Übertragung der Preisverleihung aus dem Eventcenter Schuppen 52 im Hamburger Hafen
Roter Teppich für das Radio: Seit nunmehr zwölf Jahren wird am Donnerstag, 2. September der Deutsche Radiopreis in Hamburg vergeben. Auch in diesem Jahr wird es aufgrund der aktuellen Situation eine feierliche Verleihung nur im kleineren Rahmen geben, um das Medium Radio und seine Besten auch in Corona-Zeiten gebührend ehren zu können. Es ist die wichtigste Auszeichnung der Radiobranche in ganz Deutschland. Wer diese Ehrung bekommt, hat mit seinen Leistungen Maßstäbe gesetzt. Die Verleihung findet im "Schuppen 52" im Hamburger Hafen statt, für gute Unterhaltung sorgen wieder namhafte Musik-Acts und prominente Laudatoren, durch den Abend führt Barbara Schöneberger.
Weitere Informationen finden Sie unter www.deutscher-radiopreis.de
Localized series title: Deutscher Radiopreis 2021 Localized description: Übertragung der Preisverleihung aus dem Eventcenter Schuppen 52 im Hamburger Hafen
Roter Teppich für das Radio: Seit nunmehr zwölf Jahren wird am Donnerstag, 2. September der Deutsche Radiopreis in Hamburg vergeben. Auch in diesem Jahr wird es aufgrund der aktuellen Situation eine feierliche Verleihung nur im kleineren Rahmen geben, um das Medium Radio und seine Besten auch in Corona-Zeiten gebührend ehren zu können. Es ist die wichtigste Auszeichnung der Radiobranche in ganz Deutschland. Wer diese Ehrung bekommt, hat mit seinen Leistungen Maßstäbe gesetzt. Die Verleihung findet im "Schuppen 52" im Hamburger Hafen statt, für gute Unterhaltung sorgen wieder namhafte Musik-Acts und prominente Laudatoren, durch den Abend führt Barbara Schöneberger.
Weitere Informationen finden Sie unter www.deutscher-radiopreis.de
20.000 Menschen besichtigen täglich den Kölner Dom, das sind sechs Millionen Besucher im Jahr. Damit ist die Hohe Domkirche zu Köln - so der offizielle Name - das bestbesuchte historische Monument Deutschlands - und eine der am meisten fotografierten Sehenswürdigkeiten unseres Planeten. Für viele Kunsthistoriker ist der Dom die "gotischste der gotischen Kathedralen", ein Bauwerk der Superlative: 1880 - bei seiner Fertigstellung - war der Dom das höchste Gebäude der Welt. Weltrekord für alle Kirchenbauwerke ist auch die Fassade des Domes, mit 7.100 Quadratmetern ist sie fast so groß wie ein Fußballfeld. Auch hinsichtlich seiner Bauzeit ist der Dom im weltweiten Ranking ganz weit vorn: 632 Jahre. Einzig für die Chinesische Mauer ließ man sich mehr Zeit - unglaubliche zweieinhalb Jahrtausende. Doch ist es allein seine Monumentalität die bei den Besuchern eine Art von kollektivem "es nicht fassen können" produziert? Oder ist da noch mehr - ein Zauber, der die Menschen glauben macht, eine andere Welt zu betreten? In einer Art Liebeserklärung macht sich die Dokumentation von Martin Papirowski auf die Suche nach der Faszination dieses Weltmonumentes. Sie erzählt seine Geschichte, ordnet sie ein in die aufregende Epoche der Gotik, wagt Zeitreisen in das Jahrhundert seiner Entstehung und porträtiert den Menschen, der dieses geniale Werk ersann: Baumeister Gerhard. Cineastische Inszenierungen und atemberaubende dokumentarische Bilder und Animationen zeigen den Dom von Köln ganz im Sinne seiner Planer und ersten Erbauer als "ein Stück vom Himmel". Wer sich auf die Suche nach seinen Geheimnissen begibt, stößt zwangsläufig auch auf den eigentlichen Grund seiner Erbauung, seine Funktion als Palast für die wohl wertvollste Reliquie des Mittelalters: Die Gebeine der Heiligen Drei Könige. Der Film widmet sich auch den Schwächen, der Achillesferse des imposanten Denkmals, das ohne die Begeisterung seiner "Bewahrer" nicht überleben könnte. Der Film "Der Dom von Köln" ist die aufwendige Hommage an ein außerordentliches Bauwerk, er begleitet seine Entstehung und Neuschöpfung durch die Jahrhunderte, zeigt nie gesehene Eindrücke und Perspektiven und dokumentiert eine ewige Baustelle oder besser eine "Baustelle der Ewigkeit".
Den Xantener Dom kann man auch als den "kleinen Bruder" des Kölner Domes bezeichnen. Beide sind Bauwerke der Gotik, haben den gleichen Bauherrn und Ursprünge, die bis in die Antike reichen. Doch neben ihrer Größe gibt es einen weiteren gravierenden Unterschied: Die Stadt Köln gäbe es auch ohne den Dom, die Stadt Xanten nicht. Am Anfang der Xantener Stadtgeschichte stand eine "cella memoriae", ein einfaches Heiligengrab, nicht viel größer als eine Kapelle. Das war vor mehr als 1.700 Jahren. Doch im Laufe der Jahrhunderte wurde aus dem Grab eine Pilgerstätte, bis schließlich 752 an seiner Stelle ein Männerstift entstand. Fromme Männer aus bestem Hause ließen sich in "ad sanctos", lateinisch "Zu den Heiligen", nieder. Aus "ad sanctos""wurde Xanten und aus dem Männerstift eine ganze Stadt. Das Stift existiert längst nicht mehr, wohl aber die Mauer, die den inneren Bezirk der wohlhabenden Glaubensbrüder, die sogenannte Immunität, von der restlichen Stadt trennt. Die Geschichte Xantens ist ein Musterbeispiel für die Entwicklung vieler Städte in Deutschland, die historische Spurensuche durch Stadt und Dom ist wie eine Zeitreise durch 2.000 Jahre Geschichte. Der Film erzählt die Entstehung der Stadt Xanten und ihres Domes in spektakulären dokumentarischen Bildern, verbunden mit überraschenden Zeitreisen. Ein Ausflug in die Vergangenheit, realisiert durch szenische Rekonstruktionen der Highlights der bewegten Historie.
Der Dom "St. Viktor" in Xanten ist mehr als nur die größte Kirche am Niederrhein: Er ist ein Symbol für den Widerstand gegen Terror und Tyrannei. Der Legende nach soll der Dom über dem Grab des Heiligen Viktor errichtet worden sein. Viktor gehörte zu einer römischen Legion, deren Legionäre im dritten Jahrhundert nach Christus hingerichtet wurden - weil sie sich als getaufte Christen weigerten, den römischen Göttern zu opfern. Den Ort, an dem die Legionäre bestattet wurden, nannte man "ad sanctos" - "Zu den Heiligen". Aus "ad sanctos" wurde dann später der Stadtname Xanten und auf den Gräbern der Heiligen entstand der Dom. An ihrem Grab hält 1936 der Bischof von Münster, Clemens August Graf von Galen, eine seiner berühmtesten Reden. "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen", lautet seine Kampfansage an die Nationalsozialisten. Der Film verknüpft die Ereignisse, die den Dom zum Monument des Widerstandes machten, und verbindet aufwändige dokumentarische Impressionen mit Zeitreisen, die szenisch in die Epochen seiner Geschichte führen.
Grüne Oasen sind überall möglich: auf dem Balkon, im eigenen oder gemieteten Garten und sogar in der Wohnung. Wichtig ist, dass Pflanzen, Tiere und wir uns dort wohlfühlen. Doch die Vielfalt der Pflanzen ist manchmal erschlagend. Was also wählen für Garten, Balkon und Wohnung? Wie lässt sich beim Gärtnern eine reiche Ernte einfahren - ohne Chemiekeulen und auf kleinstem Raum? Und welche Tiere können wir mit der richtigen Planung anlocken? Über viele Möglichkeiten in der Stadt klug zu gärtnern sprechen wir mit der Biologin Elke Schwarzer und mit Prof. Wolfang Weisser von der Technischen Universität München.
Portugal birgt viele Überraschungen. Sein Klima ist geprägt von altantischer Kühle im Norden und mediterranem Flair im Süden. So hat sich ein Mosaik unterschiedlichster Lebensräume entwickelt - jeder mit einzigartigen Bewohnern. Christian Baumeisters filmische Entdeckungsreise durch Portugals Natur präsentiert das beliebte Touristenland aus einem ganz anderen Blickwinkel. Sie folgt seiner wilden, ungezähmten Tierwelt und stellt mit atemberaubenden Luftaufnahmen seine ungeahnte landschaftliche Vielfalt vor.
Die Reise beginnt am westlichsten Rande Europas, von wo einst Seefahrer auszogen, um die Welt zu erkunden. Hier präsentiert sich die Küste rau und ungestüm, sturmgepeitschte Wassermassen prallen mit ungebremster Wucht auf die Felsen. Ausgerechnet diese letzte Bastion vor dem Atlantik hat sich eine Storchenkolonie zum Nisten ausgesucht. Die Störche vom Cabo Sardão, 150 Kilometer südlich von Lissabon, sind die einzigen der Welt, die auf Felsen brüten. Warum gerade hier, bleibt ihr Geheimnis. Wer spät aus dem Winterquartier kommt, muss mit Randplätzen vorliebnehmen und läuft stets Gefahr, seine Brut an Wind und Wellen zu verlieren.
Die Iberischen Steinböcke ziehen sich deshalb gerne in höhere Lagen zurück. Zwar ist die Nahrung hier karg und das Gelände schroff, aber daran sind die großen Ziegen perfekt angepasst.
Im Nordosten Portugals, wo sich der Fluss Douro entlang der spanischen Grenze gen Süden schlängelt, suchen Gänsegeier die Täler nach Kadavern ab. Abgeschirmt von den hohen Bergketten des Nordens ist es hier viel trockener. Die großen Aasfresser arbeiten im Team - hat einer etwas erspäht und landet, lockt das etliche Artgenossen herbei. Doch ihre Überzahl schützt sie nicht vor den größeren und kräftigeren Mönchsgeiern - kampflos müssen sie ihnen das Feld überlassen.
Mit Überschreiten des Tejo in südlicher Richtung ändert die Landschaft ihr Gesicht erneut. Das Klima gelangt unter mediterranen Einfluss. Wo einst lichte Wälder wuchsen, erstreckt sich heute eine weite Steppenlandschaft - der Alentejo. Hier hat die Großtrappe, mit 15 Kilo einer der schwersten Flugvögel der Welt, noch viel Raum für ihre spektakuläre Balz. Bevor er zur Paarung schreitet, zeigt der Hahn ein äußerst erstaunliches Verhalten. Mit einer gezielten Ölkäferdiät beugt er Geschlechtskrankheiten vor.
Wo Korkeichenwälder die Landschaft dominieren, geht im Schutz der Dunkelheit ein geheimnisvoller Jäger auf die Pirsch. Die Weidensperlinge, die in den Korkeichen nisten, müssen sich in Acht nehmen. Die Ginsterkatze ist ein geschickter Kletterer, auch wenn sie näher mit Hyänen, als mit echten Katzen verwandt ist.
Am südlichsten Ende von Portugal angekommen - weit entfernt von den nebelumwobenen Bergen des Nordens - liegt die Algarve: Mit 300 Sonnentagen im Jahr ist die Region eine der sonnenreichsten Europas. Hier geht, gut getarnt, das wärmeliebende Chamäleon auf die Jagd. Und in der einzigartigen Lagunenlandschaft Ria Formosa führen die Männchen der Winkerkrabben eine beeindruckende Choreografie auf, um Weibchen in ihre Sandröhren zu locken.
Berühmt ist die Algarve insbesondere für ihre imposanten Felsformationen, über Jahrmillionen von Wind und Wellen geschaffen. Wirkt die Steilküste über Wasser abweisend und lebensfeindlich, eröffnet sich Unterwasser eine wahre Wunderwelt. Hier vollbringt ein eher unscheinbares Tier etwas, das sonst nur Pflanzen gelingt: Die Grüne Samtschnecke lagert Chloroplasten in ihrer Haut ein und betreibt damit Photosynthese.
Der kleine Bonobo Billy hat sein Babybett bei seinem Pfleger und Ziehvater gegen das Gehege seiner Artgenossen im Borgoriwald des Frankfurter Zoos eingetauscht. Allerdings braucht er noch immer dreimal am Tag sein Fläschchen. Damit Pfleger Michael Walther es ihm geben kann, müssen ihn seine Affen-Ammen erst einmal ans Gitter bringen.
Im Kronberger Opelzoo soll Dromedar Rascha ans Reiten mit Kindern gewöhnt werden. Doch wird das Tier es überhaupt erlauben, dass jemand auf seinem Rücken Platz nimmt? Ein Versuchskaninchen wird gesucht, und Azubi Vincent Kleemann muss jetzt Mut beweisen...
In Berlin gibt es zwei Oasen für Tiere. Den artenreichen Zoo Berlin. Und den Tierpark Berlin - der größte Landschaftstiergarten Europas. In diesem Paradies kommen unzählige Zoobabies auf die Welt. Sie wachsen, gedeihen und wir schauen ihnen dabei zu!
Nasenbär Pippin kann stolz sein. Er ist fünffacher Vater - von zwei Frauen. Die ersten vier Wochen waren die Mütter mit ihren Kindern nur im Innengehege. Unter dem wachsamen Blick von Reviertierpfleger Ronny Henkel und Tierpfleger Markus Röbke kommen alle zusammen das erste Mal auf die Anlage.
Lisa Kestel (1Live) führt uns durch das hippe und angesagte Köln. 25hours Hotel mit Domblick, Aachener Straße, Rikscha fahren am Rheinufer, Liebesbrücke und lecker essen und trinken im Brauhaus Johann Schäfer.
Anna Eisert hat ein Verhältnis mit dem verheirateten Georg Lohmann. Als Georgs Frau Ute früher als geplant von einer Reise zurückkehrt, hat Anna es eilig, die Lohmannsche Wohnung zu verlassen - und prallt vor dem Haus prompt mit Ute zusammen. Beide Frauen verletzten sich und werden gemeinsam in die Sachsenklinik eingeliefert. Zunächst ist Anna entsetzt, als sie mit der Ehefrau ihres Liebhabers ein Krankenzimmer teilen muss, doch nach und nach gewinnt Ute ihre Sympathie. Ihr Liebhaber Georg erscheint Anna jetzt jedoch in ganz neuem Licht.
Auch Hans-Peter Brenner ist in Herzensdingen unterwegs: Seit Tagen bereitet er sich und sein Haus auf den Besuch von Gabriele Hagen vor. Er versucht sogar etwas abzunehmen. Als Gabriele endlich da ist, ist er jedoch so gehemmt, dass keine romantische Stimmung aufkommt. Gabriele missversteht dies gewaltig...
Philipp Brentano macht sich Sorgen um sein Verhältnis zu seinem Sohn Oskar. Immer wenn er in seiner Nähe ist, bricht der kleine Säugling in Tränen aus.
Anna Eisert (Fiona Coors) Ute Lohmann (Therese Hämer) Georg Lohmann (Olaf Burmeister) Gabriele Hagen (Katharina Schubert) Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann) Dr. Kathrin Globisch (Andrea Kathrin Loewig) Dr. Martin Stein (Bernhard Bettermann) Prof. Dr. Gernot Simoni (Dieter Bellmann) Oberschwester Ingrid Rischke (Jutta Kammann) Barbara Grigoleit (Uta Schorn) Sarah Marquardt (Alexa Maria Surholt) Pia Heilmann (Hendrikje Fitz) Dr. Philipp Brentano (Thomas Koch) Schwester Arzu (Arzu Bazman) Charlotte Gauss (Ursula Karusseit) Otto Stein (Rolf Becker) Schwester Yvonne (Maren Gilzer) Hans-Peter Brenner (Michael Trischan) Dr. Elena Eichhorn (Cheryl Shepard) Dr. Rolf Kaminski (Udo Schenk)
Bastian Marquardt steht kurz vor dem Wechsel auf eine weiterführende Schule. Sarah will für ihren Sohn natürlich nur das Beste und meldet ihn auf einem Elitegymnasium an. Doch sie hat die Rechnung ohne ihren Sohn gemacht, der weiterhin mit seinem Freund Jonas Heilmann zur Schule gehen will. Die beiden Jungs starten eine Protestaktion - mit verheerenden Folgen.
Auch Dr. Rolf Kaminski hat Sorgen mit seinem Sohn Fabian Althaus. Er hat den Drogenentzug zwar erfolgreich hinter sich gebracht, ist aber mittellos und muss deshalb vorerst bei seinem Vater einziehen. Da Fabians und Kaminskis Beziehung ohnehin schwierig ist, sind Probleme vorprogrammiert. Dr. Elena Eichhorn beschließt, zwischen Vater und Sohn zu vermitteln. Das wird ihr nicht leicht gemacht, denn ihre Einmischung in das Privatleben des Urologen gefällt weder Kaminski noch ihrem Partner Martin Stein.
Die praktische Abschlussprüfung von Jakob Heilmanns Kochausbildung steht an. Mehrmals schon musste die gesamte Familie Heilmann als "Versuchskaninchen" für die Probemenüs herhalten, die Jakob gekocht hat. Obwohl alle von seinem Essen angetan sind, zweifelt Jakob Heilmann an seiner Kochkunst und ändert sein Konzept kurz vor der Prüfung erneut.
Fabian Althaus (Daniel Krauss) Dr. Frank Lorenz (Max Gertsch) Jakob Heilmann (Karsten Kühn) Bastian Marquardt (Johann Lukas Sickert) Jonas Heilmann (Anthony Petrifke) Lisa Schroth (Ella Zirzow) Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann) Dr. Kathrin Globisch (Andrea Kathrin Loewig) Dr. Martin Stein (Bernhard Bettermann) Prof. Dr. Gernot Simoni (Dieter Bellmann) Oberschwester Ingrid Rischke (Jutta Kammann) Barbara Grigoleit (Uta Schorn) Sarah Marquardt (Alexa Maria Surholt) Pia Heilmann (Hendrikje Fitz) Dr. Philipp Brentano (Thomas Koch) Schwester Arzu (Arzu Bazman) Charlotte Gauss (Ursula Karusseit) Otto Stein (Rolf Becker) Schwester Yvonne (Maren Gilzer) Hans-Peter Brenner (Michael Trischan) Dr. Elena Eichhorn (Cheryl Shepard) Dr. Rolf Kaminski (Udo Schenk)
Rabea und Yannik aus Moers / Familie Melssen aus Düren / Familie Rosenberger aus Paderborn
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Wiederholung: So. 05.45 Uhr
In der WDR-Serie "Wir werden Camper - Das Beste von den Anfängern" blicken drei Familien gemeinsam auf ihren Einstieg in die Campingwelt. Jeder von ihnen hat viel gelernt. Jetzt teilen die Campinganfänger ihre Erfahrung und ihr Wissen miteinander und mit dem Zuschauer. Welche Fehler sollten man unbedingt vermeiden? Was würden sie beim nächsten Mal anders machen? Und ist Camping wirklich so toll wie alle immer sagen?
Niemand hatte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft mit ihren sechs Spielern aus NRW auf dem Plan, als sie 1954 zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg wieder bei einer Weltmeisterschaft antrat. In Nordrhein-Westfalen bildeten sich Menschentrauben vor den wenigen Fernsehgeräten, als der Essener Helmut Rahn schließlich im Finale das entscheidende Tor schoss. Es war dieses Fußballspiel, dass das Motto für dieses Jahrzehnt setzte: "Wir sind wieder wer." Reporter-Legende Heribert Faßbender hat das "Wunder von Bern" als Teenager erlebt und nimmt die Zuschauer mit in eine Zeit, in der Träume wahr wurden - auch abseits des Fußballplatzes.
"Wir sind wieder wer" - das galt auch auf dem internationalen Parkett. Vom Rhein aus stellte Bundeskanzler Konrad Adenauer die Weichen für die Zukunft des Landes. Das Ende der Besatzungszeit und der Beitritt in die Nato waren zwei Meilensteine seiner Amtszeit. Doch der Nato-Beitritt war auch an Bedingungen geknüpft: Deutschland sollte wieder Streitkräfte bekommen. Zehn Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges sorgte das für heftige Kontroversen - in der Politik und auf der Straße. Am 12. November 1955 zogen schließlich die ersten Soldaten in die Bonner Ermekeilkaserne in der Bonner Südstadt ein, noch bevor die "Bundeswehr" überhaupt einen Namen hatte. Ulrich Nickel war einer der Ersten, die ihren Dienst antraten. Er erinnert sich in dem Film an die häufig improvisierte Anfangszeit und an die Aufregung vor dem Besuch von Adenauer persönlich, der Nickel und seine Mitstreiter offiziell in Dienst nahm.
Der Kanzler bescherte vielen Familien in Nordrhein-Westfalen das größte Wunder: Nach zähen Verhandlungen in Moskau erreichte er es, dass die letzten Kriegsgefangenen nach Hause kehren durften. An Rhein und Ruhr kam es zu einem Wiedersehen, mit dem viele nicht mehr gerechnet hatten. Nach Moskau gereist war Adenauer mit der "Lufthansa", die 1955 von Köln aus ihren Betrieb wieder aufnahm. Bald konnten die Menschen vom Rhein aus sogar über den Atlantik fliegen. Mit an Bord: Margot von Engelmann-Rohde, eine der ersten Luftstewardessen der Kranich-Luftlinie. In einem Werbefilm von damals demonstriert sie, worauf es bei der Ausbildung ankam: unter anderem auf Kochkünste und das richtige Make-up.
Seit 1955 konnten die Menschen im Land auch auf ein "privates Wirtschaftswunder" hoffen: Westlotto ging an den Start. Die Großmutter von Bettina Mandt aus dem Rhein-Sieg-Kreis war eine der ersten, die "6 Richtige" getippt hatten. Wie der Geldsegen das Leben der Familie bis heute verändert hat, erzählt die Enkelin. Aber nicht nur die Angehörigen, die ganze Ortschaft hat vom Lottogewinn der Oma profitiert.
Auch in Westfalen hatten die Menschen ausgiebig Grund zum Jubilieren. In Münster konnte nach gut einem Jahrzehnt des Wiederaufbaus der Dom eröffnet werden. Aus dem ganzen Land strömten Menschen in die Stadt, um die neuen Glocken zum ersten Mal zu hören. Und ganz Warendorf war auf den Beinen, als der ruhmreiche Reiter Hans Günter Winkler von den Olympischen Spielen heimkehrte, wo er trotz Verletzung auf der "Wunderstute Halla" eine Goldmedaille errungen hatte.
Das WDR Fernsehen widmet den 50er Jahren eine eigene vierteilige Reihe. Erzählt werden die vier Filme von Schauspieler Joachim Król.
Die Reihe "Unser Land in den 50ern" wurde von der Kölner Firma "BROADVIEW TV" produziert, die schon in den vergangenen Jahren Dokumentationsreihen zu den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren geliefert hat.
Die weiteren Folgen der Reihe "Unser Land in den 50ern": 10. September 2021 um 20.15 Uhr: Wohlstand für alle!
Faisal Kawusi Er bezeichnet sich selbst als "Comedy-Schwergewicht": Faisal Kawusi hat sich in der hiesigen Stand Up-Szene fest etabliert. Selbstironisch und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, schildert der 30-jährige Kölner regelmäßig im Fernsehen und auf der Bühne Anekdoten aus seinem Alltag. Dieser ist momentan leider auch geprägt durch Bilder und Berichte über die katastrophalen Zustände in Afghanistan, dem Herkunftsland seiner Eltern, die 1989 als politische Flüchtlinge nach Deutschland kamen. Der schnelle Sieg der Taliban sei erschütternd: "Ich habe Angst um unsere Frauen in Afghanistan", so Kawusi. Das sage er als "Sohn, als Bruder, als Onkel".
Nina Ruge Ihr Leitsatz für ihr Leben lautet: Alles wird gut! Und das strahlt die ehemalige "Leute heute" Moderatorin auch aus. Gerade feierte sie ihren 65. Geburtstag und ist biologisch gesehen sogar sieben Jahre jünger! Mit dem Verzicht auf Weißbrot, Desserts und auch süßes Obst, so sagt sie, ist Verjüngung möglich. Die bewusste Ernährung passt auch zu dem bewussten Lebensstil der Münchenerin, denn sie begeistert sich nicht nur für "People Journalismus", sondern auch für Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität. Drei Schritte sollen bei der Selbstverwirklichung helfen: "Erkennen, über das Wollen, zum Tun". Mehr darüber verrät uns die studierte Biologin im Kölner Treff.
Milan Peschel Er ist zwar schon die Hälfte seines Lebens Schauspieler und eines der ungewöhnlichen und erfolgreichsten deutschen Kino-und Fernsehgesichter, aber der richtige Durchbruch gelang ihm erst 2013 mit dem Kinohit "Schlussmacher". Milan Peschel ist abonniert auf Underdogs, Freaks und mehr oder weniger sympathische Verlierertypen. So auch in seinem neuen Kinofilm "Beckenrand Sheriff", wo er als Schwimmmeister um das Überleben seines Freibads kämpft. Egal welche Rolle, der gelernte Bühnentischler liebt seinen Beruf: "Spielen und Theatermachen ist ein bisschen wie Urlaub".
Annabelle Mandeng Die Tochter einer Deutschen und eines Kameruners verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Togo, Pakistan und Niedersachsen. Bereits als Jugendliche spielte sie Theater und entwickelte sich trotz gesundheitlicher Rückschläge und schwerer Unfälle zum echten Multitalent. Heute schauspielert sie, moderiert in drei Sprachen, ist als Synchronsprecherin und Malerin erfolgreich. Daneben sprüht die Wahlberlinerin vor Lebensfreude und Kampfgeist und setzt sich gegen Rassismus und für mehr Diversität im deutschen Fernsehen ein.
Danger Dan Er ist der Künstler der Stunde. Dem jüngeren Publikum ist Danger Dan schon länger bekannt als selbstironischer Rapper der Band "Antilopen Gang". In diesem Jahr überraschte und begeisterte er nicht nur das Feuilleton mit seinem Klavieralbum "Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt". Dass er jetzt mit Liedermachern wie Hannes Wader, Georg Kreisler oder Andy Newman verglichen wird, irritiert den 38-Jährigen doch ein wenig. Der gebürtige Aachener sieht sich bislang eher als Außenseiter: 11-mal musste er als Jugendlicher die Schule wechseln, startete eine kurze Laufbahn als Kleinkrimineller und schlug sich mit diversen Nebenjobs durch. Über seinen ungewöhnlichen Lebenslauf sprechen wir mit ihm im Kölner Treff.
Jörg Nießen Über zwanzig Jahre ist es mittlerweile her, dass Jörg Nießen zum Rettungsdienst kam, noch immer ist er als Notfallsanitäter und Berufsfeuerwehrmann unterwegs. Aber er hat sich auch einen Namen als Autor machen können, seine (schwarzhumorig gefärbten) Geschichten, in denen er von erlebten und erdachten Einsätzen erzählt, landen seit einigen Jahren mit schöner Regelmäßigkeit auf den Bestsellerlisten! Im Kölner Treff berichtet er zum Beispiel von Fällen, in denen die Notrufnummern mit beachtlicher Gedankenlosigkeit gewählt werden.
Olaf Schubert, Barbara Ruscher und Friedemann Weise treten wieder vor echtem Publikum auf. Sie sind zu Gast bei Johann König und Miss Allie, die im zweiten Corona-Sommer die zweite Staffel eines großen Sommerspaßes präsentieren.
Mit Comedy und Kabarett, mit Poetry Slam und Belletristik, mit farbenfroher Kleinkunst hellt die sechsteilige Sendereihe "Zum Lachen ins Revier" den Sommer im Westen auf. Mitten in der vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe zum LWL-Industriemuseum umgewandelten Henrichshütte, im Schatten also des ältesten Hochofens im Revier, auf einem Gelände in Hattingen, auf dem einst bis zu zehntausend Menschen arbeiteten, dürfen nun nach und nach ein paar hundert Zuschauerinnen und Zuschauer wieder live und ohne Trennscheiben miterleben, was hoffentlich in absehbarer Zeit jedermann und jederfrau möglich ist: kleine und große Kunst.
Das WDR Fernsehen zeigt in sechs neuen Folgen die Höhepunkte einiger Open-Air-Abende, die organisiert wurden von der "Kleinen Affäre" in Hattingen, dem mit 35 Quadratmetern kleinsten Kunstsalon Nordrhein-Westfalens.
Faisal Kawusi Er bezeichnet sich selbst als "Comedy-Schwergewicht": Faisal Kawusi hat sich in der hiesigen Stand Up-Szene fest etabliert. Selbstironisch und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, schildert der 30-jährige Kölner regelmäßig im Fernsehen und auf der Bühne Anekdoten aus seinem Alltag. Dieser ist momentan leider auch geprägt durch Bilder und Berichte über die katastrophalen Zustände in Afghanistan, dem Herkunftsland seiner Eltern, die 1989 als politische Flüchtlinge nach Deutschland kamen. Der schnelle Sieg der Taliban sei erschütternd: "Ich habe Angst um unsere Frauen in Afghanistan", so Kawusi. Das sage er als "Sohn, als Bruder, als Onkel".
Nina Ruge Ihr Leitsatz für ihr Leben lautet: Alles wird gut! Und das strahlt die ehemalige "Leute heute" Moderatorin auch aus. Gerade feierte sie ihren 65. Geburtstag und ist biologisch gesehen sogar sieben Jahre jünger! Mit dem Verzicht auf Weißbrot, Desserts und auch süßes Obst, so sagt sie, ist Verjüngung möglich. Die bewusste Ernährung passt auch zu dem bewussten Lebensstil der Münchenerin, denn sie begeistert sich nicht nur für "People Journalismus", sondern auch für Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität. Drei Schritte sollen bei der Selbstverwirklichung helfen: "Erkennen, über das Wollen, zum Tun". Mehr darüber verrät uns die studierte Biologin im Kölner Treff.
Milan Peschel Er ist zwar schon die Hälfte seines Lebens Schauspieler und eines der ungewöhnlichen und erfolgreichsten deutschen Kino-und Fernsehgesichter, aber der richtige Durchbruch gelang ihm erst 2013 mit dem Kinohit "Schlussmacher". Milan Peschel ist abonniert auf Underdogs, Freaks und mehr oder weniger sympathische Verlierertypen. So auch in seinem neuen Kinofilm "Beckenrand Sheriff", wo er als Schwimmmeister um das Überleben seines Freibads kämpft. Egal welche Rolle, der gelernte Bühnentischler liebt seinen Beruf: "Spielen und Theatermachen ist ein bisschen wie Urlaub".
Annabelle Mandeng Die Tochter einer Deutschen und eines Kameruners verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Togo, Pakistan und Niedersachsen. Bereits als Jugendliche spielte sie Theater und entwickelte sich trotz gesundheitlicher Rückschläge und schwerer Unfälle zum echten Multitalent. Heute schauspielert sie, moderiert in drei Sprachen, ist als Synchronsprecherin und Malerin erfolgreich. Daneben sprüht die Wahlberlinerin vor Lebensfreude und Kampfgeist und setzt sich gegen Rassismus und für mehr Diversität im deutschen Fernsehen ein.
Danger Dan Er ist der Künstler der Stunde. Dem jüngeren Publikum ist Danger Dan schon länger bekannt als selbstironischer Rapper der Band "Antilopen Gang". In diesem Jahr überraschte und begeisterte er nicht nur das Feuilleton mit seinem Klavieralbum "Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt". Dass er jetzt mit Liedermachern wie Hannes Wader, Georg Kreisler oder Andy Newman verglichen wird, irritiert den 38-Jährigen doch ein wenig. Der gebürtige Aachener sieht sich bislang eher als Außenseiter: 11-mal musste er als Jugendlicher die Schule wechseln, startete eine kurze Laufbahn als Kleinkrimineller und schlug sich mit diversen Nebenjobs durch. Über seinen ungewöhnlichen Lebenslauf sprechen wir mit ihm im Kölner Treff.
Jörg Nießen Über zwanzig Jahre ist es mittlerweile her, dass Jörg Nießen zum Rettungsdienst kam, noch immer ist er als Notfallsanitäter und Berufsfeuerwehrmann unterwegs. Aber er hat sich auch einen Namen als Autor machen können, seine (schwarzhumorig gefärbten) Geschichten, in denen er von erlebten und erdachten Einsätzen erzählt, landen seit einigen Jahren mit schöner Regelmäßigkeit auf den Bestsellerlisten! Im Kölner Treff berichtet er zum Beispiel von Fällen, in denen die Notrufnummern mit beachtlicher Gedankenlosigkeit gewählt werden.
Folge 608 In der "Sendung mit dem Elefanten" wagt sich André heute in ein echtes Haifischbacken. Olli nimmt ihn mit hinter die Kulissen. Dabei zeigt er André, wie man das Futter zubereitet und die Haie richtig füttert. Bei einer U-Boot-Tour mit Bettys Vater erleben die Quirlies ein spannendes Unterwasserabenteuer! Viele Kinder zeigen, wie sich Fische im Wasser bewegen, jeder auf seine Weise. Außerdem gestaltet die bekannte Kinderbuchillustratorin Sybille Hein ein Bild, das auch etwas mit Wasser zu tun hat. Und zum Schluss verabschieden sich André und Knolle gemeinsam mit einem Hai - ob der wohl echt ist?
Die Welt ist elefantastisch - Augen auf und mitgemacht! Der kleine blaue Elefant und seine Freunde präsentieren Geschichten zum Entdecken, Staunen und Mitlachen - extra für kleine Kinder.
Der Mechaniker Hannes Herbst ist ein kauziger Einzelgänger. Er geht in seiner Autowerkstatt und seinem Faible für Oldtimer vollends auf. Darüber hinaus schätzt er nichts mehr als seine Ruhe. Doch damit ist es vorbei, als seine alleinerziehende Schwester Esther vor der Türe steht. Seit zehn Jahren herrscht zwischen den beiden Funkstille, weil Hannes sich bei der Pflege des kranken Vaters von ihr im Stich gelassen fühlte. Doch nun muss Esther dringend für ein oder zwei Tage ins Krankenhaus und hat niemanden, der auf ihre beiden kleinen Söhne Bruno und Jonathan aufpasst. Widerwillig lässt Hannes sich breitschlagen - jedoch nicht, ohne den beiden lebhaften Rackern eine ellenlange Liste mit strengen Verhaltensregeln vorzulesen.
Kinder sind aber nicht ganz so leicht zu handhaben wie Automotoren, und so gerät Hannes' pedantisch geordnetes Leben gehörig aus den Fugen - zumal Esther länger in der Klinik bleiben muss als geplant. Unerwartete Hilfe erhält er ausgerechnet von seiner lebensfrohen Nachbarin Lilli (Tina Ruland), die er eigentlich nicht ausstehen kann. Dank ihrer fröhlich-unbekümmerten Art bekommt Hannes' raue Schale allmählich Risse. Ja, er lädt die Musiklehrerin sogar zur großen Oldtimerrallye ein. Endlich will Hannes seinen Erzkonkurrenten Fritz Kaminski schlagen. Doch unmittelbar vor dem Start erreicht die beiden eine dramatische Nachricht: Esther ist im Krankenhaus zusammengebrochen und muss notoperiert werden...
Hannes Herbst (Fritz Karl) Esther Wortmann (Elena Uhlig) Lilli Schneider (Tina Ruland) Jonathan Wortmann (Paul von Kunhardt) Bruno Wortmann (Orlando Lenzen) Susi Schneider (Johanna Kroll) Astrid Schmitz (Maria Sebaldt) Maren Seelhof (Dagmar Sachse) Gino Andreardi (Giovanni Luzi) Fritz Kaminski (Christian Tasche) Sebastian Schäfer (Stephan Ullrich) Dr. Jürgen Weber (Josef Wolf) Schwester Marianne (Constance Craemer) Stefan Pallas (Rolf Berg) Kevin Pochulski (Fritz Schäfer)
1983 kam das erste Handy auf den Markt. Knapp 800 Gramm schwer und zu groß für jede Jackentasche. Hier begann das Rennen um immer kleinere und effizientere Handys, ebenso bei Computern. Bei Autos ist dieser Trend umgekehrt: Heutige Golf-Modelle sind fast einen Meter länger als der 83er Golf - und teils doppelt so schwer.
Jedes dritte verkaufte Auto ist mittlerweile ein SUV. Noch größer die Gelände-Modelle. Die Verkaufsargumente: mehr Platz, kraftvoller Fahrspaß, ein besserer Überblick über das Verkehrsgeschehen und natürlich mehr Sicherheit.
Doch längst ist ein emotionaler Streit entfacht über die Sinnhaftigkeit großer und schwerer Autos. In Zeiten des Klimawandels spaltet dieser Trend die Gesellschaft, denn trotz besserer Technik steigen Emissionen. Kritiker sehen die mächtigen Boliden als Gefahr für Umwelt, und auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer - außerdem seien die Städte für SUVs gar nicht ausgelegt.
Aber warum werden unsere Autos immer größer? Und was ist wirklich dran an den Argumenten beider Seiten?
Quarks schaut genau hin und wagt trotz hitziger Debatte das Parkplatz-Experiment: Wie werden Autofahrer reagieren, wenn wir den Parkpreis nach Größe und Gewicht des Autos bemessen?
Die Sendung mit der Maus 35/2021 Das Erste, Sonntag, 29. August 2021, 08:05 Uhr KiKA, Sonntag, 29. August 2021, 11:30 Uhr
Lach- und Sachgeschichten, heute mit einer besonderen Bude, einer hellwachen Lola, jeder Menge Fäden für ganz viel Teppich, mit Käpt´n Blaubär als Piratenlehrer - und natürlich mit der Maus, dem Elefanten und der Ente. Clarissa, Jana, Ralph und André in der neuen Sommer-Sachgeschichten-Reihe: Urban Mining (Teil 3/4) - Im Geburtstagsjahr blickt die Maus in die Zukunft und widmet sich Themen, die in den nächsten Jahrzehnten und für zukünftige Generationen wichtig sind. So auch in der neuen Sachgeschichtenreihe über "Urban Mining": In der Maus-Zukunfts-WG sind die Möbel aus Holz und Metall immer wieder zu verwenden und hinterlassen keinen Abfall. Und was in den schönen neuen Teppichen steckt, sollte eigentlich auf dem Müll landen. In Dendermonde (Belgien) und in Waalwijk (Niederlanden) lernt André die Teppich-Retter kennen. Charlie und Lola: Nicht müde - Charlie versucht, Lola ins Bett zu bringen. Wann wird sie nur endlich müde? Zuerst müssen die Tiger ihre Erdbeermilch bekommen, dann noch die Wale aus der Badewanne gescheucht werden, und schließlich gibt es noch eine ausgelassene Pyjama-Party mit den Tanzhunden. Endlich krabbelt Lola in ihr Bett. Und auf Charlie wartet noch eine dicke Überraschung. Käpt'n Blaubär: Piratenschein - Die Bärchen sind gerade völlig in die Rolle verlotterter Piraten geschlüpft, als Opa mit dem Staubwedel anrückt. Als alter Piratenfachmann erklärt er ihnen auch gleich, dass jeder anständige Pirat vor dem Schiffe-Entern erst mal einen Piratenschein machen muss. Und da heißt Lektion 1 "Kombüse fegen", Lektion 2 "Geschirr abtrocknen", Lektion 3 "Anker polieren"...
Redaktion: Joachim Lachmuth (WDR) Bildmaterial im Internet unter www.ard-foto.de
Pressekontakt: WDR Kommunikation, Lena Schmitz, Tel. 0221 - 220-7121 planpunkt, Marc Meissner, Stephan Tarnow, Tel. 0221 - 9125570
Die Sendung mit der Maus - Spezial: Ein Sommer auf der Alpe WDR Fernsehen, Samstag, 04. September 2021, 12:00 Uhr Die Sommermonate verbringt Kuh Lena auf der Alpe - und in der extralangen Sachgeschichte zeigt "Die Sendung mit der Maus", wie sie und ihre Artgenossinnen dort leben. Lena ist ein Allgäuer Braunvieh und lebt eigentlich im Tal, auf dem Hof von Bauer Reinhold. Doch im Frühsommer tritt Lena mit zwölf Artgenossen eine Reise an: Mit lautem Glockenläuten geht es 1300 Meter hoch zur Alpe "Oberberg". Auf dem kleinen Hof verbringen die Tiere ihren Sommer. Dort oben startet ein Arbeitstag schon vor dem Morgengrauen: Zum Melken treiben die Kinder der Familie Beck die Kuh Lena und den Rest der Herde von der Weide in den Stall. Die frische Milch verarbeitet Senner Sebastian nebenan, in der Käseküche. 108 Tage bleiben Kuh Lena und die Herde auf der Alpe, bis die Weiden abgegrast sind. Wenn der Herbst kommt, sollen alle zurück auf ihre Heimathöfe. Die Vorbereitungen für den "Viehscheid" laufen: Familie Beck sammelt Blumen und Pflanzen, bindet schöne Kränze für die Kühe und alle dekorieren ihre Hüte für den großen Tag. Mit schönen Blumenkränzen und Kuhschellen macht sich die Herde auf den Rückweg. Und Lena wird eine ganz besondere Ehre zuteil.
"Die Sendung mit der Maus - Spezial: Ein Sommer auf der Alpe" ist eine Produktion des WDR. Redaktion: Joachim Lachmuth (WDR)
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In dem Alpendorf Saint Martin lebt der 10-jährige Waisenjunge Sebastian. Anstatt in die Schule zu gehen, jagt er lieber mit seiner Berghündin Belle über die Wiesen. Am meisten freut sich Sebastian auf die Rückkehr seiner Tante Angelina. Doch als er sie mit seinem Großvater César abholen will, erfahren sie Schreckliches: Angelinas Flugzeug ist abgestürzt und hat den Wald in Brand gesetzt. Als einziger glaubt Sebastian daran, dass Angelina überlebt hat und gerettet werden muss.
Eisige Bergspitzen, felsige Abgründe und brennende Schluchten - hier muss sich die ungewöhnliche Freundschaft zwischen der klugen Berghündin und dem abenteuerlustigen Jungen bewähren. Ein bildgewaltiges Kino-Erlebnis für kleine und große Zuschauer.
Sebastian (Felix Bossuet) Cesar (Tchéky Karyo) Angelina (Margaux Chatelier) Pierre (Thierry Neuvic) Gabriela (Thylane Blondeau) Bürgermeister (Urbain Cancelier) Louis (Jeffrey Noel) Alfonso (Joseph Malerba) Marce (Ludi Boeken)
E-Autos boomen dank Klimadiskussion und staatlicher Förderung so stark wie nie zuvor: Im vergangenen Jahr stieg die Zulassung um 126 Prozent, aktuell sind in Deutschland rund 309.000 (Stand: 1. Januar 2021) reine E-Autos auf den Straßen unterwegs. Nordrhein Westfalen ist mit knapp 63.000 Elektroautos bundesweit Spitzenreiter.
Vorbei die Zeiten, als E-Autos wegen zu geringer Reichweite und zu wenig Ladesäulen stiefmütterlich behandelt wurden. Mittlerweile haben alle großen Autohersteller angekündigt, ihre Produktion auf E-Autos umzustellen, und die Bundesregierung will, dass bis 2030 bis zu 10 Millionen E-Autos auf deutschen Autobahnen unterwegs sind.
Wie fährt sich ein leises E-Auto, wie klappt es mit dem Laden, was kostet es, elektrisch unterwegs zu sein, und wie fällt der Vergleich zum Verbrenner aus? Daniel Aßmann macht den Praxistest und fährt voll elektrisch von seiner Heimatstadt Hattingen in die Hauptstadt Berlin. Dabei macht er Halt bei Ladestationen, Werkstätten und Herstellern, um herauszufinden, was E-Auto-Fahrer zahlen müssen.
Experten geben Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt. Hinzu kommen viele Anregungen und Gestaltungs-Inspirationen sowie Bastelvorschläge, Rezepte und Wissenswertes über Ernährung, Gesundheit und Heilpflanzen.
Experten geben Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt. Hinzu kommen viele Anregungen und Gestaltungs-Inspirationen sowie Bastelvorschläge, Rezepte und Wissenswertes über Ernährung, Gesundheit und Heilpflanzen.
- Folge 1: Schwesternliebe und Kürbistraum in Mühlheim an der Ruhr
"Land und lecker" geht in eine neue Staffel: Wieder machen sich sechs tatkräftige Landfrauen und Hobby-Köchinnen auf den Weg durch NRW und besuchen sich gegenseitig auf ihren Höfen. Dazu gibt es jede Menge Anregungen, Familiengeschichten, Geschäftsideen und kulinarische Highlights aus der Region. Trotz Wettbewerbs entwickeln sich wunderbare Freundschaften zwischen den Gastgeberinnen, denn der Austausch, die regionalen Besonderheiten und die raffinierten Menüs aus eigenen Hofprodukten sind für alle extrem spannend.
Lea Unterhansberg, Gärtnermeisterin und Bäuerin macht den Anfang und lädt auf ihren Bauernhof im Ruhrgebiet. Der Buchholzhof wird seit vier Generationen von der Familie bewirtschaftet und die junge, quirlige Lea führt das Familiengeschäft zusammen mit ihren Eltern und Schwester Anne, die den Reitbetrieb des Hofes übernommen hat. Angebaut werden Kartoffeln, Kürbisse, Spargel, Getreide und Äpfel. Das Beste vom Hof wandert natürlich in den Kochtopf! Serviert werden eine Kürbissuppe nach einem Familienrezept, lecker Schweinefilet mit Rosmarin-Kartoffeln und Bohnen im Speckmantel! Als Dessert gibt es Apfel-Rosen-Törtchen mit Vanilleeis.
In dem liebevoll restaurierten "Land und lecker"-Bus mit stoffbespannten Panoramascheiben aus dem Jahre 1957 sorgen die Landfrauen für Aufmerksamkeit. Heute führt sie die Reise in die Region Rhein-Ruhr und es gibt einen Zwischenstopp auf der Zeche Zollverein in Essen. Dort besuchen sie eine Keramik-Manufaktur - ein Augenschmaus für die Land Ladies, bevor es dann zum Gastgeber Hof geht!
- Folge 2: Sanfte Riesen mit britischem Charme aus Engelshagen
Wieder machen sich sechs Landfrauen und Hobby-Köchinnen auf den Weg durch NRW. Ihre Reise führt sie zu den Höfen und in die Küchen ihrer Gastgeberinnen, wo sie Familiengeschichten, Geschäftsideen und kulinarische Highlights der Region kennenlernen. Dabei entwickeln sich Freundschaften zwischen den Frauen, denn der Austausch, die regionalen Besonderheiten und die raffinierten Menüs aus eigenen Hofprodukten sind für alle extrem spannend. In diesem Jahr bekommt nicht nur das leckere Landmenü Punkte, auch die Tisch- und Raumdeko und die Gestaltung des Hoftags werden bewertet. Im Mittelpunkt steht also die Frage: Welche Landfrau legt den besten "Land und lecker"-Tag hin?
In Engelshagen züchtet Birgit Backhaus mit ihrem Mann Christof seit fast zehn Jahren ihre "Shire Horses". Die im Volksmund auch "gentle giants", "sanfte Riesen", genannten englischen Kaltblüter sind die größte Pferderasse der Welt. Die Tiere können bis zu zwei Meter groß werden und betören durch ihr freundliches Wesen. Die leidenschaftliche Hobby-Landwirtin Birgit, die auch Alpakas und Wachteln hält, ist eine begeisterte Köchin. Zur Vorspeise serviert sie in einem Pulled-Pork-Nest pochierte Wachteleier. Die geschmorten Kalbsbäckchen des Hauptgangs werden mit einer Zitronengremolata, lila Kartoffelpüree und grünem Erbsenpüree gekrönt. Zur Nachspeise gibt es Cookie Dough, halb gebackenen Keksteig, an selbst gemachtem Beereneis. Regionale Küche meets "english kitchen"!
Gut gelaunt und bestens betreut von Busfahrer Wolfgang Schivy freuen sich die Damen auf ihre Gastgeberinnen. In dem liebevoll restaurierten Bus mit stoffbespannten Panoramascheiben aus dem Jahre 1957 sorgen die Landfrauen für Aufmerksamkeit. Heute führt sie die Reise in den Oberbergischen Kreis.
Björn Freitag, bekannt aus vielen WDR-Formaten, kocht in der achten Staffel seiner Sendung "Einfach und köstlich" wieder in seinem WDR Kochstudio. Hier kann er in Ruhe immer wieder tolle Speisen zubereiten und sich Zeit nehmen, alles gut zu erklären. Die Regisseurin Andrea Ahmadi und ihr Team im Studio sorgen dafür, dass das Essen und jedes einzelne Salzkorn lecker ins Bild kommen. Die Sendung zeichnet sich dadurch aus, dass stets darauf geachtet wird, "einfach und köstlich" zu kochen.
Heute präsentiert Spitzenkoch Björn Freitag eine Auswahl seiner "Basics". Das sind ganz einfache Rezepte, die jeder in der Küche kennen sollte und die auch er immer wieder gerne zubereitet. Björn Freitag liebt die einfachen klassischen Gerichte, weil sie das Herzstück seiner guten Küche sind.
Als Vorspeise serviert er einem delikaten Pichelsteiner Eintopf, weil er ihm den Spielraum bietet, etwas Herzhaftes und doch Raffiniertes auf den Tisch zu bringen. Danach gibt es luftige Semmelknödel mit einer Pilzpfanne. Der Hauptgang ist ein schnelles Hühnerfrikassee. Und den Abschluss macht sein geliebtes Malaga-Eis mit flambierten Orangen.
Björn Freitag verrät so manches Geheimnis seiner Kochkunst und hat immer wieder praktische Tipps, die das "Koch - Leben" einfacher machen. Grundlage seiner Rezepte ist eine Liste mit gängigen Nahrungsmitteln, die praktisch jeder zu Hause hat. Doch er wäre nicht Björn Freitag, wenn er nicht noch ein paar raffinierte Zutaten in die Küchen bringt.
Zudem meldet sich via Netz Bio-Gärtner Gregor Keller aus Datteln. Seit mehr als zehn Jahren züchtet und kultiviert unser "Kräutermann" mit ganzer Leidenschaft nicht nur Küchenkräuter, sondern auch essbare Wildkräuter und viele Heilpflanzen.
- Äpfel und Birnen - Süße und herzhafte Herbstfreuden Der Herbst ist eine wundervolle Jahreszeit - meinen die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz. Jetzt sind die besten Früchte reif, die Auswahl ist riesig, man kann aus dem Vollen schöpfen. Äpfel sind übrigens das Lieblingsobst der Deutschen und sie schmecken in unseren Breiten auch am besten. Denn hier sind Säure und Süße in idealer Weise ausgeglichen, das macht sie frisch und interessant. Natürlich kann man einfach reinbeißen, in einen Apfel, dass es nur so kracht. Man kann ihn backen, aber auch kochen - man muss sie beileibe nicht nur süß einsetzen. Das gilt für Birnen ebenso, die zum Beispiel besonders gut zu Käse passen. Und so haben Martina und Moritz wieder mal neue Herbstrezepte ausgetüftelt - das reicht vom Speckpfannkuchen mit Äpfeln und Steinpilzen bis zum feinen Feldsalat, der mit jungen Walnüssen, kräftigem Roquefort und reifen Birnen angerichtet wird.
Lothar Kellermann liebt nur die marokkanischen Fliesen, die er verkauft, und seinen Hund - mit allen anderen hat er es sich verscherzt. Zu allem Überfluss wird bei ihm eine tödliche Krankheit diagnostiziert. Natürlich sind daran auch wieder alle anderen schuld. Er verkauft sein Haus und seine Firma, bringt den Hund ins Tierheim, schenkt dem sein Vermögen. Doch er stirbt nicht - Fehldiagnose. Und so muss er völlig mittellos ins Leben zurückkehren, das ihn weder will noch braucht. Plötzlich ist er auf andere Menschen angewiesen. Das verändert ihn - ob er will oder nicht.
Lothar (Jens Harzer) Mira (Elisa Plüss) Rosa (Corinna Harfouch) Manfred Mehnert (Vedat Erincin) Elisabeth Fuhrmann (Milena Dreissig) Ansgar (Merlin Sandmeyer) Jakob (Jonas Anders) Ralf (Achim Buch) Claudia Kühnert (Marina Galic) Helena (Sarah Masuch)
Mit Gastgeber Christoph Sieber und mit Susanne Pätzold, Philip Simon, Puppenspieler Michael Hatzius, Musiker Tobi Hebbelmann sowie den Gästen Sarah Bosetti, Lisa Feller und Maxi Gstettenbauer
Der Kölner Wartesaal am Dom ist endlich wieder belebt: Erstmals nach längerer Abstinenz werden die Künstlerinnen und Künstler wieder vor Ort bejubelt von echten Menschen mit dem Gütesiegel "3G", deren gute Laune beflügelt, deren heitere Stimmung sich auch auf die Zuschauer:innen an den Bildschirmen überträgt.
Auch wenn die häufigsten Stichworte in unserer gegenwärtigen Situation so gar nichts Humorvolles erwarten lassen: A wie Afghanistan, B wie Bundestagswahlkampf, C wie Corona, D wie Demokratieversagen, E wie Energiewende oder F wie Flutkatastrophe und so weiter ...
Gastgeber Christoph Sieber und seine kabarettistischen Mitstreiter und Mitstreiterinnen schaffen es trotzdem: Mit ironischer Distanz, satirischer Überspitzung oder auch mal mit Kalauern und Nonsens machen sie einiges leichter erträglich.
Und so ist diese letzte Ausgabe der "Mitternachtsspitzen" vor dem Ende der Ära Merkel dann doch ein Lichtblick: Dank der Wahl-Berlinerin Sarah Bosetti, geboren in Aachen, der Wahl-Münsteranerin Lisa Feller, geboren in Düsseldorf, dank dem Wahl-Kölner Maxi Gstettenbauer, geboren in Straubing, sowie Susanne Pätzold als Jörg Schönenborn, Philip Simon als "Spind-Doktor", Michael Hatzius als Gedankengeber sprechender Schweine oder Möhren und Tobi Hebbelmann als Ein-Mann-Kapelle - es geht weiter, es ist noch lange nicht aller Tage Abend.
Die Mundwinkel senkend, mit den Fingern eine Raute bildend, dunkelblonde Perücken und zweifarbige Hosenanzüge tragend, so verkörperte mit verstellter Stimme Wilfried Schmickler in den "Mitternachtsspitzen" jahrelang Bundeskanzlerin Angela Merkel.
In der Rubrik "Überschätzte Paare der Weltgeschichte" an der Seite Uwe Lykos - mal Staatsmann, Papst oder Modezar und mal Ehemann Joachim Sauer - war sich Wilfried Schmickler als Knallcharge für fast nichts zu schade. In seinem "Aufhören!" allerdings, in seiner rituellen finalen Abrechnung, legte er stets größten Wert auf ein anderes Niveau: Hier sprach er Klartext, geißelte er moralisch Verwerfliches, politisch Fragwürdiges, verfassungsrechtlich Unzulässiges. Und somit sprach er natürlich auch immer wieder über das Tun und Lassen der so genannten Kabinette Merkel I und Merkel II und Merkel III und Merkel IV.
Deutschlands erste Kanzlerin, von den einen irgendwann zur "Mutti" erhoben, von den anderen verunglimpft im Kampfbegriff "Merkel-Diktatur", bot sechzehn Jahre lang unfassbar viel Gesprächsstoff, selbst dann, wenn sie wieder mal nur wenig gesagt hatte. Denn die vier Legislaturperioden ihrer Kanzlerschaft hatten es wahrlich in sich: Es gab die zweifache Wende in der Atom- oder Energiepolitik, es gab die Merkel-Sätze "Die multikulturelle Gesellschaft ist gescheitert!" (20. November 2004) und "Wir schaffen das!" (31. August 2015), es gab die Vertrauenskrise nach einer Spendenaffäre der CDU, es gab Kriegseinsätze, die nicht so genannt werden durften, es gab die Banken- und Finanzkrise sowie die noch nicht überstandene Pandemie.
Christoph Sieber, neuer Gastgeber der "Mitternachtsspitzen" in schwerer Zeit, blickt gemeinsam mit Wilfried Schmickler auf das kabarettistisch Beste, das im Kölner Wartesaal am Dom über Angela Merkel gesagt wurde: Ein Feuerwerk der Zuspitzungen, ein Wiedersehen auch mit Jürgen Becker, Volker Pispers, Urban Priol, Arnulf Rating, Hagen Rether, Mathias Richling, Georg Schramm, Florian Schroeder, Simone Solga und anderen.
In dieser Folge von "Die Carolin Kebekus Show" beschäftigt sich Carolin Kebekus als Verbraucherin mit dem Thema Ernährung. Dabei nimmt sie Lebensmittelkennzeichnungen am Beispiel von Zucker unter die Lupe. Die Recherchen sind in Zusammenarbeit mit dem Politikmagazin MONITOR entstanden. Beide Sendungen setzen sich mit Themen rund um Ernährung, Agrarpolitik und die Auswirkungen auf das Klima auseinander.
Daneben befasst sich Carolin Kebekus mit dem Thema "MeToo" und räumt ein für allemal mit der Behauptung auf, Frauen würden von Fällen sexuali-sierter Gewalt profitieren.
Zu Gast im Studio ist Klima-Aktivistin Luisa Neubauer, mit der Kebekus das Spiel "Stadt, Land, Klima" spielt und die Show mit einer gemeinsamen mu-sikalischen Einlage beschließt.
WDR
Available schedules: 03/11/2021 - 04/11/2026•Time zone: Central European Summer Time (CEST) UTC +2
•Country: Germany•Language: German