Schedules
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02/12/2026 3:50 am |
Legendäre Zugabenteuer (5/6) |
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| Von Norden nach Süden durchquert der Ghan das wilde Outback des australischen Kontinents. Auf der 2979 Kilometer langen Strecke machen Sand und Hitze dem Wartungsteam zu schaffen. | |||||
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02/12/2026 4:35 am |
Legendäre Zugabenteuer (6/6) |
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| Die Bergensbanen Norwegens schlängelt sich auf der Strecke von Bergen nach Oslo durch atemberaubende Landschaften. Dennoch sind Schneefall, Geröll und wilde Tiere eine Herausforderung. | |||||
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02/12/2026 5:20 am |
Kulturzeit |
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| Die Themen der "Kulturzeit" vom 11.02.2026: Grönlands Weg zur Selbstbestimmung, neue Oper für Hamburg, "Ein Mädchen verließ das Zimmer", Simon Beck. | |||||
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02/12/2026 6:00 am |
nano |
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| Gewalt – psychisch, physisch, sexuell – passiert häufiger, als gedacht. Nur 5 % der Taten werden angezeigt. Eine Dunkelfeldstudie zeigt das Ausmaß. | |||||
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02/12/2026 6:30 am |
Alpenpanorama |
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| "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort. | |||||
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02/12/2026 7:00 am |
ZIB |
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| Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse. | |||||
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02/12/2026 7:05 am |
Alpenpanorama |
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| "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort. | |||||
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02/12/2026 7:30 am |
ZIB |
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| Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse. | |||||
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02/12/2026 7:33 am |
Alpenpanorama |
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| "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort. | |||||
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02/12/2026 8:00 am |
ZIB |
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| Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse. | |||||
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02/12/2026 8:05 am |
Kulturzeit |
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| Die Themen der "Kulturzeit" vom 11.02.2026: Grönlands Weg zur Selbstbestimmung, neue Oper für Hamburg, "Ein Mädchen verließ das Zimmer", Simon Beck. | |||||
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02/12/2026 8:45 am |
nano |
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| Gewalt – psychisch, physisch, sexuell – passiert häufiger, als gedacht. Nur 5 % der Taten werden angezeigt. Eine Dunkelfeldstudie zeigt das Ausmaß. | |||||
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02/12/2026 9:20 am |
Die gefährlichsten Bahnstrecken der Welt |
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| Über 196 Brücken und durch 55 Tunnel kämpft sich der "Bernina Express" von Chur in der Schweiz bis nach Tirano in Italien. Durch tiefe Täler, wilde Schluchten und über das ewige Eis der Bündner Alpen. Erst 1890 erschlossen die Bahningenieure den Südosten der Schweiz. Die einzigartige und gewagte Streckenführung durch das Albulatal und über den Berninapass zählt seit 2008 zum UNESCO-Welterbe. Die Viadukte und Tunnel sind steinerne Zeugen für den Pioniergeist der Bahningenieure und den Mut der Bahnarbeiter und Mineure, die trotz der lauernden Gefahren das silbern schimmernde Schienenband durch die Berge hindurch bis hinunter ins Val Poschiavo legten. Auf den ersten Blick unsichtbar: die Bedrohung der Strecke durch die globale Klimaerwärmung. Vor allem im Hochgebirge kommt es zu markanten Veränderungen. Heute noch muss der Lokführer auf dieser Strecke wachsam sein, denn damals wie heute sind das Wetter und die Berge immer für eine Überraschung gut. Extreme Wetterereignisse wie Starkschneefälle, Überschwemmungen oder Winterstürme im Gebirge können unter bestimmten Umständen dazu führen, dass ganze Berge ins Rutschen kommen - und im schlimmsten Fall die Bahnlinie bedrohen. Der Film begleitet den "Bernina Express" auf seiner rund vier Stunden dauernden Fahrt von Chur in der Schweiz bis nach Tirano in Italien. Atemraubende Luftaufnahmen erzählen die Geschichte einer architektonischen Meisterleistung von Bahningenieuren in einer unberechenbaren Landschaft. Film von Marita Neher | |||||
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02/12/2026 10:05 am |
Die gefährlichsten Bahnstrecken der Welt (2/5) |
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| 1970 begann der Bau eines der gewagtesten Infrastrukturprojekte Afrikas, die Tanzania-Zambia Railway, kurz "Tazara" genannt. 1976 wurde die Bahnstrecke eingeweiht. Rund 1.860 Kilometer Gleise wurden durch dichten Wald, unbesiedelte Savanne und hohe Berge gelegt, um die Küstenmetropole Daressalam im Nordosten von Tansania mit der Stadt Kapiri Mposhi in der Mitte Sambias zu verbinden. Die Einheimischen nennen ihren Zug auch liebevoll "Uhuru" - "Freiheit", ein Symbol für die Hoffnung der Menschen auf ein selbstbestimmtes Leben. Heute noch wird die blaue Lok mit großem Jubel begrüßt, wenn sie mit lautem Signal in einen der kleinen Bahnhöfe einfährt. Das gesamte Dorf ist dann auf den Beinen, um mit ein paar Snacks und Getränken für die Reisenden das schmale Budget aufzubessern. Die Lokführer müssen Affenherden, Elefanten, Löwen, Flusspferde und vorbeigaloppierende Giraffen rechtzeitig warnen, während die Passagiere sich vom Zug aus ganz ungefährdet über die wilden Tiere freuen können. Denn bei einer Fahrt mit der "Tazara" ist die Safari im Preis inbegriffen. Nachdem die "Tazara" das Selous Game Reserve hinter sich gelassen hat, kommt der gefährlichste und landschaftlich spektakulärste Abschnitt der Strecke. Normalerweise durchquert der legendäre Zug diesen Teil bei Nacht. Doch das Kamerateam durfte auf einem Schienenfahrzeug die Strecke bei Tag abfahren. Mit einer Drohne gelangen einzigartige, so noch nie gezeigte Bilder aus der Luft, die einen außergewöhnlichen Blick auf ein weitgehend unbekanntes Gebiet werfen, in dem nur die Bahn ihre Spuren hinterlassen hat. Film von Marita Neher | |||||
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02/12/2026 10:50 am |
Sauguad! Eine Liebeserklärung an den Schweinsbraten |
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| Für Fleischliebhaber ein "Must-have", für Traditonswirtshäuser ein Fixstarter auf der Speisekarte, für Hobbyköche jedesmal eine neue Herausforderung ist der Schweinsbraten. | |||||
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02/12/2026 11:15 am |
Servicezeit |
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| Themen: Krankschreibung ohne Arztbesuch [00:22Min.] | Wärmkissen-Hype im Cosy Winter [06:12Min.] | Frühstück am Valentinstag [12:21Min.] | Reibekäse im Labortest [16:33Min.] | Geschirrspüler pflegen [25:45Min.] | |||||
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02/12/2026 11:45 am |
Die Nordreportage: Wildes Rügen |
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| Rügen ist Deutschlands größte Insel – ein Urlaubermagnet mit jährlich steigenden Besucherzahlen. Die Urlauber kommen wegen der Natur. Denn die Fläche der Insel steht zu zwei Dritteln unter Naturschutz, ein Teil der Buchenwälder sind UNESCO Welterbe. Dieses Spannungsfeld ist Steffen Krügers "Spielwiese". Als leitender Ranger des Biosphären-Reservats Südost Rügen muss er Naturpfade für Feriengäste sichern und die unberührte Natur mit ihren bedrohten Tierarten bewahren. Ein Spagat, den der Rüganer nur im Dauereinsatz schafft. | |||||
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02/12/2026 12:15 pm |
Beisl, Beuschel, Bier - Die Wiener Wirtshausgeschichte |
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| Wirts- und Gasthäuser waren lange nicht das, was sie heute sind - man ging nicht aus, um sich etwas Gutes zu gönnen, sondern man war auf der Durchreise und suchte Unterkunft und Verpflegung. Beispiele dafür waren "Der wilde Mann" in der Kärntnerstraße 17, der "Weiße Schwan" bei Neuer Markt 6, "Der Goldene Ochse" in der Seilergasse 14 oder "Der rote Apfel" in der Singerstraße 3. Diese Gaststätten waren nicht nur Treffpunkte in der kaiserlichen Residenzstadt Wien, sondern auch Ausgangspunkte für den regulären Postkutschenbetrieb und wurden auch als "kleine Bahnhöfe" bezeichnet. Zusätzlich war das Tauschen von Vorspannpferden für die Wirte ein ertragreiches Geschäft. Die Speisekarte war dabei nebensächlich - Standardgerichte wie Gulasch, Schnitzel, Frankfurter und Schweinsbraten wurden angeboten, und für die trinkfreudigen Gäste standen große Fässer mit Wein und Bier bereit. Die Dokumentation erzählt die Geschichte der Wirtshäuser in Wien und im Umland. Film von Sandra Rak | |||||
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02/12/2026 1:00 pm |
Süße alte Zeit - Wiener Konfekt und Konfiserie |
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| Manner, Heller, Aida, Demel, Pischinger - viele der Namen, die man heute noch mit süßem Vergnügen assoziiert, haben ihre Anfänge in der ausgehenden Donaumonarchie. Auch wenn die letzten sieben Jahrzehnte ein Asket auf dem Habsburger Thron saß, für den der Schratt-Gugelhupf schon das höchste aller Gefühle war, gehörte die zuckerhaltige Nachspeise schon dank der böhmischen Wurzeln der Wiener Küche zum Hofstaat dazu. Entsprechend hoch entwickelt und beliebt waren viele dieser Produkte. Viele Firmen wurden von dem Pioniergeist der Jahrhundertwende mitgerissen und setzten zu ambitionierten Erfolgsgeschichten an, die zum Teil bis heute andauern. Zucker wurde damals noch in kleinen, oft mit Schloss versehenen Dosen aufbewahrt, weil er so kostbar war. Von der Zuckerskepsis heutiger Tage ahnte damals noch niemand etwas, und so konnte man sich dem Genuss ohne jedes schlechte Gewissen hingeben. Film von Stefan Gavac | |||||
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02/12/2026 1:45 pm |
G'schichten aus dem Wiener Prater |
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| Der Blick vom Riesenrad gewährt Eindrücke auf die kleinen und großen Wunder des Grünen Praters in Wien, einem faszinierenden Stück Auenlandschaft. Geschaffen vom Donaustrom und im Lauf der Jahrhunderte vom Menschen nach seinen Bedürfnissen verändert - jedoch ohne die Natur ganz zu eliminieren. Ein Stück Wildheit inmitten einer Millionenstadt, überraschende Begegnungen mit Wildtieren inklusive. Film von Thomas Rilk | |||||
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02/12/2026 2:30 pm |
Wiener Wälder - Grüne Juwele |
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| Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht zugleich. Kaum eine andere europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32 000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. All diese grünen Juwele stehen unter der Obhut einer beachtlichen Garde von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern, die vor allem im Dienst der Lebensqualität tätig sind. Film von Georg Riha | |||||
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02/12/2026 3:15 pm |
Wiener Wässer (1/3) |
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| Der Wienfluss ist mit einer Gesamtlänge von 34 Kilometern der größte Donauzubringer der Region und gilt als Hauptfluss des Wienerwaldes. Er durchquert die Stadt vom Westen ins Zentrum. Der Wienfluss mündet bei der Urania in den Donaukanal, dem ehemaligen Hauptarm der Donau. Die erste Folge der Serie über die Wiener Gewässer dreht sich um den Wienfluss und seinen Einfluss auf die Wiener Stadtgeschichte. Geschichtlich gesehen war es üblich, Siedlungen entlang der Donau nach dem dort mündenden Nebenfluss zu benennen. Beispiele sind Ybbs, Enns, Tulln oder Schwechat. Überliefert ist eine Ortsbezeichnung, die irgendwie nach "Wean" klingt, erstmals im Jahr 881 in den Salzburger Annalen, wo von einer Schlacht bei "Weniam" berichtet wird. Der althochdeutsche Name Wenia, von dem sich der heutige Name Wien ableitet, kommt von der keltoromanischen Bezeichnung "Vedunia", was so viel wie "Waldbach" bedeutet hat. Auf seinem Weg durch das heutige Stadtgebiet nimmt "die Wien", wie der Fluss auch genannt wird, noch zehn bedeutende Bäche aus dem Wienerwald auf - die heute alle überwölbt und daher vom Straßenniveau unmerkbar in die unterirdischen Sammelkanäle links und rechts der Wien münden. Einst galt der Wienfluss als industrieller Treibmotor der Stadt, aber auch als Erholungsgebiet der Sommerfrische und Badefreuden. Der Wienfluss wurde in der Geschichte stets für vielfältige Zwecke als energetische und materielle Ressource genutzt. Periodenweise waren mehr als 15 bedeutende Mühlen angesiedelt, von denen einige bis ins 20. Jahrhundert hinein in Betrieb waren. Der Hunger der stets wachsenden Stadt verlangte nach immer mehr Brot, und das Getreide des fruchtbaren Umlandes musste gemahlen werden. Die Wasserkraft aus dem Wienerwald machte es erst nahe der Stadtfestung möglich. Im 19. Jahrhundert verstärkte sich die gewerbliche und industrielle Nutzung des Wienflusses, und das Wiental entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum der Produktion. An die Mühlenbetriebe angeschlossen waren oft auch Weingärten und Wirtshäuser. Um die Mühlen siedelten sich Holz verarbeitende Betriebe an, da das Holz der Mühlen häufig erneuert werden musste. Regulierungsmaßnahmen wurden schon 1713 und 1781 avisiert, doch kam es nur zur Aushebung eines tieferen Flussbettes durch Sträflinge und zur Uferbepflanzung mit Weiden und Akazien. Die Realisierung der Wienfluss-Regulierung erfolgte dann aber erst in den 1890er-Jahren, lange nach der 1875 fertiggestellten Donau-Regulierung. Der Wienfluss macht sich immer wieder durch seine Eigenschaft als Wildgewässer bemerkbar. Im Falle eines Jahrhunderthochwassers besitzt der Wienfluss heute ein ausgeklügeltes Hochwasser-Warnsystem. Bei lang andauernderen oder heftigeren Niederschlägen im Wienerwald schwillt der Fluss aber stark an. Des Weiteren ist das Gefälle des Wienflusses zu Beginn recht hoch. Dadurch kann bei starken Regenfällen die Wassermenge des Wienflusses innerhalb kurzer Zeit stark anschwellen. Bei Hochwasser konnte er innerhalb von Stunden auf das 2000-fache seines Niederwasserstandes anschwellen. Die Folge waren verheerende Überschwemmungen. Damit stellte der Fluss eine große Gefahr für das ständig wachsende Siedlungsgebiet dar. Schon Kaiserin Elisabeth unternahm gern Wanderungen durch den Wienerwald. Am 23. April 1882 machte sie Rast bei der Quelle des Wienflusses, dessen Wasser ihr so gut mundete, dass sie es für die Zubereitung ihres Kaffees nach Schönbrunn bringen ließ. Seit damals heißt die majestätisch eingefasste Quelle "Kaiserbründl". Geheimtipp: Wer aus dieser Quelle trinkt, wird mit innerer Schönheit beschenkt. Film von Roswitha und Ronald Vaughan Die Reihe "Wiener Wässer" stellt den Wienfluss, die Alte Donau und den Donaukanal vor. Im ersten Teil geht es um den Wienfluss und seine historische Bedeutung. | |||||
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02/12/2026 4:00 pm |
Wiener Wässer (2/3) |
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| Die Donau und ihre Nebenarme waren nicht immer so ruhige Gewässer, wie es heute den Anschein hat. Lange war dieser Fluss ein unbändiger Strom, der sich wild seinen Weg durch Wien bahnte. Mit der Regulierung entstand der rechte Donauarm, der heutige Donaukanal. Auf der linken Uferseite hatte sich mit der Leopoldstadt die erste Wiener Vorstadt gebildet. Ein Viertel, das vor allem Wiener Juden zugewiesen wurde, bis Leopold I. sie von dort vertreiben ließ. Der spätere Donaukanal bildete auch die natürliche Grenze zum kaiserlichen Jagdrevier, dem Prater. Die ersten Brücken, die dort errichtet wurden, hatten vor allem den Zweck, eine bessere Verbindung zwischen Hofburg und Prater herzustellen. Film von Roswitha und Ronald Vaughan Die Reihe "Wiener Wässer" stellt den Wienfluss, die Alte Donau und den Donaukanal vor. Im zweiten Teil geht es um den Donaukanal und seine historische Bedeutung. | |||||
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02/12/2026 4:45 pm |
Wiener Wässer (3/3) |
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| Was die Wiener heute als "Alte Donau" bezeichnen, war einst der wasserreichste Arm der Donau. Hier verlief früher der Schiffsverkehr. Wild und verzweigt floss die Donau durch die Stadt. Auch änderte sie ständig ihren Lauf. Zum Schutz vor Hochwasser trennte die Gemeinde diesen Donauarm bei der umfassenden Donau-Regulierung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit dem Hubertusdamm ab. Die Alte Donau wurde zum stehenden Binnengewässer. Die Wiener Badekultur eroberte dieses neue Terrain rasch, unter anderem mit dem Strandbad Gänsehäufel. Film von Roswitha und Ronald P. Vaughan Die Reihe "Wiener Wässer" stellt den Wienfluss, die Alte Donau und den Donaukanal vor. Im dritten Teil geht es um die Alte Donau und ihre historische Bedeutung. | |||||
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02/12/2026 5:30 pm |
nano |
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| Erstmals wurde die Einnistung eines menschlichen Embryos in einer künstlich gezüchteten Gebärmutterschleimhaut nachgestellt und live beobachtet. | |||||
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02/12/2026 6:00 pm |
Im Flug über Nordspanien |
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| Aus der Luft betrachtet zeigen sich Natur, Städte und Kulturdenkmäler in ihrer ganzen Schönheit. So auch beim Norden und Süden Spaniens - mit allen Kontrasten, die das Land zu bieten hat. Im Norden ist Spaniens Landschaft besonders vielfältig und grün, denn sie profitiert von einem kühleren Klima. Die zwei größten Städte des Landes, Madrid und Barcelona, liegen in dieser Region. Nordspaniens Städte und viele seiner charmanten Dörfer können auf eine über 2000 Jahre alte Geschichte zurückblicken. Touristisch wird Spaniens Norden immer beliebter, dank der Schönheit der zerklüfteten Atlantikküste im Norden und der Mittelmeerstrände im Osten. Gebirgsregionen wie die Pyrenäen und die Picos de Europa prägen die nordspanische Landschaft mit hohen Bergrücken, tiefen Schluchten und üppigen Bergwiesen. In ganz Nordspanien gibt es zahlreiche schöne Dörfer und Städte, von denen die meisten schon seit Jahrhunderten bestehen, so wie Toledo. Dies war im Mittelalter eine weltberühmte "Stadt der drei Kulturen", in der christliche, muslimische und jüdische Gemeinschaften friedlich nebeneinander lebten und sich austauschen konnten. In beeindruckenden Luftaufnahmen präsentieren die Filmemacher die unterschiedlichen Landschaften der Iberischen Halbinsel. Spaniens Kultur, Baukunst und Wirtschaft, allesamt geprägt von der abwechslungsreichen Geschichte des Landes, machen jede der Regionen einzigartig. Film von Richard Mervyn und Richard Pickwoad | |||||
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02/12/2026 6:20 pm |
Kulturzeit |
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| Die Themen der "Kulturzeit" vom 12.02.2026: Eröffnung der Berlinale mit "No Good Men", Michelle Yeoh, Nachruf Cees Nooteboom, J.R.R.Tolkien. | |||||
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02/12/2026 7:00 pm |
Tagesschau |
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| Trotz gegenteiliger wissenschaftlicher Erkenntnisse laut US-Präsident Trump Treibhausgase nicht mehr gesundheitsschädlich, Ende des Einsatzes der US-Einwanderungsbehörde ICE in Minnesota geplant, Gewinneinbruch bei Mercedes-Benz, Informeller EU-Gipfel nördlich von Lüttich in Belgien, Kritik am Besuch des Gazastreifens von Bundestagspräsidentin Klöckner, Fast 800 gestrichene Flüge wegen Streiks bei der Lufthansa, Mutmaßlich positive Folgen für Ökosystem Ostsee dank des historischen Niedrigwassers, Auftakt der 76. Berlinale, Deutsche Teamstaffel im Rodeln gewinnt Gold bei Olympischen Spielen, Start des Straßenkarnevals, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zum Thema "Olympia" und "Berlinale" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden. | |||||
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02/12/2026 7:15 pm |
Wiener Opernball 2026 |
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| Mirjam Weichselbraun, Teresa Vogl, Marion Benda, Silvia Schneider und Andi Knoll führen durch die große Wiener Ballnacht. | |||||
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02/12/2026 8:40 pm |
Wiener Opernball 2026 |
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| Die Paare des Jungdamen- und Jungherren-Komitees ziehen zu den Klängen der Fächerpolonaise op. 525 von Carl Michael Ziehrer in den Ballsaal ein. | |||||
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02/12/2026 10:00 pm |
ZIB 2 |
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| Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen. | |||||
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02/12/2026 10:10 pm |
Wiener Opernball 2026 |
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| Mirjam Weichselbraun und Andi Knoll treffen Größen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, Therese Vogl widmet sich Spitzen aus Kunst und Kultur. | |||||
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02/12/2026 11:10 pm |
Berlinale 2026: Die Eröffnung |
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| Eröffnungsgala der 76. Berlinale 2026 +++ Festlicher Auftakt für das Filmfestival in Berlin. Im Rahmen des Abends wird die Internationale Jury vorgestellt, deren Vorsitzender Wim Wenders ist. Michelle Yeoh, eine der vielseitigsten und einflussreichsten Schauspielerinnen ihrer Generation, erhält den Goldenen Ehrenbären. Die Laudatio hält Oscar-Preisträger Sean Baker ("Anora"). Durch die Gala führt Désirée Nosbusch als Moderatorin. Ein Abend zwischen Glamour, großer Filmkunst und dem offiziellen Startschuss für die kommenden Festivaltage. Erstausstrahlung am 12.02.2026 (rbb) | |||||
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02/13/2026 12:10 am |
Berlinale-Studio |
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| Berlinale 2026 +++ Am Eröffnungstag der 76. Filmfestspiele Berlin berichtet die Sendung rund um das Festivalgeschehen. Wer war auf dem Roten Teppich? Auf welche Filme können Sie sich freuen? Knut Elstermann spricht mit Nachwuchsschauspieler Enno Trebs und stellt den Eröffnungsfilm der Berlinale "No Good Men" von Regiesseurin Shahrbanoo Sadat vor. Außerdem gibt es einen Ausblick auf die Verleihung des goldenen Ehrenbären an die Schauspielerin Michelle Yeoh und einen ersten Eindruck von der internationalen Jury des Berlinale-Wettbewerbs mit Jurypräsident Wim Wenders. Moderation: Knut Elstermann Erstsendung am 12.02.2026/rbb | |||||
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02/13/2026 12:40 am |
Wiener Wässer (1/3) |
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| Der Wienfluss ist mit einer Gesamtlänge von 34 Kilometern der größte Donauzubringer der Region und gilt als Hauptfluss des Wienerwaldes. Er durchquert die Stadt vom Westen ins Zentrum. Der Wienfluss mündet bei der Urania in den Donaukanal, dem ehemaligen Hauptarm der Donau. Die erste Folge der Serie über die Wiener Gewässer dreht sich um den Wienfluss und seinen Einfluss auf die Wiener Stadtgeschichte. Geschichtlich gesehen war es üblich, Siedlungen entlang der Donau nach dem dort mündenden Nebenfluss zu benennen. Beispiele sind Ybbs, Enns, Tulln oder Schwechat. Überliefert ist eine Ortsbezeichnung, die irgendwie nach "Wean" klingt, erstmals im Jahr 881 in den Salzburger Annalen, wo von einer Schlacht bei "Weniam" berichtet wird. Der althochdeutsche Name Wenia, von dem sich der heutige Name Wien ableitet, kommt von der keltoromanischen Bezeichnung "Vedunia", was so viel wie "Waldbach" bedeutet hat. Auf seinem Weg durch das heutige Stadtgebiet nimmt "die Wien", wie der Fluss auch genannt wird, noch zehn bedeutende Bäche aus dem Wienerwald auf - die heute alle überwölbt und daher vom Straßenniveau unmerkbar in die unterirdischen Sammelkanäle links und rechts der Wien münden. Einst galt der Wienfluss als industrieller Treibmotor der Stadt, aber auch als Erholungsgebiet der Sommerfrische und Badefreuden. Der Wienfluss wurde in der Geschichte stets für vielfältige Zwecke als energetische und materielle Ressource genutzt. Periodenweise waren mehr als 15 bedeutende Mühlen angesiedelt, von denen einige bis ins 20. Jahrhundert hinein in Betrieb waren. Der Hunger der stets wachsenden Stadt verlangte nach immer mehr Brot, und das Getreide des fruchtbaren Umlandes musste gemahlen werden. Die Wasserkraft aus dem Wienerwald machte es erst nahe der Stadtfestung möglich. Im 19. Jahrhundert verstärkte sich die gewerbliche und industrielle Nutzung des Wienflusses, und das Wiental entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum der Produktion. An die Mühlenbetriebe angeschlossen waren oft auch Weingärten und Wirtshäuser. Um die Mühlen siedelten sich Holz verarbeitende Betriebe an, da das Holz der Mühlen häufig erneuert werden musste. Regulierungsmaßnahmen wurden schon 1713 und 1781 avisiert, doch kam es nur zur Aushebung eines tieferen Flussbettes durch Sträflinge und zur Uferbepflanzung mit Weiden und Akazien. Die Realisierung der Wienfluss-Regulierung erfolgte dann aber erst in den 1890er-Jahren, lange nach der 1875 fertiggestellten Donau-Regulierung. Der Wienfluss macht sich immer wieder durch seine Eigenschaft als Wildgewässer bemerkbar. Im Falle eines Jahrhunderthochwassers besitzt der Wienfluss heute ein ausgeklügeltes Hochwasser-Warnsystem. Bei lang andauernderen oder heftigeren Niederschlägen im Wienerwald schwillt der Fluss aber stark an. Des Weiteren ist das Gefälle des Wienflusses zu Beginn recht hoch. Dadurch kann bei starken Regenfällen die Wassermenge des Wienflusses innerhalb kurzer Zeit stark anschwellen. Bei Hochwasser konnte er innerhalb von Stunden auf das 2000-fache seines Niederwasserstandes anschwellen. Die Folge waren verheerende Überschwemmungen. Damit stellte der Fluss eine große Gefahr für das ständig wachsende Siedlungsgebiet dar. Schon Kaiserin Elisabeth unternahm gern Wanderungen durch den Wienerwald. Am 23. April 1882 machte sie Rast bei der Quelle des Wienflusses, dessen Wasser ihr so gut mundete, dass sie es für die Zubereitung ihres Kaffees nach Schönbrunn bringen ließ. Seit damals heißt die majestätisch eingefasste Quelle "Kaiserbründl". Geheimtipp: Wer aus dieser Quelle trinkt, wird mit innerer Schönheit beschenkt. Film von Roswitha und Ronald Vaughan Die Reihe "Wiener Wässer" stellt den Wienfluss, die Alte Donau und den Donaukanal vor. Im ersten Teil geht es um den Wienfluss und seine historische Bedeutung. | |||||
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02/13/2026 1:25 am |
Wiener Wässer (2/3) |
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| Die Donau und ihre Nebenarme waren nicht immer so ruhige Gewässer, wie es heute den Anschein hat. Lange war dieser Fluss ein unbändiger Strom, der sich wild seinen Weg durch Wien bahnte. Mit der Regulierung entstand der rechte Donauarm, der heutige Donaukanal. Auf der linken Uferseite hatte sich mit der Leopoldstadt die erste Wiener Vorstadt gebildet. Ein Viertel, das vor allem Wiener Juden zugewiesen wurde, bis Leopold I. sie von dort vertreiben ließ. Der spätere Donaukanal bildete auch die natürliche Grenze zum kaiserlichen Jagdrevier, dem Prater. Die ersten Brücken, die dort errichtet wurden, hatten vor allem den Zweck, eine bessere Verbindung zwischen Hofburg und Prater herzustellen. Film von Roswitha und Ronald Vaughan Die Reihe "Wiener Wässer" stellt den Wienfluss, die Alte Donau und den Donaukanal vor. Im zweiten Teil geht es um den Donaukanal und seine historische Bedeutung. | |||||
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02/13/2026 2:10 am |
Wiener Wässer (3/3) |
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| Was die Wiener heute als "Alte Donau" bezeichnen, war einst der wasserreichste Arm der Donau. Hier verlief früher der Schiffsverkehr. Wild und verzweigt floss die Donau durch die Stadt. Auch änderte sie ständig ihren Lauf. Zum Schutz vor Hochwasser trennte die Gemeinde diesen Donauarm bei der umfassenden Donau-Regulierung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit dem Hubertusdamm ab. Die Alte Donau wurde zum stehenden Binnengewässer. Die Wiener Badekultur eroberte dieses neue Terrain rasch, unter anderem mit dem Strandbad Gänsehäufel. Film von Roswitha und Ronald P. Vaughan Die Reihe "Wiener Wässer" stellt den Wienfluss, die Alte Donau und den Donaukanal vor. Im dritten Teil geht es um die Alte Donau und ihre historische Bedeutung. | |||||
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02/13/2026 2:55 am |
Beisl, Beuschel, Bier - Die Wiener Wirtshausgeschichte |
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| Wirts- und Gasthäuser waren lange nicht das, was sie heute sind - man ging nicht aus, um sich etwas Gutes zu gönnen, sondern man war auf der Durchreise und suchte Unterkunft und Verpflegung. Beispiele dafür waren "Der wilde Mann" in der Kärntnerstraße 17, der "Weiße Schwan" bei Neuer Markt 6, "Der Goldene Ochse" in der Seilergasse 14 oder "Der rote Apfel" in der Singerstraße 3. Diese Gaststätten waren nicht nur Treffpunkte in der kaiserlichen Residenzstadt Wien, sondern auch Ausgangspunkte für den regulären Postkutschenbetrieb und wurden auch als "kleine Bahnhöfe" bezeichnet. Zusätzlich war das Tauschen von Vorspannpferden für die Wirte ein ertragreiches Geschäft. Die Speisekarte war dabei nebensächlich - Standardgerichte wie Gulasch, Schnitzel, Frankfurter und Schweinsbraten wurden angeboten, und für die trinkfreudigen Gäste standen große Fässer mit Wein und Bier bereit. Die Dokumentation erzählt die Geschichte der Wirtshäuser in Wien und im Umland. Film von Sandra Rak | |||||
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02/13/2026 3:40 am |
Süße alte Zeit - Wiener Konfekt und Konfiserie |
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| Manner, Heller, Aida, Demel, Pischinger - viele der Namen, die man heute noch mit süßem Vergnügen assoziiert, haben ihre Anfänge in der ausgehenden Donaumonarchie. Auch wenn die letzten sieben Jahrzehnte ein Asket auf dem Habsburger Thron saß, für den der Schratt-Gugelhupf schon das höchste aller Gefühle war, gehörte die zuckerhaltige Nachspeise schon dank der böhmischen Wurzeln der Wiener Küche zum Hofstaat dazu. Entsprechend hoch entwickelt und beliebt waren viele dieser Produkte. Viele Firmen wurden von dem Pioniergeist der Jahrhundertwende mitgerissen und setzten zu ambitionierten Erfolgsgeschichten an, die zum Teil bis heute andauern. Zucker wurde damals noch in kleinen, oft mit Schloss versehenen Dosen aufbewahrt, weil er so kostbar war. Von der Zuckerskepsis heutiger Tage ahnte damals noch niemand etwas, und so konnte man sich dem Genuss ohne jedes schlechte Gewissen hingeben. Film von Stefan Gavac | |||||
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02/13/2026 4:25 am |
G'schichten aus dem Wiener Prater |
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| Der Blick vom Riesenrad gewährt Eindrücke auf die kleinen und großen Wunder des Grünen Praters in Wien, einem faszinierenden Stück Auenlandschaft. Geschaffen vom Donaustrom und im Lauf der Jahrhunderte vom Menschen nach seinen Bedürfnissen verändert - jedoch ohne die Natur ganz zu eliminieren. Ein Stück Wildheit inmitten einer Millionenstadt, überraschende Begegnungen mit Wildtieren inklusive. Film von Thomas Rilk | |||||
