Die serbische Filmemacherin Mila Turajilic liebt große Familienromane, wie John Galsworthy's The Forsyte Saga oder Thomas Mann's Buddenbrooks, die anhand einer privaten Geschichte die Geschichte eines ganzen Landes erzählen. In "The Other Side of Everything" hat sie mit der Geschichte einer Wohnung im Herzen von Belgrad, in der sie geboren wurde, die Geschichte Serbiens erzählt: In dieser Wohnung war seit der Ära Tito, als das Apartment geteilt wurde, eine Türe verschlossen. Der Film ist auch eine Auseinandersetzung mit ihrer politisch sehr engagierten Mutter über die Frage, wie lebt man richtig und inwieweit gehört politisches Engagement dazu. Das Apartment ist ein eine Metapher für die politische Lage in Serbien. Der Film hatte seine Weltpremiere beim internationalen Festival in Toronto und gewann den 1. Preis bei der IDFA bei seinen europäischen Premiere.
Localized series title: The Other Side of Everything Localized description:
Die serbische Filmemacherin Mila Turajilic liebt große Familienromane, wie John Galsworthy's The Forsyte Saga oder Thomas Mann's Buddenbrooks, die anhand einer privaten Geschichte die Geschichte eines ganzen Landes erzählen. In "The Other Side of Everything" hat sie mit der Geschichte einer Wohnung im Herzen von Belgrad, in der sie geboren wurde, die Geschichte Serbiens erzählt: In dieser Wohnung war seit der Ära Tito, als das Apartment geteilt wurde, eine Türe verschlossen. Der Film ist auch eine Auseinandersetzung mit ihrer politisch sehr engagierten Mutter über die Frage, wie lebt man richtig und inwieweit gehört politisches Engagement dazu. Das Apartment ist ein eine Metapher für die politische Lage in Serbien. Der Film hatte seine Weltpremiere beim internationalen Festival in Toronto und gewann den 1. Preis bei der IDFA bei seinen europäischen Premiere.
Die beiden Cousins Peter und Kurt sind ein Herz und eine Seele. Als erfolgreiche Betreiber einer Schokoladenfabrik genießen sie das süße Leben und wohnen sogar unter einem Dach. Was Frauen anbelangt, könnten die beiden Junggesellen allerdings nicht unterschiedlicher sein. Während dem gut aussehenden Peter die Damen nur so zufliegen, scheint der schüchterne Kurt kein Glück beim anderen Geschlecht zu haben. Die aparte Sabine, in die er sich bis über beide Ohren verliebt hat, traut er sich gar nicht erst anzusprechen. Peter muss also etwas nachhelfen. Da die junge Frau eine Beschäftigung als Kindermädchen sucht, stellt er sie kurzerhand ein und gibt den ausgeliehenen achtjährigen Heinerle, Sohn einer Exfreundin, als sein eigenes Kind aus. Der perfekt durchdachte Plan geht leider gründlich schief, denn der leichtlebige Frauenheld wird diesmal selbst zur Beute - ehe er sich versieht, entführt Sabine ihn in den Hafen der Ehe. Aber auch Kurt geht nicht leer aus. Er entdeckt endlich, dass seine Sekretärin Inge heimlich in ihn verliebt ist.
Peter Jäger (Claus Biederstaedt) Kurt Jäger (Gunther Philipp) Sabine (Susanne Cramer) Inge (Carla Hagen) Monika Bärwaldt (Erica Beer) Ernst Bärwaldt (Bum Krüger) Heinerle (Peter Fischer)
Gast: Stefan Kämmerling (SPD), Obmann Untersuchungsausschuss Hochwasserkatastrophe
Thema: Die Fehler der Flutkatastrophe - Welche Lehren zieht der Landtag?
Wir alle brauchen sie: Handwerker, die bauen, das Auto oder die Toilette reparieren und das Wohnzimmer streichen. Das ist nur eine kleine Auswahl der Handwerksleistungen, auf die wir im Alltag angewiesen sind. Rund 130 Ausbildungsberufe im Handwerk zählen die Handwerkskammern auf. Doch es gibt ein Imageproblem. Immer weniger junge Leute entscheiden sich für einen solchen Beruf mit dem Ergebnis: es dauert manchmal sehr lange, bis ein Handwerker kommen kann. Ann-Kathrin Heim von der Handwerkskammer Düsseldorf und Felix Moll, Inhaber einer Dachdeckerfirma, sprechen über Ausbildung, Karrieren und neue Technologien, die im Handwerk Einzug halten.
Shahrukh drückt die Schulbank Klein Shahrukh bekommt heute Privatunterricht von Tierpfleger Christian Wenzel. Anders als in der normalen Schule gibt es in der Elefantenschule keine Noten, dafür aber immer was zu Naschen. Warum ist das eigentlich nicht in allen Schulen so? Auch spicken ist hier erlaubt: Von Mama Yashoda soll sich Shahrukh ruhig ein bisschen was abgucken! Lift, Dschuk und Down - das klappt doch schon ganz prima.
Ein Zebu bei der Pediküre Das buckelige Zeburind Bully braucht eine Pediküre. Dazu rückt Dr. Flügger mit schwerem Gerät an: mit Blasrohr und Flex. Denn so ein Huf ist hart und Bully nicht geneigt, sich auf einfaches Bitten hinzulegen. Also wird das Tier betäubt und ordentlich befeilt. Alles gut, nur mit dem Timing haut es diesmal nicht so richtig hin: Kurz bevor es seine Aufwachspritze bekommen soll, hebt das Zebu plötzlich seinen Kopf. Für Tierarzt und Pfleger ein deutliches Zeichen, sich besser ein bisschen zu beeilen.
Leckerlis für Löwen Tierpflegerin Julia Ganz will die Löwen ein bisschen bespaßen und versteckt Leckereien in kleinen Grashaufen. Küken, rohes Fleisch und anderen Kleinkram, den die Raubkatzen nun mal so mögen. Eine kleine Denksportaufgabe, denn die sind zunächst ein wenig erstaunt über die seltsamen Grashügel in ihrem Außengehege. Aber irgendwann kapieren sie, dass darin Futter versteckt ist. Nicht mehr lange.
Kuscheln mit Carmina Bei Tapir-Mama Carmina und ihrem Baby Bonito ist Dauerkuscheln angesagt. Die beiden erholen sich noch von den Strapazen der Geburt und von Bonitos Impfung. Thomas Günther muss sich deshalb auch ein bisschen anstrengen: Weil er zugelassen hat, dass Tapirbaby Bonito von Dr. Flügger "entführt", geimpft und gechippt wurde, schmollt Carmina ein bisschen. Zum Glück weiß Thomas, wie man Tapirfrauen um den Finger wickelt, und bringt ihr etwas zu Naschen mit.
Mehlwurmmelone für die Nasenbären Pablo und Konsorten hängen ein bisschen in den Seilen. Zeit für eine kleine Abwechslung, findet Tierpfleger Reiner Dukat und hat auch schon eine Idee: Gemeinsam mit Fabian Eckert höhlt er zwei Melonen aus und füllt sie mit Pablos Lieblingsfutter, Rosinen und Mehlwürmern. Nasenbär-Haute-Cuisine, kinderleicht und schnell gemacht. Genauso schnell haben die Nasen die Melonen aber auch geknackt und leer gefuttert. Als Hut machen die sich aber auch ganz gut.
Die Tammars im Frankfurter Zoo gehören zu den kleinsten Arten der australischen Beuteltiere. Pfleger Walter meint, im Beutel des einen Tieres eine Bewegung gesehen zu haben. Sollte sich da vielleicht Nachwuchs verstecken? Er macht eine "Bestandsaufnahme".
Die Nanduküken vom Kronberger Opel-Zoo dürfen heute in ihr neues Zuhause im Waldrevier umziehen. Dort haben sie ein großes Gehege für sich allein.
Für die einen ist es leckere Heimatküche, für die anderen ist es ein Graus: Graupen, Dicke Bohnen oder auch saure Nierchen - sie spalten die Nation. Wer kennt das nicht: Speisen, die man als Kind schon nicht mochte, kommen bis heute nicht in den Topf. Die Gastgeber Sabine Heinrich und Björn Freitag trauen sich an ungeliebte Speisen heran und sind überzeugt, dass man die Geschmacksknospen eines jeden Menschen verführen kann. Der Spitzenkoch veredelt traditionelle Gerichte mit raffinierten Zutaten und versucht sie gesund und köstlich zu gestalten.
Meteorologe Sven Plöger hat ein Problem mit dem Meerrettich und kann nicht verstehen, was die seltsame Wurzel überhaupt für einen Sinn machen soll. Dabei ist der Wetterfrosch in einer Familie aufgewachsen, in der richtig gut getafelt wurde. Drei Mahlzeiten am Tag mit Anwesenheitspflicht: "Wenn wir Kinder aus der Schule nach Hause kamen, hatte die Mutter gekocht, es gab immer warmes Mittagessen." Der Lieblingstag von Sven Plöger war der Dienstag, an dem es immer Pfannkuchen gab.
Weil sich an dieser Pfannkuchen-Leidenschaft nichts geändert hat, wird Björn Freitag den verpönten Meerrettich mit Lachs und Kräutern in einem dünn gebackenen Pfannkuchen verstecken. Sabine Heinrich freut sich auf gute Gespräche am Küchentresen und leckeren Wein. Ob Sven Plöger am Ende sagen kann: Und es schmeckt doch!?
Lina Söllner wird mit einem komplizierten Schlüsselbeinbruch in die Sachsenklinik gebracht. Sie muss operiert werden, doch Linas Gewicht liegt an der Grenze zum Untergewicht. Während der OP kommt es bei der 14-Jährigen zu Kreislaufproblemen. Die Eltern geraten indessen heftig in Streit: Während ihr Vater Markus Linas Untergewicht mit ihrem schnellen Wachstum erklärt, ist ihre Mutter Sabrina davon überzeugt, dass ihre Tochter eine Essstörung verheimlicht. Lina bestreitet, Bulimie zu haben, und leidet unter der Vermutung der Mutter. Sie instrumentalisiert ihren Vater, was zu einer schweren Krise der Eltern führt. Linas Zustand verschlechtert sich zusehends, doch auch die Ärzte finden keine organische Ursache für Linas Untergewicht. Jonas hat Geburtstag und Pia besteht darauf, trotz ihres schwachen Zustandes einen Kindergeburtstag zu veranstalten. Doch sie übernimmt sich und muss sich ausruhen. Als Jonas von einem seiner eingeladenen Freunde erfährt, dass dessen Tante an Krebs gestorben ist, ist Jonas schockiert. Über diesen Ausgang der Krankheit hat keiner aus der Familie mit ihm gesprochen. Bestürzt zieht er sich bei seiner Geburtstagsparty von allen zurück.
Dr. Niklas Ahrend (Roy Peter Link) Sabrina Söllner (Sandra Speichert) Markus Söllner (Ralf Bauer) Lina Söllner (Esther Spille) Paul Kress (Paul Hartmann) Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann) Dr. Kathrin Globisch (Andrea Kathrin Loewig) Dr. Martin Stein (Bernhard Bettermann) Prof. Dr. Gernot Simoni (Dieter Bellmann) Oberschwester Ingrid Rischke (Jutta Kammann) Barbara Grigoleit (Uta Schorn) Sarah Marquardt (Alexa Maria Surholt) Pia Heilmann (Hendrikje Fitz) Dr. Philipp Brentano (Thomas Koch) Schwester Arzu (Arzu Bazman) Charlotte Gauss (Ursula Karusseit) Otto Stein (Rolf Becker) Schwester Yvonne (Maren Gilzer) Hans-Peter Brenner (Michael Trischan) Dr. Elena Eichhorn (Cheryl Shepard) Dr. Rolf Kaminski (Udo Schenk)
Nora und Ben Rösner sind beide Architekten. Seit ihr zweijähriger Sohn Anton auf der Welt ist, steht Ben als Haupternährer unter Druck. Nora hingegen pausiert beruflich und ist in Elternzeit, worunter ihr Selbstbewusstsein leidet. Seit langem mal wieder haben die beiden zusammen frei. Doch auf dem Weg zum Segelausflug kommt es zum Streit, in dem Nora Ben gesteht, unglücklich zu sein. Ben verliert die Kontrolle über das Auto und es kommt zu einem Unfall. Nora muss mit inneren Blutungen sofort operiert werden, während Ben nur einen Armbruch erlitten hat. Ben wartet auf den Ausgang der Operation und denkt über Noras Worte nach, als ihr Handy klingelt. Der Anrufer, ein alter Freund der beiden, legt sofort wieder auf, als Ben rangeht. Der junge Ehemann ahnt, was das bedeutet. Marie Stein hat in ihrer Klasse immer noch keinen Anschluss gefunden. Um sich Anerkennung und Respekt zu verschaffen, behauptet sie vor ihren Klassenkameraden, insbesondere ihrem Schwarm Steffen Siebert, einen gerade aktuellen Film aus dem Internet herunterladen zu können. Tatsächlich gelingt es ihr, doch während des Ladevorgangs steht plötzlich ihr Vater in ihrem Zimmer. Dieser ist entsetzt und konfisziert ihr Notebook. Da sich Marie ohne den Film aber nicht in die Schule traut, verschafft sie sich unter einem Vorwand Zugang zum Ärztezimmer der Sachsenklinik und lädt den Film dort herunter. Doch auch das bleibt nicht ohne Konsequenzen. Pia und Roland Heilmann planen einen Kurzurlaub an der Ostsee. Beide freuen sich darauf, doch kurz vor Reiseantritt bekommt Roland Halsschmerzen. Eine Untersuchung durch Martin ergibt, dass er eine eitrige Mandelentzündung hat. Da Pia gerade den dritten Zyklus ihrer Chemotherapie hinter sich hat, fürchtet Roland, er könne seine Frau anstecken. Also begibt sich Roland freiwillig in Quarantäne.
Dr. Niklas Ahrend (Roy Peter Link) Nora Rösner (Julia Hartmann) Ben Rösner (Bernhard Piesk) Oma Rösner (Christine Schmidt-Schaller) Marie Stein (Henriette Zimmeck) Jennifer Taubitz (Helena Siegmund-Schultze) Steffen "Knülle" Siebert (Timon Wloka) Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann) Dr. Kathrin Globisch (Andrea Kathrin Loewig) Dr. Martin Stein (Bernhard Bettermann) Prof. Dr. Gernot Simoni (Dieter Bellmann) Oberschwester Ingrid Rischke (Jutta Kammann) Barbara Grigoleit (Uta Schorn) Sarah Marquardt (Alexa Maria Surholt) Pia Heilmann (Hendrikje Fitz) Dr. Philipp Brentano (Thomas Koch) Schwester Arzu (Arzu Bazman) Charlotte Gauss (Ursula Karusseit) Otto Stein (Rolf Becker) Schwester Yvonne (Maren Gilzer) Hans-Peter Brenner (Michael Trischan) Dr. Elena Eichhorn (Cheryl Shepard) Dr. Rolf Kaminski (Udo Schenk)
Deutschland hört auf mit der Atomkraft. Das wurde den Bürgern versprochen und bis 2022 sollen die letzten Atomkraftwerke vom Netz gehen. Doch der Atommüll bleibt. Über 10.000 Tonnen sind es mittlerweile. Und das ist nur der hoch radioaktive Anteil. Für die Entsorgung des strahlenden Mülls soll bis 2031 ein Endlager gefunden werden und 2050 in Betrieb gehen. Dort soll der Abfall mindestens 1 Million Jahre lang sicher gelagert werden. Doch welche Regionen Deutschlands kommen in Frage? Wie gefährlich ist so ein Endlager? Und was sagt die Wissenschaft zu Zeitplan und Sicherheit? Harte Fakten und fundierte Informationen zu diesem wichtigen Thema - bei Quarks.
In den Bergen Skandinaviens verwandeln Eis und Schnee die Landschaft in eine lebensfeindliche Ödnis - und das monatelang. Dennoch taucht alle paar Jahre hier ein kleines Tier auf und wird zum Star der sozialen Medien. Der Berglemming ist wohl das berühmteste und zugleich das rätselhafteste Tier Skandinaviens. Ein wilde Kreatur - um die sich jede Menge Mythen ranken! Wie schaffen es die kleinen Nager, dieser Kälte zu trotzdem? Sie leben in einer Parallelwelt - unter der Schneedecke. Normalerweise sind sie Einzelgänger, doch der Winter zwingt sie, zusammenzurücken. Die Zeit wissen sie zu nutzen und vermehren sich kräftig. Irgendwann wagen einige Männchen den Ausbruch: Sie buddeln sich aus dem Schnee, wandern ein Stück und schlüpfen irgendwo wieder unter, um sich mit einem fremden Weibchen zu paaren. Wenn im Frühling dann der Schnee taut, fällt die Welt der Lemminge buchstäblich in sich zusammen. Ihres schützenden Dachs beraubt, müssen sie sich neue Unterschlüpfe suchen. Und dabei auch noch mit dem vielen Schmelzwasser klarkommen. Viele stürzen sich deshalb todesmutig ins Wasser - aber nicht um Selbstmord zu begehen, wie der Mythos uns glauben lassen will. Sondern um das nächste Ufer zu erreichen und dort vielleicht einen neuen Lebensraum. Bald schon sind alle Unterschlüpfe besetzt, und die Lemminge vermehren sich fleißig weiter. Da Lemminge bereits im Alter von einem Monat geschlechtsreif werden, kann es ein Weibchen nach einem Jahr auf über 1.000 Nachkommen bringen. Theoretisch. Denn natürlich überleben längst nicht alle: Raubmöwen, Polarfuchs und neuerdings dank des Klimawandels auch der Rotfuchs stellen ihnen nach. Sie alle hängen von dem kleinen Nager ab - bleibt er aus, wandern sie wieder ab oder bringen ihre Jungen nicht durch. Schließlich vermehren sich die Lemminge so stark, dass sie wieder auf Wanderschaft gehen müssen - Richtung Süden unterhalb der Baumgrenze, weil es dort mehr zu fressen gibt. Dort sind sie allerdings nicht willkommen: Ihr Verwandter, der Waldlemming, hält das Terrain besetzt. Ein Überlebenskampf beginnt! Entkräftet und fern der vertrauten Umgebung gehen die meisten zugrunde. Ihre im Wasser treibenden Körper nähren den Mythos vom Massenselbstmord der Lemminge aufs Neue. Dann wird es still um die buntgescheckten Nager - manchmal jahrelang. Ob der Klimawandel bereits eine Rolle dabei spielt, dass die Lemmingjahre immer seltener werden, ist noch unklar. Sicher ist nur: Er wird die Welt des Lemmings verändern - und damit auch all der Tiere, die von ihm abhängig sind. Zoltan Török begleitet den Berglemming durch ein ganzes Jahr und bleibt ihm dabei mit der Kamera immer dicht auf den Fersen. Eingebettet in die grandiose skandinavische Bergwelt erfährt der Zuschauer alles über Dichtung und Wahrheit rund um den kleinen Giganten des Nordens.
- Pornografie mal anders - Authentisch, lustvoll und ethisch korrekt Ein junges Start-up will eine Sexual Wellness Plattform für eine neue Art der Pornografie schaffen. Hier arbeiten hauptsächlich junge Frauen, die pornografische Inhalte neu denken und präsentieren wollen. Pornografie raus aus der Schmuddelecke hin zu einem freudvollen Umgang mit Sexualität. Ganz wichtig: Der Sex in ihren Filmen soll einvernehmlich sein. (Autorin: Beatrix Wilmes)
- Coming-out als Trans-Frau - Der Kampf um Respekt Kimberly ist 26 Jahre alt, als sie sich an ihrem Arbeitsplatz als Trans-Frau outet. Sich selbst einzugestehen, dass man trans ist, ist schon schwer genug. Es auch nach außen zu tragen, noch viel schwerer. Sie hofft auf das Verständnis ihres Arbeitsumfeldes. Doch stattdessen erlebt sie immer wieder, dass ihre Entscheidung nicht akzeptiert wird. Kimberly beschließt, für ihre Rechte zu kämpfen. (Autorin: Tina Srowig)
- Minijob und Ehegattensplitting - Für Frauen eine böse Falle Trotz guter Ausbildung verschwinden viele Frauen vom Arbeitsmarkt, weil die Steuerersparnis durch das Ehegattensplitting dazu verleitet, dass sich die Frauen primär um die Kindererziehung kümmern. Berufstätigkeit ist für sogenannte Zweitverdienerinnen oft finanziell unattraktiv. Ähnlich ist es beim Minijob: das steuerfreie Gehalt kommt eins zu eins in der Haushaltskasse an und bei einer Teilzeit oder Vollzeitbeschäftigung bleibt oft wenig übrig, wenn die Steuerklassen nicht angepasst sind. (Autorin: Uschi Müller)
- Spielzeug für alle Kinder - Schwarze Prinzessin, Heldin mit Kopftuch Kinder müssen Vielseitigkeit sehen - nur so können sie sich vorstellen, was sie alles sein können, und andere Lebensentwürfe als gleichwertig akzeptieren. Das glauben jedenfalls Olaolu Fajembola und Tebogo Niminde-Dundadengar und gründen Tebalou. Einen Online-Handel für diverses Spielzeug. In der Tebalou-Spielewelt sind Familien nicht alle gleich, es gibt zum Beispiel mehr als eine Hautfarbe beim Basteln und beim Malen. (Autorin: Sylvie Liebsch)
Für sieben Menschen mit geistiger Beeinträchtigung oder Lernschwierigkeiten kann es zur Chance ihres Lebens werden: Das Institut für Inklusive Bildung NRW sucht im Frühjahr 2019 gemeinsam mit der Technischen Hochschule Köln Menschen, die ihre Jobs in der Behindertenwerkstatt aufgeben, um sich zu Uni-Dozent*innen ausbilden zu lassen. Wenn alles nach Plan läuft, sollen sie nach dieser dreijährigen Qualifizierung Studierende in sozialen Studiengängen, Medizin oder Grafik-Design unterrichten - fest angestellt und nach Tarif bezahlt.
Die Idee klingt bestechend einfach: Menschen mit Beeinträchtigungen lehren selbst. Denn sie wissen am besten über das Leben mit Behinderung Bescheid. Und doch betreten alle Neuland. Die Sieben haben noch nie vor großen Gruppen gesprochen. Und die Studierenden werden es das erste Mal mit Dozent*innen zu tun haben, die geistig beeinträchtigt sind.
Vom Auswahlgespräch durch das erste Ausbildungsjahr hindurch begleitet Menschen hautnah Florian, Marie, Jenny, Amandj, Fabian, Luca und Andreas. Bislang haben sie in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen gearbeitet, haben Verpackungs- und Sortierarbeiten gemacht oder waren im kreativen Bereich tätig. Was fast alle gemeinsam haben: Sie fühlen sich unterfordert und haben große Lust, sich weiter zu entwickeln.
Werden die Sieben dem Druck Stand halten? Und wie wird das erste eigene Seminar bei den Studierenden der Hochschule ankommen? Und was macht Corona mit ihrer Ausbildung?
Für sieben Menschen mit geistiger Beeinträchtigung oder Lernschwierigkeiten kann es zur Chance ihres Lebens werden: Das Institut für Inklusive Bildung NRW sucht im Frühjahr 2019 gemeinsam mit der Technischen Hochschule Köln Menschen, die ihre Jobs in der Behindertenwerkstatt aufgeben, um sich zu Uni-Dozent*innen ausbilden zu lassen. Wenn alles nach Plan läuft, sollen sie nach dieser dreijährigen Qualifizierung Studierende in sozialen Studiengängen, Medizin oder Grafik-Design unterrichten - fest angestellt und nach Tarif bezahlt.
Die Idee klingt bestechend einfach: Menschen mit Beeinträchtigungen lehren selbst. Denn sie wissen am besten über das Leben mit Behinderung Bescheid. Und doch betreten alle Neuland. Die Sieben haben noch nie vor großen Gruppen gesprochen. Und die Studierenden werden es das erste Mal mit Dozent*innen zu tun haben, die geistig beeinträchtigt sind.
Vom Auswahlgespräch durch das erste Ausbildungsjahr hindurch begleitet Menschen hautnah Florian, Marie, Jenny, Amandj, Fabian, Luca und Andreas. Bislang haben sie in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen gearbeitet, haben Verpackungs- und Sortierarbeiten gemacht oder waren im kreativen Bereich tätig. Was fast alle gemeinsam haben: Sie fühlen sich unterfordert und haben große Lust, sich weiter zu entwickeln.
Werden die Sieben dem Druck Stand halten? Und wie wird das erste eigene Seminar bei den Studierenden der Hochschule ankommen? Und was macht Corona mit ihrer Ausbildung?
Für sieben Menschen mit geistiger Beeinträchtigung oder Lernschwierigkeiten kann es zur Chance ihres Lebens werden: Das Institut für Inklusive Bildung NRW sucht im Frühjahr 2019 gemeinsam mit der Technischen Hochschule Köln Menschen, die ihre Jobs in der Behindertenwerkstatt aufgeben, um sich zu Uni-Dozent*innen ausbilden zu lassen. Wenn alles nach Plan läuft, sollen sie nach dieser dreijährigen Qualifizierung Studierende in sozialen Studiengängen, Medizin oder Grafik-Design unterrichten - fest angestellt und nach Tarif bezahlt.
Die Idee klingt bestechend einfach: Menschen mit Beeinträchtigungen lehren selbst. Denn sie wissen am besten über das Leben mit Behinderung Bescheid. Und doch betreten alle Neuland. Die Sieben haben noch nie vor großen Gruppen gesprochen. Und die Studierenden werden es das erste Mal mit Dozent*innen zu tun haben, die geistig beeinträchtigt sind.
Vom Auswahlgespräch durch das erste Ausbildungsjahr hindurch begleitet Menschen hautnah Florian, Marie, Jenny, Amandj, Fabian, Luca und Andreas. Bislang haben sie in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen gearbeitet, haben Verpackungs- und Sortierarbeiten gemacht oder waren im kreativen Bereich tätig. Was fast alle gemeinsam haben: Sie fühlen sich unterfordert und haben große Lust, sich weiter zu entwickeln.
Werden die Sieben dem Druck Stand halten? Und wie wird das erste eigene Seminar bei den Studierenden der Hochschule ankommen? Und was macht Corona mit ihrer Ausbildung?
Für sieben Menschen mit geistiger Beeinträchtigung oder Lernschwierigkeiten kann es zur Chance ihres Lebens werden: Das Institut für Inklusive Bildung NRW sucht im Frühjahr 2019 gemeinsam mit der Technischen Hochschule Köln Menschen, die ihre Jobs in der Behindertenwerkstatt aufgeben, um sich zu Uni-Dozent*innen ausbilden zu lassen. Wenn alles nach Plan läuft, sollen sie nach dieser dreijährigen Qualifizierung Studierende in sozialen Studiengängen, Medizin oder Grafik-Design unterrichten - fest angestellt und nach Tarif bezahlt.
Die Idee klingt bestechend einfach: Menschen mit Beeinträchtigungen lehren selbst. Denn sie wissen am besten über das Leben mit Behinderung Bescheid. Und doch betreten alle Neuland. Die Sieben haben noch nie vor großen Gruppen gesprochen. Und die Studierenden werden es das erste Mal mit Dozent*innen zu tun haben, die geistig beeinträchtigt sind.
Vom Auswahlgespräch durch das erste Ausbildungsjahr hindurch begleitet Menschen hautnah Florian, Marie, Jenny, Amandj, Fabian, Luca und Andreas. Bislang haben sie in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen gearbeitet, haben Verpackungs- und Sortierarbeiten gemacht oder waren im kreativen Bereich tätig. Was fast alle gemeinsam haben: Sie fühlen sich unterfordert und haben große Lust, sich weiter zu entwickeln.
Werden die Sieben dem Druck Stand halten? Und wie wird das erste eigene Seminar bei den Studierenden der Hochschule ankommen? Und was macht Corona mit ihrer Ausbildung?
BRD 1983: Die junge und kluge Ursula fühlt sich im tristen Provinzalltag, in dem die 68er-Bewegung mit ihrem Konzept von Liebe und Selbstbefreiung nur langsam ankommt, gefangen. Sie strotzt vor Lebenskraft und Sehnsucht und möchte eigentlich nur dazugehören, findet aber kaum Anschluss. Ihre spießigen Eltern empfinden sie als zu fordernd und provokant, ihren Mitschülern ist sie zu anstrengend. Als sie sich in ihren charismatischen Lehrer Siegfried Grimm verliebt, der Pazifismus predigt, Selbstbefreiungskurse gibt und das gesamte Dorf sexuell zu befreien scheint, beginnt auch Ursula, die konservativen Strukturen ihrer Umgebung, das Frauenbild ihrer Generation und das Konzept einer intakten Familie grundlegend in Frage zu stellen. Als ihr allerdings bewusst wird, dass es Grimm leider nicht so ernst mit ihr meint, gibt es nur eine Lösung: Rache!
Ursula Mayer (Anna Florkowski) Siegfried Grimm (Florian Stetter) Inge Mayer (Christina Große) Helmut Mayer (Thorsten Merten) Wilhelm Mayer (Hermann Beyer) Erdmut (Britta Hammelstein) Karin Teichert (Barbara Philipp) Monika (Petra Zieser)
Poetry Slammerin Mia bekommt die Chance, als Synchronsprecherin die Anime-Superheldin Kimiko zu verkörpern. Dabei entdeckt sie immer mehr Parallelen zwischen sich und dieser mutigen jungen Frau. Auch Mia hat auf einmal außergewöhnliche Kräfte und kann übermenschliche Taten vollbringen: genau wie Kimiko sieht sie Elektrizität, kann von Dächern springen und Menschenleben retten. Sie beschließt diese erwachenden Kräfte zu nutzen und auch im echten Leben gegen das Böse zu kämpfen. Denn wie im Anime planen feindliche Mächte die ganze Menschheit zu vernichten. In ihrem melancholischen Nachbarn Kristof findet Mia einen Seelenverwandten, und ihren Co-Helden. Eines wird dabei jedoch zunehmend deutlicher - irgendetwas stimmt nicht mit Mia. Während ihr in einem manischen Rausch kein Opfer zu groß ist, die Welt zu retten, gerät ihr eigenes Leben komplett aus dem Gleichgewicht: Realität und Wahn scheinen gefährlich miteinander zu verschmelzen.
Mia (Victoria Schulz) Kristof (Hans-Jochen Wagner) Jakob (Björn von der Wellen) Lissy (Svenja Jung) Marc (Victor Hildebrand) Paula (Oona von Maydell)
Mit seiner turbulent-verspielten Komödie "Die Zürcher Verlobung" gelang es Helmut Käutner, einen ungewöhnlich selbstironischen Heimatfilm zu inszenieren.
Nach einem Streit macht die Schriftstellerin Juliane Thomas mit ihrem Verlobten Schluss. Um auf andere Gedanken zu kommen, entschließt sie sich, in Berlin ihren Onkel Julius zu besuchen und in dessen Zahnarztpraxis auszuhelfen. Dort trifft sie auf den charmanten Schweizer Arzt Jean Berner, der mit seinem Freund Paul Frank, genannt "Büffel", in die Praxis kommt. Juliane verliebt sich Hals über Kopf in den attraktiven Arzt. Umso größer ist ihre Enttäuschung, als Berner kurz darauf wieder abreist. Immerhin liefert die kurze Episode Juliane die Inspiration für ein Drehbuch, in dem der Mann ihrer Träume eine Hauptrolle spielt. Als sie das Drehbuch dann an eine Filmfirma schickt, findet ein Regisseur tatsächlich Gefallen an ihrer Geschichte. Doch bei ihrem ersten Treffen stellt Juliane entsetzt fest, dass der Regisseur eben jener "Büffel" ist, der in ihrem Drehbuch nicht gerade vorteilhaft wegkommt. Um von den Parallelen des Drehbuchs zur Wirklichkeit abzulenken, schwindelt Juliane "Büffel" vor, sie werde sich demnächst in Zürich mit einem Architekten namens Uri verloben. Als beide gemeinsam in die Schweiz reisen, um das Drehbuch zu überarbeiten und dort auf Berner treffen, ist das Chaos perfekt.
Juliane Thomas (Liselotte Pulver) Dr. Jean Berner (Paul Hubschmid) Paul Frank, "Büffel" (Bernhard Wicki) Helge Frank, "Pips" (Roland Kaiser) Edgar Stephan, "Uri" (Rudolf Platte) Grace (Maria Sebaldt)
Venedig - kaum eine andere Stadt auf der Welt bietet eine solche Vielfalt an Bau- und Kunstwerken. Sie war mal eine Großmacht im Mittelalter und in der Renaissance. Und heute? Der Massentourismus verdrängt zunehmend die Venezianer aus ihrer Stadt. Touri-Läden und Luxus-Hotels statt Bäcker, Gemüsehändler oder Metzger. Kreuzfahrtschiffe und die anderen Motorboote auf den überfüllten Kanälen verpesten die Luft und gefährden das sensible Ökosystem der Lagune. Was läuft schief? Und was könnte man besser machen? Darüber sprechen wir mit Petra Reski. Sie ist Journalistin, Buchautorin und lebt seit 1991 in Venedig. Und mit dem Historiker Dr. Arne Karsten von der Bergischen Universität Wuppertal.
In den Bergen Skandinaviens verwandeln Eis und Schnee die Landschaft in eine lebensfeindliche Ödnis - und das monatelang. Dennoch taucht alle paar Jahre hier ein kleines Tier auf und wird zum Star der sozialen Medien. Der Berglemming ist wohl das berühmteste und zugleich das rätselhafteste Tier Skandinaviens. Ein wilde Kreatur - um die sich jede Menge Mythen ranken! Wie schaffen es die kleinen Nager, dieser Kälte zu trotzdem? Sie leben in einer Parallelwelt - unter der Schneedecke. Normalerweise sind sie Einzelgänger, doch der Winter zwingt sie, zusammenzurücken. Die Zeit wissen sie zu nutzen und vermehren sich kräftig. Irgendwann wagen einige Männchen den Ausbruch: Sie buddeln sich aus dem Schnee, wandern ein Stück und schlüpfen irgendwo wieder unter, um sich mit einem fremden Weibchen zu paaren. Wenn im Frühling dann der Schnee taut, fällt die Welt der Lemminge buchstäblich in sich zusammen. Ihres schützenden Dachs beraubt, müssen sie sich neue Unterschlüpfe suchen. Und dabei auch noch mit dem vielen Schmelzwasser klarkommen. Viele stürzen sich deshalb todesmutig ins Wasser - aber nicht um Selbstmord zu begehen, wie der Mythos uns glauben lassen will. Sondern um das nächste Ufer zu erreichen und dort vielleicht einen neuen Lebensraum. Bald schon sind alle Unterschlüpfe besetzt, und die Lemminge vermehren sich fleißig weiter. Da Lemminge bereits im Alter von einem Monat geschlechtsreif werden, kann es ein Weibchen nach einem Jahr auf über 1.000 Nachkommen bringen. Theoretisch. Denn natürlich überleben längst nicht alle: Raubmöwen, Polarfuchs und neuerdings dank des Klimawandels auch der Rotfuchs stellen ihnen nach. Sie alle hängen von dem kleinen Nager ab - bleibt er aus, wandern sie wieder ab oder bringen ihre Jungen nicht durch. Schließlich vermehren sich die Lemminge so stark, dass sie wieder auf Wanderschaft gehen müssen - Richtung Süden unterhalb der Baumgrenze, weil es dort mehr zu fressen gibt. Dort sind sie allerdings nicht willkommen: Ihr Verwandter, der Waldlemming, hält das Terrain besetzt. Ein Überlebenskampf beginnt! Entkräftet und fern der vertrauten Umgebung gehen die meisten zugrunde. Ihre im Wasser treibenden Körper nähren den Mythos vom Massenselbstmord der Lemminge aufs Neue. Dann wird es still um die buntgescheckten Nager - manchmal jahrelang. Ob der Klimawandel bereits eine Rolle dabei spielt, dass die Lemmingjahre immer seltener werden, ist noch unklar. Sicher ist nur: Er wird die Welt des Lemmings verändern - und damit auch all der Tiere, die von ihm abhängig sind. Zoltan Török begleitet den Berglemming durch ein ganzes Jahr und bleibt ihm dabei mit der Kamera immer dicht auf den Fersen. Eingebettet in die grandiose skandinavische Bergwelt erfährt der Zuschauer alles über Dichtung und Wahrheit rund um den kleinen Giganten des Nordens.
Großer Bahnhof im Kronberger Opel-Zoo: Flusspferddame Tana wird 50! Sie bekommt sogar eine ganz spezielle Geburtstagstorte - immerhin gehört der Dickhäuter zu den fünf ältesten Flusspferden in einem europäischen Zoo. Im Gehege der Mishmi-Takins des Frankfurter Zoos muss ein Baum beschnitten werden. Doch nicht die als recht aggressiv geltenden Gnuziegen machen den Pflegern die Arbeit schwer, sondern vor allem die Tücken des Objekts.
Für die einen ist es leckere Heimatküche, für die anderen ist es ein Graus: Graupen, dicke Bohnen oder auch saure Nierchen. Wer kennt das nicht: Speisen, die man als Kind schon nicht mochte, kommen bis heute nicht in den Topf. Die Gastgeber Bianca Hauda und Björn Freitag trauen sich an "ungeliebte" Speisen heran und sind überzeugt, dass man die Geschmacksknospen eines jeden Menschen verführen kann.
Zu Gast ist Claudia Kleinert, die ein Problem mit dem Eisbein. "Wenn wir am Wochenende zu den Großeltern gefahren sind, dann gab es oft Eisbein. Ich fand das immer ganz furchtbar mich erstmal durch Berge von Fett zu wühlen." Daher wird Spitzenkoch Björn Freitag eine eher "schlanke" Variante zubereiten. Er zaubert ein Gratin aus magerem Fleisch der Haxe mit Erbsen-Püree und zarten Kartoffelscheiben.
Bianca Hauda, 1LIVE-Moderatorin, ist zum ersten Mal Gastgeberin bei "Und es schmeckt doch?!". Sie ist ein Fan von guten Eintöpfen und Suppen. Gerne kocht sie sich heute noch "Mamas" Spinat mit Kartoffelpüree und gekochtem Ei. Dann fühle ich mich so, als käme ich gerade von der Schule nach Hause." Bianca und Björn freuen sich auf leckeres Essen und gute Gespräche am Herd.
Jonathan Ebert ist mit einer Fehlbildung der Speiseröhre geboren. Immer wieder musste der achtjährige Junge operiert werden, um die Röhre zu weiten. Für seine Mutter Beatrix wird es von Mal zu Mal schwieriger, ihren Sohn von einer erneuten Operation zu überzeugen. Deshalb verspricht sie, mit ihm die Kino-Premiere "Toran der Magier" zu besuchen. Jonathan flüchtet sich in diese Fantasiewelt, die ihn vor der Realität seiner Krankheit schützt. Beatrix wäre es lieber, Jonathan würde sich der Wirklichkeit stellen - für sie gibt es keine Superhelden. Eine Komplikation macht eine weitere Operation notwendig, die Beatrix gleich im Anschluss durchführen lassen will. Professor Simoni, der über viele Jahre ein besonderes Verhältnis zu dem Jungen aufgebaut hat, rät dringend davon ab: Jonathan würde die Kino-Premiere verpassen. Außerdem empfiehlt er Beatrix, Jonathans Bedürfnisse und seine magische Welt ernster zu nehmen. Als Sarah Marquardt ihrem Sohn Bastian vorschlägt, am Abend ins Kino zu gehen, muss sie sich verblüfft anhören, dass dieser keine Lust mehr hat, ihren "Ersatzmann" zu spielen. Am selben Tag bietet sich Sarah tatsächlich die Gelegenheit, das zu ändern. Doch der potenzielle Verehrer verteilt seine Charmeoffensiven scheinbar unter allen weiblichen Kollegen der Klinik ziemlich verschwenderisch. Barbara Grigoleit legt Charlotte Gauss nahe, ihre Rückenschmerzen mit Yoga zu lindern. Charlotte tut das ziemlich gut und sie empfiehlt es ihrem Mann Otto Stein weiter. Unter Charlottes laienhafter Führung wird dies allerdings zum Desaster.
Dr. Niklas Ahrend (Roy Peter Link) Beatrix Ebert (Anja Knauer) Jonathan Ebert (Valentin Wilczek) Bastian Marquardt (Johann Lukas Sickert) Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann) Dr. Kathrin Globisch (Andrea Kathrin Loewig) Dr. Martin Stein (Bernhard Bettermann) Prof. Dr. Gernot Simoni (Dieter Bellmann) Oberschwester Ingrid Rischke (Jutta Kammann) Barbara Grigoleit (Uta Schorn) Sarah Marquardt (Alexa Maria Surholt) Pia Heilmann (Hendrikje Fitz) Dr. Philipp Brentano (Thomas Koch) Schwester Arzu (Arzu Bazman) Charlotte Gauss (Ursula Karusseit) Otto Stein (Rolf Becker) Schwester Yvonne (Maren Gilzer) Hans-Peter Brenner (Michael Trischan) Dr. Elena Eichhorn (Cheryl Shepard) Dr. Rolf Kaminski (Udo Schenk)
Bei einer gemeinsamen Fahrradtour mit ihrem Verlobten Ulli Scherer kippt Miriam Göbel plötzlich vom Rad und bleibt regungslos liegen. Oberschwester Ingrid und Schwester Yvonne, die mit Hugo einen Spaziergang machen, kommen zu Hilfe. Ulli kann sich nicht erklären, was mit Miriam los ist, doch Ingrid erkennt sie wieder. Bis vor zwei Jahren war Miriam wegen eines angeborenen Herzfehlers Dauerpatientin bei Dr. Heilmann. Ulli kann es nicht fassen, dass Miriam ihm bisher ihre Krankheit verschwiegen hat. Während Miriam in der Sachsenklinik von Dr. Martin Stein versorgt wird, muss Ulli sich eingestehen, dass die Frau, die er heiraten will, Geheimnisse vor ihm hat. Dass sich Miriam mit dieser Lüge in Lebensgefahr gebracht hat, ist für ihn eine verstörende Erkenntnis. Dr. Roland Heilmann, der sich in einer Auszeit um seine krebskranke Frau Pia kümmert, erfährt, dass eine ehemalige Patientin von ihm in die Klinik eingeliefert wurde. Miriam Göbel ist das letzte Mal vor zwei Jahren zur Untersuchung erschienen, seitdem hat er nichts mehr von ihr gehört. Dr. Martin Stein, interimsweise Chefarzt, bittet Roland um eine Einschätzung. Miriam muss operiert werden - Martin übernimmt. Doch Rolands Sorge lässt ihn nicht in Ruhe und er erscheint in seinen Augen gerade noch rechtzeitig im OP, in dem Martin gerade um Miriams Leben kämpft. Martin begreift Rolands Eingreifen als Misstrauensvotum ihm als Chefarzt gegenüber und es kommt zwischen den beiden Freunden zum Streit. Dr. Niklas Ahrend macht Sarah Marquardt Avancen. Trotz eines Ausrutschers fürchtet sie um ihren Ruf und weist ihn in seine Schranken. Doch als sich Niklas daraufhin tatsächlich zurückzieht, ist ihr das auch nicht recht.
Dr. Niklas Ahrend (Roy Peter Link) Miriam Göbel (Lore Richter) Ulli Scherer (Niklas Osterloh) Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann) Dr. Kathrin Globisch Andrea (Kathrin Loewig) Dr. Martin Stein (Bernhard Bettermann) Prof. Dr. Gernot Simoni (Dieter Bellmann) Oberschwester Ingrid Rischke (Jutta Kammann) Barbara Grigoleit (Uta Schorn) Sarah Marquardt (Alexa Maria Surholt) Pia Heilmann (Hendrikje Fitz) Dr. Philipp Brentano (Thomas Koch) Schwester Arzu (Arzu Bazman) Charlotte Gauss (Ursula Karusseit) Otto Stein (Rolf Becker) Schwester Yvonne (Maren Gilzer) Hans-Peter Brenner (Michael Trischan) Dr. Elena Eichhorn (Cheryl Shepard) Dr. Rolf Kaminski (Udo Schenk)
Zero-Waste-Expertin Shia Su sendet auf allen Kanälen Nachhaltigkeit: Die gebürtige Siegenerin postet nachhaltige Alltagstipps auf YouTube und versorgt ihre Instagram-Follower mit wertvollen Tipps für einen grüneren Lifestyle. Die Bloggerin mit Informatikstudium ist selbst eine Klima-Streberin im besten Sinne: ihr Plastikabfall eines ganzen Jahres passt in ein mittelgroßes Weck-Glas!
Im Westen gibt es aber noch viel mehr Menschen, die für sich einen nachhaltigen Lebensstil entdeckt haben. Shia besucht Martin Blöcher, der sich in Lemgo sein eigenes Paradies geschaffen hat: Der gelernte Landwirt lebt auf dem Gelände einer alten Ziegelei, erntet täglich seine eigenen Kräuter und versorgt Schweine und Ziegen. Zu Martins naturnahen Lebensstil passt sein ganzer Stolz: der "Baumarkt gegen das Verschwinden der Dinge". Auf dem Gelände der alten Ziegelei handelt Martin mit antiken Baumaterialien. Hier werden zum Beispiel die Fenster einer alten Villa aufgearbeitet, die Holzbohlen einer verfallenen Scheune gerettet - und beide Elemente finden im Zuhause eines Kunden einen neuen Platz. Martin sorgt dafür, dass Baustoffe jahrhundertelang überdauern und nicht weggeworfen werden.
Einen etwas anderen Ansatz verfolgen Architektin Wibke Schaeffer und ihr Ehemann Moritz Zielke aus Köln. Während Moritz Zielke Tiny-House-Träume realisiert und es Menschen ermöglicht, naturnah und minimalistich zu leben, ist Wibke Expertin für nachhaltige Baumaterialien: Sie weiß, welcher Bauschaum biologisch abbaubar ist und warum mit Kalk verputzte Wände für ein besseres Raumklima sorgen. Das Paar lebt auf einem alten Gutshof: Denn das Leben im Denkmal ist nachhaltig - hier wird alte Bausubstanz mit menschlichem Leben gefüllt und nicht dem Verfall überlassen.
"Shia Su for Future" zeigt, dass es schon heute Menschen im Westen gibt, die mit Engagement und Spaß, Schritte in eine nachhaltige Zukunft gehen. Das weckt Lust zum Mitmachen.
Grün, grün, grün sind alle meine Gärten. Was Konrad Adenauer eigenhändig oder mit Gartenarchitekten schuf, ist uns zur Heimat geworden. Ob in seinem, dem Kanzlergarten in Rhöndorf oder im Kölner Grüngürtel. Was wäre mit der Luft, die wir atmen, was mit dem Stadtklima, ohne das so visionäre Adenauer-Grün. Wo hätten Städter, Jung und Alt, Platz für Sport und Erholung, wo könnten sie Natur noch sehen und spüren? Was musterhaft für Köln gilt, ist im Klimawandel für alle Städte von Bedeutung. Konrad Adenauer war ein grüner Visionär. Wenngleich der Gründungskanzler der Bundesrepublik politisch auch ein CDU-"Schwarzer" war und blieb. Aber, er hatte auch eine tief grüne Seele: "Grün für alle". Für Adenauer war das eine soziale Aufgabe. Licht, Luft, Natur für die "ärmeren Klassen", die nicht wie die Villenbesitzer einen Garten hinterm Haus hatten, schrieb er. So entstand der Grüngürtel rund um Köln. Ein Schutzwall auch gegen Umweltverschmutzung. Dafür, man staune, enteignete er als Oberbürgermeister von Köln auch Landbesitzer. Wie im Garten, so agierte er auch in der Politik: "Ich bin Gärtner, der sät, hegt und pflegt und wachsen lässt." Mit einem Bein stand Adenauer im Blumenbeet, mit dem anderen in der Politik. Er pflegte nach der Nazidiktatur das zarte Pflänzchen Demokratie und ließ die europäische Einheit wachsen.
Anne Willmes und Daniel Aßmann erkunden das bayrische Voralpenland zwischen Bodensee und Chiemsee. Er will schwimmen, sie will bergsteigen. Sie mag's salzig, er will Torte. Ein Urlaub, zwei sehr unterschiedliche Urlaube. Zwischen Bodensee und Chiemsee sollten beide glücklich werden. Dreihundert Kilometer Luftlinie, eine pralle Urlaubsregion! Anne und Daniel zeigen Highlights und Geheimtipps: Weltberühmte Urlaubsziele und leckere Überraschungen. Vom Treetbootrennen auf dem Bodensee über die eiskalte Prinze Gumpe in Bad Hindelang - und vom schweißtreibenden Aufstieg an der Kampenwand bis zum Tortenparadies am Tegernsee.
Edgar Selge Er gehört zu den bedeutendsten Charakterdarstellern des Landes. 1948 geboren, wuchs er als Sohn eines Gefängnisdirektors im westfälischen Herford auf. Nach einem Philosophie- und Germanistikstudium zog es ihn auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Eine gute Entscheidung, denn es gibt wohl kaum einen Preis, den der Schauspieler nicht für seine Arbeit entgegennehmen durfte. Fernsehzuschauer dürften ihn noch als einarmigen Kommissar Tauber aus dem Polizeiruf 110 in Erinnerung haben. Nun hat Edgar Selge sein erstes Buch geschrieben - Erinnerungen an (s)eine Kindheit in den 1960er Jahren. Wenn da mal nicht der nächste Preis wartet.
Ilka Bessin Sie wurde als Cindy aus Marzahn bekannt und gilt heute als eine der erfolgreichsten Komikerinnen Deutschlands - auf der Bühne und im Fernsehen. 2016 gab sie ihre Kunstfigur auf und zeigte allen, dass sie auch als Ilka, ganz ohne den pinkfarbenen Jogginganzug, die Menschen zum Lachen bringen kann. Zum Beispiel, wenn sie über Seltsamkeiten im Alltag, missglückte Sexpraktiken und Schrulligkeit im Alter witzelt. Ungeschminkt gibt sie Antworten darauf, wie man humorvoll mit dem eigenen Lebenschaos umgeht oder wie man auch mit fast Fünfzig noch eine echte Raubkatze im Bett ist...
Esther Schweins Schauspielerin und Regisseurin Esther Schweins gehört zu den eher seltenen Talkshow-Gästen, denn sie lebt eigentlich mit ihren beiden Kindern auf Mallorca. Umso mehr freuen wir uns, wenn die durch ihre Auftritte als Komikerin bekannt gewordene Darstellerin die Gästerunde bereichert. Im Gepäck hat die 51-Jährige ihren neuen Podcast, in dem sie gemeinsam mit dem Arzt Dr. Martin Mücke, seltenen und rätselhaften Krankheiten auf den Grund geht.
Denis Scheck & Christina Schenk Jahrelang hatten der bekannte Literaturkritiker Denis Scheck und seine Frau, die Kulturjournalistin Christina Schenk, ihrer Sehnsucht nach einem Hund widerstanden. Zu eng die Etagenwohnung, zu reisefreudig ihr Lebensstil. Bis ein befreundeter Koch ihnen 2009 einen Jack-Russell-Hundewelpen zeigte, der sie dahinschmelzen ließ. Seitdem hat der im Ruhrpott geborene Hund Stubbs nicht nur die Beziehungsdynamik verändert, sondern auch den Blick des Ehepaars Schenk/Scheck auf die Welt, die mit dem Vierbeiner reicher, kurioser und überraschender geworden ist.
Roland Kaiser Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass es nur wenige deutschsprachige Künstler gibt, die auf eine so lange und stete Karriere zurückblicken können: Seit Mitte der Siebziger Jahre steht Roland Kaiser auf der Bühne. Mit Hits wie "Santa Maria". "Joana", "Dich zu lieben" oder auch "Sieben Fässer Wein" hat er Schlagergeschichte geschrieben! Im Kölner Treff blicken wir auf einige spannende Kapitel seines ungewöhnlichen Künstlerlebens zurück.
Tina Sohrab Sie hat von Geburt an eine Netzhauterkrankung und verlor als Jugendliche über Nacht ihre Sehkraft. Trotzdem wollte sie selbstständig sein und lernte mithilfe einer Assistentin nicht nur mit ihrer Krankheit umzugehen, sondern auch ihre Leidenschaft zu professionalisieren: das Schminken! Die Makeup Artistin veröffentlicht auf ihrer Onlineplattform "blind & beauty" Makeup Tutorials blindengerecht und erreicht damit nicht etliche Follower. Im Kölner Treff wird sie erzählen, wie sie es schafft, die Beauty-Welt etwas "inklusiver" zu gestalten!
Eko Fresh & Sarah Bora Seit 20 Jahren steht der Rapper und Musikproduzent Ekrem Bora - besser bekannt als Eko Fresh - in der Öffentlichkeit. Und zwar nahezu skandalfrei! Im Musikbusiness zählt er zu den etablierten Urgesteinen, doch auch als Schauspieler konnte er immer wieder überzeugen. Gemeinsam mit Ehefrau Sarah, die ebenfalls Musik macht, und Sohn Elijah, ist die Fresh-Family gerade in ein Eigenheim gezogen. Wie die Rollenverteilung aussieht und warum das Paar nicht müde wird, sich gegen Frauenfeindlichkeit und für eine empathischere Welt einzusetzen, möchten die sympathischen Eheleute im Kölner Treff erzählen.