Die beiden Dokumentationen "Ostpreußens vergessene Schlösser" dokumentieren und begleiten eine bislang einzigartige Initiative von Forschern und Studenten aus drei Nationen, aus Deutschland, Polen und Russland. Sie begeben sich auf die Suche nach einer untergegangenen Kultur, nach Denkmälern und Monumenten, die 1945 und danach zerstört wurden. Das Etappenziel: Die vollständige Dokumentation dessen was von den Prachtbauten der Geschichte, den barocken Königsschlössern, noch vorhanden ist.
Doch die rund 100 Forscher und Studenten aus mehr als einem Dutzend Universitäten und Instituten wollen mehr: Koordiniert vom Herder-Institut in Marburg, gefördert von der Leibniz-Gemeinschaft und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, wollen sie eine virtuelle Rekonstruktion der zerstörten Bauwerke wagen. Die "Auferstehung" der vergessenen Schlösser im Computer. Die Einrichtung einer vernetzten Datenbank für spätere Generationen, die alle Informationen sammelt, historische Gemälde, Fotos, Pläne, Daten, einfach alles was noch vorhanden ist, aber auch Augenzeugenberichte der wenigen Überlebenden, darunter auch Mitglieder des preußischen Hochadels, die ihre Kindheit in den Schlössern verbrachten.
Filmische Expeditionen in das historische Ostpreußen, heute zwischen Polen und Russland geteilt, zu den Schlössern Schlodien, Schlobitten, Dönhoffstädt und Friedrichstein, dem größten der barocken Königsschlösser. Spektakuläre Flugaufnahmen, eindrucksvolle Kameraflüge und Zeitraffersequenzen, dazu seltene Impressionen aus Kaliningrad, dem früheren Königsberg, Krönungsstadt der preußischen Könige.
Die Dokumentationen verknüpfen drei Ebenen: Einerseits die Arbeit der Forscher, vor der Kulisse einer Landschaft von einzigartiger Schönheit, mit Schlössern, die noch als Ruinen eindrucksvoll sind, andererseits Zeitreisen, zu den historischen Wendepunkten eines Jahrtausends und zur Entstehungsepoche der Königsschlösser. Schließlich die emotionalen Erinnerungen von Augenzeugen, Überlebende aus den Grafenfamilien der zu Dohnas und von Dönhoffs, den bedeutendsten Adelsgeschlechtern Ostpreußens, verbunden mit zum Teil nie gesehene Filmdokumenten des vergangenen Jahrhunderts, Filmaufnahmen Ostpreußens vor dem ersten Weltkrieg, Impressionen aus dem historischen Königsberg, schließlich filmische Zeitdokumente der fast vollständigen Zerstörung Königsbergs durch die Angriffe alliierter Bomber und der "großen Flucht" im Winter 1945, die Hunderttausenden das Leben kosten sollte.
Junge Menschen aus den einst kriegsführenden Nationen Deutschland, Polen und Russland, schaffen mit den technischen Möglichkeiten unserer Zeit eine Parallelwelt. In den Computerlaboratorien (wieder)entsteht das historische Königsberg, realistische Computerrekonstruktionen der Schlösser Schlodien und Friedrichstein. Bewegende Bilder einer untergegangenen Kultur. Die rekonstruierten Bauwerke geben einen Eindruck von der kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung der Region, die man in der Neuzeit als "Ernährerin Europas" pries, ihre Ruinen jedoch sind eindrucksvolle Mahnmale der Folgen des nationalsozialistischen Größenwahns. Ein Etappensieg im Kampf um den Verfall des gemeinsamen Kulturerbes.
Die beiden Dokumentationen "Ostpreußens vergessene Schlösser" dokumentieren und begleiten eine bislang einzigartige Initiative von Forschern und Studenten aus drei Nationen, aus Deutschland, Polen und Russland. Sie begeben sich auf die Suche nach einer untergegangenen Kultur, nach Denkmälern und Monumenten, die 1945 und danach zerstört wurden. Das Etappenziel: Die vollständige Dokumentation dessen was von den Prachtbauten der Geschichte, den barocken Königsschlössern, noch vorhanden ist.
Doch die rund 100 Forscher und Studenten aus mehr als einem Dutzend Universitäten und Instituten wollen mehr: Koordiniert vom Herder-Institut in Marburg, gefördert von der Leibniz-Gemeinschaft und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, wollen sie eine virtuelle Rekonstruktion der zerstörten Bauwerke wagen. Die "Auferstehung" der vergessenen Schlösser im Computer. Die Einrichtung einer vernetzten Datenbank für spätere Generationen, die alle Informationen sammelt, historische Gemälde, Fotos, Pläne, Daten, einfach alles was noch vorhanden ist, aber auch Augenzeugenberichte der wenigen Überlebenden, darunter auch Mitglieder des preußischen Hochadels, die ihre Kindheit in den Schlössern verbrachten.
Filmische Expeditionen in das historische Ostpreußen, heute zwischen Polen und Russland geteilt, zu den Schlössern Schlodien, Schlobitten, Dönhoffstädt und Friedrichstein, dem größten der barocken Königsschlösser. Spektakuläre Flugaufnahmen, eindrucksvolle Kameraflüge und Zeitraffersequenzen, dazu seltene Impressionen aus Kaliningrad, dem früheren Königsberg, Krönungsstadt der preußischen Könige.
Die Dokumentationen verknüpfen drei Ebenen: Einerseits die Arbeit der Forscher, vor der Kulisse einer Landschaft von einzigartiger Schönheit, mit Schlössern, die noch als Ruinen eindrucksvoll sind, andererseits Zeitreisen, zu den historischen Wendepunkten eines Jahrtausends und zur Entstehungsepoche der Königsschlösser. Schließlich die emotionalen Erinnerungen von Augenzeugen, Überlebende aus den Grafenfamilien der zu Dohnas und von Dönhoffs, den bedeutendsten Adelsgeschlechtern Ostpreußens, verbunden mit zum Teil nie gesehene Filmdokumenten des vergangenen Jahrhunderts, Filmaufnahmen Ostpreußens vor dem ersten Weltkrieg, Impressionen aus dem historischen Königsberg, schließlich filmische Zeitdokumente der fast vollständigen Zerstörung Königsbergs durch die Angriffe alliierter Bomber und der "großen Flucht" im Winter 1945, die Hunderttausenden das Leben kosten sollte.
Junge Menschen aus den einst kriegsführenden Nationen Deutschland, Polen und Russland, schaffen mit den technischen Möglichkeiten unserer Zeit eine Parallelwelt. In den Computerlaboratorien (wieder)entsteht das historische Königsberg, realistische Computerrekonstruktionen der Schlösser Schlodien und Friedrichstein. Bewegende Bilder einer untergegangenen Kultur. Die rekonstruierten Bauwerke geben einen Eindruck von der kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung der Region, die man in der Neuzeit als "Ernährerin Europas" pries, ihre Ruinen jedoch sind eindrucksvolle Mahnmale der Folgen des nationalsozialistischen Größenwahns. Ein Etappensieg im Kampf um den Verfall des gemeinsamen Kulturerbes.
- Gemüse für alle - ohne Extrawurst! "Wenn es nicht knackt, dann mag ich es nicht!" Die zehnjährige Lea und ihr kleiner Bruder Mio mögen Gemüse nur, wenn es noch roh ist. Die Eltern sind genervt: Jeden Tag kocht Vater Ronny eine extra Rohkostbeilage für seine Kinder, während es Mutter Natalie mit Überzeugungsarbeit versucht. Klarer Fall: Die Familie Berners und Gunesch aus Schleiden in der Eifel braucht Hilfe von Profikoch Björn Freitag. Er stellt sich der Herausforderung und verspricht köstliche Gemüseküche, die allen schmeckt! Los geht's mit wichtigen Tipps und Tricks rund um Kochtechniken und Zutaten. Dann heißt es: ausbuddeln, statt verpackt kaufen! Beim Ausflug auf den Bauernhof ernten die Kinder ihr eigenes Gemüse und erfahren, warum Hühner und Schafe sich gut verstehen. Aber erst beim gemeinsamen Kochen mit der ganzen Familie wird sich zeigen, ob Björn Freitags Plan tatsächlich aufgeht. Kann er Lea und Mio mit seinem hochwertigen Gemüsemenü wirklich überzeugen? Sind Extrabeilagen für die mäkelnden Jüngsten endlich passé? Es wird spannend!
Die Nerven vieler Pendler liegen blank! Ob morgens oder abends - immer das gleiche Erlebnis: Dauerbaustellen in Serie, kilometerlange Staus, Raser und LKW, die einem den Angstschweiß auf die Stirn treiben. Warum gibt es in Deutschland immer noch kein Tempolimit, um Unfälle und Staus zu verringern? Wie gehen wir mit dem heute schon rasant gestiegen Verkehrsaufkommen um? Die Sanierung der Straßenbeläge und Brücken hinkt der Entwicklung schon jetzt weit hinterher. Und dabei soll allein der LKW-Verkehr bis 2025 sogar noch einmal um 80% steigen! Planet Wissen fragt, wie man Straßenbeläge optimieren, die Arbeit auf Baustellen besser planen, durchführen und damit auch Staus verringern kann.
Zu Gaste im Studio:
- Prof. Bernhard Steinauer, langjähriger Direktor des Instituts für Straßenwesen an der RWTH Aachen. Der Straßenbau-Ingenieur plädiert für die Entwicklung "intelligenter" Straßenbeläge, um den schnellen Verschleiß von Autobahnen und Brücken zu vermeiden.
- Prof. Michael Schreckenberg, Verkehrsexperte der Universität Duisburg-Essen, beschäftigt sich schon seit Jahren mit der Entstehung und Vermeidung von Verkehrs-Staus. Es erläutert in Planet Wissen, was Autofahrer besser machen können, und inwieweit Assistenzsysteme für LKW auf Autobahnen zu mehr Sicherheit führen.
Nachwuchs im Elefantenhaus 658 Tage hat Elefantenkuh Yashoda schon ihr Baby im Bauch. Jetzt ist es endlich soweit: Im Kreis der ganzen Herde kommt der Dickhäuternachwuchs auf die Welt. Rüssel, Ohren, alles dran. Jetzt muss der Lütte nur noch die Milchtheke bei der Mama finden.
Abschied von zwei Krawall-Kamtschatkas Das haben sie nun davon: Nachdem die vier Kamtschatkabären ihr Gehege verwüstet haben, werden die Rabauken-Geschwister getrennt. Mascha und Leonid bleiben bei Hagenbeck, aber für Kolja und Juri heißt es Abschied nehmen: Für sie geht's nach Gelsenkirchen. Tierarzt Michael Flügger und Pfleger Uwe Fischer bereiten die Bärenbrüder auf den Umzug vor.
Wandertag für Wüstenschiffe Volker Friedrich und Andi Steffens sortieren Kamele. Zum Saisonstart sollen die wieder an das Tragen von Zoobesuchern gewöhnt werden - aber noch nicht alle sind als Reittier geeignet. Sultan und Natascha gehören jedoch zu den alten Hasen unter den Kamelen, und so werden für die beiden freiwillige Reiter gesucht. Die machen erste Erfahrungen und stellen fest, dass es schon ein büsch'n eng ist zwischen solchen Höckern.
Fütterung der "Bestien" Ihre Namen sind ladylike - Mangrovia, Victoria und Audrey - aber ihre Tischmanieren lassen noch zu wünschen übrig. Gemeinsam mit Kollege Rhaja rücken die drei Krokodildamen ihren Pflegern während der Fütterung auf die Pelle. Bei Guido Westhoff und Heidrun Rohr herrschen jedoch strenge Sitten: Kinn auf dem Tisch? Dann gibt's keinen Fisch.
Flugstunde für Papageien Ramon und Rosi müssen noch viel üben, bis sie echte Luftakrobaten sind. Die beiden Papageien werden von Thomas Günther und Ina Gooßen im Synchronflug trainiert. Bisher klappt das nur dann und wann, denn so ein Papagei hat schließlich auch seinen eigenen Kopf. Rosa hat jedenfalls irgendwann keine Lust mehr.
Es ist so weit: Klammeräffchen Elly, das von Hand aufgezogen werden musste, soll im Frankfurter Zoo mit seinen Eltern Zack und Shakira zusammengeführt werden. Werden sich die drei verstehen oder gibt es wilde Raufereien? Und bei Faultierbaby Oscar soll endlich geklärt werden, ob es sich um einen Jungen oder vielleicht doch um ein Mädchen handelt, das künftig Osca genannt wird. Im Opelzoo Kronberg muss ein Guanaco in die Quarantänestation gebracht werden, weil es an einen Privatzoo verkauft wird. Die flinken Neuweltkamele machen es den Pflegern nicht gerade leicht, das richtige einzufangen.
In Berlin gibt es zwei Oasen für Tiere. Den artenreichen Zoo Berlin. Und den Tierpark Berlin - der größte Landschaftstiergarten Europas. In diesem Paradies kommen unzählige Zoobabies auf die Welt. Sie wachsen, gedeihen und wir schauen ihnen dabei zu!
Indische Riesenflughunde leben in der freien Natur zu Hunderten sehr gesellig zusammen. Deshalb ist es ungewöhnlich, dass sich eine der Flughund-Mütter nicht um ihr Kind kümmert. Tierpflegerin Jenny Ballentin hat es gefunden und zieht es mit der Hand auf.
Endlich Nachwuchs bei den Nasenbären im Zoo Berlin. Zwei Kinder, sechs Wochen alt, leben mit ihrer Mutter auf der Außenanlage. Furchtlos klettern das Mädchen und der Junge auf den Bäumen herum. Reviertierpfleger Ronny Henkel schaut, ob es seinen Schützlingen gut geht.
Die Löwenkinder Bomani und Iringa sind zwei Monate alt. Ihre Mutter Aketi hat nicht genügend Milch. So muss mit Ersatzmilch zugefüttert werden. Die Tierpfleger geben sich bei der Aufzucht besonders viel Mühe. Bis zu sechs Monaten trinkt ein Löwenkind Milch. Da die Jungtiere schon recht früh anfangen, feste Nahrung zu fressen, wird auch hier im Zoo parallel zur Ersatzmilch mit der Zufütterung von kleingeriebenem Fleisch begonnen.
Dr. Matteo Moreau und Assistenzärztin Dr. Emma Jahn nehmen den jungen Nick Kranz in der Notaufnahme in Empfang. Es muss schnell gehandelt werden, doch sein Bruder Uwe untersagt das. Matteo und Emma sollen ihre Finger von Nick lassen.
Dr. Elias Bähr muss einspringen und wird später vor eine große Herausforderung gestellt, als Emma ihn mit dem Vorfall konfrontiert. Uwe hat ein Problem mit Emmas und Matteos Hautfarbe - und Elias hat sich falsch verhalten.
Ole Breuer, Prof. Karin Patzelts Patensohn, darf endlich in den OP-Saal. Doch die Freude lässt abrupt nach, als Ole plötzlich das Bewusstsein verliert. Während Julia Berger noch versucht, eine Diagnose zu stellen, hat Karin ihre Missbilligung bereits verlauten lassen: Schlafmangel, weil Ole die Nächte durchmacht.
Ben und Leyla möchten Rayas ersten Geburtstag zusammen feiern und Mikko verliert eine Klemme, die eigentlich Matteo gehört.
Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Dr. Elias Bähr (Stefan Ruppe) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Julia Berger (Mirka Pigulla) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Tom Zondek (Tilman Pörzgen) Dr. Emma Jahn (Elisa Agbaglah) Rebecca Krieger (Milena Straube) Mikko Rantala (Luan Gummich) Prof. Dr. Karin Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Nick Kranz (Niklas Post) Uwe Kranz (Konstantin Gerlach) Ole Breuer (Benjamin Weygand)
Dr. Leyla Sherbaz und Assistenzarzt Mikko Rantala wollen der blinden Patientin Valentina Grebe ihr Augenlicht dank eines Mikrochips zurückgeben. Noch nie konnte Valentina ihre Tochter sehen und dementsprechend aufgeregt ist sie auf ihr neues Leben. Doch plötzlich steht der spektakulären Augen-OP die Bürokratie im Weg und Leyla und Mikko bekommen unerwartete Hilfe. Von niemand anderem als Dr. Matteo Moreau und Elly Winter!
Als Patrick Schmudke vor dem JTK von seinem Rad stürzt, halten Dr. Emma Jahn und Dr. Marc Lindner das für einen gewöhnlichen Fahrradunfall. Doch als klar wird, dass Patrick das Fahrradfahren verlernt hat, haben sie sofort Vermutungsdiagnosen parat. Da braucht es schon Prof. Dr. Karin Patzelt, damit die beiden es nicht zu kompliziert machen ...
Rebecca übt das Einparken, aber nicht ohne Spuren zu hinterlassen.
Währenddessen konkurrieren Leyla und Matteo um einen begehrten Preis. Die Entscheidung fällt keine Unbekannte.
Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Dr. Elias Bähr (Stefan Ruppe) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Julia Berger (Mirka Pigulla) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Tom Zondek (Tilman Pörzgen) Dr. Emma Jahn (Elisa Agbaglah) Rebecca Krieger (Milena Straube) Mikko Rantala (Luan Gummich) Prof. Dr. Karin Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Dr. Elly Winter (Juliane Fisch) Dr. Lilly Phan (Mai Duong Kieu) Valentina Grebe (Marie Schöneburg) Patrick Schmudke (Robin Meisner)
Ob Citybike, Holland-Rad oder E-Bike - Fahrradhändler und Hersteller erleben dank Corona und Klimadebatte eine riesige Nachfrage. 5 Millionen Fahrräder wurden 2020 verkauft, davon knapp 2 Millionen E-Bikes. Durchschnittlicher Verkaufspreis 1.279 Euro. Insgesamt sind mehr als 76 Millionen Fahrräder auf Deutschlands Straßen unterwegs und ersetzen immer häufiger das Auto. Daniel Aßmann schafft Durchblick im Dschungel der riesigen Modellpalette, checkt Preise und findet heraus, was bei einem guten Rad nicht fehlen darf und welche Spielerei sich Radler sparen können. Außerdem beleuchtet er im Naturpark Siebengebirge die Schattenseiten des Fahrrad-Booms, der dort das Gleichgewicht zwischen Mensch, Natur und Tierwelt durcheinanderbringt. Und er radelt durch die fahrradfreundlichste und fahrradunfreundlichste Stadt Deutschlands - beide liegen in Nordrhein-Westfalen.
1983 kam das erste Handy auf den Markt. Knapp 800 Gramm schwer und zu groß für jede Jackentasche. Hier begann das Rennen um immer kleinere und effizientere Handys, ebenso bei Computern. Bei Autos ist dieser Trend umgekehrt: Heutige Golf-Modelle sind fast einen Meter länger als der 83er Golf - und teils doppelt so schwer.
Jedes dritte verkaufte Auto ist mittlerweile ein SUV. Noch größer die Gelände-Modelle. Die Verkaufsargumente: mehr Platz, kraftvoller Fahrspaß, ein besserer Überblick über das Verkehrsgeschehen und natürlich mehr Sicherheit.
Doch längst ist ein emotionaler Streit entfacht über die Sinnhaftigkeit großer und schwerer Autos. In Zeiten des Klimawandels spaltet dieser Trend die Gesellschaft, denn trotz besserer Technik steigen Emissionen. Kritiker sehen die mächtigen Boliden als Gefahr für Umwelt, und auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer - außerdem seien die Städte für SUVs gar nicht ausgelegt.
Aber warum werden unsere Autos immer größer? Und was ist wirklich dran an den Argumenten beider Seiten?
Quarks schaut genau hin und wagt trotz hitziger Debatte das Parkplatz-Experiment: Wie werden Autofahrer reagieren, wenn wir den Parkpreis nach Größe und Gewicht des Autos bemessen?
Das junge Spatzenmädchen in Kairo, das erstmals einen Partner sucht, das Spatzenkind in New York, das erstmals sein Nest verlässt, all die Spatzen in Peking, die sich am Vogelmarkt in höchste Gefahr begeben, nur weil sie dort Futter und Gesellschaft finden, oder der kleine frierende Spatz im winterlichen Moskau, der sich auf seiner Futtersuche in einen Kiosk verirrt, Spatzen im Praterfrühling in der Wiener Krieau oder im sommerlichen Paris - in sechs Episoden aus unterschiedlichen Metropolen der Welt erzählt Regisseur Kurt Mayer in großen Bildern kleine Geschichten von Spatzen und Menschen.
Obwohl uns die Haussperlinge seit mehr als 10.000 Jahren begleiten, sind sie Wildtiere geblieben. Geduld und List sind gefragt, will man ihnen nahe kommen. Auf Augenhöhe mit Spatzen zu drehen, das heißt dann Kamerastandort und Lebensschwerpunkt in Höhen zwischen 3 und 8 Meter zu verlegen. Gar nicht so einfach in Städten wie Moskau oder New York. In Paris führte es gar in 60 Metern Höhe auf die Türme von Notre Dame, dem schönsten und größten Spatzenhaus der Welt.
Sperlinge sind neugierige Opportunisten. Ihre Lernfähigkeit wird weit unterschätzt. Ein Spatzenhirn zu besitzen, sollte demnach eine Auszeichnung sein. Und - Spatzen haben ein ausgezeichnetes Personengedächtnis. Wer sie mehrmals mit falschem Futter täuscht, wird nachhaltig gemieden.
In vielen Ländern haben Spatzennamen aufschlussreiche Nebenbedeutungen. In Frankreich heißen sie Moineaus, also Mönche, in China ist "Spatz" Synonym für Dieb, in Deutschland für "Zappeln".
Hausspatzen sind so selbstverständlich in unserer Nähe, dass wir ihr drohendes Verschwinden um ein Haar gar nicht bemerkt hätten. Inzwischen stehen sie auf der Vorwarnstufe der roten Liste der bedrohten Tierarten. Sie haben unsere Aufmerksamkeit verdient.
- Als Eike Familie und Job über den Kopf wuchsen ... wurde ihr klar: Sie muss nicht alles allein machen Schon vor Corona standen sie mitten im prallen Leben: beide berufstätig, zwei Kinder und ein Haus, das kernsaniert werden muss. Dann kam Corona und damit Homeoffice und Homeschooling. Irgendwann brach Eike zusammen und ihr wurde klar, sie muss mehr für sich tun und die Verantwortung auf mehr Schultern verteilen. (Autorin: Sonja Kolonko)
- Das Hochstaplersyndrom ... oder das Gefühl nie gut genug zu sein Jede fünfte Frau plagen Selbstzweifel. Sie unterwandern das Selbstvertrauen. An die eigenen Fähigkeiten glauben? Schwierig! Selbst, wenn ihnen alle signalisieren, dass sie erfolgreich sind, bleibt das Gefühl, den Erfolg nicht verdient zu haben. Immer ist die Angst da, dass sie mit ihrer Unfähigkeit auffliegen, sie als Hochstaplerin erkannt werden. (Autorin: Sarah Heinrigs)
- Vom Bauernhof zum Feminismus ... damit endlich die Bezahlung stimmt Auf dem Land verdient jede dritte Frau zu wenig, um davon leben zu können. Denn im ländlichen Bereich sind es noch Frauen, die unbezahlte Care-Arbeit leisten und damit auf Rentenansprüche und soziale Absicherungen verzichten. Das will Meike Stühmeyer-Freese verhindern und engagiert sich als EqualPay-Beraterin. (Autorin: Uschi Müller)
Was bedeutet es heute, als junge Frau in Deutschland jüdisch zu sein? Wie schwer wiegt die Tradition des Judentums und welche Rolle spielt der Glaube? "Menschen hautnah" begleitet die Bloggerin Linda, die angehende Grundschullehrerin Rina und Helene, die sich gerade zur Rabbinerin ausbilden lässt.
"Wenn ich erzähle, dass ich Rabbinerin werde, schauen die Leute mich oft völlig ungläubig an. Ja, ich mache das, ja, ich bin eine Frau, ja, es gibt noch nicht so viele von mir." Helene Braun bezeichnet sich als liberale Jüdin und besucht neben ihrem Studium in jüdischer Theologie das Abraham Geiger Kolleg in Potsdam. "Ich könnte mir nicht vorstellen, nicht nach den jüdischen Traditionen zu leben, aber ich engagiere mich genauso für ein queeres und diverses Judentum." Einen selbstbestimmten Weg zu gehen, darin wurde Helene schon früh gestärkt. "Meiner Mutter war das wichtig. Dazu gehörte neben den jüdischen Traditionen und dem Glauben auch, dass ich als Frau im Selbstverständnis aufgewachsen bin, das Gleiche tun zu können wie ein Mann."
"Wenn ich an Schabbat mein Handy ausschalte und auf Elektrizität komplett verzichte, habe ich nicht das Gefühl mich einzuschränken - im Gegenteil: Ich fühle mich frei und entspannt und genieße es, mich ausschließlich auf Familie und Freunde zu konzentrieren." Rina ist 29 Jahre alt und lebt als gläubige Jüdin in einer streng orthodoxen Gemeinde. Und das obwohl sie bereits geschieden und alleinerziehende Mutter ist. "Ich habe meinen Mann nur wenige Male vorher durch das Engagement meines Berliner Rabbiners kennengelernt. Wir haben dann sehr schnell geheiratet." Die Perücke, die sie als verheiratete Jüdin damals trug, liegt immer noch in ihrem Schrank. "Ich werde wieder Perücke tragen, wenn ich noch Mal heirate, und das habe ich fest vor." Rina lebt ein modern-orthodoxes Judentum. Die Regeln und Gesetze der Thora befolgt sie konsequent und aus Überzeugung, trotzdem sieht sie sich als fortschrittliche und selbstbestimmte junge Frau. Es ist nicht immer leicht, die beiden Welten miteinander zu verbinden - oft muss sie sich rechtfertigen. Selbst ihre Mutter reagierte zunächst skeptisch, als Rina mit 16 entschied, religiös zu leben, und kurz darauf von Dortmund in die Großstadt zog.
Linda Rachel Sabiers wurde bekannt durch ihre Kolumne über jüdisches Leben im Magazin der Süddeutschen Zeitung. "Klar habe ich mich gefragt: Soll ich das machen? Ich will ja nicht immer die Rolle der Dauerjüdin spielen, aber andererseits kann ich ja auch nur mit Vorurteilen aufräumen, wenn ich mich selbst beteilige." Die 36-Jährige hat einen Schweizer geheiratet, ihr Mann Noa ist nicht jüdisch. Der kleine "Regelverstoß", einen Nichtjuden zu heiraten, hat in Lindas Familie bereits Tradition. Auch ihr Vater ist nicht-jüdisch, lebt aber, seit er mit ihrer Mutter verheiratet ist, genau wie Linda und Noa, zu Hause nach jüdischem Brauch. "Da haben die Frauen tatsächlich klar die Macht. Du wirst nur Jude, wenn deine Mutter jüdisch ist. Ansonsten ist es aber so, dass ich die Rolle der Frau im orthodoxen Judentum immer noch schwierig finde. Aber das muss jede selbst wissen." Ein Lieblingsthema mit ihrer besten Freundin Deborah Feldman, die durch ihre Flucht aus der ultraorthodoxen Gemeinde in New York und ihrem Buch "Unorthodox" weltberühmt wurde.
Drei Frauen, drei unterschiedliche Modelle, den jüdischen Glauben und die Tradition zu leben. Sie spiegeln die junge Generation von Jüdinnen, die selbstbestimmt ihren Weg geht. Alle eint der Wunsch, besser verstanden zu werden, doch alle eint auch die Befürchtung, dass die gesellschaftlichen Anfeindungen eher zu- als abnehmen und es noch dauern wird, bis jüdische Menschen in Deutschland unbeschwert ihr Jüdisch-sein zeigen können.
Manchmal braucht's die Übersicht einer Giraffe oder die Perspektive eines Kindes um den Wahnsinn einer trennenden Mauer zu überwinden. Der naive Glaube und die ohnmächtige Trauer Ziads lassen seinen Vater so über sich hinauswachsen, dass er eine Giraffe aus Israel entführt, um sie nach Palästina zu schmuggeln. Manchmal ist das Verrückte eben das einzig Sinnvolle.
Ziad (Ahmad Bayatra) Yacine, Ziads Vater (Saleh Bakri) Laura (Laure de Clermont-Tonnerre)
Die Nachricht vom Anschlag in Halle am 9. Oktober 2019 hat sich in der jüdischen Gemeinde in Düsseldorf wie ein Lauffeuer verbreitet - und sie war ein Schock, der wohl noch lange nachwirkt. Michael Rubinstein, Geschäftsführer des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden Nordrhein, hat einen Anschlag mit solcher Brutalität schlicht nicht für möglich gehalten. Seit Halle ist für viele jüdische Menschen aus diffuser Angst tiefe Sorge und große Unsicherheit geworden.
"Sobald wir Angst haben, gehen wir" Autorin Lena Rumler hat Michael Rubinstein und andere Menschen für die WDR-Reportage "Unterwegs im Westen" über lange Zeit begleitet. Auch zu einer Zeit, wo die Angst noch diffus war und ein Anschlag wie in Halle unwahrscheinlich schien. Rumler hat jüdische Kinder und Jugendliche getroffen, denen ihre Identität und der Zusammenhalt untereinander wichtig ist. Wie die 12-jährige Yael, die auf das jüdische Gymnasium in Düsseldorf geht. Ihre Familie lebt den jüdischen Glauben, wenn auch nicht immer sehr streng. Und Yaels Eltern ist es wichtig, dass ihre Kinder auch nichtjüdische Freunde haben. Ein ganz normales Leben also? Einerseits ja, andererseits aber auch nicht. "Meine Mama sagt mir immer, sobald wir Angst haben, gehen wir", meint Yael dazu. Weg aus Deutschland. Bislang haben sie und ihre Familie sich hier sicher und zuhause gefühlt. Und jetzt?
Bedrohung vor allem vom rechten Rand der Gesellschaft Im Alltag verschweigen viele Juden in NRW ihre Religionszugehörigkeit aus Angst vor Anfeindungen. Die Bedrohung kommt vor allem vom rechten Rand der Gesellschaft. Seit einiger Zeit ist aber auch der Antisemitismus unter Muslimen ein öffentlich diskutiertes Thema. Michael Rubinstein will dem nachgehen und den Dialog zwischen Muslimen und Juden verstärken. Dafür fährt er nach Duisburg-Marxloh. Mit Mehmet Ösay, einem ehemaligen Vorsitzenden der örtlichen DITIB-Moschee, macht er ein Experiment. Sie wollen herausfinden, wie die Muslime in Marxloh reagieren, wenn Michael Rubinstein mit Kipa, der Kopfbedeckung männlicher Juden, durch das Viertel läuft.
Die Reportage bietet einen seltenen Einblick in jüdisches Leben in NRW. Ein Leben mit vielen Sorgen und Ängsten, aber auch und immer noch einem jüdischen Alltag frei und fernab von antisemitischer Bedrohung.
Was bedeutet es heute, als junge Frau in Deutschland jüdisch zu sein? Wie schwer wiegt die Tradition des Judentums und welche Rolle spielt der Glaube? "Menschen hautnah" begleitet die Bloggerin Linda, die angehende Grundschullehrerin Rina und Helene, die sich gerade zur Rabbinerin ausbilden lässt.
"Wenn ich erzähle, dass ich Rabbinerin werde, schauen die Leute mich oft völlig ungläubig an. Ja, ich mache das, ja, ich bin eine Frau, ja, es gibt noch nicht so viele von mir." Helene Braun bezeichnet sich als liberale Jüdin und besucht neben ihrem Studium in jüdischer Theologie das Abraham Geiger Kolleg in Potsdam. "Ich könnte mir nicht vorstellen, nicht nach den jüdischen Traditionen zu leben, aber ich engagiere mich genauso für ein queeres und diverses Judentum." Einen selbstbestimmten Weg zu gehen, darin wurde Helene schon früh gestärkt. "Meiner Mutter war das wichtig. Dazu gehörte neben den jüdischen Traditionen und dem Glauben auch, dass ich als Frau im Selbstverständnis aufgewachsen bin, das Gleiche tun zu können wie ein Mann."
"Wenn ich an Schabbat mein Handy ausschalte und auf Elektrizität komplett verzichte, habe ich nicht das Gefühl mich einzuschränken - im Gegenteil: Ich fühle mich frei und entspannt und genieße es, mich ausschließlich auf Familie und Freunde zu konzentrieren." Rina ist 29 Jahre alt und lebt als gläubige Jüdin in einer streng orthodoxen Gemeinde. Und das obwohl sie bereits geschieden und alleinerziehende Mutter ist. "Ich habe meinen Mann nur wenige Male vorher durch das Engagement meines Berliner Rabbiners kennengelernt. Wir haben dann sehr schnell geheiratet." Die Perücke, die sie als verheiratete Jüdin damals trug, liegt immer noch in ihrem Schrank. "Ich werde wieder Perücke tragen, wenn ich noch Mal heirate, und das habe ich fest vor." Rina lebt ein modern-orthodoxes Judentum. Die Regeln und Gesetze der Thora befolgt sie konsequent und aus Überzeugung, trotzdem sieht sie sich als fortschrittliche und selbstbestimmte junge Frau. Es ist nicht immer leicht, die beiden Welten miteinander zu verbinden - oft muss sie sich rechtfertigen. Selbst ihre Mutter reagierte zunächst skeptisch, als Rina mit 16 entschied, religiös zu leben, und kurz darauf von Dortmund in die Großstadt zog.
Linda Rachel Sabiers wurde bekannt durch ihre Kolumne über jüdisches Leben im Magazin der Süddeutschen Zeitung. "Klar habe ich mich gefragt: Soll ich das machen? Ich will ja nicht immer die Rolle der Dauerjüdin spielen, aber andererseits kann ich ja auch nur mit Vorurteilen aufräumen, wenn ich mich selbst beteilige." Die 36-Jährige hat einen Schweizer geheiratet, ihr Mann Noa ist nicht jüdisch. Der kleine "Regelverstoß", einen Nichtjuden zu heiraten, hat in Lindas Familie bereits Tradition. Auch ihr Vater ist nicht-jüdisch, lebt aber, seit er mit ihrer Mutter verheiratet ist, genau wie Linda und Noa, zu Hause nach jüdischem Brauch. "Da haben die Frauen tatsächlich klar die Macht. Du wirst nur Jude, wenn deine Mutter jüdisch ist. Ansonsten ist es aber so, dass ich die Rolle der Frau im orthodoxen Judentum immer noch schwierig finde. Aber das muss jede selbst wissen." Ein Lieblingsthema mit ihrer besten Freundin Deborah Feldman, die durch ihre Flucht aus der ultraorthodoxen Gemeinde in New York und ihrem Buch "Unorthodox" weltberühmt wurde.
Drei Frauen, drei unterschiedliche Modelle, den jüdischen Glauben und die Tradition zu leben. Sie spiegeln die junge Generation von Jüdinnen, die selbstbestimmt ihren Weg geht. Alle eint der Wunsch, besser verstanden zu werden, doch alle eint auch die Befürchtung, dass die gesellschaftlichen Anfeindungen eher zu- als abnehmen und es noch dauern wird, bis jüdische Menschen in Deutschland unbeschwert ihr Jüdisch-sein zeigen können.
20.000 Menschen besichtigen täglich den Kölner Dom, das sind sechs Millionen Besucher im Jahr. Damit ist die Hohe Domkirche zu Köln - so der offizielle Name - das bestbesuchte historische Monument Deutschlands - und eine der am meisten fotografierten Sehenswürdigkeiten unseres Planeten. Für viele Kunsthistoriker ist der Dom die "gotischste der gotischen Kathedralen", ein Bauwerk der Superlative: 1880 - bei seiner Fertigstellung - war der Dom das höchste Gebäude der Welt. Weltrekord für alle Kirchenbauwerke ist auch die Fassade des Domes, mit 7.100 Quadratmetern ist sie fast so groß wie ein Fußballfeld. Auch hinsichtlich seiner Bauzeit ist der Dom im weltweiten Ranking ganz weit vorn: 632 Jahre. Einzig für die Chinesische Mauer ließ man sich mehr Zeit - unglaubliche zweieinhalb Jahrtausende. Doch ist es allein seine Monumentalität die bei den Besuchern eine Art von kollektivem "es nicht fassen können" produziert? Oder ist da noch mehr - ein Zauber, der die Menschen glauben macht, eine andere Welt zu betreten? In einer Art Liebeserklärung macht sich die Dokumentation von Martin Papirowski auf die Suche nach der Faszination dieses Weltmonumentes. Sie erzählt seine Geschichte, ordnet sie ein in die aufregende Epoche der Gotik, wagt Zeitreisen in das Jahrhundert seiner Entstehung und porträtiert den Menschen, der dieses geniale Werk ersann: Baumeister Gerhard. Cineastische Inszenierungen und atemberaubende dokumentarische Bilder und Animationen zeigen den Dom von Köln ganz im Sinne seiner Planer und ersten Erbauer als "ein Stück vom Himmel". Wer sich auf die Suche nach seinen Geheimnissen begibt, stößt zwangsläufig auch auf den eigentlichen Grund seiner Erbauung, seine Funktion als Palast für die wohl wertvollste Reliquie des Mittelalters: Die Gebeine der Heiligen Drei Könige. Der Film widmet sich auch den Schwächen, der Achillesferse des imposanten Denkmals, das ohne die Begeisterung seiner "Bewahrer" nicht überleben könnte. Der Film "Der Dom von Köln" ist die aufwendige Hommage an ein außerordentliches Bauwerk, er begleitet seine Entstehung und Neuschöpfung durch die Jahrhunderte, zeigt nie gesehene Eindrücke und Perspektiven und dokumentiert eine ewige Baustelle oder besser eine "Baustelle der Ewigkeit".
Den Xantener Dom kann man auch als den "kleinen Bruder" des Kölner Domes bezeichnen. Beide sind Bauwerke der Gotik, haben den gleichen Bauherrn und Ursprünge, die bis in die Antike reichen. Doch neben ihrer Größe gibt es einen weiteren gravierenden Unterschied: Die Stadt Köln gäbe es auch ohne den Dom, die Stadt Xanten nicht. Am Anfang der Xantener Stadtgeschichte stand eine "cella memoriae", ein einfaches Heiligengrab, nicht viel größer als eine Kapelle. Das war vor mehr als 1.700 Jahren. Doch im Laufe der Jahrhunderte wurde aus dem Grab eine Pilgerstätte, bis schließlich 752 an seiner Stelle ein Männerstift entstand. Fromme Männer aus bestem Hause ließen sich in "ad sanctos", lateinisch "Zu den Heiligen", nieder. Aus "ad sanctos""wurde Xanten und aus dem Männerstift eine ganze Stadt. Das Stift existiert längst nicht mehr, wohl aber die Mauer, die den inneren Bezirk der wohlhabenden Glaubensbrüder, die sogenannte Immunität, von der restlichen Stadt trennt. Die Geschichte Xantens ist ein Musterbeispiel für die Entwicklung vieler Städte in Deutschland, die historische Spurensuche durch Stadt und Dom ist wie eine Zeitreise durch 2.000 Jahre Geschichte. Der Film erzählt die Entstehung der Stadt Xanten und ihres Domes in spektakulären dokumentarischen Bildern, verbunden mit überraschenden Zeitreisen. Ein Ausflug in die Vergangenheit, realisiert durch szenische Rekonstruktionen der Highlights der bewegten Historie.
Der Dom "St. Viktor" in Xanten ist mehr als nur die größte Kirche am Niederrhein: Er ist ein Symbol für den Widerstand gegen Terror und Tyrannei. Der Legende nach soll der Dom über dem Grab des Heiligen Viktor errichtet worden sein. Viktor gehörte zu einer römischen Legion, deren Legionäre im dritten Jahrhundert nach Christus hingerichtet wurden - weil sie sich als getaufte Christen weigerten, den römischen Göttern zu opfern. Den Ort, an dem die Legionäre bestattet wurden, nannte man "ad sanctos" - "Zu den Heiligen". Aus "ad sanctos" wurde dann später der Stadtname Xanten und auf den Gräbern der Heiligen entstand der Dom. An ihrem Grab hält 1936 der Bischof von Münster, Clemens August Graf von Galen, eine seiner berühmtesten Reden. "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen", lautet seine Kampfansage an die Nationalsozialisten. Der Film verknüpft die Ereignisse, die den Dom zum Monument des Widerstandes machten, und verbindet aufwändige dokumentarische Impressionen mit Zeitreisen, die szenisch in die Epochen seiner Geschichte führen.
1983 kam das erste Handy auf den Markt. Knapp 800 Gramm schwer und zu groß für jede Jackentasche. Hier begann das Rennen um immer kleinere und effizientere Handys, ebenso bei Computern. Bei Autos ist dieser Trend umgekehrt: Heutige Golf-Modelle sind fast einen Meter länger als der 83er Golf - und teils doppelt so schwer.
Jedes dritte verkaufte Auto ist mittlerweile ein SUV. Noch größer die Gelände-Modelle. Die Verkaufsargumente: mehr Platz, kraftvoller Fahrspaß, ein besserer Überblick über das Verkehrsgeschehen und natürlich mehr Sicherheit.
Doch längst ist ein emotionaler Streit entfacht über die Sinnhaftigkeit großer und schwerer Autos. In Zeiten des Klimawandels spaltet dieser Trend die Gesellschaft, denn trotz besserer Technik steigen Emissionen. Kritiker sehen die mächtigen Boliden als Gefahr für Umwelt, und auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer - außerdem seien die Städte für SUVs gar nicht ausgelegt.
Aber warum werden unsere Autos immer größer? Und was ist wirklich dran an den Argumenten beider Seiten?
Quarks schaut genau hin und wagt trotz hitziger Debatte das Parkplatz-Experiment: Wie werden Autofahrer reagieren, wenn wir den Parkpreis nach Größe und Gewicht des Autos bemessen?
Alkoholismus, Medikamentenabhängigkeit und mehrere Packungen Zigaretten am Tag: Oft merken die Betroffenen nicht, dass sie suchtkrank sind und dringend Hilfe brauchen. Und selbst wenn sie es merken - die Sucht ist meist stärker. Partner, Freunde und Verwandte trauen sich häufig nicht, das Thema anzusprechen. Sie möchten Konflikten aus dem Weg gehen. Aber genau das wäre dringend nötig. Wo fängt Sucht an, was macht sie mit uns und wie kommen wir davon los? Und: Lebenslange Abstinenz nach einer Suchterkrankung - geht das überhaupt?
Zu Gast im Studio:
Dr. Anne Koopmann ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Oberärztin und Sprecherin am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim und forscht medizinisch über Auswirkungen von Suchtstoffen auf den menschlichen Körper. Sie betreut außerdem Suchtpatienten bei der Entgiftung und arbeitet an verschiedenen alternativen Konzepten zur Suchttherapie. Gleichzeitig gibt sie Fortbildungen zur Suchtprävention für Schüler.
Sabine Pohlner ist Diplom-Sozialpädagogin und Leiterin des Fachdiensts Suchtberatung der Psychosozialen Beratungsstelle für Suchtkranke bei der Caritas in Stuttgart In dieser Funktion arbeitet sie auch als Ansprechpartnerin und Suchtberaterin in Therapiegruppen vor allem für alkoholkranke Menschen in Langzeit-Therapien. Sabine Pohlner setzt sich für eine zieloffene Therapie ein, bei der die Betroffenen zusammen mit den Beratern und Therapeuten die Ziele und Bewältigungsstrategien im Alltag selbst bestimmen.
Das junge Spatzenmädchen in Kairo, das erstmals einen Partner sucht, das Spatzenkind in New York, das erstmals sein Nest verlässt, all die Spatzen in Peking, die sich am Vogelmarkt in höchste Gefahr begeben, nur weil sie dort Futter und Gesellschaft finden, oder der kleine frierende Spatz im winterlichen Moskau, der sich auf seiner Futtersuche in einen Kiosk verirrt, Spatzen im Praterfrühling in der Wiener Krieau oder im sommerlichen Paris - in sechs Episoden aus unterschiedlichen Metropolen der Welt erzählt Regisseur Kurt Mayer in großen Bildern kleine Geschichten von Spatzen und Menschen.
Obwohl uns die Haussperlinge seit mehr als 10.000 Jahren begleiten, sind sie Wildtiere geblieben. Geduld und List sind gefragt, will man ihnen nahe kommen. Auf Augenhöhe mit Spatzen zu drehen, das heißt dann Kamerastandort und Lebensschwerpunkt in Höhen zwischen 3 und 8 Meter zu verlegen. Gar nicht so einfach in Städten wie Moskau oder New York. In Paris führte es gar in 60 Metern Höhe auf die Türme von Notre Dame, dem schönsten und größten Spatzenhaus der Welt.
Sperlinge sind neugierige Opportunisten. Ihre Lernfähigkeit wird weit unterschätzt. Ein Spatzenhirn zu besitzen, sollte demnach eine Auszeichnung sein. Und - Spatzen haben ein ausgezeichnetes Personengedächtnis. Wer sie mehrmals mit falschem Futter täuscht, wird nachhaltig gemieden.
In vielen Ländern haben Spatzennamen aufschlussreiche Nebenbedeutungen. In Frankreich heißen sie Moineaus, also Mönche, in China ist "Spatz" Synonym für Dieb, in Deutschland für "Zappeln".
Hausspatzen sind so selbstverständlich in unserer Nähe, dass wir ihr drohendes Verschwinden um ein Haar gar nicht bemerkt hätten. Inzwischen stehen sie auf der Vorwarnstufe der roten Liste der bedrohten Tierarten. Sie haben unsere Aufmerksamkeit verdient.
Im Opelzoo Kronberg ist knuddliger Nachwuchs eingetroffen. Besucher haben zwei nur wenige Tage alte Eichhörnchen abgegeben. Die Tiere müssen jetzt von Hand aufgezogen werden, doch das Füttern ist nicht ganz einfach und birgt für die Kleinen auch ernste Gefahren. Tierpflegerin Ariane Dankert besucht ihren Problem-Waschbären "Oskar", der bei den Elefanten eine "Übergangs-Bleibe" gefunden hat, nachdem ihn seine beiden Gehege-Genossen ständig verbissen hatten.
Im Frankfurter Zoo dürfen die Kahnschnäbel und Roten Sichler ihr Winterquartier verlassen und in die Sommervoliere einziehen. Die Eingewöhnung von Bonobo-Baby Billy hat einen Rückschlag erlitten. Der Zwergschimpanse hat sich einen Schnupfen geholt und soll die Herde im Borgorwald-Haus nicht anstecken.
In Berlin gibt es zwei Oasen für Tiere. Den artenreichen Zoo Berlin. Und den Tierpark Berlin - der größte Landschaftstiergarten Europas. In diesem Paradies kommen unzählige Zoobabies auf die Welt. Sie wachsen, gedeihen und wir schauen ihnen dabei zu!
Stinktiere sind Allesfresser. Heute ist ein vegetarischer Tag für die Kinder. Es gibt Tomate, Salat und Joghurt. Bereits bei den Stinktierkindern vermeiden die Tierpfleger den direkten Kontakt, denn auch die kleinen haben schon die Analdrüsen, die das stechend riechende Sekret absondern können.
Straußenvater Al ist mit seinen Kindern auf der Anlage. Noch ist die Familie nicht komplett, denn zwei Straußenküken waren zu klein und schwach. Sie wurden unter einer Rotlichtlampe aufgepäppelt. Nun bringt sie Reviertierpfleger Christian Möller das erste Mal nach draußen. Werden sie den Familienanschluss schaffen?
Mohrenmaki Lenni ist zwei Monate alt. Der kleine Mohrenmaki ist seit fast 20 Jahren der erste Zuchterfolg in einem Zoologischen Garten Deutschlands. Typisch für die Tierkinder ist das Festkrallen am Bauch oder Rücken der Mutter. Erst mit sechs Monaten werden sie selbständig und lassen sich nicht mehr umhertragen.
Mikko Rantala und Dr. Marc Lindner bekommen einen Fall, der Mikko vor Augen führt, dass der erste Eindruck manchmal trügt. Die erschöpften Eltern Nora und Julius Claas kommen mit ihrem Baby Michel zu einer Nachuntersuchung ins Johannes-Thal-Klinikum. Dabei verliert die junge Mutter Nora das Bewusstsein und verletzt sich. Mikko sorgt sich um die mentale Gesundheit und vermutet eine postnatale Despression bei Nora. Doch Marc fordert ihn auf, über den Tellerrand zu blicken. Nicht nur Mütter sind davon betroffen!
Wolfgang Berger möchte seine Familie weiter zusammenführen und veranstaltet ein Essen, das ungeahnte Folgen hat.
Dr. Leyla Sherbaz soll unerwartet eine Rede halten. Die Situation ist schon nervenaufreibend genug und dann ist Leylas Kleiderauswahl auch noch mehr als fraglich ...
Elias liegt ein Stein im Magen. Nach einer Übung mit den Assistenzärzten möchte er sie anders beurteilen als Leyla. Wird er zu seiner Entscheidung stehen?
Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Dr. Elias Bähr (Stefan Ruppe) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Julia Berger (Mirka Pigulla) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Tom Zondek (Tilman Pörzgen) Dr. Emma Jahn (Elisa Agbaglah) Rebecca Krieger (Milena Straube) Mikko Rantala (Luan Gummich) Prof. Dr. Karin Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Hannah Berger (Maike Bollow) Nora Claas (Karolina Horster) Julius Claas (David Korbmann)
Die Fach- und Assistenzärzte am Johannes-Thal-Klinikum haben aufgrund einer vorübergehenden Unterbesetzung viel zu tun. Da wird die Angestellte Pia Mog von ihrer Chefin Fadia Darzi mit einem Nabelbruch eingeliefert.
Dr. Emma Jahn und Dr. Julia Berger notoperieren Pia und Emma bringt eine zuverlässige Leistung. Die Ärztinnen forschen auf unterschiedliche Art an den wiederkehrenden Beschwerden Pias. Aber das interessiert Pia erstmal weniger, denn sie bekommt ein unerwartetes Geständnis von ihrer Chefin Fadia ...
Fahrradkurier Matthias Doppler ist angehender Arzt - zumindest hat er sein Medizinstudium begonnen. Auf den ersten Blick scheint er einfach tollpatschig zu sein, aber Dr. Elias Bähr merkt schnell, dass da mehr hinter steckt. Matthias wird stationär aufgenommen und freut sich auf seinen "Schnuppertag" im JTK.
Mikko Rantala tüftelt fleißig an einem Knochenheber und bekommt unerwartete Hilfestellungen. Unterdessen bekommt Wolfgang Berger ein überraschendes Briefing von Rebecca Krieger für sein Treffen mit dem Gesundheitsministerium.
Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh) Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) Ben Ahlbeck (Philipp Danne) Dr. Elias Bähr (Stefan Ruppe) Dr. Theresa Koshka (Katharina Nesytowa) Julia Berger (Mirka Pigulla) Dr. Marc Lindner (Christian Beermann) Tom Zondek (Tilman Pörzgen) Dr. Emma Jahn (Elisa Agbaglah) Rebecca Krieger (Milena Straube) Mikko Rantala (Luan Gummich) Prof. Dr. Karin Patzelt (Marijam Agischewa) Wolfgang Berger (Horst Günter Marx) Pia Mog (Lilith Häßle) Fadia Darzi (Nagmeh Alaei) Matthias Doppler (David Nolden)
"Wir werden Camper" begleitet Familien, die den Start ins Camper-Leben wagen und sich einen Traum erfüllen.
- Cedric und Jacqueline aus Herne Jacqueline Sellhoff und Cedric Balkenhol aus Herne haben sich gesucht und gefunden. Das Paar liebt die Natur. Mit ihrem Jeep erkunden sie die Berge, unternehmen ausgiebige Wandertouren und übernachten gerne draußen. Ihre neue Idee: Campen mit Dachzelt! Ihr Ziel die Lofoten, eine norwegische Inselkette nördlich des Polarkreises. Die rund 7.000 Kilometer hin und zurück wollen sie nicht mit einem sperrigen Wohnmobil oder Campinganhänger auf sich nehmen. Doch funktioniert der ambitionierte Reiseplan von Cedric und Jacqueline? Wie gemütlich ist das Dachzelt noch, wenn es vor Ort kalt und windig ist? Wird das Dachzelt auf ihrem Geländewagen den rauen Bedingungen standhalten können?
Anfang der 50er Jahre nahm das Wirtschaftswunder Fahrt auf und das Leben der Nordrhein-Westfalen wurde wieder verlässlicher. Aufbruch war das Wort der Stunde. Zwischen Bonn und Bielefeld sorgte Ministerpräsident Karl Arnold für den Bau tausender neuer Wohnungen. In Köln fand 1951 die erste Photokina statt und Louis Armstrong zog sehr erfolgreich mit seiner Tour durch NRW und prägte mit seiner Musik eine neue Ära .
In der zweiten Folge der vierteiligen WDR-Reihe "Unser Land in den 50ern" stehen die Jahre 1951 bis Anfang 1954 im Fokus. Politisch gab Adenauer eine klare Richtung vor: Integration und Anerkennung in der westlichen Welt. In Bonn wurden nach Abschluss des Deutschlandvertrages im Jahr 1952 wieder ausländische Staatsgäste empfangen und Adenauer reiste hinaus in die Welt.
Es brummte im jungen Bundesland Nordrhein-Westfalen. 1952 wurde in Dortmund die neu erbaute Westfalenhalle eröffnet und der NWDR sendete von Köln aus das erste deutsche Nachkriegsfernsehprogramm aus dem gerade neu erbauten Funkhaus. Peter Millowitsch nimmt uns mit in die Tage, als sein Vater Willy es schaffte, dass aus seinem Volkstheater die erste Live-Übertragung im Fernsehen stattfand. Mit dem Etappenhasen wurde das rheinische Theater in ganz Deutschland bekannt. Das Düsseldorfer Eiskunstlaufpaar Ria und Paul Falk sorgte für Furore, als sie die Goldmedaille von den Olympischen Winterspielen, an denen Westdeutschland erstmalig wieder teilnehmen durfte, mit zurück an den Rhein brachten.
Wahrscheinlich wegen dieser Aufbruchsstimmung sind die fünfziger Jahre in Deutschland für viele immer noch ein Sehnsuchtsjahrzehnt: Sarah Bokermann, Jahrgang 1978, aus Gütersloh hat ihr Leben ganz auf die "Fifties" ausgerichtet. Ihr Frisörsalon gleicht einem Museum aus dieser Zeit und Kunden aus ganz NRW kommen zu ihr, um sich stilecht frisieren zu lassen.
Denn der richtige Schnitt, egal ob auf dem Kopf oder in der Kleidung wurden für die Frauen nach dem Kriegsende nun sehr wichtig. Man zeigte sich und wollte gesehen werden. Die Burda-Schnittmuster kamen heraus und wurden ein großer Erfolg. Am Niederrhein machte Hildegard Vermöhlen in den fünfziger Jahren eine Schneiderlehre, die ihren Lebensweg fast schicksalshaft mit Aenne Burda verbinden würde. Erst nähte sie für sich und ihre Freundinnen nach Burda-Schnittmustern und später wurde sie durch einen Zufall tatsächlich die engste Vertraute von Aenne Burda.
Der Vater von Tonino D'Orsaneo war einer der ersten italienischen Grubenarbeiter in Nordrhein-Westfalen. Er kam 1953 nach Siersdorf bei Jülich. Hier nahm die Geschichte der Gastarbeiter ihren Anfang. Einige Jahre später folgten Tonino D'Orsaneo, sein Bruder und seine Mutter dem Vater nach Siersdorf. Tonino erinnert sich noch heute, wie schwierig es für ihn als 7-Jährigen war, von den Abruzzen in ein rheinisches Dorf zu kommen.
Das WDR Fernsehen widmet den 50er Jahren eine eigene vierteilige Reihe. Erzählt werden die vier Filme von Schauspieler Joachim Król.
Die Reihe "Unser Land in den 50ern" wurde von der Kölner Firma "BROADVIEW TV" produziert, die schon in den vergangenen Jahren Dokumentationsreihen zu den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren geliefert hat.
Die weiteren Folgen der Reihe "Unser Land in den 50ern": 03. September 2021 um 20.15 Uhr: Wir sind wieder wer 10. September 2021 um 20.15 Uhr: Wohlstand für alle
- Franziska van Almsick Leider ist es heute nicht selbstverständlich, dass jedes Kind schwimmen lernt. Immer häufiger fällt der Schwimm-Unterricht aus oder konnte - Corona bedingt - lange Zeit gar nicht stattfinden. Diese beunruhigende Entwicklung hat dazu geführt, dass fast jeder zweite Drittklässler nicht sicher schwimmen kann. "Eine Katastrophe", findet Ex-Weltklasse-Schwimmerin Franziska van Almsick, die sich seit Jahren mit ihrer Stiftung dafür einsetzt, dass Kinder und Erwachsene richtig schwimmen lernen. Einfach, weil ansonsten jeder Besuch am Badesee lebensbedrohlich enden kann!
- Tobias Mann Er ist nicht nur Kabarettist und eine mündliche Schnellschusswaffe in Sachen Comedy und Satire, sondern auch ein Filmfreak seit Kindertagen. Aktuell beschäftigt ihn aber nicht der Kampf von Leinwandschurken sondern der gegen sich selbst. "Mann gegen Mann!" heißt sein neues Programm. Gerade feierte er seinen 45. Geburtstag und fragt sich schon: entwickelt sich der Mann im Alter eigentlich weiter oder eher zurück? Wir reden über Inkonsequenz im Alltag, die reichsten Männer der Welt und erwarten gespannt die erste Prognose zur anstehenden Bundestagswahl.
- Dr. Marianne Koch Es ist wirklich kaum zu glauben, aber Marianne Koch, die in den 50er und 60er Jahren zu den beliebtesten Kinostars Deutschlands gehörte, sich dann aber doch lieber der Medizin zuwandte und als Internistin und als Journalistin bekannt blieb, feierte unlängst ihren 90. Geburtstag. Eine gute Gelegenheit, die leidenschaftliche Medizinjournalistin in den Kölner Treff einzuladen, um mit ihr über ein Versprechen zu reden, dass sie momentan ihren treuen Leser:innen mit den auf den Weg gibt: "Älter werde ich erst morgen"!
- Ingo Lenßen Mit seinem gezwirbelten Schnauzer gehört er seit beinahe 20 Jahren zu den bekannten Gesichtern im deutschen Fernsehen. TV-Serien wie "Richter Alexander Hold" und "Lenßen und Partner" machten Ingo Lenßen einem Millionenpublikum bekannt. Was viele nicht wissen: der gebürtige Krefelder ist auch im wirklichen Leben Strafverteidiger. Vor kurzem befreite er einen unschuldig in Haft sitzenden Familienvater aus dem Gefängnis. Über diesen Fall, seinen Werdegang und juristische Tipps, die jeder in seinen Alltag integrieren kann, sprechen wir mit ihm im Kölner Treff.
- Rebekka Endler Eigentlich fing alles mit einem Radiobeitrag über die britische Bewegung namens "Potty Parity" - also die Forderung nach gleicher Verteilung öffentlicher Toiletten für Männer und Frauen - an. Einmal mit der Recherche begonnen, wurde Rebekka Endler schnell klar, unsere Umwelt wird in erster Linie von Männern für Männer gemacht, mit durchaus lebensgefährlichen Folgen für Frauen. Woran die Journalistin das festmacht, aber auch, warum der Mutter einer kleinen Tochter das Thema selbst so sehr am Herzen liegt, darüber wird sie im Kölner Treff erzählen - mit dem nötigen Ernst, aber auch mit einer ordentlichen Portion Humor.
- Timo & Markus Buckow Vater, Vater, Kind - das sind Timo, Markus und ihr Sohn Laurin. Für die beiden Männer stand beim Kennenlernen schnell fest, dass sie leibliche Kinder haben möchten. Doch das ist als schwules Ehepaar in Deutschland nicht einfach. Letztendlich freundeten sie sich mit dem Gedanken an, per Leihmutterschaft in den USA eine Familie zu gründen. Welche Hürden sie dafür überwinden mussten, welche Besonderheiten ihre außergewöhnliche Familienplanung mit sich bringt und über ihren ganz normalen Familienalltag werden die beiden Väter berichten.
Torsten Sträter, Christoph Sieber und Hennes Bender treten wieder vor echtem Publikum auf. Sie sind zu Gast bei Johann König und Miss Allie, die im zweiten Corona-Sommer die zweite Staffel eines großen Sommerspaßes präsentieren.
Mit Comedy und Kabarett, mit Poetry Slam und Belletristik, mit farbenfroher Kleinkunst hellt die sechsteilige Sendereihe "Zum Lachen ins Revier" den Sommer im Westen auf. Mitten in der vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe zum LWL-Industriemuseum umgewandelten Henrichshütte, im Schatten also des ältesten Hochofens im Revier, auf einem Gelände in Hattingen, auf dem einst bis zu zehntausend Menschen arbeiteten, dürfen nun nach und nach ein paar hundert Zuschauerinnen und Zuschauer wieder live und ohne Trennscheiben miterleben, was hoffentlich in absehbarer Zeit jedermann und jederfrau möglich ist: kleine und große Kunst.
Das WDR Fernsehen zeigt in sechs neuen Folgen die Höhepunkte einiger Open-Air-Abende, die organisiert wurden von der "Kleinen Affäre" in Hattingen, dem mit 35 Quadratmetern kleinsten Kunstsalon Nordrhein-Westfalens.
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Available schedules: 03/11/2021 - 04/11/2026•Time zone: Central European Summer Time (CEST) UTC +2
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