Die Dokumentation konzentriert sich auf die Zeitspanne von 1948 bis 1956, die Zeit der Rückkehr Bertolt Brechts und Helene Weigels aus dem Exil zunächst in die Schweiz und von dort nach Ost-Berlin. In diesen wenigen Jahren wurde Bertolt Brecht der Dichter und Regisseur, der das Theater revolutioniert hat, nicht nur in Deutschland. Schon seine ersten Inszenierungen, unter anderem der "Mutter Courage", lösten begeisterten Zuspruch aus, erregten aber auch den Unmut der sozialistischen Kulturfunktionäre, die sein episches Theater ideologisch kritisierten.
In Begegnungen mit Zeitzeugen geht Heinrich Breloer auf die Suche nach dem Menschen und Künstler Brecht. Die Schauspielerin Regine Lutz, die Regie-Assistenten B.K. Tragelehn, Peter Voigt, Charly Weber und Uta Birnbaum erinnern sich neben anderen Weggefährten an die gemeinsame Arbeit auf der Bühne, an die intensive Atmosphäre der Proben, an Brecht als Regisseur und Lehrer, an ihr Theater als Insel im Spannungsfeld zwischen marxistischen Idealen und real existierender DDR, an Anfeindungen durch die Partei und an große Erfolge im Ausland.
Mit der Ausbürgerung durch die Nationalsozialisten hatte Brecht seine Leser, seine Zuschauer, seinen Namen und seinen Ruhm verloren. Mit der Rückkehr gelang es ihm, in wenigen Jahren viel vom dem, was ihm genommen war, zurückzugewinnen. Er konnte seine im Exil verfassten Dramen in eigenen Inszenierungen auf die Bühne bringen und damit in der kurzen Spanne von sieben Jahren die Spielweise der Theater weltweit revolutionieren.
In Ausschnitten aus Fernseh-Sendungen von 1962 bis 2013 erzählt Günter Grass, wie er als Kind in Danzig zu lesen begann und wie er die Zeit des Nationalsozialismus erlebt hat. Im Zusammenhang mit seinen Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg reflektiert er seinen Entschluss, Schriftsteller zu werden. Er schildert, wie es zu der Figur des Oskar in der "Blechtrommel" kam, und erläutert, welchen Einfluss seine Arbeit als Bildhauer auf den Schreibprozess hat. Auch seine politischen Anliegen werden deutlich.
In Ausschnitten aus Fernseh-Sendungen aus den Jahren 1968 und 1971 skizziert Uwe Johnson seinen Lebenslauf und erklärt, warum er nicht gern als "Dichter der beiden Deutschland" bezeichnet wird. Er denkt darüber nach, warum manche Menschen Schwierigkeiten beim Lesen seiner Geschichten haben, erzählt, warum er lieber Geschichten schreibt, als über sich selbst zu sprechen, und spricht über die Vor- und Nachteile seines Berufs.
Vier Kandidaten müssen in Einzelrunden eine Minute lang Fragen gegen die Uhr beantworten. Pro richtige Antwort wird ihnen Geld gutgeschrieben. In Einzelduellen gegen den "Jäger" müssen sie dann ihr Geld verteidigen. Werden sie dabei von ihm eingeholt, scheiden sie aus. Wenn die Kandidaten aber gegen den "Jäger" gewinnen, retten sie sich und ihr Geld ins Finale.
Bei Jörg Pilawa treten Prominente zu einem außergewöhnlichen Duell an. Um zu gewinnen, müssen die Stars in sechs Runden drei superschlaue "Quizduell"-Profis schlagen. Ein Wissenskampf David gegen Goliath - die Stars gegen den "Quizduell-Olymp".
Egal, ob Wälder brennen, Orte überflutet werden oder eine Massenpanik ausbricht - bei der Katastrophenbekämpfung geht es um Schnelligkeit und Besonnenheit. Doch wie arbeiten Menschen, die sich beruflich oder ehrenamtlich in Gefahr begeben, um zu retten? Und wie reagieren wir im Katastrophenfall richtig? Diese Fragen beantwortet unter anderem Tanja Knopp vom Deutschen Roten Kreuz.
Frischluft für die Ferkelchen Das niedliche Schweinchen-Dutzend aus dem Haustierrevier hat lange genug in der Bude gehockt - jetzt sollen die Ferkel mal nach draußen. Drinnen sieht es auch schon aus wie im Schweinestall. Außerdem braucht Muttersau Pia bei so vielen hungrigen Mäulern auch mal eine Auszeit. Thomas Feierabend und Dave Nelde wollen kurzen Prozess machen und alle an die Luft setzen, aber der Ferkelausflug kommt nicht so richtig in die Hufe. Ein Sack Flöhe ist nämlich nichts gegen ein Dutzend Ferkel.
Die Regenmacher vom Giraffenrevier Die Impalas sehen aus, als hätten sie die Motten im Pelz: Pilzbefall! Das muss natürlich dringend behandelt werden, aber wie überredet man scheue Sprinter wie die Antilopen zum Anti-Pilz-Waschgang? Thomas Günther und Tierärztin Dr. Adriane Prahl greifen zu Trick 17. Die beiden befestigen eine Wassersprühanlage im Gang zum Außengehege damit das Pilzmittel beim Durchlaufen der Impalas einfach auf die Tiere herabregnen kann. Mit dem "einfach" ist es allerdings so eine Sache.
Die "Honigbären" von Hagenbeck Der Futtermeister hat es gut gemeint mit der Bärenfamilie: große goldgelbe Honigwaben für große braune Süßmäuler. Tobias Taraba und Jill Jensen drapieren die klebrigen Leckerbissen draußen auf der Außenlage, bevor sie Mascha und ihr pelziges Duo rauslassen. Den Duft direkt in der Nase, ist der Honig schnell gefunden und zumindest Mutter Mascha für die nächste Zeit nicht mehr davon wegzukriegen. Die Brüder Misho und Wanja haben da noch andere Prioritäten.
Bambus ist für alle da Gegen Futterneid ist wohl keiner gefeit - aber der grüne Leckerbissen für die Roten Pandas Ying und Zanda wird im rosafarbenen Lager schon fast zum Politikum: Die Flamingos protestieren lauthals, dass Tobias Taraba ihnen den Bambus vom Gelände stibitzt. Im Gehege der beiden friedlichen Himalaya-Bewohner ist es auch nicht viel besser: Den Tharen schmeckt Bambus auch ziemlich gut. Tobias kann die gierigen Mitbewohner zwar noch bremsen, doch die bessere Lösung haben Ying und Zanda: die können ganz entspannt teilen.
Im Exotarium des Frankfurter Zoos stehen Zoobesucher gelegentlich etwas ratlos vor Terrarien, in denen scheinbar keine Tiere sind. Auch Tierpflegerin Catharina Lehmann begibt heute sich auf die Suche nach "unsichtbaren" Tieren. Dabei sind dies nur echte Meister der Tarnung. Die nachtaktiven Waschbären im Kronberger Opel-Zoo bekommen Melonen aus der Hand gefüttert. Eine gute Gelegenheit für die Pfleger, die Tiere zu untersuchen.
Ist Faultier Bimba nun schwanger oder nicht? In letzter Zeit hängt die Faultierdame noch träger in den Bäumen als ohnehin schon und hat großen Appetit. Doch bei der letzten Ultraschalluntersuchung konnte man nicht wirklich etwas erkennen. Deswegen starten Tierärztin Kirstin und Kollege Heiner heute einen neuen Versuch.
Eine Schulklasse besucht heute die australischen Keas - die angeblich schlauesten Papageien der Welt! Und die sind so intelligent, dass sie nur die Futter-Pakete interessieren, die die Kinder mitbringen.
Der selbst ernannte Wunderheiler Martin Neuenfels wird in seinem Haus ermordet und an seine Behandlungsliege gefesselt aufgefunden. Finn Kiesewetter und Sandra Schwartenbeck befragen Lisa Lechner. Die Frau von Neuenfels' Gärtner war die letzte Patientin, die Neuenfels vor seinem Tod behandelt hat. Als Täterin kommt sie jedoch nicht in Frage, da sie aufgrund ihrer unheilbaren Krebserkrankung geschwächt ist. Die Ermittler finden heraus, dass viele Patienten Neuenfels' fragwürdigen Methoden auf den Leim gingen. Seine Behandlungen mit Schwingungen und Energie ließ sich der "Wunderheiler" gut bezahlen. Doch das Geld ist nicht auffindbar. Neuenfels' Assistentin Sophia Reiter, die ein Verhältnis mit dem Opfer hatte, verstrickt sich in Lügen. Für die Tatzeit hat sie jedoch ein Alibi. Ein weiterer Verdächtiger ist Lisa Lechners Bruder, Benjamin Bolt. Er hasste Neuenfels, weil seine Schwester seinetwegen jegliche schulmedizinische Behandlung abgebrochen hatte. Bolt wollte Neuenfels das Handwerk legen und zeigte ihn bei der Steuerfahndung an. Auch Lisa Lechners Mann, der hilflos zusehen musste, wie seine Frau in den Händen des "Wunderheilers" zusehends kranker wurde, hat ein Motiv. Finn Kiesewetter ist auf Wohnungssuche, was seine Tanten gar nicht erfreut. Sie wollen unbedingt verhindern, dass ihr Neffe auszieht, und stellen Ermittlungen über den Makler an, den Finn beauftragt hat. Indes findet Herr Schröter heraus, dass Neuenfels bis vor zwei Jahren Schönheitschirurg am Bodensee war. Nach gravierenden Kunstfehlern wurde seine Praxis geschlossen. Im Internet wird Neuenfels von anonymen Nutzern als Betrüger beschimpft. Ein Geistesblitz führt Finn auf die richtige Spur.
Finn Kiesewetter (Sven Martinek) Elke Rasmussen (Tessa Mittelstaedt) Lars Englen (Ingo Naujoks) Sandra Schwartenbeck (Marie-Luise Schramm) Herr Schroeter (Veit Stübner) Ria Kiesewetter (Petra Kelling) Toni Kiesewetter (Ulrike Bliefert) Klara Wellmann (Ellen Treede) Martin Neuenfels (Tobias Kay) Lisa Lechner (Dagmar Leesch) Klaus Lechner (Helmut Zhuber) Sophia Reiter (Stephanie Stumpf) Dr. Benjamin Bolt (Frank Kessler)
Ordnungshüter Peter Zielinski wird am frühen Morgen überfahren. Finn Kiesewetter und Sandra Schwartenbeck stellen fest, dass in der Straße, in der der Tote gefunden wird, zwei Streithähne wohnen - Krüger und Ingwersen. Gestritten wird um einen alten Rolls Royce, den sie gemeinsam restauriert haben. Es sieht so aus, als sei Zielinski von diesem Wagen überfahren worden. Aber beide haben ein Alibi. Die Ehefrau des Opfers, Sinje Zielinski, macht einen völlig verstörten Eindruck. Aber nicht wegen des Tods ihres Ehemanns! Sie trauert um ihren verstorbenen Vater, der im Ordnungsamt gearbeitet hat und nun einem Herzanfall erlegen ist. Schröter findet heraus, dass Frau Zielinski vor ihrer Eheschließung als jugendliche Straftäterin wegen Autodiebstahls bekannt war. Kriminaldirektor Englen übt Druck auf Finn aus: Der Tod eines Ordnungshüters sei von besonderer Wichtigkeit und werde in der Öffentlichkeit sorgsam beobachtet. Außerdem habe er den Verstorbenen für seine Verdienste posthum für den "Goldenen Rückspiegel", eine Auszeichnung für 40 Jahre unfallfreies Fahren, vorgeschlagen. Diese Auszeichnung soll auch Finns Tante Ria bekommen, die darauf sehr stolz ist und sich schon auf ihre Rede bei der Preisverleihung vorbereitet. Finn muss den Mörder also schnell finden.
Finn Kiesewetter (Sven Martinek) Elke Rasmussen (Tessa Mittelstaedt) Lars Englen (Ingo Naujoks) Sandra Schwartenbeck (Marie-Luise Schramm) Herr Schroeter (Veit Stübner) Ria Kiesewetter (Petra Kelling) Toni Kiesewetter (Ulrike Bliefert) Klara Wellmann (Ellen Treede) Kröger (Jan Peter Heyne) Ingwersen (Uwe Rohde) Sinje Zielinski (Britta Horn) Spusi Beamter (Sebastian Faust)
In dieser neuen Service-Soap begleitet der WDR fünf Hausärzte im Westen. Ob in der Großstadt Köln oder im ländlichen Netphen - unsere Reporter erleben echte Helden des Alltags. Zwischen Zeitdruck, Notfällen und bewegenden Schicksalen meistern diese Ärzt:innen ihren Job mit viel Leidenschaft und Verständnis für ihre Patient:innen und gewähren Einblick in ihr Privatleben.
Schon als kleiner Junge wollte Sebastian Alsleben Arzt werden. Sein Vater hat seit vielen Jahren eine eigene Hausarztpraxis in Solingen, in der Sebastian groß geworden ist. Heute ist er dort selbst Hausarzt und besticht durch seine lockere und sympathische Art. Das Image vom Arzt als Halbgott in Weiß lehnt er ab. Der Familienvater begegnet seinen Patienten auf Augenhöhe. Genau das schätzen sie an ihm. Wie auch der 29-jährige Koch Patrick. Der junge Mann erkrankte vor 7 Monaten schwer an Covid und die Krankheit nahm einen lebensbedrohlichen Verlauf. Nun hat er die Infektion zwar überstanden, kämpft aber immer noch mit den Spätfolgen. Sebastian Alsleben ist ein moderner, medienaffiner Arzt. Auf Instagram und YouTube teilt er Tipps und Ratschläge zu einer gesunden Lebensweise. Sein neuestes Produkt: ein Rückenfitvideo.
Einige Jahre länger im Geschäft, aber nicht mit weniger Leidenschaft erleben wir die Allgemeinmedizinerin Michaela George. Sie ist passionierte Landärztin und wirklich immer für ihre Patienten da. Die Powerfrau ist neben ihrem Alltag in der Gemeinschaftspraxis in Netphen regelmäßig als Notärztin unterwegs. Häufig hat sie Einsätze mit ihrem Mann Detlef, der Notfallsanitäter ist. So auch diesmal. Eine schwangere Frau hatte einen Autounfall. Nun gilt es schnell zu handeln.
Schon aus 30 Kilometer Entfernung kann man es sehen: Wie bei einem brodelnden Vulkan erhebt sich eine glutrote Wolke aus der Erde. So erlebt man die Viktoriafälle bei Sonnenaufgang. "Der Rauch der donnert", nennen ihn deshalb die Einheimischen. Der Wasserfall im Herzen Afrikas stürzt über eine Breite von fast zwei Kilometern über mehr als 100 Meter in die Tiefe. 1855 entdeckt David Livingstone die Fälle. Tief beeindruckt beschrieb er den Wasserfall "als das Schönste, das er je in Afrika zu Gesicht bekam". Er benennt sie darauf hin nach seiner Königin. Tatsächlich sind die Fälle noch heute ein Naturschauspiel, das seines gleichen sucht. Gegenüber den Wasserfällen existiert ein Miniaturregenwald. Entstanden nur durch die lebenspendende Gischtwolke der Victoriafälle. Jenseits dieser Wälder ist das Land trocken und geht fast nahtlos in die Savanne über. Gerade in der Trockenzeit beginnt daher eine ungewöhnliche Migration: Elefantenfamilien kommen aus dem 100 km entfernten Hwange Nationalpark hierher. Während in ihrer Heimat alles vertrocknet ist, gibt es oberhalb der Fälle eine Vielzahl von immergrünen Inseln: kleine Oasen in denen die Elefanten die Zeit der Dürre verbringen. Mehrmals pro Woche müssen sie die Insel wechseln, sonst wären diese schnell leergefressen. Dann kommt es zu einem wundervollen Spektakel: Überall schwimmen die Elefanten wie an einer Perlenschnur durch den Sambesi. Aber nicht nur die Elefanten unterliegen dem ständigen Wandel zwischen Trocken- und Regenzeit. Marabus und Paviane sind besonders betroffen. In der Trockenzeit geht es für sie um Leben und Tod. Nur durch ungewöhnliche Strategien haben dann eine Chance zu überleben.
Afrika war lange Zeit der Kontinent mit den größten unerforschten Regionen der Erde. Das ist Vergangenheit, glauben viele. Doch noch heute gibt es Gebiete, die bisher nur wenigen Menschen bekannt sind und in denen noch nie gefilmt wurde.
Im Herzen Kenias liegt eine solche geheimnisvolle Welt. Es ist der Krater des Mount Suswa im Rift Valley: Der Vulkan besteht aus drei Lebensräumen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und einer Vielzahl von Tieren eine Heimat bieten. In den weiten Ebenen rings um die Caldera grasen Gazellen, ziehen Löffelhunde ihre Welpen groß und ein Rudel der extrem seltenen Wildhunde ist ständig auf der Suche nach leichter Beute. Eines der Tiere hat eine verkrüppelte Vorderpfote und kann nur schwer mit den anderen mithalten. Die Wildhund-Familie lässt das junge Männchen aber nicht im Stich, sondern versorgt es mit. Ein Beweis dafür, dass die Tiere äußerst sozial sind. Am Rande einer Lavaröhre versammeln sich am Morgen große Gruppen von Pavianen. Sie teilen sich den Lebensraum mit Klippschliefern und Klippspringern. Im Inneren der Höhle liegt eine unerforschte Welt mit Kalkformationen und unterirdischen Gärten. Zudem gibt es eine der weltweit größten Kolonien von Großohrfledermäusen, die sich tagsüber in einem Labyrinth aus unterirdischen Lavaröhren verbergen. Nach Sonnenuntergang verlassen sie die Höhle und gehen auf die Jagd nach Insekten, fallen aber nicht selten selber Eulen und Greifvögeln zum Opfer. Währenddessen ziehen sich die Paviane in die Höhle zurück. Aufnahmen mit Thermokameras zeigen, was man sonst nicht sehen könnte: An der Decke hängen noch die letzten Fledermäuse, die im Licht der Wärmebildkamera zu glühen scheinen. Die Höhle ist als "Parlament der Paviane" unter den Einheimischen bekannt. Nirgendwo sonst auf der Welt wurde bisher beobachtet, dass Paviane nachts Schutz in Höhlen vor ihren Feinden suchen. Ein Verhalten, das noch nie gefilmt wurde. Ein unerforschter Wald liegt versteckt im tiefer gelegenen inneren Krater. Eine ganz eigene Welt, die vom Rest des Berges isoliert ist. Dampf steigt an vielen Stellen auf. Der Wald ist so undurchdringlich, dass die wenigen Tiere hier im Verborgenen bleiben. Die Dokumentation präsentiert all diese Phänomene zum ersten Mal und zeigt Geschichten, die noch nie erzählt wurden Eine geheimnisvolle, bisher kaum erforschte Region der Erde im Herzen Afrikas.
Ausprobieren, sich inspirieren lassen und sexuell bilden. Bei "Ohjaaa! - Sex lieben" gehen die beiden Moderatoren Annabell Neuhof und Yared Dibaba auf eine sexuelle Entdeckungsreise - neugierig, ehrlich, ohne Scheu. Denn die beiden sind überzeugt: Sex wird besser, wenn wir darüber reden und mehr darüber wissen.
Bei "Ohjaaa! - Sex lieben" geht es um Sex, Liebe und Partnerschaft. Die Moderatoren teilen ihre intensiven Erfahrungen, scheuen keine intimen Fragen und lernen einiges über Sex, was sie noch nicht wussten.
In dieser Folge geht es um Pornos: Warum schauen wir sie? Welche positiven und negativen Effekte hat das für die eigene Sexualität? Was sind eigentlich feministische Pornos?
Warum Pornogucken immer noch mit Scham behaftet ist, erfahren Annabell und Yared von der Sexualtherapeutin Dr. Melanie Büttner. Erotikautorin Sarah erzählt, wie sie erotische Hörgeschichten für Frauen schreibt. Der Sexualtherapeut Carsten Müller gibt Tipps, wie Eltern damit umgehen können, wenn sie ihr Kind beim Pornogucken erwischen. Und zusammen werfen Annabell und Yared einen Blick hinter die Kulissen eines feministischen Pornodrehs der Regisseurin Paulita Pappel.
Die Ohjaaa!-Folge rund um Porno läuft am 2.12. um 22.15 Uhr im WDR Fernsehen und ist online first ab dem 18.11. in der ARD-Mediathek zu finden.
Melanie (36) und Alfio (38) sind ein Paar seit sie 17 und 19 Jahre alt sind. Für beide war es die erste große Liebe. Einmal hätte Alfio seine Melanie fast verlassen. Es gab eine große Krise, weil Alfio nach Sizilien, in die Heimat seiner Eltern ziehen wollte. Letztlich siegte aber die Liebe und Alfio blieb in Deutschland bei Melanie.
Manfred (59) und Thomas (55) sind seit 31 Jahren ein Paar. Liebe auf den ersten Blick war es nicht, sagen beide. Als Manfred vor ein paar Jahren eine Affäre hatte, wäre ihre Beziehung beinahe zerbrochen. Doch Thomas blieb hartnäckig und kämpfte trotz verletzter Gefühle erfolgreich um die Beziehung.
Andries (78) und Ulla (74) sind seit 57 Jahren zusammen. Es macht keinen Sinn, den anderen ändern zu wollen, das haben sie gelernt. Sie sagen: "Eine gesunde Streitkultur und niemals den Respekt vor dem Partner zu verlieren - das ist das Geheimnis unserer Liebe."
Die dreiteilige Doku-Serie "Das ist Liebe - Unsere Beziehung hält für immer" erzählt die Geschichte von drei Paaren, die jung zusammengekommen sind und beieinander geblieben sind. Wir erfahren, wie sie sich ineinander verliebt haben, aber auch, warum ihre Beziehungen fast gescheitert wären. Und sie erzählen davon, wie sie ihre Krisen gemeistert haben und warum sie jetzt davon überzeugt sind, dass sie nichts mehr auseinander bringt.
Melanie (36) und Alfio (38) sind ein Paar seit sie 17 und 19 Jahre alt sind. Für beide war es die erste große Liebe. Einmal hätte Alfio seine Melanie fast verlassen. Es gab eine große Krise, weil Alfio nach Sizilien, in die Heimat seiner Eltern ziehen wollte. Letztlich siegte aber die Liebe und Alfio blieb in Deutschland bei Melanie.
Manfred (59) und Thomas (55) sind seit 31 Jahren ein Paar. Liebe auf den ersten Blick war es nicht, sagen beide. Als Manfred vor ein paar Jahren eine Affäre hatte, wäre ihre Beziehung beinahe zerbrochen. Doch Thomas blieb hartnäckig und kämpfte trotz verletzter Gefühle erfolgreich um die Beziehung.
Andries (78) und Ulla (74) sind seit 57 Jahren zusammen. Es macht keinen Sinn, den anderen ändern zu wollen, das haben sie gelernt. Sie sagen: "Eine gesunde Streitkultur und niemals den Respekt vor dem Partner zu verlieren - das ist das Geheimnis unserer Liebe."
Die dreiteilige Doku-Serie "Das ist Liebe - Unsere Beziehung hält für immer" erzählt die Geschichte von drei Paaren, die jung zusammengekommen sind und beieinander geblieben sind. Wir erfahren, wie sie sich ineinander verliebt haben, aber auch, warum ihre Beziehungen fast gescheitert wären. Und sie erzählen davon, wie sie ihre Krisen gemeistert haben und warum sie jetzt davon überzeugt sind, dass sie nichts mehr auseinander bringt.
Melanie (36) und Alfio (38) sind ein Paar seit sie 17 und 19 Jahre alt sind. Für beide war es die erste große Liebe. Einmal hätte Alfio seine Melanie fast verlassen. Es gab eine große Krise, weil Alfio nach Sizilien, in die Heimat seiner Eltern ziehen wollte. Letztlich siegte aber die Liebe und Alfio blieb in Deutschland bei Melanie.
Manfred (59) und Thomas (55) sind seit 31 Jahren ein Paar. Liebe auf den ersten Blick war es nicht, sagen beide. Als Manfred vor ein paar Jahren eine Affäre hatte, wäre ihre Beziehung beinahe zerbrochen. Doch Thomas blieb hartnäckig und kämpfte trotz verletzter Gefühle erfolgreich um die Beziehung.
Andries (78) und Ulla (74) sind seit 57 Jahren zusammen. Es macht keinen Sinn, den anderen ändern zu wollen, das haben sie gelernt. Sie sagen: "Eine gesunde Streitkultur und niemals den Respekt vor dem Partner zu verlieren - das ist das Geheimnis unserer Liebe."
Die dreiteilige Doku-Serie "Das ist Liebe - Unsere Beziehung hält für immer" erzählt die Geschichte von drei Paaren, die jung zusammengekommen sind und beieinander geblieben sind. Wir erfahren, wie sie sich ineinander verliebt haben, aber auch, warum ihre Beziehungen fast gescheitert wären. Und sie erzählen davon, wie sie ihre Krisen gemeistert haben und warum sie jetzt davon überzeugt sind, dass sie nichts mehr auseinander bringt.
1961 entstand eine Filmdokumentation über Max Frisch, als dieser gerade seinen Lebensmittelpunkt nach Rom verlegt hatte. Bei einer Autofahrt durch die Stadt schildert er, was ihm an Rom so gefällt. Er erzählt, auf welchen Umwegen er Schriftsteller wurde, warum er schreibt und wie er arbeitet, und er äußert sich darüber, welches Verhältnis er zu Friedrich Dürrenmatt hat und wie er zu seinem Heimatland Schweiz steht.
In Auszügen aus einer Filmdokumentation von 1984 illustriert Friedrich Dürrenmatt mit einer Anekdote, was für ihn Humor ist. Er erzählt, warum das "Irrenhaus" in seinen Werken eine Rolle spielt, und er erklärt, wie er schreibt und was er mit seinen Texten bewirken will. Auch zum Thema Religion gibt er eine persönliche Stellungnahme ab.
In Ausschnitten aus Fernsehinterviews, die zwischen 1967 und 1979 aufgezeichnet wurden, legt Heinrich Böll dar, warum er Respekt vor den Menschen hat, nicht aber vor den Hierarchien der bürgerlichen Gesellschaft. Er nimmt Stellung zum Umgang der Deutschen mit ihrer Vergangenheit und zur Politik nach dem Zweiten Weltkrieg und er erklärt, was die katholische Kirche für ihn bedeutet und was ihn an ihr stört.
In Fernseh-Interviews aus dem Jahr 1965 erklärt Anna Seghers, warum sie sich nach langen Jahren der Emigration dann nach dem Zweiten Weltkrieg entschied, in die DDR zu gehen, und welche Aufgabe sie für sich dort sah. Sie äußert sich zur Berliner Mauer und zum Verhältnis zwischen Künstlern und Staat. Am liebsten spricht sie jedoch über ihre gerade entstehenden Werke und über das Anliegen, das sie mit ihren Erzählungen verfolgt.
Vier Kandidaten müssen in Einzelrunden eine Minute lang Fragen gegen die Uhr beantworten. Pro richtige Antwort wird ihnen Geld gutgeschrieben. In Einzelduellen gegen den "Jäger" müssen sie dann ihr Geld verteidigen. Werden sie dabei von ihm eingeholt, scheiden sie aus. Wenn die Kandidaten aber gegen den "Jäger" gewinnen, retten sie sich und ihr Geld ins Finale.
Bei Jörg Pilawa treten Prominente zu einem außergewöhnlichen Duell an. Um zu gewinnen, müssen die Stars in sechs Runden drei superschlaue "Quizduell"-Profis schlagen. Ein Wissenskampf David gegen Goliath - die Stars gegen den "Quizduell-Olymp".
Wandern gehört zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten der Deutschen und seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Wanderlust nochmal gestiegen. Alle wollen raus aus der Natur und ihren Kurzurlaub vom Alltag genießen. Vor allem bei Jüngeren heißt es immer häufiger: raus aus der Stadt und rein in die Natur. Rund 3 Milliarden Tagesausflüge hat der deutsche Wanderverband für 2020 errechnet. Hersteller und Händler freuen sich über gute Geschäfte, aber die Deutschen Nationalparks melden Überfüllung auf den Wanderwegen.
Daniel Aßmann geht dem Trend und seinen Schattenseiten auf die Spur. Wie viel Entspannung ist auf Nordrhein-Westfalens Wanderwegen noch möglich und was macht das mit der Natur? Welche Ausrüstung brauchen Wandereinsteiger wirklich und was kostet das? Müssen es immer teure Markenschuhe sein oder reichen auch günstige vom Discounter?
Daniel Aßmann schnürt die Stiefel und macht sich auf die Reise, ermittelt im Wanderfachhandel die Preise und blickt hinter die Kulissen der Wanderschuhproduktion.
Die Medizin behandelt Frauen und Männer oft gleich, obwohl sie bei ein und derselben Krankheit unterschiedliche Symptome haben können. So landen Frauen mit Herzinfarkt viel später auf der Intensivstation als Männer. Denn der Schmerz in Brust und im Arm ist typisch für den Mann - aber nicht für die Frau. Auch Medikamente können je nach Geschlecht ganz unterschiedlich wirken. Wo genau liegen eigentlich die Unterschiede und welche Folgen hat das für Mediziner:in und Patient:in? Peter-Klaus Rambow berichtet von seinen Erfahrungen als Mann mit Brustkrebs. Prof. Sabine Oertelt-Prigione hat sich auf Gendermedizin spezialisiert und sorgt dafür, dass geschlechtersensible Inhalte auch in der Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten Eingang finden.
Schon aus 30 Kilometer Entfernung kann man es sehen: Wie bei einem brodelnden Vulkan erhebt sich eine glutrote Wolke aus der Erde. So erlebt man die Viktoriafälle bei Sonnenaufgang. "Der Rauch der donnert", nennen ihn deshalb die Einheimischen. Der Wasserfall im Herzen Afrikas stürzt über eine Breite von fast zwei Kilometern über mehr als 100 Meter in die Tiefe. 1855 entdeckt David Livingstone die Fälle. Tief beeindruckt beschrieb er den Wasserfall "als das Schönste, das er je in Afrika zu Gesicht bekam". Er benennt sie darauf hin nach seiner Königin. Tatsächlich sind die Fälle noch heute ein Naturschauspiel, das seines gleichen sucht. Gegenüber den Wasserfällen existiert ein Miniaturregenwald. Entstanden nur durch die lebenspendende Gischtwolke der Victoriafälle. Jenseits dieser Wälder ist das Land trocken und geht fast nahtlos in die Savanne über. Gerade in der Trockenzeit beginnt daher eine ungewöhnliche Migration: Elefantenfamilien kommen aus dem 100 km entfernten Hwange Nationalpark hierher. Während in ihrer Heimat alles vertrocknet ist, gibt es oberhalb der Fälle eine Vielzahl von immergrünen Inseln: kleine Oasen in denen die Elefanten die Zeit der Dürre verbringen. Mehrmals pro Woche müssen sie die Insel wechseln, sonst wären diese schnell leergefressen. Dann kommt es zu einem wundervollen Spektakel: Überall schwimmen die Elefanten wie an einer Perlenschnur durch den Sambesi. Aber nicht nur die Elefanten unterliegen dem ständigen Wandel zwischen Trocken- und Regenzeit. Marabus und Paviane sind besonders betroffen. In der Trockenzeit geht es für sie um Leben und Tod. Nur durch ungewöhnliche Strategien haben dann eine Chance zu überleben.
Afrika war lange Zeit der Kontinent mit den größten unerforschten Regionen der Erde. Das ist Vergangenheit, glauben viele. Doch noch heute gibt es Gebiete, die bisher nur wenigen Menschen bekannt sind und in denen noch nie gefilmt wurde.
Im Herzen Kenias liegt eine solche geheimnisvolle Welt. Es ist der Krater des Mount Suswa im Rift Valley: Der Vulkan besteht aus drei Lebensräumen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und einer Vielzahl von Tieren eine Heimat bieten. In den weiten Ebenen rings um die Caldera grasen Gazellen, ziehen Löffelhunde ihre Welpen groß und ein Rudel der extrem seltenen Wildhunde ist ständig auf der Suche nach leichter Beute. Eines der Tiere hat eine verkrüppelte Vorderpfote und kann nur schwer mit den anderen mithalten. Die Wildhund-Familie lässt das junge Männchen aber nicht im Stich, sondern versorgt es mit. Ein Beweis dafür, dass die Tiere äußerst sozial sind. Am Rande einer Lavaröhre versammeln sich am Morgen große Gruppen von Pavianen. Sie teilen sich den Lebensraum mit Klippschliefern und Klippspringern. Im Inneren der Höhle liegt eine unerforschte Welt mit Kalkformationen und unterirdischen Gärten. Zudem gibt es eine der weltweit größten Kolonien von Großohrfledermäusen, die sich tagsüber in einem Labyrinth aus unterirdischen Lavaröhren verbergen. Nach Sonnenuntergang verlassen sie die Höhle und gehen auf die Jagd nach Insekten, fallen aber nicht selten selber Eulen und Greifvögeln zum Opfer. Währenddessen ziehen sich die Paviane in die Höhle zurück. Aufnahmen mit Thermokameras zeigen, was man sonst nicht sehen könnte: An der Decke hängen noch die letzten Fledermäuse, die im Licht der Wärmebildkamera zu glühen scheinen. Die Höhle ist als "Parlament der Paviane" unter den Einheimischen bekannt. Nirgendwo sonst auf der Welt wurde bisher beobachtet, dass Paviane nachts Schutz in Höhlen vor ihren Feinden suchen. Ein Verhalten, das noch nie gefilmt wurde. Ein unerforschter Wald liegt versteckt im tiefer gelegenen inneren Krater. Eine ganz eigene Welt, die vom Rest des Berges isoliert ist. Dampf steigt an vielen Stellen auf. Der Wald ist so undurchdringlich, dass die wenigen Tiere hier im Verborgenen bleiben. Die Dokumentation präsentiert all diese Phänomene zum ersten Mal und zeigt Geschichten, die noch nie erzählt wurden Eine geheimnisvolle, bisher kaum erforschte Region der Erde im Herzen Afrikas.
Was für ein Affentheater! Im Südamerika-Gehege machen sich Biologe Rafael, Tierärztin Kirstin und ihre Kollegen auf die Jagd nach Krallenäffchen. Zwei der sogenannten Titis sollen in einen anderen Zoo ziehen, um dort Nachwuchs zu zeugen. Aber die Äffchen sind ziemlich flink und gar nicht so einfach zu fangen!
Zwei äußerst seltene Rotohraras werden an Züchter in Deutschland verkauft. Doch bevor sie den Loro Park verlassen, müssen sie auf Herz und Nieren untersucht werden. Für die Endoskopie ist der OP-Tisch mit Narkosemaske schon vorbereitet.
Finn Kiesewetter und Sandra Schwartenbeck werden zum Bestattungsinstitut "Sanfte Ruhe" gerufen. Dort hat der Tag hektisch begonnen, weil die Bestattungsfachkraft Gregor Mertens nicht zur Arbeit erschienen ist. Als sein Kollege Feddersen versucht, ihn auf dem Handy zu erreichen, hört er ein Klingeln aus dem Sarg des alten Weinhändlers Reimann, dessen Beerdigung gerade ansteht. Schockiert stellen die Bestatter fest, dass in dem Sarg zwei Leichen liegen, Reimann und ihr Kollege Mertens. Selbstverständlich muss nun die Beisetzung von Reimann verschoben werden. Doch Kriminaldirektor Englen liegt eine schnelle Klärung sehr am Herzen, denn der Weinhändler hatte ihm zugesichert, das Catering für das Polizeifest zu sponsern. Als Finn Reimann jun. befragt, zeigt sich, dass der ein vitales Interesse am Ableben seines Vaters gehabt haben könnte. Denn er will den Weinhandel an eine französische Kette verkaufen. War Reimann sen. dabei vielleicht im Weg? Ans Tageslicht kommt nun auch, dass sich Bestatter Jakubowski, Inhaber der "Sanften Ruhe", auf nicht ganz legale Weise einen Vorteil verschafft hat: Er ließ sich jeweils durch einen Rettungssanitäter informieren, wann immer dieser zu einem häuslichen Sterbefall gerufen wurde. Den Lübecker Beamten stellt sich die Frage: Handelt es sich um einen Mörder oder sind es zwei? Die Ermittlungen gehen in alle Richtungen. Bei so unterschiedlichen persönlichen Interessen behält nur Finn die Übersicht; mit Hilfe des Pathologen Strahl gelingt ihm schließlich des Rätsels Lösung.
Finn Kiesewetter (Sven Martinek) Elke Rasmussen (Tessa Mittelstaedt) Lars Englen (Ingo Naujoks) Sandra Schwartenbeck (Marie-Luise Schramm) Herr Schroeter (Veit Stübner) Ria Kiesewetter (Petra Kelling) Toni Kiesewetter (Ulrike Bliefert) Klara Wellmann (Ellen Treede) Gerd Jakubowski (Wolfgang Finck) Carsten Reimann (Kai Scheve) Sylvia Book (Astrid Posner) Luc Chalet (Ulrich Cyran) Heiko Feddersen (Moritz Berg)
Finn Kiesewetter wird von seinen Tanten ausquartiert. Der Grund: Babsi Kräppsl, die Tochter von Rias und Tonis Münchner Freundin Therese, will sich in Lübeck von ihrer Scheidung erholen. Mit dabei: der verzogene Chihuahua Dolce. Großzügig bietet Kriminaldirektor Englen Finn vorübergehend sein Gästezimmer an. Böse Zungen behaupten, seine Frau habe ihn verlassen. Die Gerüchteküche brodelt. Bei einem Stadtbummel fällt Babsis Hund zufällig in einen Keller und stößt auf eine Frauenleiche. Sandra Schwartenbeck identifiziert ihre alte Freundin Inga Will, die seit dem Tag ihrer Hochzeit vor elf Monaten vermisst wird. Der Verdacht fällt zunächst auf Ingas Verlobten Robert, der inzwischen mit Evi Gebhart liiert ist. Schließlich wohnen die beiden in Ingas Wohnung und Robert ist Alleinerbe. Eine weitere Spur führt die Ermittler in verschiedene Bars, denn die Verstorbene arbeitete beim Ordnungsamt und hatte noch am letzten Tag vor ihrer Hochzeit verschiedene Lokale kontrolliert. Staatsanwältin Elke Rasmussen, Englen und Finn suchen eines dieser Lokale auf - und im Laufe des Abends brilliert Elke in der Bar "Ivory" mit einer Karaoke-Gesangsnummer. Der Inhaber würde sie gerne engagieren. Leider ist Schröter in diesem Fall überhaupt keine Hilfe, denn er hat sich Hals über Kopf in Babsi verliebt und vernachlässigt seine Pflichten. Englen arbeitet ebenfalls an einem schwierigen Fall: Es wurden zahlreiche Einbrüche verübt, bei denen Jagdtrophäen entwendet wurden, vornehmlich Großwild und vor allem Nashörner. Kann es einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen geben? Als Elke allein noch einmal ins "Ivory" geht, erwischt sie die Nashorndiebe auf frischer Tat. Leider wird sie dabei entdeckt. Ist Elke nun das nächste Opfer?
Finn Kiesewetter (Sven Martinek) Elke Rasmussen (Tessa Mittelstaedt) Lars Englen (Ingo Naujoks) Sandra Schwartenbeck (Marie-Luise Schramm) Herr Schroeter (Veit Stübner) Ria Kiesewetter (Petra Kelling) Toni Kiesewetter (Ulrike Bliefert) Klara Wellmann (Ellen Treede) Babsi Kräppsl (Petra Berndt) Roland Krummnow (Christian Senger) Evi Gebhardt (Anika Lehmann) Liechtenstein (Heiko Ruprecht) Jens Rynio (Andreas Brandt)
Der Paketmarkt boomt! Nie zuvor wurden so viele Pakete verschickt wie im vergangenen Jahr: rund 13 Millionen Sendungen - pro Tag! Tendenz: steigend. Wie viel Arbeit steckt drin in so einem Paket, vom Versand bis zur Abgabe beim Empfänger? Was kostet das und wieviel kann man damit verdienen?
Diesen Fragen geht WDR-Moderator Sven Kroll nach. Er übernimmt einen Tag lang die Arbeit eines Paketzustellers und hinterfragt das System der Paketshops, die in kleinen Geschäften untergebracht sind.
Einen großen Anteil am enormen Wachstum der Paketbranche haben Onlinebestellungen. Und somit auch Retouren, die für die Kundinnen und Kunden oft gratis sind. Wer zahlt die Kosten für diese Rücksendungen? Was passiert mit den Waren? Um das zu klären, trifft Sven Kroll Brancheninsider, die spannende Einblicke in das Geschäft mit den Retouren geben. Außerdem schaut er sich in Köln ein Projekt an, mit dem ein großer Dienstleister versucht, "grüner" zu werden.
Im Jahr 1980 landeten zwei Rheinländer einen der spektakulärsten Millionen-Coups der deutschen Geschichte. Ein Düsseldorfer Gaunerpärchen erleichterte den Handelsriesen Metro um sage und schreibe 36 Millionen DM.
Fortan badeten sie im Geld und genossen ihr Luxusleben; erst daheim auf der Düsseldorfer Kö', dann an der Copacabana - bis der Metro das Finanzloch auffiel und ein Kopfgeld auf die Gauner ausgesetzt wurde. Nicht nur die Polizei auch die Unterwelt suchte nach den beiden Millionendieben vor allem aber nahm der Metro-Manager Hannjörg Hereth die Jagd auf. Für ihn gab es fortan nur ein Ziel: die Ganoven hinter Gitter und die Millionen zurück an den Rhein zu bringen.
Eigentlich hatten die beiden bis dahin ein unauffälliges Leben geführt: Manfred Vowinkel war Kellner in Düsseldorf, sein Freund Günter Schotte-Natscheff gelernter Bankkaufmann auf Jobsuche. 1980 fing er bei der Düsseldorfer Metro als Finanzdisponent an. Das sollte das Leben der beiden grundlegend verändern. Denn Günter fühlte sich im neuen Job von seinem arroganten Chef oft ungerecht behandelt. Er wollte ihm eins auswischen und schmiedete einen Plan. Um die Lücken im angeblich hochsicheren Finanzsystem des Konzerns offenzulegen, überwies er durch simple Unterschriftsfälschungen Geld auf das private Konto seines Freundes Manfred Vowinkel.
Doch aus dem anfänglichen Streich wurde der persönliche Jackpot für die beiden Gauner. Täglich sammelte Vowinkel in der Düsseldorfer Stadtsparkasse die Millionen ein und gab sie gerne aus. Ob Paris, Rom, Madrid oder die heimische Luxusmeile, die Düsseldorfer Kö: Die zwei gönnten sich was ihr Herz begehrte. Als sie 36 Millionen DM angehäuft hatten, wurde ihnen das Pflaster zu Hause allerdings zu heiß. Anfang Januar 1981 machten sie sich aus dem Staub. Über Paris ging es auf und davon nach Rio de Janeiro. Mit 16 Koffern voller Geld.
Wochenlang bemerkte die Düsseldorfer Metro nichts von dem Millionenloch. Bis sie im Januar 1981 bei Kaufhof einsteigen wollte. Ein Millionendeal, für dessen Finanzierung sämtliche Konten der Metro geprüft wurden. Erst jetzt flog der Coup auf.
Kurzerhand nahm sich Metro-Manager Hannjörg Hereth höchstpersönlich der Sache an. Er war Krimiliebhaber, hatte während seiner zahlreichen Auslandsreisen im Dienst der Metro unzählige Agatha-Christie Fälle studiert. Nun galt es einen echten Fall zu lösen. Er reiste den Tätern hinterher und kam der Metro-Beute nach und nach auf die Spur. Doch er war nicht der einzige. Auch die Unterwelt war hinter dem Geld her. Für die beiden Gelegenheits-Gauner stand alles auf dem Spiel - nicht nur ihre Beute sondern auch ihr Leben.
Die Dokumentation rekonstruiert den Fall dieses einzigartigen Verbrechens, welches zum Jahreswechsel 1980/81 fast vier Monate lang die Schlagzeilen dominierte. Der Düsseldorfer Journalist Wolfgang Berney recherchierte die Geschichte damals Tag und Nacht. Er erinnert sich noch heute, wie dieses Gaunerstück in der Landeshauptstadt und darüber hinaus Schmunzeln und Bewunderung hervorrief - ja sogar bis in die Kreise der Kriminalpolizei.
Für Manfred Vowinkel ist es bis heute das aufregendste Kapitel seines Lebens. Im Film erzählt er ausführlich wie er mit seinem Freund Schotte-Natscheff die große Metro um den Finger wickelte, welche Abenteuer sie zusammen erlebten und welch dramatisches Ende die Geschichte schließlich nahm. Ein WDR-Film aus dem Jahre 1987, in dem die beiden Ganoven sich selbst spielen, führt unmittelbar zurück in die Zeit des Geschehens.
Auch der damalige Metro-Manager Hannjörg Hereth erzählt von seiner Rolle in diesem Fall. Bisher hatte sich die Metro zu den Details eher bedeckt gehalten. Filmemacher Lukas Hoffmann hat "Inspektor" Hereth in seinem Schweizer Domizil besucht. Er erzählt, wie er den Ganoven damals auf die Spur kam und was aus ihrer Beute wurde.
Bühne frei: wir feiern den Schlager und seine Stars aus unserem Westen. Denn der deutsche Schlager boomt - mehr denn je!
Wirkte Schlager vor einigen Jahren noch angestaubt, trifft er heute dank modernen Arrangements und jungen Künstler*innen wieder den Nerv der Zeit. Und die größten der Branche haben ihre Wurzeln bei uns im Westen. Andrea Berg, Claudia Jung, Roland Kaiser, Maite Kelly und Heino sind hier geboren oder haben den Westen als Heimat auserkoren. Auch der Shooting-Star der Branche kommt aus NRW: Sonia Liebing singt mit großem Erfolg - vor allem bei den immer jünger werdenden Fans. Schlager ist Kult oder noch besser: Musik mit Ohrwurm-Garantie.
Zusammen mit Schlagersängerin Claudia Jung, Schlagersänger Guildo Horn, dem erfolgreichen Song-Texter Tobias Reitz und dem Shootingstar der Schlagerbranche Sonia Liebing schauen wir auf die Regionen in unserem Westen. Und stellen fest: Unser Westen ist, war und bleibt Schlager-Hochburg.
"Unser Westen, Unsere Schlagerstars" - geht ins Herz, bleibt im Ohr.
Susan Link und Micky Beisenherz begrüßen ihre Gäste
Ross Anthony "Perfektionistisch, nervig und lustig", so beschreibt sich Ross Anthony in drei Worten. Seine gute Laune steckt an, egal wo er auftritt. Dabei war sein Leben nicht nur voller glücklicher Momente. Der gebürtige Brite lernte, Krisen zu meistern, sich immer wieder Ziele zu stecken und seinem Leben mit Fröhlichkeit und viel Glanz & Glitzer zu begegnen. Neben seinem langjährigen Partner Paul hat er nun eine neue Liebe: das Backen. Wir erfahren, warum ein misslungenes Baiser zum Familienstreit führte, welchen Einfluss Oma Muffy auf seine Backkünste hat und warum er anderen Mut machen will, wenn es darum geht, das Leben auch in Krisenzeiten zu lieben.
Pinar Atalay Wenn über sie berichtet wird, ist "hochprofessionell" das meistbenutzte Adjektiv. Pinar Atalay gehört zu den renommiertesten Journalistinnen des Landes. Sieben Jahre lang begrüßte sie als Moderatorin der "Tagesthemen" die Zuschauer:innen im Ersten Deutschen Fernsehen. Seit Sommer ist sie nun bei RTL. Im Kölner Treff sprechen wir mit der gebürtigen Ostwestfälin über das Aufwachsen im Lipperland, Rebellion und wie sie als Arbeiterkind den Weg ins deutsche Fernsehen fand.
Mark & Aaron Keller Schauspieler und Sänger Mark Keller spielt seit 2008 in der ZDF Erfolgsserie "Der Bergdoktor" Klinik-Arzt Dr. Kahnweiler. Und wenn er nicht gerade in den Arztkittel schlüpft, macht er Musik oder verbringt Zeit mit seinen inzwischen erwachsenen Söhnen Aaron und Joshua. Die Pandemie hat das Vater-Söhne-Gespann genutzt und begeistert als "Los Kelleros" mit lustigen Instagram-Videos. Sohn Aaron ist nun in die Fußstapfen seines Vaters getreten, startet gerade als Sänger durch. Er ist überzeugt: "Vater, ich bin das bessere Update von dir: Keller 2.0". Die beiden duellieren sich gerne - und erzählen davon im "Kölner Treff".
Lisa Ortgies Die Journalistin ist seit vielen Jahren eines der Aushängeschilder des Magazins "Frau tv", daneben schreibt die Mutter einer Tochter und eines Sohnes Bücher. Nun ist Lisa Ortgies Gastgeberin eines neuen WDR Podcasts, in dem sich alles um Liebe, Sexualität und Beziehungen dreht. Die frisch geschiedene Moderatorin stellt ihren Gästen Fragen, die viele von uns beschäftigen: Wie kann man verhindern, dass Verliebtheit irgendwann in Konflikt und Streit endet? Und wie bewältigt man Krisen, Trennung und Affären?
Juan Moreno Vor drei Jahren war er maßgeblich daran beteiligt, den sogenannten "Fall Relotius" aufzuklären. Beharrlich und gegen Widerstände vielfältiger Art sorgte er nicht nur für Aufklärung, sondern auch für eine grundsätzliche Debatte über die Glaubwürdigkeit im deutschen Journalismus. Nachdem die Aufregung um die besagte Affäre zumindest etwas abgeklungen war, besann sich Moreno auf eine seiner Kernkompetenzen und ging als Reisereporter auf Weltreise. Im Kölner Treff erzählt er von seinen Erlebnissen und von der Freude, Länder und Menschen kennenzulernen und portraitieren zu dürfen.
Stefanie Daniel Ihre Zwillinge kommen vier Monate zu früh auf die Welt, Gehirnblutungen bei beiden Kindern überschatten das Familienidyll. Während Tochter Lara laufen und sprechen lernt, sitzt Sohn Tom im Rollstuhl, muss über eine Sonde ernährt werden. Das Leben mit zwei Kindern mit Handicap kostet Kraft. Aber aus dieser massiven Planänderung ist auch etwas entstanden: Gemeinsam mit anderen Eltern gründet Stefanie Daniel den Verein "Süße Zitronen". "Wir möchten betroffenen Eltern mit unserem eigenen und gesammelten Erfahrungsschatz stärkend zur Seite stehen", so Stefanie Daniel. Wie sie selbst ihr Leben der neuen Lebenslage angepasst hat und was sie anderen Eltern mit auf den Weg geben kann - darüber wird sie im Kölner Treff berichten.
Was tun, wenn ich mich am Arbeitsplatz verliebe? Muss ich ans Handy gehen, wenn die Chefin im Urlaub anruft? Und wie sage ich einem Vorgesetzten, dass er es einfach nicht drauf hat? In der WDR-Show "Nicht Dein Ernst!" hinterfragen Sabine Heinrich und Jürgen von der Lippe wieder die ungeschriebenen Gesetze des Alltags.
Mit dabei: Panagiota Petridou, perfekte Gesprächspartnerin, wenn es um die kleinen und großen Fettnäpfchen des Berufslebens geht. Denn trotz ihrer Fernsehkarriere arbeitet die schlagfertige TV-Moderatorin regelmäßig in einem Autohaus.
Dort erlebt sie unglaubliche Geschichten: Von Käufern, die bei der Probefahrt mit dem Partner ausgiebig die Rückbank testen, über Kundengespräche auf der Toilette bis hin zu ihrer ganz persönlichen Lovestory nach einer Weihnachtsfeier.
Neu bei "Nicht Dein Ernst!": Sabine Heinrich und Jürgen von der Lippe sprechen mit Zuschauer*innen im Publikum über ihre Geschichten zum Berufsleben. Was passiert, wenn sich eine Tanzlehrerin in ihren Schüler verliebt? Und wie ist es, als junge Chefin eine Familienbäckerei zu übernehmen, in der die Mitarbeiter einen von Geburt an kennen?