Sie pflegen kranke und auch sterbende Menschen. Ohne sie funktioniert unsere Gesellschaft nicht: die Krankenpflegerinnen und -pfleger. In Fernsehserien sind sie gut gelaunt, haben immer Zeit und ein liebevolles Verhältnis zu ihren Patienten. Und in der Realität? Nach einer repräsentativen Verdi-Umfrage fühlen sich 80 Prozent der Krankenpflegerinnen- und Pfleger bei der Arbeit oft gehetzt. Es gibt zu wenig Personal. In Deutschland sind laut Angaben der Bundesregierung über 10.000 Krankenpflegerstellen unbesetzt. Warum machen Menschen diesen Job? Das möchte ich herausfinden, also arbeite ich eine Woche in einem Krankenhaus in Neuss - begleite Schwester Claudia in der Notaufnahme, wo Menschen gerettet werden und Schwester Jenni auf der Palliativ-Station, wo Menschen gepflegt werden, die unheilbar krank sind. Ich möchte wissen, was sind die schönen, erfüllenden Momente in diesem Beruf?
Localized series title: Krankenschwester - viel Herz, wenig Lohn? Donya - Unterwegs im Westen Localized description:
Sie pflegen kranke und auch sterbende Menschen. Ohne sie funktioniert unsere Gesellschaft nicht: die Krankenpflegerinnen und -pfleger. In Fernsehserien sind sie gut gelaunt, haben immer Zeit und ein liebevolles Verhältnis zu ihren Patienten. Und in der Realität? Nach einer repräsentativen Verdi-Umfrage fühlen sich 80 Prozent der Krankenpflegerinnen- und Pfleger bei der Arbeit oft gehetzt. Es gibt zu wenig Personal. In Deutschland sind laut Angaben der Bundesregierung über 10.000 Krankenpflegerstellen unbesetzt. Warum machen Menschen diesen Job? Das möchte ich herausfinden, also arbeite ich eine Woche in einem Krankenhaus in Neuss - begleite Schwester Claudia in der Notaufnahme, wo Menschen gerettet werden und Schwester Jenni auf der Palliativ-Station, wo Menschen gepflegt werden, die unheilbar krank sind. Ich möchte wissen, was sind die schönen, erfüllenden Momente in diesem Beruf?
Eine ehemalige Maschinenfabrik im Kölner Norden ist für viele Menschen zum Lebensmittelpunkt geworden. Denn in dem alten Klinkerbau befinden sich hundert Proberäume, in denen Musikerinnen und Musiker aller Genres, Bands, Instrumentalisten, Sängerinnen und Sänger üben. Die meisten von ihnen hoffen auf den großen Durchbruch.
Zum Beispiel das Duo The Bottomline. Franzis und Elia haben sich komplett der Musik verschrieben und kämpfen darum, irgendwann Hallen zu füllen. Oder Adam, den sie alle Eddy nennen. Der Punker und Singer-Songwriter, der vor Jahren aus einem spießigen Dorf im britischen Wales flüchtete und seitdem seine Geschichten in Liedern erzählt. Auch weil er blind ist, sei er dort immer Außenseiter gewesen. Mit Katharina, der Schlagzeugerin, und Amelie, der Bassistin, will Eddy als Band durchstarten.
Der Proberaum von Philipp Godart, dem Schlagersänger, ist längst zu einem professionellen Studio geworden. Philipp komponiert und textet Lieder über Liebe und Herzschmerz für einen Wettbewerb. Wenn er den gewinnt, hat er Chancen, auf großen Bühnen zu singen.
Eine alte Fabrik voller Klaviere, Keyboards, Gitarren, Flöten und Trompeten, vollgestopft mit Verstärkeranlagen und Mikrofonständern, Mischpulten. Ein Gewirr von Gängen, gesäumt von Proberäumen, Studios, Tanzböden. Die ehemalige Maschinenhalle ist zu einer Traumfabrik mutiert. Denn die unterschiedlichsten Typen, die hier proben, haben eines gemeinsam: den Traum von der Karriere auf der Bühne.
Die Kohle war einst der Antrieb der Industrie, das Ruhrgebiet ihr Motor. Nun liefern sechs hochkarätige Elektro-Künstler:innen den Soundtrack für einen besonderen Museumsrundgang durch die Bergbau- und Kulturgeschichte im Revier. In Stone Techno verschmelzen auf der Bildebene die Performances von Colin Benders, Nene H, Oscar Mulero, Vril & Rødhåd, und Jamaica Suk mit Industriearchitektur, Lichtinstallationen und Detailbildern der ausgestellten Exponate im Ruhr Museum Essen. Ein audiovisuelles Erlebnis nicht nur für Liebhaber dieser Musikrichtung in einer Ausführung, die an Pink Floyds Film "Live at Pompeii" von 1972 erinnert.
- Colin Benders live Besser bekannt als Kyteman kann der Niederländer Colin Benders auf eine beachtliche Karriere in der Hiphopszene zurückschauen. Erst später wurde er für seine virtuosen Künste an modularen Synthesizern bekannt.
- Jamaica Suk Jamaica stammt aus dem nördlichen Kalifornien und hat sich in der internationalen Technoszene mit ihren beständig hoch qualitativen Veröffentlichungen in der aktuellen Technoszene einen Namen gemacht.
- Vril & Rødhåd presents: Out Of Place Artefacts Schon gegen Ende der 1990er Jahre legte Rødhåd den Grundstein für seine DJ-Karriere. Die zeitlose, perfektionistische Art und Weise, wie er Dub-Techno mit perkussiven Grooves ineinander mixte, brachte ihm weitläufige Anerkennung. Seit 2010 zählt er zu den Residents des Berliner Berghain Clubs. Zur selben Zeit eroberte Vril fast aus dem Nichts die https://www.laut.de/Genres/Techno-1-Szene im Sturm. Als Producer verfolgt er eine zeitlose Klangästhetik, die nicht irgendwelche Trends des Genres bedient. Mit energetischen Live-Sets begeistert er sowohl ein nationales als auch internationales Publikum.
- Nene H Nene H ist eine der aufregendsten Newcomer in der Technowelt. Sie pendelt zwischen Berlin und Kopenhagen und wird als Teil einer neuen Generation gefeiert, welche die ganze Szene nach vorne bringt.
- Oscar Mulero Oscar Mulero aus Spanien ist ein elektronischer Künstler und DJ, der maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung elektronischer Musik in Spanien in den frühen 90ern hatte und seit Anfang der 2000er mit seinen Produktionen auch international ein führender Impulsgeber ist.
Die Folgen ranken sich um die Liebesgeschichte von Can, einem Kölner Deutschtürken, der sich in eine junge Britin, Julie aus London, verliebt. Sie spricht kaum Deutsch. Can muss daher sein spärliches Schulenglisch hervorkramen. Zum Glück hilft ihm sein bester Freund Alex, auch wenn dessen Tipps in Sachen Flirten schon mal nach hinten losgehen. Langsam lernen die Jugendlichen nicht nur sich, sondern auch die jeweilige Sprache und Kultur besser kennen - jede Menge Missverständnisse inklusive. Damit es für das junge Liebespaar ein Happy End gibt, muss sich Julies resolute Freundin Nina einiges einfallen lassen. Sie plant zum Beispiel eine Bollywood-Party. Die beiden Jungs müssen erleben, wie schwierig es ist, in Köln englische Delikatessen einzukaufen. Gesprochen wird sowohl Deutsch als auch Englisch, je nachdem, wer mit wem spricht. So können auch Sprachanfänger der Geschichte gut folgen und ihren Wortschatz und ihr Grammatikwissen mit viel Witz und Romantik erweitern.
Die Folgen ranken sich um die Liebesgeschichte von Can, einem Kölner Deutschtürken, der sich in eine junge Britin, Julie aus London, verliebt. Sie spricht kaum Deutsch. Can muss daher sein spärliches Schulenglisch hervorkramen. Zum Glück hilft ihm sein bester Freund Alex, auch wenn dessen Tipps in Sachen Flirten schon mal nach hinten losgehen. Langsam lernen die Jugendlichen nicht nur sich, sondern auch die jeweilige Sprache und Kultur besser kennen - jede Menge Missverständnisse inklusive. Damit es für das junge Liebespaar ein Happy End gibt, muss sich Julies resolute Freundin Nina einiges einfallen lassen. Sie plant zum Beispiel eine Bollywood-Party. Die beiden Jungs müssen erleben, wie schwierig es ist, in Köln englische Delikatessen einzukaufen. Gesprochen wird sowohl Deutsch als auch Englisch, je nachdem, wer mit wem spricht. So können auch Sprachanfänger der Geschichte gut folgen und ihren Wortschatz und ihr Grammatikwissen mit viel Witz und Romantik erweitern.
Die Folgen ranken sich um die Liebesgeschichte von Can, einem Kölner Deutschtürken, der sich in eine junge Britin, Julie aus London, verliebt. Sie spricht kaum Deutsch. Can muss daher sein spärliches Schulenglisch hervorkramen. Zum Glück hilft ihm sein bester Freund Alex, auch wenn dessen Tipps in Sachen Flirten schon mal nach hinten losgehen. Langsam lernen die Jugendlichen nicht nur sich, sondern auch die jeweilige Sprache und Kultur besser kennen - jede Menge Missverständnisse inklusive. Damit es für das junge Liebespaar ein Happy End gibt, muss sich Julies resolute Freundin Nina einiges einfallen lassen. Sie plant zum Beispiel eine Bollywood-Party. Die beiden Jungs müssen erleben, wie schwierig es ist, in Köln englische Delikatessen einzukaufen. Gesprochen wird sowohl Deutsch als auch Englisch, je nachdem, wer mit wem spricht. So können auch Sprachanfänger der Geschichte gut folgen und ihren Wortschatz und ihr Grammatikwissen mit viel Witz und Romantik erweitern.
Die Folgen ranken sich um die Liebesgeschichte von Can, einem Kölner Deutschtürken, der sich in eine junge Britin, Julie aus London, verliebt. Sie spricht kaum Deutsch. Can muss daher sein spärliches Schulenglisch hervorkramen. Zum Glück hilft ihm sein bester Freund Alex, auch wenn dessen Tipps in Sachen Flirten schon mal nach hinten losgehen. Langsam lernen die Jugendlichen nicht nur sich, sondern auch die jeweilige Sprache und Kultur besser kennen - jede Menge Missverständnisse inklusive. Damit es für das junge Liebespaar ein Happy End gibt, muss sich Julies resolute Freundin Nina einiges einfallen lassen. Sie plant zum Beispiel eine Bollywood-Party. Die beiden Jungs müssen erleben, wie schwierig es ist, in Köln englische Delikatessen einzukaufen. Gesprochen wird sowohl Deutsch als auch Englisch, je nachdem, wer mit wem spricht. So können auch Sprachanfänger der Geschichte gut folgen und ihren Wortschatz und ihr Grammatikwissen mit viel Witz und Romantik erweitern.
Die Folgen ranken sich um die Liebesgeschichte von Can, einem Kölner Deutschtürken, der sich in eine junge Britin, Julie aus London, verliebt. Sie spricht kaum Deutsch. Can muss daher sein spärliches Schulenglisch hervorkramen. Zum Glück hilft ihm sein bester Freund Alex, auch wenn dessen Tipps in Sachen Flirten schon mal nach hinten losgehen. Langsam lernen die Jugendlichen nicht nur sich, sondern auch die jeweilige Sprache und Kultur besser kennen - jede Menge Missverständnisse inklusive. Damit es für das junge Liebespaar ein Happy End gibt, muss sich Julies resolute Freundin Nina einiges einfallen lassen. Sie plant zum Beispiel eine Bollywood-Party. Die beiden Jungs müssen erleben, wie schwierig es ist, in Köln englische Delikatessen einzukaufen. Gesprochen wird sowohl Deutsch als auch Englisch, je nachdem, wer mit wem spricht. So können auch Sprachanfänger der Geschichte gut folgen und ihren Wortschatz und ihr Grammatikwissen mit viel Witz und Romantik erweitern.
Die Folgen ranken sich um die Liebesgeschichte von Can, einem Kölner Deutschtürken, der sich in eine junge Britin, Julie aus London, verliebt. Sie spricht kaum Deutsch. Can muss daher sein spärliches Schulenglisch hervorkramen. Zum Glück hilft ihm sein bester Freund Alex, auch wenn dessen Tipps in Sachen Flirten schon mal nach hinten losgehen. Langsam lernen die Jugendlichen nicht nur sich, sondern auch die jeweilige Sprache und Kultur besser kennen - jede Menge Missverständnisse inklusive. Damit es für das junge Liebespaar ein Happy End gibt, muss sich Julies resolute Freundin Nina einiges einfallen lassen. Sie plant zum Beispiel eine Bollywood-Party. Die beiden Jungs müssen erleben, wie schwierig es ist, in Köln englische Delikatessen einzukaufen. Gesprochen wird sowohl Deutsch als auch Englisch, je nachdem, wer mit wem spricht. So können auch Sprachanfänger der Geschichte gut folgen und ihren Wortschatz und ihr Grammatikwissen mit viel Witz und Romantik erweitern.
Was machen eigentlich die Tiere im Winter? Vögel fliegen in den Süden. Igel, Hamster und Murmeltiere halten Winterschlaf bzw. Winterruhe. Und Eichhörnchen sammeln und verstecken Vorräte, um den Winter zu überleben. Tiere haben ganz unterschiedliche Strategien entwickelt, um gut durch den Winter zu kommen. Ralph zeigt, wie sie das machen. Eins, zwei, drei Tier: "Mit Mantel, mit Mütze, mit Schal - Wal!" Bei diesem Animationsfilm können Kinder mitdenken, raten und reimen. Der Film von Karen Thilo basiert auf dem Kinderbuch der Autorin Nadia Budde. Haus, Maus, Applaus!
Ab in die Küche "Süßes oder Saures?", eine spannende Frage - nicht nur an Halloween. Clarissa und Ralph bereiten in der heutigen Folge von "Wissen macht Ah!" ekelige Snacks zu und werfen einen Blick auf die verschiedenen Geschmacksrichtungen. Während Ralph im Studio selber Salz gewinnt und bunte Kristalle züchtet, ist Clarissa draußen unterwegs. Diesmal geht es für sie tief unter die Erde ins Salzbergwerk Borth am Niederrhein. Hier kommt Clarissa ganz schön ins Schwitzen. Es ist da unten nämlich nicht nur sehr warm, sondern auch hochexplosiv. Gut, dass sie einen Kumpel dabei hat! Außerdem widmet sie sich der Frage, wie Insekten schmecken. Dazu besucht sie eine Grillenfarm und macht den Selbsttest. Außerdem: Warum wir gerne Süßes essen und warum wir manchmal in den sauren Apfel beißen müssen, all diesen Geschmacksfragen gehen Clarissa und Ralph in dieser Ausgabe auf den Grund. Guten Appetit!
Wissen macht Ah! im Internet: www.wissen-macht-ah.de
Redaktion Hilla Stadtbäumer, Christoph Reyer
Pressekontakt
WDR Presse und Information, Lena Schmitz, Telefon 0221 / 220 7121, lena.schmitz@wdr.de
planpunkt, Stephan Tarnow, Marc Meissner, Tel. 0221 91255 710, post@planpunkt.de
Bildmaterial im Internet unter www.ard-foto.de
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- Was ist Bionik? - Wenn Forscher bei der Natur spicken Bei der Bionik spicken Forschende hemmungslos! Und zwar bei Vögeln, Haien, Chamäleons oder auch Pflanzen. Das Abschauen bei der Natur lohnt sich: Unsere Welt steckt mittlerweile voller nützlicher Erfindungen aus der Bionik - ohne dass wir davon ahnen. Zeit sich das genauer anzuschauen! Bei der Bionik, einer Mischung aus Biologie und Technik, werden Besonderheiten aus der Natur erkannt und dann in der Technik eingesetzt. Reporterin Jana besucht ein Unternehmen, das sich täglich damit beschäftigt und Bionik-Roboter erfindet. Hier fliegen, schwimmen und hüpfen Roboter durch die Gegend, die aussehen wie Tiere. Jana darf sogar selbst einen bionischen Roboter bauen. Doch Bionik steckt nicht nur in Robotern. Ob Klettverschluss, Flugzeug oder Fallschirm - für all diese Erfindungen wurde bei der Natur kopiert. Bevor solche bionischen Entdeckungen unseren Alltag einfacher machen können, muss aber oft jahrelang geforscht werden. Genau das passiert an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg: Dort nehmen Forschende Pflanzen unter die Lupe. Dabei haben sie zum Beispiel die superschnellen Bewegungen von fleischfressenden Pflanzen entschlüsselt. Welche Bionik-Erfindung die Wissenschaftler damit ausgetüftelt haben? Ob der bionische Roboter von Jana tatsächlich funktioniert? Und was es bringt, wenn Roboter aussehen wie Fische, Chamäleons oder Kängurus? Das zeigt diese Folge "neuneinhalb"!
Jahrhunderthochwasser, Jahrhundertdürre, Waldbrände. Durch den Klimawandel werden Wetterextreme wie diese weiter zunehmen. Wissenschaftler sind sich einig: Noch können wir den Klimawandel bremsen. Spätestens bis 2045 soll Deutschland klimaneutral werden. Doch wie? Klar ist: Die Sonnenenergie wird dabei eine wichtige Rolle spielen. Wir sprechen mit Prof. Volker Quaschning von der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin über Möglichkeiten, wie bereits heute jeder die Sonne auf dem Dach, dem Balkon oder im Auto nutzen kann, wie wir den solaren Umbau unseres Energiesystems schaffen können und welche Ideen es für die Zukunft gibt.
Sie sind im Ozean schwebende Giganten, die größten Tiere, die unsere Erde bevölkern: Doch obwohl Wale schon lange vor uns den Planeten bewohnten, wissen wir Menschen nahezu nichts über das, was die Meeresriesen in ihrem Innern bewegt.
Pottwale zum Beispiel besitzen das größte Gehirn überhaupt - doch wozu genau setzen sie es ein? Erst ganz allmählich kommen Wissenschaftler den hohen Intelligenzleistungen der Wale auf die Spur. Auch Meeresbiologe und Naturfilmer Rick Rosenthal taucht seit Jahrzehnten mit Walen, seine Erfahrungen zeigen ihm deutlich: Wale sind nicht nur clever, sie reagieren auch emotional.
Rick bricht auf zu einer besonderen Reise: Von Alaska über Mexiko zu den klaren Gewässern vor den Cook Islands, nach Norwegen, zu den Falklandinseln und Azoren - ob Unterwasser oder mit Hilfe einzigartiger Flugaufnahmen, immer auf der Suche nach neuesten Erkenntnissen darüber, wie clever Wale wirklich sind.
Tigerbaby "Daseep" aus dem Frankfurter Zoo muss mit der Flasche aufgezogen werden, weil es von Tigermama Malea nicht angenommen wurde. Das bedeutet Rund-um-die-Uhr-Betreuung für gleich zwei Ersatzmamas. Entwarnung im Vogelrevier des Kronberger Opelzoos. Die junge Schnee-Eule, die nicht mehr fressen wollte, ist wieder auf dem Weg der Besserung.
In La Vera gibt es die größte Loro-Sammlung der Welt. Und zwei zugelaufene Hunde: Jola und Foxy. Irgendwann sind sie gekommen, um zu bleiben. Heute müssen beide sehr tapfer sein: Impfungen stehen an. Das kann doch einen echten Streuner nicht schocken, sollte man meinen...
Im Aquarium sind zwei verletzte Meeresschildkröten abgegeben worden, die gesund gepflegt werden müssen. Sie haben sich in Fischernetzen verheddert und Verletzungen an den Flossen - wie so oft. Leider ist der Platz im Becken noch besetzt von einem weiteren Patienten. Der soll nun heute freigelassen werden.
Christian und seine Kollegen werden von einem plötzlichen Ansturm auf die Praxis überrascht: Mehrere Patienten klagen über heftigen Husten und Übelkeit, doch seltsamerweise zeigt keiner von ihnen die üblichen Fiebersymptome. Auch der sechsjährige Dennis Eckhardt, der mit seiner hochschwangeren Mutter Carmela in der Sprechstunde ist, leidet unter schweren Hustenanfällen. Paketfahrer Anton Grützke kann sich gerade noch mit letzter Kraft in die Praxis schleppen, bevor er zusammenbricht. Er zeigt besonders heftige Symptome und kann kaum noch aufrecht stehen. Christian, Lisa und Timo erkennen bald, dass diese Massenerkrankung kein Zufall sein kann. Nachdem Christian das Gesundheitsamt informiert hat, stellt sich bald heraus, dass noch weitere Menschen in Eisenach die gleichen Beschwerden zeigen. Geht etwa ein exotischer Virus in der Stadt um?
Schließlich kommt auch noch Bernd mit der schwerkranken Inge in die Praxis geeilt. Christian diagnostiziert bei ihr eine wiedergekehrte Lungenentzündung, die umgehend versorgt werden muss. Doch bevor Inge ins Krankenhaus eingeliefert werden kann, verhängt das Amt eine Quarantäne über die Praxis - niemand darf mehr rein oder raus. Auch für Piwi hat das Folgen, denn eigentlich will er Anke zum Flughafen bringen, um sie vor ihrer Reise nach Singapur zu verabschieden.
In der Praxis kämpft das Ärzteteam an mehreren Fronten: Dennis' Zustand verschlechtert sich stetig, Carmela steht kurz vor der Entbindung ihres Babys und Anton verliert die Nerven, während Inges Zustand immer dramatischer wird. In einem Wettrennen gegen die Zeit versucht Christian, mit Michael, Lisa, Piwi und Timo schnell hinter die Ursache der mysteriösen Erkrankung zu kommen und die Quarantäne zu beenden - denn nicht nur Inge schwebt in akuter Lebensgefahr.
Dr. Christian Kleist (Francis Fulton-Smith) Anna Schöller (Ursula Buschhorn) Lisa Kleist (Marie Seiser) Michael Sandmann (Luca Zamperoni) Clara Hofer (Lisa-Marie Koroll) Paul Kleist (Julian König) Rosalie Kleist (Helena Ansorg) Piwi Kleist (Meo Wulf) Inge Kleist (Uta Schorn) Bernd Spengler (Walter Plathe) Nora Mann (Winnie Böwe) Anke (Fabienne Haller) Dr. Timotheus von Hatzfeld (Tom Radisch) Carmela Eckhardt (Anna von Berg) Jessica Biehler (Carolina Maria Frier) Anton Grützke (Martin Glade) Norbert Kerner (Hendrik von Bültzingslöwen) Patientin Frau Schulz (Sabine Werner) Patient Herr Langer (Gottfried Vollmer)
Eine harmlose Grillfeier bei den Kleists endet für Inge unverhofft im Krankenhaus. Im Klinikum können Christian und Michael erst einmal nur spekulieren. Als die Ursache für Inges Anfall feststeht, ist klar, dass ein Leben in Eisenach zu körperlichen Einschränkungen bei Inge führen wird.
Carola Kämper, Taxifahrerin in Eisenach, sucht Lisas Praxis wegen Schmerzen, Müdigkeit und Schwindelgefühlen auf. Die Beschwerden, die Lisa zunächst den Wechseljahren zuschreibt, sind jedoch ernster als angenommen. Kurz nach ihrem Besuch in der Praxisgemeinschaft erleidet Carola am Steuer ihres Autos einen Schwächeanfall, der fast zu einem schweren Unfall führt. Die alleinerziehende Mutter fürchtet nun, ihren Arbeitsplatz zu verlieren und nicht mehr für ihre beiden Söhne sorgen zu können. Als Carola nach einem weiteren Schwächeanfall schließlich ihr Augenlicht verliert, hat sie Angst, für immer zu erblinden.
Bei Michael und Lisa ist die Stimmung angespannt: Seit seiner Abmahnung durch Professor Bender lastet enormer Druck auf Michael, den er leider allzu oft mit nach Hause bringt. Lisa hingegen quält ihr schlechtes Gewissen. Sie gesteht Michael schließlich die Affäre mit Timo. Für Michael ist nun alles ganz klar, er hat die Anzeichen gesehen, konnte sie aber nicht deuten. Verletzt wendet er sich von Lisa ab.
Bei Christian läuft es nicht rund - dass Anna geschäftlich in München unterwegs und nur noch per Mailbox zu erreichen ist, macht ihm zu schaffen. Zudem nimmt er weiterhin Tabletten, um seinen Arbeitsstress und die Schlaflosigkeit zu bekämpfen. Piwi entgeht nicht, dass sein Vater mittlerweile auf ein Suchtproblem zusteuert und stellt ihn zur Rede. In der Küche tagt der Familienrat und es kommt es zur Aussprache.
Dr. Christian Kleist (Francis Fulton-Smith) Anna Schöller (Ursula Buschhorn) Lisa Kleist (Marie Seiser) Michael Sandmann (Luca Zamperoni) Clara Hofer (Lisa-Marie Koroll) Paul Kleist (Julian König) Rosalie Kleist (Helena Ansorg) Piwi Kleist (Meo Wulf) Inge Kleist (Uta Schorn) Bernd Spengler (Walter Plathe) Nora Mann (Winnie Böwe) Anke (Fabienne Haller) Dr. Timotheus von Hatzfeld (Tom Radisch)
Familie Himmeröder aus Niederkassel wohnt mit 3 Generationen unter einem Dach. Alles ein bisschen beengt, aber da gibt es ja im Hinterhof die stillgelegte Wäscherei der Familie, die jetzt Wohnraum für den Jüngsten werden soll. Schon mit 16 ist er da provisorisch eingezogen, aber auf Dauer - ohne Fenster, ohne Dämmung - ist das natürlich nichts. Aber wie macht man aus Gewerberäumen offiziell überhaupt Wohnraum? Was alles muss man tun, damit das Bauamt bei einer Änderung der Nutzung mitspielt? Keine einfache Baustelle, aber genau das Richtige für unsere Bauprofis Hogräfer & Binkenstein.
Seit fast 700 Jahren schon tobt in den schmalen Altstadtgassen von Soest das Leben: Immer am Mittwoch nach Allerheiligen startet dort die größte Altstadtkirmes Europas. Es ist zugleich das älteste Volksfest im Land. Nach einem Jahr Pause ist es in diesem Jahr wieder so weit. Ein Megafest mit hunderttausenden Besuchern.
In der Dokumentation erleben die Zuschauer:innen hautnah die Organisation und die Vorbereitung des Großereignisses. 400 Schausteller:innen besetzen jeden Winkel der engen, mittelalterlichen Stadt. Eine Party der Superlative vor spektakulärer Kulisse. Gleichzeitig entsteht am Rand von Soest der größte Wohnwagenplatz Deutschlands.
Klaus Matteikat kümmert sich als hauptamtlicher Marktmeister das ganze Jahr über ausschließlich um die Allerheiligenkirmes. Aus 1.700 Bewerbungen kann er jährlich auswählen, mehr als bei jeder anderen Kirmes in Deutschland. Manche haben seit Jahren ihren angestammten Platz, wie Otto Wendler aus Unna. Sein barockes Kettenkarussell steht wie immer zwischen Rathaus und dem St. Patrokli Dom.
Die Allerheiligenkirmes ist seit 1338 schriftlich belegt. Doch ist es mehr als liebevoll gepflegte Tradition: Jedes Jahr kommen neue High-Tech-Fahrgeschäfte in die Stadt - wie der "Jules-Verne Tower", das höchste Kettenkarussell der Welt, oder den mit über 100 Stundenkilometern dahinrasenden "Jetlag".
Und manches gibt es eben nur in Soest: Das Kirmesmaskottchen "Jägerken" repräsentiert jedes Jahr die Kirmes. "Nationalgetränk" während der tollen fünf Tage ist das "Bullenauge", ein Edelmokkalikör mit einem Schuss Sahne. Der jährlich mit einem neuen Motiv aufgelegte Kirmes-Pin erzielt - je nach Jahrgang - Liebhaberpreise von bis zu 300 Euro.
Das Phantasialand ist einer der ältesten Freizeitparks in Europa und hält neun Weltrekorde für seine Fahrgeschäfte. Es betreibt die bestbesuchte Dinner Show Deutschlands und hat den größten chinesischen Gebäudekomplex außerhalb Asiens und nun auch in Corona Zeiten wieder geöffnet. Als Märchenpark vor gut 50 Jahren gestartet, musste sich der Park immer wieder neu erfinden, um im harten Konkurrenzkampf der Freizeitparks ganz vorne zu bleiben. Tarons Reich ist finster: Schwarzes Grass, schroffe Felsen, grau-braune Bäume. So stellt man sich das Mittelalter bei den Wikingern vor. Plötzlich bebt der Boden unter den Füßen. Katapultstart für Taron, den "längsten und schnellsten Multi-Launch-Coaster" der Welt. Vier Wagen fegen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 117 Kilometer die Stunde durch ein Labyrinth aus Stahl und nachgebauten Felsen. 116 Kreuzungen auf 1320 Metern - auch das ist Weltrekord. Die Achterbahn Taron steht inmitten der Themenwelt Klugheim. Eine Art Dorf, das seine eigene Geschichte erzählt: Ein wenig Mittelalter, ein wenig Mythologie, alles - vom Jackenknopf bis zum Ledergürtel der Mitarbeiter - wurde für diese Illusion entwickelt. Ausgerechnet die größte Technikherausforderung steht inmitten von traditionellem Handwerk und Leben. Vier Jahre haben Entwicklung und Bau gedauert, um eine Attraktion zu kreieren, über die sogar in der Los Angeles Times mit Staunen berichtet wurde. Gestartet ist das Phantasialand 1967 als Märchenpark mit ein paar kleinen Fahrgeschäften. Bis heute gehört es einer Familie und muss sich gegen die von Großkonzernen geführte Konkurrenz wie den Moviepark in Bottrop oder das Disneyland in Paris behaupten. Eine weitere Herausforderung: Das Phantasialand steht in einer Senke eines ehemaligen Braunkohleabbaus, der heute Umweltschutzgebiet ist. Deshalb kann sich der Park auch nicht wie andere ausdehnen. Für jede neue Attraktion müssen eine oder auch mehrere alte weichen. Es ist ein ewiges Hase- und Igel-Spiel: Was gestern noch die Kinderaugen zum Staunen gebracht und sich tief in die Erinnerungen eingegraben hat, kann beim nächsten Besuch schon wieder verschwunden sein. Für die Macher und Macherinnen bedeutet das: Was immer sie abreißen -das Neue muss spektakulärer sein. Der Zuschauer stürzt sich mit der Wildwasserbahn Chiapas in die steilste Wasserabfahrt der Welt und wirbelt mit dem europaweit einmaligen "Suspended Top Spin" Talocan durch einen aztekischen Tempel. Wunderwelten - sichtbar und unsichtbar - wie der Dschungel der Looping-Achterbahn Black Mamba. Die Protagonisten des Films nehmen uns mit hinter die Kulissen dieser Phantasien: 50.000 schwarze Schlangenkräuter hat Botanik-Chef Michael Jost für das letzte Großprojekt gekauft. Mehr gab es nicht in Nordrhein-Westfalen. Allein für die Welt von Klugheim hat Ausstatterin Annette Pieck 273 Laternen in der nahen Eifel handfertigen lassen. Oft sind es auch die Erfahrungen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die zur Entwicklung des Parks beitragen. Projektleiter Sebastian Jonas ist jede relevante Achterbahn der Welt gefahren, nur um für den Park die beste aller Bahnen bauen zu lassen. Spektakuläre Perspektiven und unglaubliche Geschichten rund um Nordrhein-Westfalens bekannteste Besucherattraktion.
No Angels - Jessica Wahls & Nadja Benaissa Vor genau zwanzig Jahren, startete die Girl-Band "No Angels" ihre fulminante Karriere. Nachdem sich die Band im Jahr 2001 in der Casting-Show "Popstars" gefunden hatte, lieferten sie in den Folgejahren einige Nummer-Eins-Hits ab: "Daylight in your Eyes", "No Angel" oder "Something about us" dürfen bis heute auf vielen Partys nicht fehlen! Umso mehr freuen sich Fans über das Comeback der vier Engel, die im kommenden Jahr auf Tour gehen werden. Zwei der Engel - nämlich Jessica Wahls und Nadja Benaissa - werden bei uns erzählen, wie es ihnen in den Jahren der musikalischen Pause ergangen ist, und mit welchen Gefühlen sie nun in die Zukunft blicken.
Gerburg Jahnke Sie gilt als Pionierin des weiblichen Kabaretts. In den 1980er Jahren etablierte sie eine neue Form des weiblichen Humors - frisch, frech, und durch Alltagsbeobachtungen geprägt. Zwölf Jahre lang sorgte Gerburg Jahnke als Gastgeberin der "Ladies Night" für mehr lustige Frauen im deutschen Fernsehen. Und auch sie selbst ist es noch immer, in ihrem Podcast mit Kollegin Lisa Feller, und nun endlich auch wieder auf der Bühne!
Prof. Dr. Hendrik Streeck Die vierte Corona-Welle rollt. Inzidenz-Zahlen, Intensivbetten-Belegung und Todesfälle von Covid-Patient:innen sind schon jetzt höher als vor einem Jahr. Zudem ist die Zahl der vollständig Geimpften auch nicht zufriedenstellend. Warum die Immunabwehr aber in diesem Fall so wichtig ist und was unser Immunsystem sonst noch für Aufgaben hat, erklärt uns der Mediziner und Virologe Hendrik Streeck.
Hardy Krüger jr. Er ist ein Weltenbürger: geboren in der Schweiz, aufgewachsen in Tansania und am Starnberger See, zog es ihn hinaus in die Welt, von Berlin nach New York, von St. Peter-Ording bis nach Australien. Sein Lebensweg ist geprägt von vielen Höhen und Tiefen. Mit dem plötzlichen Kindstod seines Sohnes vor zehn Jahren bricht die finsterste Zeit an, die er mit Alkohol betäubt. Es folgt die Scheidung, auch - so sagt er heute - weil er in seinem alten Leben gefangen war. Inzwischen ist er wieder glücklich verheiratet und schöpft Kraft aus seiner großen Patchworkfamilie.
Albrecht Schuch Er ist derzeit einer der erfolgreichsten Schauspieler Deutschlands und wurde allein in diesem Jahr neben dem "European Shooting Star" auch noch mit dem "International Actors Award" ausgezeichnet. Bekannt wurde der aus Jena stammende Schuch unter anderem als Hauptdarsteller des international erfolgreichen Sozialdramas "Systemsprenger" oder der ZDF Serie "Bad Banks". Aktuell mimt er den 2001 verstorbenen, aus der DDR stammenden Schriftsteller Thomas Brasch. Ausgleich zu seinen schwierigen Rollen, findet das mit Preisen überhäufte Ausnahmetalent bei Ausflügen in die Natur, beim Wandern, Schwimmen und Surfen.
Eugene Boateng Sein Vater hätte ihn gerne als Arzt gesehen, doch er folgte seinem Herzen und wurde Tänzer und Schauspieler. Mittlerweile ist Eugene Boateng aus dem deutschen Film nicht mehr wegzudenken. Nun kommt der gebürtige Düsseldorfer mit einem Film in die Kinos, der ihm auch persönlich sehr am Herzen liegt: In "Borga" spielt Boateng einen jungen Mann aus Ghana, der sich in Deutschland eine Zukunft aufbauen will. Eine Zukunft, für die er einen hohen Preis zahlt. Für seine Rolle gab's bereits den Deutschen Schauspielpreis und den Max Ophüls-Preis.
No Angels - Jessica Wahls & Nadja Benaissa Vor genau zwanzig Jahren, startete die Girl-Band "No Angels" ihre fulminante Karriere. Nachdem sich die Band im Jahr 2001 in der Casting-Show "Popstars" gefunden hatte, lieferten sie in den Folgejahren einige Nummer-Eins-Hits ab: "Daylight in your Eyes", "No Angel" oder "Something about us" dürfen bis heute auf vielen Partys nicht fehlen! Umso mehr freuen sich Fans über das Comeback der vier Engel, die im kommenden Jahr auf Tour gehen werden. Zwei der Engel - nämlich Jessica Wahls und Nadja Benaissa - werden bei uns erzählen, wie es ihnen in den Jahren der musikalischen Pause ergangen ist, und mit welchen Gefühlen sie nun in die Zukunft blicken.
Gerburg Jahnke Sie gilt als Pionierin des weiblichen Kabaretts. In den 1980er Jahren etablierte sie eine neue Form des weiblichen Humors - frisch, frech, und durch Alltagsbeobachtungen geprägt. Zwölf Jahre lang sorgte Gerburg Jahnke als Gastgeberin der "Ladies Night" für mehr lustige Frauen im deutschen Fernsehen. Und auch sie selbst ist es noch immer, in ihrem Podcast mit Kollegin Lisa Feller, und nun endlich auch wieder auf der Bühne!
Prof. Dr. Hendrik Streeck Die vierte Corona-Welle rollt. Inzidenz-Zahlen, Intensivbetten-Belegung und Todesfälle von Covid-Patient:innen sind schon jetzt höher als vor einem Jahr. Zudem ist die Zahl der vollständig Geimpften auch nicht zufriedenstellend. Warum die Immunabwehr aber in diesem Fall so wichtig ist und was unser Immunsystem sonst noch für Aufgaben hat, erklärt uns der Mediziner und Virologe Hendrik Streeck.
Hardy Krüger jr. Er ist ein Weltenbürger: geboren in der Schweiz, aufgewachsen in Tansania und am Starnberger See, zog es ihn hinaus in die Welt, von Berlin nach New York, von St. Peter-Ording bis nach Australien. Sein Lebensweg ist geprägt von vielen Höhen und Tiefen. Mit dem plötzlichen Kindstod seines Sohnes vor zehn Jahren bricht die finsterste Zeit an, die er mit Alkohol betäubt. Es folgt die Scheidung, auch - so sagt er heute - weil er in seinem alten Leben gefangen war. Inzwischen ist er wieder glücklich verheiratet und schöpft Kraft aus seiner großen Patchworkfamilie.
Albrecht Schuch Er ist derzeit einer der erfolgreichsten Schauspieler Deutschlands und wurde allein in diesem Jahr neben dem "European Shooting Star" auch noch mit dem "International Actors Award" ausgezeichnet. Bekannt wurde der aus Jena stammende Schuch unter anderem als Hauptdarsteller des international erfolgreichen Sozialdramas "Systemsprenger" oder der ZDF Serie "Bad Banks". Aktuell mimt er den 2001 verstorbenen, aus der DDR stammenden Schriftsteller Thomas Brasch. Ausgleich zu seinen schwierigen Rollen, findet das mit Preisen überhäufte Ausnahmetalent bei Ausflügen in die Natur, beim Wandern, Schwimmen und Surfen.
Eugene Boateng Sein Vater hätte ihn gerne als Arzt gesehen, doch er folgte seinem Herzen und wurde Tänzer und Schauspieler. Mittlerweile ist Eugene Boateng aus dem deutschen Film nicht mehr wegzudenken. Nun kommt der gebürtige Düsseldorfer mit einem Film in die Kinos, der ihm auch persönlich sehr am Herzen liegt: In "Borga" spielt Boateng einen jungen Mann aus Ghana, der sich in Deutschland eine Zukunft aufbauen will. Eine Zukunft, für die er einen hohen Preis zahlt. Für seine Rolle gab's bereits den Deutschen Schauspielpreis und den Max Ophüls-Preis.
In der "Sendung mit dem Elefanten" geht's heute um orange Früchte. Milo will wissen, wie viele Scheiben eine Mandarine hat und zählt einfach nach. Wie aus einem Knubbel eine saftige Apfelsine wird, zeigt der nächste Film. Lars, der kleine Eisbär, hat Bauchschmerzen und genießt es von seinen Freunden umsorgt zu werden. Hilfe bekommt auch Händchen, das seine Beule verbinden möchte. Eine vergessliche Katze sucht ihre Sprache. Und zum Schluss verabschieden sich Tanja und André mit einem Teddybär-Reim. Die Welt ist elefantastisch - Augen auf und mitgemacht! Der kleine blaue Elefant und seine Freunde präsentieren Geschichten zum Entdecken, Staunen und Mitlachen - extra für kleine Kinder. Mit dem "Elternticker" präsentiert "Die Sendung mit dem Elefanten" einen Service für Eltern, die die Sendung gemeinsam mit ihren Kindern sehen. Erwachsene erhalten durch Einblendungen während des laufenden Programms Informationen und Anregungen, wie sie ihr Kind zum Mitmachen animieren können. Auf diese Weise wird der Lerneffekt der Sendung bei den Kindern erhöht. Das ist das Ergebnis einer Begleitstudie, die das Internationale Zentralinstitut für das Jugend und Bildungsfernsehen (IZI) durchgeführt hat. Voraussetzung für die positive Wirkung des Fernsehens ist, dass Kinder nicht zu viel, die richtigen Sendungen und mit Begleitung der Eltern fernsehen.
Die Welt ist elefantastisch - Augen auf und mitgemacht! Der kleine blaue Elefant und seine Freunde präsentieren Geschichten zum Entdecken, Staunen und Mitlachen - extra für kleine Kinder.
Es lebt sich urgemütlich im Hamburger Hafenviertel - das findet auch Sandra Lindt, die hier mit ihrem sechsjährigen Sohn Dennis in einer hübschen Altbauwohnung zu Hause ist und in der Gegend eine kleine Reinigung betreibt. Nun aber sollen sämtliche Bewohner in Sandras Straße aus ihren Wohnungen vertrieben werden: Ein nahe gelegenes Unternehmen benötigt das Areal für eine Betriebserweiterung.
So leicht wollen die Anwohner jedoch nicht klein beigeben. Vor allem Sandra setzt sich vehement gegen den Abriss "ihrer" Straße zur Wehr. Um die widerspenstigen Mieter endlich loszuwerden, wird der smarte Rechtsanwalt Siegfried Hübner auf Sandra und ihre Nachbarn angesetzt. Als harmloser Erbe eines alten Bootsschuppens getarnt, soll er ihnen klarmachen, dass sie auf Dauer keine Chance gegen das mächtige Unternehmen haben.
Tatsächlich gelingt es ihm mit seiner charmanten Art, das Vertrauen der Bewohner, darunter die exzentrische Wahrsagerin Doris und der alte Seebär Herr Mertens, zu gewinnen. Selbst Sandra muss sich nach anfänglichem Misstrauen eingestehen, dass sie den gut aussehenden Siegfried sympathischer findet, als sie zugeben will. Der fühlt sich auch zu Sandra hingezogen, sodass er seinen ursprünglichen Auftrag fast vergisst.
Eigentlich stünde einer Romanze nichts im Weg, dennoch kommt Siegfried einfach nicht an Sandra, die alle seine Avancen zurückweist, heran. Sie hat ein Geheimnis, das sie um keinen Preis verraten will: Sie ist ein Messie. Unfähig, sich von Dingen zu trennen, gleicht ihr Zuhause einem chaotischen Labyrinth aus scheinbar nutzlosen Gegenständen. Aus Scham über diese Situation, mit der sie sich ihr gesamtes Leben zu verbauen droht, lässt sie schon seit Jahren niemanden mehr in ihre Wohnung.
Aber es ist natürlich nur eine Frage der Zeit, bis Siegfried durch einen Zufall von ihrem Messie-Dasein erfährt.
Julia Koschitz und Oliver Mommsen spielen ein wunderbar ungleiches Traumpaar in "Woran dein Herz hängt", einer pfiffigen Romantikkomödie, der es gelingt, eine klassische Lovestory mit einem ernsten Thema zu unterfüttern. Dabei wird das Messie-Syndrom, unter dem in Deutschland schätzungsweise zwei Millionen Menschen leiden, nicht als pure Staffage für eine Romanze genutzt, sondern als ernst zu nehmendes, seelisches Problem behandelt.
Deutschland hört auf mit der Atomkraft. Das wurde den Bürgern versprochen und bis 2022 sollen die letzten Atomkraftwerke vom Netz gehen. Doch der Atommüll bleibt. Über 10.000 Tonnen sind es mittlerweile. Und das ist nur der hoch radioaktive Anteil. Für die Entsorgung des strahlenden Mülls soll bis 2031 ein Endlager gefunden werden und 2050 in Betrieb gehen. Dort soll der Abfall mindestens 1 Million Jahre lang sicher gelagert werden. Doch welche Regionen Deutschlands kommen in Frage? Wie gefährlich ist so ein Endlager? Und was sagt die Wissenschaft zu Zeitplan und Sicherheit? Harte Fakten und fundierte Informationen zu diesem wichtigen Thema - bei Quarks.
Lach- und Sachgeschichten, heute mit - einer Dinosaurier-Suche, einer Kürbislaterne für Halloween, dem Geheimnis der Leuchtsterne, Käpt´n Blaubärs Ritt auf dem Kometen - und natürlich mit der Maus, dem Elefanten und der Ente. Gibt es noch lebende Dinosaurier? - Auch heute noch gibt es Urwälder. So zum Beispiel in Costa Rica. Hier leben Tiere, die Dinosauriern ganz schön ähnlichsehen: Leguane. Doch sind diese wirklich mit den großen Vorzeit-Riesen verwandt? Das Maus-Team macht eine Zeitreise. Charlie und Lola: Halloween - Halloween steht vor der Tür. Charlie und seine kleine Schwester Lola freuen sich, denn es gibt eine Halloween Party in der Schule. Dafür haben die Geschwister mit ihren Freunden eine große Überraschung vorbereitet. Aber als was soll sich Lola nur verkleiden? Kurz bevor die Party beginnt, kommt Lola auf ein ganz besonderes Kostüm, das sogar im Dunkeln leuchtet... Leuchtsterne - Welches Kind kenn sie nicht? Die Sterne an der Kinderzimmerdecke, die leuchten, wenn man das Licht ausmacht. Aber was bringt die Sterne überhaupt zum Leuchten? Um die Frage zu beantworten, besucht Armin eine Fabrik, in der die Sterne produziert werden. Käpt'n Blaubär: Ritt auf dem Kometen - Die Bärchen beobachten Sternschnuppen. Blaubär erzählt, die Gelegenheit ergreifend, von seinem Ritt auf einem Kometen, der drohte die Erde zu zerstören und von ihm in eine andere Bahn gelenkt wurde. Redaktion: Joachim Lachmuth (WDR) Bildmaterial im Internet unter www.ard-foto.de Pressekontakt: WDR Kommunikation, Lena Schmitz, Tel. 0221 - 220-7121 planpunkt, Marc Meissner, Stephan Tarnow, Tel. 0221 - 9125570
Weil sich der Farmer am Fuß verletzt hat, holt er einen jungen Helfer zur Unterstützung an den Hof. Aber der beschäftigt sich lieber mit seinem Smartphone als Bitzer zur Hand zu gehen. Natürlich passt er haargenau auf, dass ihn der Farmer nicht beim Faulenzen erwischt. Das bringt Shaun und die Schafe auf eine Idee.
Die Tiere und ihre menschlichen Begleiter leben im Zoo so eng zusammen wie nirgendwo sonst. Auf wenigen Quadratkilometern wird gearbeitet, gelebt, geboren und gestorben, gejagt und ganz viel gefühlt. WILDER WILDER WESTEN erzählt die vielen kleinen Geschichten dieser Welt - emotional, authentisch und originell. So gelingt ein tiefer Einblick hinter die Kulissen, so nah und so bewegend wie nie zuvor. Die neue WDR-Zoo-Serie zeigt faszinierende Tiere und unvergleichliche Typen, wie sie nur NRW zu bieten hat.
Im Allwetterzoo Münster muss Leopardenkater Jarome unters Messer. Seine Kralle ist tief eingewachsen. Die Zoo-Tierärzte können ihm seine Schmerzen nur mit einer Operation nehmen. Aber damit nicht genug: Der Leopard muss zusätzlich eine Magenspiegelung und ein Ultraschall des Herzens über sich ergehen lassen. Außerdem versucht das Zoo-Team sein Sperma zu konservieren, denn diese Leopardenart ist sehr bedroht. Ob der Großkater diese lange Prozedur unbeschadet übersteht?
In der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen ist Tierpflegerin Kathi zu Tränen gerührt, weil Seelöwenbaby Fridolin das erste Mal mit seiner Mama auf die Außenanlage darf. Doch der Kleine ziert sich. Wird die Gruppe den Nachwuchs freundlich aufnehmen oder lauern Gefahren?
In La Vera gibt es die größte Loro-Sammlung der Welt. Und zwei zugelaufene Hunde: Jola und Foxy. Irgendwann sind sie gekommen, um zu bleiben. Heute müssen beide sehr tapfer sein: Impfungen stehen an. Das kann doch einen echten Streuner nicht schocken, sollte man meinen...
Im Aquarium sind zwei verletzte Meeresschildkröten abgegeben worden, die gesund gepflegt werden müssen. Sie haben sich in Fischernetzen verheddert und Verletzungen an den Flossen - wie so oft. Leider ist der Platz im Becken noch besetzt von einem weiteren Patienten. Der soll nun heute freigelassen werden.
Spätestens seit dem Erfolg von Fotoplattformen wie Instagram, Flickr oder Pinterest ist klar, wie groß das Interesse an Fotografie und ganz besonderen Locations hierfür ist.
Auch in unserem Westen gibt es jede Menge Orte, Gebäude und Landschaften, die über die verschiedenen Plattformen enorm an Anziehungskraft gewonnen haben. Das gilt nicht nur für den Kölner Dom, das wohl meist fotografierte Bauwerk in unserem Land, sondern auch für den Landschaftspark Nord in Duisburg oder die Externsteine im Teutoburger Wald. Und die Kirschblüten in Bonn begeistern immer wieder viele Menschen ebenso sehr wie die Lavendelfelder im Lippeland.
#UnserWesten begleitet ambitionierte Hobby-Fotografen*innen aus NRW auf ihren Fotoexpeditionen durch den Westen zu bekannten und weniger bekannten Orten. In die "Toscana des Westens" auf den Kalvarienberg in der Eifel zum Beispiel bis nach Hamm zu dem größten Hindutempel in unserem Bundesland.
Wir erzählen spannende und unterhaltende Geschichten rund um diese Orte und zeigen die beeindruckend schönen Bilder der Fotografinnen und Fotografen und natürlich auch unserer Zuschauerinnen und Zuschauer.
Und übrigens: Alle Foto-Locations eignen sich auch hervorragend als Ausflugsziel ohne Kamera.
Für die einen ist es leckere Heimatküche, für die anderen ist es ein Graus: Graupen, dicke Bohnen oder auch saure Nierchen - sie spalten die Nation. Wer kennt das nicht: Speisen, die man als Kind schon nicht mochte, kommen bis heute nicht in den Topf. Die Gastgeber Sabine Heinrich und Björn Freitag trauen sich an ungeliebte Speisen heran und sind überzeugt, dass man die Geschmacksknospen eines jeden Menschen verführen kann. Der Spitzenkoch veredelt traditionelle Gerichte mit raffinierten Zutaten und versucht sie gesund und köstlich zu gestalten.
Moritz A. Sachs, den viele als Klaus Beimer aus der "Lindenstraße" kennen, war schon als Kind ein Schleckermäulchen und aß gerne saure Nierchen und Schnecken - außergewöhnlich! Mit 13 Jahren hat er zu Hause das sonntägliche Kochen übernommen, heute bereitet er täglich eine möglichst gesunde Mahlzeit zu. Eigentlich ist Moritz A. Sachs ein Krautfreund, mit Ausnahme von Sauerkraut: "Am schlimmsten ist es noch in Kombination mit Kassler aus dem Backofen und Kartoffelpüree."
Da Moritz A. Sachs aber auf jeden Fall ein Fleisch-Fan ist, wird Björn Freitag ihm eine dicke Rippe marinieren, mit Zwiebeln anbraten und lange im Ofen schmoren lassen. Dazu gibt es Sauerkraut à la Björn: Es wird mit Mangosaft und Sekt veredelt und könnte so eventuell eine neue Chance bekommen. Sabine Heinrich freut sich auf gute Gespräche am Küchentresen und leckeren Wein. Ob Moritz A. Sachs am Ende sagen kann: Und es schmeckt doch!?
- Folge 4: Die Botschafterin der Bäume aus dem Sauerland
Der "Land und lecker"-Bus rollt wieder durchs Land. An Bord sechs gut gelaunte Bäuerinnen, die sich gegenseitig auf ihre Höfe einladen. Auf ihrer kulinarischen Reise genießen sie Köstlichkeiten aus der Region und das, was die Landküche so zu bieten hat. Am Ende der Reise steht die Frage aller Fragen: Wer hat das beste Menü gekocht? Wer holt den Titel nach Hause?
Die Gastgeberin der heutigen Folge kommt aus dem Sauerland und lebt in einem 200 Jahre alten Fachwerkhaus auf einem Bilderbuch-Hof. Hildegard Hansmann-Machula hat viele Leidenschaften: Sie engagiert sich für ihre Familie und die Tiere auf dem Hof. Am liebsten aber sitzt sie auf dem Trecker oder arbeitet mit der Motorsäge im Wald. Zudem gibt sie waldpädagogische Kurse für Kinder und ist im Auftrag der "Landesvereinigung Milch" an Schulen aktiv. Sie liebt gutes Essen und betreibt schon länger mit anderen Landfrauen einen eigenen kulinarischen Blog im Netz. Für die Land und lecker-Ladies wird sie Kürbisse vom Hof ihrer Cousine verarbeiten und die Damen außerdem mit einem Steak in Walnusskruste und Vanille-Parfait an beschwipsten Pflaumen verwöhnen.
Aber es geht nicht nur ums Kochen und die "Landlust". Die Filme erzählen auch spannende Familiengeschichten. Die modernen Landfrauen sind Unternehmerinnen, die "um ihre Scholle kämpfen" und dabei spannende und kreative Wege einschlagen. Alle Frauen gewähren einen Einblick in ihren Arbeitsalltag und erzählen ihre ganz persönliche Geschichte, die jede mit dem Leben auf dem Land verbindet. Garniert wird das Ganze mit leckeren Gerichten, die Lust auf gute Landküche machen.
- Vielschichtiger Genuss aus dem Ofen - Was macht Aufläufe so beliebt? Björn Freitag widmet sich einem Klassiker: Auflauf in all seinen Varianten. Welche Auflaufarten gibt es bei uns im Westen? Schmecken Fertigaufläufe genauso gut wie selbstgemachte? Was macht einen guten Auflauf aus? Es wird traditionell: Reny Rüger, die Expertin für historische Küche aus dem Freilichtmuseum Lindlar, kocht gemeinsam mit Björn Freitag einen typischen NRW-Auflauf. Ganz traditionell im holzbefeuerten Ofen. Authentischer geht es nicht! Die ultimative Resteverwertung für die ganze Familie: Der Spitzenkoch zeigt, wie es geht und dass beim Resteauflauf der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind. Wie gut sind Fertigaufläufe und Fertigwürzen? Björn Freitag und Ernährungswissenschaftlerin Dr. Brigitte Bäuerlein nehmen Verpackung, Inhalt und Zusatzstoffe ganz genau unter die Lupe. Wie Tiefkühllasagne hergestellt wird, sieht sich der Vorkoster direkt beim Produzenten an. Außerdem: Björns Lieblingsauflauf nach Familienrezept und eine süße Variante aus NRW.
- Festessen mit Martinsgans - eine Spezialität vom Niederrhein Die Gans zum Martinstag - das ist zwar im ganzen Land bekannt und in vielen Gegenden Tradition. Aber sie ist tatsächlich eine Spezialität vom Niederrhein. Hier sind Gänse typisch für die ganze Region, die immer berühmt war für ihre "weißen Weiden". Weiß wegen der riesigen Gänseherden, die sich auf den Wiesen tummelten. Hier liebt man im Frühjahr die Gänseeier als Leckerbissen. Und im Herbst, wenn die Gänse wegen der zunehmenden Kälte nicht mehr frei auf den Weiden laufen können, werden sie geschlachtet und als Festtagsbraten verspeist. Ein solches Festessen gönnte man sich um den 11. November, dem Martinstag, als letzte üppige Mahlzeit, bevor die Adventsfastenzeit beginnt, mit der man sich auf Weihnachten vorbereiten soll. Eine schöne Tradition, die die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz heute wieder aufnehmen. Natürlich haben sich die beiden rund um den Gänsebraten ein komplettes Menü ausgedacht, mit dem passenden Wein. Und Martina und Moritz verraten eine Menge Tipps zum perfekten Gelingen.
- Kunst auf dem Land: zu Gast im Seewerk in Moers-Kapellen Mit den Veränderungen in der Stadt und auf dem Land beschäftigt sich die aktuelle ARD-Themenwoche "Stadt. Land. Wandel". Westart schaut deshalb sowohl auf städtische als auch auf ländliche kulturelle Projekte. Ländlich wie das Seewerk, ein Forum für zeitgenössische Kunst. Kunst umgeben von Äckern, Wiesen und einem riesigen Park mit altem Baumbestand. Am Silbersee in Moers-Kapellen hat das Ehepaar Angelika und Frank Merks diesen Traum verwirklicht. Auf dem Gelände einer ehemaligen Weinbrandfabrik organisieren sie Ausstellungen, Performances und Music-Events. Der Beuys-Schüler Anatol Herzfeld hat hier seine letzten Jahre verbracht und das ganze Areal als Atelier benutzt. Das Seewerk hat ihm ein Museum gewidmet. In einer Sonderausstellung sind zur Zeit Arbeiten des Düsseldorfer Künstlers Manuel Franke zu sehen. Den Skulpturenpark hat die Bildhauerin Irmin Kamp gestaltet. Und dann gibt es noch den Theaterraum. Gerade wird er vom Schlosstheater Moers genutzt. Am 7. November feiert hier Franz Kafkas "Der Prozess" nach langer Corona-Pause zum zweiten Mal Premiere. Inszeniert hat das Stück der Intendant und Regisseur Ulrich Greb. Mit ihm und dem Ehepaar Merks spricht Westart-Moderatorin Siham El-Maimouni über den Reiz, große Kunst auf dem platten Land zu präsentieren.
- Bilderbuch Heimat: Streifzug durch Deutschland in drei Bänden Ganz Deutschland gibt es jetzt auf 2112 Seiten und über 6000 Bildern - Architektur und Autos, Kunst und Kirchen, Maschinen und Menschen, Fabriken und Felder. Drei opulente Bände präsentieren Deutschland mit Texten, Karten und Fotos im XXL-Format. Sie laden ein zum Stöbern und Studieren. Zu entdecken ist alles, was das Land an Landschaft, Kultur und Lebensart zu bieten hat - von den ostfriesischen Inseln bis Oberbayern und von Aachen bis zur sächsischen Schweiz. "Deutschland - Kultur und Landschaft" ist im Könemann-Verlag erschienen. Die Texte sind außerdem in 33 Sprachen übersetzt über die App "CultShare" erhältlich.
- Wie wollen wir leben? Die Stadt der Zukunft gestalten Deutschlands Städte und Dörfer verändern sich. Strukturwandel, soziale Differenzierung und Corona haben Spuren hinterlassen. Einerseits herrscht Leerstand, andererseits Wohnungsnot. Es gibt aber auch beeindruckende Beispiele dafür, wie die Menschen ihr Lebensumfeld selbst umgestalten. Auch mit der Stadt der Zukunft beschäftigt sich die ARD-Themenwoche "Stadt. Land. Wandel". Westart hat sich in Bochum umgeschaut und zusammen mit der Architektin und Stadtplanerin Yasemin Utku Orte besucht, die für Aufbruch und Eigeninitiative stehen. Rund um die bisher vernachlässigte Rottstraße ist ein Kreativviertel mit Theater, Kunst und Cafés entstanden. Und an der Stühmeyerstraße ist aus einer ehemaligen Eisenhütte die "KoFabrik" geworden. Hier treffen sich Nachbarn, Projektmacherinnen und Geschäftsleute, um gemeinsam ein lebenswertes Miteinander zu schaffen.
- Wiederentdeckung eines Rebells: Filmporträt des Schriftstellers Thomas Brasch - Ein Universum aus Tönen: Der Klangkünstler Christof Schläger auf Zeche Zollverein
Die 70er sind da! Mit popolangen Haaren, mit grenzdebilen Trimm-Dich-Comics, die ein zu dick gewordenes Volk auf Trab bringen sollen, und mit "Disco-Musik", die bereits ahnen lässt, was in den folgenden Jahrzehnten an schaurigen Klängen auf die Menschen zukommen wird.
Ohne Zweifel, das sind die 70er. Unter anderem.
Denn die 70er sind auch die Friedenspolitik eines Willy Brandts und Walter Scheels, es sind die Kämpfe für die Rechte der Frauen und der Homosexuellen. Es ist die aufkommende Anti-AKW-Bewegung, die letztlich zur Gründung der Grünen führt, und es sind die Anschläge der RAF bis hin zum Tod von Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer.
Die 70er waren ohne Zweifel ein wildes Jahrzehnt, in dem aus der etwas staubigen Bundesrepublik ein Land wurde, in dem Kontroversen plötzlich offen ausgetragen werden.
Der WDR lässt die 70er noch einmal Revue passieren: mit spannendem, manchmal tragischem und bisweilen auch skurrilem Originalmaterial streifen wir durch ein Jahrzehnt, das sich tatsächlich vor allem durch eines auszeichnet: Jederzeit war alles möglich. Außenpolitisch ein Jahrzehnt des aufeinander Zugehens, innenpolitisch Jahre des Umbruchs und der Emanzipation, aber auch der Angst vor einer zu großen Macht des Staates.
Modisch zuerst ein krampfhaftes Festhalten am Hippie-Style, dann geht es glitzernd durch die Disconacht. Und während die Kinder sich blaue Flecken mit Klack-Klack-Kugeln holen, Jugendliche auf der Tanzfläche eng umschlungen den "Blues" tanzen und Erwachsene sich auf Trimm-Dich-Pfaden durch den Wald quälen, schildern prominente Zeitzeugen wie Bettina Böttinger, Anouschka Renzi, Uwe Ochsenknecht, Hannes Jaenicke, Ann-Kathrin Kramer, Christine Westermann, Hugo Egon Balder und Norbert Blüm ihre ganz persönlichen 70er Jahre.
Mit Gastgeber Christoph Sieber und mit Susanne Pätzold, Philip Simon, Puppenspieler Michael Hatzius, Musiker Tobi Hebbelmann sowie den Gästen Ozan Akhan, Sarah Bosetti, Tobias Mann und Maxi Schafroth
"Kölle Allah", so könnte künftig der Muezzin von Kölner Moscheen herab rufen, wenn sich durchsetzt, was der Kabarettist Ozan Akhan und die Schauspielerin Susanne Pätzold sich farbenfroh ausmalen: die Karnevalisierung des rheinischen Islam. Jetzt, wo Kölns Oberbürgermeisterin den Ruf des Muezzin amtlich erlauben will.
"Weitermachen!", so ruft Gastgeber Christoph Sieber allen zu, die sich in den so genannten sozialen Medien vor allem mit Hass und Morddrohungen hervortun: weitermachen, wenn die Meinungsfreiheit nichts mehr gelten und stattdessen die mittelalterliche Hexenjagd wieder aufgenommen werden soll.
"Genießen Sie den Klimawandel!", so verabschiedet sich Philip Simon nach Gedanken zur Cannabis-Legalisierung: spricht es und zieht sich in seinen Spind zurück wie einst Diogenes in seine Tonne.
Durch "Friday for Früher", eine Senioren-Demonstration gegen hektischen Aktionismus bei der Rettung der Welt, durch Tobias Mann, der im bundesdeutschen Politikbetrieb gelernt hat, wie Niederlagen in Siege umzumünzen sind, mit Sarah Bosetti, die auch beim Nachdenken über das "Pimmelgate" des Hamburger Innensenators in Poesie verfällt, sowie mit dem Bajuwaren Maxi Schafroth, dem Berliner Puppenspieler Michael Hatzius und seinen sächselnden Schweinen sowie nicht zuletzt mit Tobi Hebbelmann und seiner in allen Sprachen verständlichen Musik begeistern die "Mitternachtsspitzen" erneut so viele Zuschauerinnen und Zuschauer im Wartesaal am Dom wie vor Corona. Wetten, dass ...?
Meine Sendung "Sträter" zu nennen, ist zwar egozentrisch und unkreativ, passt aber, da ich verhältnismäßig häufig drin vorkomme. Mit ‚häufig' meine ich die ganze Zeit", kommentiert der Gastgeber.
Zu Gast im Harbour Club in Köln-Mülheim sind die Moderatorin Ruth Moschner, die sich für Torsten Sträter ein ganz besonderes Outfit angezogen hat, und Stand-up Comedian Maxi Gstettenbauer. Ebenfalls mit dabei ist Comedian Tino Bomelino, der dem Gastgeber eine kuriose Sammlung von Feel-Bad-Produkten präsentiert, die niemand haben will.
In der Rubrik "Kammanommakucken" mit Filmen, "diemannommakuckenkann" stellt Sträter "Shining" vor und outet sich als Stephen King-Fan: "Auf Krawall gebürstete Bernhardiner, Zirkuspersonal im Gully, psychotische Autos, das ganze gruselige Zeug", dafür kann er sich begeistern.
Darüber hinaus lässt sich Sträter diesmal über "eine der schlimmsten Furunkeln im Untenrum der Sprache" aus, nämlich über die Abkürzung: ASAP. Und in "Spiel es noch einmal, Sam" stellt er ein weiteres nostalgisches Spielzeug vor: Die Kinderpost - "der erste Pop-up-Store für Pansen, die gern verbeamtet werden wollten."
In einem neuen Film aus der Reihe "Sträter sucht Heim" sieht man Sträter beim Gemüseanbau auf dem Land - nichts für schwache Nerven.
Sie waren freizügig, wild und bunt - die 70er Jahre. Und dieses besondere Lebensgefühl spiegelt sich auch in den großen Musik-Hits von damals wider, die uns über die Jahrzehnte bis heute begleitet haben. Evergreens von ABBAs "Dancing Queen" über "Ma Baker" von Boney M. und den Udo Lindenberg-Klassiker "Andrea Doria" bis hin zu bekannten Schlagern à la "Immer wieder sonntags" von Cindy und Bert oder liedgewordene Provokationen wie "Bobby Brown" vom "Enfant terrible" der 70er Jahre, Frank Zappa - hier sind alle Hits vertreten.
Eine Reise durch ein Jahrzehnt des gesellschaftlichen wie musikalischen Umbruchs und Neuanfangs - von Disco über Schlager bis hin zu Rock und den Anfängen elektronischer Musik. Mit kompetenten Reiseleitern wie Henning Krautmacher, Margie Kinsky, Marijke Amado, Ireen Sheer und vielen Menschen aus NRW.
"Ab in die 70er" - das bedeutet: ab in die Erinnerung an eine besonderes Stück Musikgeschichte. 90 Minuten Ohrwürmer, die man nur ganz schwer wieder loswird.