Birger erläutert Mike die Möglichkeit, an Geld zu kommen, mit dem er die Steuerschulden zurückzahlen könnte: Mike soll seinen Kollegen ein Anlagegeschäft schmackhaft machen, in das sie ihre Abfindung investieren. Dafür erhält er eine Provision. Mike wittert seine große Chance! Im Pausenraum im Werk kommt der Getreidefonds mit Risikostreuung so gut an, dass alle ihren Verstand ausschalten. Sina denkt indessen, ihre Mutter habe ein Verhältnis mit dem Journalisten Daniel und berichtet Birger davon.
Mike Neurath (Felix Vörtler) Sybille Neurath (Anna Stieblich) Birger Hansmann (Stephan Kampwirth) Katharina Hansmann (Nike Fuhrmann) Beate Baum (Alexandra von Schwerin) Dr. Alexander Baum (Jürg Löw) Jupp Schmiedeskamp (Heinrich Giskes) Chantal Schmitz (Caroline Maria Frier) Bertram Jocke (Robert Dölle) Daniel (Christoph Grunert) Günter Rogalla (Stephan Bieker) Willi Schimanski (Johannes Rotter) Dr. Merten Zellerhoff (Christian Furrer)
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Birger erläutert Mike die Möglichkeit, an Geld zu kommen, mit dem er die Steuerschulden zurückzahlen könnte: Mike soll seinen Kollegen ein Anlagegeschäft schmackhaft machen, in das sie ihre Abfindung investieren. Dafür erhält er eine Provision. Mike wittert seine große Chance! Im Pausenraum im Werk kommt der Getreidefonds mit Risikostreuung so gut an, dass alle ihren Verstand ausschalten. Sina denkt indessen, ihre Mutter habe ein Verhältnis mit dem Journalisten Daniel und berichtet Birger davon.
Mike Neurath (Felix Vörtler) Sybille Neurath (Anna Stieblich) Birger Hansmann (Stephan Kampwirth) Katharina Hansmann (Nike Fuhrmann) Beate Baum (Alexandra von Schwerin) Dr. Alexander Baum (Jürg Löw) Jupp Schmiedeskamp (Heinrich Giskes) Chantal Schmitz (Caroline Maria Frier) Bertram Jocke (Robert Dölle) Daniel (Christoph Grunert) Günter Rogalla (Stephan Bieker) Willi Schimanski (Johannes Rotter) Dr. Merten Zellerhoff (Christian Furrer)
Birger und Katharina haben einen heftigen Streit. Sie hat ihn in zweifacher Hinsicht betrogen, nicht nur, weil sie sich heimlich mit ihrem Ex-Lover trifft, sondern auch mit dem Mann, der ihm massiv schaden will. Mike ist derweil kaum wiederzuerkennen. Er strotzt vor Energie. Doch dann melden sich die ersten Kollegen und fragen, warum sie ihre Rendite nicht mehr bekommen. Der Fond ist geplatzt - und Birger hat längst noch nicht genug Geld zusammen, um alle Gläubiger auszuzahlen...
Mike Neurath (Felix Vörtler) Sybille Neurath (Anna Stieblich) Birger Hansmann (Stephan Kampwirth) Katharina Hansmann (Nike Fuhrmann) Beate Baum (Alexandra von Schwerin) Dr. Alexander Baum (Jürg Löw) Jupp Schmiedeskamp (Heinrich Giskes) Chantal Schmitz (Caroline Maria Frier) Bertram Jocke (Robert Dölle) Daniel (Christoph Grunert) Günter Rogalla (Stephan Bieker) Willi Schimanski (Johannes Rotter) Dr. Merten Zellerhoff (Christian Furrer)
Kann man in Sandalen ein Weltreich erobern? Eine eigentlich plausible Frage, wenn man sich die leichten Riemchenschuhe der römischen Legionäre ansieht. Damit sollen sie über die Alpen gezogen sein, durch Wüsten, Wälder und Sümpfe, über hunderte, ja tausende Kilometer? Grund genug für ein ausführliches Experiment: Eine Truppe "Hobby-Römer" testet unter wissenschaftlicher Aufsicht die Ausrüstung der Legionäre und nicht nur das Schuhwerk. Auch die Waffen - vom Pilum und Schild bis zum Katapult - werden unter die Lupe genommen. Der Film geht der Frage nach, was die Römer so überlegen machte, dass sie über Jahrhunderte ein Weltreich beherrschen konnten. Und dabei spielte nicht nur die Waffen- und Kampftechnik eine Rolle: Organisation und Disziplin innerhalb der Legionen waren ebenso bedeutsam wie das Alltagsleben der Soldaten.
Wie schmeckte das Essen bei den Römern? Und was haben sie überhaupt gegessen? Zur Beantwortung dieser Fragen wurden drei Spezialisten ins Fernseh-Kochstudio geladen, die sich den unterschiedlichen Themengebieten rund um die römische Ernährung verschrieben haben. Gastgeber und Chefkoch ist Horst Lichter, der nach original römischen Rezepten ein dreigängiges Menü bereitet, das von den Gästen, Althistorikern und Archäologen, nach heutigen Geschmackskriterien bewertet wird. Die Experten im Studio werden im Film, aber auch bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit begleitet. So zeigen die bei Ausgrabungen gesicherten Küchenabfälle, was bei den Römern auf den Tisch kam, das Studium alter römischer Rezeptbücher, wie die Speisen zubereitet wurden und die Ausgrabungen der Villa Rustica in Hechingen-Stein, wie und was in den germanischen Provinzen damals angebaut wurde.
Wie machten die Römer ihre Geschäfte? Dieser Frage geht der Film in ihrem doppelten Wortsinn nach und beleuchtet damit auf eigene Art das römische Stadtleben. Ein fiktiver römischer Handwerker wird bei seinem nächtlichen Streifzug durch eine germanische Provinzstadt begleitet. Er sammelt in Amphoren eine anrüchige Flüssigkeit, die für seine berufliche Tätigkeit außerordentlich wichtig ist, denn er ist Tuchfärber. Mit ihm lernen wir den normalen Alltag eines einfachen Römers kennen, seine Arbeit, seine Geschäfte mit den Händlern, sein zu Hause. Aber auch die Orte, welche die Römer in ihrer Freizeit am liebsten aufsuchten: die Thermen und die Kneipen. Und in einem Experiment am Institut für Textil-Konservierung der Fachhochschule Köln wird untersucht, wofür und warum diese übelriechende Flüssigkeit in der Antike beim Färben so wichtig war, dass ihretwegen die Färber des Nachts durch römische Straßen ziehen mussten.
Wie wird man Gladiator? Und wie entbehrungsreich und gefährlich war so ein Gladiatorenleben? Um das herauszufinden, starten Studenten der Universität Regensburg unter Leitung von Dr. Josef Löffl einen Selbstversuch: Ein halbes Jahr lang trainieren, kämpfen und leben sie wie Gladiatoren zu römischer Zeit. Höhepunkt ist ein sechswöchiges Camp im antiken Carnuntum bei Wien. Nicht nur Alltag und gesellschaftliche Stellung der Gladiatoren werden hier eindrücklich rekonstruiert. "Brot und Spiele" - unter diesem Motto wird auch die Bedeutung der Gladiatoren-Kämpfe für die römische Gesellschaft in den Blick genommen. Das historische Experiment - wie auch der Film - geht der Frage nach, was in römischer Zeit die Faszination dieser Spiele um Leben und Tod ausmacht. Sie scheinen auch heute noch von besonderem Reiz zu sein, wie der Erfolg des Kinofilms "Gladiator" zeigt. Der Alltag eines Gladiators ist dagegen nicht immer so spektakulär.
Grün, bunt und lecker heißt es in diesem Sommer. Vier Hobbygärtner aus Nordrhein-Westfalen treten in einem freundschaftlichen Garten-Wettbewerb an und laden sich gegenseitig zum Gartenfest ein. Wer macht die beste Gartenparty? Dafür wird all das vorgeführt, was ihre grüne Heimat zu bieten hat. In diesen Oasen wird geackert, geerntet und der schönste Tag des Sommers mit leckerer Gartenküche gefeiert. Nach jeder Party ziehen die Gartenbegeisterten Bilanz - mit Punkten für Partymotto, Tischdeko und Essen.
Nach Versmold geht die zweite Gartenreise. Hier beackern Klaus Wagenhuber und Jan Leßmeier ihr Paradies. Der 1,5 Hektar große Landhausgarten gehört zu den schönsten Deutschlands und das Anwesen wird in der Liste der Kulturlandschaft prägenden Hofstellen Ostwestfalens geführt. Im klassisch westfälischen Bauerngarten wachsen Sommerblumen aus Großmutters Zeiten und so viel Gemüse, dass die Naturfreunde fast Selbstversorger sind. Beide Hobbygärtner verbringen ihre gesamte Freizeit im Garten oder bei den vom Aussterben bedrohten Haustierrassen wie Bentheimer Schweinen und Thüringer Wald-Ziegen. Serviert werden: Westfälische Tapas, Bentheimer Schafslamm-Ragout und Schnitzel vom Bentheimer Schwein mit Kartoffel-Feldsalat.
Für die Feste im heimischen Grün bekommen die Gastgeber Unterstützung von Floristmeister Björn Kroner. Ganz nach Gartentyp und Gartenfest-Motto gestaltet er die passende Dekoration gemeinsam mit den Naturliebhabern. Der Schönmacher gilt als junger Wilder unter den Floralkünstlern - weltweit unterwegs gehört der Star-Florist zu den Besten im Land. Schon früh in seiner Kindheit hat er in seiner Heimatstadt Haltern am See die Leidenschaft für Blumen entdeckt. Beim Garten-Wettbewerb begleitet er die Vorbereitungen und kommentiert später die Feste: Wer überzeugt mit seiner Party-Idee, wer feiert das schönste Gartenfest? Am Schluss der vierteiligen Staffel wird der Garten mit dem schönsten Fest gekürt.
Garten & lecker: die außergewöhnliche Sommerreise geht weiter!
Nie zuvor waren Großeltern hierzulande so fit, unternehmungslustig und wohlhabend wie heute. Spielen die Enkel neben ihren zahlreichen Ehrenämtern, Hobbys und Reisen vielleicht gar keine große Rolle mehr? "Im Gegenteil" sagen die sechsfache Großmutter Margot Käßmann und Andreas Reidl, Gründer der "Großeltern.de"-Seite. Oma und Opa seien für ihre Enkel und Familien wichtiger denn je. Sie haben viele Tipps für Großeltern, klären über deren Rechte bei Trennungen auf und verraten, ob es wahr ist, dass liebevolle Großeltern länger leben.
- Straußenattacke im Afrika-Revier Eigentlich hat Raubtierpfleger Tony Kershaw seine wilden Gesellen gut im Griff. Doch plötzlich wird eine der Straußenhennen aggressiv. Das ist kein Spaß, mit einem einzigen Tritt können die Riesenvögel einen Menschen böse verletzen. Tony muss zeigen, wer Herr im Haus ist, bevor auch die anderen Strauße auf dumme Gedanken kommen.
- Höckerabdruck mit Hindernissen Kamel Natascha soll demnächst Besucher durch den Park tragen. Dafür braucht sie einen Sattel und der soll natürlich maßgefertigt werden. Damit später nichts zwickt, will Tierparkbesitzer Dr. Claus Hagenbeck persönlich einen Höckerabdruck nehmen. Doch das ist gar nicht so einfach.
- Familienzusammenführung im Eismeer Molly, der kleine Seebär, soll jetzt gemeinsam mit den anderen im großen Eismeer-Becken planschen. Aber dazu muss er wissen, wie man richtig Fische frisst, ohne dass einem die anderen alles wegschnappen. Also gibt es vor der Familienzusammenführung noch eine Nachhilfestunde in Dirk Stutzkis Fischfress-Schule.
- Schwangerschaftsgymnastik für Dickhäuter Elefantendame Lai-Singh wird demnächst Mutter. Damit sie es bei der Geburt leichter hat, will Michael Schmidt ihr ein paar Dehnungsübungen beibringen. Doch Lai-Singh bewegt sich am liebsten gar nicht mehr. So ein Baby im Bauch ist schließlich anstrengend genug!
- Nasenbären-Showtraining Evi und Timo sollen die neuen Stars der Hagenbeck-Tiershow werden. Doch von nichts kommt nichts, deshalb trainieren Liane Klüber und Thomas Günther regelmäßig mit den talentierten Nasenbären. Doch manchmal zeigen Evi und Timo ihren Trainern einfach eine lange Nase.
Im Halbaffenhaus des Berliner Tierparks gibt es überraschenden Nachwuchs. Eine kleine Dianameerkatze ist geboren, gerade mal acht Tage ist das Mädchen alt. Alle zwei Stunden bekommt sie die Flasche, denn Mutter Hera hat sie nicht angenommen. Im Dickhäuterhaus genießt Elefanten-Teenager Thuza eine Dusche. Ihrem Bruder, dem kleinen Edgar, ist das allerdings gar nicht geheuer. Er verkrümelt sich lieber zu seiner Mutter Kewa. Edgar ist schließlich erst 3 Monate alt. Thanos, der kleine Panzernashornbulle und Nachbar von Edgar und seiner Familie, genießt dagegen schon das tägliche Abspritzen mit dem Wasserschlauch. Für ihn eine wunderbare Hautpflege, für die Tierpfleger dazu noch äußerst praktisch: weniger Sand und Schlamm im Haus. Beim Training der Seelöwenjungtiere erweist sich die kleine Aileen als richtige Streberin. Tierpflegerin Monique Scholz trainiert täglich mit ihr. Bald soll sie in der Show mit den "Großen" mitmachen. Herrmann, das andere Seelöwenkind, liegt derweil faul auf seinem Pelz. Doch bald beginnt auch seine Trainingsstunde. Außerdem in dieser Folge "Panda, Gorilla & Co.": die zwei Sichuan-Takin-Kälber Lolek und Bolek verstehen sich prächtig, die Pinguine brüten Holzeier und ein winziges Bartgeierkind hat riesen Hunger.
In Berlin gibt es zwei Oasen für Tiere. Den artenreichen Zoo Berlin. Und den Tierpark Berlin - der größte Landschaftstiergarten Europas. In diesem Paradies kommen unzählige Zoobabies auf die Welt. Sie wachsen, gedeihen und wir schauen ihnen dabei zu!
Chinaleopardin Nehama ist vier Wochen alt. Die Tierpfleger haben das Jungtier zum Wiegen und Kontrollieren in die Futterküche gebracht. Sie schauen sich auch das Gebiss an: Alle Zähne sind da. Mit zwei Monaten wird das Gebiss von Nehama so weit sein, dass sie feste Nahrung zu sich nehmen kann.
Die vier Waldhunde, fünf Wochen alt, sollen heute gewogen werden. Dazu müssen die Eltern und die Geschwisterkinder aus dem Vorjahr abgesperrt werden. Waldhunde sind im nördlichen Südamerika beheimatet. Sie werden auch Wildhunde genannt, erinnern aber in ihrer Form mehr an einen Marder als an einen Hund.
Ein Tag ist das Rentier alt. Noch sind Mutter und Kind in einer Extrabox untergebracht. Hier können sie sich vom Stress der Geburt erholen.
Nach dem Absturz ihrer Fensterputzerkabine werden Vinz Velden und Georg Helm ins Johannes-Thal-Klinikum eingeliefert. Georg muss aufgrund seiner schweren Verletzungen sofort von Dr. Leyla Sherbaz und Julia Berger operiert werden. Unterdessen macht Mikko seine ersten selbstständigen Gehversuche als Assistenzarzt und nimmt die Erstversorgung bei Vinz vor, der sich harte Vorwürfe macht. Gemeinsam haben Georg und Vinz zwei Jahre zuvor ihre kleine Firma gegründet. Sie wissen, dass sie sich aufeinander verlassen können. Während der Behandlung ist Vinz felsenfest davon überzeugt, den schweren Unfall verschuldet zu haben. Er hat ein Geheimnis und ist nicht länger bereit, das vor Georg verbergen zu müssen. Auf Mikkos Anraten hin beschließt Vinz, sich mit Georg auszusprechen. Aber kann ihre langjährige Freundschaft das überstehen?
Assistenzarzt Tom Zondek freut sich über einen neuen Fall. Sonja Rothe, frischgebackene Abiturientin, wird humpelnd im JTK aufgenommen. Bei der Zeugnisausgabe hat sie sich den Fuß vertreten: Sprunggelenksbruch. Ein Glück, dass Sonja nicht lange da bleiben muss, denn schon wenige Tage darauf möchte sie sich auf die Reise ihres Lebens begeben. Tom ist mit Sonja auf einer Wellenlänge und ahnt schon bald, warum es so scheint, als ob sie das JTK gar nicht verlassen möchte.
Dr. Matteo Moreau bekommt indes überraschend Besuch von seinem Studienfreund Piet Knaute. Die beiden Männer waren mal richtig eng befreundet, haben sich inzwischen jedoch viele Jahre nicht gesehen. Matteo ist durch den Überraschungsbesuch wie ausgetauscht. Das schürt vor allem bei Elias Hoffnungen auf eine Zukunft mit einem netten Dr. Moreau.
Dr. Niklas Ahrend (Roy Peter Link) Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Dr. Elias Bähr (Stefan Ruppe) Vivienne Kling (Jane Chirwa) Tom Zondek (Tilman Pörzgen) Mikko Rantala (Luan Gummich) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Julia Berger (Mirka Pigulla) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Dr. Franziska Ruhland (Gunda Ebert) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Prof. Dr. Karin Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Georg Helm (Moritz von Zeddelmann) Vinz Velden (Christian Natter) Sonja Rothe (Tijan Marei) Peter Knaute "Piet" (Sebastian Nakajew)
Dr. Elias Bähr wird auf dem Weg zur Arbeit Zeuge, wie Lilly Bartosch einen schweren Sturz erleidet. Elias leistet sofort erste Hilfe und begleitet die junge Frau ins JTK. Hier wird sie von Oberarzt Dr. Niklas Ahrend operiert. Lillys Chefin, Martha Zoller, besucht sie als einzige, denn Lilly wohnt und arbeitet seit dem angeblichen Tod ihrer Eltern vor einem Jahr auf Marthas Hof. Doch während der Anamnese ist Elias von Lillys Geschichte irritiert. Wieso verschweigt sie Martha ihren wahren familiären Hintergrund? Bevor er Lilly damit konfrontieren kann, verschlechtert sich ihr Zustand drastisch. Die Ärzte müssen handeln und ausgerechnet in dieser Situation kommt Martha hinter das Geheimnis ihrer jungen Angestellten ...
Oberarzt Dr. Matteo Moreau ist wie verwandelt, seit sein Studienfreund Piet Knaute in Erfurt ist. Die beiden verbringen jede freie Minute gemeinsam. Doch alles ändert sich, als Piet beim Basketballspielen plötzlich Atemnot bekommt und zusammenbricht. Sowohl Matteo als auch seine Halbschwester Vivienne Kling sind schockiert. Sie setzen alles daran, ihrem Freund zu helfen. In Vivi wächst ein Verdacht: Ist Piet womöglich nach Erfurt gekommen, weil er nicht mehr weiter weiß?
Die neuen Assistenzärzte Tom Zondek und Mikko Rantala folgen der Empfehlung ihres Ausbilders Dr. Niklas Ahrend und bilden sich weiter. Die Herangehensweisen der zwei könnten nicht unterschiedlicher sein: Während Mikko fleißig büffelt, geht Tom unkonventionelle Wege, um an sein Ziel zu kommen.
Dr. Niklas Ahrend (Roy Peter Link) Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Dr. Elias Bähr (Stefan Ruppe) Vivienne Kling (Jane Chirwa) Tom Zondek (Tilman Pörzgen) Mikko Rantala (Luan Gummich) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Julia Berger (Mirka Pigulla) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Dr. Franziska Ruhland (Gunda Ebert) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Prof. Dr. Karin Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Martha Zoller (Teresa Harder) Lilly Bartosch (Emilia von Heiseler) Peter Knaute "Piet" (Sebastian Nakajew)
- Hendrik Streeck zu Gast: Der Bonner Virologe zur aktuellen Lage - Günstig und gut: Leckere Spießchen mit Grillmeisterin Kathrin Soppa - Dem Verbrechen auf der Spur: Mordermittler Ingo Thiel unterrichtet Kriminalbeamte - Überfüllte Tierheime: Chadia Hamadé live aus Heinsberg - Erfrischende Ausflüge: Genkelbachtalsperre und Hausboottour auf der Ruhr - Tasche oder Tasse: Gewinnen Sie tolle Überraschungen in unserem NRW-Quiz
- Folge 1: Lieblingsplatz für Familie Tomanek: die mediterrane Terrasse
Das Haus ist noch leer - der Garten ist groß. Die dreiköpfige Familie Tomanek aus Bergheim will aber dennoch so schnell wie möglich den Sommer im eigenen Garten genießen. Sie träumen von einem mediterranen Garten. Das erste und größte Projekt: die Terrasse. Ein klarer Job für das neue WDR-Gartenduo Uta und Mehmet. Sie stammt aus dem Ruhrgebiet und ist erfolgreiche Gartenbloggerin. Er ist gelernter Gartenbaumeister aus Erkrath und liebt es, Gärten neu zu entwerfen. Die beiden haben das Knowhow und die Power, um den Gartenneulingen unter die Arme zu greifen. Allerdings haben sie nur drei bis vier Tage Zeit und ein begrenztes Budget.
Mehmet setzt deshalb auf Muskelkraft und Maschinen, mit seiner Mannschaft legt er den Turbo ein. Wichtig ist ihm dabei Nachhaltigkeit: "Wir haben nur diese eine Erde" - deshalb wird bei ihm der Erdaushub wiederverwertet und störendes Wurzelwerk zu Kompost verarbeitet. Er klärt, wie wenig nachhaltig eigentlich Rasen ist und welche Alternativen es gibt. Uta, die ein cooles, mediterranes Kräuterregal plant, setzt auf die Mithilfe der Familie. Und sie hat nützliche Tipps, wie man auf natürliche Weise dafür sorgen kann, dass Bienen und Hummeln möglichst immer Blüten finden.
"Unser Gartenglück": Uta Grünwald und Mehmet Gürenç werfen ihr Fachwissen, ihre Ideen und ihre Leidenschaft in den Ring für Familien, Paare, WGs oder Einzelpersonen, die im Garten durchstarten wollen. Prachtvoll oder idyllisch, nachhaltig und nützlich - aber nie dogmatisch.
Dieser Film entführt den Zuschauer in die wunderbare Welt des Polartages im Norden Skandinaviens. Nördlich des Polarkreises geht im Sommer die Sonne kaum mehr unter. Die harschen Bedingungen der Polarnacht sind nun Vergangenheit und warme Temperaturen und endloses Licht lassen die Natur nach der Schneeschmelze explodieren. An Land und im Meer gibt es jetzt Nahrung im Überfluss. Dennoch stehen Tiere und Pflanzen jetzt vor großen Herausforderungen. Der Sommer ist kurz und es bleibt nur wenig Zeit eine neue Generation durch zu bringen. Rund um die Uhr geht es nun ums Wachsen, Fressen, Füttern, Jagen. Zugvögel kommen von weither, um zu brüten, denn während der langen Tage können sie ihre Jungen permanent füttern. Rentiere ziehen in großen Herden zu ihren Sommerweiden und überqueren selbst das Meer um sie zu erreichen. Bären fressen jetzt unaufhörlich, um den Verlust vom Winter auszugleichen. Die Leben unter der Mitternachtssonne hat aber auch Nachteile: Wann schlafen die Tiere, wenn es nicht Nacht wird? Wie kommen sie mit den zunehmenden Hitzewellen von 30 Grad zurecht, wo sie doch eher an extreme Wintertemperaturen angepasst sind? Und wie halten sie es mit den Mücken aus, die zu Myriaden schlüpfen und sie ohne Unterlass umschwirren? Und es ist auch nicht alles friedlich. Raubtiere sind ebenfalls rund um die Uhr unterwegs. Wie kann also eine Bärenmutter ihre Jungen vor Wölfen in Sicherheit bringen? Wie beschützen Vogeleltern ihre Jungen, wenn Raben und Adler ständig Angst und Schrecken unter einer Vogelkolonie verbreiten? Ständige Bedrohung, Hektik und Stress beherrschen das Leben im Nahrungsparadies. So liegen tödliche Gefahr und Leben im Überfluss eng beieinander im Reich der Mitternachtssonne.
Eine Wunderwelt geprägt von gewaltigen Kräften der Natur: Island. Nur ein Landtier gelangte aus eigener Kraft auf die entlegene Vulkaninsel - der Polarfuchs. Ein kurzer Sommer in Islands rauhem Norden, zwei Fuchsfamilien, zwei Geschichten.
Am See nahe der Steilküste haben sich Mutter und Vater Seefuchs als erfahrenes Paar in die High Society der Füchse gekämpft und eines der besten Revier erobert, mit Zugang zu den Klippen, wo viele Seevögel brüten. Aber begehrliche Nachbarn müssen in Schach gehalten werden, und sieben immer hungrige Fuchskinder in nur 90 Tagen großzuziehen erfordert den vollen Einsatz der Eltern. Dabei wäre ein Fehltritt auf der Vogeljagd tödlich. Nur im senkrechten Fels sind die Dreizehenmöwen für Füchse unerreichbar, dort bauen sie ihre Nester und ziehen ihre Jungen über dem Abgrund groß.
Am Kiesstrand auf der anderen Seite der Halbinsel hat ein junges Fuchspaar sechs Welpen bekommen, aber hier gibt es keine Seevögel als Beute, nur spärliche Nahrung am Meeresufer. Erst als das schwächste Junge verhungert ist und eine Fliegeninvasion eine neue Futterquelle bietet, haben die jungen Strandfüchse eine Chance, den Sommer zu überleben. Mit den gerade flüggen Dreizehenmöwen, die erschöpft in den Fuchsrevieren notlanden, beginnt endlich eine bessere Zeit auch für die Verlierer vom Strand. Werden alle Fuchskinder bis Mitte August stark genug werden, um ohne ihre Eltern durch den Winter zu kommen?
Zwei Jahre lang nahm der Filmemacher Tobias Mennle am Familienleben der Polarfüchse teil. Mutter Seefuchs schenkte ihm ihr Vertrauen, und so fand er sich mitten im Gewusel der Jungfüchse und filmte aus nächster Nähe ihre schönsten und dramatischsten Momente. Dabei entstand ein bildgewaltiges, warmherziges Portrait zweier Tierfamilien, die jede Chance nutzen und als echte Überlebenskünstler allen Widrigkeiten ihrer wilden Heimat trotzen.
Sex wird besser, wenn wir lernen, darüber zu reden, und wenn wir mehr darüber wissen. Bei "Ohjaaa!" gehen Annabell Neuhof und Yared Dibaba den Geheimnissen eines guten Sexlebens auf den Grund.
Zusammen mit den Moderatoren lernen wir unverkrampft über Sex zu sprechen. Die beiden sind direkt, authentisch und suchen neugierig nach Antworten. Denn zwischen Porno und Aufklärungsfilm braucht es endlich Platz für mehr. Hier geht es um die Themen Sex, Liebe und Partnerschaft.
In der ersten Folge dreht sich alles um den Orgasmus. Wie wichtig ist er in der Sexualität? Wie fühlt er sich an? Warum ist er so schön? Und welche Orgasmusformen gibt es?
Gemeinsam sprechen die beiden Moderatoren mit der Sexualtherapeutin Dr. Melanie Büttner und der amerikanischen Sexaktivistin Carlin Ross. Die Produktdesignerin Simone Kalz erklärt, wie sie Sex Toys entwickelt, die den Höhepunkt garantieren sollen. Yared Dibaba unterhält sich mit dem Männercoach Martin Rheinländer darüber, wie man mit der Prostatamassage zum Orgasmus kommt, und lässt sich vom Proktologen Zrino Anton Nakic erzählen, warum das gesund ist. Parallel dazu macht Annabell Neuhof mit der Bodyworkerin Anandi Iris Mittnacht Erfahrungen im Bereich des Zervixorgasmus, der Menschen mit Muttermund in rauschähnliche, ekstatische Zustände versetzen kann.
Ali Can träumt von einer Gesellschaft ohne Rassismus. Der 27-jährige Aktivist mit kurdisch-alevitischen Wurzeln sucht dabei Austausch und Verständigung. Seine Idee: Er will auf Menschen mit Vorurteilen zugehen. 2017 bot er eine "Hotline für besorgte Bürger" an, mit der er "auf friedliche Weise mit rechtsgesinnten Leuten über Rassismus ins Gespräch kommen" wollte. 2018 prägte er den Hashtag #MeTwo, mit dem er dazu aufrief, bei Twitter über Erfahrungen mit Alltags-Rassismus in Deutschland zu berichten. Ein Aufruf, dem Hundertausende folgten. Heute leitet Ali das ‚VielRespektZentrum', eine interkulturelle Begegnungsstätte in Essen. Er gilt in der Öffentlichkeit als der "Mustermigrant".
Todesdrohungen gegen Ali Ali Cans Aktivitäten führen jedoch zu zunehmenden Anfeindungen gegen ihn und seine Familie. "Bald werden wir Dich aufsuchen, mit Benzin übergießen und lichterloh brennen lassen" ist nur eine der Todesdrohungen, die Ali immer wieder per Email erhält. Trotz des großen Medienechos seiner Aktionen führt Ali einen scheinbar aussichtslosen Kampf. Er hat den Eindruck, dass rassistische Ressentiments in Deutschland immer stärker um sich greifen, so dass ihm seine Arbeit zunehmend ergebnislos scheint. Vor allem der Anschlag in Hanau vom Februar 2020, mit dessen Opfern Ali teilweise bekannt war, treibt den Idealisten in eine echte Krise und Ali kommt zu der bitteren Erkenntnis: "Deutschland hat Nazis nicht im Griff!" Kraft tankt Ali bei seiner Familie in Hessen. Seine Eltern betreiben dort einen Döner-Imbiss, den sie mittlerweile von Videokameras überwachen lassen. Sie bangen zunehmend um ihre und seine Sicherheit, doch sie sind auch stolz auf Alis Engagement und geben ihm die Kraft weiterzumachen.
Dokumentarfilmer Till Schauder ("Glaubenskrieger", "Wenn Gott Schläft", "Der Iran Job") portraitiert Ali Can über einen Zeitraum von knapp einem Jahr privat und beruflich bei seinem Kampf gegen den Rassismus und für ein anderes Deutschland.
Ein verwunschener Garten vor den Toren Teherans. Hier treffen sich vier Frauen, deren Leben nicht unterschiedlicher sein könnten - die kunstliebende Fakhri, die junge Prostituierte Zarin, die politische Aktivistin Munis und deren Freundin Faezeh. Fakhris Ehe mit einem hochrangigen General ist schon seit Jahren zu einem lieblosen Gefängnis geworden. Zarin arbeitet als Prostituierte. Sie ist magersüchtig und autoaggressiv. Ihr furchtbares Leben hat sie seelisch längst zerstört. Munis würde gern ein selbstbestimmtes Leben leben, aber ihr streng gläubiger Bruder hält sie wie eine Gefangene. Und Faezeh, die Munis Bruder liebt, der aber in Kürze eine andere Frau heiraten wird. Das Chaos, das nach einem Militärputsch in den Straßen Teherans herrscht, hat die vier Frauen in dem verwunschenen Garten zufällig zusammengeführt. Und die Flucht vor dem eigenen Schicksal. In einem verborgenen Landhaus inmitten des paradiesisch anmutenden Gartens erleben diese vier Frauen für einen kurzen Moment, das wonach sich jede von ihnen sehnt, und wofür jede von ihnen kämpft: Lebensfreude, Freiheit und das Gefühl von Glück.
Die Regisseurin Shirin Neshat wurde 2009 bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem Silbernen Löwen für die beste Regie ausgezeichnet.
Sex wird besser, wenn wir lernen, darüber zu reden, und wenn wir mehr darüber wissen. Bei "Ohjaaa!" gehen Annabell Neuhof und Yared Dibaba den Geheimnissen eines guten Sexlebens auf den Grund.
Zusammen mit den Moderatoren lernen wir unverkrampft über Sex zu sprechen. Die beiden sind direkt, authentisch und suchen neugierig nach Antworten. Denn zwischen Porno und Aufklärungsfilm braucht es endlich Platz für mehr. Hier geht es um die Themen Sex, Liebe und Partnerschaft.
In der ersten Folge dreht sich alles um den Orgasmus. Wie wichtig ist er in der Sexualität? Wie fühlt er sich an? Warum ist er so schön? Und welche Orgasmusformen gibt es?
Gemeinsam sprechen die beiden Moderatoren mit der Sexualtherapeutin Dr. Melanie Büttner und der amerikanischen Sexaktivistin Carlin Ross. Die Produktdesignerin Simone Kalz erklärt, wie sie Sex Toys entwickelt, die den Höhepunkt garantieren sollen. Yared Dibaba unterhält sich mit dem Männercoach Martin Rheinländer darüber, wie man mit der Prostatamassage zum Orgasmus kommt, und lässt sich vom Proktologen Zrino Anton Nakic erzählen, warum das gesund ist. Parallel dazu macht Annabell Neuhof mit der Bodyworkerin Anandi Iris Mittnacht Erfahrungen im Bereich des Zervixorgasmus, der Menschen mit Muttermund in rauschähnliche, ekstatische Zustände versetzen kann.
Bis ins Rheinland und in den Donauraum dringen die Römer in das Land vor, das sie Germania nennen. Auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands errichten sie drei Provinzen: Germania inferior, Germania superior und Raetia. Doch wie gelingt es den Römern, diese Provinzen über Jahrhunderte gegen Angreifer aus dem freien Germanien zu sichern? Neben dem 550 Kilometer langen Grenzwall, dem Limes, sind es die Flüsse Rhein und Donau, die als "nasse Grenze" Schutz bieten. Aber nur, wenn sie gut bewacht werden. Zum Beispiel mit schnellen Patrouillenbooten, wie dem "Navis Lusoria". Aus geborgenen römischen Schiffswracks erarbeitet ein Expertengremium um Prof. Dr. Schäfer Baupläne und rekonstruiert in aufwändiger Arbeit dieses historische Schiff. Der Film begleitet die Arbeit bis zu den ersten Testfahrten. Aber man will nicht nur wissen, ob das Schiff schwimmt: Die Historiker wollen Aussagen über die Leistungsfähigkeit des Schiffstyps Navis Lusoria machen - und damit auch zur generellen Leistungsfähigkeit dieses Grenzverteidigungssystems an Rhein und Donau.
Heute sieht die Landschaft in der Eifel fast ordentlich aus, flurbereinigt. Trotzdem bekommt man nur aus der Luft einen guten Überblick über Berge, Täler, Flüsse, Wälder und Wiesen. Die Möglichkeit dieser Perspektive hatten die Römer nicht. Sie mussten sich vom Boden aus orientieren, konnten mal einen Berg erklimmen. Umso erstaunlicher ihre bautechnischen Meisterleistungen - zum Beispiel die Wasserleitung von der Eifel nach Colonia Claudia Ara Agrippinensium, dem heutigen Köln. Über 95 Kilometer weit lieferte sie mineralreiches Quellwasser aus der nördlichen Eifel, circa 20.000 Kubikmeter am Tag. Der Film begleitet das Team um Alexander Zimmermann bei seinen Versuchen, mit rekonstruierten Vermessungsgeräten der römischen Vermessungs- und Baukunst auf die Spur zu kommen. Dabei wird nicht nur der Bau einer Wasserleitung in den Blick genommen: Man erfährt, wie man die normierten Grundrisse für römische Siedlungen, die sogenannten Insulae, vermaß oder wie das typische Wohnhaus der einfachen Römer, das Streifenhaus, gebaut wurde.
In den Wäldern Germaniens wurde vor 20.00 Jahren gerodet, was das Zeug hielt. Holz brachte gutes Geld und die Abnehmer verlangten nach immer mehr. Diese Abnehmer saßen in den römischen Provinzen an Rhein und Donau, sie betrieben Keramik-Manufakturen, große Bäderanlagen oder verarbeiteten im großen Stil Metall. Dazu brauchte man jede Menge Energie und Rohstoffe. Der Ressourcen-Hunger der Römer war enorm. Wie groß er war und was dieser über das römische Wirtschaften vermuten lässt, das wollen Archäologen mit einem Experiment ermitteln. Ihre Frage: Wie viel Holz benötigte man damals, um ein Kilogramm Eisen zu produzieren? Neben dem Experiment, das eindrucksvoll nacherleben lässt, wie einfach, aber effektiv römische Rohstoff-Erzeugung war, zeigt der Film auch, welche Handelsbeziehungen die Römer mit ihren germanischen Nachbarn pflegten. Und auch bei den Römern ist Geld, das "Schmiermittel", das die Wirtschaft am Laufen hält. Mit einer kleinen Besonderheit: Ein einheitliches Währungssystem, wie es die Römer reichsweit eingeführt haben, kennen wir in Europa erst wieder seit der Einführung des Euro...
Woran glaubten die Römer? Und vor allem wie? Beteten sie wie wir heute? Das herauszufinden, ist nach 2.000 Jahren gar nicht mehr so einfach. Deshalb hat sich der Althistoriker und Religionswissenschaftler Wolfgang Spickermann von der Universität Erfurt zusammen mit einer Gruppe Studenten vorgenommen, die antiken Schriftquellen (Cicero, Cato der Ältere, Lukian) nach den religiösen Praktiken der Römer zu durchforsten. Damit aber nicht genug: Die Gruppe hat die Zeremonien dann auch real durchgespielt. Ort der Handlung war der rekonstruierte Tempelbezirk von Tawern, der dem Gott der Reisenden und der Händler, dem Merkur, geweiht war. In der Folge erfahren wir, wie wichtig den Römern Götterzeichen und die Verehrung ihrer Götter waren. Aber nicht nur ihrer eigenen Götter: Sie nahmen auch Götter eroberter Völker in ihren Pantheon auf. Doch mit dieser Toleranz war Schluss, sobald die Anerkennung ihres "göttlichen" Kaisers und die bestehende Himmelsordnung in Frage gestellt wurden.
Baustoffe wie Holz und Farbe gehören zum Heimwerkern dazu genau wie zahlreiche moderne Werkzeuge. Akkubohrschrauber sind eines der wichtigsten Werkzeuge auf der Baustelle. Lithium-Ionen-Akkupacks machen sie handlicher und leistungsfähiger. Doch wie schnell funktioniert der Bit-Wechsel in der Praxis, wie gut liegen sie in der Hand, wie lange hält und lädt der Akku? Und sind die teuren Marken-Geräte wirklich so viel besser, leistungsfähiger und sicherer als die günstigen Akkubohrschrauber aus dem Baumarkt?
Holz ist eines der wichtigsten Baustoffe in Deutschland. Doch z.B. bei den beliebten Terrassendielen aus Hartholz gibt es große Unterschiede in Sachen Qualität und Umweltverträglichkeit. Wie verlässlich ist die Kennzeichnung und Herkunftsangabe der Holzprodukte: kann man sie mit gutem Gewissen kaufen?
Seit einigen Jahren gibt es eine neue Gerätegruppe: Die sogenannten Multifunktionsgeräte. Sie sollen eine ganze Reihe von Einzelwerkzeugen ersetzen: Holzsägen, Eisensägen, Schleifgeräte, Spachtel und Schaber. Doch wie gut kommen die elektrischen Geräte mit den Aufgaben in der Handwerker-Praxis klar? Wie ist das Testergebnis bei "günstig gegen teuer"?
Moderator Jo Hiller nimmt die Qualität von Werkzeugen unter die Lupe, trifft erfahrene Handwerker, fachkundige Holz-Experten und kritische Umwelt-Wissenschaftler. Mit ihrer Hilfe deckt er die "Tricks mit Werkzeug und Baustoffen" auf.
Es war eine medizinische Sensation im Frühjahr 2019, als erstmals in Deutschland eine Frau mit einer transplantierten Gebärmutter in Tübingen ein Baby zur Welt brachte. Die Gebärmutter der Frau ist ein ganz besonderes Organ: sensibel, aber auch äußerst leistungsfähig. Sie gibt dem heranwachsenden Leben Schutz, sie altert nicht und kann Frauen Lust, aber auch Leid bereiten. Vor allem dann, wenn der Kinderwunsch nicht in Erfüllung geht. Zu Gast im Studio bei Planet Wissen ist Prof. Dr. med. Sara Y. Brucker von der Universitäts-Frauenklinik Tübingen. Unter ihrer ärztlichen Leitung fand die erste Geburt mit einer transplantierten Gebärmutter statt. Jenseits der medizinischen Bedeutung ist die Gebärmutter aber auch wichtig für die Identität von Frauen. Über diesen lange vernachlässigten Aspekt berichtet Petra Bentz vom Feministischen FrauenGesundheitsZentrum e.V. in Berlin.
Dieser Film entführt den Zuschauer in die wunderbare Welt des Polartages im Norden Skandinaviens. Nördlich des Polarkreises geht im Sommer die Sonne kaum mehr unter. Die harschen Bedingungen der Polarnacht sind nun Vergangenheit und warme Temperaturen und endloses Licht lassen die Natur nach der Schneeschmelze explodieren. An Land und im Meer gibt es jetzt Nahrung im Überfluss. Dennoch stehen Tiere und Pflanzen jetzt vor großen Herausforderungen. Der Sommer ist kurz und es bleibt nur wenig Zeit eine neue Generation durch zu bringen. Rund um die Uhr geht es nun ums Wachsen, Fressen, Füttern, Jagen. Zugvögel kommen von weither, um zu brüten, denn während der langen Tage können sie ihre Jungen permanent füttern. Rentiere ziehen in großen Herden zu ihren Sommerweiden und überqueren selbst das Meer um sie zu erreichen. Bären fressen jetzt unaufhörlich, um den Verlust vom Winter auszugleichen. Die Leben unter der Mitternachtssonne hat aber auch Nachteile: Wann schlafen die Tiere, wenn es nicht Nacht wird? Wie kommen sie mit den zunehmenden Hitzewellen von 30 Grad zurecht, wo sie doch eher an extreme Wintertemperaturen angepasst sind? Und wie halten sie es mit den Mücken aus, die zu Myriaden schlüpfen und sie ohne Unterlass umschwirren? Und es ist auch nicht alles friedlich. Raubtiere sind ebenfalls rund um die Uhr unterwegs. Wie kann also eine Bärenmutter ihre Jungen vor Wölfen in Sicherheit bringen? Wie beschützen Vogeleltern ihre Jungen, wenn Raben und Adler ständig Angst und Schrecken unter einer Vogelkolonie verbreiten? Ständige Bedrohung, Hektik und Stress beherrschen das Leben im Nahrungsparadies. So liegen tödliche Gefahr und Leben im Überfluss eng beieinander im Reich der Mitternachtssonne.
Eine Wunderwelt geprägt von gewaltigen Kräften der Natur: Island. Nur ein Landtier gelangte aus eigener Kraft auf die entlegene Vulkaninsel - der Polarfuchs. Ein kurzer Sommer in Islands rauhem Norden, zwei Fuchsfamilien, zwei Geschichten.
Am See nahe der Steilküste haben sich Mutter und Vater Seefuchs als erfahrenes Paar in die High Society der Füchse gekämpft und eines der besten Revier erobert, mit Zugang zu den Klippen, wo viele Seevögel brüten. Aber begehrliche Nachbarn müssen in Schach gehalten werden, und sieben immer hungrige Fuchskinder in nur 90 Tagen großzuziehen erfordert den vollen Einsatz der Eltern. Dabei wäre ein Fehltritt auf der Vogeljagd tödlich. Nur im senkrechten Fels sind die Dreizehenmöwen für Füchse unerreichbar, dort bauen sie ihre Nester und ziehen ihre Jungen über dem Abgrund groß.
Am Kiesstrand auf der anderen Seite der Halbinsel hat ein junges Fuchspaar sechs Welpen bekommen, aber hier gibt es keine Seevögel als Beute, nur spärliche Nahrung am Meeresufer. Erst als das schwächste Junge verhungert ist und eine Fliegeninvasion eine neue Futterquelle bietet, haben die jungen Strandfüchse eine Chance, den Sommer zu überleben. Mit den gerade flüggen Dreizehenmöwen, die erschöpft in den Fuchsrevieren notlanden, beginnt endlich eine bessere Zeit auch für die Verlierer vom Strand. Werden alle Fuchskinder bis Mitte August stark genug werden, um ohne ihre Eltern durch den Winter zu kommen?
Zwei Jahre lang nahm der Filmemacher Tobias Mennle am Familienleben der Polarfüchse teil. Mutter Seefuchs schenkte ihm ihr Vertrauen, und so fand er sich mitten im Gewusel der Jungfüchse und filmte aus nächster Nähe ihre schönsten und dramatischsten Momente. Dabei entstand ein bildgewaltiges, warmherziges Portrait zweier Tierfamilien, die jede Chance nutzen und als echte Überlebenskünstler allen Widrigkeiten ihrer wilden Heimat trotzen.
In Berlin gibt es zwei Oasen für Tiere. Den artenreichen Zoo Berlin. Und den Tierpark Berlin - der größte Landschaftstiergarten Europas. In diesem Paradies kommen unzählige Zoobabies auf die Welt. Sie wachsen, gedeihen und wir schauen ihnen dabei zu!
Das Löwenpaar Aketi und Aru hat Nachwuchs bekommen: Nathan und Miron. Da Mutter Aketi keine Milch hat, werden die beiden Jungs mit der Hand aufgezogen. Nicole Marzalek und Mario Grüsser sind die Ersatzeltern. Die beiden Tierpfleger opfern jede freie Minute für die beiden Löwenkinder. Ohne sie hätten Nathan und Miron nicht überlebt. Die Tierkinder danken das mit großer Zuwendung.
Eine Kolonie an Tomatenfroschbabys. Noch sind die Kleinen bräunlich, erst mit zunehmendem Alter werden sie rot wie eine Tomate. Gefüttert werden lebende "Heimchen", nicht nur Nahrung, sondern auch Spielzeug für die Kleinen.
Der einjährige Bonobojunge Kivu ist krank. Er hat Schnupfen. Tierarzt Dr. Andreas Schüle und Tierpfleger Ruben Gralki sind besorgt und beobachten den kranken Affen. Wenn er frisst, dann haben sie die Möglichkeit, hochdosiert Vitamin C über das Futter zu geben. Bekommen sie die Erkältung in den Griff oder müssen stärkere Medikamente eingesetzt werden?
Für Julia Berger und Dr. Niklas Ahrend gibt es diesmal einen besonders emotionalen Fall: der kleine Joscha wird von seinen Eltern Cora und Robert Sander ins JTK gebracht. Der Einjährige hat die ganze Nacht geweint und die Eltern wissen nicht, was ihm fehlt. Das Paar, das sich am Rande seiner Kräfte befindet, erzählt den Ärzten, dass erst eine anstrengende und belastende Hormonbehandlung zum Ziel geführt hat. Eine Untersuchung bringt Klarheit über Joschas Leiden. Niklas und Julia müssen den Säugling sofort operieren. Während der OP glaubt Niklas Anzeichen für eine erblich bedingte Störung bei Joscha zu erkennen. Ein DNA-Test der Eltern soll Klarheit bringen. Dieser Test macht besonders Mutter Cora nervös. Bald steht ein schwerwiegender Verdacht im Raum: Ist Robert womöglich nicht Joschas leiblicher Vater? Die angehende Chirurgin Vivienne Kling will unterdessen ihren Bruder entlasten und nimmt sich seiner liegengebliebenen Schreibarbeiten an. Am nächsten Tag sind zu Vivis Staunen alle Akten fertig bearbeitet. Zunächst kann die junge Ärztin sich darauf keinen Reim machen. Doch als sie Mikko "erwischt", wie er ihre Arbeit erledigt, kommt es zwischen den beiden zu einem überraschenden Moment. Tom Zondek versorgt derweil zusammen mit Dr. Moreau den Balletttänzer André Turansky. Moreau verordnet Schonung, André will dem jedoch keineswegs folgen: Er will fit für den nächsten Auftritt sein. Außerdem muss der Tänzer sowohl vor den Ärzten als auch vor seinen Kollegen ein Geheimnis bewahren. Als Matteo jedoch eine fortgeschrittene Arthrose diagnostiziert, gerät seine Welt ins Wanken. Ist das das Ende von Andrés Karriere?
Dr. Niklas Ahrend (Roy Peter Link) Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Dr. Elias Bähr (Stefan Ruppe) Vivienne Kling (Jane Chirwa) Tom Zondek (Tilman Pörzgen) Mikko Rantala (Luan Gummich) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Julia Berger (Mirka Pigulla) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Dr. Franziska Ruhland (Gunda Ebert) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Prof. Dr. Karin Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Cora Sander (Anna Lena Class) Robert Sander (Florian Steiner) André Turansky (Luk Pfaff) Peter Knaute "Piet" (Sebastian Nakajew)
Gabi Bähr, die Mutter von Elias Bähr, wird von ihrem Neffen Fiete Petersen für eine Nachsorgeuntersuchung ins Johannes-Thal-Klinikum gebracht. Obwohl sich Elias' Mutter angeblich viel besser fühlt, muss er eine beunruhigende Entdeckung machen. Auch Ausbilder Dr. Niklas Ahrend und Chefärztin Prof. Patzelt bestätigen, dass Gabi Bährs Herzerkrankung zurückgekehrt ist und sie schnell operiert werden muss. Gabi nimmt die Diagnose gefasst auf, will sich nicht weiter damit beschäftigen und bittet Elias und Fiete, es genauso zu halten. Elias möchte sich damit ablenken, dass er bei Fiete ein mysteriöses Symptom untersucht. Doch die Sorge um seine Mutter holt ihn bald ein und kanalisiert sich in großem Misstrauen gegenüber Vivi, die bei der geplanten Herz-Operation assistieren soll ... Antonia Menzel taucht nicht zum ersten Mal in der Notaufnahme des JTKs auf. Dr. Franziska Ruhland ist diese Patientin von früheren Besuchen nur allzu gut bekannt, aber sie muss sich erst um akutere Fälle kümmern. Dieses Mal ist sich Antonia allerdings sicher, einen Herzinfarkt erlitten zu haben und dringend Hilfe zu benötigen. Die Assistenzärzte Tom Zondek und Mikko Rantala, die zu mehr selbstständigen Handeln aufgerufen wurden, nehmen sich der Patientin an und kommen zum vermeintlich gleichen Ergebnis wie sie. Zum Glück greift Franziska rechtzeitig ein!
Unterdessen möchte Wolfgang Berger Julia und Vivi ein Wellness-Wochenende spendieren, damit sie den geplatzten Tauchurlaub nachholen können. Es scheint aber, als könne niemand sonst den bereits eingeplanten Tagungsbesuch übernehmen. Da muss Berger kreativ werden.
Dr. Niklas Ahrend (Roy Peter Link) Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Dr. Elias Bähr (Stefan Ruppe) Vivienne Kling (Jane Chirwa) Tom Zondek (Tilman Pörzgen) Mikko Rantala (Luan Gummich) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Julia Berger (Mirka Pigulla) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Dr. Franziska Ruhland (Gunda Ebert) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Prof. Dr. Karin Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Fiete Petersen (Adrian Gössel) Gabi Bähr (Irene Kugler) Antonia Menzel (Anna Overdiek)
- Innsbruck Mit seinem kulinarischen Reisemagazin "grenzenlos köstlich" kitzelt Spitzenkoch Björn Freitag das - in lukullischer Hinsicht - Aufregendste aus einer Stadt oder Region heraus und sorgt so für viele spannende Entdeckungen. Er folgt einem besonderen kulinarischen Kompass, der ihn zu Restaurants, Märkten und Erzeugern führt, die nicht in jedem Reiseführer stehen. Diesmal macht er sich auf nach Österreich. Genauer gesagt in den Westen, in die Hauptstadt Tirols: Innsbruck. Skigebiet und Sommer-Wanderparadies, Sprungbrett nach Italien und kulinarische Hochburg. In Innsbruck und Umgebung sucht Björn Freitag die leckersten Gerichte und kulinarischen Hotspots, die sich rund ums Goldene Dachl, Annasäule und Triumphbogen finden lassen. Björn trifft auf Reise-Bloggerin Lea Haijner, die ihn in die Ecken und Kanten Innsbrucks einführt - inklusive Verkostung typischer Leckereien - und dafür geht es natürlich auch hoch auf den Berg, um den berühmten "Umbrüggler Scheiterhaufen" zu probieren. "Gewaltig" - wie man hier oben auf der Alm sagt. Selbstverständlich führt kein Weg an den Jungs vom allseits beliebten Futterkutter vorbei. Hier heißt es so schön: Wir stellen die Welt auf den Topf. Gekocht werden Rezepte aus der ganzen Welt mit regionalen und saisonalen Zutaten. Björn persönlich fährt nach getaner Arbeit die Gerichte per Lastenrad zum Franziskanerplatz. Untrennbar mit der Innsbrucker Food-Kultur verbunden ist natürlich die Markthalle. Hier wird nicht nur Frisches dargeboten, hier verkaufen auch regionale Bauern ihre Erzeugnisse direkt an die Innsbrucker. Der Spitzenkoch probiert sich durch die Marktstände mit regionalen Zutaten, die er zusammen mit Spitzenkoch Anjo Pegel zu Zwetschgenknödel und Zwetschgenröster verarbeitet. Ob Reise-Bloggerin, Restaurant-Besitzerin, Bauer, Bäcker, "Startupper" - sie alle zeigen dem Besucher aus NRW Bodenständiges und auch die feinsten Spezialitäten. Aber wie lautet am Ende das Fazit? Ist Innsbruck eine kulinarische Reise wert? Björn Freitag wird berichten.
Eine Laubhütte, als Schutz vor Kälte und Witterung. Beim Survivaltraining in der Eifel lernen die Teilnehmer, sich selbst ein Dach über den Kopf zu bauen und sich zu versorgen. Sie suchen, was die Natur hergibt und sie lernen, wie wichtig es ist, aufeinander zu achten. Für die Hütte wird Laub gesammelt und aufeinander geschichtet. Wenn sie richtig gebaut ist, schützt sie sogar vor Minusgraden. Das Alte wiederentdecken und Neues damit verbinden, dass ist das Ziel in der Wildnisschule Dahlem.
Und das ist nur eine von vielen Veränderungen, die die Region erlebt. Früher galt die Eifel als abgelegen und rückständig, als Schießplatz und "Preußisch Sibirien". Heute hat die Eifel ein vollkommen gewendetes Image: Vormals arme Landschaften wie das Hohe Venn, die Maare oder das Ahrtal werden neu entdeckt und neu vermarktet: aus einem Militärgelände wurde ein Nationalpark mit großer Natur- und Artenvielfalt, in einem Schloss in Flamersheim entstand ein Sternerestaurant mit regionaler Küche und aus Bad Münstereifel wurde gleich ein ganzer Outlet Shopping Ort. Die Eifel ist berühmt für ihren Rotwein, der hier spektakulär an Steilhängen wächst. Doch es gibt auch andere Entwicklungen: immer mehr Vulkankegel verschwinden, obwohl es in der Erde brodelt. Es gibt immer wieder kleinere und größere Erdbeben und der Klimawandel verändert den Wasserzyklus der Eifel.
Die Dokumentation "Die Eifel lebt" erzählt von diesen Veränderungen. Für den 2004 gegründeten Nationalpark Eifel ist Veränderung sogar Programm. Vom Jahr 2034 soll das rund 11.000 Hektar große Naturschutzgebiet weitgehend sich selbst überlassen werden. Große Teile sollen verwildern und Menschen dürfen ihn nur auf vorgeschriebenen Routen betreten. Bis dahin, so erzählt der Parkranger, Roland Wollgarten, soll er zu einem Buchenmischwald werden. So sahen die alten Wälder hier nämlich aus. Der Film erzählt, wie die Eifel vor 200 Jahren aussah und dann durch die Preußen verändert wurde.
"Die Eifel lebt" zeigt die Chancen und die Herausforderungen der Veränderungen in der Region im Naturschutz wie im Tourismus. Der Film entdeckt die neue Attraktivität der Region und räumt mit alten Klischees auf, indem er Menschen zu Wort kommen lässt, die auf ihre Weise Eifler Erfolgsgeschichten erzählen. Etwa der Hobby-Astronom Harald Bardenhagen. Für ihn sind Eifler Sternennächte so schutzwürdig wie seltene Pflanzenarten für den Park-Ranger.
Die Eifel lebt zeigt das Kloster Maria Laach und die umliegenden Maare. Auf der einen Seite erfolgreiche Vermarktung mit Biohof und eigener Fischerei Im See, auf der anderen Seite die wunderschöne Landschaft, in der kleinen Schönheitsfehler, Blasen im Wasser, eine vorhandene Aktivität von Vulkanismus anzeigen. "Die Eifel lebt", auch in ihrer Tiefe.
Wann gibt's mal endlich wieder Urlaub? Ein Urlaub, wie er vor Corona einmal war. Ja, mit Sommerferien von Holland bis Mallorca. Und nicht nur Balkonien wie im letzten Jahr. Die Sehnsucht nach einem normalen Sommerurlaub ist nach über einem Jahr Pandemie riesig. Was möglich ist, welche Auflagen es gibt und wohin es am besten geht, beantwortet Moderator Christian Loß in "Unser Urlaub". Dabei präsentiert er die schönsten Reiseziele und jede Menge Tipps und Tricks für einen rundum gelungenen Urlaub.
Moderationsausschnitte mit Bettina Böttinger, Susan Link & Micky Beisenherz
Rund um das Thema Liebe gibt es unzählige romantische, lustige aber auch nervenaufreibende Geschichten.
Viele solcher Lovestorys wurden im Kölner Treff schon erzählt.
Sänger Wincent Weiss berichtet über verliebte Fans, Schauspieler Henry Hübchen über die Herausforderung bei Liebesszenen mit einer attraktiven Schauspieler-Kollegin und Autorin AmelieFried verrät, dass ihr Schwiegervater sie zunächst nicht leiden konnte.
Im Kölner Treff Best of "Rund um die Liebe" zeigen wir noch einmal die schönsten und heitersten Liebesgeschichten unserer Gäste.
Mit dabei sind außerdem u.a.: Anna Schudt, Alfred Biolek, Mariele Millowitsch , Marika Kilius, Samuel Koch.
Darf Judentum sexy sein? Und müssen wir den Holocaust ständig tabuisieren? Daniel, Laura Cazés und Helene Braun reden Tacheles - und trinken einen drauf.
Nachhaltigkeit, Feminismus und Queerness: Werte, die laut Helene Braun keine Option, sondern fester Bestandteil des heutigen Judentums sein sollten. Als jüngste angehende Rabbinerin Deutschlands möchte sie anderen den Zugang zu einer aufgeschlosseneren jüdischen Kultur erleichtern. Gemeinsam mit Laura Cazés, Vertreterin der Jewish Women Empowerment-Bewegung, tritt sie ein für ein Judentum der Gegenwart. Und den Mut, dem Holocaust bei koscherem Essen und Drinks ein wenig seiner Macht zu nehmen.
Der Schauspieler und Musiker Daniel Donskoy ist Gastgeber von "Freitagnacht Jews" und lädt immer freitags, zum jüdischen Ruhetag Schabbat, spannende Gäste ein, mit denen er leidenschaftlich über Jüdischkeit spricht. Am Schabbat-Tisch gibt es keine Tabus - die Gespräche sind kontrovers, provokant und mit viel Sinn für Humor. Am Ende steht vor allem eines: Verständnis füreinander zu entwickeln und eine neue Perspektive auf das Wort "Jude" zu werfen.
Moderationsausschnitte mit Bettina Böttinger, Susan Link & Micky Beisenherz
Rund um das Thema Liebe gibt es unzählige romantische, lustige aber auch nervenaufreibende Geschichten.
Viele solcher Lovestorys wurden im Kölner Treff schon erzählt.
Sänger Wincent Weiss berichtet über verliebte Fans, Schauspieler Henry Hübchen über die Herausforderung bei Liebesszenen mit einer attraktiven Schauspieler-Kollegin und Autorin AmelieFried verrät, dass ihr Schwiegervater sie zunächst nicht leiden konnte.
Im Kölner Treff Best of "Rund um die Liebe" zeigen wir noch einmal die schönsten und heitersten Liebesgeschichten unserer Gäste.
Mit dabei sind außerdem u.a.: Anna Schudt, Alfred Biolek, Mariele Millowitsch , Marika Kilius, Samuel Koch.
WDR
Available schedules: 03/11/2021 - 01/19/2026•Time zone: Central European Summer Time (CEST) UTC +2
•Country: Germany•Language: German