Mit Gastgeber Christoph Sieber und mit Susanne Pätzold, Philip Simon, Puppenspieler Michael Hatzius, Musiker Tobi Hebbelmann sowie den Gästen Ozan Akhan, Sarah Bosetti, Tobias Mann und Maxi Schafroth
"Kölle Allah", so könnte künftig der Muezzin von Kölner Moscheen herab rufen, wenn sich durchsetzt, was der Kabarettist Ozan Akhan und die Schauspielerin Susanne Pätzold sich farbenfroh ausmalen: die Karnevalisierung des rheinischen Islam. Jetzt, wo Kölns Oberbürgermeisterin den Ruf des Muezzin amtlich erlauben will.
"Weitermachen!", so ruft Gastgeber Christoph Sieber allen zu, die sich in den so genannten sozialen Medien vor allem mit Hass und Morddrohungen hervortun: weitermachen, wenn die Meinungsfreiheit nichts mehr gelten und stattdessen die mittelalterliche Hexenjagd wieder aufgenommen werden soll.
"Genießen Sie den Klimawandel!", so verabschiedet sich Philip Simon nach Gedanken zur Cannabis-Legalisierung: spricht es und zieht sich in seinen Spind zurück wie einst Diogenes in seine Tonne.
Durch "Friday for Früher", eine Senioren-Demonstration gegen hektischen Aktionismus bei der Rettung der Welt, durch Tobias Mann, der im bundesdeutschen Politikbetrieb gelernt hat, wie Niederlagen in Siege umzumünzen sind, mit Sarah Bosetti, die auch beim Nachdenken über das "Pimmelgate" des Hamburger Innensenators in Poesie verfällt, sowie mit dem Bajuwaren Maxi Schafroth, dem Berliner Puppenspieler Michael Hatzius und seinen sächselnden Schweinen sowie nicht zuletzt mit Tobi Hebbelmann und seiner in allen Sprachen verständlichen Musik begeistern die "Mitternachtsspitzen" erneut so viele Zuschauerinnen und Zuschauer im Wartesaal am Dom wie vor Corona. Wetten, dass ...?
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Mit Gastgeber Christoph Sieber und mit Susanne Pätzold, Philip Simon, Puppenspieler Michael Hatzius, Musiker Tobi Hebbelmann sowie den Gästen Ozan Akhan, Sarah Bosetti, Tobias Mann und Maxi Schafroth
"Kölle Allah", so könnte künftig der Muezzin von Kölner Moscheen herab rufen, wenn sich durchsetzt, was der Kabarettist Ozan Akhan und die Schauspielerin Susanne Pätzold sich farbenfroh ausmalen: die Karnevalisierung des rheinischen Islam. Jetzt, wo Kölns Oberbürgermeisterin den Ruf des Muezzin amtlich erlauben will.
"Weitermachen!", so ruft Gastgeber Christoph Sieber allen zu, die sich in den so genannten sozialen Medien vor allem mit Hass und Morddrohungen hervortun: weitermachen, wenn die Meinungsfreiheit nichts mehr gelten und stattdessen die mittelalterliche Hexenjagd wieder aufgenommen werden soll.
"Genießen Sie den Klimawandel!", so verabschiedet sich Philip Simon nach Gedanken zur Cannabis-Legalisierung: spricht es und zieht sich in seinen Spind zurück wie einst Diogenes in seine Tonne.
Durch "Friday for Früher", eine Senioren-Demonstration gegen hektischen Aktionismus bei der Rettung der Welt, durch Tobias Mann, der im bundesdeutschen Politikbetrieb gelernt hat, wie Niederlagen in Siege umzumünzen sind, mit Sarah Bosetti, die auch beim Nachdenken über das "Pimmelgate" des Hamburger Innensenators in Poesie verfällt, sowie mit dem Bajuwaren Maxi Schafroth, dem Berliner Puppenspieler Michael Hatzius und seinen sächselnden Schweinen sowie nicht zuletzt mit Tobi Hebbelmann und seiner in allen Sprachen verständlichen Musik begeistern die "Mitternachtsspitzen" erneut so viele Zuschauerinnen und Zuschauer im Wartesaal am Dom wie vor Corona. Wetten, dass ...?
"Ich feiere Jürgen Becker, weil er zu den großartigsten Menschen gehört, die ich in meinem Leben kennenlernen durfte. Er ist das, was man heute im positiven Sinne als Gutmensch bezeichnet: ein guter Mensch".
Anlässlich des 60. Geburtstags des großen Kölner Kabarettisten und jahrelangen Gastgeber der WDR "Mitternachtsspitzen", Jürgen Becker, feiert Kabarett-Urgestein Wilfried Schmickler seinen langjährigen Weggefährten und Freund im Ersten. In zahlreichen Ausschnitten und persönlichen Erinnerungen aus über 30 Jahren erinnert Schmickler an persönliche Geschichten und unvergessene Auftritte des Jubilars."
Wir sehen den jungen Kabarettisten Jürgen Becker als Mitinitiator der "Stunk-Sitzung", mit der er fast nebenbei vor fast 30 Jahren den Kölner Karneval revolutionierte. Und sich dabei auch noch an seine eigentliche Aufgabe erinnerte: den Mächtigen gehörig auf den Zahn zu fühlen.
Wir tauchen zusammen mit Wilfried Schmickler ein in ein Füllhorn an kabarettistischen Highlights aus dem langjährigen Schaffen Jürgen Beckers: Von den "Mitternachtsspitzen", das "Missionswerk rheinischen Frohsinns" und dem "Dritten Bildungsweg", bis hin zu seinen zahlreichen Soloprogrammen, die ihn zu einem der wichtigsten und witzigsten Kabarettisten Deutschland machen. Schmickler erzählt von Beckers Vorlieben, sich mit der katholischen Kirche anzulegen, gern auch mit dem Kardinal persönlich, seinem ganz persönlichen Bildungsauftrag, seiner Vorliebe zu nackten Menschen in seinen Programmen über Sex und vieles mehr. Und er erzählt auch, was Jürgen Becker auf gar keinen Fall tun sollte: Singen! Natürlich tut er's trotzdem...
Und wir sehen den Menschen Jürgen Becker, der nicht nur via Kabarett Missstände satirisch aufbereitet, sondern selbst aktiv wird und echtes soziales Engagement zeigt.
Wer könnte das alles besser feiern als eben Wilfried Schmickler, der seit Jahrzehnten an der Seite von Jürgen Becker kluges Kabarett macht, sein berühmtes "Aufhören, Herr Becker..." in den WDR "Mitternachtsspitzen" hat inzwischen Kultstatus bei den Zuschauerinnen und Zuschauern. Gott sei Dank denkt Jürgen Becker im wahren Leben auch mit 60 Jahren noch lange nicht ans Aufhören.
Torsten Sträter startet diese Ausgabe mit einem "matschigen Sprach-Gulasch-Panoptikum nicht so guter Redewendungen". So echauffiert er sich unter anderem über den Ausdruck "so nach dem Motto" und den Begriff "Geringverdiener". Es folgt "der kleine Lichtbildvortrag Buenos DIAS" zur Cranger Kirmes, dem "Todesstern und den Jahrmärkten".
Zu Gast im Kölner Harbour Club sind diesmal die Kabarettistin Sarah Bosetti und der Schauspieler Dietmar Bär. Comedian Tino Bomelino schlägt Sträter eine Reihe erfolgsversprechender Geschäftsideen vor, die nicht ganz ernst zu nehmen sind.
In einem Film aus der Reihe "Sträter sucht Heim" backt Sträter ein Brot mit einer sehr speziellen Zutat und in "Spiel es noch einmal, Sam" geht es um ein Relikt aus seiner Kindheit: "Fang den Ball.
Kommissar William Wisting gerät unter einen schweren Verdacht: Hat der Chefermittler mit manipulierten Beweisen dafür gesorgt, dass ein Unschuldiger seit 17 Jahren im Gefängnis sitzt? Das behauptet der Anwalt von Vidar Haglund, der als Frauenmörder verurteilt wurde.
Für die Medien sind die Anschuldigungen gegen den landesweit bekannten Ermittler eine skandalträchtige Topstory. Wistings Tochter Line versucht vergeblich, das mit einer Geschichte auf der Titelseite über einen aktuellen Mordfall zu verdrängen. Während Haglund auf freien Fuß kommt, wird Wisting vom Dienst freigestellt. Die Leitung der Ermittlungen überträgt Polizeichefin Andrea Vetti der sichtbar überforderten Torunn.
Unterdessen verschwindet wieder eine junge Frau: Die attraktive Bloggerin Linnea Kaupang hatte erst vor kurzem wegen eines Stalkers Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Doch der Ermittler Benjamin Fjeld hatte ihren Verdacht nicht ernstgenommen und tut sich nun schwer mit dem Fall. Während die Polizei in alle Richtungen ermittelt, fürchten Linneas Eltern, dass sie das Opfer eines Verbrechens wurde.
William Wisting (Sven Nordin) Line Wisting (Thea Green Lundberg) Nils Hammer (Mads Ousdal) Frank Robekk (Gard Bjørnstjerne Eidsvold) Benjamin Fjeld (Lars Berge) Torunn Borg (Kjersti Sandal) Christine Thiis (Ulrikke Døvigen) Andrea Vetti (Irina Eidsvold-Tøien) Bjørg Karin (Heidi Goldmann) Maren (Amy Black Ndiaye) Joachim Andresen (Daniel Frikstad) Knut Frost (Lars Sørbø) Morten By (Lars Bonnevie Hjort) Linnea Kaupang (Thea Sofie Loch Næss) Hanne Kaupang (Ellen Dorrit Petersen) Magnus Kaupang (Nils Jørgen Kaalstad) Vidar Haglund (Christoffer Staib)
Urlaub in Dänemark - das ist eine gelungene Mischung aus intakter Natur und großer Kultur, Dorfidylle und moderner Metropole. Tamina Kallert und Stefan Pinnow haben schon viele Regionen des Landes erkundet. Sie nehmen die Zuschauer noch einmal mit auf die Sonneninsel Bornholm mit ihren Puderzuckerstränden und der größten Burgruine in Nordeuropa und nach Seeland zum Renaissanceschloss Frederiksborg und ins Wikingerschiffsmuseum in Roskilde. Das Highlight ihrer Fünen-Reise war für Tamina Kallert die "Verabredung" mit dem Märchenerzähler Hans Christian Andersen. Und auf dem Gendarmenpfad an der Flensburger Förde bekam sie einen Blick in die deutsch-dänische Vergangenheit. Immer wieder einen Besuch wert ist die Hauptstadt Kopenhagen - traditionell, futuristisch und jung zugleich.
Bornholm - die Sonneninsel Unvergessen bleibt für Tamina Kallert der Aufstieg auf die "Helligdomsklipperne", die Heiligen Klippen an der Steilküste im Norden: Hier musste sie ihr Hollandrad 22 Meter hochschleppen. Aber der Ausblick war die Anstrengung wert. Dafür war der Besuch der "Hammershus", der größten mittelalterlichen Festungsanlage Nordeuropas, einfach nur "der Hammer".
Seeland und Kopenhagen Das Freilichtmuseum "Sagnlandet Lejre" bei Roskilde fand Stefan Pinnow total faszinierend: Hier können Feriengäste eintauchen in das Leben der Menschen vor 2.000 Jahren und müssen selbst Mehl mahlen und Feuer mit einem Feuerstein machen. Das wackelige Urzeit-Kanu aus einem Baumstamm tauschte er allerdings gerne wieder gegen sein Fahrrad. In Kopenhagen war für den Freizeitpark-Fan der "Tivoli", der älteste Freizeitpark der Welt, einer der Höhepunkte. Tamina Kallert hingegen geriet zufällig in den Wachwechsel vor Schloss Amalienborg.
Fünen und die dänische Südsee Tamina Kallert hatte sich mit Hans Christian Andersen verabredet - und traf den Schauspieler Torben Iversen, der seit vielen Jahren in die Rolle des Märchendichters schlüpft. Er hatte sie nach Odense eingeladen, um ihr in der drittgrößten Stadt Dänemarks Geschichten über den berühmten Sohn des Landes zu erzählen, ihr sein Geburtshaus und das Museum zu zeigen. Eine Märchenstadt fand Tamina Kallert auf der Insel Ærø: Der kleine Ort Ærøskøbing steht komplett unter Denkmalschutz und ist hyggelig - gemütlich, idyllisch, typisch dänisch.
Der "Land und lecker"-Bus rollt wieder durchs Land - an Bord sechs gut gelaunte Bäuerinnen, die sich gegenseitig auf ihre Höfe einladen. Auf ihrer kulinarischen Reise genießen sie Köstlichkeiten aus der Region und das, was die Landküche so zu bieten hat. Am Ende der Reise steht die Frage aller Fragen: Wer hat das beste Menü gekocht? Wer holt den Titel nach Hause?
Heute geht es an den Rand des Ruhrgebiets, nach Dorsten. Hier leben Dorothee Vortmann und ihre Familie. Die beiden Söhne Johannes und Benedikt lieben das Leben auf dem Bauernhof und jeder hat schon jetzt seinen eigenen Aufgabenbereich. Johannes, der Hofnachfolger, ist der Technik-Fuchs. Bruder Benedikt und Papa Andreas kümmern sich mit Hingabe um die Tiere - und das sind so einige: 5.500 Hühner, 70 Schweine, 70 Damhirsche, Gänse, Enten und ein Esel. Die Vermarktung von Eiern und Erdbeeren sind die wichtigsten Standbeine des kleinen Familienunternehmens. Für ihr Landmenü wird Gastgeberin Dorothee einiges vom Hof servieren: Roulade vom Bentheimer Schwein mit grünen Bohnen - frisch vom Feld natürlich.
Aber es geht nicht nur ums Kochen und die "Landlust". Die Filme erzählen auch spannende Familiengeschichten. Die modernen Landfrauen sind Unternehmerinnen, die "um ihre Scholle kämpfen" und dabei spannende und kreative Wege einschlagen. Alle Frauen gewähren einen Einblick in ihren Arbeitsalltag und erzählen ihre ganz persönliche Geschichte, die jede mit dem Leben auf dem Land verbindet. Garniert wird das Ganze mit leckeren Gerichten, die Lust auf gute Landküche machen.
Es ist wieder soweit - in der Sendereihe "Meisterküche" zeigt Yvonne Willicks einmal mehr kulinarische Highlights des Jahres. Ob gekocht, gebacken oder gemixt - die verschiedenen WDR-Expertinnen und -Experten stehen für abwechslungsreiche und leckere Gerichte, feinstes Gebäck, bunte Drinks und edle Cocktails. Jede Folge liefert vielfältige Blickweisen auf einzelne kulinarische Themen. Eine geballte Kompetenz, die Appetit macht!
Beim WDR-Publikum sind sie seit Jahren schon Kult: Martina Meuth und Bernd "Moritz" Neuner-Duttenhofer! Passend zur kühlen Jahreszeit und zum Motto der Sendung haben die beiden Köche ein deftiges Rezept für den Ofen ausgesucht, ein Fenchelgratin, der das Zeug zum Lieblingsessen hat.
Björn Freitag zelebriert mal edle Sterneküche, mal bodenständige Gerichte und zum Thema "Grill & Ofen" passen seiner Meinung nach würzig marinierte Spareribs richtig gut!
Das Heimathäppchen-Team rund um Anja Tanas setzt auch dieses Mal auf Zutaten aus NRW. Koteletts bekommen eine Apfel-Kräuter-Füllung und kommen auf den Tischgrill. Kürbisspalten baden erst in Apfelweinmarinade und gesellen sich dann auf den Rost. Dazu gibt es einen deftig, bunten Grünkohlsalat. Heimatliche Genüsse, die Lust aufs Nachkochen machen!
Bartender Nic Shanker weiß: Deftige Gerichte brauchen kräftige, aromatische Drinks. Sein Cocktail "Milky Delicious" ist schön cremig und trumpft mit einem Mix aus Minze, Amaretto und Calvados auf. Bei der alkoholfreien BBQ-Limo gelingt es dem Barkeeper, rauchige Aromen aufs Leckerste mit Pflaumen und Äpfeln zu kombinieren.
- Perfekte Saucen - Genießer-Rezepte für Braten, Gulasch und Ragout Die Sauce ist für viele ja das Wichtigste auf dem Teller, sie ist das Konzentrat der verwendeten Zutaten, das Herzstück ihres Geschmacks. Natürlich nicht automatisch, dafür muss man schon was tun. Und schon gar nicht helfen und nützen dabei die Pülverchen, die die Lebensmittelindustrie dafür zur Verfügung stellt. Deshalb zeigen die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz, worauf es ankommt und wie man eine herzhafte, konzentrierte und aromatische Sauce auf den Teller bringt. Eine gute Sauce zieht man aus den Stücken, die Knochen, Sehnen und Gallerte liefern, denn das alles gibt einer Sauce Kraft und Stand. Und dazu liefern sie zugleich ein saftiges Stück Fleisch. Zum Beispiel ein kerniger Brustkern vom Rind, ein Schmorbraten von der Lammschulter, ein saftiges Gulasch oder ein schmackhaftes Ragout vom Huhn. Wie man das alles hinkriegt und was dazu als Beilage gut passt, das zeigen Martina und Moritz in der heutigen Sendung.
- Leidenschaft für moderne Kunst: Zu Besuch in der Kunstsammlung Philara in Düsseldorf Es war die Verwirklichung eines Traums. Aus einer unscheinbaren Glasfabrik im quirligen Düsseldorfer Szeneviertel Flingern hat der Kunstsammler Gil Bronner ein privates Museum für seine hochkarätige Kollektion Philara gemacht. In den letzten 25 Jahren hat er rund 1500 Werke zusammengetragen, darunter Arbeiten von Thomas Ruff, Katharina Fritsch oder Andreas Gursky, aber auch von Absolvent:innen der Düsseldorfer Kunstakademie. Zu ihnen gehören auch die Künstler:innen, deren Collagen in der aktuellen Sonderausstellung "Attempts to be Many" bis zum 23. Januar 2022 zu sehen sind. Auf einem Rundgang durch seine Sammlung hat Westart-Moderatorin Siham El-Maimouni mit Gil Bronner über die Sammelleidenschaft und die Lust am Entdecken gesprochen.
- Nähe und Distanz: Das Roadmovie "Mein Sohn" mit Anke Engelke in der Hauptrolle Wie schwer es ist loszulassen, wenn Kinder erwachsen werden - darum geht es in dem berührenden Roadmovie "Mein Sohn". Nach einem schweren Skateboard-Unfall soll Jason (Jonas Dassler) in einer Spezial-Klinik in der Schweiz behandelt werden. Seine Mutter Marlene (Anke Engelke) packt den zunächst widerstrebenden Jungen in ihr Auto, um ihn von Berlin aus einmal quer durch Deutschland zu fahren. Unterwegs brechen alte Konflikte auf. Jason ist ein Draufgänger, der sich ein Leben ohne Abenteuer gar nicht vorstellen kann. Marlene dagegen ist es gewohnt, nachdenklich und fürsorglich zu sein. Wie die beiden umeinander kreisen, sich voneinander entfernen und wieder annähern, ist großartig gespielt - von Nachwuchsstar Jonas Dassler ebenso wie von Anke Engelke. Am 18. November startet "Mein Sohn" in den Kinos.
- Poetry Slam für Taube: Kai Fobbes Videoprojekt "Ohne Worte" Literatur übersetzt in Mimik und Gebärden - das ist die Idee hinter Kai Fobbes Videoprojekt "Ohne Worte". Der Wuppertaler Künstler beschäftigt sich schon seit Längerem mit Gebärden in der Kunst. Für "Ohne Worte" hat er Texte bekannter Literaten ausgewählt. Rafael-Evitan Grombelka, Gebärdendolmetscher, Lyriker und Deutschlands berühmtester tauber Poetry Slammer, hat sie voller Poesie in Gestik und Mimik übersetzt. Kai Fobbe hat ihn und andere "Poetry Deaf Slammer" dabei gefilmt. Die Videos projiziert er auf Theaterfassaden. Aus den geschriebenen Worten entsteht so ein visuelles Gesamtkunstwerk, das Hörende und Gehörlose unterschiedlich, aber gemeinsam erleben. Zu sehen sind die Videos zwischen November 2021 und Februar 2022 an verschiedenen Orten im öffentlichen Raum in Nordrhein-Westfalen.
- Analog und digital: Regisseur Luk Perceval erzählt die Geschichte des Müßiggängers Oblomow neu Keine Lust auf gar nichts. Am liebsten auf dem Sofa herumlungern. Bloß keine Anstrengung, erst recht keine Hektik. So sieht das Leben des russischen Romanhelden Oblomow aus. Theaterregisseur Luk Perceval hat ihn aus dem 19. Jahrhundert in die Jetztzeit geholt und zum "Helden" seiner neuen Inszenierung gemacht. "Oblomow revisited" ist ein außergewöhnliches digital-analoges Theaterprojekt. Westart über ein Experiment zwischen analog und digital, Illusion und Fiktion, bei dem das Theater neue Wege geht.
- Die Unvollendeten: Thomas von Steinaeckers "Buch der gescheiterten Kunstwerke" Sie ist eines von den wohl bekanntesten unvollendeten Werken: Beethovens 10. Symphonie, die er kurz vor seinem Tod zu komponieren begann. Außer dem Tod gibt es viele Gründe, warum Künstler:innen ein einmal begonnenes Werk nicht zu Ende bringen. Mal ist es Größenwahn, mal die Angst vorm Versagen. Mal versiegt die Inspiration, mal fehlt es an Geld. Der Schriftsteller Thomas von Steinaecker hat den unvollendeten Werken aus Literatur, Musik, Film und Architektur ein Buch gewidmet. Darin erzählt er überraschende Geschichten hinter dem Scheitern und zeigt, dass manch fallengelassene Idee ein erstaunliches Nachleben hat.
Tim Raue Der Berliner Starkoch wurde bereits mit 23 "Aufsteiger des Jahres" und gehört nun mit seinem Restaurant zu den 50 Besten der Welt. Kein Grund sich auszuruhen! Im Gegenteil, nun hat er sein eigenes TV-Format "Herr Raue reist! So schmeckt die Welt". Er nimmt uns mit auf kulinarische Reisen in sechs Länder. Raue war begeistert von Land, Leuten und Essen - sieben Kilo hat er zugenommen! "Es war wunderbar - nur der Döner schmeckt in Berlin besser als in Istanbul."
Sebastian Ströbel Der Schauspieler ist seit 2014 das Gesicht der ZDF-Erfolgsserie "Die Bergretter". Seit sieben Jahren dreht er in Ramsau in der Steiermark, riskiert in der Bergwelt immer auch sein Leben. Ein Job, der dem vierfachen Familienvater einiges abverlangt -physisch wie mental. Er liebt diese Grenzerfahrung. Ohne Schrammen und Prellungen fährt er nie nach Hause. Und alleine der Weg nach Hause ist eine Herausforderung für sich, denn er fährt jedes Wochenende ins 2000 km entfernte Hamburg zu seiner Familie.
Wolke Hegenbarth Als pubertierende Alex mischte sie in "Mein Leben und ich" ihr Umfeld auf, als Taucherin ging sie mit Haien auf Tuchfühlung und auch ansonsten ist Wolke Hegenbarth nicht gerade zimperlich, wenn es darum geht, berufliche und private Herausforderungen zu meistern. Auch als junge Mutter durfte und musste sie sich ganz neuen Aufgaben stellen - und erlebte dabei schlaflose Nächte. Im Kölner Treff wird die beliebte Schauspielerin zudem von Heiratsplänen der besonderen Art berichten.
Heinz Rudolf Kunze Er ist Rocksänger, Liedermacher, Schriftsteller, Pop-Poet und längst Kult. Seine Markenzeichen sind Brille und Haltung, er feiert sein 40-jähriges Bühnenjubiläum und ist einer der wichtigsten Liedermacher Deutschlands. Mit seinem Erfolgshit "Dein ist mein ganzes Herz" gelang ihm in den 80-ern der kommerzielle Durchbruch. In einem ehemaligen Flüchtlingslager geboren und in Osnabrück groß geworden, schaffte er stets den Spagat zwischen Chart-Pop und hohem künstlerischen und gesellschaftlichen Anspruch. Mit uns blickt er auf sein bewegtes Leben zurück, begleitet von prominenten Weggefährten, Panikattacken und dem Wunsch, seine Fans noch lange unterhalten zu können.
Shary Reeves Wenn die Kölnerin einen Tweet über sich selbst verfassen müsste, würde sie sich wie folgt vorstellen: "Mein Name ist Shary Reeves, ich habe mit meinem wunderbaren Ex-Kollegen Ralph Caspers sehr lange die Sendung "Wissen macht Ah!" moderiert und ansonsten mache ich alles, worauf ich neugierig bin und Bock habe." Und das scheint auch zu stimmen! Man kennt sie als "Marienhof"-Schauspielerin, Sängerin, Moderatorin und auch als Fußballerin.
Maja Göpel Aufgewachsen in einer ökologischen Hausgemeinschaft am Rande von Bielefeld, beginnt sie schon mit 14 Jahren der Frage nachzugehen, warum wir als Gesellschaft nicht die Welt schaffen, die wir uns als Individuen wünschen. Als studierte Medienwirtin, promovierte Politökonomin und Nachhaltigkeitswissenschaftlerin arbeitet sie heute an den Schnittstellen von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Für sie ist Strukturwandel keine Zumutung, sondern ein Chance. Die Transformationsforscherin ist überzeugt davon, dass es Zeit ist, neu zu denken und zu träumen, wer wir eigentlich sein wollen. Was sie sich darunter vorstellt und wie so ein "neues" Leben aussehen könnte, erzählt Maja Göpel im Kölner Treff.
Immer häufiger wird Instagram auch als Reiseführer genutzt. Aber können die schönen Bilder auch der Realität standhalten? Wir starten unseren Check mit #lookslike in Tallinn, der Hauptstadt von Estland. Christian Loß hat für uns die Hotspots und Geheimtipps der Stadt recherchiert und macht sich vor Ort ein Bild.
Es war die Zeit, als Entführungen die Menschen immer wieder in Angst versetzten. Viele Kriminelle wollten das schnelle Geld durch eine Lösegelderpressung. Die Fälle erreichten im Herbst 1976 in Münster einen Höhepunkt mit der Entführung des Unternehmersohnes und erfolgreichen Springreiters Hendrik Snoek. Kriminalhauptkommissar Willy Flormann leitete damals die Ermittlungen. Es wurde der Fall seines Lebens. Und es war bereits der zweite dieser Art. Nur ein Jahr zuvor wurde eine 14-jährige Schülerin ebenfalls in Münster direkt vor ihrer Haustür entführt. Der Fall endete relativ glimpflich. Die Täter, die 100.000 D-Mark Lösegeld vom Vater erpresst hatten, stellten sich bereits einen Tag nach der Freilassung des Mädchens und wurden später verurteilt. Der Fall Snoek entwickelte sich viel komplizierter: In der Nacht zum 3. November 1976 drangen zwei maskierte Männer gewaltsam in die Münsteraner Wohnung des damals 28-Jährigen ein, fesselten und entführten ihn. Kurz darauf kam schon die Lösegeldforderung: fünf Millionen D-Mark verlangten die Täter bei einem Anruf in Snoeks Elternhaus. Für das Opfer begannen die schlimmsten Tage seines Lebens. Zunächst fuhren die Täter mit Hendrik Snoek Richtung Süden. Sie hatten in der Autobahnbrücke Ambachtal, auf der A45 nahe Herborn, ein Verlies vorbereitet. In einem Hohlraum der Brücke, direkt unter der Autobahn, ketteten sie ihr Opfer an: mit einer Eisenkette, die sich um seinen Hals schloss. Der perfide Rat der Entführer: Er solle sparsam mit dem Wasservorrat umgehen. Danach war Hendrik Snoek bei Temperaturen um den Gefrierpunkt vollständig auf sich allein gestellt. Snoeks Familie setzte alles daran ihren Sohn schnell wieder frei zu bekommen. Dessen engster Freund bot sich für die Lösegeldübergabe an. Die Polizei überwachte das Vorgehen engmaschig, aber die Gangster konnten entkommen. Und Snoeks Schicksal schien besiegelt. Denn entgegen ihrem Versprechen ließen die Täter ihr Opfer nicht frei und übermittelten auch nicht den Ort seiner Gefangenschaft. Durch einen Zufall und die starken Nerven des Spitzensportlers gelang jedoch die Rettung. Und für Willy Flormann begann nun die Jagd nach Tätern und Lösegeld. In der Dokumentation von Peter Scharf berichtet Willy Flormann eindrucksvoll über die beiden Entführungen, die damals nicht nur Münster in Atem gehalten haben. Die entführte Jugendliche betreibt heute eine Mode-Boutique in der Stadt und erinnert sich noch einmal an das Geschehen von damals. Und das Martyrium von Hendrik Snoek lebt auch durch einen 16-mm-Film wieder auf, den die Münsteraner Polizei nach der Freilassung von Hendrik Snoek mit ihm selbst gedreht hat. Ein einmaliges Zeugnis der deutschen Kriminalgeschichte.
Wenn der Satz: "Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde" irgendwo stimmt dann in Warendorf im Münsterland - hier schlägt das Herz der deutschen Reiterei. Es gibt: Die Deutsche Reiterliche Vereinigung und das Gestüt des Landes NRW, den Olympiastützpunkt des Reitsports und die Deutsche Reitschule - auf wenigen Quadratkilometern ballen sich hier die wichtigsten Institutionen rund ums Pferd. Auch international steht der Name der westfälischen Kreisstadt für Welterfolge und für eine ruhmreiche Tradition. Diese Dokumentation blickt hinter die Kulissen der malerischen Ortschaft, in der sich alles um die Pferde dreht.
Ob Olympia-Jahr oder nicht - in der westfälischen Provinz weht immer olympischer Wind. Denn Warendorf ist die Anlaufstelle für die deutsche Reit-Elite. 91 olympische Pferdesportmedaillen gab es im Laufe der Geschichte für Deutschland - keine andere Nation ist so erfolgreich. Der Dreh- und Angelpunkt der Sportlerinnen und Sportler ist - und war immer - Warendorf. Hier wurden Reiter wie Hans Günter Winkler und Pferde wie die Wunderstute "Halla" zu Legenden. In der Stadt im Münsterland entscheidet sich, wer Deutschland bei den großen internationalen Wettbewerben vertreten darf. Wir begleiten Weltklasse-Reiterin Ingrid Klimke und Nachwuchshoffnung Lara Weber, wenn sie in Warendorf mit den Bundestrainern auf die nächsten Titel hinarbeiten.
Auch beim Thema Pferdezucht führt kein Weg an der Stadt im Münsterland vorbei. Das Landgestüt NRW blickt auf eine knapp 200-jährige Geschichte zurück. Große Pferdenamen sind hier emporgekommen, Champions wie "Cornado" oder "A La Carte NRW". 90 Hengste sind auf dem Gestüt zu Hause. Um sie dreht sich der Alltag der rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Landgestüt. Es ist ein knallharter Job, der morgens um 06:30 Uhr beginnt, wenn der erste Hengst zur Deckstation gebracht wird. Für Reiterhof-Romantik ist hier kein Platz. Das bekommen auch die Auszubildenden zu spüren, die der Film begleitet.
Der Glanz der Warendorfer Hengste strahlt bis nach Übersee - auch wegen ihrer sportlichen Erfolge. Regelmäßig kommen daher Pferdeprofis aus aller Welt ins Münsterland. Wir begleiten eine Züchterin aus den USA, die dafür sorgen will, dass die westfälischen Hengste auch im Land des Wilden Westens zunehmend verbreitet werden.
Nicht nur Sport-Champions sind in Warendorf die Stars. Auch Kaltblüter spielen hier eine Schlüsselrolle: Das Rheinisch-Deutsche Kaltblut ist vom Aussterben bedroht. Es ist die Aufgabe des Landgestüts, diese Rasse zu erhalten. Wenn verschiedene Züchter in Münster ihren Kaltblut-Nachwuchs vorstellen, ist der Hauptsattelmeister aus Warendorf daher vor Ort. Er muss den richtigen Riecher haben und die Hengste für das Landgestüt auswählen, die die Zukunft der Rasse in Nordrhein-Westfalen sichern können. Dann bleibt nur noch zu hoffen, dass das Gestüt mit seinen öffentlichen Mitteln im Bieterstreit um die besten Tiere mithalten kann. Wenn die Decksaison zu Ende geht, öffnet das Landgestüt seine Tore: die berühmte Warendorfer Hengstparade lockt jedes Jahr tausende Zuschauer ins Münsterland. Der Film dokumentiert hinter den Kulissen, was den Menschen auf den Tribünen verborgen bleibt: die Aufregung vor und die Erleichterung nach dem Auftritt. Und vor allem: die Liebe zu den Pferden.
- Folge 4: Safari-Romantik und Naturgewalten Der "African Explorer" hat die südliche Kalahari erreicht. Hier wartet ein einmaliges Naturschauspiel auf Thomas und Peter: die tosenden Augrabies-Fälle, wo sich die Wassermassen 56 Meter donnernd in die Tiefe stürzen. Beim Sundowner auf ihrer ersten Safari genießt das junge Pärchen Maren Kogge und Dominik Hartmann aus Oberbayern romantische Augenblicke. Und: Auszeit vom Krankenhaus-Alltag. Dr. Martin Lücke begleitet als Bordarzt den "African Explorer". Der Coburger Anästhesist erzählt, was ihn ausgerechnet an den Zugreisen durch Afrika reizt.
- Folge 5: Vom Zauberwald zu gigantischen Schluchten Die Reisegruppe auf Schienen besucht den Köcherbaumwald mit seinen über 200 Jahre alten skurrilen Bäumen. Er ist eine der Hauptattraktionen im südlichen Namibia. Die größte Schlucht Afrikas, der Fishriver Canyon, begeistert die Zugreisenden Yvonne und Jeannette. Ist der Anblick mit dem amerikanischen Grand Canyon vergleichbar? Stefan kann sein Glück kaum fassen, der Hobby-Eisenbahner darf in der Lokomotive des "African Explorer" mitfahren.
Die Aussicht ist grandios: Taipei 101 ist eines der höchsten Gebäude der Welt und das Wahrzeichen von Taiwans Hauptstadt Taipeh. Seine Glitzerfassade steht für das moderne Taiwan, für eine pulsierende Metropole, für Aufbruch, Fortschritt, Zukunft.
Doch Taiwan ist weit mehr: Glasklares Wasser an den Stränden im Süden, atemberaubende Marmor-Bergschluchten, sanfte Teeplantagen in alpiner Bergwelt. Ein Land, das trotz aller Moderne noch tief verwurzelt ist in seinen Traditionen. Und in seinem Glauben: Die Welt der Geister ist sehr lebendig in Taiwan. Die Reise führt quer durchs Land, von den Sandstränden des Pazifiks bis in die Bergwelt des Taroko-Nationalparks mit Wasserfällen und buddhistischen Tempeln. Dort leben Ureinwohner, die bis heute ihre Riten lebendig halten.
So wie die Großfamilie mit besonderer Berufstradition: Großvater, Vater und Tochter arbeiten als Knochengräber und sorgen für das Seelenheil ihrer Vorfahren. Und vor alpiner Kulisse ackern die Teebauern wie vor 100 Jahren. Dennoch sind sie mit ihrer Erfindung in der Neuzeit angekommen: Der weltweit bekannte Perlen- oder auch Gunpowder-Tee wird auf den Nachtmärkten der Hauptstadt Taipeh getrunken.
Ministerpräsident Stein trägt gerne Dessous unter seinen Anzügen. An sich keine große Sache. Doch jetzt sind ihm anonym Fotos zugespielt worden, mit denen seine Leidenschaft droht, publik zu werden. Und so wendet sich Stein an die renommierte Düsseldorfer Anwalts-Kanzlei "Offergeld & Partner".
Richard Offergeld weiß, bei wem solche heiklen Fälle am besten aufgehoben sind: bei seinem ehemaligen Mitarbeiter Falk, berühmt-berüchtigt für seine eigensinnigen, ja manchmal haarsträubenden Methoden. Das einzige Problem: Falk will kein Anwalt mehr sein! Er hat vor Jahren alles hingeschmissen, niemand weiß, wieso. Stattdessen hat er ein kleines, aber feines Restaurant aufgemacht - das inzwischen jedoch pleitegegangen ist.
Zum Glück für Offergeld, denn so kann er Falk einen Deal anbieten: Wenn Falk eine Zeitlang für seine Kanzlei arbeitet, hilft Offergeld ihm, das Restaurant zurückzubekommen. Notgedrungen lässt sich Falk darauf ein. Gleich am ersten Arbeitstag schafft er es, Offergelds Tochter Sophie, die inzwischen die Kanzlei leitet, auf die Palme zu bringen: Er trinkt aus dem Aquarium des Ministerpräsidenten und beschuldigt scheinbar grundlos Steins Parteifreund Weigand, hinter den Erpresser-Fotos zu stecken. Falk macht es seinen Mitmenschen eben wirklich nicht leicht ...
Falk sorgt mal wieder für einen Eklat vor Gericht: Genervt von seinem Mandanten steht Falk mitten in einem Prozess einfach auf und geht. Sophie ist entsetzt: Der Unternehmer Braunroth, der vor Gericht dafür kämpft, dass sein 42-jähriger Sohn endlich auszieht, ist einer ihrer wichtigsten Mandanten.
Nun muss Sophie sehen, dass sie ihn irgendwie wieder einfängt und den Sohn zum Auszug bewegt. Bei allem Ärger über Falk: Sophie hat ein privates Problem, bei dem sie Falks Hilfe braucht: Sie macht sich Sorgen um ihre 18-jährige Tochter Marie, die offenbar kurz davor ist, ihrem 40-jährigen Freund Mischa ihr gesamtes Erbe zu geben.
Da Falk schon immer einen guten Draht zu Marie hatte, soll er herausfinden, was es mit dem Geld auf sich hat. Wobei Sophie Falk ausdrücklich nicht um Hilfe bittet, sondern ihn "engagiert". Ein kleiner, aber feiner Unterschied! Mit Trulla als Lockvogel - seiner schrägen und langjährigen Assistentin und besten Freundin - und seinem ihm eigenen Gespür für die Probleme und Ängste anderer Menschen gelingt es Falk, hinter Mischas Geheimnis zu kommen und schlussendlich auch, Braunroth Junior zum Auszug bei Braunroth Senior zu bewegen. Zum Glück!
Falk (Fritz Karl) Sophie Offergeld (Mira Bartuschek) Herr Offergeld (Peter Prager) Trulla (Alessija Lause) Bitz (Moritz Führmann) Helena (Lilli Fichtner) Marie (Sinje Irslinger) Chefkoch (Oliver Fleischer) Dr. Kranzow (Sonja Baum) Richter (Vittorio Alfieri) Sabine (Marie-Lou Sellem) Pensionswirtin (Kristina Walter) Heinrich Braunroth senior (Hans Peter Hallwachs) Jürgen Braunroth junior (Maik Solbach) Anwalt Dr. Holtz (Nikolaus Benda) Mischa (Luca Zamperoni)
Reporterin Sonja Gerhardt begibt sich auf eine Reise durchs Ruhrgebiet, eine Region, die sich seit Jahrzehnten wandelt. Dabei trifft sie besondere Menschen, die etwas bewegen.
Die Ortmanns aus Dortmund zum Beispiel: Sie lauschen am Puls des Ruhrgebiets. Vater Richard sammelt seit Jahrzehnten die Geräusche seiner Heimat. Zechen, Kohleabbau, Stahl, aber auch das Bimmeln der Straßenbahn oder den Ruhr-Dialekt an der Pommesbude. Sohn Max macht als DJ daraus Techno-Sounds. Eine Geschichte, die zeigt, wie das Ruhrgebiet inzwischen tickt. Kaum eine andere Region hat sich so grundlegend verändert, wie das Revier.
Die beiden Gastro-Gründerinnen Milena und Jasna Rethmann haben sich bewusst für die Dortmunder Nordstadt entschieden. Genau da, wo Migration und Armut das Zusammenleben vor große Herausforderungen stellen. Wo aber gleichzeitig die größten Chancen für einen Wandel liegen. Das zeigt sich zum Beispiel im Hafen, wo ein neues Quartier für Handel, Wohnen und Freizeit entsteht. Auch hier sind die Rethmann-Schwestern dabei. Mit einem Container-Biergarten direkt am Dortmund-Ems-Kanal.
In Essen begleitet Sonja Gerhardt eine junge Musikerfamilie, die Zuwachs bekommt. Eine*n waschechte*n "Ruhri" mit Eltern, die aus verschiedenen Welten stammen und voller Hoffnung in die Zukunft blicken: Benny & Joyce Nauschütz, beide um die 40, vor 15 Jahren über Studium und Beruf ins Ruhrgebiet gekommen. Als Duo Benny & Joyce haben sie vor Corona die ganze Republik bereist, auf Events, Firmenfeiern oder Geburtstagen geswingt und gejazzt. Die Musiker haben sich mit Ihrer Familie bewusst für das Ruhrgebiet entschieden. "Erst war es ein Kulturschock, aber dann haben wir diese teils ruppige aber ehrliche Art lieben gelernt." Genau wie die kulturelle Vielfalt, die sie auch in Ihrer Familie leben. Joyces Wurzeln liegen in Indonesien, aufgewachsen sind beide in Karlsruhe. Der Corona-Lockdown hat noch einmal ihre Familienplanung beflügelt.
Arme, Reiche, Junge, Alte, Muslime, Christen: Sonja Gerhardt zeigt uns ein spannendes Ruhrgebiet voller Gegensätze und Menschen, die Wandel gestalten, statt sich wandeln zu lassen.
Urlaub in Schweden - das sind kleine Inseln mit roten Holzhäusern und königliche Schlösser, Mittsommerfeste und Hundeschlittentouren. Tamina Kallert und Stefan Pinnow haben wieder den Geschmack von Zimtschnecken auf der Zunge, wenn sie an die Kaffeehäuser in der historischen Altstadt von Stockholm denken. Unvergessen auch ihr Besuch im Abba-Museum. Und sie würden am liebsten sofort losfahren nach Gotland mit seinen bizarren Felsen, dem Mittelalterfestival in Visby und der Villa Kunterbunt von Pippi Langstrumpf. Zu den Highlights seiner Reise durch Südschweden gehört für Stefan Pinnow der Besuch im nostalgischen Garten von Schloss Läckö und die Fahrt mit einem historischen Passagierschiff auf dem Göta-Kanal. Weiß, klirrend kalt und faszinierend ist der schwedische Winter in Lappland: An das Bremstraining mit dem Auto auf einem zugefrorenen See erinnert sich Tamina Kallert gerne.
Stockholm: Mittsommerfest im Schärengarten Stockholm ist jung und lebendig, bietet aber auch viel Raum für Entspannung. Tamina Kallert und Stefan Pinnow waren begeistert vom "Venedig des Nordens". In einen Rausch von Tönen und Bildern gerieten sie im Abba-Museum; Kunst fanden sie in den U-Bahn-Stationen. Einig sind sich die beiden, dass man die längsten Tage des Jahres im Schärengarten verbringen sollte: beim Mittsommerfest auf einer der vielen kleinen Inseln vor der Hauptstadt.
Nostalgiereise auf dem Göta-Kanal Söderköping mit seinen (Holz-)Häusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert und einem berühmten Eiscafé war nur ein Highlight von Stefan Pinnows Tour durch Südschweden. Per Rad und Schiff ging es von der Nordsee bis zur Ostsee. Wunderbar nostalgisch war die Fahrt mit der "Wilhelm Tham" auf dem Göta-Kanal. Unterwegs musste das über 100 Jahre alte, denkmalgeschützte Passagierschiff 58 Schleusen überwinden. Ein Abenteuer für die Passagiere.
Winterabenteuer in Lappland Im verschneiten Lappland nördlich des Polarkreises hatte sich Tamina Kallert mit dem Auto zum Bremstraining aufs Eis gewagt. Autohersteller nutzen im Winter die gefrorene Seenlandschaft als Teststrecke für ihre Prototypen. Eiskalt war es auch bei den Künstlern, die in der Nähe von Kiruna das "Icehotel" bauten: Wände, Betten, Bar und sogar Gläser - alles aus gefrorenem Wasser.
Die Grazer Kommissarin Sandra Mohr und ihr Vorgesetzter Sascha Bergmann müssen diesmal in das abgelegene Mürztal, um mit dem gemütlichen Ortspolizisten Ferdinand Franz einen bizarren Todesfall aufzuklären: Der Unternehmer Walter Fürst liegt tot im eigenen Bett - mit Würgemalen am Hals.
Seine Familie, allen voran die strenge Matriarchin Pauline Fürst, verbittet sich allzu direkte Fragen. Einen Skandal wie vor Jahren, als ein ehemaliger Mitarbeiter wegen der Vergewaltigung ihrer Schwiegertochter Magdalena verurteilt wurde, will sie unbedingt vermeiden. Ein frommer Wunsch, denn Spuren aus der Todesnacht führen in das Bordell am Ortsrand.
Doch selbst mit dem "Insiderwissen" ihres örtlichen Kollegen, der im Puff ein und aus geht und mit der Hure Milena fest verbandelt ist, kommen Sandra und Bergmann bei ihren Ermittlungen nicht weiter. Auch privat kommt es zu Verwicklungen, hat sich doch Bergmanns Sohn Daniel ebenfalls im Hotel einquartiert, was bei Sandra erneut ungewollte Gefühle auslöst. Währenddessen "arbeitet" ihr Chef an einem "Liebesrevival" mit Eva Merz, der Kollegin von der Spurensicherung. Da geschieht ein zweiter Mord. Diesen nehmen die beiden Ermittler persönlich und setzen alles daran, den oder die Täter zur Strecke zu bringen.
Sandra Mohr (Miriam Stein) Sascha Bergmann (Hary Prinz) Daniel Bergmann (Johannes Nussbaum) Eva Merz (Eva Herzig) Ferdinand Franz (Holger Schober) Veit Schindler (Julian Weigend) Magdalena Fürst (Anna Rot) Anna Fürst (Jana McKinnon) Hermann Fürst (Daniel Keberle) Clemens Fürst (Gregor Kohlhofer) Pauline Fürst (Gisela Schneeberger) Milena (Iva Lukic) Zlatko (Aleksandar Petrovic) Walter Fürst (Christian Strasser) Amanda (Ilonka Petruschka) Rotter (Johann Wolfgang Lampl) Sigi (Matthias Hack)
Patrick Lösche, Mitarbeiter der Kuschelagentur "Kuschelhamster", wird ermordet im Bett seines Kuschelzimmers aufgefunden. Alles deutet darauf hin, dass Lösche in Ausübung seines höchst seltsamen Berufes ermordet worden ist. Hubert und Girwidz versuchen, mehr über den Sinn und Zweck dieser Therapieform herauszufinden und stellen fest, dass die Dunkelziffer der kuschelbedürftigen Wolfratshauser höher ist als vermutet, selbst unter den eigenen Kollegen.
Franz Hubert (Christian Tramitz) Reimund Girwidz (Michael Brandner) Sabine Kaiser (Katharina Müller-Elmau) Martin Riedl (Paul Sedlmeir) Rebecca Jungblut (Jeanne Goursaud) Dr. Caroline Fuchs (Susu Padotzke) Barbara Hansen (Monika Gruber) Yazid (Hannes Ringlstetter) Julia Feind (Silke Franz) Heiko Krummbichler (Franz Josef Strohmeier) Janine Krummbichler (Christine Prayon) Dr. Wilfried Feind (Arthur Klemt) Kai Tennholt (Yanis Scheurer)
Ein Junge aus dem Waisenhaus wird beim Diebstahl in Barbara Hansens Laden erwischt. Heimleiter Dr. Kleber kann sich nicht mehr dazu äußern, denn er ist vom Balkon gestürzt und war sofort tot. Ein tragischer Unfall?
Eines der Waisenkinder berichtet von einem seltsamen Mann mit langem Bart und Kutte, der mit Kleber eine Auseinandersetzung hatte. Genau diesem Herrn begegnen Riedl und Rebecca, als sie in den Isarauen Jagd auf Umweltsünder machen.
Franz Hubert (Christian Tramitz) Reimund Girwidz (Michael Brandner) Sabine Kaiser (Katharina Müller-Elmau) Martin Riedl (Paul Sedlmeir) Rebecca Jungblut (Jeanne Goursaud) Dr. Caroline Fuchs (Susu Padotzke) Barbara Hansen (Monika Gruber) Yazid (Hannes Ringlstetter) Bernhard Böhm (Reiner Schöne) Marcel Schmitz (Justus Schlingensiepen) Simone Schuhmann (Gisela Aderhold) Oleg (Leo Bilicky)
Ministerpräsident Stein trägt gerne Dessous unter seinen Anzügen. An sich keine große Sache. Doch jetzt sind ihm anonym Fotos zugespielt worden, mit denen seine Leidenschaft droht, publik zu werden. Und so wendet sich Stein an die renommierte Düsseldorfer Anwalts-Kanzlei "Offergeld & Partner".
Richard Offergeld weiß, bei wem solche heiklen Fälle am besten aufgehoben sind: bei seinem ehemaligen Mitarbeiter Falk, berühmt-berüchtigt für seine eigensinnigen, ja manchmal haarsträubenden Methoden. Das einzige Problem: Falk will kein Anwalt mehr sein! Er hat vor Jahren alles hingeschmissen, niemand weiß, wieso. Stattdessen hat er ein kleines, aber feines Restaurant aufgemacht - das inzwischen jedoch pleitegegangen ist.
Zum Glück für Offergeld, denn so kann er Falk einen Deal anbieten: Wenn Falk eine Zeitlang für seine Kanzlei arbeitet, hilft Offergeld ihm, das Restaurant zurückzubekommen. Notgedrungen lässt sich Falk darauf ein. Gleich am ersten Arbeitstag schafft er es, Offergelds Tochter Sophie, die inzwischen die Kanzlei leitet, auf die Palme zu bringen: Er trinkt aus dem Aquarium des Ministerpräsidenten und beschuldigt scheinbar grundlos Steins Parteifreund Weigand, hinter den Erpresser-Fotos zu stecken. Falk macht es seinen Mitmenschen eben wirklich nicht leicht ...
Zwischen Punk, Indie und Wave - mal wütend und rabiat, mal in sich gekehrt und grübelnd: das ist der Klang von Love A. Melodisch, ohne in Harmonie zu verwässern, reflektiert und reif, ohne in Altersmilde zu langweilen und mit einer Chuzpe, die Haltung ausdrückt. 2010 in Trier gegründet, gelten Love A heute als eine der frischen deutschsprachigen Bands, die sich bei Punk und Noise bedienen, die etwas zu sagen aber eine eigene Sprache gefunden haben. Ihre mal sperrigen, mal eingängigen Songs mit intelligenten, wortwitzigen Texten kommen ohne plumpe Phrasen und seichtes Befindlichkeitsgetue aus. Slogans zum gesellschaftlichen Umsturz ("Brennt alles nieder - fickt das System!") dürfen es dann aber doch hier und da sein. Die Punk-Wurzeln scheinen noch deutlich durch, doch längst zeichnen Indierock, Wave und Postpunk ein differenziertes Bild. Melancholie, Dunkelheit, Trauer und Wut sind genauso Teil des Ganzen wie eine Love A-typische Portion Wahnsinn, die die Band auf über 300 Club- und Festivalkonzerten ausgelebt hat.
Die Polizei von Larvik sucht nach der Bloggerin Linnea Kaupang. Trotz der Hinweise auf einen Freitod der 19-Jährigen glauben ihre Eltern an eine Entführung. Das Vertrauen in das Ermittlerduo Benjamin und Torunn haben sie verloren. In ihrer Verzweiflung wenden sie sich an den vom Dienst suspendierten Kommissar William Wisting. Obwohl er sich damit strafbar macht, begibt sich der kaltgestellte Chefermittler mit einem Ex-Kollegen auf die Suche.
Für Frank, der seit Jahren vergeblich herausfinden will, was seiner Nichte zugestoßen ist, gibt es keinen Zweifel, wer hinter Linneas Verschwinden steckt: der inzwischen freigelassene Vidar Haglund, den die Polizei vor 17 Jahren mit manipulierten Beweisen hinter Gitter gebracht hatte. Der führt die beiden jedoch an der Nase herum und gibt Wisting einen Hinweis, der diesen in weitere Schwierigkeiten bringt.
Weil herauskommt, dass Wisting unerlaubterweise weiter ermittelt, lässt ihn Polizeichefin Andrea Vetti festnehmen. Verlassen kann sich der Kommissar nur auf seine Tochter Line, deren Recherchen zu einem anderen Mordfall sie immer näher an das Verschwinden Linneas führen.
William Wisting (Sven Nordin) Line Wisting (Thea Green Lundberg) Nils Hammer (Mads Ousdal) Frank Robekk (Gard Bjørnstjerne Eidsvold) Benjamin Fjeld (Lars Berge) Torunn Borg (Kjersti Sandal) Christine Thiis (Ulrikke Døvigen) Andrea Vetti (Irina Eidsvold-Tøien) Bjørg Karin (Heidi Goldmann) Maren (Amy Black Ndiaye) Joachim Andresen (Daniel Frikstad) Knut Frost (Lars Sørbø) Morten By (Lars Bonnevie Hjort) Linnea Kaupang (Thea Sofie Loch Næss) Hanne Kaupang (Ellen Dorrit Petersen) Magnus Kaupang (Nils Jørgen Kaalstad) Vidar Haglund (Christoffer Staib)
Reporterin Sonja Gerhardt begibt sich auf eine Reise durchs Ruhrgebiet, eine Region, die sich seit Jahrzehnten wandelt. Dabei trifft sie besondere Menschen, die etwas bewegen.
Die Ortmanns aus Dortmund zum Beispiel: Sie lauschen am Puls des Ruhrgebiets. Vater Richard sammelt seit Jahrzehnten die Geräusche seiner Heimat. Zechen, Kohleabbau, Stahl, aber auch das Bimmeln der Straßenbahn oder den Ruhr-Dialekt an der Pommesbude. Sohn Max macht als DJ daraus Techno-Sounds. Eine Geschichte, die zeigt, wie das Ruhrgebiet inzwischen tickt. Kaum eine andere Region hat sich so grundlegend verändert, wie das Revier.
Die beiden Gastro-Gründerinnen Milena und Jasna Rethmann haben sich bewusst für die Dortmunder Nordstadt entschieden. Genau da, wo Migration und Armut das Zusammenleben vor große Herausforderungen stellen. Wo aber gleichzeitig die größten Chancen für einen Wandel liegen. Das zeigt sich zum Beispiel im Hafen, wo ein neues Quartier für Handel, Wohnen und Freizeit entsteht. Auch hier sind die Rethmann-Schwestern dabei. Mit einem Container-Biergarten direkt am Dortmund-Ems-Kanal.
In Essen begleitet Sonja Gerhardt eine junge Musikerfamilie, die Zuwachs bekommt. Eine*n waschechte*n "Ruhri" mit Eltern, die aus verschiedenen Welten stammen und voller Hoffnung in die Zukunft blicken: Benny & Joyce Nauschütz, beide um die 40, vor 15 Jahren über Studium und Beruf ins Ruhrgebiet gekommen. Als Duo Benny & Joyce haben sie vor Corona die ganze Republik bereist, auf Events, Firmenfeiern oder Geburtstagen geswingt und gejazzt. Die Musiker haben sich mit Ihrer Familie bewusst für das Ruhrgebiet entschieden. "Erst war es ein Kulturschock, aber dann haben wir diese teils ruppige aber ehrliche Art lieben gelernt." Genau wie die kulturelle Vielfalt, die sie auch in Ihrer Familie leben. Joyces Wurzeln liegen in Indonesien, aufgewachsen sind beide in Karlsruhe. Der Corona-Lockdown hat noch einmal ihre Familienplanung beflügelt.
Arme, Reiche, Junge, Alte, Muslime, Christen: Sonja Gerhardt zeigt uns ein spannendes Ruhrgebiet voller Gegensätze und Menschen, die Wandel gestalten, statt sich wandeln zu lassen.
- Leidenschaft für moderne Kunst: Zu Besuch in der Kunstsammlung Philara in Düsseldorf Es war die Verwirklichung eines Traums. Aus einer unscheinbaren Glasfabrik im quirligen Düsseldorfer Szeneviertel Flingern hat der Kunstsammler Gil Bronner ein privates Museum für seine hochkarätige Kollektion Philara gemacht. In den letzten 25 Jahren hat er rund 1500 Werke zusammengetragen, darunter Arbeiten von Thomas Ruff, Katharina Fritsch oder Andreas Gursky, aber auch von Absolvent:innen der Düsseldorfer Kunstakademie. Zu ihnen gehören auch die Künstler:innen, deren Collagen in der aktuellen Sonderausstellung "Attempts to be Many" bis zum 23. Januar 2022 zu sehen sind. Auf einem Rundgang durch seine Sammlung hat Westart-Moderatorin Siham El-Maimouni mit Gil Bronner über die Sammelleidenschaft und die Lust am Entdecken gesprochen.
- Nähe und Distanz: Das Roadmovie "Mein Sohn" mit Anke Engelke in der Hauptrolle Wie schwer es ist loszulassen, wenn Kinder erwachsen werden - darum geht es in dem berührenden Roadmovie "Mein Sohn". Nach einem schweren Skateboard-Unfall soll Jason (Jonas Dassler) in einer Spezial-Klinik in der Schweiz behandelt werden. Seine Mutter Marlene (Anke Engelke) packt den zunächst widerstrebenden Jungen in ihr Auto, um ihn von Berlin aus einmal quer durch Deutschland zu fahren. Unterwegs brechen alte Konflikte auf. Jason ist ein Draufgänger, der sich ein Leben ohne Abenteuer gar nicht vorstellen kann. Marlene dagegen ist es gewohnt, nachdenklich und fürsorglich zu sein. Wie die beiden umeinander kreisen, sich voneinander entfernen und wieder annähern, ist großartig gespielt - von Nachwuchsstar Jonas Dassler ebenso wie von Anke Engelke. Am 18. November startet "Mein Sohn" in den Kinos.
- Poetry Slam für Taube: Kai Fobbes Videoprojekt "Ohne Worte" Literatur übersetzt in Mimik und Gebärden - das ist die Idee hinter Kai Fobbes Videoprojekt "Ohne Worte". Der Wuppertaler Künstler beschäftigt sich schon seit Längerem mit Gebärden in der Kunst. Für "Ohne Worte" hat er Texte bekannter Literaten ausgewählt. Rafael-Evitan Grombelka, Gebärdendolmetscher, Lyriker und Deutschlands berühmtester tauber Poetry Slammer, hat sie voller Poesie in Gestik und Mimik übersetzt. Kai Fobbe hat ihn und andere "Poetry Deaf Slammer" dabei gefilmt. Die Videos projiziert er auf Theaterfassaden. Aus den geschriebenen Worten entsteht so ein visuelles Gesamtkunstwerk, das Hörende und Gehörlose unterschiedlich, aber gemeinsam erleben. Zu sehen sind die Videos zwischen November 2021 und Februar 2022 an verschiedenen Orten im öffentlichen Raum in Nordrhein-Westfalen.
- Analog und digital: Regisseur Luk Perceval erzählt die Geschichte des Müßiggängers Oblomow neu Keine Lust auf gar nichts. Am liebsten auf dem Sofa herumlungern. Bloß keine Anstrengung, erst recht keine Hektik. So sieht das Leben des russischen Romanhelden Oblomow aus. Theaterregisseur Luk Perceval hat ihn aus dem 19. Jahrhundert in die Jetztzeit geholt und zum "Helden" seiner neuen Inszenierung gemacht. "Oblomow revisited" ist ein außergewöhnliches digital-analoges Theaterprojekt. Westart über ein Experiment zwischen analog und digital, Illusion und Fiktion, bei dem das Theater neue Wege geht.
- Die Unvollendeten: Thomas von Steinaeckers "Buch der gescheiterten Kunstwerke" Sie ist eines von den wohl bekanntesten unvollendeten Werken: Beethovens 10. Symphonie, die er kurz vor seinem Tod zu komponieren begann. Außer dem Tod gibt es viele Gründe, warum Künstler:innen ein einmal begonnenes Werk nicht zu Ende bringen. Mal ist es Größenwahn, mal die Angst vorm Versagen. Mal versiegt die Inspiration, mal fehlt es an Geld. Der Schriftsteller Thomas von Steinaecker hat den unvollendeten Werken aus Literatur, Musik, Film und Architektur ein Buch gewidmet. Darin erzählt er überraschende Geschichten hinter dem Scheitern und zeigt, dass manch fallengelassene Idee ein erstaunliches Nachleben hat.
Corona ist mit voller Wucht zurück: Noch nie seit Beginn der Pandemie haben sich so viele Menschen infiziert wie in dieser Woche. Das RKI meldet täglich neue Rekordwerte bei der 7-Tage-Inzidenz. In Altenheimen sterben wieder Menschen und in manchen Regionen wie in Sachsen, Thüringen oder Bayern werden Intensivbetten knapp. Das kann tödlich sein - nicht nur für Covid-Kranke, sondern auch für Unfallopfer oder Notfallpatienten. Wie konnte es so weit kommen? Ist jetzt die Zeit für rigidere Maßnahmen? Die öffentliche Stimmung scheint sich zu drehen: Diese Woche hat der Ethikrat eine Impfpflicht für die Berufsgruppen gefordert, die besonders schutzbedürftige Menschen versorgen müssen, also Alte und Kranke. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina will noch einen Schritt weitergehen und auch all jene impfen lassen, die viel Kontakt zu anderen Menschen haben wie zum Beispiel das Lehrpersonal. Außerdem müssten die Beschäftigten dazu verpflichtet werden, ihren Impfstatus offen zu legen. Laut Deutschlandtrend ist eine Mehrheit sogar für eine allgemeine Impfpflicht gegen Corona. Denn noch immer sind in Deutschland rund 16 Millionen Menschen ungeimpft. Ganz anders die Situation in Spanien, wo rund 90 % der Über-12-Jährigen immunisiert sind. Die Inzidenz liegt unter 50. Warum läuft es dort so viel besser als bei uns? Was können wir von Spanien lernen? Die Ampelkoalitionäre haben gestern einen Gesetzentwurf eingebracht, der vorsieht, die epidemische Notlage Ende November auslaufen zu lassen. Der Instrumentenkasten, den die Länder dann zur Verfügung hätten, wäre kleiner als bisher: Lockdowns wie jetzt in den Niederlanden wären nicht mehr möglich. Von einer Impfpflicht ist keine Rede. Ebenso wenig von einer bundesweiten 2G-Regel, wie Österreich sie angesichts drastisch steigender Infektionen gerade eingeführt hat. Ist das die politisch richtige Antwort in der jetzigen Situation?
Darüber diskutiert WDR Programmdirektor Jörg Schönenborn mit den Gästen: Natalia Bachmayer, ARD Studio Madrid. Werner Bartens, Süddeutsche Zeitung Alexander Kissler, NZZ Cornelia Schmergal, Der Spiegel
Vor den Florida Keys verlief im 17. Jahrhundert die Route der spanischen Silberflotte, die Schätze aus den Kolonien nach Europa schaffte. Hurrikane brachten immer wieder Galeonen zum Kentern. Heute sucht Berufsschatztaucher Kim Fisher nach den versunkenen Reichtümern. Im Turtle Hospital auf Marathon Key versorgt Bette Zirkelbach verletzte Meeresschildkröten, am Grund des Korallenriffs siedelt die Meeresbiologin Kayla Ripple neue Korallen an und in den Everglade-Sümpfen spricht Jesse Kennon mit Alligatoren. An der Küste trainiert Sean Reyngoudt täglich auf dem Wakeboard, und in St. Augustine, der ältesten von Europäern gegründeten ständigen Siedlung in Nordamerika, begibt sich Stadtarchäologe Carl Halbirt auf Spurensuche.
Sklaverei und Bürgerkrieg prägten einst die Südstaaten. Plantagen und Städte zeugen noch heute davon. In Georgia hat sich Farmer-Musiker Hosley Hall auf klassische Südstaaten-Gemüse spezialisiert. In South Carolina lässt sich Kunsthandwerkerin Lara Neece von der Küste inspirieren, und Meeresbiologin Erin Levesque erforscht die Lebensbedingungen der Haie. In North Carolina malt Chris Wilson Szenen seiner Heimatstadt, Nema Triplett begleitet Taucher auf der Suche nach Schiffswracks und Jesse McNinch studiert die Folgen der Stürme, die die Küste regelmäßig heimsuchen. In Virginia schließlich bewirtet Johnny Mo seine Gäste mit regionaler Küche und unterhält sie mit selbst komponierten Songs.
Im Ah!-Studio ist heute alles Mmh! Ah! Thema Tisch. Nein, das ist kein Rechtschreibfehler, sondern eine Denkaufgabe. Worum geht es wohl? Kleiner Tipp: Es hat mit Zahlen zu tun, mit Symbolen für Zahlen, mit Brüchen und mit ungefähren Mengen- oder Größenangaben. Richtig! Für Clarissa und Ralph ist heute alles mathematisch, im Studio genauso wie bei den fünf Fragen der Sendung.
- Warum gibt es meistens ungerade Preise an Waren? Warum kostet eine Tafel Schokolade im Supermarkt 1,99 Euro und nicht glatte 2 Euro? Das wäre doch viel einfacher zu rechnen! Und trotzdem erscheint fast überall beim Preis hinten eine 9. Dabei gibt es von 1,99 zu 2 Euro doch nur einen Cent Unterschied! Macht das denn so viel aus? Oh ja! Ralph hat sich mit dem Thema genauer beschäftigt.
Woher kommt die Faustregel? Was ist 08/15? Warum misst man Getränke häufig in 0,33 ab? Warum sagt man "nach Adam Riese"?
Wissen macht Ah! im Internet: www.wissen-macht-ah.de
neuneinhalb - für dich mittendrin Das Erste, Samstag, 13. November 2021, 08.45 Uhr
Folge 34 | 2021: Der letzte Gong? - Ein Dorf kämpft um seine Schule
Tanja geht gemeinsam mit etwa 70 Kindern auf eine kleine Dorfschule in ihrem Heimatort. Und sie wünscht sich, dass auch ihre kleine Schwester Rita hier in ein paar Jahren eingeschult wird. Doch das könnte zum Problem werden: Die Schule soll nämlich geschlossen werden und die Kinder auf die Schulen der Nachbarorte verteilt werden. Reporterin Gesa trifft Tanja und ihre Familie und begleitet sie zu einem Protestmarsch im Dorf. Warum die Schule überhaupt geschlossen werden soll? Warum viele Dorfbewohner:innen so sehr für ihre Grundschule kämpfen? Und warum Schulen auch für die Dorfgemeinschaft eine wichtige Rolle spielen? Das und mehr erfährt man in dieser Folge neuneinhalb.
Redaktion WDR: Manuela Kalupke
SENDETERMINE NEUNEINHALB samstags, 8.15 - 8.25 Uhr oder unter www.neuneinhalb.wdr.de Wiederholung im KiKA, sonntags 8.50 Uhr, ARD-alpha, sonntags, 9.30 Uhr, WDR, Montag um 08:45 Uhr
Rückfragen an WDR Pressestelle neuneinhalb Redaktion Svenja Siegert Manuela Kalupke Tel. 0221 - 220-7121 Tel. 0221 - 220-6709 Bildmaterial im Internet unter www.ard-foto.de
Die Aussicht ist grandios: Taipei 101 ist eines der höchsten Gebäude der Welt und das Wahrzeichen von Taiwans Hauptstadt Taipeh. Seine Glitzerfassade steht für das moderne Taiwan, für eine pulsierende Metropole, für Aufbruch, Fortschritt, Zukunft.
Doch Taiwan ist weit mehr: Glasklares Wasser an den Stränden im Süden, atemberaubende Marmor-Bergschluchten, sanfte Teeplantagen in alpiner Bergwelt. Ein Land, das trotz aller Moderne noch tief verwurzelt ist in seinen Traditionen. Und in seinem Glauben: Die Welt der Geister ist sehr lebendig in Taiwan. Die Reise führt quer durchs Land, von den Sandstränden des Pazifiks bis in die Bergwelt des Taroko-Nationalparks mit Wasserfällen und buddhistischen Tempeln. Dort leben Ureinwohner, die bis heute ihre Riten lebendig halten.
So wie die Großfamilie mit besonderer Berufstradition: Großvater, Vater und Tochter arbeiten als Knochengräber und sorgen für das Seelenheil ihrer Vorfahren. Und vor alpiner Kulisse ackern die Teebauern wie vor 100 Jahren. Dennoch sind sie mit ihrer Erfindung in der Neuzeit angekommen: Der weltweit bekannte Perlen- oder auch Gunpowder-Tee wird auf den Nachtmärkten der Hauptstadt Taipeh getrunken.
Viele Menschen suchen nach Alternativen zur klassischen "Schulmedizin", wünschen sich sanftere Therapien, möglichst ohne Nebenwirkungen. Aber ist das realistisch? Planet Wissen nimmt die verschiedenen Mittel und Methoden unter die Lupe und macht den Check: Was ist nachgewiesenermaßen wirksam? Woran muss man glauben - und warum können alternative Heilversuche auch gefährlich sein?
Orientierung im Dschungel der Mittel und Methoden liefern die Studiogäste Professor Jutta Hübner, Ärztin und Fachfrau für naturheilkundliche Verfahren, und Claudia Ruby, Wissenschaftsjournalistin.
Was Lüttes bei den Leos Im Leopardenstall ist es enger geworden, zumindest ein kleines bisschen: Seit ein paar Tagen gibt es bei Hagenbeck gleich zweieinhalb stolze Leos. Männchen Lotar siedelte erst kürzlich aus Polen über und schon ist Nachwuchs da - ein klarer Fall von Blitzintegration. Nach dem Reinigen des Außengeheges nutzt Volker Friedrich die Gunst der Stunde, sich Lotars und Basjas Baby anzusehen. Der Kleine faucht schon fast wie ein Großer - ist aber wesentlich süßer.
Ein Hufschmied beim Zebra Zebrastute Yasi hat einen verwachsenen Huf. Alles halb so wild, außer, dass beim Hufschmiedtermin auch gleich Doktor Flügger mit auftaucht. Für die Behandlung muss er Yasi in Narkose versetzen - sonst bedankt die sich noch mit einem Huftritt. Kaum ist die Stute eingeschlafen, legt Hufschmied Krause die Feile an. Yasis Fohlen Neo hält sich während der Prozedur solange an Papas Zebrastreifen.
Aus dem Ei gepellt Marion Minde ist ganz aus dem Häuschen: In einem Brutkasten des Tropen-Aquariums ist ein Ei geplatzt. Heraus guckt ganz frech eine kleine Krokodilschnauze. Gemeinsam mit Guido Westhoff sieht Marion dem winzigen Reptil beim Schlüpfen zu. Dass daraus mal ein 1.000 Kilogramm schweres Krokodil werden soll, ist irgendwie schwer zu glauben.
Ein Pickel auf der Tapirbacke Teenager haben es nicht leicht. Auch die vierbeinigen nicht: Auf Bonitos haariger Wange prangt ein fieser Pickel. Und weil es kein Clearasil für Tapire gibt, muss Dr. Flügger zum Ausquetschen kommen. Thomas Günther fungiert dabei als menschliches Narkosemittel und krault Bonito per Bürste in die Entspannung. Mit Eisspray und spitzen Fingern macht sich der Tierarzt ans Werk.
Heute ist es soweit, zum ersten Mal zeigen sich die zwei Tigerbabys im Katzendschungel des Frankfurter Zoo. Vorsichtig erkunden sie mit Mutter "Malea" ihre Wurfbox. Bei den Flusspferden im Opel-Zoo Kronberg wird die Nahrung umgestellt. Nach Trockenfutter im Winter sollen sich die Dickhäuter langsam an frisches Grünfutter gewöhnen. Doch die Umstellung erfordert Fingerspitzengefühl, sonst drohen schwere Koliken, die tödlich enden können.
Heute wird das Raubkatzenfrühstück eine besonders blutige Angelegenheit. Aber vorerst streunen nur Pfleger Román und Elias durch das Gehege. Sie haben sich für Jaguar Yellow und seine Gefährtin Saba etwas ganz Besonderes einfallen lassen.
Nachwuchs bei den neuseeländischen Kea-Vögeln! Zwei nackte Küken aus dem Gelege im Inkubator sind bereits geschlüpft und werden von Kurator Matthias zum ersten Mal mit Hilfe der sogenannten "Zitzen-Spritzen-Spitze" gefüttert. Und auch das letzte Kea-Küken lässt nicht mehr lange auf sich warten.
Tanja erhält die Bestätigung der Zulassungsstelle. Jetzt kann sie offiziell die Nachfolge von Christians Tochter Dr. Lisa Kleist antreten und die Gynäkologie in der Gemeinschaftspraxis übernehmen. Christian und Tanja haben sich in der Praxis "professionelle Distanz" verordnet. Leichter gesagt als getan, denn als sie bei einer kleinen Willkommensfeier ihren letzten Zug nach Weimar verpasst, bietet Piwi selbstverständlich an, sie könne in der Villa übernachten.
Masal und Bahar Asidi sind als Flüchtlinge aus Afghanistan nach Eisenach gekommen und leben in einer entsprechenden Unterkunft. Obwohl Masal starke Schmerzen im Oberbauch hat, will sie sich als gläubige Muslima nicht von einem Mann behandeln lassen. Tanja diagnostiziert Gallensteine, doch diese können den folgenden anaphylaktischen Schock nicht ausgelöst haben.
Auch bei Svenja Kesting, einer Freundin Ankes, steht Christian vor einem Rätsel: Was hat bei einer gesunden jungen Frau einen Schlaganfall ausgelöst?
Christian und Dr. Michael Sandmann besuchen einen Kletter-Schnupperkurs. Michael macht das Klettern sichtlich Spaß, doch als er beim Abseilen kurz unachtsam ist, verliert er den Halt und prallt gegen den Felsen. Nach kurzer Bewusstlosigkeit, stellt Christian eine leichte Gehirnerschütterung fest. Er würde Michael gerne noch genauer untersuchen, doch der weigert sich.
Dr. Christian Kleist (Francis Fulton-Smith) Tanja Ewald (Christina Athenstädt) Dr. Michael Sandmann (Luca Zamperoni) Dr. Timotheus von Hatzfeld (Tom Radisch) Peter Kleist "Piwi" (Meo Wulf) Clara Hofer (Lisa-Marie Koroll) Paul Kleist (Julian König) Lotte Ewald (Anne Sophie Triesch) Anke Stoll (Fabienne Haller) Nora Mann (Winnie Böwe) Inge März (Uta Schorn) Bernd Spengler (Walter Plathe) Masal Asidi (Sema Poyraz) Bahar Asidi (Mona Pirzad) Svenja Kesting (Merle Collet) Carsten Kesting (Michael Schumacher) Lukas Kesting (Niklas Bernhardt) Katja Berger (Henrike Fehrs)
Christians Beziehung zu Tanja soll noch ein Geheimnis bleiben. Als neue Gynäkologin lebt sie sich schnell in den Praxisalltag ein. Ihre nächste Patientin stellt sie gleich vor eine Herausforderung: Die junge Frau bekommt ungewollt dutzende Orgasmen, die zunehmend zu sozialer Isolation führen. Und auch Christian hat alle Hände voll zu tun: Ein kleiner Junge leidet seit einigen Wochen an wiederkehrenden Magen-Darm-Beschwerden. Können die Plätzchen aus der Bäckerei, in der seine Mutter arbeitet, Schuld daran sein?
Neben den Patienten in der Praxis macht sich Christian Sorgen um seinen Freund Dr. Michael Sandmann. Er bekommt während einer Operation plötzlich Lähmungserscheinungen an der rechten Hand. Eine Spätfolge des Kletterunfalls? Christian und Timo finden Hinweise auf eine Blutung im Rückenmark, die zu fortschreitender Lähmung führen und nicht geheilt werden kann. Ist Michaels Karriere damit zu Ende?
Währenddessen nimmt Clara Kontakt zu ihrem leiblichen Vater in Kanada auf. Als Justus sie einlädt, ihn auf seiner Pferderanch zu besuchen, ist Clara hin- und hergerissen. Adoptivvater Christian steht ihr einmal mehr mit Rat und Tat zur Seite.
Dr. Christian Kleist (Francis Fulton-Smith) Tanja Ewald (Christina Athenstädt) Dr. Michael Sandmann (Luca Zamperoni) Dr. Timotheus von Hatzfeld (Tom Radisch) Peter Kleist "Piwi" (Meo Wulf) Clara Hofer (Lisa-Marie Koroll) Paul Kleist (Julian König) Lotte Ewald (Anne Sophie Triesch) Anke Stoll (Fabienne Haller) Nora Mann (Winnie Böwe) Inge März (Uta Schorn) Bernd Spengler (Walter Plathe) Jeanette Lohan (Katja Frenzel) Daniela Imhoff (Laura Schuhrk) Vincent Imhoff (Rafael Santana) Professor Bender (Stephan Bürgi) Justus Schinkel (Oliver Broumis)
- Abdelkarim: Der Komiker, Kabarettist und TV-Moderator über seine Comedy-Karriere und wie er die Welt aus sich ständig wechselnden Blickwinkeln betrachtet - Kamelie, Abelie und Heidekraut: Gärtner Markus Phlippen gibt Pflanzentipps für einen bunten Herbstzauber auf dem Balkon und im Garten - Medikamente kaufen: Arne Weinberg von der Verbraucherzentrale NRW über die Vor- und Nachteile von Versand-Apotheken und Apotheken vor Ort - Alle(s) fürs Klima: Simon Fabich will mit seinem Startup aus Lübeck einen Fischkonsum ohne Umweltverschmutzung, Überfischung und Tierleid möglich machen - Tasche oder Tasse: Gewinnen Sie beim NRW-Quiz unsere exklusive "Hier und heute"-Tasse oder eine Tasche voller Überraschungen
- Bohnen-Boom - Vom Klassiker zum trendigen Superfood Ob knackig grün oder bunt gesprenkelt, erntefrisch oder getrocknet. Kaum ein Gemüse ist so vielfältig wie Bohnen. Bei der Ernte packt der Vorkoster heute selbst mit an und lernt alles über die Besonderheiten der köstlichen Hülsenfrüchte. Bei Gemüsebauer Karl-Heinz Steiger pflückt er frische Stangenbohnen, mit dem er einen echten NRW-Klassiker zubereiten möchte: Schnippelbohnen-Eintopf. Mit Bohnenbloggerin Cecilia Antoni begibt sich Björn Freitag auf internationale Bohnenreise: Welche Sorten gibt es weltweit und welche sind bei uns im Westen heimisch? Wie schmecken neue Trendprodukte wie Bohnensnacks aus Asien? Und warum könnte die in Vergessenheit geratene rheinische Ackerbohne bald ein Comeback erleben? Welche Vorteile diese gegenüber Soja aus Lateinamerika hat und warum die braune Bohne viel mehr ist als Viehfutter, das erfährt der Vorkoster von Karl-Adolf und Maria Kremer auf ihrem Feld in Linnich. Eines der wohl bekanntesten Bohnengerichte ist Chili con Carne. Wie das Produkt im Glas fürs Supermarktregal hergestellt wird, kann sich der Vorkoster in einer Feinkostmanufaktur in Hessen ansehen. Und das große Kochfinale: NRW meets Kenia. Welche afrikanischen Spezialitäten sich aus Bohnen zaubern lassen, verrät die kenianische Köchin Carol Mühlenbrock, während der Dorstener Spitzenkoch einen altbewährten Bohnenklassiker aus NRW präsentiert.
Wer ein Geschäft aufbauen will, braucht Talent, Ehrgeiz, Unterstützung und Vertrauen in sich und seine Mitarbeiter. Und wer könnte dieses Vorhaben besser unterstützen als die eigene Familie. Kein Wunder also, dass es in Deutschland rund 180.000 familiengeführte Unternehmen gibt. Vom Caterer, über das Brautmodengeschäft bis hin zum Entrümpler. Deutschlands Familienbetriebe sind bunt und vielfältig. Jetzt ist es an der Zeit, das Unternehmen, das die Eltern oder vielleicht sogar Großeltern mit viel Arbeit und Schweiß aufgebaut haben, an die nächste Generation zu übergeben. Es treffen neue Ideen auf verstaubte Methoden, digitale Trends auf analoges Arbeiten, Jung auf Alt.
Die Brüder Andre und Alexander Zupp aus Essen haben erst 2015 das Entrümpelungsunternehmen ihres verstorbenen Vaters übernommen. Nach dessen langjährigen Krebsleiden war für die Ruhrpott-Brüder sofort klar: Das Familienunternehmen wird weitergeführt. Die Fußstapfen ihres Vaters sind groß und der Weg zum erfolgreichen Kleinunternehmer schwer. Mittlerweile haben sie den Hof gut im Griff. Von alten Toastern bis hin zu sperrigen Kleiderstangen und Schränken im alten "Eiche rustikal"-Stil entrümpeln, sortieren und leeren sie Häuser, Wohnungen und Keller. Dabei arbeiten sie nicht nur in Akkordzeit, sondern behalten auch den Blick für verborgene Schätze. Denn die verkauft Mutter Silke im eigenen Secondhandladen und gibt damit dem vermeintlichen Schrott ein neues Zuhause. Zu tun haben die Brüder genug, doch die Konkurrenz schläft nicht, denn Entrümpler darf sich jeder nennen. Es gilt sich zu beweisen und für das Unternehmen ihres Vaters zu kämpfen.
Königin für einen Tag - das ist das Motto von Claudia, ihrer Schwiegertochter Carina und ihrer Schwiegertochter in spe Jana. Gemeinsam gründeten die drei Frauen Anfang dieses Jahres ihr Secondhand-Brautmodengeschäft "Preloved Bridals NRW" in Arnsberg. Mutter Claudia hatte bereits vor vielen Jahren einen Laden für Brautmode und musste dabei lernen, dass hinter jeder Ecke eine neue Herausforderung wartet, die es zu überwinden gilt. Dieses Wissen gibt sie nun an ihre Schwiegertöchter weiter. Die wiederrum führen Claudia in die Welt des digitalen Marketings ein. Mittlerweile ist Claudia schon fast ein Profi. Mit ihren Videos und Posts gewinnen sie auf ihrer Instagram-Seite immer mehr Follower. Das ist auch notwendig, denn das Geschäft steckt noch in den Kinderschuhen und ist in der hartumkämpften Branche auf jeden Kunden angewiesen.
Seit 2012 bekocht Familie Demirgülle mit ihrem orientalischen Cateringunternehmen Veranstaltungen jeglicher Art in Köln und Umgebung. Merve ist 26 Jahre alt und der Kopf des Familienunternehmens. Sie kümmert sich um das Marketing und die Kundenbetreuung. Ihre Mutter Belgin ist das Aushängeschild und das Herz ihres Caterings, denn sie ist leidenschaftliche Köchin und beglückt die Kunden mit ihren liebevoll zubereiteten Gerichten. Bruder Metehan übernimmt die Logistik. Auch Vater Izzet und Schwester Melike greifen den Dreien ab und zu unter die Arme. Es bleibt alles in der Familie. Doch für die Zukunft wünschen sich vor allem Izzet und Belgin, dass ihre Kinder auf eigenen Beinen stehen. Und so beginnt Mutter Belgin mit dem Kochunterricht für ihre beiden Kinder, denn es ist Zeit die lang gehüteten Familienrezepte an die nächste Generation weiterzugeben.
"Boss Junior - Die nächste Generation übernimmt" zeigt moderne Familienunternehmen, die im Übergang von einer in die nächste Generation stehen. Welcher Junior setzt sich durch und führt das Familienunternehmen schließlich zum Erfolg?
Gesellschaftspolitische, vierteilige Comedy ab 15. November 2021 um 22.15 Uhr im WDR Fernsehen und der ARD Mediathek
In "Team Abdel" schaut Comedian Abdelkarim aus unterschiedlichen Perspektiven auf das Land, in dem er geboren wurde und wirft einen satirischen Blick auf aktuelle Themen. Unterstützt wird er dabei von seinem Team aus Comediennes und Comedians, die - wie er selbst - alle wegen ihrer internationalen Biographien das Leben in Deutschland aus einem anderen Blickwinkel betrachten.
Zum Auftakt der vierteiligen Reihe begrüßt Abdelkarim Dennis Chiponda, der als Sohn eines Mosambikaners und einer Polin kurz nach der Wiedervereinigung in Brandenburg aufgewachsen ist. In einem von drei Einspielern ist Reporter Daniele Rizzo im Regierungsviertel in Berlin unterwegs und will den frisch gewählten Volksvertreter:innen helfen, das Thema Diversität auf die Abgeordnetenbänke zu katapultieren.
Was bedeuten Begriffe wie "Racial Profiling", "Tokenism" oder "Exotisierung"?
In der neuen Sendung "Wie redest du?! geht es unter anderem darum, wie besonders Sprache und das Vokabular dazu beitragen, dass Rassismus in der Gesellschaft verwurzelt ist.
In der ersten Folge der Talkrunde "Wie redest du?!" spricht Khalid Bounouar am 15.11.2021 mit Thelma Bouabeng, Tua El-Fawwal und Gianni Jovanovic über ihre persönlichen Erfahrungen mit Diskriminierung und Rassismus im Alltag. In der zweiten Folge am 22.11.2021 sind die Journalistin Katja Garmasch, die Moderatorin Daphne Sagner und der Soziologe Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani.
Mehrere Clips ergänzen die beiden Talkrunden: Junge Künstler:innen, Comediennes und Comedians erklären darin satirisch die neue Begriffskultur in der aktuellen Rassismus- und Diskriminierungsdebatte. Dabei entsteht ein rassismuskritisches ABC, in dem sie Begriffe wie "Racial Profiling" oder "Tokenism" satirisch unter die Lupe nehmen.
"Wie redest Du?!" ist auch ein digitales Projekt für den WDR Comedy & Satire Channel auf YouTube, für den viele weitere Clips rund um das Thema produziert werden. Alle Videos werden sukzessive ab dem 10. November online veröffentlicht, eine Auswahl wird in der Fernsehsendung gezeigt. "Wie redest du?!" ist auch hinter der Kamera maßgeblich von People of Color mitgestaltet worden.
Moderatorin Gerburg Jahnke begrüßt auch in dieser Ausgabe von Ladies Night, dem beliebten Comedy-Format im WDR Fernsehen, Künstlerinnen mit viel Sinn für Humor.
Zu Gast sind diesmal Gayle Tufts, Martina Schwarzmann, Anka Zink, die Kernölamazonen und Christine Prayon.
Die in Massachusetts geborene und in Berlin lebende Entertainerin Gayle Tufts verwendet in ihren Bühnenshows eine Mischung aus Deutsch und amerikanischem Englisch. Tufts ist eine genaue Beobachterin deutsch-amerikanischer Verhältnisse, die sich als Botschafterin zwischen beiden Ländern versteht.
Mit der mehrfach ausgezeichneten Kabarettistin Martina Schwarzmann begrüßt Gerburg Jahnke einen Gast aus Bayern. In ihrem neuen Musik-Kabarett "Wer Glück hat, kommt" begeistert Martina Schwarzmann mit satirischem Spott und einer großen Portion Selbstironie.
Ein Heimspiel hat die in Bonn geborene und in Köln lebende Komikerin Anka Zink in der Ladies Night, die im Kölner Gloria Theater aufgezeichnet wird. In ihrem Programm "Sexy ist was anderes" nimmt sie sich die virtuelle Welt vor, die sie mit tiefsinnigem Witz hinterfragt.
Hinter den Kernölamazonen aus der österreichischen Steiermark stehen Caroline Athanasiadis und Gudrun Nikodem-Eichenhardt. In ihrem Programm vereinen sie kernigen Charme mit südländischem Temperament und überzeugen mit unkonventionellem Kabarett. Dabei lassen sie immer wieder ihre Schauspiel-, Gesang- und Tanzkünste aufblitzen.
Christine Prayon präsentiert Ausschnitte aus ihrem aktuellen Programm "Die Diplom-Animatöse", in dem sie in wechselnder Gestik und Mimik mit verschiedenen Rollen jongliert und sich dabei mal ganz maskulin und mal elfenzart präsentiert.