große Freiheit. Der Busfahrer aus Essen träumt davon, mit einem Reisemobil auf Deutschlandtour zu gehen. Seine Frau konnte Jürgen noch nicht davon überzeugen, gleich einen Neuwagen zu kaufen. Barbara kümmert sich aber um die Finanzen der beiden und möchte vor dem Kauf lieber erst ein Reisemobil mieten. Ohne große Vorbereitung starten die beiden in ihr erstes Wohnmobilabenteuer direkt vor der Haustür.
"Wir werden Camper - Aller Anfang ist Spaß" begleitet Campinganfänger in ihr zweites Jahr. Jetzt wissen sie schon, wie vieles geht, und wagen Neues. Aber getreu dem Motto "Camping ist Frickeling" kommt natürlich auch diesmal vieles anders als gedacht.
Der WDR zeigt in 90 Minuten ein Best-of von "Sträters Männerhaushalt". Darin zu sehen sind die schönsten Gespräche, die Torsten Sträter in seiner Sendung bisher geführt hat. Mit dabei: Atze Schröder, Christoph Maria Herbst, Carolin Kebekus, Bernhard Hoecker, Dieter Nuhr und Jürgen von der Lippe.
Torsten Sträter beschreibt die Interviews in seiner Sendung als "Gespräche zum Zwecke entspannter Informationsbeschaffung". Der Gastgeber verspricht ein "launiges Bukett solch schöner Gespräche mit duften Menschen".
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