Folge 606 In der "Sendung mit dem Elefanten" bekommt Knolles Kuscheltier "Katze" heute sein eigenes Kuscheltier. Da dieses Kuscheltier genauso aussehen soll wie Knolle selbst, sucht sich Knolle Hilfe bei Schneiderin Frau Marzi. Zusammen wählen sie Stoff aus, machen ein Schnittmuster und nähen dann mit der Nähmaschine den neuen Mini-Knolle. Omas Katze Minzi ist zu Besuch und Bobo will unbedingt mit ihr spielen. Aber Minzi interessiert sich nicht für Autos. Ob die beiden trotzdem Freunde werden? Falk Effenberger singt ein witziges Lied über ein Monster, das Schluckauf hat. Außerdem wippen zwei Kinder - in Zeitlupe ist das spannend zu sehen. Und zum Schluss haben André und Knolle zur Verabschiedung noch ganz besonderen Besuch!
Die Welt ist elefantastisch - Augen auf und mitgemacht! Der kleine blaue Elefant und seine Freunde präsentieren Geschichten zum Entdecken, Staunen und Mitlachen - extra für kleine Kinder.
Die Sendung mit der Maus 37/2021 Das Erste, Sonntag, 12. September 2021, 09:30 Uhr KiKA, Sonntag, 12. September 2021, 11:30 Uhr
Lach- und Sachgeschichten, heute mit einer recycelten Wanne auf dem Wasser, tanzenden Tieren, mit Wasserrohren im Boden, mit Windkraft für Shaun - und natürlich mit der Maus, dem Elefanten und der Ente. Lauras Machgeschichten: Badewannenboot - Laura hat heute etwas ganz Besonderes mit einer Badewanne vor: Kann sie die leere Wanne auch als Boot nutzen? In der Werkstatt dichtet Laura erstmal das Abflussloch ab, mit einem Aluminiumblech. Als die Wanne dicht ist, ist Laura noch nicht ganz fertig mit Sägen, Bohren und Schweißen. Schließlich möchte sie die Wanne auch auf Rollen zum See ziehen können. Erst als sie es zu Wasser lässt, findet sie heraus, ob sie in der Wanne wirklich auf dem Wasser herumrudern kann... Party am Wasserloch - Wenn das Krokodil zur Party im Mondschein einlädt, schwingen alle Gäste am Wasserloch begeistert das Tanzbein. Denn sie "brauchen keine Noten, der Rhythmus steckt in ihren Pfoten." Den schönsten Schieber tanzt jedoch der Affe "mit seiner Freundin, der Giraffe"... Ohrwurmpotenzial - mit Tieren von Nadia Budde. Christoph und die Wärmepumpe - Christoph ist zu Besuch auf dem Hof von Bauer Schlich, an einem ungemütlichen Wintermorgen. Zusammen wollen sie wissen, ob es im Boden genau so kalt ist wie an der Luft. Bauer Schlich bohrt dafür ein Loch und misst nach: Tatsächlich ist es in der Erde einige Grad wärmer. Die Wärme will er im nächsten Winter nutzen. Mit Wasserrohren im Boden und einer besonderen Pumpe kann die Wärme ins Haus kommen, und das sogar klimafreundlich und nachhaltig. Doch Christoph will wissen, wie so eine Wärmepumpe funktioniert - und kommt bei einem Experiment richtig ins Schwitzen... Shaun das Schaf: Das Windrad - Der Farmer ist entsetzt über seine hohe Stromrechnung. Er beschließt, sein eigener Energieerzeuger zu werden. Bald steht ein selbst gebasteltes Windrad auf dem Hof - und die Schafe entdecken, dass es sich hervorragend als Riesenrad eignet! Zumindest so lange, bis das große Schaf Shirley alle Sicherungen durchknallen lässt...
Redaktion: Joachim Lachmuth (WDR) Bildmaterial im Internet unter www.ard-foto.de
Pressekontakt: WDR Kommunikation, Lena Schmitz, Tel. 0221 - 220-7121 planpunkt, Marc Meissner, Stephan Tarnow, Tel. 0221 - 9125570
Blitze sind ein faszinierendes Naturschauspiel! Doch sie sind auch eine unberechenbare Gefahr, die immer wieder unterschätzt wird. Quarks geht dem Phänomen Blitz auf den Grund. Ralph Caspers erklärt, wie Blitze entstehen, warum sich Gewitter so schwer vorhersagen lassen und ob wir in Zukunft mit mehr und heftigeren Gewittern rechnen müssen.
Sicher im Gewitter In Deutschland werden jährlich 110 Menschen durch Blitze verletzt, vier sterben pro Jahr an den Folgen. Häufig ist dabei Leichtsinn im Spiel. Quarks zeigt, wo man bei einem Gewitter sicher ist und wo man sich auf keinen Fall aufhalten sollte.
Rettung nach Blitzschlag Ein ganz schlechter Platz bei Gewitter ist auf einem hohen Turm - doch nicht immer lässt sich das vermeiden. Ein Techniker wird bei Reparaturarbeiten in einem Windrad überrascht und vom Blitz getroffen. Quarks berichtet von einer dramatischen Rettungsaktion aus 100 Metern Höhe.
Medizinisches Rätsel Nach einem Blitzschlag leiden manche Menschen an rätselhaften Symptomen und Spätfolgen. Was passiert dabei im Körper? An der Uni Regensburg sind Ärzte auf die medizinischen Folgen eines Blitzschlags spezialisiert.
"Wir werden Camper" begleitet Menschen, die den Start ins Camper-Leben wagen und sich einen Traum erfüllen.
- Familie Kleine-Beck aus Essen Barbara und Jürgen machen eine Woche Urlaub an der Nordsee. Zum ersten Mal mit ihrem Camping-Anhänger - selbst ausgebaut und drei Quadratmeter groß! Eine Wattwanderung, eine ostfriesische Teezeremonie und sechs Nächte auf 3 Quadratmetern gehören dazu. Doch die südländischen Temperaturen jenseits der 30 Grad stellen beide auf eine Probe. Segway sind die beiden auch noch nie gefahren, wollte Barbara eigentlich auch nie, aber damit sie die 14 km lange Insel Norderney nicht zu Fuß erkunden muss, lässt sie sich überreden.
- Familie Erbslöh aus Meerbusch Petra und Rüdiger Erbslöh sind seit 44 Jahren ein Paar und seit einem Jahr auch endlich Camper! Seitdem reisen sie mit ihrem Wohnmobil "Olaf" kreuz und quer durch Deutschland. Jetzt checken sie mit ihrem Camper, was die Ostseeküste bietet. Die sechstägige Reise beginnt kurz hinter der polnischen Grenze, führt durch Mecklenburg-Vorpommern, den Westen und endet am bekannten Seebad Kühlungsborn. Wenn das Wasser der Ostsee ihnen zu kalt zum Schwimmen ist, nehmen die beiden eine Tauchgondel.
Wenn der Satz: "Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde" irgendwo stimmt dann in Warendorf im Münsterland - hier schlägt das Herz der deutschen Reiterei. Es gibt: Die Deutsche Reiterliche Vereinigung und das Gestüt des Landes NRW, den Olympiastützpunkt des Reitsports und die Deutsche Reitschule - auf wenigen Quadratkilometern ballen sich hier die wichtigsten Institutionen rund ums Pferd. Auch international steht der Name der westfälischen Kreisstadt für Welterfolge und für eine ruhmreiche Tradition. Diese Dokumentation blickt hinter die Kulissen der malerischen Ortschaft, in der sich alles um die Pferde dreht.
Ob Olympia-Jahr oder nicht - in der westfälischen Provinz weht immer olympischer Wind. Denn Warendorf ist die Anlaufstelle für die deutsche Reit-Elite. 91 olympische Pferdesportmedaillen gab es im Laufe der Geschichte für Deutschland - keine andere Nation ist so erfolgreich. Der Dreh- und Angelpunkt der Sportlerinnen und Sportler ist - und war immer - Warendorf. Hier wurden Reiter wie Hans Günter Winkler und Pferde wie die Wunderstute "Halla" zu Legenden. In der Stadt im Münsterland entscheidet sich, wer Deutschland bei den großen internationalen Wettbewerben vertreten darf. Wir begleiten Weltklasse-Reiterin Ingrid Klimke und Nachwuchshoffnung Lara Weber, wenn sie in Warendorf mit den Bundestrainern auf die nächsten Titel hinarbeiten.
Auch beim Thema Pferdezucht führt kein Weg an der Stadt im Münsterland vorbei. Das Landgestüt NRW blickt auf eine knapp 200-jährige Geschichte zurück. Große Pferdenamen sind hier emporgekommen, Champions wie "Cornado" oder "A La Carte NRW". 90 Hengste sind auf dem Gestüt zu Hause. Um sie dreht sich der Alltag der rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Landgestüt. Es ist ein knallharter Job, der morgens um 06:30 Uhr beginnt, wenn der erste Hengst zur Deckstation gebracht wird. Für Reiterhof-Romantik ist hier kein Platz. Das bekommen auch die Auszubildenden zu spüren, die der Film begleitet.
Der Glanz der Warendorfer Hengste strahlt bis nach Übersee - auch wegen ihrer sportlichen Erfolge. Regelmäßig kommen daher Pferdeprofis aus aller Welt ins Münsterland. Wir begleiten eine Züchterin aus den USA, die dafür sorgen will, dass die westfälischen Hengste auch im Land des Wilden Westens zunehmend verbreitet werden.
Nicht nur Sport-Champions sind in Warendorf die Stars. Auch Kaltblüter spielen hier eine Schlüsselrolle: Das Rheinisch-Deutsche Kaltblut ist vom Aussterben bedroht. Es ist die Aufgabe des Landgestüts, diese Rasse zu erhalten. Wenn verschiedene Züchter in Münster ihren Kaltblut-Nachwuchs vorstellen, ist der Hauptsattelmeister aus Warendorf daher vor Ort. Er muss den richtigen Riecher haben und die Hengste für das Landgestüt auswählen, die die Zukunft der Rasse in Nordrhein-Westfalen sichern können. Dann bleibt nur noch zu hoffen, dass das Gestüt mit seinen öffentlichen Mitteln im Bieterstreit um die besten Tiere mithalten kann. Wenn die Decksaison zu Ende geht, öffnet das Landgestüt seine Tore: die berühmte Warendorfer Hengstparade lockt jedes Jahr tausende Zuschauer ins Münsterland. Der Film dokumentiert hinter den Kulissen, was den Menschen auf den Tribünen verborgen bleibt: die Aufregung vor und die Erleichterung nach dem Auftritt. Und vor allem: die Liebe zu den Pferden.
Olympiasieger Michael Jung und Ex-Weltmeisterin Sandra Auffarth symbolisieren die Stärke der deutschen Vielseitigkeit eindrucksvoll. Genau das lockt am Gelände-Samstag die Zuschauer an die Strecke und ins große Aachener Spring-Stadion. Die Vielseitigkeitsreiter bieten beim CHIO wahrlich immer eine grandiose Leistung. Kein Wunder also, dass der entscheidende Geländeritt der "Buschreiter" ein echtes Highlight beim "Weltfest des Pferdesports" ist. Titelverteidigerin ist die Deutsche Ingrid Klimke.
Nach einem Streit mit ihrer Großmutter stiehlt sich Mika vom Kaltenbachhof davon und bricht mit ihrem Hengst Ostwind auf nach Andalusien, wo sie die Wurzeln des Pferdes vermutet. Dort kommt sie auf der Hacienda von Pedro und seiner Tochter Samantha unter. Bei ihren Ausritten entdeckt sie eine Herde Wildpferde, die Verwandte von Ostwind sein könnten. Als sie erfährt, dass der Lebensraum der Pferde bedroht ist, will sie mit Hilfe einer alten Tradition die Tiere retten.
Mika Schwarz (Hanna Binke) Milan (Jannis Niewöhner) Sam (Marvin Linke) Samantha (Lea von Acken) Maria Kaltenbach (Cornelia Froboess) Fanny (Amber Bongard) Tara (Nicolette Krebitz) Herr Kaan (Tilo Prückner) Pedro (Thomas Sarbacher) Regierungsbeauftragter (Martin Feifel)
Experten geben Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt. Hinzu kommen viele Anregungen und Gestaltungs-Inspirationen sowie Bastelvorschläge, Rezepte und Wissenswertes über Ernährung, Gesundheit und Heilpflanzen.
Experten geben Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt. Hinzu kommen viele Anregungen und Gestaltungs-Inspirationen sowie Bastelvorschläge, Rezepte und Wissenswertes über Ernährung, Gesundheit und Heilpflanzen.
Deutschlands Dressur-Gold-Equipe freut sich auf die starke Konkurrenz aus dem Ausland. Einige Wochen nach dem Olympia-Triumph in Tokio ist der CHIO für Jessica von Bredow-Werndl und Co. ein einziges großes Schaulaufen. Die Springreiter reiten am Nachmittag die Winning Round. Die Vierspänner kämpfen auf der legendären Geländestrecke bei der Marathon-Fahrt um den Gesamtsieg.
Björn Freitag, bekannt aus vielen WDR-Formaten, kocht in der achten Staffel seiner Sendung "Einfach und köstlich" wieder in seinem WDR Kochstudio. Hier kann er in Ruhe immer wieder tolle Speisen zubereiten und sich Zeit nehmen, alles gut zu erklären. Die Regisseurin Andrea Ahmadi und ihr Team im Studio sorgen dafür, dass das Essen und jedes einzelne Salzkorn lecker ins Bild kommen. Die Sendung zeichnet sich dadurch aus, dass stets darauf geachtet wird, "einfach und köstlich" zu kochen.
Das Verzwickte an einem schönen Feierabend zu Hause ist ja, gut essen und trotzdem nicht zu viel Zeit in der Küche verbringen zu wollen. Björn Freitag hat dafür die Lösung. Der Spitzenkoch zeigt heute, wie man ruckzuck und mit nur wenigen Basiszutaten eine leckere Feierabendküche zaubert.
Los geht es mit seinem herzhaften "Caesar Salad". Björn Freitag hat das Rezept etwas abgewandelt, aber ein cremiges Dressing muss sein. Das nächste Gericht ist schnell vorbereitet, muss dann nur für eine Weile in den Backofen: Spinat-Ricotta-Quiche mit geschmolzenen Tomaten. Der dritte Gang ist ein tolles Schweinekotelett mit grünen Bohnen. Ein Crêpe mit Birnen und Nougat rundet den Abend ab.
Björn Freitag verrät so manches Geheimnis seiner Kochkunst und hat immer wieder praktische Tipps, die das "Koch-Leben" einfacher machen. Grundlage seiner Rezepte ist eine Liste mit gängigen Nahrungsmitteln, die praktisch jeder zu Hause hat. Doch er wäre nicht Björn Freitag, wenn er nicht noch ein paar raffinierte Zutaten in die Küchen bringt.
Zudem meldet sich via Netz Gemüse-Blogger Ralf Roesberger aus Rommerskirchen mit nützlichen Tipps für den Gemüsegarten. Den Selbstversorger hat der Koch auf seinen Touren durchs Land kennen und schätzen gelernt.
- Herzhafte Brühe - Basis der guten Küche Nichts geht über eine heiße, duftende und kräftige Brühe. Sie wärmt von innen, belebt, sättigt - und sie ist gesund! Warum das so ist und wie man immer eine gute Brühe im Haus haben kann, das verraten die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz in ihrer heutigen Sendung. Eine gute Brühe zu kochen, ist im Prinzip das Einfachste in der Küche - man muss es nur tun. Nur weil es eine Weile dauert, bis die Inhaltsstoffe der Zutaten ins Wasser übergegangen sind und eine Brühe daraus gemacht haben, denken viele, es sei mühsam. Und so konnten all die Pülverchen und Pasten ihre Kundschaft finden, aus denen man angeblich eine Brühe ansetzen oder gar kochen kann. Aber was dabei herauskommt, hat mit einer guten Brühe nichts zu tun. Schauen Sie also zu, wenn Martina und Moritz Brühe kochen und Ihnen zeigen, was man alles damit machen kann.
- Zu Besuch beim NEW NOW Festival auf der Zeche Zollverein Digital Art trifft Industriekultur, Vergangenheit trifft Zukunft: Fünf Wochen lang verwandelt sich die Zeche Zollverein in ein Zentrum für Digitale Künste. Wo früher Kohle verarbeitet wurde, entstehen jetzt Ideen für die Welt von morgen. Bis zum 3. Oktober lädt das NEW NOW Festival zum Mitmachen ein. Rund 60 Kreative aus aller Welt präsentieren ihre Arbeit vom Produktionsprozess bis zur Ausstellung. Mit dabei: Das Duo "Above & Below" transformiert das Wasser der Ruhr in eine digitale Skulptur. Und der Künstler Christian Mio Loclair kreiert eine digitale Plattform namens "ZECHE", die jeder virtuell besuchen kann. Auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein taucht Westart-Moderatorin Siham El Maimouni in eine Parallelwelt ein.
- Wie wollen wir leben? "Utopolis" von Rimini Protokoll Wie würde eine ideale Welt aussehen? Welche Utopien können wir uns für das 21. Jahrhundert vorstellen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Künstlerkollektiv Rimini Protokoll. "Utopolis" heißt ihr aktuelles Theaterprojekt, mit dem sie Menschen und Plätze in Köln aufmischen. Bei einem Rundgang zu 48 Orten in der Innenstadt begegnen sich zufällig entstandene Zuschauergruppen und entwickeln gemeinsam Visionen, wie wir zusammenleben wollen. Nach der Premiere am 15. September gibt es weitere Termine am 17., 21., 23. und 30. September.
- Das Faltkunst-Haus von Erwin Hapke wird geräumt Er war ein Ausnahmekünstler, der seine eigene Welt im Verborgenen schuf. Über drei Jahrzehnte lebte Erwin Hapke völlig zurückgezogen in seinem Haus bei Unna und faltete Hunderttausende von Figuren aus Papier und Metall. Sie alle hat er zu einer grandiosen Ausstellung arrangiert, die sein Neffe und Erbe Matthias Burchardt erst 2016 nach Hapkes Tod entdeckte. Der Künstler hatte sich gewünscht, das Haus in ein Museum zu verwandeln. Doch sein Traum ließ sich nicht verwirklichen. In diesen Tagen wurde es mit großer Sorgfalt geräumt. Für 2023 ist allerdings eine Ausstellung im Museum in Kevelaer geplant.
- "Trans - I Got Life": Doku über das Leben von Trans-Menschen Was bedeutet es, trans zu sein? Sich nicht mit dem bei der Geburt zugeschriebenen Geschlecht zu identifizieren? Was passiert, wenn sich Menschen auf den Weg machen, ihr Lebensgefühl und ihren Körper zu ändern? Die beiden Regisseurinnen Doris Metz und Imogen Kimmel haben sieben Transgender-Personen und einen renommierten Münchner Chirurgen begleitet. Ihr Film "Trans - I Got Life" erzählt einfühlsam von der Reise zwischen den Geschlechtern. "Was wir lernten, war Demut. Was wir mit dem Film wollen - das Menschsein in seiner Vielfalt feiern", sagen sie. Am 23. September kommt ihr Film in die Kinos.
- "Wir Gotteskinder": die ghanaische Schriftstellerin und Künstlerin Nana Oforiatta Ayim auf Lesereise Nana Oforiatta Ayim ist Filmemacherin, Kuratorin, Schriftstellerin und eine der inspirierendsten jungen Menschen in der Kunstwelt von heute. Die Tochter eines Arztes und einer Mutter von königlicher Herkunft ist im Ruhrgebiet und in England aufgewachsen. Heute lebt sie in Ghanas Hauptstadt Accra, wo sie den Kulturminister in Restitutionsfragen berät. In diesem Sommer ist ihr autobiografischer Roman "Wir Gotteskinder" auf Deutsch erschienen: eine Geschichte über Heimat, Herkunft und ihren Weg zwischen den Welten. Jetzt ist Nana Oforiatta Ayim auf Lesereise und macht in NRW Station: am 21. September in Bochum, am 22. September in Duisburg, am 23. September in Dortmund und am 24. September in Recklinghausen.
Legendäre Frauen bewegen die Welt. Sie folgen bedingungslos ihrem Herzen, überwinden Hürden und schaffen dabei das scheinbar Unmögliche. Dafür feiern wir sie! Marlene Dietrich und Hildegard Knef, Audrey Hepburn und Madonna. Mit Steffi Graf geraten wir ins Tennisfieber und erleben die rebellische Kraft der Marie Curie. Wir reisen mit Clärenore Stinnes im Auto um die Welt und erfahren, gegen welche Widerstände Beate Uhse die Lust salonfähig gemacht hat. Inspirierende Geschichten, die zeigen: Mutig zu sein lohnt sich!
Mit unseren Gästen Micky Beisenherz und Susan Link, Sabine Heinrich, Frank Goosen und Ann-Marlene Henning, Ruth Moschner und vielen mehr nähern wir uns den ganz Großen, außergewöhnlichen Frauen mit beeindruckenden Lebenswegen. Astrid Lindgren, die Queen oder Greta Thunberg - faszinierende Persönlichkeiten, die für ihre Ziele einstehen und Menschen auf der ganzen Welt begeistern.
Die diesjährige Staffel von "Die Carolin Kebekus Show" hatte zahlreiche Höhepunkte, die in diesem Zusammenschnitt von Carolin Kebekus noch einmal präsentiert werden. Bemerkenswert war der Auftritt von Bodo Wartke, der sein Lied "Das System", in dem es um den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche geht, gemeinsam mit Carolin Kebekus vortrug. Ebenfalls zu Gast im Studio waren die No Angels, die in "HerStory of Girlbands" gemeinsam mit Kebekus durch die Zeit reisten, indem sie berühmte Songs von Girlbands seit den 50er Jahren bis heute sangen. Daneben erschien ein neuer Star am deutschen Pop-Himmel: Lady Gender Gaga veröffentlichte ihr erstes Musikvideo und sang "Wahre Schönheit kommt von :innen". Ein Gespräch voller Überraschungen führte Carolin Kebekus mit dem großartigen Komiker und Schauspieler Kurt Krömer. Und die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim wurde als Science-Woman zur Superheldin wider Willen. Mit Klima-Aktivistin Luisa Neubauer spielte Kebekus das Spiel "Stadt, Land, Klima", mit Bill Kaulitz das Quiz "Background-Boys" und mit der fantastischen Anke Engelke wurde "True Crime or no True Crime" gespielt. Freuen Sie sich außerdem auf ein Wiedersehen mit Karl Lauterbach, der uns in einem Song einen "guten Sommer mit Einschränkungen" vorausgesagt hatte. "Die Carolin Kebekus Show" lief ab 27.05.2021 acht Mal in Folge am Donnerstagabend um 22.50 Uhr im Ersten. Zum Abschluss der Staffel wird nun dieses Best-of am 18. September 2021 im WDR Fernsehen zu sehen sein. Produziert wird die Sendung von der bildundtonfabrik (btf GmbH) in Zusammenarbeit mit der Unterhaltungsflotte TV GmbH im Auftrag des WDR.
Dieses 1968 war ein völlig verrücktes Jahr - und so klingt es auch: Hart wie Steppenwolf mit "Born To Be Wild", total entspannt wie Jefferson Airplane's LSD-Hymne "White Rabbit" bis hin zum herzerweichenden "What A Wonderful World" von Louis Armstrong oder dem zeitlos schönen "Für mich soll's rote Rosen regnen" von Hildegard Knef.
Natürlich spiegeln sich die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen auch in der Musik des Jahres wieder, aber nicht unbedingt da, wo man es erwartet: 1968 bezieht z.B. Udo Jürgens in seinem Lied "Ich glaube" eindeutig Stellung gegen Krieg, Ausbeutung und Rassismus. Und auch die Beatles, die 1968 mit "Hey Jude" ihren größten Hit haben, werden politischer. Auf dem Weißen Album, dessen Songs während ihres mehrwöchigen Indientrips entstanden, singt John von der "Revolution", die allerdings soll gewaltfrei sein. Fast. Am Ende des Refrains macht er dann doch noch mal eine Einschränkung...
Das Jahr 1968 ist leider auch das Jahr der verlorenen Stars: In den USA stirbt Otis Redding bei einem Flugzeugabsturz, kurz nachdem er einen der größten Songs der Pop- und Rockgeschichte geschrieben hat: "Sittin 'on The Dock Of The Bay", und in Deutschland verunglückt das wohl größte Musiktalent, die Sängerin und Komponistin "Alexandra". Gerade erst hatte sie mit "Mein Freund, der Baum" den ersten Umwelthit überhaupt geschrieben. Wie gesagt, ein verrücktes Musikjahr: Während die Welt nach Veränderung schreit, schreit Heintje nach "Mama".
Der Sound der 68er: Das sind Hits mit Geschichte, kommentiert und begleitet von Achim Reichel, Katja Ebstein, Wolfgang Niedecken, Uschi Nerke, Hannes Jaenicke, Christine Westermann, Wilfried Schmickler, Claudia Roth und Jürgen Trittin.
Ach was?! Schon 50 Jahre her? Und die 68er leben noch immer? Ja, tun sie - im Großen und Ganzen. Und klar denkt man bei "68" zuerst an Rudi, Daniel, Uschi und Co. - an die Studentenrevolte gegen verkrustete Strukturen, gegen Vietnamkrieg und Notstandsgesetze und für demokratischen Sozialismus für Frieden und für die freie Liebe.
Doch 1968 war noch viel mehr. Dieses eine Jahr verändert die Welt. Große Persönlichkeiten wie Martin Luther King oder Robert Kennedy, die Hoffnung und Fortschritt versprechen, werden erschossen. In Vietnam eskaliert ein an sich schon schrecklicher Krieg und erstmals probiert sich die US-Army mit Taktiken wie "Search and Destroy" und "Body-Count", mit Napalm und "Agent Orange" an der totalen Zerstörung eines Landes und seiner Bevölkerung. In der CSSR zeigen die Menschen den sozialistischen Brüdern, wie demokratischer Sozialismus funktionieren könnte, bis die Brüder das Experiment beenden.
Aber 1968 steht auch für Schönes, und für Fortschritt: Der Staat denkt sich mit der Mehrwertsteuer eine neue Abgabe aus, über die sich Regierende auch 50 Jahre später noch freuen. Ehebruch wird in Deutschland nicht mehr geahndet. Erstmals verlässt ein Mensch nach einer Herztransplantation das Krankenhaus - lebend. Twiggy, das erste Supermodel, belebt und verkürzt den Minirock. Oswalt Kolle zeigt einem verklemmten deutschen Bürgertum, was man im Schlafzimmer außer Schnarchen alles machen kann. In den USA wird die erste, riesige Computermaus präsentiert und Apollo 8 lässt den Mond ins Blickfeld der Menschen rücken.
1968 war ein außergewöhnliches Jahr und es ist so verdammt aktuell. Wenn Helmut Schmidt nach einer Wahlniederlage über die Arbeit der SPD in der GroKo urteilt: "Wir müssen den Anteil der SPD an der Großen Koalition, egal zu welchem Thema, der Öffentlichkeit deutlicher, deutlicher als bisher machen", dann wähnt man sich fast im Hier und Jetzt.
Der WDR lässt 1968 noch einmal Revue passieren. Mit spannendem, tragischem und oft skurrilem Originalmaterial streifen wir durch dieses ganz besondere Jahr. Unterstützt von Prominenten, die 1968 als junge Erwachsene, Jugendliche oder Kinder miterlebt haben, unter anderem mit Hannes Jaenicke, Christine Westermann, Achim Reichel, Uschi Nerke, Katja Ebstein, Claudia Roth, Jürgen Trittin und Wilfried Schmickler.
Legendäre Frauen bewegen die Welt. Sie folgen bedingungslos ihrem Herzen, überwinden Hürden und schaffen dabei das scheinbar Unmögliche. Dafür feiern wir sie! Marlene Dietrich und Hildegard Knef, Audrey Hepburn und Madonna. Mit Steffi Graf geraten wir ins Tennisfieber und erleben die rebellische Kraft der Marie Curie. Wir reisen mit Clärenore Stinnes im Auto um die Welt und erfahren, gegen welche Widerstände Beate Uhse die Lust salonfähig gemacht hat. Inspirierende Geschichten, die zeigen: Mutig zu sein lohnt sich!
Mit unseren Gästen Micky Beisenherz und Susan Link, Sabine Heinrich, Frank Goosen und Ann-Marlene Henning, Ruth Moschner und vielen mehr nähern wir uns den ganz Großen, außergewöhnlichen Frauen mit beeindruckenden Lebenswegen. Astrid Lindgren, die Queen oder Greta Thunberg - faszinierende Persönlichkeiten, die für ihre Ziele einstehen und Menschen auf der ganzen Welt begeistern.
Die diesjährige Staffel von "Die Carolin Kebekus Show" hatte zahlreiche Höhepunkte, die in diesem Zusammenschnitt von Carolin Kebekus noch einmal präsentiert werden. Bemerkenswert war der Auftritt von Bodo Wartke, der sein Lied "Das System", in dem es um den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche geht, gemeinsam mit Carolin Kebekus vortrug. Ebenfalls zu Gast im Studio waren die No Angels, die in "HerStory of Girlbands" gemeinsam mit Kebekus durch die Zeit reisten, indem sie berühmte Songs von Girlbands seit den 50er Jahren bis heute sangen. Daneben erschien ein neuer Star am deutschen Pop-Himmel: Lady Gender Gaga veröffentlichte ihr erstes Musikvideo und sang "Wahre Schönheit kommt von :innen". Ein Gespräch voller Überraschungen führte Carolin Kebekus mit dem großartigen Komiker und Schauspieler Kurt Krömer. Und die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim wurde als Science-Woman zur Superheldin wider Willen. Mit Klima-Aktivistin Luisa Neubauer spielte Kebekus das Spiel "Stadt, Land, Klima", mit Bill Kaulitz das Quiz "Background-Boys" und mit der fantastischen Anke Engelke wurde "True Crime or no True Crime" gespielt. Freuen Sie sich außerdem auf ein Wiedersehen mit Karl Lauterbach, der uns in einem Song einen "guten Sommer mit Einschränkungen" vorausgesagt hatte. "Die Carolin Kebekus Show" lief ab 27.05.2021 acht Mal in Folge am Donnerstagabend um 22.50 Uhr im Ersten. Zum Abschluss der Staffel wird nun dieses Best-of am 18. September 2021 im WDR Fernsehen zu sehen sein. Produziert wird die Sendung von der bildundtonfabrik (btf GmbH) in Zusammenarbeit mit der Unterhaltungsflotte TV GmbH im Auftrag des WDR.
Ach was?! Schon 50 Jahre her? Und die 68er leben noch immer? Ja, tun sie - im Großen und Ganzen. Und klar denkt man bei "68" zuerst an Rudi, Daniel, Uschi und Co. - an die Studentenrevolte gegen verkrustete Strukturen, gegen Vietnamkrieg und Notstandsgesetze und für demokratischen Sozialismus für Frieden und für die freie Liebe.
Doch 1968 war noch viel mehr. Dieses eine Jahr verändert die Welt. Große Persönlichkeiten wie Martin Luther King oder Robert Kennedy, die Hoffnung und Fortschritt versprechen, werden erschossen. In Vietnam eskaliert ein an sich schon schrecklicher Krieg und erstmals probiert sich die US-Army mit Taktiken wie "Search and Destroy" und "Body-Count", mit Napalm und "Agent Orange" an der totalen Zerstörung eines Landes und seiner Bevölkerung. In der CSSR zeigen die Menschen den sozialistischen Brüdern, wie demokratischer Sozialismus funktionieren könnte, bis die Brüder das Experiment beenden.
Aber 1968 steht auch für Schönes, und für Fortschritt: Der Staat denkt sich mit der Mehrwertsteuer eine neue Abgabe aus, über die sich Regierende auch 50 Jahre später noch freuen. Ehebruch wird in Deutschland nicht mehr geahndet. Erstmals verlässt ein Mensch nach einer Herztransplantation das Krankenhaus - lebend. Twiggy, das erste Supermodel, belebt und verkürzt den Minirock. Oswalt Kolle zeigt einem verklemmten deutschen Bürgertum, was man im Schlafzimmer außer Schnarchen alles machen kann. In den USA wird die erste, riesige Computermaus präsentiert und Apollo 8 lässt den Mond ins Blickfeld der Menschen rücken.
1968 war ein außergewöhnliches Jahr und es ist so verdammt aktuell. Wenn Helmut Schmidt nach einer Wahlniederlage über die Arbeit der SPD in der GroKo urteilt: "Wir müssen den Anteil der SPD an der Großen Koalition, egal zu welchem Thema, der Öffentlichkeit deutlicher, deutlicher als bisher machen", dann wähnt man sich fast im Hier und Jetzt.
Der WDR lässt 1968 noch einmal Revue passieren. Mit spannendem, tragischem und oft skurrilem Originalmaterial streifen wir durch dieses ganz besondere Jahr. Unterstützt von Prominenten, die 1968 als junge Erwachsene, Jugendliche oder Kinder miterlebt haben, unter anderem mit Hannes Jaenicke, Christine Westermann, Achim Reichel, Uschi Nerke, Katja Ebstein, Claudia Roth, Jürgen Trittin und Wilfried Schmickler.
Wenn der Satz: "Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde" irgendwo stimmt dann in Warendorf im Münsterland - hier schlägt das Herz der deutschen Reiterei. Es gibt: Die Deutsche Reiterliche Vereinigung und das Gestüt des Landes NRW, den Olympiastützpunkt des Reitsports und die Deutsche Reitschule - auf wenigen Quadratkilometern ballen sich hier die wichtigsten Institutionen rund ums Pferd. Auch international steht der Name der westfälischen Kreisstadt für Welterfolge und für eine ruhmreiche Tradition. Diese Dokumentation blickt hinter die Kulissen der malerischen Ortschaft, in der sich alles um die Pferde dreht.
Ob Olympia-Jahr oder nicht - in der westfälischen Provinz weht immer olympischer Wind. Denn Warendorf ist die Anlaufstelle für die deutsche Reit-Elite. 91 olympische Pferdesportmedaillen gab es im Laufe der Geschichte für Deutschland - keine andere Nation ist so erfolgreich. Der Dreh- und Angelpunkt der Sportlerinnen und Sportler ist - und war immer - Warendorf. Hier wurden Reiter wie Hans Günter Winkler und Pferde wie die Wunderstute "Halla" zu Legenden. In der Stadt im Münsterland entscheidet sich, wer Deutschland bei den großen internationalen Wettbewerben vertreten darf. Wir begleiten Weltklasse-Reiterin Ingrid Klimke und Nachwuchshoffnung Lara Weber, wenn sie in Warendorf mit den Bundestrainern auf die nächsten Titel hinarbeiten.
Auch beim Thema Pferdezucht führt kein Weg an der Stadt im Münsterland vorbei. Das Landgestüt NRW blickt auf eine knapp 200-jährige Geschichte zurück. Große Pferdenamen sind hier emporgekommen, Champions wie "Cornado" oder "A La Carte NRW". 90 Hengste sind auf dem Gestüt zu Hause. Um sie dreht sich der Alltag der rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Landgestüt. Es ist ein knallharter Job, der morgens um 06:30 Uhr beginnt, wenn der erste Hengst zur Deckstation gebracht wird. Für Reiterhof-Romantik ist hier kein Platz. Das bekommen auch die Auszubildenden zu spüren, die der Film begleitet.
Der Glanz der Warendorfer Hengste strahlt bis nach Übersee - auch wegen ihrer sportlichen Erfolge. Regelmäßig kommen daher Pferdeprofis aus aller Welt ins Münsterland. Wir begleiten eine Züchterin aus den USA, die dafür sorgen will, dass die westfälischen Hengste auch im Land des Wilden Westens zunehmend verbreitet werden.
Nicht nur Sport-Champions sind in Warendorf die Stars. Auch Kaltblüter spielen hier eine Schlüsselrolle: Das Rheinisch-Deutsche Kaltblut ist vom Aussterben bedroht. Es ist die Aufgabe des Landgestüts, diese Rasse zu erhalten. Wenn verschiedene Züchter in Münster ihren Kaltblut-Nachwuchs vorstellen, ist der Hauptsattelmeister aus Warendorf daher vor Ort. Er muss den richtigen Riecher haben und die Hengste für das Landgestüt auswählen, die die Zukunft der Rasse in Nordrhein-Westfalen sichern können. Dann bleibt nur noch zu hoffen, dass das Gestüt mit seinen öffentlichen Mitteln im Bieterstreit um die besten Tiere mithalten kann. Wenn die Decksaison zu Ende geht, öffnet das Landgestüt seine Tore: die berühmte Warendorfer Hengstparade lockt jedes Jahr tausende Zuschauer ins Münsterland. Der Film dokumentiert hinter den Kulissen, was den Menschen auf den Tribünen verborgen bleibt: die Aufregung vor und die Erleichterung nach dem Auftritt. Und vor allem: die Liebe zu den Pferden.
Lisa Kestel (1Live) nimmt uns mit nach Düsseldorf, in die Hauptstadt von NRW. Sie zeigt uns angesagte Locations und Kunst zum Mitmachen und spielt mit Düsseldorfer Klischees. K21, die Königsallee, das Japanische Viertel, der Stadtteil Flingern und das Cafe Hüftgold.
Andris Nelsons gehört schon mit Anfang 40 zu den großen Dirigenten unserer Zeit. Die Presse bezeichnet ihn als Maestro "auf der Überholspur" - mit Blick auf seine atemberaubende Karriere. Auch in NRW begeistern seine Konzerte das Publikum - und seit 2018 reiht er sich in Leipzig in die lange Tradition berühmter Gewandhauskapellmeister ein, darunter Felix Mendelssohn Bartholdy, Arthur Nikisch, Kurt Masur und Herbert Blomstedt.
Das Filmporträt zeichnet die steile Karriere des jungen Letten nach: Die musikalischen Anfänge in seiner Geburtsstadt Riga, seine Ausbildung zum Trompeter, seine Entscheidung für das Dirigieren, seine erste Stelle als Chefdirigent an der Lettischen Nationaloper im Alter von nur 24 Jahren und weitere Stationen. Seit 2014 ist er Chefdirigent beim Boston Symphony. Sein dortiger Vertrag läuft noch bis 2022, parallel zum Amt des Gewandhauskapellmeisters.
Nelsons ignoriert den Hype um seine Person. Ob beim Applaus oder bei öffentlichen Terminen: Jenseits der Musik wirkt er bescheiden zurückhaltend, manchmal fast verlegen - ein Charakterzug, der ihm sowohl beim Publikum als auch bei den Musikern viel Sympathie einbringt.
Jenes verschmitzt-glückselige Lächeln, das er nach seiner ersten "Walküre" am Opernhaus Riga 2002 gezeigt hat, als er auf Fragen lediglich "I'm just full of music" von sich geben konnte, dieses Lächeln und das innere Leuchten, dieses Staunen über die Unermesslichkeit der Musik, das hat er sich bewahrt.
Peter Tschaikowskis 5. Sinfonie ist ein Paradebeispiel für das Ringen eines großen Komponisten um das perfekte Werk - und dafür, wie weit Eigenwahrnehmung und Erfolg auseinanderliegen können. So schrieb der 48-jährige Tschaikowski seiner Freundin und Gönnerin Nadeshda von Meck: "Nach jeder Aufführung komme ich immer mehr zu der Überzeugung, dass meine letzte Symphonie ein misslungenes Werk ist... Es hat sich herausgestellt, dass sie zu bunt, zu massig, zu unaufrichtig, zu lang, überhaupt wenig ansprechend ist. Sollte ich mich schon ausgeschrieben haben?" Dabei war die Uraufführung seiner "Schicksalssinfonie" im November 1888 in St. Petersburg erfolgreich und die Begeisterung über das Werk wuchs mit jeder weiteren Darbietung.
Andris Nelsons führt das Werk in dieser Aufzeichnung mit dem Leipziger Gewandhausorchester auf. Ihn fasziniert, wie sehr sich Tschaikowskis Wesen insbesondere im Finale der Sinfonie wiederspiegelt: "Es steht in E-Dur, trotzdem empfinde ich es so, dass der vierte Satz vom Anfang bis zur Apotheose der Tanz des Bösen ist. Das klingt jetzt sehr einfach, natürlich die Idee ist der Sieg des Schicksals, aber am Schluss gibt es einen Konflikt. Wir wissen nicht, wie er sich entscheidet. Soll er weiterkomponieren? Soll er sterben? Dieser letzte Satz reflektiert die Konflikte seines Lebens."
- Zu Besuch beim NEW NOW Festival auf der Zeche Zollverein Digital Art trifft Industriekultur, Vergangenheit trifft Zukunft: Fünf Wochen lang verwandelt sich die Zeche Zollverein in ein Zentrum für Digitale Künste. Wo früher Kohle verarbeitet wurde, entstehen jetzt Ideen für die Welt von morgen. Bis zum 3. Oktober lädt das NEW NOW Festival zum Mitmachen ein. Rund 60 Kreative aus aller Welt präsentieren ihre Arbeit vom Produktionsprozess bis zur Ausstellung. Mit dabei: Das Duo "Above & Below" transformiert das Wasser der Ruhr in eine digitale Skulptur. Und der Künstler Christian Mio Loclair kreiert eine digitale Plattform namens "ZECHE", die jeder virtuell besuchen kann. Auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein taucht Westart-Moderatorin Siham El Maimouni in eine Parallelwelt ein.
- Wie wollen wir leben? "Utopolis" von Rimini Protokoll Wie würde eine ideale Welt aussehen? Welche Utopien können wir uns für das 21. Jahrhundert vorstellen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Künstlerkollektiv Rimini Protokoll. "Utopolis" heißt ihr aktuelles Theaterprojekt, mit dem sie Menschen und Plätze in Köln aufmischen. Bei einem Rundgang zu 48 Orten in der Innenstadt begegnen sich zufällig entstandene Zuschauergruppen und entwickeln gemeinsam Visionen, wie wir zusammenleben wollen. Nach der Premiere am 15. September gibt es weitere Termine am 17., 21., 23. und 30. September.
- Das Faltkunst-Haus von Erwin Hapke wird geräumt Er war ein Ausnahmekünstler, der seine eigene Welt im Verborgenen schuf. Über drei Jahrzehnte lebte Erwin Hapke völlig zurückgezogen in seinem Haus bei Unna und faltete Hunderttausende von Figuren aus Papier und Metall. Sie alle hat er zu einer grandiosen Ausstellung arrangiert, die sein Neffe und Erbe Matthias Burchardt erst 2016 nach Hapkes Tod entdeckte. Der Künstler hatte sich gewünscht, das Haus in ein Museum zu verwandeln. Doch sein Traum ließ sich nicht verwirklichen. In diesen Tagen wurde es mit großer Sorgfalt geräumt. Für 2023 ist allerdings eine Ausstellung im Museum in Kevelaer geplant.
- "Trans - I Got Life": Doku über das Leben von Trans-Menschen Was bedeutet es, trans zu sein? Sich nicht mit dem bei der Geburt zugeschriebenen Geschlecht zu identifizieren? Was passiert, wenn sich Menschen auf den Weg machen, ihr Lebensgefühl und ihren Körper zu ändern? Die beiden Regisseurinnen Doris Metz und Imogen Kimmel haben sieben Transgender-Personen und einen renommierten Münchner Chirurgen begleitet. Ihr Film "Trans - I Got Life" erzählt einfühlsam von der Reise zwischen den Geschlechtern. "Was wir lernten, war Demut. Was wir mit dem Film wollen - das Menschsein in seiner Vielfalt feiern", sagen sie. Am 23. September kommt ihr Film in die Kinos.
- "Wir Gotteskinder": die ghanaische Schriftstellerin und Künstlerin Nana Oforiatta Ayim auf Lesereise Nana Oforiatta Ayim ist Filmemacherin, Kuratorin, Schriftstellerin und eine der inspirierendsten jungen Menschen in der Kunstwelt von heute. Die Tochter eines Arztes und einer Mutter von königlicher Herkunft ist im Ruhrgebiet und in England aufgewachsen. Heute lebt sie in Ghanas Hauptstadt Accra, wo sie den Kulturminister in Restitutionsfragen berät. In diesem Sommer ist ihr autobiografischer Roman "Wir Gotteskinder" auf Deutsch erschienen: eine Geschichte über Heimat, Herkunft und ihren Weg zwischen den Welten. Jetzt ist Nana Oforiatta Ayim auf Lesereise und macht in NRW Station: am 21. September in Bochum, am 22. September in Duisburg, am 23. September in Dortmund und am 24. September in Recklinghausen.
Die Kür ist das Dressur-Highlight und die Fans freuen sich auf die deutschen Gold-Reiterinnen Jessica von Bredow-Werndl, Isabell Werth und Dorothee Schneider. In Aachen zählt allerdings, wer sich auf der überdimensionalen Sieger-Tafel im Aachener Spring-Stadion verewigt. Die Fans drücken im abschließenden "Großen Preis von Aachen" den deutschen Springreitern besonders die Daumen. Der WDR zeigt den 1. Umlauf aus Aachen live.
Zuerst kam Kennedy, dann die Queen und im Sommer 1966 reisten sogar die Beatles nach NRW - zu ihrem legendären Konzert in Essen. Das Leben im Westen nahm Fahrt auf. Die Röcke wurden kürzer, die Haare länger und die Bilder farbig - nicht nur im Fernsehen, sondern auch zu Hause auf der Super-8-Leinwand.
Auf den vielen neuen Autobahnen zwischen Rhein und Ruhr bekamen es die kugeligen "Käfer" nun mit einem ernstzunehmenden Konkurrenten zu tun: dem Kadett A. Made in Bochum. Dort hatte Opel in kürzester Zeit ein riesiges neues Werk aus dem Boden gestampft - zeitweise die größte Baustelle Europas und auf den neu gebauten Autobahnen konnte man richtig "Strecke machen" so wie Jutta Beyer-Vollprecht mit ihrer Isetta aus dem Jahr 1961. Knapp 500.000 Kilometer hat ihre Isetta inzwischen auf dem Blechbuckel, mit Reisen quer durch ganz Europa - vom Nordkap bis nach Griechenland. Andere fuhren Richtung Adria, denn seit 1963 gab's bezahlten Urlaub für die Arbeitnehmer. Mit der ganzen Familie auf nach "Bella Italia", und im Gepäck die Super-8-Kamera. Die hielt in prallen Farben fest, was die Menschen im Land erlebten - schon bevor am 25. August 1967 auch das Fernsehprogramm bunt wurde.
Während Nachrichten und aktuelle Berichte noch im seriösen grau-weiß daherkamen, flimmerten ab 1967 immer mehr Filme und Unterhaltungsshows in Farbe über den Bildschirm - vorausgesetzt man konnte sich einen der neuen teuren Farbfernsehgeräte leisten.
So kann man den goldfarbigen Luxus im exklusiven Rheingold-Express miterleben, die zarten Pastelltöne der neuen Einbauküchen, die Blütenpracht der Bundesgartenschau im Grugapark und die knallig bunten Roben der jungen Queen.
Es waren die "Swinging Sixties", das Jahrzehnt der unbegrenzten Möglichkeiten. Überall wurde gebaut, die Wirtschaft brummte, und die Menschen genossen ihren Luxus. Sie glaubten an den Fortschritt, der das gesamte Land veränderte. Man gab sich weltoffen, begrüßte die sogenannten "Gastarbeiter" aus dem Süden Europas und freute sich über die erste Pizzeria im Ruhrgebiet. In Bonn wurde zum ersten Mal eine Bundesministerin ernannt, und der FC Köln wurde Deutscher Meister in der gerade gegründeten Bundesliga.
Auch die Dörfer und Städte veränderten sich. Aus den kleinen Dorfläden wurden Discounter, in Bochum entstand mit dem Ruhr Park das erste Einkaufszentrum des Landes, und überall wurden Straßen gebaut und verbreitert. Denn die Zukunft, so war man überzeugt, gehörte dem Auto - eine Entscheidung, die unsere Städte bis heute prägt.
Es wurden neue Bündnisse geschmiedet, alte Strukturen aufgebrochen. Studenten liefen Sturm gegen den "Muff von 1000 Jahren", und die ersten Essener Sonntage lieferten 1968 den Soundtrack zum Protest der Jungen gegen das Alte.
Im Kinderzoo wartet auf Tierpfleger Mario Barabasz am frühen Morgen eine freudige Überraschung: Shetlandpony-Stute Vroni bringt ein Fohlen zur Welt. Und das im Freien. Kaum auf der Welt, gilt es für das Pony-Kind schnell auf die Beine und an die Milchbar zu kommen.
Puma-Mädchen Missoula konnte zu ihrer Mutter Cheyenne keine enge Beziehung aufbauen. Da sich die Raubkatzen-Mutter um ihre Tochter nicht ausreichend gekümmert hatte, wurde Missoula von den Tierpflegern aufgezogen. Mit über fünf Monaten kommt sie so langsam ins anstrengende Teenager-Alter.
Ein Highlight in Sachen Handaufzucht ist der kleine Chaco-Pekari-Junge Zamuco. Er ist das erste Nabelschwein-Kind, das Reviertierpfleger René Walther und seine Kollegin Jana Simon mit der Flasche groß ziehen.
Gerade mal einen Tag alt: Das Fohlen von Grevy-Zebra-Mutter Marie-Lena. Zur Stippvisite schaut heute sogar Kurator Dr. Sicks bei dem niedlichen, gestreiften Nachwuchs vorbei. Aus Sicherheitsgründen halten sich Mutter und Tochter noch abseits von den restlichen Stuten auf. Enge soziale Bindungen gibt es bei den Grevy-Zebras nur zwischen Stuten und ihren Kindern.
In Berlin gibt es zwei Oasen für Tiere. Den artenreichen Zoo Berlin. Und den Tierpark Berlin - der größte Landschaftstiergarten Europas. In diesem Paradies kommen unzählige Zoobabies auf die Welt.
Susanne und Christoph genießen überglücklich ihren zweiten Frühling. Bis Christoph erfährt, dass er in der engeren Wahl ist für den Chefposten bei einem internationalen Forschungsprojekt gegen Malaria, einst sein Traumjob. Susanne drängt Christoph, zur zweiten Runde nach München zu fahren. Erst später wird ihr bewusst, was dieses Projekt bedeutet: Christoph wird monatelang im Ausland sein. Als Christoph den Job bekommt, schwanken Susanne und Luisa zwischen Freude und Trauer. Doch Christoph hat die Lösung bereits parat: eine Woche Einarbeitung im Ausland - und danach koordiniert er das Team von Leipzig aus. Im Zoo überschlagen sich die Katastrophenmeldungen: Das schottische Hochlandrind Mathilda scheint die Blauzungenkrankheit zu haben. Der halbe Zoo wird zur Sperrzone. Der junge Tierarzt Dr. Pflockner profiliert sich in dieser schwierigen Situation als Retter. Doch Susanne bemerkt, dass Mathilda gesund ist. Als Pflockner diesen Hinweis ignoriert und Susanne den Vergleichsbefund, der Mathildas Gesundheit beweist, zerrissen im Mülleimer findet, sucht sie den Bauern auf, in dessen Bestand sich ein anderes Tier ebenfalls infiziert hat. Sie entdeckt, dass Pflockner alle Kühe fahrlässig mit einer einzigen Nadel geimpft hat, um sich Geld und Arbeit zu sparen. Susannes Eltern können der Zwangsversteigerung ihrer Villa nicht mehr ausweichen: Charlotte wird nach Ablauf der Probezeit im Call Center nicht übernommen. Ihre Teilnahme an Leipzigs "Tag des Offenen Ateliers" wird aus Kostengründen abgesagt. Doch Matthias hat die rettende Idee: Seine Liebste Ursula wird Charlottes Bilder in ihrem Restaurant ausstellen. Dabei verkauft sie sechs Bilder zu stolzen Preisen. Doch damit nicht genug der Freude: Fährmann setzt im Aufsichtsrat Georg Baumgart als Zookurator durch. Die Baumgarts sind ihre finanziellen Sorgen damit endlich los. In der Nacht des Happy Ends lassen drei Generationen Patchworkfamilie die Korken knallen.
Dr. Susanne Mertens (Elisabeth Lanz) Dr. Christoph Lentz (Sven Martinek) Dr. Reinhard Fährmann (Michael Lesch) Charlotte Baumgart (Ursela Monn) Prof. Georg Baumgart (Gunter Schoß) Conrad Weidner (Thorsten Wolf) Dr. Tom Berkhoff (Gregory B. Waldis) Dr. Matthias Lentz (Hans Peter Korff) Rebecca Lentz (Elisabeth Böhm) Luisa (Paula Hartmann) Anett (Anna Bertheau) OB Herrenbrück (Frank Sieckel) Frau Weber (Marina Krogull) Prof. Mark Hedemann (Wolf Dietrich Rammler) Ursula Rose (Christiane Leuchtmann) Dr. Pflockner (Andreas Brucker) Bauer (Ulf Manhenke) Bäuerin (Anne-Kathrin Gummich)
Bei keinem Turnier der Welt gibt es das: tausende Zuschauer im großen Spring-Stadion in der Soers feiern und verabschieden die Reiter nach einer Woche "Weltfest des Pferdesports". Und die alle Reiter bleiben, weil sie dies nicht verpassen wollen ... weiße Taschentücher, die Musik von "Muß i' denn zum Städle hinaus" - Emotionen, Rührung und der Stolz aller auf das größte Pferdesportereignis der Welt.
Die Region entlang der Mosel bietet Freizeitspaß für die ganze Familie: romantische Weindörfer und mächtige Ritterburgen; Wanderwege mit atemberaubenden Aussichten und Adrenalin-Kick im Kletterwald; Segway-Touren durch Weinberge und Führungen durch unterirdische Weinlabyrinthe. Tamina Kallert reist von Bernkastel-Kues flussabwärts bis nach Koblenz. Immer im Blick: Millionen von Reben an steilen Schieferhängen rechts und links der Mosel. Während der Moselradweg entlang des Flussufers kaum Steigungen aufweist, ist der Klettersteig am Calmont nur etwas für Schwindelfreie. Doch der Blick vom steilsten Weinberg Europas auf die berühmte Moselschleife bei Bremm ist die Anstrengung wert. Märchenhaft sind kleine Städtchen wie das denkmalgeschützte Beilstein, auch "Dornröschen der Mosel" genannt, oder Orte wie die fast 1.000 Jahre "Alte Mühle" im idyllischen Kobern-Gondorf, heute ein Landgasthof.
Edle Riesling-Reben und unterirdische Weinkeller Von der Burgruine Landshut hat Tamina Kallert die beste Aussicht auf das malerische Bernkastel-Kues und das Moseltal. Die Weinlagen des gemütlichen Ortes gehören zu den ältesten in Deutschland. Der berühmteste Weinberg ist der "Bernkasteler Doctor": einer der edelsten Rieslinge der Welt. Traben-Trarbach war um 1900 nach Bordeaux der zweitgrößte Weinumschlagplatz Europas. Mehr als 100 Weinfirmen verschifften ihre Fässer über die Mosel in die ganze Welt. Tamina Kallert besichtigt einen der über 30 unterirdischen Weinkeller.
Klettern auf Ruinen und Schauergeschichten in der Ritterburg Oberhalb von Traben-Trarbach hat sich der französische Sonnenkönig Ludwig XIV. mit einer gigantischen Festungsanlage verewigt. Auf den Ruinen des Mont Royal liegt heute eine Erlebniswelt aus Tauen, Balken und Hindernissen: ein Kletterpark mitten im Wald. Über Cochem erhebt sich die mächtige, fast 1.000 Jahre alte Reichsburg - eine echte Ritterburg. Die Geisterführung mit Räuberessen und Schauergeschichten gefällt nicht nur Kindern.
Ein Elfenpfad und ein Lavendelfeld im Weinberg Eine märchenhafte Wanderung führt über den Elfenpfad im Kautenbachtal bei Trarbach: Moosgrüne Felsen, große Wurzeln und krumme Bäume sehen aus wie Krokodile, Riesenschlangen und Fantasiefiguren. Im Weindorf Lehmen wurde ein alter, verwüsteter Weinberg zu einem Lavendelfeld umfunktioniert. Dort liest der Kinderbuchautor Stefan Gemmel seine Geschichten besonders gerne vor - und gibt spielerisch Nachhilfe in Umwelt- und Naturschutz.
Financial Fairplay am Ende: Vor zwölf Jahren führte die UEFA das Financial Fairplay ein, um die Verschuldung vieler europäischer Vereine zu stoppen - und den Wettbewerb zu schützen. Doch das System ist krachend gescheitert. Die von der UEFA geplanten Neuregelungen würden vor allem Vereine mit potenten Inverstoren begünstigen. Die Verzwergung der Bundesliga: Eigentlich gehört jeder Klub in die erste Liga, der sich sportlich qualifiziert. Tradition und Größe spielen dabei keine Rolle mehr. Die Dinos hätte das zwar gern, haben aber zu kämpfen. Und die vermeintlich Kleinen setzen sich immer mehr durch. Sport oder Karriere? Viele Sportlerinnen und Sportler müssen parallel zum Kampf um die Medaillen an die Zeit danach denken. Aber wer gleichzeitig studieren will, erlebt oft eine Zerreißprobe, obwohl die Vereinbarkeit längst verbessert werden sollte.
Egal ob Liverpooler oder Dortmunder Fans zu "You'll Never Walk Alone" ihre bunten Fanschals im Stadion schwenken, Henry Maske bei seinem Abschiedskampf zu den epochalen Klängen von "Time To Say Goodbye" einmarschiert oder Whitney Houston mit "One Moment In Time" die emotionalsten Momente der Olympischen Spiele besingt: Große Sporthymnen schaffen ein Gefühl von Gemeinschaft, verursachen Gänsehautmomente oder laden einfach nur zum kollektiven Mitgrölen ein. Deshalb sind sie aus Fußballarenen, bei pompösen Eröffnungszeremonien oder ausgelassenen Siegesfeiern nicht mehr wegzudenken.
Dabei werden einige dieser Songs oft nur durch Zufall zu Sport-Hymnen - ganz einfach deshalb, weil sie eine eingängige Melodie oder einen einfachen Text haben. Oder aber die richtige Stimmung zum passenden Zeitpunkt einfangen. So wie z.B. Andreas Bourani mit seinem Hit "Auf uns". Das Lied, das vermutlich immer mit dem vierten WM-Titel der deutschen Fußballnationalmannschaft in Brasilien verbunden sein wird.
Der WDR veranstaltet ein musikalisches Freundschaftsspiel - unterhaltsam kommentiert von kompetenten Sport-Experten wie Matthias Opdenhövel, Regina Halmich, Arnd Zeigler, Thomas Häßler u.v.m.
WDR
Available schedules: 03/11/2021 - 04/11/2026•Time zone: Central European Summer Time (CEST) UTC +2
•Country: Germany•Language: German