Schedules
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04/15/2026 3:20 am |
Guyana - Der Weg des Jaguars |
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| Nicht nur hoch oben im üppigen Kronendach der Tropenwälder pulsiert das Leben. Guyana ist eine der artenreichsten Regionen der Erde. Im tropischen Klima Guyanas fällt mehr als doppelt so viel Regen wie in Deutschland. In diesem empfindlich aufeinander abgestimmten Zusammenspiel hunderttausender Arten können schon kleine Veränderungen eine verheerende Wirkung haben. Der Herrscher über diesen Dschungel ist der Jaguar. Marion Pöllmann und Rainer Bergomaz folgen mit einem Kamerateam seiner Fährte und entdecken dabei große und kleine Überraschungen in der grünen Wunderwelt, die voller Leben steckt. | |||||
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04/15/2026 4:20 am |
Kulturzeit |
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| Die Themen der "Kulturzeit" vom 14.04.2026: Jugendliche, Rüdiger Graf über die Spritkrise, Oper in Odessa, Film "Vier minus drei", Alexej Gerassimez. | |||||
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04/15/2026 5:00 am |
nano |
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| KI und Quantencomputer können beides: schützen und angreifen. Wie die neue KI "Mythos" von Anthropic: Sie erkennt Software-Sicherheitslücken, taugt aber auch als Cyberwaffe. | |||||
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04/15/2026 5:30 am |
Alpenpanorama |
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| "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort. | |||||
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04/15/2026 6:00 am |
ZIB |
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| Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse. | |||||
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04/15/2026 6:05 am |
Alpenpanorama |
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| "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort. | |||||
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04/15/2026 6:30 am |
ZIB |
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| Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse. | |||||
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04/15/2026 6:33 am |
Alpenpanorama |
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| "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort. | |||||
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04/15/2026 7:00 am |
ZIB |
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| Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse. | |||||
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04/15/2026 7:05 am |
Kulturzeit |
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| Die Themen der "Kulturzeit" vom 14.04.2026: Jugendliche, Rüdiger Graf über die Spritkrise, Oper in Odessa, Film "Vier minus drei", Alexej Gerassimez. | |||||
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04/15/2026 7:45 am |
nano |
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| KI und Quantencomputer können beides: schützen und angreifen. Wie die neue KI "Mythos" von Anthropic: Sie erkennt Software-Sicherheitslücken, taugt aber auch als Cyberwaffe. | |||||
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04/15/2026 8:20 am |
Die Rückkehr der Wölfe |
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| 70 Jahre lang vermehrte sich die Population der Wapiti-Rothirsche im US-amerikanischen Yellowstone-Nationalpark nahezu ungebremst. Ohne einen natürlichen Feind und trotz aller Versuche der Menschen, die Zunahme an Hirschen zu begrenzen, breiteten sich diese immer weiter aus und zerstörten weite Teile der Vegetation des Parks. Sie fraßen den Nationalpark buchstäblich kahl. Doch mit der gezielten Wiederansiedlung von 41 kanadischen Wölfen in den Jahren 1995 bis 1997 ereignete sich geradezu ein Wunder: Die Tiere brachten das natürliche Gleichgewicht in den Nationalpark zurück. Die Wölfe jagten die Wapitis und, was noch entscheidender war, sie beeinflussten das Verhalten der Hirsche, sodass diese sich aus Tälern und Schluchten zurückzogen. Das eigentlich Faszinierende daran: Durch die Anwesenheit der Wölfe reduzierte sich nicht nur die Population der Wapiti-Hirsche von 20.000 auf circa 7.000 Tiere, auch die Pflanzenwelt des Nationalparks erholte sich und es entstand neuer Lebensraum für andere Tierarten. Die Wissenschaftler und Experten sprechen bei diesem Phänomen von einer sogenannten trophischen Kaskade, einer Kettenreaktion, die durch die Veränderung der Nahrungskette innerhalb eines komplexen Ökosystems ausgelöst wird. Die Dokumentation „Die Rückkehr der Wölfe – Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark“ zeigt die erstaunlichen und dramatischen Folgen, die die Wiederansiedlung der Wölfe auf das gesamte Ökosystem des Nationalparks hat. Entgegen ihrem eigentlichen Ruf der gnadenlos tötenden Räuber sind die Wölfe Schöpfer neuen Lebens, die das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem wiederherstellen. Dokumentation von Jürgen Hansen und Simone Stripp | |||||
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04/15/2026 9:05 am |
Das Überleben der Langsamsten |
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| Schnelligkeit und Stärke gelten im Tierreich oft als entscheidende Überlebensstrategien. Doch die Natur beweist, dass es auch anders geht: Einige Tiere sind gerade durch ihre Langsamkeit erfolgreich. Ob Faultiere, Schildkröten, Schnecken oder Manatis - sie alle haben sich auf einzigartige Weise an ihre Umgebung angepasst. Um in einer Welt voller Gefahren zu bestehen, nutzen sie spezielle Fähigkeiten. Statt Geschwindigkeit, setzen einige dieser Tiere beispielsweise auf einen besonders geringen Energieverbrauch. Dieser ermöglicht es ihnen, mit wenigen Ressourcen auszukommen. Andere wiederum schützen sich vor Feinden durch eine spezielle Tarnung oder geschicktes Verhalten. Ihre faszinierenden Anpassungen geben Einblicke in eine oft übersehene Seite der Natur und zeigen, dass es nicht immer die Schnellsten sind, die sich durchsetzen. Beeindruckende Aufnahmen aus natürlichen Lebensräumen und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse beleuchten, warum Langsamkeit in vielen Fällen ein evolutionärer Vorteil sein kann. Expertinnen und Experten erklären, wie diese Tiere ihre Umwelt wahrnehmen, welchen Herausforderungen sie sich stellen müssen und warum sie trotz oder gerade wegen ihrer gemächlichen Lebensweise so erfolgreich sind. „Das Überleben der Langsamsten“ eröffnet neue Perspektiven auf die Tierwelt und lädt dazu ein, vermeintlich unscheinbare Lebewesen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. | |||||
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04/15/2026 9:50 am |
Kochstories: Hessens jüngster Sternekoch |
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| Martin Weghofer, Küchenchef im "Main Tower Restaurant" in Frankfurt, hat sich mit 24 Jahren einen Michelin-Stern erkocht. Hessens jüngster Sternekoch steht für einen Generationenwechsel. Vorbei sind die Zeiten mit rauen Tönen in der Küche und mit harten Arbeitszeiten: Zusammen mit seinem Team kreiert er im harmonischen Miteinander erstklassige, saisonal wechselnde Menükreationen, die Gäste und Kritiker begeistern. Mit Kreativität und Leidenschaft das perfekte Essen zaubern, das soll auch in Zukunft der Garant für eine Küche auf Sterneniveau sein. Film von Tanja Höschele; Erstsendung 16.10.2022 | |||||
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04/15/2026 10:20 am |
Servicezeit |
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| Themen: Vollkornmehl im Check: So gesund ist Brot wirklich [00:23Min.] | Omega-3-Trend Leinöl: Wundermittel oder überschätzt? [05:50Min.] | Einen Platten auf der Radtour: So wechselst du deinen Schlauch selbst [14:12Min.] | Tresore für zuhause - wie sicher sind sie? [20:16Min.] | |||||
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04/15/2026 10:50 am |
freizeit |
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| Mit einem Schnitzel und einer Halben Bier ein bisserl mitretten - das ist die Mission vom Schmidt Max. Unterwegs mit dem Radl besucht er drei Dorfwirtschaften, die alle durch besonderes Engagement überleben. | |||||
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04/15/2026 11:20 am |
Umbrien - Herz und Seele Italiens |
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| Umbrien ist das grüne Herz Italiens. Die kleine Schwester der Toskana ist nicht so berühmt wie die benachbarte Region, doch umso mehr eine reizvolle Entdeckung. Ein einzigartiges Kultur- und Naturerbe mit Städten wie Perugia und Assisi, mit mittelalterlichen Traditionen und grandiosen, endlosen Hügellandschaften. Im Herzen Umbriens liegt Foligno. Hier trainieren Lorenzo Paci und Elisabetta Maggi Leoncilli das ganze Jahr lang ihre Pferde, um das mittelalterliche Reitturnier "Giostra della Quintana" zu gewinnen. | |||||
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04/15/2026 11:20 am |
Umbrien - Herz und Seele Italiens |
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| Umbrien ist das grüne Herz Italiens. Die kleine Schwester der Toskana ist nicht so berühmt wie die benachbarte Region, doch umso mehr eine reizvolle Entdeckung. Ein einzigartiges Kultur- und Naturerbe mit Städten wie Perugia und Assisi, mit mittelalterlichen Traditionen und grandiosen, endlosen Hügellandschaften. Im Herzen Umbriens liegt Foligno. Hier trainieren Lorenzo Paci und Elisabetta Maggi Leoncilli das ganze Jahr lang ihre Pferde, um das mittelalterliche Reitturnier "Giostra della Quintana" zu gewinnen. | |||||
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04/15/2026 12:05 pm |
Inseln Italiens: Pantelleria |
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| Pantelleria ist ein schlafender Vulkan, wobei der letzte Ausbruch schon weit zurückliegt. Aber es dampft, brodelt und blubbert immer noch überall auf der Insel. Die Insel ist Italiens nächstgelegenes Stück Erde zu Afrika. Die hier siedelnden Araber nannten die Insel einst die "Tochter des Windes". Die Bezeichnung kommt nicht von ungefähr, fegen doch der kalte Mistral und der heiße Scirocco abwechselnd über Pantelleria hinweg. Die Gärten, nicht selten in Terrassen angelegt, schützen die knapp 8.000 Bewohner mit Mauern aus Lavagestein. Viele davon hat Pietro Di Malta gebaut. Sein Vorname ist Familientradition und ganz bewusst gewählt. Pietro bedeutet: Stein. Schon seine Urgroßeltern nannten sich "Pirriatri", also die, die sich auf die Arbeit mit Stein spezialisiert hatten. Das eine ist sein angeborenes Talent, wie er es beschreibt, das Apnoetauchen und die Harpunenjagd sind seine Leidenschaften. Er ist vor den Klippen der Insel regelmäßig auf der Jagd nach den typischen Mittelmeerfischen. Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Pantelleria ist der Specchio di Venere, der "Spiegel der Venus". Dieser nach Schwefel riechende türkisfarbene Binnensee ist vor 16.000 Jahren entstanden, als ein großer Bereich eines Vulkans in sich zusammenstürzte. An vielen Stellen quillt Schwefelwasser mit einer Temperatur von bis zu 50 Grad Celsius aus dem Grund heraus. Beliebt ist der See vor allem für Schlammbäder. Pantellerias Küsten bieten steile Klippen und vom Wind gepeitschte Natur. Nichts, was die meisten Touristen anzieht. Die, die auf die Insel kommen, wollen Geschichte und Natur pur. | |||||
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04/15/2026 12:50 pm |
Inseln Italiens: Toskanischer Archipel |
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| Im größten Meeresschutzgebiet Europas liegt der Toskanische Archipel, zu dem die Inseln Elba, Montecristo und Capraia gehören. Auch große Landflächen stehen unter Schutz und sind als Nationalpark ausgewiesen. Elba, die größte und bekannteste Insel des Archipels, wird vor allem als Urlaubsinsel geschätzt. Dabei galt die Insel bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs wegen ihrer reichen Eisenerzvorkommen als das Ruhrgebiet Europas. Als der Bergbau nicht mehr rentabel war, wurde er vom Tourismus abgelöst. Dabei hat die Insel weit mehr zu bieten als glasklares Wasser und lange Strände: eine reiche Geschichte, denn schon den Etruskern war Elba bekannt, dann kamen die Römer, die Medici und schließlich Napoleon. Und die Tier- und Pflanzenwelt ist vielseitig. Montecristo wurde durch den Roman "Der Graf von Monte Christo" weltberühmt. 63 Kilometer vom italienischen Festland entfernt ragt das menschenleere Inselchen wie ein steiler Granitfelsen aus dem Wasser. Allein Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen ist der Zutritt erlaubt. Nur hier lebt die Montecristo-Ziege und die giftigste Schlange Europas, die Montecristo-Viper. Dazu kommt eine Vielzahl an endemischen Reptilien, Schnecken und Pflanzen. Die Insel Capraia hat eine ganz besondere Pflanzenwelt, bedingt durch die Entfernung zum Kontinent und die Lage mitten im Mittelmeer. Über 400 Pflanzenarten wachsen hier, mehr als die Insel Einwohner hat. Hier bleibt nur, wer sich der Natur verbunden fühlt. | |||||
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04/15/2026 1:30 pm |
Inseln Italiens: Monte Isola |
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| Er ist der unbekannteste der norditalienischen Seen – der Iseo-See. Darin liegt Monte Isola, umgeben von einem bis zu 2.000 Meter hohen Bergpanorama. Die Insel ist nur rund fünf Quadratkilometer groß und wurde als einer der schönsten Orte Italiens ("Borghi più Belli d’Italia") ausgezeichnet. Auf der autofreien Insel herrscht eine zeitlose Atmosphäre. Hektik ist hier ein Fremdwort. Vier malerische Orte liegen am Seeufer, die ursprünglich Fischerorte waren. Heute gibt es noch 30 Berufsfischer, die vom Artenreichtum im klaren Bergsee leben. Hoch oben thront das Santuario, die Wallfahrtskirche der Madonna della Ceriola. Der Bischof von Brescia legte hier schon im 5. Jahrhundert den Grundstein für eine Kapelle, um die Gegend zu christianisieren. Etwa 17.000 Olivenbäume gibt es auf der Insel, die nördlichsten in ganz Italien. Das liegt am ganz besonders milden Mikroklima des Sees an den Ausläufern der Alpen. Es begünstigt auch den Weinanbau am südlichen Ufer. Der Franciacorta-Schaumwein, der in den 1960er Jahren hier kreiert wurde, ist heute weltweit begehrt. Auch der Bootsbau hat auf der Insel Tradition und lockte in den 1960er Jahren die internationale High Society an. Carlo Riva, dessen Großvater bereits 1842 die Werft am See aufgebaut hatte, designte die eleganten Sportboote aus Mahagoni. Sie wurden zum Statussymbol und zur Ikone des Dolce Vita. 2016 verband der Künstler Christo Monte Isola mit dem Ufer durch begehbare goldgelbe Schwimmstege. "The Floating Piers“"waren eine Sensation. Das Kunstprojekt lockte 1,2 Millionen Besucher an. Geblieben ist nur die Erinnerung daran. | |||||
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04/15/2026 2:15 pm |
Inseln Italiens: Sulcis Archipel |
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| Der Sulcis-Archipel liegt vor der Südwestküste Sardiniens. Er umfasst die Inseln Sant’Antioco, San Pietro und mehrere kleine, unbewohnte Inseln. Sant’Antioco ist die Hauptinsel des Archipels und die viertgrößte Italiens. Seit dem 5. Jahrtausend vor Christus ist die Insel besiedelt. Verschiedene Eroberer hinterließen ihre Spuren: Archäologische Funde und Grabstätten von Phöniziern, Karthagern und Römern können auf Sant’Antioco besichtigt werden. Nicht nur kulturell, auch landschaftlich hat die Insel einiges zu bieten: auf der einen Seite flache, lagunenartige Ufer, weite Salzwiesen, in denen der Rosaflamingo lebt, und wunderschöne Sandstrände. Auf der anderen Seite felsige und steile Küstenabschnitte. Unter Wasser erstreckt sich auf dem Meeresboden zwischen Sant’Antioco und Sardinien eine große Wiese aus Neptungras, eine Art Wald im Meer. In ihr lebt die größte Muschel des Mittelmeers: die vom Aussterben bedrohte Pinna nobilis. Die Gewinnung und Verarbeitung der Fäden aus der Pinna nobilis, Byssus oder Muschelseide genannt, hat auf Sant’Antioco eine jahrtausendealte Tradition. Auf der kleineren Insel San Pietro lebt der Großteil der über 6.000 Einwohner im Hafenstädtchen Carloforte, das zu einem der schönsten Orte Italiens gekürt wurde. Auf San Pietro findet immer noch die Mattanza, der traditionelle Thunfischfang, statt. Jedes Jahr im Frühjahr werden Tausende Rotflossen-Thunfische auf dem Weg zu ihren Laichgebieten mit dieser alten Fangmethode gefischt, mit großen Reusen, Muskelkraft und handwerklichem Geschick. Ein Highlight, dem viele Einheimische und Touristen beiwohnen. | |||||
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04/15/2026 3:00 pm |
Ligurien - Dolce Vita an der italienischen Riviera |
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| In Ligurien liegt einer der spektakulärsten Küstenabschnitte Italiens: Traumhafte Buchten, malerische Städte und Menschen, die Lust machen auf Urlaub und Dolce Vita. | |||||
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04/15/2026 4:30 pm |
nano |
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| NANO vom 15. April: Die Quantencomputer kommen. Und das hat Folgen: Denn sie können auch aufwendigste Verschlüsselungen in kurzer Zeit knacken. | |||||
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04/15/2026 5:00 pm |
heute |
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| Mit folgenden Themen: Wer profitiert vom 1000-Euro-Bonus?; Energiekrise trifft China; Sudan-Konferenz in Berlin; weiteren Nachrichten, dem Sport und dem Wetter. | |||||
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04/15/2026 5:18 pm |
3sat-Wetter |
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| 3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz. | |||||
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04/15/2026 5:20 pm |
Kulturzeit |
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| Die Themen der "Kulturzeit" vom 15.04.2026: Ofer Waldman über die Debatte um die Todesstrafe, Völkerrecht, Marina Abramović, Magazin "Strapazin". | |||||
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04/15/2026 6:00 pm |
Tagesschau |
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| 100 Jahre Lufthansa - begleitet von Warnstreiks bei Piloten und Kabinenpersonal, Weitere Kritik an geplanten Entlastungsmaßnahmen angesichts hoher Benzinpreise, Arbeitgeber kritisieren besonders die mögliche steuerfreie Einmalzahlung von Arbeitgebern an Arbeitnehmer, Förderprogramm für Ladestationen in Mehrfamilienhäusern, Linken-Vorstand van Aken will Vorstandsposten im Sommer abgeben, Konferenz nach drei Jahren Krieg im Sudan, EU stellt App zur Altersüberprüfung im Internet vor, Neuer Rettungsversuch für Wal in der Ostsee, Das Wetter | |||||
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04/15/2026 6:15 pm |
Das Geschäft mit dem Gold - Wer zahlt den Preis? |
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| Gold auf Rekordkurs: politische Instabilität, Inflationssorgen und geopolitische Spannungen kurbeln die Nachfrage an. "WeltWeit" zeigt, wer in diesem Geschäft den Preis bezahlt. | |||||
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04/15/2026 6:55 pm |
Bauruine statt Luxusresort |
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| In Österreich sind in den letzten Jahren unzählige Chaletdörfer und Apartmentresorts aus dem Boden geschossen. - Ein Film über Luxusresorts, Baustopps und die Angst vor Geisterdörfern. Immobilien galten als sichere Wertanlage, und Österreich war bei heimischen wie internationalen Investoren begehrt. In manchen Alpentälern und an beliebten Seen leben heute bereits mehr Zweitwohnsitzbesitzer als Einheimische. Viele wollten das nicht länger hinnehmen. Quer durchs Land regte sich Widerstand gegen immer neue Luxusprojekte, Protestbewegungen entstanden, einige Bundesländer verschärften ihre Gesetze. Reportage von Nora Zoglauer Erstsendung 29.01.2026 | |||||
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04/15/2026 7:45 pm |
Bezauberndes Venetien - Von Landvillen und Sommerresidenzen |
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| Die Villa Tiepolo Passi als typische Landvilla und die Villa dei Vescovi als ehemaliger Sommersitz der Bischöfe von Padua sind Schauplätze dieser Kurzdokumentation. | |||||
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04/15/2026 8:00 pm |
ZIB 2 |
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| Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen. | |||||
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04/15/2026 8:25 pm |
Blindspot |
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| Nach dem schweren Autounfall seiner Frau Anara sucht Max hinter den Hochglanzfassaden Frankfurts nach Antworten und gerät in eine Abwärtsspirale aus Intrigen. Anara ist komatös, aber am Leben. Die Polizei vermutet, dass ihr Wagen manipuliert wurde. Max verdächtigt seinen Kollegen Patrick, involviert zu sein. Das Team pitcht erfolgreich ihre Software an einen mächtigen Scheich. Der Mordversuch könnte auch Max gegolten haben, zudem wird er von einem bedrohlichen Fremden verflogt. Max wird von allen Seiten in die Enge getrieben - sogar der Scheich könnte Teil der Verschwörung sein. Saskia ist seine letzte Verbündete, aber sie muss Schadensbegrenzung betreiben, damit der Deal nicht auseinanderfällt. Alle Fäden scheinen in einem mysteriösen Club zusammenzulaufen und Max muss zu drastischen Maßnahmen greifen, um sein perfektes Leben zurückzugewinnen. | |||||
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04/15/2026 10:00 pm |
10 vor 10 |
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| "10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. | |||||
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04/15/2026 10:25 pm |
STÖCKL |
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| Die Moderatorin Barbara Stöckl steht für Kompetenz, Glaubwürdigkeit, Offenheit und Neugier. Sie sucht nicht die Konfrontation, sie entdeckt den Menschen hinter der Persönlichkeit. | |||||
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04/15/2026 11:25 pm |
Schloss Esterházy - Juwel am Neusiedler See |
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| In Fertöd, auf der ungarischen Seite des Neusiedler Sees, verbirgt sich ein echtes Barock-Juwel: das Schloss Esterházy. | |||||
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04/15/2026 11:55 pm |
Inseln Italiens: Sulcis Archipel |
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| Der Sulcis-Archipel liegt vor der Südwestküste Sardiniens. Er umfasst die Inseln Sant’Antioco, San Pietro und mehrere kleine, unbewohnte Inseln. Sant’Antioco ist die Hauptinsel des Archipels und die viertgrößte Italiens. Seit dem 5. Jahrtausend vor Christus ist die Insel besiedelt. Verschiedene Eroberer hinterließen ihre Spuren: Archäologische Funde und Grabstätten von Phöniziern, Karthagern und Römern können auf Sant’Antioco besichtigt werden. Nicht nur kulturell, auch landschaftlich hat die Insel einiges zu bieten: auf der einen Seite flache, lagunenartige Ufer, weite Salzwiesen, in denen der Rosaflamingo lebt, und wunderschöne Sandstrände. Auf der anderen Seite felsige und steile Küstenabschnitte. Unter Wasser erstreckt sich auf dem Meeresboden zwischen Sant’Antioco und Sardinien eine große Wiese aus Neptungras, eine Art Wald im Meer. In ihr lebt die größte Muschel des Mittelmeers: die vom Aussterben bedrohte Pinna nobilis. Die Gewinnung und Verarbeitung der Fäden aus der Pinna nobilis, Byssus oder Muschelseide genannt, hat auf Sant’Antioco eine jahrtausendealte Tradition. Auf der kleineren Insel San Pietro lebt der Großteil der über 6.000 Einwohner im Hafenstädtchen Carloforte, das zu einem der schönsten Orte Italiens gekürt wurde. Auf San Pietro findet immer noch die Mattanza, der traditionelle Thunfischfang, statt. Jedes Jahr im Frühjahr werden Tausende Rotflossen-Thunfische auf dem Weg zu ihren Laichgebieten mit dieser alten Fangmethode gefischt, mit großen Reusen, Muskelkraft und handwerklichem Geschick. Ein Highlight, dem viele Einheimische und Touristen beiwohnen. | |||||
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04/16/2026 12:35 am |
Inseln Italiens: Monte Isola |
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| Er ist der unbekannteste der norditalienischen Seen – der Iseo-See. Darin liegt Monte Isola, umgeben von einem bis zu 2.000 Meter hohen Bergpanorama. Die Insel ist nur rund fünf Quadratkilometer groß und wurde als einer der schönsten Orte Italiens ("Borghi più Belli d’Italia") ausgezeichnet. Auf der autofreien Insel herrscht eine zeitlose Atmosphäre. Hektik ist hier ein Fremdwort. Vier malerische Orte liegen am Seeufer, die ursprünglich Fischerorte waren. Heute gibt es noch 30 Berufsfischer, die vom Artenreichtum im klaren Bergsee leben. Hoch oben thront das Santuario, die Wallfahrtskirche der Madonna della Ceriola. Der Bischof von Brescia legte hier schon im 5. Jahrhundert den Grundstein für eine Kapelle, um die Gegend zu christianisieren. Etwa 17.000 Olivenbäume gibt es auf der Insel, die nördlichsten in ganz Italien. Das liegt am ganz besonders milden Mikroklima des Sees an den Ausläufern der Alpen. Es begünstigt auch den Weinanbau am südlichen Ufer. Der Franciacorta-Schaumwein, der in den 1960er Jahren hier kreiert wurde, ist heute weltweit begehrt. Auch der Bootsbau hat auf der Insel Tradition und lockte in den 1960er Jahren die internationale High Society an. Carlo Riva, dessen Großvater bereits 1842 die Werft am See aufgebaut hatte, designte die eleganten Sportboote aus Mahagoni. Sie wurden zum Statussymbol und zur Ikone des Dolce Vita. 2016 verband der Künstler Christo Monte Isola mit dem Ufer durch begehbare goldgelbe Schwimmstege. "The Floating Piers“"waren eine Sensation. Das Kunstprojekt lockte 1,2 Millionen Besucher an. Geblieben ist nur die Erinnerung daran. | |||||
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04/16/2026 1:20 am |
Inseln Italiens: Toskanischer Archipel |
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| Im größten Meeresschutzgebiet Europas liegt der Toskanische Archipel, zu dem die Inseln Elba, Montecristo und Capraia gehören. Auch große Landflächen stehen unter Schutz und sind als Nationalpark ausgewiesen. Elba, die größte und bekannteste Insel des Archipels, wird vor allem als Urlaubsinsel geschätzt. Dabei galt die Insel bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs wegen ihrer reichen Eisenerzvorkommen als das Ruhrgebiet Europas. Als der Bergbau nicht mehr rentabel war, wurde er vom Tourismus abgelöst. Dabei hat die Insel weit mehr zu bieten als glasklares Wasser und lange Strände: eine reiche Geschichte, denn schon den Etruskern war Elba bekannt, dann kamen die Römer, die Medici und schließlich Napoleon. Und die Tier- und Pflanzenwelt ist vielseitig. Montecristo wurde durch den Roman "Der Graf von Monte Christo" weltberühmt. 63 Kilometer vom italienischen Festland entfernt ragt das menschenleere Inselchen wie ein steiler Granitfelsen aus dem Wasser. Allein Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen ist der Zutritt erlaubt. Nur hier lebt die Montecristo-Ziege und die giftigste Schlange Europas, die Montecristo-Viper. Dazu kommt eine Vielzahl an endemischen Reptilien, Schnecken und Pflanzen. Die Insel Capraia hat eine ganz besondere Pflanzenwelt, bedingt durch die Entfernung zum Kontinent und die Lage mitten im Mittelmeer. Über 400 Pflanzenarten wachsen hier, mehr als die Insel Einwohner hat. Hier bleibt nur, wer sich der Natur verbunden fühlt. | |||||
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04/16/2026 2:05 am |
Inseln Italiens: Pantelleria |
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| Pantelleria ist ein schlafender Vulkan, wobei der letzte Ausbruch schon weit zurückliegt. Aber es dampft, brodelt und blubbert immer noch überall auf der Insel. Die Insel ist Italiens nächstgelegenes Stück Erde zu Afrika. Die hier siedelnden Araber nannten die Insel einst die "Tochter des Windes". Die Bezeichnung kommt nicht von ungefähr, fegen doch der kalte Mistral und der heiße Scirocco abwechselnd über Pantelleria hinweg. Die Gärten, nicht selten in Terrassen angelegt, schützen die knapp 8.000 Bewohner mit Mauern aus Lavagestein. Viele davon hat Pietro Di Malta gebaut. Sein Vorname ist Familientradition und ganz bewusst gewählt. Pietro bedeutet: Stein. Schon seine Urgroßeltern nannten sich "Pirriatri", also die, die sich auf die Arbeit mit Stein spezialisiert hatten. Das eine ist sein angeborenes Talent, wie er es beschreibt, das Apnoetauchen und die Harpunenjagd sind seine Leidenschaften. Er ist vor den Klippen der Insel regelmäßig auf der Jagd nach den typischen Mittelmeerfischen. Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Pantelleria ist der Specchio di Venere, der "Spiegel der Venus". Dieser nach Schwefel riechende türkisfarbene Binnensee ist vor 16.000 Jahren entstanden, als ein großer Bereich eines Vulkans in sich zusammenstürzte. An vielen Stellen quillt Schwefelwasser mit einer Temperatur von bis zu 50 Grad Celsius aus dem Grund heraus. Beliebt ist der See vor allem für Schlammbäder. Pantellerias Küsten bieten steile Klippen und vom Wind gepeitschte Natur. Nichts, was die meisten Touristen anzieht. Die, die auf die Insel kommen, wollen Geschichte und Natur pur. | |||||
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04/16/2026 2:45 am |
Umbrien - Herz und Seele Italiens |
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| Umbrien ist das grüne Herz Italiens. Die kleine Schwester der Toskana ist nicht so berühmt wie die benachbarte Region, doch umso mehr eine reizvolle Entdeckung. Ein einzigartiges Kultur- und Naturerbe mit Städten wie Perugia und Assisi, mit mittelalterlichen Traditionen und grandiosen, endlosen Hügellandschaften. Im Herzen Umbriens liegt Foligno. Hier trainieren Lorenzo Paci und Elisabetta Maggi Leoncilli das ganze Jahr lang ihre Pferde, um das mittelalterliche Reitturnier "Giostra della Quintana" zu gewinnen. | |||||
