Wie können fünf Wasserbüffel für das größte NRW-Verkehrschaos seit Jahren sorgen? Ganz einfach: Sie müssen sich nur die richtige Autobahn für ihren abendlichen Spaziergang aussuchen - die A3. Im Frühling 2018 liefen sie gemächlich auf der A3 bei Leverkusen. Und die Folgen waren einen ganzen Tag zu spüren: 200 Kilometer Stau - im ganzen Land.
Die A3 ist eben die Diva unter den Autobahnen. Wenn's hier Probleme gibt, leiden auch alle anderen Autobahnen. Warum? Sie ist zu beliebt. Immer mehr Autos, immer mehr LKW; inzwischen ist sie Deutschlands meistbefahrene Autobahn. Und so schnell wie der Verkehr wächst, kann niemand ausbauen. Auf dem Kölner Ring ist sie acht- bis zwölfspurig. Aber staufrei? Für die Fahrschulen, die hier ihre Autobahnfahrten machen müssen, ist klar: Niemals im Berufsverkehr. Sonst wird aus der Autobahnfahrt eine Geduldsübung.
Auf der anderen Seite: die "Drei" hat viele Verehrer: Alle, die beruflich oder als Pendler mit ihr zu tun haben, sind absurderweise fast stolz auf sie. Denn wer es auf der "Drei" schafft - mehr oder weniger geduldig -, der entwickelt ein sehr persönliches Verhältnis zu ihr. Die Fahrschüler! Die Stauexpertin von Straßen NRW! Der Windmühlenbesitzer, der sich mit der riesigen Schallschutzwand direkt an der Mühle anfreunden musste. Der Bauer, der zu einer eigenen Autobahnauffahrt kam - ganz gegen seinen Willen. Und sogar der Naturschützer Jan Boomers! Eigentlich hängt sein Herz an der Ohligser Heide, dem unentdeckten Paradies direkt hinter der gleichnamigen Raststätte. Doch er erinnert sich heute noch gerne an seine ersten Erlebnisse mit der Autobahn: "Wenn wir auf der A3 gefahren sind, gab es immer den einen Moment, wenn meine Eltern vom Deutschen ins Holländische wechselten", - denn die A3 führt eben quer durch unser Land direkt nach Holland.
Fazit: Sie ist wirklich eine Diva. Jeder hat sie schon verflucht, aber ist sie eben auch: 181 Kilometer Leben. Nicht immer schön, aber immer aufregend.
Localized series title: Die A3 - Diva mit zwölf Spuren Localized description:
Wie können fünf Wasserbüffel für das größte NRW-Verkehrschaos seit Jahren sorgen? Ganz einfach: Sie müssen sich nur die richtige Autobahn für ihren abendlichen Spaziergang aussuchen - die A3. Im Frühling 2018 liefen sie gemächlich auf der A3 bei Leverkusen. Und die Folgen waren einen ganzen Tag zu spüren: 200 Kilometer Stau - im ganzen Land.
Die A3 ist eben die Diva unter den Autobahnen. Wenn's hier Probleme gibt, leiden auch alle anderen Autobahnen. Warum? Sie ist zu beliebt. Immer mehr Autos, immer mehr LKW; inzwischen ist sie Deutschlands meistbefahrene Autobahn. Und so schnell wie der Verkehr wächst, kann niemand ausbauen. Auf dem Kölner Ring ist sie acht- bis zwölfspurig. Aber staufrei? Für die Fahrschulen, die hier ihre Autobahnfahrten machen müssen, ist klar: Niemals im Berufsverkehr. Sonst wird aus der Autobahnfahrt eine Geduldsübung.
Auf der anderen Seite: die "Drei" hat viele Verehrer: Alle, die beruflich oder als Pendler mit ihr zu tun haben, sind absurderweise fast stolz auf sie. Denn wer es auf der "Drei" schafft - mehr oder weniger geduldig -, der entwickelt ein sehr persönliches Verhältnis zu ihr. Die Fahrschüler! Die Stauexpertin von Straßen NRW! Der Windmühlenbesitzer, der sich mit der riesigen Schallschutzwand direkt an der Mühle anfreunden musste. Der Bauer, der zu einer eigenen Autobahnauffahrt kam - ganz gegen seinen Willen. Und sogar der Naturschützer Jan Boomers! Eigentlich hängt sein Herz an der Ohligser Heide, dem unentdeckten Paradies direkt hinter der gleichnamigen Raststätte. Doch er erinnert sich heute noch gerne an seine ersten Erlebnisse mit der Autobahn: "Wenn wir auf der A3 gefahren sind, gab es immer den einen Moment, wenn meine Eltern vom Deutschen ins Holländische wechselten", - denn die A3 führt eben quer durch unser Land direkt nach Holland.
Fazit: Sie ist wirklich eine Diva. Jeder hat sie schon verflucht, aber ist sie eben auch: 181 Kilometer Leben. Nicht immer schön, aber immer aufregend.
Sie wird geliebt und sie wird gehasst - doch jenseits der starken Gefühle wird sie ganz einfach nur gebraucht: die Autobahn A40, eine Extreme im Westen. Eine der meistbefahrenen Autobahnen Deutschlands - mit abschnittsweise mehr als 100.000 Fahrzeugen pro Tag. Als wichtigste Ost-West-Verbindung und Lebensader im größten Ballungsraum des Landes gilt sie ohnehin.
Doch wer die A40 befährt, braucht gute Nerven. Denn nur selten wird der Ruhrschnellweg seinem Namen auch gerecht. In Wahrheit geht es zwischen Duisburg und Dortmund oft nervtötend langsam zu. Kilometerlange Staus machen die A40 zum Ruhrschleichweg. Viele haben sich mit dem Ärger arrangiert. Oder wie es im Film heißt: "Das ist wie mit einem kleinen Kind - das nervt auch manchmal, aber dann hat man es auch schnell wieder gern."
In der 45-minütigen Dokumentation "Die A40 - Lebensader im Revier" von Clemens Gersch und Michael Wieseler kommen Menschen zu Wort, die an der Autobahn leben, arbeiten - und sich wohlfühlen: Jäger Werner Zalisz hat seinen Hochsitz in Bochum unmittelbar neben der Leitplanke. Familie Schneider aus Mülheim wohnt schon in dritter Generation mit einem Ohr direkt am Straßenlärm - übrigens bewusst ohne Schallschutzwand. Und Pfarrer Rolf Zwick erzählt die Geschichte seines Jugendzentrums in Essen, das der Autobahn beim Neubau eine zusätzliche Kurve abgetrotzt hat.
Straßenbauingenieurin Annegret Schaber erinnert sich, wie sie dem Ruhrschnellweg mal eine dreimonatige Vollsperrung verordnete - und von allen für verrückt erklärt wurde. Kabarettist Frank Goosen aus Bochum erklärt sein Motto "A40 - Woanders ist auch scheiße", und der ehemalige Verkehrsminister Bodo Hombach aus Mülheim offenbart, dass ihn ein Stau auf der A40 einst zu spät zur eigenen Vereidigung beim Ministerpräsidenten hat kommen lassen. Gemeinsam zeichnen sie das Bild einer jahrzehntelangen Hassliebe zu der Autobahn, die das Ruhrgebiet auf so markante Weise zerschneidet - und verbindet. Die als Verkehrsweg ein Spiegelbild der Höhen und Tiefen im Revier ist.
Ihren spektakulärsten Auftritt hatte die A40 ironischerweise an einem Tag, an dem überhaupt gar keine Autos auf ihr fuhren - im Kulturhauptstadt-Jahr 2010. Drei Millionen Fußgänger und Radfahrer bemächtigten sich damals der abgesperrten Strecke, was - natürlich - gleich einen weiteren Stau hervorbrachte, und das Stillleben auch deshalb unvergessen machte.
Anne ist glücklich auf Green Gables. Sie bemüht sich sehr, eine gute Schülerin zu sein und alles richtig zu machen. Doch immer wieder kommt ihr ihre Spontanität und Neugierde in die Quere. Die 13-jährige fühlt sich sehr zu ihrem Schulfreund Gilbert hingezogen und verbringt viel Zeit mit ihm. Sie beginnt sogar ihre ersten, eigenen Geschichten zu schreiben. Aber es gibt etwas, das ihre große Sorgen bereitet: Matthews gesundheitlicher Zustand wird zusehends schlechter und er wird immer vergesslicher.
"Anne auf Green Gables" basiert auf Lucy Maud Montgomerys erfolgreichem Kinderbuch aus dem Jahre 1908, das u.a. Astrid Lindgrens "Pippi Langstrumpf" inspirierte.
Anne Shirley (Ella Ballentine) Matthew Cuthbert (Martin Sheen) Marilla Cuthbert (Sara Botsford)
Heins Blödsinn in BLAUBÄR MIX&FERTIG: Feuer ohne Steichhölzer Pech für die Neandertaler, dass es früher noch keine Streichhölzer gab. So haben sich alle erkältet und sind ausgestorben. Auch Hein hat Schwierigkeiten ein Feuer zu entzünden. Zu Glück gibt's heute Geld und dafür ein Feuerzeug.
Außerdem in BLAUBÄR MIX&FERTIG: Um Schmetterlingsnudeln zu kochen müssen natürlich Schmetterlinge gefangen werden - is' ja klar. Schafft das der Assistent nicht, gibt's noch unzählige andere blaubärige Nudelvariationen. in Käpt'n Blaubärs kurioser Kombüsenküche. Dr. med. Schlaubär weiß immer Rat. Heute ist Hein sein Patient. Ein Frosch im Hals hindert ihn am Sprechen. Der Doktor ist sicher: Das muss ein Knallfrosch sein. Und tatsächlich gibt es eine Explosion - und der Frosch ist weg. Allerdings ist so ein Knallfrosch ziemlich ansteckend... Ein Rührmat soll alles können: Schwimmern, fliegen und Skateboard fahren. Der Käpt'n geht der Wahrheit in Blaubärs Welt auf den Grund und findet heraus, dass nichts funktioniert, das Ding fällt bei allen Tests durch. Sein Fazit lautet: Nicht einfach glauben, was draufsteht. Die Bärchen wollen heimlich die Lebensmittelkammer plündern und werden von ihrem Opa erwischt. Schlechte Diebe, findet Käpt'n Blaubär und erzählt in Käpt'n Blaubärs Seemannsgarn wie er selber zum König der Diebe gekürt worden ist.
Die Sendung mit der Maus - Frankreich-Spezial WDR Fernsehen, Donnerstag, 14. Oktober 2021, 09:00 Uhr Im Maus-Geburtstagsjahr zeigt die "Sendung mit der Maus" in der Woche vom 11. bis 15. Oktober eine Auswahl der Reisen von Ralph Caspers: Zur zehnten "Mauslands"-Reise ging es 2019 nach Frankreich. Der 12-jährige Louis zeigt in dieser Sonderausgabe der "Sendung mit der Maus", wie er mit seiner Familie in der französischen Hauptstadt Paris lebt. Treffpunkt Eiffelturm: Am berühmtesten Wahrzeichen der 2-Millionen-Stadt ist Ralph verabredet mit Louis, dessen Schwester Jeanne (9) und ihren Eltern. Zuhause laden sie den Besucher aus Deutschland zu einem französischen Fest-Menü ein, bei dem Ralph auf seinem Teller einige neue Bekanntschaften macht. Am nächsten Tag geht er mit Louis zur Schule. Doch bevor alle in die Klasse dürfen, versammeln sie sich erstmal auf dem Schulhof und warten auf die Lehrerin. An diesem Tag lernt Ralph eine Menge über Paris und Frankreich. Er entdeckt, was alles hier erfunden wurde, vom Regenschirm bis zum ersten großen Warenhaus der Welt. Und in einem Duft-Labor schnuppert er am Original-Geruch von Kaiser Napoleon. Ralph erkundet einen Pariser Wochenmarkt und stärkt sich in einer "boulangerie". Bevor sie "au revoir" sagen, lernt Ralph von Louis, was Franzosen zu "Pst", "Kikeriki", "Tatü-Tata" und "Hatschi" sagen.
Redaktion: Joachim Lachmuth (WDR)
www.die-maus.de
Bildmaterial im Internet "unter www.ard-foto.de
Pressekontakt: WDR Presse und Information, Lena Schmitz, Tel. 0221 - 220-7121 planpunkt, Marc Meissner, Stephan Tarnow, Tel. 0221 - 9125570
Typveränderung gefällig? Clarissa hat heute auf dem Frisörstuhl Platz genommen und lässt sich von Frisör Ralph die Haare machen. Wellen in jeder Form sind heute Thema bei "Wissen macht Ah!". Ob im Wasser, in der Luft, in der Erde oder unter der Frisörhaube: überall können Wellen entstehen. Wie das funktioniert und was genau man eigentlich sieht, wenn man einen Stein ins Wasser geworfen hat, macht ein verblüffender Versuch deutlich. Außerdem gibt es noch die Antworten auf folgende fünf Fragen.
- Warum sind manche Haare lockig und andere nicht? Die einen haben sie, die anderen wollen sie - oder eben nicht. Die Rede ist von lockigen Haaren. Aber wie kommt es, dass manche Menschen glatte und andere lockige Haare haben? Sicher ist: Wie die Haare wachsen, ist im Erbgut festgelegt. Aber was genau passieren muss, damit die Haare glatt oder gelockt aus dem Kopf sprießen, hat sich Clarissa angesehen.
Wie hüpft ein Stein besonders oft übers Wasser? Warum ist in Tunneln der Radioempfang beim Reinfahren oft besser als beim Rausfahren? Woher kommt der Begriff "bluetooth"? Wie hören Elefanten auch mit den Füßen?
Wissen macht Ah! im Internet: www.wissen-macht-ah.de
Wie wirksam die Propaganda der NS-Diktatur bis heute ist, verdeutlicht der bis heute vielen geläufige Beiname "der Wüstenfuchs", mit dem sie den Wehrmachtsgeneral Erwin Rommel versah. Nach anfänglichen Kriegserfolgen in Nordafrika bauten Kino-Wochenschau und Rundfunk ihn zu einem frühen Medienhelden auf: damals ein absolut neues Phänomen. Rommel galt als Adolf Hitlers Lieblingsgeneral, trotz baldiger militärischer Misserfolge. Erst als er 1944 geriet in den Verdacht geriet, die Attentäter des 20. Juli unterstützt zu haben, ließ Hitler ihn vor die Wahl stellen: Todesstrafe durch den Volksgerichtshof oder Selbstmord mit einer Zyankali-Kapsel. Wie berechtigt dieser Verdacht war, beschäftigt bis heute die Historiker. Zwei von ihnen begrüßen Birgit Klaus und Dennis Wilms heute im Studio: den Potsdamer Militärhistoriker Peter Lieb und den Stuttgarter Geschichtswissenschaftler Wolfram Pyta.
Zu Gast im Studio: Dr. Peter Lieb vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam promovierte 2005 mit einer Arbeit über die Kriegführung der deutschen Wehrmacht in Frankreich. Nach dem Studium in München, Paris und Pau arbeitete er 10 Jahre lang als Dozent an der Militärakademie des Vereinigten Königreichs in Sandhurst. 2013 veröffentlichte er den Fachaufsatz "Erwin Rommel: Widerstandskämpfer oder Nationalsozialist?" in den Vierteljahresheften für Zeitgeschichte. Peter Lieb ist Oberstleutnant der Reserve.
Prof. Dr. Wolfram Pyta ist seit 1999 Inhaber des Lehrstuhls für neuere Geschichte an der Universität Stuttgart. Seit 2011 ist er auch Direktor der Forschungsstelle Ludwigsburg, die die Verbrechen der NS-Diktatur erforscht. 2015 veröffentlichte er bei Siedler "Hitler. Der Künstler als Politiker und Feldherr. Eine Herrschaftsanalyse", in der er untersucht, wie der Diktator Ausdrucksformen der Kunst für Machterwerb und Machtausübung nutzte. Zu seinen Werken gehört ebenfalls die 2007 veröffentlichte Biographie "Hindenburg: Herrschaft zwischen Hohenzollern und Hitler".
Ein Tierpfleger am Drahtseil Die Tahre warten auf ihr Frühstück, und da kommen auch schon Thomas Günther und Jörg von Allwörden mit der Schubkarre um die Ecke. Aber Seil und Helm sehen irgendwie nicht nach einer vernünftigen Mahlzeit aus. Statt Futter zu verteilen, macht sich Jörg daran, den Tahr-Felsen zu erklimmen, um ihn gründlich zu säubern. Flink, geschickt und sicher in der Höhe - das sind die Tahrziegen, aber nicht Jörg. Der Ausblick vom Felsen entschädigt ihn allerdings für die Wackelpartie.
Ästeklau für die Kattas Frischer Busch zum Frühstück - für die Kattas im Tropenaquarium gibt es kaum etwas Schöneres. Heidrun Rohr und Sebastian Behrens wollen den Lemuren etwas Gutes tun und stibitzen im Hinterhof des Elefantenhauses ein paar leckere Zweige. Prompt werden sie von Thomas Moderegger und Thorsten Köhrmann dabei erwischt: Nun aber nix wie weg hier. Für die Kattas nimmt man eben auch mal Kollegenschelte in Kauf.
Alpakas beim Zahnarzt Einige Mitglieder des Alpakavereins "Weitspucker" haben ein Problem: zu lange Schneidezähne. Ein Fall für Tierarzt Dr. Flügger, Volker Friedrich und Andy Steffens. Die Prozedur ist reine Routine: Alpakas auswählen, Alpakas betäuben und warten, dass Alpakas einschlafen. Erst dann kann "Zahnarzt" Flügger mit seinem Diamantschleifer loslegen. Damit sie auch morgen wieder kraftvoll zubeißen können.
Radau-Kontrolle bei den Mandrills Die Mandrills haben erst vor kurzem eine Komplettrenovierung ihres Geheges bekommen. Allerdings haben sie ausgefallene Hobbys: rausreißen, rumtoben, umgestalten. Sehr zum Leidwesen von Tierpfleger Martin Kersten, der die Anlage deswegen regelmäßig kontrollieren muss. Und tatsächlich: das "Abrissunternehmen Mandrill" hat wieder ganze Arbeit geleistet. Die Pflanzen sind ordentlich mitgenommen, trotz der ätherischen Öle, die Martin zum Schutz auf die Bäume gesprüht hat. Die haben die Affen wohl mit einem Salatdressing verwechselt.
Eisbombe für Polarfüchse Polarfuchs Pepper und seine Frau Sally sind seit Jahren ein Paar. Aber wer hat in dieser Beziehung eigentlich die Hosen an? Uwe Fischer und seine Kollegin Julia Ganz wollen es mit einem Testessen herausfinden und bringen den beiden eine große Eisbombe vorbei. Pepper hat sie sofort gewittert, während seine Frau noch in der hinteren Ecke des Geheges vor sich hindöst. Gelegenheit für Pepper, sich seine Portion Eis zu sichern? Pustekuchen. Sobald Sally den Geruch in die Nase bekommt, beansprucht sie den größten Teil für sich. So ist das in der Ehe, meint Fachmann Uwe.
Im Frankfurter Zoo soll ein Wasserbecken, das als natürliche Gehege-Begrenzung dient, gereinigt werden. Dazu müssen alle Fische erst einmal heraus gefangen werden, bevor sie später wieder ins saubere Wasser zurück dürfen. Niemand weiß, wie sehr der Fischreichtum inzwischen angewachsen ist.
Eine ungewöhnliche Wohngemeinschaft gibt es im Kronberger Opel-Zoo zu bestaunen. Dort leben giftige Krustenechsen mit den wesentlich kleineren Halsband-Leguanen in einem Terrarium zusammen. Kein Problem, solange die fünfmal größeren Reptilien keinen allzu großen Hunger haben.
Zwei junge Talente, gute Freundinnen und eine große gemeinsame Leidenschaft: Kochen & Backen
In einer offenen, gemütlichen Wohnküche zeigen Deutschlands jüngste Sterneköchin Julia Komp aus Overath und Back- und Konditormeisterin Marie-Thérèse Simon aus Löhne ihre besten Rezepte in der unterhaltsamen Koch- und Back-Sendung - ein Mix aus Live-Kochen mit den schönsten, persönlichsten Geschichten und wertvollen und überraschenden Tipps.
Julias sündige Pulled Pork Burger, der angesagte Burger-Trend, mit asiatischer Eisbergsalat-Füllung und gebackenen Süßkartoffeln treffen auf Maries fruchtige und leichte Tequila Sunrise Torte mit Keksbröselboden - es schmeckt nach Sommer, Sonne, Süden. Alle Rezepte sind inspirierend und spannend, erinnern an Leichtigkeit, Cocktails und sommerliche Grillpartys.
Julia Komp gilt als eine der erfolgreichsten Newcomerinnen der Gastroszene im Rheinland. Ihre Lust am Kochen erwachte während eines Schülerpraktikums im Hotel. Aber schon als Kind ist sie auf den Geschmack gekommen - von Mama lernte sie das Backen, von Oma das Kochen und Uroma Fines Paprikagemüse ist heute immer noch ihr Lieblingsrezept. Die meisten Urlaube ihrer Kindheit verbrachte die Spitzenköchin in Tunesien, dort schnupperte sie auf Foodmärkten und in Gewürzmanufakturen und entwickelte so ihren leicht französischen Kochstil mit orientalischen und asiatischen Einflüssen. Nachdem die 29jährige nunmehr vier Jahre und mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet im Gourmetrestaurant Schloss Loersfeld gekocht hat, wird sie 2019 auf kulinarische Reise gehen. "Ich will noch viel mehr sehen und weiterkommen, ich habe noch nicht genug gelernt". Sechs Monate wird Julia in Asien und Afrika Kollegen treffen und sich auf die Suche nach original regionalen Küchen begeben und danach ein eigenes Restaurant in Köln eröffnen. Ihr Traum: 3 Sterne - damit wäre sie Deutschlands einzige 3-Sterne-Köchin.
Mit Liebe und handwerklichem Können kreiert die Bäcker- und Konditormeisterin Marie Simon ihre süßen und herzhaften Gaumenfreuden, die sowohl an Kunst als auch an Konditorei erinnern. Zusammen mit ihren Eltern leitet sie den Familienbetrieb in Gohfeld-Löhne. Die 30-Jährige wurde schon mit dem Geruch leckerer Backwaren groß. Als kleines Kind verbrachte sie zahllose Nächte auf den Mehlsäcken in der Backstube, schaute Opa und Vater zu und naschte die süßen Reste aus den Backschüsseln. 2014 holten Vater und Tochter den Titel "Beste Bäcker Deutschlands" in einer ZDF-Show. Im Jahr 2016 wurde die Ostwestfälin zur Miss Handwerk gewählt. Für sie ist der Mix von traditionellem Handwerk und innovativen Ideen sehr wichtig. "Aus guten Zutaten ein Grundnahrungsmittel herzustellen, das schon seit Jahrhunderten einen hohen Stellenwert hat, das liebe ich an meinem Job", so die Zuckerbäckerin. Marie ist bekennende Naschkatze und benötigt stets einen gewissen Zuckerspiegel.
Kathrin Globisch bittet Dr. Roland Heilmann, ihrem Halbbruder Dr. Niklas Ahrend eine Chance als Arzt in der Sachsenklinik zu geben. Doch Roland ist davon wenig begeistert, da sich Niklas bei der hochschwangeren Patientin Jasmin Schenk ungewöhnlich verhalten hat. Doch der junge Chirurg ist nicht ohne Grund vorgeprescht: Jasmins Kind muss per Notkaiserschnitt geholt werden. Roland erkennt dies an und erklärt sich bereit, seine Bewerbung anzusehen. Als Niklas Jasmin einen Besuch abstattet, hat sich der Zustand ihres Babys drastisch verschlechtert. Er untersucht das Neugeborene kurzentschlossen auf eigene Verantwortung. Doch damit bestätigt er Rolands negative Meinung: Der junge Mann kann sich offenbar nicht an Regeln halten. Pia Heilmann macht die Chemotherapie zu schaffen. Ausgerechnet jetzt hat Roland keine Zeit, sich um sie und die Kinder zu kümmern, da er Martin Stein in der Klinik vertreten muss. Die Steins sind wegen eines Familientreffens verreist. Er bittet die Kinder Jonas und Lisa, besonders viel Rücksicht auf Pia zu nehmen. Roland ahnt nicht, dass Jonas versetzungsgefährdet ist und er ihn damit noch mehr unter Druck setzt. Als die Schule einen blauen Brief schickt, lässt Jonas diesen verschwinden und fälscht Pias geforderte Unterschrift. Doch das bleibt dem Lehrer nicht verborgen.
Dr. Niklas Ahrend (Roy Peter Link) Jasmin Schenk (Judith Hoersch) Englischlehrer Wolf (Matthias Winde) Jakob Heilmann (Karsten Kühn) Jonas Heilmann (Anthony Petrifke) Lisa Schroth (Ella Zirzow) Hanna Globisch (Lana Sophie Böhm) Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann) Dr. Kathrin Globisch (Andrea Kathrin Loewig) Dr. Martin Stein (Bernhard Bettermann) Prof. Dr. Gernot Simoni (Dieter Bellmann) Oberschwester Ingrid Rischke (Jutta Kammann) Barbara Grigoleit (Uta Schorn) Sarah Marquardt (Alexa Maria Surholt) Pia Heilmann (Hendrikje Fitz) Dr. Philipp Brentano (Thomas Koch) Schwester Arzu (Arzu Bazman) Charlotte Gauss (Ursula Karusseit) Otto Stein (Rolf Becker) Schwester Yvonne (Maren Gilzer) Hans-Peter Brenner (Michael Trischan) Dr. Elena Eichhorn (Cheryl Shepard) Dr. Rolf Kaminski (Udo Schenk)
Die beiden Zwillingsschwestern Jana und Saskia Kühne werden nach einem Verkehrsunfall in die Sachsenklinik eingeliefert. Während Saskia nur eine kleine Wunde am Ellenbogen hat, ist Jana schwer verletzt. Die beiden angehenden Modedesignerinnen haben sich für ein Stipendium bei einem großen Modeschöpfer beworben, wurden jedoch abgelehnt. Die Untersuchungen ergeben, dass Janas Niere nicht mehr zu retten ist und in der zweiten ein Tumor sitzt. Beide Nieren müssen entfernt werden. Dass Saskia der Zwillingsschwester eine ihrer Nieren spenden wird, ist für Jana selbstverständlich - für sie selbst gäbe es kein Zögern. Doch Saskia hat ein Geheimnis, welches die lebenslange Symbiose der Zwillinge ins Wanken bringt. Schwester Yvonne ist weiter auf der Suche nach dem privaten Glück - dieses Mal im Internet. Sie findet einen potenziellen Kandidaten mit Traumprinzqualitäten. Hans-Peter Brenner hilft ihr ungefragt und vermittelt gegen Yvonnes Willen ein erstes Treffen. Charlotte Gauss ist krank und somit gibt es in der Cafeteria einen Personalengpass. Der überforderte Otto Stein ist froh, als ihm seine Enkelin Marie hilft. Doch nicht nur Otto vergütet Maries Hilfe großzügig, auch ihr Vater Martin und Charlotte zeigen sich spendabel - Marie genießt und schweigt.
Jana Kühne (Floriane Eichhorn) Saskia Kühne (Fritzi Eichhorn) Dr. Lutz Schöne (Guido Broscheit) Jakob Heilmann (Karsten Kühn) Marie Stein (Henriette Zimmeck) Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann) Dr. Kathrin Globisch (Andrea Kathrin Loewig) Dr. Martin Stein (Bernhard Bettermann) Prof. Dr. Gernot Simoni (Dieter Bellmann) Oberschwester Ingrid Rischke (Jutta Kammann) Barbara Grigoleit (Uta Schorn) Sarah Marquardt (Alexa Maria Surholt) Pia Heilmann (Hendrikje Fitz) Dr. Philipp Brentano (Thomas Koch) Schwester Arzu (Arzu Bazman) Charlotte Gauss (Ursula Karusseit) Otto Stein (Rolf Becker) Schwester Yvonne (Maren Gilzer) Hans-Peter Brenner (Michael Trischan) Dr. Elena Eichhorn (Cheryl Shepard) Dr. Rolf Kaminski (Udo Schenk)
Ein Film von Jens Eberl, Marion Försching, Madelaine Meier, Esat Mogul, Jörg Laaks und Anett Selle
Wiederholung: Sa. 12.05 Uhr
Dernau ist eine Baustelle. Entkernen, provisorisch Strom verkabeln, Schutt wegfahren. "Es wird", sagt Martina Gieler, "man sieht, es wird." Dann weint sie. "Entschuldigung." Seit zwei Monaten schuften Anwohner und Helfer durch. Trotzdem scheint die Arbeit kein Ende zu nehmen. Und morgen: Die Beerdigung einer Nachbarin, die ertrunken ist. Alles zu viel. Die Straßen in Dernau sind immer noch voller Flutstaub. Der Wind treibt ihn auf, wer hier atmet, saugt ihn sich in die Lunge. Was drin ist: weiß man nicht. Wie belastet die Häuser sind durch Chemikalien, die die Flut verteilte: unbekannt. Trotzdem kommen Freiwillige, gehen in Keller, schlagen Wände blank. Dernau hat ein Helfercamp, das Materialien sammelt, Schlafplätze stellt, Freiwillige verpflegt und auf Baustellen verteilt. Rund 30 Kilometer weiter westlich: Ortsbegehung mit Christian Hermanns, dem katholischen Gemeindepfarrer von Bad Münstereifel. Eigentlich hätte seine Amtszeit in der einstigen Fachwerkidylle im Sommer geendet, aber er konnte beim Erzbischof einen Aufschub erwirken. Denn er kann seine Gemeinde jetzt nicht allein lassen. Wenn er durch die Straßen geht, winken die Menschen ihm zu, kommen zu ihm rüber, berichten vom Estrich, der gerade ausgegossen wurde, von der eigenen finanziellen Not. Er hört zu, erkundigt sich, und sagt am Ende fast ein bisschen ratlos: "Warum Gott das zugelassen hat? Darauf habe ich auch keine Antwort." Der Haushaltswarenhändler Hubert Roth hat in den Fluten fast alles verloren, war nicht versichert. Nun versorgt er in einem improvisierten Laden die Nachbarschaft mit allem, was dringend gebraucht wird, Töpfe, Pfannen. Es ist der erste Laden, der wieder geöffnet hat: Manche Kunden verlassen das Geschäft fast ein bisschen euphorisch - so sehr sehnt man sich in Bad Münstereifel nach Normalität. In Erftstadt-Blessem im Westen von Köln ist es ruhiger geworden. Die Müllberge vor den Häusern wurden entsorgt. Doch die Verwüstungen in den Häusern sind immer noch sichtbar. Das Haus von Sylvia und Christian Schauff hat es mit am schlimmsten getroffen: "Nichts ist mehr geblieben." Bagger und Baufahrzeuge fahren umher, ihre Hauswand, die noch zum Schluss stand, liegt jetzt auf den Trümmern. Einige der alten Nachbarn konnten zurückkehren, in ihre komplett entrümpelten Häuser. Sie warten jetzt, dass die nassen Wände trocknen, um alles wieder aufzubauen. Und ihre Betroffenheit hat sich in Wut gewandelt. Wann werden endlich die Spendengelder ausgezahlt? Warum ist es so kompliziert, an die Hilfszahlungen der Bundesregierung zu kommen? Antworten auf all diese Fragen wünschen sie sich auch von den Verantwortlichen ihrer Stadt. Seit dem Hochwasser am 14. Juli 2021 sind wir unterwegs in den drei Orten Erftstadt, Dernau und Bad Münstereifel und begleiten Familien, Ehepaare, Anwohner und Hilfskräfte vor Ort. Was hat sich mittlerweile getan? Wie schwer ist die Zerstörung auszuhalten, wie mühselig der Wiederaufbau? Was macht Mut, was macht Angst? Und wie kommt die Hilfe an - die ehrenamtliche, persönlich geleistete Hilfe von Fremden und Freunden, aber auch die Spenden- und Regierungsgelder? Wir sind mittendrin, intensiv dabei und erzählen hier stellvertretend für die vielen Orte, an denen in NRW das Hochwasser gewütet hat. Dabei erzählt diese Dokumentation die berührenden Geschichten der WDR-Doku vom 26. Juli 2021 weiter.
Ohne sie wäre es nie gegangen, darin sind sich alle Betroffenen der Flutkatastrophe einig: die unzähligen Helferinnen und Helfer, die sich freiwillig auf den Weg in die Orte gemacht hatten, die besonders von der Flut getroffen wurden. Tagelang Schlamm weggeschaufelt, Müllberge aus den Häusern getragen, Putz von den Wänden geschlagen, Essen für die Obdachlosen gekocht, organisiert, telefoniert, koordiniert oder einfach nur zur Seite gestanden - das sind Beispiele dafür, was sie alles geleistet haben, und es noch immer tun, um den Menschen in den Flutgebieten zu helfen.
Es sind nicht nur die professionellen Helferinnen und Helfer, die unbürokratisch mit anpacken. Gerade viele Ehrenamtliche und Privatleute machen sich in die Flutgebiete auf, um den Menschen zu zeigen, dass sie nicht allein sind in ihrer Verzweiflung, mit ihren schrecklichen Erlebnissen, ihren großen Verlusten. Die Helferinnen und Helfer arbeiten bis zur Erschöpfung, gehen an ihre körperlichen und auch an ihre seelischen Grenzen - denn nur zusammen können die Folgen des Hochwassers bewältigt werden. Das kostet viel Kraft, aber das ist es uns wert, sagen sie.
"Man muss sich jeden Tag aufs Neue motivieren. Und erstaunlicherweise gelingt einem das zumeist auch, weil man weiß: Am Tag kommt wieder so viel Unterstützung und Arbeit auf einen zu, dass man auch da sein muss", sagt Sabine Preiser-Marian, Bürgermeisterin in Bad Münstereifel.
Wir erzählen Geschichten von Helferinnen und Helfern, wir zeigen, wie wertvoll ihre Hilfe für die Menschen in den Flutgebieten ist. "Niemand soll alleine sein in der Katastrophe." Das ist für die Helferinnen und Helfer der wichtigste Grund: "Wir halten zusammen. Gemeinsam schaffen wir es."
- Verflixte Regelschmerzen! - Selbstbefriedigung wäre eine Lösung Viele Frauen haben regemäßig mit Periodenschmerzen zu kämpfen. Statt auf Medikamente oder Wärmflasche zurückzugreifen, hilft laut einer aktuellen Studie "Menstrubation". Demnach lindert Selbstbefriedigung während der Menstruation den Schmerz ähnlich effektiv. Wäre ja mal ein Versuch wert. (Autorin: Uschi Müller)
- Nach der Flutkatastrophe - Ein Ort will sich erinnern Für den kleinen Ort Heimerzheim in der Gemeinde Swisttal ist es die größte Katastrophe seiner Geschichte: Als in der Nacht zum 14. Juli der Swistbach auf drei Meter anschwillt, kommt die Flut auch über Heimerzheim. Der gesamte Dorfkern wird verwüstet, zwei Menschen sterben. Drei Monate nach dem verheerenden Hochwasser begleitet Frau tv Filmemacherin Evi Baumgartner und Fotograf Dirk Restel durch ihr zerstörtes Heimatdorf. In einem Erinnerungsprojekt wollen die beiden all das jetzt festhalten. (Autorin: Gaby Fuest)
- Wenn die Krankheit arm macht - Zwischen Beruf und Krankschreibung Kirsten gehört zu etwa 15.000 Menschen zwischen 18 und 39 Jahren, die jedes Jahr in Deutschland an Krebs erkranken und damit oftmals in finanzielle Not geraten, weil sie jung erkranken. Denn durch die Krankheit verringert sich das Einkommen und gleichzeitig steigen die Ausgaben, beispielsweise für Eigenbeteiligungen und Zuzahlungen für medizinisch notwendige Medikamente sowie Mehrkosten für Kinderbetreuung oder Haushaltshilfen. (Autorin: Uschi Müller)
- Unterstützung durch Mentor:innen - Wichtig, wenn Vorbilder im Job fehlen Netzwerk Chancen: Ein Förderprogramm für junge AufsteigerInnen, es vernetzt und stärkt junge Menschen aus sogenannten bildungsfernen Familien. Bestandteil des Programms ist ein Mentoren/Mentee-Programm - ein gutes Beispiel dafür, wie hilfreich es sein kann, sich gegenseitig mit der eigenen Erfahrung zur Seite zu stehen. (Autorin: Sybille Schultz)
"Ich glaube, dass es in meinem Leben Zeiten gab, in denen ich viel zu viel Wert auf Anerkennung gesetzt habe und auf das, was unsere Abonnenten von uns erwarten."
Philipp Mickenbecker ist 23 Jahre alt, als er mit seinem YouTube-Kanal "The Real Life Guys" 1,25 Millionen Menschen erreicht. Auf dem Kanal baut er gemeinsam mit Zwillingsbruder Johannes die verrücktesten Konstruktionen: von der fliegenden Badewanne bis hin zur Wasserrutsche vom eigenen Hausdach. Die Videos laufen überall - sogar in China und Amerika. Den beiden Jungs aus einem kleinen 5.000-Seelendorf in Hessen scheint die ganze Welt zu Füßen zu liegen. Doch der Erfolg wird begleitet von schweren Schicksalsschlägen: Bei Philipp wird mit 16 Jahren zum ersten Mal Lymphdrüsenkrebs entdeckt. Er kann ein Jahr lang nicht in die Schule gehen, schafft es jedoch, den Krebs mit Hilfe einer Chemo-Therapie zu besiegen. Vorerst.
Drei Jahre später der erneute Schock: Wieder Krebs, Philipp lehnt eine erneute Chemo ab und liegt schon bald im Sterben. Kurz darauf verunglückt seine 18-jährige Schwester bei einem Sportflugzeugunfall. Für die Familie bricht eine Welt zusammen. "Wir sind in unserer Gesellschaft gar nicht darauf vorbereitet, mit dem Tod umzugehen. Man hört es. Aber es ist immer weit weg. Und man denkt, ja, okay, das trifft die, aber es wird mich eh nicht treffen. Und wenn es dann eben doch kommt, dann sind wir komplett überfordert mit dem Tod", so Johannes, Philipps Bruder. Doch die Familie erlebt einen Lichtblick: Philipp wird wieder gesund, die Ärzte bezeichnen es als medizinisches Wunder.
Im Sommer 2020 dann die dritte Krebsdiagnose: erneut Lymphdrüsenkrebs, im Endstadium. Es besteht keine Hoffnung auf Heilung, die Ärzte geben ihm maximal zwei Monate zum Leben. Doch Philipp möchte seine Zeit nicht damit verbringen, auf seinen Tod zu warten: Er macht weiter wie bisher, dreht Videos für den YouTube-Kanal, geht auf Reisen, trifft seine Freunde: "Es kommt gar nicht drauf an, was man zusammen macht, sondern eher, wie man es macht." Die größte Kraft zieht er aus einem starken persönlichen Glauben, den er während seiner schweren Krankheitsphase entwickelt: "Ich glaube, dass nach dem Tod die Seele weiterlebt."
Die Filmemacherinnen Domenica Berger und Stefanie Gromes gehen der Frage nach, wie eine junge Generation mit dem Thema Sterben umgeht. Sie zeigen, wie Philipp und seine Freunde versuchen, mit der schwierigen Situation umzugehen, sich gegenseitig zu stützen und an dieser Erfahrung zu wachsen.
Philipp Mickenbecker ist am 9. Juni 2021 an den Folgen seiner Krebserkrankung gestorben.
Köln 2015. Richard Lenders, Ende 50, Kommissar der Mordkommission, hat gerade den lang ersehnten Australien-Urlaub mit seiner Frau Beatrice gebucht, als sie in einen Auffahr-Unfall verwickelt werden. Aufgrund dieses Zwischenfalls kommt Beatrice zu spät zu ihrem Bank-Termin und wird Zeuge eines Bank-Überfalls, in dessen Verlauf sie tödlich verwundet wird. 9 Monate später kehrt Lenders in den Dienst zurück. Sein erster Fall: die Ermordung von Daniel Tiede... Schnell stellt sich heraus, dass der Ausweis des Opfers gefälscht ist: wer war Tiede und welche Geheimnisse barg sein Leben, dass er dafür ermordet wurde? Die weiteren Ermittlungen führen Lenders und seinen Partner Gerbaulet zu einer vergrabenen Festplatte, die komplexe physikalische Gleichungen enthält. Als Lenders beim abermaligen Anschauen des Überwachungsvideos von dem Bank-Überfalls bei dem seine Frau ums Leben kam, plötzlich das aktuelle Mordopfer entdeckt, bekommt der Fall für ihn eine persönliche Wendung - war Tiede Teil des Banküberfalls? Und kann Lenders so die Mörder seiner Frau fassen? Als ein weiterer Mord geschieht, der dieselbe Vorgehensweise wie der an Tiede aufweist, wächst der Druck für Lenders. Je weiter er vorankommt, desto mysteriöser werden jedoch die Ereignisse: bei der Autopsie wird in Tiedes Schädel ein implantierter Chip gefunden - welchen Zweck erfüllt er? Als Lenders bei den weiteren Ermittlungen mehr und mehr mit der absurden Möglichkeit einer Zeitreise konfrontiert wird, gerät nach und nach nicht nur sein Weltbild ins Wanken - in ihm wächst auch eine Sehnsucht: was wäre, wenn es die Möglichkeit in der Zeit zurückzugehen wirklich gäbe? Könnte Lenders - wie Orpheus in den Hades - in die Vergangenheit reisen um seine Frau vor dem Tod zu retten?
Richard Lenders (Alex Brendemühl) Marc Gerbaulet (Max von Pufendorf) Beatrice Lenders (Idil Üner) Alex Braegen (Simon Licht) Schneidermann (Sascha Alexander Gersak) Alexandra Lanier (Siri Nase)
Der Film begleitet sieben Frauen und Männer zwischen 25 und 45 auf ihrer Suche nach emotionaler Geborgenheit und sinnlicher Erfüllung. Die "Generation Y" ist kreativ, egozentrisch, hedonistisch. Des eigenen Glückes Schmied zu sein, bedeutet Lust und Last zugleich. Individualismus und Ungebundenheit reiben sich an Einsamkeit und Desillusion. Doch die Abenteuerlust und Suche nach Selbstverwirklichung ist ungebrochen. Ihr Begehren führt sie oft auf Irrwege, manchmal zum Therapeuten, aber auch zur großen Liebe. Die Protagonisten des Films sind Laien, deren reale persönliche Situation die Ausgangsbasis für die Filmhandlung liefert.
Es spielen sich selbst Sophia (Sophia Seidenfaden) Lenny (Lenika Lukas) Pia (Pina Felizitas) Sören (Sönke Andersen) Stella (Stella Vivien Dhingra) Nic (Niclas Jüngermann) Maria (Amelie Liebst)
Aufbruchstimmung auf Madeira - Die portugiesische Urlaubsinsel im Atlantik: Surfen, wandern, mit dem Gleitschirm fliegen! Junge Menschen aus ganz Europa zieht es auf die Insel mit dem milden Klima, in den Abenteuer-Urlaub oder um dort gleich ein neues Leben aufzubauen. Ein neues Insel-Image prägen auch junge Einheimische und Madeira-Rückkehrer mit ihren Ideen und mit viel Elan.
Anne lernt fleißiger als alle anderen und wird belohnt: Sie erhält ein begehrtes Stipendium. Aber Marilla und Matthew plagen großen Sorgen: Die Bank, auf der Matthew das gesamte Geld angelegt hat, macht bankrott. Und es kommt noch schlimmer: Matthew stirbt an einem Herzinfarkt und Marilla, die langsam zu erblinden droht, sieht sich gezwungen, Green Gables zu verkaufen. Anne ist todunglücklich. Sie will ihre Ziehmutter nicht im Stich lassen und verzichtet lieber auf das Stipendium. Da zeigt sich Gilbert als wahrer Freund.
"Anne auf Green Gables" basiert auf Lucy Maud Montgomerys erfolgreichem Kinderbuch aus dem Jahre 1908, das u.a. Astrid Lindgrens "Pippi Langstrumpf" inspirierte.
Anne Shirley (Ella Ballentine) Matthew Cuthbert (Martin Sheen) Marilla Cuthbert (Sara Botsford)
Hein und die Liebe in BLAUBÄR MIX&FERTIG: Schornsteinfeger Hein, der Schwerenöter ist mal wieder verliebt. In Katharina, die Schornsteinfegerin. Aber wie kann er ihr seine Liebe gestehen, wenn sie auf dem Dach Kamine fegt? Da muss er zu ihr hoch und sehr aufpassen, dass er nicht abstürzt.
Außerdem in BLAUBÄR MIX&FERTIG: Wie wird der Rotbarsch grün? In Käpt'n Blaubärs kurioser Kombüsenküche wird das Rätsel gelöst. Den Fisch 3 Wochen in der Küche liegenlassen, eine gute Nasenklammer aufklemmen und anschließend die Gemüsebeilage - Grünkohl - farblich auf der Sonnenbank abstimmen. Dann guten Appetit! Hunger und Sturmschäden zwingen die Mannschaft an Land. Zum Glück ist Frankreich in Sicht. Die Mannschaft geht an Land um einzukaufen. Ein paar mickrige kleine Brote haben sie erstanden. Kolunbär der Entdecker macht aus denen ein großes und hat ganz nebenbei das Baguette entdeckt. Die Bärchen wundern sich, warum das Schiff so einsam auf der Klippe steht. Der Käpt'n kann's erklären und erzählt ihnen Käpt'n Blaubärs Seemannsgarn vom schrecklichen Heinrich. Der furchtbarste Pelzjäger aller Zeiten ist hinter seinem unglaublich kostbaren blauen Pelz her...
Die Sendung mit der Maus - Dänemark-Spezial WDR Fernsehen, Freitag 15. Oktober 2021, 09:00 Uhr Im Maus-Geburtstagsjahr zeigt "Die Sendung mit der Maus" in der Woche vom 11. bis 15. Oktober eine Auswahl der Reisen von Ralph Caspers: 2020 reiste das Maus-Team nach Dänemark. Die Hauptstadt Kopenhagen gilt als "Stadt der Zukunft". Die zehnjährige Lina nimmt Ralph mit auf eine Entdeckungsreise durch ihre Heimat. Wie Lina mit ihren Geschwistern August und Jessica sowie den Eltern Maya und Steen lebt, zeigt sie in diesem Maus-Spezial. "Hej" - mit dem dänischen "Hallo!" begrüßen Lina und ihre Familie Ralph am alten Hafen in Kopenhagen. Alle sind mit den Rädern gekommen und Ralph darf gleich mal in der Kiste des Lastenrades Platz nehmen. Der Heimweg führt durch die fahrradfreundlichste Großstadt der Welt - vorbei an einer Müllverbrennungsanlage mit Skipiste, die auch im Sommer befahrbar ist. Viele Orte sehen so aus, als habe die Zukunft schon begonnen. Auch am nächsten Morgen staunt Ralph in Linas Schule nicht schlecht: Hier duzt wirklich jeder jeden, sogar die Lehrer*innen. Bei der Sprache ist schnell klar: Dänisch und Deutsch sind verwandt. "Snitzel" versteht wirklich jeder und Ralph lernt sogar, was mormor, morfar und oldemor miteinander verbindet. Auch die Buchstaben der alten Wikinger lernt er kennen - und findet heraus, was König Blauzahn mit Bluetooth zu tun hat. Familien-Alltag ist hier schon digitaler als anderswo. Manche Kinder bekommen ihr Taschengeld per App - und geben es damit auch wieder aus. Meldet Lina sich wie immer nach der Schule im Freizeithaus für Kinder an, wissen die Eltern per App sofort, dass sie dort gut angekommen ist. Auch bei der Energie-Gewinnung ist Dänemark fortschrittlich: Der meiste Strom kommt aus den Windkraftanlagen an der endlosen Küste. Dorthin macht Linas Familie auch gerne einen Ausflug. Und Freitagabend treffen sich alle zum gemütlichen Fernsehabend - mit Lakritz-Schaumküssen und anderen Leckerbissen. Was Ralph besonders gefällt: In Dänemark darf jeder seinen Namen ändern, sogar mehrmals im Leben. Das muss er gleich ausprobieren - und verabschiedet sich als Victor von Duhm mit "Hej! Hej!". Das doppelte dänische "Hallo!" bedeutet "Tschüss!"...
"Die Sendung mit der Maus" geht regelmäßig auf Reisen in die Hauptstädte fremder Länder. Elf Länder hat Ralph Caspers bislang besucht: Japan (Tokio 2005), Türkei (Ankara 2008), Indien (Neu-Delhi 2009), Südafrika (Tshwane/Pretoria 2010), Brasilien (Brasilia 2012), Griechenland (Athen 2013), Island (Reykjavik 2014), Polen (Warschau 2016), Groß-Britannien (London, 2017), Frankreich (Paris, 2019) und Dänemark (Kopenhagen, 2020).
Redaktion: Joachim Lachmuth (WDR)
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Bildmaterial im Internet "unter www.ard-foto.de
Pressekontakt: WDR Presse und Information, Lena Schmitz, Tel. 0221 - 220-7121 planpunkt, Marc Meissner, Stephan Tarnow, Tel. 0221 - 9125570
Igel in Not - Tim und Sina retten Stacheltiere Sie bevölkern Parks, Gärten, und Hecken - trotzdem bekommen wir sie nur selten zu Gesicht: Igel. Auf ihren nächtlichen Streifzügen suchen sie nach Nahrung, vor allem wenn der lange Winterschlaf naht. Aber weshalb müssen jedes Jahr tausende Igel von Menschen gerettet werden? Das will Robert herausfinden und trifft die 13-jährige Sina, die in einer Igelauffangstation arbeitet. Gemeinsam bereiten die beiden die Auswilderung von Igel Eddi vor. Von dem 10-jährigen Tim erfährt Robert außerdem, wie wir Igel in unseren Gärten schützen können. Wie dabei eine Igeltreppe helfen kann? Und ob Eddi sich in seinem neuen Zuhause wohlfühlt? Das und mehr zeigt diese Folge neuneinhalb.
Der Tastsinn führte lange Zeit ein stiefkindliches Dasein. Doch nun macht er Karriere. Neu entdeckte "Streichelrezeptoren" in der Haut, die nur auf angenehme Berührungen reagieren, faszinieren die Haptik-Forscher und Mediziner stellen fest: Berührung kann Depressionen lindern. Auch Industrie-Designer nutzen das Potenzial des Tastsinns und punkten bei Kunden mit Produkten, die sich einfach gut anfühlen. Für Kinder ist Berührung ebenso unersetzlich wie Essen, Trinken und Schlafen, im Alltag von Erwachsenen kommt sie dagegen oft zu kurz. Warum Menschen Berührung brauchen, erklärt Haptik-Forscherin und Psychologin Dr. Ilona Croy bei Planet Wissen.
Zu Gast im Studio:
Dr. Ilona Croy, Professorin für Psychosomatik und Psychotherapie an der TU Dresden und Leiterin der Forschungsgruppe "Neuromarker"
Volkszählung bei den Zwergmangusten Heute ist große Volkszählung bei Hagenbeck - nicht bei den Besuchern, sondern bei den Zwergmangusten: Die werden durchgezählt. Und außerdem gibt's von Tierarzt Dr. Flügger gleich neue "Personalausweise" dazu. Marion Minde ist heute behördlich ausführendes Zählungsorgan. Sowas riechen die Mangusten schon von Weitem und gehen lieber in Deckung. Der Volkszählungsboykott nützt aber nix: Ein Tier nach dem anderen wird eingefangen und überprüft.
Ein Fegebaum fürs Wapitigeweih Wapitihirsch Joshi denkt, er sei der Chef im Revier. Da hat er aber nicht mit Volker Friedrich gerechnet, denn der fühlt sich hier als Platzhirsch. Und das ganz ohne Geweih! Andererseits ist so ein Tierpfleger ja auch recht nützlich, zum Beispiel, wenn er einem den Fegebaum besorgt, der das Geweih vom ganzen Bast befreit. Dazu muss Volker ins Hinterland von Hagenbeck - Joshi braucht schließlich was Vernünftiges für seine "Abreibung".
Dauerdusche für die Tapire Was so'n echter Tapir ist, der kann Hitze ganz gut vertragen. Aber so langsam sehnen sich Carmina und Xingo doch mal nach einer Abkühlung. Die Tierpfleger sind schon im Anmarsch und installieren am nächsten Baum eine Dusche. Eine Dusche? Na ja, ein bisschen mickrig, das Ding. Aber Rubbelhandschuh und Duschgel könnten noch was reißen. Dummerweise verstehen die Tierpfleger kein Tapirisch und sind ganz enttäuscht, dass ihr Badespaß bei den Tieren nicht wirklich ankommt. Da muss doch wieder die gute alte Gartenschlauchdusche her.
Ein Sikahirsch im OP Vor Behandlungsraum B in Dr. Flüggers Tierparkpraxis wartet Familie Sikahirsch auf einen jungen Verwandten. Der hatte sich beim Toben am Bein verletzt und muss vom Doktor verarztet werden. Das Tier wird betäubt und auf den OP-Tisch verfrachtet. Die Wunde ist nicht gefährlich, aber groß - Dr. Flügger näht sie mit mehr als 30 Stichen.
Wintereinbruch bei den Baumstachlern Brenda und Henry haben unerwünschte Untermieter im stacheligen Pelz. Denen geht's an den Kragen: mit Anti-Parasiten-Puder. Die beiden Baumstachler werden in eine kleine Kiste gesetzt und dann heißt es mitten im Sommer: Wintereinbruch. Brenda und Henry können sich nur wundern, wo plötzlich der ganze Schnee herkommt. Nun sehen sie fast so aus wie ihre Gehegemitbewohner, die Polarfüchse. Na ja, zumindest farblich.
Die Bonobos im Frankfurter Zoo lieben es, mit Tüchern zu spielen. Das nutzt ihr Pfleger gern zur Beschäftigung der Tiere. Diesmal versteckt er außerdem etwas Futter in den Bettlaken, die er im Gehege verteilt. Für die Zwergschimpansen eine freudige Überraschung.
Im Opel-Zoo Kronberg braucht Guanako-Hengst Carlos eine Spritze, die ihm mit Hilfe eines Blasrohrs verabreicht werden soll. Aber Carlos erkennt den Tierarzt und geht in Deckung, sobald er ihn mit seinem "Instrument" kommen sieht. Deswegen soll die Tierpflegerin das Blasrohr übernehmen und der Tierarzt das Guanako nur ablenken. Wird das Täuschungsmanöver funktionieren?
Zwei junge Talente, gute Freundinnen und eine große gemeinsame Leidenschaft: Kochen & Backen
In einer offenen, gemütlichen Wohnküche zeigen Deutschlands jüngste Sterneköchin Julia Komp aus Overath und Back- und Konditormeisterin Marie-Thérèse Simon aus Löhne ihre besten Rezepte in der unterhaltsamen Koch- und Back-Sendung - ein Mix aus Live-Kochen mit den schönsten, persönlichsten Geschichten und wertvollen und überraschenden Tipps.
"Modern & festlich" ist das Motto der letzten Koch- und Backfolge "kochen & backen mit Julia & Marie". Das sind leckere und besondere Rezepte für feierliche Anlässe: Schweinebäckchen mit gefüllten Dampfknödeln auf Ananas-Sternanis-Sauce, dazu Spitzkohlgemüse und Maries Hingucker Dripping cake, bei dem eine glänzende Ganache aus Schokolade und Sahne tropfenförmig den Kuchen herunterläuft. Der schöne Backtrend mit der einmaligen Optik passt zu Ostern, zum Geburtstag, als Hochzeitstorte...
Julia Komp gilt als eine der erfolgreichsten Newcomerinnen der Gastroszene im Rheinland. Ihre Lust am Kochen erwachte während eines Schülerpraktikums im Hotel. Aber schon als Kind ist sie auf den Geschmack gekommen - von Mama lernte sie das Backen, von Oma das Kochen und Uroma Fines Paprikagemüse ist heute immer noch ihr Lieblingsrezept. Die meisten Urlaube ihrer Kindheit verbrachte die Spitzenköchin in Tunesien, dort schnupperte sie auf Foodmärkten in und Gewürzmanufakturen und entwickelte so ihren leicht französischen Kochstil mit orientalischen und asiatischen Einflüssen. Nachdem die 29-Jährige nunmehr vier Jahre und mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet im Gourmetrestaurant Schloss Loersfeld gekocht hat, wird sie 2019 auf kulinarische Reise gehen. "Ich will noch viel mehr sehen und weiterkommen, ich habe noch nicht genug gelernt". Sechs Monate wird Julia in Asien und Afrika Kollegen treffen und sich auf die Suche nach original regionalen Küchen begeben und danach ein eigenes Restaurant in Köln eröffnen. Ihr Traum: 3 Sterne - damit wäre sie Deutschlands einzige 3-Sterne-Köchin.
Mit Liebe und handwerklichem Können kreiert die Bäcker- und Konditormeisterin Marie Simon ihre süßen und herzhaften Gaumenfreuden, die sowohl an Kunst als auch an Konditorei erinnern. Zusammen mit ihren Eltern leitet sie den Familienbetrieb in Gohfeld-Löhne. Die 30-Jährige wurde schon mit dem Geruch leckerer Backwaren groß. Als kleines Kind verbrachte sie zahllose Nächte auf den Mehlsäcken in der Backstube, schaute Opa und Vater zu und naschte die süßen Reste aus den Backschüsseln. 2014 holten Vater und Tochter den Titel "Beste Bäcker Deutschlands" in einer ZDF-Show. Im Jahr 2016 wurde die Ostwestfälin zur Miss Handwerk gewählt. Für sie ist der Mix von traditionellem Handwerk und innovativen Ideen sehr wichtig. "Aus guten Zutaten ein Grundnahrungsmittel herzustellen, das schon seit Jahrhunderten einen hohen Stellenwert hat, das liebe ich an meinem Job", so die Zuckerbäckerin. Marie ist bekennende Naschkatze und benötigt stets einen gewissen Zuckerspiegel.
Anton Kästner hat vor einem halben Jahr eine Leberlebendspende von seiner Frau Rebecca erhalten, bei der sie überraschend starb. Anton gibt Miriam Haller, der Verlobten seines Sohnes, die Schuld an der Tragödie. Er ist fest davon überzeugt, dass Miriam Rebecca überredet hat, die Spende zu leisten. Nun haben Anton und sein Sohn Jens beim Ausbau des Kellers einen Unfall und werden in die Sachsenklinik eingeliefert. Dort fällt Dr. Niklas Ahrend, der Dr. Philipp Brentano hospitiert, der Husten der beiden Männer auf und er vermutet eine Schimmelpilzinfektion. Jens hat von dem Unfall eine Gehirnerschütterung davongetragen und muss in der Klinik bleiben und auch sein Husten wird weiter untersucht. Anton darf gehen. Miriam versucht, jede Chance der Verständigung mit ihrem Schwiegervater zu nutzen - Anton aber bleibt unversöhnlich. Und dann findet er auch noch einen Brief seiner verstorbenen Frau, der nicht für ihn bestimmt war. Kathrin Globischs Halbbruder Niklas Ahrend beginnt offiziell seine Arbeit an der Sachsenklinik. Doch der eigenwillige Arzt gerät schon am ersten Tag in manch heikle Situation. Er flirtet mit Sarah Marquardt und Schwester Arzu, belehrt Brentano und provoziert Roland und Martin. Nun fühlt sich der eine oder andere privat oder fachlich von dem neuen Kollegen herausgefordert.
Dr. Niklas Ahrend (Roy Peter Link) Anton Kästner (Peter Lerchbaumer) Jens Kästner (Felix Kramer) Maja Hofmann (Jytte-Merle Böhrnsen) Helga Blume (Constanze Angermann) Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann) Dr. Kathrin Globisch (Andrea Kathrin Loewig) Dr. Martin Stein (Bernhard Bettermann) Prof. Dr. Gernot Simoni (Dieter Bellmann) Oberschwester Ingrid Rischke (Jutta Kammann) Barbara Grigoleit (Uta Schorn) Sarah Marquardt (Alexa Maria Surholt) Pia Heilmann (Hendrikje Fitz) Dr. Philipp Brentano (Thomas Koch) Schwester Arzu (Arzu Bazman) Charlotte Gauss (Ursula Karusseit) Otto Stein (Rolf Becker) Schwester Yvonne (Maren Gilzer) Hans-Peter Brenner (Michael Trischan) Dr. Elena Eichhorn (Cheryl Shepard) Dr. Rolf Kaminski (Udo Schenk)
Linda Tillmann sitzt seit einem schweren Motorradunfall vor fünf Jahren im Rollstuhl. Nun ist sie gestürzt und hat sich die Schulter ausgekugelt. Für Linda ist das halb so wild, doch ihr Freund David Blum fühlt sich schuldig am damaligen Motorradunfall und opfert sich seitdem für Linda auf, erdrückt sie regelrecht mit seiner Liebe. Die Stadtplanungs-Studentin hat einen Job in Aussicht und muss nur noch eine mündliche Prüfung bestehen, deshalb zerreißt sich David förmlich, damit Linda diesen Termin wahrnehmen kann. Dabei treibt er jedoch Schindluder mit seiner eigenen Gesundheit und bringt sich so in Lebensgefahr. Hans-Peter Brenners klinisches Praktikum beginnt und er freut sich auf die Arbeit mit den Patienten. Nur eines bereitet ihm Sorge - sein Mentor ist ausgerechnet Dr. Kaminski. Dass diese Angst berechtigt ist, zeigt sich schon am ersten Tag, denn Kaminski triezt seinen Praktikanten auf jede erdenkliche Art und Weise. Doch auch Brenner strapaziert Kaminskis Nerven.
Dr. Niklas Ahrend (Roy Peter Link) Linda Tillmann (Anna Unterberger) David Bohm (Peter Sikorski) Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann) Dr. Kathrin Globisch (Andrea Kathrin Loewig) Dr. Martin Stein (Bernhard Bettermann) Prof. Dr. Gernot Simoni (Dieter Bellmann) Oberschwester Ingrid Rischke (Jutta Kammann) Barbara Grigoleit (Uta Schorn) Sarah Marquardt (Alexa Maria Surholt) Pia Heilmann (Hendrikje Fitz) Dr. Philipp Brentano (Thomas Koch) Schwester Arzu (Arzu Bazman) Charlotte Gauss (Ursula Karusseit) Otto Stein (Rolf Becker) Schwester Yvonne (Maren Gilzer) Hans-Peter Brenner (Michael Trischan) Dr. Elena Eichhorn (Cheryl Shepard) Dr. Rolf Kaminski (Udo Schenk)
Nachhaltigkeit hat sich vom Nischenthema zum Megatrend entwickelt und durchzieht inzwischen viele Lebensbereiche. Shia Su, in Siegen geboren, hat sich selbst zum Langzeitexperiment gemacht. Die Bloggerin mit Informatikstudium lebt seit Jahren minimalistisch und nachhaltig. Sie kennt vom Einkaufen übers Reisen und Wohnen alle Fallstricke eines nachhaltigen Lebens und ist sehr erfinderisch, diese zu umgehen. Im Netz ist sie als "Wasteland Rebel" unterwegs und setzt sich dafür ein, dass unser Planet eine Zukunft hat. Shia Su weiß, dass es auch bei uns im Westen Menschen gibt, die heute schon zeigen, wie es sich morgen nachhaltiger leben lässt. Auf ihrer ersten Reise geht sie der Frage nach: Wie können wir uns nachhaltiger ernähren?
In Wipperfürth trifft sie zwei mutige Landwirte, die ihr Leben komplett umgekrempelt haben: Rahel und Thorsten Kremershof. Aus dem klassischen Milchviehbetrieb der Eltern haben sie eine solidarische Landwirtschaft, kurz "Solawi" gemacht. Möhren, Kohl, Fenchel - ihr Gemüse verkaufen sie nicht etwa an den Großhandel, sondern direkt an die Mitglieder ihrer "Solawi". Diese können Genossenschaftsanteile zeichnen, bekommen dafür regelmäßig Gemüse geliefert - und können sogar selbst mit anpacken, wenn sie wollen. Ernten, säen - alles ist möglich. Tiere gibt es immer noch auf dem Hof, aber ihre Haltung ist anders - und Landwirtin Rahel lässt ihre Rinder und Kälber direkt auf dem Hof schlachten und hilft bei der Verarbeitung selbst mit.
Eine Zukunft ohne Lebensmittelverschwendung - kann es das geben? In Münster ist seit zwei Jahren die "Fairteilbar" am Start. Ein Projekt, das Shia Su absolut nachahmenswert findet. Von Gründerin Janis Matheja will sie wissen, wie aus deren Studenten-Idee ein Unternehmen wurde, und ist dabei, wenn Matheja und ihre Kolleg:innen bei Bauern der Region nachernten dürfen. Obst und Gemüse, das ansonsten verrotten würde - in ihrem Laden machen sie daraus Suppen, Pestos oder Aufstriche. Hier gilt das Prinzip: "Zahl, was es dir wert ist". Denn Nachhaltigkeit soll sich in Münster jeder leisten können. Doch ist das Konzept auch wirklich alltagstauglich?
"Shia Su for Future" will Mut machen, den Alltagstrott zu verlassen und neue Wege zu gehen. Für eine bessere und nachhaltigere Zukunft - hier bei uns im Westen.
Nie zuvor hat sich unser Land so rapide verändert wie seit der Jahrtausendwende: Smartphone und der Start ins digitale Zeitalter, Abschied von der Kohle, die das ganze Land so lange geprägt und versorgt hatte, Wetterkatastrophen und "Sommermärchen". Stillstand und Aufstand der Jugend im Kampf für ihre Zukunft. Was hat die Menschen in NRW seit dem Start ins neue Jahrtausend bewegt? Wie hat sich unser Land in diesen beiden Jahrzehnten verändert? Das WDR-Fernsehen widmet den Ereignissen und Entwicklungen dieser Zeit eine 90-minütige Dokumentation am Freitagabend. Seit der Jahrtausendwende hat das Land Jubel und Tragödien erlebt: Der Papst kam nach NRW und die ganze Welt zum Sommermärchen 2006. Das Ruhrgebiet wurde im Kulturjahr 2010 zur Bühne - und die Loveparade in Duisburg zum Schauplatz einer Katastrophe. Jessika Vesten war damals als WDR-Reporterin vor Ort - eigentlich um über eine riesiges fröhliches Partyevent zu berichten. Die Folgen des Klimawandels sorgten dafür, dass das Wetter verrücktspielte: Kyrill fegte riesige Waldgebiete kahl, Schneemassen knickten die Strommasten im Münsterland um und führten zum längsten Stromausfall der deutschen Geschichte, Pfingstunwetter Ela verwüstete 2014 das Land. Dann kam die Flut; und mit ihr eine riesige Welle der Solidarität und Nächstenliebe. Filmemacher Lukas Hoffmann erzählt die bewegenden Geschichten aus zwei Jahrzehnten NRW in seiner sehenswerten Dokumentation. Er hat Menschen getroffen, die von ihren ganz persönlichen Erlebnissen berichten - wie Sönke Wortmann. Er begleitete die deutsche Nationalmannschaft während der WM 2006 und machte daraus seinen ganz besonderen Film "Das Sommermärchen". Sandy Mölling wurde durch eine Castingshow zum Teil der Girlband "No Angels". Sie erzählt von rauschenden Erfolgen und bitteren Krisen, die sie als Star erlebte. Lukas Hoffmann hat die Kölner Astronautin Suzanna Randall getroffen, die gute Chancen hat, die erste Frau aus NRW im All zu werden; und Antje Grothus. Sie erzählt, wie sie als Anwohnerin im Braunkohlerevier zur Klimaaktivistin wurde - und damit zum Teil einer Bewegung, die von einer 17-jährigem im Schulstreik ausging und hunderttausende Jugendliche auch in unserem Land zum Kampf für ihre Zukunft auf die Straße gebracht hat.
Prof. Dr. Benjamin List Zum ersten Mal ist ein frisch gebackener Nobelpreisträger zu Gast im Kölner Treff. Der symphytische Direktor des Max-Planck-Institut für Kohleforschung in Mülheim an der Ruhr wurde vergangenen Mittwoch während eines Kurzurlaubs mit dem Anruf der Schwedischen Akademie überrascht. Nicht nur er und seine Frau sind "völlig aus dem Häuschen". Auch sein ganzes Team am Institut feierten begeistert die höchste Anerkennung, die ein Wissenschaftler erlangen kann. In seinem Talkshow-Debüt wird der Chemie-Professor über die bahnbrechende Entwicklung aus seinem Institut erzählen, aber auch Einblicke in spannende Familiengeschichten gewähren und erklären, warum seine Leidenschaft für Chemie eigentlich auf einem Missverständnis basiert.
Felix Neureuther Seine Karriere als Skirennläufer währte mehr als 20 Jahre, war gekennzeichnet durch große Erfolge, herbe Rückschläge und viele Comebacks. Inzwischen hinterfragt der zweifache Familienvater den ganzen Skizirkus und will als Alpenschützer Verantwortung für die Berge übernehmen. Wohl auch, weil die Berge und das Bergsteigen fester Bestandteil der Familientradition sind. Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind ein großes Thema in der Familie Neureuther.
Ina Müller Wenn sie los redet, bleibt kein Auge trocken. Fans lieben sie für ihre gleichermaßen authentische wie auch humorvolle Art. Dass sie auch eine melancholische Seite hat, merkt man spätestens, wenn man sich mit ihren Songtexten befasst. Welche Rolle das Älterwerden dabei spielt, und warum sich das Thema wie ein roter Faden durch ihr aktuelles Album zieht, erzählt das sympathische Nordlicht im Kölner Treff.
Marteria Er ist einer der erfolgreichsten Musiker Deutschlands. Marteria holte mit seinen Alben Gold und Platin und ist bekannt für seine ekstatischen Live-Auftritte. 2020 sollte eigentlich "ein geiles Jahr" werden. Dann kam Corona und der Weltenbummler flüchtete in einer Nacht- und Nebel-Aktion von Venezuela nach Barbados. Übers Raubfischangeln in Südamerika, Aufwachsen in Rostock-Lichtenhagen und Modeln mit Claudia Schiffer spricht er im Kölner Treff.
Steffen Baumgart Der Erfolgstrainer des 1. FC Köln erobert gerade die Herzen der Fußballfans, nicht nur der Kölner. Man feiert ihn in der Domstadt schon als "Klopp von Köln". Der Trainer gibt Vollgas, auch am Spielfeldrand, läuft und brüllt wie ein Tiger. Das brachte ihm nun selbst eine gelbe Karte ein, die er fast stolz kommentierte: "Die habe ich mir REDlich verdient!" Im Training motiviert er seine Spieler nicht nur verbal, sondern auch mal musikalisch mit Songs von Roland Kaiser oder Helene Fischer. Der Mann, der die Schiebermütze salonfähig gemacht hat, könnte Kult werden!
Siham El-Maimouni Sie gilt als eines der großen Talente in der Medienbranche. Die Journalistin ist vielseitig - und hat doch ihren eigenen Stil. Egal ob Kinderfernsehehen, Polit- oder wie ganz aktuell - Kultursendung: Die Moderatorin, ausgestattet mit einer großen Portion Neugier und Empathie, kennt keine Berührungsängste. Sie schätzt und liebt die deutschen Traditionen genauso wie die ihrer Verwandtschaft aus dem Norden Marokkos.
Riccardo & Anna Simonetti Er gilt als Paradiesvogel, fiel schon als Kind durch Buntheit und Glamour auf und ist heute einer der populärsten Entertainer Deutschlands. Mutter Anna hätte sich ihren extrovertierten Sohn manchmal etwas weniger auffällig gewünscht. Aus mütterlicher Sorge hätte sie ihm gerne Anfeindungen und Diskriminierung erspart. Die gebürtige Italienerin wuchs in einem streng katholischen Elternhaus in der bayerischen Provinz auf und musste ihre konservative Prägung erst abschütteln, um auf jede Facette ihres Sohnes stolz zu sein. Gemeinsam berichten die beiden über ihre besondere Verbindung und plädieren dafür, dass Eltern und Kinder einander besser zuhören sollen.
Mirja Boes, Lisa Feller und Sven Bensmann treten wieder vor echtem Publikum auf. Sie sind zu Gast bei Johann König und Miss Allie, die im zweiten Corona-Sommer die zweite Staffel eines großen Sommerspaßes präsentieren.
Mit Comedy und Kabarett, mit Poetry Slam und Belletristik, mit farbenfroher Kleinkunst hellt die sechsteilige Sendereihe "Zum Lachen ins Revier" den Sommer im Westen auf. Mitten in der vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe zum LWL-Industriemuseum umgewandelten Henrichshütte, im Schatten also des ältesten Hochofens im Revier, auf einem Gelände in Hattingen, auf dem einst bis zu zehntausend Menschen arbeiteten, dürfen nun nach und nach ein paar hundert Zuschauerinnen und Zuschauer wieder live und ohne Trennscheiben miterleben, was hoffentlich in absehbarer Zeit jedermann und jederfrau möglich ist: kleine und große Kunst.
Das WDR Fernsehen zeigt in sechs neuen Folgen die Höhepunkte einiger Open-Air-Abende, die organisiert wurden von der "Kleinen Affäre" in Hattingen, dem mit 35 Quadratmetern kleinsten Kunstsalon Nordrhein-Westfalens.
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