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    06/07/2026 3:15 am

    Hoch hinaus II: Der Bergretter und Hüttenwart - Monte Rosa, bitte kommen!

    Richard Lehner ist seit 20 Jahren Bergführer in Zermatt und fast ebenso lange nebenberuflicher Bergretter. "Hoch hinaus II" begleitet ihn in seinem Alltag inmitten der imposanten Viertausender. Bei Rettungsaktionen wird Richard Lehner als Bergprofi aufgeboten und muss an der Helikopter-Winde oder zu Fuß zu den Verletzten stoßen. Wie weit riskiert Lehner, der selbst eine Familie mit zwei Söhnen hat, sein eigenes Leben, um andere zu retten? Richard Lehner ist jedoch nicht nur Bergführer und Bergretter: Im Duo mit Killian Emmenegger führt er die moderne "Monte Rosa Hütte" im Herzen der Gletscherwelt in Zermatt. Die Schweiz ist ein Land der Berge. Schweizerinnen und Schweizer sind geprägt von ihnen, leben und arbeiten oder suchen Zuflucht in den Bergen. Viele von ihnen in sicheren Höhen, die gut zu erreichen sind. Doch es gibt auch Menschen, die höher gehen, die weit oben arbeiten oder etwas wagen und dabei ihre Erfüllung finden. So auch die Protagonisten der zweiten Staffel von "Hoch hinaus". Film von Frank Senn

    06/07/2026 4:15 am

    Menschen am Rande der Welt - Spitzbergen

    Deutschland2013

    Im Mittelpunkt dieser Dokumentation "Menschen am Rande der Welt" stehen die Menschen, die am äußersten Rand der bewohnten Welt zu Hause sind und ihr Kampf ums Überleben. Die Reisen führen so weit, wie man auf dieser Welt kommen kann. In dieser Folge geht es nach Spitzbergen. Von dort aus ist es nicht mehr weit zum Nordpol. Es kommt zu interessanten Begegnungen mit Menschen, die ihre Heimat hier im hohen Norden lieben. In Spitzbergen gibt es keine Ureinwohner. Dafür stellen die Eisbären mit etwa 3.000 Exemplaren eine knappe Mehrheit der "Bewohner". Die Durchschnittstemperatur liegt bei minus fünf Grad Celsius. In den Fjorden schwimmen Robben, Walrosse und Wale, darüber erheben sich hohe und spitze Berge. Ein kaltes Paradies, aber nicht unbedingt ein Ort zum Bleiben. Aber es gibt ein paar Hartgesottene, die hier nicht mehr weg wollen: der Kletterer Tommy mit seinen Schlittenhunden, die er im Sommer vor seinen Geländewagen spannt. Elke, die alles über Lawinen weiß und bei minus 30 Grad Celsius mit dem Spaten metertiefe Gruben aushebt, um herauszufinden, wann der Hang an der Bergstraße ins Rutschen kommt. Die Meeresbiologin Silje, die sehr gut schießen kann, es aber nicht mag. Und der Geologe Malte, von dem man lernen kann, bei Schneemobilfahrten das Gewehr immer griffbereit zu haben. Spitzbergen war bis 1971 eine Männerbastion aus Minenarbeitern. Heute gibt es drei Kindergärten, in denen die Kinder einen Frühlingsanfang bei minus 18 Grad Celsius normal finden. Wenn die Gruppe der Vierjährigen zum Langlaufen zieht, haben die Kindergärtner ein Gewehr dabei, um im Notfall Eisbären vertreiben zu können. Tilmann Bünz und sein Team wandern im Sommer durch den ältesten Wald der Welt, machen Station auf einem eingefrorenen Segelschiff im Packeis und steigen der Sonne entgegen, als die sich nach monatelanger polarer Nacht wieder sehen lässt. Am Ende wissen sie, dass auch sie wiederkommen werden. Film von Tilmann Bünz

    06/07/2026 5:00 am

    Menschen am Rande der Welt - Grönland

    Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen die Menschen am äußersten Rand der bewohnten Welt und ihr Kampf ums Überleben. Auf Grönland, kurz vor dem offenen Nordpolarmeer, gibt es einen letzten Zufluchtsort: Oqaatsut mit 40 Häusern, 50 Menschen, kein fließendes Wasser, keine Autos, dafür Meerblick für alle. Wer nach Oqaatsut im Westen Grönlands will, muss erst einmal 4.000 Kilometer durch die Luft reisen und dann auf das Meer gehen. Tilmann Bünz und sein Team haben sich auf das Ungewisse dieser Reise eingelassen - und neben Eisbergen auch Grönlands grünen Süden entdeckt.

    06/07/2026 5:45 am

    Menschen am Rande der Welt - Lappland

    Menschen am Rande der Welt - Lappland

    Im Mittelpunkt der Dokumentation "Menschen am Rande der Welt" stehen die Menschen, die am äußersten Rand der bewohnten Welt zu Hause sind und deren Kampf ums Überleben. In dieser Folge geht es um Lappland: Für einige ist Lappland nur die große Ödnis ganz oben in Europa, für andere ist es ein gigantisches Rohstoffreservoir. Für Elena vom Leuchtturm und die Eisbildhauerin Sofi ist Lappland der Mittelpunkt ihres Lebens.

    06/07/2026 6:25 am

    Abenteuer Lappland - Die Husky-Tour des Lebens (1/3)

    Im Dezember 2019, kurz vor Weihnachten, nehmen sich fünf Abenteurer eine fünftägige Auszeit. Bei minus 30 Grad sind sie 200 Kilometer in der Wildnis Lapplands mit Schlittenhunden unterwegs. Übernachtet wird in Zelten. Schnee, Dunkelheit und Nordlichter: Es ist eine Tour voller bizarrer Schönheit. - Der Film erzählt eine Geschichte über Menschen, die als Gruppe zusammenwachsen, an ihre persönlichen Grenzen kommen und diese gemeinsam überwinden. Mit dabei sind der 60-jährige Brunnenmeister aus Giswil, Armin Berchtold, die ehemalige Spitzen-Bobfahrerin Michelle Huwiler, 32, die dreifache Mutter, Psychologin und Universitätsdozentin Barbara Studer, 35, sowie Silvia Lerch 46, die für eine Versicherungsgesellschaft arbeitet und vor vier Jahren an Parkinson erkrankt ist, und die 27-jährige HR-Managerin Martina Schweizer. Die wenigsten von ihnen haben Erfahrung im Umgang mit Schlittenhunden oder haben bei Minusgraden im Freien übernachtet. Geführt werden sie von dem finnischen Guide und Musher Juho Ylpiessia, der mit der Husky-Ranch in Lappland südlich von Kittilä stationiert ist. Die Tour führt quer durch den Nationalpark von Kansallispuisto, bis hinunter in den Süden. Film von Frank Senn

    06/07/2026 7:10 am

    Abenteuer Lappland - Die Husky-Tour des Lebens (2/3)

    Im Dezember 2019, kurz vor Weihnachten, nehmen sich fünf Abenteurer eine fünftägige Auszeit. Bei minus 30 Grad sind sie 200 Kilometer in der Wildnis Lapplands mit Schlittenhunden unterwegs. Übernachtet wird in Zelten. Schnee, Dunkelheit und Nordlichter: Es ist eine Tour voller bizarrer Schönheit. - Der Film erzählt eine Geschichte über Menschen, die als Gruppe zusammenwachsen, an ihre persönlichen Grenzen kommen und diese gemeinsam überwinden. Mit dabei sind der 60-jährige Brunnenmeister aus Giswil, Armin Berchtold, die ehemalige Spitzen-Bobfahrerin Michelle Huwiler, 32, die dreifache Mutter, Psychologin und Universitätsdozentin Barbara Studer, 35, sowie Silvia Lerch 46, die für eine Versicherungsgesellschaft arbeitet und vor vier Jahren an Parkinson erkrankt ist, und die 27-jährige HR-Managerin Martina Schweizer. Die wenigsten von ihnen haben Erfahrung im Umgang mit Schlittenhunden oder haben bei Minusgraden im Freien übernachtet. Geführt werden sie von dem finnischen Guide und Musher Juho Ylpiessia, der mit der Husky-Ranch in Lappland südlich von Kittilä stationiert ist. Die Tour führt quer durch den Nationalpark von Kansallispuisto, bis hinunter in den Süden. Film von Frank Senn

    06/07/2026 7:55 am

    Abenteuer Lappland - Die Husky-Tour des Lebens (3/3)

    Im Dezember 2019, kurz vor Weihnachten, nehmen sich fünf Abenteurer eine fünftägige Auszeit. Bei minus 30 Grad sind sie 200 Kilometer in der Wildnis Lapplands mit Schlittenhunden unterwegs. Übernachtet wird in Zelten. Schnee, Dunkelheit und Nordlichter: Es ist eine Tour voller bizarrer Schönheit. - Der Film erzählt eine Geschichte über Menschen, die als Gruppe zusammenwachsen, an ihre persönlichen Grenzen kommen und diese gemeinsam überwinden. Mit dabei sind der 60-jährige Brunnenmeister aus Giswil, Armin Berchtold, die ehemalige Spitzen-Bobfahrerin Michelle Huwiler, 32, die dreifache Mutter, Psychologin und Universitätsdozentin Barbara Studer, 35, sowie Silvia Lerch 46, die für eine Versicherungsgesellschaft arbeitet und vor vier Jahren an Parkinson erkrankt ist, und die 27-jährige HR-Managerin Martina Schweizer. Die wenigsten von ihnen haben Erfahrung im Umgang mit Schlittenhunden oder haben bei Minusgraden im Freien übernachtet. Geführt werden sie von dem finnischen Guide und Musher Juho Ylpiessia, der mit der Husky-Ranch in Lappland südlich von Kittilä stationiert ist. Die Tour führt quer durch den Nationalpark von Kansallispuisto, bis hinunter in den Süden. Film von Frank Senn

    06/07/2026 8:40 am

    Wildnis Europa: Der Vielfraß (4)

    Der Vielfraß

    Der Vielfraß liebt den hohen Norden. In der unbewohnten Wildnis Skandinaviens streunt er einsam durch die Wälder und Sumpflandschaften. Er ist ein unermüdlicher Wanderer, ständig in Bewegung und auf der Suche nach Nahrung. Im dünn besiedelten finnischen Niemandsland, dem Grenzgebiet zu Russland, genießt der Vielfraß die unberührte, weite Natur. Er ist mit seinem dicken Fell und den breiten Pfoten bestens für die kalte Jahreszeit gewappnet. Der Tierfilmer Kari Kemppainen will den Vielfraß anlocken. Mit einem Köder und einem Elchgeweih als Requisite versucht er sein Glück. Geduld ist gefragt. In Finnland leben nur etwa 200 Vielfraße. Doch die richten für manche großen Schaden an: RentierzüchterInnen wie Leo Juntunen beklagen, dass immer wieder Rentiere von Vielfraßen gerissen werden. Mit seiner extremen Beißkraft kann ein Vielfraß sogar einen jungen Elch töten. Doch meistens muss er nehmen, was übrigbleibt: Als Aasfresser bedient er sich an der Beute von Wölfen oder Bären. Wenn er viel Nahrung auf einmal findet, hortet er sie in Verstecken in seinem Revier. Doch auch wenn es der Name vermuten lässt: Ein Vielfraß frisst nicht mehr als andere Tiere. Die Wildnis Europas mit ihren Wäldern, Meeren und Nationalparks bietet einzigartige und überraschende Landschaften. Die sechsteilige Dokumentationsreihe porträtiert ihre größten, stärksten und seltensten tierischen Bewohner. Film von Marlene Wynants

    06/07/2026 9:20 am

    Wildnis Europa: Der Elch (5)

    Deutschland 2020

    Die Wildnis Europas mit ihren Wäldern, Meeren und Nationalparks bietet einzigartige und überraschende Landschaften. Der Elch gilt als Symboltier Skandinaviens und wird "König der Wälder" genannt. Der norwegische Naturführer und Fotograf Borre Aasbo folgt den Elchen auf tagelangen Wanderungen durch die Wälder. Elche gehören zu den Hirschen und sind die größten Vertreter dieser Art. Seine Überlebensstrategie ist die perfekte Anpassung an seine Umgebung. Er lebt im hohen Norden, Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt machen ihm nichts aus. Im Gegenteil, er mag es kühl und zieht sich im Sommer in den Nationalpark Jotunheimen, die "Heimat der Riesen", zurück. Hier erhebt sich das höchste Gebirge Norwegens. Der Naturführer und Fotograf Børre Aasbø folgt den Elchen auf tagelangen Wanderungen durch die Wälder in der Nähe des Namsenfjords. Um die scheuen Tiere vor die Kamera zu bekommen, arbeitet er mit Fotofallen, die er regelmäßig kontrolliert. Die meiste Zeit des Tages ist der Elch mit Fressen beschäftigt. Besonders gern mag er die Triebspitzen junger Bäume. Ein Problem für die WaldbesitzerInnen Norwegens, denn mit seinem Fressverhalten richtet der Elch große Schäden an. Deswegen wird jedes Jahr Jagd auf ihn gemacht, streng kontrolliert von den Kommunen. Die Elchjagd hat eine lange Tradition in Norwegen und dient heute dem Schutz der Wälder. Denn außer dem Menschen hat der „König der Wälder“ in Norwegen kaum noch natürliche Feinde. Die Wildnis Europas mit ihren Wäldern, Meeren und Nationalparks bietet einzigartige und überraschende Landschaften. Die sechsteilige Dokumentationsreihe porträtiert ihre größten, stärksten und seltensten tierischen Bewohner. Film von Heike Nikolaus

    06/07/2026 10:05 am

    Nationalparks - Geschützte Naturwunder

    Islands Herz aus Feuer und Eis

    Gletscher, Wasserfälle, heiße Quellen: Die vulkanische Insel Island wartet mit drei Nationalparks auf - und mit faszinierenden Zeugnissen der Wikinger, die dieses wilde Land einst besiedelten.

    06/07/2026 10:50 am

    Feuer und Eis – Die magischen Inseln der Wikinger

    Deutschland 2019

    Der Nordatlantik zwischen Skandinavien und Kanada ist eine ursprüngliche, wilde Welt, regiert von den Gesetzen des Ozeans und bewohnt von Meeressäugern wie Buckel-, Schwertwal oder Walross. Verstreut wie Trittsteine für Riesen liegen dort schroffe vulkanische Inseln, im Winter sporadisch erhellt vom magischen Nordlicht, bevölkert von Abertausenden Seevögeln und dem Gerfalken, dem größten Falken der Welt. Es ist auch die Welt der Wikinger, ihrer Mythen und ihrer engen Verbundenheit mit der Natur. Als kundigste Seefahrer ihrer Zeit fuhren sie am Ende des ersten Jahrtausends von Norwegen aus über die Shetlands, die Färöer, Island und Grönland bis nach Neufundland. Film von Nigel Pope

    06/07/2026 11:35 am

    Inselträume: Island - Hotspot des Nordens

    Diese Weite! Diese Farben! Dieses Licht! Island verzaubert: Riesige Gletscher und einsame Kraterlandschaften, heiße Quellen und atemberaubende Fjorde machen Island zu einem Inseltraum. Rund 330.000 Menschen leben neun dunkle Wintermonate lang unter rauen Bedingungen. Im Sommer aber blüht Island auf: Die Mitternachtssonne taucht die Landschaft in Gold und Rot und Violett. Genau in dieser Zeit erkundet Autorin Barbara Lueg die Insel. Sie trifft etwa die Crossfitterin Björk. Die lässt gerne die Muskeln spielen: "Ich wollte schon als Kind immer die Beste sein. Ich wollte immer gewinnen. Und jetzt bin ich 30 Jahre alt - und immer noch so!" In Akureyri, im Norden Islands, trainiert sie täglich stundenlang, hat schon mehrere Crossfit-Titel geholt. Gewichtheben, klettern, sprinten, turnen, darum geht es bei ihrem Sport. Das Zirkeltraining ist eines der härtesten Trainings der Welt. Und genau deshalb passt es zu ihr und zu Island: Die Menschen hier, hoch oben im Norden, sind stark und eigenwillig. So wie auch der 42-jährige Hakon. Er lebt ganz im Süden Islands, auf einer kleinen Insel bei Traustholsthólmi. Schon als Jugendlicher hatte er nach Besuchen dort so ein Gefühl: "Es war für mich immer wunderbar, herzukommen. Statt von neun bis siebzehn Uhr irgendwo zu arbeiten, sollte man dorthin gehen, wo man sich zuhause fühlt." Seit ein paar Jahren lebt Hakon deshalb auf der kleinen Insel, ganz ohne Wasser und Strom. Er lebt von dem, was die Landschaft hergibt und dem, was ein paar Touristen bringen. "Ich folge eben meinem Herzen und baue mein Leben hier auf. Und auch, wenn ich hier allein bin: Einsam fühle ich mich nie!" Auch Robert ist seinem Herzen gefolgt: Einst verließ er Siglufjörður, hoch im Norden der Insel, um die Welt zu sehen. Mit Fischfarmen machte er im Ausland Millionen - und investiert sie nun in seine Heimatstadt: Er holt Start-up-Firmen und Künstler, baut Hotels und Golfplätze, um der alten Heringsstadt Siglufjörður neues Leben einzuhauchen. "Wir Isländer sind eben Macher. Wir packen die Dinge anders an. Island ist als kleines Land schneller." Autorin Barbara Lueg und ihr Team zeigen ein Island, dessen Natur und dessen Menschen mitten ins Herz treffen. Weil sie Widrigkeiten trotzen und trotzdem Raum lassen. Weil die Menschen ihre Wurzeln nicht vergessen und trotzdem nach vorne schauen. Film von Barbara Lueg

    06/07/2026 11:35 am

    Inselträume: Island - Hotspot des Nordens

    Diese Weite! Diese Farben! Dieses Licht! Island verzaubert: Riesige Gletscher und einsame Kraterlandschaften, heiße Quellen und atemberaubende Fjorde machen Island zu einem Inseltraum. Rund 330.000 Menschen leben neun dunkle Wintermonate lang unter rauen Bedingungen. Im Sommer aber blüht Island auf: Die Mitternachtssonne taucht die Landschaft in Gold und Rot und Violett. Genau in dieser Zeit erkundet Autorin Barbara Lueg die Insel. Sie trifft etwa die Crossfitterin Björk. Die lässt gerne die Muskeln spielen: "Ich wollte schon als Kind immer die Beste sein. Ich wollte immer gewinnen. Und jetzt bin ich 30 Jahre alt - und immer noch so!" In Akureyri, im Norden Islands, trainiert sie täglich stundenlang, hat schon mehrere Crossfit-Titel geholt. Gewichtheben, klettern, sprinten, turnen, darum geht es bei ihrem Sport. Das Zirkeltraining ist eines der härtesten Trainings der Welt. Und genau deshalb passt es zu ihr und zu Island: Die Menschen hier, hoch oben im Norden, sind stark und eigenwillig. So wie auch der 42-jährige Hakon. Er lebt ganz im Süden Islands, auf einer kleinen Insel bei Traustholsthólmi. Schon als Jugendlicher hatte er nach Besuchen dort so ein Gefühl: "Es war für mich immer wunderbar, herzukommen. Statt von neun bis siebzehn Uhr irgendwo zu arbeiten, sollte man dorthin gehen, wo man sich zuhause fühlt." Seit ein paar Jahren lebt Hakon deshalb auf der kleinen Insel, ganz ohne Wasser und Strom. Er lebt von dem, was die Landschaft hergibt und dem, was ein paar Touristen bringen. "Ich folge eben meinem Herzen und baue mein Leben hier auf. Und auch, wenn ich hier allein bin: Einsam fühle ich mich nie!" Auch Robert ist seinem Herzen gefolgt: Einst verließ er Siglufjörður, hoch im Norden der Insel, um die Welt zu sehen. Mit Fischfarmen machte er im Ausland Millionen - und investiert sie nun in seine Heimatstadt: Er holt Start-up-Firmen und Künstler, baut Hotels und Golfplätze, um der alten Heringsstadt Siglufjörður neues Leben einzuhauchen. "Wir Isländer sind eben Macher. Wir packen die Dinge anders an. Island ist als kleines Land schneller." Autorin Barbara Lueg und ihr Team zeigen ein Island, dessen Natur und dessen Menschen mitten ins Herz treffen. Weil sie Widrigkeiten trotzen und trotzdem Raum lassen. Weil die Menschen ihre Wurzeln nicht vergessen und trotzdem nach vorne schauen. Film von Barbara Lueg

    06/07/2026 12:20 pm

    Faszination Erde - mit Hannah Emde

    Finnland - Suche nach dem Glück

    Ausgerechnet zwischen Polarnacht und Mitternachtssonne leben die glücklichsten Menschen der Welt - in Finnland. Hannah Emde will das Geheimnis der Finnen entschlüsseln. Wie kann man glücklich sein in einem Land, in dem monatelang die Sonne fehlt und Eiseskälte für lebenswidrige Bedingungen sorgt? Hannah Emde macht sich für "Terra X: Faszination Erde" auf die Suche nach dem Glück der Finnen. Finnland hat zwei Gesichter: Wochenlange Dunkelheit im Winter und endlose Nächte im Sommer. Temperaturen, die bis unter minus 40 Grad Celsius fallen, und endlose Sommertage, an denen das Leben kaum zur Ruhe kommt. In diesem Spannungsfeld aus Überfluss und Entbehrung sucht Wildtierärztin Hannah Emde nach dem, was Finnland zur glücklichsten Nation macht. Zwischen Nordlichtern, Rentieren, der Stille verschneiter Wälder und dem Glitzern tausender Seen erlebt sie eine Natur, die gegensätzlicher kaum sein könnte. Weiße Polarfüchse, Braunbären, duftende Wälder und seltene Flussbewohner prägen ein Land, das gelernt hat, mit extremen Herausforderungen zu leben - und das Glück und Reichtum nicht nur im Wohlstand findet. Finnlands Bewohnerinnen und Bewohner leben nach dem Motto: Wer die Natur respektiert, bekommt viel zurück. Das "Jedermannsrecht", fischreiche Seen, saubere Luft, weite Wälder als Wirtschaftsgrundlage und Rückzugsgebiete - all das bildet den Rahmen für ein besonderes Lebensgefühl, das sich nur schwer fassen lässt. Hannah Emde folgt auf ihrer Reise durch Finnland Spuren im Schnee, Geschichten vom Feuerfuchs und Konflikten zwischen Mensch und Tier. Ihre Reise stellt sie vor eine vermeintlich einfache, aber grundsätzliche/entscheidende Frage: Liegt das Glück vielleicht gerade dort, wo man sich den Launen der Natur aussetzt und sich auf das wechselhafte Spiel der Elemente einlässt? Erstsendung 08.03.2026

    06/07/2026 1:05 pm

    Wildes Skandinavien: Norwegen

    Neuschnee im Sommer – in Norwegens Tundren und auf seinen Hochebenen, den „Fjells“ oder „Viddas“ ist das ganz normal. Als wäre die Zeit seit 10.000 Jahren stehen geblieben, bieten diese Landschaften immer noch einen Anblick wie in der letzten Eiszeit: Baumlose Ebenen, in denen Herden von Rentieren und Moschusochsen über das karge, von Zwergsträuchern und Flechten beherrschte Land ziehen. Moschusochsen sind in Norwegen in den 1940er Jahren wieder angesiedelt worden und haben sich nicht nur gehalten, sondern auch vermehrt.

    06/07/2026 1:50 pm

    Norwegen erleben

    Deutschland 2022

    Traumhafte Inseln, beeindruckende Fjorde und schroffe Bergwipfel - Norwegens Vielfalt an Naturformen ist einzigartig. Ob mit dem Boot auf dem Geirangerfjord, bei der Wanderung zum Trolltunga, einem horizontalen Felsvorsprung in rund 700 Metern Höhe oder bei einer Klettertour auf den Lofoten – Nina Heins und Jonas Weinhold sind immer auf der Suche nach unvergesslichen Outdoor-Abenteuern. Die traumhaften Inseln der Lofoten über dem Polarkreis gelten als die Karibik des Nordens. Im idyllischen Fischerdorf Henningsvær treffen sie Andreas und Martin, zwei Brüder, die ihr Stadtleben gegen ein Leben auf der kleinen Insel eingetauscht haben. Nur rund 500 Menschen leben hier. Aus einer Laune heraus kauften sie mit Freunden eine ehemalige Lebertran-Fabrik, die heute als Kulturzentrum Menschen aus Norwegen und der ganzen Welt anzieht. Einen spannenden Einblick ins Zeitalter der Wikinger erleben sie auf dem Wikingerfestival in Borgen. Ihre Reise führt sie weiter nach Bergen ins Hanseviertel Bryggen und sie probieren das beliebteste Gebäck der Stadt: Schillingsbolle, eine Zimtschnecke, die einst deutsche Hanseaten in die Stadt brachten. Eine Reise voller unvergesslicher Momente, warmherzigen Begegnungen und atemberaubenden Erlebnissen in Norwegens einzigartiger Natur.

    06/07/2026 2:35 pm

    Mittsommer in Norwegen (1/2)

    Südlich vom Polarkreis

    In der ersten Folge "Südlich vom Polarkreis" geht es in die beeindruckende Fjordlandschaft. An den steilen Hängen wachsen sogar mediterrane Kräuter, und in den Bergen wird noch traditionelle Almwirtschaft betrieben - ohne Strom und Mobilfunkempfang. Der Hardangerfjord ist Norwegens Obstgarten. Dank des milden Klimas gedeihen hier Äpfel, die zu Cidre verarbeitet werden. An Mittsommer am 21. Juni wird der längste Tag des Jahres gefeiert. Die Norweger zelebrieren das Fest allerdings etwas später, am Vorabend des 24. Juni, dem Geburtstag von Johannes dem Täufer. Daher heißt dieser Tag in Norwegen "Sankthans" und wird mit großen Feuern gefeiert. Das größte brennt in der kleinen Küstenstadt Ålesund. Um die 40 Meter hoch ist dort der hölzerne Turm, den Jugendliche aus dem Ort aufbauen. Die ganze Stadt ist dabei, wenn er in Flammen aufgeht. Von der Küste geht es ins Dovrefjell-Gebirge. Hoch oben in den Bergen liegt sogar im Sommer Schnee. Genau das richtige Klima für den Polarfuchs, der um diese Zeit seine Jungen großzieht. Der Klimawandel bedroht den Lebensraum des geschützten Tieres, ein Auswilderungsprogramm hilft, sein Überleben zu sichern. Der Sommer ist ein kurzes Aufatmen vor dem langen Winter. Ein ganzes Land blüht auf. Mittsommer in Norwegen, das sind Tage, an denen die Sonne nie wirklich untergeht. Die Mitternachtssonne taucht spektakuläre Landschaften in ein magisches Licht und die Norweger feiern das Leben. Film von Heike Nikolaus Die zweiteilige Reihe "Mittsommer in Norwegen" feiert den kurzen, intensiven Sommer in diesem Teil Skandinaviens mit opulenten Landschaftsbildern und Porträts seiner Bewohner. In der Zeit um die Sommersonnenwende am 21. Juni wird es im hohen Norden nie ganz dunkel. Am Vorabend des 24. Juni werden überall im Land Feuer entzündet, um das norwegische Mittsommerfest "Sankthans" zu feiern. Südlich des Polarkreises brennt das größte Feuer Norwegens in der kleinen Stadt Ålesund. Nördlich des Polarkreises fasziniert die Inselgruppe Lofoten mit schroffen Felswänden und pittoresken Fischerdörfern.

    06/07/2026 3:15 pm

    Mittsommer in Norwegen (2/2)

    Nördlich vom Polarkreis

    Die zweite Folge „Nördlich vom Polarkreis“ führt auf die felsige, raue Inselkette Lofoten, was zu Deutsch Luchspfote bedeutet. Hier kann man vier Jahreszeiten erleben - an nur einem Tag! Faszinierend ist die Landschaft der Inselkette jedoch bei jedem Wetter, weshalb die Wikinger sie auch die „Insel der Götter“ nannten. Die Menschen hier leben von der Wollproduktion oder vom Fischfang. Noch heute wird von den Lofoten aus Stockfisch bis nach China verkauft. Doch in den Fischerdörfern werden inzwischen auch Algen geerntet und verzehrt: ein neues Geschäftsmodell, das durchaus Erfolg hat. Nördlich vom Polarkreis ist die Landschaft schon viel rauer als im Süden. Die Inselkette Lofoten ragt mit spitzen Felsen aus dem Meer. "Insel der Götter" nannten sie die Wikinger. Der Golfstrom sorgt für ein mildes Klima. Das Wasser ist sauber und fischreich. Davon profitieren auch Wale, die man dort das ganze Jahr über beobachten kann. Eine neue Einkommensquelle sind Algen, die es an der Küste reichlich gibt. Zwei junge Frauen ernten sie in der Strömung und servieren sie in einem Inselrestaurant. Auf den kargen Felseninseln wächst nicht viel. Genügsame Schafe finden trotzdem genug und liefern Wolle, aus denen die berühmten Norwegerpullover gestrickt werden. Richtig dunkel wird es in diesen Mittsommernächten nie. Die Mitternachtssonne lädt die Spieler auf dem Golfplatz von Bodø zu einer nächtlichen Golfpartie ein. Auf dem Festland, nahe der Grenze zu Schweden, ist der Sommer die Zeit, den Winter vorzubereiten. Schlittenhunde dürfen auch im Sommer nicht faulenzen und trainieren für die Wintertouren. Der Sommer erlaubt ein kurzes Aufatmen vor dem langen Winter. Ein ganzes Land blüht auf. "Mittsommer in Norwegen" - das sind Tage, an denen die Sonne nie wirklich untergeht. Die Mitternachtssonne taucht spektakuläre Landschaften in ein magisches Licht, und die Norweger feiern das Leben. Dokumentation von Heike Nikolaus

    06/07/2026 4:00 pm

    Unterwegs am Polarkreis - Auf dem Kystriksveien in Norwegen

    Auf dem Kystriksveien in Norwegen

    Unterwegs auf einer der schönsten Küstenstraßen Europas: Die Dokumentation folgt dem Kystriksveien im Norden Norwegens über den Polarkreis Richtung Süden. Hunderte Kilometer Einsamkeit durch eine spektakulär schöne Landschaft. Die Provinzstraße Fv17, wie der Kystriksveien offiziell heißt, windet sich von Bodø bis Steinkjer entlang der norwegischen Küste. Es ist eine Reise ins Land der Mitternachtssonne, mehr als 650 Kilometer vorbei an Sandstränden und Tausenden vorgelagerter Inseln. Allein sechs Fähren unterbrechen die Küstenstraße. Der Kystriksveien ist Entschleunigung und Roadmovie-Romantik zugleich: Im Spätsommer hat man als Reisender weite Teile der Strecke für sich allein. Doch auch die anderen Jahreszeiten haben ihren Reiz und laden dazu ein, Norwegen auf eine etwas andere Art zu entdecken. Bei Jektvik überquert der Kystriksveien sogar den Polarkreis: Die imaginäre Linie bei 66,5 Grad nördlicher Breite wird für manchen Besucher zum magischen Moment. Die Dokumentation reist von Bodø, einer Provinzstadt nördlich des Polarkreises, Richtung Süden. Links die mächtigen Bergformationen, rechts die zerklüftete Küstenlandschaft mit einer atemberaubenden Kulisse. Die Dokumentation besucht entlang der Strecke Menschen und Orte, die diese Gegend prägen und den Zuschauer das Besondere dieses Küstenabschnitts besser verstehen lässt. Die Provinzstraße Fv17 wird vom Magazin „National Geographic“ zu den schönsten Küstenstraßen der Welt gezählt.

    06/07/2026 4:45 pm

    Norwegens Sehnsuchtsstraße (1/2)

    3000 Kilometer Richtung Norden

    Von Bergen, der zweitgrößten Stadt Norwegens, bis nach Kirkenes an der russischen Grenze geht es immer an der Küste entlang, zu majestätischen Fjorden, ins Fjell, durch alte Hansestädte, in malerische Dörfer und durch eine grandiose und wechselhafte Landschaft, die in Europa einzigartig ist. Fast 3.000 Kilometer sind zu bewältigen, bis das Ende der Reise an der norwegisch-russischen Grenze erreicht ist. Hier, noch einmal 700 Straßenkilometer hinter dem Nordkap, sind kaum noch Touristen unterwegs. Wer in diesem Teil Norwegens lebt, mit extremer Dunkelheit im Winter und nicht enden wollendem Tageslicht im Sommer, ist ein echter Liebhaber des rauen Nordens. Die Menschen entlang der Route lassen das Filmteam teilhaben an ihrem Alltag. Dazu gehört Stig Bareksten mit eigener Gin-Destille. Er will den ultimativ nordischen Gin und streift dafür selbst durch die Wälder seiner Heimat, um die Kräuter und Beeren zu sammeln. Auch der Muscheltaucher Alf Olav Saetre geht persönlich auf die Jagd, um sein Restaurant im mondänen Bergen mit Jakobsmuscheln zu versorgen. Mit Neoprenanzug und Netz taucht er gleich vor der Stadt, wo sich Prachtexemplare groß wie Untertassen einsammeln lassen. Das Filmteam trifft einen Lehrer, der lieber Ziegenhirte sein wollte, und eine Bäuerin, die das harte Leben als Milchmädchen im Gebirgsdorf noch erlebt hat, und eine Goldschmiedin, die in völliger Abgeschiedenheit im hohen Norden die alte Kunst der Wikinger in neue Form bringt.

    06/07/2026 6:15 pm

    Fräulein Smillas Gespür für Schnee

    Spielfilm Dänemark/Deutschland/Schweden 1997 (Smilla's Sense of Snow)

    Smilla Jasperson (Julia Ormond) lebt seit ihrer Kindheit in Kopenhagen, ist dort aber nie heimisch geworden. Als wahres Zuhause empfindet sie Grönland, die Heimat ihrer Mutter, einer Inuit. Nach deren Tod wurde Smilla von ihrem Vater, dem dänischen Arzt Dr. Moritz Jasperson (Robert Loggia) nach Kopenhagen gebracht. Heute ist sie eine attraktive junge Frau, die aber weder beruflich noch privat ihren Weg gefunden hat. Obwohl eine hoch qualifizierte Wissenschaftlerin - niemand kennt sich so gut mit Schnee und Eis aus wie sie - findet Smilla keine Arbeitsstelle, zu schroff und streitbar begegnet sie jedem in ihrer Umgebung. Einzig dem kleinen Nachbarsjungen Isaiah (Clipper Miano), der ebenfalls einer Inuit-Familie entstammt, ist es gelungen, Smillas Fassade aus Ablehnung und Einsamkeit zu durchbrechen. Doch als sie eines Tages nach Hause kommt, liegt Isaiah tot im Schnee. Er sei beim Spielen vom Dach gestürzt, heißt es im polizeilichen Ermittlungsbericht. Smilla hegt Zweifel an dieser Theorie und beginnt, auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen, wobei sie unerwartete Hilfe von ihrem mysteriösen Nachbarn (Gabriel Byrne) bekommt. Ob sie ihm trauen kann? Je tiefer Smilla in die Umstände und Hintergründe von Isaiahs Tod eintaucht, desto stärker tappt sie im Dunkeln. Überall nur neue Fragen, rätselhafte Vorkommnisse. Ihre Recherchen führen sie zur "Greenland Mining Company". Isaiahs Vater war bei einer von "Greenland Mining" organisierten Expedition unter rätselhaften Umständen ums Leben gekommen. Für Smilla wird immer klarer, dass der Konzern hinter Isaiahs Tod steckt. Als sie erfährt, dass "Greenland Mining" eine neue geheimnisvolle Expedition in die Arktis plant, schmuggelt sie sich an Bord des Forschungsschiffes - und gerät in Lebensgefahr. Nach dem internationalen Bestseller des dänischen Schriftstellers Peter Høeg gelang Produzent Bernd Eichinger und Regisseur Bille August ein fesselnder Kinofilm voll eisiger Atmosphäre. Dass in Skandinavien die besten europäischen Krimistoffe entstehen, beweisen nicht nur die jüngeren Romanerfolge von Henning Mankell und Stieg Larsson. Bereits 1992 gelang dem dänischen Schriftsteller Peter Høeg mit "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" ein von der Kritik hoch gelobter Bestseller. Der 2011 verstorbene Produzent Bernd Eichinger sicherte sich die Rechte und stellte eine ambitionierte Kinoverfilmung auf die Beine: Für die Regie gewann er den renommierten dänischen Filmemacher Bille August, mit dem Eichinger bereits 1993 bei seiner Adaption von "Das Geisterhaus" zusammenarbeitete. In der britischen Schauspielerin Julia Ormond fanden sie die perfekte Verkörperung der anmutigen, verletzlichen, aber auch spröden Heldin Smilla Jasperson. Ihr zur Seite stellte man ein "Who's who" internationaler Darsteller, angeführt von Richard Harris ("Erbarmungslos", "Gladiator"), Gabriel Byrne ("Die üblichen Verdächtigen", "Miller's Crossing"), Mario Adorf ("Die Blechtrommel", "Lola") und Jürgen Vogel ("Das Leben ist eine Baustelle", "Kleine Haie"). Der spannende, imposant fotografierte Krimi avancierte zum Kassenerfolg und eröffnete im Februar 1997 die 47. Internationalen Filmfestspiele Berlin.

    06/07/2026 8:10 pm

    The Northman

    Spielfilm Großbritannien/USA 2022 (The Northman)

    Der junge Thronfolger eines Wikingerkönigs schwört Rache, als sein Vater von seinem eigenen Halbbruder ermordet und entthront wird. Nach vielen Jahren wird er an seinen Eid erinnert. Der totgeglaubte Prinz Amleth schleicht sich bei seinem Onkel ein, der inzwischen mit Amleths Mutter liiert ist. Bei seinem Rachevorhaben schicksalhaft von den Göttern geleitet, findet der Prinz zugleich eine Verbündete, die ihm einen Ausweg aufzuzeigen vermag. Im Jahr 895 n. Chr. bereitet der Wikingerkönig Aurvandil seinen zehnjährigen Sohn Amleth auf die Thronfolge vor. Doch als Aurvandils Halbbruder Fjölnir den König ermordet und Amleths Mutter Königin Gudrún verschleppt, muss der Junge aus seiner Heimat fliehen und leistet einen Racheschwur. Etliche Jahre später hat sich Amleth einer mordlustigen Gruppe von Plünderern und Berserkern angeschlossen. Bei einem Überfall auf ein Dorf wird er von einer Seherin an seinen Eid erinnert. Sie offenbart Amleth, dass Fjölnir das Königreich von Aurvandil verloren habe und nach Island ins Exil gegangen sei. Amleth schmuggelt sich als Sklave auf den Hof seines Onkels, der inzwischen mit Gudrún eine Familie gegründet hat. Dort verliebt sich Amleth in die slawische Sklavin Olga vom Birkenwald, bleibt aber in seinem geduldigen Rachevorhaben unbeirrt. Eines Nachts beschafft sich Amleth nach der Begegnung mit einem Zauberer das mystische Schwert eines Untoten. Er beginnt Fjölnirs Hof anonym zu terrorisieren. Als er sich seiner Mutter als ihr totgeglaubter Sohn zu erkennen gibt, offenbart diese Amleth ein unliebsames Geheimnis. Voll unbändigem Zorn begeht Amleth eine Schandtat und erzwingt dadurch den unvermeidbaren Zweikampf auf Leben und Tod mit seinem verhassten Onkel. Der starbesetzte Kinoerfolg "The Northman" basiert lose auf einer Sage des mittelalterlichen dänischen Geschichtsschreibers und Geistlichen Saxo Grammaticus über den Prinzen Amlethus, die auch Shakespeares "Hamlet" inspiriert hat. Die Idee, einen Wikingerfilm zu drehen, wurde dem gefragten US-Regisseur Robert Eggers ("Der Leuchtturm") von seinem schwedischen Hauptdarsteller Alexander Skarsgård ("Succession", "Infinity Pool") angetragen, der bereits in seiner Kindheit ein Interesse für die Mythen und die Kultur der Nordmänner hegte. Eggers selbst beschreibt seinen Film als eine Mischung aus "Conan der Barbar" und "Andrej Rubljow" - Arnold Schwarzenegger meets Andrei Tarkowski. Wie in all seinen Filmen machte Eggers auch bei "The Northman" eine akribische Recherchearbeit und das Streben nach historischer Detailgenauigkeit zur absoluten Maxime, so dass in sämtlichen Gewerken und Stadien der Filmherstellung Bücher gewälzt und Dokumentationen sowie Experten konsultiert wurden. Eggers Faszination mit der Historie hält sich dabei die Waage mit seiner persönlichen Abneigung gegen die Verfilmung von zeitgenössischen Stoffen. So verlautbart der Regisseur in einer Begleitpublikation zu "The Northman", dass er eher die Kunstform wechseln würde, als einen in der Gegenwart angesiedelten Film zu drehen - nicht zuletzt, da es für ihn keine schlimmere Vorstellung gäbe, als ein Handy in Szene setzen zu müssen.

    06/07/2026 10:15 pm

    Wildes Skandinavien

    Dänemark

    Endlose Strände, mildes Klima und natürlich die "Kleine Meerjungfrau" im Hafen von Kopenhagen, das ist Dänemark im allgemeinen. Dabei hat das kleine Land viel mehr zu bieten: Urwälder, in denen Rothirsche, Wildschweine und Kraniche leben. Sandbänke, auf denen sich Kegelrobben tummeln. Der Film entführt in die verborgenen Wälder Jütlands und zeigt viele fast vergessene Tierarten.

    06/07/2026 10:55 pm

    Wildes Skandinavien

    Norwegen

    Neuschnee im Sommer – in Norwegens Tundren und auf seinen Hochebenen, den „Fjells“ oder „Viddas“ ist das ganz normal. Als wäre die Zeit seit 10.000 Jahren stehen geblieben, bieten diese Landschaften immer noch einen Anblick wie in der letzten Eiszeit: Baumlose Ebenen, in denen Herden von Rentieren und Moschusochsen über das karge, von Zwergsträuchern und Flechten beherrschte Land ziehen. Moschusochsen sind in Norwegen in den 1940er Jahren wieder angesiedelt worden und haben sich nicht nur gehalten, sondern auch vermehrt.

    06/07/2026 11:45 pm

    Wildes Skandinavien

    Schweden

    Im Mittelpunkt dieser Folge steht Schweden, das Land der Elche, das sich zwischen Norwegen und Finnland erstreckt. Das Filmteam beobachtet die faszinierende Natur im Jahreslauf. Viele Tierarten sind an die schneereichen langen Winter in den Hochlagen perfekt angepasst. Im Frühjahr beginnen die spektakulären Balzzeremonien und im kurzen Sommer kommt der tierische Nachwuchs auf die Welt. Die Naturdokumentation von Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg zeigt das Urlaubsland von seiner "wildesten" Seite.

    06/08/2026 12:30 am

    Wildes Skandinavien

    Finnland

    Im Osten Skandinaviens erstreckt sich ein Mosaik aus Wasser und Wald: Finnland. Gerade einmal fünf Millionen Menschen leben dort auf einer Fläche, die so groß wie Deutschland ist. In den Wäldern nahe der russischen Grenze gibt es bis heute Tiere, die aus besiedelten Gebieten längst vertrieben wurden: Braunbären und Wölfe streifen durch die Sümpfe, die seltenen Gleithörnchen bewohnen alte Höhlen der Spechte. Die Finnen verehrten bis ins 18. Jahrhundert den Bären als Gottheit. Noch immer ist er ein Nationalsymbol. Die einmaligen Filmaufnahmen zeigen die pelzigen Allesfresser bei der Paarung, bei der Aufzucht ihrer Jungen und beim Seerosenernten. Wo sich Bären wohlfühlen, können auch Wölfe leben. Im Rudel trauen sie sich, einen Braunbären um seine Beute zu bringen. Es hat Seltenheitswert, dass man eine ganze Wolfsfamilie in der finnischen Wildnis filmen kann. Es gibt dort nur 150 Exemplare. Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg sind solche Bilder gelungen, ebenso auch erste Aufnahmen eines wilden Luchses in Finnland. Im Frühjahr treffen sich die Auerhähne zur Balz in ihren Arenen. Dem Sieger winkt die Paarung mit den Weibchen, dem Verlierer bleibt nur die Hoffnung auf einen neuen Versuch. Bemerkenswert ist, wie sich Gleithörnchen um die Gunst eines Weibchens bemühen. Nachdem ein Weibchen einen Baum mit Kot markiert hat, treffen "wie im Flug" die ersten Verehrer ein. Dank ihrer Flughaut können die Nager erstaunlich große Distanzen überwinden. Ausrangierte Specht-Höhlen sind bei Gleithörnchen beliebt - und bei Schellenten. Die Schellenten-Mutter konnte eine erobern, darin schlüpfen die flauschigen Küken. Schon kurz danach lockt die Mutter ihren Nachwuchs ins Freie. Aus sechs Kameraperspektiven, gedreht in der Wildnis, ist in dieser Naturdokumentation erstmals der Absprung der flugunfähigen Küken in die Tiefe zu sehen. Mit überwältigenden Bildern präsentiert die Reihe "Wildes Skandinavien" die raue, ungezähmte Natur des hohen Nordens. Schroffe Küsten und Fjorde, Gletscher, Vulkane und Urwälder sind bis heute Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere: Von den Braunbären Finnlands zu Schwedens Elchen, von Islands Polarfüchsen zu Norwegens Moschusochsen, mit Grönlands Eisbären und den Rothirschen in Dänemark - jede Folge entführt in die Wildnis Nordeuropas, mit spektakulären Bildern. Dank langer Drehzeiten und mit aufwendiger HD-Kameratechnik sind international renommierten Tierfilmern einzigartige Aufnahmen gelungen. Film von Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg

    06/08/2026 1:10 am

    Wildes Skandinavien

    Island

    Island – vor 17 Millionen Jahren formten gewaltige Eruptionen die Insel im Nordatlantik. Mit zerklüfteten Bergen, unzähligen Wasserfällen und 200 Vulkanen. Landsäugetiere gibt es nur wenige. Vor rund 10.000 Jahren kamen die ersten Polarfüchse, auf Eisschollen treibend, nach Island. Zwei Jahre folgt Filmemacher Tobias Mennle den Füchsen. Er zeigt seltene Einblicke in ihr Familienleben, filmt ihr stürmisches Liebesspiel, die Aufzucht der Jungen im Fuchsbau – und er ist dabei, als die Jungfüchse zum ersten Mal auf Jagd gehen.

    06/08/2026 1:55 am

    Wildes Skandinavien

    Grönland

    Kalbende Gletscher, schwimmende Eisberge und Polarlichter - Grönland ist die größte Insel der Erde, mit einem Herz aus Eis: 1,7 Million Quadratkilometer groß und bis zu drei Kilometer dick ist Grönlands Eiskappe, nach dem antarktischen Eis ist das die zweitgrößte Eismasse auf der Erde. Sie bestimmt Klima, Wetter und die Lebensbedingungen der Tierwelt. Im Nordosten der Insel liegt der größte Nationalpark der Erde, seine Fläche ist größer als die von Frankreich und Großbritannien zusammen.

    06/08/2026 2:40 am

    Feuer und Eis – Die magischen Inseln der Wikinger

    Deutschland 2019

    Der Nordatlantik zwischen Skandinavien und Kanada ist eine ursprüngliche, wilde Welt, regiert von den Gesetzen des Ozeans und bewohnt von Meeressäugern wie Buckel-, Schwertwal oder Walross. Verstreut wie Trittsteine für Riesen liegen dort schroffe vulkanische Inseln, im Winter sporadisch erhellt vom magischen Nordlicht, bevölkert von Abertausenden Seevögeln und dem Gerfalken, dem größten Falken der Welt. Es ist auch die Welt der Wikinger, ihrer Mythen und ihrer engen Verbundenheit mit der Natur. Als kundigste Seefahrer ihrer Zeit fuhren sie am Ende des ersten Jahrtausends von Norwegen aus über die Shetlands, die Färöer, Island und Grönland bis nach Neufundland. Film von Nigel Pope

    06/08/2026 3:25 am

    Nationalparks - Geschützte Naturwunder

    Islands Herz aus Feuer und Eis

    Gletscher, Wasserfälle, heiße Quellen: Die vulkanische Insel Island wartet mit drei Nationalparks auf - und mit faszinierenden Zeugnissen der Wikinger, die dieses wilde Land einst besiedelten.

    3sat

    Available schedules: 03/26/2022 - 06/11/2026 Time zone: Central European Summer Time (CEST) UTC +2 Country: Germany Language: German

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