Schedules
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05/20/2026 3:00 am |
Trance - Die Heilkraft der inneren Reise |
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| Schon seit Tausenden Jahren nutzen Menschen Trance, um Körper und Geist zu heilen. Trance reicht bis in die frühesten menschlichen Kulturen zurück und durchzieht sämtliche Gesellschaften und Epochen. Herbeigeführt mittels Psychedelika oder anderer Techniken, ist Trance eine intensive vorübergehende Veränderung des Bewusstseins und ermöglicht den Eintritt in andere Wirklichkeitsebenen. Aber was genau spielt sich während dieser Erfahrung des Losgelöstseins vom eigenen Körper im Gehirn ab? Und wie kann sie der geistigen Gesundheit zuträglich sein? Heutzutage interessieren sich Forschende aus aller Welt für das Phänomen. Die Neurowissenschaft hat gerade erst damit begonnen, das therapeutische Potenzial von Trance zu erfassen. Ihre bahnbrechende Entdeckung: Im Trancezustand erhöht sich die Plastizität des Gehirns; einerseits entstehen neue neuronale Verknüpfungen, andererseits werden weniger genutzte Schaltkreise reaktiviert. Der Patient gewinnt dadurch eine neue Perspektive auf sein Leben und kann deshalb bestimmte psychische Erkrankungen besser überwinden. Als echtes therapeutisches Versprechen wird Trance dabei vor allem mit Blick auf die Behandlung von Depressionen und Suchterkrankungen untersucht. | |||||
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05/20/2026 3:55 am |
360° Reportage |
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| Der Lebensraum von Orang-Utans schwindet, auch in Indonesien. Jagd und Wildtierhandel bringen Tod und Leid in ihren Lebensraum. Nur mit viel Glück gelangen die kleinsten und hilflosesten Opfer in die Fürsorge einer Auffangstation wie die der Borneo Orang-Utan Survival Foundation in Nyaru Menteng. Hier wird den Orang-Utan-Waisenkindern Fürsorge und Aufmerksamkeit zuteil. Ursulae ist schwer gefordert: Die Mitarbeiterin des Waldkindergartens im indonesischen Nyaru Menteng ist mit zwei ihrer Schützlinge unterwegs, um ihnen das Leben im Regenwald beizubringen. Selfie und Nia sind Orang-Utan-Waisen, die von der Nichtregierungsorganisation Borneo Orangutan Survival Foundation (BOSF) krank und unterernährt aus Privathaushalten gerettet wurden. Die Organisation bemüht sich seit Jahren darum, Waisen wie diese beiden nach der Rettung auf ein Leben in der Natur vorzubereiten. Eine Arbeit, die Jahre dauert - denn nach uns Menschen pflegen Orang-Utans die längste Bindung zu ihren Nachkommen: Bis zu neun Jahre verbringen die Mütter mit ihrem Nachwuchs, bevor sie diesen in die Selbstständigkeit entlassen. In dieser Zeit bringen sie ihren Jungen alles bei, was sie wissen müssen, um zu überleben. Eine Aufgabe, die nun die Mitarbeitenden der Auffangstation übernehmen. Um jedem Alter gerecht zu werden, ist die Aufzucht der jungen Menschenaffen in mehrere Teile gegliedert - in einen Kindergarten, eine Schule und einen anschließenden mehrjährigen Aufenthalt auf sogenannten Vorauswilderungsinseln. Erst wenn sie all diese Stationen durchlaufen haben, sind die jungen Tiere bereit, in ihre ursprüngliche Heimat, die Wildnis, zurückzukehren. Seit Bestehen der Auffangstation in Nyaru Menteng erlangten mehr als 800 Orang-Utans ihre uneingeschränkte Freiheit in einem der sicheren Waldschutzgebiete auf Borneo. Auch Selfie und Nia sollen eines Tages dorthin zurückgebracht werden. Und Ursulae wird sie auf diesem langen Weg ein gutes Stück begleiten. Farbenfreudige Geschichten, die das Leben schreibt. Reisen, Rituale und Feste mit Menschen aus aller Welt. | |||||
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05/20/2026 4:50 am |
Küchen der Welt |
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| (1): Die gastronomische Seite des Aubrac: Die Forelle Viele Menschen denken bei Aubrac und Zentralfrankreich eher an Berge und Weiden, dabei durchziehen zahlreiche Flüsse die Region. Sternekoch Sébastien Bras zeigt dem Journalisten Alexis Sarini, wie aus einer Forelle Haute Cuisine werden kann. Der Geograf und Ernährungswissenschaftler Pierre Raffard stellt die Fischbestände der Gegend vor, spricht mit dem Guide Michelin über Reifen, Sterne und Spitzengastronomie und erklärt, wie die Forelle angesichts der Probleme mit der Lachszucht gerade ein Comeback feiert. (2): Ein Biss'chen Heimat: Sarah, aus dem Aveyron in die USA Auf dem Markt in Brooklyn kauft Sarah neben Mangold noch weitere Zutaten. Sie möchte für ihre Gäste Farçous zubereiten, eine Art herzhaften Pfannkuchen. In den Straßen von Manhattan existieren zahlreiche Küchenwelten nebeneinander, aber Farçous schmecken für Sarah nach ihrer Heimat Aveyron und sind ihr ganz persönliches Comfort-Food. (3): Ran an die Töpfe! Appetit bekommen? Hier gibt es ein einfaches Forellen-Rezept, das sich leicht zubereiten lässt. ---------------------- Rezept: Aubrac-Forelle Zutaten für 4 Personen: 1 kleiner Bund Sauerampfer Essbare Blüten ½ Butternut-Kürbis 1/2 Zucchini 2 Scheiben Speck 100 ml weißer Essig 1 EL Zucker 1 Ei 2 hauchdünne Scheiben von jungem Kuhmilch-Tomme 1 Forelle Zubereitung: -Zucchini schälen und in hauchdünne Streifen schneiden. -200 ml Wasser mit Essig und Zucker aufkochen. Über die Zucchini gießen, abkühlen und ziehen lassen. -Butternut schälen, in feine „Spaghetti“ schneiden. Mit Olivenöl benetzen. -Speck ohne Fett in einer heißen Pfanne 2 Minuten knusprig anbraten und mit dem Pfannenwender zerteilen. Die Speckstücke auf Küchenpapier abtropfen lassen und kleinschneiden. -Forelle filetieren. Bei 70 °C ca. 15 Min. im Ofen garen (unten ein mit Wasser gefülltes Backblech einschieben). -Ei 6 Min. weich kochen. Pellen, in einen kleinen Topf geben und mit Wasser bedecken. Erhitzen und mit dem Stabmixer emulgieren. Sauerampfer hinzufügen und erneut durchpürieren. -Anrichten: Eine Schicht Sauerampferschaum, darauf das Forellenfilet, dann die Speckstückchen. Mit dem Käse bedecken und eine Minute unter dem Grill überbacken. Kürbisspaghetti und Zucchini-Pickles hinzugeben. Sofort genießen. | |||||
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05/20/2026 5:20 am |
Stadt Land Kunst |
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| * Bangkok: Die unkonventionellen Erzählungen einer spitzen Feder Rattawut Lapcharoensap schreibt über die Kämpfe und Sehnsüchte der Jugend von Bangkok. Der 1979 geborene Schriftsteller, der zwischen US-amerikanischer und thailändischer Kultur aufwuchs, lädt die Leser dazu ein, sein Land aus einer neuen, unvoreingenommenen Perspektive zu betrachten. In seiner ersten, auf Englisch verfassten Kurzgeschichtensammlung „Café Lovely“ ist Thailand nicht das idyllische Paradies westlicher Touristenträume, sondern ein von Korruption zerfressenes Land, in der Jugendliche lernen müssen, sich durchzuschlagen und mit den Klassenunterschieden zurechtzukommen. * Baskenland: Ein nationalistisches Pferd Das Pottok-Pony ist ein fester Teil der baskischen Identität. Erst verehrt, dann vernachlässigt oder als Tauschmittel verwendet, gehört das Pferdchen seit jeher zur wechselvollen Geschichte des baskischen Volks. Das Pottok-Pony ist durch und durch ein Kind der Berge: In der kargen, unwirtlichen Pyrenäenlandschaft werden die Tiere nicht über 1,30 Meter groß. Sie sind Spiegel der grimmigen Seele eines kämpferischen Volkes, das zwischen Frankreich und Spanien hin- und hergerissen ist. * Guatemala: Carmens Salat aus roten Bohnen In Antigua bereitet niemand die Piloyada Antigüeña besser zu als Carmen. Für diesen sättigenden Salat benötigt sie gekochte Kidneybohnen, in kleine Würfel geschnittene Tomaten und Zwiebeln, Knoblauch, Lorbeer und Thymian. Anschließend kommen Schweinefleisch, Hähnchen und Wurst dazu. Wenn das keine ordentliche Portion Eiweiß ist! * Kanaren: Die Insel, die nicht zu fassen war Ende des 15. Jahrhunderts war der Atlantische Ozean ein Ort für entdeckungshungrige Abenteurer. Vor der afrikanischen Küste suchten spanische Seefahrer nach der kleinen Kanareninsel San Borondón, die im Mittelalter von einem irischen Mönch gesichtet worden sein soll. Doch das Eiland entzieht sich bis heute hartnäckig den Blicken der Entdecker. Jeden Tag eine kleine Pause im Alltag: ARTE lädt täglich auf eine Reise an besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. | |||||
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05/20/2026 6:05 am |
Stadt Land Kunst |
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| (1): Portugal: Der Humor von Rafael Bordalo Pinheiro In Portugal findet man allerorts lustige Keramikfiguren, die auf Rafael Bordalo Pinheiro (1846–1905) zurückgehen. Zu den Schöpfungen des Keramikers und Karikaturisten gehören etwa Geschirr mit Kohlmotiv – eine Kult gewordene Hochform des Kitschs – und die Comicfigur Zé Povinho, mittlerweile ein Nationalsymbol. Aber das Werk des produktiven Künstlers ist viel umfassender und facettenreicher. Als politischer Zeichner begleitete Pinheiro die republikanischen Bewegungen und Umbrüche in seinem Land. (2): Grönland: Naturmuseum Eisberglandschaft In Kalaallit Nunaat, wie Grönland bei den Inuit genannt wird, ragen die Eisberge wie Märchenwesen empor. Die driftenden Riesen entstammen der 2.000 Meter dicken Eisschicht, die 80 Prozent der Insel überzieht. In diesem unwirtlichen Milieu sind die aus Süßwasser und Mineralien bestehenden Eisberge für jede Lebensform unverzichtbar und zudem Gegenstand von Mythen und Legenden. Seit über 100 Jahren gilt das blaue Eis der älteren Eisberge in der Wissenschaft als ein wichtiger Protagonist des weltweiten Klimas. (3): Montenegro: Bobans Fischeintopf In Tivat, in der Bucht von Kotor, bereitet Boban den typischen Fischeintopf Brudet zu. Das Rezept passt sich an den Fang des Tages an: Meeraal, Zahnbrasse und Knurrhahn. Boban setzt eine Fischbouillon an, die er mit Knoblauch, Tomaten und Sellerie abrundet. Dann gibt er die Fische hinzu und lässt den Eintopf langsam köcheln, damit jeder Fisch sein besonderes Aroma freigibt. Brudet ist ein einfaches bäuerliches Gericht, das man mit in Olivenöl getränktem Brot serviert. (4): Dänemark: Vom Winde bewegt Windkraft spielt in Dänemark seit jeher eine wichtige Rolle. Vor mehr als einem Jahrhundert hatte der junge vielversprechende Meteorologe und Erfinder Poul la Cour eine bahnbrechende Idee: die erste Windkraftanlage, mit nur drei Rotorblättern … | |||||
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05/20/2026 6:55 am |
D’Artagnan, Musketier im Dienst des Sonnenkönigs |
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| Wer kennt nicht d’Artagnan, den schneidigen "vierten Musketier", der durch Alexandre Dumasʼ Erfolgsroman "Die drei Musketiere" weltweit zur Legende wurde? Weniger bekannt ist, dass d’Artagnan wirklich existiert hat. Die Biografie der realen historischen Figur ist sogar noch faszinierender als die ihres fiktionalen Doppelgängers: Durch ein außergewöhnliches Schicksal wurde der Junge vom Lande zum unentbehrlichen Vertrauten Ludwigs XIV. Beinahe hätte Dumasʼ populärer, durch zahllose Verfilmungen unsterblich gewordener Held sein reales Vorbild für immer in den Schatten gestellt. Seit seinem Erscheinen im Jahr 1844 wurde der Roman „Die drei Musketiere“ in rund hundert Sprachen übersetzt und etliche Male verfilmt. Durch Leinwandstars wie Douglas Fairbanks, Jean-Paul Belmondo, Gérard Barray oder Michael York erlangte Alexandre Dumas' Romanheld d'Artagnan Weltruhm. Hinter dieser legendären Figur verbirgt sich ein realer Mensch. Aus welchen Quellen schöpfte Alexandre Dumas? Inwiefern bezog er sich auf historische Fakten in „Die drei Musketiere“ und den beiden weiteren Bänden der Trilogie, „Zwanzig Jahre danach“ und „Der Vicomte von Bragelonne“? Haben auch d'Artagnans Gefährten Athos, Porthos und Aramis reale Vorbilder? Und wie steht es mit dem berühmten Motto der Musketiere „Einer für alle, alle für einen“? Gestützt auf Forschungen in Archiven veranschaulicht der Dokumentarfilm die historischen Zusammenhänge mittels zahlreicher Filmauszüge und Reenactments, durch Gemälde und Radierungen der Epoche sowie anhand der wunderbaren Zeichnungen, die Dumas' Romane schmücken. Von der südwestfranzösischen Provinz Gascogne, in der d'Artagnan um 1615 geboren wurde, über die Gassen des alten Paris, bis hin zu den Festungsmauern von Maastricht, wo er 1673 von einer feindlichen Kugel getroffen wurde, rekonstruiert der Film d'Artagnans Kindheit, seine Ausbildungsjahre bei den Kadetten und seinen fulminanten Aufstieg im Dienst des Sonnenkönigs. Es zeigt sich, dass Alexandre Dumas' glanzvoller, immer zu Späßen aufgelegter "Mantel-und-Degen"-Held primär der Fantasie des Autors entsprungen ist. Im Lichte bisher unveröffentlichten Archivmaterials entwickelt der Film das Bild einer weitaus vielschichtigeren, aber nicht weniger faszinierenden Persönlichkeit: Charles de Batz de Castelmore, so der Name des wahren d'Artagnan. | |||||
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05/20/2026 8:25 am |
Schmetterlinge!!! Superhelden der Natur |
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| Auf der Erde gibt es 200.000 Arten von Schmetterlingen. Sie existierten bereits vor den Dinosauriern. Und im Laufe von 300 Millionen Jahren lernten sie, sich an jedes Ökosystem anzupassen. Sie sind wahre Superhelden der Natur. Doch wie entfalten diese als so zart und kurzlebig geltenden Insekten ihre Superkräfte? Was sind ihre Geheimwaffen? Mit neuen Technologien können Forscher diese Insekten wie nie zuvor verfolgen und ihre fantastischen Fähigkeiten entschlüsseln. Sie tragen so fantasievolle Namen wie Morpho, Admiral, Totenkopfschwärmer oder Tagpfauenauge: rund 200.000 unterschiedliche Schmetterlingsarten flattern über unseren Planeten. Es gab sie bereits zu Zeiten der ersten Dinosaurier, und im Laufe von 200 Millionen Jahren eroberten sie nahezu alle Lebensräume der Erde. Die so zerbrechlich wirkenden Insekten sind in Wirklichkeit kraftstrotzende Superhelden. Da wäre zum einen ihre Metamorphose von der Raupe zum Schmetterling. Weniger bekannt hingegen ist ihre hohe Widerstandskraft: Sie trotzen sowohl eisigen Temperaturen als auch brütender Wüstenhitze. Und: Einige Schmetterlingsarten sind wahre Flugkünstler. Die federleichten Insekten legen zum Teil Tausende von Kilometern in ihr Winterquartier zurück. Faszinierende Einblicke in die Welt dieser robusten und reiselustigen Superhelden der Natur. | |||||
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05/20/2026 9:25 am |
Re: Cosplay - Das Spiel mit einer anderen Identität |
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| Cosplay ist für Sophy (22) ein Weg, mit Menschen in Kontakt zu kommen. Während ihrer Schulzeit fühlte sie sich oft als Außenseiterin. Aber seit sie in Kostümen ihrer Gaming-Heldinnen zu so genannten Convention geht, fühlt sie sich geborgen in einem stabilen sozialen Umfeld. Sarah (36) holt sich durch Cosplay Farbe in ihren Alltag, aus Bürojob und Carearbeit. Monatelang bringt sie damit zu, bis ins kleinste Detail durchdachte Kostüme herzustellen, die sie dann auf ihrem Insta-Profil veröffentlicht. Für Lisa (33) ist Cosplay eine berufliche Perspektive. Die gelernte Bühnenplastikerin hat früher bei Hollywoodproduktionen Requisiten gebaut und Schauspieler gestylt. Doch das langweilte sie irgendwann. Jetzt gestaltet sie professionelle Cosplay-Outfits und hofft darauf, dass Gaming-Firmen sie für Marketingzwecke buchen. Außerdem verdient sie als Influencerin über ihre Reichweite auf Social-Media-Plattformen. Auf circa fünf Milliarden US-Dollar wird der internationale Markt mit Kostümen und Accessoires geschätzt. Doch hinter dem Trend steckt mehr als nur Spielerei: Die meisten Cosplayer finden im Experiment mit den Identitäten neue Freiräume für ihre eigene Persönlichkeitsentwicklung. | |||||
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05/20/2026 9:55 am |
Küchen der Welt |
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| (1): Die japanische Kunst des Frittierens: Tempura Ab nach Kyoto an die japanische Küste. In dieser Folge geht es um Sake, ein Restaurant mitten im Geisha-Viertel und einen lokalen Klassiker: Tempura. Der Journalist Raphaël Lizambard ist in der Küche eines der größten Tempura-Spezialisten zu Gast, Koji Yamamoto. Der Geograf und Ernährungswissenschaftler Pierre Raffard erläutert den portugiesischen Ursprung von Tempura, erklärt die kulturelle Bedeutung von Sake in Japan und beleuchtet die japanische Servierkultur und -geschichte. (2): Ein Biss'chen Heimat: Reina, eine Japanerin in Spanien Die Japanerin Reina lebt seit über zehn Jahren in Barcelona. Für ihre Gäste bereitet sie ein Konzentrat japanischer Küche zu: Reis, Misosuppe und Fisch. Zwischen den beiden Ländern unterscheiden sich die Essgewohnheiten deutlich: Für Reina steht Spanien für Wein und Tapas, während die Gerichte in Japan stärker strukturiert sind – ein Unterschied, an den sie sich in der neuen Heimat inzwischen gewöhnt hat. (3): Ran an die Töpfe! Appetit bekommen? Hier gibt es ein einfaches Tempura-Rezept, das sich leicht zubereiten lässt. Also: Ran an die Töpfe! ------------------- Rezept für Tempura Zutaten für 4 Personen: 12 Garnelen 1 Eigelb 200 ml kaltes Wasser 150 g Mehl Type 550 2 Liter neutrales Frittieröl (zum Beispiel Sonnenblumenöl) 5 g Salz Zubereitung: - Ei trennen und nur das Eigelb verwenden. - Eigelb in 200 ml sehr kaltes Wasser geben. - Kräftig aufschlagen, bis die Mischung schaumig wird. - Mehl sieben und in einer Schüssel mit der Eigelb-Mischung verrühren, Salz zugeben. - Öl in der Fritteuse – oder ersatzweise in einem Topf – auf 170 bis 180 Grad Celsius erhitzen. - Garnelen schälen, Schwänze dran lassen. - Garnelen im Tempurateig wenden und ins heiße Öl tauchen. - Nach und nach werden die Bläschen weniger. Wenn keine mehr aufsteigen, sind die Garnelen fertig frittiert. - Heiß servieren. | |||||
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05/20/2026 10:25 am |
Stadt Land Kunst |
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| * Maya Angelous Rückflugticket nach Ghana Anfang der 1960er Jahre verbrachte Maya Angelou zwei Jahre in Ghana - ein Aufenthalt, der sie zutiefst erschütterte. Zuvor hatte die 1928 im US-Bundesstaat Missouri geborene und in Arkansas aufgewachsene afroamerikanische Schriftstellerin und Bürgerrechtlerin bereits als Tänzerin, Calypso-Sängerin und Schauspielerin gearbeitet. In „Ich kenne einen Ort weit weg von hier“, einem Band ihrer Autobiografie, erzählt Maya Angelou von der Identitätssuche afroamerikanischer Menschen ihrer Generation: hin- und hergerissen zwischen den von Rassentrennung geprägten USA und einem afrikanischen Kontinent, den sie nie kennengelernt haben. * Kanada: Unterwegs mit dem Eiskanu Im Winter gefriert das Wasser des Sankt-Lorenz-Stroms zu riesigen Eisflächen. Die Menschen in Québec haben gelernt, diese Herausforderung der Natur zu meistern - mit zerbrechlichen Eiskanus. Schon die indigenen Huronen nutzten diese Kanus für ihre Überfahrten. Die Europäer schauten es sich ihnen ab und machten aus den Kanus das „kanadische Automobil“. Im 19. Jahrhundert wurden die Kanufahrer, die für die Kolonialisierung der Region unerlässlich waren, nach und nach durch Dampfschiffe abgelöst. Dennoch gilt das Eiskanu in Québec bis heute als identitätsstiftendes Erbe. * Österreich: Elkes Rindfleisch mit Kartoffeln In Salzburg brät Elke Rinderschnitzel an und bereitet Gemüse zu, das sie anschließend mit dem Fleischsaft püriert. Serviert wird das Ganze mit Kartoffelknödeln und einem Klecks Preiselbeermarmelade für die süße Note. * Paris: Eine geheimnisvolle russische Prinzessin Inmitten der geschäftigen Straßen und breiten Alleen von Paris wirkt der Friedhof Père-Lachaise wie eine geheimnisvolle, geräuschlose Stadt in der Stadt. Seit über 200 Jahren werden um die berühmten Verstorbenen immer wieder neue Legenden gesponnen. Eine davon ging um die Welt: Die Legende einer reichen Erbin, die in der Zeitung eine kuriose Anzeige aufgab ... Jeden Tag eine kleine Pause im Alltag: ARTE lädt täglich auf eine Reise an besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. | |||||
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05/20/2026 11:10 am |
Stadt Land Kunst |
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| (1): Anatolien: Roman eines griechisch-türkischen Traumas Mit dem Körper in Griechenland und dem Geist in Anatolien, dazwischen die Ägäis. Die griechische Autorin Dido Sotiriou wurde 1909 in Anatolien geboren und als Kind aus der Türkei zu Verwandten nach Athen geschickt. Fast zwei Millionen Griechinnen und Griechen lebten damals in der Türkei. Während des Griechisch-Türkischen Kriegs 1922 wurden die meisten vertrieben. Dido Sotiriou verarbeitete das Trauma literarisch. Ihr 1962 veröffentlichter Roman "Grüß mir die Erde, die uns beide geboren hat" erzählt von der Verbundenheit beider Völker, die an der "großen Katastrophe von 1922" zerbrach. (2): Die "Neue Stadt" als Planungskonzept für das Pariser Umland Man sagt, der damalige französische Staatspräsident Charles de Gaulle habe Anfang der 1960er Jahre bei einem Überflug des Pariser Umlands die anarchische Stadtentwicklung beklagt und wütend gefordert: "Bringt mir Ordnung in diesen Mist!". Und so wurde auf Befehl des Generals die Vorstadt Saint-Quentin-en-Yvelines aus dem Boden gestampft, gefolgt von vier weiteren Planstädten. Diese ehrgeizige urbane Utopie war seinerzeit Symbol für den staatlichen Gestaltungswillen. (3): Madrid: Gabrielas Fleischklößchen In Madrid bereitet Gabriela spanische Fleischklößchen zu, in die sie ihre mexikanische Kochkultur einfließen lässt. Sie verknetet das Fleisch mit eingeweichtem Brot, Eiern, Knoblauch, Zwiebeln und Pfefferminze und formt Klößchen daraus. Diese werden in einer Tomatensoße mit Gemüse (Möhren, Zucchini) und Bouillon gargekocht und – aus Rücksicht auf den spanischen Gaumen moderat – mit Chili abgeschmeckt. Eine Hommage an die spanisch-mexikanische Küche. (4): Ägypten: Von Katzen und Kriegen Ägypten ist berühmt für seine Moscheen und Pyramiden, die Sphinx – und für seine Katzen. Der Philae-Tempel in der Nähe des Assuan-Staudamms beherbergt Hunderte der Tiere. Im alten Ägypten nannte man Katzen "Miu" und verehrte sie als Beschützer von Heim und Herd. Doch ihr Katzenkult wurde den Ägyptern zum Verhängnis ... | |||||
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05/20/2026 12:00 pm |
Zwei hinreißend verdorbene Schurken |
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| Der Hochstapler Lawrence Jamieson gibt sich an der Côte d'Azur als Prinz aus und bringt ältere Damen um ihr Geld. Doch dann kommt ihm der kleine Schwindler Freddy Benson in die Quere. Notgedrungen nimmt Jamieson ihn unter seine Fittiche, plant aber, den ungehobelten Amerikaner bald abzuschieben. Das funktioniert nicht, im Gegenteil: Der junge Rivale zwingt ihn zu einem Wettkampf, der entscheiden soll, wer künftig seine einträglichen Fischzüge an der Riviera machen darf. Lawrence Jamieson ist ein erfahrener Hochstapler. Als angeblicher Prinz im Exil schlägt er Kapital aus den Träumen reicher Damen, die ihm willig Herz und Geldbörse öffnen. Eines Tages kommt Jamieson der US-Amerikaner Freddy Benson ins Gehege. Dessen tränentriefende Geschichte über eine angeblich todkranke Großmutter ist in Jamiesons Augen geschmacklos, ist aber so effektiv bei den Damen, dass der Gentleman-Gauner es für ratsam hält, den ungehobelten Rivalen schleunigst aus seinen einträglichen Jagdgründen an der Riviera zu entfernen. Fatalerweise kommt ihm der Kleinganove auf die Schliche und will unbedingt bei ihm lernen. Widerwillig lässt Jamieson sich darauf ein. Als er Benson danach immer noch nicht loswird, überredet er ihn zu einem Wettkampf: Wer der ersten Frau, die ihnen über den Weg läuft, 50.000 Dollar abknüpfen kann, ist Sieger, der andere muss das Feld räumen. In dieser Situation kommt Janet Colgate den beiden wie gerufen. Als Erbin eines Seifenimperiums verspricht sie, ein lohnendes Opfer zu werden. Die ausgelassene Komödie "Zwei hinreißend verdorbene Schurken" spielt an der Riviera, die Kameramann Michael Ballhaus traumhaft schön ins Bild rückt. Nicht minder attraktiv ist der "faule Zauber" der beiden Schauspielstars Steve Martin und Michael Caine, die ihre unterschiedlichen Profile - gepflegter Brite und flapsiger Amerikaner - voll ausspielen. | |||||
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05/20/2026 1:50 pm |
Pakt mit der Natur |
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| Das Meer gilt als unerschöpfliche Nahrungsquelle und Lebensgrundlage. Aus dem globalen Handel ist es kaum wegzudenken. Darüber hinaus reguliert es das Gleichgewicht des Klimasystems - und ist somit unentbehrlich. Allerdings leiden die Weltmeere unter den anthropogenen Umweltveränderungen. Einige Menschen haben ihre Beziehung zum Meer neu definiert: Sie möchten diese wertvolle Ressource nicht ausbeuten. Stattdessen setzen sie auf umweltschonende Maßnahmen, um den Zustand des Meers zu verbessern. So etwa Délia Bernardi, die in der Bucht von Arcachon an der Atlantikküste, die sich zwischen der Dune du Pilat und Cap Ferret im Südwesten Frankreichs erstreckt, arbeitet. Sie ist die einzige Fischerin in diesem kleinen Binnenmeer von 80 Kilometern. Dort praktiziert sie nachhaltigen Fischfang, der sich nach den Jahreszeiten und dem Reproduktionszyklus der Fische richtet. Dadurch möchte sie die Ressource Meer und ihr fragiles Ökosystem schonen. Auf der Halbinsel Quiberon bietet die wilde Küste des Golfs von Morbihan atemberaubende Landschaften. Jedes Jahr lockt sie über eine Million Touristen an, die mit der Fähre von Quiberon nach Belle-Île-en-Mer übersetzen. Damit tragen sie jedoch zur Übersäuerung des Meeres bei. Aus diesem Grund bieten Léon und Jonas eine klimaneutrale und meeresschonende Alternative zur Überfahrt an: einen Segelkatamaran als Transportmittel. Im Mittelmeer vor Beaulieu-sur-Mer sind Sebastien Personnic und ein Team von Ozeanographen wiederum am Meeresgrund von Hand aktiv: Sie pflanzen Neptungräser neu an, wo diese von Schiffsankern ausgerissen wurden. Das Seegrasgewächs bildet die Grundlage für ganze Ökosysteme. | |||||
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05/20/2026 2:20 pm |
Masai Mara |
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| Der erste Teil der Dokureihe beginnt mit dem Abzug der Gnuherden aus der Masai Mara in Kenia. Während sie den Fluss durchqueren, bleiben zahlreiche Arten zurück, die an ihre Reviere gebunden sind und nicht mitziehen können. Im Mittelpunkt steht eine junge Giraffe, deren erste Lebensmonate stellvertretend für die Situation vieler Tiere stehen. Die Dokumentation zeigt Geburt, Aufzucht und Überlebensstrategien verschiedenster Arten. Dazu zählen Zebras, die ein ausgeprägtes Schutzverhalten an den Tag legen. Sie versuchen, sich der Jungtiere der Thomson-Gazellen zu entledigen, da diese Hyänen anlocken - eine potenzielle Gefahr für die Zebra-Fohlen. Auch eine Elandantilope, die gerade gekalbt hat, hat Probleme mit einem Hyänenrudel, das es auf sie abgesehen hat, um den eigenen Nachwuchs zu füttern. Sie hält sich die Angreifer mit ihren gekrümmten Hörnern vom Leib, die sie wie Säbel schwingen kann. Darüber hinaus zeigt die Dokumentation Bilder aus dem Leben junger Leoparden, Schakale und Elefanten. Denn die Gnuwanderung - samt der Fressorgie für Krokodile, wenn die Gnus den Fluss durchqueren - macht nur einen Bruchteil des Jahres aus. Der erste Teil der Dokureihe endet mit dem Eintreffen der Zebraherden aus dem Norden. Kurzzeitig verändert sich das ökologische Gleichgewicht: Beutetiere sind wieder zahlreicher und ihre Jäger passen ihr Verhalten entsprechend an. Mit Beginn der Regenzeit wandelt sich die Landschaft erneut. Die Ebenen werden grün und üppig, bieten für Großkatzen aber nur eingeschränkte Möglichkeiten zu jagen. Die Masai Mara in Kenia gilt als eines der artenreichsten Savannen-Ökosysteme der Erde und ist Schnittpunkt mehrerer großer Tierwanderungen aus dem Süden und Nordosten. Die zweiteilige Dokumentation untersucht die ökologischen Zusammenhänge der Region und richtet den Blick auf die Phase nach der berühmten Gnuwanderung. Gerade in dieser Zeit bringen viele der im Reservat lebenden Tierarten ihren Nachwuchs zur Welt. Die Dokumentation gewährt Einblicke in den Alltag der Tierwelt in dieser weltbekannten afrikanischen Savannenlandschaft. | |||||
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05/20/2026 3:05 pm |
Masai Mara |
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| Die Masai Mara in Kenia gilt als eines der artenreichsten Savannen-Ökosysteme der Erde und als Schnittpunkt mehrerer großer Tierwanderungen aus dem Süden und Nordosten. Mit dem Abzug der Zebraherden wandelt sich die Landschaft im zweiten Teil der Dokureihe erneut. Die Regenzeit setzt ein, Flüsse treten über die Ufer und Vorboten kündigen die Rückkehr der Gnuherden an - ein Beweis dafür, dass die große Wanderung ein wiederkehrender Prozess ist, der das ökologische Gleichgewicht und das Überleben der Region sichert. Mit dem Abzug der Zebraherden beginnt in der Masai Mara in Kenia eine neue Phase: die Regenzeit. Flüsse schwellen an, Überschwemmungen und starke Strömungen prägen nun das artenreichste Savannen-Ökosysteme der Erde. Die Bedingungen werden dadurch für viele Tierarten deutlich anspruchsvoller. Nach Abklingen der Regenfälle wird das Ausmaß der Veränderungen deutlich. Löwenrudel geraten in Konflikte um knappe Nahrungsressourcen. Mit dem Verschwinden von Gnus und Zebras müssen sie ihre Jagdstrategien anpassen: Einige versuchen sich an kleineren Beutetieren wie Warzenschweinen, andere nehmen das hohe Risiko auf sich, Mara-Büffel zu jagen. Ihre Herden zeigen ein ausgeprägt aggressives Verhalten und greifen Löwen auch aktiv an. Doch die Raubtiere sind gezwungen, alles zu riskieren und es kommt zu harten Kämpfen. Auch andere Arten wie Servale, Giraffen und Leoparden zeigen, wie sie mit den extremen Bedingungen umgehen. Eine Servalmutter, deren Bau überflutet wurde, hat überlebt - ebenso ihr Junges. Die Savanne kennt keine Beständigkeit - nur den ständigen Wandel zwischen Trocken- und Regenzeit, zwischen Überfluss und Mangel. Doch der Kreislauf schließt sich: Die ersten Gnuherden kehren zurück, durchqueren den Sand River und leiten damit den nächsten Zyklus ein. Ihre Wanderung ist lebensnotwendig für das ökologische Gleichgewicht der Region. | |||||
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05/20/2026 3:50 pm |
Chinas wilde Geheimnisse |
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| Im Südosten Chinas, im mythischen Wuyi-Gebirge, befindet sich einer der ursprünglichsten subtropischen Wälder der Welt. Seit 1999 ist die Region Teil des Unesco-Weltkulturerbes. Die oft in Nebel gehüllten und für ihre atemberaubende Schönheit bekannten Berge beherbergen eine Vielfalt an Wildtieren. Viele davon gibt es nur hier. Die nebelverhangenen Wälder des Wuyi-Gebirges zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Vielfalt an Lebensformen aus. Viele von ihnen haben erstaunliche Strategien entwickelt, um in diesem abgeschiedenen Ökosystem zu überleben. So lockt eine listige Leichenblume Insekten an, indem sie den Geruch verwesenden Fleisches verströmt. Im Winter wirbt der seltene Liu-Krötenfrosch mit seinen psychedelisch gefärbten Augen spektakulär um ein Weibchen. Bei einer Familie von Elsterfälkchen gibt es einen Stubenhocker, der partout nicht flügge werden will, und eine Malaienadler-Mutter trotzt dem dichtesten Nebel, um zu jagen und ihren Küken Futter zu bringen. Eine gebänderte Blumenmantis verschmilzt optisch fast mit den Blüten der Hortensie, um ihre Beute in Sicherheit zu wiegen, bevor sie sie überwältigt. Und uralte Moose passen sich auf beeindruckende Weise veränderten klimatischen Bedingungen an, während Pilze im Wald eine wichtige Rolle beim Recycling von Nährstoffen spielen. | |||||
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05/20/2026 4:35 pm |
Geheimnisse Asiens - Die schönsten Nationalparks |
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| Anders als in Nordamerika und Europa teilen sich in Asiens atemberaubenden Nationalparks oft Menschen und Tiere denselben Lebensraum. Die fünfteilige Dokumentationsreihe erzählt in spannenden Geschichten von dieser Gemeinsamkeit. Der Berg Fanjing in der chinesischen Provinz Guizhou ist ein Naturreservat, das unter anderem zum Schutz der Guizhou-Goldaffen eingerichtet wurde. Wissenschaftler vermuten, dass es nur noch rund 700 dieser Tiere gibt, die ausschließlich in den Höhen des Fanjing leben. Die Wälder des Nationalen Naturreservats Fanjingshan in der chinesischen Provinz Guizhou sind unberührt und dank der Bemühungen des Reservatleiters Yang Yequin geschützt. Doch er wird sich demnächst als Forschungsleiter zurückziehen. Sein Nachfolger Nui Kefeng hat sich entschieden, mit Überwachungskameras zu arbeiten, die herausfinden sollen, wie sich die letzten 700 noch lebenden Guizhou-Goldaffen verhalten, wenn keine Beobachter in der Nähe sind. Dabei erwartet die Forscher eine erstaunliche Überraschung. Etwa 1.000 Kilometer nordöstlich erhebt sich in der Provinz Anhui ein anderer heiliger Berg: Auf dem Tianzhu steht das 400 Jahre alte buddhistische Nonnenkloster Jidi An. Die friedliche Stimmung wird durch eine Baustelle gestört: Ein neues Gebäude für den großen goldenen Buddha von Jidi An soll entstehen. In einem Tal am Fuße des Fanjing liegt ein geheimnisvoller blauer Teich, dessen glasklares Wasser auf die Menschen wie ein Jungbrunnen wirkt. Angeblich kann deshalb auch Yang Heping, ein alter Papiermacher aus dem angrenzenden Dorf, noch unermüdlich seiner uralten Profession nachgehen. Am Berg Tianzhu läuft das Leben inzwischen glücklicherweise wieder in geregelten Bahnen. Der Einblick in den Klosteralltag in Jidi An offenbart, dass genügsame Selbstversorgung und ein tiefer Respekt für die Natur das Leben der Nonnen bestimmen. So kann die Äbtissin endlich zu ihrer Reise in die Heimat der Goldaffen, auf den Berg Fanjing, aufbrechen. Von ihrer Höhenangst will sie sich dabei nicht aufhalten lassen, denn sie ahnt, dass sie auf dem Gipfel des Fanjing ein betörender Ausblick erwartet. Nach umfangreichen Recherchen in Malaysia, Japan, Indien, Thailand und China wurden in rund 150 Tagen in ungewöhnlichen und oftmals schwer zugänglichen Gebieten aufwendige Dreharbeiten durchgeführt. Daraus entstanden fünf Dokumentationen, die den Zuschauer vor dem Hintergrund spektakulärer Naturaufnahmen mit auf eine beeindruckende Reise zu bemerkenswerten Menschen und exotischen Tieren nehmen, die sich ihren Lebensraum auf dem asiatischen Kontinent in atemberaubenden Nationalparks teilen. | |||||
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05/20/2026 5:20 pm |
ARTE Journal |
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| ARTE Journal, das europäische Nachrichtenmagazin, wirft einen aktuellen, weltoffenen und europäischen Blick auf Politik und Kultur. | |||||
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05/20/2026 5:35 pm |
Mit offenen Karten - Im Fokus |
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| "Mit offenen Karten im Fokus": Täglich drei Minuten Aktuelles und Analysen. | |||||
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05/20/2026 5:40 pm |
Re: Die Metzger-WM |
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| Sie treten an im Kettenhemd, mit Hackmesser und Fleischwolf: Frauen und Männer aus 16 Nationen kämpfen in Paris um die Weltmeisterschaft der Metzger. Bei der „World Butcher’s Challenge 2025“ geht es fast wie bei einem Sport-Wettkampf zu. Neben handwerklicher Exzellenz müssen die Teilnehmer auch körperliche Fitness und Teamgeist unter Beweis stellen. Bei der Metzger-WM in Paris zerlegen die Mannschaften vor den Augen der Jury innerhalb von dreieinhalb Stunden ein halbes Rind, ein Lamm, ein halbes Schwein und vier Hühner. Etwa 340 thekenfertige Produkte werden dann auf einem riesigen Tisch präsentiert und bewertet. „Es ist mir eine Ehre, dass ich unseren Beruf, unser Land und unser Know-how repräsentieren darf“, sagt der Franzose Godefroy Piaton. Er und seine Kollegen wollen den Titel unbedingt nach Frankreich holen und haben dafür eigens einen Ernährungs- und Fitness-Coach engagiert. Ihr stärkster Gegner ist der amtierende Weltmeister: die deutsche Mannschaft. Das Team, das sich „Wolfpack“ nennt, wird von Dirk Freyberger angeführt: „Zwei Jahre lang haben wir in unserer Freizeit auf eigene Kosten trainiert und sind bereit, den Titel zu verteidigen.“ Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollen mit dieser Veranstaltung auch das Image des Metzgerberufes verbessern. Denn ihre Zunft leidet besonders unter dem Fachkräftemangel. Dies, sowie Skandale um Billigfleisch und veränderte Ernährungsgewohnheiten sind Ursachen dafür, dass sich die Zahl der Metzgereien in Deutschland in den vergangenen 23 Jahren fast halbiert hat. Gegen diesen Trend haben zwei Brüder aus dem Oberbergischen Land in Köln einen Metzgerbetrieb neu eröffnet und vor kurzem sogar eine zweite Filiale aufgemacht. Ihr Erfolgsrezept: „Wir setzen ganz auf naturnahe Fleischproduktion von heimischen Rindern“, sagt Sebastian Friedrichs. Nah dran, authentisch, echt - der Mensch im Mittelpunkt. In 30 Minuten taucht "Re:" in Lebenswelten ein und macht Europas Vielfalt erlebbar. | |||||
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05/20/2026 6:15 pm |
Die bleierne Zeit |
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| Juliane und Marianne, zwei Schwestern aus einer deutschen Pfarrersfamilie, engagieren sich auf sehr unterschiedliche Weise in der Protestbewegung von 1968. Juliane setzt sich als Redakteurin einer progressiven Frauenzeitung für schrittweise gesellschaftliche Veränderungen ein, Marianne geht in den Untergrund und setzt auf Gewalt. Als Marianne verhaftet wird, festigt sich durch Julianes Besuche im Gefängnis das emotionale Band zwischen den beiden wieder. Marianne stirbt in der Haft, ihre Schwester versucht, die Umstände ihres Todes zu ergründen. Juliane (Jutta Lampe) und ihre jüngere Schwester Marianne (Barbara Sukowa) sind als Töchter eines Pfarrerehepaars in den 50er Jahren aufgewachsen. Die artige Marianne war der Liebling des Vaters (Franz Rudnick), mit der oft aufbegehrenden Juliane tat er sich schwer. Jahre danach ist aus der braven und angepassten Marianne eine kämpferische Revolutionärin geworden; sie will die Gesellschaft gewaltsam verändern und steht als Terroristin auf der Fahndungsliste. Anders Juliane, sie lehnt Gewalt ab und versucht als Mitarbeiterin einer feministischen Zeitschrift, auf notwendige gesellschaftliche Reformen hinzuwirken. Nach Mariannes Verhaftung besucht Juliane ihre Schwester häufig im Gefängnis, die beiden kommen sich wieder näher. Umso härter trifft Juliane die Nachricht von Mariannes Tod in der Haftanstalt, die sie erreicht, als sie mit ihrem Lebensgefährten Wolfgang (Rüdiger Vogler) Urlaub in Italien macht. Sie glaubt nicht an die offizielle Erklärung, Marianne habe Selbstmord begangen; obwohl sie sich damit mehr und mehr isoliert, versucht sie im Alleingang, die Umstände von Mariannes Tod zu klären. Jutta Lampe und Barbara Sukowa spielen die Hauptrollen in Margarethe von Trottas vielfach preisgekröntem Film über eine schwierige Schwesternbeziehung in den Jahren des Terrorismus, dessen Hochphase in Deutschland im Jahr 1977 in der Schleyer-Entführung, dem Drama um die Lufthansamaschine "Landshut" und dem Tod der RAF-Terroristen Baader, Ensslin und Raspe gipfelte. Margarethe von Trotta ließ sich zu diesem Film von Christiane Ensslin anregen, die sie nach dem Tod ihrer Schwester Gudrun Ensslin in Stammheim kennengelernt hatte. In „Die bleierne Zeit“ - das Zitat aus einem Hölderlin-Gedicht spielt auf die 50er Jahre an - vermitteln Rückblenden fragmentarisch Einblicke in Kindheit und Jugend der beiden Schwestern, deren belastete Beziehung, gesehen aus der subjektiven Perspektive der älteren Juliane, das zentrale Thema bildet. Der Film erhielt zahlreiche Preise, u.a. den Goldenen Löwen in Venedig für Margarethe von Trotta; die beiden Hauptdarstellerinnen Jutta Lampe und Barbara Sukowa wurden gleichfalls in Venedig ausgezeichnet. | |||||
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05/20/2026 8:00 pm |
Margarethe von Trotta - Zeit der Frauen |
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| Margarethe von Trotta ist eine der wenigen deutschen Regie-Ikonen und wird international als Starregisseurin verehrt. Ihre Werke gehören zu den bedeutendsten deutschen Filmen und haben deutsche (Film)Geschichte geschrieben. Schon früh setzte sich Margarethe von Trotta in einer reinen Männerdomäne durch. 1981 gewinnt sie bei den Filmfestspielen in Venedig für "Die bleierne Zeit" den Goldenen Löwen und startet damit ihre Weltkarriere. Margarethe von Trotta hat sich in ihren Filmen und in ihrer Arbeit immer für mehr Gleichberechtigung eingesetzt, die Hauptrollen in all ihren Filmen besetzte sie mit Frauen. Für die Regisseurin und Filmprofessorin Julia von Heinz war Margarethe von Trotta ein wichtiges "role model". Bis heute ist sie vielen jungen Frauen ein Vorbild. Wir begleiten Margarethe von Trotta in dem abendfüllenden Dokumentarfilm an die zentralen Orte ihrer Biografie - nach Berlin, Paris, München und Rom. Der Film geht ausführlich auf ihr künstlerisches Werk und den jeweiligen Bezug zum Zeitgeschehen ein und nähert sich der Privatperson Margarethe von Trotta. Was bewegt sie, wer hat sie geprägt, beeinflusst, was treibt sie noch heute an? Wir treffen ihre wichtigsten Wegbegleiter:innen - ihren Ex-Mann, den Regisseur Volker Schlöndorff, sowie die Schauspielerinnen Angela Winkler, Barbara Sukowa und Katja Riemann, mit denen sie bis heute eng verbunden ist. Wir erfahren, was ihr "Geheimnis" ist, und warum alle, die mit ihr arbeiten durften, sie verehren. Film von Cuini Amelio Ortiz und Peter Altmann | |||||
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05/20/2026 9:30 pm |
Der Goldman-Prozess |
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| Paris, im Frühjahr 1976: Pierre Goldman, ein linksradikaler Aktivist, Sohn polnisch-jüdischer Immigranten und Widerständler, muss sich in einem zweiten Prozess verantworten. In erster Instanz wurde er wegen vier bewaffneten Raubüberfällen zu lebenslanger Haft verurteilt - darunter ein Fall, bei dem zwei Apothekerinnen starben. Goldman gesteht die übrigen Taten, doch den Doppelmord weist er entschieden zurück. Kurz vor Prozessbeginn hat er seine Sicht der Dinge in einem Buch veröffentlicht und der Polizei Rassismus und Antisemitismus sowie fragwürdige Ermittlungsmethoden vorgeworfen. Das macht ihn in der Öffentlichkeit zur Projektionsfläche: für die einen Täter, für die anderen Symbolfigur. Pierre Goldman ist bestens vernetzt, im Saal sitzen prominente Unterstützer, darunter Schlüsselfiguren der französischen Linken. Goldmans Verteidiger, der junge Anwalt Georges Kiejman, befragt die geladenen Zeuginnen und Zeugen. Alle wollen Goldman am Tatort oder kurz danach gesehen haben, doch ihre Erinnerungen sind widersprüchlich und geraten unter der Befragung ins Wanken. Goldman hingegen konterkariert über lange Strecken die Taktik seiner Verteidigung, schützt standhaft einen früheren Freund und fährt allen Anwesenden über den Mund; dabei riskiert er doch die Todesstrafe. Der Prozess wird zum emotionalen Schlagabtausch im Gerichtssaal: Zwischenrufe von der Tribüne, protestierende Polizisten im Zeugenstand und ein zunehmend aufgebrachter Angeklagter eskalieren die Stimmung und erzwingen Unterbrechungen. Der charismatische Richter hat das Geschehen im Griff, aber es ist auch für ihn eine Tour de Force. Hauptdarsteller Arieh Worthalter erhielt für seine Leistung 2024 den César als bester Schauspieler; Cédric Kahns Film war insgesamt achtmal für den César nominiert. Cédric Kahn schuf ein konzentriertes Gerichts-Drama, das mit einer geschickten Montage weniger auf Rekonstruktion als auf Rhythmus, Sprache und Kräfteverhältnisse setzt. Die Inszenierung lebt von den wortgewaltigen Zeugenbefragungen und Plädoyers von Anklage und Verteidigung, aber auch von Verve und Witz der Einlassungen des Angeklagten. Hauptdarsteller Arieh Worthalter erhielt für seine Leistung 2024 den César als bester Schauspieler; der Film war insgesamt achtmal für den César nominiert. | |||||
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05/20/2026 11:25 pm |
Die Sirene |
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| 1980: Abadan, die Ölhauptstadt des Iran, widersetzt sich der irakischen Belagerung. Omid, 14 Jahre alt, weigert sich, die Stadt zu verlassen, und bleibt bei seinem Großvater, um auf seinen älteren Bruder zu warten, der an der Front kämpft. Als Vertretung für Farshid, einen Freund seines Bruders, der bei einem Granatenangriff schwer verletzt wurde, wird Omid zum Essenslieferanten und fährt jeden Tag auf seinem Motorrad durch die leeren Straßen Abadans. Bei der Erfüllung seiner Mission trifft er auf ungewöhnliche Charaktere, die alle ihre verschiedenen Gründe haben, in der Stadt zu bleiben. Als sich die Situation verschlechtert und die Stadt kurz vor dem Fall steht, will Omid versuchen, alle zu retten, die ihm wichtig sind - mit einem verlassenen Schiff, das er im Hafen von Abadan entdeckt hat und das seine Arche wird. Kann es die Lösung sein für die Rettung der Menschen, die ihm am Herzen liegen? Sepideh Farsis Film eröffnete 2023 das Panorama der Berlinale. Er ist Teil der langjährigen filmischen Auseinandersetzung der Regisseurin mit der Geschichte ihres Heimatlandes und der iranischen Diaspora, im ständigen Widerstand gegen das Mullah-Regime des heutigen Iran. Die Regisseurin Sepideh Farsi wurde in Teheran geboren und kam 1984 nach Paris, um ein Mathematikstudium zu beginnen, das sie aber bald abbrach, um sich dem Film zu widmen. Eine ihrer ersten Arbeiten war ein Dokumentarfilm über die iranische Diaspora. "Die Sirene" ist Farsis erster Spielfilm in Animationstechnik und hat das Panorama der Berlinale 2023 eröffnet. | |||||
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05/21/2026 12:55 am |
Konfliktzone - Globale Krisen kurz erklärt |
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| Der Jemen ist eines der ärmsten Länder der Welt – und ein zentraler Krisenherd im Nahen Osten. Die Miliz der radikal-islamischen Huthis kämpft seit Jahren um die Vorherrschaft im Land. Seit dem Gaza-Krieg 2023 greift sie Handelsschiffe im Roten Meer an. Der Welthandel leidet, die Not der Menschen im Land wächst. Wie könnte eine Lösung für dieses geschundene Land aussehen? | |||||
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05/21/2026 1:25 am |
Ist Gehirnwäsche möglich? |
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| Es fängt bei alltäglichen Betrügereien an: Scammer wissen genau, wie wir ticken. Sie nutzen unsere psychologischen Schwachstellen und bringen uns dazu, wirklich dumme Dinge zu tun – etwa sehr viel Geld an sie zu überweisen. Als gäbe es Knöpfe, die man einfach nur drücken muss, als wären wir hackbar. Die Sozialpsychologin Pia Lamberty zeigt, dass Manipulation längst kein Randphänomen mehr ist: In einer überreizten Informationswelt reagieren wir oft automatisch, anstatt kritisch nachzudenken. Besonders umfassend scheinen sich die Führer von Sekten und Kulten damit auszukennen. Der Psychologe Steven Hassan, einst selbst Mitglied einer radikalen Bewegung, erklärt, wie aus normalem Einfluss schleichend Manipulation wird. Er beschreibt, wie Verhalten, Information, Denken und Emotionen kontrolliert werden – bis Menschen fremde Überzeugungen für ihre eigenen halten. Aber was genau bringt Menschen dazu, sich bis zur Selbstaufgabe zu unterwerfen? Wie weit können diese Umprogrammierungen gehen und lassen sie sich womöglich auch zu etwas Gutem nutzen? Könnten wir so nicht unsere Schwächen beseitigen und durch Stärken ersetzen? Zum Beispiel: regelmäßig und gern Sport treiben, obwohl wir zuvor Sport hassten. Die Neurowissenschaftlerin Susan Greenfield erklärt, warum Identität formbar, aber nie vollständig löschbar ist. Der Futurist Janosch Delcker verweist auf die technologischen Grenzen und Chancen. Ist Gehirnwäsche also möglich? Und: Können wir lernen, uns zu wehren, bevor andere in unser Bewusstsein eindringen? | |||||
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05/21/2026 1:50 am |
Mit offenen Augen |
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| Im Dezember 2024 veröffentlichte die US-Datenanalyse-Firma Palantir einen Werbespot, der nichts weniger als die Zukunft der Kriegsführung zeichnet. 30 Sekunden voller kinoreifer Szenen, die Fragen über die Verbindungen zwischen Silicon Valley und dem US-Militär aufwerfen. Der Tech-Journalist Damien Leloup von Le Monde beleuchtet diese gefährlichen Liebschaften, während Laure de Roucy-Rochegonde, Leiterin des Zentrums für Geopolitik und Technologie am IFRI, die zunehmende Rolle Künstlicher Intelligenz in der Kriegskunst analysiert. | |||||
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05/21/2026 2:05 am |
28 Minuten |
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| "28 Minuten" ist das Polit-Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe. | |||||
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05/21/2026 3:10 am |
Heimat Natur (1/2) |
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| "Heimat Natur - Berge, Wälder, Moore" ist der erste Teil einer zweiteiligen Dokumentation, die sich mit dem Zustand der Natur unserer Heimat befasst. Die Dokumentation wirft einen Blick auf positive und negative Umweltveränderungen und ist eine Liebeserklärung an die heimische Natur, an Flora und Fauna. Ein bildgewaltiger Streifzug voller fesselnder Einblicke in unsere unbekannten sowie bekannten Lebensräume und ihre Bewohner. Und eine Entdeckungsreise, bei der der Zuschauer ein noch wenig bekanntes, aber wirkmächtiges Phänomen kennenlernt: die Rolle des vom Menschen in die Umwelt gebrachten Stickstoffs. Dort, wo wir aufwachsen oder irgendwann Fuß fassen, ist unsere Heimat. Sie wird nicht zuletzt von der Natur um uns herum geprägt: Wetter, Landschaft, Tiere und Pflanzen. Unsere Umwelt ist belebt und verändert sich fortlaufend. Zu dieser stetigen Veränderung der Natur trägt auch der Mensch bei, indem wir unsere Heimat zunehmend gestalten, vernichten, schützen und prägen. In der jüngsten Zeit greift der Mensch auch dort ins Naturgeschehen ein, wo man es überhaupt nicht vermuten würde. Können die heimischen Tiere und Pflanzen da dauerhaft mithalten? Die Klimaerwärmung setzt dem Eis der Gletscher und den Tier-und Pflanzenarten des Hochgebirges zu. Gletscher wie der Schneeferner an der Zugspitze verschwinden fast wie im Zeitraffer. Kälteliebende Alpenbewohner flüchten vor der Wärme aus den Tieflagen nach oben. Doch wenn es den Arten auf den Berggipfeln zu warm geworden ist, könnte Ihre Zeit in unseren Breiten vorbei sein. In unseren Wäldern leben wieder Tiere, die selten oder ausgestorben waren. Andere drohen zu verschwinden. Und der Wald selbst leidet auch. Es ist der Reichtum an Strukturen, der einen Wald ökologisch wertvoll macht: Lichtungen, Totholz, Kleingewässer ... All das erhöht die vielbeschworene Biodiversität, die Vielfalt des Lebens. In keinem anderen heimischen Lebensraum haben die Tiere und Pflanzen den Umgang mit Nährstoffknappheit und Mangel so sehr auf die Spitze getrieben wie im Moor. Dort, wo Sumpfpflanzen in ihrem Sumpf nicht verrotten, sondern zu dicken Torfschichten heranwachsen. Wie geht es unserer Natur, unserer Heimat? | |||||
