Tim Raue Der Berliner Starkoch wurde bereits mit 23 "Aufsteiger des Jahres" und gehört nun mit seinem Restaurant zu den 50 Besten der Welt. Kein Grund sich auszuruhen! Im Gegenteil, nun hat er sein eigenes TV-Format "Herr Raue reist! So schmeckt die Welt". Er nimmt uns mit auf kulinarische Reisen in sechs Länder. Raue war begeistert von Land, Leuten und Essen - sieben Kilo hat er zugenommen! "Es war wunderbar - nur der Döner schmeckt in Berlin besser als in Istanbul."
Sebastian Ströbel Der Schauspieler ist seit 2014 das Gesicht der ZDF-Erfolgsserie "Die Bergretter". Seit sieben Jahren dreht er in Ramsau in der Steiermark, riskiert in der Bergwelt immer auch sein Leben. Ein Job, der dem vierfachen Familienvater einiges abverlangt -physisch wie mental. Er liebt diese Grenzerfahrung. Ohne Schrammen und Prellungen fährt er nie nach Hause. Und alleine der Weg nach Hause ist eine Herausforderung für sich, denn er fährt jedes Wochenende ins 2000 km entfernte Hamburg zu seiner Familie.
Wolke Hegenbarth Als pubertierende Alex mischte sie in "Mein Leben und ich" ihr Umfeld auf, als Taucherin ging sie mit Haien auf Tuchfühlung und auch ansonsten ist Wolke Hegenbarth nicht gerade zimperlich, wenn es darum geht, berufliche und private Herausforderungen zu meistern. Auch als junge Mutter durfte und musste sie sich ganz neuen Aufgaben stellen - und erlebte dabei schlaflose Nächte. Im Kölner Treff wird die beliebte Schauspielerin zudem von Heiratsplänen der besonderen Art berichten.
Heinz Rudolf Kunze Er ist Rocksänger, Liedermacher, Schriftsteller, Pop-Poet und längst Kult. Seine Markenzeichen sind Brille und Haltung, er feiert sein 40-jähriges Bühnenjubiläum und ist einer der wichtigsten Liedermacher Deutschlands. Mit seinem Erfolgshit "Dein ist mein ganzes Herz" gelang ihm in den 80-ern der kommerzielle Durchbruch. In einem ehemaligen Flüchtlingslager geboren und in Osnabrück groß geworden, schaffte er stets den Spagat zwischen Chart-Pop und hohem künstlerischen und gesellschaftlichen Anspruch. Mit uns blickt er auf sein bewegtes Leben zurück, begleitet von prominenten Weggefährten, Panikattacken und dem Wunsch, seine Fans noch lange unterhalten zu können.
Shary Reeves Wenn die Kölnerin einen Tweet über sich selbst verfassen müsste, würde sie sich wie folgt vorstellen: "Mein Name ist Shary Reeves, ich habe mit meinem wunderbaren Ex-Kollegen Ralph Caspers sehr lange die Sendung "Wissen macht Ah!" moderiert und ansonsten mache ich alles, worauf ich neugierig bin und Bock habe." Und das scheint auch zu stimmen! Man kennt sie als "Marienhof"-Schauspielerin, Sängerin, Moderatorin und auch als Fußballerin.
Maja Göpel Aufgewachsen in einer ökologischen Hausgemeinschaft am Rande von Bielefeld, beginnt sie schon mit 14 Jahren der Frage nachzugehen, warum wir als Gesellschaft nicht die Welt schaffen, die wir uns als Individuen wünschen. Als studierte Medienwirtin, promovierte Politökonomin und Nachhaltigkeitswissenschaftlerin arbeitet sie heute an den Schnittstellen von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Für sie ist Strukturwandel keine Zumutung, sondern ein Chance. Die Transformationsforscherin ist überzeugt davon, dass es Zeit ist, neu zu denken und zu träumen, wer wir eigentlich sein wollen. Was sie sich darunter vorstellt und wie so ein "neues" Leben aussehen könnte, erzählt Maja Göpel im Kölner Treff.
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Zu Gast sind:
Tim Raue Der Berliner Starkoch wurde bereits mit 23 "Aufsteiger des Jahres" und gehört nun mit seinem Restaurant zu den 50 Besten der Welt. Kein Grund sich auszuruhen! Im Gegenteil, nun hat er sein eigenes TV-Format "Herr Raue reist! So schmeckt die Welt". Er nimmt uns mit auf kulinarische Reisen in sechs Länder. Raue war begeistert von Land, Leuten und Essen - sieben Kilo hat er zugenommen! "Es war wunderbar - nur der Döner schmeckt in Berlin besser als in Istanbul."
Sebastian Ströbel Der Schauspieler ist seit 2014 das Gesicht der ZDF-Erfolgsserie "Die Bergretter". Seit sieben Jahren dreht er in Ramsau in der Steiermark, riskiert in der Bergwelt immer auch sein Leben. Ein Job, der dem vierfachen Familienvater einiges abverlangt -physisch wie mental. Er liebt diese Grenzerfahrung. Ohne Schrammen und Prellungen fährt er nie nach Hause. Und alleine der Weg nach Hause ist eine Herausforderung für sich, denn er fährt jedes Wochenende ins 2000 km entfernte Hamburg zu seiner Familie.
Wolke Hegenbarth Als pubertierende Alex mischte sie in "Mein Leben und ich" ihr Umfeld auf, als Taucherin ging sie mit Haien auf Tuchfühlung und auch ansonsten ist Wolke Hegenbarth nicht gerade zimperlich, wenn es darum geht, berufliche und private Herausforderungen zu meistern. Auch als junge Mutter durfte und musste sie sich ganz neuen Aufgaben stellen - und erlebte dabei schlaflose Nächte. Im Kölner Treff wird die beliebte Schauspielerin zudem von Heiratsplänen der besonderen Art berichten.
Heinz Rudolf Kunze Er ist Rocksänger, Liedermacher, Schriftsteller, Pop-Poet und längst Kult. Seine Markenzeichen sind Brille und Haltung, er feiert sein 40-jähriges Bühnenjubiläum und ist einer der wichtigsten Liedermacher Deutschlands. Mit seinem Erfolgshit "Dein ist mein ganzes Herz" gelang ihm in den 80-ern der kommerzielle Durchbruch. In einem ehemaligen Flüchtlingslager geboren und in Osnabrück groß geworden, schaffte er stets den Spagat zwischen Chart-Pop und hohem künstlerischen und gesellschaftlichen Anspruch. Mit uns blickt er auf sein bewegtes Leben zurück, begleitet von prominenten Weggefährten, Panikattacken und dem Wunsch, seine Fans noch lange unterhalten zu können.
Shary Reeves Wenn die Kölnerin einen Tweet über sich selbst verfassen müsste, würde sie sich wie folgt vorstellen: "Mein Name ist Shary Reeves, ich habe mit meinem wunderbaren Ex-Kollegen Ralph Caspers sehr lange die Sendung "Wissen macht Ah!" moderiert und ansonsten mache ich alles, worauf ich neugierig bin und Bock habe." Und das scheint auch zu stimmen! Man kennt sie als "Marienhof"-Schauspielerin, Sängerin, Moderatorin und auch als Fußballerin.
Maja Göpel Aufgewachsen in einer ökologischen Hausgemeinschaft am Rande von Bielefeld, beginnt sie schon mit 14 Jahren der Frage nachzugehen, warum wir als Gesellschaft nicht die Welt schaffen, die wir uns als Individuen wünschen. Als studierte Medienwirtin, promovierte Politökonomin und Nachhaltigkeitswissenschaftlerin arbeitet sie heute an den Schnittstellen von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Für sie ist Strukturwandel keine Zumutung, sondern ein Chance. Die Transformationsforscherin ist überzeugt davon, dass es Zeit ist, neu zu denken und zu träumen, wer wir eigentlich sein wollen. Was sie sich darunter vorstellt und wie so ein "neues" Leben aussehen könnte, erzählt Maja Göpel im Kölner Treff.
In der "Sendung mit dem Elefanten" geht es heute um St. Martin. Wer war eigentlich der heilige St. Martin und warum ist er so berühmt? Das zeigen wir in einer Lachgeschichte. Malin bastelt eine wunderschöne Laterne und wir sind bei einem echten Martins-Zug mit dabei. Frisch gebackene Weckmänner führen ein lustiges Ballett auf und es gibt jede Menge stimmungsvolle Lieder zum Mitsingen! Die Welt ist elefantastisch - Augen auf und mitgemacht! Der kleine blaue Elefant und seine Freunde präsentieren Geschichten zum Entdecken, Staunen und Mitlachen - extra für kleine Kinder.
Eigentlich waren sie ja ein tolles Team, der aufstrebende Geschäftsmann Marc Paulke und seine quirlige Frau Katrin. Aber seit einem Jahr leben die beiden getrennt. Während Katrin sich als Dolmetscherin durchschlägt, ist Marc nicht nur die Karriereleiter hinaufgeklettert, sondern auch drauf und dran, wieder zu heiraten. Die Anwältin Sandra sucht mit ihrer zukünftigen Schwiegermutter schon das Brautkleid aus, als die Bombe platzt: In einem Anflug von Nostalgie sagt Katrin vor der Richterin "Nein" zur Scheidung. Während Marc alle Hände voll zu tun hat, den Hochzeitstermin zu verschieben und die enttäuschte Sandra zu besänftigen, kommt er in noch ärgere Bedrängnis: Als sein konservativer Chef Stollwang für eine wichtige Geschäftsverhandlung eine Dolmetscherin engagiert, trifft Marc der Schlag - ausgerechnet seine Noch-Ehefrau Katrin soll ihm zur Seite stehen. Da das harmonische Familienleben seiner Mitarbeiter zu Stollwangs Firmenphilosophie gehört, muss Marc befürchten, dass die Wahrheit über seine gescheiterte Ehe ihn die Beförderung zum Juniorpartner kosten wird. In seiner Not bittet er Katrin, für die Dauer der Zusammenarbeit noch einmal die Mustergattin zu spielen. Obwohl Marc bei diesem Doppelspiel tausend Tode stirbt, bringt er die Verhandlungen zum Abschluss. Ein großer Teil des Erfolges geht dabei auf Katrins Konto, die nicht nur als Übersetzerin, sondern auch als liebende Ehefrau alle überzeugt - hat Marc den nächsten Scheidungstermin etwa zu früh anberaumt!?
Katrin Paulke (Sandra Speichert) Marc Paulke (Michael von Au) Elisabeth Paulke (Johanna Von Koczian) Herbert Paulke (Ivan Desny) Sandra Wulff (Johanna Christine Gehlen) Jaques Garbay (Michael Greiling) Lulu Weber (Natascha Bonnermann) Dr. Ewald Stollwang (Peer Jäger)
Wellen gehören zu den ursprünglichsten und faszinierendsten Naturgewalten. Nichts entzieht sich ihrer Kraft. Sie formen Küsten und Strände und versorgen das Meer mit Sauerstoff. Doch sie sind auch unberechenbar: Monsterwellen tauchen plötzlich aus dem Nichts auf - riesige Wände aus Wasser. Lange galten sie als Seemannsgarn, heute sind Wissenschaftler diesem rätselhaften Phänomen auf der Spur. Wie entstehen solche riesigen Wellen? Wie gefährlich sind sie, zum Beispiel für Kreuzfahrtschiffe? Und: Kann man Monsterwellen vorhersagen?
Ein Tsunami in der Nordsee? Wenn man an gefährliche Riesenwellen denkt, hat jeder gleich die schlimmen Bilder des Tsunamis im Kopf, der an Weihnachten 2004 in Südostasien viele Menschen das Leben gekostet hat. Kann so etwas eigentlich auch in der Nordsee vorkommen? Die klassische Lehrmeinung besagt, dass eine solche Welle in dem scheinbar endlos flachen Wasser der Nordsee zu schnell an Energie verlieren würde. Doch dann stoßen Forscher auf auffällige Berichte aus dem 19. Jahrhundert. Kann es sich bei der Riesenwelle um einen Tsunami gehandelt haben?
Big Wave Surfen in Nazaré In Portugal gibt es einen Ort mit rekordverdächtigen Wellen: Nazaré. Die einheimischen Fischer nennen die Wellen mit bis zu dreißig Meter Höhe "die Witwenmacher". Selbst für Big-Wave-Surfer wie Sebastian Steudtner bedeuten sie eine Herausforderung. Quarks erklärt, warum die Wellen so nah am Strand so riesig werden können und mit welcher Technik Big-Wave-Surfer den Ritt auf dem Monster überleben können.
In zwei Sachgeschichten zeigt "Die Sendung mit der Maus": Essen muss auch für alle, die in der Stadt wohnen, nicht immer von weit her kommen. In der Stadt gibt es kaum Platz, um Obst und Gemüse anzubauen oder Rinder zu züchten. Allerdings gibt es Leute, die sich überlegt haben, wie man auch hier Nahrungsmittel herstellen und Tiere züchten kann. Während das Maus-Team entdeckt, was Aquaponik ist, wollen Imke und Miriam, dass ihre Nachbarschaft grüner wird: Sie bauen mit Freunden ein Beet selbst. Schritt für Schritt zeigen sie, was sie alles brauchen, damit am Ende Pflanzen in der Stadt wachsen können - sogar solche, die sie essen können.
- Sankt Martin Trudes Tier hat für den Laternenumzug heute Abend ganz viele Bastelsachen gesammelt. Dann aber bringt Trude überraschend die kleine Sinja mit, die auch eine Laterne basteln möchte. So wird das Tier doch tatsächlich genötigt zu teilen - ausgerechnet an St. Martin!
Die Tiere und ihre menschlichen Begleiter leben im Zoo so eng zusammen wie nirgendwo sonst. Auf wenigen Quadratkilometern wird gearbeitet, gelebt, geboren und gestorben, gejagt und ganz viel gefühlt. WILDER WILDER WESTEN erzählt die vielen kleinen Geschichten dieser Welt - emotional, authentisch und originell. So gelingt ein tiefer Einblick hinter die Kulissen, so nah und so bewegend wie nie zuvor. Die neue WDR-Zoo-Serie zeigt faszinierende Tiere und unvergleichliche Typen, wie sie nur NRW zu bieten hat.
In der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen muss Rentierdame Hope heute in Narkose gelegt werden. Ihre Vorderklaue wächst schief und bereitet ihr ständig Schmerzen. Die Zootierärzte wollen sie deshalb kürzen, doch Hope verträgt die Betäubung nicht. Sie wacht nicht auf. Das Zooteam ist sehr besorgt. Ob Rentier Hope es schaffen wird?
In der Großfluganlage des Allwetterzoos Münster gedeihen die Gänsegeier prächtig. Alleine in diesem Jahr sind zwei Vögel geschlüpft. Nun müssen die jungen Tiere den Zoo verlassen. Sie sollen in Bulgarien ausgewildert werden. Die Reise ist lang und zunächst müssen sie eingefangen werden. Keine leichte Aufgabe für die Tierpfleger, denn die Geier haben scharfe Krallen und Schnäbel.
Im Aquarium in Münster ist heute Putztag. Darüber freut sich vor allem ein Kuhkofferfisch mit Namen Erbse. Er lebt seit 15 Jahren hier und ist der heimliche Star des Zoos. Über saubere Scheiben freut er sich riesig, dann kann er die Besucher nämlich besser sehen.
Auf dem größten künstlichen Eisberg der Welt, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, bekommen die Pinguinküken zur Identifizierung einen Mikrochip implantiert. Dafür müssen die Jungtiere von den Eltern getrennt werden, aber das gefällt ihnen gar nicht.
Auf die Schimpansen wartet im Außengehege heute eine ganz besonders "kalte" Überraschung: ein Riesenbrocken Früchteeis. Tierärztin Sara hofft bei Ihrem "Experiment", dass sich die Affen anstrengen, um an die gefrorenen Früchte zu kommen.
"Das ist das Haus, das ich mir leisten kann", sagt Sabine Müller aus Köln und guckt sich in ihrem neuen Heim um. Noch steht sie in einem Rohbau aus viel Holz, kaum größer als ein Bauwagen, aber Sabine ist glücklich. Die Zahntechnikerin will in einem Minihaus irgendwo in der Nähe von Köln wohnen - abends Lagerfeuer vor dem Haus, morgens mit der Straßenbahn zur Arbeit und nicht jeden Monat teure Miete zahlen.
Laura Kampf wohnt schon in ihrem Minihaus in Köln - und hat noch nie jemanden um Erlaubnis gefragt. Sie setzt auf die Mobilität ihres Hauses. Wenn irgendetwas nicht mehr passt, zieht sie einfach weiter, mit dem Haus, das die 35-Jährige selbst gebaut hat. Als Berufsbastlerin will sie flexibel bleiben. Deshalb steht das Haus einfach in ihrer Werkstatt. Ihr privates Umfeld fordert sie mit ihrer Unabhängigkeit manchmal heraus, denn bei aller Anerkennung für ihren Lebensstil - nur wenige ihrer Freunde würden so leben wollen.
Das Minihaus auf Rädern: sinnvolles Wohnkonzept in den immer voller werdenden Städten - oder doch eine Nische für Romantiker und Idealisten?
Familie Jüngst aus Hemer sucht schon lange nach einem Haus für sich und ihre wachsende Rasselbande. Sie suchen in ihrem alten Viertel, denn da ist Katharina aufgewachsen und möchte hier nicht weg. Bezahlbar musste es sein, gefunden haben sie es mittlerweile auch, aber es scheint eigentlich zu klein zu sein! Nicht aber für Sabine Binkenstein. Unsere Baufachfrau kitzelt mit Durchbrüchen, neuen Wänden und Umgestaltung alles aus dem Schmuckkästchen heraus. Nur - wie viel Arbeit eine Kernsanierung macht, damit hat die Familie dann doch nicht gerechnet. Aber zum Glück steht ihnen ja auch Baufuchs Ulf Hogräfer tatkräftig zur Seite.
- Ausmisten, aufräumen, Ordnung schaffen! Sechs Regeln zum Erfolg Ordnung ist das halbe Leben - aber das gilt nicht für jeden. Gerade in Homeoffice-Zeiten wurde das Zuhause auch zum Arbeitsplatz. Der Schreibtisch überfüllt, die Wäsche bleibt liegen und der Vorratsschrank könnte auch mal wieder aussortiert werden - das Chaos ist vorprogrammiert. Diese Probleme kennt auch das Ehepaar Hanke. Michaela und Olaf aus Recklinghausen haben sich gemeldet, um dem Chaos den Kampf anzusagen. Hauswirtschaftsmeisterin Yvonne Willicks erklärt ihnen, wie man mit den sechs goldenen Willicks'schen- Regeln zielgerichtet zum Erfolg gelangt. Und welcher Chaos-Typ sind Sie? Horten Sie gerne oder wird lieber alles aufgeschoben, bis die Unordnung komplett über Sie hereinbricht? Die Kölner Psychotherapeutin Sandra Sangsari ordnet gemeinsam mit Yvonne Willicks die verschiedenen Typen ein und gibt Ratschläge, was man tun kann, um dem Chaos zu entkommen. Und dabei erfährt Yvonne Willicks auch, wie man es Zuhause mit einer Perfektionistin wie ihr aushält. Neben Ratgebern und Ordnungs-Blogs findet man im Internet zahlreiche vermeintliche Hilfsmittel, sogenannte Gadgets. Aber bringen diese kleinen Helferlein wirklich die gewünschte Zeitersparnis oder ist es nur rausgeworfenes Geld? Gemeinsam mit dem Lifestyle-Influencer Tim Matyla aus Haltern am See hat Yvonne Willicks fünf Haushaltshelfer getestet. Doch es geht nichts über die praktischen Tipps und Tricks der gelernten Hauswirtschaftsmeisterin.
Michi Griesebach ist ein begnadeter Koch, der auch jenseits der Herdplatte nichts anbrennen lässt. Ausgerechnet mit dem einflussreichen Restaurantkritiker Harry Dumont hat er es sich vor Jahren jedoch richtig verdorben, als er ihm die Frau ausspannte. Seither schreibt Dumont gnadenlos alles nieder, was Michi kocht. Mit der Eröffnung des Nobelrestaurants "La Duck" steht der Showdown bevor: Um sich für den erwarteten Verriss von Dumont zu revanchieren, schreckt Michi vor nichts zurück: Durch einen Zufall lernt er dessen erwachsene Tochter Helene kennen, die ihre kulinarisch überfrachtete, aber emotional kalte Kindheit überwinden will. Hilfe sucht sie bei Michis Bruder Volker, einem renommierten Psychologen. Weil dieser aber gerade indisponiert ist, nutzt Michi die unverhoffte Chance zur verdeckten Operation und nimmt unter dessen Namen die Behandlung auf. Doch durch Helene und die ungewohnte Perspektive kommt bei dem rachedurstigen Kochzentriker plötzlich einiges in Bewegung - nicht nur in Bezug auf die Liebe, sondern auch auf die eigene vernachlässigte Tochter.
Michi Griesebach (Fritz Karl) Harry Dumont (Herbert Knaup) Helene Dumont (Christina Hecke) Volker Griesebach (Martin Brambach) Sandra Griesebach (Therese Hämer) Giovanni van Houten (Filip Peeters) Serge (Stipe Erceg) Patrizia (Sylta Fee Wegmann) Alice Vogel (Lena Heese) Sigrun Vogel (Sybille J. Schedwill) Maria Caspari (Dagmar Sachse) Taxifahrer (Oliver Fleischer) Journalistin (Katja Liebing) Dimitri (Kleber Valim) Neuling (Daniel Kremner) Marie Steinke (Nele Kiper)
Der "Land und lecker"-Bus rollt wieder durchs Land - an Bord sechs gut gelaunte Bäuerinnen, die sich gegenseitig auf ihre Höfe einladen. Auf ihrer kulinarischen Reise genießen sie Köstlichkeiten aus der Region und das, was die Landküche so zu bieten hat. Am Ende der Reise steht die Frage aller Fragen: Wer hat das beste Menü gekocht? Wer holt den Titel nach Hause?
Heute geht es an den Rand des Ruhrgebiets, nach Dorsten. Hier leben Dorothee Vortmann und ihre Familie. Die beiden Söhne Johannes und Benedikt lieben das Leben auf dem Bauernhof und jeder hat schon jetzt seinen eigenen Aufgabenbereich. Johannes, der Hofnachfolger, ist der Technik-Fuchs. Bruder Benedikt und Papa Andreas kümmern sich mit Hingabe um die Tiere - und das sind so einige: 5.500 Hühner, 70 Schweine, 70 Damhirsche, Gänse, Enten und ein Esel. Die Vermarktung von Eiern und Erdbeeren sind die wichtigsten Standbeine des kleinen Familienunternehmens. Für ihr Landmenü wird Gastgeberin Dorothee einiges vom Hof servieren: Roulade vom Bentheimer Schwein mit grünen Bohnen - frisch vom Feld natürlich.
Aber es geht nicht nur ums Kochen und die "Landlust". Die Filme erzählen auch spannende Familiengeschichten. Die modernen Landfrauen sind Unternehmerinnen, die "um ihre Scholle kämpfen" und dabei spannende und kreative Wege einschlagen. Alle Frauen gewähren einen Einblick in ihren Arbeitsalltag und erzählen ihre ganz persönliche Geschichte, die jede mit dem Leben auf dem Land verbindet. Garniert wird das Ganze mit leckeren Gerichten, die Lust auf gute Landküche machen.
Es ist wieder soweit - in der Sendereihe "Meisterküche" zeigt Yvonne Willicks einmal mehr kulinarische Highlights des Jahres. Ob gekocht, gebacken oder gemixt - die verschiedenen WDR-Expertinnen und -Experten stehen für abwechslungsreiche und leckere Gerichte, feinstes Gebäck, bunte Drinks und edle Cocktails. Jede Folge liefert vielfältige Blickweisen auf einzelne kulinarische Themen. Eine geballte Kompetenz, die Appetit macht!
Beim WDR-Publikum sind sie seit Jahren schon Kult: Martina Meuth und Bernd "Moritz" Neuner-Duttenhofer! Passend zur kühlen Jahreszeit und zum Motto der Sendung haben die beiden Köche ein deftiges Rezept für den Ofen ausgesucht, ein Fenchelgratin, der das Zeug zum Lieblingsessen hat.
Björn Freitag zelebriert mal edle Sterneküche, mal bodenständige Gerichte und zum Thema "Grill & Ofen" passen seiner Meinung nach würzig marinierte Spareribs richtig gut!
Das Heimathäppchen-Team rund um Anja Tanas setzt auch dieses Mal auf Zutaten aus NRW. Koteletts bekommen eine Apfel-Kräuter-Füllung und kommen auf den Tischgrill. Kürbisspalten baden erst in Apfelweinmarinade und gesellen sich dann auf den Rost. Dazu gibt es einen deftig, bunten Grünkohlsalat. Heimatliche Genüsse, die Lust aufs Nachkochen machen!
Bartender Nic Shanker weiß: Deftige Gerichte brauchen kräftige, aromatische Drinks. Sein Cocktail "Milky Delicious" ist schön cremig und trumpft mit einem Mix aus Minze, Amaretto und Calvados auf. Bei der alkoholfreien BBQ-Limo gelingt es dem Barkeeper, rauchige Aromen aufs Leckerste mit Pflaumen und Äpfeln zu kombinieren.
- Perfekte Saucen - Genießer-Rezepte für Braten, Gulasch und Ragout Die Sauce ist für viele ja das Wichtigste auf dem Teller, sie ist das Konzentrat der verwendeten Zutaten, das Herzstück ihres Geschmacks. Natürlich nicht automatisch, dafür muss man schon was tun. Und schon gar nicht helfen und nützen dabei die Pülverchen, die die Lebensmittelindustrie dafür zur Verfügung stellt. Deshalb zeigen die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz, worauf es ankommt und wie man eine herzhafte, konzentrierte und aromatische Sauce auf den Teller bringt. Eine gute Sauce zieht man aus den Stücken, die Knochen, Sehnen und Gallerte liefern, denn das alles gibt einer Sauce Kraft und Stand. Und dazu liefern sie zugleich ein saftiges Stück Fleisch. Zum Beispiel ein kerniger Brustkern vom Rind, ein Schmorbraten von der Lammschulter, ein saftiges Gulasch oder ein schmackhaftes Ragout vom Huhn. Wie man das alles hinkriegt und was dazu als Beilage gut passt, das zeigen Martina und Moritz in der heutigen Sendung.
- Leidenschaft für moderne Kunst: Zu Besuch in der Kunstsammlung Philara in Düsseldorf Es war die Verwirklichung eines Traums. Aus einer unscheinbaren Glasfabrik im quirligen Düsseldorfer Szeneviertel Flingern hat der Kunstsammler Gil Bronner ein privates Museum für seine hochkarätige Kollektion Philara gemacht. In den letzten 25 Jahren hat er rund 1500 Werke zusammengetragen, darunter Arbeiten von Thomas Ruff, Katharina Fritsch oder Andreas Gursky, aber auch von Absolvent:innen der Düsseldorfer Kunstakademie. Zu ihnen gehören auch die Künstler:innen, deren Collagen in der aktuellen Sonderausstellung "Attempts to be Many" bis zum 23. Januar 2022 zu sehen sind. Auf einem Rundgang durch seine Sammlung hat Westart-Moderatorin Siham El-Maimouni mit Gil Bronner über die Sammelleidenschaft und die Lust am Entdecken gesprochen.
- Nähe und Distanz: Das Roadmovie "Mein Sohn" mit Anke Engelke in der Hauptrolle Wie schwer es ist loszulassen, wenn Kinder erwachsen werden - darum geht es in dem berührenden Roadmovie "Mein Sohn". Nach einem schweren Skateboard-Unfall soll Jason (Jonas Dassler) in einer Spezial-Klinik in der Schweiz behandelt werden. Seine Mutter Marlene (Anke Engelke) packt den zunächst widerstrebenden Jungen in ihr Auto, um ihn von Berlin aus einmal quer durch Deutschland zu fahren. Unterwegs brechen alte Konflikte auf. Jason ist ein Draufgänger, der sich ein Leben ohne Abenteuer gar nicht vorstellen kann. Marlene dagegen ist es gewohnt, nachdenklich und fürsorglich zu sein. Wie die beiden umeinander kreisen, sich voneinander entfernen und wieder annähern, ist großartig gespielt - von Nachwuchsstar Jonas Dassler ebenso wie von Anke Engelke. Am 18. November startet "Mein Sohn" in den Kinos.
- Poetry Slam für Taube: Kai Fobbes Videoprojekt "Ohne Worte" Literatur übersetzt in Mimik und Gebärden - das ist die Idee hinter Kai Fobbes Videoprojekt "Ohne Worte". Der Wuppertaler Künstler beschäftigt sich schon seit Längerem mit Gebärden in der Kunst. Für "Ohne Worte" hat er Texte bekannter Literaten ausgewählt. Rafael-Evitan Grombelka, Gebärdendolmetscher, Lyriker und Deutschlands berühmtester tauber Poetry Slammer, hat sie voller Poesie in Gestik und Mimik übersetzt. Kai Fobbe hat ihn und andere "Poetry Deaf Slammer" dabei gefilmt. Die Videos projiziert er auf Theaterfassaden. Aus den geschriebenen Worten entsteht so ein visuelles Gesamtkunstwerk, das Hörende und Gehörlose unterschiedlich, aber gemeinsam erleben. Zu sehen sind die Videos zwischen November 2021 und Februar 2022 an verschiedenen Orten im öffentlichen Raum in Nordrhein-Westfalen.
- Analog und digital: Regisseur Luk Perceval erzählt die Geschichte des Müßiggängers Oblomow neu Keine Lust auf gar nichts. Am liebsten auf dem Sofa herumlungern. Bloß keine Anstrengung, erst recht keine Hektik. So sieht das Leben des russischen Romanhelden Oblomow aus. Theaterregisseur Luk Perceval hat ihn aus dem 19. Jahrhundert in die Jetztzeit geholt und zum "Helden" seiner neuen Inszenierung gemacht. "Oblomow revisited" ist ein außergewöhnliches digital-analoges Theaterprojekt. Westart über ein Experiment zwischen analog und digital, Illusion und Fiktion, bei dem das Theater neue Wege geht.
- Die Unvollendeten: Thomas von Steinaeckers "Buch der gescheiterten Kunstwerke" Sie ist eines von den wohl bekanntesten unvollendeten Werken: Beethovens 10. Symphonie, die er kurz vor seinem Tod zu komponieren begann. Außer dem Tod gibt es viele Gründe, warum Künstler:innen ein einmal begonnenes Werk nicht zu Ende bringen. Mal ist es Größenwahn, mal die Angst vorm Versagen. Mal versiegt die Inspiration, mal fehlt es an Geld. Der Schriftsteller Thomas von Steinaecker hat den unvollendeten Werken aus Literatur, Musik, Film und Architektur ein Buch gewidmet. Darin erzählt er überraschende Geschichten hinter dem Scheitern und zeigt, dass manch fallengelassene Idee ein erstaunliches Nachleben hat.
Kommissar William Wisting gerät unter einen schweren Verdacht: Hat der Chefermittler mit manipulierten Beweisen dafür gesorgt, dass ein Unschuldiger seit 17 Jahren im Gefängnis sitzt? Das behauptet der Anwalt von Vidar Haglund, der als Frauenmörder verurteilt wurde.
Für die Medien sind die Anschuldigungen gegen den landesweit bekannten Ermittler eine skandalträchtige Topstory. Wistings Tochter Line versucht vergeblich, das mit einer Geschichte auf der Titelseite über einen aktuellen Mordfall zu verdrängen. Während Haglund auf freien Fuß kommt, wird Wisting vom Dienst freigestellt. Die Leitung der Ermittlungen überträgt Polizeichefin Andrea Vetti der sichtbar überforderten Torunn.
Unterdessen verschwindet wieder eine junge Frau: Die attraktive Bloggerin Linnea Kaupang hatte erst vor kurzem wegen eines Stalkers Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Doch der Ermittler Benjamin Fjeld hatte ihren Verdacht nicht ernstgenommen und tut sich nun schwer mit dem Fall. Während die Polizei in alle Richtungen ermittelt, fürchten Linneas Eltern, dass sie das Opfer eines Verbrechens wurde.
William Wisting (Sven Nordin) Line Wisting (Thea Green Lundberg) Nils Hammer (Mads Ousdal) Frank Robekk (Gard Bjørnstjerne Eidsvold) Benjamin Fjeld (Lars Berge) Torunn Borg (Kjersti Sandal) Christine Thiis (Ulrikke Døvigen) Andrea Vetti (Irina Eidsvold-Tøien) Bjørg Karin (Heidi Goldmann) Maren (Amy Black Ndiaye) Joachim Andresen (Daniel Frikstad) Knut Frost (Lars Sørbø) Morten By (Lars Bonnevie Hjort) Linnea Kaupang (Thea Sofie Loch Næss) Hanne Kaupang (Ellen Dorrit Petersen) Magnus Kaupang (Nils Jørgen Kaalstad) Vidar Haglund (Christoffer Staib)
Die Polizei von Larvik sucht nach der Bloggerin Linnea Kaupang. Trotz der Hinweise auf einen Freitod der 19-Jährigen glauben ihre Eltern an eine Entführung. Das Vertrauen in das Ermittlerduo Benjamin und Torunn haben sie verloren. In ihrer Verzweiflung wenden sie sich an den vom Dienst suspendierten Kommissar William Wisting. Obwohl er sich damit strafbar macht, begibt sich der kaltgestellte Chefermittler mit einem Ex-Kollegen auf die Suche.
Für Frank, der seit Jahren vergeblich herausfinden will, was seiner Nichte zugestoßen ist, gibt es keinen Zweifel, wer hinter Linneas Verschwinden steckt: der inzwischen freigelassene Vidar Haglund, den die Polizei vor 17 Jahren mit manipulierten Beweisen hinter Gitter gebracht hatte. Der führt die beiden jedoch an der Nase herum und gibt Wisting einen Hinweis, der diesen in weitere Schwierigkeiten bringt.
Weil herauskommt, dass Wisting unerlaubterweise weiter ermittelt, lässt ihn Polizeichefin Andrea Vetti festnehmen. Verlassen kann sich der Kommissar nur auf seine Tochter Line, deren Recherchen zu einem anderen Mordfall sie immer näher an das Verschwinden Linneas führen.
William Wisting (Sven Nordin) Line Wisting (Thea Green Lundberg) Nils Hammer (Mads Ousdal) Frank Robekk (Gard Bjørnstjerne Eidsvold) Benjamin Fjeld (Lars Berge) Torunn Borg (Kjersti Sandal) Christine Thiis (Ulrikke Døvigen) Andrea Vetti (Irina Eidsvold-Tøien) Bjørg Karin (Heidi Goldmann) Maren (Amy Black Ndiaye) Joachim Andresen (Daniel Frikstad) Knut Frost (Lars Sørbø) Morten By (Lars Bonnevie Hjort) Linnea Kaupang (Thea Sofie Loch Næss) Hanne Kaupang (Ellen Dorrit Petersen) Magnus Kaupang (Nils Jørgen Kaalstad) Vidar Haglund (Christoffer Staib)
Torsten Sträter startet diese Ausgabe mit einem "matschigen Sprach-Gulasch-Panoptikum nicht so guter Redewendungen". So echauffiert er sich unter anderem über den Ausdruck "so nach dem Motto" und den Begriff "Geringverdiener". Es folgt "der kleine Lichtbildvortrag Buenos DIAS" zur Cranger Kirmes, dem "Todesstern und den Jahrmärkten".
Zu Gast im Kölner Harbour Club sind diesmal die Kabarettistin Sarah Bosetti und der Schauspieler Dietmar Bär. Comedian Tino Bomelino schlägt Sträter eine Reihe erfolgsversprechender Geschäftsideen vor, die nicht ganz ernst zu nehmen sind.
In einem Film aus der Reihe "Sträter sucht Heim" backt Sträter ein Brot mit einer sehr speziellen Zutat und in "Spiel es noch einmal, Sam" geht es um ein Relikt aus seiner Kindheit: "Fang den Ball.
Mit Gastgeber Christoph Sieber und mit Susanne Pätzold, Philip Simon, Puppenspieler Michael Hatzius, Musiker Tobi Hebbelmann sowie den Gästen Ozan Akhan, Sarah Bosetti, Tobias Mann und Maxi Schafroth
"Kölle Allah", so könnte künftig der Muezzin von Kölner Moscheen herab rufen, wenn sich durchsetzt, was der Kabarettist Ozan Akhan und die Schauspielerin Susanne Pätzold sich farbenfroh ausmalen: die Karnevalisierung des rheinischen Islam. Jetzt, wo Kölns Oberbürgermeisterin den Ruf des Muezzin amtlich erlauben will.
"Weitermachen!", so ruft Gastgeber Christoph Sieber allen zu, die sich in den so genannten sozialen Medien vor allem mit Hass und Morddrohungen hervortun: weitermachen, wenn die Meinungsfreiheit nichts mehr gelten und stattdessen die mittelalterliche Hexenjagd wieder aufgenommen werden soll.
"Genießen Sie den Klimawandel!", so verabschiedet sich Philip Simon nach Gedanken zur Cannabis-Legalisierung: spricht es und zieht sich in seinen Spind zurück wie einst Diogenes in seine Tonne.
Durch "Friday for Früher", eine Senioren-Demonstration gegen hektischen Aktionismus bei der Rettung der Welt, durch Tobias Mann, der im bundesdeutschen Politikbetrieb gelernt hat, wie Niederlagen in Siege umzumünzen sind, mit Sarah Bosetti, die auch beim Nachdenken über das "Pimmelgate" des Hamburger Innensenators in Poesie verfällt, sowie mit dem Bajuwaren Maxi Schafroth, dem Berliner Puppenspieler Michael Hatzius und seinen sächselnden Schweinen sowie nicht zuletzt mit Tobi Hebbelmann und seiner in allen Sprachen verständlichen Musik begeistern die "Mitternachtsspitzen" erneut so viele Zuschauerinnen und Zuschauer im Wartesaal am Dom wie vor Corona. Wetten, dass ...?
"Ich feiere Jürgen Becker, weil er zu den großartigsten Menschen gehört, die ich in meinem Leben kennenlernen durfte. Er ist das, was man heute im positiven Sinne als Gutmensch bezeichnet: ein guter Mensch".
Anlässlich des 60. Geburtstags des großen Kölner Kabarettisten und jahrelangen Gastgeber der WDR "Mitternachtsspitzen", Jürgen Becker, feiert Kabarett-Urgestein Wilfried Schmickler seinen langjährigen Weggefährten und Freund im Ersten. In zahlreichen Ausschnitten und persönlichen Erinnerungen aus über 30 Jahren erinnert Schmickler an persönliche Geschichten und unvergessene Auftritte des Jubilars."
Wir sehen den jungen Kabarettisten Jürgen Becker als Mitinitiator der "Stunk-Sitzung", mit der er fast nebenbei vor fast 30 Jahren den Kölner Karneval revolutionierte. Und sich dabei auch noch an seine eigentliche Aufgabe erinnerte: den Mächtigen gehörig auf den Zahn zu fühlen.
Wir tauchen zusammen mit Wilfried Schmickler ein in ein Füllhorn an kabarettistischen Highlights aus dem langjährigen Schaffen Jürgen Beckers: Von den "Mitternachtsspitzen", das "Missionswerk rheinischen Frohsinns" und dem "Dritten Bildungsweg", bis hin zu seinen zahlreichen Soloprogrammen, die ihn zu einem der wichtigsten und witzigsten Kabarettisten Deutschland machen. Schmickler erzählt von Beckers Vorlieben, sich mit der katholischen Kirche anzulegen, gern auch mit dem Kardinal persönlich, seinem ganz persönlichen Bildungsauftrag, seiner Vorliebe zu nackten Menschen in seinen Programmen über Sex und vieles mehr. Und er erzählt auch, was Jürgen Becker auf gar keinen Fall tun sollte: Singen! Natürlich tut er's trotzdem...
Und wir sehen den Menschen Jürgen Becker, der nicht nur via Kabarett Missstände satirisch aufbereitet, sondern selbst aktiv wird und echtes soziales Engagement zeigt.
Wer könnte das alles besser feiern als eben Wilfried Schmickler, der seit Jahrzehnten an der Seite von Jürgen Becker kluges Kabarett macht, sein berühmtes "Aufhören, Herr Becker..." in den WDR "Mitternachtsspitzen" hat inzwischen Kultstatus bei den Zuschauerinnen und Zuschauern. Gott sei Dank denkt Jürgen Becker im wahren Leben auch mit 60 Jahren noch lange nicht ans Aufhören.
Torsten Sträter startet diese Ausgabe mit einem "matschigen Sprach-Gulasch-Panoptikum nicht so guter Redewendungen". So echauffiert er sich unter anderem über den Ausdruck "so nach dem Motto" und den Begriff "Geringverdiener". Es folgt "der kleine Lichtbildvortrag Buenos DIAS" zur Cranger Kirmes, dem "Todesstern und den Jahrmärkten".
Zu Gast im Kölner Harbour Club sind diesmal die Kabarettistin Sarah Bosetti und der Schauspieler Dietmar Bär. Comedian Tino Bomelino schlägt Sträter eine Reihe erfolgsversprechender Geschäftsideen vor, die nicht ganz ernst zu nehmen sind.
In einem Film aus der Reihe "Sträter sucht Heim" backt Sträter ein Brot mit einer sehr speziellen Zutat und in "Spiel es noch einmal, Sam" geht es um ein Relikt aus seiner Kindheit: "Fang den Ball.
Kommissar William Wisting gerät unter einen schweren Verdacht: Hat der Chefermittler mit manipulierten Beweisen dafür gesorgt, dass ein Unschuldiger seit 17 Jahren im Gefängnis sitzt? Das behauptet der Anwalt von Vidar Haglund, der als Frauenmörder verurteilt wurde.
Für die Medien sind die Anschuldigungen gegen den landesweit bekannten Ermittler eine skandalträchtige Topstory. Wistings Tochter Line versucht vergeblich, das mit einer Geschichte auf der Titelseite über einen aktuellen Mordfall zu verdrängen. Während Haglund auf freien Fuß kommt, wird Wisting vom Dienst freigestellt. Die Leitung der Ermittlungen überträgt Polizeichefin Andrea Vetti der sichtbar überforderten Torunn.
Unterdessen verschwindet wieder eine junge Frau: Die attraktive Bloggerin Linnea Kaupang hatte erst vor kurzem wegen eines Stalkers Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Doch der Ermittler Benjamin Fjeld hatte ihren Verdacht nicht ernstgenommen und tut sich nun schwer mit dem Fall. Während die Polizei in alle Richtungen ermittelt, fürchten Linneas Eltern, dass sie das Opfer eines Verbrechens wurde.
William Wisting (Sven Nordin) Line Wisting (Thea Green Lundberg) Nils Hammer (Mads Ousdal) Frank Robekk (Gard Bjørnstjerne Eidsvold) Benjamin Fjeld (Lars Berge) Torunn Borg (Kjersti Sandal) Christine Thiis (Ulrikke Døvigen) Andrea Vetti (Irina Eidsvold-Tøien) Bjørg Karin (Heidi Goldmann) Maren (Amy Black Ndiaye) Joachim Andresen (Daniel Frikstad) Knut Frost (Lars Sørbø) Morten By (Lars Bonnevie Hjort) Linnea Kaupang (Thea Sofie Loch Næss) Hanne Kaupang (Ellen Dorrit Petersen) Magnus Kaupang (Nils Jørgen Kaalstad) Vidar Haglund (Christoffer Staib)
Urlaub in Dänemark - das ist eine gelungene Mischung aus intakter Natur und großer Kultur, Dorfidylle und moderner Metropole. Tamina Kallert und Stefan Pinnow haben schon viele Regionen des Landes erkundet. Sie nehmen die Zuschauer noch einmal mit auf die Sonneninsel Bornholm mit ihren Puderzuckerstränden und der größten Burgruine in Nordeuropa und nach Seeland zum Renaissanceschloss Frederiksborg und ins Wikingerschiffsmuseum in Roskilde. Das Highlight ihrer Fünen-Reise war für Tamina Kallert die "Verabredung" mit dem Märchenerzähler Hans Christian Andersen. Und auf dem Gendarmenpfad an der Flensburger Förde bekam sie einen Blick in die deutsch-dänische Vergangenheit. Immer wieder einen Besuch wert ist die Hauptstadt Kopenhagen - traditionell, futuristisch und jung zugleich.
Bornholm - die Sonneninsel Unvergessen bleibt für Tamina Kallert der Aufstieg auf die "Helligdomsklipperne", die Heiligen Klippen an der Steilküste im Norden: Hier musste sie ihr Hollandrad 22 Meter hochschleppen. Aber der Ausblick war die Anstrengung wert. Dafür war der Besuch der "Hammershus", der größten mittelalterlichen Festungsanlage Nordeuropas, einfach nur "der Hammer".
Seeland und Kopenhagen Das Freilichtmuseum "Sagnlandet Lejre" bei Roskilde fand Stefan Pinnow total faszinierend: Hier können Feriengäste eintauchen in das Leben der Menschen vor 2.000 Jahren und müssen selbst Mehl mahlen und Feuer mit einem Feuerstein machen. Das wackelige Urzeit-Kanu aus einem Baumstamm tauschte er allerdings gerne wieder gegen sein Fahrrad. In Kopenhagen war für den Freizeitpark-Fan der "Tivoli", der älteste Freizeitpark der Welt, einer der Höhepunkte. Tamina Kallert hingegen geriet zufällig in den Wachwechsel vor Schloss Amalienborg.
Fünen und die dänische Südsee Tamina Kallert hatte sich mit Hans Christian Andersen verabredet - und traf den Schauspieler Torben Iversen, der seit vielen Jahren in die Rolle des Märchendichters schlüpft. Er hatte sie nach Odense eingeladen, um ihr in der drittgrößten Stadt Dänemarks Geschichten über den berühmten Sohn des Landes zu erzählen, ihr sein Geburtshaus und das Museum zu zeigen. Eine Märchenstadt fand Tamina Kallert auf der Insel Ærø: Der kleine Ort Ærøskøbing steht komplett unter Denkmalschutz und ist hyggelig - gemütlich, idyllisch, typisch dänisch.
Der "Land und lecker"-Bus rollt wieder durchs Land - an Bord sechs gut gelaunte Bäuerinnen, die sich gegenseitig auf ihre Höfe einladen. Auf ihrer kulinarischen Reise genießen sie Köstlichkeiten aus der Region und das, was die Landküche so zu bieten hat. Am Ende der Reise steht die Frage aller Fragen: Wer hat das beste Menü gekocht? Wer holt den Titel nach Hause?
Heute geht es an den Rand des Ruhrgebiets, nach Dorsten. Hier leben Dorothee Vortmann und ihre Familie. Die beiden Söhne Johannes und Benedikt lieben das Leben auf dem Bauernhof und jeder hat schon jetzt seinen eigenen Aufgabenbereich. Johannes, der Hofnachfolger, ist der Technik-Fuchs. Bruder Benedikt und Papa Andreas kümmern sich mit Hingabe um die Tiere - und das sind so einige: 5.500 Hühner, 70 Schweine, 70 Damhirsche, Gänse, Enten und ein Esel. Die Vermarktung von Eiern und Erdbeeren sind die wichtigsten Standbeine des kleinen Familienunternehmens. Für ihr Landmenü wird Gastgeberin Dorothee einiges vom Hof servieren: Roulade vom Bentheimer Schwein mit grünen Bohnen - frisch vom Feld natürlich.
Aber es geht nicht nur ums Kochen und die "Landlust". Die Filme erzählen auch spannende Familiengeschichten. Die modernen Landfrauen sind Unternehmerinnen, die "um ihre Scholle kämpfen" und dabei spannende und kreative Wege einschlagen. Alle Frauen gewähren einen Einblick in ihren Arbeitsalltag und erzählen ihre ganz persönliche Geschichte, die jede mit dem Leben auf dem Land verbindet. Garniert wird das Ganze mit leckeren Gerichten, die Lust auf gute Landküche machen.
Es ist wieder soweit - in der Sendereihe "Meisterküche" zeigt Yvonne Willicks einmal mehr kulinarische Highlights des Jahres. Ob gekocht, gebacken oder gemixt - die verschiedenen WDR-Expertinnen und -Experten stehen für abwechslungsreiche und leckere Gerichte, feinstes Gebäck, bunte Drinks und edle Cocktails. Jede Folge liefert vielfältige Blickweisen auf einzelne kulinarische Themen. Eine geballte Kompetenz, die Appetit macht!
Beim WDR-Publikum sind sie seit Jahren schon Kult: Martina Meuth und Bernd "Moritz" Neuner-Duttenhofer! Passend zur kühlen Jahreszeit und zum Motto der Sendung haben die beiden Köche ein deftiges Rezept für den Ofen ausgesucht, ein Fenchelgratin, der das Zeug zum Lieblingsessen hat.
Björn Freitag zelebriert mal edle Sterneküche, mal bodenständige Gerichte und zum Thema "Grill & Ofen" passen seiner Meinung nach würzig marinierte Spareribs richtig gut!
Das Heimathäppchen-Team rund um Anja Tanas setzt auch dieses Mal auf Zutaten aus NRW. Koteletts bekommen eine Apfel-Kräuter-Füllung und kommen auf den Tischgrill. Kürbisspalten baden erst in Apfelweinmarinade und gesellen sich dann auf den Rost. Dazu gibt es einen deftig, bunten Grünkohlsalat. Heimatliche Genüsse, die Lust aufs Nachkochen machen!
Bartender Nic Shanker weiß: Deftige Gerichte brauchen kräftige, aromatische Drinks. Sein Cocktail "Milky Delicious" ist schön cremig und trumpft mit einem Mix aus Minze, Amaretto und Calvados auf. Bei der alkoholfreien BBQ-Limo gelingt es dem Barkeeper, rauchige Aromen aufs Leckerste mit Pflaumen und Äpfeln zu kombinieren.
- Perfekte Saucen - Genießer-Rezepte für Braten, Gulasch und Ragout Die Sauce ist für viele ja das Wichtigste auf dem Teller, sie ist das Konzentrat der verwendeten Zutaten, das Herzstück ihres Geschmacks. Natürlich nicht automatisch, dafür muss man schon was tun. Und schon gar nicht helfen und nützen dabei die Pülverchen, die die Lebensmittelindustrie dafür zur Verfügung stellt. Deshalb zeigen die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz, worauf es ankommt und wie man eine herzhafte, konzentrierte und aromatische Sauce auf den Teller bringt. Eine gute Sauce zieht man aus den Stücken, die Knochen, Sehnen und Gallerte liefern, denn das alles gibt einer Sauce Kraft und Stand. Und dazu liefern sie zugleich ein saftiges Stück Fleisch. Zum Beispiel ein kerniger Brustkern vom Rind, ein Schmorbraten von der Lammschulter, ein saftiges Gulasch oder ein schmackhaftes Ragout vom Huhn. Wie man das alles hinkriegt und was dazu als Beilage gut passt, das zeigen Martina und Moritz in der heutigen Sendung.
- Leidenschaft für moderne Kunst: Zu Besuch in der Kunstsammlung Philara in Düsseldorf Es war die Verwirklichung eines Traums. Aus einer unscheinbaren Glasfabrik im quirligen Düsseldorfer Szeneviertel Flingern hat der Kunstsammler Gil Bronner ein privates Museum für seine hochkarätige Kollektion Philara gemacht. In den letzten 25 Jahren hat er rund 1500 Werke zusammengetragen, darunter Arbeiten von Thomas Ruff, Katharina Fritsch oder Andreas Gursky, aber auch von Absolvent:innen der Düsseldorfer Kunstakademie. Zu ihnen gehören auch die Künstler:innen, deren Collagen in der aktuellen Sonderausstellung "Attempts to be Many" bis zum 23. Januar 2022 zu sehen sind. Auf einem Rundgang durch seine Sammlung hat Westart-Moderatorin Siham El-Maimouni mit Gil Bronner über die Sammelleidenschaft und die Lust am Entdecken gesprochen.
- Nähe und Distanz: Das Roadmovie "Mein Sohn" mit Anke Engelke in der Hauptrolle Wie schwer es ist loszulassen, wenn Kinder erwachsen werden - darum geht es in dem berührenden Roadmovie "Mein Sohn". Nach einem schweren Skateboard-Unfall soll Jason (Jonas Dassler) in einer Spezial-Klinik in der Schweiz behandelt werden. Seine Mutter Marlene (Anke Engelke) packt den zunächst widerstrebenden Jungen in ihr Auto, um ihn von Berlin aus einmal quer durch Deutschland zu fahren. Unterwegs brechen alte Konflikte auf. Jason ist ein Draufgänger, der sich ein Leben ohne Abenteuer gar nicht vorstellen kann. Marlene dagegen ist es gewohnt, nachdenklich und fürsorglich zu sein. Wie die beiden umeinander kreisen, sich voneinander entfernen und wieder annähern, ist großartig gespielt - von Nachwuchsstar Jonas Dassler ebenso wie von Anke Engelke. Am 18. November startet "Mein Sohn" in den Kinos.
- Poetry Slam für Taube: Kai Fobbes Videoprojekt "Ohne Worte" Literatur übersetzt in Mimik und Gebärden - das ist die Idee hinter Kai Fobbes Videoprojekt "Ohne Worte". Der Wuppertaler Künstler beschäftigt sich schon seit Längerem mit Gebärden in der Kunst. Für "Ohne Worte" hat er Texte bekannter Literaten ausgewählt. Rafael-Evitan Grombelka, Gebärdendolmetscher, Lyriker und Deutschlands berühmtester tauber Poetry Slammer, hat sie voller Poesie in Gestik und Mimik übersetzt. Kai Fobbe hat ihn und andere "Poetry Deaf Slammer" dabei gefilmt. Die Videos projiziert er auf Theaterfassaden. Aus den geschriebenen Worten entsteht so ein visuelles Gesamtkunstwerk, das Hörende und Gehörlose unterschiedlich, aber gemeinsam erleben. Zu sehen sind die Videos zwischen November 2021 und Februar 2022 an verschiedenen Orten im öffentlichen Raum in Nordrhein-Westfalen.
- Analog und digital: Regisseur Luk Perceval erzählt die Geschichte des Müßiggängers Oblomow neu Keine Lust auf gar nichts. Am liebsten auf dem Sofa herumlungern. Bloß keine Anstrengung, erst recht keine Hektik. So sieht das Leben des russischen Romanhelden Oblomow aus. Theaterregisseur Luk Perceval hat ihn aus dem 19. Jahrhundert in die Jetztzeit geholt und zum "Helden" seiner neuen Inszenierung gemacht. "Oblomow revisited" ist ein außergewöhnliches digital-analoges Theaterprojekt. Westart über ein Experiment zwischen analog und digital, Illusion und Fiktion, bei dem das Theater neue Wege geht.
- Die Unvollendeten: Thomas von Steinaeckers "Buch der gescheiterten Kunstwerke" Sie ist eines von den wohl bekanntesten unvollendeten Werken: Beethovens 10. Symphonie, die er kurz vor seinem Tod zu komponieren begann. Außer dem Tod gibt es viele Gründe, warum Künstler:innen ein einmal begonnenes Werk nicht zu Ende bringen. Mal ist es Größenwahn, mal die Angst vorm Versagen. Mal versiegt die Inspiration, mal fehlt es an Geld. Der Schriftsteller Thomas von Steinaecker hat den unvollendeten Werken aus Literatur, Musik, Film und Architektur ein Buch gewidmet. Darin erzählt er überraschende Geschichten hinter dem Scheitern und zeigt, dass manch fallengelassene Idee ein erstaunliches Nachleben hat.
Tim Raue Der Berliner Starkoch wurde bereits mit 23 "Aufsteiger des Jahres" und gehört nun mit seinem Restaurant zu den 50 Besten der Welt. Kein Grund sich auszuruhen! Im Gegenteil, nun hat er sein eigenes TV-Format "Herr Raue reist! So schmeckt die Welt". Er nimmt uns mit auf kulinarische Reisen in sechs Länder. Raue war begeistert von Land, Leuten und Essen - sieben Kilo hat er zugenommen! "Es war wunderbar - nur der Döner schmeckt in Berlin besser als in Istanbul."
Sebastian Ströbel Der Schauspieler ist seit 2014 das Gesicht der ZDF-Erfolgsserie "Die Bergretter". Seit sieben Jahren dreht er in Ramsau in der Steiermark, riskiert in der Bergwelt immer auch sein Leben. Ein Job, der dem vierfachen Familienvater einiges abverlangt -physisch wie mental. Er liebt diese Grenzerfahrung. Ohne Schrammen und Prellungen fährt er nie nach Hause. Und alleine der Weg nach Hause ist eine Herausforderung für sich, denn er fährt jedes Wochenende ins 2000 km entfernte Hamburg zu seiner Familie.
Wolke Hegenbarth Als pubertierende Alex mischte sie in "Mein Leben und ich" ihr Umfeld auf, als Taucherin ging sie mit Haien auf Tuchfühlung und auch ansonsten ist Wolke Hegenbarth nicht gerade zimperlich, wenn es darum geht, berufliche und private Herausforderungen zu meistern. Auch als junge Mutter durfte und musste sie sich ganz neuen Aufgaben stellen - und erlebte dabei schlaflose Nächte. Im Kölner Treff wird die beliebte Schauspielerin zudem von Heiratsplänen der besonderen Art berichten.
Heinz Rudolf Kunze Er ist Rocksänger, Liedermacher, Schriftsteller, Pop-Poet und längst Kult. Seine Markenzeichen sind Brille und Haltung, er feiert sein 40-jähriges Bühnenjubiläum und ist einer der wichtigsten Liedermacher Deutschlands. Mit seinem Erfolgshit "Dein ist mein ganzes Herz" gelang ihm in den 80-ern der kommerzielle Durchbruch. In einem ehemaligen Flüchtlingslager geboren und in Osnabrück groß geworden, schaffte er stets den Spagat zwischen Chart-Pop und hohem künstlerischen und gesellschaftlichen Anspruch. Mit uns blickt er auf sein bewegtes Leben zurück, begleitet von prominenten Weggefährten, Panikattacken und dem Wunsch, seine Fans noch lange unterhalten zu können.
Shary Reeves Wenn die Kölnerin einen Tweet über sich selbst verfassen müsste, würde sie sich wie folgt vorstellen: "Mein Name ist Shary Reeves, ich habe mit meinem wunderbaren Ex-Kollegen Ralph Caspers sehr lange die Sendung "Wissen macht Ah!" moderiert und ansonsten mache ich alles, worauf ich neugierig bin und Bock habe." Und das scheint auch zu stimmen! Man kennt sie als "Marienhof"-Schauspielerin, Sängerin, Moderatorin und auch als Fußballerin.
Maja Göpel Aufgewachsen in einer ökologischen Hausgemeinschaft am Rande von Bielefeld, beginnt sie schon mit 14 Jahren der Frage nachzugehen, warum wir als Gesellschaft nicht die Welt schaffen, die wir uns als Individuen wünschen. Als studierte Medienwirtin, promovierte Politökonomin und Nachhaltigkeitswissenschaftlerin arbeitet sie heute an den Schnittstellen von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Für sie ist Strukturwandel keine Zumutung, sondern ein Chance. Die Transformationsforscherin ist überzeugt davon, dass es Zeit ist, neu zu denken und zu träumen, wer wir eigentlich sein wollen. Was sie sich darunter vorstellt und wie so ein "neues" Leben aussehen könnte, erzählt Maja Göpel im Kölner Treff.
Immer häufiger wird Instagram auch als Reiseführer genutzt. Aber können die schönen Bilder auch der Realität standhalten? Wir starten unseren Check mit #lookslike in Tallinn, der Hauptstadt von Estland. Christian Loß hat für uns die Hotspots und Geheimtipps der Stadt recherchiert und macht sich vor Ort ein Bild.
Es war die Zeit, als Entführungen die Menschen immer wieder in Angst versetzten. Viele Kriminelle wollten das schnelle Geld durch eine Lösegelderpressung. Die Fälle erreichten im Herbst 1976 in Münster einen Höhepunkt mit der Entführung des Unternehmersohnes und erfolgreichen Springreiters Hendrik Snoek. Kriminalhauptkommissar Willy Flormann leitete damals die Ermittlungen. Es wurde der Fall seines Lebens. Und es war bereits der zweite dieser Art. Nur ein Jahr zuvor wurde eine 14-jährige Schülerin ebenfalls in Münster direkt vor ihrer Haustür entführt. Der Fall endete relativ glimpflich. Die Täter, die 100.000 D-Mark Lösegeld vom Vater erpresst hatten, stellten sich bereits einen Tag nach der Freilassung des Mädchens und wurden später verurteilt. Der Fall Snoek entwickelte sich viel komplizierter: In der Nacht zum 3. November 1976 drangen zwei maskierte Männer gewaltsam in die Münsteraner Wohnung des damals 28-Jährigen ein, fesselten und entführten ihn. Kurz darauf kam schon die Lösegeldforderung: fünf Millionen D-Mark verlangten die Täter bei einem Anruf in Snoeks Elternhaus. Für das Opfer begannen die schlimmsten Tage seines Lebens. Zunächst fuhren die Täter mit Hendrik Snoek Richtung Süden. Sie hatten in der Autobahnbrücke Ambachtal, auf der A45 nahe Herborn, ein Verlies vorbereitet. In einem Hohlraum der Brücke, direkt unter der Autobahn, ketteten sie ihr Opfer an: mit einer Eisenkette, die sich um seinen Hals schloss. Der perfide Rat der Entführer: Er solle sparsam mit dem Wasservorrat umgehen. Danach war Hendrik Snoek bei Temperaturen um den Gefrierpunkt vollständig auf sich allein gestellt. Snoeks Familie setzte alles daran ihren Sohn schnell wieder frei zu bekommen. Dessen engster Freund bot sich für die Lösegeldübergabe an. Die Polizei überwachte das Vorgehen engmaschig, aber die Gangster konnten entkommen. Und Snoeks Schicksal schien besiegelt. Denn entgegen ihrem Versprechen ließen die Täter ihr Opfer nicht frei und übermittelten auch nicht den Ort seiner Gefangenschaft. Durch einen Zufall und die starken Nerven des Spitzensportlers gelang jedoch die Rettung. Und für Willy Flormann begann nun die Jagd nach Tätern und Lösegeld. In der Dokumentation von Peter Scharf berichtet Willy Flormann eindrucksvoll über die beiden Entführungen, die damals nicht nur Münster in Atem gehalten haben. Die entführte Jugendliche betreibt heute eine Mode-Boutique in der Stadt und erinnert sich noch einmal an das Geschehen von damals. Und das Martyrium von Hendrik Snoek lebt auch durch einen 16-mm-Film wieder auf, den die Münsteraner Polizei nach der Freilassung von Hendrik Snoek mit ihm selbst gedreht hat. Ein einmaliges Zeugnis der deutschen Kriminalgeschichte.
Wenn der Satz: "Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde" irgendwo stimmt dann in Warendorf im Münsterland - hier schlägt das Herz der deutschen Reiterei. Es gibt: Die Deutsche Reiterliche Vereinigung und das Gestüt des Landes NRW, den Olympiastützpunkt des Reitsports und die Deutsche Reitschule - auf wenigen Quadratkilometern ballen sich hier die wichtigsten Institutionen rund ums Pferd. Auch international steht der Name der westfälischen Kreisstadt für Welterfolge und für eine ruhmreiche Tradition. Diese Dokumentation blickt hinter die Kulissen der malerischen Ortschaft, in der sich alles um die Pferde dreht.
Ob Olympia-Jahr oder nicht - in der westfälischen Provinz weht immer olympischer Wind. Denn Warendorf ist die Anlaufstelle für die deutsche Reit-Elite. 91 olympische Pferdesportmedaillen gab es im Laufe der Geschichte für Deutschland - keine andere Nation ist so erfolgreich. Der Dreh- und Angelpunkt der Sportlerinnen und Sportler ist - und war immer - Warendorf. Hier wurden Reiter wie Hans Günter Winkler und Pferde wie die Wunderstute "Halla" zu Legenden. In der Stadt im Münsterland entscheidet sich, wer Deutschland bei den großen internationalen Wettbewerben vertreten darf. Wir begleiten Weltklasse-Reiterin Ingrid Klimke und Nachwuchshoffnung Lara Weber, wenn sie in Warendorf mit den Bundestrainern auf die nächsten Titel hinarbeiten.
Auch beim Thema Pferdezucht führt kein Weg an der Stadt im Münsterland vorbei. Das Landgestüt NRW blickt auf eine knapp 200-jährige Geschichte zurück. Große Pferdenamen sind hier emporgekommen, Champions wie "Cornado" oder "A La Carte NRW". 90 Hengste sind auf dem Gestüt zu Hause. Um sie dreht sich der Alltag der rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Landgestüt. Es ist ein knallharter Job, der morgens um 06:30 Uhr beginnt, wenn der erste Hengst zur Deckstation gebracht wird. Für Reiterhof-Romantik ist hier kein Platz. Das bekommen auch die Auszubildenden zu spüren, die der Film begleitet.
Der Glanz der Warendorfer Hengste strahlt bis nach Übersee - auch wegen ihrer sportlichen Erfolge. Regelmäßig kommen daher Pferdeprofis aus aller Welt ins Münsterland. Wir begleiten eine Züchterin aus den USA, die dafür sorgen will, dass die westfälischen Hengste auch im Land des Wilden Westens zunehmend verbreitet werden.
Nicht nur Sport-Champions sind in Warendorf die Stars. Auch Kaltblüter spielen hier eine Schlüsselrolle: Das Rheinisch-Deutsche Kaltblut ist vom Aussterben bedroht. Es ist die Aufgabe des Landgestüts, diese Rasse zu erhalten. Wenn verschiedene Züchter in Münster ihren Kaltblut-Nachwuchs vorstellen, ist der Hauptsattelmeister aus Warendorf daher vor Ort. Er muss den richtigen Riecher haben und die Hengste für das Landgestüt auswählen, die die Zukunft der Rasse in Nordrhein-Westfalen sichern können. Dann bleibt nur noch zu hoffen, dass das Gestüt mit seinen öffentlichen Mitteln im Bieterstreit um die besten Tiere mithalten kann. Wenn die Decksaison zu Ende geht, öffnet das Landgestüt seine Tore: die berühmte Warendorfer Hengstparade lockt jedes Jahr tausende Zuschauer ins Münsterland. Der Film dokumentiert hinter den Kulissen, was den Menschen auf den Tribünen verborgen bleibt: die Aufregung vor und die Erleichterung nach dem Auftritt. Und vor allem: die Liebe zu den Pferden.
- Folge 4: Safari-Romantik und Naturgewalten Der "African Explorer" hat die südliche Kalahari erreicht. Hier wartet ein einmaliges Naturschauspiel auf Thomas und Peter: die tosenden Augrabies-Fälle, wo sich die Wassermassen 56 Meter donnernd in die Tiefe stürzen. Beim Sundowner auf ihrer ersten Safari genießt das junge Pärchen Maren Kogge und Dominik Hartmann aus Oberbayern romantische Augenblicke. Und: Auszeit vom Krankenhaus-Alltag. Dr. Martin Lücke begleitet als Bordarzt den "African Explorer". Der Coburger Anästhesist erzählt, was ihn ausgerechnet an den Zugreisen durch Afrika reizt.
- Folge 5: Vom Zauberwald zu gigantischen Schluchten Die Reisegruppe auf Schienen besucht den Köcherbaumwald mit seinen über 200 Jahre alten skurrilen Bäumen. Er ist eine der Hauptattraktionen im südlichen Namibia. Die größte Schlucht Afrikas, der Fishriver Canyon, begeistert die Zugreisenden Yvonne und Jeannette. Ist der Anblick mit dem amerikanischen Grand Canyon vergleichbar? Stefan kann sein Glück kaum fassen, der Hobby-Eisenbahner darf in der Lokomotive des "African Explorer" mitfahren.
Die Aussicht ist grandios: Taipei 101 ist eines der höchsten Gebäude der Welt und das Wahrzeichen von Taiwans Hauptstadt Taipeh. Seine Glitzerfassade steht für das moderne Taiwan, für eine pulsierende Metropole, für Aufbruch, Fortschritt, Zukunft.
Doch Taiwan ist weit mehr: Glasklares Wasser an den Stränden im Süden, atemberaubende Marmor-Bergschluchten, sanfte Teeplantagen in alpiner Bergwelt. Ein Land, das trotz aller Moderne noch tief verwurzelt ist in seinen Traditionen. Und in seinem Glauben: Die Welt der Geister ist sehr lebendig in Taiwan. Die Reise führt quer durchs Land, von den Sandstränden des Pazifiks bis in die Bergwelt des Taroko-Nationalparks mit Wasserfällen und buddhistischen Tempeln. Dort leben Ureinwohner, die bis heute ihre Riten lebendig halten.
So wie die Großfamilie mit besonderer Berufstradition: Großvater, Vater und Tochter arbeiten als Knochengräber und sorgen für das Seelenheil ihrer Vorfahren. Und vor alpiner Kulisse ackern die Teebauern wie vor 100 Jahren. Dennoch sind sie mit ihrer Erfindung in der Neuzeit angekommen: Der weltweit bekannte Perlen- oder auch Gunpowder-Tee wird auf den Nachtmärkten der Hauptstadt Taipeh getrunken.
Ministerpräsident Stein trägt gerne Dessous unter seinen Anzügen. An sich keine große Sache. Doch jetzt sind ihm anonym Fotos zugespielt worden, mit denen seine Leidenschaft droht, publik zu werden. Und so wendet sich Stein an die renommierte Düsseldorfer Anwalts-Kanzlei "Offergeld & Partner".
Richard Offergeld weiß, bei wem solche heiklen Fälle am besten aufgehoben sind: bei seinem ehemaligen Mitarbeiter Falk, berühmt-berüchtigt für seine eigensinnigen, ja manchmal haarsträubenden Methoden. Das einzige Problem: Falk will kein Anwalt mehr sein! Er hat vor Jahren alles hingeschmissen, niemand weiß, wieso. Stattdessen hat er ein kleines, aber feines Restaurant aufgemacht - das inzwischen jedoch pleitegegangen ist.
Zum Glück für Offergeld, denn so kann er Falk einen Deal anbieten: Wenn Falk eine Zeitlang für seine Kanzlei arbeitet, hilft Offergeld ihm, das Restaurant zurückzubekommen. Notgedrungen lässt sich Falk darauf ein. Gleich am ersten Arbeitstag schafft er es, Offergelds Tochter Sophie, die inzwischen die Kanzlei leitet, auf die Palme zu bringen: Er trinkt aus dem Aquarium des Ministerpräsidenten und beschuldigt scheinbar grundlos Steins Parteifreund Weigand, hinter den Erpresser-Fotos zu stecken. Falk macht es seinen Mitmenschen eben wirklich nicht leicht ...
Falk sorgt mal wieder für einen Eklat vor Gericht: Genervt von seinem Mandanten steht Falk mitten in einem Prozess einfach auf und geht. Sophie ist entsetzt: Der Unternehmer Braunroth, der vor Gericht dafür kämpft, dass sein 42-jähriger Sohn endlich auszieht, ist einer ihrer wichtigsten Mandanten.
Nun muss Sophie sehen, dass sie ihn irgendwie wieder einfängt und den Sohn zum Auszug bewegt. Bei allem Ärger über Falk: Sophie hat ein privates Problem, bei dem sie Falks Hilfe braucht: Sie macht sich Sorgen um ihre 18-jährige Tochter Marie, die offenbar kurz davor ist, ihrem 40-jährigen Freund Mischa ihr gesamtes Erbe zu geben.
Da Falk schon immer einen guten Draht zu Marie hatte, soll er herausfinden, was es mit dem Geld auf sich hat. Wobei Sophie Falk ausdrücklich nicht um Hilfe bittet, sondern ihn "engagiert". Ein kleiner, aber feiner Unterschied! Mit Trulla als Lockvogel - seiner schrägen und langjährigen Assistentin und besten Freundin - und seinem ihm eigenen Gespür für die Probleme und Ängste anderer Menschen gelingt es Falk, hinter Mischas Geheimnis zu kommen und schlussendlich auch, Braunroth Junior zum Auszug bei Braunroth Senior zu bewegen. Zum Glück!
Falk (Fritz Karl) Sophie Offergeld (Mira Bartuschek) Herr Offergeld (Peter Prager) Trulla (Alessija Lause) Bitz (Moritz Führmann) Helena (Lilli Fichtner) Marie (Sinje Irslinger) Chefkoch (Oliver Fleischer) Dr. Kranzow (Sonja Baum) Richter (Vittorio Alfieri) Sabine (Marie-Lou Sellem) Pensionswirtin (Kristina Walter) Heinrich Braunroth senior (Hans Peter Hallwachs) Jürgen Braunroth junior (Maik Solbach) Anwalt Dr. Holtz (Nikolaus Benda) Mischa (Luca Zamperoni)
Reporterin Sonja Gerhardt begibt sich auf eine Reise durchs Ruhrgebiet, eine Region, die sich seit Jahrzehnten wandelt. Dabei trifft sie besondere Menschen, die etwas bewegen.
Die Ortmanns aus Dortmund zum Beispiel: Sie lauschen am Puls des Ruhrgebiets. Vater Richard sammelt seit Jahrzehnten die Geräusche seiner Heimat. Zechen, Kohleabbau, Stahl, aber auch das Bimmeln der Straßenbahn oder den Ruhr-Dialekt an der Pommesbude. Sohn Max macht als DJ daraus Techno-Sounds. Eine Geschichte, die zeigt, wie das Ruhrgebiet inzwischen tickt. Kaum eine andere Region hat sich so grundlegend verändert, wie das Revier.
Die beiden Gastro-Gründerinnen Milena und Jasna Rethmann haben sich bewusst für die Dortmunder Nordstadt entschieden. Genau da, wo Migration und Armut das Zusammenleben vor große Herausforderungen stellen. Wo aber gleichzeitig die größten Chancen für einen Wandel liegen. Das zeigt sich zum Beispiel im Hafen, wo ein neues Quartier für Handel, Wohnen und Freizeit entsteht. Auch hier sind die Rethmann-Schwestern dabei. Mit einem Container-Biergarten direkt am Dortmund-Ems-Kanal.
In Essen begleitet Sonja Gerhardt eine junge Musikerfamilie, die Zuwachs bekommt. Eine*n waschechte*n "Ruhri" mit Eltern, die aus verschiedenen Welten stammen und voller Hoffnung in die Zukunft blicken: Benny & Joyce Nauschütz, beide um die 40, vor 15 Jahren über Studium und Beruf ins Ruhrgebiet gekommen. Als Duo Benny & Joyce haben sie vor Corona die ganze Republik bereist, auf Events, Firmenfeiern oder Geburtstagen geswingt und gejazzt. Die Musiker haben sich mit Ihrer Familie bewusst für das Ruhrgebiet entschieden. "Erst war es ein Kulturschock, aber dann haben wir diese teils ruppige aber ehrliche Art lieben gelernt." Genau wie die kulturelle Vielfalt, die sie auch in Ihrer Familie leben. Joyces Wurzeln liegen in Indonesien, aufgewachsen sind beide in Karlsruhe. Der Corona-Lockdown hat noch einmal ihre Familienplanung beflügelt.
Arme, Reiche, Junge, Alte, Muslime, Christen: Sonja Gerhardt zeigt uns ein spannendes Ruhrgebiet voller Gegensätze und Menschen, die Wandel gestalten, statt sich wandeln zu lassen.
Urlaub in Schweden - das sind kleine Inseln mit roten Holzhäusern und königliche Schlösser, Mittsommerfeste und Hundeschlittentouren. Tamina Kallert und Stefan Pinnow haben wieder den Geschmack von Zimtschnecken auf der Zunge, wenn sie an die Kaffeehäuser in der historischen Altstadt von Stockholm denken. Unvergessen auch ihr Besuch im Abba-Museum. Und sie würden am liebsten sofort losfahren nach Gotland mit seinen bizarren Felsen, dem Mittelalterfestival in Visby und der Villa Kunterbunt von Pippi Langstrumpf. Zu den Highlights seiner Reise durch Südschweden gehört für Stefan Pinnow der Besuch im nostalgischen Garten von Schloss Läckö und die Fahrt mit einem historischen Passagierschiff auf dem Göta-Kanal. Weiß, klirrend kalt und faszinierend ist der schwedische Winter in Lappland: An das Bremstraining mit dem Auto auf einem zugefrorenen See erinnert sich Tamina Kallert gerne.
Stockholm: Mittsommerfest im Schärengarten Stockholm ist jung und lebendig, bietet aber auch viel Raum für Entspannung. Tamina Kallert und Stefan Pinnow waren begeistert vom "Venedig des Nordens". In einen Rausch von Tönen und Bildern gerieten sie im Abba-Museum; Kunst fanden sie in den U-Bahn-Stationen. Einig sind sich die beiden, dass man die längsten Tage des Jahres im Schärengarten verbringen sollte: beim Mittsommerfest auf einer der vielen kleinen Inseln vor der Hauptstadt.
Nostalgiereise auf dem Göta-Kanal Söderköping mit seinen (Holz-)Häusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert und einem berühmten Eiscafé war nur ein Highlight von Stefan Pinnows Tour durch Südschweden. Per Rad und Schiff ging es von der Nordsee bis zur Ostsee. Wunderbar nostalgisch war die Fahrt mit der "Wilhelm Tham" auf dem Göta-Kanal. Unterwegs musste das über 100 Jahre alte, denkmalgeschützte Passagierschiff 58 Schleusen überwinden. Ein Abenteuer für die Passagiere.
Winterabenteuer in Lappland Im verschneiten Lappland nördlich des Polarkreises hatte sich Tamina Kallert mit dem Auto zum Bremstraining aufs Eis gewagt. Autohersteller nutzen im Winter die gefrorene Seenlandschaft als Teststrecke für ihre Prototypen. Eiskalt war es auch bei den Künstlern, die in der Nähe von Kiruna das "Icehotel" bauten: Wände, Betten, Bar und sogar Gläser - alles aus gefrorenem Wasser.
Die Grazer Kommissarin Sandra Mohr und ihr Vorgesetzter Sascha Bergmann müssen diesmal in das abgelegene Mürztal, um mit dem gemütlichen Ortspolizisten Ferdinand Franz einen bizarren Todesfall aufzuklären: Der Unternehmer Walter Fürst liegt tot im eigenen Bett - mit Würgemalen am Hals.
Seine Familie, allen voran die strenge Matriarchin Pauline Fürst, verbittet sich allzu direkte Fragen. Einen Skandal wie vor Jahren, als ein ehemaliger Mitarbeiter wegen der Vergewaltigung ihrer Schwiegertochter Magdalena verurteilt wurde, will sie unbedingt vermeiden. Ein frommer Wunsch, denn Spuren aus der Todesnacht führen in das Bordell am Ortsrand.
Doch selbst mit dem "Insiderwissen" ihres örtlichen Kollegen, der im Puff ein und aus geht und mit der Hure Milena fest verbandelt ist, kommen Sandra und Bergmann bei ihren Ermittlungen nicht weiter. Auch privat kommt es zu Verwicklungen, hat sich doch Bergmanns Sohn Daniel ebenfalls im Hotel einquartiert, was bei Sandra erneut ungewollte Gefühle auslöst. Währenddessen "arbeitet" ihr Chef an einem "Liebesrevival" mit Eva Merz, der Kollegin von der Spurensicherung. Da geschieht ein zweiter Mord. Diesen nehmen die beiden Ermittler persönlich und setzen alles daran, den oder die Täter zur Strecke zu bringen.
Sandra Mohr (Miriam Stein) Sascha Bergmann (Hary Prinz) Daniel Bergmann (Johannes Nussbaum) Eva Merz (Eva Herzig) Ferdinand Franz (Holger Schober) Veit Schindler (Julian Weigend) Magdalena Fürst (Anna Rot) Anna Fürst (Jana McKinnon) Hermann Fürst (Daniel Keberle) Clemens Fürst (Gregor Kohlhofer) Pauline Fürst (Gisela Schneeberger) Milena (Iva Lukic) Zlatko (Aleksandar Petrovic) Walter Fürst (Christian Strasser) Amanda (Ilonka Petruschka) Rotter (Johann Wolfgang Lampl) Sigi (Matthias Hack)
Patrick Lösche, Mitarbeiter der Kuschelagentur "Kuschelhamster", wird ermordet im Bett seines Kuschelzimmers aufgefunden. Alles deutet darauf hin, dass Lösche in Ausübung seines höchst seltsamen Berufes ermordet worden ist. Hubert und Girwidz versuchen, mehr über den Sinn und Zweck dieser Therapieform herauszufinden und stellen fest, dass die Dunkelziffer der kuschelbedürftigen Wolfratshauser höher ist als vermutet, selbst unter den eigenen Kollegen.
Franz Hubert (Christian Tramitz) Reimund Girwidz (Michael Brandner) Sabine Kaiser (Katharina Müller-Elmau) Martin Riedl (Paul Sedlmeir) Rebecca Jungblut (Jeanne Goursaud) Dr. Caroline Fuchs (Susu Padotzke) Barbara Hansen (Monika Gruber) Yazid (Hannes Ringlstetter) Julia Feind (Silke Franz) Heiko Krummbichler (Franz Josef Strohmeier) Janine Krummbichler (Christine Prayon) Dr. Wilfried Feind (Arthur Klemt) Kai Tennholt (Yanis Scheurer)