Schedules
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02/26/2026 4:00 am |
Afrika - Den ersten Menschen auf der Spur |
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| Die Menschheit entstand vor mehr als zwei Millionen Jahren in Afrika. Seit Jahrzehnten suchen und untersuchen Wissenschaftler die Überreste der ersten Menschen, um die Geschichte unserer Evolution zu rekonstruieren. Doch eine wesentliche Frage bleibt: Wo genau tauchten unsere Vorfahren auf diesem riesigen Kontinent auf? Mittlerweile gilt die Vorstellung von einer einzigen Wiege in einem begrenzten Gebiet als überholt. Die Suche nach unseren Ursprüngen wird nunmehr auf ganz Afrika ausgedehnt. Dabei folgt die Dokumentation den Spuren, die unsere direkten Vorfahren hinterlassen haben: den Australopithecinen. Ein Forscherteam aus Archäologen und Paläontologen unter der Leitung des französischen Wissenschaftlers Laurent Bruxelles hat sich zum Ziel gesetzt, uralte Fossilien aufzuspüren, vor allem in Gebieten, in denen bisher noch nie welche gefunden wurden. Das ist das Projekt Human Origins. Jahr für Jahr durchkämmen seine Spezialisten ganze Regionen auf außergewöhnlichen und bisweilen riskanten Expeditionen im Süden und Osten Afrikas. Gemeinsam mit dem Taucher Frédéric Swierczynski begibt sich Lauren Bruxelles auf die Suche nach den Ursprüngen der Menschheit. Die beiden sammeln wissenschaftliche Hinweise für die Theorie, dass sich die Wiege der Menschheit über ganz Afrika erstreckt und nicht, wie lange Zeit angenommen, auf den Großen Afrikanischen Grabenbruch in Äthiopien und auf Südafrika beschränkt, wo bislang die einzigen relevanten Fossilien gefunden wurden. Bei zahlreichen Ausgrabungen und Tauchgängen erkunden sie unterirdische Welten und suchen nach Antworten auf eine bedeutende Frage: Haben die Vorfahren der Menschen schon vor über drei Millionen Jahren das über die heutigen Landesgrenzen hinausgehende südliche Afrika bevölkert? | |||||
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02/26/2026 4:55 am |
GEO Reportage |
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| "Bienenzucht ist die Poesie der Landschaft" - so lautet ein alter Sinnspruch aus Slowenien. Honig, die einheimische Krainer Biene und die farbenfroh gestalteten Bienenkästen mit ihrer einzigartigen Bauweise sind fest in der Kultur des Landes verankert. Einer, der auf Sloweniens ausgezeichnetem Ruf als Honignation aufbaut, ist der 29-jährige Imker Erik Luznar. Mit dem Honig seiner Bienen will er wirtschaftlich erfolgreich sein - ein Vorhaben, das jedoch nur gelingt, wenn das Wetter mitspielt. Ausgerechnet in diesem Jahr beginnt die Saison mit Kälte und Regen - eine Katastrophe für den Jungimker. "GEO Reportage" hat ihn begleitet. Seit Jahrhunderten ist Slowenien ein Land der Bienenzucht. Die vielfältigen Landschaften bieten einen reichen Pflanzenbestand, der für ausreichend Nektar und Honig von höchster Qualität sorgt. Besonders stolz sind die slowenischen Imker auf die Krainer Biene, die als einheimische Art ein bedeutendes Kulturgut darstellt. Mit großem Engagement setzen sich die Imker für ihren Erhalt ein. Tradition und Folklore prägen die slowenische Imkerei, für die meisten Züchter steht sie nicht im Zeichen des kommerziellen Gewerbes. Doch eine neue Generation denkt um. Einer von ihnen ist Erik Luznar, der als Vollerwerbsimker durchstarten möchte. Von seinem Vater Janez hat er 300 Bienenvölker übernommen und führt damit die Familienimkerei bereits in der vierten Generation weiter. Die Luznars, die in der Region Oberkrain beheimatet sind, stellen seit Jahrzehnten Honig her. Nach einigen erfolgreichen Jahren wird diese Saison jedoch zu einer echten Herausforderung: Kalte, regnerische Wochen setzen den Bienen zu, viele Völker verhungern. Um seine Tiere und das Geschäft zu retten, wagt Erik einen riskanten Schritt: Er zieht mit einem Teil der Völker an andere Orte, wo die Bienen neuen Pollen finden sollen. Doch die Konkurrenz um geeignete Plätze ist groß, und auch die Artenreinheit der Krainer Biene wird zunehmend bedroht - durch benachbarte italienische Bienen. Hinzu kommt eine weitere Gefahr: Immer häufiger machen Bären den Imkern das Leben schwer. Kann Erik all diese Herausforderungen meistern und seine Imkerei auch in dieser Saison erfolgreich weiterführen? "GEO Reportage“ präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus. Farbenfreudige Geschichten, die das Leben schreibt. Reisen, Rituale und Feste mit Menschen aus aller Welt. | |||||
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02/26/2026 5:50 am |
Küchen der Welt |
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| (1): Ein Hauch von Venedig: Risotto di gò Für die Zubereitung des Risotto di gò, dem kulinarischen Markenzeichen Venedigs, braucht man cremigen Reis und einen kleinen Fisch, der nur schwer zu fangen ist: die Grundel. Der Journalist Antoine Leclaire hat sich mit Chefkoch Marco Ballarin getroffen, um alle Feinheiten dieses Gerichts kennenzulernen. Geograf und Ernährungswissenschaftler Pierre Raffard taucht in die Fischereigeschichte der Lagune ein, entdeckt die Ursprünge des Reisanbaus in Italien und berichtet über die Besonderheiten der Grundel. (2): Ein Biss’chen Heimat: Paola, eine Venezianerin in Lothringen Die gebürtige Venezianerin Paola lebt seit 1975 in Boulay-Moselle. Für ihre Lieben bereitet sie eine Polenta fegato alla veneziana zu. Sie erzählt von der Kunst des Kochens, von Rezepten, die sie für ihre Enkel sammelt, und von kulinarischen Traditionen, die sie an ihre Heimatstadt erinnern. (3): Ran an die Töpfe! Appetit bekommen? Hier gibt es ein Rezept für ein Risotto di gò, das sich leicht nachkochen lässt. Also: Ab in die Küche! ----------------------- Rezept für Risotto di gò Zutaten für 4 Personen: 350 g Risottoreis 500 g Grundel oder Meeräsche 1 weiße Zwiebel 2 Selleriestangen Petersilie 100 g Parmigiano gerieben 100 g Butter Zubereitung: - Die Fische reinigen und ausnehmen. - Die Zwiebeln vierteln, die äußeren Schichten sowie die grünen Blätter des Selleries entfernen und zusammen mit den Fischen in einem Topf mit Olivenöl für fünf Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. - Kaltes Wasser hinzufügen und zwei Stunden bei schwacher Hitze köcheln lassen. Die Fischbrühe abseihen. - Den Reis in etwas Olivenöl in einem Topf anrösten und ein wenig Brühe hinzufügen. Sobald die Flüssigkeit vom Reis aufgesogen wurde, den Vorgang unter ständigem Rühren wiederholen, bis die gesamte Brühe verbraucht ist. - Abschmecken, Butter und gehackte Petersilie hinzufügen und weitere 18 Minuten garen lassen. - Vom Herd nehmen, Parmesan darüber streuen, verrühren und servieren. | |||||
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02/26/2026 6:20 am |
Stadt Land Kunst |
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| (1): Jaan Kross, Estland in russischen Händen Die Esten haben stets von Freiheit geträumt. Diese Sehnsucht hat der Autor Jaan Kross im Roman „Der Verrückte des Zaren“ (1978) verarbeitet, als Estland noch in sowjetischer Hand war. Absolute Gewalt, unvorstellbare Bestrafungen, Russifizierung der Sprache – die daraus resultierende Verzweiflung seiner Zeitgenossen kommt in dem Text nur zu gut zum Ausdruck. Kross, der selbst den Gulag überlebte, erzählt von einem Land, das von Tallin bis Tartu nach Freiheit und Unabhängigkeit strebt. (2): Der protestantische Einfluss in der katholischen Bretagne Wer durch die Bretagne reist, dem fallen die zahlreichen Kreuze und christlichen Monumente auf, die Kirchtürmer und Wegesränder zieren. Die Bretagne ist heute katholisch geprägt; religiöse Divergenzen gehören der Vergangenheit an. Dabei hatten protestantische Eliten gleich zwei Mal – im 16. und im 19. Jahrhundert – neue Ideen in die Region gebracht, die sich rasch in der gesamten Bevölkerung verbreiteten. (3): Jamaika, Barringtons Süßkartoffelpudding mit Kokosfleisch Barringtons Pudding genießt in Belmont hohes Ansehen. Es heißt, er sei der beste der ganzen Insel! Barrington sammelt dafür Kokosnüsse, um das Fleisch in kleine Stückchen zu reiben. Dann schält er die Süßkartoffel. Seine Kochkünste hat Barrington von seiner Mutter geerbt. Nach 90 Minuten im Backofen kann der köstliche Nachtisch verzehrt werden. (4): Zürich, die Neuerfindung des Frühstücks Für gesundes Essen sind die Schweizer nicht bekannt – eher für Schokolade, Aufschnitt und geschmolzenen Käse. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ein Schweizer Arzt wie Max Bircher die Frühstücksgewohnheiten der westlichen Welt revolutionieren würde? | |||||
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02/26/2026 7:05 am |
Stadt Land Kunst |
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| (1): Claude McKay, ein Jamaikaner in Douarnenez 1925: Auf dem Weg nach Brest erfährt ein Reisender vom Tod des Freundes, den er eigentlich besuchen wollte. Dieser Mann war Claude McKay: Jamaikaner, Dichter, Romanautor und Schlüsselfigur der anti-rassistischen, anti-kolonialen Bewegung „Harlem Renaissance“. Ohne festes Ziel setzte er seine Reise an der bretonischen Küste fort, bis zur Hafenstadt Douarnenez. Dort vertrauten sich die Männer ihm an und die Frauen lehrten ihn die Revolution. Diese Erfahrungen verarbeitete McKay in einer sehr persönlichen Novelle „Dîner à Douarnenez“ die ein Jahrhundert später veröffentlicht wurde. (2): Bambuco, Gesang aus den kolumbianischen Bergen In den kolumbianischen Anden erzählen melancholische Melodien von den Gebirgsbewohnern und ihrer Liebe zur Heimat. Der ursprünglich rein instrumentale Bambuco ist Ausdruck der kolumbianischen Identität und darf bei keiner Feier fehlen. Seit Langem begleitet er die wechselvolle Geschichte des von Bürgerkriegen gezeichneten Landes. (3): Albanien: Arbamas Goldbrasse mit Gemüse In Himara verrät Arbama ihr leckeres Rezept für eine Goldbrasse mit Gemüse. Die frühere Fischhändlerin füllt selbst geerntete Zutaten in eine Auflaufform: Karotten, Kartoffeln, Paprika und Zwiebeln. Es folgt der ausgenommene, mit Knoblauchzehen gefüllte Fisch. Und weil Arbamas Familie die Musik im Blut liegt, findet die Verkostung zwischen zwei Gesangseinlagen statt! (4): Vereinigtes Königreich: Gefahr im Paradies Clapham Common im Süden von London ist mit seinen ausgedehnten Grünflächen eine Oase der Ruhe für Jogger und Familien. Allerdings trieb in diesem beliebten Stadtteil einst einer der ersten Super-Bösewichte der Neuzeit sein Unwesen. | |||||
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02/26/2026 7:55 am |
Inseln Italiens (7/7) |
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| Der Sulcis-Archipel liegt vor der Südwestküste Sardiniens. Er umfasst die Inseln Sant’Antioco, San Pietro und mehrere kleine, unbewohnte Inseln. Sant’Antioco ist die Hauptinsel des Archipels und die viertgrößte Italiens. Seit dem 5. Jahrtausend vor Christus ist die Insel besiedelt. Verschiedene Eroberer hinterließen ihre Spuren: Archäologische Funde und Grabstätten von Phöniziern, Karthagern und Römern können auf Sant’Antioco besichtigt werden. Nicht nur kulturell, auch landschaftlich hat die Insel einiges zu bieten: auf der einen Seite flache, lagunenartige Ufer, weite Salzwiesen, in denen der Rosaflamingo lebt, und wunderschöne Sandstrände. Auf der anderen Seite felsige und steile Küstenabschnitte. Unter Wasser erstreckt sich auf dem Meeresboden zwischen Sant’Antioco und Sardinien eine große Wiese aus Neptungras, eine Art Wald im Meer. In ihr lebt die größte Muschel des Mittelmeers: die vom Aussterben bedrohte Pinna nobilis. Die Gewinnung und Verarbeitung der Fäden aus der Pinna nobilis, Byssus oder Muschelseide genannt, hat auf Sant’Antioco eine jahrtausendealte Tradition. Auf der kleineren Insel San Pietro lebt der Großteil der über 6.000 Einwohner im Hafenstädtchen Carloforte, das zu einem der schönsten Orte Italiens gekürt wurde. Auf San Pietro findet immer noch die Mattanza, der traditionelle Thunfischfang, statt. Jedes Jahr im Frühjahr werden Tausende Rotflossen-Thunfische auf dem Weg zu ihren Laichgebieten mit dieser alten Fangmethode gefischt, mit großen Reusen, Muskelkraft und handwerklichem Geschick. Ein Highlight, dem viele Einheimische und Touristen beiwohnen. | |||||
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02/26/2026 8:45 am |
Inseln Italiens |
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| Er ist der unbekannteste der norditalienischen Seen – der Iseo-See. Darin liegt Monte Isola, umgeben von einem bis zu 2.000 Meter hohen Bergpanorama. Die Insel ist nur rund fünf Quadratkilometer groß und wurde als einer der schönsten Orte Italiens ("Borghi più Belli d’Italia") ausgezeichnet. Auf der autofreien Insel herrscht eine zeitlose Atmosphäre. Hektik ist hier ein Fremdwort. Vier malerische Orte liegen am Seeufer, die ursprünglich Fischerorte waren. Heute gibt es noch 30 Berufsfischer, die vom Artenreichtum im klaren Bergsee leben. Hoch oben thront das Santuario, die Wallfahrtskirche der Madonna della Ceriola. Der Bischof von Brescia legte hier schon im 5. Jahrhundert den Grundstein für eine Kapelle, um die Gegend zu christianisieren. Etwa 17.000 Olivenbäume gibt es auf der Insel, die nördlichsten in ganz Italien. Das liegt am ganz besonders milden Mikroklima des Sees an den Ausläufern der Alpen. Es begünstigt auch den Weinanbau am südlichen Ufer. Der Franciacorta-Schaumwein, der in den 1960er Jahren hier kreiert wurde, ist heute weltweit begehrt. Auch der Bootsbau hat auf der Insel Tradition und lockte in den 1960er Jahren die internationale High Society an. Carlo Riva, dessen Großvater bereits 1842 die Werft am See aufgebaut hatte, designte die eleganten Sportboote aus Mahagoni. Sie wurden zum Statussymbol und zur Ikone des Dolce Vita. 2016 verband der Künstler Christo Monte Isola mit dem Ufer durch begehbare goldgelbe Schwimmstege. "The Floating Piers“"waren eine Sensation. Das Kunstprojekt lockte 1,2 Millionen Besucher an. Geblieben ist nur die Erinnerung daran. | |||||
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02/26/2026 9:40 am |
Leben mit Vulkanen |
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| Ihre Lavaströme löschen Leben in einem Wimpernschlag aus, ihre Asche ist Quell außerordentlicher Fruchtbarkeit: Die Gegensätzlichkeit von Vulkanen fasziniert den Menschen seit jeher. Viele Kulturen vermuten in den feuerspeienden Riesen sogar den Sitz ihrer Götter. In der Dokumentationsreihe erkundet der Geologe Arnaud Guérin aktive Vulkane rund um den Globus. Er begegnet Menschen, die am Fuße der brodelnden Erdlungen zu Hause sind und einzigartige Beziehungen zu den Glutriesen geknüpft haben. In der heutigen Folge erkundet Arnaud die Insel La Réunion zusammen mit ihrer spannenden vulkanischen Geschichte. Die Insel La Réunion lädt zu einer spannenden Reise durch die Vulkangeschichte ein. Der Piton de la Fournaise gehört zu den derzeit aktivsten Vulkanen der Erde, weswegen er sorgfältig überwacht wird. Arnaud begleitet die Vulkanologin Aline Peltier auf ihren Überwachungsrundgang auf den Gipfel des Vulkans. Vor über 500.000 Jahren entstand der Piton de la Fournaise - pro Jahr bricht er ein- bis zweimal aus. Wenige Kilometer von seinen zerklüfteten Hängen entfernt hat die tropische Vegetation alle Spuren seiner Aktivität überwunden. Zusammen mit dem Speläologen Rudy Laurent begibt sich Arnaud in einen Lavatunnel, der vor etwa 22.000 Jahren bei einer Eruption entstand. Ein Bauer entdeckte den Tunnel per Zufall, als er mit seinem Traktor darüberfuhr und einbrach. Die nächste Station der Reise durch die vulkanische Vergangenheit von La Réunion führt zum großen Bruder des Piton de la Fournaise, dem Piton des Neiges. Vor knapp drei Millionen Jahren entstand der Vulkan, aus dem sich die Insel formte - seit rund 12.000 Jahren schläft er allerdings. In den Furchen der schroffen Vulkanfelsen fanden einst die Nachfahren von Sklaven Zuflucht und passten ihre Lebensweise hervorragend an den unzugänglichen Ort an. Trinkwasser, Strom, Nahrungsmittel - für alles sorgen sie selbst, direkt vor Ort. Die einzige Verbindung zur Außenwelt bietet ein Hubschrauber. Die heutige Generation ist fest entschlossen, die außergewöhnliche Lebensweise ihrer Vorfahren beizubehalten. Die aus dem Ozean ragenden Kolosse sind die Geschichtsbücher der Vulkanologie und prägen seit jeher das Leben der Menschen auf La Réunion, die gelernt haben, mit den Felsriesen zu leben. | |||||
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02/26/2026 10:25 am |
Re: Eiskalter Norden |
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| Die Müritz in Mecklenburg-Vorpommern, der größte Binnensee Deutschlands, ist Ende Januar 2026 komplett zugefroren. Ein Ereignis, das vor allem Martina Riedel und ihre "Eisvögel" erfreut. Die 68-Jährige leitet eine Gruppe von Eisbadern, die sich bei Wassertemperaturen von nur knapp über dem Gefrierpunkt minutenlang in den See trauen. Eisbaden ist nicht ungefährlich, mehrere Menschen sind in Mecklenburg-Vorpommern beim Kältebad in zugefrorenen Teichen, Seen oder in der Ostsee tödlich verunglückt. Im Norden Deutschlands und Polens sind wichtige Schifffahrtswege zugefroren, auf der Weichsel und der Oder kommen keine Eisbrecher mehr durch und auch immer mehr Seitenkanäle der Elbe werden für die Binnenschifffahrt geschlossen. Viele Binnenschiffer hängen im Eis fest. Auf dem Mittellandkanal versucht Schiffsführer Anselm Hamann auf dem "Seewolf" das Eis zurückzudrängen. Der Mittellandkanal ist eine der wichtigsten Binnenverbindungen für den Hamburger Hafen. Über ihn gelangen Güter aus Hamburg ins deutsche Binnenland und weiter nach Mittel- und Osteuropa – und umgekehrt. In Polen sind die Temperaturen in der Nacht noch niedriger als in Deutschland, was vor allem für Obdachlose lebensbedrohlich wird. Seit Winterbeginn sind bereits mehr als 40 Menschen erfroren. In Toruń kümmern sich Michał Piszczek und andere Freiwillige des Vereins Sercownia um Obdachlose, versorgen sie mit warmen Mahlzeiten und Thermozelten: In Nächten mit bis zu minus 16 Grad können diese kleinen Gesten lebensrettend sein. | |||||
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02/26/2026 10:55 am |
Küchen der Welt |
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| (1): Bretonisches Soulfood: Kig ha farz In der Bretagne gibt es einen Eintopf, der viele Bretonen von Kindesbeinen an begleitet: das Kig ha farz. Die Journalistin Laure Granjon hat die Köchin Béatrice Francout getroffen, um die lokale Spezialität aus Fleisch, Gemüse und Farz zu kosten. Geograf und Ernährungswissenschaftler Pierre Raffard erklärt die Herkunft des Gerichts, die Bedeutung der Zwiebel in der Gastronomie des Finistère und erzählt über die Schweineaufzucht in der Bretagne. (2): Ein Biss’chen Heimat: Jean-Marie, ein Bretone in Italien Jean-Marie ist in der Bretagne geboren und lebt seit sechs Jahren in Mailand. Mit seiner Familie bereitet er bretonische Galettes zu. Er erzählt vom italienischen Dolce Vita, von der Qualität der italienischen Produkte und von bretonischen Gerichten, die ihn im Ausland stets begleiten. (3): Ran an die Töpfe! Appetit bekommen? Hier gibt es ein Rezept für ein Kig ha farz, das sich leicht nachkochen lässt. Also: Ab in die Küche! ----------------------- Rezept für Kig ha farz Zutaten für 6 Personen: 1 Weißkohl 8 Speiserüben 12 Karotten 2 Roscoff-Zwiebeln 5 cm Ingwer 300 g große Knackwürste 500 g Rinderschulter 200 g frischer Schweinebauch 4 Eier Für den schwarzen Farz: 500 g Buchweizenmehl 50 g Butter, zerlassen Für den weißen Farz: 250 g Weizenmehl 50 g Puderzucker 200 ml Sahne 250 ml Milch 250 g Rosinen Zubereitung: - Für den schwarzen Farz: Buchweizenmehl, zwei Eier, 50 Gramm zerlassene Butter, Wasser und Salz miteinander vermischen und kräftig verquirlen. Die Masse in einen Leinenbeutel füllen und mit einer Schnur gut verschließen. - Zwiebeln und Ingwer in einem großen Schmortopf anbraten. - Gemüse hinzufügen und mit Wasser aufgießen. Den Schweinebauch und die Rinderschulter in Stücke schneiden und zusammen mit dem verschlossenen Leinenbeutel in den Topf geben. Eineinhalb Stunden köcheln lassen, dabei den Weißkohl nach 45 Minuten herausnehmen. - Die Würste separat in reichlich Wasser 30 Minuten lang kochen. - Alle Zutaten für den weißen Farz mit zwei Eiern vermischen und 45 Minuten bei 180 Grad Celsius im Ofen backen. -Den schwarzen Farz aus dem Beutel nehmen und zerbröseln. -Mit dem in Scheiben geschnittenen weißen Farz, den Gemüsen und den Fleischstücken servieren. | |||||
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02/26/2026 11:25 am |
Stadt Land Kunst |
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| (1): Dordogne, ein Dichter im Dienst der Natur Élisée Reclus war seiner Zeit voraus. In seinem zukunftsweisenden Werk „Histoire d’un ruisseau“ von 1869 verknüpft er Geografie, Dichtung und Natur – und stellt dabei die Beziehung von Mensch und Natur in Frage. Der Anarchist und Kommunarde verbrachte seine Kindheit am Ufer der Dordogne … (2): Venedig, eine in Samt gehüllte Stadt Der Samt von Venedig trägt seinen Namen nicht umsonst: Seine Lichtreflexe und leuchtenden Farben erinnern an die zahlreichen Kanäle der Stadt. Um den kostbaren Stoff zu erhalten, wird hochwertige Seide in einer ausgefeilten Webtechnik verarbeitet. Rote Farbe und die aufwendigen Muster machen das Produkt einzigartig. Damals zeugte es vom Reichtum und der politischen Macht der Stadt – und tatsächlich ist der Samt noch heute eine der wichtigsten Einnahmequellen der Serenissima (Beiname von Venedig). (3): Philippinen, Rodels Schweineohr-Frikassee In Angeles City gibt es heute Sisig – ein Schweineohr-Frikassee. Verfeinert wird das Gericht mit Schweinebäckchen. Zuerst wird das Fleisch gekocht, dann angebraten. Rodel schneidet noch Zitronenscheiben dazu und würzt mit Chili. Ein knuspriges Rezept! (4): Äthiopien, gelobtes Land der Rastafari In Shashemene sieht man überall nur grün, gelb und rot. Folklore? Nicht für alle – für manche gelten diese Farben nämlich als heilig! Die Geschichte begann in den 1910er Jahren: Garvey gründete in Jamaica die UNIA (Universal Negro Improvement and Conservation Association and African Communities League) im Jahr 1914. Zwei Jahre später ging er nach Harlem und etablierte die UNIA. Der Aktivist Marcus Garvey rief zur Vereinigung aller Afrikaner auf und fand damit bei den Rastafari viel Anklang … | |||||
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02/26/2026 12:10 pm |
Stadt Land Kunst |
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| (1): Island: ein Fjord im Heringsrausch Für seinen Roman „60 Kilo Sonnenschein“ von 2018 wurde Hallgrímur Helgason mit dem Isländischen Literaturpreis ausgezeichnet. Die um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert angesiedelte Geschichte erzählt vom Einbruch der Moderne am abgelegenen Siglufjörður-Fjord. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Bauernsohn Gestur, der im Lauf der Handlung zum Mann heranwächst. Aus seiner Sicht schildert Helgason episch, intim und gespickt mit schwarzem Humor, wie der plötzliche Überfluss aus der Heringsfischerei nicht nur den jungen Mann, sondern auch den Fjord aus dem Gleichgewicht bringt. (2): Paris: algerische Zuwanderung Im 20. Jahrhundert kamen Tausende algerische Zuwanderer nach Paris. Anfang der 1980er Jahre stellten sie die größte Einwandergruppe dar und waren unverzichtbare Arbeitskräfte in der boomenden französischen Hauptstadt. Vor dem Hintergrund des algerischen Unabhängigkeitskrieges war ihnen ein wechselvolles, mitunter schmerzliches Schicksal beschieden. Sie galten weder als Franzosen noch wirklich als Ausländer – und fanden lange keinen Platz in der Gesellschaft. (3): Griechenland: die Pitas von Eleni und Annoula Auf Korfu bereiten Eleni und Annoula nicht nur ein, sondern gleich zwei Pitas zu! Für den Teig vermischen sie Mehl, Öl, Essig und Wasser. Danach geht es an die Füllung: Kartoffelpüree, Fenchel, Feta und Zucker für das erste Pita, das zweite wird zusätzlich mit Zucchini, Peperoni und Zwiebeln verfeinert. Gebacken werden die gefüllten Fladenbrote im traditionellen Holzofen. (4): Irland: Reitsport mit Tradition Galoppierende Pferde und sattes Grün so weit das Auge reicht: Das ist der Süden Irlands. Hier entstand aus einer Wette zwischen irischen Adligen eine olympische Disziplin – und zugleich das spektakulärste Pferderennen der Welt. | |||||
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02/26/2026 1:00 pm |
Ladykillers |
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| Mrs. Wimmerforce ist eine Seele von Mensch, aber etwas weltfremd. Sie hat ein Häuschen am Londoner Bahnhof King's Cross, das sie mit ihren Papageien bewohnt. Professor Marcus ist sehr angetan von der Lage des Hauses, als er sich bei Mrs. Wimmerforce einmietet. So kommt die liebenswerte alte Dame fortan ausgiebig in den Genuss klassischer Streichmusik und staunt, wie schön der Professor und seine Freunde Major Courtney, Harry, Louis und Pfannkuchen spielen können. Dass sie in Wirklichkeit einer Bande von Spitzbuben aufgesessen ist, die ihr mithilfe eines Plattenspielers etwas vormachen, um in Ruhe einen raffinierten Geldraub vorbereiten zu können, ahnt Mrs. Wimmerforce nicht. Sie merkt auch nicht, wie die Ganoven sich ihre guten Kontakte zur Polizei zunutze machen. Erst als Pfannkuchen beim eiligen Abzug mit der Beute ein Missgeschick passiert, geht Mrs. Wimmerforce ein Licht auf. Das könnte schlimme Konsequenzen für sie haben, doch zum Glück ist sich die Bande partout nicht einig, wer die schrullige alte Dame denn nun umbringen soll. Mrs. Wilberforce ist eine liebenswürdige, verschrobene alte Dame, die mit ihren Papageien in einem Häuschen am Londoner Bahnhof King’s Cross wohnt. Professor Marcus ist sehr angetan von der Lage des Hauses und mietet bei Mrs. Wilberforce zwei Zimmer. Unter dem Vorwand, gemeinsam zu musizieren, trifft sich Professor Marcus fortan mit seinen Freunden Major Courtney, Harry, Louis und „Pfannkuchen“ in Mrs. Wilberforces Haus. So kommt die liebenswerte alte Dame ausgiebig in den Genuss klassischer Streichmusik und staunt, wie schön der Professor und seine Freunde spielen können. Dass sie in Wirklichkeit einer Bande von Halunken aufgesessen ist, die ihr mit Hilfe eines Plattenspielers etwas vormachen, um in Ruhe einen raffinierten Geldraub vorzubereiten, ahnt Mrs. Wilberforce nicht. Erst als „Pfannkuchen“ beim eiligen Abzug mit der Beute ein Missgeschick passiert, geht Mrs. Wilberforce ein Licht auf. Das könnte schlimme Konsequenzen für sie haben, doch zum Glück wird sich die Bande partout nicht einig, wer die schrullige alte Dame aus dem Weg räumen soll. Einfallsreich und originell erzählt Alexander Mackendrick die Geschichte von fünf Gangstern, einer komischer als der andere, die sich zwar hartgesotten geben, aber von der munteren, gesprächigen und ständig Tee servierenden Mrs. Wilberforce ganz schön überfordert sind. Umso größer dann die Herausforderung, wer denn nun die alte Dame beseitigen soll. „Ladykillers“ ist eine klassische, zeitlose Komödie, die an schwarzem Humor und makabrem Witz nichts auslässt - und schließlich ist das vermutlich beliebteste britische Exportgut der Humor. Ein wahrer Meilenstein des britischen Unterhaltungsfilms. Regisseur Alexander Mackendrick und den glänzend aufgelegten Schauspielern gelang hier ein komödiantisches Meisterstück. Britischer Humor zeigt sich von seiner besten Seite, die Lust an der Selbstverspottung sorgt für herrliche Pointen. William Rose schrieb das Originaldrehbuch, das für den Oscar nominiert wurde und einen BAFTA gewann. „Ladykillers“ wurde im Jahr 2000 von den Lesern des Magazins „Total Film“ auf den 36. Platz und im Jahr 2010 vom „Guardian“ auf den 5. Platz der besten Filmkomödien aller Zeiten gesetzt. | |||||
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02/26/2026 2:35 pm |
Oasen - Inseln des Lebens |
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| Im Süden Perus zieht sich eine ungewöhnliche Schlucht durch die karge Bergwelt der Hohen Anden: der Colca-Canyon. Über Jahrmillionen hat sich der Fluss in das Vulkangestein gefräst. Mit etwa 3.200 Metern ist er heute fast doppelt so tief wie der Grand Canyon. Umrahmt von Vulkanen, die mehr als 6.000 Meter in den Himmel ragen, ist das Tal von trockenen Hochebenen, steinigen Steilhängen und abweisenden Kakteen geprägt. Es scheint eher unwahrscheinlich, hier florierendes Leben zu finden. Doch der Colca-Fluss ist wie eine lebensspendende Ader in der rauen Felslandschaft. Abgeschiedene Dörfer schmiegen sich wie grüne Perlen an den Wasserlauf. In den Oasen leben indigene Gemeinschaften vom Ackerbau auf den steilen Terrassenfeldern, die ihre Ahnen bereits vor mehr als tausend Jahren in die Steilhänge gruben. In der Oase Canco im tiefsten Teil der Schlucht werden sogar gigantische – als Camaron bekannte – Garnelen aus dem mineralhaltigen Gewässer gefischt. Eine überraschende Vielfalt von Pflanzen, Tieren und Menschen haben sich an die extremen Bedingungen des Canyons angepasst. Überall finden sich kleine Inseln des Lebens inmitten der abweisenden Schlucht. Pflanzen wie die endemische Riesenbromelie Puya Raimondii, mehrere Tausend Jahre alte Yaretas, der majestätische Andenkondor, scheue Vicuñas, und pelzige Vizcachas trotzen dem windigen, rauen Klima der Hochebenen, während Riesenkolibris, Andenhirsche und der Andenschakal die Vorteile des Canyons für sich in Anspruch nehmen. Sie alle haben sich mit besonderen Anpassungen das Leben im Colca-Tal und in seinen blühenden Oasen gesichert. | |||||
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02/26/2026 3:20 pm |
Oasen - Inseln des Lebens |
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| Indiens Megacity Mumbai: Inmitten der pulsierenden 20-Millionen-Metropole liegt eine grüne Oase: der Sanjay Gandhi National Park. Umgeben von einer Betonwüste zeigt sich hier eine beeindruckende ökologische Vielfalt. Der Park ist Rückzugsort für die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt, Heimat von rund 50 Leoparden und einer der größten Stadtparks der Welt. Das kontrastreiche Aufeinandertreffen von Wildnis und Großstadt bringt besondere Herausforderungen mit sich. Wildtierretter helfen Schlangen und Krokodilen, die sich in die Stadt verirrt haben. Leoparden begeben sich am Stadtrand auf die Jagd und sorgen für Aufregung unter den Anwohnenden. Stetig arbeitet eine Gruppe von Fachleuten daran, das Zusammenleben von Mensch und Leopard zu verbessern. Für die indigene Gemeinschaft der Warli ist der Park ein wichtiger Rückzugsort, denn hier können sie ihre traditionelle Lebensweise bewahren. Ihre tiefe Verbindung zum Wald und seinen Geschöpfen drücken sie in beeindruckenden Wandmalereien aus. Vor einer uralten buddhistischen Tempelanlage warten Affen auf arglose Touristinnen und Touristen. Sie haben es auf deren Proviant abgesehen. Eine Frage bleibt: Wie lässt sich das grüne Herz von Mumbai auch in Zukunft bewahren? | |||||
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02/26/2026 4:05 pm |
Oasen - Inseln des Lebens |
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| Mitten im Herzen der Sahara erhebt sich ein faszinierendes Naturwunder: das Ennedi-Plateau im Norden der Republik Tschad. Wie eine Landschaft von einem fremden Planeten ragt das Sandsteinmassiv mit seinen bizarren Felsformationen, tiefen Schluchten und verborgenen Quellen aus dem Wüstensand – ein Labyrinth aus Stein, das seit Jahrtausenden fasziniert. Für jeden Wüstenreisenden ist das Guelta d’Archei die erste Anlaufstelle – ein gewaltiger Canyon, an dessen Grund das ganze Jahr über Wasser sprudelt. In dieser steinernen Kathedrale tränken Kamelnomaden vom Volk der Tubu ihre Herden. Vor Jahrtausenden hinterließen ihre Vorfahren Malereien in den Höhlen des Plateaus: Jagdszenen, Tier- und Menschendarstellungen – eine der größten Ansammlungen prähistorischer Kunst weltweit. Doch auch in dieser scheinbar zeitlosen Welt ist der Wandel spürbar. Der Druck der Moderne, Wilderei und Klimawandel bedrohen das fragile Gleichgewicht. Viele Tierarten wurden an den Rand der Ausrottung gedrängt. Hoffnung bringt ein neues Schutzgebiet. Seit seiner Gründung patrouillieren Ranger auf Kamelen durch die Weiten und schützen vor allem den seltenen Rothalsstrauß. In den Höhlen bringen Streifenhyänen ihre Jungen zur Welt, auf den Felsen thronen Wüstenfalken, Klippschliefer und Mufflons. Eine Tubu-Familie kämpft in der Dürre um die letzten Melonen in ihrem Garten. Ein lokaler Politiker organisiert ein Kamelrennen, um sich die Gunst seiner Dorfgemeinschaft zu sichern. Es ist auch ein Film über die Kraft der Natur, den Überlebenswillen der Menschen – und die Magie eines Ortes, an dem der Schatten König ist. | |||||
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02/26/2026 4:50 pm |
Meister der Jagd am Great Barrier Reef |
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| Das Great Barrier Reef ist eines der sieben Weltwunder der Natur und gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO. Wie alle Korallenriffe bildet es ein einzigartiges Ökosystem, dessen Artenvielfalt für das Gleichgewicht der Ozeane - der anderen Lunge des Planeten - unerlässlich ist. Doch heute ist es aufgrund der Erderwärmung in Gefahr. Ein Team von engagierten australischen Wissenschaftlern setzt alles daran, dieses Naturparadies zu retten. Die Herausforderung ist riesig, und die Zeit drängt. Das Great Barrier Reef wird von kalten Strömungen durchzogen, die aus der Tiefe des Meeres kommen, das Wasser temperieren und allen Bewohnern dieses Ökosystems Nahrung liefern - vom kleinsten Seepolypen bis zum Wal, Walhai oder Riesenmanta. Die Wissenschaftler versuchen, diese Strömungen zu lokalisieren, denn dort sind die Korallen noch intakt und können als Samenbank für die Wiederbelebung der beschädigten Riffe dienen. Also bringen die Forscher Peilsender und anderen Messgeräte an den Meeresriesen an. Einfach ist dies nicht, denn die Tiere befinden sich die meiste Zeit unter Wasser. Der Augenblick, in dem sie auftauchen, ist umso bewegender und gibt die Gelegenheit zu unglaublichen Filmaufnahmen. Doch wird es den Wächtern des Great Barrier Reef gelingen, in so kurzer Zeit genügend Tiere für ihr Vorhaben auszurüsten? | |||||
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02/26/2026 5:35 pm |
Meister der Jagd am Great Barrier Reef |
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| Im Nordosten Australiens, entlang der Küsten von Queensland, regieren Salzwasserkrokodile unangefochten über ein riesiges Gebiet - von den Mangrovensümpfen bis zu den Lagunen des Great Barrier Reefs. Die bis zu sieben Meter langen Reptilien sind Überlebende aus der Zeit der Dinosaurier und perfekt an ein Leben zwischen Süß- und Salzwasser, Land und Meer angepasst. Doch sie sind mehr als nur ein Relikt der Urzeit: Als Spitzenprädatoren prägen sie das Ökosystem und halten es im Gleichgewicht. Wo Krokodile und Menschen aufeinandertreffen, birgt dies jedoch Konfliktpotenzial. Australische Forscher untersuchen daher das Verhalten der Tiere, ihre Jagdstrategien und Wanderrouten entlang der Küste sowie die Herausforderungen eines geteilten Lebensraums. Mit Drohnen und Unterwasserkameras beobachten sie die Grenzgebiete, in denen sich die Reviere von Mensch und Krokodil überschneiden. Die Frage ist: Wie lässt sich ein friedliches Miteinander langfristig sichern? Die Dokumentation zeigt spektakuläre Aufnahmen und bisher kaum dokumentierte Verhaltensweisen der „Salties“, wie die Salzwasserkrokodile in Australien genannt werden. Dabei wird ihre ökologische Bedeutung deutlich: Als Hüter der Mündungsgebiete tragen sie entscheidend zum Erhalt des fragilen Ökosystems bei. Doch steigende Meeresspiegel, Tourismus und der Verlust von Feuchtgebieten bedrohen ihren Lebensraum - und damit auch die Zukunft der gesamten Region. | |||||
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02/26/2026 6:20 pm |
ARTE Journal |
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| ARTE Journal, das europäische Nachrichtenmagazin, wirft einen aktuellen, weltoffenen und europäischen Blick auf Politik und Kultur. | |||||
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02/26/2026 6:40 pm |
Re: Ich will 120 werden! |
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| Der 61-jährige Mathias Mahnke will so gesund und so lange wie möglich leben. Dafür lässt er sich als weltweit erster Patient nach der sogenannten TRIIM-Methode behandeln. Er spritzt sich unter anderem Wachstumshormone, die die Thymus-Drüse aktivieren sollen. Die ist wichtig für die Produktion von Abwehrzellen und bildet sich normalerweise ab der Pubertät zurück. Mögliche Nebenwirkung der Hormone: Sie könnten auch Krebszellen im Körper schneller wachsen lassen. Regelmäßig fliegt daher ein Arzt aus London ein, um nach Krebsmarkern in Mathias Mahnkes Blut zu suchen. Er prüft auch, wie sich dessen Thymusdrüse entwickelt – und ob sich sein Körper zellulär verjüngt. Die Ergebnisse sind überraschend. Nach einem Burnout hat Kristine Zeller ihr Leben radikal verändert. Das Ziel der zweifachen Mutter und Unternehmerin: Sie will 120 werden. Dafür achtet sie grammgenau auf Nährstoffe, misst ihren Blutzucker, folgt ausgefeilten Sport- und Bewegungsplänen. Longevity ist ihr Lebensthema geworden. Sie ist überzeugt, dass weniger kranke und mehr fitte ältere Menschen ein Gewinn für die ganze Gesellschaft sind. Mit dem Trend wächst auch eine Industrie, die ein längeres, gesünderes Leben verspricht. Der Schweizer Pascal Rode leitet ein Unternehmen für Nahrungsergänzungsmittel. Mit seinen Antioxidantien, Blutzuckerstabilisatoren oder Kollagenprodukten machte er 2024 laut eigener Aussage einen Jahresumsatz im zweistelligen Millionenbereich. Auch Pascal Rode strebt nach Langlebigkeit. Dafür lässt er sich in einer Züricher Klinik behandeln, die ganz auf Longevity ausgerichtet ist. | |||||
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02/26/2026 7:15 pm |
Afrikas Schlangen - Giftig und gefährlich |
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| Die Schlangen Afrikas haben sich in erstaunlicher Weise angepasst, um jeden Winkel eines der wildesten Kontinente der Erde zu beherrschen. Afrika erstreckt sich über den Äquator und ist die tropischste aller Landmassen. Die Sahara ist die größte Trockenwüste der Erde. Angepasst an jedwede Umgebung, haben Schlangen die Herausforderungen der Wildnis auf unglaubliche Weise gemeistert. Sie sind widerstandsfähig, hinterhältig und tödlich. Präsentiert die Schwarze Mamba die tintenschwarze Innenseite ihres Mauls, ist das ein Signal, besser zurückzuweichen. Der Felsenpython ist die größte Schlange des Kontinents. Mit bis zu 90 Kilogramm Gewicht hat sie einen enormen Appetit. Die gemusterten Schuppen der Gabunviper bieten im Wald eine hervorragende Tarnung. Die Naturdokumentation beschäftigt sich mit äußerst flexiblen Überlebensstrategien der Schlangen in diesen extremen Umgebungen. In einzigartigen Aufnahmen sind Afrikas längste, stärkste, schwerste, tödlichste und giftigste Schlangen zu sehen sowie der Kontinent, der sie geprägt hat. Neue Entdeckungen entschlüsseln die Komplexität des Giftes, bringen Erkenntnisse über die Fortbewegung von Schlangen und darüber, wie Würgeschlangen töten. Einige Schlangen sind sogar in der Lage, sich mithilfe chemischer Stoffe zu tarnen. Mit erstklassigem Bildmaterial, einschließlich spezieller Hochgeschwindigkeits- und Makroaufnahmen von seltenen natürlichen Verhaltensweisen, zeigen sich die unglaubliche Physiologie und die extremen Überlebensstrategien dieser bemerkenswerten, ehrfurchtgebietenden Raubtiere. | |||||
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02/26/2026 7:55 pm |
Australiens Schlangen - Giftig und gefährlich |
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| Australien ist eine herausfordernde und extreme Umgebung. Ein riesiger Kontinent, der die Üppigkeit der Tropen bis hin zu uralten Regenwäldern und das trockene Outback umfasst. Er beherbergt eine große Bandbreite an Ökosystemen und eine Vielzahl von Schlangenarten, die sich auf einzigartige Weise angepasst haben, um in jedem dieser Lebensräume zu überleben. Sie entwickelten sich zu einigen der effektivsten und gefährlichsten Raubtieren der Welt. Der Inland-Taipan gilt als giftigste Schlange. Mit einem einzigen Biss kann er seine Beute in wenigen Sekunden lähmen - und töten. Im Gegensatz zu Australiens Wüstenschlangen sind Pythons ungiftig. Sie erwürgen ihre Mahlzeit. Mit einer Länge von bis zu 5,5 Metern übertrifft der Amethystpython sogar das australische Krokodil. Die Naturdokumentation beschäftigt sich mit äußerst flexiblen Überlebensstrategien der Schlangen in diesen extremen Umgebungen. In einzigartigen Aufnahmen sind Australiens längste, stärkste, schwerste, tödlichste und giftigste Schlangen zu sehen und der Kontinent, der sie geprägt hat. Neue Entdeckungen entschlüsseln die Würgekraft und den Stoffwechsel von Schlangen, gehen den Geheimnissen der Paarung und ihrer Jagdmethoden auf den Grund, die unser Verständnis der Evolutionsprozesse für immer verändern könnten. Mit erstklassigem Bildmaterial, einschließlich spezieller Hochgeschwindigkeits- und Makroaufnahmen von seltenen natürlichen Verhaltensweisen zeigen sich die unglaubliche Physiologie und die extremen Überlebensstrategien dieser bemerkenswerten, ehrfurchtgebietenden Raubtiere. | |||||
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02/26/2026 8:40 pm |
All the Sins (4/6) |
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| Sanna erfährt vom plötzlichen Tod ihrer Mutter, während in Varjakka die Mordermittlungen eskalieren. Der ehrgeizige Unternehmer Reima gerät wegen dubioser Geldgeschäfte und eines Drohbriefs unter Druck. In der religiösen Gemeinde wachsen Zweifel und Konflikte, und für Fahid endet eine Fahrradfahrt mit einem schockierenden Fund auf der Straße. In Varjakka spitzt sich die Lage weiter zu: Nach dem Auffinden des toten Sakari Niemitalo stoßen die Ermittler Sanna und Lauri auf neue Spuren - unter anderem ein zweites Paar Schuhe sowie toxikologische Ergebnisse, die auf eine Vergiftung mit Ketamin hinweisen. Bald führt sie eine Spur zu einem abgelegenen Hof und zum örtlichen Tierarzt, in dessen Praxis und Medikamentenschrank im Winter eingebrochen wurde. Parallel dazu geraten die Dorfbewohner immer stärker unter Druck. Reima versucht panisch, Reifenspuren zu verwischen, während seine Frau Terhi ihm klare Bedingungen stellt. Das Restaurant der Pizzabäcker Fahid und Hassan wird Ziel eines Brandanschlags. Gleichzeitig formiert sich um den radikalen Aaro eine kleine Gruppe junger Aktivisten, die mit spektakulären Aktionen gegen Religion und Kapitalismus protestieren - und dabei offenbar nicht vor gefährlichen Mitteln zurückschrecken. Zwischen langjährigen Feindschaften, Familien- und Glaubenskonflikten in der kleinen Gemeinde versuchen Sanna und Lauri, die Zusammenhänge zu erkennen - während sie selbst mit ihrer eigenen Vergangenheit und ihren Beziehungsproblemen konfrontiert werden. Die Serie wurde in der nordfinnischen Oulu-Region am Bottnischen Meerbusen gedreht und behandelt in jeder ihrer drei Staffeln eine andere Zeitebene in der kleinen Gemeinde Varjakka. Die in der Serie vorgestellte Glaubensgemeinde der Laestadianer ist eine Erweckungsbewegung unter den Lutheranern, die unter anderem auch in Nordamerika und Schweden verbreitet ist. Über die Hälfte der Gläubigen sind allerdings Finnen. Mit oft sehr strengen Moralvorstellungen lehnen viele Anhänger zum Beispiel Verhütungsmittel ab. | |||||
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02/26/2026 9:25 pm |
All the Sins (5/6) |
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| In Varjakka scheinen die Ermittler zunächst einen Durchbruch zu haben: Aufgrund der verräterischen Reifenspuren seines Autos und der Aussagen eines Zeugen gesteht Reima schließlich, Sakari Niemitalo überfahren zu haben - behauptet aber, es sei ein Unfall gewesen. Lauri versucht, aus diesem Geständnis einen Zusammenhang mit den Morden an Lampela und Ollila zu konstruieren, und vermutet eine Verbindung zwischen Reima und dem radikalen Aktivisten Aaro. Nur Sanna zweifelt an der Unfall-Theorie. Gleichzeitig rückt Aaro stärker in den Fokus der Ermittlung. Sanna geht seiner Vergangenheit nach und entlarvt die vermeintlichen Heldengeschichten, mit denen er seine junge Anhängerschaft beeindruckt. Während er eine Mission gegen den Laestadianismus propagiert und von einem drastischen Eingreifen in religiöse Strukturen fantasiert, versucht Sanna, Aaros Einfluss auf die Jugendlichen - vor allem auf Nina - zu brechen. Auch privat wird es schwer für die Ermittler: Sanna wird wegen ihrer Beziehung zu Reima vom Fall abgezogen und versucht, sich ihrer schwangeren Tochter Silvia zu nähern - die Sanna aber nicht vergeben will. Lauri wiederum besucht seinen schwerkranken Vater und muss sich einem lange verdrängten Familiengeheimnis stellen. Die Serie wurde in der nordfinnischen Oulu-Region am Bottnischen Meerbusen gedreht und behandelt in jeder ihrer drei Staffeln eine andere Zeitebene in der kleinen Gemeinde Varjakka. Die in der Serie vorgestellte Glaubensgemeinde der Laestadianer ist eine Erweckungsbewegung unter den Lutheranern, die unter anderem auch in Nordamerika und Schweden verbreitet ist. Über die Hälfte der Gläubigen sind allerdings Finnen. Mit oft sehr strengen Moralvorstellungen lehnen viele Anhänger zum Beispiel Verhütungsmittel ab. | |||||
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02/26/2026 10:10 pm |
All the Sins (6/6) |
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| Im Finale der Staffel spitzen sich die Konflikte in Varjakka zu: Während Sanna offiziell vom Fall abgezogen wurde und sich eigentlich um ihre frisch geborene Enkelin kümmern sollte, spürt Lauri, dass in der Gemeinschaft etwas Grundsätzliches nicht stimmt. Leenas Erzählungen über ihre Schwester Marja öffnen ihm die Augen für lange vertuschte Übergriffe in der frommen Gemeinde und für die Rolle der geistlichen Führung dabei. Parallel dazu geraten die inneren Strukturen der Laestadianer ins Wanken. Junge Mitglieder wie Elina stellen offen Fragen zur Rolle der Frauen und zur Macht einiger Männer. In einem „Seelsorge“-Treffen wird sie gezwungen, öffentlich um Vergebung zu bitten - Sanna stellt in einem Gespräch mit Elina das Ritual deutlich infrage. Lauri wird sich immer bewusster, wie seine eigene Kindheit von denselben erdrückenden Mechanismen geprägt war und wie diese Erfahrungen sein Verhalten als Erwachsener beeinflussen. Als Leena beschließt, nicht länger zu schweigen, trägt sie die verdrängte Geschichte ihrer Schwester der Gemeinde vor. Was als Gebetstreffen beginnt, wird zum Moment der Abrechnung, in dem Schuld, Scham und der Anspruch auf Vergebung offen verhandelt werden. Sanna und Lauri müssen sich entscheiden, was für sie persönlich Gerechtigkeit bedeutet - und welchen Preis sie dafür bereit sind zu zahlen. Die Serie wurde in der nordfinnischen Oulu-Region am Bottnischen Meerbusen gedreht und behandelt in jeder ihrer drei Staffeln eine andere Zeitebene in der kleinen Gemeinde Varjakka. Die in der Serie vorgestellte Glaubensgemeinde der Laestadianer ist eine Erweckungsbewegung unter den Lutheranern, die unter anderem auch in Nordamerika und Schweden verbreitet ist. Über die Hälfte der Gläubigen sind allerdings Finnen. Mit oft sehr strengen Moralvorstellungen lehnen viele Anhänger zum Beispiel Verhütungsmittel ab. | |||||
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02/26/2026 11:00 pm |
Kuba & Alaska |
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| Kuba und Alaska sind Krankenschwestern und kämpfen jeden Tag an der Front in der Ostukraine - sie kämpfen für ihr Land, aber auch für ihre Träume. In einem kleinen, mobilen Einsatzteam bestreiten die Freundinnen jede Mission mit einer guten Portion Witz und schwarzem Humor. Ihr ansteckendes Lachen hilft ihnen selbst und ihren Kameraden, dem allgegenwärtigen Schrecken von Chaos, Zerstörung und Tod standzuhalten. Kuba ist Designerin mit Leib und Seele und träumt von ihrer eigenen Modelinie „Kämpferinnen der Zukunft“. Alaska ist ihre „Frontmuse“. Ihr eigener Wunsch ist es, eines Tages gemeinsam mit Kuba zur früheren Musikleidenschaft zurückzukehren. Doch tief im Inneren wissen die beiden jungen Frauen, dass ihr altes Leben nicht mehr existiert. Trotzdem ist keine von ihnen bereit, ihre Träume aufzugeben. Als Alaska durch Granatsplitter verletzt wird, schwebt sie zwischen Leben und Tod - und wird womöglich nie wieder gehen können. Plötzlich ist Kuba auf sich allein gestellt. Eine kurze Atempause ist ihr dank einer Einladung nach Paris vergönnt, wo für sie ein Kindheitstraum in Erfüllung geht, denn sie darf bei einer Modenschau ihre eigenen Kreationen präsentieren. Auch der Besuch bei ihrer Mutter, die nach Spanien flüchtete, ist ein Lichtblick. Während Alaska sich von ihrer Verletzung erholt, kehrt Kuba an die Front zurück. Dort verliebt sie sich in Shepa, einen Scharfschützen aus einer anderen Einheit. Doch haben Liebe, Hoffnung und Zukunftspläne im Krieg überhaupt eine Chance? „Kuba & Alaska“ zeichnet das intime Porträt zweier Freundinnen, deren Alltag an der Front von vielen tragischen Momenten geprägt ist, aber auch Platz für Humor und Überraschungen lässt. Helm- und Handyaufnahmen sowie die mit der Kamera des Regisseurs Yegor Troyanovsky eingefangenen Bilder zeigen zwei Frauen, die trotz der allgegenwärtigen Gefahr nicht aufgeben. Sie fühlen sich schuldig, weil sie überlebt haben, und sehnen sich gleichzeitig nach der Zeit vor dem Krieg, als Träume noch möglich waren. Kubas ansteckendes Lachen und Alaskas schwarzer Humor geben den beiden Freundinnen Kraft und Zuversicht - ganz im Stil von „Thelma und Louise“. | |||||
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02/27/2026 12:30 am |
Kurzschluss |
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| * Die schönen Narben Kurzfilm von Raphaël Jouzeau, Frankreich, 2024, 15 Min. Gaspard ist immer noch in Leïla verliebt. Einen Monat nach ihrer Trennung treffen sie sich in einer rammelvollen Bar. Nichts läuft wie erhofft und Gaspard flüchtet sich unter die Tischdecke, wo ihn keiner sieht und er sich seinen Erinnerungen hingeben kann. * Pillow Talks Kurzfilm von Amandine Vautrin, Belgien, 2024, 7 Min. Luna hat keine Lust mehr auf klassische Paarbeziehungen. Zu sehr ist sie vom Verhalten ihres gewalttätigen Ex-Freunds erschüttert. Doch auch unverbindliche Sextreffen machen sie nicht glücklich. Sie versteht das objektivierende, ignorante Verhalten der Männer einfach nicht. * Ein Fenster nach Süden Kurzfilm von Lkhagvadulam Purev-Ochir, Frankreich, Mongolei, 2025, 19 Min. In Ulaanbaatar streiten sich Azaa und Dulguun, ein junges Paar, über ihre kleine Tochter, die Arbeit und gegenseitige Affären. Auf der Suche nach einem Ort, an dem sie sich zu Hause fühlen können, besichtigen sie moderne, unbezahlbare Wohnungen. Im Autostau und beim Gang durch leere Räume versuchen sie, sich eine Zukunft vorzustellen. | |||||
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02/27/2026 1:30 am |
What Mary Didn’t Know |
Spielfilm Frankreich/Griechenland/Schweden 2024 (What Mary Didn’t Know) |
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| Die junge Schwedin Mary verbringt den Urlaub mit ihrer Familie auf einem Kreuzfahrtschiff. Während der Reise durch das Mittelmeer verliebt sie sich in den 25-jährigen Abdel, der zur Crew gehört. | |||||
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02/27/2026 2:25 am |
Mit offenen Karten - Im Fokus |
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| Drei Minuten Aktuelles und Analysen | |||||
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02/27/2026 2:30 am |
Mit offenen Augen |
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| Fast zwei Stunden Festakt und Lichtspektakel, um eine Jahrtausende alte Geschichte zu feiern. Nach über 20 Jahren Bauzeit fand die Eröffnung des Großen Ägyptischen Museums weltweite Beachtung. In den sozialen Medien generierten die Bilder der Zeremonie Tausende Views und fachten das Interesse für die Kultur des Alten Ägypten neu an. Sami Zaïbi, einer der akkreditierten Journalisten, die über das Event berichten durften, schildert die Feierlichkeiten aus seiner Sicht. Die Ägyptologin Guillemette Andreu-Lanoë erklärt den ewigen Ägypten-Hype. | |||||
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02/27/2026 2:45 am |
28 Minuten |
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| "28 Minuten" ist das Polit-Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe. | |||||
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02/27/2026 3:30 am |
(Fast) die ganze Wahrheit |
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| Jane Goodall lehrte die Menschheit, dass ihr nächster Verwandter in der Tierwelt der Schimpanse ist - und dass sie sich nur geringfügig voneinander unterscheiden. In drei Minuten alles über einen Star aus der Welt des Films, der Musik, Literatur oder Mode, einen Künstler, Sportler, Politiker oder Superhelden. Mit Ironie und Absurdität skizziert jede Folge eine Person des Zeitgeschehens, die Schlagzeilen machte. Die Animationsserie „(Fast) Die ganze Wahrheit“, die mit augenzwinkerndem Humor aus dem Nähkästchen prominenter Persönlichkeiten plaudert, wartet mit einer fünften Staffel auf. Die vom Kreativteam der französischen Produktionsfirma Blogothèque geschaffene Serie setzt Spielzeug oder Alltagsutensilien in Stop-Motion-Animationen ein, die von einer frechen Off-Stimme kommentiert werden. In der fünften Staffel gesellen sich zur lustigen Porträtgalerie 39 weitere Promis, u. a. Josephine Baker, Jeanne Moreau, Albert Camus, Napoleon, Alain Delon und Virginie Despentes. | |||||
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02/27/2026 4:10 am |
Italien, meine Liebe |
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| Das Piemont, die italienische Region "am Fuß der Berge", grenzt an Frankreich und die Schweiz und ist geprägt von den mächtigen Alpen. Aus den Höhen fließt der Po in die Ebene mit der Hauptstadt Turin, die in Sichtweite der Berge liegt. Die Stadt gilt als wirtschaftliches Zentrum Norditaliens und glänzt mit barocker Prachtarchitektur. Kulinarisch ist die Region eine der reichsten der italienischen Halbinsel. Weiter östlich erstreckt sich die Po-Ebene, wo der Reisanbau die Landschaft prägt. Das Wasser für die Reisfelder kommt aus den Alpen; die Schneeschmelze im Frühjahr spült es ins Tal. Der kleine Ort Barolo in der Hügellandschaft des Piemont steht für einen der besten Rotweine Italiens. Ein beliebter Begleiter zum Aperitivo auf der Dorfpiazza sind die typischen Grissini. Die Geschwister Cravero stellen sie in ihrer Bäckerei auf traditionelle Weise her: Gezogen werden sie von Hand und dann im Steinofen gebacken. Und mit Glück findet man auch den edelsten unter den Edelpilzen: Trüffel aus dem Piemont gelten als die besten der Welt und werden zu Spitzenpreisen gehandelt. Rund um Alba werden die Wälder im Herbst zum Jagdgebiet für die heiß begehrte Köstlichkeit. Auch Trüffelsucherin Martina Aloi und ihre Hündin Edvige haben es auf die schmackhaften Knollen abgesehen. Als Storchenhauptstadt Italiens gilt Racconigi. Hier machen die Langbeiner Rast auf ihrem Weg nach Afrika. Und viele Storchenpaare haben sich auch langfristig niedergelassen. Bruno Vaschetti hat auf seinem Hof Sumpfgebiete angelegt für heimische Vogelarten, aber auch für Zugvögel, die hier eine Rast einlegen. | |||||
