In der "Sendung mit dem Elefanten" geht es heute um die Gesundheit. In einem Rätsel gilt es etwas zu erraten, das mit einem Besuch beim Arzt zu tun hat. Mattes geht zum Zahnarzt. Dabei werden seine Milchzähne gezählt und kontrolliert. Anke sucht ihren Husten. Ob Denis ihr dabei helfen kann? Bobo und seine Mama sind heute beim Kinderarzt. Sein Kuscheltier muss auch unbedingt mit. Zum Schluss verabschieden sich Tanja, André und Knolle mit einem Rätsel. Die Welt ist elefantastisch - Augen auf und mitgemacht! Der kleine blaue Elefant und seine Freunde präsentieren Geschichten zum Entdecken, Staunen und Mitlachen - extra für kleine Kinder.
Mit "Der Mann an ihrer Seite" hat Matthias Tiefenbacher einen ebenso unterhaltsamen wie intelligenten Beziehungsfilm inszeniert. In einer gelungenen Mischung aus humorvollen und ernsteren Tönen erzählt er von Liebe und Vertrauen, festgefahrenen Rollenbildern, Männerehre und Powerfrauen. In den Hauptrollen glänzen Stefanie Stappenbeck und Oliver Mommsen.
Für die attraktive, quirlige Eva und ihren sensiblen Ehemann Max könnte es kaum besser laufen: Die beiden sind so verliebt wie am ersten Tag, haben gute Jobs und wohnen in einem charmanten kleinen Haus im Grünen. Eva arbeitet als Assistentin in einer renommierten Frankfurter Event-Agentur, Max ist ein überaus talentierter Tischler. Ausgerechnet an dem Tag aber, als Eva von ihrem Chef die Chance bekommt, eine wichtige Konferenz zu organisieren und zu leiten, gesteht ihr Max, dass er seinen Job verloren hat. Max soll künftig als Hausmann tätig sein und das gemeinsame Zuhause managen.
Zunächst scheint der Rollentausch einigermaßen gut zu funktionieren: Eva treibt in der geschäftigen Großstadt ihre Karriere voran, während Max sich um den Haushalt kümmert und mit seinem Freund Uwe zum Angeln geht. Erst als er trotz intensiver Bemühungen keine neue Anstellung findet, reagiert Max zunehmend eifersüchtig auf den beruflichen Erfolg seiner Frau. So kommt es, dass das einstige Traumpaar sich zwischen Karriereschub auf der einen und frustrierender Jobsuche auf der anderen Seite immer weiter auseinanderlebt.
Als Eva zur Managerin ernannt wird, traut sie sich nicht, ihrem arbeitslosen Gatten von ihrer Beförderung zu erzählen. Einzig bei ihrer Kollegin Mona findet Eva Unterstützung. Und als wäre das nicht genug Sorge, muss sie sich in ihrem Job nicht nur gegen ihre intrigante Kollegin Rebecca zur Wehr setzen, sondern auch den ebenso wichtigen wie charmanten Geschäftspartner Ralph Stein bei Laune halten. Der hat indes ein Auge auf Eva geworfen und lässt keine Gelegenheit aus, ihr dezent, aber bestimmt den Hof zu machen. Es ist natürlich nur eine Frage der Zeit, bis Max hinter das Versteckspiel seiner "Karrierefrau" kommt. Er beginnt, sie heimlich zu verfolgen - und muss prompt mitansehen, wie Eva sich von Stein zu einem romantischen Dinner einladen lässt. Es kommt zu einem heftigen Streit zwischen den Eheleuten, an dessen Ende sowohl Eva als auch Max überzeugt sind, dass es für sie keine gemeinsame Zukunft mehr geben kann - oder doch?
"Der Mann an ihrer Seite" ist ein gleichermaßen humorvoller wie ernsthafter Beziehungsfilm. In den Hauptrollen sind Stefanie Stappenbeck und Oliver Mommsen zu sehen.
Eva (Stefanie Stappenbeck) Max (Oliver Mommsen) Mona (Elena Uhlig) Rebecca (Edda Leesch) Ralph Stein (Götz Schubert) Uwe (Michael Sideris) Dr. Pfeiffer (Rüdiger Vogler) Jacki (Sabine Wolf) Jill (Astrid Kohrs) und andere
5G kommt. Es soll uns das schnellste mobile Netz bescheren, dass es je gegeben hat. Riesige Datenmengen können zwischen Computern, Smartphones und anderen smarten Endgeräten fast zeitgleich transportiert werden. Industriemaschinen, Autos, Roboter - alles lässt sich dann ohne Zeitverzögerung automatisch und aus der Ferne steuern. Doch was haben wir als Endverbraucher davon? Und gibt es sie wirklich, die gesundheitlichen Nebenwirkungen der Strahlung? Fragen die beantwortet werden - bei Quarks.
Die Rose - Symbol der Liebe, Königin der Blumen und Kassenschlager der Blumenhändler. Ca. 1,5 Milliarden Rosen werden nach Deutschland importiert - die meisten aus den Niederlanden. Deutschlands größtes Anbaugebiet liegt direkt daneben im nordrhein-westfälischen Straelen. Reporter Sven Kroll verfolgt den Weg der Rose vom Gewächshaus über die Großhändler bis zum Blumengeschäft und rechnet aus, wer was an der Rose verdient. Er besucht dabei die größte Blumenauktion der Welt, spricht mit einer Rosenpflückerin in Afrika und erntet Premiumrosen aus NRW.
Seit 50 Jahren wählen die "Sportschau"-Zuschauerinnen und -Zuschauer regelmäßig ihr "Tor des Monats". Das ist für die ARD ein Grund, im Rahmen des Films "50 Jahre Tor des Monats" an besondere Momente der ältesten Publikumswahl im deutschen Fernsehen zu erinnern. Der ewig junge Klassiker des Fußballs - von den Anfängen bis heute. Es werden Geschichten hinter den Gewinnern erzählt, überraschende Einsichten gegeben und von kuriosen Hintergründe berichtet. Und natürlich hat der Film jede Menge traumhafter Tore zu bieten - von Beverly Ranger bis Nia Künzer, von Klaus Fischer bis Lukas Podolski. Eine "ReTORspektive" von Claus Lufen und Marc Schlömer.
Experten geben Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt. Hinzu kommen viele Anregungen und Gestaltungs-Inspirationen sowie Bastelvorschläge, Rezepte und Wissenswertes über Ernährung, Gesundheit und Heilpflanzen.
- Folge 2: Alpaka-Züchterin aus dem Bergischen Land
Der "Land und Lecker"-Bus ist dieses Mal unterwegs vom Rhein-Sieg-Kreis bis an die Grenze zu Niedersachsen. Sechs kreative Landfrauen laden sich gegenseitig auf ihre Höfe ein und servieren herbstliche Köstlichkeiten vom eigenen Hof und aus der Region - immer auf der Suche nach den besten Heimathäppchen. Jede Familie versucht ihren Gästen einen unvergesslichen Tag auf ihrem Bauernhof zu gestalten.
In der zweiten Folge reist der Oldtimerbus zu einem Alpakahof nach Windeck in den Rhein-Sieg-Kreis. Alpakas sind Petra Borrmanns Leidenschaft. Im Jahr 2003 verliebte sie sich in die hübschen Tiere, krempelte mit ihrem Mann das Leben um und wurde Hobby-Landwirtin im idyllischen Windecker Ländchen. Auf der Zuchtfarm führt sie Interessierte in die Tierwelt der Alpakas ein und Besucher können bei Wanderungen mit den Tieren entspannen und entschleunigen. Die Wolle der kuscheligen Vierbeiner wird unter anderem zu Pullovern und Decken verarbeitet.
Bei Land und Lecker wird Petra mit Bergischen Spezialitäten antreten: Es gibt Bergische Heusuppe mit Kräutern von der Wiese, frische Forelle und als Heimathäppchen gibt es einen Pfannkuchen - die typische bergische Mehlspeise - aber nach einer eigenen Kreation der Landfrau Petra.
Die anderen Teilnehmerinnen dieser Staffel sind: Bierbrauerin Carina Bürgers von einem Hof am Niederrhein, Angela Andres, die mit ihren Ziegen in Haltern am See lebt, Astrid Gerdes führt einen Archehof in Xanten, Annette Börger aus Gescher betreibt eine Pferdepension und Anne Lee-Bolhöfer aus Rinteln an der Grenze zu Niedersachsen hat ihren Pferdestall zu einem Hotel umgebaut und organisiert Hochzeiten.
"Land und Lecker" - spannende Familiengeschichten, garniert mit traditionellen Rezepten aus NRW neu interpretiert, die Lust auf gute Landküche machen.
- Grenzgerichte: Der Westen trifft die Hessen Er ist viel unterwegs, kreuz und quer durch NRW - so kennt man Spitzenkoch Björn Freitag. Auf der Suche nach kulinarischen Besonderheiten widmet er sich diesmal gezielt den Grenzregionen innerhalb des Bundeslandes und auch solchen, die NRW mit Hessen oder Rheinland-Pfalz, den Niederlanden oder Belgien innehat. Er will ausloten, ob und in welcher Weise sich die Esstraditionen trotz ähnlicher "Grundlagen" unterschiedlich entwickelt haben. Björn Freitag trifft Verfechter der einen und auch der anderen Zubereitungsart eines Gerichtes - Vertreter der beiden Regionen treffen also aufeinander. Mit Grenz-Bewohnern kocht er ein Gericht, das die Geschmäcker beider Länder vereinen soll. Diesmal ist er an der Grenze zwischen NRW und Hessen unterwegs. Und es geht in eine Region mit gleich mehreren Grenzen: Auf dem Kamm des Rothaargebirges treffen das Siegerland, das Sauerland und Wittgenstein aufeinander. Unterstützung bekommt der Spitzenkoch auf seiner Tour von Ernährungswissenschaftlerin Anja Tanas. Sie nimmt die regionalen Produkte unter die Lupe. Regionalexpertin Johanna Schnüpke hört sich bei den Menschen an den Grenzen um. Wo liegen die Unterschiede und wo die Gemeinsamkeiten? Und was macht die Regionen an den Grenzen so besonders?
- Rettich und Radieschen - Mehr als nur Rohkost Natürlich kann man einfach pur in Radieschen beißen oder Rettiche in den Salat schnippeln. Sie adeln, in Scheiben geschnitten, sogar ein ganz gewöhnliches Butterbrot. Aber - und das ist weniger bekannt: Sie schmecken auch gedünstet, gebraten oder geschmort. Und am Ende wird sogar noch aus ihren Blättern was Gutes! Radieschen und Rettiche sind nicht nur wundervolle Frühlingsboten, sondern einfach unglaublich vielseitig. Was alles Gutes drin steckt und man aus ihnen rausholen kann, das zeigen die beiden WDR-Fernsehköche Martina und Moritz heute in ihrer Sendung: als feinste Rohkost, gedünstet, als Gemüse, etwa zur Bratwurst. Sie servieren den weißen Rettich zur Harmonika geschnitten, wie in Bayern oder auf japanische Art zum marinierten Rindfleisch. Sie braten die zarten Wurzeln auf chinesische Art im Wok und bereiten aus den Blättern eine cremige, würzige und leuchtend grüne Suppe. Und natürlich sind sie ein strahlender Farbfleck im Kartoffelsalat, zusammen mit grünem Spargel. Worauf man beim Einkauf achten sollte, wie die Wurzeln frisch und knackig bleiben und was man sonst noch alles dazu wissen kann, verraten die beiden auch.
"Als Gott das Paradies erfand, dacht' er an Volpe, Bergisch` Land." Doch auch des schönsten Landlebens wird man einmal überdrüssig. Wenigstens, wenn man wie Oma Kampnagel die Neunzig weit hinter sich gelassen hat und die Doors mit ihrem Songklassiker "The End" im Radio laufen. Oma Kampnagel rüstet sich zum stilvollen Abgang. Im offenen Oldtimer geht es noch einmal auf große Fahrt - in rasantem Tempo geradewegs in Richtung der noch unfertigen Autobahnbrücke. Doch der liebe Gott denkt einfach nicht daran, Oma Kampnagel so einfach gehen zu lassen. Ein Passant, der ihr vors Auto läuft, ist ihre Rettung. Um sich bei ihrem unfreiwilligen Schutzengel, der durch den Schock sein Gedächtnis verloren hat, zu bedanken, ersinnt sie einen letzten Willen, der es in sich hat. Und wer ihn ausführen soll, das weiß sie auch schon längst.
An die neun Jahre ist es her, dass Oma Kampnagel alias Inge Meysel mit der Polizei zu tun bekam. "1 A Landeier" hieß der mehrfach ausgezeichnete erste WDR-Beitrag zur Reihe "Polizeiruf 110": Ein toter Hund war damals für die Gesetzeshüter Anlass für einen denkwürdigen Besuch der alten Dame. Und bei einem toten Hund sollte es nicht bleiben. Dass die Polizisten damals zum Schutz ihrer Informantin fünfe gerade sein ließen, soll ihnen nun zum Verhängnis werden. Kurzerhand erpresst Frau Kampnagel ihre alten Bekannten, um ihren letzten Willen in die Tat umzusetzen. Und das heißt: Die Identität ihres Retters zu klären.
Dabei sind besagte Bekannte eigentlich mittlerweile in alle Winde verstreut. Kalle Küppers hält als einziger in Volpe die Stellung - der Frauenheld von einst ist zum Vater von Zwillingen geworden und hat es ansonsten beruflich nicht zu wirklich viel gebracht. Sigi Möller hingegen ist inzwischen Hauptkommissar in der Metropole Wuppertal. Und Gabi steht sogar gerade vor dem Aufstieg ins BKA. Ausgerechnet jetzt werden sie von Oma Kampnagel unangenehm daran erinnert, dass sie ihr einst mit der Vertuschung einer Straftat aus der Klemme halfen. Keine Frage: An Volpe führt in dieser Situation wohl kein Weg vorbei.
Schnell wird klar, dass Omas italienischer Engel ohne Gedächtnis einiges auf dem Kerbholz hat. Derweil hindert auch ein Gefängnisaufenthalt den italienischen Mafioso Michele Potazzi nicht daran, seinen üblichen Geschäften nachzugehen. Es liegt Mord in der Luft. Bloß: Wer ist der Killer, wer das Opfer? Und liegt Palermo am Ende gar mitten im Bergischen Land? Gabi entgeht nur knapp einem Attentat, das in Wahrheit auf Oma Kampnagels Nachbarin Amelie Neumann zielte. Auch Gabis Freund und künftiger BKA-Chef Dissner taucht wenig später auf der Suche nach dem Mafiakiller in Volpe auf - und hat in Wahrheit selber eine Menge Dreck am Stecken. Kein Wunder, dass die Ermittlerin sein Bild vom Schreibtisch in den Papierkorb befördert und sich auf ihre alte Liebe zu Sigi besinnt.
Besser zu dritt als "allein gegen die Mafia" sagen sich die alten Freunde - und müssen doch wieder einmal gewaltig an der Wahrheitsschraube drehen. Oder wäre es etwa im Sinne von Oma Kampnagels letztem Willen, dass es sich ihrem geläuterten Retter ohne Gedächtnis um einen ehemaligen Mafioso handeln soll? Ein Schurke ist für das verschlafene Volpe schließlich mehr als genug ...
Elisabeth Kampnagel (Inge Meysel) Sigi Möller (Martin Lindow) Kalle Küppers (Oliver Stritzel) Gabi Bauer (Andrea Sawatzki) Amelie Neumann (Charlotte Schwab) Mr. Nobody (Francesco Salvi) Plonner (Andreas Kunze) Dissner (Drago Ragutin) Dr. Meyer / BKA-Vizepräsident (Luis Lamprecht) Michele Potazzi (Giacinto Ferro)
Rolf H., alleinerziehender Vater eines autistischen Sohnes, weiß nicht mehr weiter. Finanziell und privat immer mehr in die Enge getrieben, macht er sich auf zum Anwesen der Familie Staupen, um dort Hilfe für seinen Sohn zu erbitten. Aus seinen genealogischen Studien glaubt er zu wissen, dass sich deren und seine Vorfahren schon einmal im Mittelalter begegnet sind und dass die Familie Staupen seine Familie damals übervorteilt und ihren bis zum heutigen Tag anhaltenden Wohlstand darauf begründet hat. Mit den Vorwürfen und der Bitte konfrontiert, demütigt der alte Staupen Rolf H. so lange, bis der ihn im Affekt erschlägt. Noch in der Nacht findet sein Sohn Balthasar Staupen seinen Vater und schmiedet einen Plan. Fritz Dellwo und Charlotte Sänger vermuten den Täter im engsten Familienkreis, doch alle haben ein Alibi für die Mordnacht. Die Ermittlungen geraten immer mehr in eine Sackgasse. Da werden kurz hintereinander der Bruder und die Schwester des Ermordeten tot aufgefunden. Haben es die Frankfurter Kommissare mit einem Serienmörder zu tun, und wenn ja, welches Motiv treibt ihn an?
Auf der exklusiven Nobelpreis-Gala geben sich prominente Wissenschaftler aus der ganzen Welt ein einzigartiges Stelldichein. Reporterin Annika Bengtzon soll über das glamouröse Großereignis berichten, doch daraus wird nichts. Auf dem Höhepunkt der Festivität wird ein blutiges Attentat verübt - direkt vor Annikas Augen.
Während in allen Redaktionen die Drähte heiß laufen, darf ausgerechnet Annika als Tatzeugin über den tödlichen Zwischenfall nicht berichten: Caroline von Behring, Vorsitzende des Nobelpreiskomitees, erliegt noch am Tatort ihren schweren Verletzungen, das Leben des israelischen Professor Aaron Wiesel hängt an einem seidenen Faden. Da der jüdische Wissenschaftler für seine umstrittene Stammzellenforschung den Nobelpreis für Medizin erhielt, ist das Attentat auf ihn offenbar politisch motiviert.
Während alle Ermittlungen in diese Richtung laufen, vermutet Annika, dass Caroline von Behring nicht zufällig in der Schusslinie war. Ein Gespräch mit deren Kollegin Birgitta Larsén, die anscheinend mehr weiß, als sie sagt, erhärtet den Verdacht. Kurz darauf meldet sich der junge Laborant Isaksson, der Annika Informationen über den Attentäter verkaufen will. Dazu kommt es nicht, denn der Chemiker stirbt bei einem mysteriösen Unfall. Die Reporterin ist auf der richtigen Spur, ahnt aber nicht, dass sie in Lebensgefahr schwebt.
Annika Bengtzon (Malin Crépin) Anders Schyman (Björn Kjellman) Spiken (Leif Andrée) Berit Hamrin (Kajsa Ernst) Patrik Nilsson (Erik Johansson) Q (Felix Engström) Bertil Strand (Andreas Rothlin Svensson) Thomas Samuelsson (Richard Ulfsäter) Ellen (Elvira Franzén) Kalle (Edvin Ryding)
James-Bond-Regisseur und Thriller-Spezialist Terence Young hat aus der wahren Geschichte des englischen Meisterspions Eddie Chapman einen spannenden Reißer mit viel "Action" gemacht, der das Spionage-Geschäft nicht unbedingt ernst nimmt, sondern eher witzig parodiert.
Safeknacker Eddie Chapman, im Gefängnis von Jersey eingesperrt, wittert seine Chance, als die Deutschen 1940 auf der Kanalinsel landen. Er bietet sich dem deutschen Geheimdienst als Spion an und wird nach einer Spezialausbildung tatsächlich mit einem Sonderauftrag nach England geschickt. Dort vertraut er sich dem britischen Geheimdienst an; sein Angebot, für viel Geld und Straferlass als Agent gegen die Deutschen tätig zu werden, findet Anklang. Fortan agiert Eddie ebenso unverfroren wie erfolgreich als Spion zwischen den Fronten.
Christopher Plummer spielt den Doppelagenten Eddie Chapman in diesem Spionage-Thriller aus dem Zweiten Weltkrieg mit großer Starbesetzung; seine Partner sind Yul Brynner als deutscher General, Gert Fröbe als misstrauischer Abwehr-Oberst und Romy Schneider in der Rolle einer flirtfreudigen Comtesse. Eddie Chapman, der ehemalige Geldschrankknacker, hatte in den 30er Jahren mehr als vierzig erfolgreiche Beutezüge hinter sich gebracht, bevor man seiner habhaft werden und ihn hinter Gitter bringen konnte. Der Zweite Weltkrieg bot ihm die Chance seines Lebens, die er als Doppelagent genial zu nutzen wusste. Denn nach Kriegsende war er nicht nur frei, sondern auch reich und berühmt. Er selbst hat immer auf die Feststellung Wert gelegt, dass er ein völlig amoralischer Mensch sei, nur auf Geld aus, die Ideologie der gegeneinander kämpfenden Parteien habe ihn ebenso wenig interessiert wie das Schicksal seines Landes.
Eddie Chapman (Christopher Plummer) Die Comtesse (Romy Schneider) Der Geheimdienstmann (Trevor Howard) General von Grünen (Yul Brynner) Oberst Steinhäger (Gert Fröbe) Paulette (Claudine Auger) Keller (Harry Meyen)
"Als Gott das Paradies erfand, dacht' er an Volpe, Bergisch` Land." Doch auch des schönsten Landlebens wird man einmal überdrüssig. Wenigstens, wenn man wie Oma Kampnagel die Neunzig weit hinter sich gelassen hat und die Doors mit ihrem Songklassiker "The End" im Radio laufen. Oma Kampnagel rüstet sich zum stilvollen Abgang. Im offenen Oldtimer geht es noch einmal auf große Fahrt - in rasantem Tempo geradewegs in Richtung der noch unfertigen Autobahnbrücke. Doch der liebe Gott denkt einfach nicht daran, Oma Kampnagel so einfach gehen zu lassen. Ein Passant, der ihr vors Auto läuft, ist ihre Rettung. Um sich bei ihrem unfreiwilligen Schutzengel, der durch den Schock sein Gedächtnis verloren hat, zu bedanken, ersinnt sie einen letzten Willen, der es in sich hat. Und wer ihn ausführen soll, das weiß sie auch schon längst.
An die neun Jahre ist es her, dass Oma Kampnagel alias Inge Meysel mit der Polizei zu tun bekam. "1 A Landeier" hieß der mehrfach ausgezeichnete erste WDR-Beitrag zur Reihe "Polizeiruf 110": Ein toter Hund war damals für die Gesetzeshüter Anlass für einen denkwürdigen Besuch der alten Dame. Und bei einem toten Hund sollte es nicht bleiben. Dass die Polizisten damals zum Schutz ihrer Informantin fünfe gerade sein ließen, soll ihnen nun zum Verhängnis werden. Kurzerhand erpresst Frau Kampnagel ihre alten Bekannten, um ihren letzten Willen in die Tat umzusetzen. Und das heißt: Die Identität ihres Retters zu klären.
Dabei sind besagte Bekannte eigentlich mittlerweile in alle Winde verstreut. Kalle Küppers hält als einziger in Volpe die Stellung - der Frauenheld von einst ist zum Vater von Zwillingen geworden und hat es ansonsten beruflich nicht zu wirklich viel gebracht. Sigi Möller hingegen ist inzwischen Hauptkommissar in der Metropole Wuppertal. Und Gabi steht sogar gerade vor dem Aufstieg ins BKA. Ausgerechnet jetzt werden sie von Oma Kampnagel unangenehm daran erinnert, dass sie ihr einst mit der Vertuschung einer Straftat aus der Klemme halfen. Keine Frage: An Volpe führt in dieser Situation wohl kein Weg vorbei.
Schnell wird klar, dass Omas italienischer Engel ohne Gedächtnis einiges auf dem Kerbholz hat. Derweil hindert auch ein Gefängnisaufenthalt den italienischen Mafioso Michele Potazzi nicht daran, seinen üblichen Geschäften nachzugehen. Es liegt Mord in der Luft. Bloß: Wer ist der Killer, wer das Opfer? Und liegt Palermo am Ende gar mitten im Bergischen Land? Gabi entgeht nur knapp einem Attentat, das in Wahrheit auf Oma Kampnagels Nachbarin Amelie Neumann zielte. Auch Gabis Freund und künftiger BKA-Chef Dissner taucht wenig später auf der Suche nach dem Mafiakiller in Volpe auf - und hat in Wahrheit selber eine Menge Dreck am Stecken. Kein Wunder, dass die Ermittlerin sein Bild vom Schreibtisch in den Papierkorb befördert und sich auf ihre alte Liebe zu Sigi besinnt.
Besser zu dritt als "allein gegen die Mafia" sagen sich die alten Freunde - und müssen doch wieder einmal gewaltig an der Wahrheitsschraube drehen. Oder wäre es etwa im Sinne von Oma Kampnagels letztem Willen, dass es sich ihrem geläuterten Retter ohne Gedächtnis um einen ehemaligen Mafioso handeln soll? Ein Schurke ist für das verschlafene Volpe schließlich mehr als genug ...
Elisabeth Kampnagel (Inge Meysel) Sigi Möller (Martin Lindow) Kalle Küppers (Oliver Stritzel) Gabi Bauer (Andrea Sawatzki) Amelie Neumann (Charlotte Schwab) Mr. Nobody (Francesco Salvi) Plonner (Andreas Kunze) Dissner (Drago Ragutin) Dr. Meyer / BKA-Vizepräsident (Luis Lamprecht) Michele Potazzi (Giacinto Ferro)
Hoch im Norden Deutschlands, direkt an der dänischen Grenze, liegt die Flensburger Förde - eine Urlaubsregion mit maritimem Flair und skandinavischer Gemütlichkeit. Das Besondere ist ihre spannende Geschichte: Mal waren die Gebiete an der Ostsee dänisch, mal deutsch. Tamina Kallert ist auf der Suche nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Kulturen. Das bäuerliche Erbe der Region erkennt sie auf Landgut Oestergaard, das vor dem dänischen Einfluss "Ostenhof" hieß. Vornehm wird es auf Schloss Gücksburg: Eine echte Prinzessin übernimmt die Führung. In Holnis, dem nördlichsten Zipfel Deutschlands, probiert Tamina Kallert die Gemüsesuppe Schnüüsch, die jenseits der Grenze Snyjk heißt. Auf ihrer Route liegt auch das Museums-Dörfchen Unewatt, der Gespensterwald im Naturschutzgebiet Geltinger Birk, Schloss Gravenstein, Sommersitz der dänischen Königsfamilie, und natürlich Flensburg, die "Rum-Stadt".
Eine echte Prinzessin führt durch Schloss Glücksburg Christian IX. regierte im 19. Jahrhundert als König von Dänemark auf Schloss Glückburg. Weil er seine Kinder in fast alle regierenden Königshäuser verheiratete, gilt er als der "Schwiegervater Europas". Das Schloss ist heute ein Museum. Aber in der Vorburg lebt noch ein Mitglied der herzoglichen Familie: Elisabeth Prinzessin zu Ysenburg und Büdingen gibt Tamina Kallert eine persönliche Führung durch das Wasserschloss - inklusive Badezimmer und Schlafgemächer.
Der dänische Gendarmenpfad: Ein Wanderweg mit Geschichte Der Gendarmenstien verläuft 74 Kilometer entlang der dänischen Küste und gilt als der schönste Wanderweg der Region. Wo einst dänische Gendarmen an der Staatsgrenze patrouillierten, zeugen heute Denkmäler und Museen vom wechselvollen Verhältnis von Dänen und Deutschen. Nahe Sonderburg liegt die Düppeler Mühle: Hier fand die entscheidende Schlacht des deutsch-dänischen Krieges 1864 statt, als große Gebiete Dänemarks an Preußen gingen.
Flensburg - Rum-Stadt mit maritimem Flair Unter dänischer Krone wurde Flensburg wohlhabend: Die Kaufleute verdienten viel Geld mit Erzeugnissen aus ihren Kolonien - vor allem mit Zucker, der in ihrer Heimat zu Rum verarbeitet wurde. Die dunkle Geschichte ihrer Blütezeit im 18. und 19. Jahrhundert wird im Schifffahrtsmuseum der "Rum-Stadt" lebendig. Einen Blick in die maritime Vergangenheit gewähren die historischen Schiffe im Hafen, darunter ein Salondampfer von 1908, der immer noch in See sticht.
- Folge 2: Alpaka-Züchterin aus dem Bergischen Land
Der "Land und Lecker"-Bus ist dieses Mal unterwegs vom Rhein-Sieg-Kreis bis an die Grenze zu Niedersachsen. Sechs kreative Landfrauen laden sich gegenseitig auf ihre Höfe ein und servieren herbstliche Köstlichkeiten vom eigenen Hof und aus der Region - immer auf der Suche nach den besten Heimathäppchen. Jede Familie versucht ihren Gästen einen unvergesslichen Tag auf ihrem Bauernhof zu gestalten.
In der zweiten Folge reist der Oldtimerbus zu einem Alpakahof nach Windeck in den Rhein-Sieg-Kreis. Alpakas sind Petra Borrmanns Leidenschaft. Im Jahr 2003 verliebte sie sich in die hübschen Tiere, krempelte mit ihrem Mann das Leben um und wurde Hobby-Landwirtin im idyllischen Windecker Ländchen. Auf der Zuchtfarm führt sie Interessierte in die Tierwelt der Alpakas ein und Besucher können bei Wanderungen mit den Tieren entspannen und entschleunigen. Die Wolle der kuscheligen Vierbeiner wird unter anderem zu Pullovern und Decken verarbeitet.
Bei Land und Lecker wird Petra mit Bergischen Spezialitäten antreten: Es gibt Bergische Heusuppe mit Kräutern von der Wiese, frische Forelle und als Heimathäppchen gibt es einen Pfannkuchen - die typische bergische Mehlspeise - aber nach einer eigenen Kreation der Landfrau Petra.
Die anderen Teilnehmerinnen dieser Staffel sind: Bierbrauerin Carina Bürgers von einem Hof am Niederrhein, Angela Andres, die mit ihren Ziegen in Haltern am See lebt, Astrid Gerdes führt einen Archehof in Xanten, Annette Börger aus Gescher betreibt eine Pferdepension und Anne Lee-Bolhöfer aus Rinteln an der Grenze zu Niedersachsen hat ihren Pferdestall zu einem Hotel umgebaut und organisiert Hochzeiten.
"Land und Lecker" - spannende Familiengeschichten, garniert mit traditionellen Rezepten aus NRW neu interpretiert, die Lust auf gute Landküche machen.
- Grenzgerichte: Der Westen trifft die Hessen Er ist viel unterwegs, kreuz und quer durch NRW - so kennt man Spitzenkoch Björn Freitag. Auf der Suche nach kulinarischen Besonderheiten widmet er sich diesmal gezielt den Grenzregionen innerhalb des Bundeslandes und auch solchen, die NRW mit Hessen oder Rheinland-Pfalz, den Niederlanden oder Belgien innehat. Er will ausloten, ob und in welcher Weise sich die Esstraditionen trotz ähnlicher "Grundlagen" unterschiedlich entwickelt haben. Björn Freitag trifft Verfechter der einen und auch der anderen Zubereitungsart eines Gerichtes - Vertreter der beiden Regionen treffen also aufeinander. Mit Grenz-Bewohnern kocht er ein Gericht, das die Geschmäcker beider Länder vereinen soll. Diesmal ist er an der Grenze zwischen NRW und Hessen unterwegs. Und es geht in eine Region mit gleich mehreren Grenzen: Auf dem Kamm des Rothaargebirges treffen das Siegerland, das Sauerland und Wittgenstein aufeinander. Unterstützung bekommt der Spitzenkoch auf seiner Tour von Ernährungswissenschaftlerin Anja Tanas. Sie nimmt die regionalen Produkte unter die Lupe. Regionalexpertin Johanna Schnüpke hört sich bei den Menschen an den Grenzen um. Wo liegen die Unterschiede und wo die Gemeinsamkeiten? Und was macht die Regionen an den Grenzen so besonders?
- Rettich und Radieschen - Mehr als nur Rohkost Natürlich kann man einfach pur in Radieschen beißen oder Rettiche in den Salat schnippeln. Sie adeln, in Scheiben geschnitten, sogar ein ganz gewöhnliches Butterbrot. Aber - und das ist weniger bekannt: Sie schmecken auch gedünstet, gebraten oder geschmort. Und am Ende wird sogar noch aus ihren Blättern was Gutes! Radieschen und Rettiche sind nicht nur wundervolle Frühlingsboten, sondern einfach unglaublich vielseitig. Was alles Gutes drin steckt und man aus ihnen rausholen kann, das zeigen die beiden WDR-Fernsehköche Martina und Moritz heute in ihrer Sendung: als feinste Rohkost, gedünstet, als Gemüse, etwa zur Bratwurst. Sie servieren den weißen Rettich zur Harmonika geschnitten, wie in Bayern oder auf japanische Art zum marinierten Rindfleisch. Sie braten die zarten Wurzeln auf chinesische Art im Wok und bereiten aus den Blättern eine cremige, würzige und leuchtend grüne Suppe. Und natürlich sind sie ein strahlender Farbfleck im Kartoffelsalat, zusammen mit grünem Spargel. Worauf man beim Einkauf achten sollte, wie die Wurzeln frisch und knackig bleiben und was man sonst noch alles dazu wissen kann, verraten die beiden auch.
Die Kulturbranche wurde im März 2020 als Erste dichtgemacht. Viele Künstler*innen sind seitdem eher Überlebens-Künstler: ohne Einnahmen, ohne Auftritte, ohne Perspektive. Reporter Ulf Eberle begegnet Menschen, denen der Boden unter den Füßen weggezogen wurde und die sich trotzdem nicht unterkriegen lassen - gut ausgebildete Profis, die ihren Beruf lieben und seit Monaten nicht mehr ausüben können. Da ist die Harfenistin, die wütend wird, wenn man ihr rät, "doch was Richtiges" zu arbeiten. Oder der Theaterchef aus Wuppertal, der sein "Publikum" in einem Aushilfsjob am Empfang einer Seniorenresidenz findet. Und die Musicaldarstellerin aus Remscheid, die alle Hoffnungen in einen geplanten Auftritt in der Schweiz legt. Eines verbindet alle drei: sie sehen sich als Bauernopfer der Pandemiepolitik. "Unterwegs im Westen" will wissen, wie sie den Lockdown ohne Verdienstmöglichkeiten und ohne Publikum überstehen.
Es ist die neben dem Rhein meistbefahrene Wasserstraße Deutschlands und die schnellste Verbindung zwischen den Seehäfen der Niederlande und dem Westdeutschen Kanalsystem. Quer durch das nördliche Revier, von Hamm nach Wesel über zwei Kanäle, den Datteln-Hamm und den Wesel-Datteln-Kanal. Unterwegs erlebt man den wohl größte Kanalknotenpunkt Europas und ein Paradies für Angler, Paddler, Badende und Freizeitskipper.
Für Karl-Heinz Czierpka dreht sich das ganze Leben um seine Tremonia, ein 10-Meter-Schiff mit messingglänzenden Instrumenten und feinen Teakholzplanken. Czierpka liebt das Revier. "Hier kann ich locker zwei Wochen unterwegs sein und jeden Tag etwas anderes erleben", sagt er.
Auch für die Anglerin Alexandra Laufs ist es der ideale Ort. Die besten Bilder ihrer Fänge postet sie direkt in den sozialen Medien. Dabei auch die Rekorde wie beispielsweise ein Hecht von mehr als einem Meter Länge. Die die junge Frau sucht vor allem Erholung - und findet sie zwischen tuckernden Kähnen und dem im Hintergrund rauschenden Autoverkehr.
Der Datteln-Hamm-Kanal ist aber auch ein technisches Meisterwerk, das mal eben 40 Meter Höhenunterschied meistern muss. Zahlreiche Schleusen wurden dafür gebaut. Der Wesel-Datteln- und der Datteln-Hamm-Kanal verbinden sich am Dattelner Meer zur einer über 100 Kilometer langen Wasserstraße. Viele nennen sie auch Lippe-Seitenkanal, denn der Kanal verläuft immer parallel zum Fluss. Die Lippe nimmt allerdings viele, oft elegante Bögen und spendet das Wasser für die Kanäle. Ein symbiotisches Verhältnis, denn bei extremer Trockenheit gibt der Kanal Wasser wieder zurück an die Lippe.
Das Dorf Krudenburg am Unterlauf der Lippe war einst Metropole der Treidler, die Ihre Kähne mit Kraft der Pferde über den Fluss zogen. Die Lippe war im 19. Jahrhundert durch Schleusen schiffbar. Mit dem Bau des Kanals Anfang des 20. Jahrhunderts kam auch der Niedergang für die Treidler. Eine Idee allerdings, die der frühere Leistungspaddler Klaus von Mallinckrodt vor 20 Jahren als Sport wiederentdeckte: Den Wassersportfreunden hat er den Fluß schmackhaft machen, Treideln 2.0 wurde zum neuen Trend.
Die Dokumentation von Achim Scheunert erzählt mit aufwändigen Bildern von den großen und kleinen Entdeckungen auf und am Kanal. Es sind authentische Geschichten von hart arbeitenden Menschen und solchen, die am Kanal einfach nur ihr Paradies gefunden haben.
- Folge 34: Über den Dächern von Wien Auf dem Weg nach Wien macht das Riverboat Halt in Dürnstein. Schlagerstar Patrick Lindner und Jungköchin Steffi Gehrlein entdecken das Geheimnis himmlischer Marillenknödel. In Wien kommen dann Renate und Thomas Diedrich ins Schwitzen. Zusammen mit Kreuzfahrtdirektor Mirko Scheffe erklimmen sie den Glockenturm des Stephansdoms. Doch die Anstrengung lohnt sich, denn der Blick über die Stadt ist überwältigend. Für Schlagerstar Patrick Lindner gibt es in Wien ein freudiges Wiedersehen mit Filmlegende Waltraut Haas, der feschen Wirtin aus dem Kassenschlager "Im weißen Rössl".
- Folge 35: Honigschlecken in Budapest Noch liegt das Riverboat in Wien. Während Passagierin Nicole Bilan-Wedel bei einem exklusiven Fotoshooting in die Rolle von Kaiserin Sissi schlüpft, besucht Sänger Patrick Lindner den Wiener Zentralfriedhof auf den Spuren von Schlagerlegende Udo Jürgens. Am Nachmittag legt das Riverboat dann ab in Richtung Budapest. Dort erkunden Patrick Lindner und Hotelmanager Rudi van der Meulen die ungarische Hauptstadt und geraten bei zuckersüßen Schornsteinkuchen ins Schwärmen. Am Abend bietet Patrick Lindner den Passagieren ein musikalisches Überraschungsduett mit Kapitän Kraaier.
Der Neckar ist ein Ziel für Romantiker: Fachwerkhäuser und mittelalterliche Städtchen säumen seine Ufer, sanfte Hügel und Täler wechseln sich mit malerischen Weinbergen und steilen Felsengärten ab. Und hoch über dem Fluss erinnern trutzige Burgen an die bewegte Vergangenheit der Region. Andrea Grießmann bereist den Neckar von Heilbronn nach Heidelberg - mal mit der Weißen Flotte, mal im Beiwagen eines historischen Motorrads und mal mit dem Fahrrad. Unterwegs besucht sie in Bad Wimpfen die einzige Türmerin Deutschlands, entdeckt "weißes Gold" im Salzbergwerk Bad Friedrichshall, probiert Kässpätzle und süße "Studentenküsse", besichtigt das Deutsche Zweirad- und NSU-Museum in Neckarsulm und stellt einige der interessantesten Burgen und Schlösser vor.
Glückliche Kühe, saftige Wiesen, hohe Berge, urige Hütten, ganz viel Käse und Neuschwanstein-Romantik - Andrea Grießmann will mehr entdecken und blickt hinter die schönen Klischees des Allgäus. Zwischen Oberstdorf, Bad Hindelang, Immenstadt und Füssen findet sie verzauberte Orte und trifft außergewöhnliche Menschen. Und allen stellt sie die Frage: "Kommt man im Allgäu dem Himmel ein bisschen näher als anderswo?" Antworten geben ein junger Naturfotograf, eine Heilkräuterfrau und ein Steinbock-Experte.
Die Sendung ist eine gekürzte Fassung eines Wunderschön-Beitrags vom 2. August 2015.
Bei einem Überfall in einem Lübecker Park wird Markus Henn, der mit seinem Pflegekind unterwegs war, schwer verletzt. Er fällt ins Koma. Das Kleinkind ist verschwunden. Schnell fällt der Verdacht der Ermittler auf die leibliche Mutter, Mia Watzke.
Mia war heroinabhängig und hatte ihr Baby nach der Geburt zur Adoption frei gegeben. Jetzt ist das Mädchen mit ihrem Sohn und ihrem Freund auf der Flucht. Die Ermittler setzen alles daran, das Trio aufzuspüren, und stoßen bei ihren Ermittlungen auf Widersprüche.
Mia war schon länger clean. Sie hatte bereits einen Besuchstermin für ihr Kind. Warum sollte sie das Kind entführen? Und welche Rolle spielt die Bewährungshelferin Barbara Eifert, die mit ihrem Gutachten den Besuchstermin verhindert hat?
Finn Kiesewetter (Sven Martinek) Lars Englen (Ingo Naujoks) Dr. Hilke Zobel (Proschat Madani) Heinz Schroeter (Veit Stübner) Nina Weiss (Julia Schäfle) Dr. Henning Strahl (Christoph Tomanek) Mia Watzke (Ruby O. Fee) Barbara Eifert (Regula Grauwiller) Cem Ergün (Yasin Boynuince) Bilge Ergün (Idil Üner) Jana Henn (Jodie Leslie Ahlborn) Markus Henn (Sascha Rotermund) Nicklas (Umut Tzitzi Giousouf)
In der Lübecker Justizvollzugsanstalt wird ein Häftling im Duschraum tot aufgefunden. Er wurde zusammengeschlagen und dabei tödlich am Kopf verletzt. Der Mann saß wegen einer besonders feigen Tat im Gefängnis: Er hatte eine Frau die Treppe einer Unterführung hinuntergestoßen. War das der Grund für seinen Tod?
Der Verdacht fällt auf den Gewaltverbrecher Arndt Jaschke, der sich in der JVA schon mehrere Schlägereien mit dem Opfer geliefert hatte. Aber die Spurenanalyse entlastet Jaschke.
War es sein Zellennachbar, der freundliche junge Jan Gremberg, der wegen einer Geringfügigkeit einsitzt? Und was versucht Jaschkes Anwalt zu verbergen? Als die Ermittler herausfinden, dass es außerhalb des Gefängnisses Verbindungen zwischen allen Beteiligten gibt, erscheint der Fall plötzlich in einem ganz anderen Licht.
Finn Kiesewetter (Sven Martinek) Lars Englen (Ingo Naujoks) Dr. Hilke Zobel (Proschat Madani) Heinz Schroeter (Veit Stübner) Nina Weiss (Julia Schäfle) Dr. Henning Strahl (Christoph Tomanek) Jan Gremberg (Oskar Bökelmann) Eva Gremberg (Katrin Pollitt) Arndt Jaschke (Till Wonka) Jenny Möller (Mira Elisa Goeres) Jörg Fenner (Kai Maertens) Gerd Maas (Christian Rudolf) Marvin (Moritz Thiel) Florian Herold (Sascha Weingarten)
Bei den Ermittlungen zum Tod eines Ehepaares sind Günter und Edwin völlig unterschiedlicher Meinung: Während Günter an einen gemeinsamen Selbstmord des Paares aufgrund einer Alzheimer-Erkrankung des Ehemannes glaubt, geht Edwin von einem Mord aus. Täter ist eines der beiden erwachsenen Kinder. Edwin und Günter versteigen sich in eine absurde Wette hinsichtlich des Tathergangs: Der Verlierer muss sich den Schnauzbart abrasieren. Auch Vicky, die eher Günters Meinung ist, und Hui, der auf Edwins Seite ist, werden in den Streit hineingezogen.
Edwin Bremer (Tilo Prückner) Günter Hoffmann (Wolfgang Winkler) Vicky Adam (Katja Danowski) Hui Ko (Aaron Le) Dr. Rosalind Schmidt (Helene Grass) Heidrun Hoffmann (Verena Plangger) Tina (Isabelle Barth) Hanno (Christian Hockenbrink) Joschua (Paul Eilert) Lotta (Katharina Witza) Polizeipräsident Plocher (Michael Prelle)
Schäferhund-Rüde Snow macht, was er will & Yorkshire Terrier-Hündin Frieda, Wirbelwind an der Leine
Mehrteilige Reihe mit Hundecoach Andreas Ohligschläger
Wiederholung: 10.05. 06.35 Uhr
- Schäferhund-Rüde Snow macht, was er will & Yorkshire Terrier-Hündin Frieda, Wirbelwind an der Leine
Hundecoach Andreas Ohligschläger ist in Alsdorf bei Aachen unterwegs und unterstützt Hundehalterin Jenny, die Probleme mit ihrem weißen Schäferhund Snow hat. Weder zu Hause, noch beim Spazierengehen oder auf der Arbeit hört der junge Rüde auf Jenny. Ganz im Gegenteil, er macht was er will - eine Nervenprobe für seine Halterin.
Im zweiten Fall geht's für den Hundecoach in die Nähe von Paderborn. Melanie und ihr Freund Leon haben Ärger mit ihrer Hündin Frieda. Die erst ein Jahr alte Yorkshire Terrier-Hündin schnappt nach Kindern und ist auch sonst ein unkontrollierter Wirbelwind an der Leine. Da Freund Leon zum ersten Mal mit einem Hund lebt, ist er zudem im Umgang mit ihr sehr verunsichert. Der Coach klärt deshalb erstmal die Grundlagen, Hunde zu verstehen und zu erziehen.
In jeder Folge von "Hunde verstehen!" trifft Andreas Ohligschläger zwei unterschiedliche Hundehalter, die Probleme mit ihrem Vierbeiner haben. Gemeinsam mit den Haltern erarbeitet er ein Trainingskonzept. Sein Motto: Wenn der Mensch sein Verhalten ändert, ändert sich auch der Hund. Ein wichtiger Teil des Coachings ist ein Besuch im Revier für Hunde. Die Halter haben die Gelegenheit, ihre Hunde im Zusammenspiel mit vielen anderen Hunden zu erleben. Das ist meist ein sehr besonderer Moment, zu sehen, wie Hunde miteinander kommunizieren.
Andreas Ohligschläger, 53, lebt und arbeitet seit mehr als 10 Jahren in Eschweiler bei Aachen und betreibt hier eine Hundetagesstätte. Sein Revier umfasst mehr als 8.000 qm. Gemeinsam mit seinem Team betreut er hier täglich bis zu 40 Hunde. Zudem engagiert er sich auch seit Jahren im Tierschutz.
Der etwas andere Blick auf Mallorca: ein Segeltörn rund um die Insel, Ankern in den schönsten Buchten und jeden Morgen Yoga an einem anderen Strand. Andrea Grießmann begibt sich zusammen mit Skipper Jan, Yogalehrer Dennis und drei anderen Abenteuerlustigen auf eine ebenso entspannte wie sportliche Reise. Auf Landgängen entdecken sie das Museum "Sa Bassa Blanca", in dem Kunst und Natur eine Einheit bilden, erfahren im Naturschutzgebiet "Es Trenc" alles über Salzgewinnung und bummeln über den Wochenmarkt im idyllischen Artà. In Sóller feiern sie zusammen mit Einheimischen auf einem verrückten Volksfest, bei dem eine historische Schlacht nachgestellt wird. Eine Wanderung über den "Trockensteinmauernweg" durch das Tramuntana Gebirge und ein Ausflug in eine Piratenhöhle runden den Urlaub ab.
Es Trenc - Naturstrand mit karibischem Flair Der Platja Es Trenc gilt als einer der schönsten Strände Europas - und bietet fast karibisches Flair. Der Naturstrand ist eingebettet in ein geschütztes Biotop mit einer großen Flamingo-Kolonie und über 140 Salinenbecken, aus denen das kostbare Meersalz gewonnen wird. Andrea Grießmann und ihre Mitreisenden fahren am frühen Morgen in das Naturschutzgebiet und lassen sich von einem Biologen die Besonderheiten dieser Landschaft erklären.
Wanderung durchs Tramuntana-Gebirge Yogalehrer Dennis schwärmt der Gruppe von der Westküste vor. Hier verläuft der berühmte Fernwanderweg GR 221, der "Ruta de Pedra en sec". Seinen Namen hat er von den Mauern, die in der Trockenbauweise, also ohne Mörtel, gebaut wurden. Sie verleihen dem Tramuntana-Gebirge - seit 2011 UNESCO-Welterbe - sein weltweit einmaliges Aussehen verleihen. Die Urlauber wandern durch fast unberührte Natur über alte, gepflasterte Wege vorbei an Olivenhainen zu einer Finca, wo sie sich mit einer Coca Mallorquina stärken.
Ein ganz besonderer Museumsbesuch Im Norden Mallorcas bei Alcúdia, hoch oben auf einer Klippe und eingebettet in ein Naturschutzgebiet liegt das Museum "Sa Bassa Blanca". Das schneeweiße Gebäude im hispanisch-maurischen Stil ähnelt mit seinen Kuppeln und hölzernen Fenstern einer marokkanischen Festung. Im weitläufigen Park entdecken die Besucher große, steinerne Tier-Skulpturen und einen mittelalterlichen Garten, in dem über 100 alte englische Rosensorten wachsen.
Der MSV Duisburg hat Tradition, treue Fans und teilt dennoch mittlerweile ein Schicksal mit vielen anderen abgestürzten Profivereinen. Früher erfolgreich, oben in der Bundesliga, sind die Zebras heute in den Niederungen des Fußballs angekommen: in der dritten Liga. Trotz des Niedergangs wird der "Emmes" immer noch von den Anhängern geliebt. Im Klub spiegelt sich das Schicksal der Stadt und seiner Region. Seine Bedeutung geht weit über das Sportliche hinaus. Autor Andreas Kramer erlebt auf seiner Reise durch Duisburg sehr komische und genauso zutiefst emotionale Momente. Er trifft auf einen Ex-Spieler und einen Ex-Hool, ein ehemaliger Millionär, der wie sein Club abgestürzt ist, sich nun aber wieder nach oben arbeitet. Beide verkörpern das Herz ihres Vereins und machen eindrucksvoll verständlich, warum der MSV Duisburg so besonders ist. Der Film liefert eine facettenreiche Auseinandersetzung mit dem Traditionsverein aus Duisburg-Meiderich und fragt nach den Gründen des Absturzes und wie groß die Chancen sind, dass er wieder nach oben kommt.
Beim WDR hat er angefangen und eine Karriere als Comedian gestartet, die wohl einmalig ist: Hape Kerkeling, damals ein Bürschchen von gerade zwanzig Jahren, allerdings bereits mit einem ordentlichen Repertoire an Gags und komischen Geschichten. "Känguru" hieß seine Sendung und sicher kann sich noch jeder an das tückische Kleinkind "Hannilein" erinnern, ohrenbetäubend, rotzfrech und nervig. Auch die Wohltätigkeitscomedy "Warmumsherz" war ein WDR-Format, eine Überraschungsshow für Leute, die Mitmenschen helfen und die von Hape in gewohnter charmant-frecher Manier moderiert wurde. Für die Serie "Gisbert" hat er die Figur des tollpatschigen, jeden Job gekonnt vermasselnden, liebenswerten Losers kreiert. Von dem von ihm moderierten "Telestar" spricht heute noch die Fachwelt, selten wurde bei einem Fernsehpreis so viel gelacht. Der WDR hat nun alle diese Schätze aus dem Archiv geborgen und darüber hinaus natürlich auch bei anderen Sendern nach Kerkeling-Material gefahndet, um Ihnen das Beste aus seinem bisherigen Schaffen in neunzig kurzweiligen Minuten zu bieten.
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