Schedules
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03/15/2026 4:30 am |
daten der woche |
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| Der Wochenrückblick fürs Saarland und für die Saar-Lor-Lux-Region mit dem Wichtigsten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport. Information kompakt. | |||||
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03/15/2026 5:00 am |
Tagesschau |
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| Die Nachrichten der ARD | |||||
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03/15/2026 5:02 am |
Medikamente im Alter - die unterschätzte Gefahr |
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| Die Zahl der alten Menschen steigt und mit dem Alter auch der Medikamentenkonsum. Doch viele Tabletten helfen nicht immer viel - im Gegenteil: Denn im Alter verändert sich der Stoffwechsel. Oft haben Ärztinnen und Ärzte gar keinen Überblick über all die verschiedenen Medikamente, die die Patientinnen und Patienten einnehmen. Denn neben dem Hausarzt schreiben auch Fachärzte den alten Menschen fleißig Rezepte. Das kann schwere Folgen haben. Film von Dörte Petsch | |||||
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03/15/2026 5:47 am |
Extra |
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| Extra wird täglich aktuell im Programm von tagesschau24 eingesetzt. Extra schließt Lücken und informiert den Zuschauer in kurzen aktuellen Filmen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Extra gibt es nur bei tagesschau24. | |||||
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03/15/2026 6:00 am |
Shift |
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| Frauen weltweit kämpfen für Teilhabe und Gleichberechtigung. Viele nutzen die Chancen, die Social Media und Online-Plattformen ihnen bieten, um sich zu vernetzen, Unternehmen zu gründen und Unterstützung zu finden. Kann ich Blockchain-Technologie im Alltag nutzen? Kann KI meinen Job übernehmen? Und wie funktioniert Machine Learning? Das und mehr zeigt „Shift – Leben in der digitalen Welt“. Die Sendung untersucht ein Thema - tiefgründig und detailliert. Wir befragen Experten, liefern die wichtigsten Fakten und erklären Kompliziertes gut verständlich. Durchblick statt Halbwissen – mit Shift. | |||||
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03/15/2026 6:15 am |
Heimat.Hafen.Hamburg |
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| Containerriesen mitten in der Großstadt: Entlang der Elbe lassen sich fast täglich die Superfrachter live verfolgen, wie sie die Elbe heraufkommen oder Richtung Nordsee den Hafen wieder verlassen. Schon bei der Einfahrt werden große Schiffe besonders gewürdigt. Seit 1952 ertönt aus dem Lautsprecher der Schiffsbegrüßungsanlage: "Willkommen in Hamburg, wir freuen uns, Sie im Hamburger Hafen begrüßen zu dürfen" am Schulauer Fährhaus. Dazu schallt die Nationalhymne des Landes, unter dessen Flagge das jeweilige Schiff fährt, über das Elbwasser. Mit der Begrüßungsanlage ist das Willkomm Höft eine ganz besondere Station auf dem Weg in den Hamburger Hafen. Meldet sich die Crew beim Begrüßungskapitän an, kann sie sich auch eine Hymne wünschen. Kapitän Ahmed Kamran ist aus Pakistan und hat sich die Hymne seines Heimatlandes gewünscht. Während er auf dem mehr als 300 Meter langen Containerschiff an Wedel vorbeigleitet, singt er die Hymne mit. Einzigartig findet er diese Zeremonie. Und auch generell mag der Kapitän, der alle Häfen der Welt gesehen hat, Hamburg besonders gerne. "Ich habe mir da sogar beim letzten Aufenthalt eine Kapitänsmütze gekauft", sagt er. "Wenn ich nach Hamburg komme, versuche ich immer etwas Zeit zu haben, um auch von Bord gehen zu können." Knapp sechs Seemeilen später kommen die Hafenlotsen an Bord des Containerriesen. Denn nur mit Unterstützung ist die Einfahrt genehmigt. 68 Hafenlotsen sind es insgesamt, die nach der sogenannten Börtordnung eingeteilt werden. Übersetzt heißt das, wer Dienst hat, geht auf das Schiff, das gerade einen Lotsen braucht. Vorab kann man das kaum planen. An Bord übernimmt der Lotse das Kommando; offiziell liegt das natürlich weiter beim Kapitän, dem er beratend zur Seite steht. "Man muss sich das vorstellen, als würde man mit dem Auto in einem guten Hotel ankommen. Der Portier bekommt den Schlüssel und parkt den Wagen", lautet die gängige Erklärung des Lotsen-Jobs. Bei bestimmten Schiffsgrößen und wenn schwierige Manöver gefahren werden müssen, kommt sogar zusätzlich ein zweiter Lotse an Bord. Genauso wichtig wie die Lotsen, sind auch die Schlepper für die Containerriesen. Einmal in der Elbe, wären sie ohne Schlepper nahezu manövrierunfähig. Die kleinen Kraftprotze mit Namen wie "Boxer", "Bear" oder "Pilot" ziehen und schieben die Schiffe in die vom Lotsen vorgegebene Richtung. Knapp 6000 PS haben die kleinen Kraftprotze mit ihren zwei Motoren. Die Schlepperkapitäne arbeiten, wie fast alle im Hafen, im Schichtbetrieb. Flapsig nennen sie ihren Job "Escort-Service", weil sie die dicken Pötte von Wedel bis in den Hafen begleiten. Auf Höhe der Strandperle, wo die Hamburger mit den Füßen im Sand ihre Kaltgetränke bei gutem und auch nicht so gutem Wetter schlürfen, beginnt der Showdown der Schlepper. Das Containerschiff muss im Strom gedreht werden, denn zum Liegeplatz geht´s rückwärts. Per Funk kommen die Befehle des Lotsen zu Schub und Richtungen. Die Möwen finden das Manöver übrigens auch interessant. Geraten Fische in den Antrieb, gibt´s für sie nämlich "Schlepper-Bouillabaisse". Zum Finale übernehmen die Festmacher. Sie haben einen der ältesten Jobs im Hamburger Hafen, der sich über die Jahre wenig verändert hat und körperlich am anstrengendsten ist. Einzig der Wettbewerb um die Schiffe wird mittlerweile nicht mehr auf den kleinen Booten ausgetragen. Denn die Regel wie früher, wer zuerst am Schiff ist, gilt heutzutage nicht mehr. Dieser Film ist wie ein Wimmelbuch. Er schaut aus vielen verschiedenen Perspektiven auf den Hafen, gibt Einblicke, guckt auch weit in die Vergangenheit und zeigt die Schönheit des Hafens, die nicht nur von der Sonne geküsst atemberaubend ist, sondern sogar im klassisch hamburgischen Schietwetter zutage kommt. Film von Kristina Gruse | |||||
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03/15/2026 7:15 am |
Kliniken am Limit - Wer überlebt die Krankenhausreform? |
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| Krankenhaus dringend gesucht: Die SWR Story beleuchtet die Auswirkungen der Krankenhausreform auf Patient:innen, Ärzt:innen und Kliniken in Deutschland. Das SWR Fernsehteam besucht Krankenhäuser in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und NRW, die um ihre Zukunft kämpfen. Während städtische Standorte von der Reform profitieren könnten, drohen in ländlichen Regionen gefährliche Versorgungslücken. Was bedeutet die Krankenhausreform für die medizinische Versorgung in Deutschland? Die SWR Story beleuchtet die Auswirkungen der Krankenhausreform auf Patient:innen, Ärzt:innen und Kliniken. Drohen Versorgungslücken? Deutschland hat eines der teuersten Gesundheitssysteme Europas. Es war das Ziel des ehemaligen Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach (SPD), die Behandlungsqualität zu verbessern und das System der Fallpauschalen zu reformieren. Doch die Stimmen von Kritiker:innen, die mitten im Reformprozess Nachbesserungen fordern, werden lauter. Denn während städtische Standorte profitieren könnten, drohen in ländlichen Regionen Versorgungslücken. Das Klinikum Mittelmosel in Zell ist bereits verloren - endgültig geschlossen. Zu unrentabel war der Betrieb. Welche Auswirkungen hat die Schließung für die medizinische Versorgung in der Region? In der SWR Doku kommen Expert:innen und Betroffene zu Wort. | |||||
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03/15/2026 8:00 am |
Tagesschau-Nachrichten |
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| Das Wichtigste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Wissenschaft. Korrespondenten der ARD sorgen für schnelle und präzise News. Die Tagesschau-Ausgaben zur vollen Stunde werden teilweise mit Videotext-Untertiteln ausgestrahlt. | |||||
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03/15/2026 11:00 am |
Tagesschau-Nachrichten |
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| Das Wichtigste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Wissenschaft. Korrespondenten der ARD sorgen für schnelle und präzise News. Die Tagesschau-Ausgaben zur vollen Stunde werden teilweise mit Videotext-Untertiteln ausgestrahlt. | |||||
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03/15/2026 11:15 am |
Wem gehört der Osten? |
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| Tausende Betriebe und hunderttausende Wohnungen, Millionen Hektar Wald und Land, all das hatte die DDR einst als Volkseigentum deklariert. Mit dem Mauerfall kommt die schwierige Frage: Wem gehört im Osten eigentlich was und wem soll es in Zukunft gehören? Im größten Umverteilungsprozess des Nachkriegseuropa sind die Filetstücke im Osten schnell vergeben. Aber auch Seen und Flüsse, die Ufergrundstücke, Häfen, Schiffe, Brücken, Industrieflächen wie Werften, Deiche und das Wasser darin - all das muss jetzt teilweise neu bewertet werden, und auch, was davon überhaupt zum Verkauf steht. Im Fall der Elbe ist eines sofort klar: Die knapp 500 ostdeutschen Elbe-Kilometer werden Bundeswasserstraße. Der Flusskörper von Ufer zu Ufer gehört seit 1990 dem Bund. Was allerdings aus dem weitestgehend naturnah belassenen Strom werden soll, darüber streiten sich seither Binnenschiffer, Hafenbetreiber, Wirtschaftsverbände und Verkehrsexperten mit Natur,- und Umweltschützern auf allen Ebenen. Noch 1989 gehörte die Elbe zu den meist befahrenen Flüssen Europas. Obwohl seither hunderte Millionen Euro in Sanierung und Ausbau der Bundeswasserstraße und der ostdeutschen Häfen fließen, verliert der Elbe-Schiffsverkehr fortwährend an Bedeutung. Auf der anderen Seite kommen jedes Jahr mehr Touristen an die Elbe, um die intakten Naturlandschaften zu genießen. Vor der Wende gilt die Elbe noch als dreckigster Fluss Europas und hat wenig schmeichelhafte Beinamen: Giftbrühe, Kloake, chemische Reinigung. Pflanzen sterben in der Elbe und Fische verenden damals tonnenweise. Heute gibt es hier wieder 45 verschiedene Fischarten. Fischereimeister Gernot Quaschny aus Havelberg hat 30 Elbe-Kilometer und etliche Binnengewässer in Elbnähe gepachtet. Seine Fische landen heute wieder an den Fisch-Verkaufstresen in Sachsen- Anhalt. Das Wunder der Elbe: So nennen es noch heute viele Naturschützer. Denn nach dem Ende der ostdeutschen Chemie-Industrie erholte sich die Elbe schnell wieder und erreicht heute vielerorts Badewasser-Qualität. Viele Unternehmen am und auf dem Fluss leben heute von den Touristen. Bernd Frenzel macht sich schon 1990 selbständig und betreibt seither in Pirna eine Fahrgastreederei. Sein erstes Schiff kaufte er schon 1980 für 3000 DDR-Mark von einem Schrotthändler. Erst zehn Jahre später, nach der deutschen Einheit, kann er den Dampfer für 300.000 D-Mark sanieren und stellt ihn 1991 wieder in Dienst. Knapp 20 Jahre pendelt er mit seiner "Sachsenwald" im Elbtal der sächsischen Schweiz zwischen Pirna und dem tschechischen Decín. Doch nach mehreren Dürrejahren ist die Elbe zu flach geworden. Heute fährt Frenzel mit zwei dieselgetriebenen, flachgehenden Motor-Schiffen die Touristen durch die sächsische Schweiz und wartet auf bessere Zeiten für seinen Dampfer. Marko Knuth kaufte 1996 die Elbfähre in Rogätz zwischen Magdeburg und Tangermünde und hat mit ihr auch das Rogätzer Elbe-Fährrecht erworben, vergeben schon vor 600 Jahren an der damals regional bedeutenden Handelsstraße. Ein Fährrecht gilt auch heute noch bei Banken als Sicherheit. Knuth investiert und stellt 2002 für 1,2 Millionen Euro eine neue Fähre in Dienst und pachtet Uferflächen für einen neuen Anleger. Marko Knuth ist heute der einzige private Fährunternehmer an der Elbe in Sachsen-Anhalt. 80 Mal pendelt der ehemalige Binnenschiffer täglich von Ufer zu Ufer und hat sein Glück an der Elbe gefunden. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung sagen sich mancherorts Fuchs und Hase gute Nacht und viele Natur-Landschaften rauben Besuchern den Atem. Längst sind sich aber viele noch uneinig, wie es mit dem Strom weitergehen soll, an den Ufern und auf dem Fluss, der niemandem gehört und doch allen zugleich. Film von Lutz Hofmann | |||||
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03/15/2026 12:00 pm |
Tagesschau-Nachrichten |
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| Das Wichtigste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Wissenschaft. Korrespondenten der ARD sorgen für schnelle und präzise News. Die Tagesschau-Ausgaben zur vollen Stunde werden teilweise mit Videotext-Untertiteln ausgestrahlt. | |||||
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03/15/2026 12:15 pm |
Kampf der Supermächte: Wer kontrolliert die Arktis? |
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| Zwischen Russland, China, den USA, Kanada und der EU ist ein Wettkampf um die Arktis entbrannt. Es geht um Bodenschätze, Handelsrouten – die militärische Seeweg-Kontrolle im Norden. Denn: Das Eis der Arktis schmilzt und macht die Nutzung der Arktis überhaupt erst möglich. Und so ist zum Beispiel auch Grönland zu einem sehr begehrten Stück Land geworden. Die Frage spitzt sich zu: Wer kontrolliert in Zukunft die Arktis? Dieser Film wurde im Jahr 2025 produziert. Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seitdem nicht aktualisiert. | |||||
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03/15/2026 1:00 pm |
Tagesschau-Nachrichten |
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| Das Wichtigste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Wissenschaft. Korrespondenten der ARD sorgen für schnelle und präzise News. Die Tagesschau-Ausgaben zur vollen Stunde werden teilweise mit Videotext-Untertiteln ausgestrahlt. | |||||
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03/15/2026 1:15 pm |
internationaler frühschoppen |
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| Die traditionsreichste Talkrunde im deutschen Fernsehen. Seit der Erstsendung am 30. August 1953 heißt der Leitspruch: Sechs Journalisten/innen aus fünf Ländern diskutieren das wichtigste politische Thema der Woche. Der Internationale Frühschoppen setzt in der Themenwahl stets auf hohe Aktualität. Vor allem die Mischung aus deutschen Journalisten und ausländischen Korrespondenten mit ihrer zum Teil ganz speziellen Außenansicht der diskutierten Themen macht den einzigartigen Charakter der Sendung aus. | |||||
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03/15/2026 2:00 pm |
Tagesschau-Nachrichten |
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| Das Wichtigste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Wissenschaft. Korrespondenten der ARD sorgen für schnelle und präzise News. Die Tagesschau-Ausgaben zur vollen Stunde werden teilweise mit Videotext-Untertiteln ausgestrahlt. | |||||
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03/15/2026 2:30 pm |
Tech-Bros im Paradies |
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| Y-Kollektiv Reporter Lukas Wiehler reist in die wohl erste Privatstadt der Welt, auf einer Karibikinsel in Honduras und trifft auf ihre selbsternannten „Pioniere“. Sie sprechen von Innovation, Fortschritt und Profit und davon, den „lähmenden“ Staat hinter sich zu lassen. Sie haben eine radikale Vision einer digitalen Gesellschaft, in der Bitcoin das Zahlungsmittel ist. Zu den Investoren gehören unter anderem PayPal und Palantir-Gründer Peter Thiel und Sam Altman, der Chef von ChatGPT. Ist Próspera ein aufgeblasener Marketing-Bluff oder die Stadt der Zukunft? Wer kommt nach Prospera und warum? | |||||
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03/15/2026 3:00 pm |
Tagesschau-Nachrichten |
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| Das Wichtigste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Wissenschaft. Korrespondenten der ARD sorgen für schnelle und präzise News. Die Tagesschau-Ausgaben zur vollen Stunde werden teilweise mit Videotext-Untertiteln ausgestrahlt. | |||||
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03/15/2026 3:30 pm |
42 - Die Antwort auf fast alles |
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| Scheitern klingt nach Rückschlag, nicht nach Fortschritt. Doch was, wenn Fehler genau das Gegenteil bewirken? Raubtiere verfehlen ihre Beute dreimal häufiger, als sie sie fangen, und überleben trotzdem. Auch die Wissenschaft lebt vom Irrtum: Der Beweis des Urknalls, die Entdeckung des Penicillins – bahnbrechende Erkenntnisse begannen oft als Fehlschläge. Der Lernwissenschaftler Manu Kapur von der ETH Zürich nennt das „produktives Scheitern“: Wer selbst nach Lösungen sucht und dabei stolpert, lernt nachhaltiger. Fehler als wahrer Motor des Fortschritts. Laut Stuart Firestein, Neurowissenschaftler an der Columbia University, ist Scheitern sogar Teil eines physikalischen Prinzips, nämlich des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik. Demnach gibt es ein systemisches Streben nach Verlust, Zerfall und Chaos im Universum. Darin offenbaren sich neue Möglichkeiten und ein immenses kreatives Potenzial. Scheitern ist aber nicht per se produktiv: Wer Krisen nur schönredet, läuft Gefahr, sich in Illusionen zu verlieren. Die Biopsychologin Lara Puhlmann vom Leibniz-Institut für Resilienzforschung untersucht, wie unser Gehirn Krisen verarbeitet – und warum die richtige Neubewertung eines Rückschlags entscheidend ist. | |||||
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03/15/2026 4:00 pm |
Tagesschau-Nachrichten |
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| Das Wichtigste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Wissenschaft. Korrespondenten der ARD sorgen für schnelle und präzise News. Die Tagesschau-Ausgaben zur vollen Stunde werden teilweise mit Videotext-Untertiteln ausgestrahlt. | |||||
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03/15/2026 4:30 pm |
Panorama 3 |
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| Zerrissen: Iranische Community zwischen Hoffnung und Angst Der Krieg im Iran spaltet die iranische Community in Hamburg. Während einige das Ende des Regimes feiern, bangen andere um ihre Familien vor Ort. Viele hoffen auf einen politischen Wandel – und sehen zugleich das Leid der Zivilbevölkerung unter den Bomben. Wir treffen Exil-Iranerinnen und -Iraner, die ganz unterschiedlich auf den Krieg blicken. Unschuldig in Haft: Mutter und Sohn leiden bis heute unter Justizirrtum 217 Tage saß Yuladi Lasso unschuldig im Gefängnis – getrennt von ihrem Baby. Der Vorwurf: Mord eines Hamburger Gastronomen. Obwohl die Kolumbianerin ein Alibi hatte, hielt die Hamburger Justiz an dem Mordverdacht fest. Lasso musste bis zum Prozess in Haft bleiben. Erst vor Gericht wurde sie freigesprochen. Bis heute kämpfen Mutter und Sohn mit den Folgen der monatelangen Trennung. Oldenburger Fliegerhorst: 15.000 Kubikmeter Bauschutt illegal vergraben? Auf dem ehemaligen Fliegerhorst in Oldenburg soll ein neuer Stadtteil für rund 3.000 Menschen entstehen. Doch auf dem Gelände sollen mindestens 15.000 Kubikmeter Bauschutt und tausende Tonnen verseuchtes Erdreich illegal vergraben worden sein. Im Grundwasser ist bereits ein krebserregender Stoff deutlich erhöht nachgewiesen worden. Die Stadt beschwichtigt, doch die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen unerlaubtem Umgang mit Abfällen. Frauen am OP-Tisch: Gedanken einer Chirurgin 70 Prozent der Absolventinnen in der Medizin sind Frauen, doch in der Chirurgie führen meist Männer. Chirurgin Katja Schlosser erzählt von Vorurteilen im Klinikalltag - und warum Chirurginnen sichtbarer werden müssen. | |||||
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03/15/2026 5:00 pm |
Bericht aus Berlin |
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| Das Magazin zur Bundespolitik - immer sonntags 18.00 Uhr aus dem ARD-Hauptstadtstudio | |||||
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03/15/2026 5:30 pm |
Weltspiegel |
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| * Libanon: Mitten im Krieg Der Libanon steckt in einem neuen Krieg: Mittlerweile sind etwa 750.000 Menschen im eigenen Land vertrieben und suchen Sicherheit in der Hauptstadt sowie in anderen Teilen des Landes. Der Staat, der selbst kaum funktionsfähig ist, ist dabei auf die Hilfe von Freiwilligen angewiesen, um diese Herausforderung zu bewältigen. Verschiedene Hilfsorganisationen entsenden Ärzte in Notunterkünfte, um zumindest ein Mindestmaß an medizinischer Versorgung sicherzustellen. Die Menschen im Land sind kriegsmüde und hoffen auf ein baldiges Ende der Kämpfe zwischen der Hisbollah und der israelischen Armee – ein Ende, das derzeit noch nicht absehbar ist. * USA: Bröckelt Trumps MAGA-Lager? Präsident Trump ist angetreten mit dem Versprechen, Kriege zu beenden und keine neuen zu beginnen, und mit dem Versprechen, Preise für Verbraucher zu senken. Beides war zentral für seinen Wahlerfolg. Beides hat er aus Sicht von Kritikern gebrochen – auch von solchen aus seinem MAGA-Lager. Mehrere konservative Podcaster und ehemalige Verbündete wie Steve Bannon oder Tucker Carlson üben öffentlich Kritik, sagen, das sei nicht MAGA. Trump hält ihnen entgegen: „MAGA ist Trump“ und verkauft den Militärschlag als unbedingt im Interesse der USA. Doch wie ist die Stimmung an der Basis? Wendet die sich von Trump ab oder steht sie weiter in großer Treue zu ihrem Präsidenten? * Lettland: Russische Parallelwelten? In Lettland leben rund 450.000 Menschen mit russischen Wurzeln, Menschen wie Wladimir Gilis. Doch obwohl er bereits seit 50 Jahren in Riga lebt, spricht er kein einziges Wort Lettisch. Das baltische Land will das nicht länger hinnehmen. Seit 2024 fordert ein Gesetz: Wer dauerhaft in Lettland leben möchte, muss nachweisen, dass er die Landessprache kann. Wer den Sprachtest nicht schafft, dem droht die Ausweisung. Das Gesetz zielt insbesondere auf die russische Minderheit im Land. Nationalkonservative Politiker wie Edvīns Šnore verteidigen den Kurs: Lettland könne die russischen Parallelwelten im Land nicht länger hinnehmen. Für den 73-jährigen Gilis bedeutet das dreimal die Woche Sprachschule. Den ersten Test hat er nicht geschafft. Nun wird wohl die nächste Prüfung darüber entscheiden, ob er bleiben darf oder nicht. * Frankreich: Die ungeliebten Flüchtlinge von Dünkirchen Sie leben in billigen Zelten im Morast – und Frankreich wäre sie am liebsten los: Tausende Flüchtlinge zieht es jedes Jahr an die französische Kanalküste, weil sie ihr Glück in Großbritannien versuchen wollen. In billigen Schlauchbooten holen die Schlepper sie ab – mindestens 29 sind im letzten Jahr ertrunken. Die Menschen zwischen Dünkirchen und Boulogne-sur-Mer haben von den vielen Flüchtlingen vor ihrer Haustür meist die Nase voll. Anders Pascaline und Claire von der Organisation Salam: Sie opfern ihre Freizeit, um den Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten wenigstens mit Nahrung und etwas Kleidung zu helfen. Doch sie wissen, dass die Stimmung in ihrer Region längst kippt: Der rechtsnationale Rassemblement National ist bei den am Sonntag in ganz Frankreich anstehenden Kommunalwahlen auf dem Vormarsch. * Thailand: Seltene Erden gegen Menschen Seltene Erden stecken in Smartphones, Elektromotoren und Batterien – und mit der steigenden Nachfrage wächst auch der Abbau dieser Rohstoffe. Ein großer Teil der weltweit gehandelten Seltenen Erden stammt aus Myanmar, wo im Mekong-Becken zahlreiche Minen betrieben werden, viele davon von chinesischen Unternehmen. Doch der Abbau hat Folgen über die Landesgrenzen hinaus. Im Grenzgebiet zu Thailand klagen Anwohner über verschmutzte Flüsse, Schwermetalle in Fischen und Reis sowie gesundheitliche Beschwerden. Am Kok River in Nordthailand spürt Fischer Kob Kotkam die Veränderungen unmittelbar. Früher lebte er vom Fischfang im Fluss, heute bleiben die Netze oft leer: „Ich habe Angst vor den Chemikalien. Und Angst, dass ich hier nie wieder fischen kann.“ Dazu kommen auch Hautreizungen und starker Juckreiz, die er mit dem verschmutzten Wasser in Verbindung bringt. * Südkorea: Jugend in der Krise Die Popkultur Südkoreas feiert weltweit Erfolge. Doch die Jugend des Landes gerät zusehends in eine „Rückzugskrise“: etwa eine halbe Million junge Menschen gehen keiner Arbeit oder Ausbildung nach, haben keinen Abschluss oder kapseln sich ab von ihrer Umgebung. Der Grund dafür sind oft die hohen Erwartungen der Gesellschaft, die Jugendliche mit Druck und Drill zum Erfolg in Schule, Studium und Beruf antreiben. Viele fühlen sich dem nicht gewachsen. Manche verlassen nicht einmal mehr ihr Zimmer. Neue Hilfsangebote sollen den Betroffenen helfen, den Weg aus der Isolation zu finden. Das in Deutschland wohl beliebteste Auslandsmagazin bringt packende Reportagen, die dem Zuschauer nicht zuletzt bei der Orientierung über die aktuellen Ereignisse auf dem Globus helfen sollen. | |||||
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03/15/2026 6:15 pm |
Tagesschau-Nachrichten |
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| Das Wichtigste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Wissenschaft. Korrespondenten der ARD sorgen für schnelle und präzise News. Die Tagesschau-Ausgaben zur vollen Stunde werden teilweise mit Videotext-Untertiteln ausgestrahlt. | |||||
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03/15/2026 7:00 pm |
Tagesschau |
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| Die Nachrichten der ARD | |||||
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03/15/2026 7:15 pm |
Wem gehört der Osten? |
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| Tausende Betriebe und hunderttausende Wohnungen, Millionen Hektar Wald und Land, all das hatte die DDR einst als Volkseigentum deklariert. Mit dem Mauerfall kommt die schwierige Frage: Wem gehört im Osten eigentlich was und wem soll es in Zukunft gehören? Im größten Umverteilungsprozess des Nachkriegseuropa sind die Filetstücke im Osten schnell vergeben. Aber auch Seen und Flüsse, die Ufergrundstücke, Häfen, Schiffe, Brücken, Industrieflächen wie Werften, Deiche und das Wasser darin - all das muss jetzt teilweise neu bewertet werden, und auch, was davon überhaupt zum Verkauf steht. Im Fall der Elbe ist eines sofort klar: Die knapp 500 ostdeutschen Elbe-Kilometer werden Bundeswasserstraße. Der Flusskörper von Ufer zu Ufer gehört seit 1990 dem Bund. Was allerdings aus dem weitestgehend naturnah belassenen Strom werden soll, darüber streiten sich seither Binnenschiffer, Hafenbetreiber, Wirtschaftsverbände und Verkehrsexperten mit Natur,- und Umweltschützern auf allen Ebenen. Noch 1989 gehörte die Elbe zu den meist befahrenen Flüssen Europas. Obwohl seither hunderte Millionen Euro in Sanierung und Ausbau der Bundeswasserstraße und der ostdeutschen Häfen fließen, verliert der Elbe-Schiffsverkehr fortwährend an Bedeutung. Auf der anderen Seite kommen jedes Jahr mehr Touristen an die Elbe, um die intakten Naturlandschaften zu genießen. Vor der Wende gilt die Elbe noch als dreckigster Fluss Europas und hat wenig schmeichelhafte Beinamen: Giftbrühe, Kloake, chemische Reinigung. Pflanzen sterben in der Elbe und Fische verenden damals tonnenweise. Heute gibt es hier wieder 45 verschiedene Fischarten. Fischereimeister Gernot Quaschny aus Havelberg hat 30 Elbe-Kilometer und etliche Binnengewässer in Elbnähe gepachtet. Seine Fische landen heute wieder an den Fisch-Verkaufstresen in Sachsen- Anhalt. Das Wunder der Elbe: So nennen es noch heute viele Naturschützer. Denn nach dem Ende der ostdeutschen Chemie-Industrie erholte sich die Elbe schnell wieder und erreicht heute vielerorts Badewasser-Qualität. Viele Unternehmen am und auf dem Fluss leben heute von den Touristen. Bernd Frenzel macht sich schon 1990 selbständig und betreibt seither in Pirna eine Fahrgastreederei. Sein erstes Schiff kaufte er schon 1980 für 3000 DDR-Mark von einem Schrotthändler. Erst zehn Jahre später, nach der deutschen Einheit, kann er den Dampfer für 300.000 D-Mark sanieren und stellt ihn 1991 wieder in Dienst. Knapp 20 Jahre pendelt er mit seiner "Sachsenwald" im Elbtal der sächsischen Schweiz zwischen Pirna und dem tschechischen Decín. Doch nach mehreren Dürrejahren ist die Elbe zu flach geworden. Heute fährt Frenzel mit zwei dieselgetriebenen, flachgehenden Motor-Schiffen die Touristen durch die sächsische Schweiz und wartet auf bessere Zeiten für seinen Dampfer. Marko Knuth kaufte 1996 die Elbfähre in Rogätz zwischen Magdeburg und Tangermünde und hat mit ihr auch das Rogätzer Elbe-Fährrecht erworben, vergeben schon vor 600 Jahren an der damals regional bedeutenden Handelsstraße. Ein Fährrecht gilt auch heute noch bei Banken als Sicherheit. Knuth investiert und stellt 2002 für 1,2 Millionen Euro eine neue Fähre in Dienst und pachtet Uferflächen für einen neuen Anleger. Marko Knuth ist heute der einzige private Fährunternehmer an der Elbe in Sachsen-Anhalt. 80 Mal pendelt der ehemalige Binnenschiffer täglich von Ufer zu Ufer und hat sein Glück an der Elbe gefunden. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung sagen sich mancherorts Fuchs und Hase gute Nacht und viele Natur-Landschaften rauben Besuchern den Atem. Längst sind sich aber viele noch uneinig, wie es mit dem Strom weitergehen soll, an den Ufern und auf dem Fluss, der niemandem gehört und doch allen zugleich. Film von Lutz Hofmann | |||||
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03/15/2026 8:00 pm |
Tagesschau |
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| Die Nachrichten der ARD | |||||
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03/15/2026 8:02 pm |
Die Elbe |
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| In weiten Bögen fließt die Elbe im Südosten ins Hamburger Gebiet. Sie umrundet das Zollenspieker Fährhaus, das älteste Baudenkmal der Freien und Hansestadt, und bildet die Grenze zu Niedersachsen. Seit Jahrhunderten können Reisende an dieser Stelle über den Strom setzen, bis heute ist die Fähre eine viel genutzte Möglichkeit, um den Fluss zu überqueren. Und das Fährhaus ist seit einigen Jahren nicht nur viel frequentiertes Ausflugsziel für Radler, Motorradfahrer und Touristen, sondern auch Tagungsort und Hotel: mit Blick auf die Elbe aus jedem Zimmer. In ihrem weiteren Verlauf windet sich die Elbe vorbei an den Vier- und Marschlanden. Geprägt von Feldern, Wiesen und Weiden ist die Region die "Gemüsekammer" Hamburgs. Hier steht auch ein uralter Bauernhof, der Hof Eggers. Als einer der Ersten hat Bauer Georg Eggers Anfang der 1990er-Jahre auf ökologische Landwirtschaft umgestellt. Das Futter für die Rinderherde bauen er und sein Nachfolger selbst an. Störche kommen jedes Jahr zum Brüten auf den Hof. Das Brot wird im Holzofen gebacken. Gleich nebenan drehen sich die Flügel der Riepenburger Mühle. Schon im Mittelalter wurde hier das Getreide von den umliegenden Bauern gemahlen. Bis heute funktioniert die Museumsmühle einwandfrei. Regelmäßig demonstriert Hobby-Müller Axel Strunge, wie Weizen und Roggen gemahlen werden. Was auf den ersten Blick nach Idylle aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen jedoch als schwer angeschlagen. Unter der schönen Oberfläche der Elbe hat sich in den vergangenen Jahren eine Tragödie abgespielt. Gab es früher Fisch im Überfluss, ist der Bestand heute dramatisch zurückgegangen. Fischer Wilhelm Grube legt seit 50 Jahren seine Netze und Reusen in der Elbe aus. Schon lange sind die Fänge nicht mehr ausreichend, der einstige Fischreichtum schwindet. Die Gründe dafür, sagt er, sind die immer neuen Vertiefungen der Elbe und das permanente Ausbaggern sowie die fehlenden Überschwemmungsgebiete. Sauerstofflöcher sind die Folge und das Fischsterben. Weiter die Elbe entlang Richtung Stadt hat sich auf einem ehemaligen Zollponton unweit der Elbbrücken ganz neues Leben entwickelt. Das schwimmende Café Entenwerder1 ist zu einem Magneten geworden in diesem Teil des Hafens. Lange vergessen, kommen heute nicht nur Insider zu diesem Ort und genießen den Blick auf Schiffe, Werften und Hafenindustrie. Und schließlich steht am Ende der Reise entlang der Elbe mitten in Hamburg das neue Musikhaus: die Elbphilharmonie. Im Sommer werden Konzerte aus dem Großen Saal live auf den Vorplatz übertragen. Tausende Menschen genießen dann an lauen Abenden Musik der Spitzenklasse, so wie beim Auftritt des European Union Youth Orchestra. Über 100 junge Musikerinnen und Musiker haben das Publikum im Saal und draußen vor der Tür mit klassischer Musik und ihrer Spielfreude begeistert. Film von Veit Bentlage Film von Veit Bentlage | |||||
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03/15/2026 9:02 pm |
Bericht aus Berlin |
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| Das Magazin zur Bundespolitik - immer sonntags 18.00 Uhr aus dem ARD-Hauptstadtstudio | |||||
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03/15/2026 9:32 pm |
Extra |
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| Extra wird täglich aktuell im Programm von tagesschau24 eingesetzt. Extra schließt Lücken und informiert den Zuschauer in kurzen aktuellen Filmen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Extra gibt es nur bei tagesschau24. | |||||
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03/15/2026 9:45 pm |
Tagesthemen |
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| Die Tagesthemen vermitteln ergänzende Informationen zu den tagesaktuellen Ereignissen und zeigen Zusammenhänge und Hintergründe. | |||||
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03/15/2026 10:05 pm |
Weltspiegel |
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| * Libanon: Mitten im Krieg Der Libanon steckt in einem neuen Krieg: Mittlerweile sind etwa 750.000 Menschen im eigenen Land vertrieben und suchen Sicherheit in der Hauptstadt sowie in anderen Teilen des Landes. Der Staat, der selbst kaum funktionsfähig ist, ist dabei auf die Hilfe von Freiwilligen angewiesen, um diese Herausforderung zu bewältigen. Verschiedene Hilfsorganisationen entsenden Ärzte in Notunterkünfte, um zumindest ein Mindestmaß an medizinischer Versorgung sicherzustellen. Die Menschen im Land sind kriegsmüde und hoffen auf ein baldiges Ende der Kämpfe zwischen der Hisbollah und der israelischen Armee – ein Ende, das derzeit noch nicht absehbar ist. * USA: Bröckelt Trumps MAGA-Lager? Präsident Trump ist angetreten mit dem Versprechen, Kriege zu beenden und keine neuen zu beginnen, und mit dem Versprechen, Preise für Verbraucher zu senken. Beides war zentral für seinen Wahlerfolg. Beides hat er aus Sicht von Kritikern gebrochen – auch von solchen aus seinem MAGA-Lager. Mehrere konservative Podcaster und ehemalige Verbündete wie Steve Bannon oder Tucker Carlson üben öffentlich Kritik, sagen, das sei nicht MAGA. Trump hält ihnen entgegen: „MAGA ist Trump“ und verkauft den Militärschlag als unbedingt im Interesse der USA. Doch wie ist die Stimmung an der Basis? Wendet die sich von Trump ab oder steht sie weiter in großer Treue zu ihrem Präsidenten? * Lettland: Russische Parallelwelten? In Lettland leben rund 450.000 Menschen mit russischen Wurzeln, Menschen wie Wladimir Gilis. Doch obwohl er bereits seit 50 Jahren in Riga lebt, spricht er kein einziges Wort Lettisch. Das baltische Land will das nicht länger hinnehmen. Seit 2024 fordert ein Gesetz: Wer dauerhaft in Lettland leben möchte, muss nachweisen, dass er die Landessprache kann. Wer den Sprachtest nicht schafft, dem droht die Ausweisung. Das Gesetz zielt insbesondere auf die russische Minderheit im Land. Nationalkonservative Politiker wie Edvīns Šnore verteidigen den Kurs: Lettland könne die russischen Parallelwelten im Land nicht länger hinnehmen. Für den 73-jährigen Gilis bedeutet das dreimal die Woche Sprachschule. Den ersten Test hat er nicht geschafft. Nun wird wohl die nächste Prüfung darüber entscheiden, ob er bleiben darf oder nicht. * Frankreich: Die ungeliebten Flüchtlinge von Dünkirchen Sie leben in billigen Zelten im Morast – und Frankreich wäre sie am liebsten los: Tausende Flüchtlinge zieht es jedes Jahr an die französische Kanalküste, weil sie ihr Glück in Großbritannien versuchen wollen. In billigen Schlauchbooten holen die Schlepper sie ab – mindestens 29 sind im letzten Jahr ertrunken. Die Menschen zwischen Dünkirchen und Boulogne-sur-Mer haben von den vielen Flüchtlingen vor ihrer Haustür meist die Nase voll. Anders Pascaline und Claire von der Organisation Salam: Sie opfern ihre Freizeit, um den Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten wenigstens mit Nahrung und etwas Kleidung zu helfen. Doch sie wissen, dass die Stimmung in ihrer Region längst kippt: Der rechtsnationale Rassemblement National ist bei den am Sonntag in ganz Frankreich anstehenden Kommunalwahlen auf dem Vormarsch. * Thailand: Seltene Erden gegen Menschen Seltene Erden stecken in Smartphones, Elektromotoren und Batterien – und mit der steigenden Nachfrage wächst auch der Abbau dieser Rohstoffe. Ein großer Teil der weltweit gehandelten Seltenen Erden stammt aus Myanmar, wo im Mekong-Becken zahlreiche Minen betrieben werden, viele davon von chinesischen Unternehmen. Doch der Abbau hat Folgen über die Landesgrenzen hinaus. Im Grenzgebiet zu Thailand klagen Anwohner über verschmutzte Flüsse, Schwermetalle in Fischen und Reis sowie gesundheitliche Beschwerden. Am Kok River in Nordthailand spürt Fischer Kob Kotkam die Veränderungen unmittelbar. Früher lebte er vom Fischfang im Fluss, heute bleiben die Netze oft leer: „Ich habe Angst vor den Chemikalien. Und Angst, dass ich hier nie wieder fischen kann.“ Dazu kommen auch Hautreizungen und starker Juckreiz, die er mit dem verschmutzten Wasser in Verbindung bringt. * Südkorea: Jugend in der Krise Die Popkultur Südkoreas feiert weltweit Erfolge. Doch die Jugend des Landes gerät zusehends in eine „Rückzugskrise“: etwa eine halbe Million junge Menschen gehen keiner Arbeit oder Ausbildung nach, haben keinen Abschluss oder kapseln sich ab von ihrer Umgebung. Der Grund dafür sind oft die hohen Erwartungen der Gesellschaft, die Jugendliche mit Druck und Drill zum Erfolg in Schule, Studium und Beruf antreiben. Viele fühlen sich dem nicht gewachsen. Manche verlassen nicht einmal mehr ihr Zimmer. Neue Hilfsangebote sollen den Betroffenen helfen, den Weg aus der Isolation zu finden. Das in Deutschland wohl beliebteste Auslandsmagazin bringt packende Reportagen, die dem Zuschauer nicht zuletzt bei der Orientierung über die aktuellen Ereignisse auf dem Globus helfen sollen. | |||||
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03/15/2026 10:50 pm |
Tagesschau vor 20 Jahren |
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03/15/2026 11:05 pm |
Wem gehört der Osten? |
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| Tausende Betriebe und hunderttausende Wohnungen, Millionen Hektar Wald und Land, all das hatte die DDR einst als Volkseigentum deklariert. Mit dem Mauerfall kommt die schwierige Frage: Wem gehört im Osten eigentlich was und wem soll es in Zukunft gehören? Im größten Umverteilungsprozess des Nachkriegseuropa sind die Filetstücke im Osten schnell vergeben. Aber auch Seen und Flüsse, die Ufergrundstücke, Häfen, Schiffe, Brücken, Industrieflächen wie Werften, Deiche und das Wasser darin - all das muss jetzt teilweise neu bewertet werden, und auch, was davon überhaupt zum Verkauf steht. Im Fall der Elbe ist eines sofort klar: Die knapp 500 ostdeutschen Elbe-Kilometer werden Bundeswasserstraße. Der Flusskörper von Ufer zu Ufer gehört seit 1990 dem Bund. Was allerdings aus dem weitestgehend naturnah belassenen Strom werden soll, darüber streiten sich seither Binnenschiffer, Hafenbetreiber, Wirtschaftsverbände und Verkehrsexperten mit Natur,- und Umweltschützern auf allen Ebenen. Noch 1989 gehörte die Elbe zu den meist befahrenen Flüssen Europas. Obwohl seither hunderte Millionen Euro in Sanierung und Ausbau der Bundeswasserstraße und der ostdeutschen Häfen fließen, verliert der Elbe-Schiffsverkehr fortwährend an Bedeutung. Auf der anderen Seite kommen jedes Jahr mehr Touristen an die Elbe, um die intakten Naturlandschaften zu genießen. Vor der Wende gilt die Elbe noch als dreckigster Fluss Europas und hat wenig schmeichelhafte Beinamen: Giftbrühe, Kloake, chemische Reinigung. Pflanzen sterben in der Elbe und Fische verenden damals tonnenweise. Heute gibt es hier wieder 45 verschiedene Fischarten. Fischereimeister Gernot Quaschny aus Havelberg hat 30 Elbe-Kilometer und etliche Binnengewässer in Elbnähe gepachtet. Seine Fische landen heute wieder an den Fisch-Verkaufstresen in Sachsen- Anhalt. Das Wunder der Elbe: So nennen es noch heute viele Naturschützer. Denn nach dem Ende der ostdeutschen Chemie-Industrie erholte sich die Elbe schnell wieder und erreicht heute vielerorts Badewasser-Qualität. Viele Unternehmen am und auf dem Fluss leben heute von den Touristen. Bernd Frenzel macht sich schon 1990 selbständig und betreibt seither in Pirna eine Fahrgastreederei. Sein erstes Schiff kaufte er schon 1980 für 3000 DDR-Mark von einem Schrotthändler. Erst zehn Jahre später, nach der deutschen Einheit, kann er den Dampfer für 300.000 D-Mark sanieren und stellt ihn 1991 wieder in Dienst. Knapp 20 Jahre pendelt er mit seiner "Sachsenwald" im Elbtal der sächsischen Schweiz zwischen Pirna und dem tschechischen Decín. Doch nach mehreren Dürrejahren ist die Elbe zu flach geworden. Heute fährt Frenzel mit zwei dieselgetriebenen, flachgehenden Motor-Schiffen die Touristen durch die sächsische Schweiz und wartet auf bessere Zeiten für seinen Dampfer. Marko Knuth kaufte 1996 die Elbfähre in Rogätz zwischen Magdeburg und Tangermünde und hat mit ihr auch das Rogätzer Elbe-Fährrecht erworben, vergeben schon vor 600 Jahren an der damals regional bedeutenden Handelsstraße. Ein Fährrecht gilt auch heute noch bei Banken als Sicherheit. Knuth investiert und stellt 2002 für 1,2 Millionen Euro eine neue Fähre in Dienst und pachtet Uferflächen für einen neuen Anleger. Marko Knuth ist heute der einzige private Fährunternehmer an der Elbe in Sachsen-Anhalt. 80 Mal pendelt der ehemalige Binnenschiffer täglich von Ufer zu Ufer und hat sein Glück an der Elbe gefunden. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung sagen sich mancherorts Fuchs und Hase gute Nacht und viele Natur-Landschaften rauben Besuchern den Atem. Längst sind sich aber viele noch uneinig, wie es mit dem Strom weitergehen soll, an den Ufern und auf dem Fluss, der niemandem gehört und doch allen zugleich. Film von Lutz Hofmann | |||||
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03/15/2026 11:50 pm |
Die Elbe |
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| In weiten Bögen fließt die Elbe im Südosten ins Hamburger Gebiet. Sie umrundet das Zollenspieker Fährhaus, das älteste Baudenkmal der Freien und Hansestadt, und bildet die Grenze zu Niedersachsen. Seit Jahrhunderten können Reisende an dieser Stelle über den Strom setzen, bis heute ist die Fähre eine viel genutzte Möglichkeit, um den Fluss zu überqueren. Und das Fährhaus ist seit einigen Jahren nicht nur viel frequentiertes Ausflugsziel für Radler, Motorradfahrer und Touristen, sondern auch Tagungsort und Hotel: mit Blick auf die Elbe aus jedem Zimmer. In ihrem weiteren Verlauf windet sich die Elbe vorbei an den Vier- und Marschlanden. Geprägt von Feldern, Wiesen und Weiden ist die Region die "Gemüsekammer" Hamburgs. Hier steht auch ein uralter Bauernhof, der Hof Eggers. Als einer der Ersten hat Bauer Georg Eggers Anfang der 1990er-Jahre auf ökologische Landwirtschaft umgestellt. Das Futter für die Rinderherde bauen er und sein Nachfolger selbst an. Störche kommen jedes Jahr zum Brüten auf den Hof. Das Brot wird im Holzofen gebacken. Gleich nebenan drehen sich die Flügel der Riepenburger Mühle. Schon im Mittelalter wurde hier das Getreide von den umliegenden Bauern gemahlen. Bis heute funktioniert die Museumsmühle einwandfrei. Regelmäßig demonstriert Hobby-Müller Axel Strunge, wie Weizen und Roggen gemahlen werden. Was auf den ersten Blick nach Idylle aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen jedoch als schwer angeschlagen. Unter der schönen Oberfläche der Elbe hat sich in den vergangenen Jahren eine Tragödie abgespielt. Gab es früher Fisch im Überfluss, ist der Bestand heute dramatisch zurückgegangen. Fischer Wilhelm Grube legt seit 50 Jahren seine Netze und Reusen in der Elbe aus. Schon lange sind die Fänge nicht mehr ausreichend, der einstige Fischreichtum schwindet. Die Gründe dafür, sagt er, sind die immer neuen Vertiefungen der Elbe und das permanente Ausbaggern sowie die fehlenden Überschwemmungsgebiete. Sauerstofflöcher sind die Folge und das Fischsterben. Weiter die Elbe entlang Richtung Stadt hat sich auf einem ehemaligen Zollponton unweit der Elbbrücken ganz neues Leben entwickelt. Das schwimmende Café Entenwerder1 ist zu einem Magneten geworden in diesem Teil des Hafens. Lange vergessen, kommen heute nicht nur Insider zu diesem Ort und genießen den Blick auf Schiffe, Werften und Hafenindustrie. Und schließlich steht am Ende der Reise entlang der Elbe mitten in Hamburg das neue Musikhaus: die Elbphilharmonie. Im Sommer werden Konzerte aus dem Großen Saal live auf den Vorplatz übertragen. Tausende Menschen genießen dann an lauen Abenden Musik der Spitzenklasse, so wie beim Auftritt des European Union Youth Orchestra. Über 100 junge Musikerinnen und Musiker haben das Publikum im Saal und draußen vor der Tür mit klassischer Musik und ihrer Spielfreude begeistert. Film von Veit Bentlage Film von Veit Bentlage | |||||
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03/16/2026 12:50 am |
Tagesschau |
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| Die Nachrichten der ARD | |||||
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03/16/2026 12:55 am |
internationaler frühschoppen |
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| Die traditionsreichste Talkrunde im deutschen Fernsehen. Seit der Erstsendung am 30. August 1953 heißt der Leitspruch: Sechs Journalisten/innen aus fünf Ländern diskutieren das wichtigste politische Thema der Woche. Der Internationale Frühschoppen setzt in der Themenwahl stets auf hohe Aktualität. Vor allem die Mischung aus deutschen Journalisten und ausländischen Korrespondenten mit ihrer zum Teil ganz speziellen Außenansicht der diskutierten Themen macht den einzigartigen Charakter der Sendung aus. | |||||
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03/16/2026 1:40 am |
Rumänien - zwischen Panzern und Pferdekarren |
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| „Ich habe keine Angst vor den Soldaten hier, sondern vor dem verrückten Putin!“, sagt Dorin Todoruţ. Der Rumäne lebt in Cincu, einem Dorf, das in den vergangenen Jahren zunehmend zur militärstrategischen Drehscheibe an der Ostflanke der NATO wurde. Am Rande des Dorfes sind derzeit rund eintausend Soldaten aus verschiedenen NATO-Staaten stationiert. Und es sollen noch mehr werden. Schon jetzt wird Cincu immer häufiger Zeuge großer Militärmanöver. | |||||
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03/16/2026 1:55 am |
Aktuelle Stunde |
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| Die Aktuelle Stunde ist das Nordrhein-Westfalen-Magazin im WDR-Fernsehen. Tagtäglich informiert sie über das aktuelle Geschehen im Land zwischen Rhein und Weser. | |||||
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03/16/2026 2:40 am |
Extra |
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| Extra wird täglich aktuell im Programm von tagesschau24 eingesetzt. Extra schließt Lücken und informiert den Zuschauer in kurzen aktuellen Filmen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Extra gibt es nur bei tagesschau24. | |||||
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03/16/2026 2:45 am |
Tagesschau-Nachrichten |
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| Das Wichtigste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Wissenschaft. Korrespondenten der ARD sorgen für schnelle und präzise News. Die Tagesschau-Ausgaben zur vollen Stunde werden teilweise mit Videotext-Untertiteln ausgestrahlt. | |||||
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03/16/2026 3:00 am |
rbb24 Brandenburg aktuell |
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| Die Nachrichtensendung täglich um 19.30 Uhr im rbb Fernsehen für das gesamte Bundesland Brandenburg. Mit Berichten aus Politik, Gesellschaft, Kultur und Sport. Das Wichtigste des Tages aus Brandenburg in 30 Minuten. | |||||
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03/16/2026 3:30 am |
buten un binnen mit sportblitz |
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| Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum. | |||||
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03/16/2026 4:00 am |
Tagesschau |
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| Die Nachrichten der ARD | |||||
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03/16/2026 4:02 am |
hessenschau |
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