Max Giermann Seit Jahren parodiert Max Giermann Prominenz aus Politik und Unterhaltung in Perfektion. Bekannt durch seine Rollen als Stefan Raab, Klaus Kinski oder Jorge Gonzalez in "Switch Reloaded" ist er seit 2014 fester Bestandteil des Satiremagazins "Extra 3". Hier imitiert er Olaf Scholz genauso gut wie aktuell Robert Habeck oder Jens Spahn. In der neuen Show "Last One Laughing" verbrachte er mit neun weiteren Comedians sechs Stunden in einem geschlossenen Raum und darf eines nicht: lachen! Wie und ob ihm das gelang, zu welchen drastischen Mitteln der Wahlkölner griff und warum er seine Leidenschaft zum Zeichnen wiederentdeckte, erzählt uns Max Giermann im Kölner Treff.
Piet Klocke Die Sätze nicht zu Ende zu sprechen, gehörte zu dem Erfolgsrezept des einzigartigen Kabarettisten aus dem Ruhrgebiet. Wie wir alle sitzt Piet Klocke momentan zwischen sämtlichen Stühlen: Liebe, Technik, Gedichte. Er macht sich sogar philosophische Gedanken über die Fragen unserer Zeit. Ganz ohne Humor geht es bei ihm aber natürlich auch nicht. Im Kölner Treff wird er uns erzählen, warum er 111 Jahre werden möchte und lässt uns an den Gedanken eines altmodischen Romantikers teilhaben.
Peter Brings Seit nun mehr 30 Jahren ist er der Frontmann der Kölschrock-Band Brings. Gemeinsam mit seinem Bruder Stephan, den Musikern Christian Blüm, Harry Alfter & Kai Engel stürmt er die Bühnen des Landes. Und seit Corona sind selbst die Autokinos im Rheinland nicht vor Brings sicher. Geht nicht, gibt's nicht - könnte das Motto der Jungs aus dem Rheinland lauten. Und so verwundert es nicht, dass auch das 30-jährige Bühnenjubiläum in diesem Jahr nicht dem Virus zum Opfer fällt. Es wird gefeiert - nur eben anders.
Mirja du Mont "Ich war kaputt und krank - und keiner hat's gemerkt..." Mit diesem offenen Geständnis überraschte Mirja du Mont kürzlich in einem Interview. Denn davon, dass die Mutter zweier Kinder in den letzten Jahren gesundheitlich durch die "Hölle" gegangen ist, bekam die Öffentlichkeit nichts mit. Im Gegenteil - die 45-Jährige glänzte durch ihre positive Ausstrahlung und ihren beruflichen Erfolg. Doch hinter den Kulissen sah es ganz anders aus: Depressionen, Panik-Attacken, Beziehungsprobleme und eine Fehlgeburt. Wie sich das schöne Model und die erfolgreiche Geschäftsfrau wieder zurück ins Leben gekämpft hat, davon erzählt sie im Gespräch mit Bettina Böttinger.
Gesine Cukrowski Sie gehört zu den vielseitigsten Schauspielerinnen unseres Landes. Angeregt durch ihre Schulzeit in einem katholisches Gymnasium wollte sie mit 12 eigentlich Nonne werden und mit 19 dann die Welt retten. Als sie dann bei einer Berufsberatung den Schauspielberuf ins Rennen brachte, wollte man ihr das ausreden. Aber dann kam ein Angebot für "Praxis Bülowbogen" und die Schauspielkarriere nahm Fahrt auf. Von der Arzthelferin zur preisgekrönten Pathologin in "Der letzte Zeuge". Sie ist zufrieden mit ihrem Leben und rettet nebenbei immer noch die Welt, z.B. durch ihr Engagement für die Babyklappe und die Welthungerhilfe.
Natalie Amiri Fünf Jahre berichtet Natalie Amiri als ARD-Studioleiterin aus Teheran. Doch die Arbeit wird zu gefährlich. Mehrmals wird die Journalistin im Iran vom Geheimdienst des Mullah-Regimes bedroht. Ihre Geschichten über starke Frauen und Proteste im Land sind ein Dorn im Auge des Staates. Im letzten Jahr warnt das Auswärtige Amt ihren Sender vor einer möglichen Geiselnahme. Seitdem darf sie nicht mehr einreisen. Dennoch sagt Amiri, dass sie sich im Heimatland ihres Vaters "lebendiger" fühle als in Deutschland. Was die "Weltspiegel"-Moderatorin damit meint und wie es ist, in einem der für Journalist*innen gefährlichsten Länder zu arbeiten, das erzählt sie uns im Kölner Treff.
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Bettina Böttinger begrüßt folgende Gäste
Max Giermann Seit Jahren parodiert Max Giermann Prominenz aus Politik und Unterhaltung in Perfektion. Bekannt durch seine Rollen als Stefan Raab, Klaus Kinski oder Jorge Gonzalez in "Switch Reloaded" ist er seit 2014 fester Bestandteil des Satiremagazins "Extra 3". Hier imitiert er Olaf Scholz genauso gut wie aktuell Robert Habeck oder Jens Spahn. In der neuen Show "Last One Laughing" verbrachte er mit neun weiteren Comedians sechs Stunden in einem geschlossenen Raum und darf eines nicht: lachen! Wie und ob ihm das gelang, zu welchen drastischen Mitteln der Wahlkölner griff und warum er seine Leidenschaft zum Zeichnen wiederentdeckte, erzählt uns Max Giermann im Kölner Treff.
Piet Klocke Die Sätze nicht zu Ende zu sprechen, gehörte zu dem Erfolgsrezept des einzigartigen Kabarettisten aus dem Ruhrgebiet. Wie wir alle sitzt Piet Klocke momentan zwischen sämtlichen Stühlen: Liebe, Technik, Gedichte. Er macht sich sogar philosophische Gedanken über die Fragen unserer Zeit. Ganz ohne Humor geht es bei ihm aber natürlich auch nicht. Im Kölner Treff wird er uns erzählen, warum er 111 Jahre werden möchte und lässt uns an den Gedanken eines altmodischen Romantikers teilhaben.
Peter Brings Seit nun mehr 30 Jahren ist er der Frontmann der Kölschrock-Band Brings. Gemeinsam mit seinem Bruder Stephan, den Musikern Christian Blüm, Harry Alfter & Kai Engel stürmt er die Bühnen des Landes. Und seit Corona sind selbst die Autokinos im Rheinland nicht vor Brings sicher. Geht nicht, gibt's nicht - könnte das Motto der Jungs aus dem Rheinland lauten. Und so verwundert es nicht, dass auch das 30-jährige Bühnenjubiläum in diesem Jahr nicht dem Virus zum Opfer fällt. Es wird gefeiert - nur eben anders.
Mirja du Mont "Ich war kaputt und krank - und keiner hat's gemerkt..." Mit diesem offenen Geständnis überraschte Mirja du Mont kürzlich in einem Interview. Denn davon, dass die Mutter zweier Kinder in den letzten Jahren gesundheitlich durch die "Hölle" gegangen ist, bekam die Öffentlichkeit nichts mit. Im Gegenteil - die 45-Jährige glänzte durch ihre positive Ausstrahlung und ihren beruflichen Erfolg. Doch hinter den Kulissen sah es ganz anders aus: Depressionen, Panik-Attacken, Beziehungsprobleme und eine Fehlgeburt. Wie sich das schöne Model und die erfolgreiche Geschäftsfrau wieder zurück ins Leben gekämpft hat, davon erzählt sie im Gespräch mit Bettina Böttinger.
Gesine Cukrowski Sie gehört zu den vielseitigsten Schauspielerinnen unseres Landes. Angeregt durch ihre Schulzeit in einem katholisches Gymnasium wollte sie mit 12 eigentlich Nonne werden und mit 19 dann die Welt retten. Als sie dann bei einer Berufsberatung den Schauspielberuf ins Rennen brachte, wollte man ihr das ausreden. Aber dann kam ein Angebot für "Praxis Bülowbogen" und die Schauspielkarriere nahm Fahrt auf. Von der Arzthelferin zur preisgekrönten Pathologin in "Der letzte Zeuge". Sie ist zufrieden mit ihrem Leben und rettet nebenbei immer noch die Welt, z.B. durch ihr Engagement für die Babyklappe und die Welthungerhilfe.
Natalie Amiri Fünf Jahre berichtet Natalie Amiri als ARD-Studioleiterin aus Teheran. Doch die Arbeit wird zu gefährlich. Mehrmals wird die Journalistin im Iran vom Geheimdienst des Mullah-Regimes bedroht. Ihre Geschichten über starke Frauen und Proteste im Land sind ein Dorn im Auge des Staates. Im letzten Jahr warnt das Auswärtige Amt ihren Sender vor einer möglichen Geiselnahme. Seitdem darf sie nicht mehr einreisen. Dennoch sagt Amiri, dass sie sich im Heimatland ihres Vaters "lebendiger" fühle als in Deutschland. Was die "Weltspiegel"-Moderatorin damit meint und wie es ist, in einem der für Journalist*innen gefährlichsten Länder zu arbeiten, das erzählt sie uns im Kölner Treff.
Heute begleitet die "Sendung mit dem Elefanten" eine Familie, die ein Baby bekommt. Das Besondere dabei: das Baby wird zuhause auf die Welt kommen. Deshalb bereiten sich die Schwestern Ella und Lina gemeinsam mit ihren Eltern besonders gründlich auf die Geburt ihres kleinen Bruders vor. In einem Geschwisterkurs lernen die beiden, was bei einer Entbindung passiert und wie man ein Baby richtig hält und wickelt. Zusammen mit der Hebamme hören Ella und Lina bei einer Untersuchung die Herztöne des ungeborenen Babys ab. Auch bei der Geburt dürfen sie dabei sein und Mama Britta - zusammen mit Papa Alessandro und der Hebamme - unterstützen. Dann ist der kleine Tonino endlich da! Wie die Familie die ersten Wochen zu fünft wohl meistern wird? Die Welt ist elefantastisch - Augen auf und mitgemacht! Der kleine blaue Elefant und seine Freunde präsentieren Geschichten zum Entdecken, Staunen und Mitlachen - extra für kleine Kinder.
Eigentlich ist Eva Beckstedt eine attraktive Frau in den "besten Jahren". Doch seit dem Tod ihres Mannes hat sie sich in eine bissige Misanthropin verwandelt: Nichts und niemand ist vor ihren verbalen Attacken sicher - Takt, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft sind für Eva Fremdworte. Dies hat zur Folge, dass auch die seltenen Besuche bei ihrer Schwester Sabine von deren Familie mehr als Pflichtübung und Geduldsprobe verstanden werden und alle froh sind, wenn "Tante Becki" wieder nach Berlin abreist. Als jedoch eines Tages eine Jugendbande in ihr kleines Bilderrahmen-Geschäft einbricht und die gesamte Einrichtung verwüstet, lernt Eva zwei höchst unterschiedliche Männer kennen, die ihr wohlgeordnetes Leben gehörig durcheinanderwirbeln. Da wäre zum einen der gut aussehende Kriminalkommissar Ferdinand Rixen, der sie mit dezentem Charme umgarnt. Dazu kommt der bodenständige, etwas einfach gestrickte Malermeister Harry Stockert, der Evas Geschäft renovieren soll. Obwohl er überhaupt nicht auf ihrer Wellenlänge ist, gelingt es ihm mit seiner humorvollen, unverstellten Art immer wieder, die unterkühlte Kunstexpertin aus der Reserve zu locken.
Nicht zuletzt dank Harrys Einflusses erklärt Eva sich nach anfänglicher Ablehnung sogar bereit, den 16-jährigen Nachbarssohns Dennis zu betreuen, solange dessen alleinerziehende Mutter im Krankenhaus liegt. Und siehe da: Mit ihrer besonderen Art schafft es Eva schließlich, den aufmüpfigen Jungen zur Räson zu bringen. Allmählich spürt sie, dass die Begegnungen mit dem charmanten Rixen, dem schlagfertigen Harry und dem gewitzten Dennis einen anderen Menschen aus ihr machen - sie kann wieder lachen! Und Eva erkennt, dass sie endlich aus ihrer selbst gewählten Einsamkeit ausbrechen muss, wenn sie noch einmal ein erfülltes Leben führen will.
Eva Beckstedt (Thekla Carola Wied) Harry Stockert (Florian Martens) Ferdinand Rixen (Peter Sattmann) Dennis Metz (Tobias Retzlaff) Frau Metz (Kirsten Block) Sabine Köster (Tamara Rohloff) Udo Köster (Frank Leo Schröder) Laura Köster (Laura-Charlotte Syniawa) Alessa Köster (Maxime Foerste) Beate Zimmermann (Barbara Focke) Günther Zimmermann (René Schoenenberg) Eugen (Peter Zinter) Bastian (Thomas Drechsel) Tacker (Maximilian Oelze) Der Kleine (Richard Becker) Polizist (Peter Obermann)
Hühner haben mathematische Fähigkeiten, besitzen Empathie und sind geschickte Jäger. Wir Menschen schätzen sie jedoch vor allem als Eier- und Fleischlieferanten - zum Leidwesen der Tiere! Nur selten leben Hühner, wie es ihrer Natur entspricht: in kleinen Gruppen auf einem Hof mit Freilauf. Heutige Legehennen fristen ihr Dasein meistens unter Kunstlicht in riesigen Gruppen, fressen Spezialfutter und legen über 300 Eier pro Jahr, doppelt so viel wie noch vor einigen Jahrzehnten. Die "Brüder" der hochgezüchteten Legehennen sind wirtschaftlich nutzlos, da sie weder Eier legen noch als Brathähnchen zu gebrauchen sind. Die Konsequenz: Jährlich werden allein in Deutschland rund 45 Mio. männliche Küken kurz nach dem Schlüpfen aussortiert und getötet. Immer mehr Verbraucher wollen das Leid der Tiere nicht mehr hinnehmen. Doch was sind die Alternativen?
Zurück zum Zweinutzungshuhn: Eine Möglichkeit, das Töten der männlichen Küken zu verhindern, ist der Weg zurück zum Zweinutzungshuhn, das sowohl Eier als auch Fleisch liefert. Forscher der Universität Bonn wollen solche Hühnerrassen für den Ökolandbau züchten. Dazu kreuzen sie Hochleistungshennen mit alten Hühnerrassen. Quarks hat die Forscher besucht.
Hühnerleben in Deutschland: Bodenhaltung, Freilandhaltung, Ökologische Haltung oder in Kleingruppen - Quarks erklär die Unterschiede und zeigt wie Hühnerhalter ökologisch und trotzdem wirtschaftlich arbeiten können.
Auf's Huhn gekommen: Immer mehr Menschen schaffen sich selbst Hühner an - auch in der Stadt. Quarks schaut sich den Trend genauer an und lernt dabei die unbekannten Seiten der Hühner kennen.
Die Sendung mit der Maus 14/2021 Das Erste, Sonntag, 4. April 2021, 09:25 Uhr KiKA, Sonntag, 4. April 2021, 11:30 Uhr
Lach- und Sachgeschichten, heute mit Armin auf der Suche nach dem Osterhasen, mit dem schönsten Ei auf der Welt, mit Zoe und Christoph und dem Geheimnis der Zauberwürfel, mit Shaun und dem wasserscheuen Timmy - und natürlich mit der Maus, dem Elefanten und der Ente. Osterhase - Armin ist in geheimer Mission unterwegs: Er hat herausgefunden, wo der Osterhase sich versteckt haben muss. Doch in letzter Sekunde gelingt es dem Langohr, sich aus dem Staub zu machen. Also muss er seine Suche an einem anderen Ort fortsetzen... Schönste Ei der Welt - Es waren einmal drei Hühner: Pünktchen mit dem schönsten Kleid, Latte mit den schönsten Beinen und Feder mit dem schönsten Kamm. Aber wer von ihnen die Allerschönste war? Das sollte der König entscheiden. Und weil es ihm vor allem auf die inneren Werte ankam, versuchte jede, das schönste Ei der Welt zu legen... Das Geheimnis vom Viererkniffel - Als Christoph einen Film von Zoe bekommt, kann er kaum glauben, was er sieht: Sie würfelt in einer vollen Badewanne immer Vieren. Das schafft Christoph nicht und macht sich auf den Weg nach Mülheim an der Ruhr. Auch zusammen mit Zoe würfeln seine Würfel immer andere Ergebnisse. Liegt es an der Technik? An den Würfeln? Das lässt er mal von Ärzten untersuchen - beim Ultraschall, einer Röntgenaufnahme und mit einer "Computer-Tomografie"... Shaun das Schaf - Timmy möchte nicht gebadet werden und versteckt sich. Durch ein Missgeschick bleibt eine Sprungfeder an seinem Schwänzchen hängen, mit der er über den ganzen Hof hüpfen kann. Die anderen Schafe versuchen ihn zu fangen und benutzen ebenfalls Federn, um so schnell zu sein wie das Baby-Schaf. Endlich kann Mama ihren Timmy fangen und in die Wanne setzen...
Redaktion: Joachim Lachmuth (WDR)
Bildmaterial im Internet unter www.ard-foto.de Pressekontakt: WDR Kommunikation, Lena Schmitz, Tel. 0221 - 220-7121 planpunkt, Marc Meissner, Stephan Tarnow, Tel. 0221 - 9125570
Die Tiere und ihre menschlichen Begleiter leben im Zoo so eng zusammen wie nirgendwo sonst. Auf wenigen Quadratkilometern wird gearbeitet, gelebt, geboren und gestorben, gejagt und ganz viel gefühlt. WILDER WILDER WESTEN erzählt die vielen kleinen Geschichten dieser Welt - emotional, authentisch und originell. So gelingt ein tiefer Einblick hinter die Kulissen, so nah und so bewegend wie nie zuvor. Die neue WDR-Zoo-Serie zeigt faszinierende Tiere und unvergleichliche Typen, wie sie nur NRW zu bieten hat.
Ein Hirsch verlässt den Allwetterzoo Münster. Er muss in eine spezielle Transportbox. Schon seit Monaten üben die Pfleger diesen Vorgang. Nun kommt es drauf an. Geht das Tier ohne Murren hinein oder müssen die Tierpfleger mit ihren bloßen Händen nachhelfen?
Heute schauen wir den Tierpflegern bei ihrer Arbeit über die Schulter. Anke vom Wolfsrevier hat einen Azubi im Schlepptau. Er muss lernen, wie er sich bei den Wölfen verhält, wenn es kein Gitter zwischen ihm und den Tieren gibt. Und im Huftiergehe muss der Teich gereinigt werden. Viel Arbeit für die Tierpflegerinnen Annika und Marijke. Die Pferde danke es ihnen, sie genießen das frische Wasser.
In der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen muss Zootierärztin heute bei den Nashörnern vorbeischauen. Ein Nashornweibchen scheint Rückenschmerzen zu haben. Mit einer speziellen Handysoftware kann Dr. Pia Krawinkel die Stellen sichtbar machen, die ihr Schmerzen bereiten. Dazu muss sie das Tier aber noch nicht mal anfassen.
Allwetterzoo Münster lebt seit 15 Jahren ein Kuhkofferfisch namens Erbse. Er ist der heimliche Star des Zoos. Seine Besonderheit er spukt die Tierpflegerin an, wenn er Hunger hat. Heute muss unter anderem sein Becken gereinigt werden. Das bedeutet am Ende wird frisches Salzwasser eingefüllt. Das ist für ihn wie eine Rückenmassage.
Bei den Löwen in Münster wird es ebenfalls spannend. Sie bekommen heute eine sehr außergewöhnliche Futterabwechslung. Einiges ist gefroren, anders riecht sehr stark und das nächste animiert zum Spielen. Ob sie die Löwen auf dieser besondere Beschäftigung einlassen werden?
Steffi Treiber tourt wieder durch den Westen: Dabei zaubert die Upcycling-Expertin zusammen mit Servicezeit-Zuschauern aus fast vergessenem Kram vom Dachboden oder aus dem Keller neue Lieblingsstücke. Die gelernte Bühnenplastikerin liebt es einfach, Nachhaltigkeit mit coolem Design zu kombinieren.
Dieses Mal ist sie im Ruhrgebiet unterwegs und besucht dort eine Familie sowie ein junges Studentenpärchen.
Als erstes geht es für Steffi nach Duisburg - dort trifft sie die Terportens. Das sind Mama Claudia (45), Papa Niklas (46), Tochter Liv (9) und Sohn Jon (5). Die Vier wohnen in einem alten Haus, das sie komplett selbst renoviert und ausgebaut haben. Da passen Steffis upgecycelten Unikate natürlich perfekt rein! Neben einer wohl einmaligen Indoor-Schaukel gibt es für die Familie auch noch eine stylische Wandbeleuchtung.
Projekt Nummer zwei wartet dann in Dortmund auf die Expertin: Hier leben Alina (25) und Olli (27) in ihrer ersten gemeinsamen Wohnung. Für die Küche wünscht sich das Paar ein Memoboard. Außerdem träumt die Studentin noch von einem Schminkspiegel - kein Problem für Steffi Treiber, denn ihre Upcycling-Ideen sind praktisch und leicht umzusetzen. So haucht sie alten Sachen ein zweites Leben ein und macht damit auch noch Menschen im Westen glücklich.
Prinz Philip, der Ehemann der britischen Königin Elizabeth II., ist tot. "Mit tiefer Trauer gibt Ihre Majestät die Königin den Tod ihres geliebten Ehemannes, Seine Königliche Hoheit Prinz Philip, Herzog von Edinburgh, bekannt", erklärte der Buckingham-Palast. Demnach starb der 99-Jährige "friedlich im Schloss von Windsor".
Rolf Seelmann-Eggebert erinnert an das Leben eines bemerkenswerten Mannes.
- Folge 4: Braten vom Longhorn aus der Westfalen-Bucht
Sechs Landfrauen, sechs Höfe, sechs Dinner und ein Oldtimerbus - "Land und lecker" ist wieder unterwegs. Die Sendung zeigt die grüne Seite von Nordrhein-Westfalen und sie zeigt Frauen, die mit Leidenschaft und Ideen einen eigenen landwirtschaftlichen Betrieb führen. Hier bekochen die Gastgeberinnen ihre Gäste - mit regionalen Spezialitäten und vielen Kreationen aus eigener Produktion. Die raffinierten Menüs sind Schlusspunkt der Treffen und Teil eines Wettbewerbs: In jeder Staffel bewerten die Landfrauen Dinner und Dekoration und küren am Ende der Reise die Gewinnerin.
Heute ist der WDR in der westfälischen Bucht unterwegs, auf einem Hof in der Nähe von Verl mit vielen Exoten. Wir sind zu Gast bei Familie Bremehr und 50 Longhörnern. Die Rinder stammen ursprünglich aus Texas und weiden bei den Bremehrs in kleinen Herden auf naturbelassenen Weiden. Zudem lebt die Familie mit Wasservögeln, Bentheimer Schweinen, Raufußhühnern, Schafen, Elchen und Wasserbüffeln. Und natürlich gibt es Leckeres vom Hof und aus der Region. Gastgeberin Elisabeth Bremehr serviert als Vorspeise Schinken mit Selleriegemüse. Zur Hauptspeise ergänzt ein Potpourri von dreierlei Bohnen aus dem Gemüsegarten das Karree der hauseigenen Rinder. Die Nachspeise ist ein Himbeer-Hirse-Joghurt.
Der heimliche Star der Sendung ist ein liebevoll restaurierter Bus mit stoffbespannten Panoramascheiben aus dem Jahre 1957. Am Steuer sitzt wieder Wolfgang Schiwy. Die Frauen stimmen sich mit einem Glas Sekt auf den Besuch bei ihrer Mitbewerberin ein. Die Reise führt sie heute nach Ostwestfalen-Lippe.
Björn Freitag, bekannt aus vielen WDR-Formaten, kocht in der neunten Staffel seiner Sendung "Einfach und köstlich" wieder in seinem WDR Kochstudio. Unser Spitzenkoch spricht Menschen an, die mit Lust und Leidenschaft in der Küche stehen und auch mal etwas Neues ausprobieren wollen, ohne das Traditionelle aus den Augen zu verlieren.
Diesmal hat Björn Freitag seine ganz persönlichen Lieblingsgerichte herausgesucht. Regisseurin Andrea Ahmadi und ihr Team im Studio sorgen dafür, dass diese Gerichte und jedes einzelne Salzkorn lecker ins Bild kommen. Die Sendung zeichnet sich dadurch aus, dass stets darauf geachtet wird, "einfach und köstlich" zu kochen.
In dieser Folge kocht Björn Freitag bewusst mit wenig Kohlenhydraten, Low Carb. Er startet mit einem Karotten-Sellerie-Salat, den es oft in seiner Kindheit zu Hause gab. Diesen verfeinert er natürlich. Das nächste Gericht ist Szegediner Wildschweingulasch mit geschmorter Steckrübe. Als Dessert gibt es Mandelhippe mit Cashew und Ziegenfrischkäse. Das Besondere daran ist, dass es auch zuckerreduziert zubereitet werden kann.
Gemüse ist ein wichtiger Bestandteil der Low Carb-Küche. Björn Freitag berichtet, wie er auf seiner kulinarischen Bootstour "Lecker an Bord" Vitus Schulze Wethmar in Lünen besucht hat. Auf dem Biohof, der seit mehr als 200 Jahren in Familienbesitz ist, durfte der Spitzenkoch sogar bei der Karottenernte helfen - und musste feststellen: das ist gar nicht so einfach...
Für Björn Freitag stehen die Themen Kochen und Genießen in der Freizeit sowie nachhaltige, bewusste und günstige Ernährung an erster Stelle. Er verrät so manches Geheimnis seiner Kochkunst und hat immer wieder praktische Tipps, die das "Koch - Leben" einfacher machen. Grundlage seiner Rezepte ist eine Liste mit gängigen Nahrungsmitteln, die praktisch jeder zu Hause hat. Doch er wäre nicht Björn Freitag, wenn nicht noch ein paar raffinierte Zutaten dazukommen.
- Erfrischender Rhabarber - köstliches Obst, das ein Gemüse ist Der eine oder andere mag nun staunen: Rhabarber wird botanisch nicht zum Obst, sondern zum Gemüse gezählt. Trotzdem kommt er meist süß auf den Tisch - am häufigsten wohl als Kompott. Aber auch im Kuchen oder als Konfitüre ist Rhabarber sehr beliebt. Dass das süße Frühlingsgemüse aber in der Küche noch weitaus mehr Verwendungsmöglichkeiten hat, zeigen heute die beiden WDR-Fernsehköche Martina und Moritz. Sie bereiten aus den grün-roten Stängeln einen leckeren Rhabarbersaft zu, der sehr in Mode gekommen ist und den man leicht selber machen kann. Dazu zeigen die beiden je eine süße und eine herzhafte Version eines Rhabarbergratins, denn auch in salzigen Gerichten macht er sich hervorragend. Als nächstes Gericht gibt es ein pfiffiges, salziges Pfannkuchengericht, das durch Rhabarber verfeinert wird. Keine Sorge, auch süß gefüllte Pfannkuchen kommen auf den Tisch und eine köstliche, aber ganz schlichte Rhabarbertorte darf bei Martina und Moritz natürlich nicht fehlen.
Zeitreise: Zu Besuch in der Tuchfabrik Müller in Euskirchen In der Tuchfabrik Müller ist die Zeit stehengeblieben. Webstühle, Spinnmaschinen, die Färberei - alles sieht noch genauso aus wie vor 60 Jahren, als die Produktion eingestellt wurde, inklusive des Original-Wandkalenders und der Dampfmaschine, die alles in Schwung hielt. Westart-Moderator Thilo Jahn geht auf Tuchfühlung mit der Vergangenheit. Er erfährt, wie aus grober Schafwolle feinster Webstoff wird. Aktuell ist im Museum die Sonderausstellung "Mode 68. Mini, sexy, provokant" zu sehen. Hotpants und Schlaghose, Jeans und Parka erinnern an eine Zeit, als das Outfit auch ein politisches Statement war.
Weltrettung: Frank Schätzings neues Buch über den Klimawandel Ein Sachbuch so spannend wie ein Thriller: Der Kölner Bestsellerautor Frank Schätzing hat ein Buch über die Klimakrise geschrieben. Die Handelnden - das sind wir. Und wir haben nicht mehr viel Zeit, um die drohende Katastrophe abzuwenden. Wissenschaftlich fundiert und spannend erzählt, entwirft Frank Schätzing verschiedene Zukunftsszenarien. Wir lernen die Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kennen, erleben die Auseinandersetzungen zwischen Aktivisten und ihren Gegnern und sind mitten drin im Kampf um die Rettung der Welt. Sein Buch "Was, wenn wir einfach die Welt retten?" erscheint am 15. April im Verlag Kiepenheuer & Witsch.
"Die Königin der Nacht". Filmporträt der Sopranistin Edda Moser Sie hat sie Hunderte Male auf den größten Bühnen der Welt gesungen: die "Königin der Nacht" aus Mozarts "Zauberflöte". Als 1977 die Raumsonde "Voyager 2" mit den Kulturschätzen der Menschheit ins All geschossen wurde, war ihre Interpretation einer der berühmtesten Arien der Welt dabei. In der Dokumentation "Edda Moser - Königin der Nacht" begleitet WDR-Redakteurin Hildegard Schulte die Sopranistin auf den Spuren ihrer Paraderolle und lässt sie ihre Lebensgeschichte erzählen. Der Film, eine Hommage an die Sängerin und ihre Musik, ist am 18. April auf Arte zu sehen.
Zurück in die Zukunft: Die Band "Der Plan" mit neuem Album Sie landeten mit "Da vorne steht 'ne Ampel" einen der ersten Hits der "Neuen Deutschen Welle". Die Jungs der Düsseldorfer Band "Der Plan" mischten mit ihrer Fusion aus Elektro, Punk und Pop die deutsche Musikwelt auf. Mit ihrem Sinn fürs Schräge prägte die Kultband die Szene. Jetzt meldet sie sich zurück - am 16. April erscheint das Album "Save your Software" beim Label Bureau B.
Atelierbesuch: die Künstlerin Eva Berendes Eva Berendes spielt mit der Form. Ihre Werke bewegen sich zwischen Malerei und Skulptur, zwischen Kunstobjekt und Gebrauchsgegenstand. Sie sind hochstilisiert und alltagstauglich zugleich - so wie die gelöcherten Paravents, mit denen sie nicht nur den Raum, sondern auch unsere Wahrnehmung strukturiert. 1974 in Bonn geboren, hat sie in München, Berlin und London studiert, mit Designern, Choreografinnen und Architekten gearbeitet. Sie ist Trägerin des Bonner Kunstpreises 2021. Westart hat sie in ihrem Atelier besucht.
"Gib Gas!", lautet das unmissverständliche Kommando. Als der Rechtsmediziner Dr. Joseph Roth den Tatort gerade verlassen will, spürt er den Lauf einer Pistole an seiner Schläfe. Der Mann auf der Rückbank seines Wagens meint es ernst. Zwei Maskierte hatten auf dem Parkplatz eines Kölner Luxushotels einen Juwelenhändler ausgeraubt und erschossen. Einer der beiden Täter sitzt nun in Roths Auto.
Die Kommissare Max Ballauf und Freddy Schenk ahnen zu diesem Zeitpunkt noch nichts vom Kidnapping ihres Kollegen. Dafür erzielen sie bereits erste Fahndungserfolge. Dringend tatverdächtig ist das Pärchen Heiner Wolff und Marie Menke. Auf dem Video der hoteleigenen Überwachungskamera hat die junge Rezeptionistin Julia Hirsch ihre beiden Urlaubsfreunde wieder erkannt. Leichtfertig hatte sie ihnen von dem Stammgast mit dem wertvollen Gepäck erzählt. Sind die gestohlenen Edelsteine bereits im Umlauf?
Ballauf und Schenk hören sich in der Hehler-Szene um und ermitteln im Umfeld der Verdächtigen. Dabei treffen sie auf Maries ältere Schwester Sophie Menke, eine Berufsmusikerin, die gerade von einem längeren USA-Aufenthalt zurückgekehrt ist. Doch zwischen den beiden Schwestern herrschte seit Jahren Funkstille. Und auch ein ehemaliger Freund, der Schauspiellehrer Christof Rüter, erklärt, er habe Marie schon ewig nicht mehr gesehen. Da wird im Rhein eine Frauenleiche gefunden.
Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) Freddy Schenk (Dietmar Bär) Franziska Lüttgenjohann (Tessa Mittelstaedt) Dr. Joseph Roth (Joe Bausch) Staatsanwalt von Prinz (Christian Tasche) Sophie (Nicolette Krebitz) Christof Rüter (Thorsten Merten) Heiner Wolff (Peter Moltzen) Herr Niedlich (Peter Kern) Antonio Bartolini (Alexander Sascha Nikolic) Julia Hirsch (Katharina Schmidt) Jürgen Kolb (Franz Xaver Zach)
Seit Jahren hat Rechtsanwalt Eduardo Silva bestenfalls sporadisch Kontakt zu seiner Tochter Ines. Nach dem gewaltsamen Tod der Mutter und dem darauf folgenden beruflichen und privaten Absturz Eduardos hat Ines sich von ihrem Vater zurückgezogen. Sie taucht nur auf, wenn sie Geld will.
Dennoch freut sich Eduardo von Herzen, als Ines ihn unerwartet aufsucht. Diesmal braucht sie kein Geld - es ist schlimmer. Ines, schon immer ein sehr sensibles, idealistisches, aber auch labiles Mädchen, hat sich in ihrem Engagement für den Schutz der Umwelt einer Gruppe von Ökoterroristen angeschlossen. Sie liebt den Anführer der Gruppe, den charismatischen Miguel Alcántara, der nun jedoch unter Mordverdacht gerät.
Um an den untergetauchten Miguel heranzukommen, wird Ines verhaftet. Auch in der stillen Hoffnung, die Kluft zu Ines zu überwinden, übernimmt Eduardo, unterstützt von seiner tatkräftigen Assistentin Marcia Amaya, die Verteidigung seiner Tochter. Ein Fall, der Eduardo an seine Grenzen führt.
Jürgen Tarrach spielt einen ehemaligen Staatsanwalt, der seinen Gerechtigkeitssinn und den gesunden Menschenverstand über das Gesetz stellt. An seiner Seite verkörpert Vidina Popov seine Assistentin, die wegen ihrer Roma-Zugehörigkeit immer wieder mit Diskriminierungen zu kämpfen hat. Das gegensätzliche Duo gerät in "Der Tote in der Brandung" in einen hoffnungslos scheinenden Fall und lernt, sich gemeinsam zu behaupten. Bis vor zwei Jahren war Eduardo Silva ein erfolgreicher Staatsanwalt, doch dann legte er sich mit den falschen Leuten an. Heute ist er ein abgehalfterter Rechtsanwalt, der nicht einmal eine eigene Kanzlei hat, sondern in einem heruntergewirtschafteten Hotel wohnt und arbeitet. Was genau vorgefallen ist - niemand weiß es, auch nicht Marcia Amaya, Eduardos neue Assistentin. Marcia ist frischgebackene Juristin mit erstklassigem Examen, aber auf dem Arbeitsmarkt so gut wie chancenlos, denn sie ist Roma. Solche Vorurteile kennt Eduardo nicht. Und bei seinem neuen Fall kann er jede Hilfe gebrauchen: Er soll die unberechenbare Joana Soares verteidigen, die ihren Mann ermordet haben soll. Alles spricht gegen sie: Sie wurde in der Tatnacht bei einem heftigen Streit mit ihrem Mann beobachtet, für die Tatzeit hat sie kein Alibi, kann sich nicht einmal erinnern, wo sie war und was sie getan hat. Ihre Schuld scheint offensichtlich. Zu offensichtlich? Eduardo und Marcia haben Zweifel und finden heraus, dass das Mordopfer ein Doppelleben führte und in einen mafiösen Medikamentenhandel verstrickt war. Doch dann gesteht Joana zu Eduardos Entsetzen die Tat.
Die Geschichte von "22 Kugeln - Die Rache des Profis" wurde vom realen Fall des Mafiabosses Jacques Imbert inspiriert, der 1977 in Marseille von ebenso vielen Kugeln eines Killerkommandos getroffen wurde - und überlebte.
In der Unterwelt von Marseille ist Charly Mattei eine lebende Legende: Lange Jahre gehörte er zu den führenden Köpfen des organisierten Verbrechens - nur mit Drogenhandel wollte er nie etwas zu tun haben. Aber seine Zeiten als Gangster sind ohnehin vorbei. Vor geraumer Zeit trat Charly seine Revieranteile an seinen besten Jugendfreund und Partner Tony Zacchia ab. Seither führt er mit seiner Familie ein friedliches Leben in der südfranzösischen Provinz. Bis er eines Tages in Marseille von einer Gruppe maskierter Killer attackiert wird. 22 Kugeln treffen seinen Körper - aber wie durch ein Wunder überlebt Charly den blutigen Anschlag. Die knallharte Polizistin Marie Goldman wird mit dem Fall betraut. Sie hat noch eine alte Rechnung mit dem Ex-Mafioso offen, glaubt sie doch, dass er einst ihren Ehemann tötete. Aber Charly denkt gar nicht daran, ihr Hinweise auf die Attentäter zu geben. Nach einem weiteren, missglückten Mordanschlag flüchtet er mit Hilfe seiner engsten Vertrauten aus dem Krankenhaus in ein sicheres Versteck. Er will die Killer auf eigene Faust zur Strecke bringen und herausfinden, weshalb man ihm nach dem Leben trachtet. Zu seiner bitteren Enttäuschung stellt sich bald heraus, dass ausgerechnet sein bester Freund Tony ihn aus dem Weg räumen will, um ungestört ins Drogengeschäft einzusteigen. Und Tony schreckt auch nicht davor zurück, die Familie seines einstigen Freundes ins Visier zu nehmen. Auch wenn Charly sich ohne Blutvergießen aus der Unterwelt zurückziehen wollte, wird ihm klar, dass er diesen letzten Kampf führen muss.
Charly Mattei (Jean Reno) Yasmina Telaa (Gabriella Wright) Aurelio Rampoli (Richard Berry) Tony Zacchia (Kad Merad) Marie Goldman (Marina Foïs)
"Gib Gas!", lautet das unmissverständliche Kommando. Als der Rechtsmediziner Dr. Joseph Roth den Tatort gerade verlassen will, spürt er den Lauf einer Pistole an seiner Schläfe. Der Mann auf der Rückbank seines Wagens meint es ernst. Zwei Maskierte hatten auf dem Parkplatz eines Kölner Luxushotels einen Juwelenhändler ausgeraubt und erschossen. Einer der beiden Täter sitzt nun in Roths Auto.
Die Kommissare Max Ballauf und Freddy Schenk ahnen zu diesem Zeitpunkt noch nichts vom Kidnapping ihres Kollegen. Dafür erzielen sie bereits erste Fahndungserfolge. Dringend tatverdächtig ist das Pärchen Heiner Wolff und Marie Menke. Auf dem Video der hoteleigenen Überwachungskamera hat die junge Rezeptionistin Julia Hirsch ihre beiden Urlaubsfreunde wieder erkannt. Leichtfertig hatte sie ihnen von dem Stammgast mit dem wertvollen Gepäck erzählt. Sind die gestohlenen Edelsteine bereits im Umlauf?
Ballauf und Schenk hören sich in der Hehler-Szene um und ermitteln im Umfeld der Verdächtigen. Dabei treffen sie auf Maries ältere Schwester Sophie Menke, eine Berufsmusikerin, die gerade von einem längeren USA-Aufenthalt zurückgekehrt ist. Doch zwischen den beiden Schwestern herrschte seit Jahren Funkstille. Und auch ein ehemaliger Freund, der Schauspiellehrer Christof Rüter, erklärt, er habe Marie schon ewig nicht mehr gesehen. Da wird im Rhein eine Frauenleiche gefunden.
Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) Freddy Schenk (Dietmar Bär) Franziska Lüttgenjohann (Tessa Mittelstaedt) Dr. Joseph Roth (Joe Bausch) Staatsanwalt von Prinz (Christian Tasche) Sophie (Nicolette Krebitz) Christof Rüter (Thorsten Merten) Heiner Wolff (Peter Moltzen) Herr Niedlich (Peter Kern) Antonio Bartolini (Alexander Sascha Nikolic) Julia Hirsch (Katharina Schmidt) Jürgen Kolb (Franz Xaver Zach)
Sie sind Handwerker-Azubis und sie lieben ihren Job. Auch wenn es Tage gibt, an denen alles schief geht. Wo gehobelt wird, fallen eben Späne...
Nick, Alex, Can und Robin starten in ihren neuen Lebensabschnitt als Dachdecker, Tischler, Straßenbauer und Garten-/Landschaftsbauer. Es ist ungewiss, was die Azubis auf den Baustellen erwartet und welche Aufgaben ihnen "blühen". Doch sie lieben ihren Job. Und ihre Ausbilder*innen, die Meister und Gesell*innen, sind eng an ihrer Seite.
Nick, 19, hat sich für die Dachdecker-Ausbildung entschieden, weil er es liebt, bei Wind und Wetter draußen zu sein. Dachdeckermeister Tobi will heute schauen, wie Nick sich in der Höhe anstellt und ihn dann vielleicht einen First eindecken lassen.
Alex, 23, ist Tischler-Azubi im dritten Lehrjahr. Er arbeitet oft gemeinsam mit Sarah, der nur zwei Jahre älteren Gesellin. Sie musste sich in ihrer Ausbildung durchsetzen und will nun auf den sozialen Netzwerken andere Frauen fürs Handwerk begeistern.
Straßenbau-Lehrling Can, 21, darf heute zum ersten Mal auf eine der größten Maschinen: den Asphaltfertiger. Eine echte Herausforderung, das tonnenschwere Gerät zentimetergenau geradeaus zu steuern. Vorarbeiter Ralf zeigt ihm, wie es geht.
Robin, 18, macht die Werker-Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau. Er muss heute in einem großen Privatgarten in Horstmar unter dem kritischen Blick seiner Gesellin Alina arbeiten - und sich den ein oder anderen Spruch anhören.
Sie sind Handwerker-Azubis und sie lieben ihren Job. Auch wenn es Tage gibt, an denen alles schief geht. Wo gehobelt wird, fallen eben Späne...
Nick, Luca, Robin und Ahmed starten in ihren neuen Lebensabschnitt als Dachdecker, Rohrreiniger, Gartenbauer und Fliesenleger. Jeden Tag erwarten sie neue Baustellen und neue Herausforderungen. Zum Glück sind ihre Ausbilder*innen, die Meister und Gesell*innen, eng an ihrer Seite.
Azubi Nick,19, soll heute zusammen mit Dachdecker-Meister Tobi eigentlich nur einige Schindeln des Schieferdaches einer kleinen denkmalgeschützten Kapelle auswechseln. Doch dann stoßen die Handwerker auf unerwartete Probleme.
Luca, 18, Azubi für Rohr-, Kanal- und Industrieservice, ist zusammen mit seinem schlagfertigen Vorarbeiter Sven unterwegs. Beinahe jeden Tag erleben sie übel riechende Überraschungen.
Robin, 18, Werker-Azubi im Garten- und Landschaftsbau, kommt heute ins Schwitzen. Während Gesellin Alina auf dem Bagger sitzen darf, muss er an der Schaufel Gas geben.
Ahmed, 36, macht seit zwei Jahren eine Lehre als Fliesenleger. Geselle Mazlum bringt ihm heute die Kunst des Fliesen-Schneidens bei.
Prinz Philip, der Ehemann der britischen Königin Elizabeth II., ist tot. "Mit tiefer Trauer gibt Ihre Majestät die Königin den Tod ihres geliebten Ehemannes, Seine Königliche Hoheit Prinz Philip, Herzog von Edinburgh, bekannt", erklärte der Buckingham-Palast. Demnach starb der 99-Jährige "friedlich im Schloss von Windsor".
Rolf Seelmann-Eggebert erinnert an das Leben eines bemerkenswerten Mannes.
Björn Freitag, bekannt aus vielen WDR-Formaten, kocht in der neunten Staffel seiner Sendung "Einfach und köstlich" wieder in seinem WDR Kochstudio. Unser Spitzenkoch spricht Menschen an, die mit Lust und Leidenschaft in der Küche stehen und auch mal etwas Neues ausprobieren wollen, ohne das Traditionelle aus den Augen zu verlieren.
Diesmal hat Björn Freitag seine ganz persönlichen Lieblingsgerichte herausgesucht. Regisseurin Andrea Ahmadi und ihr Team im Studio sorgen dafür, dass diese Gerichte und jedes einzelne Salzkorn lecker ins Bild kommen. Die Sendung zeichnet sich dadurch aus, dass stets darauf geachtet wird, "einfach und köstlich" zu kochen.
In dieser Folge kocht Björn Freitag bewusst mit wenig Kohlenhydraten, Low Carb. Er startet mit einem Karotten-Sellerie-Salat, den es oft in seiner Kindheit zu Hause gab. Diesen verfeinert er natürlich. Das nächste Gericht ist Szegediner Wildschweingulasch mit geschmorter Steckrübe. Als Dessert gibt es Mandelhippe mit Cashew und Ziegenfrischkäse. Das Besondere daran ist, dass es auch zuckerreduziert zubereitet werden kann.
Gemüse ist ein wichtiger Bestandteil der Low Carb-Küche. Björn Freitag berichtet, wie er auf seiner kulinarischen Bootstour "Lecker an Bord" Vitus Schulze Wethmar in Lünen besucht hat. Auf dem Biohof, der seit mehr als 200 Jahren in Familienbesitz ist, durfte der Spitzenkoch sogar bei der Karottenernte helfen - und musste feststellen: das ist gar nicht so einfach...
Für Björn Freitag stehen die Themen Kochen und Genießen in der Freizeit sowie nachhaltige, bewusste und günstige Ernährung an erster Stelle. Er verrät so manches Geheimnis seiner Kochkunst und hat immer wieder praktische Tipps, die das "Koch - Leben" einfacher machen. Grundlage seiner Rezepte ist eine Liste mit gängigen Nahrungsmitteln, die praktisch jeder zu Hause hat. Doch er wäre nicht Björn Freitag, wenn nicht noch ein paar raffinierte Zutaten dazukommen.
- Erfrischender Rhabarber - köstliches Obst, das ein Gemüse ist Der eine oder andere mag nun staunen: Rhabarber wird botanisch nicht zum Obst, sondern zum Gemüse gezählt. Trotzdem kommt er meist süß auf den Tisch - am häufigsten wohl als Kompott. Aber auch im Kuchen oder als Konfitüre ist Rhabarber sehr beliebt. Dass das süße Frühlingsgemüse aber in der Küche noch weitaus mehr Verwendungsmöglichkeiten hat, zeigen heute die beiden WDR-Fernsehköche Martina und Moritz. Sie bereiten aus den grün-roten Stängeln einen leckeren Rhabarbersaft zu, der sehr in Mode gekommen ist und den man leicht selber machen kann. Dazu zeigen die beiden je eine süße und eine herzhafte Version eines Rhabarbergratins, denn auch in salzigen Gerichten macht er sich hervorragend. Als nächstes Gericht gibt es ein pfiffiges, salziges Pfannkuchengericht, das durch Rhabarber verfeinert wird. Keine Sorge, auch süß gefüllte Pfannkuchen kommen auf den Tisch und eine köstliche, aber ganz schlichte Rhabarbertorte darf bei Martina und Moritz natürlich nicht fehlen.
Die Welt feiert im Jahr 2020 Ludwig van Beethovens 250. Geburtstag. Ein passender Anlass für die zeitreisende Promireporterin Clarissa Correa da Silva, den Komponisten persönlich zu treffen. Allerdings ist es gar nicht so einfach, an Beethoven (dargestellt von Viktor Tremmel) heranzukommen, denn der entpuppt sich als Charakter mit beachtlichen Ecken und Kanten - nicht zuletzt wegen eines Gehörleidens, das den Musiker seinerzeit vollständig ertauben ließ. Clarissa erlebt, wie die zunehmende Gehörlosigkeit den verzweifelten jungen Beethoven zwingt, seine Auftritte als Klaviervirtuose aufzugeben und sich gänzlich aufs Komponieren zu konzentrieren. Sie erforscht in Beethovens Arbeitszimmer, wem er "Für Elise" gewidmet hat, mischt sich unter das Wiener Salonpublikum, um Beethovens virtuosem Klavierspiel zu lauschen, begegnet ihm in den Straßen Wiens, wo der inzwischen nicht mehr ganz junge Komponist sich verlaufen hat, und ist dabei, wenn er versunken seine letzte Sinfonie komponiert. Dabei findet Clarissa allerlei über das Leben des genialen Musikers heraus. Zu diesem Zweck kehrt sie auch mehrfach in die Gegenwart zurück. Hier trifft sie unter anderem die weltberühmte junge Pianistin Alice Sara Ott, von der sie erfährt, was Beethovens Musik so faszinierend macht, sowie die gehörlose Tänzerin Kassandra Wedel, die Clarissa erklärt, wie man Musik fühlen anstatt hören kann. Schließlich schleicht sich Clarissa noch in die Kölner Philharmonie, gerade rechtzeitig, um die letzten Takte von Beethovens berühmter neunter Sinfonie zu hören und die Begeisterung des Publikums zu erleben.
2020 jährte sich nicht nur der 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens. Auch einer seiner prominentesten Interpreten, Pianisten- und Dirigenten-Legende Daniel Barenboim, feierte sein 70-jähriges Bühnenjubiläum. Auf den Tag genau 70 Jahre nach seinem ersten öffentlichen Konzert in Argentinien, mit dem er im Alter von 7 Jahren debütierte, gab Daniel Barenboim am 19. August 2020 im Rahmen der Salzburger Festspiele sein Konzert zum Bühnenjubiläum im Großen Festspielhaus.
Der WDR zeigt aus diesem Konzert Daniel Barenboims Darbietung der Beethovensonate Opus 110. Als Beethoven sich der Komposition dieser Sonate widmete, die seine vorletzte Sonate sein sollte, stauten sich gesundheitliche Probleme an: Er musste sich von einer Gelbsucht und einem rheumatischen Fieber erholen, ein für Beethoven bereits sehr kritischer Zustand. Die unter diesen Umständen geschriebene Sonate trägt deshalb - und das kommt selten vor - keine Widmung. Sie entstand mutmaßlich als Dankeschön an Gott für Beethovens Genesung.
Es ist seine einzige Orchesterkomposition für drei Soloinstrumente und wird auch als "heimliches Cellokonzert" bezeichnet, da das Cello in diesem Werk eine hervorgehobene Rolle spielt: Ludwig van Beethovens Triplekonzert, op. 56 in C-Dur. Mit diesem besonderen Werk feierte das West-Eastern Divan Orchestra in Berlin seinen 20. Geburtstag, gemeinsam mit den Star-Solisten Anne-Sophie Mutter (Violine), Yo-Yo Ma (Violoncello) und Daniel Barenboim (Klavier).
Das West-Eastern Divan Orchestra wurde 1999 von Daniel Barenboim, Edward Said und Bernd Kauffmann begründet, die junge Musiker aus verschiedenen Ländern des Nahen Ostens in die europäische Kulturhauptstadt Weimar einluden, um durch das gemeinsame Musizieren einen Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen zu ermöglichen. Benannt nach Goethes Gedichtsammlung "West-östlicher Divan" ist das Ensemble, das zu gleichen Teilen aus israelischen und arabischen Musikern besteht, längst zu einem festen Bestandteil des internationalen Musiklebens geworden. Im Sommer treten sie regelmäßig bei den Salzburger Festspielen und in der Berliner Waldbühne auf. Der amerikanische Starcellist Yo-Yo Ma war bereits 1999 beim ersten Workshop des Orchesters in Weimar zu Gast. Anlässlich des Festkonzerts zum 20-jährigen Bestehen in der Berliner Philharmonie wurden Yo-Yo Ma und Anne-Sophie Mutter zu Ehrenmitgliedern des West-Eastern Divan Orchestra ernannt.
Zeitreise: Zu Besuch in der Tuchfabrik Müller in Euskirchen In der Tuchfabrik Müller ist die Zeit stehengeblieben. Webstühle, Spinnmaschinen, die Färberei - alles sieht noch genauso aus wie vor 60 Jahren, als die Produktion eingestellt wurde, inklusive des Original-Wandkalenders und der Dampfmaschine, die alles in Schwung hielt. Westart-Moderator Thilo Jahn geht auf Tuchfühlung mit der Vergangenheit. Er erfährt, wie aus grober Schafwolle feinster Webstoff wird. Aktuell ist im Museum die Sonderausstellung "Mode 68. Mini, sexy, provokant" zu sehen. Hotpants und Schlaghose, Jeans und Parka erinnern an eine Zeit, als das Outfit auch ein politisches Statement war.
Weltrettung: Frank Schätzings neues Buch über den Klimawandel Ein Sachbuch so spannend wie ein Thriller: Der Kölner Bestsellerautor Frank Schätzing hat ein Buch über die Klimakrise geschrieben. Die Handelnden - das sind wir. Und wir haben nicht mehr viel Zeit, um die drohende Katastrophe abzuwenden. Wissenschaftlich fundiert und spannend erzählt, entwirft Frank Schätzing verschiedene Zukunftsszenarien. Wir lernen die Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kennen, erleben die Auseinandersetzungen zwischen Aktivisten und ihren Gegnern und sind mitten drin im Kampf um die Rettung der Welt. Sein Buch "Was, wenn wir einfach die Welt retten?" erscheint am 15. April im Verlag Kiepenheuer & Witsch.
"Die Königin der Nacht". Filmporträt der Sopranistin Edda Moser Sie hat sie Hunderte Male auf den größten Bühnen der Welt gesungen: die "Königin der Nacht" aus Mozarts "Zauberflöte". Als 1977 die Raumsonde "Voyager 2" mit den Kulturschätzen der Menschheit ins All geschossen wurde, war ihre Interpretation einer der berühmtesten Arien der Welt dabei. In der Dokumentation "Edda Moser - Königin der Nacht" begleitet WDR-Redakteurin Hildegard Schulte die Sopranistin auf den Spuren ihrer Paraderolle und lässt sie ihre Lebensgeschichte erzählen. Der Film, eine Hommage an die Sängerin und ihre Musik, ist am 18. April auf Arte zu sehen.
Zurück in die Zukunft: Die Band "Der Plan" mit neuem Album Sie landeten mit "Da vorne steht 'ne Ampel" einen der ersten Hits der "Neuen Deutschen Welle". Die Jungs der Düsseldorfer Band "Der Plan" mischten mit ihrer Fusion aus Elektro, Punk und Pop die deutsche Musikwelt auf. Mit ihrem Sinn fürs Schräge prägte die Kultband die Szene. Jetzt meldet sie sich zurück - am 16. April erscheint das Album "Save your Software" beim Label Bureau B.
Atelierbesuch: die Künstlerin Eva Berendes Eva Berendes spielt mit der Form. Ihre Werke bewegen sich zwischen Malerei und Skulptur, zwischen Kunstobjekt und Gebrauchsgegenstand. Sie sind hochstilisiert und alltagstauglich zugleich - so wie die gelöcherten Paravents, mit denen sie nicht nur den Raum, sondern auch unsere Wahrnehmung strukturiert. 1974 in Bonn geboren, hat sie in München, Berlin und London studiert, mit Designern, Choreografinnen und Architekten gearbeitet. Sie ist Trägerin des Bonner Kunstpreises 2021. Westart hat sie in ihrem Atelier besucht.
Max Giermann Seit Jahren parodiert Max Giermann Prominenz aus Politik und Unterhaltung in Perfektion. Bekannt durch seine Rollen als Stefan Raab, Klaus Kinski oder Jorge Gonzalez in "Switch Reloaded" ist er seit 2014 fester Bestandteil des Satiremagazins "Extra 3". Hier imitiert er Olaf Scholz genauso gut wie aktuell Robert Habeck oder Jens Spahn. In der neuen Show "Last One Laughing" verbrachte er mit neun weiteren Comedians sechs Stunden in einem geschlossenen Raum und darf eines nicht: lachen! Wie und ob ihm das gelang, zu welchen drastischen Mitteln der Wahlkölner griff und warum er seine Leidenschaft zum Zeichnen wiederentdeckte, erzählt uns Max Giermann im Kölner Treff.
Piet Klocke Die Sätze nicht zu Ende zu sprechen, gehörte zu dem Erfolgsrezept des einzigartigen Kabarettisten aus dem Ruhrgebiet. Wie wir alle sitzt Piet Klocke momentan zwischen sämtlichen Stühlen: Liebe, Technik, Gedichte. Er macht sich sogar philosophische Gedanken über die Fragen unserer Zeit. Ganz ohne Humor geht es bei ihm aber natürlich auch nicht. Im Kölner Treff wird er uns erzählen, warum er 111 Jahre werden möchte und lässt uns an den Gedanken eines altmodischen Romantikers teilhaben.
Peter Brings Seit nun mehr 30 Jahren ist er der Frontmann der Kölschrock-Band Brings. Gemeinsam mit seinem Bruder Stephan, den Musikern Christian Blüm, Harry Alfter & Kai Engel stürmt er die Bühnen des Landes. Und seit Corona sind selbst die Autokinos im Rheinland nicht vor Brings sicher. Geht nicht, gibt's nicht - könnte das Motto der Jungs aus dem Rheinland lauten. Und so verwundert es nicht, dass auch das 30-jährige Bühnenjubiläum in diesem Jahr nicht dem Virus zum Opfer fällt. Es wird gefeiert - nur eben anders.
Mirja du Mont "Ich war kaputt und krank - und keiner hat's gemerkt..." Mit diesem offenen Geständnis überraschte Mirja du Mont kürzlich in einem Interview. Denn davon, dass die Mutter zweier Kinder in den letzten Jahren gesundheitlich durch die "Hölle" gegangen ist, bekam die Öffentlichkeit nichts mit. Im Gegenteil - die 45-Jährige glänzte durch ihre positive Ausstrahlung und ihren beruflichen Erfolg. Doch hinter den Kulissen sah es ganz anders aus: Depressionen, Panik-Attacken, Beziehungsprobleme und eine Fehlgeburt. Wie sich das schöne Model und die erfolgreiche Geschäftsfrau wieder zurück ins Leben gekämpft hat, davon erzählt sie im Gespräch mit Bettina Böttinger.
Gesine Cukrowski Sie gehört zu den vielseitigsten Schauspielerinnen unseres Landes. Angeregt durch ihre Schulzeit in einem katholisches Gymnasium wollte sie mit 12 eigentlich Nonne werden und mit 19 dann die Welt retten. Als sie dann bei einer Berufsberatung den Schauspielberuf ins Rennen brachte, wollte man ihr das ausreden. Aber dann kam ein Angebot für "Praxis Bülowbogen" und die Schauspielkarriere nahm Fahrt auf. Von der Arzthelferin zur preisgekrönten Pathologin in "Der letzte Zeuge". Sie ist zufrieden mit ihrem Leben und rettet nebenbei immer noch die Welt, z.B. durch ihr Engagement für die Babyklappe und die Welthungerhilfe.
Natalie Amiri Fünf Jahre berichtet Natalie Amiri als ARD-Studioleiterin aus Teheran. Doch die Arbeit wird zu gefährlich. Mehrmals wird die Journalistin im Iran vom Geheimdienst des Mullah-Regimes bedroht. Ihre Geschichten über starke Frauen und Proteste im Land sind ein Dorn im Auge des Staates. Im letzten Jahr warnt das Auswärtige Amt ihren Sender vor einer möglichen Geiselnahme. Seitdem darf sie nicht mehr einreisen. Dennoch sagt Amiri, dass sie sich im Heimatland ihres Vaters "lebendiger" fühle als in Deutschland. Was die "Weltspiegel"-Moderatorin damit meint und wie es ist, in einem der für Journalist*innen gefährlichsten Länder zu arbeiten, das erzählt sie uns im Kölner Treff.
Siegen-Wittgenstein - der waldreichste Kreis in ganz Deutschland. Fast Dreiviertel sind von Wald bedeckt. Hier kommen auf jeden Bewohner rund 3000 qm Wald. Das gibt es sonst in keiner anderen Region. Die Menschen hier leben seit Jahrhunderten von und mit dem Wald. Er ist Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten, Rückzugsgebiet aber auch Wirtschaftsfaktor für tausende von Waldbesitzern. Doch der Wald ist in Gefahr: der Klimawandel - Hitze, Trockenheit, Stürme - und vor allem der Borkenkäfer machen ihm das Überleben schwer.
Ein WDR-Team rund um die Filmemacherin Katja Debus hat einen Sommer in den Wäldern des Rothaargebirges zwischen Sauerland im Norden und dem Westerwald im Süden miterlebt und Menschen kennengelernt, die ihre ganze Kraft dafür einsetzen, den Wald gesünder und stärker zu machen, um ihn für die Zukunft zu erhalten. Menschen wie die junge Försterin Ann-Sophie Bilsing, die seit vergangenem Jahr ein eigenes Revier im Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein betreut. Menschen, wie den Forstingenieur Adrian Busch. Er setzt auf "Waldwirtschaft 4.0" und hat die digitale Technik in den Wald gebracht. Sie macht es möglich, zu fällende Bäume genau zu erfassen und die mächtigen Harvester exakt und damit waldschonender zu steuern.
Das Filmteam hat im Rothaargebirge auch Kaja Heising getroffen. Sie koordiniert ein Projekt, dessen Ziel es ist, ganz besondere Tiere hier anzusiedeln: Wisente. Einst durchstreiften die Wildrinder die Wälder in ganz Europa, doch seit 100 Jahren galten sie in Freiheit als ausgestorben; nur in Zoos und Gehegen lebten noch wenige Tiere. 2013 wurden acht Wisente in Siegen-Wittgenstein ausgewildert; heute ist diese einzige freilebende Wisentherde Westeuropas auf zwei Dutzend Tiere angewachsen. Weitere Tiere leben in einem eingezäunten Gehege am Rothaarsteig.
Die Menschen von Siegen-Wittgenstein haben seit Jahrhunderten ihre Spuren hinterlassen im Wald - sie haben ihn bearbeitet, gerodet und wieder aufgeforstet. Als Waldgenossenschaften in der traditionellen Haubergswirtschaft, die den Brennstoff lieferte für die vielen Eisenhütten der Region. In den benachbarten Fürstenwäldern Wittgensteins setzte man dagegen auf die schnell und gerade wachsenden Fichten. Sie lieferten das perfekte Bauholz für die industrielle Verarbeitung. Doch gerade diese Fichten leiden jetzt besonders unter Trockenheit und Borkenkäfer. Der Wald muss sich wandeln, um zu überleben.
Doch die Wälder Siegen-Wittgensteins stehen nicht zum ersten Mal vor einer großen Herausforderung: Der Blick in einen jahrhundertealten Forstatlas aus dem Archiv der fürstlichen Rentkammer zeigt: Schon vor fast 300 Jahren war der Wald in weiten Teilen der Region fast verschwunden. So kommt der Name "Rothaargebirge" von "Rod Hardt" - "Gerodeter Bergwald". Auch nach dem Zweiten Weltkrieg waren weite Flächen kahlgeschlagen, unter anderem weil das Geld aus dem Holzverkauf für die Reparationszahlungen an die Alliierten gebraucht wurde. Damals schlug in ganz Deutschland die Stunde der "Kulturfrauen". Sie forsteten auf, wo der Kahlschlag leere Flächen hinterlassen hatten - waren sozusagen die "Trümmerfrauen" der Wälder. Dafür wurde ihnen ein kleines "Denkmal" gesetzt: Das Bild auf der Rückseite der ehemaligen 50 Pfennig Münze zeigt eine Kulturfrau mit einem jungen Baumschößling.
Zwei dieser Kulturfrauen arbeiten immer noch im Fürstenwald der Familie Sayn-Wittgenstein-Berleburg. Das WDR Team hat Elke Bäcker-Heuel und Iris Imhof beim Pflanzen im Wald getroffen.
- Folge 27: Adios Portugal Nach der traumhaften Flussreise auf dem Douro haben einige Kreuzfahrer von Portugal noch nicht genug. Sie fahren weiter nach Lissabon, um dort die Reise ausklingen zu lassen. Jungköchin Steffi Gehrlein und Hotelpraktikantin Alina Menhart schließen sich mit den Passagieren Alexander Jäger und Alexandra Boschen zusammen, um den Atlantik zu sehen. Cecilia und Bernd Hochstädter kommen beim Besuch der traumhaften Paläste von Sintra ins Schwärmen. Und am westlichsten Punkt des europäischen Festlands erleben auch sie die ungeheure Kraft des Atlantiks. Richtig spannend wird es für Alex und Alex, die beim Coasteering waghalsige Felsen erklettern und sogar den Sprung von einer hohen Klippe ins Meer wagen.
Entdeckungstour auf der Ruhr: Daniel Aßmann lebt in Hattingen und liebt das hübsche Städtchen mit den Fachwerkhäusern. Aber er möchte seine Heimatregion neu erobern: Ecken entdecken, die er noch nicht kennt, die Perspektive wechseln, Abenteuer erleben. Die Reise startet im Sauerland an der Ruhrquelle. Das Ziel: der Duisburger Hafen, wo die Ruhr in den Rhein fließt. Im Gepäck: ein faltbares Kanu. 238 Kilometer in 13 Tagen entlang und auf der Ruhr. Anhalten da, wo es am schönsten ist. Daniel Aßmann möchte die Menschen seiner Heimat kennenlernen. Täglich fällt es ihm leichter, einfach Wildfremde anzusprechen: Künstler, Feuerwehrleute, Camper, Liebespaare, Rentner, Gärtner, Biker, Kanuten und einen Küster. Einheimische zeigen ihm die Sehenswürdigkeiten ihrer Heimat und erzählen ihm ganz private Geschichten.
Von Winterberg bis Eversberg An Tag 1 muss Daniel Aßmann an der Ruhrquelle in Winterberg einsehen: Auf einem Rinnsal kann man nicht paddeln. Er macht sich zu Fuß auf den Weg; das Kanu bleibt zusammengefaltet im Rucksack. In Wiemeringhausen spendiert die Freiwillige Feuerwehr dem Wanderer selbst gekochte Erbsensuppe. An Tag 2 trifft Daniel Aßmann auf Lambert (82), der ihm die Türen zum alten Riesenspeicher von Assinghausen öffnet. Nach 25 Kilometern zu Fuß geht's bei Nuttlar endlich aufs Wasser. Aller Anfang ist schwer: Die Ruhr ist seicht, schmal und voller Felsen.
Von Meschede bis Arnsberg Tag 3 ist der Tag der Liebe. An der Himmelstreppe in Meschede hört Daniel Aßmann fasziniert zu, als ihm Paare ihre außergewöhnliche Liebesgeschichte erzählen. Die Paddeltour wird abenteuerlicher: Strömung, Strudel und Steine - Kentern inklusive. Der Höhepunkt von Tag 4: Der Garten von Thorsten und Michael in Arnsberg-Bruchhausen war früher ein Parkplatz. Heute leben hier das letzte Einzahn-Gelbohr-Krokodil, viele weitere geschnitzte Holztiere und ein echtes Hermelin inmitten von Obstbäumen, Bienenhotels und Hochbeeten voll bunter Blumen.
Von Wickede bis Dellwig An Tag 5 versperren Daniel Aßmann ab Nehheim immer wieder Wehre die freie Fahrt auf der Ruhr. Also: Kanu unter den Arm und ab durchs Gebüsch. Im Kanuclub Wickede - fast 100 Kilometer nach dem Start - lernt er endlich "richtiges" Fahren: Auf der Schulter trägt sich das Boot leichter; Knie am Bootsrand sorgen für Stabilität; mit der korrekten Paddelhaltung geht's schneller vorwärts. An Tag 6 bei Dellwig trifft er Dauercamper mit Weinreben am Wohnwagen; er hört eine deutsch-italienische Liebesgeschichte und begegnet sonnenhungrigen Rentnern am Ufer.
Auf dem Schrottplatz von Rainer Ölschläger wird im Kofferraum eines Autowracks eine Leiche gefunden. Sophie Jensen ist erschlagen worden. Der Täter, der mit den Abläufen eines Schrottplatzes vertraut zu sein scheint, wollte die Leiche spurlos im Schmelzofen verschwinden lassen.
Die Kommissare Finn Kiesewetter und Lars Englen haben viele Spuren: Ölschläger, der in einem alten Wohnwagen auf seinem Schrottplatz wohnt, kann kein Alibi vorweisen. Und wer steht hinter der mysteriösen "J." in Sophie Jensens Kalender?
Als der Pathologe Strahl an der Leiche frische DNA-Spuren eines Jannik Stapenhorsts sicherstellt, glaubt Finn den Täter gefunden zu haben. Doch Lars kennt Stapenhorst aus einem früheren Fall: Der Mann ist seit acht Jahren tot! Die Lübecker Ermittler stehen vor einem Rätsel.
Finn Kiesewetter (Sven Martinek) Lars Englen (Ingo Naujoks) Dr. Hilke Zobel (Proschat Madani) Heinz Schroeter (Veit Stübner) Nina Weiss (Julia Schäfle) Dr. Henning Strahl (Christoph Tomanek) E. Ernst (Jürgen Uter) Rainer Ölschläger (Jörg Witte) Inka Stapenhorst (Johanna Ingelfinger) Dr. Jürgen Böhm (Horst Kotterba) Gudrun Tamm (Nadja Engel) Aykut Demir (Ciya Taycimen) Karin Jensen (Ulrike Johansson)
Der Selfmade-Millionär und geniale Erfinder Ulrich Harmsen ist tot. Aufgrund seiner schweren, unheilbaren Krankheit hat er Suizid begangen - glaubt zumindest seine Familie. Bis die aufgebrachte Tanja Sanftrieder die Trauerzeremonie sprengt. Sie ist sich sicher: Harmsen wurde ermordet. Seine Leiche dürfe nicht eingeäschert werden, denn dann werden alle Beweise vernichtet.
Finn Kiesewetter und Lars Englen sind sich des heiklen Auftrags bewusst, die Trauerfeier des angesehenen Lübecker Unternehmers zu stoppen. Doch tatsächlich stellt sich bei der Obduktion heraus, dass Harmsen einem Mord zum Opfer gefallen ist.
Mit Gewalt wurde dem Schwerkranken eine Medikamenten-Überdosis eingeflößt. Schnell rückt Harmsens Familie in den Fokus der Ermittler. Kurz vor seinem Tod gab es einen heftigen Streit mit seiner Tochter Isabelle. Mit der Begründung, sie müsse lernen, auf eigenen Füßen zu stehen, wollte Harmsen ihr jegliche finanzielle Unterstützung streichen.
Das hätte das Aus für das Herzensprojekt seiner Tochter bedeutet: ein Künstlerhaus für traumatisierte Flüchtlinge in Berlin. Auch Harmsens Frau Eva macht sich verdächtig, als sie ein falsches Alibi angibt. Und sein Sohn Alexander hatte darunter zu leiden, dass sein übermächtiger Vater ihm nie die Leitung der Firma zugetraut hat. Aber welche Rolle spielt Tanja Sanftrieder, die Frau, die die Ermittlungen erst ins Rollen gebracht hat und die pikanterweise mehr als nur Harmsens Sterbehelferin war?
Finn Kiesewetter (Sven Martinek) Lars Englen (Ingo Naujoks) Dr. Hilke Zobel (Proschat Madani) Heinz Schroeter (Veit Stübner) Nina Weiss (Julia Schäfle) Dr. Henning Strahl (Christoph Tomanek) E. Ernst (Jürgen Uter) Ulrich Harmsen (Michael Mendl) Eva Harmsen (Esther Esche) Tanja Sanftrieder (Katrin Heß) Alexander Harmsen (Jens Atzorn) Isabelle Harmsen (Ines Lutz) Pfarrer (Harald Burmeister)
Spät am Abend in einem typischen Brauhaus. Das Kölsch fließt, ein Stammtisch diskutiert - bis einer der Stammtischbrüder erstochen vom Hocker fällt. Von den anwesenden Stammtischbrüdern will zunächst niemand etwas davon mitbekommen haben, aber am nächsten Morgen tauchen sie alle nacheinander bei Edwin, Günter, Vicky und Hui in der Wache auf, jeweils mit ihrem Steakmesser in der Hand und jeder einzelne behauptet, der Täter gewesen zu sein. Dem Team schwant, dass das schwierige Ermittlungen werden ...
Edwin Bremer (Tilo Prückner) Günter Hoffmann (Wolfgang Winkler) Vicky Adam (Katja Danowski) Hui Ko (Aaron Le) Dr. Rosalind Schmidt (Helene Grass) Heidrun Hoffmann (Verena Plangger) Tina (Isabelle Barth) Hanno (Christian Hockenbrink) Joschua (Paul Eilert) Lotta (Katharina Witza) Polizeipräsident Plocher (Michael Prelle)
Mit der Meldung eines kleinen Brandes in einem Blumenladen des Terminals A begann am Nachmittag des 11. April 1996 am Düsseldorfer Flughafen eine verhängnisvolle Brandkatastrophe. 17 Menschen starben infolge des Feuers, ausgelöst durch leichtsinnige Schweißarbeiten, beschleunigt durch mangelnden Brandschutz und die Hilflosigkeit der Rettungskräfte beim Umgang mit einem Szenario, das so niemand für möglich gehalten hatte. Das Feature zeichnet die Stunden dieser Katastrophe nach: Das verzweifelte wie vergebliche Flehen der eingeschlossenen Passagiere um Hilfe, die erschreckende Orientierungslosigkeit der Retter, aber auch die Entschlossenheit mancher Opfer beim Kampf um ihr Leben. Die Autoren sprechen mit Christian Reiling, dem es geglückt ist, seine Rettung in letzter Minute per Handy selbst zu organisieren. Sie lassen Reporter zu Wort kommen, vor deren Augen sich das Inferno abgespielt hat, Seelsorger, die versucht haben, den verzweifelten Angehörigen zu helfen, und Feuerwehrleute, die unter Einsatz des eigenen Lebens nach Opfern gesucht haben. Und sie schildern, wie die Erfahrungen dieser Katastrophe bundesweit zu einer völlig neuen Idee von Brandschutz geführt haben, die nicht zuletzt den Bau des BER um Jahre verzögert hat.
- Hündin Maila greift Männer an & Pinscher Mick hat Angst vor Fahrradklingeln
Hundecoach Andreas Ohligschläger erwartet in Düsseldorf ein schwieriger Fall. Hündin Maila verteidigt Halterin Isabelle und greift Männer an. Wenn Besuch erwartet wird muss Maila, selbst zuhause, einen Maulkorb tragen. Isabelle hat in den letzten Jahren viel mitgemacht, ihre Mutter starb sehr früh. Umso wichtiger ist ihr Mischlings-Hündin Maila, die sie vor 4 Jahren aus dem Tierschutz in Griechenland zu sich holte.
Pinscher Mick dagegen ist ein sehr unsicherer Hund, der oft unberechenbar reagiert. Rüde Mick möchte am liebsten nur zu Hause bleiben. Bestimmte Geräusche, wie Fahrradklingeln, versetzten ihn in Panik. Ein unerklärliches Verhalten! Da sich aber fremde Plätze und Fahrradklingeln nicht ständig vermeiden lassen, ist Hundecoach Andreas Ohligschläger gefragt. Wird er beiden Hunden und ihren Besitzern helfen können?
In jeder Folge von "Hunde verstehen!" trifft Andreas Ohligschläger zwei unterschiedliche Hundehalter, die Probleme mit ihrem Vierbeiner haben. Mal bellen die Hunde grundlos die Nachbarschaft zusammen, mal zeigen sie sich extrem ängstlich oder aggressiv.
Andreas Ohligschläger, 53, lebt und arbeitet seit mehr als 10 Jahren in Eschweiler bei Aachen und betreibt hier eine Hundetagesstätte. Sein Revier umfasst mehr als 8.000 qm. Gemeinsam mit seinem Team betreut er hier täglich bis zu 40 Hunde. Zudem engagiert er sich auch seit Jahren im Tierschutz.
Vulkane mit azurblauen Kraterseen, Wasserfälle im Dschungel, heiße Quellen und Portugals höchster Berg: Die Azoren sind ein grünes Paradies mitten im Atlantik und bieten alles für einen naturnahen Abenteuerurlaub - inklusive Wandern, Canyoning, Surfen, Tauchen, Kanufahren und Baden im Naturschwimmbecken. Tamina Kallert besucht drei der insgesamt neun Inseln: Die Hauptinsel São Miguel ist berühmt für ihre üppige Vegetation mit riesigen Farnen, Baumheide, Lorbeerhecken und Blumen, die nur auf den Azoren wachsen. Die malerische Hauptstadt Ponta Delgada erinnert mit ihrem typischen Kopfsteinpflaster und ihrer Architektur in vielem an das Mutterland Portugal. Auf Faial blühen am Straßenrand unzählige blaue Hortensien, deshalb nennen die Einheimischen sie die "blaue Insel". Nur ihre Westküste gleicht einer Mondlandschaft. Und sie ist ein Treffpunkt der Weltumsegler. Pico, benannt nach dem 2.351 m hohen Vulkan Ponta do Pico, ist die Insel des Weins und der Wale.
Königsblick auf blaue Kraterseen Abseilen am Wasserfall mitten im Dschungel und ein Sprung in acht Meter tiefe Naturpools - Tamina Kallert hat's ausprobiert: Canyoning im Naturpark Ribeira dos Caldeirões im Osten von São Miguel ist ein erfrischendes Abenteuer. Gemächlicher geht es beim Wandern und Kanufahren im Seengebiet von Sete Cidades zu. Beliebtester Aussichtspunkt ist der "Königsblick" auf den blauen und den grünen Kratersee, um die sich eine romantische Legende rangt.
Leben auf dem Vulkan Brodelnde Erde, Geysire, in Dampflöchern gegartes Essen und das größte Thermalbecken Europas: Dass die Azoren vulkanischen Ursprungs sind, lässt sich überall auf den Inseln erleben. Die wohl spektakulärste Landschaft liegt an der Westküste von Faial: 1957/58 entstand hier nach mehreren Vulkanausbrüchen eine neue Halbinsel: die Ponta dos Capelinhos. Ein unterirdisches Besucherzentrum inmitten der kargen Landschaft erzählt seine Geschichte.
Walbeobachtung bei typischem Azorenwetter In Lajes an der Südküste von Pico wurden noch bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts Wale gefangen. Heute kommen Touristen, um die großen Meeressäuger vom Boot aus zu beobachten. Tamina Kallert lässt sich auch vom typischem Azorenwetter nicht abhalten: Nach dem Regen klart es auf; und als sich Delphine und Grindwale zeigen, kommt die Sonne durch.
Schrill, laut, bunt und lustig - dafür steht die Neue Deutsche Welle. Songs wie "Ich will Spaß", "Sternenhimmel" oder "99 Luftballons" dürfen bis heute auf keiner guten Party fehlen. Dabei sind die Lieder schon über 30 Jahre alt - genau wie die Bewegung selbst.
Ende der 70er schwappt die Welle nach Deutschland. Lange Zeit kopieren deutsche Musiker das, was in den USA oder Großbritannien passiert. Deutschsprachige Popstars gibt es damals kaum. Inspiriert vom Punk, fangen dann Anfang der achtziger Jahre doch auch deutsche Musiker an zu experimentieren: Anfangs ist die Musik noch geprägt von coolen Synthesizer-Klängen und provokanten Texten. Mit der zunehmenden Kommerzialisierung der NDW werden dann auch andere Töne angeschlagen - die Titel werden bunter, eingängiger und vor allem partytauglicher. Der Neuen Deutschen Welle ist es zu verdanken, dass sich endlich auch deutsch singende Musiker in den Charts etablieren können. Alles ist damals möglich, denn alles ist neu und deutsch.
NDW-Ikonen wie Markus, IXI, Geier Sturzflug, aber auch prominente Zeitzeugen wie Lisa Feller, Ingolf Lück, Aleksandra Bechtel und viele mehr tauchen mit uns ein, in eine der kreativsten aber auch umstrittensten Phasen der deutschen Musikgeschichte. 90 Minuten lassen wir das Jahrzehnt zwischen Leopardenhosen, Schweißbändern und Nato Doppelbeschluss Revue passieren und zwar völlig losgelöst!
Diese Sendung ist auch eine Erinnerung an die 2018 viel zu früh verstorbene Moderatorin und Musik-Journalistin Stefanie Tücking, die in dieser Sendung einen ihrer letzten TV-Auftritte hatte.
WDR
Available schedules: 03/11/2021 - 01/19/2026•Time zone: Central European Summer Time (CEST) UTC +2
•Country: Germany•Language: German