Ach was?! Schon 50 Jahre her? Und die 68er leben noch immer? Ja, tun sie - im Großen und Ganzen. Und klar denkt man bei "68" zuerst an Rudi, Daniel, Uschi und Co. - an die Studentenrevolte gegen verkrustete Strukturen, gegen Vietnamkrieg und Notstandsgesetze und für demokratischen Sozialismus für Frieden und für die freie Liebe.
Doch 1968 war noch viel mehr. Dieses eine Jahr verändert die Welt. Große Persönlichkeiten wie Martin Luther King oder Robert Kennedy, die Hoffnung und Fortschritt versprechen, werden erschossen. In Vietnam eskaliert ein an sich schon schrecklicher Krieg und erstmals probiert sich die US-Army mit Taktiken wie "Search and Destroy" und "Body-Count", mit Napalm und "Agent Orange" an der totalen Zerstörung eines Landes und seiner Bevölkerung. In der CSSR zeigen die Menschen den sozialistischen Brüdern, wie demokratischer Sozialismus funktionieren könnte, bis die Brüder das Experiment beenden.
Aber 1968 steht auch für Schönes, und für Fortschritt: Der Staat denkt sich mit der Mehrwertsteuer eine neue Abgabe aus, über die sich Regierende auch 50 Jahre später noch freuen. Ehebruch wird in Deutschland nicht mehr geahndet. Erstmals verlässt ein Mensch nach einer Herztransplantation das Krankenhaus - lebend. Twiggy, das erste Supermodel, belebt und verkürzt den Minirock. Oswalt Kolle zeigt einem verklemmten deutschen Bürgertum, was man im Schlafzimmer außer Schnarchen alles machen kann. In den USA wird die erste, riesige Computermaus präsentiert und Apollo 8 lässt den Mond ins Blickfeld der Menschen rücken.
1968 war ein außergewöhnliches Jahr und es ist so verdammt aktuell. Wenn Helmut Schmidt nach einer Wahlniederlage über die Arbeit der SPD in der GroKo urteilt: "Wir müssen den Anteil der SPD an der Großen Koalition, egal zu welchem Thema, der Öffentlichkeit deutlicher, deutlicher als bisher machen", dann wähnt man sich fast im Hier und Jetzt.
Der WDR lässt 1968 noch einmal Revue passieren. Mit spannendem, tragischem und oft skurrilem Originalmaterial streifen wir durch dieses ganz besondere Jahr. Unterstützt von Prominenten, die 1968 als junge Erwachsene, Jugendliche oder Kinder miterlebt haben, unter anderem mit Hannes Jaenicke, Christine Westermann, Achim Reichel, Uschi Nerke, Katja Ebstein, Claudia Roth, Jürgen Trittin und Wilfried Schmickler.
Localized series title: Die verrückten 68er - Ein Jahr verändert unsere Welt Localized description:
Ach was?! Schon 50 Jahre her? Und die 68er leben noch immer? Ja, tun sie - im Großen und Ganzen. Und klar denkt man bei "68" zuerst an Rudi, Daniel, Uschi und Co. - an die Studentenrevolte gegen verkrustete Strukturen, gegen Vietnamkrieg und Notstandsgesetze und für demokratischen Sozialismus für Frieden und für die freie Liebe.
Doch 1968 war noch viel mehr. Dieses eine Jahr verändert die Welt. Große Persönlichkeiten wie Martin Luther King oder Robert Kennedy, die Hoffnung und Fortschritt versprechen, werden erschossen. In Vietnam eskaliert ein an sich schon schrecklicher Krieg und erstmals probiert sich die US-Army mit Taktiken wie "Search and Destroy" und "Body-Count", mit Napalm und "Agent Orange" an der totalen Zerstörung eines Landes und seiner Bevölkerung. In der CSSR zeigen die Menschen den sozialistischen Brüdern, wie demokratischer Sozialismus funktionieren könnte, bis die Brüder das Experiment beenden.
Aber 1968 steht auch für Schönes, und für Fortschritt: Der Staat denkt sich mit der Mehrwertsteuer eine neue Abgabe aus, über die sich Regierende auch 50 Jahre später noch freuen. Ehebruch wird in Deutschland nicht mehr geahndet. Erstmals verlässt ein Mensch nach einer Herztransplantation das Krankenhaus - lebend. Twiggy, das erste Supermodel, belebt und verkürzt den Minirock. Oswalt Kolle zeigt einem verklemmten deutschen Bürgertum, was man im Schlafzimmer außer Schnarchen alles machen kann. In den USA wird die erste, riesige Computermaus präsentiert und Apollo 8 lässt den Mond ins Blickfeld der Menschen rücken.
1968 war ein außergewöhnliches Jahr und es ist so verdammt aktuell. Wenn Helmut Schmidt nach einer Wahlniederlage über die Arbeit der SPD in der GroKo urteilt: "Wir müssen den Anteil der SPD an der Großen Koalition, egal zu welchem Thema, der Öffentlichkeit deutlicher, deutlicher als bisher machen", dann wähnt man sich fast im Hier und Jetzt.
Der WDR lässt 1968 noch einmal Revue passieren. Mit spannendem, tragischem und oft skurrilem Originalmaterial streifen wir durch dieses ganz besondere Jahr. Unterstützt von Prominenten, die 1968 als junge Erwachsene, Jugendliche oder Kinder miterlebt haben, unter anderem mit Hannes Jaenicke, Christine Westermann, Achim Reichel, Uschi Nerke, Katja Ebstein, Claudia Roth, Jürgen Trittin und Wilfried Schmickler.
Legendäre Frauen bewegen die Welt. Sie folgen bedingungslos ihrem Herzen, überwinden Hürden und schaffen dabei das scheinbar Unmögliche. Dafür feiern wir sie! Marlene Dietrich und Hildegard Knef, Audrey Hepburn und Madonna. Mit Steffi Graf geraten wir ins Tennisfieber und erleben die rebellische Kraft der Marie Curie. Wir reisen mit Clärenore Stinnes im Auto um die Welt und erfahren, gegen welche Widerstände Beate Uhse die Lust salonfähig gemacht hat. Inspirierende Geschichten, die zeigen: Mutig zu sein lohnt sich!
Mit unseren Gästen Micky Beisenherz und Susan Link, Sabine Heinrich, Frank Goosen und Ann-Marlene Henning, Ruth Moschner und vielen mehr nähern wir uns den ganz Großen, außergewöhnlichen Frauen mit beeindruckenden Lebenswegen. Astrid Lindgren, die Queen oder Greta Thunberg - faszinierende Persönlichkeiten, die für ihre Ziele einstehen und Menschen auf der ganzen Welt begeistern.
Die diesjährige Staffel von "Die Carolin Kebekus Show" hatte zahlreiche Höhepunkte, die in diesem Zusammenschnitt von Carolin Kebekus noch einmal präsentiert werden. Bemerkenswert war der Auftritt von Bodo Wartke, der sein Lied "Das System", in dem es um den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche geht, gemeinsam mit Carolin Kebekus vortrug. Ebenfalls zu Gast im Studio waren die No Angels, die in "HerStory of Girlbands" gemeinsam mit Kebekus durch die Zeit reisten, indem sie berühmte Songs von Girlbands seit den 50er Jahren bis heute sangen. Daneben erschien ein neuer Star am deutschen Pop-Himmel: Lady Gender Gaga veröffentlichte ihr erstes Musikvideo und sang "Wahre Schönheit kommt von :innen". Ein Gespräch voller Überraschungen führte Carolin Kebekus mit dem großartigen Komiker und Schauspieler Kurt Krömer. Und die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim wurde als Science-Woman zur Superheldin wider Willen. Mit Klima-Aktivistin Luisa Neubauer spielte Kebekus das Spiel "Stadt, Land, Klima", mit Bill Kaulitz das Quiz "Background-Boys" und mit der fantastischen Anke Engelke wurde "True Crime or no True Crime" gespielt. Freuen Sie sich außerdem auf ein Wiedersehen mit Karl Lauterbach, der uns in einem Song einen "guten Sommer mit Einschränkungen" vorausgesagt hatte. "Die Carolin Kebekus Show" lief ab 27.05.2021 acht Mal in Folge am Donnerstagabend um 22.50 Uhr im Ersten. Zum Abschluss der Staffel wird nun dieses Best-of am 18. September 2021 im WDR Fernsehen zu sehen sein. Produziert wird die Sendung von der bildundtonfabrik (btf GmbH) in Zusammenarbeit mit der Unterhaltungsflotte TV GmbH im Auftrag des WDR.
Ach was?! Schon 50 Jahre her? Und die 68er leben noch immer? Ja, tun sie - im Großen und Ganzen. Und klar denkt man bei "68" zuerst an Rudi, Daniel, Uschi und Co. - an die Studentenrevolte gegen verkrustete Strukturen, gegen Vietnamkrieg und Notstandsgesetze und für demokratischen Sozialismus für Frieden und für die freie Liebe.
Doch 1968 war noch viel mehr. Dieses eine Jahr verändert die Welt. Große Persönlichkeiten wie Martin Luther King oder Robert Kennedy, die Hoffnung und Fortschritt versprechen, werden erschossen. In Vietnam eskaliert ein an sich schon schrecklicher Krieg und erstmals probiert sich die US-Army mit Taktiken wie "Search and Destroy" und "Body-Count", mit Napalm und "Agent Orange" an der totalen Zerstörung eines Landes und seiner Bevölkerung. In der CSSR zeigen die Menschen den sozialistischen Brüdern, wie demokratischer Sozialismus funktionieren könnte, bis die Brüder das Experiment beenden.
Aber 1968 steht auch für Schönes, und für Fortschritt: Der Staat denkt sich mit der Mehrwertsteuer eine neue Abgabe aus, über die sich Regierende auch 50 Jahre später noch freuen. Ehebruch wird in Deutschland nicht mehr geahndet. Erstmals verlässt ein Mensch nach einer Herztransplantation das Krankenhaus - lebend. Twiggy, das erste Supermodel, belebt und verkürzt den Minirock. Oswalt Kolle zeigt einem verklemmten deutschen Bürgertum, was man im Schlafzimmer außer Schnarchen alles machen kann. In den USA wird die erste, riesige Computermaus präsentiert und Apollo 8 lässt den Mond ins Blickfeld der Menschen rücken.
1968 war ein außergewöhnliches Jahr und es ist so verdammt aktuell. Wenn Helmut Schmidt nach einer Wahlniederlage über die Arbeit der SPD in der GroKo urteilt: "Wir müssen den Anteil der SPD an der Großen Koalition, egal zu welchem Thema, der Öffentlichkeit deutlicher, deutlicher als bisher machen", dann wähnt man sich fast im Hier und Jetzt.
Der WDR lässt 1968 noch einmal Revue passieren. Mit spannendem, tragischem und oft skurrilem Originalmaterial streifen wir durch dieses ganz besondere Jahr. Unterstützt von Prominenten, die 1968 als junge Erwachsene, Jugendliche oder Kinder miterlebt haben, unter anderem mit Hannes Jaenicke, Christine Westermann, Achim Reichel, Uschi Nerke, Katja Ebstein, Claudia Roth, Jürgen Trittin und Wilfried Schmickler.
Wenn der Satz: "Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde" irgendwo stimmt dann in Warendorf im Münsterland - hier schlägt das Herz der deutschen Reiterei. Es gibt: Die Deutsche Reiterliche Vereinigung und das Gestüt des Landes NRW, den Olympiastützpunkt des Reitsports und die Deutsche Reitschule - auf wenigen Quadratkilometern ballen sich hier die wichtigsten Institutionen rund ums Pferd. Auch international steht der Name der westfälischen Kreisstadt für Welterfolge und für eine ruhmreiche Tradition. Diese Dokumentation blickt hinter die Kulissen der malerischen Ortschaft, in der sich alles um die Pferde dreht.
Ob Olympia-Jahr oder nicht - in der westfälischen Provinz weht immer olympischer Wind. Denn Warendorf ist die Anlaufstelle für die deutsche Reit-Elite. 91 olympische Pferdesportmedaillen gab es im Laufe der Geschichte für Deutschland - keine andere Nation ist so erfolgreich. Der Dreh- und Angelpunkt der Sportlerinnen und Sportler ist - und war immer - Warendorf. Hier wurden Reiter wie Hans Günter Winkler und Pferde wie die Wunderstute "Halla" zu Legenden. In der Stadt im Münsterland entscheidet sich, wer Deutschland bei den großen internationalen Wettbewerben vertreten darf. Wir begleiten Weltklasse-Reiterin Ingrid Klimke und Nachwuchshoffnung Lara Weber, wenn sie in Warendorf mit den Bundestrainern auf die nächsten Titel hinarbeiten.
Auch beim Thema Pferdezucht führt kein Weg an der Stadt im Münsterland vorbei. Das Landgestüt NRW blickt auf eine knapp 200-jährige Geschichte zurück. Große Pferdenamen sind hier emporgekommen, Champions wie "Cornado" oder "A La Carte NRW". 90 Hengste sind auf dem Gestüt zu Hause. Um sie dreht sich der Alltag der rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Landgestüt. Es ist ein knallharter Job, der morgens um 06:30 Uhr beginnt, wenn der erste Hengst zur Deckstation gebracht wird. Für Reiterhof-Romantik ist hier kein Platz. Das bekommen auch die Auszubildenden zu spüren, die der Film begleitet.
Der Glanz der Warendorfer Hengste strahlt bis nach Übersee - auch wegen ihrer sportlichen Erfolge. Regelmäßig kommen daher Pferdeprofis aus aller Welt ins Münsterland. Wir begleiten eine Züchterin aus den USA, die dafür sorgen will, dass die westfälischen Hengste auch im Land des Wilden Westens zunehmend verbreitet werden.
Nicht nur Sport-Champions sind in Warendorf die Stars. Auch Kaltblüter spielen hier eine Schlüsselrolle: Das Rheinisch-Deutsche Kaltblut ist vom Aussterben bedroht. Es ist die Aufgabe des Landgestüts, diese Rasse zu erhalten. Wenn verschiedene Züchter in Münster ihren Kaltblut-Nachwuchs vorstellen, ist der Hauptsattelmeister aus Warendorf daher vor Ort. Er muss den richtigen Riecher haben und die Hengste für das Landgestüt auswählen, die die Zukunft der Rasse in Nordrhein-Westfalen sichern können. Dann bleibt nur noch zu hoffen, dass das Gestüt mit seinen öffentlichen Mitteln im Bieterstreit um die besten Tiere mithalten kann. Wenn die Decksaison zu Ende geht, öffnet das Landgestüt seine Tore: die berühmte Warendorfer Hengstparade lockt jedes Jahr tausende Zuschauer ins Münsterland. Der Film dokumentiert hinter den Kulissen, was den Menschen auf den Tribünen verborgen bleibt: die Aufregung vor und die Erleichterung nach dem Auftritt. Und vor allem: die Liebe zu den Pferden.
Lisa Kestel (1Live) nimmt uns mit nach Düsseldorf, in die Hauptstadt von NRW. Sie zeigt uns angesagte Locations und Kunst zum Mitmachen und spielt mit Düsseldorfer Klischees. K21, die Königsallee, das Japanische Viertel, der Stadtteil Flingern und das Cafe Hüftgold.
Andris Nelsons gehört schon mit Anfang 40 zu den großen Dirigenten unserer Zeit. Die Presse bezeichnet ihn als Maestro "auf der Überholspur" - mit Blick auf seine atemberaubende Karriere. Auch in NRW begeistern seine Konzerte das Publikum - und seit 2018 reiht er sich in Leipzig in die lange Tradition berühmter Gewandhauskapellmeister ein, darunter Felix Mendelssohn Bartholdy, Arthur Nikisch, Kurt Masur und Herbert Blomstedt.
Das Filmporträt zeichnet die steile Karriere des jungen Letten nach: Die musikalischen Anfänge in seiner Geburtsstadt Riga, seine Ausbildung zum Trompeter, seine Entscheidung für das Dirigieren, seine erste Stelle als Chefdirigent an der Lettischen Nationaloper im Alter von nur 24 Jahren und weitere Stationen. Seit 2014 ist er Chefdirigent beim Boston Symphony. Sein dortiger Vertrag läuft noch bis 2022, parallel zum Amt des Gewandhauskapellmeisters.
Nelsons ignoriert den Hype um seine Person. Ob beim Applaus oder bei öffentlichen Terminen: Jenseits der Musik wirkt er bescheiden zurückhaltend, manchmal fast verlegen - ein Charakterzug, der ihm sowohl beim Publikum als auch bei den Musikern viel Sympathie einbringt.
Jenes verschmitzt-glückselige Lächeln, das er nach seiner ersten "Walküre" am Opernhaus Riga 2002 gezeigt hat, als er auf Fragen lediglich "I'm just full of music" von sich geben konnte, dieses Lächeln und das innere Leuchten, dieses Staunen über die Unermesslichkeit der Musik, das hat er sich bewahrt.
Peter Tschaikowskis 5. Sinfonie ist ein Paradebeispiel für das Ringen eines großen Komponisten um das perfekte Werk - und dafür, wie weit Eigenwahrnehmung und Erfolg auseinanderliegen können. So schrieb der 48-jährige Tschaikowski seiner Freundin und Gönnerin Nadeshda von Meck: "Nach jeder Aufführung komme ich immer mehr zu der Überzeugung, dass meine letzte Symphonie ein misslungenes Werk ist... Es hat sich herausgestellt, dass sie zu bunt, zu massig, zu unaufrichtig, zu lang, überhaupt wenig ansprechend ist. Sollte ich mich schon ausgeschrieben haben?" Dabei war die Uraufführung seiner "Schicksalssinfonie" im November 1888 in St. Petersburg erfolgreich und die Begeisterung über das Werk wuchs mit jeder weiteren Darbietung.
Andris Nelsons führt das Werk in dieser Aufzeichnung mit dem Leipziger Gewandhausorchester auf. Ihn fasziniert, wie sehr sich Tschaikowskis Wesen insbesondere im Finale der Sinfonie wiederspiegelt: "Es steht in E-Dur, trotzdem empfinde ich es so, dass der vierte Satz vom Anfang bis zur Apotheose der Tanz des Bösen ist. Das klingt jetzt sehr einfach, natürlich die Idee ist der Sieg des Schicksals, aber am Schluss gibt es einen Konflikt. Wir wissen nicht, wie er sich entscheidet. Soll er weiterkomponieren? Soll er sterben? Dieser letzte Satz reflektiert die Konflikte seines Lebens."
- Zu Besuch beim NEW NOW Festival auf der Zeche Zollverein Digital Art trifft Industriekultur, Vergangenheit trifft Zukunft: Fünf Wochen lang verwandelt sich die Zeche Zollverein in ein Zentrum für Digitale Künste. Wo früher Kohle verarbeitet wurde, entstehen jetzt Ideen für die Welt von morgen. Bis zum 3. Oktober lädt das NEW NOW Festival zum Mitmachen ein. Rund 60 Kreative aus aller Welt präsentieren ihre Arbeit vom Produktionsprozess bis zur Ausstellung. Mit dabei: Das Duo "Above & Below" transformiert das Wasser der Ruhr in eine digitale Skulptur. Und der Künstler Christian Mio Loclair kreiert eine digitale Plattform namens "ZECHE", die jeder virtuell besuchen kann. Auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein taucht Westart-Moderatorin Siham El Maimouni in eine Parallelwelt ein.
- Wie wollen wir leben? "Utopolis" von Rimini Protokoll Wie würde eine ideale Welt aussehen? Welche Utopien können wir uns für das 21. Jahrhundert vorstellen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Künstlerkollektiv Rimini Protokoll. "Utopolis" heißt ihr aktuelles Theaterprojekt, mit dem sie Menschen und Plätze in Köln aufmischen. Bei einem Rundgang zu 48 Orten in der Innenstadt begegnen sich zufällig entstandene Zuschauergruppen und entwickeln gemeinsam Visionen, wie wir zusammenleben wollen. Nach der Premiere am 15. September gibt es weitere Termine am 17., 21., 23. und 30. September.
- Das Faltkunst-Haus von Erwin Hapke wird geräumt Er war ein Ausnahmekünstler, der seine eigene Welt im Verborgenen schuf. Über drei Jahrzehnte lebte Erwin Hapke völlig zurückgezogen in seinem Haus bei Unna und faltete Hunderttausende von Figuren aus Papier und Metall. Sie alle hat er zu einer grandiosen Ausstellung arrangiert, die sein Neffe und Erbe Matthias Burchardt erst 2016 nach Hapkes Tod entdeckte. Der Künstler hatte sich gewünscht, das Haus in ein Museum zu verwandeln. Doch sein Traum ließ sich nicht verwirklichen. In diesen Tagen wurde es mit großer Sorgfalt geräumt. Für 2023 ist allerdings eine Ausstellung im Museum in Kevelaer geplant.
- "Trans - I Got Life": Doku über das Leben von Trans-Menschen Was bedeutet es, trans zu sein? Sich nicht mit dem bei der Geburt zugeschriebenen Geschlecht zu identifizieren? Was passiert, wenn sich Menschen auf den Weg machen, ihr Lebensgefühl und ihren Körper zu ändern? Die beiden Regisseurinnen Doris Metz und Imogen Kimmel haben sieben Transgender-Personen und einen renommierten Münchner Chirurgen begleitet. Ihr Film "Trans - I Got Life" erzählt einfühlsam von der Reise zwischen den Geschlechtern. "Was wir lernten, war Demut. Was wir mit dem Film wollen - das Menschsein in seiner Vielfalt feiern", sagen sie. Am 23. September kommt ihr Film in die Kinos.
- "Wir Gotteskinder": die ghanaische Schriftstellerin und Künstlerin Nana Oforiatta Ayim auf Lesereise Nana Oforiatta Ayim ist Filmemacherin, Kuratorin, Schriftstellerin und eine der inspirierendsten jungen Menschen in der Kunstwelt von heute. Die Tochter eines Arztes und einer Mutter von königlicher Herkunft ist im Ruhrgebiet und in England aufgewachsen. Heute lebt sie in Ghanas Hauptstadt Accra, wo sie den Kulturminister in Restitutionsfragen berät. In diesem Sommer ist ihr autobiografischer Roman "Wir Gotteskinder" auf Deutsch erschienen: eine Geschichte über Heimat, Herkunft und ihren Weg zwischen den Welten. Jetzt ist Nana Oforiatta Ayim auf Lesereise und macht in NRW Station: am 21. September in Bochum, am 22. September in Duisburg, am 23. September in Dortmund und am 24. September in Recklinghausen.
Die Kür ist das Dressur-Highlight und die Fans freuen sich auf die deutschen Gold-Reiterinnen Jessica von Bredow-Werndl, Isabell Werth und Dorothee Schneider. In Aachen zählt allerdings, wer sich auf der überdimensionalen Sieger-Tafel im Aachener Spring-Stadion verewigt. Die Fans drücken im abschließenden "Großen Preis von Aachen" den deutschen Springreitern besonders die Daumen. Der WDR zeigt den 1. Umlauf aus Aachen live.
Zuerst kam Kennedy, dann die Queen und im Sommer 1966 reisten sogar die Beatles nach NRW - zu ihrem legendären Konzert in Essen. Das Leben im Westen nahm Fahrt auf. Die Röcke wurden kürzer, die Haare länger und die Bilder farbig - nicht nur im Fernsehen, sondern auch zu Hause auf der Super-8-Leinwand.
Auf den vielen neuen Autobahnen zwischen Rhein und Ruhr bekamen es die kugeligen "Käfer" nun mit einem ernstzunehmenden Konkurrenten zu tun: dem Kadett A. Made in Bochum. Dort hatte Opel in kürzester Zeit ein riesiges neues Werk aus dem Boden gestampft - zeitweise die größte Baustelle Europas und auf den neu gebauten Autobahnen konnte man richtig "Strecke machen" so wie Jutta Beyer-Vollprecht mit ihrer Isetta aus dem Jahr 1961. Knapp 500.000 Kilometer hat ihre Isetta inzwischen auf dem Blechbuckel, mit Reisen quer durch ganz Europa - vom Nordkap bis nach Griechenland. Andere fuhren Richtung Adria, denn seit 1963 gab's bezahlten Urlaub für die Arbeitnehmer. Mit der ganzen Familie auf nach "Bella Italia", und im Gepäck die Super-8-Kamera. Die hielt in prallen Farben fest, was die Menschen im Land erlebten - schon bevor am 25. August 1967 auch das Fernsehprogramm bunt wurde.
Während Nachrichten und aktuelle Berichte noch im seriösen grau-weiß daherkamen, flimmerten ab 1967 immer mehr Filme und Unterhaltungsshows in Farbe über den Bildschirm - vorausgesetzt man konnte sich einen der neuen teuren Farbfernsehgeräte leisten.
So kann man den goldfarbigen Luxus im exklusiven Rheingold-Express miterleben, die zarten Pastelltöne der neuen Einbauküchen, die Blütenpracht der Bundesgartenschau im Grugapark und die knallig bunten Roben der jungen Queen.
Es waren die "Swinging Sixties", das Jahrzehnt der unbegrenzten Möglichkeiten. Überall wurde gebaut, die Wirtschaft brummte, und die Menschen genossen ihren Luxus. Sie glaubten an den Fortschritt, der das gesamte Land veränderte. Man gab sich weltoffen, begrüßte die sogenannten "Gastarbeiter" aus dem Süden Europas und freute sich über die erste Pizzeria im Ruhrgebiet. In Bonn wurde zum ersten Mal eine Bundesministerin ernannt, und der FC Köln wurde Deutscher Meister in der gerade gegründeten Bundesliga.
Auch die Dörfer und Städte veränderten sich. Aus den kleinen Dorfläden wurden Discounter, in Bochum entstand mit dem Ruhr Park das erste Einkaufszentrum des Landes, und überall wurden Straßen gebaut und verbreitert. Denn die Zukunft, so war man überzeugt, gehörte dem Auto - eine Entscheidung, die unsere Städte bis heute prägt.
Es wurden neue Bündnisse geschmiedet, alte Strukturen aufgebrochen. Studenten liefen Sturm gegen den "Muff von 1000 Jahren", und die ersten Essener Sonntage lieferten 1968 den Soundtrack zum Protest der Jungen gegen das Alte.
Im Kinderzoo wartet auf Tierpfleger Mario Barabasz am frühen Morgen eine freudige Überraschung: Shetlandpony-Stute Vroni bringt ein Fohlen zur Welt. Und das im Freien. Kaum auf der Welt, gilt es für das Pony-Kind schnell auf die Beine und an die Milchbar zu kommen.
Puma-Mädchen Missoula konnte zu ihrer Mutter Cheyenne keine enge Beziehung aufbauen. Da sich die Raubkatzen-Mutter um ihre Tochter nicht ausreichend gekümmert hatte, wurde Missoula von den Tierpflegern aufgezogen. Mit über fünf Monaten kommt sie so langsam ins anstrengende Teenager-Alter.
Ein Highlight in Sachen Handaufzucht ist der kleine Chaco-Pekari-Junge Zamuco. Er ist das erste Nabelschwein-Kind, das Reviertierpfleger René Walther und seine Kollegin Jana Simon mit der Flasche groß ziehen.
Gerade mal einen Tag alt: Das Fohlen von Grevy-Zebra-Mutter Marie-Lena. Zur Stippvisite schaut heute sogar Kurator Dr. Sicks bei dem niedlichen, gestreiften Nachwuchs vorbei. Aus Sicherheitsgründen halten sich Mutter und Tochter noch abseits von den restlichen Stuten auf. Enge soziale Bindungen gibt es bei den Grevy-Zebras nur zwischen Stuten und ihren Kindern.
In Berlin gibt es zwei Oasen für Tiere. Den artenreichen Zoo Berlin. Und den Tierpark Berlin - der größte Landschaftstiergarten Europas. In diesem Paradies kommen unzählige Zoobabies auf die Welt.
Susanne und Christoph genießen überglücklich ihren zweiten Frühling. Bis Christoph erfährt, dass er in der engeren Wahl ist für den Chefposten bei einem internationalen Forschungsprojekt gegen Malaria, einst sein Traumjob. Susanne drängt Christoph, zur zweiten Runde nach München zu fahren. Erst später wird ihr bewusst, was dieses Projekt bedeutet: Christoph wird monatelang im Ausland sein. Als Christoph den Job bekommt, schwanken Susanne und Luisa zwischen Freude und Trauer. Doch Christoph hat die Lösung bereits parat: eine Woche Einarbeitung im Ausland - und danach koordiniert er das Team von Leipzig aus. Im Zoo überschlagen sich die Katastrophenmeldungen: Das schottische Hochlandrind Mathilda scheint die Blauzungenkrankheit zu haben. Der halbe Zoo wird zur Sperrzone. Der junge Tierarzt Dr. Pflockner profiliert sich in dieser schwierigen Situation als Retter. Doch Susanne bemerkt, dass Mathilda gesund ist. Als Pflockner diesen Hinweis ignoriert und Susanne den Vergleichsbefund, der Mathildas Gesundheit beweist, zerrissen im Mülleimer findet, sucht sie den Bauern auf, in dessen Bestand sich ein anderes Tier ebenfalls infiziert hat. Sie entdeckt, dass Pflockner alle Kühe fahrlässig mit einer einzigen Nadel geimpft hat, um sich Geld und Arbeit zu sparen. Susannes Eltern können der Zwangsversteigerung ihrer Villa nicht mehr ausweichen: Charlotte wird nach Ablauf der Probezeit im Call Center nicht übernommen. Ihre Teilnahme an Leipzigs "Tag des Offenen Ateliers" wird aus Kostengründen abgesagt. Doch Matthias hat die rettende Idee: Seine Liebste Ursula wird Charlottes Bilder in ihrem Restaurant ausstellen. Dabei verkauft sie sechs Bilder zu stolzen Preisen. Doch damit nicht genug der Freude: Fährmann setzt im Aufsichtsrat Georg Baumgart als Zookurator durch. Die Baumgarts sind ihre finanziellen Sorgen damit endlich los. In der Nacht des Happy Ends lassen drei Generationen Patchworkfamilie die Korken knallen.
Dr. Susanne Mertens (Elisabeth Lanz) Dr. Christoph Lentz (Sven Martinek) Dr. Reinhard Fährmann (Michael Lesch) Charlotte Baumgart (Ursela Monn) Prof. Georg Baumgart (Gunter Schoß) Conrad Weidner (Thorsten Wolf) Dr. Tom Berkhoff (Gregory B. Waldis) Dr. Matthias Lentz (Hans Peter Korff) Rebecca Lentz (Elisabeth Böhm) Luisa (Paula Hartmann) Anett (Anna Bertheau) OB Herrenbrück (Frank Sieckel) Frau Weber (Marina Krogull) Prof. Mark Hedemann (Wolf Dietrich Rammler) Ursula Rose (Christiane Leuchtmann) Dr. Pflockner (Andreas Brucker) Bauer (Ulf Manhenke) Bäuerin (Anne-Kathrin Gummich)
Bei keinem Turnier der Welt gibt es das: tausende Zuschauer im großen Spring-Stadion in der Soers feiern und verabschieden die Reiter nach einer Woche "Weltfest des Pferdesports". Und die alle Reiter bleiben, weil sie dies nicht verpassen wollen ... weiße Taschentücher, die Musik von "Muß i' denn zum Städle hinaus" - Emotionen, Rührung und der Stolz aller auf das größte Pferdesportereignis der Welt.
Die Region entlang der Mosel bietet Freizeitspaß für die ganze Familie: romantische Weindörfer und mächtige Ritterburgen; Wanderwege mit atemberaubenden Aussichten und Adrenalin-Kick im Kletterwald; Segway-Touren durch Weinberge und Führungen durch unterirdische Weinlabyrinthe. Tamina Kallert reist von Bernkastel-Kues flussabwärts bis nach Koblenz. Immer im Blick: Millionen von Reben an steilen Schieferhängen rechts und links der Mosel. Während der Moselradweg entlang des Flussufers kaum Steigungen aufweist, ist der Klettersteig am Calmont nur etwas für Schwindelfreie. Doch der Blick vom steilsten Weinberg Europas auf die berühmte Moselschleife bei Bremm ist die Anstrengung wert. Märchenhaft sind kleine Städtchen wie das denkmalgeschützte Beilstein, auch "Dornröschen der Mosel" genannt, oder Orte wie die fast 1.000 Jahre "Alte Mühle" im idyllischen Kobern-Gondorf, heute ein Landgasthof.
Edle Riesling-Reben und unterirdische Weinkeller Von der Burgruine Landshut hat Tamina Kallert die beste Aussicht auf das malerische Bernkastel-Kues und das Moseltal. Die Weinlagen des gemütlichen Ortes gehören zu den ältesten in Deutschland. Der berühmteste Weinberg ist der "Bernkasteler Doctor": einer der edelsten Rieslinge der Welt. Traben-Trarbach war um 1900 nach Bordeaux der zweitgrößte Weinumschlagplatz Europas. Mehr als 100 Weinfirmen verschifften ihre Fässer über die Mosel in die ganze Welt. Tamina Kallert besichtigt einen der über 30 unterirdischen Weinkeller.
Klettern auf Ruinen und Schauergeschichten in der Ritterburg Oberhalb von Traben-Trarbach hat sich der französische Sonnenkönig Ludwig XIV. mit einer gigantischen Festungsanlage verewigt. Auf den Ruinen des Mont Royal liegt heute eine Erlebniswelt aus Tauen, Balken und Hindernissen: ein Kletterpark mitten im Wald. Über Cochem erhebt sich die mächtige, fast 1.000 Jahre alte Reichsburg - eine echte Ritterburg. Die Geisterführung mit Räuberessen und Schauergeschichten gefällt nicht nur Kindern.
Ein Elfenpfad und ein Lavendelfeld im Weinberg Eine märchenhafte Wanderung führt über den Elfenpfad im Kautenbachtal bei Trarbach: Moosgrüne Felsen, große Wurzeln und krumme Bäume sehen aus wie Krokodile, Riesenschlangen und Fantasiefiguren. Im Weindorf Lehmen wurde ein alter, verwüsteter Weinberg zu einem Lavendelfeld umfunktioniert. Dort liest der Kinderbuchautor Stefan Gemmel seine Geschichten besonders gerne vor - und gibt spielerisch Nachhilfe in Umwelt- und Naturschutz.
Financial Fairplay am Ende: Vor zwölf Jahren führte die UEFA das Financial Fairplay ein, um die Verschuldung vieler europäischer Vereine zu stoppen - und den Wettbewerb zu schützen. Doch das System ist krachend gescheitert. Die von der UEFA geplanten Neuregelungen würden vor allem Vereine mit potenten Inverstoren begünstigen. Die Verzwergung der Bundesliga: Eigentlich gehört jeder Klub in die erste Liga, der sich sportlich qualifiziert. Tradition und Größe spielen dabei keine Rolle mehr. Die Dinos hätte das zwar gern, haben aber zu kämpfen. Und die vermeintlich Kleinen setzen sich immer mehr durch. Sport oder Karriere? Viele Sportlerinnen und Sportler müssen parallel zum Kampf um die Medaillen an die Zeit danach denken. Aber wer gleichzeitig studieren will, erlebt oft eine Zerreißprobe, obwohl die Vereinbarkeit längst verbessert werden sollte.
Egal ob Liverpooler oder Dortmunder Fans zu "You'll Never Walk Alone" ihre bunten Fanschals im Stadion schwenken, Henry Maske bei seinem Abschiedskampf zu den epochalen Klängen von "Time To Say Goodbye" einmarschiert oder Whitney Houston mit "One Moment In Time" die emotionalsten Momente der Olympischen Spiele besingt: Große Sporthymnen schaffen ein Gefühl von Gemeinschaft, verursachen Gänsehautmomente oder laden einfach nur zum kollektiven Mitgrölen ein. Deshalb sind sie aus Fußballarenen, bei pompösen Eröffnungszeremonien oder ausgelassenen Siegesfeiern nicht mehr wegzudenken.
Dabei werden einige dieser Songs oft nur durch Zufall zu Sport-Hymnen - ganz einfach deshalb, weil sie eine eingängige Melodie oder einen einfachen Text haben. Oder aber die richtige Stimmung zum passenden Zeitpunkt einfangen. So wie z.B. Andreas Bourani mit seinem Hit "Auf uns". Das Lied, das vermutlich immer mit dem vierten WM-Titel der deutschen Fußballnationalmannschaft in Brasilien verbunden sein wird.
Der WDR veranstaltet ein musikalisches Freundschaftsspiel - unterhaltsam kommentiert von kompetenten Sport-Experten wie Matthias Opdenhövel, Regina Halmich, Arnd Zeigler, Thomas Häßler u.v.m.
Seit der Gründung 2006 hat sich das Reeperbahn Festival zu einem der wichtigsten Termine der internationalen Musikbranche entwickelt. Über 600 Konzerte sowie ein umfangreiches Kunst-, Film- und Literaturprogramm machen das Festival an der Elbe zum Wasserstandsmesser der aktuellen Popkultur. Nur in Hamburg liegen 90 konzerttaugliche Clubs und Locations so nah beieinander. Alles wird bespielt, egal ob Bar, Theater, Schulbus, Schiff, Kirche oder Galerie. Und alles ist einfach zu Fuß erreichbar; wer also auf einen vollgepackten Zeitplan steht, kommt auf jeden Fall auf seine Kosten. Das Festival ist so nahbar wie ein Stadtfest und so spannend wie eine Open-End-Kneipentour mit Freunden - nur eben mit wirklich, wirklich guter Musik! 2018 war Frankreich Partnerland des Festivals und mit "Le Bureau Export", seinem Musikexportbüro intensiv an der Künstlerauswahl beteiligt. Allein 50 Konzerte vom französischen Protestsong über Electro-Soul und Hip-Hop bis zu Jazz gab es zu entdecken und "importieren". Legendäre französische Vielfalt in Konzerten, Sessions und Networkings. Auch Education-Programme gehörten dazu, für alle, die im Musikbusiness Fuß fassen wollen. Das Reeperbahn Festival gehört übrigens zur Initiative Keychange aus London. 100 Festivals möchten den Frauenanteil auf der Bühne erhöhen - bis 2022 auf 50 Prozent. Rockpalast war gespannt, wie weit das bei der 13. Ausgabe in Hamburg schon klappte.
Dieses 1968 war ein völlig verrücktes Jahr - und so klingt es auch: Hart wie Steppenwolf mit "Born To Be Wild", total entspannt wie Jefferson Airplane's LSD-Hymne "White Rabbit" bis hin zum herzerweichenden "What A Wonderful World" von Louis Armstrong oder dem zeitlos schönen "Für mich soll's rote Rosen regnen" von Hildegard Knef.
Natürlich spiegeln sich die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen auch in der Musik des Jahres wieder, aber nicht unbedingt da, wo man es erwartet: 1968 bezieht z.B. Udo Jürgens in seinem Lied "Ich glaube" eindeutig Stellung gegen Krieg, Ausbeutung und Rassismus. Und auch die Beatles, die 1968 mit "Hey Jude" ihren größten Hit haben, werden politischer. Auf dem Weißen Album, dessen Songs während ihres mehrwöchigen Indientrips entstanden, singt John von der "Revolution", die allerdings soll gewaltfrei sein. Fast. Am Ende des Refrains macht er dann doch noch mal eine Einschränkung...
Das Jahr 1968 ist leider auch das Jahr der verlorenen Stars: In den USA stirbt Otis Redding bei einem Flugzeugabsturz, kurz nachdem er einen der größten Songs der Pop- und Rockgeschichte geschrieben hat: "Sittin 'on The Dock Of The Bay", und in Deutschland verunglückt das wohl größte Musiktalent, die Sängerin und Komponistin "Alexandra". Gerade erst hatte sie mit "Mein Freund, der Baum" den ersten Umwelthit überhaupt geschrieben. Wie gesagt, ein verrücktes Musikjahr: Während die Welt nach Veränderung schreit, schreit Heintje nach "Mama".
Der Sound der 68er: Das sind Hits mit Geschichte, kommentiert und begleitet von Achim Reichel, Katja Ebstein, Wolfgang Niedecken, Uschi Nerke, Hannes Jaenicke, Christine Westermann, Wilfried Schmickler, Claudia Roth und Jürgen Trittin.
Die Region entlang der Mosel bietet Freizeitspaß für die ganze Familie: romantische Weindörfer und mächtige Ritterburgen; Wanderwege mit atemberaubenden Aussichten und Adrenalin-Kick im Kletterwald; Segway-Touren durch Weinberge und Führungen durch unterirdische Weinlabyrinthe. Tamina Kallert reist von Bernkastel-Kues flussabwärts bis nach Koblenz. Immer im Blick: Millionen von Reben an steilen Schieferhängen rechts und links der Mosel. Während der Moselradweg entlang des Flussufers kaum Steigungen aufweist, ist der Klettersteig am Calmont nur etwas für Schwindelfreie. Doch der Blick vom steilsten Weinberg Europas auf die berühmte Moselschleife bei Bremm ist die Anstrengung wert. Märchenhaft sind kleine Städtchen wie das denkmalgeschützte Beilstein, auch "Dornröschen der Mosel" genannt, oder Orte wie die fast 1.000 Jahre "Alte Mühle" im idyllischen Kobern-Gondorf, heute ein Landgasthof.
Edle Riesling-Reben und unterirdische Weinkeller Von der Burgruine Landshut hat Tamina Kallert die beste Aussicht auf das malerische Bernkastel-Kues und das Moseltal. Die Weinlagen des gemütlichen Ortes gehören zu den ältesten in Deutschland. Der berühmteste Weinberg ist der "Bernkasteler Doctor": einer der edelsten Rieslinge der Welt. Traben-Trarbach war um 1900 nach Bordeaux der zweitgrößte Weinumschlagplatz Europas. Mehr als 100 Weinfirmen verschifften ihre Fässer über die Mosel in die ganze Welt. Tamina Kallert besichtigt einen der über 30 unterirdischen Weinkeller.
Klettern auf Ruinen und Schauergeschichten in der Ritterburg Oberhalb von Traben-Trarbach hat sich der französische Sonnenkönig Ludwig XIV. mit einer gigantischen Festungsanlage verewigt. Auf den Ruinen des Mont Royal liegt heute eine Erlebniswelt aus Tauen, Balken und Hindernissen: ein Kletterpark mitten im Wald. Über Cochem erhebt sich die mächtige, fast 1.000 Jahre alte Reichsburg - eine echte Ritterburg. Die Geisterführung mit Räuberessen und Schauergeschichten gefällt nicht nur Kindern.
Ein Elfenpfad und ein Lavendelfeld im Weinberg Eine märchenhafte Wanderung führt über den Elfenpfad im Kautenbachtal bei Trarbach: Moosgrüne Felsen, große Wurzeln und krumme Bäume sehen aus wie Krokodile, Riesenschlangen und Fantasiefiguren. Im Weindorf Lehmen wurde ein alter, verwüsteter Weinberg zu einem Lavendelfeld umfunktioniert. Dort liest der Kinderbuchautor Stefan Gemmel seine Geschichten besonders gerne vor - und gibt spielerisch Nachhilfe in Umwelt- und Naturschutz.
Der Rursee im Nationalpark Eifel ist der zweitgrößte Stausee Deutschlands und der größte Nordrhein-Westfalens. Von Beginn an nutzten die Nationalsozialisten das Projekt für ihre Propaganda. ,,Ein technisches Wunder von Weltbedeutung" sei der Damm, der den Menschen ,,Arbeit und Brot" bringe, hieß es in den offiziellen Bekanntmachungen. Doch die Realität war: harte Maloche für einen kargen Lohn. Der See und seine Staumauer stecken voller geheimnisvoller und zu entdeckender Geschichten: gefährliche Winde auf dem See; Menschen, die hier zweimal begraben wurden, eine unbewohnte Insel, die bei Liebespaaren sehr beliebt ist.
Die Geschichte des Rursees reicht Jahrzehnte zurück. Zwischen 1934 und 1938 gehörte der Staudamm in Schwammenauel bei Heimbach zu den bekanntesten Baustellen im Deutschen Reich. Bis zu 1.700 Arbeiter schufteten dort. Einige der ältesten Anwesen im Rurtal mussten für den Bau der Talsperre weichen. Noch heute soll mittags gegen zwölf ein dumpfes Glockengeläut zu hören sein, von weit her oder tief unten. Gegen Ende des 2. Weltkrieges wurde die Talsperrenmauer des Nazi-Vorzeigeprojekts für den Fall des gegnerischen Angriffs mit Sprengstoff befüllt - und somit das gestaute Wasser zu einer Mega-Waffe. Die auch gegen die vorrückenden Alliierten zum Einsatz kam.
Der Film erzählt die Entstehungsgeschichte des Rursees und stellt Menschen vor, deren Leben der See beeinflusst, wie den Weltenbummler Jöb Kersting. Ihm wird nachgesagt, mit den Tieren des Waldes kommunizieren zu können. Oder Dirk Küsters, der davon berichtet, dass im über 50 Meter tiefen See Menschen ertrunken sind, die nie wieder auftauchten. Küsters war lange als Polizeibeamter am Rursee tätig.
In ungewöhnlichen Perspektiven und beeindruckenden Filmaufnahmen über und unter Wasser zeigt die Dokumentation die Faszination, die vom See ausgeht, und lüftet Stück für Stück die kleinen und größeren Geheimnisse. Dabei werden erstmals Filmaufnahmen aus den 30er Jahren vom Bau des Staudamms zu sehen sein.
Olatz aus San Sebastian macht, was viele junge Spanierinnen und Spanier machen: Sie geht für ein Jahr ins Ausland. Ihr Ziel ist London.
In 5-minütigen Clips berichtet sie von ihrem Alltag in London. Hier macht sie ein Praktikum, lebt mit anderen jungen Menschen in einer WG, unternimmt Ausflüge und besucht Sehenswürdigkeiten. Aber sie spürt in London auch alles auf, was hier spanisch ist: Sie schaut in der spanischen Schule vorbei, findet spanische Läden und kann so auch in London eine perfekte Tortilla zaubern. Bei einem Besuch in ihrer Heimatstadt San Sebastian wird ihr klar, dass sie sich bald überlegen muss, ob sie ihre Zukunft in San Sebastian und London sieht.
Die kurzen Clips sind in einem Video-Diary-Stil gehalten und bieten viele interessante Anknüpfungspunkte, sowohl für den Anfängerunterricht in Spanisch als auch für fortgeschrittenere Klassen.
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Heute wird es eklig in der Ah!-Küche. Shary und Ralph backen Schimmelkekse. Iiiih! Aber keine Sorge! Es geht hier nicht um ein verdorbenes Lebensmittel, sondern nur um die perfekte Tarnung. Diese Kekse futtert nämlich bestimmt keiner weg! Während Shary und Ralph leckeren "Fernsehschimmel" zaubern, klären sie gleichzeitig folgende fünf Fragen:
- Was sind Cookies und warum heißen sie so? Cookies sind Kekse. Aber es gibt auch Cookies, die kann man nicht essen. Die gibt es nur im Computer, genauer gesagt im Internet. Sie merken sich, wofür man sich beim Surfen interessiert. Aber wie funktioniert das und woher haben sie ihren Namen? Shary und Ralph haben die Antwort.
Woher weiß der Körper, welche Bakterien für ihn gut sind und welche nicht? Warum haben Brausetablettenröhrchen so einen komischen Spiral-Verschluss? Warum hat das Fahrrad Speichen? Wann bezeichnet man jemanden als "Blinden Passagier"?
Wissen macht Ah! im Internet: www.wissen-macht-ah.de
Kein anderes Bundesland ist in seiner Geschichte derart ausgehöhlt, durchbohrt und untertunnelt worden wie NRW. Allein im Ruhrgebiet liegen einige Tausend Stollen- und Schachtlöcher, die in die Tiefe führen, stillgelegte Bergwerke und Eisenbahntunnel, U-Bahnen, Pipelines. Unter den Städten liegen Rechenzentren, Highspeed-Datenautobahnen und einige Hunderttausend Kilometer Kanalnetz. Es gibt noch viele andere Wege nach unten, manche sind geheim und verschlossen, andere lebensgefährlich: Manch einer findet hinein, doch nicht wieder heraus.
"NRW von unten" ist eine spannende Filmexpedition in diese fantastische Parallelwelt direkt unter unseren Füßen. Der Film spannt einen Bogen von den Urzeithöhlen bis in die Zukunft der modernen Dienstleistungsgesellschaft. Er zeigt die Hinterlassenschaft eines Ur-Meeres, das eine 200 Meter mächtige Schicht aus Steinsalz unter dem Niederrhein hinterließ. Er taucht ein in ein Korallenriff, das in Vorzeiten irgendwo am Südpol lag - und heute einen Karstgürtel unter dem Sauerland bildet. Darin liegen über 1.200 Höhlen wie die Atta-Höhle mit ihren spektakulären Tropfsteingebilden. Spektakulär sind beispielsweise die Aufnahmen aus einem ehemaligen Erzbergwerk bei Porta Westfalica. Nur ausgebildete Höhlentaucher dürfen in die "Blauen Lagune": ein glasklarer Grundwassersee, der die riesigen Abbaukammern eines stillgelegten Bergwerks unter Tage gefüllt hat.
Seit der Antike wachsen mit den Städten und Kulturlandschaften auch die Infrastrukturen unter der Erde. Mancher Landwirt der Voreifel ahnt kaum, dass er seine Furche über ein 2.000 Jahre altes römisches Aquädukt zieht. Die Eifelwasserleitung nach Köln ist das größte antike Bauwerk nördlich der Alpen. Archäologen des Landschaftsverbands Rheinland zeigen, mit welch einfachen, aber genialen Mitteln es den antiken Ingenieuren gelang, das Eifelwasser über das Vorgebirge nach Köln fließen zu lassen.
Mit moderner Technik dringen die modernen Wasserbau-Ingenieure heute durch die weitverzweigte Kanalisation Kölns. Unter der Stadt liegen 2.400 Kilometer Kanal, auf einige hundert Kilometern kann man sogar mit dem Boot unter der Stadt fahren.
Damit die High-Tech- Infrastruktur unserer Tage nicht auch eine High-Risk-Technik ist, spielen auch die Unter-Tage-Rechenzentren der großen Bank- und Versicherungskonzerne regelmäßig Katastrophen-Szenarien durch. "NRW von unten" zeigt, wie der IT-Leitstand eines großen DAX-Unternehmens seine Daten atombombensicher schützt.
"NRW von unten" wurde mit großem filmtechnischen Aufwand gedreht: in den Höhlen mit modernster lichtempfindlicher Optik; mit waghalsigem Drohneneinsatz selbst in engsten unterirdischen Labyrinthen. Entstanden ist ein atemberaubender Flug durch die Unterwelten Nordrhein-Westfalen - NRW wie noch nie zuvor gesehen.
Bei keinem Turnier der Welt gibt es das: tausende Zuschauer im großen Spring-Stadion in der Soers feiern und verabschieden die Reiter nach einer Woche "Weltfest des Pferdesports". Und die alle Reiter bleiben, weil sie dies nicht verpassen wollen ... weiße Taschentücher, die Musik von "Muß i' denn zum Städle hinaus" - Emotionen, Rührung und der Stolz aller auf das größte Pferdesportereignis der Welt.
Ein paar Vitamine für die Abwehrkräfte, Magnesium für die Muskeln nach dem Sport, Ginko für ein besseres Gedächtnis - jeder dritte Deutsche konsumiert Nahrungsergänzungsmittel. Sie versprechen Vitalität und Gesundheit. Doch was viele nicht wissen: Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel, wie ein Stück Brot oder Apfel. Ihre Inhaltsstoffe dürfen nur so ausgesucht und dosiert sein, dass sie unsere Ernährung ergänzen. Heilen wie ein Arzneimittel dürfen sie nicht. Sie können uns aber auch schaden. Julia Sausmikat von der Verbraucherzentrale NRW weiß, worauf wir bei Nahrungsergänzungsmittel achten sollten. Und Sara Lapierre hat erlebt, wie skrupellos die Nahrungsmittelindustrie das Leid von Menschen ausnutzt.
Ein Zebra zieht aus Wenn einer eine Reise tut, dann muss er dafür erst mal in die Hufe kommen. Einer der beiden jungen Zebrahengste verlässt Hagenbeck und siedelt nach Holland um. Nur welcher? Die sehen sich so ähnlich! Dr. Flügger ist sich recht sicher und verpasst einem der beiden einen Beruhigungscocktail per Blasrohr. Als es ans Verladen geht, herrscht aber doch noch Unsicherheit. War es wirklich der mit der Chipnummer 9380? Oder doch der andere?
Zwei Krokodiltejus ziehen ein Im Tropenaquarium fehlt etwas. Schlangen sind da, Krokodile sind da, aber wo bitte sind die Krokodiltejus? Die haben eine Weile hinter den Kulissen gelebt und dürfen nun endlich in ihr Terrarium. Darüber freuen sich Marion und die Tejus, aber nicht die Fransenschildkröten: Die haben jetzt nämlich Angst um ihr Futter.
Blutabnahme bei Elefantenkuh Thura So eine Elefantenfamilie kann ja nicht groß genug sein. Zum Glück steht schon wieder Nachwuchs in den Stall: Elefantendame Thura ist trächtig. Genau genommen ist sie sogar hochträchtig, wenn nicht gar überfällig, aber das weiß man bei Elefanten nun mal nicht so genau. Deshalb wird Thura regelmäßig Blut abgenommen - anhand der Probe kann man erkennen, wann es soweit sein wird.
Affentanz bei den Tamarinäffchen Nachwuchskontrolle auch bei den Kaiserschnurrbart-Tamarinen - die Äffchen sind allerdings schon putzmunter unterwegs. Deshalb ist es gar nicht so leicht, sie für die Untersuchung einzufangen. Azubi Robin Petzoldt schlägt sich ganz wacker: Mit dem Kescher stürzt er hinter den flinken Tieren her. Einmal gefangen, machen die furchtbaren Krawall. Aber das kennt man ja von ihnen.
Familienzuwachs bei den Alpakas Alpakaweibchen Carmen hat in der Nacht ein Junges zur Welt gebracht. Volker Friedrich betritt die Kinderstube, um Mutter und Kind zurück zur Familie zu lassen. Die wartet schon ganz gespannt: Was ist es denn geworden? Ein hübsches Kerlchen! Carmen ist zurecht mächtig stolz auf ihren Sohn.
Im Opel-Zoo Kronberg laufen die Vorbereitungen für zwei neue Bewohner auf Hochtouren: Mit den Geparden Mara und Malawi kommen die ersten Großkatzen in den Zoo. Doch zuvor muss das neue Gehege ausbruchssicher für die behänden Tiere gemacht werden. Im Frankfurter Zoo haben es die Pfleger indessen mit "lichtscheuen Gestalten" zu tun. Die Gorillas dürfen zum ersten Mal auf die neue Außenanlage des Borgoriwaldes. Aber sie trauen sich nicht in das ungewohnte Sonnenlicht.
Baby-Boom im Revier von Tierpfleger René Walther: Bei den Moschusochsen ist nach vier Jahren das erste Mal ein kleines Kalb zur Welt gekommen. Mutter Momsel kümmert sich vorbildlich um ihr Neugeborenes. Die Freude über den Nachwuchs ist groß, denn die Aufzucht der imposanten Nordamerikaner ist schwierig.
Geburtenboom auch bei den Köhlerschildkröten: Nach der ersten Schlupfwelle vor 23 Tagen ist nun auch das zweite Gelege von weiteren fünf Eiern fast komplett geschlüpft. Ein Baby ist gerade noch dabei, sich aus der Schale zu pellen.
Ein wenig Sorgen macht sich Marzanna Glogowska um ihren aktuellen Schützling: ein vier Monate altes Erdferkel-Kind. Normalerweise ist es ziemlich hungrig, neugierig und lebhaft. Doch heute kann die Pflegerin ihn weder zum Fressen noch zum Spielen animieren...
In der Vogelaufzuchtstation des Tierparks gibt es einen heimlichen Star: Eine kleine Kenni-Cotti-Eule - der Liebling aller Tierpfleger. Weil die Eulen-Mutter ihre Eier nicht in den geschützten Brutkasten, sondern ins Freie gelegt hat, ist das kleine Küken künstlich ausgebrütet worden. Reviertierpfleger Ronald Richter schaut heute auf eine Federprobe bei dem putzigen Kreischeulen-Kind vorbei.
In Berlin gibt es zwei Oasen für Tiere. Den artenreichen Zoo Berlin. Und den Tierpark Berlin - der größte Landschaftstiergarten Europas. In diesem Paradies kommen unzählige Zoobabies auf die Welt.
Der bekannte Kriminalautor Gunnar Sundberg hat sich den Arm gebrochen. Fragwürdig ist, wie es zu dem Unfall kam. Prof. Gernot Simoni, der Gunnar Sundberg behandelt und ihn seit vielen Jahren persönlich kennt, glaubt ihm daher nicht. Zu Recht, wie sich herausstellt, denn Pfleger Hans-Peter Brenner beobachtet den 72-Jährigen beim Schlafwandeln. Simoni bittet nun Sundberg, ihn eine Nacht im Schlaflabor untersuchen zu dürfen. So will Simoni die genauen Ursachen für Sundbergs Mondsucht herausfinden. Dabei stellt sich heraus, Gunnar Sundberg hat noch mehr Geheimnisse.
Charlotte kann mal wieder nicht schlafen. Der Grund dafür ist Otto, der nicht nur schnarcht, sondern nun auch Atemausfälle hat. Charlotte macht sich große Sorgen und bittet Dr. Roland Heilmann um Hilfe. Doch Otto will sich nicht im Schlaflabor untersuchen lassen. Für ihn steht fest, es sind die Spannungen in der Familie, die ihn keine Nacht mehr ruhig schlafen lassen, denn es kriselt noch immer zwischen Charlotte und Jakob. Hinzu kommt die angespannte Situation zwischen den Eheleuten Pia und Roland Heilmann. Charlotte Gauss gibt das zu denken und schmiedet einen Plan.
Gunnar Sundberg (Uwe Friedrichsen) Jakob Heilmann (Karsten Kühn) Lisa Schroth (Ella Zirzow) Jonas Heilmann (Anthony Petrifke) Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann) Dr. Kathrin Globisch (Andrea Kathrin Loewig) Dr. Martin Stein (Bernhard Bettermann) Prof. Dr. Gernot Simoni (Dieter Bellmann) Oberschwester Ingrid Rischke (Jutta Kammann) Barbara Grigoleit (Uta Schorn) Sarah Marquardt (Alexa Maria Surholt) Pia Heilmann (Hendrikje Fitz) Dr. Philipp Brentano (Thomas Koch) Schwester Arzu (Arzu Bazman) Charlotte Gauss (Ursula Karusseit) Otto Stein (Rolf Becker) Schwester Yvonne (Maren Gilzer) Hans-Peter Brenner (Michael Trischan) Dr. Elena Eichhorn (Cheryl Shepard) Dr. Rolf Kaminski (Udo Schenk)
Cornelia Weiß wird nach einem Fahrradunfall von Rettungsassistent Raphael König in die Sachsenklinik eingeliefert. Noch im Rettungswagen funkt es zwischen den beiden. Pfleger Hans-Peter Brenner bekommt das mit und ist gerührt. Umso mehr trifft es ihn, als er ein Telefonat von Raphael mitbekommt, in dem er heraushört, dass der Rettungsassistent eine Familie hat. Von nun an torpediert Brenner die sich anbahnende Beziehung.
Tobias Wagner will unbedingt mit Kathrin Globisch zusammenziehen. Für beide ist es die große Liebe und Tobias hat für sie viel aufgegeben. Doch für Kathrin wird es immer schwieriger, allen Ansprüchen zu genügen: Sie hat einen anspruchsvollen Job als Ärztin in der Sachsenklinik, kümmert sich um ihre kleine Tochter Hanna und vor allem um ihre an Alzheimer erkrankte Mutter Eva Globisch.
Cornelia Weiß (Kirstin Hesse) Raphael König (Tobias Licht) Eva Globisch (Heidemarie Wenzel) Tobias Wagner (Gian Rupf) Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann) Dr. Kathrin Globisch (Andrea Kathrin Loewig) Dr. Martin Stein (Bernhard Bettermann) Prof. Dr. Gernot Simoni (Dieter Bellmann) Oberschwester Ingrid Rischke (Jutta Kammann) Barbara Grigoleit (Uta Schorn) Sarah Marquardt (Alexa Maria Surholt) Pia Heilmann (Hendrikje Fitz) Dr. Philipp Brentano (Thomas Koch) Schwester Arzu (Arzu Bazman) Charlotte Gauss (Ursula Karusseit) Otto Stein (Rolf Becker) Schwester Yvonne (Maren Gilzer) Hans-Peter Brenner (Michael Trischan) Dr. Elena Eichhorn (Cheryl Shepard) Dr. Rolf Kaminski (Udo Schenk)
Sechs neue "Land & lecker"-Reisen starten in den Sommer. Drei Landfrauen und drei Landmänner besuchen sich gegenseitig auf ihren Höfen und bereiten ihren Gästen eine unvergessliche Zeit - wer veranstaltet den schönsten "Land & lecker"-Tag und wer ist am Ende die/der beste Gastgeber:in? Es werden Punkte für das Landmenü, die Dekorationen und das Erlebnis auf dem Hof vergeben.
Für Nicole Nassiry ist die Eifel Heimat - und zugleich der schönste Platz zum Leben. Nach ihrem Studium in Köln ist sie zurückgekehrt nach Mechernich und hat im Familienbetrieb ihren Platz gefunden. Die von ihrem Opa gegründete Wohnanlage Sanden ist ein außergewöhnliches Projekt: hier wohnen und arbeiten 57 Menschen mit seelischen Erkrankungen. Ein geregelter Tagesablauf und die Verantwortung für die Tiere sollen sie auf ein selbstständiges Leben vorbereiten. Die Bewohner:innen kümmern sich unter anderem um rund 200 Schweine in Offenställen und 50 Angus-Rinder, die auf Eifel-Weiden in der Umgebung leben. Artgerechte Haltung und zufriedene Tiere sind der 42-jährigen Nicole, Mutter von zwei Kindern, eine Herzensangelegenheit. Vom Eifelrind kommt das Fleisch für ihr Boeuf Bourguignon mit Omas Bratkartoffeln Eifler Art im Hauptgang. Das "Land & lecker"-Dessert hat eine lange Familientradition: Parfait aus selbstgemachtem Eierlikör mit Fruchtspiegel.
Die anderen Teilnehmer:innen: Kate Jacobi lebt für eine nachhaltige Landwirtschaft auf einem Milchhof in der Warburger Börde. Sebastian Klein aus dem Bergischen Land betreibt eine solidarische Imkerei. Petra Balster-Spinne kümmert sich leidenschaftlich um Bauernhofpädagogik und besondere Hühner. Eyke Pahmeyer teilt sich mit seinem Bruder einen Rinder- und Schweine-Bauernhof in Ostwestfalen-Lippe. Benedikt Böcker bewirtschaftet gemeinsam mit Eltern und Bruder einen Beerenhof mit Tradition im Münsterland.
- Schnelle Küche, aber gesund und günstig! Bei Familie Schulte-Sperlich muss es schnell gehen: Mutter Nadja ist alleinerziehend, der Alltag nicht selten stressig. Darum kocht sie für ihre Zwillingssöhne Felix und Robin oft mit Fixtütchen und es gibt Fertiggerichte. Und das, obwohl einer ihrer Jungs später einmal Koch werden möchte. Nadjas Wunsch: Sie will künftig auf Fertig-Würze verzichten, aber trotzdem auf keinen Fall länger am Herd stehen. Björn Freitag vs. Fix-Gerichte! Bereits beim Restekochen mit frischen Zutaten beweist der Profikoch, dass Würzen ohne Fertigmischungen gar nicht so schwer ist. Um besonders den Jungs Lust auf Frisches zu machen, geht es für einen Tag auf den Bauernhof. Auf dem Programm steht: Kühe füttern, Traktorfahren und ein Geschmacksquiz rund um Obst und Gemüse. Und in der Küche gibt es dann einen deftigen Klassiker: Rouladen! Aber alle müssen mit anpacken. Jetzt kann auch Robin zeigen, was er kann. Schließlich kocht man nicht alle Tage mit einem Spitzenkoch. Kann Björn die Familie von frischen Zutaten überzeugen und schmeckt es auch ohne Tütchen?
"So eine Gelegenheit bekommt man sicher nur einmal im Leben", sagt Christian Kahl. Er wurde für ein Demokratieexperiment ausgelost, den so genannten Bürgerrat. Von dem erhofft sich die Politik viel: 152 Menschen aus ganz Deutschland sollen Fragen großer politischer Tragweite miteinander diskutieren und dann ein Bürgergutachten erarbeiten. Das wird den Abgeordneten des Bundestages geschickt und soll ihnen zeigen, was die von ihnen Regierten richtig und wichtig finden. Die Themenpalette reicht vom Klimaschutz über Flüchtlingspolitik bis hin zu den deutsch-chinesischen Beziehungen. "Entscheidungen zu treffen ist verdammt schwer!", sagt Christian Kahl nach den ersten Diskussionsrunden, die wegen Corona online stattfinden. "Ich habe jetzt gelernt, dass es viele Zwickmühlen gibt in der Politik." Am Ende wird er Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble gegenübersitzen und mit ihm über das Verhältnis von Bürger:innen und Politiker:innen zu reden.
Kann Bürgerbeteiligung unsere Demokratie stärken? Was passiert, wenn die Ideen, Vorstellungen und Wünsche von Bürger:innen auf Politik und Verwaltung treffen? Reporter Ulf Eberle ist - im Vorfeld der Bundestagswahl - im Westen unterwegs und will wissen, wie und ob das funktioniert.
In Bochum hat sich eine als besonders fortschrittlich gedachte Bürgerbeteiligung inzwischen eher zu einem Kampf zwischen Bürger:innen und der Stadt entwickelt. "Ich glaube der Stadt nicht mehr, dass die ihre Bürgerbeteiligung wirklich ernst meint", sagt Sabine Schöning. Sie vertritt eine Initiative, die seit Jahren gegen den Bau von bis zu 600 Wohnungen auf einem Grünstreifen in Bochum-Gerthe kämpft. "Unsere Kritik und Vorschläge werden zwar zur Kenntnis genommen, aber nicht in den Plänen umgesetzt", sagt sie. Deswegen sei das Vertrauen gestört und die Fronten verhärtet. Stadtbaurat Markus Bradtke ist inzwischen ein Stück weit desillusioniert, was die Bürgerbeteiligung angeht: "Wir haben noch nie so viel beteiligt wie jetzt und gleichzeitig sind die Menschen so unzufrieden. Das irritiert mich sehr", sagt er. Eine "Planerwerkstatt" soll nun helfen, einen Kompromiss zu finden - kann das noch gelingen?
Deutlich entspannter ist die Stimmung beim Start des Projekts "Jugend entscheidet", das Reporter Ulf Eberle in Warburg besucht. Junge Menschen debattieren dort engagiert darüber, wie die Stadt schöner und jugendfreundlicher werden könnte. Und eine dieser Ideen soll am Ende tatsächlich umgesetzt werden! Bürgermeister Tobias Scherf und andere Politiker:innen des Stadtrats staunen, mit welcher Ernsthaftigkeit und Disziplin die Jugendlichen bei der Sache sind. "Da können wir Politiker uns eine Scheibe von abschneiden", findet der Bürgermeister.
Facebook, Instagram, TikTok und Co - auf allen Social-Media-Plattformen sind Desinformationen und Fake-News-Kampagnen mittlerweile präsent, gesteuert von international agierenden Agenturen, hinter denen sich auch dubiose Auftraggeber verbergen. Die Daten dafür liefern wir selbst - durch unser Userverhalten im Netz. Passgenau wird das "Mikrotargeting" auf Interessen und Weltbild der User:innen abgestimmt, um möglichst ein Ziel zu erreichen: Die Manipulation von Meinungen, das Schüren von Ängsten und Vorurteilen, um die öffentliche Meinung, politische Entscheidungen oder das Wahlverhalten zu beeinflussen - auch bei dieser Bundestagswahl.
Wer sind die Akteur:innen hinter solchen Fake-Kampagnen? Welche Maßnahmen ergreift die Politik, um die Bürger:innen und unsere Demokratie davor zu schützen? Wie reagieren die Plattformen? Darüber diskutiert Georg Restle in der neuen Ausgabe von MONITOR "studioM" mit dem Journalisten Peter Kreysler (ARD Doku "Wahlkampf undercover"), den Europaabgeordneten Alexandra Geese (B'90/DIE GRÜNEN) und Martin Sonneborn (DIE PARTEI) sowie Robert Schöffel, Leiter der Datenjournalismus-Einheit des BR mit neuesten Recherchen zu Desinformationen auf TikTok.
Die Interviews für studioM wurden am 15. September 2021 geführt. Zu den Gästen: Peter Kreysler Peter Kreysler ist Investigativjournalist und einer der Autoren der ARD-Dokumentation "Wahlkampf undercover": Unter falscher Flagge und mit gefakter Identität schleuste er sich in das Innere international agierender PR-Agenturen. Er dokumentiert hautnah, was in der Welt der Wahlkampfstrategen heute möglich ist, und liefert erstmals einen tiefen Einblick in die skrupellosen Geschäftsmethoden der Meinungsmacher. Martin Sonneborn Martin Sonneborn ist Mitglied des Europäischen Parlaments und Vorsitzender der Partei "DIE PARTEI". Er ermöglichte das Experiment von Peter Kreysler, indem er ihn als Social Media Manager seiner Partei ausgab, mit dem "Auftrag", Werbeangebote und Strategien für den digitalen Wahlkampf zu recherchieren. Robert Schöffel Robert Schöffel ist Teamleiter bei BR Data, der Datenjournalismus-Einheit des Bayerischen Rundfunks. In Zusammenarbeit mit der ARD-KONTRASTE Redaktion hat er TikTok auf Desinformationskampagnen hin untersucht und analysiert - mit erstaunlichen Ergebnissen. Alexandra Geese Alexandra Geese ist Mitglied des Europäischen Parlaments (B'90/DIE GRÜNEN) und verantwortet für die Fraktion Greens/EFA den "Digital Services Act". Sie verhandelt als so genannte "Schattenberichterstatterin" ganz konkret zu diesem Gesetz, das europäische Rahmenbedingungen und Regularien im Umgang mit digitalen Plattformen schaffen will.
studioM ist das YouTube-Format mit MONITOR-Redaktionsleiter Georg Restle. Wir suchen den besonderen Blick auf politische Themen, wir wollen diskutieren, streiten und Klartext sprechen. MONITOR ist eine Produktion des WDR für die ARD.
Geballte Frauenpower ist wieder angesagt, wenn Gerburg Jahnke am Samstag zu einer neuen Folge der Ladies Night einlädt. In der Oktoberausgabe der 100 Prozent weiblichen Kabarett- und Comedyshow präsentiert sie erneut Künstlerinnen, die garantiert auch die männlichen Zuschauer begeistern werden.
Mia Pitroff "Wie der frühe Gerhard Polt. Nur weiblich halt ... und hübscher" heißt es überall dort, wo die preisgekrönte, frühere Poetry-Slamerin Mia Pittroff mit unverkennbar fränkischem Zungenschlag auftritt. "Mein Laminat, die Sabine und ich" lautet der Titel ihres aktuellen Programms.
Barbara Ruscher Perfektes Timing, pointierter Wortwitz und scharfe Beobachtungsgabe sind das Markenzeichen von Barbara Ruscher. Die Kölnerin lässt sich über "kommunistische Backwaren" aus, liest aus dem Tagebuch eines Säuglings und singt skurrile Songs über kiffende Lurche und erotische Duschvorhänge.
Lisa Fitz Lisa Fitz, die Großmeisterin des bissig-derben Humors, ruft in ihrem aktuellen Programm "MUT - Vom Hasen zum Löwen" zu mehr Zivilcourage auf. "Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm. Und Wahrheiten, die niemanden verärgern, sind meist nur halbe", meint die Vollblutkabarettistin.
Maria Grund-Scholer als "Angie Merkel" In den verschiedensten Rollen zuhause ist Maria Grund-Scholer. Als "Angie Merkel", "Oma Podolski" oder "Mama von der Leyen" begeistert sie seit vielen Jahren die Hörer der WDR-Radiowellen und sorgt inzwischen auch auf den Kabarettbühnen für Furore.
Liese-Lotte Lübke Mit "Klavierkabarett und Pianopoesie" hat sich die junge Liese-Lotte Lübke in kürzester Zeit einen Namen gemacht. In teils autobiographisch geprägten Liedern überzeugt sie mit tiefsinnigen und schwarzhumorigen Texten über ihre Alltagserfahrungen.
Die Autor:innen Gesine Enwaldt und Peter Kreysler wagen in der "Story im Ersten" ein höchst ungewöhnliches Experiment: Unter falscher Flagge und mit gefakter Identität schleust sich der Investigativjournalist Peter Kreysler in das Innere international agierender PR-Agenturen.
Die Autor:innen dokumentieren hautnah, was in der Welt der Wahlkampfstrategen heute möglich ist, und liefern erstmals einen tiefen Einblick in die skrupellosen Geschäftsmethoden der Meinungsmacher. Das Ergebnis der verdeckten Recherche ist alarmierend und bestätigt, wovor Experten schon lange warnen.
Wie sicher ist der Superwahlkampf 2021? "Alle freiwilligen Bemühungen, Licht in den digitalen Wahlkampf zu bringen und ihn zu regulieren, sind weitgehend gescheitert", sagt Tobias Schmid, Direktor der Medienanstalt NRW, ernüchtert. Dabei verlangen in einer aktuellen FORSA-Umfrage 90 Prozent der befragten Online-Nutzer, dass politische Werbung im Netz transparent sein muss. Internationale PR-Profis arbeiten global. Sie mischen in zahlreichen nationalen Wahlkämpfen mit. Mit ausgeklügelten digitalen Methoden beeinflussen und manipulieren sie ahnungslose Bürgerinnen und Bürger.
Wie sicher ist der Superwahlkampf 2021 vor populistischen Manipulationskampagnen oder sogar ausländischer Einflussnahme?
Kein anderer EU-Mitgliedsstaat wird heftiger angegriffen als Deutschland Der jüngste Bericht des Auswärtigen Dienstes der EU sieht Deutschland im Fokus russischer Desinformationskampagnen. Kein anderer EU-Mitgliedsstaat werde heftiger angegriffen als Deutschland. Wie kann sich die moderne Demokratie gegen Einflussnahme wehren, ohne dabei die politische Meinungsbildung zu beschneiden?
"Wir operieren am offenen Herzen der Meinungsfreiheit", beschreibt Tobias Schmid diese Gratwanderung. Welchen Einfluss die digitalen Strategen auf konkretes Wahlverhalten oder Handeln haben können, zeigen Ereignisse wie die Brexit-Entscheidung oder der Sturm auf das amerikanische Capitol.
Auf der Suche nach Hetzkampagnen und Fakenews im Netz begegnen die Autor:innen auch Forschenden und Wissenschaftler:innen, die den digitalen Wahlkampf 2021 mit Argusaugen beobachten und nach verdeckter Agitation im Netz suchen. Hier erfahren sie, welche der deutschen Kandidat:innen am schärfsten von Hass- und Desinformationskampagnen betroffen ist.
Die "Story im Ersten" spricht mit internationalen PR-Strategen Der verdeckte Trip in die Welt der PR-Strategen zeigt, wie selbstverständlich und professionell diese ihr Handwerk betreiben. Datensätze deutscher Wähler:innen können angeblich ohne weiteres gekauft und genutzt werden. Die Akteure des Cambridge Analytica-Skandals betreiben ihr Geschäft ungehindert weiter - unter neuen Firmennamen. Präzise Wählerprofile ermöglichen, ganz gezielt bestimmte Gesellschaftsschichten anzusprechen.
Die "Story im Ersten" sitzt mit am Tisch dieser internationaler PR-Strategen und enttarnt deren geheimen Strategien und Techniken der Meinungsmanipulation.
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