Folge 415 In der "Sendung mit dem Elefanten" geht es auch heute wieder um die verschiedenen Kinder, die alle in Deutschland leben. Hamza Said spielt mit seinem Vater ein türkisches Spiel. Kailashnath trägt traditionelle indische Kleidung und feiert mit seiner Familie in der Küche das "Ganesha-Fest". Jahn Lucas aus Äthiopien führt vor, wie gut er tanzen kann. Und Henry zeigt, wie ein typisches australisches Frühstück aussieht. Was die vier Kinder gemeinsam haben: Sie gehen alle hier in Deutschland in den Kindergarten. Zum Schluss gibt es das Lied "Ich bin anders als du" in ganzer Länge zum Mitsingen. Nach dem Motto: Es ist gut, dass jeder anders ist. Denn das macht die Welt bunt! Die Welt ist elefantastisch - Augen auf und mitgemacht! Der kleine blaue Elefant und seine Freunde präsentieren Geschichten zum Entdecken, Staunen und Mitlachen - extra für kleine Kinder.
Lach- und Sachgeschichten, heute mit einem wehen Finger, mit Johannes und ganz vielen Luftballons, mit der besonderen Helferin Sammy, mit Fanta und Tip Top - und natürlich mit der Maus, dem Elefanten und der Ente.
- Die unsichtbare Krankheit In der sich gerade wieder verstärkenden Corona-Krise sind auch Kinder und Jugendliche besonders betroffen. Laut einer Berechnung der Krankenkasse KKH haben im letzten Jahr während der Pandemie psychische Erkrankungen bei den 6- bis 18-Jährigen um 20 Prozent zugenommen. Aus diesem Anlass zeigt "Die Sendung mit der Maus" noch einmal eine Spezialausgabe, die ihre Premiere bereits vor drei Jahren hatte und sich mit den "unsichtbaren Krankheiten" beschäftigt. Ist der Arm gebrochen oder eine starke Erkältung quält uns, sieht das fast jeder. Doch viele Krankheiten sind nicht gleich zu erkennen. Wie sie sich anfühlen und wie sie behandelt werden, das beschreiben Kinder, die davon betroffen sind, mit ihren eigenen Worten. Selbst vor der Kamera standen sie dafür nicht: In den Original-Aufnahmen aus einer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie sind die Kinder als Trickfiguren zu sehen. Sie erzählen davon, wie es gelungen ist, ihre Ängste vor Hunden oder einem Monster zu bewältigen. Andere haben gelernt, ihre Aggressionen in den Griff zu bekommen. In der Klinik trifft Maus-Reporter Johannes Büchs Ärztinnen, die zeigen, wie sie ihren jungen Patientinnen und Patienten helfen können.
- Trudes Tier Auch in der Trickreihe "Trudes Tier" geht es um die "unsichtbare Krankheit". In einer eigens produzierten Episode begegnet Trudes Tier durch Zufall einem Kind, dessen Krankheit unsichtbar ist. Malen soll ihm helfen. Gute Idee, findet Tier und legt auch gleich los...
Mit der Rolle der alleinerziehenden Mutter hat Anna Schröder sich längst abgefunden. Schon vor der Geburt ihres gemeinsamen, nunmehr achtjährigen Sohnes Tobi hat ihr früherer Mann Peter sie sitzen gelassen, um in Amerika Karriere zu machen. Auf sich allein gestellt, hat Anna einen kleinen, verschuldeten Partyservice übernommen und kämpft nun um das geschäftliche Überleben. Dank ihrer Tüchtigkeit kann sie sich über mangelnde Aufträge nicht beklagen, doch die Doppelbelastung als Unternehmerin und alleinerziehende Mutter geht an die Substanz. Zum Glück gibt es den netten, hilfsbereiten Dorfpolizisten Thomas, der Anna nach Kräften unterstützt und auch sofort einen Draht zu Tobi findet. Da bleibt es nicht aus, dass Thomas sich in Anna verliebt, die zunächst nicht abgeneigt scheint.
Doch als Annas verschollener Exgatte Peter plötzlich als elegant gekleideter Mann von Welt vor der Tür steht, mit einem Kniefall all seine Versäumnisse bereut und innigst um Verzeihung bittet, verfällt Anna erneut seinem unwiderstehlichen Charme. Enttäuscht zieht Thomas sich zurück. Während Annas Geschäft floriert, kümmert sich der wie ausgewechselt wirkende Peter um seinen Sohn Tobi, nebenher wickelt er seine Geschäfte per Handy und Laptop ab. Für Anna scheint ein lang ersehnter Traum in Erfüllung zu gehen. Sie ahnt jedoch nicht, dass Peter die Fassade einer intakten bürgerlichen Ehe nur für kurze Zeit benötigt, um einen konservativen Geschäftspartner zu blenden, der einen Millionenauftrag zu vergeben hat...
Anna (Christine Neubauer) Thomas (Markus Knüfken) Tobi (Paul Metzger) Onkel Jakob (Ralf Wolter) Peter (Florian Fitz) Barbara (Amalie Bizer) Schmiddl (Frank Apitz) Nachbarin Zenkmeier (Annekathrin Bürger) Oma Grete (Gudrun Okras) Gaby (Sabrina White) Dani (Nina Juraga)
Ex-Tierpfleger Günther ist langzeitarbeitslos, ebenso wie sein bester Kumpel Wolfgang. Kein Job, kaum Geld, wenig Perspektive. Das Leben meint es nicht gerade gut mit ihnen. Doch während der gelernte Herrenausstatter Wolfgang unermüdlich mit der Arbeitsagentur kooperiert, Bewerbung um Bewerbung schreibt und sich bei jeder Fortbildung allergrößte Mühe gibt, geht Günther gegenüber seiner zuständigen Sachbearbeiterin auf Konfrontationskurs: Er möchte sein Geld im Zoo bei seinen heiß geliebten Robben verdienen. Und sonst nirgendwo. Auch wenn die Freunde durchaus unterschiedlich mit ihrer Arbeitslosigkeit umgehen: Das Ergebnis ist bei beiden gleich. Sie stehen weiter ohne Job da. Darunter leidet auch Wolfgangs Familienleben. Ehefrau Karin hätte lieber einen starken Mann im Haus. Und Tochter Jessica rebelliert, weil sie den Führerschein machen will, ihre Eltern aber als Finanziers komplett ausfallen. Erst als sie auf Günthers demenzkranken Nachbarn Hermann treffen, beginnt sich das Blatt zu wenden. Zunächst nervt der verwirrte Senior gewaltig. Doch als Günther durch Zufall einen Geldschatz in seiner Wohnung entdeckt, ändert sich das schlagartig. Während Hermann jegliche Erinnerung an das Geld verloren hat, spukt es dem arbeitslosen Tierpfleger unaufhörlich im Kopf herum. Er sieht seine Chance gekommen - und möchte das Geld mit Wolfgang teilen. Doch den plagen Skrupel: Man darf den armen alten Mann doch nicht einfach bestehlen! Etwas anderes wäre es natürlich, wenn das Geld eine Art Gehalt wäre. Seit dem Tod der Nachbarin Anna, in deren Wohnung nun Günther lebt, sorgt sich nämlich niemand mehr um den einsamen Hermann. Keiner, der aufräumt, saugt, putzt, die Wäsche beziehungsweise Hermann wäscht. Es gibt mächtig viel zu tun. Und die beiden Freunde packen an. Hermann sieht das Engagement der eigentümlichen Herren zwar zunächst skeptisch - wo ist eigentlich Anna, sind die Zwei etwa schwul? - doch gegen die Hilfe lässt sich auf Dauer nun wirklich nichts einwenden. Und das beste Schnitzel aus dem Ruhrgebiet, das sich Günther und Hermann nun endlich leisten können, mundet auch ihm hervorragend. Mit dem Reichtum kommen aber auch Probleme. Für Missstimmung sorgt, dass Günther einen guten Teil des Geldes zur Rettung des Zoo-Robbenbeckens ausgibt, um dort wieder arbeiten zu können - ohne Wolfgang zu fragen. Der wiederum muss seiner Frau erklären, warum er sie plötzlich galant ins Restaurant ausführen kann. Die einzig coole Ausrede, die ihm einfällt: Er gibt sich als jener Bankräuber aus, der gerade in der Stadt sein Unwesen treibt. Auch Günther macht sich so seine Gedanken über exakt diesen Bankräuber. Sollte es sich bei dem Geld in Hermanns Werkzeugkasten etwa um die Beute handeln? Er hat auch schon einen Verdacht, wer es dort versteckt haben könnte: die hübsche Nachbarin Eva, die so verdächtig freundlich ist und sogar Besuch von der Polizei bekommt.
Günther Kuballa (Armin Rohde) Wolfgang Krettek (Ludger Pistor) Hermann Oechler (Branko Samarovski) Eva Lorenz (Caroline Peters) Karin Krettek (Therese Hämer) Jessica Krettek (Christina Do Rego) Frau Rademacher (Margit Bendokat) Frau Wilmert (Patrycia Ziolkowska) Zoodirektor Glottner (Peter Jordan) Dowitsch (Artur Majowski) Bankräuber (Stefan Weinert) Reporter (Marc Sense)
2010 begeisterte die Ruhrgebietskomödie "Ein Schnitzel für drei" mit ihrem Charme und ihrem Witz Zuschauer und Kritiker gleichermaßen. In der Fortsetzung "Ein Schnitzel für alle" begeben sich Armin Rohde als arbeitsloser Tierpfleger Günther Kuballa und Ludger Pistor als ausrangierter Herrenoberbekleidungsverkäufer Wolfgang Krettek erneut auf die Suche nach dem Glück. Helfen lassen sie sich dabei unter anderem von einem jungen Mann, der aufgrund seines Autismus über ganz außergewöhnliche Fähigkeiten am Roulettetisch verfügt.
Günther (Armin Rohde) Wolfgang (Ludger Pistor) Hans (Rick Okon) Robert (Daniel Michel) Tina (Anna Lange) Karin (Therese Hämer) Jessica (Cristina Do Rego) Urte (Irene Rindje) Hilde (Astrid Meyerfeldt)
Wer ein Geschäft aufbauen will, braucht Talent, Ehrgeiz, Unterstützung und Vertrauen in sich und seine Mitarbeiter. Und wer könnte dieses Vorhaben besser unterstützen als die eigene Familie. Kein Wunder also, dass es in Deutschland rund 180.000 familiengeführte Unternehmen gibt. Vom Caterer, über das Brautmodengeschäft bis hin zum Entrümpler. Deutschlands Familienbetriebe sind bunt und vielfältig. Jetzt ist es an der Zeit, das Unternehmen, das die Eltern oder vielleicht sogar Großeltern mit viel Arbeit und Schweiß aufgebaut haben, an die nächste Generation zu übergeben. Es treffen neue Ideen auf verstaubte Methoden, digitale Trends auf analoges Arbeiten, Jung auf Alt.
Die Brüder Andre und Alexander Zupp aus Essen haben erst 2015 das Entrümpelungsunternehmen ihres verstorbenen Vaters übernommen. Nach dessen langjährigen Krebsleiden war für die Ruhrpott-Brüder sofort klar: Das Familienunternehmen wird weitergeführt. Die Fußstapfen ihres Vaters sind groß und der Weg zum erfolgreichen Kleinunternehmer schwer. Mittlerweile haben sie den Hof gut im Griff. Von alten Toastern bis hin zu sperrigen Kleiderstangen und Schränken im alten "Eiche rustikal"-Stil entrümpeln, sortieren und leeren sie Häuser, Wohnungen und Keller. Dabei arbeiten sie nicht nur in Akkordzeit, sondern behalten auch den Blick für verborgene Schätze. Denn die verkauft Mutter Silke im eigenen Secondhandladen und gibt damit dem vermeintlichen Schrott ein neues Zuhause. Zu tun haben die Brüder genug, doch die Konkurrenz schläft nicht, denn Entrümpler darf sich jeder nennen. Es gilt sich zu beweisen und für das Unternehmen ihres Vaters zu kämpfen.
Königin für einen Tag - das ist das Motto von Claudia, ihrer Schwiegertochter Carina und ihrer Schwiegertochter in spe Jana. Gemeinsam gründeten die drei Frauen Anfang dieses Jahres ihr Secondhand-Brautmodengeschäft "Preloved Bridals NRW" in Arnsberg. Mutter Claudia hatte bereits vor vielen Jahren einen Laden für Brautmode und musste dabei lernen, dass hinter jeder Ecke eine neue Herausforderung wartet, die es zu überwinden gilt. Dieses Wissen gibt sie nun an ihre Schwiegertöchter weiter. Die wiederrum führen Claudia in die Welt des digitalen Marketings ein. Mittlerweile ist Claudia schon fast ein Profi. Mit ihren Videos und Posts gewinnen sie auf ihrer Instagram-Seite immer mehr Follower. Das ist auch notwendig, denn das Geschäft steckt noch in den Kinderschuhen und ist in der hartumkämpften Branche auf jeden Kunden angewiesen.
Seit 2012 bekocht Familie Demirgülle mit ihrem orientalischen Cateringunternehmen Veranstaltungen jeglicher Art in Köln und Umgebung. Merve ist 26 Jahre alt und der Kopf des Familienunternehmens. Sie kümmert sich um das Marketing und die Kundenbetreuung. Ihre Mutter Belgin ist das Aushängeschild und das Herz ihres Caterings, denn sie ist leidenschaftliche Köchin und beglückt die Kunden mit ihren liebevoll zubereiteten Gerichten. Bruder Metehan übernimmt die Logistik. Auch Vater Izzet und Schwester Melike greifen den Dreien ab und zu unter die Arme. Es bleibt alles in der Familie. Doch für die Zukunft wünschen sich vor allem Izzet und Belgin, dass ihre Kinder auf eigenen Beinen stehen. Und so beginnt Mutter Belgin mit dem Kochunterricht für ihre beiden Kinder, denn es ist Zeit die lang gehüteten Familienrezepte an die nächste Generation weiterzugeben.
"Boss Junior - Die nächste Generation übernimmt" zeigt moderne Familienunternehmen, die im Übergang von einer in die nächste Generation stehen. Welcher Junior setzt sich durch und führt das Familienunternehmen schließlich zum Erfolg?
Gut ein Kilogramm Honig essen wir Deutschen pro Jahr. Nach Marmelade ist Honig sogar auf Platz 2 der beliebtesten Brotaufstriche und steht damit noch vor Nuss-Nougat-Creme. Doch vom günstigen Importhonig aus China bis zum Deutschen Imkerhonig gibt es große Preis- und Qualitätsunterschiede. Reporter Sven Kroll stürzt sich ins Bienenvolk und guckt sich die Honig-Produktion an. Dafür hilft er bei der Bio-Honig-Produktion im Bienenland in Willich und erfährt von der Berufsimkerfamilie van den Bongard auch, warum eine Bienenkönigin 2.000 Euro wert sein kann.
- Folge 6: Finale unter Weihnachtsbäumen im Münsterland
Der "Land und lecker"-Bus rollt heute zum Finale ins Münsterland. Sechs Wochen lang haben sich die Landfrauen gegenseitig auf ihren Höfen besucht und bekocht. Auf ihrer kulinarischen Reise genießen sie Köstlichkeiten aus der Region und das, was die Landküche so zu bieten hat. Heute wird die Siegerin des Kochwettbewerbs gekürt: Wer hat das beste Menü gekocht? Wer holt den Titel nach Hause?
Mittlerweile sind Freundschaften geschlossen worden und ein wenig Wehmut macht sich breit. In dieser Runde geht es zum letzten Landmenü. Die Landfrauen sind schon gespannt, was die jüngste Gastgeberin, Katharina Püning, gezaubert hat. Noch ahnen sie nicht, dass die 30jährige mit ihrer Familie einen Hof bewirtschaftet, der sich voll und ganz auf die Tanne konzentriert. Hier werden Weihnachtsbäume das ganze Jahr über gehegt, gepflegt und in der Vorweihnachtszeit "geerntet". Die Pünings sind mittlerweile auch zu "Tannen-Forschern" geworden: Immer wieder tüfteln sie neuen Samen aus, auf der Suche nach der perfekten Tanne. Zudem ist Katharina eine leidenschaftliche Köchin und Jägerin. Sie möchte für das Finale ein weihnachtliches Wildgericht zubereiten und hat sich dazu viele kreative Köstlichkeiten einfallen lassen.
Aber es geht nicht nur ums Kochen und die "Landlust". Die Filme erzählen auch spannende Familiengeschichten. Die modernen Landfrauen sind Unternehmerinnen, die "um ihre Scholle kämpfen" und dabei spannende und kreative Wege einschlagen. Alle Frauen gewähren einen Einblick in ihren Arbeitsalltag und erzählen ihre ganz persönliche Geschichte, die jede mit dem Leben auf dem Land verbindet. Garniert wird das Ganze mit leckeren Gerichten, die Lust auf gute Landküche machen.
Ob gekocht, gebacken oder gemixt - in der Sendereihe "Meisterküche" stehen die verschiedenen Expert:innen für abwechslungsreiche, leckere Gerichte, feinstes Gebäck, bunte Drinks und edle Cocktails. Jede Folge liefert in den Rezepten vielfältige Blickweisen auf einzelne Lebensmittel und Länderküchen. Eine geballte kulinarische Kompetenz, die Appetit macht! Bei den WDR-Kultköchen Martina Meuth und Bernd "Moritz" Neuner-Duttenhofer ist klar: Speis und Trank sind die Grundlagen einer guten Feier. Kosten muss das nicht viel, Hauptsache es schmeckt. Und da kann man sich bei Martina und Moritz sicher sein - zum Beispiel, wenn sie Kölsche Blutwurst in der Kartoffelrosette zubereiten. Seine russischen Wurzeln haben großen Einfluss auf die Küche von Sternekoch Alexander Wulf. Seine Gäste verwöhnt er gerne mit einem rustikalen Snack: Dem Russian Hotdog. Ein würzig marinierter Schweinefleisch-Fleischspieß wird dabei im Brot serviert. Dazu passt Rote Bete und seine hausgemachte Adschika, eine Crème mit eingelegten Tomaten und Knoblauch. Björn Freitag weiß, was bei Partys gern um Mitternacht von den Gästen gewünscht wird: eine kräftige Gulaschsuppe, die die Lebensgeister weckt. Natürlich schmeckt sie auch mittags oder früh am Abend - und dazu passt ein Landbrot, bestrichen mit einer scharfen Mascarponecrème. Und das Heimathäppchen-Team wagt sich an eine Bergische Spezialität namens Mengpüffert - einem saftige Kartoffelbrot. Als Fingerfood-Variante fürs Partybuffet zaubern die drei Food-Expertinnen Anja Tanas, Claudia Lodorf und Johanna Schnüpke daraus Mengpüffert-Cupcakes mit einem Kräuter-Knoblauch-Topping.
- Muscheln - Pfiffige Rezepte mit den beliebten Meeresfrüchten Im Herbst ist Muschelzeit - für die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz ein kulinarischer Lichtblick in dieser dunklen Jahreszeit. Früher war man dafür auf die kühleren Monate mit "r", also September bis Februar, angewiesen, in denen man die empfindliche Ware unbeschadet durchs Land schicken konnte. Heute sind Muscheln - dank moderner Kühlketten - das ganze Jahr über genießbar. Aber warum nicht die Tradition pflegen, da man sie jetzt praktisch überall in bester Qualität kaufen kann? Martina und Moritz zeigen das klassische Grundrezept für Miesmuscheln, die ja ganz und gar nicht mies sind, aber auch eine asiatische Variante mit Thai-Düften. Sie verwenden Muscheln für ein delikates Fenchelsüppchen und gratinieren sie wie in Italien. Von dort stammen auch die Ideen für Vongole, die vielleicht noch köstlicheren Venus- oder Teppichmuscheln. Und für zarte Jakobsmuscheln wissen sie ein spannendes, raffiniertes Rezept.
- Vorhang auf für die Kunst: Westart auf der Art Cologne Sie ist ein Publikumsmagnet und weltweit die älteste Messe für moderne und zeitgenössische Kunst: die Art Cologne. Seit 1967 (damals gegründet unter dem Namen "Kunstmarkt Köln") treffen sich hier Galeristen und Kuratorinnen, Sammlerinnen und Kunstinteressierte aus aller Welt. Heute ist die Art Cologne ein Gradmesser für die Stimmung auf dem internationalen Kunstmarkt. Nach pandemiebedingter Pause im vergangenen Jahr präsentieren vom 17. bis zum 21. November rund 150 Galerien und Kunsthandlungen ein breitgefächertes Angebot. Neben den Meistern aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts finden sich Arrivierte der Gegenwart und die Jungen und Hippen. Eine von ihnen ist Sophia Süßmilch, die mal laut und derb, mal leise und poetisch ist. Ihre Werke sind jetzt im Förderprogramm "New Positions" zu sehen. Auf ihrem Messerundgang trifft Westart-Moderatorin Siham El-Maimouni Daniel Hug, den Leiter der Art Cologne. Mit ihm spricht sie darüber, warum es so wichtig ist, Kunst live und im Dialog zu erleben.
- Wunderkammer der Kunst: Dokumentarfilm über die Uffizien in Florenz Mit mehr als zwei Millionen Besuchern jährlich sind die Uffizien eines der berühmtesten Museen der Welt. Im 16. Jahrhundert gegründet, hängen hier Meisterwerke aus der Sammlung der Medici: Leonardo da Vincis "Anbetung der Könige", Botticellis "Frühling" oder Tizians "Venus von Urbino". Seit September 2015 leitet der deutsche Kunsthistoriker Eike Schmidt das Haus. Gemeinsam mit seinem Team hat er die Uffizien offener und lebendiger gemacht. Die beiden preisgekrönten Filmemacher Corinna Belz und Enrique Sánchez Lansch haben das Museum mit der Kamera erforscht und sind tief in den Kunstkosmos eingetaucht. Ihr Dokumentarfilm "In den Uffizien" kommt am 25. November in die Kinos.
- "Israel is real": Tanzfestival in Münster Seit Langem pflegen das Theater im Pumpenhaus und die Company bodytalk enge Beziehungen zur israelischen Tanz- und Performance-Szene. Mit dem Festival "Israel is real" feiern sie diese Freundschaft. Im Rahmen des Jubiläums "1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland" sind noch bis zum 22. November zahlreiche hochkarätige Vorstellungen zu sehen: unter anderem "Polarized", das erste gemeinsame Stück des Paares Erez Zohar & Kornelia Lech, und "Big Mouth", eine Performance von Niv Sheinfeld & Oren Laor, in der sie die Spannung zwischen Freiheit und Zugehörigkeit ausloten. Westart ist bei den Proben dabei.
- Rückkehr der Rock-Dinosaurier: "Turning to Crime" von Deep Purple "Smoke on the Water" - der Song ist legendär und wurde über zwölf Millionen Mal verkauft. Vor genau 50 Jahren entstanden, hat er Deep Purple 2016 in die "Rock and Roll Hall of Fame" gebracht. Gegründet hat sich die britische Band 1968, ist also nur ein Jahr jünger als die Art Cologne, und mischt bis heute an der Spitze der Charts mit. Am 26. November veröffentlichen die Rock-Dinosaurier ihr neues Album "Turning to Crime", das erste, das ausschließlich aus Cover-Songs besteht. Mit dabei: Sänger Ian Gillan, ein Urgestein der Band und heute 76 Jahre alt. 2022 werden Deep Purple auf ihrer Europatournee auch in Deutschland Station machen.
- Widerstand gegen die Verbannung: queere Kunst aus Ungarn Sie setzen ein klares Statement der Sichtbarkeit gegen Ausgrenzung und Diskriminierung: queere Künstlerinnen und Künstler aus Ungarn. Die Art Cologne widmet ihnen eine Sonderausstellung. "Queer Budapest" präsentiert Werke sowohl etablierter als auch junger Vertreter der Szene. Sie wehren sich gegen die repressive Politik der ungarischen Regierung, die die LGBTQ+-Community aus der Gesellschaft verbannen will. Mit ihren Arbeiten - Performances, Malerei, Fotografien und Installationen - zeigen sie, wie facettenreich und lebendig das queere Leben in Ungarn trotz aller Anfeindungen ist.
Martin ist als praktischer Tierarzt gescheitert und arbeitet in der Forschung - bis jetzt, denn auch diesen Job verliert er. Dabei ist er weder dumm noch faul, nur unheimlich schusselig. Das reicht jetzt auch seiner Freundin Tessa, sie wirft ihn raus.
Martin steht vor einem Scherbenhaufen. Just in diesem Moment ereilt ihn ein Anruf seiner Mutter Beate: Sein Vater Henning, ein altgedienter Landtierarzt, hat sich den Arm gebrochen und braucht Martins Hilfe. Das Verhältnis zwischen Martin und Henning war schon immer angespannt, zu unterschiedlich sind der zupackende Henning und der verträumte Martin. Dennoch springt Martin ein - zumal er ja ohnehin nichts Besseres zu tun hat.
Was er nicht weiß: Ohne sein Wissen haben seine Eltern von seiner prekären Lage erfahren und simulieren die Notlage mit dem gebrochenen Arm, um Martin nach Hause zu locken. Ob das eine gute Idee ist?
Beate Müller (Barbara Philipp) Henning Müller (Matthias Brenner) Martin Müller (Oliver Konietzny) Gabi Schramm (Mackie Heilmann) Tessa Vogt (Sarah Hannemann) Annika Kruse (Katinka Auberger) Karola Pieper (Susanne Bredehöft) Jürgen Ackermann (Volker Lechtenbrink) Melanie Harmsen (Anne-Marie Waldeck) Bodo Becker (Vincent Heppner) Tina Harmsen (Maike Bollow) Arzt (Christian R. Meyer) Bauer Fricke (Lars Nagel) Wirt (Stephan A. Tölle) Uwe Harmsen (Andreas Eckel) Holger Bruns (Peter Franke)
Der Prix Pantheon, einer der wichtigsten deutschen Kabarett-und Satirepreise findet auch im Jahr 2021 statt! WDR 5 und das WDR Fernsehen übertragen die 27. German Spaß-und-Satire-Open mit Moderator Tobias Mann. Der legendäre deutsche Satire- und Kleinkunstpreis Prix Pantheon wird seit 1995 verliehen und ist ein echter Karriere-Kick für die Newcomer:innen der deutschen Kleinkunstszene. Die zehn besten jungen Kabarettist:innen und Satiriker:innen des Jahres treten an, um den Satirepreis zu gewinnen.
2021 kämpfen diese Künstler:innen um den begehrten Kleinkunstpreis: Negah Amiri, Lisa Christ, Stefan Danziger, Eva Karl Faltermeier, Johannes Floehr, Florian Hacke, Anna Mabo, Mackefisch, Martina Schönherr, und David Weber. Die Kabarett-Talente und Nachwuchs-Comedians repräsentieren die ganze Vielfalt der Kleinkunstszene: von Stand-up-Comedy, über Poetry-Slam, bis hin zu Musikkabarett.
Fünf von ihnen schaffen es ins Finale. Unterstützt werden die jungen Künstler im Finale von den Star-Gästen Johann König, Tahnee und Ingo Appelt. Der Preis wurde für viele Künstler:innen zum Karrieresprungbrett: Zu den Preisträger:innen des Prix Pantheons zählen unter anderem Sebastian Puffpaff, Hagen Rether und Carolin Kebekus.
Wir reisen durch die Zeit und entdecken den Pott nochmal neu. Mit Herbert Knebel springen wir ins Baggerloch, kleben mit Gerburg Jahnke Falten ab, trauern mit Torsten Sträter um Struppi und wissen wieder, warum Kittelschürzen doch schön sind.
Seit Adolf Tegtmeier alias Jürgen von Manger weiß ganz Deutschland: Im Pott ist nicht nur die Kohle tiefschwarz. Der Humor ist es auch. Die Region zwischen Emscher und Lippe ist eine Hochburg des Kabaretts und der Comedy. "Immer auf die Zwölf und oft noch eins drüber" - so fasst Asli Sevindim, Moderatorin der "Aktuellen Stunde", den Humor der Menschen aus dem Ruhrgebiet zusammen. "Wer viel schackert, der will eben auch viel lachen" bringt es "Günna" Knust auf den Punkt: Entsprechend gut müssen die Spaßmacher sein.
Genial geküsst wie Hape Kerkeling oder Helge Schneider und der unvergessliche Diether Krebs. Auf ein Wiedersehen mit ihnen freuen wir uns zusammen mit unseren Gästen Asli Sevindim und Bruno Knust, Björn Freitag und Frank Buchholz, Sabine Heinrich und Anna Basener, Frank Goosen und Micky Beisenherz.
Martin ist als praktischer Tierarzt gescheitert und arbeitet in der Forschung - bis jetzt, denn auch diesen Job verliert er. Dabei ist er weder dumm noch faul, nur unheimlich schusselig. Das reicht jetzt auch seiner Freundin Tessa, sie wirft ihn raus.
Martin steht vor einem Scherbenhaufen. Just in diesem Moment ereilt ihn ein Anruf seiner Mutter Beate: Sein Vater Henning, ein altgedienter Landtierarzt, hat sich den Arm gebrochen und braucht Martins Hilfe. Das Verhältnis zwischen Martin und Henning war schon immer angespannt, zu unterschiedlich sind der zupackende Henning und der verträumte Martin. Dennoch springt Martin ein - zumal er ja ohnehin nichts Besseres zu tun hat.
Was er nicht weiß: Ohne sein Wissen haben seine Eltern von seiner prekären Lage erfahren und simulieren die Notlage mit dem gebrochenen Arm, um Martin nach Hause zu locken. Ob das eine gute Idee ist?
Beate Müller (Barbara Philipp) Henning Müller (Matthias Brenner) Martin Müller (Oliver Konietzny) Gabi Schramm (Mackie Heilmann) Tessa Vogt (Sarah Hannemann) Annika Kruse (Katinka Auberger) Karola Pieper (Susanne Bredehöft) Jürgen Ackermann (Volker Lechtenbrink) Melanie Harmsen (Anne-Marie Waldeck) Bodo Becker (Vincent Heppner) Tina Harmsen (Maike Bollow) Arzt (Christian R. Meyer) Bauer Fricke (Lars Nagel) Wirt (Stephan A. Tölle) Uwe Harmsen (Andreas Eckel) Holger Bruns (Peter Franke)
Mit der Rolle der alleinerziehenden Mutter hat Anna Schröder sich längst abgefunden. Schon vor der Geburt ihres gemeinsamen, nunmehr achtjährigen Sohnes Tobi hat ihr früherer Mann Peter sie sitzen gelassen, um in Amerika Karriere zu machen. Auf sich allein gestellt, hat Anna einen kleinen, verschuldeten Partyservice übernommen und kämpft nun um das geschäftliche Überleben. Dank ihrer Tüchtigkeit kann sie sich über mangelnde Aufträge nicht beklagen, doch die Doppelbelastung als Unternehmerin und alleinerziehende Mutter geht an die Substanz. Zum Glück gibt es den netten, hilfsbereiten Dorfpolizisten Thomas, der Anna nach Kräften unterstützt und auch sofort einen Draht zu Tobi findet. Da bleibt es nicht aus, dass Thomas sich in Anna verliebt, die zunächst nicht abgeneigt scheint.
Doch als Annas verschollener Exgatte Peter plötzlich als elegant gekleideter Mann von Welt vor der Tür steht, mit einem Kniefall all seine Versäumnisse bereut und innigst um Verzeihung bittet, verfällt Anna erneut seinem unwiderstehlichen Charme. Enttäuscht zieht Thomas sich zurück. Während Annas Geschäft floriert, kümmert sich der wie ausgewechselt wirkende Peter um seinen Sohn Tobi, nebenher wickelt er seine Geschäfte per Handy und Laptop ab. Für Anna scheint ein lang ersehnter Traum in Erfüllung zu gehen. Sie ahnt jedoch nicht, dass Peter die Fassade einer intakten bürgerlichen Ehe nur für kurze Zeit benötigt, um einen konservativen Geschäftspartner zu blenden, der einen Millionenauftrag zu vergeben hat...
Anna (Christine Neubauer) Thomas (Markus Knüfken) Tobi (Paul Metzger) Onkel Jakob (Ralf Wolter) Peter (Florian Fitz) Barbara (Amalie Bizer) Schmiddl (Frank Apitz) Nachbarin Zenkmeier (Annekathrin Bürger) Oma Grete (Gudrun Okras) Gaby (Sabrina White) Dani (Nina Juraga)
Urlaub in Schweden - das sind kleine Inseln mit roten Holzhäusern und königliche Schlösser, Mittsommerfeste und Hundeschlittentouren. Tamina Kallert und Stefan Pinnow haben wieder den Geschmack von Zimtschnecken auf der Zunge, wenn sie an die Kaffeehäuser in der historischen Altstadt von Stockholm denken. Unvergessen auch ihr Besuch im Abba-Museum. Und sie würden am liebsten sofort losfahren nach Gotland mit seinen bizarren Felsen, dem Mittelalterfestival in Visby und der Villa Kunterbunt von Pippi Langstrumpf. Zu den Highlights seiner Reise durch Südschweden gehört für Stefan Pinnow der Besuch im nostalgischen Garten von Schloss Läckö und die Fahrt mit einem historischen Passagierschiff auf dem Göta-Kanal. Weiß, klirrend kalt und faszinierend ist der schwedische Winter in Lappland: An das Bremstraining mit dem Auto auf einem zugefrorenen See erinnert sich Tamina Kallert gerne.
Stockholm: Mittsommerfest im Schärengarten Stockholm ist jung und lebendig, bietet aber auch viel Raum für Entspannung. Tamina Kallert und Stefan Pinnow waren begeistert vom "Venedig des Nordens". In einen Rausch von Tönen und Bildern gerieten sie im Abba-Museum; Kunst fanden sie in den U-Bahn-Stationen. Einig sind sich die beiden, dass man die längsten Tage des Jahres im Schärengarten verbringen sollte: beim Mittsommerfest auf einer der vielen kleinen Inseln vor der Hauptstadt.
Nostalgiereise auf dem Göta-Kanal Söderköping mit seinen (Holz-)Häusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert und einem berühmten Eiscafé war nur ein Highlight von Stefan Pinnows Tour durch Südschweden. Per Rad und Schiff ging es von der Nordsee bis zur Ostsee. Wunderbar nostalgisch war die Fahrt mit der "Wilhelm Tham" auf dem Göta-Kanal. Unterwegs musste das über 100 Jahre alte, denkmalgeschützte Passagierschiff 58 Schleusen überwinden. Ein Abenteuer für die Passagiere.
Winterabenteuer in Lappland Im verschneiten Lappland nördlich des Polarkreises hatte sich Tamina Kallert mit dem Auto zum Bremstraining aufs Eis gewagt. Autohersteller nutzen im Winter die gefrorene Seenlandschaft als Teststrecke für ihre Prototypen. Eiskalt war es auch bei den Künstlern, die in der Nähe von Kiruna das "Icehotel" bauten: Wände, Betten, Bar und sogar Gläser - alles aus gefrorenem Wasser.
Aufbruchstimmung auf Madeira - Die portugiesische Urlaubsinsel im Atlantik: Surfen, wandern, mit dem Gleitschirm fliegen! Junge Menschen aus ganz Europa zieht es auf die Insel mit dem milden Klima, in den Abenteuer-Urlaub oder um dort gleich ein neues Leben aufzubauen. Ein neues Insel-Image prägen auch junge Einheimische und Madeira-Rückkehrer mit ihren Ideen und mit viel Elan.
Ob gekocht, gebacken oder gemixt - in der Sendereihe "Meisterküche" stehen die verschiedenen Expert:innen für abwechslungsreiche, leckere Gerichte, feinstes Gebäck, bunte Drinks und edle Cocktails. Jede Folge liefert in den Rezepten vielfältige Blickweisen auf einzelne Lebensmittel und Länderküchen. Eine geballte kulinarische Kompetenz, die Appetit macht! Bei den WDR-Kultköchen Martina Meuth und Bernd "Moritz" Neuner-Duttenhofer ist klar: Speis und Trank sind die Grundlagen einer guten Feier. Kosten muss das nicht viel, Hauptsache es schmeckt. Und da kann man sich bei Martina und Moritz sicher sein - zum Beispiel, wenn sie Kölsche Blutwurst in der Kartoffelrosette zubereiten. Seine russischen Wurzeln haben großen Einfluss auf die Küche von Sternekoch Alexander Wulf. Seine Gäste verwöhnt er gerne mit einem rustikalen Snack: Dem Russian Hotdog. Ein würzig marinierter Schweinefleisch-Fleischspieß wird dabei im Brot serviert. Dazu passt Rote Bete und seine hausgemachte Adschika, eine Crème mit eingelegten Tomaten und Knoblauch. Björn Freitag weiß, was bei Partys gern um Mitternacht von den Gästen gewünscht wird: eine kräftige Gulaschsuppe, die die Lebensgeister weckt. Natürlich schmeckt sie auch mittags oder früh am Abend - und dazu passt ein Landbrot, bestrichen mit einer scharfen Mascarponecrème. Und das Heimathäppchen-Team wagt sich an eine Bergische Spezialität namens Mengpüffert - einem saftige Kartoffelbrot. Als Fingerfood-Variante fürs Partybuffet zaubern die drei Food-Expertinnen Anja Tanas, Claudia Lodorf und Johanna Schnüpke daraus Mengpüffert-Cupcakes mit einem Kräuter-Knoblauch-Topping.
- Muscheln - Pfiffige Rezepte mit den beliebten Meeresfrüchten Im Herbst ist Muschelzeit - für die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz ein kulinarischer Lichtblick in dieser dunklen Jahreszeit. Früher war man dafür auf die kühleren Monate mit "r", also September bis Februar, angewiesen, in denen man die empfindliche Ware unbeschadet durchs Land schicken konnte. Heute sind Muscheln - dank moderner Kühlketten - das ganze Jahr über genießbar. Aber warum nicht die Tradition pflegen, da man sie jetzt praktisch überall in bester Qualität kaufen kann? Martina und Moritz zeigen das klassische Grundrezept für Miesmuscheln, die ja ganz und gar nicht mies sind, aber auch eine asiatische Variante mit Thai-Düften. Sie verwenden Muscheln für ein delikates Fenchelsüppchen und gratinieren sie wie in Italien. Von dort stammen auch die Ideen für Vongole, die vielleicht noch köstlicheren Venus- oder Teppichmuscheln. Und für zarte Jakobsmuscheln wissen sie ein spannendes, raffiniertes Rezept.
- Vorhang auf für die Kunst: Westart auf der Art Cologne Sie ist ein Publikumsmagnet und weltweit die älteste Messe für moderne und zeitgenössische Kunst: die Art Cologne. Seit 1967 (damals gegründet unter dem Namen "Kunstmarkt Köln") treffen sich hier Galeristen und Kuratorinnen, Sammlerinnen und Kunstinteressierte aus aller Welt. Heute ist die Art Cologne ein Gradmesser für die Stimmung auf dem internationalen Kunstmarkt. Nach pandemiebedingter Pause im vergangenen Jahr präsentieren vom 17. bis zum 21. November rund 150 Galerien und Kunsthandlungen ein breitgefächertes Angebot. Neben den Meistern aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts finden sich Arrivierte der Gegenwart und die Jungen und Hippen. Eine von ihnen ist Sophia Süßmilch, die mal laut und derb, mal leise und poetisch ist. Ihre Werke sind jetzt im Förderprogramm "New Positions" zu sehen. Auf ihrem Messerundgang trifft Westart-Moderatorin Siham El-Maimouni Daniel Hug, den Leiter der Art Cologne. Mit ihm spricht sie darüber, warum es so wichtig ist, Kunst live und im Dialog zu erleben.
- Wunderkammer der Kunst: Dokumentarfilm über die Uffizien in Florenz Mit mehr als zwei Millionen Besuchern jährlich sind die Uffizien eines der berühmtesten Museen der Welt. Im 16. Jahrhundert gegründet, hängen hier Meisterwerke aus der Sammlung der Medici: Leonardo da Vincis "Anbetung der Könige", Botticellis "Frühling" oder Tizians "Venus von Urbino". Seit September 2015 leitet der deutsche Kunsthistoriker Eike Schmidt das Haus. Gemeinsam mit seinem Team hat er die Uffizien offener und lebendiger gemacht. Die beiden preisgekrönten Filmemacher Corinna Belz und Enrique Sánchez Lansch haben das Museum mit der Kamera erforscht und sind tief in den Kunstkosmos eingetaucht. Ihr Dokumentarfilm "In den Uffizien" kommt am 25. November in die Kinos.
- "Israel is real": Tanzfestival in Münster Seit Langem pflegen das Theater im Pumpenhaus und die Company bodytalk enge Beziehungen zur israelischen Tanz- und Performance-Szene. Mit dem Festival "Israel is real" feiern sie diese Freundschaft. Im Rahmen des Jubiläums "1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland" sind noch bis zum 22. November zahlreiche hochkarätige Vorstellungen zu sehen: unter anderem "Polarized", das erste gemeinsame Stück des Paares Erez Zohar & Kornelia Lech, und "Big Mouth", eine Performance von Niv Sheinfeld & Oren Laor, in der sie die Spannung zwischen Freiheit und Zugehörigkeit ausloten. Westart ist bei den Proben dabei.
- Rückkehr der Rock-Dinosaurier: "Turning to Crime" von Deep Purple "Smoke on the Water" - der Song ist legendär und wurde über zwölf Millionen Mal verkauft. Vor genau 50 Jahren entstanden, hat er Deep Purple 2016 in die "Rock and Roll Hall of Fame" gebracht. Gegründet hat sich die britische Band 1968, ist also nur ein Jahr jünger als die Art Cologne, und mischt bis heute an der Spitze der Charts mit. Am 26. November veröffentlichen die Rock-Dinosaurier ihr neues Album "Turning to Crime", das erste, das ausschließlich aus Cover-Songs besteht. Mit dabei: Sänger Ian Gillan, ein Urgestein der Band und heute 76 Jahre alt. 2022 werden Deep Purple auf ihrer Europatournee auch in Deutschland Station machen.
- Widerstand gegen die Verbannung: queere Kunst aus Ungarn Sie setzen ein klares Statement der Sichtbarkeit gegen Ausgrenzung und Diskriminierung: queere Künstlerinnen und Künstler aus Ungarn. Die Art Cologne widmet ihnen eine Sonderausstellung. "Queer Budapest" präsentiert Werke sowohl etablierter als auch junger Vertreter der Szene. Sie wehren sich gegen die repressive Politik der ungarischen Regierung, die die LGBTQ+-Community aus der Gesellschaft verbannen will. Mit ihren Arbeiten - Performances, Malerei, Fotografien und Installationen - zeigen sie, wie facettenreich und lebendig das queere Leben in Ungarn trotz aller Anfeindungen ist.
Mit herausragender Besetzung und unter der Leitung von Stardirigent Kent Nagano findet dieses Konzert an besonderem Ort statt: In der gewaltigen Kulisse des Kölner Doms erinnert die Aufführung von Ludwig van Beethovens Missa Solemnis auch an die Anfänge seiner großen Karriere. Denn hier, am Hofe des Kölner Erzbischofs, ist Beethoven groß geworden und hatte seine ersten Auftritte als junges Ausnahmetalent. Damit schließt das Konzert auch einen Bogen über Beethovens Lebenswerk, denn die Missa Solemnis entstand in Beethovens letzten Lebensjahren und wurde von ihm selbst als sein gelungenstes Werk bezeichnet.
Mitwirkende: Concerto Köln Vokalensemble Kölner Dom Valentina Farcas, Sopran Rachel Frenkel, Alt Werner Güra, Tenor Andreas Wolf, Bass Eberhard Metternich, Einstudierung Chor Kent Nagano, Leitung
Lang Lang Schon mit drei Jahren begann der Ausnahmemusiker am Konservatorium in seiner chinesischen Heimat mit dem Klavierunterricht. Als Fünfjähriger gewann er seinen ersten Wettbewerb. Mit neun zog er mit dem Vater nach Peking, wo er ein Stipendium für hochbegabte Kinder erhielt und die Grundlage für seinen späteren Aufstieg zu einem der erfolgreichsten Pianisten der Gegenwart legte. Im letzten Jahr erfüllte der Klavier-Virtuose sich einen lang gehegten Traum und spielte Bachs Goldberg-Variationen ein. Im Kölner Treff gibt er nun eine kleine Kostprobe seines Könnens.
Barbara Wussow & Nikolaus Fortelni Schauspielerin Barbara Wussow und ihr Sohn, der Magier Nikolaus Fortelni, treten erstmals gemeinsam im deutschen TV auf. Die Mutter ist ganz in die Schauspieltradition ihrer Eltern geschlüpft und feiert nun als "Hotel-Direktorin" im Dezember "40 Jahre Traumschiff". Auch Sohn Nikolaus hat die Bühne für sich entdeckt, wobei er nicht als Schauspieler sondern als Magier zu verzaubern weiß. Was mit dem klassischen Zauberkasten zu Weihnachten und Kartentricks begann, ist heute seine große Passion. Darüber und was beide an "Hotel Mama" zu schätzen wissen, erzählen die beiden im Kölner Treff.
LEA Als Tochter eines Musiktherapeuten hat sie Musik im Blut und landete schon im Alter von 15 Jahren ihren ersten YouTube-Hit. Dass LEA mittlerweile mit ihren Songs mehr als 80 Millionen Menschen erreicht, liegt an ihrer einzigartigen Stimme und ihrer Einfühlsamkeit. So ist es nur konsequent, dass sie regelmäßig Musikpreise wie die 1Live Krone gewinnt und ihr vielfältiges musikalisches Talent an der Seite von Rapper Capital Bra oder Max Raabe unter Beweis stellt. Im Kölner Treff erzählt die Ausnahmekünstlerin über "Dicke Socken", Selbstzweifel und Wohnzimmerkonzerte bei ihren Eltern in Kassel.
Bruce Darnell Seit 15 Jahren unterhält er das deutsche TV-Publikum, bis vor kurzem noch als Juror bei "Das Supertalent" und demnächst sogar mit seiner eigenen TV-Show. Bekannt ist Bruce Darnell für seine Spontaneität, seine legendären Sprüche und nicht zu vergessen sein außergewöhnliches, elegantes Styling. Doch war in seinem Leben nicht immer alles nur Glitzer und Glamour: bevor er auf den Laufstegen der Welt Karriere machte, diente er jahrelang als Fallschirmjäger bei der US-Army. Warum Bruce Darnell einst Springerstiefel gegen High-Heels tauschte und welche Höhen und Tiefen ihn zu dem gemacht haben, der er heute ist, erfahren wir im Kölner Treff.
Rita Falk Mit ihren schwarzhumorigen Krimis um den bayerischen Polizisten Eberhofer begeistert Autorin Rita Falk regelmäßig Millionen Leser:innen und Kinobesucher:innen. Aber auch ihre eigene Geschichte von der arbeitslosen Büroangestellten, die beinahe über Nacht zur Bestseller-Autorin avancierte, mutet beinahe romanhaft an! Im Kölner Treff erzählt Rita Falk aus Leben und Karriere. Und sie stellt uns ein Herzensprojekt vor: Mit "Hannes", der jetzt in die Kinos kommt, wurde ein früherer Roman aus ihrer Feder verfilmt.
Sebastian Klussmann Schlau, schlauer...Sebastian Klussmann! Quizbegeisterten Zuschauer:innen dürfte Sebastian Klussmann längst ein Begriff sein, schließlich stellt er sein Wissen regelmäßig als "Jäger" bei den Kolleg:innen von "Gefragt. Gejagt" unter Beweis. Aber Klussmann ist noch viel mehr: So darf er sich amtierender Quiz-Europameister nennen und gibt sein Wissen auch als Speaker weiter. Warum ein gutes Allgemeinwissen hilfreich ist, wie man schnell und einfach neues Wissen lernen kann und woher seine Liebe für knallbunte Hemden und Anzüge rührt, verrät der 32-Jährige im Kölner Treff.
Es ist bis heute einer der spektakulärsten Entführungsfälle in der Geschichte der Bundesrepublik. Am 29. November 1971 wurde der Essener Aldi-Mitbegründer Theo Albrecht entführt. Über mehrere Wochen hielt das ganze Ruhrgebiet den Atem an. Gegen sieben Millionen Mark Lösegeld wurde der Multimillionär schließlich nach 17 Tagen freigelassen. Bis heute ist die Hälfte des Geldes verschwunden.
Der Film zeichnet die Tage der Entführung nach. Albrecht musste aus seinem Verließ im Auftrag der Täter Briefe an seine Familie und die Polizei schreiben, mit genauen Informationen zu den Umständen der Lösegeldübergabe und der Freilassung. Ein Martyrium für Opfer, Familie, Polizei. Aber auch die Entführer waren offenbar überfordert. Nachgestellte Szenen sowie historische Filmaufnahmen zeugen von dem 17 Tage langen Bangen um einen Ehemann, Vater von zwei Kindern - und einen der reichsten Deutschen. Mit ungewissem Ausgang.
Was hat der Freiheitsraub mit Theo Albrecht gemacht? Wie hat sich die Täter-Opfer-Beziehung entwickelt? Der Essener Entführungsexperte und Notfalltherapeut Christian Lüdtke hat sich eingehend mit der Aldi-Geiselnahme beschäftigt und gibt Einblicke in die Psyche von Tätern und Entführtem.
Der Film wirft auch einen Blick auf den Zeitgeist der frühen 1970iger Jahre. Dass Aldi seinerzeit bereits zu den umsatzstärksten Unternehmen gehörte, war nicht im Bewusstsein der Menschen. Die Kidnapper hatten die Information über das Vermögen der Albrechts aus dem Buch "Die Reichen und die Superreichen." Der Autor des Buches Michael Jungblut beschreibt darin das damalige Unternehmen Aldi und erzählt heute, wie es sich anfühlt, wenn das eigene Buch Auslöser für die erste große Entführung der Bundesrepublik ist.
Die Autoren zeichnen nicht nur den Verlauf der Entführung selbst nach, sondern auch die Umstände der Fahndung, die Festnahmen und den Prozess im Jahr 1973. Dass einer der beiden Täter gestellt werden konnte, als er mit Scheinen aus dem Lösegeld seine Schulden bei einem Düsseldorfer Elektrohändler bezahlte, ist nur eine von vielen Anekdoten nach der Entführung.
Gemeinsam mit der Kennerin des Aldi-Clans Susanne Amman geht der Film der Frage nach: Wie funktioniert es, dass eine ganze Stadt, einschließlich der Presse, elf Tage schweigt, bevor die Öffentlichkeit von der Entführung Theo Albrechts erfährt? In heutigen Zeiten absolut unvorstellbar. Während im Essener Polizeipräsidium die bis dahin größte Fahndung der Bundesrepublik anlief, zog sich die Familie Albrecht während der Entführungstage immer mehr zurück und machte ihr "eigenes Ding" mit den Entführern. Nicht nur Journalisten, auch Polizei und Staatsanwaltschaft hatten bis dato so gut wie keine Erfahrung mit Entführungen. Insbesondere Originalaufnahmen von Pressekonferenzen und der Gerichtsverhandlung geben Einblick in die auch absurden und grotesken Seiten dieses Kriminalfalls.
Die Kölner waren stolz auf sich und ihre Stadt. Zu Beginn der 60er Jahre waren die schlimmsten Kriegsschäden beseitigt und die Folgen des Wirtschaftswunders spürbar. Doch die Freude war getrübt. Denn Köln war gleichzeitig die Verbrechenshauptstadt der jungen Republik. In keiner deutschen Stadt wurde so viel gestohlen, erpresst und gemordet.
"Chicago am Rhein" titelte damals eine Boulevardzeitung in Anspielung auf die amerikanische Verbrechenshochburg aus der Zeit Al Capones. Raub, Vergewaltigung und Totschlag. Köln galt damals als Stadt der Halb- und Unterwelt. Viele "Größen" dieser Zeit wurden in der ganzen Republik bekannt. Sie selbst sahen sich gerne als ehrenwerte Räuber. Aber Heinrich Schäfer alias Schäfers Nas oder Anton Dumm alias Dummse Tünn kamen immer wieder in die Schlagzeilen.
Die Dokumentation von Peter F. Müller wirft einen Blick auf die Verbrechensgeschichte der Domstadt, von den 60er bis zu Beginn der 80er Jahre. Kriminalkommissare und Staatsanwälte, Polizeireporter und Milieugrößen erzählen von den spektakulären Kapitalverbrechen dieser Zeit: Den Banküberfall mit Geiselnahme auf die Deutsche Bank am Dom, den Einbruch in die Domschatzkammer, die Entführungsfälle Erlemann und von Gallwitz. Die großen und kleinen Ganoven des Kölner Milieus hatten mit dieser Art Verbrechen in der Regel nichts zu tun. Im Gegenteil halfen sie bei der Aufklärung so mancher Straftat, wenn etwas gegen ihren Ehrencodex verstieß. Verbrechen an Kindern wurden als Verstoß gegen die Menschlichkeit gewertet und Kirchenraub, zumal aus dem Kölner Dom, das ging gar nicht.
Köln war in der Zeit aber auch eine Hochburg der Prostitution und des illegalen Glückspiels, den eigentlichen Tummelplätzen des Milieus. Um dem ausufernden Problem der Straßenprostitution in der Innenstadt Herr zu werden, ließen die Stadtväter das erste Eroscenter Deutschlands bauen. Dem Steuerbetrug im Zockermilieu rückte man mit Undercover-Ermittlern zu Leibe. Die Protagonisten erzählen - manchmal mit einem Schmunzeln - über diese Schattenwelt der Gesellschaft.
Nahe der einstmals deutschen Stadt Lüderitz in Namibia schwelgt das Ehepaar Leitel aus Hessen in Erinnerungen. Schon vor mehr als 20 Jahren haben sie Afrika bereist. Die heutige Fahrt zur großen Pinguinkolonie ist ein Highlight, das die beiden damals nicht gesehen haben.
Kontrastprogramm wenige Kilometer entfernt. Wie geisterhaft präsentiert sich das verlassene Kolmanskop? Früher wohnten hier die Diamantenschürfer, heute hat sich die Natur diesen Flecken Erde zurückerobert. In sengender Hitze wartet der "African Explorer" auf die Rückkehr der Gäste. Zugmanager Senele Mkiza kümmert sich darum, dass bis dahin die Vorräte aufgefüllt sind - vor allem das Eis. Ein kostbares Gut am Rande der Wüste.
- Folge 7: Tausche Zug gegen Lodge Die 68 Reisenden des "African Explorer" verlassen für zwei Tage ihr rollendes Zuhause und erleben die karge Wüste Namibias. Bevor sie den Luxus in der charmanten Lodge-Oase genießen können, heißt es jedoch packen. Ob sich Kosmetikerin Elke mit ihrem Gepäck zurückhalten kann? Auch Chefreiseleiterin Anke Rüsch zieht mit ihrem rollenden Büro um. Schließlich gibt es für die anstehenden Touren noch jede Menge zu organisieren. Außerdem wird ein Ausflug zum Supermarkt für zwei Berlinerinnen zum Abenteuer.
Traumhaftes Inselparadies, Land voller Lebensfreude: Die Dominikanische Republik ist das Eldorado für Sonnenhungrige und wird auch als "Ballermann der Karibik" bezeichnet. Zwischen den Traumstränden, Wasserfällen und Kokospalmen aber leben Menschen, deren Geschichten das Klischee vom All-inclusive-Paradies vergessen lassen.
Die 14-jährige Chantal Polanco zum Beispiel. Sie ist der Star in ihrem Baseballverein. Und auch US-amerikanische Clubs haben das Ausnahmetalent bereits im Blick. Oder Medina Rosado. Er verdient sein Geld mit dem Verkauf von Kokosnüssen.
Evaristo Angurria ist Street-Art-Künstler. Seine Lieblingsmotive sind Frauen mit Lockenwicklern. Riesige, knallbunte Porträts schmücken Mauern und Fassaden. Inspiration findet er im Frisiersalon seiner Mutter. Und der Influencer "Aqua-Man" heißt eigentlich José Castillo. Der Biologe schafft in den sozialen Netzwerken ein Bewusstsein für Naturschutz und die besonders schützenswerten Orte im Inselparadies.
Zum Rhythmus der Merengue lassen die Dominikaner die Hüften kreisen. Jeden Sonntag spielt die Gruppe Bonyé - fünf ältere Herren - in der Altstadt von Santo Domingo die Merengue voller Leidenschaft. Der 24-jährige Posaunist Luis Miguel träumt davon, mit ihnen auf der Bühne zu stehen. Und die begehrtesten Modelle des traditionellen Leinenhemds Chacabana liefert Francisco Rodríguez, der sich auch "Tropen-Versace" nennt.
Sabine Schmidt hat ein ungewöhnliches Anliegen: Sie möchte, dass Falk ihren Freunden Tina und Hanno - die auch noch ihre Mieter sind - hilft, sich endlich scheiden zu lassen. Mit ihren ständigen, lautstarken Streitereien machen die beiden sich - und allen anderen um sie herum - das Leben zur Hölle. Doch Falk ist gar nicht so sicher, ob Scheidung die beste Lösung für die beiden Streithähne ist.
Der Fall ist nicht der einzige Grund, warum Sabine Falk gerne engagiert. Doch auf ihre offensichtlichen Avancen reagiert Falk distanziert: "Flirten Sie nicht mit mir!" Trulla ist die Einzige, die Falks Angst kennt, wie sein Vater an Demenz zu erkranken. Sie weiß, dass Falk Schwierigkeiten mit menschlicher Nähe hat, doch sie ermuntert ihn, auf Sabine zuzugehen. Und so bricht Falk abends in sein ehemaliges Restaurant ein, um Sabine mit einem romantischen Essen zu überraschen. Die beiden kommen sich tatsächlich näher. Dumm nur, dass sie von der Polizei gestört werden.
Sophie dagegen muss sich um einen lästigen Nachbarschaftsstreit kümmern. Ein wichtiger Mandant, Metzgermeister und Selfmade-Millionär Kaletsch, genießt das Nacktsein in seinem uneinsehbaren Garten. Doch nun will Kaletschs Nachbar Rüther ein Fenster in seine Fassade einbauen lassen, von dem er Kaletsch bei seinem Treiben sehen könnte. Sophie soll den Fensterbau verhindern, ein scheinbar aussichtsloser Fall bei zwei so verbohrten Kontrahenten.
Falk (Fritz Karl) Sophie Offergeld (Mira Bartuschek) Herr Offergeld (Peter Prager) Trulla (Alessija Lause) Bitz (Moritz Führmann) Helena (Lilli Fichtner) Marie (Sinje Irslinger) Chefkoch (Oliver Fleischer) Dr. Kranzow (Sonja Baum) Richter (Vittorio Alfieri) Sabine (Marie-Lou Sellem) Pensionswirtin (Kristina Walter) Kaletsch (Michael A. Grimm) Rüther (Peter Nottmeier) Hanno (Dirk Borchardt) Tina (Caroline Maria Frier)
Roberto Blanco ist außer sich. Der unbekannte DJ Volbeck hat eine versaute Version seines Klassikers "Ein bisschen Spaß muss sein" eingespielt und auch noch Erfolg damit. Offergelds Kanzlei soll verhindern, dass der DJ weiterhin mit dieser Version auftritt. Ein idealer Fall für Falk, findet Offergeld. Doch dieses Mal will Sophie nicht hinnehmen, dass ihr Vater sie ständig übergeht. Sie will ihm beweisen, dass sie als Chefin durchgreifen kann. Und so sucht sie die Konfrontation. Sophie reißt den Fall an sich.
Für Falk ist Konfrontation die falsche Strategie. Denn DJ Volbeck alias Volker Becker ist ein ganz harmloser Bankangestellter, der aus seinem tristen Alltag ausbrechen will und nach einer zweiten Chance im Leben sucht. Etwas, was Falk nur zu gut versteht. Mit seinem Restaurant hat er sich damals auch einen Traum erfüllt.
Falk erkennt: Es geht weder Blanco noch Becker darum, wessen Version die bessere ist; beide sehnen sich einfach nach etwas Anerkennung. Und so lenkt Falk Sophie mit Beckers vermeintlichem Gegenanwalt Blankenstein ab, während er versucht, Blanco und Becker zu versöhnen. Bei einem Wettsingen kommt es schließlich zum emotionalen Showdown.
Falk hat herausgefunden, dass Sabine verheiratet ist. Doch zu ihrer Überraschung hat er kein Problem damit. Als Sophie jedoch mitbekommt, dass Falk eine Affäre mit einer Mandantin hat und dass er sich auch noch mit Blanco hinter Sophies Rücken trifft, reicht es ihr. Es kommt zum heftigen Streit zwischen ihnen, der sich in einem Kuss entlädt - was ihre komplizierte Beziehung nur noch komplizierter macht.
Susanne hat einen Entschluss gefasst: Sie will sich nicht mehr mit dem neuen Zoodirektor in Machtspielchen verstricken, sondern konstruktiv nach vorn sehen. Beim Dreh von Blums Imagefilm für den Zoo zeigt sie sich kooperativ und zieht mit ihm an einem Strang. Dann wird allerdings Filmheld Alpaka Harry krank und Susanne will den Dreh absagen. Zu spät, denn Blum hat Bürgermeister Herrenbrück den Imagefilm fest versprochen, ohne Rücksicht auf Verluste.
Luisas Schulklasse besucht den Zoo und Julius, ihr Mitschüler, findet Gefallen an dem kleinen Präriehund Speedy. Am liebsten würde er das Tier mitnehmen und seiner Oma zeigen. Natürlich geht das nicht. Jedenfalls nicht offiziell. Als Speedy dann verschwindet, hat Susanne bald Julius in Verdacht. Doch der Junge leugnet, den Präriehund entführt zu haben.
Privat macht sich Susanne weiterhin Sorgen um ihre Pflegetochter Luisa. Die hat eine Fünf in Mathe nach Hause gebracht und ihr nichts davon gesagt. Als Susanne beschließt, die Nachhilfe ihrer Tochter aus großmütterlicher Verantwortung in professionelle zu geben, reagiert Großmutter Charlotte leicht verschnupft.
Um die Wohnung gebührend einzuweihen, plant Susanne eine Party. Sogar ihr Sohn Jonas sagt vage zu. Als er dann tatsächlich vor der Tür steht, wird er allerdings von zwei Polizisten begleitet. Jonas hat an einem illegalen Autorennen teilgenommen, der Fahrer des anderen Wagens ist schwer verletzt.
Dr. Susanne Mertens (Elisabeth Lanz) Dr. Roman Blum (Ralph Herforth) Dr. Christoph Lentz (Sven Martinek) Prof. Georg Baumgart (Gunter Schoß) Charlotte Baumgart (Ursela Monn) Conrad Weidner (Thorsten Wolf) Anett (Anna Bertheau) Jonas Mertens (Lennart Betzgen) Luisa Mertens (Deborah Mary Schneidermann) Frau Weber (Marina Krogull) Oberbürgermeister Herrenbrück (Frank Sieckel) Tierpfleger Frank Milan (Marcel Glauche) Leon (David Schlichter) Dominik Baldin (Moritz Heidelbach) Julius Weihe (Anton Petzold) Simone Weihe (Sandra Steinbach) Lehrer Behrendsen (Arne Stephan)
Wie duftet Weihnachten? Wie schmeckt Bratapfelgewürz? Wie sieht es an den Feiertagen auf einem Campingplatz aus? Andrea Grießmann erlebt die Vorweihnachtszeit in Ostwestfalen mit allen Sinnen. Sie ist Feuer und Flamme für die mittelalterliche "Anno Wyhnacht" auf dem Rittergut Kruse, spürt dem Geist der Weihnacht im Kloster Marienfeld nach und entdeckt altes Handwerk wie Seifensieden und handgemachten Blaudruck. Auf der Finca Marina tüftelt sie an einer eigenen Gewürzmischung.
Der Stall von Bethlehem und offene Klostertüren Eine lebendige Krippe mit Ochsen und Eseln, Schafen und Kaninchen steht auf dem Hof von Ludger Bremehr in Verl; nur Maria und Josef waren im früheren Leben Schaufensterpuppen. Entlang der ehemaligen Zisterzienserabtei Marienfeld führt ein Stück des Jakobwegs. Während im angeschlossenen Hotel die Prominenz nächtigt, stehen die Türen des Klosters Pilgern, Ausflüglern und Ruhesuchenden offen. Und Weihnachten lädt Pater Gottfried normalerweise Alleinstehende zu sich nach Hause ein. In Bad Salzuflen gehört eine über zwölf Meter hohe Weihnachtspyramide mit handgeschnitzten Figuren aus dem Erzgebirge zu den Weihnachts-Highlights. In Herford sind es die "Lebenslichter". Am großen Tannenbaum auf dem Alten Markt leuchtet ein Stern für jedes Neugeborene der Stadt. In der nahe gelegenen Markhalle trifft Andrea Grießmann eine Künstlerin, die altes Leinen per Hand mit dem traditionellen Herforder Blaudruck verziert.
Alte Bräuche und neue Ideen In der Spinnstube des Freilichtmuseums Detmold freut sich Andrea Grießmann über einen selbstgesponnenen Faden. Und mit Gefion Apel stattet sie dem Haus des Branntweinbrenners Stahl einen Besuch ab. Der Gütersloher Fabrikant kam mit Likören und Cognac zu Wohlstand, feierte standesgemäß - und dem evangelischen Brauch folgend - bereits am 24. Dezember. Andernorts dauert das Fest über Tage an: die Darsteller und Händler der "Anno Wyhnacht" in Gütersloh stecken ihre Gäste gerne in historische Gewänder und nehmen sie dann mit auf eine Zeitreise ins Mittelalter. Ohne Gewand, dafür aber mit viel Geschmack macht sich Andrea Grießmann zusammen mit Marina Loschert daran, das perfekte Bratapfelgewürz zu komponieren, während sie beim Schlittschuhlaufen in Bielefeld vor allem Gleichgewicht und gute Nerven braucht.
Wurstfabrikant Rolf Wiener liegt erstochen in seinem Luxus-Wohnmobil. Laut Dr. Fuchs war eine Grillgabel die Tatwaffe. Doch die lässt sich nirgends finden, obwohl mehrere Verdächtige sie beim Grillfest am Vorabend noch in der Hand hatten. Dann stellt sich heraus, dass das Opfer Drohbriefe von einem militanten Tierschützer erhalten hatte. Auch die Ehefrau des Ermordeten gerät unter Verdacht, da Wiener ein Verhältnis mit seiner Marketing-Chefin hatte.
Franz Hubert (Christian Tramitz) Reimund Girwidz (Michael Brandner) Sabine Kaiser (Katharina Müller-Elmau) Martin Riedl (Paul Sedlmeir) Rebecca Jungblut (Jeanne Goursaud) Dr. Caroline Fuchs (Susu Padotzke) Barbara Hansen (Monika Gruber) Yazid (Hannes Ringlstetter) Sylvia Wiener (Ines Lutz) Paula Wolf (Lilith Häßle) Johannes Rudzic (Ben Akkaya) Josef Wolf (Peter Trabner) Jens Friedel (Sebastian Edtbauer)