Schedules
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06/04/2026 2:45 am |
Die Reisen der Habsburger (3/5) |
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| Über zweihundert Reisen brachten Kaiser Franz Joseph in seinem langen Leben weit über die Grenzen seines Reiches hinaus. | |||||
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06/04/2026 3:50 am |
Die Cevennen - Frankreichs unberührter Süden |
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| Gewaltige Hochplateaus, Karstlandschaften, tiefe Schluchten und ausgedehnte Wälder: Im Süden Frankreichs erstrecken sich die Cevennen über die Departements Lozère, Gard und Hérault. 1970 wurde der Cevennen-Nationalpark gegründet, einer der größten Nationalparks Frankreichs. 2011 erklärte die UNESCO die Region zum Welterbe. Der Film geht auf eine Entdeckungsreise in eine einmalige Landschaft mit einzigartiger Tier- und Pflanzenwelt. Auf dem Mont Aigoual, dem zweithöchsten Berg der Cevennen, befindet sich die letzte ganzjährig bewohnte Wetterstation Frankreichs. Die Meteorologinnen und Meteorologen müssen im Winter bei Windgeschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometern hinaus, um die empfindlichen Messinstrumente zu kontrollieren. Im Mai und Juni riskieren Vogelschützerinnen und Vogelschützer alles, um junge Gänsegeierküken in den Steilwänden der Schluchten der Flüsse Jonte und Dourbie zu beringen. In schwindelerregender Höhe lassen sie sich zu den Nestern herab und beringen so bis zu 50 Küken pro Saison. Seit 1981 wurden Geier in den Cevennen wiederangesiedelt. Ihr Bestand hat sich inzwischen mit über 600 Gänsegeiern erholt. Auch Biber wurden wiederangesiedelt und leben vor allem an den Flüssen Tarn und Tarnon. Die Cevennen leben mit ihrer großen Vergangenheit. Zeugnis davon sind die alte Dampfeisenbahn, die von April bis Oktober Eisenbahnbegeisterte durch die Täler der Cevennen fährt, und die ehemaligen Seidenspinnereien, die seit dem 18. Jahrhundert Reichtum in die Region brachten. Die Zucht von Seidenraupen erlebt heute ein kleines Comeback. Film von Simone Stripp und Jürgen Hansen | |||||
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06/04/2026 4:35 am |
Der Geschmack Europas |
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| Diesmal erkunden Martin Traxl und Lojze Wieser auf ihrer Suche nach dem "Geschmack Europas" die Landschaften und Küchen von Bordeaux und der Gironde im Südwesten Frankreichs. So vielfältig die von der Nähe zum Atlantik geprägte Region mit ihren atemberaubenden Weinbergen, Schlössern und dem allgegenwärtigen französischen Charme ist, so vielfältig sind auch die kulinarischen Spezialitäten und die Gerichte "à la Bordelaise". Das sind zum Beispiel die berühmten weißen Crevetten, die dort noch vom letzten Crevetten-Fischer aus der Garonne gefischt werden, Austern aus Arcachon, Rindfleisch von höchster Qualität aus Bazas, süße Cannelés oder die Urform der Macarons, die heute noch nach jahrhundertealtem Rezept in Saint Émilion gebacken werden. Film von Martin Traxl Dokumentation Erstsendung 06.11.2022 | |||||
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06/04/2026 5:20 am |
Die Normandie - Frankreichs grüner Norden |
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| Alabasterküste, Blumenküste, Perlmuttküste - über 600 Kilometer erstreckt sich die Küste der Normandie entlang des Ärmelkanals. Ein fruchtbares Land, mit Wiesen, Obstplantagen und Weiden. Steilklippen, Sandstrände und Seebäder prägen die Küste der Normandie. Abteien, Schlösser und idyllische Dörfer erzählen von ihrer bewegten Geschichte. Der Film führt vom Mont-Saint-Michel über die Landungsstrände der Alliierten bis zur Halbinsel Cotentin. Film von Eric Bacos und Marushka Hullot-Guiot | |||||
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06/04/2026 5:50 am |
Die Bretagne - Frankreichs rauer Westen |
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| Mit ihrer wilden und wunderschönen Landschaft ist die Bretagne ein Sehnsuchtsziel in Europa. Der wilde Westen Frankreichs ist umrandet vom Meer. Mit oft stürmischem Wetter und dem rauen Klima hat die Bretagne einen eigenen Charme. Im Binnenland liegen tiefe Wälder und hügelige Heide, an den Küsten zerklüftete Steilhänge mit bizarren Felsformationen, dazwischen karibisch anmutende Strände mit weißem Sand. Kein Ort ist weiter als 80 Kilometer von der Küste entfernt. Die meisten Bretonen leben von und mit dem Meer. Der Film von Elke Bille erzählt die Geschichte typischer Bretonen. Sie zeigen ihren Alltag und ihre Herausforderungen. Der Film ist eine Entdeckungsreise zum Staunen und Träumen entlang der Küste und quer durch die magische Bretagne. Die Reise beginnt am Mont Saint-Michel. Der liegt zwar offiziell in der Normandie, ist aber in Sichtweite der Bretagne. Das Örtchen Cancale ist berühmt für seine Austern. Familie Raccine betreibt an der Promenade ein kleines Restaurant, in dem es ausschließlich Austern aus der eigenen Zucht gibt. Die Bänke, auf denen die Austern wachsen, stehen mitten im Meer und sind mit dem Trecker nur bei Ebbe erreichbar. Jedes Mal ein Wettlauf mit den Gezeiten, denn nur knapp sechs Stunden haben sie Zeit, Austern zu ernten und sich um die Zucht zu kümmern, dann setzt die Flut mit starker Strömung wieder ein. In Saint-Malo gibt es das Phänomen der Springflut, die grande marée, die besonders bei Sturm den ufernahen Häusern mit hohen Wellen heftig zusetzt. In der Nähe von Saint-Malo liegt das Gezeitenkraftwerk La Rance, das 1966 gebaut wurde und mehr als 40 Jahre lang das größte Kraftwerk seiner Art war. Die Bretagne ist berühmt für Buchweizen. Früher ein Arme-Leute-Getreide, heute dagegen eine kulinarische Spezialität des Landes, besonders als Zutat von Galettes. Im Mittelalterstädtchen Vitré dreht sich fast alles um den Buchweizen: Landwirt Immanuel Guardon baut ihn vor den Toren der Stadt an, der Müller Arnaud Chenard mahlt ihn in der ältesten Mühle der Gegend zu Mehl, das Nadine Keroudan in ihrem Food-Truck für Galettes auf dem Markt verwendet. In Lamballe liegt ein Nationalgestüt aus Napoleonischer Zeit. Hier ist die Hengststation für die berühmte Zugpferderasse der Bretagne, Postier Breton. Kutscher Stephane Baillif trainiert die Pferde und bildet sie aus. Und er geht mit ihnen zur Arbeit, mitten in Lamballe. Etwas weiter westlich liegt Brocéliande. Der Sage nach soll hier Merlin begraben sein. Typisch bretonisch sind die Epagneul Bretons, eine bretonische Jagdhundrasse. Patrick Morin züchtet mit großem Erfolg, doch jedes Mal, wenn ein Kunde ein Tier abholt, steht der Züchter vor einer besonderen Herausforderung: Wird der Hund das neue "Herrchen" akzeptieren? In Carantec betreibt Jean Marie Jezequel eine kleine Werft, in der ausschließlich Holzboote gebaut werden. Schon der Urgroßvater baute hier an der Bucht von Morlaix kleine Jachten. Später übernahmen der Großvater und dann der Vater die Werft. Heute ist Jean-Marie der Chef in einer der letzten Werften in Frankreich, die Holzjachten baut. Etwas weiter an der Küste Richtung Westen liegt im Finistère das Örtchen Plouguerneau. Hier züchtet Sylvain Huchette mitten im Atlantik Abalonen, also Seeohren, eine Schneckenart. Er ist der erste Züchter dieser Schnecken in Europa und beliefert Pariser Gourmetrestaurants. Ouessant ist die westlichste Insel Frankreichs. Sie ist berühmt für ihre fünf Leuchttürme und liegt weit draußen sehr einsam vor dem Festland. Hier lebt Charlene Creac´h, eine junge Schäferin, die sich hier vor vier Jahren mit ihrer Milchschafherde selbstständig gemacht hat. Eine große Aufgabe mit viel Verantwortung, sagt sie, aber sie wollte unbedingt auf Ouessant leben, denn nirgendwo gibt es mehr Freiheit und Zusammenhalt als auf dieser Insel. Von Ouessant geht es über Crozon weiter nach Quimper. Dort baut Marin Lhopiteau ganz besondere Instrumente: keltische Harfen in echter Handarbeit. Pont-l`Abbé südlich von Quimper ist die Hauptstadt des Bigoudenlandes. In diesem Ort waren die traditionellen Trachtenhauben der Damen besonders hoch. Früher trug man hier täglich Tracht, heutzutage nur noch zu besonderen Anlässen. Aber die Tradition der Haubenstickerei lebt weiter. Im kleinen Kreis treffen sich einmal die Woche Stickerinnen, die nach genauer Vorlage neue Hauben kreieren. Mit dabei ist meist auch Michel Bolzer, der Haubenbügler. Denn das Bügeln des hohen Haarschmucks ist eine Kunst für sich. Zehn Seemeilen von Concarneau entfernt liegen die Glénan-Inseln, ein Archipel mit sieben Inseln. Rund anderthalb Stunden braucht man mit dem Schlauchboot in Frankreichs Karibik. Weißer Sand, glasklares Wasser, die Glénans sind ein Paradies für Segler und Windsurfer. Elektrizität gibt es, wenn überhaupt, aus Sonnenkollektoren und das Trinkwasser kommt aus Kanistern. Ganz im Süden der Bretagne liegen die Salzfelder von Guérande. Marie Rainfray harkt im Sommer das Salz auf ihren Feldern zusammen. Das geht nur bei Sonnenschein, sagt sie. Durch die Verdunstung des Wassers kristallisiert das Salz an der Oberfläche: Fleur de Sel wird dann mit einem Spezialköcher geerntet. Ihr ganzer Stolz: drei Riesenbehälter mit Salz, die Arbeit eines ganzen Jahres. Guérande ist die letzte Station auf der Reise durch die nordwestlichste Region Frankreichs, einer Reise durch die imposante und abwechslungsreiche Landschaft der Bretagne. | |||||
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06/04/2026 7:20 am |
Nordfrankreich von oben |
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| Nordfrankreich – hier finden sich wildromantische Küstengebiete, prächtige Schlösser und Kathedralen, einige der berühmtesten Weinbauregionen sowie eine der schönsten Städte der Welt: Paris. | |||||
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06/04/2026 8:05 am |
Südfrankreich von oben |
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| In seinen Landschaften vereint Südfrankreich die Schönheit von Natur und Kultur. Die Reise führt von den Burgen der Pyrenäen über das Zentralmassiv und die Provence bis an die Côte d'Azur. | |||||
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06/04/2026 8:45 am |
Traumorte |
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| Mit 300 Sonnentagen im Jahr gehört die Provence zu den beliebtesten Urlaubszielen Europas. Die Mittelmeerregion zwischen Rhonetal und Italien ist der Inbegriff südländischer Lebensart. Eine Reise durch den südöstlichsten Zipfel Frankreichs ist ein Fest für die Sinne. Im Sommer sind die blühenden Lavendelfelder ein beliebtes Fotomotiv. Über die Märkte weht der Duft von Trüffeln und mediterranen Kräutern. Malerische Bergdörfer laden zum Erkunden ein. Die Reise durch die Provence startet auf der kleinen Île des Embiez mit ihrer reichen Flora und Fauna. Nach einem Abstecher in die Hafenstadt Marseille geht es nach Aix-en-Provence, wo sich die Besucher vom bunten Treiben mitziehen lassen. Das Bilderbuchdorf Gordes im Herzen des Luberon begeistert mit seiner spektakulären Lage. Dort begleitet das Filmteam einen Trüffeljäger bei der Suche nach dem "schwarzen Gold" der Provence. Im Januar wird in der Gemeinde Richerenches sogar eine Trüffelmesse veranstaltet. Den imposanten Mont Ventoux stets im Blick geht es weiter nach Avignon. Die "Stadt der Päpste" hat eine bewegte Geschichte - und eine Brücke, die durch ein Lied weltweit bekannt wurde: "Sur le pont d'Avignon". Von Avignon ist es nur ein Katzensprung bis ins berühmte Weinbaugebiet Châteauneuf-du-Pape im südlichen Rhonetal. Das Dorf Les Baux de Provence wird von einer mächtigen Burgruine dominiert und gilt als schönstes Dorf Frankreichs. Auf 2000 Höhenmetern liegt das beliebte Skigebiet Isola in den französischen Seealpen - auch das ist Provence. Das letzte Ziel der Reise ist die Camargue, wo die historische Altstadt von Arles und das Vogelschutzreservat Pont de Gau auf dem Programm stehen. Film von Eric Bacos | |||||
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06/04/2026 9:30 am |
Traumorte |
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| Die Reihe "Traumorte" führt zu den schönsten Orten der Welt. In dieser Folge geht es ins Loiretal. Es ist bekannt für märchenhafte Schlösser und exzellente Weine. Doch auch abseits der ausgetretenen Pfade hat die Weltkulturerbe-Region viel zu bieten. Zwischen Orléans und Saumur gibt es neben reizvollen Landschaften und imposanten Zeugen der Vergangenheit auch touristische Kabinettstückchen zu erleben. Man kann Ausflugsfahrten mit historischen Zügen, mit der legendären "Ente" oder im Heißluftballon machen. Aber auch die klassischen Höhepunkte dürfen bei einer Reise durchs Loiretal nicht fehlen. In Orléans ist die französische Nationalheldin Jeanne d'Arc allgegenwärtig. Im prachtvollen Schloss Chambord gibt eine Ausstellung Einblicke in die Geschichte des französischen Königshauses, das über einen langen Zeitraum nomadisch lebte und einzelne Schlösser nur sporadisch bewohnte. Chenonceau, das "Schloss der Damen", ist nach Versailles das meistbesuchte Schloss Frankreichs. Bei einem Rundgang durch die ehrwürdigen Gemäuer wird klar, warum: In den liebevoll eingerichteten Räumen wird Geschichte lebendig. Bei Candes-Saint-Martin steht der größte Klosterkomplex Europas. Die Abtei Fontevraud war einst ein gemischtes Kloster für Frauen und Männer, gefördert vom Herrscherhaus Plantagenêt. Nach den Wirren der Französischen Revolution wird sie zum Staatsgefängnis umfunktioniert. Film von Julien Bur | |||||
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06/04/2026 10:15 am |
Das Geheimnis der eisernen Maske |
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| Am Hof des Sonnenkönigs spinnt man Intrigen: Der machthungrige Marquis de Fouquet trachtet Philippe, dem Zwillingsbruder des schwächlichen Thronanwärters Louis XIV., nach dem Leben. Ein Anschlag kann vereitelt werden. Doch Philippe wird inhaftiert und in die Bastille gesperrt. Die kampferprobten Musketiere unter der Leitung D'Artagnans brechen auf, um den Gefangenen zu befreien. In dem spannenden Abenteuerfilm "Das Geheimnis der eisernen Maske" aus dem Jahr 1979 agieren unter anderen Beau Bridges, Lloyd Bridges, Cornel Wilde, José Ferrer und Ian McShane vor der Kamera. Ihnen zur Seite stehen das erste Bond-Girl Ursula Andress und Sylvia Kristel. | |||||
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06/04/2026 10:15 am |
Das Geheimnis der eisernen Maske |
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| Am Hof des Sonnenkönigs spinnt man Intrigen: Der machthungrige Marquis de Fouquet trachtet Philippe, dem Zwillingsbruder des schwächlichen Thronanwärters Louis XIV., nach dem Leben. Ein Anschlag kann vereitelt werden. Doch Philippe wird inhaftiert und in die Bastille gesperrt. Die kampferprobten Musketiere unter der Leitung D'Artagnans brechen auf, um den Gefangenen zu befreien. In dem spannenden Abenteuerfilm "Das Geheimnis der eisernen Maske" aus dem Jahr 1979 agieren unter anderen Beau Bridges, Lloyd Bridges, Cornel Wilde, José Ferrer und Ian McShane vor der Kamera. Ihnen zur Seite stehen das erste Bond-Girl Ursula Andress und Sylvia Kristel. | |||||
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06/04/2026 12:10 pm |
Korsika - Wildnis zwischen Schnee und Sand |
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| Schneebedeckte Gipfel, malerische Sandstrände: Korsika ist eine Insel der Gegensätze und kann zudem mit einer überraschenden Tier- und Pflanzenvielfalt aufwarten. Bis heute sind nicht weniger als 146 Pflanzen- und rund ein Dutzend Tierarten gezählt worden, die es ausschließlich auf Korsika gibt - und nirgendwo sonst auf der Erde. Die filmische Expeditionsreise zeigt die Insel in ihrer vollen Pracht. Sie führt von den höchsten Gipfeln bis zur mediterranen Küste, vom eisigen Schnee bis zum feinen Sand. Sie gibt Einblicke in die Lebensräume der Mittelmeerinsel, die mitunter hohe Anforderungen an deren tierische Bewohner stellen. Film von Heike Grebe und Michael Riegler | |||||
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06/04/2026 12:55 pm |
Unbekanntes Korsika |
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| Die französische Insel Korsika ist landschaftlich so facettenreich wie kaum eine andere Region dieser Erde. Auch die Tier- und Pflanzenwelt ist einzigartig. Diese Einzigartigkeit umfasst 146 Pflanzen- und ein Dutzend Tierarten. Wissenschaftler Michel Delaugerre kennt all diese seltenen Tierarten. Er setzt sich seit Jahrzehnten mit der Biologie Korsikas auseinander und führt an Plätze, die für Besucher gesperrt sind. Die gelbgrüne Zornnatter ist bislang als rein tagaktives Tier bekannt. Auf der verbotenen Insel Giraglia beobachtet sie der Biologe regelmäßig im Schein der Taschenlampe bei der Nahrungssuche. Das kann der Beginn einer Evolution sein oder nur eine Laune der Natur, meint Michel Delaugerre. Die vorgelagerten Inseln in der Meerenge zwischen Korsika und Sardinien gehören zum Lavezzi-Naturschutzgebiet. Hier brüten in den steilen Felsklippen die Gelbschnabel-Sturmtaucher. In den frühen Morgenstunden hört man ihr sirenenhaftes Geschrei, dann brechen sie zur Nahrungssuche auf, um erst am Abend wieder zu ihren Nistplätzen zurückzukehren. Jean Michel Culioni beobachtet die Tiere seit 30 Jahren. Er und sein Team haben einzelne Vögel mit GPS-Sendern ausgestattet. Die Daten zeigen, dass die Vögel oft bis nach Marseille zum Fischfang fliegen. Während die Sturmtaucher-Küken bis in die Abendstunden auf Futter warten müssen, bekommen die Schwalbenjungen im Fort von Bonifacio bereits jetzt ihre erste Futterration. Von ihren Nestern aus genießen sie wohl die beste Aussicht der ganzen Insel. Film von Barbara Puskás | |||||
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06/04/2026 1:45 pm |
Mit dem Zug entlang ... |
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| Der schnellste Weg mit der Bahn von Paris an die Côte d'Azur geht über Lyon und Marseille. Wer Zeit hat, steigt 50 Kilometer vor Marseille in Miramas um - in den "Train de la Côte Bleue". Der Zug fährt auf einer herrlichen Panoramastrecke Südfrankreichs, 60 Kilometer meist entlang der Mittelmeerküste mit wundervollen Sandstränden, Felsbuchten und glasklaren Flüsschen. Auch ist die Côte Bleue nicht so überlaufen wie ihre große Schwester Côte d'Azur. Die Reise geht vom Eisenbahnerstädtchen Miramas in Richtung Süden und über eine einmalige Eisenbahnbrücke, die den Canal de Caronte überspannt. Bei Bedarf öffnet sich einmal am Tag die Drehbrücke, damit große Frachtschiffe den Kanal passieren können. Danach beginnt der wohl landschaftlich schönste Abschnitt der "Ligne de la Côte Bleue". Die nächste Station heißt Carry-le-Rouet. Einst ein abgelegenes Fischernest, war der Ort nach dem Bau der Bahnlinie ab 1915 gut an Marseille angebunden. Heute gilt Carry-le-Rouet als wichtigster Badeort der Côte Bleue. Schon der französische Schauspieler und Sänger Fernandel war von Carry-le-Rouet so angetan, dass er sich hier nach dem Zweiten Weltkrieg eine Villa über dem Hafen bauen ließ. Weiter führt die Reise über das Viaduc de Méjean. Direkt darunter im Restaurant "Le Mange-Tout" gibt es leckere "Friture", kleine Fische, die am Stück gegessen werden. In Niolon gibt es Tauchkurse der UCPA, einer Vereinigung für Sport im Freien. Ihr Ziel ist, dass auch junge Menschen mit kleinem Geldbeutel den Tauchsport lernen und soziale Kontakte herstellen können. Die Schönheit unter Wasser ist an der Côte Bleue unvergleichlich. Danach stellt der Film das ehemalige Künstlerdorf L'Estaque mit seinen ineinander verschachtelten Häuschen vor. Der Ort wurde von Georges Braque, Paul Cézanne, Raoul Dufy und vielen anderen Künstlern besucht und hat sie inspiriert. Braques Gemälde "Häuser in L'Estaque" (1908) brachte erstmals den Begriff "Kubismus" hervor. Im Bahnhof Marseille Saint-Charles steigen jährlich knapp 20 Millionen Menschen ein und aus, und man sollte Marseille wirklich mit der Bahn besuchen. Schon 1931 schrieben Klaus und Erika Mann in ihrem "Buch von der Riviera" über Marseille: "Die Einfahrt mit dem Wagen trägt einen leicht katastrophalen Charakter ... Wenn es sich trifft, dass Sie zwischen fünf und sieben Uhr abends ankommen, ist es besonders teuflisch." Die blaue Stunde an der Côte Bleue war eben schon damals sehr beliebt. Daran hat sich bis heute nichts geändert. ARTE lädt nicht nur Eisenbahn-Fans auf eine spektakuläre Reise um die Welt ein. Im Mittelpunkt der Reihe stehen einzigartige Bahnstrecken, Loks und Eisenbahnen in den unterschiedlichsten Regionen der Erde. Die Dokumentationen werfen stets auch einen interessanten Blick auf Land und Leute entlang der Strecke. | |||||
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06/04/2026 2:30 pm |
Ein Sommer in Südfrankreich |
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| Die erfolgreiche Unternehmensberaterin Charlotte hat das Bestattungsinstitut ihres Onkels Olivier in der Provence geerbt - allerdings nur zur Hälfte. Im ländlichen Idyll angekommen, will sie das verwunschene Château so schnell wie möglich gewinnbringend verkaufen. Doch da macht ihr André, der junge Bestatter und Ziehsohn von Olivier, einen Strich durch die Rechnung. Ihm gehört die andere Hälfte des Unternehmens. Und er denkt nicht im Traum daran, Oliviers Lebenswerk aufzugeben. Onkel Olivier hat - in weiser Voraussicht - in seinem Testament verfügt, dass sich die beiden Erben über den Verbleib des Châteaus einig sein müssen. Aber nicht nur André und seine entspannte französische Lebensart durchkreuzen Charlottes Pläne, auch der offene Umgang mit dem Tod setzt ihr gehörig zu. Zunächst will sie ihre Pläne so schnell wie möglich realisieren und greift sogar zu unlauteren Mitteln. Doch als sie André und seine Mitarbeiter immer besser kennenlernt und der Duft des Lavendels ihre Erinnerung an die Ferien beim Onkel weckt, steigen in Charlotte Zweifel auf, ob ihr eigener Lebensstil und der Verkauf des Châteaus die richtige Lösung sind. Sie muss sich entscheiden, ob sie liebt oder arbeitet, bleibt oder geht - mit vollem Portemonnaie oder mit leeren Händen. | |||||
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06/04/2026 4:00 pm |
Traumorte - Paris |
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| Paris ist mit seiner Vielzahl an berühmten Gebäuden, Denkmälern und Plätzen ein wahres Freilichtmuseum - und eine Quelle der Inspiration für Menschen aus aller Welt. Um die 50 Millionen Touristen zieht es jedes Jahr in die französische Hauptstadt - mehr als in jede andere europäische Metropole. Dafür sorgen Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm, der Arc de Triomphe und der Louvre mit seinen Kunstschätzen. Wie die Stadt blicken auch die Pariser Baudenkmäler auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Zahlreiche Könige und Kaiser schritten durch ihre Pforten; viele wurden im Lauf der Jahrhunderte zerstört und wiederaufgebaut. Die Dokumentation führt quer durch die Pariser Arrondissements und zeigt die schönsten Ecken einer magischen Stadt. Von den Jardins de Trocadéro, die den besten Blick auf den Eiffelturm bieten, über die rund zwei Kilometer lange Prachtstraße Champs-Élysées bis zum Hôtel des Invalides, einer historischen Militäranlage, in der bis heute kriegsversehrte Veteranen betreut werden. Der Film stellt aber auch Orte vor, die abseits der üblichen Touristenpfade liegen: den Parc de la Villette zum Beispiel, ein modernes Viertel mit Museen, Kinos und einem gigantischen künstlichen See. Film von Eric Bacos | |||||
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06/04/2026 4:40 pm |
Monsieur Claude und seine Töchter 2 |
Spielfilm Frankreich 2019 (Qu'est-ce qu'on a encore fait au Bon dieu?) |
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| In Sachen multikultureller Offenheit macht Claude Verneuil und seiner Frau Marie so schnell keiner etwas vor: Ihre vier Töchter haben Einwanderer aus vier verschiedenen Kulturkreisen geheiratet. Um die Angehörigen ihrer Schwiegersöhne kennenzulernen, unternimmt das wohlsituierte Ehepaar Verneuil eine kleine Weltreise. Von den Strapazen können sich Claude und Marie jedoch nur kurz erholen, denn ihre Töchter haben die nächste Überraschung parat. Alle vier beabsichtigen, ihren Männern zuliebe auszuwandern, die sich in Frankreich wegen ihrer Herkunft diskriminiert fühlen. Ségolène und Chao zieht es nach China, Isabelle und Rachid nach Algerien und Odile und David nach Israel. Sogar Charles und die hochschwangere Laure möchten nichts wie weg - allerdings nicht zur Elfenbeinküste, sondern nach Indien, wo der unterbeschäftigte Schauspieler auf eine Bollywood-Karriere hofft. Dass sich ihre geliebte Großfamilie in alle Winde zerstreuen soll, nehmen Claude und Marie jedoch nicht kampflos hin. Um ihre Schwiegersöhne mit ihrem geliebten Frankreich zu versöhnen, ist ihnen jedes Mittel recht. Schon bald erkennen die vier verbitterten Herren ihre bislang ungeliebte Heimat nicht wieder. Mit rund vier Millionen Kinobesuchern landete die französische Culture-Clash-Komödie "Monsieur Claude und seine Töchter" im Jahr 2014 einen sensationellen Kinoerfolg in Deutschland. "Monsieur Claude 2" schreibt die unterhaltsame Geschichte des leidgeprüften Familienvaters fort, dessen Töchter ihn mit ihrer multikulturellen Partnerwahl auf die Probe stellen. Regisseur Philippe de Chauveron nahm die weitverbreitete Kritik von Einwanderern, in Frankreich in vielen Lebensbereichen benachteiligt zu werden, als Ausgangspunkt für die amüsante Geschichte. In Zentrum stehen Christian Clavier und Chantal Lauby als wohlsituiertes Ehepaar, das seinen Schwiegersöhnen die geliebte "Grande Nation" im besten Licht präsentieren muss. | |||||
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06/04/2026 6:15 pm |
Die Witwe Clicquot |
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| Die französische Provinz Champagne im frühen 19. Jahrhundert: Nach dem Tod ihres Mannes übernimmt die 27-jährige Barbe-Nicole Clicquot die Leitung der familieneigenen Weinkellerei. | |||||
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06/04/2026 7:40 pm |
Kommissar Dupin - Bretonischer Stolz |
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| Die ehemalige Schauspiel-Diva Sophie Bandol entdeckt nachts eine Leiche. Aufgeschreckt ruft sie die Polizei, doch als diese eintrifft, ist die Leiche verschwunden. Handelt es sich um Auswüchse der Fantasie einer etwas kapriziösen Diva, wie Inspektor Kadeg vermutet? Kommissar Dupin sieht das anders. Dass es erst einmal keine Leiche gibt, bedeutet nicht, dass kein Verbrechen stattgefunden hat. Dupin vergräbt sich in die Ermittlungen und kommt auf die Spur eines vermissten schottischen Geschäftsmannes. Kurz darauf wird ein weiterer Toter gefunden, ebenfalls ein Schotte. Augenscheinlich hängen die beiden Todesfälle zusammen. Beide Männer waren kürzlich aus Schottland in die Bretagne gereist. Dupins Recherche führt ihn zu dem Austernzüchter Baptiste Kolenc und dem Geschäftsmann Matthieu Tordeux. Beide Männer haben etwas zu verbergen, doch die Wurzel des Verbrechens scheint noch weiter zurückzuliegen. Akribisch, wie es seine Art ist, versucht Dupin, das Geheimnis zu entschlüsseln, doch diese Zeit will ihm sein ungeduldiger Vorgesetzter Locmariaquer nicht geben und bringt Dupin in ernste Schwierigkeiten. | |||||
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06/04/2026 9:10 pm |
Monsieur Claude und seine Töchter 2 |
Spielfilm Frankreich 2019 (Qu'est-ce qu'on a encore fait au Bon dieu?) |
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| In Sachen multikultureller Offenheit macht Claude Verneuil und seiner Frau Marie so schnell keiner etwas vor: Ihre vier Töchter haben Einwanderer aus vier verschiedenen Kulturkreisen geheiratet. Um die Angehörigen ihrer Schwiegersöhne kennenzulernen, unternimmt das wohlsituierte Ehepaar Verneuil eine kleine Weltreise. Von den Strapazen können sich Claude und Marie jedoch nur kurz erholen, denn ihre Töchter haben die nächste Überraschung parat. Alle vier beabsichtigen, ihren Männern zuliebe auszuwandern, die sich in Frankreich wegen ihrer Herkunft diskriminiert fühlen. Ségolène und Chao zieht es nach China, Isabelle und Rachid nach Algerien und Odile und David nach Israel. Sogar Charles und die hochschwangere Laure möchten nichts wie weg - allerdings nicht zur Elfenbeinküste, sondern nach Indien, wo der unterbeschäftigte Schauspieler auf eine Bollywood-Karriere hofft. Dass sich ihre geliebte Großfamilie in alle Winde zerstreuen soll, nehmen Claude und Marie jedoch nicht kampflos hin. Um ihre Schwiegersöhne mit ihrem geliebten Frankreich zu versöhnen, ist ihnen jedes Mittel recht. Schon bald erkennen die vier verbitterten Herren ihre bislang ungeliebte Heimat nicht wieder. Mit rund vier Millionen Kinobesuchern landete die französische Culture-Clash-Komödie "Monsieur Claude und seine Töchter" im Jahr 2014 einen sensationellen Kinoerfolg in Deutschland. "Monsieur Claude 2" schreibt die unterhaltsame Geschichte des leidgeprüften Familienvaters fort, dessen Töchter ihn mit ihrer multikulturellen Partnerwahl auf die Probe stellen. Regisseur Philippe de Chauveron nahm die weitverbreitete Kritik von Einwanderern, in Frankreich in vielen Lebensbereichen benachteiligt zu werden, als Ausgangspunkt für die amüsante Geschichte. In Zentrum stehen Christian Clavier und Chantal Lauby als wohlsituiertes Ehepaar, das seinen Schwiegersöhnen die geliebte "Grande Nation" im besten Licht präsentieren muss. | |||||
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06/04/2026 10:40 pm |
Bonjour Tristesse |
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| Mit der Verfilmung von Françoise Sagans Roman über ein tödlich endendes Liebesverhältnis schuf Otto Preminger ein subtiles, an Ambiguität reiches Familienmelodram. Das Spiel von Deborah Kerr, Jean Seberg und David Niven verleiht der in den 50er Jahren spielenden Geschichte die Züge einer klassischen Tragödie. Cécile und ihr Vater Raymond führen ein mondänes Partyleben, das seit der Ereignisse im letzten Sommer zu einem freudlosen Ritual geworden ist. Während Juliette Gréco auf der Bühne ihr todtrauriges Lied "Bonjour Tristesse" singt, erinnert sich Cécile im Rückblick: Wie immer verbringen Raymond und Cécile ihre Ferien an der Côte d'Azur. Die beiden haben es sich zur Gewohnheit gemacht, folgenlose Affären einzugehen, vielleicht damit sich an ihrer verspielten, leicht inzestuösen Beziehung nichts ändert. Doch als mit Anne eine reife, erwachsene Frau in Raymonds Leben tritt, bricht das Vater-Tochter-Verhältnis zusammen. Obwohl sie sie bewundert, ist Cécile eifersüchtig auf Anne und intrigiert gegen deren geplante Heirat mit Raymond. Es gelingt ihr, Anne an Raymonds Liebe zweifeln zu machen. Tief getroffen verlässt Anne das gemeinsame Feriendomizil und wird kurz darauf tot aufgefunden - ihr Wagen ist über die Klippen ins Meer gestürzt. Preminger machte durch diesen Film zwei Namen populär: Den von Jean Seberg, die er beim Casting für seinen vorherigen Film, "Saint Joan", unter 18.000 Bewerberinnen entdeckt hatte. Und den von Françoise Sagan, die durch die Verfilmung ihres ersten Romans über Nacht zur Bestsellerautorin wurde. Preminger hielt sich weitgehend an die literarische Vorlage, variierte sie aber durch die Einführung einer schwarz-weiß gefassten Rahmengeschichte, die alles im Lichte einer retrospektiven Schuldaufarbeitung erscheinen lässt: Annes Selbstmord, den Raymond und Cécile zu einem Unfall schönreden, überschattet die gesamte Handlung. Die einst satten Technicolor-Farben, in denen die Ereignisse des Sommers gehalten sind, sind mittlerweile verblasst. Ein interessanter Effekt, lassen sie doch das Sommeridyll so kalt und leblos wirken, wie es für Cécile rückblickend erscheint. | |||||
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06/05/2026 12:10 am |
Traumorte - Paris |
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| Paris ist mit seiner Vielzahl an berühmten Gebäuden, Denkmälern und Plätzen ein wahres Freilichtmuseum - und eine Quelle der Inspiration für Menschen aus aller Welt. Um die 50 Millionen Touristen zieht es jedes Jahr in die französische Hauptstadt - mehr als in jede andere europäische Metropole. Dafür sorgen Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm, der Arc de Triomphe und der Louvre mit seinen Kunstschätzen. Wie die Stadt blicken auch die Pariser Baudenkmäler auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Zahlreiche Könige und Kaiser schritten durch ihre Pforten; viele wurden im Lauf der Jahrhunderte zerstört und wiederaufgebaut. Die Dokumentation führt quer durch die Pariser Arrondissements und zeigt die schönsten Ecken einer magischen Stadt. Von den Jardins de Trocadéro, die den besten Blick auf den Eiffelturm bieten, über die rund zwei Kilometer lange Prachtstraße Champs-Élysées bis zum Hôtel des Invalides, einer historischen Militäranlage, in der bis heute kriegsversehrte Veteranen betreut werden. Der Film stellt aber auch Orte vor, die abseits der üblichen Touristenpfade liegen: den Parc de la Villette zum Beispiel, ein modernes Viertel mit Museen, Kinos und einem gigantischen künstlichen See. Film von Eric Bacos | |||||
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06/05/2026 12:55 am |
Traumorte |
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| Die Reihe "Traumorte" führt zu den schönsten Orten der Welt. In dieser Folge geht es ins Loiretal. Es ist bekannt für märchenhafte Schlösser und exzellente Weine. Doch auch abseits der ausgetretenen Pfade hat die Weltkulturerbe-Region viel zu bieten. Zwischen Orléans und Saumur gibt es neben reizvollen Landschaften und imposanten Zeugen der Vergangenheit auch touristische Kabinettstückchen zu erleben. Man kann Ausflugsfahrten mit historischen Zügen, mit der legendären "Ente" oder im Heißluftballon machen. Aber auch die klassischen Höhepunkte dürfen bei einer Reise durchs Loiretal nicht fehlen. In Orléans ist die französische Nationalheldin Jeanne d'Arc allgegenwärtig. Im prachtvollen Schloss Chambord gibt eine Ausstellung Einblicke in die Geschichte des französischen Königshauses, das über einen langen Zeitraum nomadisch lebte und einzelne Schlösser nur sporadisch bewohnte. Chenonceau, das "Schloss der Damen", ist nach Versailles das meistbesuchte Schloss Frankreichs. Bei einem Rundgang durch die ehrwürdigen Gemäuer wird klar, warum: In den liebevoll eingerichteten Räumen wird Geschichte lebendig. Bei Candes-Saint-Martin steht der größte Klosterkomplex Europas. Die Abtei Fontevraud war einst ein gemischtes Kloster für Frauen und Männer, gefördert vom Herrscherhaus Plantagenêt. Nach den Wirren der Französischen Revolution wird sie zum Staatsgefängnis umfunktioniert. Film von Julien Bur | |||||
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06/05/2026 1:40 am |
Mit dem Zug entlang ... |
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| Der schnellste Weg mit der Bahn von Paris an die Côte d'Azur geht über Lyon und Marseille. Wer Zeit hat, steigt 50 Kilometer vor Marseille in Miramas um - in den "Train de la Côte Bleue". Der Zug fährt auf einer herrlichen Panoramastrecke Südfrankreichs, 60 Kilometer meist entlang der Mittelmeerküste mit wundervollen Sandstränden, Felsbuchten und glasklaren Flüsschen. Auch ist die Côte Bleue nicht so überlaufen wie ihre große Schwester Côte d'Azur. Die Reise geht vom Eisenbahnerstädtchen Miramas in Richtung Süden und über eine einmalige Eisenbahnbrücke, die den Canal de Caronte überspannt. Bei Bedarf öffnet sich einmal am Tag die Drehbrücke, damit große Frachtschiffe den Kanal passieren können. Danach beginnt der wohl landschaftlich schönste Abschnitt der "Ligne de la Côte Bleue". Die nächste Station heißt Carry-le-Rouet. Einst ein abgelegenes Fischernest, war der Ort nach dem Bau der Bahnlinie ab 1915 gut an Marseille angebunden. Heute gilt Carry-le-Rouet als wichtigster Badeort der Côte Bleue. Schon der französische Schauspieler und Sänger Fernandel war von Carry-le-Rouet so angetan, dass er sich hier nach dem Zweiten Weltkrieg eine Villa über dem Hafen bauen ließ. Weiter führt die Reise über das Viaduc de Méjean. Direkt darunter im Restaurant "Le Mange-Tout" gibt es leckere "Friture", kleine Fische, die am Stück gegessen werden. In Niolon gibt es Tauchkurse der UCPA, einer Vereinigung für Sport im Freien. Ihr Ziel ist, dass auch junge Menschen mit kleinem Geldbeutel den Tauchsport lernen und soziale Kontakte herstellen können. Die Schönheit unter Wasser ist an der Côte Bleue unvergleichlich. Danach stellt der Film das ehemalige Künstlerdorf L'Estaque mit seinen ineinander verschachtelten Häuschen vor. Der Ort wurde von Georges Braque, Paul Cézanne, Raoul Dufy und vielen anderen Künstlern besucht und hat sie inspiriert. Braques Gemälde "Häuser in L'Estaque" (1908) brachte erstmals den Begriff "Kubismus" hervor. Im Bahnhof Marseille Saint-Charles steigen jährlich knapp 20 Millionen Menschen ein und aus, und man sollte Marseille wirklich mit der Bahn besuchen. Schon 1931 schrieben Klaus und Erika Mann in ihrem "Buch von der Riviera" über Marseille: "Die Einfahrt mit dem Wagen trägt einen leicht katastrophalen Charakter ... Wenn es sich trifft, dass Sie zwischen fünf und sieben Uhr abends ankommen, ist es besonders teuflisch." Die blaue Stunde an der Côte Bleue war eben schon damals sehr beliebt. Daran hat sich bis heute nichts geändert. ARTE lädt nicht nur Eisenbahn-Fans auf eine spektakuläre Reise um die Welt ein. Im Mittelpunkt der Reihe stehen einzigartige Bahnstrecken, Loks und Eisenbahnen in den unterschiedlichsten Regionen der Erde. Die Dokumentationen werfen stets auch einen interessanten Blick auf Land und Leute entlang der Strecke. | |||||
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06/05/2026 2:25 am |
Die Bretagne - Frankreichs rauer Westen |
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| Mit ihrer wilden und wunderschönen Landschaft ist die Bretagne ein Sehnsuchtsziel in Europa. Der wilde Westen Frankreichs ist umrandet vom Meer. Mit oft stürmischem Wetter und dem rauen Klima hat die Bretagne einen eigenen Charme. Im Binnenland liegen tiefe Wälder und hügelige Heide, an den Küsten zerklüftete Steilhänge mit bizarren Felsformationen, dazwischen karibisch anmutende Strände mit weißem Sand. Kein Ort ist weiter als 80 Kilometer von der Küste entfernt. Die meisten Bretonen leben von und mit dem Meer. Der Film von Elke Bille erzählt die Geschichte typischer Bretonen. Sie zeigen ihren Alltag und ihre Herausforderungen. Der Film ist eine Entdeckungsreise zum Staunen und Träumen entlang der Küste und quer durch die magische Bretagne. Die Reise beginnt am Mont Saint-Michel. Der liegt zwar offiziell in der Normandie, ist aber in Sichtweite der Bretagne. Das Örtchen Cancale ist berühmt für seine Austern. Familie Raccine betreibt an der Promenade ein kleines Restaurant, in dem es ausschließlich Austern aus der eigenen Zucht gibt. Die Bänke, auf denen die Austern wachsen, stehen mitten im Meer und sind mit dem Trecker nur bei Ebbe erreichbar. Jedes Mal ein Wettlauf mit den Gezeiten, denn nur knapp sechs Stunden haben sie Zeit, Austern zu ernten und sich um die Zucht zu kümmern, dann setzt die Flut mit starker Strömung wieder ein. In Saint-Malo gibt es das Phänomen der Springflut, die grande marée, die besonders bei Sturm den ufernahen Häusern mit hohen Wellen heftig zusetzt. In der Nähe von Saint-Malo liegt das Gezeitenkraftwerk La Rance, das 1966 gebaut wurde und mehr als 40 Jahre lang das größte Kraftwerk seiner Art war. Die Bretagne ist berühmt für Buchweizen. Früher ein Arme-Leute-Getreide, heute dagegen eine kulinarische Spezialität des Landes, besonders als Zutat von Galettes. Im Mittelalterstädtchen Vitré dreht sich fast alles um den Buchweizen: Landwirt Immanuel Guardon baut ihn vor den Toren der Stadt an, der Müller Arnaud Chenard mahlt ihn in der ältesten Mühle der Gegend zu Mehl, das Nadine Keroudan in ihrem Food-Truck für Galettes auf dem Markt verwendet. In Lamballe liegt ein Nationalgestüt aus Napoleonischer Zeit. Hier ist die Hengststation für die berühmte Zugpferderasse der Bretagne, Postier Breton. Kutscher Stephane Baillif trainiert die Pferde und bildet sie aus. Und er geht mit ihnen zur Arbeit, mitten in Lamballe. Etwas weiter westlich liegt Brocéliande. Der Sage nach soll hier Merlin begraben sein. Typisch bretonisch sind die Epagneul Bretons, eine bretonische Jagdhundrasse. Patrick Morin züchtet mit großem Erfolg, doch jedes Mal, wenn ein Kunde ein Tier abholt, steht der Züchter vor einer besonderen Herausforderung: Wird der Hund das neue "Herrchen" akzeptieren? In Carantec betreibt Jean Marie Jezequel eine kleine Werft, in der ausschließlich Holzboote gebaut werden. Schon der Urgroßvater baute hier an der Bucht von Morlaix kleine Jachten. Später übernahmen der Großvater und dann der Vater die Werft. Heute ist Jean-Marie der Chef in einer der letzten Werften in Frankreich, die Holzjachten baut. Etwas weiter an der Küste Richtung Westen liegt im Finistère das Örtchen Plouguerneau. Hier züchtet Sylvain Huchette mitten im Atlantik Abalonen, also Seeohren, eine Schneckenart. Er ist der erste Züchter dieser Schnecken in Europa und beliefert Pariser Gourmetrestaurants. Ouessant ist die westlichste Insel Frankreichs. Sie ist berühmt für ihre fünf Leuchttürme und liegt weit draußen sehr einsam vor dem Festland. Hier lebt Charlene Creac´h, eine junge Schäferin, die sich hier vor vier Jahren mit ihrer Milchschafherde selbstständig gemacht hat. Eine große Aufgabe mit viel Verantwortung, sagt sie, aber sie wollte unbedingt auf Ouessant leben, denn nirgendwo gibt es mehr Freiheit und Zusammenhalt als auf dieser Insel. Von Ouessant geht es über Crozon weiter nach Quimper. Dort baut Marin Lhopiteau ganz besondere Instrumente: keltische Harfen in echter Handarbeit. Pont-l`Abbé südlich von Quimper ist die Hauptstadt des Bigoudenlandes. In diesem Ort waren die traditionellen Trachtenhauben der Damen besonders hoch. Früher trug man hier täglich Tracht, heutzutage nur noch zu besonderen Anlässen. Aber die Tradition der Haubenstickerei lebt weiter. Im kleinen Kreis treffen sich einmal die Woche Stickerinnen, die nach genauer Vorlage neue Hauben kreieren. Mit dabei ist meist auch Michel Bolzer, der Haubenbügler. Denn das Bügeln des hohen Haarschmucks ist eine Kunst für sich. Zehn Seemeilen von Concarneau entfernt liegen die Glénan-Inseln, ein Archipel mit sieben Inseln. Rund anderthalb Stunden braucht man mit dem Schlauchboot in Frankreichs Karibik. Weißer Sand, glasklares Wasser, die Glénans sind ein Paradies für Segler und Windsurfer. Elektrizität gibt es, wenn überhaupt, aus Sonnenkollektoren und das Trinkwasser kommt aus Kanistern. Ganz im Süden der Bretagne liegen die Salzfelder von Guérande. Marie Rainfray harkt im Sommer das Salz auf ihren Feldern zusammen. Das geht nur bei Sonnenschein, sagt sie. Durch die Verdunstung des Wassers kristallisiert das Salz an der Oberfläche: Fleur de Sel wird dann mit einem Spezialköcher geerntet. Ihr ganzer Stolz: drei Riesenbehälter mit Salz, die Arbeit eines ganzen Jahres. Guérande ist die letzte Station auf der Reise durch die nordwestlichste Region Frankreichs, einer Reise durch die imposante und abwechslungsreiche Landschaft der Bretagne. | |||||
