Schedules
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03/17/2026 4:25 am |
Die wunderbare Welt der Weine (24) |
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| Abseits der paradiesischen Touristenstrände hat sich in Thailand vor knapp 20 Jahren eine neue Kultur angesiedelt, mit der niemand gerechnet hatte: der Weinanbau. Eine Handvoll ambitionierter Winzer hat sich vorgenommen, bis an die Grenzen des Möglichen zu gehen und die Reben an das heiße, feuchte Klima der Tropen anzupassen. Der thailändische Weinanbau steckt noch in den Kinderschuhen. Doch die „Weine der neuen Breitengrade“ sind auf dem Vormarsch - im Moment erobern sie die Märkte Asiens und vielleicht bald schon den Rest der Welt. Die drei Weinanbaugebiete Thailands werden von nur acht Winzern bewirtschaftet. Die Region Khao Yai - 160 Kilometer nördlich von Bangkok - bietet die günstigsten Voraussetzungen für die Weinproduktion. Am Rand der imposanten Bergkette von Khao Yai liegt das fruchtbare Asoke-Tal mit der Domäne GranMonte, die der Familie Lohitnavy gehört. Sie hat sich vorgenommen, einen Wein zu produzieren, der über die Grenzen Thailands hinaus bekannt werden soll. Die junge Chefin von GranMonte hat die Domäne in kurzer Zeit an die Spitze der thailändischen Weinproduktion gebracht. In Brasilien hat sie gelernt, wie man Weinanbau unter tropischen Bedingungen betreibt. Die 31-jährige Nikki Lohitnavy ist die erste und einzige Weinbäuerin und Önologin Thailands. Sie experimentierte mehrere Jahre lang mit über 40 Rebsorten aus der ganzen Welt, bis sie die bestgeeigneten Arten für die tropischen Breitengrade fand. Noch um die Jahrtausendwende war Weintrinken in Thailand verpönt. Der Buddhismus warnt vor Alkoholgenuss, da er die Menschen unberechenbar mache. So ist Weintrinken nach wie vor ein Randphänomen und vornehmlich auf die junge, moderne Klientel der schicken Bangkoker Restaurants beschränkt. Die thailändische Weinkultur steht noch ganz am Anfang. | |||||
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03/17/2026 4:55 am |
GEO Reportage: Schignano |
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| Einmal im Jahr legen die Bewohner der Gemeinde Schignano ihre Identität ab, um einen rauschhaften, euphorischen, wild-ungezügelten Karneval zu feiern. Die meisten Bewohner hier fahren täglich zum Arbeiten in die benachbarte Schweiz. Schignano hat eine lange Migrationstradition – schon Anfang des 20. Jahrhunderts suchten die Männer in Australien, Südamerika und den USA ihr Glück. Die Frauen blieben mit Kindern und Hof allein zurück. Damals wie heute waren jedoch einmal im Jahr alle wieder zu Hause: zur Karnevalszeit. Nicht zuletzt deswegen ist in Schignano der Karneval eng an das Thema Auswanderung geknüpft, die „Belli“, die Schönen und Erfolgreichen und die „Brutti“, die Hässlichen und Erfolglosen liefern sich wilde, deftige Szenen, begleitet von viel Alkohol. Battista, ein alteingesessener, berühmter Maskenschnitzer der Region, erklärt die Kostüme: „Der Schöne ist der, der die Welt bereist hat und zu Geld gekommen ist. Sein Bauch steht für Wohlstand, er trägt üppigen Schmuck, große, blumige Hüte, macht sich wichtig und gibt sich arrogant. Der Hässliche ist das exakte Gegenteil – er symbolisiert einen schlechten Lebenswandel, trinkt viel und trägt zerschlissene Kleider. Er ist voller Wut gegenüber den Schönen und Reichen.“ Das ganze Jahr ist Battistas Frau mit dem Nähen und Besticken der schrillen Kostüme beschäftigt – und hofft, wie alle hier, dass der Karneval auch in Zukunft weiterleben wird. | |||||
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03/17/2026 5:50 am |
Küchen der Welt |
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| Herzhafte Bauernsuppe aus Rumänien: Ciorbă Ciorbă steht Sommer wie Winter auf dem rumänischen Speiseplan, wobei die Rezepte so vielfältig sind wie die Regionen des Landes. Alexis Sarini trifft Chefkoch Mihai Toader und probiert seine Ciorbă-Variante. Pierre Raffard, Geograf und Ernährungswissenschaftler, spricht über die Ursprünge des Gerichts, die Auswirkungen der Ceaușescu-Diktatur auf die Essgewohnheiten in Rumänien und die Spezialitäten, die weltweit am Tag nach einem Partyabend gegessen werden. Kulinarische Mitbringsel Alexis Sarini erkundet die rumänische Esskultur und besucht dafür einen der größten Märkte des Landes. An den Ständen entdeckt er Burduf-Käse sowie eine süße Wurst aus Keksen. Er beendet seinen Einkauf wie ein echter Einheimischer mit einer Portion Mici. Ran an die Töpfe! Appetit bekommen? Hier gibt es ein einfaches Ciorbă-Rezept, das sich leicht nachkochen lässt. Also: Ran an die Töpfe! ----------------- Rezept für Ciorbă Zutaten für 4 Personen: 4 Putenhälse 150 g Telemea oder frischer Ziegenkäse 2 Pastinaken 2 Karotten 1 Stange Sellerie 2 Zwiebeln 2 Knoblauchzehen Pfefferkörner Lorbeerblätter Thymian Sauerampfer Portulak Petersilie Zubereitung: - Das Gemüse in grobe Stücke schneiden. - Die Putenhälse und das Gemüse zehn Minuten lang auf dem Herd oder im Backofen garen. - Das Gemüse mit den Lorbeerblättern, Pfefferkörnern, Thymian, einem Teil der Petersilie und dem Knoblauch in einen Topf geben. Mit zwei Litern Wasser bedecken und zwei bis drei Stunden lang köcheln lassen. - Die Brühe abseihen. - Das Fleisch vom Truthahn lösen, in einen Servierring füllen und festdrücken. Mit Käse bestreuen. - Den Rest der Petersilie, den Portulak und den Sauerampfer in die Mitte der Suppenteller geben, das Fleisch darauf platzieren und mit der Brühe übergießen. | |||||
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03/17/2026 6:20 am |
Stadt Land Kunst |
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| * Latif Al-Ani, Vater der irakischen Fotografie Latif Al-Anis Bilder aus dem Irak der 1950er Jahre erzählen von Wandel und enttäuschten Hoffnungen in einem von politischen Unruhen gebeutelten Land. In Bagdad fotografierte er das „Erdölwunder“ und hielt fest, wie sich die geschichtsträchtige Region veränderte. 1958 dokumentierte er den Staatsstreich. Seine Bilder eines modernen Bagdads fanden auch im Westen Beachtung. Doch als Saddam Hussein die Macht übernahm, musste der Künstler seine Arbeit aufgeben. Erst kurz vor seinem Tod 2021 wurden seine Werke wiederentdeckt und ausgestellt. * Zirkus in Paris Paris ist zwar nicht die Wiege des Zirkus, aber im 19. Jahrhundert spielte die Stadt eine wichtige Rolle für seine Entwicklung. Bevor die Vorstellungen mit Aufkommen des Wanderzirkus bei den Massen beliebt wurden, waren sie zunächst einer wohlhabenden Elite vorbehalten und wurden in festen Gebäuden aufgeführt. In Paris gab es 19 solcher Zirkusbauten, in denen Artisten und wilde Tiere spektakuläre Nummern zeigten. In jüngster Zeit haben die meisten Truppen Wildtiere aus dem Programm genommen und stellen den Menschen in den Mittelpunkt ihrer Shows. * Laos: Nees Bambussuppe Nee hat von ihren Eltern gelernt, Keng Nor zu kochen. Auf dem Markt in Luang Prabang kauft sie grüne Zucchini und zarte Bambussprossen. In ihrem üppigen Garten erntet Nee weitere Zutaten wie die Blätter der Kletterpflanze Yanang und Zitronenbasilikum. Gewürzt wird nach dem Motto: Je schärfer, desto besser! Zum Essen kommt die ganze Familie zusammen. * Madeira: Das gestohlene Lied Auf Madeira gehören Musik und Tanz zum Lebensgefühl. Einst sang ein Zauberer an einem abgelegenen Ort auf der Atlantikinsel ein betörendes Lied, das um die ganze Welt zog. Jeden Tag eine kleine Pause im Alltag: ARTE lädt täglich auf eine Reise an besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. | |||||
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03/17/2026 7:05 am |
Stadt Land Kunst |
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| Matilde Serao und die vergessenen Seelen Neapels Ende des 19. Jahrhunderts taucht die Journalistin und Schriftstellerin Matilde Serao in die Tiefen Neapels ein und fördert unbequeme Themen zutage: Dekadenz, Aberglauben, Leid. Ihre Texte hinterlassen nachhaltige Spuren. In ihrer 1884 veröffentlichten Chronik ʺIl ventre di Napoliʺ (ʺDer Bauch von Neapelʺ) berichtet Serao über das Leben derjenigen, die von den Behörden im Stich gelassen wurden, über Armut und die Fähigkeit zu träumen. Dover: Das Tor zu England Mitten im Zweiten Weltkrieg erwachte hinter den weißen Klippen von Dover die Hoffnung auf eine freie Welt. Lange Zeit jedoch hatten die gut 100 Meter hohen Kreidefelsen für ein uneinnehmbares, stolzes und hochmütiges England gestanden, das in Frankreich und auch in Deutschland als ʺperfides Albionʺ verschrien war. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Grenze zu einem Durchgang und die Festung zu einem Tor. Norwegen: Sissels Kartoffelgratin Sissel bereitet in Trondheim ein Gratin mit frischen Zutaten von ihrem eigenen Hof zu. Zuerst werden die dünnen Kartoffelscheiben gekocht und die Béchamelsoße zubereitet. Anschließend werden die Kartoffeln und die Soße abwechselnd in eine Form geschichtet und im Ofen gebacken. Der Unterschied zum französischen Gratin Dauphinois ist der norwegische Käse, der für die knusprige Kruste sorgt! Rennes: Bohne statt Christkind Während in einigen Ländern Europas im Januar Dreikönigskuchen gebacken wird, feiert man in Frankreich mit einer Galette des Rois. Die Ursprünge und Varianten der süßen Köstlichkeit sind vielfältig. Im 19. Jahrhundert führte dieser unschuldige Brauch in Rennes sogar zu Ausschreitungen. Der Konflikt um den goldbraunen Teig spiegelte die Realität wider: einen Krieg um Brot, Weizen und Macht. Jeden Tag eine kleine Pause im Alltag: ARTE lädt täglich auf eine Reise an besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. | |||||
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03/17/2026 7:55 am |
An den Ufern des Nil (1/3) |
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| Kein Fluss ist so von Legenden umwoben, kein Fluss beherrscht so sehr das Land, durch das er fließt, wie der Nil. Die Reise durch Ägypten führt zur Wiege einer großen Zivilisation. In opulenten Bildern zeigt die dreiteilige Dokumentation die großartigen Landschaften und faszinierenden Menschen, die ihr Leben zwischen Aufbruch und Tradition gestalten. Teil eins führt durch die Region zwischen Assuan und Luxor. Auf der Nil-Insel Elephantine erforschen Archäologen die Monumente aus der Pharaonenzeit. Dort lag der Umschlagplatz von Gold und Elfenbein für die Herrscher Altägyptens. Der berühmte Nilometer maß die Höhe der alljährlichen Nil-Flut. Heute erscheint manchen die Zukunft am großen Strom voller Chancen - wie etwa dem "Mangokönig" Hak Hussein, der sogar bis nach Europa exportiert. Andere sehen in der neuen Zeit gefährliche Verlockungen und fühlen ihre Existenz bedroht - wie der Flussschiffer Mahmud, dessen hölzerner Segelkahn nicht mehr konkurrenzfähig ist. An exotischen Plätzen wie dem Kamelmarkt von Daraw scheint die Zeit hingegen stehen geblieben zu sein. Der Ort wirkt wie aus "1001 Nacht". Seit Jahrhunderten treiben auf dem Markt ausschließlich Männer Handel. Dabei haben sie aber den Weltmarkt fest im Blick und nutzen selbstverständlich modernste Technik. Hoch hinaus will auch der Unternehmer Mohammed. Er lässt in Luxor allmorgendlich Heißluftballons mit Touristen über dem Tal der Könige aufsteigen, wenn es die Wind- und die politischen Verhältnisse erlauben. | |||||
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03/17/2026 8:40 am |
An den Ufern des Nil (2/3) |
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| Über Jahrtausende hat der Nil das Schicksal Ägyptens geprägt. Sein alljährlich wiederkehrendes Hochwasser überflutete das Land und machte es mit seinem Schlamm fruchtbar. Erst der Bau des Assuan-Staudamms machte den Fluss berechenbar, hält aber auch den natürlichen Dünger Flussschlamm von den Feldern fern. Neue Abhängigkeiten sind entstanden. Die Näherin Senab wehrt sich mit Fantasie und Kreativität gegen die Diskriminierung als alleinerziehende Mutter. Sie wurde zum Vorbild für notleidende Frauen, die sonst keine Chance zum Überleben hätten. Als Kunstmaler bewahrt Gamal in seinen naiven Gemälden die Kultur der Nubier, die einst wegen des Staudammbaus umgesiedelt wurden. In Naqada stellen Töpfereien seit 5.000 Jahren das gleiche Produkt aus Nilschlamm her. Die Nachfrage ist groß, denn die speziellen Wasserkrüge aus Ton sind durch Plastik nicht zu ersetzen. Die koptischen Weber hingegen finden kaum noch Käufer für ihre handgefertigten Textilien, weil die maschinelle Billigkonkurrenz erdrückend ist. Der Besitzer einer Zuckerrohrpresse hat eine Vermarktungsnische für sein traditionelles Produkt gefunden. Er bietet es als naturbelassenes Heilmittel unter einem Öko-Siegel an. Doch überall am großen Strom sind die Lebensgrundlagen durch das Ausbleiben zahlungskräftiger Touristen und den rücksichtslosen Umgang mit der Natur bedroht. Film von Michael Gregor Kein Fluss ist so von Legenden umwoben wie der Nil, kein Fluss beherrscht so sehr das Land, durch das er fließt. Der längste Fluss der Erde zieht sich wie ein grünes Band von Süden nach Norden durch Ägypten, durch das Land, das allein durch das Wasser des mächtigen Stroms am Leben erhalten wird. In opulenten Bildern zeigt die dreiteilige Dokumentation die großartigen Landschaften und faszinierenden Menschen, die ihr Leben zwischen Aufbruch und Tradition gestalten. | |||||
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03/17/2026 9:20 am |
An den Ufern des Nil (3/3) |
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| In den letzten Jahren hat sich vieles am Nil verändert, gesellschaftlicher Aufbruch und religiöse Konflikte sind nicht spurlos an den Menschen vorübergegangen. Und die einzigartige Nillandschaft verwandelt sich durch die vorrückende Wüste und diverse Umweltsünden in einen bedrohten Paradiesgarten. Seine Bewohner beeindrucken durch ihren Optimismus, der sie jede Chance auf eine Verbesserung ihrer Lebensumstände ergreifen lässt. Besonders für Frauen waren die letzten Jahre zwischen den Verheißungen des Arabischen Frühlings und der neuen Repression durch religiöse Eiferer und autoritäre Militärs ein Wechselbad der Gefühle. Die jungen Töpferinnen in der Oase Al-Fajum können sich durch ihre Kreativität erstmals finanziell unabhängig machen. Ein eigenes Geschäft zu eröffnen, war für Frauen auf dem Land vor einigen Jahren noch undenkbar. Besonders Mutige wie die Bikerin Basma nutzen in der Hauptstadt Kairo das Internet, um nicht allein gegen Vorurteile und alltägliche Gewalt angehen zu müssen. Für die Flussfischerin Wagiha dagegen bleibt der Fortschritt unerreichbar, sie kann ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Aber auch ihrer Familie ermöglicht der Nil das Überleben. Ohne sein Wasser könnten die Uferbewohner weder Felder noch Dattelpalmen bewässern. Auch die „beste Baumwolle der Welt“, wie Handwerker Emad stolz behauptet, würde nicht gedeihen, und Möbelmacher Mansur könnte nicht die „bequemsten Sofas überhaupt“ anfertigen. Der längste Fluss der Erde bleibt der Garant ihrer Zukunft. Kein Fluss ist so von Legenden umwoben wie der Nil, kein Fluss beherrscht so sehr das Land, durch das er fließt. Der längste Fluss der Erde zieht sich wie ein grünes Band von Süden nach Norden durch Ägypten, durch das Land, das allein durch das Wasser des mächtigen Stroms am Leben erhalten wird. In opulenten Bildern zeigt die dreiteilige Dokumentation die großartigen Landschaften und faszinierenden Menschen, die ihr Leben zwischen Aufbruch und Tradition gestalten. | |||||
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03/17/2026 10:25 am |
Re: Rettung für Georgiens Riesenstaudamm |
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| Mitten in der Nacht, im Kaukasus: Die deutsche Geophysikerin Birgit Müller steigt aus dem Auto. Die Luft ist feucht, der Regen hat die Straßen aufgeweicht. Ankunft in Georgien für den vorerst letzten Forschungsaufenthalt. Vor ihr erhebt sich die "Lady Enguri" - eine gigantische Staumauer, eine der größten der Welt. Seit fast fünfzig Jahren hält sie Millionen Tonnen Wasser zurück. Doch die Zeit arbeitet gegen sie. Materialermüdung, Erosion, Sedimente - die Risiken wachsen. Ein Bruch wäre eine Katastrophe für die Dörfer unterhalb der Staumauer. Und für die Energieversorgung, denn fast die Hälfte des Stroms für Georgien wird hier produziert. Birgit Müller und ihr Team haben im Forschungsprojekt DAMAST Methoden entwickelt, um frühzeitig Gefahren für den Damm zu erkennen. Eine wichtige Arbeit. Nicht nur hier, sondern weltweit stellen alternde Staudämme ein wachsendes Risiko dar. Hinzu kommt die politische Lage: Seit der Abspaltung Abchasiens in den 1990er Jahren steht der Damm auf georgischer Seite, das Kraftwerk jedoch in der von Russland kontrollierten selbst ernannten Republik Abchasien. Levan Mebonia, Direktor der staatlichen Betreiberfirma, muss in diesem Spannungsfeld für die Zusammenarbeit beider Seiten sorgen. Für die Forschenden um Birgit Müller ist es vielleicht die letzte Gelegenheit, gemeinsam mit Georgien am Damm zu arbeiten. Aufgrund der Spannungen zwischen der EU und dem Kaukasusstaat hat Deutschland Kooperationen mit dem Land ausgesetzt. Das Wissen soll jedoch weitergegeben werden. In einer Summer School sollen Erkenntnisse geteilt werden. Nah dran, authentisch, echt - der Mensch im Mittelpunkt. In 30 Minuten taucht "Re:" in Lebenswelten ein und macht Europas Vielfalt erlebbar. | |||||
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03/17/2026 10:55 am |
Küchen der Welt |
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| * Drei Kontinente, ein Gericht: Cuscuz aus São Paulo Wer Cuscuz mag, sollte unbedingt den aus São Paulo probieren. Anne-Laure Desarnauts macht sich auf die Suche nach diesem herzhaften Gericht, das auf den Tischen der größten brasilianischen Stadt nicht fehlen darf. Zusammen mit Chefköchin Janaína Torres, die 2023 zur besten Köchin Lateinamerikas gekürt wurde, darf sie das Rezept probieren. Pierre Raffard, Geograf und Ernährungswissenschaftler, erzählt vom Ursprung des Gerichts, von der Bedeutung des Maisanbaus in Brasilien und von den landestypischen Weihnachtsgerichten. * Ein Biss'chen Heimat: Lola, eine Brasilianerin in Lyon Lola ist in São Paulo geboren und lebt seit 17 Jahren in Lyon. Sie bereitet für ihre Bekannten ein Bobó de Camarão zu. Dabei erzählt sie von brasilianischen Märkten, auf denen die Verkäufer singen, um Kunden anzulocken. Lola erinnert sich an das erste Gericht, das sie nach ihrer Ankunft in Lyon gegessen hat, und schwärmt von ihren Lieblingsrezepten, die sie an ihre brasilianische Heimat erinnern. * Ran an die Töpfe! Appetit bekommen? Hier gibt es ein einfaches Rezept für Cuscuz Paulista, das sich leicht nachkochen lässt. Also: Ran an die Töpfe! * Rezept für Cuscuz Paulista Zutaten für 4 Personen: - 6 Sardinenfilets - 6 große Garnelen - 3 Stangen Lauch - 2 Zucchini - 1 Kürbis - 2 Karotten - 4 Frühlingszwiebeln - 4 Zwiebeln - 4 Tomaten - 3 Knoblauchzehen - 1 Bund Petersilie - 100 g gekochte Erbsen - 1 EL Schweineschmalz - 300 g grobkörnige Polenta Zubereitung: - Aus dem Lauchgrün, einer Tomate, einer ungeschälten Zwiebel und den Petersilienstängeln eine Brühe zubereiten. - Inzwischen das restliche Gemüse in kleine Würfel schneiden und zehn Minuten in Schmalz andünsten. - Die Polenta mit zwei Kellen Brühe befeuchten und dann von Hand die Körner voneinander trennen. Die Polenta zum Gemüse geben und die gefilterte Brühe nach und nach dazu mischen, bis eine kompakte Masse entsteht. Die Sardinen ebenfalls in den Topf geben. Ständig umrühren, bis sich die Masse vom Topf löst. - Die Garnelen fünf Minuten lang in einer Pfanne anbraten. Garnelen und Erbsen in eine Savarin-Backform füllen. - Die Polenta mit den Sardinen darüber geben und 30 Minuten im Kühlschrank kaltstellen. - Den Cuscuz Paulista vorsichtig aus der Form nehmen und kalt servieren. | |||||
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03/17/2026 11:25 am |
Stadt Land Kunst |
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| * Theodor Kittelsens märchenhaftes Norwegen Theodor Kittelsen zählt in seiner norwegischen Heimat zu den beliebtesten Künstlern. Seine Illustrationen von Märchen und Sagen faszinierten Generationen. Kittelsen wuchs in Armut auf. Seine Laufbahn als Maler, Zeichner und Illustrator verdankte er einem Mäzen, der ihm ein Studium in Europa ermöglichte. Als 30-Jähriger kehrte er nach Norwegen zurück und schlug neue künstlerische Pfade ein: Theodor Kittelsen machte die in der norwegischen Landschaft allgegenwärtige Magie sichtbar und prägte die Identität seines Heimatlandes, das er nie wieder verlassen sollte. * Kourou: Bereit zum Abflug In der Stadt Kourou in Französisch-Guayana befindet sich seit den 1960er Jahren Europas Weltraumbahnhof. Der Bau des Raumfahrtzentrums verlief jedoch nicht ohne Konflikte: Zur Umsetzung des Projekts wurden die Bewohnerinnen und Bewohner des ursprünglich kleinen Ortes Kourou umgesiedelt. An den Bauarbeiten waren auch „Saramaccaner“ - Nachkommen geflohener Sklavinnen und Sklaven - beteiligt, die für ihre Arbeiten keinerlei staatliche Anerkennung bekamen. Bis heute sorgt das Raumfahrtzentrum bei den Menschen in Französisch-Guayana für Begeisterung, aber auch für Wut. * Mongolei: Boyos Schafseintopf In der Mongolei bereitet Boyo in seinem Winterlager Chanasan Makh zu. Der Nomade entfacht zunächst ein Feuer, um einen Schafskopf abzuflammen. Anschließend kocht er Schwanz und Bauch des Tiers. Das Fleisch wird mit Teig bedeckt und mit Gemüse serviert. Ein Gericht, das auch bei harter Arbeit lange satt hält, wie Boyo versichert. * Bretagne: Verbrechen vor der Insel Sein 1778 beauftragt die französische Admiralität den Staatsanwalt Théophile-Marie Laënnec damit, eine Havarie vor der bretonischen Insel Sein zu untersuchen. Als das verunglückte Schiff entladen wird, kommt der Richter einem unmenschlichen Verbrechen auf die Spur, gegen das er vorgehen will. Jeden Tag eine kleine Pause im Alltag: ARTE lädt täglich auf eine Reise an besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. | |||||
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03/17/2026 12:10 pm |
Stadt Land Kunst |
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| * Griechenland: Henry Miller und die kleinen Freuden des Lebens Als Hitlers Armee ihren Marsch durch Europa begann, wehrte sich der New Yorker Schriftsteller Henry Miller dagegen, sein Leben vom Krieg bestimmen zu lassen. Der bereits durch seinen Roman ʺWendekreis des Krebsesʺ bekannte Autor begab sich 1939 auf eine mehrmonatige Reise nach Griechenland. Dieser Aufenthalt sollte seine Sicht auf die Welt nachhaltig verändern. An den Küsten der Ägäis besann sich der bekennende Hedonist auf das Wesentliche, strebte nach Schlichtheit und verfasste einen lebhaften und geistreichen Erfahrungsbericht mit dem Titel ʺDer Koloß von Maroussiʺ. Bei seiner Selbstreflexion entdeckte der Autor die innere Freiheit und die kleinen Freuden des Lebens. * Skyr: Islands Zaubertrank Man sollte ihn auf keinen Fall ʺJoghurtʺ nennen, da man sonst die Nachfahren der Wikinger beleidigen könnte. In Island wird Skyr wie ein edler Wein genossen. Der kompakte Frischkäse, der zunächst aus Schafsmilch und später aus Kuhmilch hergestellt wurde, ist seit über 1.000 Jahren ein wesentlicher Bestandteil der isländischen Ernährung. Dank seines hohen Protein- und geringen Fettgehalts versorgte das isländische Wundermittel die Menschen mit der nötigen Energie, um der rauen Natur und den extremen Wintern zu trotzen. Besonders bemerkenswert: Die Herstellung von Skyr entwickelte sich auf Island parallel zur Emanzipation der Frau. * Ibiza: Martas Fischragout Marta hat eine große Liebe für Ibiza und bereitet auf der Mittelmeerinsel eine typische Seemannskost zu: ein Fischragout. Sie brät Kartoffelstücke mit gewürfelten Tomaten und Zwiebeln an, löscht das Ganze mit einer Gemüse-Fisch-Brühe ab und lässt es köcheln. Zum Schluss fügt Marta feinste Fischfilets hinzu und serviert das Gericht mit einer Aiolisoße. * Lorient: Die Schiffe der Zukunft Lorient ist eine der wenigen Hafenstädte, die sage und schreibe sechs Häfen hat. In puncto Schiffe macht den Einheimischen der bretonischen Stadt so schnell niemand etwas vor. Vor über 60 Jahren revolutionierten sie sogar eine jahrtausendealte Tradition: die Fischerei. Jeden Tag eine kleine Pause im Alltag: ARTE lädt täglich auf eine Reise an besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. | |||||
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03/17/2026 1:00 pm |
Die Wikinger |
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| Der König des englischen Königreiches Northumbria ist von den Wikingern ermordet worden. Seine Witwe, Königin Enid, muss dem Wikingerkönig Ragnar zu Willen sein und bringt neun Monate später ihren Sohn Erik zur Welt. Enid gelingt es, das illegitime Kind vor dem neuen, intriganten König Aella in Sicherheit zu bringen und seine Identität geheim zu halten. Doch dann wird Erik von den Wikingern geraubt und im hohen Norden als Sklave gehalten. Er trägt ein Amulett, aber niemand weiß, was es bedeutet und dass der Knabe der Halbbruder von Einar ist, dem Sohn und zukünftigen Erben von König Ragnar. Auch Erik selbst ahnt 20 Jahre lang nicht, wer er ist. Als sich sowohl Einar als auch Erik in die schöne Prinzessin Morgana verlieben, scheint ein Kampf unausweichlich. Die beiden Halbbrüder treffen aufeinander und ein Kampf um Leben und Tod beginnt, bei dem nicht nur ihr eigenes Schicksal, sondern auch das der englischen Krone auf dem Spiel steht. Auch wenn die historischen Fakten in diesem berühmten Kostümfilm nicht wirklich authentisch zu nennen sind, zeichnet er ein in weiten Teilen glaubwürdiges Bild der Wikinger als wagemutige und wilde Seefahrer. Zudem besticht der Film durch farbenprächtig wiedergegebene Riten und beeindruckende Aufnahmen an Originalschauplätzen. Bevor sich der amerikanische Regisseur Richard Fleischer (1916-2006) dem Film zuwandte, studierte er zunächst Psychologie und wechselte dann an die Yale School of Drama. Im Jahr 1948 gewann Fleischer mit seiner Dokumentation „Design for Death“ den Oscar. Sein Abenteuerfilm „Die Wikinger“ erhielt 1959 den Golden Laurel bei den Laurel Awards und Hauptdarsteller Kirk Douglas wurde beim internationalen Filmfestival in San Sebastián 1958 mit dem Zulueta-Preis ausgezeichnet. | |||||
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03/17/2026 3:00 pm |
Wilde Ostsee (1/3) |
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| Die Ostsee ist das jüngste Meer der Erde und erst nach der letzten Eiszeit entstanden. Es scheint so vertraut, bietet aber viele Überraschungen. Wind und Wellen formen bis heute die Ufer der Ostsee. Die erste Folge führt von Dänemarks Nordspitze über die Halbinsel Darß und die Kurische Nehrung bis zu den endlosen Stränden Lettlands. Der Film beginnt am Tor zur Ostsee an Dänemarks nördlichster Spitze: Skagen. Hier treffen Nordsee und Ostsee aufeinander und bilden eine Trennlinie aus Sand zwischen Skagerrak und Kattegat. | |||||
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03/17/2026 3:55 pm |
Eine Reise durch Amerikas weiten Westen |
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| Auf dem Weg nach Kalifornien reist Louis-Marie Blanchard durch Oregon und die nördlichen Ausläufer der Sierra Nevada, bewundert unberührte Landschaften und lernt einiges über die dortigen Ökosysteme. In den White Mountains bestaunt er Langlebige Kiefern, die als älteste Bäume der Welt gelten und bis zu 5.000 Jahre alt werden können. Gemeinsam mit der Wissenschaftlerin Connie Millar entdeckt er ihren faszinierenden Stoffwechsel und ihre außergewöhnliche Widerstandskraft – eine Inspiration für den Kampf gegen den Klimawandel. Im Anschluss durchquert er das Große Becken Nevadas, wo die dramatischen Folgen des Goldrauschs noch immer sichtbar sind. Die Vernichtung der indigenen Völker, die Umweltschäden durch den Bergbau und die bis heute nachwirkende Quecksilberbelastung gelten als menschliche und ökologische Tragödie. An der Seite des Historikers Ed Allen besucht er symbolträchtige Orte wie den Mono Lake und die Geisterstadt Bodie. Bei der vulkanischen Kaskadenkette im Norden besucht er ein Herbarium, nimmt den Vulkanboden unter die Lupe und erkundet die Vegetation in Höhenstufen. Nach einem Stopp am Mount Shasta führt ihn die Reise schließlich zu den einst artenreichen Naturwundern Crater Lake und Mount Rainier. Mit der Biologin Amanda Silber vom Mount Rainier Institute beobachtet Blanchard die Folgen des Klimawandels: schmelzende Gletscher, bedrohte alpine Pflanzen und aus dem Gleichgewicht geratene Ökosysteme. Dieser Teil der Doku-Reihe vertieft die zentralen Umweltfragen des amerikanischen Westens und verbindet Forschergeist, geschichtliche Exkurse, Ökologie und kontemplative Momente. Er ist zugleich eine Hommage an eine neue Langsamkeit, ans genaue Beobachten und an die letzten wilden Landschaften des Kontinents. | |||||
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03/17/2026 4:50 pm |
Gute Nachrichten vom Planeten |
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| Überschwemmungen, extreme Hitze und Waldbrände verursachen weltweit immer größere Schäden. Umso wichtiger ist es, Wege zu finden, wie sich Gesellschaften besser vor den Folgen der Erderwärmung schützen können. Zum Glück gibt es Visionärinnen und Forscher, die Ideen haben, wie sich das praktisch umsetzen lässt. Klimakrise, steigende Energiekosten und soziale Ungleichheit - Gründe, warum die Welt saubere, sichere und bezahlbare Energie benötigt. Die Lösungen wären da, oft hapert es allerdings an der Umsetzung und Akzeptanz. Doch mittlerweile gibt es gute Beispiele, die zeigen, wie sich grüne Energie in die Fläche bringen lässt - so, dass alle davon profitieren. Eine Agraringenieurin aus Rheinland-Pfalz macht aus Küchenabfällen brennbares Gas - für einfache Biogasanlagen, die in Afrika verkauft und ohne Strom betrieben werden. So kochen Frauen etwa im Senegal heute nicht nur ohne gesundheitsschädliche offene Feuerstellen, sondern verdienen mit dem Gas aus organischen Abfällen sogar Geld. Biogas hat auch das bayerische Großbardorf verändert. Einst litt die Gemeinde an Bevölkerungsschwund. Doch durch eine Biogasanlage, Windräder und einen Solarpark produziert die engagierte Dorfgemeinschaft mehr Wärme und Strom, als sie verbraucht. Und die günstige Nahwärme sorgt sogar dafür, dass der Ort wieder attraktiv wird. Eine Genossenschaft in den Niederlanden entwickelt einen Solarpark zum "Energiegarten" weiter: Schafe grasen zwischen den Modulen, gefährdete Pflanzen kriegen eine Chance - und Dorfbewohnerinnen und Touristen bekommen ein neues Ausflugsziel. In Schleswig-Holstein machen Forscherinnen mit Kameras und künstlicher Intelligenz Windräder sicherer für Seeadler - so bringen sie Windenergie voran, ohne bedrohte Vogelarten zu gefährden. Und im indischen Dorf Kotabagh retten solarbetriebene Laternen Leben, indem sie Menschen nachts vor Tigerangriffen schützen - und die Tiger vor Wilderei. Diese Beispiele zeigen, dass es sich auf der ganzen Welt in mehrfacher Hinsicht lohnt, etwas für die Energiewende zu tun. | |||||
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03/17/2026 5:35 pm |
Gute Nachrichten vom Planeten |
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| Sonnenenergie verursacht im Gegensatz zu fossilen Energien keine schädlichen Treibhausgase und kann weltweit genutzt werden. Besonders in ärmeren Regionen verbessert sie die Lebensbedingungen und eröffnet neue Möglichkeiten der lokalen Stromversorgung. Die Reihe präsentiert Menschen und Initiativen, die mit innovativen Ideen dazu beitragen, die Energiewende voranzubringen. Die Nutzung von Sonnenenergie wird weltweit immer erschwinglicher. In ärmeren Regionen kann sie Menschen zu einem gesünderen Leben verhelfen oder aus unwirtlichen Orten Hotspots der Sonnenstromerzeugung machen. Es sind Menschen und Organisationen, die mit außergewöhnlichen Ideen Hürden überwinden und so die Energiewende voranbringen. In einer abgelegenen Region der indonesischen Insel Flores sorgen frisch ausgebildete Solartechnikerinnen und Solartechniker für die Beleuchtung ihres Dorfes ohne den Ruß der früher genutzten Kerosinlampen. In der Schweiz hat sich ein Unternehmer ein Solarpanel-System ausgedacht, das aus Kläranlagen Stromerzeuger macht. Auch Brotbacken mit Sonnenenergie funktioniert, sogar in Nordfrankreich - das zeigt einer der ersten Solarbäcker Europas. Etwa 800 Kilometer südlich, in der Nähe von Perpignan, nutzt ein Winzer Solarmodule nicht nur zur Stromerzeugung, sondern auch, um seine Weinreben vor zu viel Sonne zu schützen. Beides funktioniert - und der Wein wird dadurch sogar besser. Und im deutschen Ort Schönau im Schwarzwald hat der Supergau von Tschernobyl die ganze Stromversorgung auf den Kopf gestellt. Was einst als Aktionsgemeinschaft gegen Atomkraft startete, ist inzwischen eine Genossenschaft, die Ökostrom erzeugt und bundesweit liefert. Alle diese bemerkenswerten Beispiele zeigen: Das Engagement für die Zukunft unseres Planeten lohnt sich. | |||||
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03/17/2026 6:20 pm |
ARTE Journal |
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| ARTE Journal, das europäische Nachrichtenmagazin, wirft einen aktuellen, weltoffenen und europäischen Blick auf Politik und Kultur. | |||||
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03/17/2026 6:40 pm |
Re: Sichtbar sein - Leben mit Kleinwuchs |
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| Menschen mit Kleinwuchs stoßen in ihrem Alltag oft auf Barrieren. Ob bereits in der Schule oder später in der Arbeitswelt, viele Betroffene erleben Diskriminierung. Das wollen sie nicht länger hinnehmen: Sie kämpfen für mehr Sichtbarkeit, eine bessere medizinische Versorgung und gegen hartnäckige Klischees. In Spanien hat Yesica Expósito Alvarez ein Gesetz auf den Weg gebracht, das dafür sorgt, dass Menschen mit Behinderung nicht mehr zur Belustigung engagiert werden dürfen. Noch vor wenigen Jahren war das durchaus üblich, zum Beispiel vor Stierkämpfen. Inzwischen widmet sich Yesica ihrem nächsten Projekt: Sie kämpft für eine Krankenversorgung, die auf die Bedürfnisse von Menschen mit Kleinwuchs zugeschnitten ist. So können zum Beispiel Notoperationen ohne entsprechendes Fachwissen der Ärzte für kleinwüchsige Menschen lebensgefährlich werden. Simone Fischer ist die erste kleinwüchsige Frau im Deutschen Bundestag. Ihr politisches Engagement steht für eine Gesellschaft, die niemanden ausschließt. Als Kind fehlten ihr Vorbilder, weil Frauen mit Behinderung in der Öffentlichkeit kaum sichtbar waren. Heute will Simone Fischer junge Frauen ermutigen, in die Politik zu gehen. Schauspieler und Model Mick Morris Mehnert setzt sich für eine differenzierte Darstellung von Menschen mit Behinderung in Film und Theater ein - weg von den Bildern des "Kranken" oder "Bemitleidenswerten". Zwar übernimmt Mehnert auch Rollen wie jene des Zwerg Nase im Märchenfilm. Er möchte aber nicht auf solche Stereotype reduziert werden. Deshalb produziert er gemeinsam mit seinem Vater und Freunden die Web-Serie "Spätikings" und möchte auch als Model vor der Kamera stehen. Nah dran, authentisch, echt - der Mensch im Mittelpunkt. In 30 Minuten taucht "Re:" in Lebenswelten ein und macht Europas Vielfalt erlebbar. | |||||
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03/17/2026 7:15 pm |
Hitlers französische Soldaten |
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| Während des Zweiten Weltkriegs kämpften Zehntausende Franzosen freiwillig an der Seite der deutschen Wehrmacht – in Weißrussland, Polen, Frankreich und Deutschland. Sie folgten dem Aufruf von Kollaborationsführern wie Jacques Doriot, Marcel Déat, Joseph Darnand oder Fernand de Brinon und stellten sich in den Dienst der nationalsozialistischen Ideologie. Zunächst dienten sie in der "Légion des volontaires français" (LVF), später in der SS-Division "Charlemagne". Noch im Mai 1945 gehörten französische SS-Angehörige zu den letzten Verteidigern des "Führerbunkers" in Berlin. Doch ihr Einsatz war nicht nur militärisch: Ab 1941 wurden die französischen Freiwilligen vor allem im Hinterland der Ostfront zur Partisanenbekämpfung eingesetzt – und waren dabei aktiv am Holocaust sowie an Massakern an der Zivilbevölkerung beteiligt. In Frankreich selbst ging die Milice française mit brutaler Härte gegen Widerstandskämpfer vor und verübte willkürliche Morde an verdächtigen Zivilisten. Nach Kriegsende hatte die französische Justiz große Schwierigkeiten, das volle Ausmaß dieser Verbrechen – insbesondere in Osteuropa – zu erfassen. Viele Täter kamen mit milden Strafen davon oder entgingen einer Verurteilung ganz. Amnestiegesetze sorgten dafür, dass dieses dunkle Kapitel der französischen Geschichte weitgehend aus dem kollektiven Gedächtnis getilgt wurde. Der Dokumentarfilm korrigiert die lange Zeit vorherrschenden, verklärten Darstellungen überlebender Freiwilliger. Anhand bisher unveröffentlichter militärischer, gerichtlicher und privater Quellen zeigt er die ungeschönte Realität der begangenen Verbrechen – und die direkte Beteiligung dieser Franzosen am Holocaust. Gleichzeitig wirft er einen Blick auf die Kontinuitäten rechtsextremer Bewegungen, deren politische Erben in Frankreich heute erneut nach der Macht greifen. | |||||
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03/17/2026 8:10 pm |
Hitlers französische Soldaten |
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| Der Film dokumentiert auch Verbrechen von Angehörigen der SS-Division "Charlemagne", die vor allem aus kollaborierenden französischen Freiwilligen bestand, darunter auch Soldaten aus französischen Kolonien sowie aus Indochina. Benannt wurde sie nach dem fränkischen König und Kaiser Karl dem Großen. Nach Kriegsende hatte die französische Justiz große Schwierigkeiten, das volle Ausmaß dieser Verbrechen, insbesondere in Osteuropa, zu erfassen. Viele Täter kamen mit milden Strafen davon oder entgingen einer Verurteilung ganz. Amnestiegesetze sorgten dafür, dass dieses dunkle Kapitel der französischen Geschichte weitgehend aus dem kollektiven Gedächtnis getilgt wurde. Der Dokumentarfilm korrigiert die lange Zeit vorherrschenden, verklärten Darstellungen überlebender Freiwilliger. Anhand bisher unveröffentlichter militärischer, gerichtlicher und privater Quellen zeigt er die ungeschönte Realität der begangenen Verbrechen - und die direkte Beteiligung dieser Franzosen am Holocaust. Gleichzeitig wirft er einen Blick auf die Kontinuität rechtsextremer Bewegungen, deren politische Erben in Frankreich heute erneut nach der Macht greifen. | |||||
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03/17/2026 9:15 pm |
Stalingrad - Stimmen aus Ruinen |
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| Angesichts des derzeit wütenden Kriegs in Europa verbindet man die Bilder der lang vergangenen Schlacht um Stalingrad unausweichlich mit dem immer noch andauernden Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Im Februar 1943 endete sie mit der Niederlage der Wehrmacht gegen die Rote Armee. Man sieht Bilder und hört Stimmen von damals - die Stimmen derer, die in Stalingrad lebten. Sie sprechen aus Tagebucheinträgen und Briefen: von Zivilisten und Soldaten, von Russen und Deutschen. Diese Zeugnisse wurden nicht im Nachhinein verfasst - sie sind kein Werk der Erinnerung mit all ihren Unschärfen und Verklärungen. Es sind Aufzeichnungen, oft flüchtig niedergeschrieben inmitten der Ereignisse - direkt, ungeschönt und manchmal das letzte Zeugnis eines verlorenen Lebens. Die Erzählung beginnt im Sommer 1942, als die Wehrmacht und ihre Verbündeten auf Stalingrad vorrücken, und reicht bis zur Kapitulation der deutschen 6. Armee im Februar 1943. Auf deutscher Seite: Soldaten, zunächst noch selbstsicher, am Ende erschöpfte, frierende und hungernde junge Männer, die wissen, dass sie dem Tod geweiht sind. Auf sowjetischer Seite: Strategen der Armee und Partei - darunter der spätere Staatschef Nikita Chruschtschow - und vor allem Zivilistinnen und Zivilisten, die in Splittergräben und Ruinen Schutz suchen. In den 200 Tagen der Schlacht von Stalingrad kamen über eine Million Menschen ums Leben. Für die Sowjetunion wurde hier jener unerschütterliche Siegeswille geschmiedet, der die Rote Armee bis zum endgültigen Triumph tragen sollte. Film von Artem Demenok | |||||
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03/17/2026 10:45 pm |
Gefährliche Apps - Im Netz der Datenhändler |
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| Was viele Smartphone-Nutzer wissen: Die Apps auf ihren Handys sammeln detaillierte Standortdaten. Was den meisten jedoch nicht bewusst ist: Die Informationen landen oft in einem undurchsichtigen, weltweiten Netzwerk aus Datenhändlern und Werbefirmen. Es geht um vermeintlich anonyme Daten, die aber Wohnorte und Arbeitsplätze offenbaren - bis hin zu Bordellbesuchen oder Aufenthalten in psychiatrischen Kliniken. Die Dokumentation zeigt, wie leicht ahnungslose Nutzer ins Visier von Stalkern, Kriminellen oder Geheimdiensten geraten können, und macht deutlich, wie harmlos erscheinende Apps zum Sicherheitsrisiko werden - für Regierungen und auch für Soldaten im Krieg. Grundlage ist eine der bislang größten Recherchen dieser Art: Ein Team aus Bayerischem Rundfunk, netzpolitik.org, Le Monde und weiteren Partnermedien hat rund zehn Milliarden Standortdaten ausgewertet. Eine Spurensuche, die um die halbe Welt führt: zu einer ägyptischen Exiljournalistin in Berlin, die bedroht wird. Nach Brüssel, wo hochrangige Mitarbeitende der EU-Kommission betroffen sind. Nach Washington, wo Politiker ein Sicherheitsrisiko für US-Agenten in Europa sehen. Oder an die ukrainische Front, wo Soldaten in den Datensätzen ihre eigenen Stellungen wiedererkennen. Schließlich führt die Recherche zu einem Händler in Florida, der die Standortdaten deutscher und französischer Smartphone-Nutzer verkauft hat. So entsteht ein Beitrag, der deutlich macht, welch immense Risiken dieses Milliardengeschäft mit sich bringt - auch für Menschen in der Europäischen Union mit ihren vermeintlich strengen Datenschutzregeln. Film von Katharina Brunner, Maximilian Zierer, Florian Heinhold und Rebecca Ciesielski | |||||
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03/17/2026 11:40 pm |
Tracks East |
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| Die USA entdecken den Imperialismus neu und lassen die Muskeln spielen. Es gilt wieder das Recht des Stärkeren in der Welt. Trumps Angriffe auf Venezuela und den Iran waren auch ein Signal an die Welt. US-Kriegsminister Pete Hegseth formulierte es nach der Militäroperation in Venezuela noch drastischer: "F… around - and find out". Menschen in Venezuela und aus dem Iran erzählen, was die neue Welle des US-Interventionismus mit ihrem Leben macht. Exil-Journalistin Masha Borzunova analysiert Trumps "Peace through Strength"-Strategie. Nach der Entführung Maduros im Januar gingen die Bilder der feiernden Exil-Community aus Venezuela um die Welt. In "Tracks East" erzählen ein bildender Künstler und eine Theaterdramaturgin aus Caracas von ihren Hoffnungen - aber auch von ihrem Trauma nach dem US-Angriff. Es überwiegten Enttäuschung und Unsicherheit: Denn obwohl Maduro weg ist, bleibt für die Bewohner das System von Repression und Zensur in Kraft - jetzt unter der ehemaligen rechten Hand Maduros, Delcy Rodríguez. Der iranische Street-Artist Nafir ist vor kurzem nach Deutschland gezogen. In seiner Kunst spielen die persische Teppichkultur und Frauenrechte eine zentrale Rolle. Immer wieder hatte er seine Kunst heimlich in den Straßen Teherans aufgehängt. Jetzt, im Exil, musste er aus der Ferne die brutalen Niederschlagungen der Proteste im Januar 2026 mit zehntausenden Toten mit ansehen. In einer Kolumne analysiert "Tracks East" Journalistin Masha Borzunova Trumps "Peace Through Strength"-Strategie - und zeigt die Hilflosigkeit der russischen Propaganda beim Versuch, die US-Interventionen Kreml-gerecht zu kommentieren. Für den letzten Beitrag der Sendung bleibt "Tracks East" in Russland und berichtet über den Fall Evgenia Berkovich. Die einstige Schülerin des in Deutschland gefeierten Ballett-Regisseurs Kirill Serebrennikow ist seit 2023 in Haft. | |||||
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03/18/2026 12:10 am |
Ist die Rente noch sicher? |
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| Wie kann die Rente heute noch sicher, ausreichend und gerecht sein? Welche Reformen sind dazu nötig - und welche Vorbilder gibt es in Europa? Was können junge Menschen noch erwarten? Bald gehen die sogenannten Babyboomer in den Ruhestand und viele Junge haben Angst, dass sie zur Kasse gebeten werden. Zugleich fürchten die Älteren, dass ihre Rente nicht reicht. Gemeinsam mit zwei jungen Protagonisten nimmt der Dokumentarfilm unsere Ängste und Vorurteile unter die Lupe und stellt interessante Ideen aus ganz Europa vor. Klar ist: Reformen werden nur gelingen, wenn alle Bürgerinnen und Bürger mitreden! Die Sicherung der Altersvorsorge ist eine der größten Herausforderungen für die Zukunft Europas. In den nächsten Jahren gehen die sogenannten Babyboomer in den Ruhestand. Manche waren beruflich erfolgreich, andere oft arbeitslos oder Geringverdiener. Frauen erhalten im Schnitt deutlich weniger Rente als Männer. Wie können wir Altersarmut verhindern? Und wie können junge Menschen mit einer Rente rechnen, die zum Leben reicht? Gemeinsam mit unseren Protagonisten Moritz (19) und Estelle (32) wagt der Film einen Blick in die Zukunft. Estelle lässt sich auf ein Experiment ein: Sie wird von einer Maskenbildnerin alt geschminkt. Wird sie anders über ihre Altersvorsorge denken, wenn sie sich selbst als alte Frau sieht? Moritz engagiert sich in der Generationenstiftung für eine Rente, in die auch Beamte und Selbstständige einzahlen - wie in Österreich, wo die Renten um 70 Prozent höher liegen als in Deutschland. Auch Estelle kann als Französin eine bessere Rente erwarten: Ihre Mutter Helga hat dank gesetzlicher Zusatzrenten ein gutes Auskommen und kann auf ihre Enkel aufpassen, während Estelle arbeiten geht. Wie kam es dazu, dass das deutsche Rentenniveau so gesunken ist? Und warum gehen die Menschen in Frankreich für ihre Rente auf die Straße? Gemeinsam mit Walter Riester zeigen wir, was bei seiner Zusatzrente schiefging - in Schweden funktioniert sie recht gut. Bei der privaten Vorsorge gibt es immer noch viele falsche Versprechen, vor allem in Polen sind die Menschen enttäuscht. | |||||
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03/18/2026 1:45 am |
Carl Philipp Emanuel Bach: Magnificat |
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| Mit fesselnder Expressivität und beeindruckender Homogenität und Präzision bringt die Niederländische Bachvereinigung die barocke Klangpracht des Magnificat zur vollen Entfaltung: ein großartiges geistliches Meisterwerk voll musikalischer Erhabenheit zum Eröffnungsabend des 33. Musikfest Bremen 2022. Shunske Sato und die Niederländische Bachvereinigung spielen die Fassung, die Carl Philipp Emanuel Bach in seiner Hamburger Zeit überarbeitete. Er fügte dabei unter anderem in den Ecksätzen noch Trompeten und Pauken hinzu: barocker Glanz in voller Wucht! Aufzeichnung vom 20. August 2022 auf dem Musikfest Bremen | |||||
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03/18/2026 2:25 am |
Mit offenen Karten - Im Fokus |
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| Drei Minuten Aktuelles und Analysen | |||||
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03/18/2026 2:30 am |
Mit offenen Augen |
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| Am Samstag, den 15. März 2025, sind die Kanalarbeiter von Chicago nicht am Fluss, um für Sauberkeit zu sorgen. Wie schon seit 1962 färben sie den Fluss für die anstehende Feier des St. Patrick’s Day zwei Tage später grün. Dieses Spektakel wirft viele Fragen auf, nicht zuletzt wegen der damit in Kauf genommenen Umweltverschmutzung. Die Fotojournalistin Erin Hooley von Associated Press in Chicago erzählt, wie sie über das Ereignis berichtet hat. Die Kunsthistorikerin Clara Guislain beleuchtet, wie die Aktion an der Grenze zur Land Art zustande kam. | |||||
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03/18/2026 2:45 am |
28 Minuten |
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| "28 Minuten" ist das Polit-Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe. | |||||
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03/18/2026 3:32 am |
(Fast) die ganze Wahrheit |
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| Drei Minuten über einen Star aus der Welt des Films, der Musik, Literatur oder Mode, einen Künstler, Sportler, Politiker oder Superhelden. In dieser Folge: Marylin Monroe. | |||||
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03/18/2026 4:00 am |
One Lane Bridge (7/11) |
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| Der junge Maori und Kriminalpolizist Ariki Davis lebt sich endlich in Queenstown ein und trainiert hart für das legendäre Coast-to-Coast-Rennen. Durch die Proteste befreundeter Umweltaktivisten, die gegen ein großes Immobilienprojekt direkt am Fluss kämpfen, ist die Stimmung in der kleinen Stadt aufgeladen. Gegen seinen Chef Stephen Tremaine häufen sich Korruptionsvorwürfe. Ariki sieht ihn in seinen Visionen immer wieder in Gefahr. Und diesmal bewahrheitet sich seine Vorahnung: Tatsächlich kann Ariki seinen Chef in letzter Sekunde davon abhalten, von der berüchtigten One Lane Bridge zu springen. War das wirklich nur ein Zufall? Oder besitzt er tatsächlich hellseherische Fähigkeiten? Ariki deckt Stephen vor seinen Kollegen und Vorgesetzten. Stephens Frau Lois organisiert einen Kurzurlaub, um ihm eine Auszeit zu verschaffen. Doch als Arikis Freund, der Umweltaktivist Joe, erhängt an der Brücke aufgefunden wird, nehmen die Ereignisse eine dramatische Wendung. Die Verletzungen an Joes Leiche deuten auf Mord hin, sodass sich Stephen kurzerhand in die Ermittlungen stürzt. Als Erstes nimmt er den Unternehmer und Restaurantbesitzer Marc „Haggis“ McCrae als Tatverdächtigen fest, während Ariki mehr denn je von Visionen heimgesucht wird. Die Serie beeindruckt mit atemberaubenden Naturbildern: Die titelgebende einspurige Brücke führt nahe Glenorchy auf der Südinsel Neuseelands über den Dart River. Schauspieler Joel Tobeck machte sich vor „One Lane Bridge“ bereits auf internationaler Bühne einen Namen mit seinen Rollen als Donny in „Sons of Anarchy“ und als Chief Lawson in der BBC-Serie „The Doctor Blake Mysteries“. Peter Burger wurde für seine Arbeit als Regisseur zahlreicher neuseeländischer Produktionen unter anderem bei den New Zealand Film and TV Awards ausgezeichnet. Auch Schauspielerin Alison Bruce war bereits auf zahlreichen neuseeländischen Filmfestivals vertreten und gewann dort mehrere Preise. | |||||
