Edwin ist wieder eingestellt. Günter und er werden an einen Tatort gerufen. In der Wohnung zweier Studentinnen wird ein toter Mann gefunden. Die Frauen geben an, er sei ein amerikanischer Medizinstudent im Austauschsemester und sie hätten ihn erst am Abend zuvor kennengelernt.
Dr. Schmidt kommt zu dem Schluss, dass der Mann an einem Herzinfarkt gestorben ist - aber keineswegs sei er Mitte 20, wie die Frauen angegeben haben, sondern mindestens Ende 30. Da außer seinem Vornamen "Connor" nichts über ihn bekannt ist, man auch an der Uni keinen Austauschstudenten namens Connor kennt, wird die Sache für Edwin und Günter knifflig.
Darüber hinaus ist Plocher außer sich: Ein unbekannter toter Ausländer bringt nur Ärger. Aber dann nimmt der Fall eine unerwartete Wendung ...
Edwin Bremer (Tilo Prückner) Günter Hoffmann (Wolfgang Winkler) Vicky Adam (Katja Danowski) Hui Ko (Aaron Le) Dr. Rosalind Schmidt (Helene Grass) Heidrun Hoffmann (Verena Plangger) Tina (Isabelle Barth) Hanno (Christian Hockenbrink) Joschua (Paul Eilert) Lotta (Katharina Witza) Polizeipräsident Plocher (Michael Prelle)
Edwin ist wieder eingestellt. Günter und er werden an einen Tatort gerufen. In der Wohnung zweier Studentinnen wird ein toter Mann gefunden. Die Frauen geben an, er sei ein amerikanischer Medizinstudent im Austauschsemester und sie hätten ihn erst am Abend zuvor kennengelernt.
Dr. Schmidt kommt zu dem Schluss, dass der Mann an einem Herzinfarkt gestorben ist - aber keineswegs sei er Mitte 20, wie die Frauen angegeben haben, sondern mindestens Ende 30. Da außer seinem Vornamen "Connor" nichts über ihn bekannt ist, man auch an der Uni keinen Austauschstudenten namens Connor kennt, wird die Sache für Edwin und Günter knifflig.
Darüber hinaus ist Plocher außer sich: Ein unbekannter toter Ausländer bringt nur Ärger. Aber dann nimmt der Fall eine unerwartete Wendung ...
Edwin Bremer (Tilo Prückner) Günter Hoffmann (Wolfgang Winkler) Vicky Adam (Katja Danowski) Hui Ko (Aaron Le) Dr. Rosalind Schmidt (Helene Grass) Heidrun Hoffmann (Verena Plangger) Tina (Isabelle Barth) Hanno (Christian Hockenbrink) Joschua (Paul Eilert) Lotta (Katharina Witza) Polizeipräsident Plocher (Michael Prelle)
Als Verfolgungen und Pogrome den deutschen Juden, den Aschkenasim, das Leben schwer machen, wandern viele nach Tschechien und Polen aus. Zunächst sind sie dort willkommen, leben lange Zeit in Frieden und entwickeln ihre eigene, einzigartige Kultur. Doch auch hier werden sie wieder Opfer von Verfolgungen und müssen fliehen. Amsterdam wird zum neuen jüdischen Zentrum in Westeuropa - bis in die Neuzeit. In Berlin beginnt, was für Juden in aller Welt bis heute Bedeutung hat: Die jüdische Aufklärung und mit ihr die Emanzipation der Juden. Viele hoffen nun endlich auf Integration in die bürgerliche Gesellschaft.
Die Integration der Juden in die bürgerliche Gesellschaft scheitert. Bleiben oder Auswandern wird zur Schicksalsfrage des Judentums Ende des 19. Jahrhunderts, nicht nur in Deutschland. Die 6. Folge erzählt von den Pogromen in Russland, die zur Massenauswanderung in die USA führen, und von der Geburt des politischen Zionismus. Zunächst glauben viele Juden in Mitteleuropa noch, dass Assimilation eine Lösung sei. Im Ersten Weltkrieg kämpfen sie Seite an Seite mit ihren christlichen Kameraden. Doch die Hoffnung erweist sich als Trugschluss. Unter den Nationalsozialisten gibt es für die Juden keine Zukunft mehr. Sechs Millionen Menschen werden auf grausame Weise ermordet. Einigen gelingt die Flucht in Länder wie die USA oder nach Israel. Viele besinnen sich hier wieder ihrer jüdischen Wurzeln.
Großbrand in einem Reifenlager +++ Ein Alkoholiker auf kalten Entzug ruft den Rettungsdienst um Hilfe +++ Feuerwehrazubis müssen einen Fuchs retten
Großeinsatz bei Nacht: Der Löschzug der Innenstadt-Wache wird zu einem Brand in einem Reifenlager gerufen. Bei Eintreffen versuchen die Besitzer bereits unerschrocken, selbst ein Übergreifen des Feuers auf weitere Teile des Lagers und Reifenberge zu vermeiden. Schnell wird klar, dass hier viel Manpower gebraucht wird, ein weiterer Löschzug und Einheiten der FFW werden nachalarmiert.
Nicht selten wird der Rettungsdienst auch zu Fällen gerufen, für die er eigentlich nicht zuständig ist. Aber wie ist das bei einem Alkoholiker auf Entzug, der akute körperliche Beschwerden hat? Wie entscheiden die Einsatzkräfte im Einzelfall?
Und: Die Azubi-Einheit muss einen verletzten Fuchs einfangen.
Für die vierte Staffel begleitete das Kamerateam die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bochum 50 Tage lang rund um die Uhr bei ihrem aufreibenden Berufsalltag. Die WDR-Dokutainment-Reihe zeigt in den neuen Folgen auch, wie die Einschränkungen durch das Corona-Virus die Arbeit der Feuerwehrfrauen und -männer bestimmt.
Was muss man tun, um eine andere Sprache zu lernen? Nur Vokabeln büffeln reicht nicht, sagen jedenfalls die Zwillinge Matthew und Michael Youlden. Sie schaffen es in kürzester Zeit, sich in einer anderen Sprache fließend zu verständigen. Auf 30 Fremdsprachen bringen sie es mittlerweile. Ihr Geheimnis: sie haben sie eine spezielle Methode entwickelt. Wie diese funktioniert, verraten sie in der Sendung. Aber vielleicht sind die beiden auch besonders sprachenbegabt? Gibt es das überhaupt? Kann jeder immer eine neue Sprache lernen? Dazu weiß die Sprachwissenschaftlerin Prof. Britta Hufeisen mehr.
Action auf dem Schaubauernhof: Die Schafe müssen geschoren werden. Natürlich könnte man eines nach dem anderen drannehmen - aber in der Wilhelma machen die Tierpfleger einen Wettbewerb daraus: Drei Teams treten gegeneinander an. Es geht um Geschwindigkeit und um den Chic beim Schnitt. Okapis sind nicht nur scheu, sondern auch echte Individualisten. Wer sie gut pflegen will, muss die Macken jedes einzelnen Tieres kennen. Das lernt Azubi Stefanie heute von Elena. Die stark bedrohten Okapis leben im zentralafrikanischen Regenwald und werden auch Waldgiraffen genannt. Orang-Utan Dame Conny wird auf ihren Umzug vorbereitet. Sie soll im Tierpark Hagenbeck in Hamburg ein Männchen kennenlernen. Ihr neuer Tierpfleger Phillip holt sie ab. Conny hat ein seltenes Handicap: Sie ist taub. Phillip muss besonders umsichtig sein.
Noch döst die Nacktmull-Truppe im Tierpark friedlich vor sich hin. Sie ahnt nicht, dass heute eine Zählaktion ansteht. Reviertierpflegerin Claudia Walther ist bereits auf dem Weg zur Nacktmull-Inventur. Dafür muss sie erst einmal alle 54 Tiere einfangen. Es geht schließlich nichts über eine genaue Buchführung. Im Vogelhaus des Berliner Zoos kommt heute ganz bestimmt keine Langeweile auf. Dafür sorgt Christine Peter, eine Fachfrau für Tierbeschäftigung. Gemeinsam mit Tierpflegerin Sanja Köppen besucht sie die beiden Keas Fred und Wilma, die sich freudig auf die mitgebrachten Basteleien stürzen. Der Java-Leopard Lombok im Raubtierhaus ist sehr verspielt und liebt Abwechslung. Damit der mal wieder so richtig spielen und abhängen kann, haben die beiden Tierpfleger Ricardo Rzeppa und Oliver Bock sich was ganz Neues einfallen lassen. Eine Hängematte aus alten Feuerwehrschläuchen. Ob das bei Lombok gut ankommt? Außerdem bei "Panda, Gorilla & Co.": die Ringelschwanzmungos bekommen einen kleinen Futterautomaten, der sibirische Tiger Darius eine neugestaltete Außenanlage und Löwin Kitty Umzugskartons zum Spielen.
Von Rüdiger Jung, Wanja B. Kneib, Phillip Morant, Donatus Vogt, Susanne Böhm und Peter Haß
Große Aufgabe für Pfleger und Tierärzte: Wie verabreicht man einem kranken Alligator ein Antibiotikum? Im Hühnchen... wenn er's denn frisst...
Neues Weibchen für Tom: Lange musste Galapagos-Schildkröte Tom alleine im Gehege leben. Denn für seine kleinere Gefährtin Tomasa war er ein zu stürmischer Liebhaber. Zu oft hat er sie bedrängt und sogar Verletzungen am Panzer zugefügt. Jetzt hat Matthias endlich ein zweites Weibchen gefunden, das Tomasa entlasten soll: Ronaldinha heißt die Neue und reist heute aus Wien an.
Die 16-jährige Finja kommt wegen einer Verbrennung an der Hand ins Klinikum. Dort wendet sie sich hilfesuchend an Julia Berger. Doch als die Assistenzärztin Finja aufnehmen möchte, überlegt die Schülerin es sich anders - sie flieht geradezu. Besorgt folgt Julia ihr, doch nur der hinzukommende Dr. Niklas Ahrend kann das Mädchen umstimmen. Er hat Finja schnell durchschaut und sagt der Schülerin auf den Kopf zu, dass er von ihrer Schwangerschaft weiß. Julia ist perplex, besonders als sie erkennt, dass der Oberarzt Recht hat. Finja, die sich nun widerwillig behandeln lässt, fleht die Ärzte an, ihrer Mutter Ines nichts von dem Baby zu erzählen. Als Ines kurz darauf im Klinikum erscheint um sich um ihre verletzte Tochter zu kümmern, beginnt ein Katz- und-Maus-Spiel, das besonders Julia zu schaffen macht. Wird sie das Geheimnis ihrer jungen Patientin wahren?
Dr. Leyla Sherbaz und Assistenzarzt Ben Ahlbeck sehen sich derweil anderen Herausforderungen gegenüber: Andrew Willams ist wieder da. Doch diesmal wird er in die Notaufnahme eingeliefert. Eine mehrfache Beinfraktur muss operiert werden. Während der Behandlung, lernen die beiden Ärzte Andy besser kennen. Und ihre Meinungen über ihn könnten nicht unterschiedlicher sein: Leyla möchte, dass Andy eine Chance bekommt und Ben, dass der vermeintliche Taugenichts so schnell wie möglich wieder nach London verschwindet. Doch daran denkt Andrew nicht einmal. Das wird deutlich als Zoe auftaucht ...
Eva Ludwig arbeitet sich unterdessen weiter ein. Sie scheint auf dem besten Weg zu sein, ein Teil des Teams zu werden.
Dr. Niklas Ahrend (Roy Peter Link) Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Elias Bähr (Stefan Ruppe) Julia Berger (Mirka Pigulla) Vivienne Kling (Jane Chirwa) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Prof. Dr. Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Dr. Franziska Ruhland (Gunda Ebert) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Eva Ludwig (Sarina Radomski) Matze Neuer (Nicolas König) Tino Neuer (Levin Liam) Line Seibert (Charlotte Bohning) Andrew Williams "Andy" (Béla Gabor Lenz) Zoe Sherbaz (Melina Fabian)
Es ist es ein großer Tag für Assistenzarzt Dr. Elias Bähr, der seine kleine Schwester Suse für eine letzte ambulante Untersuchung zur OP-Vorbereitung ins JTK begleitet. Dort jedoch häufen sich unerklärliche Ausfälle und Suse hyperventiliert. Prof. Patzelt wird hinzugezogen, doch die Unregelmäßigkeiten in den Daten der jungen Frau nehmen zu und der OP-Termin, der Höhepunkt jahrelanger Forschungen, mit Herzspezialist Markus Brosmann gerät zunehmend in Gefahr.
Als die Auszubildende Andrea Kirchner von ihrem Ausbilder Ingo Danquard mit gebrochener Hand in die Notaufnahme eingeliefert wird, treffen sie dort auf eine alte Bekannte von Andrea: Theresa. Wenig enthusiastisch beobachtet Dr. Moreau das Wiedersehen der beiden Frauen. Als Andrea kurz darauf operiert wird, bricht ein mysteriöses Fieber aus, das die Ärzte vor einige Fragen stellt. Denn medizinisch scheint es keine Erklärung für diese Komplikation zu geben. Dr. Moreau fühlt Andrea auf den Zahn - was verschweigt sie ihm? Erst als die Ärzte eine lebensgefährliche Herzwandentzündung entdecken, vertraut Andrea sich aufgelöst Theresa an. Sie nimmt seit Jahren heimlich Antibiotika ein, um ihr wahres Geheimnis zu verbergen.
Derweil belasten die Vorbereitungen auf die von Niklas angesetzte Zwischenprüfung seine Schützlinge über die Maßen. Auch Eva, die sich als neue Kollegin noch immer einarbeitet, leidet unter der Situation. Sie ist die einzige, die sich nicht auf den Tag der Prüfung vorbereiten muss. Dieser Umstand bringt Niklas auf eine Idee.
Dr. Niklas Ahrend (Roy Peter Link) Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Elias Bähr (Stefan Ruppe) Julia Berger (Mirka Pigulla) Vivienne Kling (Jane Chirwa) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Prof. Dr. Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Dr. Franziska Ruhland (Gunda Ebert) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Eva Ludwig (Sarina Radomski) Andrea Kirchner (Marina Frenk) Ingo Danquard (Sebastian Grünewald) Susanne Bähr (Ella Maria Gollmer) Dr. Markus Brosmann (Max Urlacher)
- Badeunfälle im Frühsommer: Wie Sie den Badespaß gefahrenfrei genießen - Sommer-Snacks selbst backen: Knusperstangen und Cracker aus Olivenölteig - Sonnenschutz: Tipps für die richtige Sonnencreme - Freizeitspaß: Wir berichten live aus dem Movie Park Bottrop - Tasche oder Tasse: Gewinnen Sie tolle Überraschungen in unserem NRW-Quiz
- Corona-Hilfen: Land unter bei den Ämtern? Viele Selbstständige klagen, dass ein Drittel immer noch keine Hilfe gesehen hat. Die Wirtschaftsministerien NRW und Bund bestreiten diese Zahl, geben aber zu, dass die Auszahlungen immer wieder nicht richtig funktionieren. Welche Probleme hat man bei den Ämtern? Wir blicken exklusiv hinter die Kulissen der Behörden und zeigen die tägliche Problemflut, mit der die Beamten konfrontiert sind.
- Sushi vom Discounter - gut und günstig? Sushi-Offensive beim Discounter. Doch taugt der Discounter-Snack als kleine Reise nach Japan in der Mittagspause und kann qualitätsmäßig mit hippen Sushi-Restaurants in Köln, Düsseldorf und Co. mithalten? Wie ist es um die Fischqualität bestellt? Markt checkt das Angebot der Supermärkte und Discounter und probiert sich durch.
- Rapper wollen Lebensmittelbranche aufmischen Ob Bratlinge, Grillwürste oder Eistee: Rapper wie Capital Bra, Xatar und Capo tummeln sich mit eigenen Produkten in deutschen Supermärkten. Eine Geschäftsidee, die aufgeht?! Der Marktstart des Eistees von Deutschrapper Capital Bra: Die Social-Media-Kanäle von Kaufland, Edeka- und Rewe-Händlern sind voll mit Werbepostings für den 'Bratee'. Doch wer produziert die Lebensmittel eigentlich und was steckt drin? Markt checkt das Angebot und begibt sich auf die Suche: Was schmeckt Generation Z?
Schnell eine Pizza in den Ofen schieben oder die Fertigsuppe in der Mikrowelle erwärmen: Tiefkühl- und Fertigprodukte machen das Leben einfacher. Man spart nicht nur Zeit, sondern hat auch weniger Arbeit und die Küche bleibt sauber. Doch wie sieht's mit der Qualität aus? Kann beispielsweise tiefgefrorener Fisch aus Supermärkten und Discountern mit frischem Fisch mithalten? Kann Frische vorgetäuscht werden?
Neue Convenience-Produkte erobern den Markt. Sie machen auf "hausgemacht", "ohne Konservierungsstoffe" und kosten deutlich mehr als Tütensuppen und Co. Doch lohnt es sich wirklich, dafür mehr Geld auszugeben? Hochwertige Convenience-Produkte spielen auch in Restaurants eine immer größere Rolle, beworben mit "Handmade-Optik" oder "sieht aus wie selbstgemacht". Erwartet man das, wenn man sich einen Restaurantbesuch gönnt?
Moderator Jo Hiller trifft Wissenschaftler, Verbraucherschützer und Köche, die ihr Handwerk noch verstehen. Er und sein Team gehen der Frage nach, wie gut und "ehrlich" sind Tiefkühl- und Fertigprodukte und die, die sie verkaufen.
Es war ein ungeheuerlicher Angriff auf die Privatsphäre: Ein junger Mann hatte intimste Details von hunderten Menschen im Internet veröffentlicht. Telefonnummern, Adressen, Rechnungen, Kinderfotos von Politikern und Prominenten - all dies war auf einmal nicht mehr privat.
Der "Bundestagshack" machte im Januar 2019 Schlagzeilen, schaffte es in die Tagesschau und auf den Titel des "Spiegel" - das Parlament war bloßgestellt. Jene, die die Gesetze machen sollen, mit denen auch das Internet regiert wird, wurden plötzlich angegriffen. Von einem Jugendlichen aus einem Kinderzimmer in der hessischen Provinz.
Zuständig für das Verfahren gegen den Hacker ist Deutschlands wichtigste Staatsanwaltschaft für Straftaten im Internet: Die hessische "Zentralstelle zur Bekämpfung der Internet- und Computerkriminalität" eine Einheit, die auch die großen internationalen Internetverbrechen verfolgt. Im 7. Stockwerk eines Parkhauses in der Innenstadt von Frankfurt am Main kümmert sich das Team von Oberstaatsanwalt Andreas May um die Bedrohungen aus dem Internet. Kinderpornografie, Darknet-Kriminalität, digitale Erpressung. Hier lagern auch die Akten zum Bundestagshack.
Story-Autor Andreas Spinrath begleitet die Ermittler zu internen Vorträgen genauso wie zum Gerichtsprozess gegen den Bundestagshacker. So gelingt ein seltener Einblick in die Arbeit der Netzermittler und ein Bild davon, vor welche Herausforderungen sie dabei gestellt werden. Denn Betroffene wie der SPD-Bundestagsabgeordnete Helge Lindh sind bis heute durch die unrechtmäßige Veröffentlichung zahlreicher Dokumente Drohungen ausgesetzt. Die Wissenschaftlerin Julia Ebner, die seit Jahren in geschlossen Foren recherchiert erzählt, dass sie dort live mitlesen musste, wie Attacken auf sie geplant wurden.
"Die Story" liefert einen spannenden Einblick in die Arbeit der Netz-Ermittler und zeigt, welche üblen Folgen digitale Angriffe in der echten Welt für Betroffene haben.
Es ist die vielleicht bekannteste Fußballhymne der Welt. Ob in Dortmund oder Liverpool - in vielen Fußballstadien weltweit singen die Fans "You'll Never Walk Alone". Das Lied scheint eins geworden mit der Fankultur. Es ist eine wundersame Geschichte. Denn im Liedtext ist von Fußball eigentlich keine Rede. Es geht um ein Unwetter, bei dem man den Kopf einziehen möchte und die stürmische Träume verweht werden ("tossed and blown"). Und, na klar, in dem man die Hoffnung trotz allem nicht sinken lassen soll: "Walk on, walk on"! Klingt wie eine Durchhalteparole in C-Dur. Die Dokumentation erzählt die Geschichte, wie dieses Stück über Wien, Berlin und Hamburg nach New York kam, wo die Musical-Autoren Rodgers und Hammerstein es als "Carousel" für den Broadway vertonten. Über kuriose Wege fand "You'll Never Walk Alone" dann den Weg ins Liverpool der Beat-Epoche, ins Stadion des FC Liverpool und von dort in alle Welt. Schauspieler und Fußballfan Joachim Król führt durch den Film und begibt sich auf die Spuren des Liedes. Er spricht mit Schauspielern, Musikern und Fußballbegeisterten, unter anderem mit Jürgen Klopp und Campino, mit dem Dirigenten Thomas Hengelbrock vom Balthasar-Neumann-Chor, mit Mavie Hörbiger und mit Gerry Marsden, dem Frontman der Liverpooler Band "Gerry and the Pacemakers", die das Stück zum Nummer-Eins-Hit in Großbritannien machte. So erscheinen der Song und seine Geschichte wie ein aus Puzzlestücken zusammengesetztes Portrait des 20. Jahrhunderts. Eine grandiose, ungarisch-wienerisch-deutsch-amerikanisch-englische Koproduktion. Als globales Kulturgut gehört die Hymne heute zu den bekanntesten und meist gesungenen Liedern des Planeten. In unerreicht einfachen Worten, geradezu hymnisch geht dieses Lied erst ins Ohr, dann zu Herzen und gibt Hoffnung, dass keine Einsamkeit, keine Verlassenheit, kein Donnerwetter für immer währt. Denn am Ende der Zeilen hat man einander, und es gilt für alle Zukunft: You'll Never Walk Alone.
Es war das große Erdbeben im deutschen Fußball. Vor 50 Jahren wurden zahlreiche Spielmanipulationen und Zahlungen von Bestechungsgeldern öffentlich. Ein Skandal, den kaum jemand für möglich gehalten hatte.
WDR Fernsehen zeigt die Dokumentation erneut anlässlich des 50. Jahrestages des Bestechungsskandals.
Fußball-Bundesliga, Frühjahr 1971. Der Abstiegskampf war in vollem Gange. Und in vielen Vereinen, in den es sportlich nicht lief, wurde mit Geld nachgeholfen. Beteiligt waren Funktionäre, Trainer und Spieler u.a. von Schalke 04, Rot-Weiß Oberhausen, MSV Duisburg, Arminia Bielefeld und dem 1. FC Köln. Besonders die Bielefelder spielten damals eine zentrale Rolle.
Es waren hauptsächlich ehrenamtliche Funktionäre am Werk: "Das waren im Privatleben alles Superkerle", erinnert sich Gerd Roggensack, ehemaliger Kapitän der Bielefelder, "auf die konntest du dich hundertprozentig verlassen. Von dem Geschäft hatten die keine Ahnung, die kannten keinen und sind da irgendwie reingestolpert. Die haben sich nicht aus Geldgier schuldig gemacht, sondern weil sie Fans ihres Vereins waren."
Und genauso amateurhaft liefen die Manipulationen ab: Vermeintlich erkaufte Siege kamen nicht zustande, da man vergessen hatte, die Spieler des Gegners zu bestechen. Koffer voller Bargeld landeten in der falschen Umkleidekabine. Da verhandelten Spieler gleich mit drei Vereinen und trieben die Preise hoch, nach dem Motto: "Der nächste Gegner ist immer der Teuerste." Und es flatterten auch mal Tausendmarkscheine über eine Tribüne, weil ein Geldbote vor Schreck den Geldkoffer fallen gelassen hatte.
Am 6. Juni 1971 ließ Horst-Gregorio Canellas, Präsident der gerade abgestiegenen Offenbacher Kickers, die Bombe platzen. Während die Bielefelder den erkauften Klassenerhalt mit einer feuchtfröhlichen Party feierten, spielte Canellas auf seiner Geburtstagsparty ein Band vor. Denn er hatte einige "Verhandlungen" mit Spielern aufgezeichnet, u.a. mit Manfred Manglitz vom 1. FC Köln. "Das war eine Saison, wo vieles zusammen kam. Der eine wollte gewinnen, der andere wollte aber nicht, dass die gewinnen. Man brauchte eigentlich nur ganz normal spielen - von irgendwem kam das Geld. Entweder Siegprämie oder man hat verloren", erzählt Manglitz heute.
In der Dokumentation von Guido Niebuhr und Heiko Schäfer erzählen ehemalige Bundesliga-Profis die Geschichte eines beispiellosen Skandals. Die Interviews werden ergänzt durch Originalausschnitte und nachgestellte Szenen wie zum Beispiel die der legendären Bielefelder Nichtabstiegsfeier in Travemünde.
Der Zweiteiler deutet die sogenannten Kinderkreuzzüge aus dem historischen Kontext des 13. Jahrhunderts, einer Epoche der Extreme und Veränderungen, geprägt von dem Konflikt der Armenbewegung und Bettelorden gegen Kirche und Papsttum. Tausende fanden den Tod oder wurden versklavt, warum? Was bedeutet "Kind sein" im Mittelalter? Über 50 mittelalterliche Chronisten berichten über diesen Kreuzzug, er ist einzigartig in der Geschichte. Was ist Mythos, was Wahrheit? Die Recherchereise begibt sich an die Handlungsorte der Kreuzzüge, fahndet in Archiven und Bibliotheken nach den Quellen und sucht nach Belegen, auch im Vatikan. Waren es tatsächlich Kinder, die sich allein auf dieses Himmelsfahrtkommando wagten? Welche Rolle spielte die Amtskirche? Die Dokumentationen verbinden journalistische Fahndung, wissenschaftliche Entdeckungen, spannende Statements, grandiose Bilder mit Computer generierten, cineastischen Szenen.
- Teil 1: Märchen oder historische Wahrheit? Im Jahre 1212 brechen in Köln Tausende von Kindern Richtung Jerusalem auf. Sie wollen, ohne Waffen, "allein Kraft ihres Glaubens", die "Heilige Stadt von den Sarazenen befreien". Geführt werden die Kinder, die kleinsten sollen nicht älter als drei, vier Jahre alt gewesen sein, von einem Propheten, Nikolaus aus Köln, ein Kind wie sie. Etwa zur gleichen Zeit sollen sich in Paris ebenfalls Scharen von Kindern gesammelt haben, ihr Anführer ist der Hirtenjunge Stephan. Auch ihr Ziel ist Jerusalem. Nikolaus und Stephan sind sich angeblich nie begegnet.
Der Zweiteiler deutet die sogenannten Kinderkreuzzüge aus dem historischen Kontext des 13. Jahrhunderts, einer Epoche der Extreme und Veränderungen, geprägt von dem Konflikt der Armenbewegung und Bettelorden gegen Kirche und Papsttum. Tausende fanden den Tod oder wurden versklavt, warum? Was bedeutet "Kind sein" im Mittelalter? Über 50 mittelalterliche Chronisten berichten über diesen Kreuzzug, er ist einzigartig in der Geschichte. Was ist Mythos, was Wahrheit? Die Recherchereise begibt sich an die Handlungsorte der Kreuzzüge, fahndet in Archiven und Bibliotheken nach den Quellen und sucht nach Belegen, auch im Vatikan. Waren es tatsächlich Kinder, die sich allein auf dieses Himmelsfahrtkommando wagten? Welche Rolle spielte die Amtskirche? Die Dokumentationen verbinden journalistische Fahndung, wissenschaftliche Entdeckungen, spannende Statements, grandiose Bilder mit Computer generierten, cineastischen Szenen.
- Teil 2: Die Kinderpropheten und der Papst Zwar erreichen die überlebenden Kinder die Mittelmeerküste. Doch zwielichtige Sklavenhändler locken sie auf ihre Schiffe. Wer bis dato nicht erfror oder verhungert ist, stirbt durch Ertrinken, Fieber und Seuchen. Diejenigen, die die afrikanische Küste erreichen, werden versklavt.
Sie sind Azubis und sie lieben ihren Job. Was wird sie diesmal auf den Baustellen erwarten? Oft wachsen die Auszubildenden über sich hinaus, manchmal geht auch alles schief. Wo gehobelt wird, fallen eben Späne. Zum Glück sind ihre Ausbilder*innen, die Meister*innen und Gesell*innen, eng an ihrer Seite.
Fünf Handwerker-Azubis und ihr neuer Lebensabschnitt als Tischlerinnen, Steinbildhauerin, Rohrreiniger und Schornsteinfeger
Die Tischlerin-Azubis Heather, 21, und Gina, 25, sollen heute selbstständig eine Trockenbauwand fertigstellen. Angekommen auf der Baustelle legt Heather Wert auf eine abschließbare Toilettentür. Niklas zeigt, was für ein Gentleman er ist.
Azubi Marina, 22, macht große Fortschritte bei ihrer Ausbildung zur Steinbildhauerin. Heute arbeitet sie auf dem Friedhof - zusammen mit dem Gesellen Lukas und ihrem Chef Timothy Vincent. Dort erlebt Marina, wie kräftezehrend es ist, einen 500 kg schweren Grabstein aufzustellen.
Rohrreiniger Sven und Azubi Luca, 19, werden zu einem Notfall gerufen. In einer umgebauten Mühle ist ein Rohr mit altem Fett verstopft. Typisches Problem: Der Kunde hat vorher bereits selbst daran gewerkelt.
Schornsteinfeger-Azubi Lukas,16, und Gesellin Sandra haben heute ihren ersten Auftrag in einem Hotel. Dort machen sie alles andere als Urlaub. Sie klettern auf den staubigen Dachboden, um den Schornstein zu fegen. Das erfordert viel Energie.
Früher stand das Alter für Weisheit - heute werden Menschen jenseits der 50 oft als weniger leistungsstark und rückständig diffamiert. Altersdiskriminierung wird - anders als bei der Diskriminierung von Behinderten und Frauen - in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Dabei findet sie in vielen alltäglichen Situationen statt: Bei der Job- und Wohnungssuche, bei Banken und Versicherungen und selbst im Gesundheitswesen werden Ältere oft benachteiligt. Die 71-jährige Greta Silver lässt sich davon nicht unterkriegen. Als Model und YouTuberin zeigt sie der Welt, wie wertvoll ältere Menschen sind und dass Alter Spaß macht. Ebenfalls als Gast im Studio ist die Alternsforscherin Dr. Laura Naegele von der Universität Vechta.
Der Schaubauernhof hat einen Neuen: Porsche, ein stattlicher Eber, zieht ein. Die Quarantäne hat er hinter sich, in eine Transportkiste will er nicht - also geht's zu Fuß einmal quer durch die Wilhelma. Die Eskorte aus Tierpflegern hat Mühe, an dem Rennschwein dran zu bleiben. Abschied aus der Wilhelma: Orang-Utan-Dame Conny bekommt in Hamburg ein neues Zuhause. Zuerst gibt's aber einen Abstecher ins Reich der Träume. Conny muss noch einmal gründlich ärztlich untersucht werden. Auch ihr bisheriger Pfleger Alexander macht sich reisefertig. Er fährt mit nach Hamburg, um seinen Schützling zu beruhigen. Tierpflegerin Elena sorgt für Unterhaltung. Sie muss den Hornraben und die Fenneks bei Laune halten. Am besten klappt das mit kompliziert verpacktem Futter.
Für den kleinen Panzernashornbullen Thanos soll es ein besonderes Spielzeug geben - einen mit Heu gefüllten Jutesack, handgemacht von den beiden Tierpflegern Kay Weichbrodt und Philipp Herrmann. Eine schöne Beschäftigungsidee, wäre da nicht die knifflige Aufgabe für die Tierpfleger, den Faden durch das Nadelöhr zu bekommen. Im Vogelhaus des Berliner Zoos warten ganz andere Herausforderungen auf den Azubi Steven Kapalczynski. Im Rahmen seiner Ausbildung zum Tierpfleger wird er die nächsten sechs Wochen in diesem Revier verbringen. Voliere für Voliere heißt es nun für den Azubi im dritten Lehrjahr: saubermachen, Futterstellen auffüllen und zum Abschluss des Tages auch noch Futternäpfe spülen. Und das alles unter den strengen Augen von Reviertierpfleger Jörg Ulbricht und einer ziemlich neugierigen Mähnentaube. Ein paar Meter weiter im Aquarium haben die Tierpfleger die Großreinigung bereits hinter sich. Das Becken der Tilapia-Fische, dem größten Süßwasserbecken im Aquarium des Berliner Zoos, wurde in den letzten Wochen aufwändig renoviert. Die zahlreichen Bewohner, die dafür umziehen mussten, sollen heute zurück in ihre neue, alte Heimat gebracht werden. Außerdem bei "Panda, Gorilla & Co.": Die Maras bekommen ein neues Zuhause und im Tierpark gibt es eine neue Schildkröten-WG.
Nachwuchs bei den Seelöwen: Das Baby von Seelöwendame Martha ist da! Und niemand hat's bemerkt. Jetzt wollen alle natürlich wissen, ob Mutter und Kind wohlauf sind.
Der Loro Park erwartet zwei neue Erdmännchen aus Madrid. Bevor die zwei quirligen Mitbewohner zu dem Weibchen ins Gehege können, müssen sie aber erst mal eine Weile in der Klinik unter Quarantäne bleiben. Doch wie macht man eine Klinik Erdmännchen-sicher? Ein Job für das Loro Park Schreiner-Team.
Während sich die jungen Ärzte neben ihrer Arbeit am JTK auch noch auf die Zwischenprüfung vorbereiten, ist Dr. Theresa Koshka im Rettungswagen unterwegs. Sie bringt den 16-jährigen Jasper, der sich beim Sturz einen Wirbel gebrochen hat, in die Notaufnahme. Oberarzt Dr. Niklas Ahrend, der gerade mit Dr. Lea Peters aus der Sachsenklinik im Gespräch ist, will sofort operieren. Obwohl die Neurochirurgin eigentlich für einen Vortrag nach Erfurt gekommen ist, bietet sie sogleich ihre Unterstützung an. Jaspers OP dauert einige Stunden, und als der Junge aufwacht, erhebt er schwere Anschuldigungen gegen seine Pflegemutter Meike. Ist ihre Sorge um Jasper echt?
Julia Berger und Ben Ahlbeck nehmen sich derweil des wehleidigen Marios an, der mit einem scheinbar kleinen Kratzer in die Notaufnahme kommt. Während die Assistenzärzte nicht glauben können, dass Mario wirklich solche Schmerzen hat, nimmt die hinzugezogene Dr. Leyla Sherbaz ihn kurzerhand auf. Neben seinen Schmerzen muss Mario sich auch noch zwischen Freundin und Katze entscheiden. In dieses absurde Problem werden auch Ben und Leyla gezogen. Doch als sich die medizinischen Hinweise für Marios Fall zuspitzen, wird aus Spaß bald Ernst.
Julia Berger leidet mal wieder unter ihren Rückenschmerzen. Sie wendet sich an Freundin und Kollegin Vivienne Kling. Und während sich die beiden jungen Chirurginnen auf Spurensuche begeben, kommt ihnen Dr. Matteo Moreau auf die Schliche. Kommt der Oberarzt hinter ihr Geheimnis?
Dr. Niklas Ahrend (Roy Peter Link) Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Elias Bähr (Stefan Ruppe) Julia Berger (Mirka Pigulla) Vivienne Kling (Jane Chirwa) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Prof. Dr. Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Dr. Franziska Ruhland (Gunda Ebert) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Dr. Lea Peters (Anja Nejarri) Meike Lorenz (Julia Schmidt) Jasper Felden (Nino Böhlau) Mario Bernd (Enno Hesse) Susanne Bähr (Ella Maria Gollmer)
Camilla Mehring wird schwer verletzt ins Klinikum eingeliefert, eine Niere muss im OP entfernt werden. Während des Eingriffs stellen die Oberärzte Niklas Ahrend und Matteo Moreau fest, dass auch Camillas zweite Niere in Mitleidenschaft gezogen wurde, eine Erbkrankheit setzt dem Organ zu. Deswegen bitten die Ärzte Hannes, Camillas Vater, ins Krankenhaus zu kommen. Doch Camilla ist alles andere als glücklich über den vermeintlichen Besuch. Eva Ludwig erfährt auch bald, was zwischen Vater und Tochter vorgefallen ist. Können die Mediziner den beiden helfen? Und werden Camilla und Hannes sich nach all den Jahren wieder versöhnen?
Nicht nur Eva hat an diesem Tag alle Hände voll zu tun, auch Assistenzarzt Dr. Elias Bähr befindet sich im Ausnahmezustand. Seine Schwester Suse soll heute operiert werden und Elias, der sich bis dahin keine Pause gegönnt hat, ist bereits am Rande der Erschöpfung. Überredet von seinen Kollegen, geht er schließlich nach Hause - für ein paar Stunden Schlaf. Prompt verschlechtert sich Suses Zustand und eine Not-OP scheint unumgänglich. Doch ohne Elias will Suse sich auf keinen Fall operieren lassen. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt ...
Dr. Niklas Ahrend (Roy Peter Link) Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Elias Bähr (Stefan Ruppe) Julia Berger (Mirka Pigulla) Vivienne Kling (Jane Chirwa) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Prof. Dr. Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Dr. Franziska Ruhland (Gunda Ebert) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Eva Ludwig (Sarina Radomski) Camilla Mehring (Caroline Hartig) Hannes Mehring (Olaf Burmeister) Susanne Bähr (Ella Maria Gollmer) Dr. Markus Brosmann (Max Urlacher)
Ludwig Maria Pohl, genannt Lupo, ist auf der Dienststelle der Weimarer Polizei nur ein von den Meisten unbeachteter Kollege. Das ändert sich schlagartig, als zuerst ein Bombenanschlag auf ihn verübt und kurz darauf eine tödliche Rizin-Vergiftung bei ihm festgestellt wird. Er hat nur noch zwei Tage zu leben - Kira Dorn und Lessing müssen seinen Mörder finden.
Die Kommissare ermitteln, dass Lupo der bislang unbekannte Sohn des kürzlich verstorbenen Besitzers einer traditionsreichen Thüringer Porzellanmanufaktur ist. Lupo steht ein Drittel des beträchtlichen Erbes zu. Seine neugewonnenen Schwestern Amelie und Desiree Scholder sind davon alles andere als begeistert. Beide hätten ein Mordmotiv.
Ins Visier gerät auch Amelies Freund Ringo, der von Lupo vor fünf Jahren ins Gefängnis brachte wurde und der erst seit kurzem wieder auf freiem Fuß ist. Und welche Rolle spielt Ringos Mutter Olga Kruschwitz, die Lupos Erbschaftsanspruch mit einem Vaterschaftstest durchsetzte? Lupo hat sich in den letzten Jahren liebevoll um die alte Dame gekümmert.
Als der Todgeweihte in seiner Verzweiflung den Kommissariatsleiter Kurt Stich als Geisel nimmt und so die Kommissare zwingen will, ihm seinen Mörder auszuhändigen, erfahren die Ermittlungen eine neue Dynamik.
Kriminalkommissarin Kira Dorn (Nora Tschirner) Kriminalkommissar Lessing (Christian Ulmen) Kriminalhauptkommissar Kurt Stich (Thorsten Merten) Ludwig Maria Pohl (Arndt Schwering-Sohnrey) Amelie Scholder (Laura Tonke) Desiree Scholder (Katharina Heyer) Ringo Kruschwitz (Florian Panzner) Olga Kruschwitz (Carmen-Maja Antoni)
- Ich will nicht wie meine Mutter sein! - Wie erziehe ich die eigene Tochter? "Die Tochter soll wie ein Frühregen sein, geräuschlos, ohne Ansprüche und voller Segen", sagt ein alter Benimmratgeber. Nach dieser Vorstellung ist Astrid erzogen worden. Sie sollte ein liebes Mädchen sein. Astrid möchte, dass ihre eigene Tochter anders aufwächst. Ihr ist immer wichtig, dass ihre Tochter unabhängig sein kann - auch von ihr - und der Mensch wird, der in ihr steckt. Astrid möchte die Mutter sein, die sie sich selbst gewünscht hätte. (Autorin: Susanne Böhm)
- Weil sie einen Minirock trug... - Was ich bei meiner Vergewaltigung anhatte Zwölf mutige Frauen erzählen die Geschichte ihres sexuellen Übergriffes und zeigen die Kleidung, die sie dabei trugen, in einer Ausstellung. Die jüngste Frau war sechs Jahre alt, die Älteste über 80. Es sind Mutgeschichten von Betroffenen, die sich zurück ins Leben gekämpft haben und mit der Aktion aufklären wollen. Sie richtet sich gegen den Mythos, dass die Opfer sexualisierter Gewalt selbst Schuld an der Vergewaltigung tragen. (Autorin: Beatrix Wilmes)
- Keine Erinnerung, kein Prozess - Vergewaltiger nicht angeklagt Nina war mit Freunden feiern. Dann riss ihre Erinnerung ab. Sie kam in einem Park gegenüber vom Club wieder zu sich. Bei ihr waren zwei fremde Männer, von denen sie gerade einer vergewaltigte. Nina vermutet, dass sie K.-o.-Tropfen bekommen hat, als sie vergewaltigt wurde. Sie hat Erinnerungslücken und kann die Täter daher nicht beschreiben. Zehn Monate später wurde das Verfahren eingestellt. Das will Nina nicht hinnehmen. (Autorin: Uschi Müller)
- Zwischen Leben und Tod - Ellen arbeitet als Hebamme und Bestatterin Sie ist dabei, wenn das Leben beginnt und wenn es endet. Als Hebamme hilft Ellen Babys auf die Welt zu kommen. In ihrem zweiten Job als Bestatterin begleitet sie Angehörige in ihrer Trauer. Rund um die Uhr ist Ellen erreichbar. Mal ruft eine junge Frau mit Stillproblemen an, mal bespricht sie mit Hinterbliebenen, wie die Urne des verstorbenen Vaters bemalt werden soll. Wie passen die beiden Berufe, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, zusammen? (Autorin: Julia Schöning)
Diana: "Wir haben die Zeit, uns Gedanken darüber zu machen, wer wir sind, was wir wollen."
Noch vor fünf Jahren führten Diana Knigge und Phillip Alexander Schubert, beide Mitte 40, ein Leben im sogenannten Wohlstand: eigenes Café, schickes Auto und große Wohnung. Eines Tages bekommen sie, unerwartet, ein Kaufangebot für ihr Café. Der erste Gedanke der beiden:
"Wir waren wie vor den Kopf gestoßen. Einfach aus dem Hamsterrad? Wie soll denn das gehen?"
Die Entscheidung des Paares fällt erstaunlich schnell. Der Preis sich täglich erschöpft zu fühlen, nur um die Rechnungen zu bezahlen, ist ihnen zu hoch. Sie steigen aus. Das Umfeld reagiert zunächst irritiert. Die beiden entscheiden sich für einen Weg, den sie selbst noch nicht kennen: Diana und Phillip wählen ein Leben in Bewegung. Sie kaufen ein Wohnmobil und leben mittlerweile seit fünf Jahren auf 12 qm, ihrer "Heimat auf Rädern", wie sie es nennen. Sie suchen ein Leben, das zu ihnen passt, und keines, in das sie passen müssen.
Im Sommer verdienen sie in Deutschland ihren Lebensunterhalt für den Winter. Im Winter rollen die Räder Richtung Süden. So romantisch, wie das "Vanlife" in den Medien oft dargestellt wird, ist es jedoch nicht. Oft bahnen sich Diana und Phillip auf Strandspaziergängen den Weg durch jede Menge Müll. Erst sind sie entsetzt, doch dann entdecken sie eine Möglichkeit darin. Sie kriechen über Strände, sammeln Plastikmüll und gestalten daraus kleine Kunstwerke, die sie tauschen oder verkaufen. Reich macht es sie nicht, aber glücklich.
Phillip: " Der Planet braucht viel Aufmerksamkeit, sonst sieht es irgendwann düster aus. Wir lieben das Meer und haben uns entschieden, hier etwas zu tun."
Vor Herausforderungen sind die beiden auch in der Ferne nicht geschützt. Nicht alles fühlt sich "frei" an. Die Gedanken reisen fast täglich nach Deutschland. Der Vater von Diana entwickelt eine Demenz und auch die Mutter braucht Unterstützung. Diana entlastet Schwester Nina, die neben den Eltern wohnt, telefonisch und jeden Sommer kehrt das Paar in die frühere Heimat Ratingen zurück, um für alle da zu sein. Sie sind dankbar, dass ihre Familien ihr Leben im Minimalismus voll respektieren. Auf ihrem Wohnmobil steht "Das große Glück mag kleine Dinge".
Phillip: "Wir haben erkannt, es ist nicht der BMW und nicht 125 Quadratmeter. Das Glück und die Freude ist hier: Sonnenaufgänge, Natur, Kuchen backen, ein Pferd sehen. Es sind solche Dinge, die kosten nichts. Die stehen an keinem Plakat. Natürlich können wir uns keinen Mercedes kaufen. Aber wir können klar damit kommen, dass wir keinen haben, und glücklich sein."