Als Susanne sieht, dass sich Christoph intensiv um die Kinder kümmert, wird ihr immer klarer, dass sie ihn auf keinen Fall wegen Dr. Tom Berkhoff verlieren will. Parallel dazu gerät sie beruflich zwischen die Fronten. Ein Zoobesucher behauptet, sein Sohn habe sich bei einem Hängebauchschwein mit Borreliose infiziert und droht mit einer Klage, zu der ihn Christoph angeregt haben soll. Tom macht Christoph böse Vorwürfe, den Zoobesucher angestachelt zu haben. Doch Christoph findet die Wahrheit über den Borreliose-Fall heraus und liefert Tom und Susanne schließlich das entlastende Untersuchungsergebnis.
Tom will indes weiterhin eine Zukunft mit Susanne planen. Er vermittelt ihr, dass er den Posten als Zoodirektor auch angenommen hat, um ihr ein verlässlicher Partner zu sein. Tom geht seinen Posten als Zoodirektor mit viel Elan an und verlangt dabei von den Pflegern ein Mehr an Verantwortung. Conny fürchtet deshalb anstehende Entlassungen und droht mit Kündigung. Auf Susannes Vorschlag hin bezieht Tom den Personalrat mit ein und kann die Situation entschärfen und das Team friedlich stimmen. Indes steht Fährmann weiter unter dem Verdacht einer Spendenmanipulation - bis man endlich die fehlende Quittung findet, die seine Unschuld beweisen könnte.
Susannes Eltern brauchen dringend Geld, da ihre Hausbank ein Vollstreckungsverfahren gegen sie eingeleitet hat. Susanne bietet ihre Hilfe an, aber da hat Christoph ihnen schon die nötige Summe geliehen. Nicht nur Susanne, sondern auch ihre Mutter ist von Christophs Verlässlichkeit begeistert. Und Susanne weiß, dass es Zeit wird, Tom einen Korb zu geben. Sie will Christoph davon überzeugen, dass er der Einzige für sie ist, findet aber noch nicht die richtigen Worte.
Dr. Susanne Mertens (Elisabeth Lanz) Dr. Christoph Lentz (Sven Martinek) Dr. Reinhard Fährmann (Michael Lesch) Charlotte Baumgart (Ursela Monn) Prof. Georg Baumgart (Gunter Schoß) Conrad Weidner (Thorsten Wolf) Dr. Tom Berkhoff (Gregory B. Waldis) Dr. Matthias Lentz (Hans Peter Korff) Rebecca Lentz (Elisabeth Böhm) Luisa (Paula Hartmann) Anett (Anna Bertheau) OB Herrenbrück (Frank Sieckel) Frau Weber (Marina Krogull) Dr. Kristina Winter (Carin C. Tietze) Zoobesucher Lutz Gerrat (Jens Schäfer) Tobias (Ilja Szameitat) Theo Sander (Meo Wulf)
Localized series title: Tierärztin Dr. Mertens - 49. Falscher Verdacht Localized description:
Als Susanne sieht, dass sich Christoph intensiv um die Kinder kümmert, wird ihr immer klarer, dass sie ihn auf keinen Fall wegen Dr. Tom Berkhoff verlieren will. Parallel dazu gerät sie beruflich zwischen die Fronten. Ein Zoobesucher behauptet, sein Sohn habe sich bei einem Hängebauchschwein mit Borreliose infiziert und droht mit einer Klage, zu der ihn Christoph angeregt haben soll. Tom macht Christoph böse Vorwürfe, den Zoobesucher angestachelt zu haben. Doch Christoph findet die Wahrheit über den Borreliose-Fall heraus und liefert Tom und Susanne schließlich das entlastende Untersuchungsergebnis.
Tom will indes weiterhin eine Zukunft mit Susanne planen. Er vermittelt ihr, dass er den Posten als Zoodirektor auch angenommen hat, um ihr ein verlässlicher Partner zu sein. Tom geht seinen Posten als Zoodirektor mit viel Elan an und verlangt dabei von den Pflegern ein Mehr an Verantwortung. Conny fürchtet deshalb anstehende Entlassungen und droht mit Kündigung. Auf Susannes Vorschlag hin bezieht Tom den Personalrat mit ein und kann die Situation entschärfen und das Team friedlich stimmen. Indes steht Fährmann weiter unter dem Verdacht einer Spendenmanipulation - bis man endlich die fehlende Quittung findet, die seine Unschuld beweisen könnte.
Susannes Eltern brauchen dringend Geld, da ihre Hausbank ein Vollstreckungsverfahren gegen sie eingeleitet hat. Susanne bietet ihre Hilfe an, aber da hat Christoph ihnen schon die nötige Summe geliehen. Nicht nur Susanne, sondern auch ihre Mutter ist von Christophs Verlässlichkeit begeistert. Und Susanne weiß, dass es Zeit wird, Tom einen Korb zu geben. Sie will Christoph davon überzeugen, dass er der Einzige für sie ist, findet aber noch nicht die richtigen Worte.
Dr. Susanne Mertens (Elisabeth Lanz) Dr. Christoph Lentz (Sven Martinek) Dr. Reinhard Fährmann (Michael Lesch) Charlotte Baumgart (Ursela Monn) Prof. Georg Baumgart (Gunter Schoß) Conrad Weidner (Thorsten Wolf) Dr. Tom Berkhoff (Gregory B. Waldis) Dr. Matthias Lentz (Hans Peter Korff) Rebecca Lentz (Elisabeth Böhm) Luisa (Paula Hartmann) Anett (Anna Bertheau) OB Herrenbrück (Frank Sieckel) Frau Weber (Marina Krogull) Dr. Kristina Winter (Carin C. Tietze) Zoobesucher Lutz Gerrat (Jens Schäfer) Tobias (Ilja Szameitat) Theo Sander (Meo Wulf)
Am 5. Mai 2018 jährt sich der Geburtstag von Karl Marx zum 200. Mal. Der Journalist, Philosoph, Historiker und Ökonom hat mit seinen Schriften die Welt verändert wie nur wenige Denker vor und nach ihm. Seine Analysen und Theorien haben viele Menschen zu politischem Handeln motiviert: Die Marxisten. Nach dem Zusammenbruch des Sozialismus schien Marx vorübergehend passé. Doch spätestens seit der Finanzkrise im Jahr 2008 erlebt er eine Renaissance: an Universitäten und in Kirchen, im Rahmen von Kongressen und Kultursendungen und in den Feuilletons der Leitmedien. 200 Jahre nach seiner Geburt hat Marx seine Aktualität nicht verloren. Die Dokumentation "Marx und seine Erben" erkundet, welche gesellschaftlichen Entwicklungen von Karl Marx inspiriert waren - von der russischen Revolution im Jahre 1917 über Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, den langen Marsch Mao-Tse Tungs in China bis zum verordneten Sozialismus in Osteuropa nach dem zweiten Weltkrieg und den revolutionären Bewegungen in Lateinamerika und Kuba. Neben Historikern kommen auch Menschen zu Wort, die sich bis heute auf Marx beziehen, wie die Fraktionschefin der LINKEN, Sarah Wagenknecht, der französische KP-Vorsitzende Emanuel Laurent, ATTAC-Mitgründer Werner Rätz oder der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis. Der Film führt nach China, wo an Parteihochschulen bis heute der Marxismus gelehrt wird und im Staatsfernsehen eine Marx-Show die jungen Leute zu erreichen versucht.
Als Marie in der Warenwelt des Supermarkts einkauft, dröhnt plötzlich Marx' Stimme aus dem Lautsprecher. Seine These: In unserer globalisierten Welt umgäben uns Waren nicht nur überall, sogar wir würden irgendwann "warenförmig". Marie sieht das etwas entspannter, aber als ihr Marx den heutigen Warenkult vor Augen hält, muss selbst sie lachen. Für Marx ist die Ware nicht nur ein Gegenstand, sondern ein wichtiger Grundstein des Kapitalismus.
Marie ist schockiert von den unvorstellbaren Geldummen, mit denen in der Weltwirtschaft operiert wird. Warum Geld ein so wichtiger Motor des Kapitalismus ist und wie sich die Verhältnisse in den letzten Jahrzehnten so überschlagen konnten, weiß Marx. Aber kein Geld ist auch keine Lösung, oder? Ohne Kapital kein Kapitalismus. So viel ist klar. Doch Geld ist nicht gleich Kapital!
Marx befürchtet, dass Ausbeutung und entfremdete Arbeit noch immer ein aktuelles Problem darstellen und nur eine andere Form haben als noch vor 150 Jahren. Marie hält das zunächst für Schnee von gestern. Sie erkennt aber auch, dass Marx' Idealvorstellung von Arbeit ihrer eigenen gar nicht so fern ist: Vor allem frei und selbstbestimmt soll sie sein. Ob im Beruf, der Freizeit oder in der Beziehung: Arbeit ist überall, sagt Marx. Beutet Marie sich selbst aus?
Marie fragt sich, ob in der Philosophie noch Antworten auf die großen Fragen des Lebens zu finden sind. Eine bessere Welt durch geistige Ideale? Warum nicht, schließlich boomen philosophische Ratgeber doch wie noch nie zuvor. Marx hat da ganz andere Ansichten und behauptet, dass unser Denken vor allem durch unsere materielle Situation geprägt ist. Mit der idealistischen Philosophie hat Marx gebrochen. Seine Theorie: Das Sein bestimmt das Bewusstsein.
Diktatur des Kapitals und eine Gesellschaft, die warenförmig wird - das klingt ja ganz schön dystopisch. Können wir denn nichts dagegen tun? Das fragt sich auch Marie und merkt schnell, dass sie und Marx ganz unterschiedliche Vorstellungen von politischem Widerstand haben. Wer hat Recht? "Generation Occupy" oder der Theoretiker Marx? Marx' Ansatz, dass politischer Widerstand aus einer Theorie erwachsen muss, hält Marie für Zeitverschwendung.
Knietzsche meint, Gut und Böse sind wie Licht und Schatten. Das Gute auf der Lichtseite gibt es leider nicht ohne die böse Schattenseite. Und leider kann keiner einem ganz genau sagen, was gut und was böse ist, weil Licht und Schatten ineinander übergehen. Ganz schön kompliziert.
- Folge 1: Kreative Jungbäuerin aus der Warburger Börde
Sechs neue "Land & lecker"-Reisen starten im Spätsommer und Herbst! Drei Landfrauen und drei Landmänner besuchen sich gegenseitig auf ihren Höfen und bereiten ihren Gästen eine unvergessliche Zeit - wer veranstaltet den schönsten "Land & lecker"-Tag und wer ist am Ende die/der beste Gastgeber:in? Es werden Punkte für das Landmenü, die Dekorationen und das Erlebnis auf dem Hof vergeben.
In der ersten Folge geht es in die Warburger Börde. Hier lebt Kate Jacobi mit ihrer Familie. Eigentlich hatte die 30-jährige einen ganz anderen Lebensplan: ein cooler Job in einer Agentur und am liebsten in einer hippen Metropole. Doch dann verliebte sie sich - und der Traummann war nun einmal Landwirt. Nun heißt es statt Berlin Borgentreich im Kreis Höxter. Dort managt sie mit ihrem Mann Julius den Biohof Jacobi, den sie gerade übernommen haben. Ihr Schwiegervater Josef Jacobi war in den achtziger Jahren einer der Bio-Pioniere in der Warburger Börde und spezialisierte sich auf Milchviehhaltung und Saatgutvermehrung. Die Milch wird in der hofeigenen Käserei zu regionalen Spezialitäten verarbeitet, die Kate auch ihren Gästen servieren wird: Kalbsinvoltini gefüllt mit verschiedenen Sorten Käse und zum Nachtisch Johannisbeer-Crumble mit selbstgemachtem Eis.
Die anderen Teilnehmer:innen: Sebastian Klein aus dem Bergischen Land betreibt eine solidarische Imkerei. Petra Balster-Spinne kümmert sich leidenschaftlich um Bauernhofpädagogik und besondere Hühner. Eyke Pahmeyer teilt sich mit seinem Bruder einen Rinder- und Schweine-Bauernhof in Ostwestfalen-Lippe. Nicole Nassiry lebt und arbeitet mit seelisch erkrankten Menschen auf ihrem Hof in der Eifel. Benedikt Böcker bewirtschaftet gemeinsam mit Eltern und Bruder einen Beerenhof mit Tradition im Münsterland.
Städte, Straßen, Siedlungen und Äcker - wir Menschen fordern Fläche und das nicht zu knapp. Wir verändern, bewirtschaften, versiegeln das Land und verdrängen dadurch die Natur. Die Folgen sind deutlich zu spüren. Die rote Liste der vom Aussterben bedrohten Arten wird immer länger - und das Insektensterben stellt eine ernste Bedrohung für die Landwirtschaft und damit die Versorgung mit frischen Lebensmitteln dar. Denn ohne wildlebende Tiere und Pflanzen können auch wir nicht überleben! Noch ist Deutschland so regenerationsfähig, dass neue Lebensräume entstehen können. Was sind jetzt die nötigen Schritte, um nachhaltig gegenzusteuern?
Zu Gast im Studio: Prof. Peter Bertold (Ornithologe, Heinz Sielmann Stiftung) und Martin Klatt (Referent für Arten- und Biotopschutz, NABU Baden-Württemberg)
Toba und ihr Orang-Utan-Clan frühstücken noch, als Tierpfleger Claus Claussen sich schon um den Nachtisch kümmert. Kokosmilch und Apfelmus werden allerdings nicht auf dem Dessertteller serviert, sondern im Kletterbaum versteckt. Für jeden Geschmack ist etwas dabei - und wer es nicht gern flüssig mag, darf frische Weidenkätzchen knabbern.
Das "Who Is Who" der Wasserschweine Bei Familie Wasserschwein ist der Nachwuchs schon gut zu Fuß - und noch besser bei Stimme. Doktor Flügger und Volker Friedrich klingeln die Ohren, als sie bei den kleinen Schweinchen das Geschlecht bestimmen und ihnen einen Personalausweis ausstellen.
Die Löwen ziehen um Am Löwengehege heißt es "Achtung, Baustelle" statt "Achtung, Raubtier". Nibalo und Naju müssen raus. Da die Löwenbrüder nicht einfach im Katzenkörbchen umgesiedelt werden können, hat das Team von Doktor Flügger einen Großkampftag vor sich und muss einen Riesenumzug organisieren.
Tapetenwechsel für Baumstachler Auch Henry und Brenda müssen ihr Gehege wechseln. Bei dem Baumstachler-Pärchen geht das vergleichsweise unkompliziert - Hauptsache, Uwe Fischer fasst die beiden nicht mit bloßen Händen an. Trotzdem drehen sie ihrem Pfleger erst einmal den stacheligen Popo zu. Aussitzen ist auch eine Taktik
Geburtsvorbereitung im Elefantenhaus Bei Dickhäuterdame Yashoda kann es jeden Moment losgehen - oder auch noch ein bisschen dauern: Um den genauen Geburtstermin herauszufinden, untersucht Dr. Flügger die werdende Mutter mit Ultraschall. Keine eindeutige Diagnose. Gebannt warten Tiere und Menschen auf den jüngsten Elefantennachwuchs.
Aufregung im Seebären-Gehege des Frankfurter Zoos. "Navi" ist mit dem Hals in ein Plastikband geraten. Das noch junge Tier ist nicht handzahm, so dass Pfleger Karlheinz Jahnel sich etwas einfallen lassen muss, um das Plastikband zu entfernen. Ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn die Schlinge zieht sich immer mehr zu. Futter- und Wiegestunde in der Kiwistation: Die skurrilen, fluguntauglichen Vögel aus Neuseeland sind in freier Wildbahn stark gefährdet und werden im Frankfurter Zoo erfolgreich nachgezüchtet. Im Kronberger Opelzoo trifft Giraffenbulle Gregor heute erstmals seine beiden Kinder Lizzy und Kurt. Da er in seiner Rolle als Vater noch ungeübt ist, verfolgen die Pfleger das Zusammentreffen aufmerksam. Wird er den Nachwuchs akzeptieren oder als Rivalen ansehen?
In Berlin gibt es zwei Oasen für Tiere. Den artenreichen Zoo Berlin. Und den Tierpark Berlin - der größte Landschaftstiergarten Europas. In diesem Paradies kommen unzählige Zoobabies auf die Welt. Sie wachsen, gedeihen und wir schauen ihnen dabei zu!
Bei den Poitou-Eseln gibt es ein Jungtier. Mutter Orange hat ein Mädchen zur Welt gebracht. Die kleine Melanie soll heute lernen, sich das Halfter umlegen zu lassen. Natürlich klappt das am Anfang nicht so gut, aber am Ende der Trainingsstunde sind die Tierpfleger zufrieden, denn auch das Hufhebetraining klappt mit Melanie schon sehr gut. Im Revier von Michael Horn ist ein Malaienbärbaby zur Welt gekommen. Es ist bereits das 50., das im Tierpark geboren wurde. Um regelmäßig das Gewicht kontrollieren zu können, muss es für kurze Zeit von seiner Mutter getrennt werden. Außerdem müssen die Tierpfleger nachschauen, ob das Fell in Ordnung ist, denn manchmal ist Mutter Tina bei der Pflege zu überfürsorglich und knabbert ihren Nachwuchs aus Versehen an.
Auch bei den Straußen hat es wieder mit dem Nachwuchs geklappt. Zusammen mit ihren Eltern sind fünf kleine Küken bereits auf der Anlage unterwegs. Unter der Rotlichtlampe im Stall befindet sich noch ein weiteres Straußenjunges. Reviertierpfleger Christian Möller schaut nach, wie es seinem Sorgenkind geht.
Vor Probleme ganz anderer Art sieht sich bei den Servalen der junge Kibo gestellt. Während seine Eltern Marlo und Mara bereits draußen sind, traut er sich noch nicht aus der Mutterbox. Der drei Monate alte Kibo ist noch klein genug, um sich von Tierpflegerin Petra Schröder anfassen zu lassen. Wenn er groß ist, wird er eine Schulterhöhe von rund 60 Zentimetern erreichen.
Die alleinerziehende Anwältin Jenny Hammbach ist kurz nach der Verabschiedung ihrer Kinder am Bahnhof ohnmächtig geworden. Jetzt ist sie im Johannes-Thal-Klinikum, dabei wollte sie die freie Zeit doch nutzen, um das verpasste Arbeitspensum nachzuholen.
Doch ein fremdartiger Tumor macht Dr. Marc Lindner und Assistenzärztin Rebecca Krieger Sorgen. Sie wollen die erschöpfte Jenny ermutigen einen Gang runter zu schalten. Doch ihr hoher Anspruch an sich selbst zeigt langsam Auswirkungen ...
Prof. Dr. Karin Patzelt trifft vor dem Eingang auf zwei ausnüchternde Teenager. Ole Breuer ist einer von ihnen und außerdem Karins Patensohn. An seinen Arm stützt sich die hübsche Vittoria Saltini, die sich auf einer Party verletzt hat und nun aufgenommen wird. Ole ist Feuer und Flamme für sein "Schülerpraktikum" am JTK!
Dr. Leyla Sherbaz und Dr. Matteo Moreau befinden sich im Endspurt des Rennens um den Stiftungspreis. Wer gewinnt?
Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Dr. Elias Bähr (Stefan Ruppe) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Julia Berger (Mirka Pigulla) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Tom Zondek (Tilman Pörzgen) Dr. Emma Jahn (Elisa Agbaglah) Rebecca Krieger (Milena Straube) Mikko Rantala (Luan Gummich) Prof. Dr. Karin Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Jenny Hammbach (Katrin Hansmeier) Ole Breuer (Benjamin Weygand) Vittoria Saltini (Mila Böhning)
Ben Ahlbeck übernimmt die Erstversorgung des Risikomanagers Amon May. Als Fachärztin Julia Berger dazukommt, trifft sie damit auf einen ehemaligen Patienten des Kinderwunschzentrums. Nach der OP erwartet ihn eine Überraschung. Denn plötzlich steht ihm seine Frau Janina May, von der er sich vor Monaten getrennt hat, gegenüber - in der 27. Schwangerschaftswoche.
Dr. Matteo Moreaus neue Patientin Lara Körner ist eine wahre Kämpferin, was der Oberarzt klasse findet, aber nie zugeben würde. Lara hat sich beim Boxen die Nase gebrochen. Aber das hält die junge Frau nicht davon ab weiter trainieren zu wollen. Schon lange lebt sie mit einer lebensgefährlichen Diagnose, aber von Hindernissen auf ihrem im Lebensweg lässt sie sich nicht aus dem Gleichgewicht bringen!
Als Prof. Dr. Karin Patzelt von Emma Jahn und Elias Bähr eine Präsentation zum Stand der Forschung, fordert, hält sich Emma in der Zusammenarbeit nicht für voll genommen. Zeit, etwas zu ändern ...
Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Dr. Elias Bähr (Stefan Ruppe) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Julia Berger (Mirka Pigulla) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Tom Zondek (Tilman Pörzgen) Dr. Emma Jahn (Elisa Agbaglah) Rebecca Krieger (Milena Straube) Mikko Rantala (Luan Gummich) Prof. Dr. Karin Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Amon May (Reza Brojerdi) Janina May (Xenia Tiling) Lara Thiele (Bineta Hansen)
- Schauspieler Joachim Luger zu Gast: Er lebt in Bochum und spielte über 30 Jahre lang Hans Beimer in der "Lindenstraße" - Knuspriges Grillbrot: Brotsommelier Ralf Gießelmann aus Bergneustadt backt zwei leckere Varianten - direkt auf dem Grill - Schnäppchen im Netz - Wo gibt es sie wirklich? Internetexperte Felix Beilharz gibt Tipps und erklärt, worauf man achten sollte - Apfelernte 2021: Reporter Bastian Biet ist live für uns in Bornheim-Merten auf einem Apfelhof - 50 Künstler:innen in 50 Tagen: Im Rahmen des WDR-Kultursommers stellen wir Comedian Hennes Bender aus Bochum vor - Tasche oder Tasse: Gewinnen Sie beim NRW-Quiz unsere kultige Hier und heute-Tasse oder eine Tasche voller Überraschungen.
- Einmachen, Einlegen, Einfrieren - Konservierungsmethoden im Check Salzen, Dörren, Fermentieren - Konservieren von Lebensmitteln ist wieder voll im Trend. Die beliebteste Konservierungsmethode der Deutschen ist das Einfrieren. Aber worauf muss man dabei achten und lassen sich ganze Gerichte in der Tiefkühltruhe haltbar machen? Gemeinsam mit Rezeptentwicklerin Susann Kreihe kocht Yvonne Willicks schmackhafte Gerichte vor. Wie holt man sich den Sommer zurück? Yvonne Willicks zeigt, wie es geht. Dazu reist Sie nach Kirchhellen zum Schmücker Hof, denn dort steht die Erdbeerernte an. Was schmeckt mehr nach Sommer als hausgemachte Erdbeerkonfitüre? Wie diese eingekocht und verfeinert wird, das erfährt Yvonne von der Tochter des Hauses Anna-Catharina. Gibt es wirklich einen Unterschied zwischen konventioneller und hausgemachter Konfitüre? Der liebste Brotaufstrich der Deutschen steht schließlich jederzeit und saisonunabhängig in den Supermarktregalen. In Mönchengladbach darf Yvonne ein Praktikum in einer Konfitüren-Fabrik absolvieren. Einmachen ist nur was für Frauen der älteren Generation? Weit gefehlt! Das beweist Ernährungswissenschaftler Alexander Dölle. Neben Tipps, Tricks und einer kleinen Einmachkunde wird auch fleißig haltbar gemacht. Aber wie wird richtig fermentiert? Und von Haushalts-Checker Sascha Walper will Yvonne wissen: Halten Konservierungsgadgets aus dem Internet was sie versprechen? Sascha durfte einen Spezialeinkochkessel, einen Dörrautomaten und einen Räuchertopf testen. Welches Gerät ihn überzeugen konnte, das schaut sich Yvonne Willicks persönlich an - und verkostet wird selbstverständlich auch.
- Lappen weg für fahruntüchtige Senioren? Jede Woche verursacht ein Senior oder eine Seniorin in Deutschland einen Verkehrsunfall mit Schwerverletzten oder sogar Toten. Experten empfehlen seit Jahren Überprüfungen der Fahrtauglichkeit, doch das Thema ist hochemotional. Entmündigung auf der einen Seite, Lebensgefahr auf der anderen. Viele Senioren fühlen sich bei diesem Thema diskriminiert. Wir fragen: Wie könnte man Anreize schaffen, damit fahruntüchtige Senioren ihren Führerschein freiwillig abgeben?
- Bio: Wann ist's wurscht? Frei von Pestiziden, umweltschonend und das Tierwohl fördernd - Bio ist in aller Munde. Und teuer. Doch ist Bio immer gleich besser? Markt klärt, bei welchen Produkten sich der Griff ins Bio-Regal lohnt und wo man getrost bei der konventionellen Variante bleiben kann.
- Love Scamming: Betrug mit der Online-Liebe Traumprinz oder -prinzessin gesucht - im Internet. Wer beim Online-Dating fündig wird, nimmt ungern die rosarote Brille ab. Doch es ist Vorsicht geboten: Sogenannte Love-Scammer treiben ihr Unwesen in Dating-Portalen und sozialen Netzwerken. Ihr Ziel: möglichst viel Geld aus ihren Opfern generieren. Die Folgen für ehrlich Suchende: Scham, emotionaler Schmerz und nicht zuletzt hoher finanzieller Schaden. Wir begleiten Menschen, die Opfer der Betrugsmasche wurden, und zeigen, was die Warnzeichen sind.
Outdoor-Bekleidung ist Hightech - trotzt Wind und Wetter und ist gleichzeitig atmungsaktiv gegen Schweiß. Was früher die Kluft von Bergsteigern, Entdecker und Abenteurer war, ist heute mitten im Mainstream angekommen. Der Markt boomt. Die Outdoor-Branche wartet mit immer neuen Technologien auf, die so eine Jacke richtig teuer machen. Aber brauchen wir das wirklich, wenn wir bei Nieselregen Spazieren gehen? Daniel Aßmann geht mit Outdoor-Fans wandern, wirft beim Markenhersteller einen Blick hinter die Kulissen der Produktion und macht mit einer Textil-Expertin den Härtetest. Welche Jacke bringt sie gut geschützt durch den Winter? Müssen Outdoor-Jacken tatsächlich so teuer sein oder geht's auch günstiger? Wie umweltfreundlich und nachhaltig ist Outdoor-Bekleidung? Das alles findet Daniel Aßmann heraus in "Ausgerechnet - Outdoor-Jacke".
Mark Rafflenbeul ist geschockt: Mitten im Winter entdeckt er unter der Rinde eines Baumes Borkenkäferlarven, die sich recken und strecken. Nichts jagt einem Waldbesitzer so viel Schrecken ein wie die kleinen Käfer, die seit drei Jahren in Deutschland den Fichtenwald vernichten. Wie soll erst das Frühjahr und der trockene Sommer werden, wenn die Käferlarven jetzt schon so aktiv sind?
Noch nie ging es dem Wald so schlecht wie heute. Ob im Westerwald, im Harz, dem Teutoburger Wald oder in der Eifel. Wo einst Bäume standen, liegt jetzt die Erde brach. Und von den Bäumen, die noch stehen, ist nur noch jeder fünfte gesund. Schuld ist der Klimawandel. Schuld sind aber auch all jene, die bislang am Wald ganz gut verdient haben. Und ausgerechnet die sollen jetzt mit Steuergeldern den Wald wieder retten. Dabei bieten die staatlichen Fördermittel viel zu wenig Anreize, den Wald der Zukunft zu schaffen.
Nach dem 2. Weltkrieg setzte die Holzindustrie auf Fichten. Sie wachsen schnell, liefern gerade Stämme und lassen sich leicht mit Maschinen fällen. Doch sie sind anfällig - gegenüber extremen Wetterlagen und gegenüber den Schwankungen des Holzpreises. Für den Wald der Zukunft ist die Fichte ungeeignet.
Doch was soll aus den Mondlandschaften werden, die sich immer mehr ausbreiten? Wie sieht der Wald der Zukunft aus, der den zunehmenden Extremen des Wetters trotzt und zugleich dringend benötigtes Bauholz liefert? Mittlerweile ist der Preis dafür um das Dreifache gestiegen und Handwerksbetriebe stehen vor massiven Materialengpässen. Fest steht: In Deutschland hängen rund eine Million Arbeitsplätze am Wald.
Wer hat dieses Land nicht alles regiert? Insgesamt bringt es Nordrhein-Westfalen auf 11 Ministerpräsidenten darunter eine Frau, Hannelore Kraft, die das Amt von 2010 bis 2017 innehatte. Nach der verlorenen Landtagswahl, bei der die SPD sehr viele Stimmen verlor, zog sie die Konsequenzen und trat zurück. Ihr Nachfolger wurde Armin Laschet, der sich 2022 wieder zur Wahl stellen muss. Angefangen hatte alles mit Knut Amelunxen, der das Amt nach Kriegsende übernahm, und welche Typen und Charaktere haben wir im Westen an die Macht gewählt? Ob es "Menschenfischer" waren, Showtalente oder sehr trockene Westfalen - sie alle mussten sich ähnlichen Aufgaben stellen: Das Land zusammenzuhalten und es voranzutreiben. Wer hat es geschafft, dauerhaft in Erinnerung zu bleiben? Und womit? Heinz Kühn und Johannes Rau brachten es zusammen auf 32 Jahre Regierungszeit und gruben sich allein schon durch ihre lange Amtszeit in das Gedächtnis des Landes ein. Johannes Rau - immer etwas pastoral im Auftreten - nannten sie den "Menschenfischer" wegen seiner einnehmenden Persönlichkeit. Im Film erinnert sich Ehefrau Christina an Raus Jahre in der Staatskanzlei. Ihr Mann habe gewusst, dass "man Veränderung nur mit Menschen hinkriegt". Schon früh haben die Ministerpräsidenten verstanden, dass die Menschen in NRW Politiker zum Anfassen wollen. Die Autoren Michael Wieseler und Clemens Gersch haben in Archiven gekramt und skurriles Bildmaterial zutage gebracht: Fritz Steinhoff (1956 - 1958) ließ sich beim Rasenmähen filmen, Franz Meyers (1958 - 1966) stapfte im Bademantel durch den Garten und Heinz Kühn (1966 - 1978) inszenierte sich in familiärer Skatrunde. Mit schmunzelndem Auge und einer Prise Bissigkeit kommentiert der Düsseldorfer Künstler Jacques Tilly die "Regenten am Rhein". Zuletzt hatte der bekannte Karnevalswagenbauer für die Landesregierung Karikaturen aller zehn bisherigen Ministerpräsidenten erstellt. In der Dokumentation blicken Hannelore Kraft, Wolfgang Clement, Peer Steinbrück und Jürgen Rüttgers zurück auf die eigenen Regierungsjahre und auch auf die ihrer Vorgänger. Anhand der Fußabdrücke, die unsere Ministerpräsidenten im Land hinterlassen haben, erzählt die Dokumentation fast nebenbei 70 Jahre Landesgeschichte.
Die beiden Dokumentationen "Ostpreußens vergessene Schlösser" dokumentieren und begleiten eine bislang einzigartige Initiative von Forschern und Studenten aus drei Nationen, aus Deutschland, Polen und Russland. Sie begeben sich auf die Suche nach einer untergegangenen Kultur, nach Denkmälern und Monumenten, die 1945 und danach zerstört wurden. Das Etappenziel: Die vollständige Dokumentation dessen was von den Prachtbauten der Geschichte, den barocken Königsschlössern, noch vorhanden ist.
Doch die rund 100 Forscher und Studenten aus mehr als einem Dutzend Universitäten und Instituten wollen mehr: Koordiniert vom Herder-Institut in Marburg, gefördert von der Leibniz-Gemeinschaft und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, wollen sie eine virtuelle Rekonstruktion der zerstörten Bauwerke wagen. Die "Auferstehung" der vergessenen Schlösser im Computer. Die Einrichtung einer vernetzten Datenbank für spätere Generationen, die alle Informationen sammelt, historische Gemälde, Fotos, Pläne, Daten, einfach alles was noch vorhanden ist, aber auch Augenzeugenberichte der wenigen Überlebenden, darunter auch Mitglieder des preußischen Hochadels, die ihre Kindheit in den Schlössern verbrachten.
Filmische Expeditionen in das historische Ostpreußen, heute zwischen Polen und Russland geteilt, zu den Schlössern Schlodien, Schlobitten, Dönhoffstädt und Friedrichstein, dem größten der barocken Königsschlösser. Spektakuläre Flugaufnahmen, eindrucksvolle Kameraflüge und Zeitraffersequenzen, dazu seltene Impressionen aus Kaliningrad, dem früheren Königsberg, Krönungsstadt der preußischen Könige.
Die Dokumentationen verknüpfen drei Ebenen: Einerseits die Arbeit der Forscher, vor der Kulisse einer Landschaft von einzigartiger Schönheit, mit Schlössern, die noch als Ruinen eindrucksvoll sind, andererseits Zeitreisen, zu den historischen Wendepunkten eines Jahrtausends und zur Entstehungsepoche der Königsschlösser. Schließlich die emotionalen Erinnerungen von Augenzeugen, Überlebende aus den Grafenfamilien der zu Dohnas und von Dönhoffs, den bedeutendsten Adelsgeschlechtern Ostpreußens, verbunden mit zum Teil nie gesehene Filmdokumenten des vergangenen Jahrhunderts, Filmaufnahmen Ostpreußens vor dem ersten Weltkrieg, Impressionen aus dem historischen Königsberg, schließlich filmische Zeitdokumente der fast vollständigen Zerstörung Königsbergs durch die Angriffe alliierter Bomber und der "großen Flucht" im Winter 1945, die Hunderttausenden das Leben kosten sollte.
Junge Menschen aus den einst kriegsführenden Nationen Deutschland, Polen und Russland, schaffen mit den technischen Möglichkeiten unserer Zeit eine Parallelwelt. In den Computerlaboratorien (wieder)entsteht das historische Königsberg, realistische Computerrekonstruktionen der Schlösser Schlodien und Friedrichstein. Bewegende Bilder einer untergegangenen Kultur. Die rekonstruierten Bauwerke geben einen Eindruck von der kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung der Region, die man in der Neuzeit als "Ernährerin Europas" pries, ihre Ruinen jedoch sind eindrucksvolle Mahnmale der Folgen des nationalsozialistischen Größenwahns. Ein Etappensieg im Kampf um den Verfall des gemeinsamen Kulturerbes.
Die beiden Dokumentationen "Ostpreußens vergessene Schlösser" dokumentieren und begleiten eine bislang einzigartige Initiative von Forschern und Studenten aus drei Nationen, aus Deutschland, Polen und Russland. Sie begeben sich auf die Suche nach einer untergegangenen Kultur, nach Denkmälern und Monumenten, die 1945 und danach zerstört wurden. Das Etappenziel: Die vollständige Dokumentation dessen was von den Prachtbauten der Geschichte, den barocken Königsschlössern, noch vorhanden ist.
Doch die rund 100 Forscher und Studenten aus mehr als einem Dutzend Universitäten und Instituten wollen mehr: Koordiniert vom Herder-Institut in Marburg, gefördert von der Leibniz-Gemeinschaft und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, wollen sie eine virtuelle Rekonstruktion der zerstörten Bauwerke wagen. Die "Auferstehung" der vergessenen Schlösser im Computer. Die Einrichtung einer vernetzten Datenbank für spätere Generationen, die alle Informationen sammelt, historische Gemälde, Fotos, Pläne, Daten, einfach alles was noch vorhanden ist, aber auch Augenzeugenberichte der wenigen Überlebenden, darunter auch Mitglieder des preußischen Hochadels, die ihre Kindheit in den Schlössern verbrachten.
Filmische Expeditionen in das historische Ostpreußen, heute zwischen Polen und Russland geteilt, zu den Schlössern Schlodien, Schlobitten, Dönhoffstädt und Friedrichstein, dem größten der barocken Königsschlösser. Spektakuläre Flugaufnahmen, eindrucksvolle Kameraflüge und Zeitraffersequenzen, dazu seltene Impressionen aus Kaliningrad, dem früheren Königsberg, Krönungsstadt der preußischen Könige.
Die Dokumentationen verknüpfen drei Ebenen: Einerseits die Arbeit der Forscher, vor der Kulisse einer Landschaft von einzigartiger Schönheit, mit Schlössern, die noch als Ruinen eindrucksvoll sind, andererseits Zeitreisen, zu den historischen Wendepunkten eines Jahrtausends und zur Entstehungsepoche der Königsschlösser. Schließlich die emotionalen Erinnerungen von Augenzeugen, Überlebende aus den Grafenfamilien der zu Dohnas und von Dönhoffs, den bedeutendsten Adelsgeschlechtern Ostpreußens, verbunden mit zum Teil nie gesehene Filmdokumenten des vergangenen Jahrhunderts, Filmaufnahmen Ostpreußens vor dem ersten Weltkrieg, Impressionen aus dem historischen Königsberg, schließlich filmische Zeitdokumente der fast vollständigen Zerstörung Königsbergs durch die Angriffe alliierter Bomber und der "großen Flucht" im Winter 1945, die Hunderttausenden das Leben kosten sollte.
Junge Menschen aus den einst kriegsführenden Nationen Deutschland, Polen und Russland, schaffen mit den technischen Möglichkeiten unserer Zeit eine Parallelwelt. In den Computerlaboratorien (wieder)entsteht das historische Königsberg, realistische Computerrekonstruktionen der Schlösser Schlodien und Friedrichstein. Bewegende Bilder einer untergegangenen Kultur. Die rekonstruierten Bauwerke geben einen Eindruck von der kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung der Region, die man in der Neuzeit als "Ernährerin Europas" pries, ihre Ruinen jedoch sind eindrucksvolle Mahnmale der Folgen des nationalsozialistischen Größenwahns. Ein Etappensieg im Kampf um den Verfall des gemeinsamen Kulturerbes.
- Gemüse für alle - ohne Extrawurst! "Wenn es nicht knackt, dann mag ich es nicht!" Die zehnjährige Lea und ihr kleiner Bruder Mio mögen Gemüse nur, wenn es noch roh ist. Die Eltern sind genervt: Jeden Tag kocht Vater Ronny eine extra Rohkostbeilage für seine Kinder, während es Mutter Natalie mit Überzeugungsarbeit versucht. Klarer Fall: Die Familie Berners und Gunesch aus Schleiden in der Eifel braucht Hilfe von Profikoch Björn Freitag. Er stellt sich der Herausforderung und verspricht köstliche Gemüseküche, die allen schmeckt! Los geht's mit wichtigen Tipps und Tricks rund um Kochtechniken und Zutaten. Dann heißt es: ausbuddeln, statt verpackt kaufen! Beim Ausflug auf den Bauernhof ernten die Kinder ihr eigenes Gemüse und erfahren, warum Hühner und Schafe sich gut verstehen. Aber erst beim gemeinsamen Kochen mit der ganzen Familie wird sich zeigen, ob Björn Freitags Plan tatsächlich aufgeht. Kann er Lea und Mio mit seinem hochwertigen Gemüsemenü wirklich überzeugen? Sind Extrabeilagen für die mäkelnden Jüngsten endlich passé? Es wird spannend!
Die Nerven vieler Pendler liegen blank! Ob morgens oder abends - immer das gleiche Erlebnis: Dauerbaustellen in Serie, kilometerlange Staus, Raser und LKW, die einem den Angstschweiß auf die Stirn treiben. Warum gibt es in Deutschland immer noch kein Tempolimit, um Unfälle und Staus zu verringern? Wie gehen wir mit dem heute schon rasant gestiegen Verkehrsaufkommen um? Die Sanierung der Straßenbeläge und Brücken hinkt der Entwicklung schon jetzt weit hinterher. Und dabei soll allein der LKW-Verkehr bis 2025 sogar noch einmal um 80% steigen! Planet Wissen fragt, wie man Straßenbeläge optimieren, die Arbeit auf Baustellen besser planen, durchführen und damit auch Staus verringern kann.
Zu Gaste im Studio:
- Prof. Bernhard Steinauer, langjähriger Direktor des Instituts für Straßenwesen an der RWTH Aachen. Der Straßenbau-Ingenieur plädiert für die Entwicklung "intelligenter" Straßenbeläge, um den schnellen Verschleiß von Autobahnen und Brücken zu vermeiden.
- Prof. Michael Schreckenberg, Verkehrsexperte der Universität Duisburg-Essen, beschäftigt sich schon seit Jahren mit der Entstehung und Vermeidung von Verkehrs-Staus. Es erläutert in Planet Wissen, was Autofahrer besser machen können, und inwieweit Assistenzsysteme für LKW auf Autobahnen zu mehr Sicherheit führen.
Nachwuchs im Elefantenhaus 658 Tage hat Elefantenkuh Yashoda schon ihr Baby im Bauch. Jetzt ist es endlich soweit: Im Kreis der ganzen Herde kommt der Dickhäuternachwuchs auf die Welt. Rüssel, Ohren, alles dran. Jetzt muss der Lütte nur noch die Milchtheke bei der Mama finden.
Abschied von zwei Krawall-Kamtschatkas Das haben sie nun davon: Nachdem die vier Kamtschatkabären ihr Gehege verwüstet haben, werden die Rabauken-Geschwister getrennt. Mascha und Leonid bleiben bei Hagenbeck, aber für Kolja und Juri heißt es Abschied nehmen: Für sie geht's nach Gelsenkirchen. Tierarzt Michael Flügger und Pfleger Uwe Fischer bereiten die Bärenbrüder auf den Umzug vor.
Wandertag für Wüstenschiffe Volker Friedrich und Andi Steffens sortieren Kamele. Zum Saisonstart sollen die wieder an das Tragen von Zoobesuchern gewöhnt werden - aber noch nicht alle sind als Reittier geeignet. Sultan und Natascha gehören jedoch zu den alten Hasen unter den Kamelen, und so werden für die beiden freiwillige Reiter gesucht. Die machen erste Erfahrungen und stellen fest, dass es schon ein büsch'n eng ist zwischen solchen Höckern.
Fütterung der "Bestien" Ihre Namen sind ladylike - Mangrovia, Victoria und Audrey - aber ihre Tischmanieren lassen noch zu wünschen übrig. Gemeinsam mit Kollege Rhaja rücken die drei Krokodildamen ihren Pflegern während der Fütterung auf die Pelle. Bei Guido Westhoff und Heidrun Rohr herrschen jedoch strenge Sitten: Kinn auf dem Tisch? Dann gibt's keinen Fisch.
Flugstunde für Papageien Ramon und Rosi müssen noch viel üben, bis sie echte Luftakrobaten sind. Die beiden Papageien werden von Thomas Günther und Ina Gooßen im Synchronflug trainiert. Bisher klappt das nur dann und wann, denn so ein Papagei hat schließlich auch seinen eigenen Kopf. Rosa hat jedenfalls irgendwann keine Lust mehr.
Es ist so weit: Klammeräffchen Elly, das von Hand aufgezogen werden musste, soll im Frankfurter Zoo mit seinen Eltern Zack und Shakira zusammengeführt werden. Werden sich die drei verstehen oder gibt es wilde Raufereien? Und bei Faultierbaby Oscar soll endlich geklärt werden, ob es sich um einen Jungen oder vielleicht doch um ein Mädchen handelt, das künftig Osca genannt wird. Im Opelzoo Kronberg muss ein Guanaco in die Quarantänestation gebracht werden, weil es an einen Privatzoo verkauft wird. Die flinken Neuweltkamele machen es den Pflegern nicht gerade leicht, das richtige einzufangen.
In Berlin gibt es zwei Oasen für Tiere. Den artenreichen Zoo Berlin. Und den Tierpark Berlin - der größte Landschaftstiergarten Europas. In diesem Paradies kommen unzählige Zoobabies auf die Welt. Sie wachsen, gedeihen und wir schauen ihnen dabei zu!
Indische Riesenflughunde leben in der freien Natur zu Hunderten sehr gesellig zusammen. Deshalb ist es ungewöhnlich, dass sich eine der Flughund-Mütter nicht um ihr Kind kümmert. Tierpflegerin Jenny Ballentin hat es gefunden und zieht es mit der Hand auf.
Endlich Nachwuchs bei den Nasenbären im Zoo Berlin. Zwei Kinder, sechs Wochen alt, leben mit ihrer Mutter auf der Außenanlage. Furchtlos klettern das Mädchen und der Junge auf den Bäumen herum. Reviertierpfleger Ronny Henkel schaut, ob es seinen Schützlingen gut geht.
Die Löwenkinder Bomani und Iringa sind zwei Monate alt. Ihre Mutter Aketi hat nicht genügend Milch. So muss mit Ersatzmilch zugefüttert werden. Die Tierpfleger geben sich bei der Aufzucht besonders viel Mühe. Bis zu sechs Monaten trinkt ein Löwenkind Milch. Da die Jungtiere schon recht früh anfangen, feste Nahrung zu fressen, wird auch hier im Zoo parallel zur Ersatzmilch mit der Zufütterung von kleingeriebenem Fleisch begonnen.
Dr. Matteo Moreau und Assistenzärztin Dr. Emma Jahn nehmen den jungen Nick Kranz in der Notaufnahme in Empfang. Es muss schnell gehandelt werden, doch sein Bruder Uwe untersagt das. Matteo und Emma sollen ihre Finger von Nick lassen.
Dr. Elias Bähr muss einspringen und wird später vor eine große Herausforderung gestellt, als Emma ihn mit dem Vorfall konfrontiert. Uwe hat ein Problem mit Emmas und Matteos Hautfarbe - und Elias hat sich falsch verhalten.
Ole Breuer, Prof. Karin Patzelts Patensohn, darf endlich in den OP-Saal. Doch die Freude lässt abrupt nach, als Ole plötzlich das Bewusstsein verliert. Während Julia Berger noch versucht, eine Diagnose zu stellen, hat Karin ihre Missbilligung bereits verlauten lassen: Schlafmangel, weil Ole die Nächte durchmacht.
Ben und Leyla möchten Rayas ersten Geburtstag zusammen feiern und Mikko verliert eine Klemme, die eigentlich Matteo gehört.
Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Dr. Elias Bähr (Stefan Ruppe) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Julia Berger (Mirka Pigulla) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Tom Zondek (Tilman Pörzgen) Dr. Emma Jahn (Elisa Agbaglah) Rebecca Krieger (Milena Straube) Mikko Rantala (Luan Gummich) Prof. Dr. Karin Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Nick Kranz (Niklas Post) Uwe Kranz (Konstantin Gerlach) Ole Breuer (Benjamin Weygand)
Dr. Leyla Sherbaz und Assistenzarzt Mikko Rantala wollen der blinden Patientin Valentina Grebe ihr Augenlicht dank eines Mikrochips zurückgeben. Noch nie konnte Valentina ihre Tochter sehen und dementsprechend aufgeregt ist sie auf ihr neues Leben. Doch plötzlich steht der spektakulären Augen-OP die Bürokratie im Weg und Leyla und Mikko bekommen unerwartete Hilfe. Von niemand anderem als Dr. Matteo Moreau und Elly Winter!
Als Patrick Schmudke vor dem JTK von seinem Rad stürzt, halten Dr. Emma Jahn und Dr. Marc Lindner das für einen gewöhnlichen Fahrradunfall. Doch als klar wird, dass Patrick das Fahrradfahren verlernt hat, haben sie sofort Vermutungsdiagnosen parat. Da braucht es schon Prof. Dr. Karin Patzelt, damit die beiden es nicht zu kompliziert machen ...
Rebecca übt das Einparken, aber nicht ohne Spuren zu hinterlassen.
Währenddessen konkurrieren Leyla und Matteo um einen begehrten Preis. Die Entscheidung fällt keine Unbekannte.
Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Dr. Elias Bähr (Stefan Ruppe) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Julia Berger (Mirka Pigulla) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Tom Zondek (Tilman Pörzgen) Dr. Emma Jahn (Elisa Agbaglah) Rebecca Krieger (Milena Straube) Mikko Rantala (Luan Gummich) Prof. Dr. Karin Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Dr. Elly Winter (Juliane Fisch) Dr. Lilly Phan (Mai Duong Kieu) Valentina Grebe (Marie Schöneburg) Patrick Schmudke (Robin Meisner)
Ob Citybike, Holland-Rad oder E-Bike - Fahrradhändler und Hersteller erleben dank Corona und Klimadebatte eine riesige Nachfrage. 5 Millionen Fahrräder wurden 2020 verkauft, davon knapp 2 Millionen E-Bikes. Durchschnittlicher Verkaufspreis 1.279 Euro. Insgesamt sind mehr als 76 Millionen Fahrräder auf Deutschlands Straßen unterwegs und ersetzen immer häufiger das Auto. Daniel Aßmann schafft Durchblick im Dschungel der riesigen Modellpalette, checkt Preise und findet heraus, was bei einem guten Rad nicht fehlen darf und welche Spielerei sich Radler sparen können. Außerdem beleuchtet er im Naturpark Siebengebirge die Schattenseiten des Fahrrad-Booms, der dort das Gleichgewicht zwischen Mensch, Natur und Tierwelt durcheinanderbringt. Und er radelt durch die fahrradfreundlichste und fahrradunfreundlichste Stadt Deutschlands - beide liegen in Nordrhein-Westfalen.
1983 kam das erste Handy auf den Markt. Knapp 800 Gramm schwer und zu groß für jede Jackentasche. Hier begann das Rennen um immer kleinere und effizientere Handys, ebenso bei Computern. Bei Autos ist dieser Trend umgekehrt: Heutige Golf-Modelle sind fast einen Meter länger als der 83er Golf - und teils doppelt so schwer.
Jedes dritte verkaufte Auto ist mittlerweile ein SUV. Noch größer die Gelände-Modelle. Die Verkaufsargumente: mehr Platz, kraftvoller Fahrspaß, ein besserer Überblick über das Verkehrsgeschehen und natürlich mehr Sicherheit.
Doch längst ist ein emotionaler Streit entfacht über die Sinnhaftigkeit großer und schwerer Autos. In Zeiten des Klimawandels spaltet dieser Trend die Gesellschaft, denn trotz besserer Technik steigen Emissionen. Kritiker sehen die mächtigen Boliden als Gefahr für Umwelt, und auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer - außerdem seien die Städte für SUVs gar nicht ausgelegt.
Aber warum werden unsere Autos immer größer? Und was ist wirklich dran an den Argumenten beider Seiten?
Quarks schaut genau hin und wagt trotz hitziger Debatte das Parkplatz-Experiment: Wie werden Autofahrer reagieren, wenn wir den Parkpreis nach Größe und Gewicht des Autos bemessen?
Das junge Spatzenmädchen in Kairo, das erstmals einen Partner sucht, das Spatzenkind in New York, das erstmals sein Nest verlässt, all die Spatzen in Peking, die sich am Vogelmarkt in höchste Gefahr begeben, nur weil sie dort Futter und Gesellschaft finden, oder der kleine frierende Spatz im winterlichen Moskau, der sich auf seiner Futtersuche in einen Kiosk verirrt, Spatzen im Praterfrühling in der Wiener Krieau oder im sommerlichen Paris - in sechs Episoden aus unterschiedlichen Metropolen der Welt erzählt Regisseur Kurt Mayer in großen Bildern kleine Geschichten von Spatzen und Menschen.
Obwohl uns die Haussperlinge seit mehr als 10.000 Jahren begleiten, sind sie Wildtiere geblieben. Geduld und List sind gefragt, will man ihnen nahe kommen. Auf Augenhöhe mit Spatzen zu drehen, das heißt dann Kamerastandort und Lebensschwerpunkt in Höhen zwischen 3 und 8 Meter zu verlegen. Gar nicht so einfach in Städten wie Moskau oder New York. In Paris führte es gar in 60 Metern Höhe auf die Türme von Notre Dame, dem schönsten und größten Spatzenhaus der Welt.
Sperlinge sind neugierige Opportunisten. Ihre Lernfähigkeit wird weit unterschätzt. Ein Spatzenhirn zu besitzen, sollte demnach eine Auszeichnung sein. Und - Spatzen haben ein ausgezeichnetes Personengedächtnis. Wer sie mehrmals mit falschem Futter täuscht, wird nachhaltig gemieden.
In vielen Ländern haben Spatzennamen aufschlussreiche Nebenbedeutungen. In Frankreich heißen sie Moineaus, also Mönche, in China ist "Spatz" Synonym für Dieb, in Deutschland für "Zappeln".
Hausspatzen sind so selbstverständlich in unserer Nähe, dass wir ihr drohendes Verschwinden um ein Haar gar nicht bemerkt hätten. Inzwischen stehen sie auf der Vorwarnstufe der roten Liste der bedrohten Tierarten. Sie haben unsere Aufmerksamkeit verdient.
- Als Eike Familie und Job über den Kopf wuchsen ... wurde ihr klar: Sie muss nicht alles allein machen Schon vor Corona standen sie mitten im prallen Leben: beide berufstätig, zwei Kinder und ein Haus, das kernsaniert werden muss. Dann kam Corona und damit Homeoffice und Homeschooling. Irgendwann brach Eike zusammen und ihr wurde klar, sie muss mehr für sich tun und die Verantwortung auf mehr Schultern verteilen. (Autorin: Sonja Kolonko)
- Das Hochstaplersyndrom ... oder das Gefühl nie gut genug zu sein Jede fünfte Frau plagen Selbstzweifel. Sie unterwandern das Selbstvertrauen. An die eigenen Fähigkeiten glauben? Schwierig! Selbst, wenn ihnen alle signalisieren, dass sie erfolgreich sind, bleibt das Gefühl, den Erfolg nicht verdient zu haben. Immer ist die Angst da, dass sie mit ihrer Unfähigkeit auffliegen, sie als Hochstaplerin erkannt werden. (Autorin: Sarah Heinrigs)
- Vom Bauernhof zum Feminismus ... damit endlich die Bezahlung stimmt Auf dem Land verdient jede dritte Frau zu wenig, um davon leben zu können. Denn im ländlichen Bereich sind es noch Frauen, die unbezahlte Care-Arbeit leisten und damit auf Rentenansprüche und soziale Absicherungen verzichten. Das will Meike Stühmeyer-Freese verhindern und engagiert sich als EqualPay-Beraterin. (Autorin: Uschi Müller)
Was bedeutet es heute, als junge Frau in Deutschland jüdisch zu sein? Wie schwer wiegt die Tradition des Judentums und welche Rolle spielt der Glaube? "Menschen hautnah" begleitet die Bloggerin Linda, die angehende Grundschullehrerin Rina und Helene, die sich gerade zur Rabbinerin ausbilden lässt.
"Wenn ich erzähle, dass ich Rabbinerin werde, schauen die Leute mich oft völlig ungläubig an. Ja, ich mache das, ja, ich bin eine Frau, ja, es gibt noch nicht so viele von mir." Helene Braun bezeichnet sich als liberale Jüdin und besucht neben ihrem Studium in jüdischer Theologie das Abraham Geiger Kolleg in Potsdam. "Ich könnte mir nicht vorstellen, nicht nach den jüdischen Traditionen zu leben, aber ich engagiere mich genauso für ein queeres und diverses Judentum." Einen selbstbestimmten Weg zu gehen, darin wurde Helene schon früh gestärkt. "Meiner Mutter war das wichtig. Dazu gehörte neben den jüdischen Traditionen und dem Glauben auch, dass ich als Frau im Selbstverständnis aufgewachsen bin, das Gleiche tun zu können wie ein Mann."
"Wenn ich an Schabbat mein Handy ausschalte und auf Elektrizität komplett verzichte, habe ich nicht das Gefühl mich einzuschränken - im Gegenteil: Ich fühle mich frei und entspannt und genieße es, mich ausschließlich auf Familie und Freunde zu konzentrieren." Rina ist 29 Jahre alt und lebt als gläubige Jüdin in einer streng orthodoxen Gemeinde. Und das obwohl sie bereits geschieden und alleinerziehende Mutter ist. "Ich habe meinen Mann nur wenige Male vorher durch das Engagement meines Berliner Rabbiners kennengelernt. Wir haben dann sehr schnell geheiratet." Die Perücke, die sie als verheiratete Jüdin damals trug, liegt immer noch in ihrem Schrank. "Ich werde wieder Perücke tragen, wenn ich noch Mal heirate, und das habe ich fest vor." Rina lebt ein modern-orthodoxes Judentum. Die Regeln und Gesetze der Thora befolgt sie konsequent und aus Überzeugung, trotzdem sieht sie sich als fortschrittliche und selbstbestimmte junge Frau. Es ist nicht immer leicht, die beiden Welten miteinander zu verbinden - oft muss sie sich rechtfertigen. Selbst ihre Mutter reagierte zunächst skeptisch, als Rina mit 16 entschied, religiös zu leben, und kurz darauf von Dortmund in die Großstadt zog.
Linda Rachel Sabiers wurde bekannt durch ihre Kolumne über jüdisches Leben im Magazin der Süddeutschen Zeitung. "Klar habe ich mich gefragt: Soll ich das machen? Ich will ja nicht immer die Rolle der Dauerjüdin spielen, aber andererseits kann ich ja auch nur mit Vorurteilen aufräumen, wenn ich mich selbst beteilige." Die 36-Jährige hat einen Schweizer geheiratet, ihr Mann Noa ist nicht jüdisch. Der kleine "Regelverstoß", einen Nichtjuden zu heiraten, hat in Lindas Familie bereits Tradition. Auch ihr Vater ist nicht-jüdisch, lebt aber, seit er mit ihrer Mutter verheiratet ist, genau wie Linda und Noa, zu Hause nach jüdischem Brauch. "Da haben die Frauen tatsächlich klar die Macht. Du wirst nur Jude, wenn deine Mutter jüdisch ist. Ansonsten ist es aber so, dass ich die Rolle der Frau im orthodoxen Judentum immer noch schwierig finde. Aber das muss jede selbst wissen." Ein Lieblingsthema mit ihrer besten Freundin Deborah Feldman, die durch ihre Flucht aus der ultraorthodoxen Gemeinde in New York und ihrem Buch "Unorthodox" weltberühmt wurde.
Drei Frauen, drei unterschiedliche Modelle, den jüdischen Glauben und die Tradition zu leben. Sie spiegeln die junge Generation von Jüdinnen, die selbstbestimmt ihren Weg geht. Alle eint der Wunsch, besser verstanden zu werden, doch alle eint auch die Befürchtung, dass die gesellschaftlichen Anfeindungen eher zu- als abnehmen und es noch dauern wird, bis jüdische Menschen in Deutschland unbeschwert ihr Jüdisch-sein zeigen können.
Manchmal braucht's die Übersicht einer Giraffe oder die Perspektive eines Kindes um den Wahnsinn einer trennenden Mauer zu überwinden. Der naive Glaube und die ohnmächtige Trauer Ziads lassen seinen Vater so über sich hinauswachsen, dass er eine Giraffe aus Israel entführt, um sie nach Palästina zu schmuggeln. Manchmal ist das Verrückte eben das einzig Sinnvolle.
Ziad (Ahmad Bayatra) Yacine, Ziads Vater (Saleh Bakri) Laura (Laure de Clermont-Tonnerre)
WDR
Available schedules: 03/11/2021 - 04/11/2026•Time zone: Central European Summer Time (CEST) UTC +2
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