Der Herd ist 7 Jahre alt und schon kaputt. "Das ist kein Zufall, sondern gewollt," sagt Heinrich Jung und krempelt die Ärmel hoch. "Die Dinge werden so gebaut, dass sie kaputt gehen. Sie sollen sich ja ein neues Gerät kaufen," sagt er und schraubt die Elektronik des Herdes auf. Vor 37 Jahren hat sich der Elektro-Meister mit seiner Reparaturwerkstatt für defekte Elektrogeräte selbständig gemacht. Er ist ein Überzeugungstäter: "Wir schmeißen viel zu viel weg." In vielen Dingen, die uns umgeben, sei eine Sollbruchstelle eingebaut, behauptet Jung: Herde, Toaster, Mixer, Waschmaschinen, Smartphones und Rasierapparate würden absichtlich nicht für die Ewigkeit konstruiert.
Geplante Obsoleszenz nennt dies der Fachmann, der Verfall soll uns zwingen, wegzuwerfen und zu konsumieren. Aber ist das im Angesicht wachsender Müllberge aus Plastik- und Elektro-Schrott, in Zeiten schwindender Ressourcen noch zeitgemäß? Längst gibt es Menschen, die eine neue "Kultur der Reparatur" fordern. Die Story stellt sie vor: Den Professor, der lieber an seinem alten Autos schraubt, statt sich einen Neuwagen zu holen. Den Astronauten, der alte Radios wieder zum Laufen bringt. Und den einst arbeitslosen Bastler, der eine Technik gefunden hat, alte Akkus zu erneuern: "Reparieren ist ein lohnendes und zugleich nachhaltiges Geschäft", sagt Frank Bräuer, der heute 10 Mitarbeiter beschäftigt.
Doch Reparaturwillige müssen viele Hürden überwinden: Nicht mehr lieferbare Ersatzteile, eigens konstruiertes Spezial-Werkzeug, ohne das die Reparatur unmöglich ist, fest verschweißte Teile, die nicht ausgetauscht werden können - Möglichkeiten der Reparatur-Verhinderung gibt es viele. Was sagen die Hersteller dazu? Und müssten nicht Gesetze gegen solche Praktiken verabschiedet werden? Heinrich Jung ist nicht nur Gründer eines Repair-Cafés, er ist auch Mitglied im "Runden Tisch Reparatur" - ein Verein, der gesetzliche Veränderungen im Sinne der Nachhaltigkeit fordert. Der Elektro-Meister zieht triumphierend eine kleine Relais-Schaltung aus der Platine des defekten Herdes: "Absichtlich unterdimensioniert, das kenn ich schon!" Er tauscht das zu kleine Relais gegen ein größeres und der Herd läuft wieder. Materialkosten: keine 4 Euro...
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Der Herd ist 7 Jahre alt und schon kaputt. "Das ist kein Zufall, sondern gewollt," sagt Heinrich Jung und krempelt die Ärmel hoch. "Die Dinge werden so gebaut, dass sie kaputt gehen. Sie sollen sich ja ein neues Gerät kaufen," sagt er und schraubt die Elektronik des Herdes auf. Vor 37 Jahren hat sich der Elektro-Meister mit seiner Reparaturwerkstatt für defekte Elektrogeräte selbständig gemacht. Er ist ein Überzeugungstäter: "Wir schmeißen viel zu viel weg." In vielen Dingen, die uns umgeben, sei eine Sollbruchstelle eingebaut, behauptet Jung: Herde, Toaster, Mixer, Waschmaschinen, Smartphones und Rasierapparate würden absichtlich nicht für die Ewigkeit konstruiert.
Geplante Obsoleszenz nennt dies der Fachmann, der Verfall soll uns zwingen, wegzuwerfen und zu konsumieren. Aber ist das im Angesicht wachsender Müllberge aus Plastik- und Elektro-Schrott, in Zeiten schwindender Ressourcen noch zeitgemäß? Längst gibt es Menschen, die eine neue "Kultur der Reparatur" fordern. Die Story stellt sie vor: Den Professor, der lieber an seinem alten Autos schraubt, statt sich einen Neuwagen zu holen. Den Astronauten, der alte Radios wieder zum Laufen bringt. Und den einst arbeitslosen Bastler, der eine Technik gefunden hat, alte Akkus zu erneuern: "Reparieren ist ein lohnendes und zugleich nachhaltiges Geschäft", sagt Frank Bräuer, der heute 10 Mitarbeiter beschäftigt.
Doch Reparaturwillige müssen viele Hürden überwinden: Nicht mehr lieferbare Ersatzteile, eigens konstruiertes Spezial-Werkzeug, ohne das die Reparatur unmöglich ist, fest verschweißte Teile, die nicht ausgetauscht werden können - Möglichkeiten der Reparatur-Verhinderung gibt es viele. Was sagen die Hersteller dazu? Und müssten nicht Gesetze gegen solche Praktiken verabschiedet werden? Heinrich Jung ist nicht nur Gründer eines Repair-Cafés, er ist auch Mitglied im "Runden Tisch Reparatur" - ein Verein, der gesetzliche Veränderungen im Sinne der Nachhaltigkeit fordert. Der Elektro-Meister zieht triumphierend eine kleine Relais-Schaltung aus der Platine des defekten Herdes: "Absichtlich unterdimensioniert, das kenn ich schon!" Er tauscht das zu kleine Relais gegen ein größeres und der Herd läuft wieder. Materialkosten: keine 4 Euro...
Als wenn die Geldsorgen nicht sowieso schon erdrückend genug wären, kommt nun auch noch das Bauamt und fordert Baron Philipp auf, den Turm des Schlosses in seinen ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen. Anderenfalls werde das Schloss seinen Denkmalstatus verlieren. Als Onkel Herrmann unerwartet auf der Bildfläche erscheint, ist schnell klar, wer hinter der Sache steckt. Denn Herrmann will Philipp schon lange von Schloss Hasenburg vertreiben, um dort selbst als neues Familienoberhaupt zu residieren. Dieses Mal scheint die Situation aussichtslos. Doch als Lili und der Baron sich schon fast mit dem Auszug aus dem Schloss abgefunden haben, macht Sam im Turm des Schlosses eine folgenschwere und damit rettende Entdeckung.
Markus meint es wieder einmal zu gut mit Sam: Er hat die Band bei einem Songcontest angemeldet und tatsächlich stehen Sam, Jack und Lucy plötzlich im Länderfinale. Doch wie sollen sie gemeinsam auftreten? Jack und Lucy überreden ihre Eltern, von Australien nach Deutschland fliegen zu dürfen. Dummerweise lässt der Ausbruch eines Vulkans den gesamten internationalen Flugverkehr zusammenbrechen - und wieder ist es Markus zu verdanken, dass die drei schlussendlich zumindest virtuell gemeinsam auf einer Bühne stehen. Fehlt nur noch der passende Bandname. Wie der Zufall es will, hat Baron Philipp einen ganzen Schwung Merchandising fürs Schloss bestellt - doch auf den T-Shirts, Regenschirmen und Baseball-Caps prangt in schönen Lettern "Nasenburg" statt "Hasenburg": die Lösung für die Namenssuche der Band?
Folge 27 "Sieg und Niederlage" Es ist das erste große Spiel für die U14 und Kapitän Jamie ist entschlossen, das Spiel zu gewinnen. Doch Trainerin Molly setzt andere Prioritäten und will erst einmal den Teamzusammenhalt stärken. Jamie ist anderer Meinung und setzt seinen Kopf durch, was zu Diskussionen und einem unerwarteten End-Ergebnis führt. Währenddessen findet Boggy einen neuen Freund, der ihm auf überraschende Weise neues Selbstbewusstsein gibt.
Folge 28 "Große Ziele" Jamie hat Probleme sich mit der neuen Situation zurechtzufinden. Dillon versucht ein guter Kapitän zu sein und zeigt eine andere Seite von sich. Durch den Einfluss ihres Vaters entwickeln sich Dillon und Liam in sehr unterschiedliche Richtungen. Aber wer steht für das Richtige ein, wenn es hart auf hart kommt?
Die Sendung mit der Maus Spezial: Die JapanMaus WDR Fernsehen, Freitag 23. Juli 2021, 9.00 Uhr WDR Fernsehen, Samstag 24. Juli 2021, 12.00 Uhr (Wdh.)
Olympia in Japan - in der Hauptstadt Tokio finden in diesem Jahr die Spiele statt, mit den besten Sportlerinnen aus aller Welt. Für seine erste AuslandsMaus besuchte Ralph Caspers auch schonmal Japan. Ralph Caspers lüftet Geheimnisse des japanischen Alltags: Um herauszufinden, wie die Menschen in der japanischen Hauptstadt Tokio leben, zieht Ralph los. Eine japanische Familie lädt ihn ein, ihren Alltag kennen zu lernen. Ralph erfährt, wie sie wohnt und, dass sich Japaner zur Begrüßung nicht die Hand schütteln. In der Schule entdeckt er, wie kompliziert es ist, japanische Schriftzeichen zu lernen: Mehrere Schriften mit Tausenden verschiedener Zeichen stehen auf dem Lehrplan. In der halben Maus-Stunde entdeckt Ralph noch jede Menge weitere Unterschiede zwischen Japan und Deutschland - und welche Schuhe er in einem japanischen Badezimmer tragen muss.
Erstsendung: 2005 Redaktion: Joachim Lachmuth (WDR)
Bildmaterial im Internet unter www.ard-foto.de Pressekontakt: WDR Kommunikation, Lena Schmitz, Tel. 0221 - 220-7121 planpunkt, Marc Meissner, Stephan Tarnow, Tel. 0221 - 9125570
Bettina Böttinger ist für WDR und SWR in ihrer Heimat unterwegs, um zu hören, wie es den Menschen nach der verheerenden Naturkatastrophe geht. Vor allem aber schaut sie nach vorne: Wie gehen die Aufräumarbeiten weiter? Wie läuft der Wiederaufbau? Sie spricht mit Menschen, die von der Flutkatastrophe betroffen sind und mit Verantwortlichen, die versuchen, Not zu lindern und das Chaos zu bewältigen. Mit dabei sind Helden und Helfer wie Hubert Schilles, der auf dem bröckelnden Deich der Steinbachtalsperre mit seinem Bagger das entscheidende Loch buddelte, damit Wasser abfließen konnte. Mit dabei auch der Klimaexperte Ranga Yogeshwar, die Traumaexpertin Sandra Sangsari, Cornelia Weigand, die Bürgermeisterin von Altenahr. Und Bettina Böttinger redet mit vielen weiteren Betroffenen der katastrophalen Flut mit mehr als 100 Toten, unzähligen Vermissten und vielen Menschen, die über Nacht ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben.
Eine Woche nach der großen Unwetter-Katastrophe blicken wir zurück auf die Tage nach der tödlichen Flut in der Eifel. Die Menschen halten zusammen und räumen auf. Cornelia Weigand, Bürgermeisterin von Altenahr, zeigt das Ausmaß der Zerstörung in ihrer kompletten Verbandsgemeinde. Es wird Jahre dauern, bis die Infrastruktur in der Region wieder hergestellt sein wird: Zerstörte Brücken, kaputte Häuser, Schlamm und Schutt wohin man schaut. Die seelischen Wunden nach solchen Katastrophen weiß der Freiburger Gernot Krauß einzuordnen: Er ist Fluthilfekoordinator bei Caritas International und kennt die Belastungen für Helfer und Bevölkerung sehr genau. Denn viele Menschen an der Ahr stehen vor den Trümmern ihrer Existenz: Ob Hotelier, Tankstellenbesitzerin oder Winzer. Ob in Irrel, Insul oder Seffern - die Geschichten aus dem Katastrophengebiet gleichen sich und sind doch alle so unterschiedlich wie die Menschen der betroffenen Region. Hoffnung geben die vielen ehrenamtlichen Helfer, das THW und die Bundeswehr und natürlich auch die eilig von der Politik zugesagten Millionenhilfen. Aber vielleicht noch viel mehr der für immer verloren geglaubte Ehering, der plötzlich im Schlamm wieder auftaucht.
Die Aussicht ist grandios: Taipei 101 ist eines der höchsten Gebäude der Welt und das Wahrzeichen von Taiwans Hauptstadt Taipeh. Seine Glitzerfassade steht für das moderne Taiwan, für eine pulsierende Metropole, für Aufbruch, Fortschritt, Zukunft.
Doch Taiwan ist weit mehr: Glasklares Wasser an den Stränden im Süden, atemberaubende Marmor-Bergschluchten, sanfte Teeplantagen in alpiner Bergwelt. Ein Land, das trotz aller Moderne noch tief verwurzelt ist in seinen Traditionen. Und in seinem Glauben: Die Welt der Geister ist sehr lebendig in Taiwan. Die Reise führt quer durchs Land, von den Sandstränden des Pazifiks bis in die Bergwelt des Taroko-Nationalparks mit Wasserfällen und buddhistischen Tempeln. Dort leben Ureinwohner, die bis heute ihre Riten lebendig halten.
So wie die Großfamilie mit besonderer Berufstradition: Großvater, Vater und Tochter arbeiten als Knochengräber und sorgen für das Seelenheil ihrer Vorfahren. Und vor alpiner Kulisse ackern die Teebauern wie vor 100 Jahren. Dennoch sind sie mit ihrer Erfindung in der Neuzeit angekommen: Der weltweit bekannte Perlen- oder auch Gunpowder-Tee wird auf den Nachtmärkten der Hauptstadt Taipeh getrunken.
Baby-Boom im Revier von Tierpfleger René Walther: Bei den Moschusochsen ist nach vier Jahren das erste Mal ein kleines Kalb zur Welt gekommen. Mutter Momsel kümmert sich vorbildlich um ihr Neugeborenes. Die Freude über den Nachwuchs ist groß, denn die Aufzucht der imposanten Nordamerikaner ist schwierig.
Geburtenboom auch bei den Köhlerschildkröten: Nach der ersten Schlupfwelle vor 23 Tagen ist nun auch das zweite Gelege von weiteren fünf Eiern fast komplett geschlüpft. Ein Baby ist gerade noch dabei, sich aus der Schale zu pellen.
Ein wenig Sorgen macht sich Marzanna Glogowska um ihren aktuellen Schützling: ein vier Monate altes Erdferkel-Kind. Normalerweise ist es ziemlich hungrig, neugierig und lebhaft. Doch heute kann die Pflegerin ihn weder zum Fressen noch zum Spielen animieren...
In der Vogelaufzuchtstation des Tierparks gibt es einen heimlichen Star: Eine kleine Kenni-Cotti-Eule - der Liebling aller Tierpfleger. Weil die Eulen-Mutter ihre Eier nicht in den geschützten Brutkasten, sondern ins Freie gelegt hat, ist das kleine Küken künstlich ausgebrütet worden. Reviertierpfleger Ronald Richter schaut heute auf eine Federprobe bei dem putzigen Kreischeulen-Kind vorbei.
In Berlin gibt es zwei Oasen für Tiere. Den artenreichen Zoo Berlin. Und den Tierpark Berlin - der größte Landschaftstiergarten Europas. In diesem Paradies kommen unzählige Zoobabies auf die Welt.
Oberarzt Dr. Marc Lindner muss schwer schlucken, als die junge Leni Fichtner mit einem Hirntumor erneut bei ihm vorstellig wird. Marc hatte ihr bereits einmal das Leben gerettet, aber dieses Mal fällt die Diagnose noch schlechter aus. Egal, wie oft er sie rettet, der Krebs wird wohl immer wieder kommen. Er versteht nicht, wieso Leni nach wie vor an ihn glaubt.
Während Dr. Theresa Koshka Marcs Entwicklung besorgt beobachtet, steht ihm bei dieser Herausforderung überraschend die neue Assistenzärztin Rebecca Krieger zur Seite. Als sich der Fall um Leni dann wie erwartet zuspitzt, ist Marc nicht nur als Koryphäe, sondern vor allem auch als Mensch gefragt. Besonders weil das Ergebnis der OP einmal nicht so ist wie erhofft ...
Herbert Kupfer kommt mit einer verletzten Hand ins JTK, denn sein Pony Anke hat ihn getreten, als er es zum Einschläfern bringen wollte. Eigentlich hängt Herbert sehr an seinem Pony, doch das Tier ist krank und laut Tierarzt nicht zu therapieren. Oberarzt Dr. Matteo Moreau nimmt sich des komplizierten Handbruchs von Herbert an, Assistenzarzt Tom Zondek hingegen soll sich darum kümmern, dass Pony Anke zu seiner eigentlichen Endstation gebracht wird.
Doch ein Blick in die treuen Pony-Augen und Tom bringt es nicht übers Herz - was Moreau natürlich durchschaut! Unverhofft macht Matteo ihm einen neuen Vorschlag: Tom soll das Pony heilen, um sich für Herberts zweite OP zu qualifizieren!
Während Leyla Sherbaz sich den Kopf darüber zerbricht, wie sie die Elternzeit gestalten kann, hat Ben bereits eine Lösung gefunden. Eine, die Matteos Spott auf sich zieht und selbst Leyla überrascht!
Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Dr. Elias Bähr (Stefan Ruppe) Vivienne Kling (Jane Chirwa) Tom Zondek (Tilman Pörzgen) Mikko Rantala (Luan Gummich) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Julia Berger (Mirka Pigulla) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Prof. Dr. Karin Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Leni Fichtner (Leonie Wesselow) Herbert Kupfer (Rainer Wöss)
Dr. Leyla Sherbaz geht es in ihrer Schwangerschaft wunderbar und sie sieht noch keinen Grund, verfrüht in Mutterschutz zu gehen. Doch das ändert sich, als Alina Böhme mit starken Bauchschmerzen vorstellig wird und sofort notoperiert werden muss. Während des Eingriffs setzen bei Leyla überraschend Übungswehen ein und sie muss den OP verlassen.
Bevor ein anderer Oberarzt eintrifft, hat der angehende Facharzt Ben Ahlbeck die Not-OP bereits allein vollendet. Alinas Schwester Gabi Böhme zeigt sich überbesorgt und als es bei Alina zu postoperativen Komplikationen kommt, weiß Gabi sofort, dass Ben etwas falsch gemacht hat. Die Situation spitzt sich zu, als Leyla zugibt, dass sie das nicht widerlegen kann, weil sie nicht anwesend war. Sofort verlangt Gabi einen Behandlungsstopp und auch Leyla kann ihre Zweifel nicht ablegen. Ben fühlt sich um Jahre zurückgeworfen.
Dr. Elias Bähr ist endlich gesund zurück am JTK. Dort wartet auch bereits der erste Patient auf ihn: Dirk Thienelt hat sich selbst das Auge zugeklebt. Vor lauter Müdigkeit hat er Augentropfen mit Sekundenkleber verwechselt. Schuld an seinem Schlafmangel soll die neue WLAN-Verbindung in seinem Haus sein. Dr. Moreau zweifelt an der Zurechnungsfähigkeit Herr Thienelts, der ein Schlaflabor zur Überprüfung heftig ablehnt. Da greift Elias in die Trickkiste und überführt Dirk mit einer für ihn untypischen Idee ...
Derweil steht Bergers Geburtstag bevor und ausgerechnet Rebecca hat beim Streichholzziehen den Kürzeren gezogen. Was soll sie dem Vater, den sie nie kannte, nur kaufen?
Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Dr. Elias Bähr (Stefan Ruppe) Vivienne Kling (Jane Chirwa) Tom Zondek (Tilman Pörzgen) Mikko Rantala (Luan Gummich) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Julia Berger (Mirka Pigulla) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Prof. Dr. Karin Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Rebecca Krieger (Milena Straube) Gabi Böhme (Hanna Scheibe) Alina Böhme (Amelie Herres) Dirk Thienelt (Stephan Grossmann)
- Die perfekte Pizza - So gelingt sie sicher! Von der klassischen Variante mit Mozzarella und Tomatensauce über Extravaganzen mit Trüffel oder sogar süß mit Schokolade: Pizza ist nicht nur in Italien äußerst beliebt. Aber was macht eine richtig gute Pizza aus? Mit welchen Tricks kriegt man sie selbst zu Hause hin? Und warum schmeckt sie beim Italiener so unvergleichlich? Das findet der Vorkoster heute heraus! Björn Freitag will wissen: Was können Fertig-Pizzen und sind sie wirklich so schlecht wie ihr Ruf? Der Vorkoster probiert sich durch die angesagtesten Trend-Produkte auf dem Pizza-Markt - mit überraschenden Erkenntnissen. Pizza-Equipment im Test. Kriegt man mit Pizzastein, -automat & Co. wirklich eine Pizza wie beim Italiener hin? Zu Besuch bei den Meistern - Björn Freitag lernt von echten Pizzaioli, worauf es bei Zutaten und Zubereitung ankommt. Großes Finale: Der Vorkoster fährt zur Pizza-WM nach Italien und kann dort nicht nur spektakuläre Teig-Akrobatik beobachten und die großen Meister der Pizza-Backkunst kennenlernen, sondern erfährt: Was ist sie denn nun, die beste Pizza der Welt?
Die Programme der ARD werden heute von 7 Uhr morgens bis Mitternacht ein Zeichen für Zusammenhalt in Deutschland setzen. Auf vielen ARD-Radiowellen beginnt der ARD-Benefiztag um 7 Uhr mit einem Innehalten in Gedenken an die Opfer der Katastrophe.
Gemeinsam mit "Aktion Deutschland hilft - Bündnis deutscher Hilfsorganisationen" rufen die Radiowellen den gesamten Freitag und abends Das Erste zu Spenden auf, um die Menschen in den Hochwassergebieten weiter zu unterstützen und Mut zu machen.
Der ARD-Benefiz-Tag mündet abends in eine Live-Sendung aus Köln und Leipzig um 20:15 Uhr im Ersten. Durch den Abend führen Ingo Zamperoni (Köln) und Sarah von Neuburg (Leipzig). "Wir halten zusammen - Der ARD-Benefiz-Abend zur Flutkatastrophe" entsteht in Zusammenarbeit von SWR, WDR, MDR, BR, NDR sowie Kimmig Entertainment.
Die Menschen im SWR- und im WDR-Sendegebiet sind von dem Hochwasser besonders betroffen - und erfahren in diesen Tagen eine enorme Hilfsbereitschaft und Solidarität. Ingo Zamperoni führt in Köln Gespräche mit Fachleuten, Helfer:innen und Betroffenen - im Studio und per Live-Schalte in die Krisengebiete. Menschen, die alles verloren haben, sollen eine Stimme bekommen. Genauso wie die, die in den Katastrophen-Gebieten ganz konkrete Hilfe anbieten. Der Dank geht auch an die Tausenden Einsatzkräfte, die jetzt bei einer der schlimmsten Hochwasser-Katstrophen der vergangenen Jahrzehnte helfen.
Viele Künstler:innen haben spontan für den Benefiz-Abend zugesagt und werden vor allem in Leipzig live auftreten. Mit dabei sind unter anderem Herbert Grönemeyer, Sarah Connor, Peter Maffay, Roland Kaiser, Die Prinzen, Max Giesinger, Max Mutzke, Jeannette Biedermann, Yvonne Catterfeld, Joris, Frida Gold und Brings. Außerdem möchte die Livesendung von Leipzig aus Mut machen mit Geschichten von Menschen, die bei den Hochwasserkatastrophen in Mitteldeutschland 2002 und 2013 ähnliches erlebt haben und die sich den jetzt betroffenen Menschen besonders verbunden fühlen.
Wetterkatastrophen wird es in Zukunft häufiger geben. Da ist sich ARD-Meteorologe Sven Plöger sicher. Mehr Starkregen, der ganze Stadtteile überflutet. Stärkere Orkane, die Dächer abdecken und Bäume entwurzeln. Lang anhaltende Dürresommer, die der Landwirtschaft die Ernte verderben. Am 18. Januar 2007 fegte der Orkan mit mehr als 200 km/h über das Land. 25 Millionen Bäume wurden allein in Nordrhein-Westfalen entwurzelt, die meisten davon im Sauerland und Siegerland. Kyrill kostete viele Menschen die Existenz und manche sogar das Leben. Ein Erdbeben erschütterte die Aachener Region. Am 13. April 1992 wackelte die Erde und zerstörte viele Häuser in Heinsberg. Selbst am Rhein waren die Wellen zu spüren. Kreuzblumen des Kölner Doms stürzten zu Boden. Zwei Jahre später flogen an einem heißen Sommertag faustgroße Hagelkörner auf den Dom und die Stadt. Sie durchlöcherten Glasdächer und Fenster und zerbeulten tausende von Autos. In Münster waren es zwanzig Jahre später "nur" Regentropfen, dafür eine unglaubliche Menge. Teilweise fielen 290 Liter auf den Quadratmeter und überfluteten in kurzer Zeit das gesamte Stadtgebiet. Es goss heftig und ohne Unterbrechung, von drei Uhr nachmittags bis Mitternacht. Zwei Menschen ertranken dabei, im Keller bzw. im Auto. Der Jahrhundertsommer 2003 war genau das Gegenteil und das erste Wetterereignis, das Wissenschaftler in direkten Zusammenhang mit dem Klimawandel setzten. Mit 70.000 Toten war es eine der schlimmsten Naturkatastrophen in der Geschichte Europas. Von Mai bis September blieb es heißer und trockener als jemals zuvor. Am 25. November 2005 ging eine Milliarde Tonnen Neuschnee auf das Münsterland nieder und blieb auch auf den Stromleitungen liegen. Unter der Last des klebrigen Schnees brachen 82 Masten zusammen - Stromausfall bei 250.000 Menschen. Ochtrup im nördlichen Münsterland bibberte fast eine Woche ohne Heizung und Strom. Und denkt man in Köln an die Weihnachtszeit 1993 graut es heute noch vielen Menschen: Das Jahrhunderthochwasser. Schon zwei Tage vor Heiligabend standen Häuser in der Kölner Altstadt unter Wasser. In Bonn war der Ortsteil Beuel sogar 400 Meter landeinwärts geflutet. Das bedeutete für Tausende: Festliche Tage ohne Heizung und Strom. Die Dokumentation von Lothar Schröder blickt zurück auf die heftigsten Unwetter der letzten 25 Jahre. Ergänzt mit Analysen und Bewertungen von Sven Plöger. Oft reicht ein Stichwort und die Erinnerung an die Katastrophe kehrt zurück, wie beispielsweise Kyrill.
Die Welt schaut nach Tokio - dort beginnen im Juli die Olympischen Spiele. Der WDR schaut auf Fernost bei uns in NRW. In Düsseldorf leben über 6.500 Japaner, seit über 50 Jahren gehören sie zum Stadtbild und bereichern das kulturelle Leben. Viele kommen nur für ein paar Jahre, aber manche bleiben und sorgen dauerhaft für fernöstliches Flair in der Landeshauptstadt. Die Immermannstraße ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Standort für japanische Firmen, das Hotel "Nikko" ist die Anlaufstelle für Touristengruppen und Geschäftsleute aus Japan. Zahlreiche Supermärkte, Shops und Sushi-Restaurants prägen das Gesicht des Viertels. Traditionen und Trends aus Tokio sind bei Japanern und Deutschen gleichermaßen beliebt: Taiko-Trommeln, Teezeremonien, Karate, Manga und Cosplay. Die "Fernbeziehung" hat eine 160-jährige Geschichte und funktioniert in allernächster Nachbarschaft gut: an der Heinrich-Heine-Universität gibt es den Studiengang "Modernes Japan", ein Düsseldorfer Gymnasium bietet Japanisch als Abiturfach an. Daniela Partenzi und Andreas Turnsek gehen vor "Tokio 2021" der Frage nach, wie Düsseldorf zu Tokio am Rhein wurde.
In den Lach- und Sachgeschichten geht es heute um runde Sachen. Robert Metcalf singt ein Lied von fünf kleinen Mädchen und einem Hund - da geht es richtig rund! Marlene beschäftigt sich mit der Frage, wie viele Löcher ihr T-Shirt hat und durch welches sie ihren Kopf stecken muss. Viele Kinder spielen mit einem Ball und noch etwas Rundem: Was, das wird noch nicht verraten! Anke und Denis wollen Fußballspielen: Dass man dazu außer einem Fußball eigentlich nichts braucht, will Anke nicht so ganz glauben. Lola hat Sorge, ob sie es beim großen Eierlauf schafft, ihr Ei auf dem Löffel zu halten. Letztendlich meistert sie den Wettkampf hochkonzentriert - wenn auch im Schneckentempo! Zum Schluss stellen sich Tanja und André einer wackeligen Angelegenheit. Sie bauen einen Turm aus Kartoffeln.
Die Welt ist elefantastisch - Augen auf und mitgemacht! Der kleine blaue Elefant und seine Freunde präsentieren Geschichten zum Entdecken, Staunen und Mitlachen - extra für kleine Kinder.
Charlotte Brüggemann kann man guten Gewissens eine "Powerfrau" nennen: Seit dem Tod ihres Mannes leitet sie die familieneigene Firma für luxuriöse Fertighäuser, und auch mit Anfang 70 denkt die ebenso attraktive wie resolute Dame nicht an Ruhestand. Obwohl ihr Sohn Markus als Co-Inhaber gerne mehr Verantwortung tragen würde, hält Charlotte die Zügel fest im Griff - wenn da nicht diese Aussetzer wären, die ihr seit Neuestem zu schaffen machen.
Es beginnt mit Kleinigkeiten, die man noch amüsant finden kann: Mal steigt Charlotte in ein falsches Auto, mal kommt sie in Hauspantoffeln ins Büro. Doch es wird schlimmer. Immer öfter kann sie sich nicht mehr an alltägliche Begriffe erinnern, weiß bei Konferenzen plötzlich nicht mehr, worum es eigentlich geht, und fühlt sich in der Firma von allen Seiten hintergangen. Doch obwohl Charlotte sehr genau spürt, dass sie ihre Vergesslichkeit und ihre Aussetzer nicht nur dem Alter zuschreiben kann, verdrängt sie das Problem. Mit viel Mühe gelingt es ihr, ihre Umwelt über ihren Zustand hinwegzutäuschen.
Ihr Sohn Markus und ihre ebenfalls erwachsene Tochter Sandra bemerken zwar die Veränderungen, wollen die Situation aber zunächst nicht wahrhaben. Erst Markus' neue Lebensgefährtin, die ausgebildete Krankenschwester Katrin, findet den Mut, die Dinge beim Namen zu nennen: Charlotte leidet an fortschreitender Demenz.
Zunächst weist die stolze Charlotte jeden Verdacht einer Erkrankung von sich, reagiert spöttisch und aggressiv auf die Hilfsangebote ihrer Kinder. Zugleich werden ihre Aussetzer und Angstzustände immer dramatischer, ihr seelischer Zustand immer labiler. Doch Markus, Sandra und Katrin sind machtlos: Denn Charlotte kann nur geholfen werden, wenn sie selbst es zulässt.
Charlotte Brüggemann (Christiane Hörbiger) Markus Brüggemann (Oliver Mommsen) Sandra Brüggemann (Jeanette Hain) Katrin Wolter (Ulrike C. Tscharre) Dr. Mertens (Peter Striebeck) Luise Markert (Marlen Diekhoff) Jana Brüggemann (Lotte Flack) Tim Brüggemann (Moritz Jahn) Johann Gellert (Samuel Weiss) Polizeibeamter (Tilo Werner) Chorsängerin (Annalena Schmidt)
Expert*innen sehen noch ein riesiges Potential, deutlich mehr Energie aus Sonnenenergie zu gewinnen, als das bisher der Fall ist. Die Sonne strahlt immerhin jedes Jahr mit einer Energie von über 1.000 Kilowattstunden auf jeden Quadratmeter Deutschlands. Davon kann aber nur ein Teil genutzt werden. Deshalb testet Quarks, unter welchen Voraussetzungen sich die Solaranlage auf dem Dach lohnt. Oder auf dem Balkon: denn es gibt mittlerweile sogar Solarpanels, die auch Mieter installieren können! E-Autos, die ihren eigenen Strom mit Solarzellen auf der Karosserie erzeugen? Noch für dieses Jahr versprechen Hersteller die ersten Modelle. Ist das nur ein Marketing-Gag oder eine ernsthafte Option für Nahstrecken? Quarks geht auf Solar-Testfahrt. Welches Potential steckt noch in der Sonnenenergie? Könnte man mit Hilfe der energiereichen Sonnenstrahlung auch direkt umweltfreundliche Treibstoffe herstellen? Quarks besucht den Solarturm Jülich, an dem Forscher an dieser neuen Solartechnik arbeiten - mit vielversprechenden Ergebnissen. Effizientere Solarzellen, Solaröfen, künstliche Photosynthese: viele Expert*innen sind davon überzeugt, dass die Zukunft der Solarenergie erst anfängt. Quarks stellt die neuesten Entwicklungen vor und prüft sie auf ihre Praxistauglichkeit.
Die Sendung mit der Maus 29/2021 Das Erste, Sonntag, 18. Juli 2021, 09:30 Uhr KiKA, Sonntag, 18. Juli 2021, 11:30 Uhr
Lach- und Sachgeschichten, heute mit jeder Menge Rohre, zu viel Kuchen-Energie, einem besonderen Teig, Käpt'n Blaubär im Schlaraffenland - und natürlich mit der Maus, dem Elefanten und der Ente. Wie funktioniert eine Impfkanüle? - Heute wird geimpft! Dafür braucht man natürlich eine Spritze mit einer Kanüle. Diese hat ein ganz kleines Loch, durch das der Impfstoff gespritzt wird. Aber wie kommt dieses kleine Loch da rein? Erst einmal ist da ein sehr langes, sehr dickes Rohr. Und das wird dann gezogen wie Kaugummi... Trudes Tier: Kuchen - Endlich Nachtisch! Doch Tier hat seine Portion im Nullkommanix aufgefuttert und schielt schon auf Trudes Schälchen. Da klingelt es - und kaum hat Trude dem Besuch die Tür geöffnet, ist von ihrem Nachtisch nichts mehr übrig. Gut, dass ihr Vater Kuchen mitbringt. Doch so langsam muss Tier die ganze Energie auch mal wieder loswerden...
Flummies - Es gibt verschiedene Bälle - doch kaum einer kann so hochhüpfen wie ein Flummi. Christoph möchte wissen, wie so ein Flummie hergestellt wird. Dafür besucht das Maus-Team eine Fabrik, die die hüpfenden Gummibälle herstellt. Benötigt werden Kautschuk, Schwefel und andere Zutaten - wie bei einem Kuchen wird auch der Gummiteig ausgerollt und kommt zum Schluss in den Ofen...
Käpt'n Blaubär: Nullration - Die Bärchen wachen mit Argusaugen darüber, dass ihr Opa seine selbstverordnete Schlankheitsdiät auch einhält: Die Torte bleibt da oben stehen, bis... Ja, bis Opa unter bitter-süßesten Tortenqualen erzählt hat, wie schwierig es war, den Schlaraffen das Schlemmen beizubringen...
Redaktion: Joachim Lachmuth (WDR)
Bildmaterial im Internet unter www.ard-foto.de Pressekontakt: WDR Kommunikation, Lena Schmitz, Tel. 0221 - 220-7121 planpunkt, Marc Meissner, Stephan Tarnow, Tel. 0221 - 9125570
Seit einer Woche räumt NRW Trümmer auf. Tief Bernd hat ganze Orte plattgewalzt. Viele Menschen sind noch in Gefahr oder vermisst. Wie kann Wetter so gefährlich werden? Lässt sich irgendwas tun, um beim nächsten Mal besser geschützt zu sein? Starkregen kann jeden Ort in Deutschland treffen - mit steigender Gefahr. Deshalb bündelt Quarks das wichtigste Wissen für Unwetter-Situationen.
- Messer, Scheren und Co. - scharfe Küchenhilfen im Test Scharfe Klingen finden sich in beinahe jeder Küche: Brotmesser, Käsemesser, Gemüsemesser, Filetiermesser, Knochenmesser und viele mehr. Doch was nützt einem das beste Messer, wenn man nicht weiß, wie es richtig eingesetzt wird. Darum lädt die Hauswirtschaftsmeisterin Yvonne Willicks zum großen Schneidekurs ein. Krallengriff und Tunneltechnik? Schon mal gehört? WDR-Reporter Daniel Assmann jedenfalls nicht. Wie schneidet er ab beim großen Schnibbeltest? Das eigene Messer mit dem Wetzstahl "mal eben" scharf schleifen? Das klappt bei dem einen gut, andere hingegen tun sich schwer. Fest steht: Die Schärfe ist nicht von langer Dauer. Dazu müssen Verbraucher*innen Ihre Messer und Scheren zum Profi geben und das ist nicht immer günstig. Oder sie legen sich ein Schleifsteinset zu, damit klappt es auch zu Hause fast wie beim Profi! Wie das funktioniert, das zeigt Koch Volker Osieka Yvonne Willicks in einem Schleifkurs. Praktisch, scharf und sicher - mindestens zwei davon hat jeder in seinem Haushalt: Scheren. Wie diese hergestellt werden und warum sie in keinem Haushalt fehlen dürfen, das schaut sich die Haushalts-Check-Redaktion in einer Scherenmanufaktur in Solingen an. Handwerk made in NRW! Und: Zora Klipp, Köchin und Ex-Moderatorin eines erfolgreichen YouTube-Channels, testet für den Haushalts-Check diverse Schneide-Gadgets. Denn als Köchin hat sie täglich scharfe Utensilien im Gebrauch. Wie schneiden die Geräte im Praxistest in ihrer Küche ab? Hobel, Raspel und Zerkleinerer: Was können die nicht wirklich günstigen Hits aus Homeshopping und Direktvertrieb wirklich?
Ein geradezu inniger Hang zum Scheitern scheint bei den Matthiesens in der Familie zu liegen - ebenso wie das raubeinige Naturell. Entsprechend empfängt Vater Matthiesen seine Töchter nach vielen Jahren Funkstille: "Ihr seid herb gealtert." Das kann Esther, Rahel und Thirza aber nicht schrecken. Erstens kennen sie ihren alten Herrn und zweitens gibt es für die Gestrandeten kein anderes Zuhause mehr.
Mit der Idylle ihrer Kindheit, als sie in der Heidelandschaft verträumt eine endlose Prärie sahen, hat der heruntergekommene Reiterhof heute wenig zu tun. Ihr Vater trinkt, seit die Mutter die Familie verließ, die Mädchen machten sich später nach und nach auf und davon. Neben dem Schnaps hat Matthiesen nur einen Freund, den unverwüstlichen Tierarzt Gernot Rantzer. An seine Töchter muss sich der Einzelgänger deshalb erst wieder gewöhnen, zumal jede von ihnen genug Probleme mit sich schleppt.
Esther, um ihren Job fürchtend, versteckt ihren verkorksten Sohn David vor der Polizei. Rahel verdaut gerade eine unternehmerische Bauchlandung mit ihrem ambitionierten Modelabel. Und "Nesthaken" Thirza, nie so recht auf die Füße gekommen, träumt von einem Leben als Schriftstellerin. Ausgerechnet jetzt droht die letzte Zuflucht der Matthiesen-Töchter wegzubrechen: Wenn ihr Vater die Kredite nicht in ein paar Tagen zurückzahlen kann, macht die Bank kurzen Prozess und pfändet den gesamten Besitz. Das weckt in dem störrischen Clan aber ungeahnte Kräfte.
Der preisgekrönte Charakterdarsteller Matthias Habich gibt dem alten Matthiesen die herbe und trotzige, aber nicht uncharmante Ausstrahlung eines Mannes, den nichts mehr umhauen kann. Aus gleichem Holz sind seine ebenso starken wie stolzen Töchter geschnitzt, die trotz ihrer Misere nicht aufgeben. Die norddeutsche Komödie entstand in den Weiten von Mecklenburg-Vorpommern bei Stralsund. Für Western-Feeling sorgen die eindrucksvoll von Martin Langer bebilderte Heidelandschaft und Dominik Giesriegls erdige Countrymusik. Das großartige Drehbuch von Sathyan Ramesh schafft eine Balance zwischen Ironie und Ernst, die das Ensemble unter Regisseur Titus Selge spielfreudig umsetzt.
Matthiesen (Matthias Habich) Esther (Julia Jäger) Rahel (Ulrike C. Tscharre) Thirza (Anja Antonowicz) Gernot Rantzer (Thomas Neumann) David Matthiesen (Rouven David Israel) Bankdirektor (Martin Brambach) Hagemann (Alexander Beyer) Brauner Bär (Denis Schmidt) Kleiner Mann (Stefan Haschke) Oma Hagemann (Hiltrud Hauschke)
Experten geben Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt. Hinzu kommen viele Anregungen und Gestaltungs-Inspirationen sowie Bastelvorschläge, Rezepte und Wissenswertes über Ernährung, Gesundheit und Heilpflanzen.
Experten geben Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt. Hinzu kommen viele Anregungen und Gestaltungs-Inspirationen sowie Bastelvorschläge, Rezepte und Wissenswertes über Ernährung, Gesundheit und Heilpflanzen.
Es geht wieder aufs Land, mit tollen Familiengeschichten und leckeren Rezepten. Auch in diesem Spätsommer führt die Reise kreuz und quer durch Nordrhein-Westfalen - Corona bedingt allerdings mit dem Fahrrad, der Land und Lecker-Oldtimerbus macht Pause. Sechs Landfrauen und -Männer stellen ihre Höfe vor und laden sich gegenseitig zu einem Hoffest ein. Die besten Heimathäppchen werden aufgetischt - regional, saisonal und lecker.
In der ersten Folge führt die kulinarische Reise ins Bergische Land zu der jungen Familie Tölkes. Zwischen Rhein und Sieg liegt Gut Fussberg mit seiner rund 600 Jahre alten Geschichte. Bio-Bauer Lukas hat sich der artgerechten Tierhaltung und der Herstellung von Bio-Lebensmitteln verpflichtet. Hier leben die Kühe in Mutterkuh-Haltung und die Freiland-Hähnchen toben auf den Wiesen. Die neueste Idee ist Nutzhanf, unter anderem zur Ölgewinnung. Der junge Gastgeber geht mit einem kreativen Menü ins Rennen: Hühnerbrust aus der Feuergrube und Wildkräuterquiche. Als Heimathäppchen gibt es bergische Waffeln vom Lagerfeuer. Zum Hoffest überrascht Lukas Tölkes seine Gäste mit einem frisch aufgebrühten Hanftee am Lieblingsort seiner Familie.
Und das sind die anderen Teilnehmerinnen der Staffel: Dunja Berendsen lebt mit ihren Schafen auf einem Naturhof in Witten, Patrick Balster züchtet Wagyu Rinder mitten im Münsterland, Anja Pötting führt eine Solidarische Landwirtschaft in Salzkotten, Manuela Zimmermann aus Altwindeck beackert ihre Felder mit Kaltblütern, Katrin Nowicki-Heßmann leitet einen Ferienhof mit Tieren im Sauerland.
"Land und Lecker" - Familiengeschichten, Landleben und leckere Landküche!
- Perfekter Fischgenuss für alle: So geht's kinderleicht Ein besonderer Auftrag für Björn Freitag: Einfache Fischgerichte, die auch Kindern schmecken und dazu köstliche, gesunde Gemüsebeilagen sind gewünscht. Über 1.400 Mitglieder zählt der Sportfischerverein Hamm e.V., der die vielen Gewässer rund um Hamm bewirtschaftet. Besonders stolz ist man auf den Nachwuchs im Verein, denn schon Kinder und Jugendliche ziehen hier fleißig Barsche, Forellen und andere heimische Fische aus Flüssen und Teichen. Und auch das Ausnehmen klappt schon wunderbar. So weit, so gut - doch was tun mit dem gefangenen Fisch? Schon wieder räuchern? Oder gegrillt mit Kartoffeln servieren? Viele der Jungangler mögen Fisch als Gericht gar nicht sonderlich und bei der Zubereitung fehlt es an Know-how und Ideen. Mit dem Boot geht es diesmal zum regionalen Bauernhof, auf dem die Angelgruppe gemeinsam Gemüse erntet als Grundlage für köstliche Fischgerichte mit Pfiff. Wie gesund die frischen Zutaten sind, erklärt Ernährungsexpertin Anja Tanas, die auch allerlei Tipps für eine schonende und originelle Zubereitung im Gepäck hat. Vom Fisch-Döner bis zum Burger: Ob Björns kinderleichte Fischrezepte wirklich allen schmecken und ob die Beilagen auch die Gemüsemuffel überzeugen?
- Pizza selbstgemacht - im Grill, im Ofen oder auf dem Backstein Knusprig, saftig, würzig - da kann niemand widerstehen. Pizza liebt jeder - und wenn sie frisch gemacht ist, erst recht. Viele Menschen kennen Pizza jedoch nur als Fertigplatte aus der Tiefkühltruhe oder vom Lieferservice aus dem Pappkarton. Die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz schwören aber: Nichts geht über selbstgemacht! Mit einem richtigen Pizzateig, der die nötige Zeit zum Gehen hat, mit einer schmackhaften Pizzaiola (Grundsoße) und den unterschiedlichsten Belägen. Und dann frisch aus dem Ofen, vom Backstein, vom Grill - oder sogar aus der Pfanne. Wie das Pizzabacken geht, das zeigen die beiden Kultköche Martina und Moritz in dieser Sendung.
Es wird mal wieder bunt, abwechslungsreich und lecker in der Sendereihe "Meisterküche", bei der Yvonne Willicks jedes Jahr aufs Neue ihre Lieblingsgerichte verschiedener WDR-Köchinnen und -Köche präsentiert. Jede Folge ist thematisch abgestimmt und liefert vielfältige Blickweisen auf einzelne Lebensmittel oder auch regionale Küchen aus aller Welt. Diesmal steht die bunte Heimatküche NRWs im Mittelpunkt.
Spitzenkoch Björn Freitag stammt aus dem Ruhrgebiet, stellt jedoch ein südwestfälisches Gericht vor, einen Hirtentopf aus dem Siegerland. Erbsen aus dem Garten passen wunderbar zur Forelle aus der Region - das zeigen Martina Meuth und Bernd "Moritz" Neuner-Duttenhofer. Und Heimathäppchen-Köchin Anja Tanas verhilft zusammen mit Claudia Lodorf und Johanna Meier dem heimischen Senf zum großen Auftritt - mit einem Senfkrautstrudel. Konditormeisterin Theresa Knipschild hat die Bergische Kaffeetafel im Blick - und dabei dürfen leckere Waffeln nicht fehlen. Yvonne Willicks freut sich auch auf den Beerensalat und Minz-Granité.
Was machen denn Professor Karl-Friedrich Boerne und die Staatsanwältin Wilhelmine Klemm gemeinsam auf dem Tanzparkett? Kommissar Frank Thiel kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Auch ihn hat es in die Tanzsportgemeinschaft Münster verschlagen - allerdings aus beruflichen Gründen. Bei einer im Wolbecker Wald gefundenen Leiche handelt es sich um die Tänzerin Elmira Dumbrowa. Ihre ehemaligen Tanzpartner sind geschockt von der Nachricht, dass die junge Moldawierin ermordet wurde. Zwei von ihnen trifft es ganz besonders: Marie wohnte mit Elmira zusammen, Jonas war in die Tänzerin verliebt.
Doch eigentlich ist zum Trauern keine Zeit. Die Formation steht kurz vor einem wichtigen Wettkampf, der sie in die Spitzenklasse des Tanzsports katapultieren könnte. Vereinspräsident und Star-Orthopäde Dr. Winfried Steul sowie der Trainer Andreas Roth machen dem Team mächtig Druck - gerne hätten sie die Nachricht von Elmiras Tod unterm Tanzparkett gehalten, wie so einiges andere auch. Dann wird im Wald, in der Nähe des Tatorts, ein abgetrennter Männerfuß gefunden. Thiel und Boerne fragen sich: Geht es hier um einen Doppelmord?
Frank Thiel (Axel Prahl) Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) Nadeshda Krusenstern (Friederike Kempter) Silke Haller "Alberich" (ChrisTine Urspruch) Staatsanwältin Klemm (Mechthild Großmann) Herbert Thiel (Claus D. Clausnitzer) Andreas Roth (Max von Pufendorf) Steul (Thomas Heinze) Marie Ade (Mersiha Husagic) Jonas Körner (Gordon Kämmerer) Remo Dorn (Max Hemmersdorfer) Tina (Nathalie Thiede)
Carolin Kebekus richtet ihr Augenmerk auf die katholische Kirche. Schonungslos setzt sie sich mit der Aufarbeitung der Missbrauchsskandale und dem Umgang der Kirche damit auseinander. Hierzu begrüßt sie im Studio auch Bodo Wartke, der sein Lied "Das System" vortragen wird, unterstützt von Carolin Kebekus und Band.
Zum Gespräch hat die Gastgeberin die Schauspielerin Maria Furtwängler eingeladen.
Und auch in dieser Staffel dürfen die weltbesten Welt-Erklärerinnen Rebecca (Caro-lin Kebekus) und Larissa (Martina Hill) nicht fehlen. In dieser Ausgabe erläutern sie unnachahmlich, was es mit Kryptowährung auf sich hat.
Bühne frei: Wir feiern den Schlager und seine Stars. Denn der deutsche Schlager boomt - mehr denn je. Wirkte Schlager vor einigen Jahren noch angestaubt, trifft er heute dank modernen Arrangements und jungen Künstler*innen wieder den Nerv der Zeit. Helene Fischer, Maite Kelly oder Kerstin Ott haben der deutschsprachigen Musik ein neues Image verpasst. Aber auch die altbekannten Stars, erfinden sich immer wieder neu. Schlager ist und bleibt Kult.
In die Zeit, in der Udo Jürgens bekannt wird, fällt auch der Höhepunkt der "ZDF-Hitparade". Am 18. Januar 1969 begrüßt Dieter Thomas Heck zum ersten Mal in seiner markanten Weise die Zuschauer aus dem Berliner Studio der Union-Film zur ZDF Hitparade. Heino, Howard Carpendale, Roland Kaiser - die Namen der Stars, die dort aufgetreten sind, sind uns heute noch geläufig und einige, die damals schon die Hitparade als Sieger verlassen, sind auch heute noch in den Charts zu finden. Immer noch sind die Lieder von Jürgen Drews, Marianne Rosenberg und Vicky Leandros auf vielen Partys ein fester Bestandteil der Playlist. Ab 1971 widmet sich auch die Sendung "Disco" mit Ilja Richter nicht nur der Beatmusik, sowie Pop und Rock aus dem Ausland, sondern auch immer wieder deutschen Stars. Doch auch ohne "ZDF Hitparade" und "Disco" lebt der Schlager mehr denn je. Künstler*innen wie Andrea Berg, Florian Silbereisen oder Helene Fischer füllen die Arenen der Republik und liefern mit ihren grandiosen Bühnenshows das pure Spektakel. Alle diese Künstler*innen haben in den letzten Jahren den Erfolg für sich reserviert und zahllose Fans pilgern zu ihren Konzerten. Denn Schlager macht glücklich und ist Leidenschaft, Emotion und vor allem eine riesengroße Party. Also, feiern wir unsere Schlagerhelden und Heldinnen, rollen ihnen den roten Teppich aus und finden heraus, weshalb der Schlager so boomt.
Kommentiert wird die Sendung von Sängerin Kerstin Ott, Musiker Thomas Anders, Journalist und Schlagerexperte Jan Feddersen, Schlagerlegende Ireen Sheer, Moderatorin Andrea Grießmann und Musiker Ross Antony. Zusammen mit ihnen lassen wir die Schlagerstars und ihre Hits hochleben. Ohrwurm-Garantie inklusive.
WDR
Available schedules: 03/11/2021 - 04/11/2026•Time zone: Central European Summer Time (CEST) UTC +2
•Country: Germany•Language: German